Lieber Dreamcatcher, ...

527 Beiträge in diesem Thema

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Hallo Jeeenkins,

Wie lauten deine größten Ziele?

Wofür stehst du morgens auf und brennst voller Tatendrang und Enthusiasmus?

Oder gehörst du eher zu den Menschen die sich hin und wieder "och ne schon wieder Montag" oder Ähnliches durch den Kopf gehen lassen?

Warum ich dich das frage ist - ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch sich große Ziele setzen darf.

Setze dir solche Ziele, die dich richtig begeistern. Wenn du keine solchen Ziele hast, dan kannst du das jetzt tun.

Denke zunächst nicht daran wie du dorthin kommst, sondern daran wie es sich anfühlt bereits dort zu sein.

Was ich sehr oft sehe ist, dass mir besonders die Leute die sehr lustlos sind, nicht beschreiben können

wie ihr Leben in ein paar Jahren aussehen wird. Sie tragen keine Energie in sich, weil sie "eh alles für vorherbestimmt" halten,

oder "alles nicht so einfach" finden. Vor allem aber tragen sie keine Energie in sich, weil sie keine Ziele haben,

die sie begeistern.

Verstehe: Du bist hier weil du ALLES mit deinem Leben machen kannst, was du möchtest. Nur: Weißt du was du möchtest?

Das ist deine Herausforderung - eine, die viele Menschen immer wieder vergessen. Selbst die Gesellschaft unterstützt sie dabei,

indem sie ihnen Ziele VORGIBT und ihre Visionen zu unterdrücken versucht: Ihnen diktiert, was sie für "realistisch" zu halten haben.

Denke über folgendes nach:

Dabei KANN nur das Realität annehmen, was du selbst zulässt.

Stelle dir vor, dass jeder einzelne Mensch ein Schöpfer seiner selbst und seines Lebens ist.

Jeder darf sich fragen: "Bin ich das Ergebnis meines Lebens oder ist das Leben ein Ergebnis von mir?"

Ich möchte einfach auch mal wd zu denen gehörn, die ihre komplette Woche mit i-was ausfüllen..

Achte auf deine eigenen Worte. Wenn du "i-was" machen möchtest, dann wirst du wahrscheinlich auch nur irgendetwas machen,

irgendetwas, was dich nicht begeistert und mit Energie erfüllt.

Wenn in dir jetzt ein kleiner Funke entflammt sein sollte, und du diese Sache nicht nur verstehen sondern auch umsetzen möchtest,

dann kannst du das auch. Denn auch dies wäre ein Ziel.

Ich empfehle wie shcon einigen anderen zuvor auch dir diesen Podcast: http://www.fresh-academy.de/nlp/NLP-Podcast.html

Es wird dich eine Weile brauchen ihn durchzuhören, fange ganz vorne an. Du wirst feststellen, dass das größte Thema in diesem Podcast,

neben einigen anderen, genau deine Herausforderung ist.

Motivation ist ein Mix aus dem eigenen freien Willen und dem Spaß daran, ihn im Jetzt zu verwirklichen.

Viel Spaß beim Leben-Gestalten! :-)

DC

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Hallo Clevermind,

Hallo Dreamcatcher!

Ich wollte keine Fragen stellen, mich aber für diesen grandiosen und nahezu genialen Thread bedanken, einschließlich Deiner Antworten und allen Fragestellern. Es baut mich immer wieder auf zu sehen wie viel Kraft und Potenzial in allen steckt, und dass wir, trotz aller gesellschaftlichen Masken, im Kern die gleichen Fragestellungen und Herausforderungen in unserem Inneren tragen.

Danke schön! :rolleyes:

Nicht nur die Fragen, sondern auch die Antworten tragen wir in uns - davon bin ich überzeugt.

Danke sehr für deinen Buchtipp!

Ich habe Lust mir das Buch anzuschauen.

DC

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Hallo OhYes

Hallo DC,

ich stelle meine Frage nun einfach mal, in deinem letzten Post stand ja du bist bis Ende Mai unterwegs. Ich hoffe es geht in Ordnung :rolleyes:

Bin gerade an einem Punkt, indem ich sehr oft im Jetzt lebe und kaum Gedanken aufkommen. Es ist irgendwie auch etwas krass, ungewohnt so "frei" zu sein. Fühle mich irgendwie wie ein Häftling, der nach 25 Jahren entlassen wurde und das erste Mal wieder "frei" ist. Ja die Metapher passt eigentlich ganz gut :-D

Heute Morgen als ich auf meinen Zug wartete, wartete ich nicht wie sonst. Ich beobachtete meine Umwelt, wie der Wind die Bäume, Blätter umherwirbelte, beobachtete die Menschen auf dem Gegengleis, ohne irgendwelche Berurteilungen etc. Ich dachte nicht einmal daran, wann denn der Zug endlich kommen würde.

Guten Morgen! Oder so ähnlich :-D

Ist es nicht faszinierend heraus aus der Gedankenmaschine und hinein in die Realität zu finden?

Es kam ein krasses positives Gefühl in mir auf, dass ich fast Tränen in den Augen hatte. Dann kam der Zug, eine junge Frau (keine HB) ging Richtung Tür und bemerkte mich, ich war immer noch wie in Trance. Ich schaute Sie an, nahm sie bewusst war, sehr intensiver EC und ich lächelte, ich freute mich einfach sie anschauen zu können, obwohl Sie wie gesagt kein HB war. Dann wurde das Gefühl so krass, dass ich wegschauen musste. Direkt darauf kam auch ein Gedanke auf, so wie etwa: "Was war das gerade für ein sicker shit". Ich habe mich leicht erschrocken, weil ich sowas noch nie erlebte hatte. Die Frau schien auch noch etwas perplex gewesen zu sein, aber im positiven Sinne.

Was war das genau?

Viele Menschen fühlen sich überwältigt bei sehr besonderen Ereignissen in ihrem Leben,

die ihnen "die Sprache verschlagen" und sie für einen Augenblick aufhören lassen zu denken. Diese Auslöser

sind ganz unterschiedlich: Vielleicht eine Begegnung oder ein emotionaler Moment. Viele sagen dann tatsächlich "das war der schönste Moment meines Lebens",

ohne zu wissen, dass die tiefe Verbundenheit mit dem Jetzt, die sie da erfahren haben, das eigenliche Leben ist.

Was du da vollbracht hast. ja darauf kannst du stolz sein, ist -du warst selbst der Auslöser für ein solches Erlebnis

- du selbt bist der Beweis dafür, dass das "ganz normale" Leben überwältigend sein kann.

Was du da erfahren hast ist, dass jede Begenung zwischen zwei Menschen voller Magie ist, vorausgesetzt sie sind wach und nicht in ihrem Kopf beschäftigt.

Im übrigen, habe ich auf diese Weise das Rätsel der Verführung für mich gelöst: Halte nun diese süße Spannung, lerne sie zu genießen,

und du wirst im Prinzip jedem Menschen nahe sein können. Auf die eine oder andere Weise.

Das Schöne ist: Bewusstheit ist ansteckend. Mache dich gefasst auf Sprüche wie "wow, was machst du mit mir" :-D

Aber ist dies nicht ein Wiederspruch? Vorallem bei den "hinderlichen Gedanken". Weil eigentlich "beobachte" ich den Gedanken ja nicht, sondern unterdrücke Ihn. Vlt. ist unterdrücken doch nicht so eine gute Wortwahl, ich schicke den Gedanken eher weg.

Was du da beschrieben hast (und was ich im Zitat weggekürzt habe), zeigt eine hohe Achtsamkeit, es ist schön das zu lesen.

Zu deiner Frage:

Du sagst das ganz richtig, hinderliche Gedanken sollen nicht "bekämpft" oder "unterdrückt" werden. Denn siehe: Sie sind schon da. Alles was ist, darf sein.

Im ersten Schritt geht es um die Aufhebung der Identifikation mit ihnen. Das scheinst du bereits gut zu meistern.

Das tust du, indem du sie Beobachtest, den Moment wahrnimmst, in dem sie aufkommen.

Jetzt darfst du deine eigenen Gedanken gestalten. Du möchtest wissen: Wie kann ich denken, was ich denken möchte?

Unser Verstand ist ein Geschenk. Eines, das viele von uns leider nicht zu gebrauchen wissen.

Es ist eine wundervolles Werkzeug, um Manifestation in diese Welt zu bringen: Um Ideen zu formulieren, aus denen dann Erlebnisse und Dinge werden.

(denn schaue dich um, was um dich herum war nicht einst ein Gedanke?)

Wenn du einen negativen Gedanken beobachtest, lasse ihn da sein. Er wird von sich aus (!) verschwinden, das aufmerksame Beobachten reicht.

Denn indem du beobachtest, stellst du eine Beziehung her - es gibt ihn und es gibt dich, du wirst dir bewusst dass es nur ein Gedanke ist.

Du nimmst die Position deines wahren Selbst ein, die des Beobachters und Schöpfers.

Jetzt kannst du Schöpfer sein und eigene Gedanken kreieren.

Der Trick den ich dir hier mitgebe ist recht einfach:

Denke ihn nochmal.

Formuliere den Gedanken, sobald er vorüber ist, so wie er dir gefällt. So, dass er ein großartiges Gefühl in sich trägt.

Es ist nicht nötig gegen einen Gedanken zu sein. Lasse ihm den Raum den er braucht um zu kommen und zu gehen,

und dann werde zur Ursache für den nächsten.

Du darfst jeden Gedanken nochmal denken. Bis er dir gefällt.

Auch hier: Geduld und Übung - du darfst Lernen so lange wie es nötig ist.

Um zu wissen was du willst, ist auch eine klare Zielsetzung sehr hilfreich.

Dann wird es für dich noch einfacher die vielen Gedanken an deine eigenen Ziele anzupassen.

Dann wird dir das Nochmal-Denken, die Neuformulierung, leicht fallen.

Schau dir an wie mächtig deine Gedanken sind: Alles was du aus vollem Herzen formulierst, wird Realität.

Viele Grüße & viel Erfolg!

DC

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Hallo lieber jason11,

auch ich sehe die vermeintliche Benachteilungung die du meinst- Menschen die in ärmeren Gegenden geboren werden, oder in reicheren. Der eine hat eine lebensfrohe, der andere eine zerrüttete Familie. Die Umstände können für jeden Menschen anders sein. Vor allem für den "Startpunkt", wie du es nennst, kann der Einzelne zunächst mal nichts. niemand hat entschieden wohin er auf die Welt gesetzt wird, weder der "arme" noch der "reiche". Denn in dem Moment, in dem er aufwacht, ist er schon dort. Wer andere dafür verurteilt wo sie herkommen, hat dies aus den Augen verloren.

Schauen wir etwas weiter: Ist es so einfach? Der glükliche Arme, der unglückliche Reiche? Oder umgekehrt?

