Sebiaut

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  1. Vielen Dank euch beiden für euren Input! Das Schreiben und Lesen ist nice! Ich würde es auf jeden Fall als Sucht bzw. Abhängigkeit bezeichnen. Die Symthome sind definitiv da und ich möchte raus bzw habe den Leidensdruck. Die Einschätzung war bei mir auf jeden Fall genau am selben Stand wie bei ihr. Mir hat einfach die Überwindung gefehlt den Schritt zu machen und mir Unterstützung zu holen und für den Tritt in den Arsch bin ich ihr dankbar. Hab jedenfalls nicht ihr zu Liebe mit der Th angefangen, das hätte ich nicht gemacht wenn meine Ansicht da konträr gewesen wäre. Sex als Druckmittel war bei ihr zum Glück nie ein Thema und ich wusste auch sehr gut welche Knöpfe ich bei ihr drücken musste damit sie Lust bekommt. So wie sie bei mir, das war echt ausgeglichen initiiert, gut und häufig (ca. 5x/Woche). Jedenfalls zu Beginn hat mich ihre Optik nicht gestört, bzw hab ich ihre Brüste immer richtig gut gefunden und war die erste Sache die mir aufgefallen ist :D Ich denke das ist irgendwann einfach gekommen, irgendwann dann auch der Wunsch nach anderen Frauen. Haben dann zum Ende / Anfang des On/Off auch über Poly/Beziehungsöffnung geredet. Ich hatte Wünsche in die Richtung habe aber nie effektiv was dafür gemacht und im Nachhinein wäre es für mich eine psychische Katastrophe gewesen. In Wahrheit waren das nur Fluchtgedanken die mir gezeigt haben, dass ich zwar raus und was anderes will, aber die Sicherheit von ihr immer Sex und Nähe zu bekommen nicht aufgeben wollte. In den Off-Phasen war es dann ein Wechsel zwischen dem coolen Gefühl der Freiheit und den Gedanken an sie und dem Wunsch nach Sex und Nähe. Emotional war ich jedenfalls nicht bereit für eine Neue. In den On war es dann nice sie zu treffen wie ich Lust hatte, und nach einiger Zeit dann auch gleich wieder der Wunsch raus bzw. nach anderen Frauen... Bin glücklich, dass das jetzt vorbei ist und ich recht gut drüber hinweg bin. Ab und zu gibts noch Gedanken an sie, aber das ist aushaltbar. Das ist bei mir zum Glück alles eigentlich recht gut gegeben, hatte ich in den letzten Jahren definitiv etwas vernachlässigt aber aktuell eigentlich top. Zum Glück sind die Down bei mir meistens eher nur kurz bzw. akut, aber dafür gefühlt um so härter, und dann falle ich eben oft in eine Kompensation (Pornos..). Versuche das jetzt zb. mit Schreiben und einem Spaziergang zu bewältigen, oder einem starken körperlichen Reiz, zb. Kälte wenn ich raus gehe. Hilft kurzfristig schon ganz gut, aber es gehört auch so eine Überwindung das dann bewusst zu tun und eben nicht daheim hocken zu bleiben. Das ist für mich dann diese Frage/Aufgabe die ich unter Disziplin sehe, eben nicht in den gewohnten Mustern zu verfallen sondern bewusst das zu tun was man möchte und einem gut tut. Sobald etwas für mich zu einer Gewohnheit wird ist es leicht mich daran zu halten, aber eben auch schwierig weg zu kommen. Jeden Tag aufstehen und in die Vorlesungen gehen funktioniert z.b sehr gut, weil ich mir das am Anfang so vorgenommen habe und einfach konstant durchgezogen habe. Da lasse ich es jetzt auch nicht schleifen nur weil ich mal müde bin und gern länger schlafen würde. Aus der Gewohnheit, z.b. mir an einem freien Tag nach dem Aufstehen mal einen runter zu holen komm ich genauso schwierig raus, da müsste ich mir vielleicht eine Alternative, z.B. Spazieren gehen, Sport o.ä. etablieren. Ich hab in letzter Zeit gelernt, dass ich ein extremer Gewohnheitsmensch bin, obwohl ich das so eigentlich überhaupt nicht gesehen habe und auch oft sehr spontan bin. Ich denke ich habe da so meine paar Routinen, die fahre ich wenn ich nichts anderes zu tun habe. Mein Kopf muss auch immer irgendwie aktiv beschäftigt sein, entweder mit Menschen (z.B reden, schreiben, etc.), Arbeit/Lernen, Insta/Reddit scrollen, oder eben Pornos wenn sonst nichts da ist bzw ich von irgendwas aufgegeilt werde oder einfach die Routine kickt. Hatte ähnliches, kann mich nicht mehr genau erinnern wie ich reagiert habe, aber die ersten Wochen waren wild. Das finde ich sehr gut, besonders das Aufschreiben. Das macht es verbindlich. Ist bei mir absolut genau so. War schon einige Male für Monate clean, dann genau so gedacht "nur 1 Mal weils ja okay ist" und nur einmal ist okay, aber darauf wird dann schnell "2x ist okay" und ab dann läuft man ganz schnell wieder in die Spirale und nach 2 Wochen war ich wieder voll drin. Und damit weis ich, dass auch 1x eigentlich nicht okay ist. 1-2 Wochen muss ich diszipliniert durchhalten, dann ist der große Urge, die Entzugserscheinungen, weg. Danach gehts, aber ich muss höllisch aufpassen und wie du es auch sagst, es fehlt dieser Kompensationsmechanismus. Und bisher habe ich noch nicht herausgefunden was ich genau damit kompensiere. Manchmal ist es Stress, aber das hab ich nur selten. Grundsätzlich ist es irgendwas anderes und ich glaube das ist der Schlüssel zu vielem von dem was mich stört. Einfach nur nice Frauen zu vögeln wird es nicht sein, ist aber wahrscheinlich ein Teil davon.
