SlippinJimmy

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  1. Erst einmal danke für die Antworten. Ich bin seit dem Verfassen des Posts noch einmal in mich gegangen, habe es halbwegs geschafft meine Verlustängste auszublenden, und habe mir selbst nun ebenfalls ernsthaft die Frage gestellt, ob all dieser Ballast nicht einfach zu groß ist, obwohl ich immer noch viel für sie empfinde. Ich will ihr da auch keine Vorwürfe machen und kann auf jeden Fall auch an mir arbeiten (sowieso in Punkto Frame, Führung, etc, aber auch in Punkto Kommunikation), aber die Muster in der Beziehung sind gerade einfach nicht gesund.
  2. 1. 27 2. 27 3. monogam 4. 2.5 Jahre 5. 5 Monate 6. Wenn nicht long distance, 2x die Woche 7. nein 8. Hallo zusammen, wir haben uns über eine App kennengelernt und ich wusste schnell, dass ich mir mehr vorstellen kann. Treffen waren direkt toll, aber von ihr kam dazwischen wenig Invest. Motto war, dass ich weiter laye und nebenbei andere Frauen treffe. Ich wollte zu dem Zeitpunkt gerne wieder eine LTR, aber ihr Invest war mir zu unsicher. Sie war sich wohl anfangs unsicher, wollte sich dann doch drauf einlassen und hat das angesprochen, als sie schon viel Frust über unklare Situation angestaut hatte. Ich habe mich dann trotz Bedenken darauf eingelassen - in der Folge kam viel Invest von ihr und es lief super gut. Sie hat mir viele Komplimente gemacht und oft gesagt, wie sehr sie mich liebt (in der Form noch nicht erlebt). Über die Zeit kamen abrupte Stimmungsschwankungen von ihr - nicht oft, aber ab und an. Diese habe ich ehrlich gesagt zu oft hingenommen. Ich habe mir irgendwie nichts dabei gedacht, da der Rest dennoch gepasst hat. Letztes Jahr hatte ich durch meine Abschlussarbeit, Arbeit und parallelen Umzug eine schwierige Zeit, in der auch unsere gemeinsame Zeit gelitten hat. Im Anschluss habe ich ein Pflichtpraktikum gemacht und zwar am anderen Ende von Deutschland. Während dieser Zeit wurde der Kontakt weniger, wobei ich mir dabei nichts gedacht hatte, da es bei ihr vorkommt, dass sie sich weniger meldet, wenn sie busy ist. Aber sie wurde auch am Telefon ungesprächiger - da hätte ich rückblickend öfter eine Grenze ziehen müssen. Als wir uns nach längerer Zeit mal wieder gesehen haben (in der Mitte getroffen), hat sie ihre Probleme mit uns angesprochen: Kernpunkt war hier vor allem meine schlechte Laune während der Abschlussarbeit + dass die Beziehung unter meiner geringen zeitlichen Verfügbarkeit gelitten habe und der aktuellen Fernbeziehung (wovon sie kein Fan ist; eigentlich wusste ich das auch). Die letzten Punkte hatte ich auch eingesehen, aber die schlechte Laune ging viel mehr von ihr aus. Im Endeffekt hatte das Gespräch zwar einen positiven Ausgang, aber ohne konkrete Outcomes. Das nächste Mal hatten wir uns während meiner Weihnachtsferien gesehen. Direkt zu Beginn kam die nächste Diskussion: es fehle ihr an Initiative + Perspektive. Ersteres wurde damit begründet, dass ich sie nicht besucht hätte (Treffen in der Mitte zählte für sie nicht bzw. Weihnachtsferien) und zweiteres mit meiner unklaren Jobsituation nach dem Praktikum, da ich geäußert hatte, dass ich zwar versuchen möchte, bei ihr in der Nähe zu bleiben – aber auch die Position eine Rolle spielen würde + der Jobmarkt aktuell nicht einfach sei. Ich habe gemerkt, dass sie zurückhaltender war bzgl. Berührungen und Zärtlichkeiten – dennoch hatten wir weiterhin guten Sex. Am Ende der Ferien hatte ich das Gefühl, es hätte sich halbwegs wieder eingerenkt. In den letzten Wochen des Praktikums ist der Kontakt sehr wenig geworden. