Andy Grenze

Rookie
  • Inhalte

    7
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     39

Ansehen in der Community

0 Neutral

Über Andy Grenze

  • Rang
    Neuling
  • Geburtstag 05.04.1983

Profilinformation

  • Geschlecht
    Männlich
  • Aufenthaltsort
    Ingolstadt

Wingsuche

  • Teilnahme im zukünftigen Wingmen-Suche Modul
    Nein
  1. Natürlich ist das so. Aber ein vermeidbares Drama. Das war doch eigentlich der springende Punkt, auf den ich hinaus wollte. Schicksale können einem überall begegnen. Unabdingbar daher in meinen Augen die 100%ige Transparenz in der Affäre, die ich bei - um nicht zu sehr vom Thema abzugleiten - der TE halt nicht sehe. Wenn solche Sätze wie "jetzt gehörst Du mir" nicht sofort und schonungslos auf dem Seziertisch zerpflückt werden - sei es noch so unromantisch - ja genau dann wird doch erst ein Drama draus. Ja, ich bin glücklicher geworden, sehr sogar. Wobei ich Glück nicht als monochromes Etwas sehe, sondern für vielschichtig halte. Die Affäre hat mich verändert. Ich bin belastbarer geworden, habe gelernt mich anders zu sehen und wahrzunehmen. Ich wirke anders und nehme meine Umwelt anders wahr. Ja, so kitschig es klingen mag, m.E. ist eine feste Partnerschaft auch immer ein Stückweit Dornröschenschlaf. Die Veränderung wirkt sich auch in den eigenen 4 Wänden aus, und natürlich bleibt es nicht unbemerkt. Über den sexuellen Auftrieb rede ich hier noch nicht einmal. Abgesehen davon war es vor dem besagten Schicksal lange Zeit wunderschön und weit von "Drama" entfernt. Na Moment... Ja, Recht hast du, aber es ist auch ein wenig polarisiert betrachtet. Zwischen innerer Leere und dem Gefühl, dass trotz einer gewissen Erfüllung immer noch "mehr" geht, ist ein erheblicher Unterschied. Das ist aber auch eine Charakterfrage. Stillstand macht mich in der Regel schnell unzufrieden und unruhig. Also wenn DAS Drama absehbar war - dann sollte ich ab sofort Lotto spielen 😉 Bis zu diesem Moment war es eine normale Affäre mit normalen Gefühlen und den üblichen Abläufen - und ja - auch gängigen Fehlern, zum Beispiel des viel zu hohen emotionalen Einsatzes.
  2. Das, Ladydie, sehe ich komplett anders. Ja, das Glück wird "im Außen" gesucht - aber spielt das eine Rolle für das Ergebnis? Ich sehe das Treueverlangen eines (Ehe-) Partners unweit des Narzissmus. Wer sagt dir, dass Du alles bist, was dein Partner jemals erwartet? Ich sage das über mich nicht, auf die Idee käme ich überhaupt nicht. Ich habe grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Ich versuche herauszufinden, was ich ändern kann, wenn in der Beziehung irgendwas nicht stimmt (notwendige Sensibilität vorausgesetzt), oder ich lasse es mir sagen, wenn es der Partner denn kann! Und da liegt doch der Hase im Pfeffer. Das Grundübel lieg oft darin, zwar vor versammelter Mannschaft elegante Reden schwingen zu können, dem Partner aber nicht mitteilen zu können, was das eigentliche Problem ist. Ich gebe zu, dass ich da nicht besser dastehe. Aber es stellt sich mir die Frage, wie sehr man Treue oder Untreue, Ehrlichkeit oder Lüge gegen das Endergebnis aufwiegen kann. Und wenn man mich fragt - GAR NICHT. Es wird nichts anders dadurch. Zu glauben, der Partner nimmt sich dessen an und gibt fortan keinen Anlass mehr, seine Bedürfnisse anderweitig zu stillen, ist naiv. Zu glauben, es ist besser für beide, reinen Wein einzuschänken? Naiv! Zu Glauben, es ist besser sich zu trennen und konsequent zu sein? Nicht zu