In meinen Augen ist Reichtum darin begründet, dass du selbst die Ursache deines Lebens bist. Es mag manchmal kaum zu glauben sein, wenn man die depressiven Millionäre im Fernsehen sieht, all die verstörten Stars. Sind sie denn auch innerlich reich? Genießen sie es und haben sie wahrlich etwas von dem Geld? Mir scheint nicht.

Faszinierend finde ich es immer manche überglücklichen Menschen zu sehen, die ihren eigenen Weg gehen. Der junge Bursche, der mit all seinem Geld diese Surfschule auf dieser Insel eröffnete, die Pflanzenzüchterin die völlig in ihrer Tätigkeit aufgeht.

Der Unterschied bei diesen Menschen, den ich sehe ist, dass sie selbst entschieden haben, wo es lang geht.

Reich zu sein bedeutet die Ursache seines eigenen Lebens zu sein. Frage dich: Was ist das was ich will? Wie genau lautet dies?

Ich finde, dass du auf das was du hast stolz sein darfst: Du hast es selbst erschaffen. Du weißt nun wie es geht, was ist das Nächste, was du erschaffen möchtest?

Halte dich nicht an denen auf, die nicht selbst erschaffen. Glaube mir, da gibt es nichts zu beneiden.

Wenn du dich mit anderen vergleichst, lässt du andere dein Leben maßgeblich beeinflussen. Du gibst die Veranwortung ab,

und plötzlich lässt du andere bestimmen: Du selbst sitzt auf einmal genauso wenig am eigenen Steuer, wie diejenigen, die du verurteilst.

Es geht um den freien Willen und die schöpferische Tätigkeit. Ich behaupte, dass jeder Mensch beides besitzt. So ungleich sind wir nicht, was das angeht.

Du darfst es einsetzen.

Ich will nicht anmaßend klingen, aber was ist der Unterschied zwischen einem Bill Gates und dir? Was hat er mit seinem Leben die letzten 20 Jahre gemacht?

Versuche dir diese Frage ganz klar zu beantworten!

Bist du die Ursache deines Lebens, oder ist das Leben ein Ursache von dir?

Und wie hättest du es denn gerne?

Eine großartige wöchentliche Anleitung zur Freisetzung des eigenen Willens und zur Verfolgung deiner Ziele findest du z.B. in diesem Podcast.

Du fragst in deinem Beitrag oft "wie es geht". Meine Antwort lautet: Es geht so - Höre den kompletten Podcast durch und setze die Tips darin regelmäßig um.

Und dann widerhole das Procedere.

Zu deinen weiteren Fragen:

Dein Jetzt Blog beschreibt das sehr gut und ich verstehe auch die Theorie, aber ich kann es nicht ins Praktische umsetzen. Das Beobachten der Gedanken, das Zulassen. Du schreibst auch sehr oft darüber die Schmerzen, Stimmungslagen und Gedanken willkommen zuheißen, ihnen Raum geben, akzeptieren und zu umarmen ;-) Aber wie soll das gehen ???

Indem du denkst "Ich heiße dieses Gefühl bzw Schmerz willkommen", und dich entspannst, und ihn/es völlig zulässt.

Dies tust du immer wieder, und es wird dir von mal zu mal leichter fallen.

Kurz gesagt, sobald es auf was ankommt, traue ich mir nichts mehr zu, halte Luft an, kann nicht mehr klar denken, mir wird heiß, bin total verkrampft, nicht mehr locker und fühle mich als hätte ich eine Platte vor dem Kopf die mich hindert.

Sieh mal, du hast keine Platte vor dem Kopf. Aber du hast etwas IN deinem Kopf, nämlich deine Gedanken - die oftmals wahrscheinlich nicht so lauten,

wie du sie haben möchtest. Was du nun möglicherweise willst, ist wieder Herr deiner Gedanken zu werden.

Ein erster Schritt wäre, sich mir Meditation zu befassen. Hole dir Literatur, oder ein Hörbuch, oder besuche einen Kurs.

Konsequent, über zwei Jahre hinweg. Du wirst danach nicht mehr derselbe sein, im positiven Sinne.

Wie schon oben erwähnt, du hast einen Willen. Du darfst ihn nun gestalterisch umsetzen.

Versteh ich, macht Sinn! Aber ich kann es nicht umsetzen. Wie soll das gehen ???? Hübsche Frauen sind geil, ja! Würd sie gerne alle haben, Ja! Aber obwohl ich sie nur gesehen habe und nichts über sie weiß gebe ich ihnen mehr Achtung als mir und bin verklemmt.

Seit wann beschäftigst du dich mit Verführung? Welche Tips aus diesem Forum hast du schon umgesetzt? Welche Wirkungen hast du dabei beobachtet?

Hast du bereits ein Bootcamp gemacht?

Was genau lautet dein persönlicher nächster Schritt, um sich im Umgang mit Frauen zu verbessern?

Viele Grüße,

DC

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Hallo Xrayalpha,

Die Frage ist jetzt, wie funktioniert Veränderung unseres Bewusstseins wirklich?

Schöne Frage.

Dafür müssten wir uns zunächst einigen, was ein "Bewusstsein" ist. ;-) Ich beschränke es hier auf "meine Wahrnehmung".

Die Art, wie ich diese Welt wahrnehme kann ich auf sehr viele Arten beeinflussen. Ja sie WIRD ständig beeinflusst,

durch sehr vieles - so wie andere Menschen, das Internet oder das Fernsehen.

Weißt du denn schon wie du deine Wahrnehmung gerne hättest?

Dann stelle dir Fragen wie: Wie fühle ich mich, wenn ich diese Wahrnehmung bereits habe, wie rede ich, wie kleide ich mich usw! Mache dir doch ruhig eine

solche Liste, warum nicht? Das kann Dinge betreffen wie: Welche Filme schaue ich, welche Nachrichen interessieren mich, welche Gesprächsthemen.

Weche Ausdrücke verwende ich oft, welche verwende ich NIE?

Du siehst, du dafst deine Wahrnehmung beeinflussen, indem du das beeinflusst, was sie beeinflusst.

Wisse wie du wahrnehmen möchtest & fange immer wieder an, so zu handeln

lg,

DC

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Hey DC,

sitze grad in der Uni-Bibliothek und habe mir gedacht, ich schreibe dich auch mal an und mache somit eine kleiner Lernpause ;-)

Ich machs kurz, wie immer, bin kein Fan von lange Texte schreiben, so finde ich es doch bewundernswert, dass du die Zeit hast, so vielen Leuten zu helfen und so viel zu schreiben :-o

Ich finde es schön hier in diesem Thread wieder gelesen zu haben, dass man selbst entscheidet und sein Leben dadurch gestaltet.

Was richtig oder falsch ist, kann nur ich selbst wissen.

Dazu meine erste Frage: Ich mache das aus dem Bauchgefühl heraus, also intuitiv und spontan. Was sagst du dazu?

Ich fühl mich damit am wohlsten !

Das andere Ding ist, dass sich bei mir mit der Zeit hier im Forum und mit den Büchern eine Art Abhängigkeit von Themen wie "Persönlichkeitsentwicklung, Erfolg, Glück" eingestellt hat.

Es ist immer noch sehr schwer, zu "filtern".

Ich mag dieses Wort, denn auch dieses stand in einem Buch, man solle Informationen bewusst filtern.

Komische Gedanken plagen mich in diesem Zusammenhang, wie z.B. dass ich zu erst einmal alle deine Beiträge hier lesen muss, bevor ich sicher weiter meinen Weg gehen kann.

Weißt du, so Texte wie deine oder von anderen Members, Autoren etc. geben einem ein gutes Gefühl von Sicherheit und Zuversicht.

Meine "Angst" ist, dass ich nicht meine eigene Theorie entwickeln kann / darf, weil in meinem Kopf oft diskutiert wird und angezweifelt wird, wenn ich eine eigene differenzierte Meinung habe.

Ich glaube, das Forum und Foren in allgemeinen sind was sehr nützliches.

Aber, ich bin jetzt schon, seit dem ich etwa 15 bin, in Foren unterwegs und ich erkenne auch was kontraproduktives daran.

Mit Forum würde denk ich jeder assozieren "Meinung".

Nirgendwo kommen so viele Meinungen aufeinander wie in einem Forum.

Und auch die Meinungen meiner Eltern kreisen im Kopf umher.

Und so hat sich das bei mir so entwickelt, dass hin und wieder Selbstzweifel aufkommen, wenn ich herausfinden will, was ich tun möchte.

Und das alles obwohl ich mich für einen selbstbewussten Menschen halte, mir das Leute in meinem Umfeld bestätigen und ich doch ein glücklicher Mensch bin. :-)

Aber das oben beschriebene Problem ist wie ein "Tick".

Wie eine Gewohnheit.

Ich weiß, dass ich meine eigene Meinung haben soll, aber was sollen dann diese Gedanken ??

Noch ein Beispiel zum Schluss.

Du sagst, man sollte seine Aufmerksamkeit auf seine Umgebung richten und jedes Detail wahrnehmen.

Aber wie passt das mit dem bekannten "Awareness Radius" (Aufmerksamkeitsradius), der für viel Attraction bei der Verführung sorgen kann, zusammen ?

Ich denke viel nach über Persönlichkeitsentwicklung im Leben.

Aber wohl zu viel.

Dann sagst du, man solle eben nicht zu viel denken.

Merkst du, dass die Leute hier es immer noch nicht checken und ihre Probleme in großen Beiträgen hier beschreiben und sich in ihren Gedanken weiter und weiter suhlen ? ;-)

Vielen Dank schon mal, und ich merke, der Text wurde doch etwas länger, aber vielleicht klärt sich ja was für mich B-)

hau rein,

Locolo

bearbeitet von Locolo

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Hallo lieber Jigga,

Dear Dreamcatcher,

zu aller erst muss ich auch Dir mein riesen Lob aussprechen, für das, was Du in der Experten-Runde hier leistest. Deine Beiträge sind mir hier im Forum die liebsten und bringen mir am meisten. Danke für die Zeit und Mühe die Du hierrein investierst. :rolleyes:

Dieses Lob nehme ich gerne an. Danke schön! ^_^

Vor einiger Zeit kam mir der Gedanke, dass ich ein Mädchen im Grunde nie wirklich lieben* kann, genauso wenig wie ich meine Freunde nie wirklich kennen lernen kann. Ich werde immer nur das Bild sehen können, dass ich mir von ihnen mache. Ich kann mich natürlich von den voreiligen Schlüssen die mir mein Verstand liefert distanzieren und sie als das sehen was sie sind, Gedanken, aber trotzdem sehe ich keine Möglichkeit, einen Menschen wirklich so zu erfahren wie er ist. Dazu kommt, dass ich nur das wahrnehme, was mir der Mensch zeigt (mal unabhängig, von dem Gefühl, dass eine Person nicht "sie selbst" ist und eine Maske trägt).