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon zu sehr in dem Muster, dass ich Konflikte vermieden habe. Mich hat der wenige Kontakt gestört, das hatte ich ihr gesagt, aber definitiv nicht klar genug. Zudem wurden ihre Launen stärker. Ich habe mir das zurecht rationalisiert mit der Aussage, dass es besser werde, wenn ich zurück bin. Schließlich kam ich dann zurück und es war natürlich nicht sofort gut. Wir hatten zwar schöne Momente, aber es gab weiterhin weniger Zärtlichkeiten von ihr. Ich habe dann zwei mal wirklich verkackt, indem ich zu spät zu treffen gekommen bin und sie mit darein gezogen habe. Nach dem zweiten mal hat sie erneut das Gespräch gesucht mit der Aussage, sie habe sich emotional distanziert. Da ich mir in dem Moment dachte, dass es ein Trennungsgespräch wird, hat sie meine Aufgewühltheit erkannt. Im Endeffekt war ihre Aussage, dass es nicht leicht war durch Fernbeziehung und hat die gleichen Themen erneut angesprochen (ich würde meine Karriere mehr priorisieren, wir hätten keine Perspektive dadurch; stressigen Phasen waren für sie zu einnehmend) + dass zuletzt vermeintlich schöne Eindrücke getrübt worden sind. Sie ist dann zurückgerudert, als ich meinte, dass ich die Dinge zwar ändern möchte, aber dafür auch commitment brauche, da es ansonsten einfach nur ein Aufschieben der Trennung wäre. Daraufhin kam, dass sie auf keinen Fall über eine Trennung nachgedacht hätte und sie möchte, dass wir gemeinsam an der Beziehung arbeiten. Die folgenden Tage waren wieder sehr schön. Wir hatten wieder eine gute Zeit und sie hat mir gesagt, sie würde mich lieben. Dennoch kamen konkrete Vorschläge zu treffen eher von mir. Letzten Mittwoch war ich bei ihr und sie war den ganzen Abend eher reserviert, es gab abends auch keinen Sex. Ich habe mir nun erstmals richtig eingestanden, dass ich einfach in einer super ungesunden Dynamik bin, in der ich sie auf ein Podest stelle und dabei meine Bedürfnisse hinten anstelle. Ich habe sie dann (zu spät) am nächsten Tag auf ihre Reserviertheit angesprochen und sie meinte, es wär alles okay gewesen. Tatsächlich war sie dann gut drauf und ich war noch bis mittags bei ihr. Für das Wochenende hatte ich vorgeschlagen, dass sie mich zu einer Hausparty begleitet. Sie meinte, dass sie vielleicht in die Heimat fahren würde - bei ihrer Familie ist es gerade kritisch. Da ich wissen wollte, was abgeht, habe ich dann noch einmal nachgefragt. Daraufhin kam sehr spät von ihr, dass sie auf dem Weg in die Heimat sei - was mir sehr patzig vorkam. Habe ihr geschrieben, dass ich die Situation mit der Family verstehe, aber davon ausgegangen wäre, dass sie nochmal Bescheid gibt. Daraufhin keine Rückmeldung von ihr für 1.5 Tage. Dann kam ein kurzes: sorry ich war busy und kam dann erst dazu zu schreiben, als ich schon los war. Nun wären wir heute mit einem gemeinsamen Freund auf einem Event - das hat sie vorhin aus Krankheitsgründen abgesagt, sich aber für mein Verständnis bedankt und gefragt, wann wir uns diese Woche sehen. 9. Mir ist primär bewusst geworden, dass ich an meiner emotionalen Abhängigkeit arbeiten muss, denn diese ist v.a. durch die Krisengespräche stark getriggert worden und ich fühle mich seitdem in einer schwachen Rolle. Bspw. letzter Chat: sie sagt mir vorab schon "eher nein", ich hake in meiner Unsicherheit nach und sie hat dann keinen Bock sich zu rechtfertigen (auch wenn man das sicher hätte sauberer klären können). Ihre Launen, teilweise das Unverständnis für meine Situation + das rare Meldeverhalten haben aber bei mir dazu geführt, dass ich mich in der Beziehung teilweise unwohl fühle. Ich denke, dass das Dinge sind, die teilweise bei mir liegen, die aber eben auch Teil ihres Charakters