Ende gedacht! Die Diskussion stellt sich zwar bei mir nur indirekt, da ich mittlerweile den Status der nicht mehr hinterfragten und eben nicht immer gemeinsamen Freizeit erarbeitet habe, aber das war nun auch nicht immer so. Ich kann jedem, der diese Diskussion mit sich oder anderen führen muss oder will nur eines nahelegen. Was hat die Affäre in eure Partnerschaft hineingetragen - was dafür herausgenommen? Stellt eine Bilanz - so trocken, dass sie im viel zu emotionalen Feld der Partnerschaften nur so kracht - und lasst diese sprechen. Sie beantwortet viel. Liebe Mora88! Ich verstehe dich mehr als gut. Ich habe das bereits einmal hinter mir, einmal stehe ich irgendwie mitten drin. Meine frühere Affäre mit einer 6 Jahre älteren Frau hat mich - dazu stehe ich - nahezu zum kompetten emotionalen und auch gesundheitlichen Auszahmezustand gebracht. Aber ich bin daran gewachsen. Ich habe noch nie so viel in so kurzer Zeit über mich selbst gelernt und mich nie wieder so selbst gespürt. Ich habe aber auch gesehen, was schief laufen kann und was oft zum totalen Chaos führt, oft auch nicht mit gutem Ende. Und ich kann dir aus leidiger Erfahrung sagen, dass du geradewegs da hinein läufst. Ich habe gelernt, dass es in einer Affäre nicht schlimm ist, vieles klarzustellen und zu regeln, was eigentlich ein totaler Emotionskiller ist. Zunächst mal: GRENZEN! Wann darf man anrufen. Wie reagiert man, wenn man den anderen zufällig mit Partner/in trifft. Priorität hat immer der Partner, nicht die Affäre. Wie wird das ganze irgendwann beendet? Beide haben das Recht des "Not -Aus Schalters". bist Du dir nicht sicher, dass dein gegenüber sich daran hält - Ende Gelände. Es ist erstaunlich, wie sehr man in einer emotionalen Affäre damit umzugehen lernt und es eben nicht unausgesprochen bleiben muss. Glaub mir, es geht. Und es geht, sogar, wenn Liebe im Spiel ist. Vielleicht sogar noch besser. Ich will Dir konkret am meinem Besipiel zeigen, was ich meine. Die o.g. Affäre ging über etwa 1,5 Jahre und sie war sehr emotional. Was ich mit großem Schmerz meinte, ist nur auf fehlende Absprachen und Einigungen zurückzuführen. Schicksal. Eine Routine OP ging bei Ihr schief. Sie lag im Koma, im Krankenhaus in einer weit entfernten Stadt, wäre um ein Haar verstorben. Alleine die Erinnerung an die Situation rührt micht immernoch sehr. Du verabschiedest Dich mit den Worten, melde dich, wenn du die OP hinter Dir hast. Sie meldet sich nicht. Das Krankenhaus darf die natürlich keine Info geben. Wen fragst Du? Den Partner? Ihre/seine Kinder? Nein! Du drehst durch. Dur rechnest mit dem Schlimmsten. Und du bist mega hilflos. Kannst nicht einfach hinfahren, schauen...Sie ist jetzt, ein Jahr später bei weitem noch nicht gesund. Sie hatte sich erst nach quälenden Wochen bei mir gemeldet. Konnte kaum sprechen, stand unter Morphium. Schlimmer noch, als die Sorge um sie war, nicht für sie da sein zu können. Und nicht einfach hinfahren zu können, um sie in den Arm zu nehmen und glücklich zu sein, dass sie noch lebt. DAS KANNST DU ALS AFFÄRE NICHT einfach so. Es wäre einfacher gewesen. Eine eingeweihte Vertrauensperson zum Beispiel kann viel entschärfen und hätte viel geholfen. Es endete letztlich sehr fair. Ihr Mann hat sich in der Zeit herzzerreißend um sie gekümmert Ihr 24/7 beigestanden. Sie hat "uns" dann beendet. Es tat ihr zwar weh, ebenso mir, aber wir konnten mit erhobenen Haupt das Feld räumen. Das ist der Punkt der zu klärenden Prioritäten und des "Notaus" - und zwar vorher! Es muss nicht immer so dramatisch sein. Aber es ist ein gutes Beispiel dafür, wie viel nüchterne "Vorkehrungen" letztlich entschärfen oder das ganze auch in gewisser Weise konsolidieren kann.