Ich finde, du bist da auf einer sehr heißen Spur, in deiner Art über Wahrnehmung zu sprechen:

Bei diesem Stichwort möchte ich anknüpfen.

Ich werde immer nur das Bild sehen können, dass ich mir von ihnen mache.

In meiner Sicht macht jeder Mensch sich ein eigenes Bild von seiner Realität. Das heißt nicht nur von den anderen Menschen darin, sondern auch von allen Gegenständen

oder z.B. Pflanzen, die ihn umgeben. Zwei Menschen müssten sich sehr lange über eine Pflanze unterhalten, um auch nur annähernd über dieselbe Pflanze zu reden.

Das liegt daran, dass jeder Mensch sich ein anderes Bild von einer Pflanze macht - mit unterschiedlich vielen Blättern, einer anderen Blattstruktur- und Farbe etc.

Es ist fraglich, ob zwei Menschen überhaupt jemals ein und dasselbe Objekt auf die exakt gleiche Weise wahrnehmen können.

Selbst wenn zwei Menschen vor derselben Pflanze stehen, können sie sie ganz und gar nicht auf die selbe Weise sehen;

Jeder von ihnen wird immer einen leicht anderen Blickwinkel haben, und noch gravierender: Durch seine eigene Art diese Welt wahrzunehmen blicken.

Es sind nicht nur die Gedanken, die die Sicht trüben & verändern (wenngleich ein sehr großer Faktor), es sind auch Gefühle, Geräusche, gespeicherte Erfahrungen,

Glaubenssätze uvm.

Ich bin kein Experte der Wahrnehmung - aber das muss ich auch nicht sein -es reicht vollkommen, einer alltäglichen Diskussion zuzuhören um zu bemerken,

dass Menschen grundsätzlich immer eine verschiedene Wahrnemung auf diese Welt haben.

Wenn du schon etwas darin geübt bist deine eigenen Gedanken und Sinne zu beobachten, dann hast du möglicherweise eine großartige Entdeckung gemacht:

Du darfst die Art, wie du diese Welt wahrnimmst, selbst bestimmen.

Die Art, wie du diese Welt wahrnimmst - bestimmt wiederum die Art, wie du diese Welt erlebst.

Du bist also die Ursache, der Schöpfer deines eigenen Lebens! Du sitzt weder im Kinosaal und schaust dir vorgefertogte Bilder von dieser Welt und anderen Personen,

noch hat jemand die Macht dir diese Bilder vorzuschreiben: Du darfst selbst entscheiden und Regisseur sein.

Nun ist die Herausforderung natürlich die, dass du nicht nur der teilnahmslose Regisseur, sindern zugleich auch Darsteller bist,

zudem auch noch anderen "deiner Art" begegnest.

Nun kannst du natürlich die Bilder sehen die dein konditionierter Verstand macht, oder du kannst selbst anfangen, ihn zu konditionieren.

Wie hättest du diese Welt den gerne? Was sind deine Ziele, Wünsche & Träume?

Möglicherweise kommt dir die Frage auf, was dies alles mit der Ursprungsfrage zu tun habe: Kann ich andere denn so lieben wie sie sind?

Ich bin davon überzeugt, dass Liebe von innen heraus entsteht. Genauso wie dein gesamtes Leben von innen heraus entsteht.

Frage: Wie kann ein Mensch ein Liebender werden?

Antwort: Indem er seine höchste Vision von sich sebst verwirklicht. Damit zeigt er dem Leben selbst seine Ehrerbietung, seine tiefste Liebe.

Deshalb frage ich dich:

Kannst du das Leben lieben wie es ist?

Und wie würde dein Leben aussehen, so dass du es liebtest?

Wenn du anderen Menschen begegenest, begegnest du ebenso Schöpfern - solchen, wie du einer bist. Auch sie sind hier um ihr eigenes Leben

zu gestalten, um es lieben und schätzen zu lernen.

Wenn du also andere Menschen sehen und lieben lernen möchtest wie sie sind: Dann wisse und nehme wahr, was sie sind:

Genauso wenig wie du deine Wahrnehmung bist, nein, du bist der Wahrnehmende,

genau so wenig wie du deine Erfahrung bist, nein, du bist der, der die Erfahrung macht,

und genauso wenig wie du dein Bild von dir bist, denn du bist der der dieses Bild entstehen lässt

- genausowenig sind die Menschen das Bild, was du dir von ihnen machst.

Sie sind ebenso ihre eigenen Schöpfer, sie sind das wahrnehmende Bewusstsein hinter der Erscheinung, die sich deinen Augen zeigt.

Um den Menschen also auf eine Weise näherzukommen die du Liebe nennst,

ist es zunächst nötig selbst ein Liebender zu werden: Denn du bekommst auf dieser Welt immer nur, was du gibst.

Bist du dann in Kontakt mit dir selbst, mit demjenigen der sich auf liebende Weise verwirklicht, dann kannst du auch anderen

auf eine innige Weise begegnen.

Jeder geht seinen eigenen Weg - und nicht immer ist er für dich ersichtlich. In meiner Welt ist es ein Aspekt von Liebe,

den Weg des anderen wahrzunehmen und zu respektieren. Menschen merken das und sind dankbar dafür.

Ich sehe dass du auf einem großartigen Weg bist. Die eigenen Gedanken wahrzunehmen ist ein sehr wichtiger Schritt zur Desillusionierung,

ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstverantwortung. Auch eine gewisse Verwirrung und gewisse Zweifel gehören dazu, das kann ich nur selbst bestätigen.

Auch stellst du genau die richtigen Fragen - du ahnst zurecht, dass da mehr bist als die Projektionen eines Denkapaprates. VIEL MEHR.

Es ist für mich immer wieder großartig zu lesen wie viele da draußen sind, die drauf und dran sind sich zu befreien und zu entfalten,

schließlich einander näher zu kommen. Ja, in meiner Sicht ist beides ein und dieselbe Sache:

Wer sich selbst erkennt, kann andere erkennen.

Wer sich selbst liebt, kann andere lieben.

Wie schon einigen anderen zuvor, möchte ich dir das Buch "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsh ans Herz legen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es dich weiterbringen wird. Dazu sei gesagt, dass dieses Buch dir womöglich ein anderes Bild von "Gott" zeigt,

als du oder andere dir bislang machten ;-)

Mein Umgang mit dieser "Erkenntnis" (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) ist ziemlich beschissen, oft verdränge ich es (vor allem im Alltag). Wie soll ich mit einem Mädchen zusammen sein, wenn ich sie nie kennenlernen werde? Keine Ahnung warum, aber für mich ist das ziemlich deprimierend, hast Du irgedwelche Tipps für mich, wie ich hiermit besser umgehen kann?

Der gewünschte konkrete Tip

- nehme Menschen möglichst auf eine gedanken-stille Weise wahr:

Schaue sie an, höre ihnen zu. Interpretiere nicht was sie sagen, sondern höre es bloß. Versuche durch die Art deiner Wahrnehmung

nicht zu äußern, wie du die Menschen gerne gestalten würdest,

sondern wahrzunehmen, wie sie sich selbst in diesem Moment gestalten.

Füge nichts hinzu.

Auf diese Weise erkennst du sie als das was sie sind: Als die Gestalter. (Und nicht als das, was sie gestalten)

Sie werden das spüren, und sich dir deshalb sehr vertraut fühlen.

Du wirst sehen: Auf diese Weise kannst du auch Mädchen näher kommen ;-)

Wahrnehmen und gedankelnloses, aufmerksames Zuhören ist eine Kunst, die du jetzt üben darfst.

Erkenne : Jeder einzelne Mensch ist ein höchst faszinierendes Wesen, das kein zweites Mal auf diesem Planeten wandert. Du darfst daran teilhaben

und andere dabei beobachten.

Wenn du nach Liebe fragst: Zwei Menschen erfahren Liebe, wenn sie sich selbst als Schöpfer der eigenen Wahrnehmung und des eigenen Lebens erkannt haben

und angefangen haben, die großartigste Vision von sich selbst zu verwirklichen - indem sie dann diese Erfahrung teilen, erfahren sie gemeinsam Liebe.

Deshalb ist Liebe nichts auf was du "hoffen" kannst: Es ist etwas, was du jetzt anfangen darfst, in dir zu erschaffen.

Einem Liebenden wird Liebe geschenen.

Liebe Grüße :-o

DC

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So DC

Ich höre oft das ich sehr Temperamentvoll bin aber leider irgenwie in der falschen art :-D und weise so das ich die ganze Energie darauf verschwende mich aufzurägen.

Des wegen ist meine frage wie kann ich das ändern ?

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Hi Kani,

Hallo!

Ich wende mich bewusst an dich, weil ich vermute, dass auf meine Frage nur „Arbeite an deinem Innergame“, bzw. „du hast Verlustängste - arbeite an deinem InnerGame“ als Antworten kommt.

Lieber wäre mir ja, du würdest dich an mich mit der Vermutung wenden, dass ich solche plumpen Ratschläge NICHT gebe. :-D

Ich komme zu deinem Thema.

Noch vor ca. einem Jahr wendete ich mich in der AMA hier im Forum an die anderen mit dem selben Problem! Ich weiß also sehr wohl wovon du redest.

Eine SEHR hübsche Freundin zu haben bringt dich immer wieder in Situationen, in denen sie vor deinen Augen - auch direct - angemacht wird.

Um eine Sache vorweg zu klären:

Andererseits verstehe ich nicht, wieso diese ganzen Typen... plötzlich so animalisch werden.

Verstehst du das wirklich nicht? Zuvor schriebst du ja selbst:

Da sie sehr hübsch ist, wird sie oft angemacht.

Sieh mal, es liegt in der Natur der Sache. Auch DU hast sie möglicherweise deshalb gewählt, weil du sie sexuell ansprechend fandest?

Genau diese Freiheit nehmen sich andere Männer. Allerdings meine ich, dass das nur bedingt "Freiheit" ist - bei vielen scheinen wirklich vielmehr die Hormone hinter dem Steuer zu sitzen, aber das ist ein anderes Thema. Ich bin ja zumindest schon soweit, dass ich NICHT mit jeder hübschen Frau flirten muss :-D

Möglicherweise stört dich, so wie auch mich damals, vielmehr die Art wie sie angemacht wird.

Ich habe dank der Tips einiger geschätzter AMs damals folgendes gemacht:

Ich habe mit ihr ein-zwei Geheim-Zeichen ausgemacht, die sie mir gibt, falls sie sich etwas männlichen Schutz wünscht.

Und schon war ich viel lockerer - kein Zeichen, also kommt sie zurecht. Ich musste mit fortan 0 Gedanken darum machen,

und tat dies auch nicht mehr.

Natürlich kann ich "die Art" wie sie sie anmachen, nicht ändern. (außer ich kann durch Wände laufen und Kugeln mit meinem Zähnen fangen)

Und natürlich geht es mir dabei um SIE und IHR Wohlbefinden, nicht um meines (denn außer hier im Forum belästigen mich keine Männer ^_^ )

- sie entscheidet also, wo die Grenze überschritten wurde, wo sie sich absolut belästigt fühlt. Nicht ich!