sind. Ich habe einen Beitrag hier zum Thema "Gefühle steuern" gelesen und denke, dass sie das vor allem während der Phase der Fernbeziehung getan und sich auf die negativen Punkte der Beziehung fokussiert hat - insbesondere da ihr bspw. meine Prioritäten nicht gepasst haben. Gesagt hat sie mir diese Dinge aber auch erst zu spät. Viele Punkte kann ich nun nachvollziehen - andere wirken auf mich merkwürdig oder vorgeschoben. Daher kommt es mir auch so vor, als ob sie durch ihr Drama etc. manipulieren würde und auf Dauer nicht für eine Beziehung geeignet ist (Bedenken gab es ja auch schon am Anfang). In c. 2 Wochen steht ein Urlaub an - wir haben bis zuletzt Pläne gemacht (Urlaub, Konzerte, etc.). Ich denke aber, dass es davor bereits Aus sein könnte. Wenn wir uns diese Woche sehen, zeigt sie zeigt nun entweder Initiative oder es kommt der finale Cut von ihrer Seite. Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, das Thema proaktiv von meiner Seite anzusprechen, in dem Sinne: ich möchte mit dir zusammen bleiben, aber ich bin bereit mich zu trennen, wenn die Beziehung einfach mehr Stress als alles andere für uns bedeutet.
  3. Ja, ich gebe dir Recht. Es bringt im Prinzip echt nix, wenn man sich die Situation anschaut. wie genau meinst du sos-Funkspruch kann man nicht ernst nehmen?
  4. ich hab den ex back thread gewählt, weil der mir am geeignetsten vorkam. ich will safe keine Beziehung mehr mit ihr, dafür ist viel zu viel schlecht gelaufen. Ich hätte nen lay/FB nochmal mitgenommen. aber durch den freund kann ich das jawohl knicken (wobei wir witzigerweise noch post-beziehungssex hatten, als die sich schon getroffen haben und ich bin mir auch nicht sicher, was für eine Art von Beziehung das ist). habe nach Rat gefragt, weil ich mir unsicher bin, was ihr Verhalten bedeutet. weil für eine Freundschaft fehlt mir ein bisschen die Fantasie. wenn wir uns nach der Beziehung gesehen haben, war es entweder flirty oder wir haben fast garnicht gesprochen. und es ist nichtmal so, als ob wir für immer gar keinen Kontakt mehr haben könnten (sehen uns aufgrund gemeinsamer Bekannte halbwegs regelmäßig).
  5. Sie meinte, dass die mich wieder in ihrem Leben haben möchte und wissen möchte, was bei mir so geht.
  6. Hi, meine Ex will sich wieder mit mit treffen (haben uns getrennt, weil sie sich nicht mehr sicher war). Nach der Trennung hatten noch öfter Sex und jetzt seit 2 Monaten kein Kontakt mehr. Auf einmal fragt sie mich, ob wir uns wieder treffen sollen und sagt, dass sie einen Freund hat. Will sie sich treffen, weil die ein schlechtes Gewissen hat? Ich hab eigentlich kein Bedürfnis, dass wir uns treffen (insgesamt ist die Trennung 5 Monate her).
  7. Das sehe ich anders. Gerade in einer tiefen Beziehung geht es doch darum, dass man nicht nur positive Emotionen teilt, sondern dass man auch Probleme kommunizieren kann. Die meisten Probleme lassen sich doch gut lösen, wenn man sie offen kommuniziert. Ist doch der bessere Weg als Probleme wegzuschieben und so zu tun, als wär alles super. Eine gute Zeit habe ich so oder so. Wenn sie sich dafür entscheidet ein Jahr ins Ausland zu gehen, dann finde ich das zwar schade (und das zeigt ja nur, dass sie eben nicht nur ein Fickstück für mich ist), aber akzeptiere das. Ich will auf jeden Fall, dass sie eine Entscheidung für sich selbst trifft und unterstützen werde ich sie bis dahin auch (und mehr will ich ihr ja garnicht sagen). Aber ab dem Moment, wo sie weg ist, kann ich sie eben nicht mehr auf ihrem Weg begleiten. Problemgespräche habe ich übrigens noch kein einziges mit ihr gehabt. Ist aber auch egal, ich weiß jetzt, wie ich die Sache angehe.