  3. So, wir haben uns nun schon zwei mal in drei Tagen getroffen. Alter Schwede, wat'ne Frau - soweit ich das bisher beurteilen darf. Die Chemie stimmt (auch im wahrsten Sinne, ich bin der totale "Nasentyp" und ich steh total auf Ihren Geruch) und die Dates sind super gelaufen, mittlerweile geht es auch beim Whatsappen ganz gut zur Sache mit eindeutigen Messages. Im Vergleich zu meinen bisherigen Erfahrungen, die sich ja, wie beschrieben, eben nicht im schnellen Game auf der Straße oder im Supermarkt entwickelt haben, habe ich mit der netten Dame nun noch ein anderes Thema. Sie ist sehr aufgeregt (zitterte beim ersten Date ) und unsicher, was dazu führt, dass sie nur wenig redet. Wir haben immer einen sehr intensiven Augenkontakt, berühren uns viel, und soweit ist die Sache geritzt. Ihre Körpersprache und Signale sind mehr als Eindeutig, aber sie redet nicht. DAS ist auf Dauer anstrengend, und ich bin's eher anders gewohnt. Es liegt definitv nicht an Desinteresse, nur an Unsicherheit und - ich vermute auch ein wenig daran, dass sie aus einfacheren Verhältnissen kommen zu scheint und sich da massivst unterordnet. Dabei hätte sie das nicht nötig, denn, wenn mal was kommt, dann hat's Hand und Fuß und auch ihre ganze Herangehensweise, das Rollenverständnis und die Emphatie zeugen m.E. von hoher sozialer Intelligenz. Mega Potenzial - mega ungenutzt. Also, wie kriege ich sie zum Reden? Alle Fragen, zu ihr, zu Ihrem Beruf, zu ihren Hobbies, was auch immer, werden mehr oder weniger einsilbig beantwortet und überlassen mir wieder die Führung. Irgendwie nervt das. Ich will nicht der Interviewer sein, ist auch unklug, aber da kommt wenig bis gar nichts. Was denkt Ihr? LG Andy Edit Sie ist ebenfalls Mitte 30, verheiratet, recht groß gewachsen, macht Mannschaftssport (und das nicht gerade von Pappe) und hat einen großen Freundeskreis. Das Stille, Unsichere, passt überhaupt nicht dazu.
  4. Du hattest Recht, nochmal hinzugehen. Ich war nochmal da und konnte mit Ihr etwas quatschen und die Nummern tauschen. Wir werden uns auch treffen. Habe Sie zuvor recht zügig auf Ihre Flucht angesprochen, jedoch ohne fordernd oder aufdringlich zu wirken. Hat funktioniert. Gut, dass ich dann doch die Nummer vor Ihren Kollegen nicht durchziehen konnte, das hätte dem ganzen den Todesstoß verpasst. Das war m.E. die Ursache für Ihre Flucht, die Kollegen sollten es nicht so wahrnehmen, wie es am Ende war - nämlich dass sie das gleiche Interesse hat wie ich. Sie schrieb dann gleich zuerst, dass sie großes Interesse hätte, wenn sie nicht verheiratet wäre. Jackpot! Wenn sie wirklich desinteressiert wäre, hätte sie einfach nur geblockt oder garnicht geschrieben - Es kam ja gleich von Ihr, ungefragt. Somit hab ich den Ball angenommen und genauso mitgespielt, sodass beiden klar sein sollte, wohin die Reise geht... Also, liebes Forum, finde ich wieder einmal, dass sich so ziemlich alles, was man hier zu einer Situation findet am Ende auch bewahrheitet. Auch Wahnsinn übrigens, wie sich die Sinne schärfen, wenn man die vielen Ratschäge kanalisieren und annehmen kann (alles gleichzeitig ist natürlich nicht möglich).