Also lasse sie entscheiden, gebe ihr einfach die Möglichkeit dies an dich zu kommunizieren.

Ich darf dich in einem Punkt etwas beruhigen:

Es sind wirklich NUR Hormone. Keine Sorge, sie wollen in dem Augenblick, in dem sie sie ansprechen, doch nur Sex mit ihr.

Also etwas völlig ungefährliches für ihre Gesundheit.

Da sie oftmals spüren (und oh ja, Mänenr spüren das -schau dich im Forum um) dass sie bei ihr keine Chance haben,

gerät die Anmache oft ins Taktlose, unbeholfene.

Sie wissen genau, dass sie noch nie in ihrem Leben eine Frau durch einen "dummen Spruch" flachgelegt haben,

und das wahrscheinlich auch niemals werden.

Warum also diese Sprüche und Gesten?

Weil sie ihre sexuelle Energie kanalisieren müssen. Verstehe - wo es brodelt, machst du irgendwann besser den Deckel auf.

Ich finde es heute meistens ok. Ich schließe mich ihnen manchmal spielerisch an und tue so, als ob ich MIT ihnen versuche,

meine eigene Freundin anzumachen.

(das ist echt funny und kühlt die Gemüter ab ;-)

Mein Tip:

Behalte den Überblick. Interpretiere nicht mehr rein als es ist. Es sind sexuelle Energien, die sich ihre Bahn schaffen müssen.

Lasse den Dingen ihren natürlichen Lauf.

Ich muss nicht erwähnen, dass deine Freundin es LIEBEN wird, wenn du den Überblick behälst und dich über sowas gar nicht ärgerst.

Diese Selbstsicherheit wird auch auf sie ausstrahlen und sie wird sich noch besser selbst zu helfen wissen.

Nicht zuletzt: Sie ist ein selbstständiges Wesen. Die Geschichten, die du laut deinem Beitrag reininterpretierst, wie "die Sorge um ihre Sicherheit",

sind Geschichten die du reininterpretierst. Es ändert nichts daran, dass in Deutschland Hundertausende anderer Schönheiten leben,

und auch morgen noch gesund sein werden. Lerne cool zu bleiben. Diese Männer sind wie du. Auch du findest sie hoffentlich geil? ;-)

Gib ihr einfach das gute Gefühl, dass du da bist, falls etwas passieren sollte. Und dass du dir keine Sorgen machst,

da du 1. wie du selbst weißt, nicht eifersüchtig bist

und 2. stark genug bist, sie im Falle des plötzlich eintretenden Kriegszustandes zu beschützen

Und wie so oft im PU gilt auch hier ein scheibares Paradoxon:

Desto weniger du dich darum kümmerst, desto seltener tritt es ein. Probiers!

Alles Liebe,

DC

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Hallo bawk,

Hallo Dreamcatcher, schön das du hier aktiv bist, eine echte Bereicherung dieser PU-Community :)

Ich bin erst vor zwei Monaten hier drauf gestoßen, aber diese Sache mit dem JETZT! (http://www.pickupforum.de/index.php?showtopic=28007) scheint mir im Moment der wirkliche Kern zu sein: aufzuhören rumzugrübeln, unbewusst zu denken, oder positiv formuliert, den Verstand nur noch als Werkzeug zu benutzen (also zusammen mit dem Akzeptieren (http://www.pickupforum.de/index.php?showtopic=34814). okay nen paar Routinen und C&F-Ideen sind grad am Anfang auch wichtig)..

und gerade das find ich wahnsinnig schwierig, und ich wünschte es gäbe noch Aufgaben als Zwischenziel..

Wenn du dir jetzt solche Aufgaben stellen würdest, wie würden sie dann lauten?

Wahrscheinlich kann man nichts besseres raten als "üben, üben, üben" - ich meine die Erkenntnis ist soo klar, das es darum geht im Jetzt anzukommen, aber damit kann man das leider noch nicht verwirklichen.

Für mich selbst war es eine wichtige Erkenntnis, dass ich NICHT im Jetzt ankommen muss, da ich mich schließlich immer im Jetzt befinde!

Der Verstand ist es, der dich das immer wieder vergessen lässt und in deiner Vergangenheit und Zukunft rumwühlt, um dich vom Jetzt abzulenken,

Ohne es ihm böse zu nehmen: Anders könnte er nicht funktionieren.

Was du jetzt möglicherweise möchtest, ist die Fähigkeit zu erlernen den Verstand einzusetzen wann DU es möchtest,

und noch wichtiger: WIE du es möchtest.

Hier heißt es: "üben üben üben" :mellow:

Wenn ich das probiere, denke ich dann eher zu mir: "Alter nu reiß dich doch mal zusmamen und hör verdammt nochmal auf die ganze zeit rumzuüberlegen..",

... was wieder nur ein weiterer Gedanke ist.

Dies ist der älteste Trick des Teufels: Er lässt den Menschen glauben, dass es ihn gerade nicht gibt.

Der Gedanke sagt dir, dass er aufhören möchte zu denken. Merkst du etwas?

Die Übung, die ich im Forum vorschlage lautete nie, man solle aufhören zu denken.

Vielnmehr rate ich immer wieder dasselbe, so auch hier: Beobachte deine eigenen Gedanken, höre ihnen zu.

Dadurch geschieht eine wichtige Trennung: Die Trennung zwischen deinem "Selbst" und deinen Gedanken.

Indem du sie wahrnimmst, wirst du dir deines Selbst bewusst. Des Selbst, das sich hinter den Gedanken befindet.

Dieses Selbst ist es, was fortan auch deine Gedanken gestalten darf, Einfluss nehmen und ihnen eine Richtung vorgeben.

Hier geht es nicht darum sie zu "stoppen":

Vergleiche die Gedanken mit einem rollenden Fahrrad: Der Verstand tritt ständig in die Pedale.

Was du möchtest, ist am Lenker zu sitzen.

Ja, auch eine Gedankenpause ist hin und wieder eine schöne Übung. Das passiert, indem du z.B deinem Atem lauschst.

Es ist unmöglich, dem eigenen Atem aufmerksam zuzuhören und gleichzeitig zu denken.

So gibst du deinem Verstand die Möglichkeit zu verschnaufen, er tritt nicht mehr die Pedale und das Fahrrad verliert an Geschwindigkeit.

Auch dies ist eine schöne Möglichkeit, um sich des Lenkenden bewusst zu werden: Der, der dem Atem lauscht, das bist du.

Nicht das Stoppen, sondern das Bewusstwerden der eigenen Gedanken macht dich zum Gestalter.

Du darfst sie gestalten lernen und gewinnst damit ein wundervolles Tool, mit dem man so einiges anstellen kann B-)

Ich finde es großartig dass du dich damit beschäftigst,

Es mag anfangs etwas verwirren, was gut und notwendig ist. Doch ich bin fest davon überzeugt dass jeder Mensch denken kann was er wirklich will,

und damit eine neue, wundervolle Ordnung in sein Leben bringen kann. Er gewinnt mit der Kontrolle über seinen Verstand ein wundervolles Werkzeug

zur Formulierung und Verwirklichung seiner Träume.

Liebe Grüße.

DC

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Hi Kani,
Hallo!

Ich wende mich bewusst an dich, weil ich vermute, dass auf meine Frage nur „Arbeite an deinem Innergame“, bzw. „du hast Verlustängste - arbeite an deinem InnerGame“ als Antworten kommt.

Lieber wäre mir ja, du würdest dich an mich mit der Vermutung wenden, dass ich solche plumpen Ratschläge NICHT gebe. :-D

Ich komme zu deinem Thema.

Noch vor ca. einem Jahr wendete ich mich in der AMA hier im Forum an die anderen mit dem selben Problem! Ich weiß also sehr wohl wovon du redest.

Eine SEHR hübsche Freundin zu haben bringt dich immer wieder in Situationen, in denen sie vor deinen Augen - auch direct - angemacht wird.

Um eine Sache vorweg zu klären:

Andererseits verstehe ich nicht, wieso diese ganzen Typen... plötzlich so animalisch werden.

Verstehst du das wirklich nicht? Zuvor schriebst du ja selbst:

Da sie sehr hübsch ist, wird sie oft angemacht.

Sieh mal, es liegt in der Natur der Sache. Auch DU hast sie möglicherweise deshalb gewählt, weil du sie sexuell ansprechend fandest?

Genau diese Freiheit nehmen sich andere Männer. Allerdings meine ich, dass das nur bedingt "Freiheit" ist - bei vielen scheinen wirklich vielmehr die Hormone hinter dem Steuer zu sitzen, aber das ist ein anderes Thema. Ich bin ja zumindest schon soweit, dass ich NICHT mit jeder hübschen Frau flirten muss ;-)

Möglicherweise stört dich, so wie auch mich damals, vielmehr die Art wie sie angemacht wird.

Ich habe dank der Tips einiger geschätzter AMs damals folgendes gemacht:

Ich habe mit ihr ein-zwei Geheim-Zeichen ausgemacht, die sie mir gibt, falls sie sich etwas männlichen Schutz wünscht.

Und schon war ich viel lockerer - kein Zeichen, also kommt sie zurecht. Ich musste mit fortan 0 Gedanken darum machen,

und tat dies auch nicht mehr.

Natürlich kann ich "die Art" wie sie sie anmachen, nicht ändern. (außer ich kann durch Wände laufen und Kugeln mit meinem Zähnen fangen)

Und natürlich geht es mir dabei um SIE und IHR Wohlbefinden, nicht um meines (denn außer hier im Forum belästigen mich keine Männer ^_^ )

- sie entscheidet also, wo die Grenze überschritten wurde, wo sie sich absolut belästigt fühlt. Nicht ich!

Also lasse sie entscheiden, gebe ihr einfach die Möglichkeit dies an dich zu kommunizieren.

Ich darf dich in einem Punkt etwas beruhigen:

Es sind wirklich NUR Hormone. Keine Sorge, sie wollen in dem Augenblick, in dem sie sie ansprechen, doch nur Sex mit ihr.

Also etwas völlig ungefährliches für ihre Gesundheit.

Da sie oftmals spüren (und oh ja, Mänenr spüren das -schau dich im Forum um) dass sie bei ihr keine Chance haben,

gerät die Anmache oft ins Taktlose, unbeholfene.

Sie wissen genau, dass sie noch nie in ihrem Leben eine Frau durch einen "dummen Spruch" flachgelegt haben,

und das wahrscheinlich auch niemals werden.

Warum also diese Sprüche und Gesten?

Weil sie ihre sexuelle Energie kanalisieren müssen. Verstehe - wo es brodelt, machst du irgendwann besser den Deckel auf.