  8. an @Hficker: danke, dein Text hat mir geholfen. An die anderen: ich habe nie gesagt, dass ich nicht will, dass sie die Entscheidung für sich selbst trifft (ich habe ihr sogar explizit geraten, dass sie alle Entscheidungen im Leben immer für selbst treffen sollte) und ich habe ihr auch nie Vorwürfe deswegen gemacht und hatte das auch nicht vor. Ich glaube, vor allem der Satz mit der Entscheidungsfindung ist hier falsch aufgefasst worden (aber wie man darauf kommt, dass ich eine Klette wäre oder ihre Familie mich nicht respektiert, ist mir trotzdem schleierhaft). Ich wollte damit lediglich sagen, dass ich das Gefühl hatte, sie würde dem Thema Auslandsjahr mir gegenüber aus dem Weg gehen, um einen Konflikt zu vermeiden (weil sie eben nie klare Aussagen getroffen hat, ich das Thema oft selbst ansprechen musste und sie mir letztlich nur per WhatsApp davon erzählt hat). Deswegen will ich ihr einfach sagen, dass sie keine Angst haben muss, mir davon zu erzählen und sie mir gegenüber da offen sein kann. Außerdem will ich ihr sagen, dass wir jetzt noch nicht sagen können, was zum Zeitpunkt ihres Fluges mit uns sein wird und deswegen auch nix in der Richtung besprechen können, bzw dass das Thema die Beziehung auch nicht belasten sollte. Ich würde ihr eben nochmal auf den Weg mitgeben, dass ein Auslandsjahr für eine Beziehung schon eine Belastung ist (denn ich bin mir nicht sicher, ob sie sich das nicht ein bisschen schönredet), aber sie eine Entscheidung treffen soll, die sich für sie richtig anfühlt und dabei nicht an mich denken soll. Falls wir bis zu ihrem Flug dann noch zusammen sind, würde ich ihr (stand jetzt) sagen, dass ich mich für sie freue, aber ich sie auf diesem Weg nicht begleiten kann und die Beziehung somit beenden (vllt will sie das dann ja auch). Wo auf jeden Fall alle recht haben ist, dass man die verbleibende Zeit genießen sollte und es keinen Sinn macht, wenn ich ihr hinterher trauere, aber ich muss halt offen und ehrlich sagen, dass sich das im ersten Moment schon wie eine Enttäuschung angefühlt hat.
  9. Ich finde es im Moment schwierig zu sagen, was ich will. Für mich gehören zu einer Beziehung Kompromisse. In dem Fall also: gehe ich vllt kürzer oder ins nähere Ausland und versuche so einen Kompromiss zwischen Beziehung und Karriere zu finden und zeige meinem Partner so, dass ich ein ernsthaftes Interesse am Fortbestand der Beziehung habe? Unter dieser Prämisse könnte ich mir auch eine Fernbeziehung vorstellen und ich würde das wohl so machen, wenn ich in ihrer Lage wär. Das Problem ist nur: ihr gesamtes Umfeld wird ihr geraten haben auf die Beziehung zu pfeifen und an sich selbst zu denken, weil man das heute eben so macht wie @Greyback123 schon anmerkte. Die Sache ist, dass sie mich in diese Entscheidungsfindung nicht einbezogen hat. Kann mir vorstellen, dass sie einerseits einem Konflikt aus dem Weg gehen wollte und andererseits, dass sie garnicht weiß, wie wichtig sie mir ist. Damit kann ich natürlich auch komplett daneben liegen, allerdings hatte sie laut eigener Aussage selbst und auch Außenstehende das Gefühl, dass sie mehr an mir hängt, als ich an ihr. Hängt vllt damit zusammen, dass sie halt relativ früh eine Beziehung wollte und auch sonst immer viel Initiative gezeigt hat, bzw. mir gegenüber auch relativ offen über Verlustängste gesprochen hat. Aber weil dieser ganze Hirnfick eigentlich nichts bringt, würde ich mit ihr darüber reden wollen und ihr einfach sagen, dass man erstens natürlich nicht weiß, wie es in einem halben Jahr zwischen uns aussieht und zweitens ich mir gewünscht hätte, dass sie offener mit mir darüber geredet hätte und ihr sagen, dass ein Auslandjahr natürlich nicht einfach für eine Beziehung ist und ihr dann aber klarmachen, dass ich nicht will, dass sie eine Entscheidung meinetwegen trifft, sondern dass sie auf sich hört und danach entscheidet. Und dann kann man ja gucken, was sie daraus macht. Zeigt sie Kompromissbereitschaft oder zieht sie ohne Rücksicht auf mich ihr Ding durch? Denn wenn letzteres der Fall ist, ist das für mich keine Grundlage für eine stabile Beziehung. Und dann könnte ich mich auch damit abfinden, dass die Beziehung zu Ende geht.