  5. Natürlich, einen Grund gibt es immer. Grundlos passiert das m.E. niemandem... Wir räumen uns paarfreie Zeit ein, in der wir uns nicht gegenseitig hinterfragen, wie, mit wem oder was dort getan wird. Diese ist nicht datiert oder "Mittwoch nachmittag darfst Du fremdgehen", aber die Zeit, die wir nicht miteinander verbringen wird beim gegenüber nicht hinterfragt. Es sei denn man möchte was erzählen. Mich selbst hätten die Kunden nicht gestört. Jedoch wollte ich sie nicht unnötig in Verlegenheit bringen. Es ist nicht allzu laut in diesem Laden und bin mit sicher, dass es definitiv alle mitbekommen hätten, was ich da gerade mache. Aber Du hast Recht, das war nicht das Gelbe vom Ei... Aus jetziger Sicht würde ich das auch nicht mehr machen. Auch da hast du Recht, denke ich. Es fehlte dadurch tentenziell die Möglichkeit, Ihr überhaupt soweit näher zu kommen, dass sie ein wenig Vertrauen fasst. Nur eine Frage noch: Chance verbrannt oder nochmal versuchen? Danke für Deine Einschätzung, YOLO!
  6. Hallo zusammen, ich lese ja schon seit längerem interessiert mit, vieles habe ich auch wirklich "aufgesogen". Ich muss sagen, tolles Forum. Bisher hat vieles, was ich hier gelesen habe, in vielerlei hinsicht meine Augen geöffnet und v.a. meine Sensibilität für die alltäglichen kleinen Chancen bei der Frauenwelt deutlich erhöht. Ich liebe es - seit dem gehe ich z.B. gerne Einkaufen, auch mal alleine Kaffeetrinken o.ä. und lasse nichts aus, um genau das wiederzufinden, was man hier so lesen kann. Ich brauche jetzt dennoch mal Rat. Ich stell mich kurz mal vor: Ich bin Mitte 30, Ingenieur in leitender Position, verheiratet. Ich war bis vor ca. 8 - 9 Jahren eine recht "graue Maus", hab nie die Zähne auseinander bekommen, war viel zu verschlossen. Ich habe aber durch meinen Beruf, in dem ich sehr, sehr oft ins kalte Wasser fiel, mein Selbstbewusstsein gesteigert und echt liebgewonnen und mittlerweile keine Probleme mit dem Zugehen auf Fremde, Vorträgen vor großem Fachpublikum oder Präsentationen bei Kunden, auch welche, in denen es echt "um die Wurst" geht. Es macht mir sogar Spaß und ich freue mich fast immer drauf. Dafür lege ich sehr viel Wert auf mein Äußeres, was durchaus auch einen Teil dazu beiträgt. Ja, es ist Eitelkeit, dazu stehe ich. Ich war auch nie alleine in meinem Leben, hatte seit meinem 17. Lebensjahr ununterbrochen feste Lebenspartnerinnen (von kurzen Trennungspausen mal abgesehen) und gebe zu, dass ich aktuell nicht treu bin. Es erschließt sich mir damit eigentlich, dass ich weitestgehend nie Probleme hatte, Frauen kennenzulernen oder gar für Nahkämpfe zu gewinnen. Dumm ist, dass - genauso wie ein Auto irgendwann immer zu wenig Leistung hat - man auch dahingehend immer mehr will. Damit habe ich aber meinen Frieden gefunden, bin mir meinem Risiko bewusst. Nun war meine Strategie nie die direkte "Kaltakquise" - also das Ansprechen auf der Straße, im Supermarkt oder sonstwo. Ich bin eher Quereinsteiger, separiere Frauen gerne aus größeren Runden oder lasse mich gerne auf Partys oder so dazu verleiten. Entfernte Kolleginnen (in einer 800 MA Firma ist das kein Problem) , die man gelegentlich in der Kantine trifft, sind da auch ein gutes Beispiel. Aber! Ich sympathisiere aktuell doch mehr und mehr mit dem Pick - Up in alltäglichen Situationen. SO WIE VORHIN: Der Klassiker eigentlich - nur mit einem seltsamen Ausgang. Die Verkäuferin im Supermarkt. Ich ging in zweiter Reihe an der Fleischtheke vorbei, als SIE mir auffiel, auch ich muss ihr aufgefallen sein, denn der darauffolgende intensive Blickkontakt