Ich finde es heute meistens ok. Ich schließe mich ihnen manchmal spielerisch an und tue so, als ob ich MIT ihnen versuche,

meine eigene Freundin anzumachen.

(das ist echt funny und kühlt die Gemüter ab ;-)

Mein Tip:

Behalte den Überblick. Interpretiere nicht mehr rein als es ist. Es sind sexuelle Energien, die sich ihre Bahn schaffen müssen.

Lasse den Dingen ihren natürlichen Lauf.

Ich muss nicht erwähnen, dass deine Freundin es LIEBEN wird, wenn du den Überblick behälst und dich über sowas gar nicht ärgerst.

Diese Selbstsicherheit wird auch auf sie ausstrahlen und sie wird sich noch besser selbst zu helfen wissen.

Nicht zuletzt: Sie ist ein selbstständiges Wesen. Die Geschichten, die du laut deinem Beitrag reininterpretierst, wie "die Sorge um ihre Sicherheit",

sind Geschichten die du reininterpretierst. Es ändert nichts daran, dass in Deutschland Hundertausende anderer Schönheiten leben,

und auch morgen noch gesund sein werden. Lerne cool zu bleiben. Diese Männer sind wie du. Auch du findest sie hoffentlich geil? ;-)

Gib ihr einfach das gute Gefühl, dass du da bist, falls etwas passieren sollte. Und dass du dir keine Sorgen machst,

da du 1. wie du selbst weißt, nicht eifersüchtig bist

und 2. stark genug bist, sie im Falle des plötzlich eintretenden Kriegszustandes zu beschützen

Und wie so oft im PU gilt auch hier ein scheibares Paradoxon:

Desto weniger du dich darum kümmerst, desto seltener tritt es ein. Probiers!

Alles Liebe,

DC

hu ?

Ich habe eine Frage zu deiner Antwort.

Vll hat der gute auch Eifersucht das so jemand wie Ich kommen könnte und ihm die Schnecke abjagt mit einpaar Sprüchen und 3 Comfort Routinen x))

Wie geht man mit dieser Unsicherheit um, ein Mädel zu verlieren ?

Tief im inneren weiß man ja das es nicht um den besten PUA geht der sie Hypnotisiert und in seinen GangBang Zirkel aufnimmt sondern darum wie sie sich entscheidet und was sie will.

Lg

Ceng

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Hi Cengis2ka,

Wie geht man mit dieser Unsicherheit um, ein Mädel zu verlieren ?

Wer ist "man"?

Wie gehst du denn damit um?

Tief im inneren weiß man ja das es nicht um den besten PUA geht der sie Hypnotisiert und in seinen GangBang Zirkel aufnimmt sondern darum wie sie sich entscheidet und was sie will.

In meiner Welt gibt es keine Sicherheit oder Garantie darüber, dass eine Frau sich stets entscheiden wird bei mir zu bleiben.

Das ist gut so, denn das gibt Raum für Spannung und Herausforderungen in einer Beziehung.

Ich bin froh, dass es keine solche Sicherheit gibt - das erlaubt mir die von dir genannte "Unsicherheit" zu genießen.

lg

DC

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Hi Cengis2ka,
Wie geht man mit dieser Unsicherheit um, ein Mädel zu verlieren ?

Wer ist "man"?

Wie gehst du denn damit um?

Tief im inneren weiß man ja das es nicht um den besten PUA geht der sie Hypnotisiert und in seinen GangBang Zirkel aufnimmt sondern darum wie sie sich entscheidet und was sie will.

In meiner Welt gibt es keine Sicherheit oder Garantie darüber, dass eine Frau sich stets entscheiden wird bei mir zu bleiben.

Das ist gut so, denn das gibt Raum für Spannung und Herausforderungen in einer Beziehung.

Ich bin froh, dass es keine solche Sicherheit gibt - das erlaubt mir die von dir genannte "Unsicherheit" zu genießen.

lg

DC

Positives Mindset vs Akzeptanz Mindset. Beides ist ok, solange es zu einem zufriedenen Ausgang bzw. Umgang führt. x))

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DC, das hier hat doch keinen Sinn mehr...

Du liegst noch seeehr weit zurück :-D

bearbeitet von Locolo

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DC, das hier hat doch keinen Sinn mehr...

Du liegst noch seeehr weit zurück :-D

Ja das stimmt. Dann überspringe ich mal deinen Beitrag, um wenigstens etwas aufzuholen :-D

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Hey Dreamcatcher,

erstmal finde ich es echt megaklasse von dir hier anderen Usern weiterzuhelfen.

Ich weiß das echt zu schätzen, vorallem da der Zeitaufwand auch nicht grade gering ist.

So, hier zu meinem "Problem".

Ich bin noch an einem Punkt für wo ich Routinen und die ganzen Techniken für unsinnig halte.

Mir bringen sie einfach noch nichts.

Ich denke wenn ich das richtige Innergame habe dürften sich alle meine Probleme von alleine lösen.

Wahrscheinlich brauche ich dann auch gar keine "Technik".

Ich weiß nicht wie du mir am besten helfen kannst.

Am beste erzähle ich einfach ein wenig von mir.

Zuallerst mein Alter, ich bin nämlich erst 17.

Ein Problem ist zum Beispiel: Ich bin in einem Gespräch drin, aber es kommt immer wieder zum Stocken, weil der Gesprächsstoff ausgeht.

(Natürlich Unsinn, ich filtere mögliche Antwortmöglichkeiten von mir raus und überlege mir dann was anderes. Dass es so schwerer ist Gesprächsstoff zu finden dürfte klar sein)

Es ist richtig anstrengend ein Gespräch zu führen, weil ich meine Wörter immer so mit Bedacht wähle. Ich denke zo viel darüber nach und rede dann verhältnismäßig dazu recht wenig.

Wenn ich mal im Flow bin dann denke ich weniger drüber nach, aber das ist man halt nicht immer.

Wenn ich etwas nicht sage dann immer weil ich Angst habe das andere etwas Negatives über mich denken.

Außerdem fühle ich mich ständig unwohl, oft auch völlig unbegründet.

Zum Beispiel wenn ich in der Schlange im Supermarkt stehe oder auch bei Augenkontakt.

Verdammt, ich will mich wohl in meiner Haut fühlen. Immer!

Anderes Beispiel sind Berührungen und Tanzen. Da fühl ich mich überhaupt nicht wohl und es wirkt dann leicht roboterartig und ich lass es wieder sein.(Wenn ich überhaupt mal was mache ist das schon ein riesen Erfolg!)

Wenn ich etwas machen will zum Beispiel jemanden ansprechen überlege ich auch immer zuviel wie ich es mache.

Oder wenn die Clique grade im Kreis steht und ich komm grad von der Toilette wieder, dann sagt man einfach was ansonsten ist das komisch und ich überleg dann was und am Ende kommt gar nichts raus und das wirkt echt creepy.

Gleich vorneweg, ich habe nicht alzuviele soziale Kontakte, liegt wahrscheinlich am PC, bin wahrscheinlich süchtig, aber hab jetzt ne Grenze in den PC eingebaut länger wie 4h geht nicht sonst fährt er runter.

Außerdem war ich noch nie(!) im Club oder auf ner richtigen Party.

Naja, zumindest das hat sich jetzt ein bisschen geändert.

Letze Woche war ich alleine in nem Club, war 15min drin und bin danach noch in einen anderen gegangen.

Im ersten Club habe ich ein Set geöffnet mit irgendetwas situativen kam positiv an haben 1Minute geredet und dann bin ich wieder aus dem Set gegangen weil ich mich unwohl fühlte und es einfach hintermichbringen wollte.

Sogar bei positiver Resonanz fühl ich mich unwohl, vielleicht habe ich auchnoch Angst davor dass aus der positven Resonanz negative wird.

Resultat war ich habe alle Sets in Club1 geöffnet bin aber nie irgendwie "abgelehnt" worden was mich doch stark überraschte.

Auf der Straße ist das ganz anders, im Club hingegen sind alle fürs ansprechen sehr offen.

Da ich mich in Club1 aber nirgendswo wohl gefühlt hab war natürlich die Frage wo soll ich hingehen.

Schließlich will ich in jedem Set spätestens nach 1min rausgehen weshalb ich dann rumgeirrt bin und in Club2 gegangen bin.(Wurde darauf ja sogar schon angesprochen in Club1, in negativer Hinsicht)

Im zweiten Club war ich auch nur ca.15min aber da fühlte ich mich auch unwohl.

Tanzen habe ich mich nicht wirklich getraut. War auf der Tanzfläche gewesen und habe probiert mich zu bewegen, allerdings haben alle sich anders bewegt wie ich mich bewegen würde und plötzlich kam mir mein eigener "Style" auch noch komisch vor und ich habe das von den anderen kopiert was definitiv komisch bei mir aussah.

Naja egal trotzdem stolz da ich mich überwunden habe trotzdem rauszugehen.

Gestern Abend haben wir Klassenfest gefeiert.

Anfangs die üblichen Probleme, wie du aus dem oben geschrieben ja schon rauslesen kannst.

So mit der Zeit kam aber noch der Alkohol dazu, dazu muss man sagen das ich noch nie wirklich besoffen war, höchsten ganz leicht angetrunken.

Gestern war ich dann doch schon ein bisschen betrunken(und dass von 1,5Flaschen Bier +2Becher Vodka *lach*), aber ich hatte noch Kontrolle über mich selbst und kann mich auch noch an alles erinnern.

Ich fühlte mich einfach genial ich hab die Zeit einfach genossen.

Gespräche führen ganz einfach, scheiß egal was man sagt.

Was ich gestern getanzt und Kino gefahren habe war auch nicht mehr schön.

Alter Schwede!

Und das nur wegen ein bisschen Alkohol!

So ich hab dir jetzt einiges über mich erzählt.

Wenn was unklar ist oder du noch was wissen willst, kannst du einfach nachfragen.

So jetzt aber endlich zur eigentlich Aufgabenstellung.

Wie werde ich immer frei/locker?

Hört sich leicht an ist aber verdammt schwer.

Ich habe schon die verrücktesten Sachen gemacht.

Leute auf der Straße nach Dildos, Sex oder ähnlichem gefragt, aber das macht einen auch nicht wirklich komplett locker.

Es MUSS doch eine Möglichkeit geben alles lockerer anzugehen.

Nur wie?

Wie lernt man so was?

Ich habe im Moment echt keinen Schimmer.

mfg

Trunks

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Hi Dreamcatcher,

erstmal auch von mir ein fettes dankeschön an dich. Deine Beiträge haben mich echt weitergebracht bzw. mir überhaupt erst als Anregung gedient mich mit wirklichem Selbstbewusstein im Sinne von sich Selbst bewusst sein zu beschäftigen.

(was ein Satz :P)

Sind nun doch 3 Fragen geworden, lass dir ruhig Zeit.