  10. Erstmal danke für die Antworten. Also kurzfristig wäre ja erstmal die Frage, ob ich jetzt schon mit ihr drüber reden soll. Und ob ich ihr sage, dass ich eigentlich nicht so cool damit bin, es aber akzeptiere oder vorgebe, komplett cool damit zu sein (wobei ich da ja irgendwie nicht zu meiner Meinung stehen würde). Mittelfristig ist es wahrscheinlich schon eher so, dass es schwer möglich ist, sowas über den Zeitraum aufrecht zu erhalten, aber ich habe bei ihr immer ein richtig gutes Gefühl gehabt und es lief einfach alles von selbst. Habe schon überlegt, ob man eine offene Beziehung versucht, wenn es soweit ist. Habe ja an sich nichts zu verlieren. Weil die Beziehung einfach aufzugeben, fühlt sich irgendwie falsch an. Ich weiß ja auch noch garnicht, was sie denkt. Und jetzt instant Schluss zu machen und ihre Nummer zu blockieren, ist doch total kindisch.
  11. 1. Mein Alter: 23 2. Ihr Alter: 20 3. Art d. Beziehung: monogam 4. Dauer d. Beziehung 4 monate 5. Dauer d. Kennenlernphase: 4 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: 1-2 pro Woche, sehr auf einer Wellenlänge 7. Gemeinsame Wohnung: nein 8. Probleme: Hallo zusammen, ich bin jetzt seit Ende Oktober in einer Beziehung mit meiner Freundin. Wir haben uns über gemeinsame Freunde kennengelernt und sie hatte eigentlich von Anfang an Interesse an etwas Festem. Ich hab es aber erstmal ruhiger angehen lassen bzw sie einfach verführt und hatte dann auch Lust auf eine Beziehung. Aus meiner Sicht läuft alles von Anfang an optimal. Sexuell und vom Humor sind wir komplett auf einer Wellenlänge, Invest kommt auch sehr viel von ihr und ich hab trotz erst kurzer Beziehungsdauer das Gefühl, dass wir uns schon sehr vertraut sind. Es gab nie Spielchen zwischen uns, aber trotzdem eine positive Spannung in der Beziehung. Einzige Minuspunkte sind ihre Unpünktlichkeit sowie teilweise ihre Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen und dann dazu zu stehen. Das war aber bislang eher bei Kleinigkeiten der Fall und mit etwas männlicher Führung war das auch kein Problem. Seit unserer Kennenlernphase erzählt sie, dass sie nach ihrem Abi (ist dieses Jahr soweit) überlegt ins Ausland zu gehen. Das war aber erst nur mal kurz Thema und danach länger nicht mehr. Seitdem wir zusammen sind, haben ihre Eltern das Thema ab und zu angesprochen, wenn ich dabei war, bzw. generell ihre Zukunftsplanung. Wir haben dann ein paar Mal auch darüber gesprochen und sie meinte fast immer was anderes, was sie nach dem Abi machen wolle. Mal wollte sie ins Ausland (wobei die Ziele da auch immer andere waren) für ein Jahr, mal nur für ein halbes, mal wollte sie lieber sofort studieren. Teilweise war sie auch kurz angebunden und hat da nur auf Nachfrage was zu gesagt (wobei ich sagen muss, dass ich das anfangs auch war, weil ich nicht in den Interviewer Modus verfallen wollte). Ich habe ihr irgendwann gesagt, dass sie mir immer Fragen zu dem Thema stellen könnte, weil ich eben schon etwas weiter in meiner Lebensplanung bin. Ich habe sie nie in