mit deutlichem Lächeln dauerte etwa 3 Sekunden, in denen mir klar war, dass ich sie kennenlernen mochte. Da viele Kunden da waren, checkte ich die Situation aus dem Hintergrund und hielt mich gelegentlich in größerer Entfernung zu Ihr mit einigen weiteren Einkäufen auf, tippte mal ein paar Whatsapps, und ließ die Blicke schweifen. Mir fiel auf, dass auch sie mich zwischendurch immer wieder mit umherschweifenden Blicken suchte. "Geritzt!" dachte ich - "...nur Geduld!". Irgendwann war nur noch ein Kunde bei Ihr, hinter den ich mich stellte. Auch das registrierte sie natürlich. Plötzlich tauchten wie aus dem nichts fünf weitere Kunden auf und versauten mir völlig die Situation, sodass ich wieder ging. Sie bemerkte meinen Rückzug, schaute kurz, während ich ihr mit typischer Handbewegung und einem Lächeln zeigte "Schade, will grad nicht so klappen". Auch dass beantwortete sie mir mit einem wirklich - wirklich filmreif süßen Lächeln. Wieder hielt ich mich in der Nähe auf und hoffte auf eine neue Lücke zwischen den Kunden. Dann zog sie sich in den hinteren Bereich der Theke zurück und überließ die Kunden einer Kollegin. Ich hoffte, sie taucht dann aus dem Nebeneingang des Lagers wieder auf - und BAAAM, genau das tat sie, stand genau vor mir und schaute mich wieder kurz an. Voller Vorfreude wollte ich gerade loslegen und ein Gespräch mit Ihr beginnen, als sie kurz (Bruchteil einer Sekunde) zögerte, dann aber total nervös Kehrtwende machte, etwas zu ihren Kolleginnen sagte (hab nichts verstanden) und wieder nach hinten verschwand. Ich wartete noch kurz, hörte aber ihre Kollegin leise zu einer Weiteren sagen, "die ist hinten, die traut sich nicht raus". Ich bin dann bezahlen gegangen und heimgefahren, die Blöße, als Stalker des Supermarkts verwiesen zu werden, wollte ich nicht riskieren. So, nun Ihr, liebes Forum! War das weitere Warten zu spooky? Hatte sie nicht damit gerechnet, und habe ich ihre Körpersprache wirklich so heftig missverstanden und die Situation völlig fehleingeschätzt? Hatte sie wiklich Angst vor mir? Oder war sie doch nur so verlegen, dass sie nur deshalb abgehauen ist? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie wirklich so empfindlich ist. Sie ist extrem hübsch und ich bin mir sicher, dass sie mit Ansprechversuchen von Männern Erfahrung hat. Kann mich aber irren. Die Reaktion der Kolleginnen war nach meiner Einschätzung nicht so agressiv, wie sie es hätte sein müssen, wenn SIE ihnen Angst vor einem Stalker mitgeteilt hätte, dennoch fühlte ich mich auch von ihnen beobachtet, wobei sie jedoch nicht besorgt aussahen. Selbstreflektion ist hier schwer, wenn ich sonst eher einen anderen Weg wähle, um die auserwählte für mich zu gewinnen. Bin sonst eigentlich nicht so unsicher, aber mein Problem ist, dass ich selbst Stalker oder Männer, die ein "nein" nicht verstehen, zutiefst verabschäue. Und ich wäre recht entrüstet, wenn ich unbeabsichtigt selbst einer der Sorte war! Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, aggressiv oder bedröhlich zu wirken. Nur falls es von Bedeutung ist: Kleiderstil war (da ich von Arbeit kam) seriös mit Businesshemd und Jeans, dreitagebart, Rockabilly - Frisur. Und ich hatte stets ein Lächeln im Gesicht, weil ich zum einen bis dahin echt Spaß an der Situation hatte und zum anderen auch zwischendurch immer mal einige humorvolle Whatsapp gelesen hab, während ich wartete. Hat einer von Euch mal was Ähnliches erlebt? Was ist da gerade passiert?