1. Bei deinen Beiträgen wirkt es immer so, dass man nach einiger Zeit sozusagen seinen Verstand kontrolliert, du hattest das mit der Metapher vom Fahrrad, bei dem der Verstand die Pedale tritt und du am Lenker sitzen möchtest ausgedrückt. Ich habe mir aber jetzt das "Orangene Buch" von Osho gekauft, sowie "Meditation als Chance" und da habe ich den Eindruck, dass der Verstand an sich etwas verteufelt wird und in einigen Mediationen beschreibt Osho, dass er den Meditierenden eher als Medium sieht. Irgendwie sitzt man immer nur rum und irgendwas passiert von alleine^^... das wirkt erstmal etwas komisch.

Nun die eigentliche Frage: Wenn ich eher Kontrolle anstrebe, so wie von dir beschrieben, ist es sinnvoll, dann trotzdem diese katharsischen Meditationen durchzuführen, die Osho beschreibt? Denn mir ist aufgefallen, dass ich doch noch sehr Kopfmensch bin. Oder reicht es wenn man den Atem beobachtet und dann irgendwann den Fokus erweitert usw, also die herkömmlichen Methoden. Kenne mich da zu wenig aus und diese chaotischen Meditationen kommen einem natürlich erstmal etwas suspekt vor :P . So wie er das beschreibt sind diese chaotischen Techniken jedoch für den heutigen Menschen absolut notwendig.

2. Habe bereits einige Gedankenmuster entdeckt wie z.B. dass man darüber nachdenkt, was die anderen von einem denken könnten usw. Nur wie bearbeite ich diese? Affirmation ist ja ein bekanntes Mittel, nur hält das nicht eigentlich von der Trennung vom Verstand ab und führt in den Kopf zurück? Da man ja das Problem sozusagen mit dem Verstand löst. Aber wie soll man sonst diese Muster auflösen?

3. Ich habe den Post "Wer du wirklich bist"(http://www.pickupforum.de/index.php?showtopic=47781&hl=) von dir gelesen und da wird beschrieben, dass man sich selbst eben nicht mit dem Verstand erfassen kann, weswegen auch bei mir die Frage zu den Affirmationen aufkam.

Nun habe ich es desöfteren geschafft, eher der Beobachter zu sein und dadurch auch schon dass ein oder andere Mal erkannt, dass mein Ego mir gerade einen Streich spielt und es garkeinen Grund gibt ärgerlich zu sein, nein ich musste sogar über die Szene lachen( beim Sport ärgere ich mich sonst schnell; wenns nich so läuft).

Nun das Problem: Ich denke in diesen Momenten immer ungefähr zusammengefasst: Du bist nicht dein Ego, du bist das Bewusstsein, Die Leere, Das was beobachtet. Dadurch bin ich aber wieder im Kopf, ich bin zwar distanzierter und in diesen Momenten auch sehr viel empathischer, weil ich das ganze beobachte und auch andere Perpektiven leichter nachvollziehen kann, aber immernoch im Kopf.

Wie kann ich das abstellen?

4. Vertritt Osho in etwa die gleiche Lehre, wie Tolle, Krishnamurti oder Siddharta Gautama?

Joa... wurde doch etwas länger^^

vielen Dank schonmal und liebe Grüße

bearbeitet von tealt

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Hallo lieber samfisher.

ich genieße deine Artikel. Dafür danke ich dir.

Ja, dafür sind sie gedacht! Schön ^_^

Man soll sich an nichts mehr klammern, nicht an materielle Dinge und auch nicht ans Ego. Man soll sich nicht mit dem Verstand und mit besagtem Ego identifizieren. Das führt zu Freiheit, zum Moment.

Jedoch lege ich das (leider) anders aus: Ich kann mich nicht mehr selber loben, verachte Lob von anderen Leuten. (Obgleich mich Lob auch sehr erfreuen kann und ich manchmal nicht genug bekommen kann!)

Warum mache ich das? Ich verachte da regelrecht mich selbst, weil ich meine, das hat etwas mit Ego zu tun; und das muss ja weg, das Ego.

Das finde ich superspannend, was du da schreibst. Es ist für mich eine richtige Herausforderung das zu beantworten

- sieh mal ich behaupte das was du da ausdrückst, ist das größte Mißverständnis welches die Leute zum Thema "Ego" haben.

Es ist der Grund, weshalb die einen sich selbst nicht gut tun (mehr so deine Ecke),

und die anderen sich mit dem Ego identifizieren: Denn sie sehen in der Selbslosigkeit genau diese Gefahr: Sie wollen sich ja nicht selbst geißeln.

Ich will jetzt etwas allgemeiner werden. Denn ich finde das zu verstehen ist der Kern des Ganzen ;-)

Wie lautet deine Antwort auf folgende Frage:

Bist du eins mit diesem Universum?

Im ernst - nein, du musst keine Drogen nehmen um das zu wissen :-D Ein klarer Blick genügt: Du bist hier, was auch immer du unter "Welt" verstehst,

du befindest dich darin. Bist du dir klar, dass du mit diesem großen Ganzen verbunden bist?

Sieh mal, die meisten Menschen sehen sich als abgetrennte Einheit von der Welt (;-)). Sie sortieren: Hier das Universum, und hier bin ich.

Und dazwischen eine gedankliche Trennmauer. Das ist genau die Gefahr: Diese Menschen zu imitieren, ihre Illusion zu übernehmen.

So, wenn ich von Ego rede, dann meine ich diese zusammengesponnene Mauer, die zwischen "dir" und "Welt" ist.

Wenn du dir jetzt gerade völlig klar bist, dass diese Mauer nicht existiert,

sondern bisher nur in deinen Gedanken gesponnen wurde -

dass du dich hier befindest wo du jetzt gerade bist - als untrennbares Teil des Ganzen

dann darfst du verstehen;

Du bist das Ganze. Und das Ganze ist du.

Die "Egomenschen" haben eine faszinierend krankhafte Art mit sich selbst umzugehen:

Sie machen "das Ganze" (oder einen zusammengesponnen Teil davon) dafür verantwortlich, dass es ihnen "Schlechtes" antut.

Wenn du dir jetzt völlig klar bist dass es keine abgetrennten Einheiten auf dieser Welt gibt,

dann siehst du den Wahnsinn dabei:

Dies sind Menschen die durch die Welt rennen und die Verantwortung abgeben. Sie geben sich fortlaufend selbst Ohrfeigen und rufen: "Gott warum tust du das?"

oder "Was für ein Pech" der "Meine Eltern sind schuld"...

Was du jetzt verstehen willst ist, dass du selbst die Ursache deines eigenen Lebens bist. DAS ist "Egolosigkeit".

Gebe die gedankliche Abtrennung auf zwischen "ich" und "mein Leben". Es ist ein und dasselbe.

Genau wie "dieser Moment" und "dein Leben" ein und dasselbe ist.

Schließlich kommt es dir nur deshalb seltsam vor, dich selbst zu loben, weil es in dir einen Teil gibt, der meint dass es ein "Selbst" gibt,

das abgetrennt von dem Ganzen ist,

das dieses Lob dem Ganzen vorenthalten könnte, dieser Geizkragen ;-) Öffne die Augen. Lobe dich JETZT.

Bevor du weiterliest, möchte ich, dass du dich selbst für deine eigene Existenz lobst.

Und für etwas, was du erschaffen hast.

Tue es laut, bevor du weiterliest.

Spürst du, dass du soeben zu dem großen Ganzen gesprochen hast?

Zum Thema empfehle ich dir die 25te Folge des folgenden Podcasts:

http://www.fresh-academy.de/nlp/NLP-Podcast.html

Thema Jetzt

Es ist schön im Jetzt zu leben. Aber dieses "Im-Jetzt-Leben" ist zu wenig bei mir. Zu oft bin ich in Gedanken versunken und wenn ich schlechte Laune habe, dann ist es sehr schwer, im Jetzt zu leben. Ich versuche es zwar dann aktiv, jedoch werde ich in die negative Gedankenschleife zurückgerissen.

Zum Thema "Jetzt" möchte ich gerne anmerken: Du musst nichts tun, um "ins Jetzt zu kommen." Du darfst dir jetzt klarmachen:

Du bist bereits dort. Jetzt. Und zwar für mmer.

Wenn du etwas "tun möchtest" um "ins Jetzt zu kommen", so hast du nur wieder vergessen, dass du bereits dort bist.

Verstehe:

Wenn du in negativen Gedanken vesinkst, so ändert das nichts an dieser Tatsache! An der Tatsache, dass immer jetzt ist.

Negatives Denken bedeutet nur, dass du unbewusst bist, vergisst dass du dich und deine Wahrnehmung von der "Welt" gestalten darfst wie du es möchtest - positiv.

Du vergißt in diesen negativen Gedanken bloß, dass du deine Beziehung zum Jetzt pflegen und genießen darfst

- egal welche Form es annimmt.

Sieh mal, ich behaupte gar dass es gar keine "negativen Gedanken" gibt.

Es gibt nur Gedanken die ein Ziel formulieren das dir gefällt,

und solche die ein Ziel formulieren das dir nicht gefällt.

Die Etikette "negativ" gibst du den letzteren, denn du spürst, dass du eigentlich gar nicht willst, was du da denkst. Richtig?

Wenn du jetzt verstanden hast was negative Gedanken sind - dann kann es sein dass du dich fragst "wie kann ich denken was ich will?",

was eine tolle Frage wäre. B-)

Meiner Erfahrung nach ist es schön neben regelmäßiger Meditation folgendes Buch zu lesen: "Gespräche mit Gott" - Neale Donald Walsh.

Höre auch regelmäßig den oben verlinkten Podcast (wenn du schon lieber im Internet bist anstatt zu meditieren:-))

Damit wirst du ein grundlegendes Verständnis dafür bekommen, was hier vor sich geht, und was es bedeutet zu wissen was du willst.

Ich danke dir für deine Fragen.

Alles Liebe,

DC

PS: Im Inernet zu sein ist ja nichts Schlimmes - es geht nur darum: Weißt du stets, weshalb du im Internet bist?

Es ist das selbe wie mit den Gedanken: Nicht das Denken ist "negativ". Es ist nur das unbewußte Denken,

das dir komische Gefühle bereitet. Weißt du also, was du denken willst?

Sei so lange im Internet, wie du es wirklich möchtest, mein Freund. Wisse, weshalb du hier bist.

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Gast samfisher

Danke für den lieben Post, aber - um ehrlich zu sein - hat er mir nicht sehr weitergeholfen. Denn das, was du aufzeigst - ich bin Teil der Welt, ein Teil des großen Ganzen - ist ja auch nur ein Glaubenssystem, etwas Egoerfundenes. --> "Ich glaub jetzt ganz fest daran, dass das so ist."

Schließlich kommt es dir nur deshalb seltsam vor, dich selbst zu loben, weil es in dir einen Teil gibt, der meint dass es ein "Selbst" gibt,

das abgetrennt von dem Ganzen ist,

das dieses Lob dem Ganzen vorenthalten könnte, dieser Geizkragen Öffne die Augen.