irgendeine Richtung gelenkt, was das angeht, aber ich glaube sie hat gemerkt, dass ich dem Auslandsjahr nicht euphorisch gegenüberstehen würde. Kürzlich waren wir unterwegs und ich hatte ihr da unter anderem erzählt, dass ich gelernt habe, Entscheidung meinetwegen zu treffen und keinem anderen zuliebe bzw, dass man sich nicht Fremdsteuern lassen sollte. Ich hatte sie dann auch nochmal auf ihre Zukunft angesprochen und sie meinte dann, dass sie nun wohl doch das Auslandsjahr machen wolle und das auch schon in Planung über irgendeine Organisation sei (wusste ich bis dahin nicht). Ich habe dann dazu erstmal nichts weiter gesagt. Heute war ich bei ihr und ca zwei Stunden nachdem ich gefahren bin und auf der Arbeit war, bekam ich ne Nachricht von ihr, dass sie ne Zusage von der Organisation für das Auslandsjahr hätte. Habe sie erstmal dazu beglückwünscht. Fand es irgendwie scheiße darüber per WhatsApp von ihr benachrichtigt zu werden. 9. Fragen: War einer von euch mal in einer ähnlichen Situation? Ich weiß im Moment wirklich nicht, wie ich mich verhalten soll. Auf der einen Seite möchte ich, dass sie solche Entscheidungen für sich trifft. Auf der anderen Seite könnte ich mir vorstellen langfristig mit ihr zusammen zu bleiben und das funktioniert für mich mit einer Fernbeziehung eigentlich eher nicht. Sie wird die Zeit über in Südamerika sein, also würde ich sie wenn überhaupt 2 mal in der Zeit besuchen können. Bis sie fährt wäre es auch noch über ein halbes Jahr und ich finde, es nimmt auch irgendwie viel Dynamik aus der Beziehung, wenn man sich jetzt schon über so zukunftsträchtige Sachen unterhalten muss, obwohl die Beziehung noch sehr jung ist (wobei das eigentlich alternativlos ist). Sie hat auch nie gesagt, wie sie sich das mit unserer Beziehung vorstellen würde, wenn sie geht.
  12. Ich hab mal ne Frage: Ist es nicht so, dass man Quality Time von Anfang an mit einer HB verbringen sollte? Also wenn man sich anfängt zu Daten, überlegt man sich doch immer irgendwelche Aktivitäten, zu der man Hb "mitnimmt". Klar kann man sich ab und zu auch nur in der Wohnung des anderen zum vögeln treffen, aber ich finde es gut auch immer was gemeinsam zu unternehmen (Kino, Essen gehen, etc.). Also natürlich anfangs im lockeren Rahmen, aber man könnte das ja durchaus als Quality Time bezeichnen. Wenn ich merke, dass ich Interesse an einer LTR habe und es dem HB wohl auch so geht, integriere ich sie einfach vermehrt in mein Umfeld. Das heißt, ich nehme sie zu einer Party mit oder einem Abend mit Freunden und das kann man dann steigern. Dann ergibt sich daraus ganz natürlich eine Beziehung, ohne dass man da irgendwie drüber reden muss. Ich zeige dem HB durch meine Handlungen, dass es mir ernst ist. Damit würde ich aber erst beginnen, wenn man selbst wirklich Bock drauf hat und es ersichtlich ist, dass es beim HB auch so ist. Wenn man Frauen zu schnell in die Beziehungsecke drängt, verschreckt man sie damit oft und wie @Doc Dingo schon schrieb, sagt es auch viel über das eigene Sicherheitsbedürfnis aus.