Wenn du damit meinst, dass dieses Selbst, von dem auch Tolle spricht, keine Wertungen kennt, überhaupt nicht angreifbar ist, mit dem Sein verbunden ist usw. und ich die Eigenschaften dieses Selbst in mein Ego hineininterpretiere, dann hast du Recht. So ist es, das habe ich dank dir schon einmal erkannt. Dieses Selbst ist ja eigentlich das Gegenstück zum Ego bzw. frei vom Ego oder wie auch immer. Das Selbst kennt keine Gedankenkonstrukte, keine Illusionen, keine Wertungen, keine Limiting Believs, aber - und davon spricht auch Tolle - keine Freude und auch keine Traurigkeit, denn das Selbst ist eine Art neutrale Zwischeninstanz, die nicht bewertet. Denn wenn ich mich freue oder traurig bin, heißt das, dass man sich mit etwas identifiziert ("Das ist meins"), was ja das Ego wiederum aufbläht bzw. dasselbe erhält. Denn das Ego identifiziert sich mit etwas, Beispiel Fußballweltmeisterschaft. Hier freut man sich, wenn Deutschland gewinnt, hier ist man enttäuscht, wenn Deutschland verliert.

Was nun? Darf man sich nicht mehr freuen, nicht mehr trauern? Das ist doch absurd! Aber dann ist das ja mit diesem Modell nicht mehr kongruent und ich denke, ich habe mir schon längst all das Aufgeschriebene, das du hier liest, zu einem Denkmodell geschaffen, zu einem Bestandteil meines Egos, was dazu führt, dass ich mich nicht mehr loben kann, denn das würde ja das Ego aufblähen und diesem Idealbild "Selbst" widersprechen......

Eine sehr heikle Sache, aus der ich unbedingt hinauskommen will. Ich bitte um deine Hilfe.

Ich mache wahrscheinlich viel zu viel mit meinem Kopf... ohne die Dinge zu tun, die ich bin, die mein Wesen sind. Ich müsste mehr aus mir heraus handeln, mehr Intuition. Und weniger nachdenken. Eben mehr im Moment leben, ich müsste mir mehr die Kürze des Lebens vor Augen halten, jeden Atemzug auskosten. Das ist es. Der Augenblick. Doch viel zu oft wird man zurückgesogen in die Tiefen der Inkongruenz mit sich, den Ängsten, Hoffnungen, den Kämpfen mit sich, ja der eigenen (selbst erschaffenen) Minderwertigkeit... Damit muss Schluss sein!

Danke für deine Mühen, Dreamcatcher!

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Hallo samfisher,

Danke für den lieben Post, aber - um ehrlich zu sein - hat er mir nicht sehr weitergeholfen. Denn das, was du aufzeigst - ich bin Teil der Welt, ein Teil des großen Ganzen - ist ja auch nur ein Glaubenssystem, etwas Egoerfundenes. --> "Ich glaub jetzt ganz fest daran, dass das so ist."

Was genau verstehst du unter einem Glaubenssystem?

Ich spreche gerne von "Wahrnehmung" - denn was uns Menschen unterscheidet, ist vor allem unsere Art die Welt wahrzunehmen.

Ja, meine Art die Welt wahrzunehmen wird u.a. beeinflusst durch bestimmte Annahmen - beispielsweise Werte, für die ich mich entschieden habe.

Mir scheint an dieser Stelle, dass du unter dem Begriff "Ego" etwas anderes verstehst, als ich es tue.

Denn ein Glaubensystem ist in meinen Augen nicht grundsätzlich etwas, was dem Ego entstammt.

Dem Ego entstammen beispielsweise Gedanken, die dazu dienen dich von jemandem abzugrenzen, Oder auch Gedanken, die den Selbstzweck erfüllen

sich ein Bild von dir Selbst machen zu wollen.

Das Denken an sich ist jedoch keine Ego-Maschine. Nein, nur das unbewusste Denken ist es.

Wenn du jedoch mit deinen Gedanken auf bewusste Weise deinen wahren Willen in Worte formulierst,

dann benutzt du deinen Verstand für das, für was er dir gegeben wurde.

Der Verstand kann auch dazu dienen, deine Wahrnehmung zu unterstützen, anstatt sie zu trüben.

Wenn du also deine bewusste Wahrnehmung formulierst, formulierst du dein eigenes "Modell von dieser Welt".

Ein anderes Modell kannst du nicht formulieren: Es ist immer nur das deine, da es durch deine Sinne wahrgenommen wird.

Alles was du sagst, enstammt deiner Wahrnehmung, ist Teil deines Glaubenssystems.

Insofern ist (in meiner Wahrnehmung) nicht jedes gesprochene Wort oder jedes Glaubenssystem etwas Egoerfundenes :huh:

Was ich unter einem Ego verstehe, habe ich im obigen Post dargestellt.

und davon spricht auch Tolle - keine Freude und auch keine Traurigkeit, denn das Selbst ist eine Art neutrale Zwischeninstanz, die nicht bewertet. Denn wenn ich mich freue oder traurig bin, heißt das, dass man sich mit etwas identifiziert ("Das ist meins"), was ja das Ego wiederum aufbläht bzw. dasselbe erhält. Denn das Ego identifiziert sich mit etwas, Beispiel Fußballweltmeisterschaft. Hier freut man sich, wenn Deutschland gewinnt, hier ist man enttäuscht, wenn Deutschland verliert.

Was nun? Darf man sich nicht mehr freuen, nicht mehr trauern? Das ist doch absurd! Aber dann ist das ja mit diesem Modell nicht mehr kongruent

Eckhart Tolle spricht von einem Selbst, das vor jedem Gefühl, jedem Gedanken steht. Dein Selbst ist nicht das Gefühl,

und auch nicht der Gedanke. Es ist derjenige, der das Gefühl und den Gedanken erfährt

bzw. erschaftt.

Mir ist momentan nicht ganz klar, wie du zu dem Schluss kommst dass man sich deshalb nicht mehr freuen dürfe: Denn nicht mit jedem Gefühl,

welches du erfährst, identifizierst du dich.

Zum Begriff der "Identifikation":

Sich zu identifizieren bedeutet, sich mit etwas "gleichzusetzen". Nicht jedoch etwas zu erfahren!

Du setzt dich selbst mit deiner momentanen Erfahrung gleich, erst dann indetifizierst du dich.

Wenn du dich identifizierst, vergisst du also folgenden Unterschied: Du bist nicht die Erfahrung, sondern derjenige, der die Erfahrung macht.

Kannst du dich also freuen, ohne die Freude mit dir selbst gleichzusetzen?

Kannst du ein Lachen genießen, wohl wissend dass du nicht diesen Lachen bist, sondern derjenige, der dieses Lachen jetzt gerade erfährt?

Ja, das geht. Meine Erfahrung ist, dass ein Gefühl dann umso intensiver, umso schöner sein kann.

Denn es entfaltet sich freier, wenn kein Versuch dahinter steckt es zu "fassen", mit etwas gleichzusetzen.

Vielmehr bist du dann der Beobachter, der es spürt und genießt, ihm freien Raum lässt.

Wärst du aber damit identifiziert, würdest du die gegenteilige Erfahrung machen: Möglicherweise würdest du gar nicht

wirklich merken, dass du gerade lachst. Denn um etwas zu merken, brauchst du ein Verhältnis: Den Beobachter, und das Objekt, das beobachtet wird.

Wenn der Beobachter = das Objekt ist, wie soll er denn dann etwas beobachten?

In das Modell von E.Tolle, so wie ich es verstehe, passt die Freude also sehr wohl hinein. Er selbst hat sogar ein ganzes Kapitel

zu diesem Thema geschrieben, in seinem Buch "eine neue Erde". Freude und Enthusiasmus sind laut ihm gar Eckpfeiler erleuchteten Handelns.

Was hast du von Tolle denn gelesen? Möglicherweise kann dich ja das genannte Werk in diesem Modell etwas voranbringen, falls du es bisher nicht kanntest.

und ich denke, ich habe mir schon längst all das Aufgeschriebene, das du hier liest, zu einem Denkmodell geschaffen, zu einem Bestandteil meines Egos, was dazu führt, dass ich mich nicht mehr loben kann, denn das würde ja das Ego aufblähen und diesem Idealbild "Selbst" widersprechen......

Eine sehr heikle Sache, aus der ich unbedingt hinauskommen will. Ich bitte um deine Hilfe.

Auch hier möchte ich dich darauf hinweisen: Ein Denkmodell ist nicht gleich ein Ego.

Stelle dir vor du bist ein Bauplaner. Du erschaffst in deinen Gedanken ein Modell, welches das Vorgehen beim Bau des anstehenden Bauwerkes beschreibt,

Ist das ein Modell des Ego? Nein, es ist erst dann ein Modell, das deinem Ego dient, sobald z.B. Folgendes passiert:

Einer deiner Mitarbeiter macht dich auf einen Fehler in diesem Modell aufmerksam - und obwohl es ein eindeutiger Fehler ist,

möchtest du es nicht wahrhaben und verteidigst deine Variante.

Hier wird ein Denkmodell zum Modell des Egos: Es erfüllt den Selbstzweck, dich abgrenzen zu wollen.

Du möchtest nicht mehr etwas erschaffen, sondern vor allem "dich selbst" definieren. Du identifizierst dich in diesem Moment mit dem Denkmodell.

Bist du aber mit Leidenschaft Bauplaner, und siehst in dieser Tätigkeit eine Erfüllung, und gehst darin voller Kreativität auf

- dann dient ein solcher Bauplan deiner Verwirklichung - Es ist das Gegenteil eines Egos:

Ja, ein Ego lässt sich in meinen Augen auch so definieren:

Es hält dich von deiner Verwirklichung ab. Etwas was dich von deiner Verwirklichung abhält, hat fast immer mit deinem Ego zu tun,

während etwas, was deiner Verwirklichung dient, deinem wahren Selbst entspringt.

In beiden Fällen hast du das selbe Denkmodell! In einem Fall freust du dich, auch über den bemerkten Fehler, du freust dich über das was du da gemeinsam mit anderen erschaffst.

Im anderen Fall geht es dir nicht um das Denkmodell, sondern um die Verteidigung eines "Selbst" (eines Ego), der Fehler ist nur ein guter Anlass dazu.

Du siehst, dass ein Denkmodell nicht unbedingt ein Ego ist!

Es stimmt aber, dass ein Ego Denkmodelle bevorzugt, um sich mit ihnen zuidentifizieren.

Ich mache wahrscheinlich viel zu viel mit meinem Kopf... ohne die Dinge zu tun, die ich bin, die mein Wesen sind. Ich müsste mehr aus mir heraus handeln, mehr Intuition. Und weniger nachdenken. Eben mehr im Moment leben, ich müsste mir mehr die Kürze des Lebens vor Augen halten, jeden Atemzug auskosten. Das ist es. Der Augenblick.