  13. Ich glaub, dass meine Interaktionen von einigen falsch aufgefasst wurden. Also nochmal zu dem Treffen mit dem frühstück: wie würdet ihr das denn lösen, wenn HB sagt, sie macht Activity XY nicht gerne? Ich dachte mir, dass das was man macht eher sekundär ist, wenn sie generell Bock hat sich zu treffen (und das klang beim Telefonat vorher noch so) und deswegen hab ich da halt mehr oder weniger drauf bestanden, weil ich mir dachte: der Mann führt (hätte ja auch ein shit Test sein können?). Aber mal ehrlich, wenn ich darauf bestehe sagen einige, es klingt als würde ich sie überreden wollen, sage ich ok, dann machen wir was anderes, kommt es doch auch needy rüber, weil ich meine Pläne über Bord werfe nach ihrer Lust und Laune. Man könnte natürlich auch sagen, ok, wenn du kein Bock hast, mach ich was mit Anna und quasi erstmal kein Treffen ausmachen, aber ist das wirklich zielführend? Ich hätte mich nach ihrer Absage dann auch nicht weiter gemeldet, weil ich ihr nicht hinterherrennen wollte, habe sie eben zufällig gesehen und ein Kollege hatte mir geraten zu ihr zu gehen und das zu klären (ich hatte bisschen was getrunken und mich überreden lassen, ein klärendes Gespräch habe ich trotzdem nicht gesucht). Deswegen kam es zu dem neuen Datevorschlag. habe ihre Erklärungen auch als Standard Ausreden eingestuft. Hatten vor Ort nur den Tag und Aktivität ausgemacht, aber keine Uhrzeit etc. Deswegen habe ich gestern nochmal angerufen. Sie ging sofort ran und haben ne halbe Stunde telefoniert, bisschen C&F, lief eig alles gut, ich habe das Telefonat beendet. Hat mich ja selbst gewundert, dass es scheinbar wieder so einfach lief, nachdem sie schonmal geflaked hat. Habe ihr heute nur nochmal die Zugverbindung geschickt, die ich rausgesucht hatte. Und bei meiner letzten Nachricht weiß ich, dass sie mega nice guy mäßig ist und auch needy, aber ich dachte mir einfach fuck it, das Ding ist eh durch, evtl passiert das unwahrscheinliche und sie kommt doch nochmal aus dem Quark. Kann sein, dass sie dann nicht final Nein sagen wollte, aber das hatte sie mit der Nachricht davor eig schon und es jetzt wieder etwas revidiert. Aber gut, dann werde ich ihr schreiben: ok, lass uns das verschieben und innerlich schon mal Nexten und wenn sie sich dann nochmal ins Spiel bringt gut, wenn nicht, auch nicht schlimm.
  14. Ja, das war auch mein Gedanke, aber soll man dann sagen: wenn dir das nicht passt, verschieben wir das besser, dann nehm ich mir was anderes vor. und dann paar Tage nicht melden und evtl ein neues Date ausmachen und ihr erst garnicht die Möglichkeit geben zu flaken? update: habe noch eine Nachricht geschrieben mit dem groben Inhalt: schade, dass du absagst, hätte dich gerne besser kennengelernt. Habe Bock auf die Activity und finde dich interessant. Jetzt kam von ihr, dass das morgen leider trotzdem schwierig ist, weil sie mega viel Stress diese Woche hätte und ob wir das auf nächste Woche verschieben könnten, weil sie da frei hat. Keine Ahnung, an sich würd ich mich schon irgendwie nochmal mit ihr treffen wollen, aber jetzt wieder einen Termin zu blocken, nur damit sie wieder absagt ist mir auch zu doof. Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass es dieses Mal klappt? Möglichkeiten wären jetzt: ihr schreiben: ok, dann lass uns das verschieben, ich meld mich die Tage. Und dann kurzfristig anrufen und Date ausmachen oder ihr einfach schreiben: sorry, das ist mir zu kompliziert, mach’s gut und dann Next.
  15. Das war ein Spruch den ich gesagt habe, dann habe ich vorgeschlagen es nach hinten zu verschieben. Und dadurch, dass ich eh relativ viel C&F einbringe, ist es bei mir eh schwierig zu sagen, was ich ernst meine und was nicht. Wenn jemand sagen würde, wie er mit solchen Situationen umgeht, wüsste ich ja, wie ich es in Zukunft besser machen kann. Aber mein Mindset war, dass sie mit mir frühstücken gehen wird, wenn sie attracted ist, weil unzumutbar find ich sowas nicht. Sonst holt man sich halt n kaffe und ist vorher was. was macht ihr denn wenn so Sachen kommen von HB wie: ich muss nochmal gucken, ob das geht und melde mich?