Ja!

Und noch etwas: Denke nach, wenn du das möchtest! Wenn es dienlich ist, wenn es deinem Handeln und deiner Intuition dient.

Niemand gab dir den Rat nicht mehr zu Denken. Nicht einmal Eckhart Tolle. ;-)

Der Verstand ist ein wundervolles Werkzeug, benutze ihn! Nur: Benutze DU IHN, anstatt dich in seinen Träumereien zu verlieren,

welche dich hier und jetzt, am helligsten Tage, einschlafen lassen können - obwohl du dich noch bewegst und redest,

kannst du dabei im Tiefschaf sein, wie so viele Menschen, leider.

Liebe Grüße

und schreibe mir jederzeit wieder.

DC

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Hi Laudario,

Hi Dreamcatcher!

Danke dass du dir Zeit nimmst und den Leuten hilfst, hoffe du kannst auch meine Frage beantworten.

Es geht um den Blueprint von Tyler durden.

Ich hab gestern ein bisschen durchgestöbert und gesehen dass du es für gutes Material hälst, deshalb hab ich es mir gestern mal geholt und bin bis jetzt begeistert, dennoch skeptisch wie ich das für mich verwenden kann da es sehr viel Material ist.

Deshalb lautet meine Frage:

1. Was hälst du vom Blueprint und wie kann ich ihn für mich am besten verwenden, damit meine ich wie kann ich die ganze Theorie effektiver umsetzen, ich mein es ist klar ich muss raus aber wie kann ich vermeiden dass ich nicht mit einem explodierenden Kopf infield gehe?

Ich halte viel von "Blueprint". Ein ausgezeichnetes Seminar, Tyler ist in meinen Augen ein Mann, von dem man viel über die wahre Verführung lernen kann!

Zu deiner zweiten Frage:

Wenn du Blueprint ansiehst, wirst du merken, dass Tyler zwischendrin immer wieder kleine Zusammenfassungen bringt (er steht dabei meistens am Rednerpult und liest sie ab).

Notiere dir diejenigen Schlagwörter und Sätze, die du durch den Vortrag wirklich verstanden hast.

Beispeilsweise "act, don´t react!". Und Behalte das eine oder andere, für deinen nächsten Flirt im Kopf.

Schau, ob sich etwas zum Positiven verändert, wenn du diese Ratschläge ausprobierst.

Wennn du gewünschte Veränderungen spürst, wirst du dies immer mehr in dein Verhalten integrieren.

Und ja, ganz recht, Theorie alleine nützt gar nichts.

Das was Tyler da erzählt (vor allem Tyler!), dienst dazu es selbst zu erfahren. Es ist sogar eine der Quintessenzen von Blueprint:

Mache den Kopf frei, folge deiner Intuition.

Es wäre nun natürlich ein Schuss nach hinten, mit vollem Kopf von lauter "mache den Kopf frei" Tipps ins Field zu gehen :huh:

Achte also darauf, was wirklich gemeint ist:

Wenn du Blueprint verstehst, wirst du sehen dass es dich zum Gegenteil führt, als zu einem "explodierenden Kopf"

- es führt dich zu einem freien Kopf und Spaß an der Sache.

Schau dir das Material lieber Häppchen-weise und auch mal manche Folgen mehrmals an,

Setze es dir zum Ziel das Erzählte umzusetzen.

Habe für jedes Beispiel was er bringt irgendwann eine eigens erlebte Situation parat, dann wird sich das Puzzle zusammenfügen.

Doch vergesse nicht den Zweck:

Du willst Verführung beherrschen, und nicht schnellstmöglich Blueprint anschauen. Es ist egal, wann du die letzte Folge siehst:

Wichtig ist, dass du die gewünschte Veränderung erfährst.

lg

DC

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Hallo Dreancatcher

Danke das du dir zeit für meine frage nimmst.

Folgende Situation:

Ich hab ein Mädchen auf der Party meines Couseng kennen gelernt.

Am Amfang hate ich kein großes interesse an ihr, bis ich ihren Karakter kennen gelernt habe:

Und das hat die halbe Nacht gedauert.

Also bin ich in die Freundes Schine voll rein gebrettert.

Ich hab mir gedacht, dass ich es noch reißen kann. Also haben wir uns zum Eis essen verabredet.

Das Eis essen ist ganz gut gelaufen. Danach sind wir zu mir nach Hause gefahren.

Wo ich dann von IOI's überflutet wurde.

Soweit so gut wir uns einen Film angeguckt, ich sie gebissen wir haben uns ein wenig rumgekäbelt, doch keine Chance zum Kc zu kommen.

Sie sagte vorher sie will keinen Freund (ich mir nichts weiter gedacht. Ich dachte ich kriege sie dazu mich noch zu Küssen)

Aber Arschlecken

Das zweite Date lief ähnlich

meine eskalationen wurden immer von ihr geblockt

Meine frage an dich:

Wie kann ich die Situation noch reißen ?

Hab ich überhaupt noch eine Chance oder soll ich sie fallen lasse ?

Und wie hättest du dich in der situation verhalten.

Ich bedanke mich schonmal m.f.g. Snipe

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Hallo & Prost lieber MarcoMartini,

Letztendlich möchte ich unterbewusst all diesen Menschen, die eigentlich gar keinen Einfluss auf mein Leben haben beweisen, was ich wert bin.

Das hast du hier schön auf den Punkt gebacht.

Hierzu habe ich eine Frage:

Wer bestimmt deinen Wert?

Gehe bitte einmal in dich und versuche diese Frage kurz und knapp zu beantworten. Es ist wirklich wichtig,

dass du dir das ein für alle mal klar machst.

Wer bestimmt in Wirklichkeit immerzu deinen Wert?

Was ich also Schlussendlich erreichen möchte ist, dass ich gedanklich unabhängig von anderen Menschen bin (wobei ich natürlich schon Wert auf ernstgemeinte Kritik von guten Freunden lege) und mich freier entfalten kann.

Was du jetzt verstehen darfst, lieber MarcoMartini, ist: Du bist bereits unabhängig. :wacko:

Nur gibt es manchmal einen Teil in dir, der das nicht erkennen möchte.

Trete in einen Dialog mit diesem Teil in dir,

versuche herauszufinden, weshalb dieser Teil von dir nicht unabhängig sein möchte

und dir immer wieder die Illusion macht, dass du abhängig wärst.

Es muss also etwas geben, was dir diese gefühlte Abhängigkeit, die du dir ja selbst machst,

gibt. Finde heraus was es ist - was könnte es sein, das dir daran gefällt?

Anfangs mag es absurd klingen, doch schau: Es gibt kein einziges menschliches Verhalten,

das nicht auch irgendeinen positiven Zweck erfüllt.

Finde heraus was es ist und schließe diese Lücke selbst.

Ich möchte dich außerdem noch auf eine Sache aufmerksam machen.

Alle Gefühle und Gedanken die du hast, erzeugst du selbst.

Wenn du mal wieder einen Gedanken hast, der dir mißfällt "was mag sich der wohl jetzt über mich denken? der denkt bestimmt...",

dann denke ihn nochmal.

Lasse dir in Ruhe die Zeit und formuliere den allerselben Gedanken neu. Frage dich:

Wie würde dieser Gedanke lauten, damit er mir gefällt?

Damit er so lautet, wie ich ihn haben will?

Und dann sage dir ihn auf.

Ja, es bedarf etwas Training. Du wirst jedoch sehen, dass du denken und fühlen kannst, was du möchtest.

Wenn du dies wirklich üben wirst, dann wirst du dabei sehr viel über dich selbst erfahren.

Es ist wirklich wie ein spannendes Abenteuer, auf Reise in den eigenen Gedanken und Gefühlen zu gehen. Sei mutig.

Fange doch mal einfach damit an, deinen Gedanken zuzuhören. Achte ganz besonders darauf, was du im bezug auf Andere denkst.

Voraussetzung ist, dass du bereit bist, dich zu verändern.

Liebe Grüße & Viel Erfolg.

DC

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Gast samfisher

Danke für die sehr schnelle Antwort, Dreamcatcher!

Eine Frage habe ich noch: Wie geht man mit einem Menschen um, der einen auf penetrante Art und Weise nervt? Und wie geht man mit Beleidigungen um, die einen treffen? [Wahrscheinlich identifiziert man sich hier auch mit etwas zu sehr]

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Hallo samfisher,

Danke für die sehr schnelle Antwort, Dreamcatcher!

gerne :rolleyes:

Eine Frage habe ich noch: Wie geht man mit einem Menschen um, der einen auf penetrante Art und Weise nervt? Und wie geht man mit Beleidigungen um, die einen treffen? [Wahrscheinlich identifiziert man sich hier auch mit etwas zu sehr]

Die Identifizierung aufheben bedeutet zu erkennen, in wem das Gefühl ist.

In wem sind diese Gefühle?

Sobald du deine Gefühle wahrnimmst, hast du die Identifizierung mit ihnen bereits aufgehoben.

Und genau in diesem Punkt darfst du anfangen, deine Gefühle zu gestalten.

Wie möchtest du also mit diesem Menschen umgehen?

Hier darfst du deine Gedanken und deine Vorstellungskraft benutzen - dafür sind sie da! Und genau hier liegt der Unterschied:

Wenn sie nicht mehr unbewusst reagieren, sondern von dir bewusst gestaltet werden.

Setze dich also in Ruhe hin und stelle dir die höchste Vision von deinem Umgang mit solchen Menschen vor.

Was wäre die beste Art und Weise mit einer Beleidigung umzugehen? Du darfst dir das so präzise wie möglich ausmalen: Jezt!

- was sagst du in so einem Moment?

- was fühlst du dabei?

-welche Körperhaltung hast du?

- wie schaust du und was siehst du?

Wenn du jetzt anfängst alle deine Sinne selbst zuerschaffen, dann hast du angefangen, deine Wahrnehmung bewusst zu gestalten.

Und dann hast du auch verstanden, worum es bei der Aufhebung der Identifikation geht: Wenn deine Gedanken und Gefühle keine Selbstläufer mehr sind,

dich nicht mehr unter Kontrolle haben, nimmst du sie wahr und gestaltest sie selbst.

Mit etwas Übung wird es dir immer leichter fallen, habe Geduld mit dir. Bedenke wieviel Jahre du hattest, dich daran zu gewöhnen

dass du sie nicht gestaltet hast.

Es sind immer diese zwei Schritte:

1. Aufhebung der Identifikation:

Du nimmst deine Sinne wahr - und ihren Ausdruck in Form von Gedanken und Gefühlen - dadurch bekommst du die Chance sie zu gestalten

2. Gestaltung deiner Wahrnehmung

Du fängst an, Gedanken und Gefühle zu produzieren, so wie sie dir gefallen

Ja, meistens genügt sogar der Schritt 1, um Frieden und Gelassenheit zu finden.

Gruß,

DC

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