  2. Servus! Mal ein kurzes Vorwort ... Ich war schon lange immer wiederstiller Leser hier im Forum, habe mich immer wieder mal mit Pickup beschäftigt, auch gesehen wie schon Kleinigkeiten sich stark auswirken, es aber nie systematisch umgesetzt. Das ist denke ich auch nicht mein erklärtes Ziel, wenn auch ich auf jeden Fall besser im Umgang mit Frauen werden will. Ich weis, dass sich hier ganz viel um Selbstentwicklung dreht, das ist auch mein zentrales Thema, vielleicht könnt ihr mir ja etwas Feedback geben in welches Eck von mir ich noch weiter schauen kann, oder wie ich so manches angehen kann. Viele von euch haben sicher ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich möchte auch einfach mal die ganze Story für mich zur Reflexion niederschreiben. Wir länger... Der Anfang ist mal viel Kontext zu mir, weiter unten ("Die letzen Monate...") dann zu meinen konkreten Themen. Zu mir Ich bin 29 Jahre, in der Nähe von Wien am Land aufgewachsen und vor einem Jahr, nach einer Trennung (dazu später mehr) nach Wien gezogen. Beruflich arbeite ich angestellt seit 9 Jahren als Techniker bei einer Airlinetochter, mittlerweile in Teilzeit, habe daneben seit 6,5 Jahren eine kleine IT-Firma und arbeite gemeinsam mit einem Partner an einer Geschäftsidee bzw einem Produkt/Lehrmittel für Schulen. Finanziell gehts mir wirklich gut, bin unabhängig und hab genug auf der Seite um mir von niemandem was sagen lassen zu müssen. Habe eine 3Z Wohnung mit Dachterrasse in einem Außenbezirk für mich alleine. Das alles hab ich mir durch viel Arbeit und smartes Wirtschaften in den letzten Jahren komplett selbst aufgebaut. Ich habe diesen Oktober zum studieren (Elektrotechnik, TU-Wien) begonnen, einfach weils mich interessiert und weil ich aus meinem Techniker-Job raus will, damit habe ich jetzt in den letzten Monaten mein Leben komplett verändert, war die beste Entscheidung meines Lebens. Meine Kindheit war wahnsinning schwierig, wurde für mein Aussehen (Größe, Haarfarbe) aber auch Verhalten gehänselt, hat mein Selbstvertrauen massiv geschädigt. Ich habe damals auch zu wenig Aufmerksamkeit von meinem Vater bekommen, mit Grund für einiges an meinem späteren Verhalten. Ich gehe seit 2 Jahren in Therapie/Psychoanalyse (Th), begonnen weil ich mehrere Probleme hatte und teilweise noch immer habe, ich liste sie mal einfach ohne Reihenfolge auf: Pornokonsum/Masturbation - ersteres hat meine Ex (Sophie) gestört, ich bin ihr echt dankbar, dass sie mich zur Th "motiviert" hat, das Problem ist noch immer da und sicher eines meiner größeren Themen bzw. ich glaube eher Sympthom von einem tieferen Problem Angst vor Ablehnung - Überbegriff für eigentlich alles weitere... Mittlerweile dank Th viel besser, aber noch immer vorhanden, besonders bei Menschen die mir wichtig sind. Kann aber halbwegs damit umgehen. Hatte das Gefühl, dass ich mich auf niemanden bzw. nur ganz wenige Leute verlassen kann bzw. mich niemand mag, obwohl ich eigentlich immer eine Hand voll wirklich guter Freunde aus der Kindheit hatte und noch immer habe. Das alles hat sich in den letzten zwei Jahren massiv verbessert und ich habe viel über mich und meine Kindheit gelernt, auch darüber warum ich auf gewisse Situationen so reagiere wie ich es tue, sehr wertvoll. Ich habe bis vor kurzem nicht geglaubt, dass ich ein attraktiver Mann bin, habe mich immer geringgeschätzt, obwohl ich auch seit 7-8 Jahren regelmäßig Kraft/Boxtraining mache und seit einigen Jahren auch Bouldern/Klettern und Kitesurfen gehe, bin kein Bodybuilder aber recht fit und das fällt den Leuten auch auf, bekomme Komplimente dafür, fast ausschließlich aber von anderen Männern. Ich merke, dass ich sehr über meine Gefühle und Gedanken reflektieren kann, auch wenn ich oft nicht daraus schlau werde, fällt mir seit der Th sehr viel mehr auf, bei mir selbst aber auch bei anderen Menschen und wie andere auf meine Taten reagieren, das habe ich früher nicht so wirklich mitbekommen. Ich tue mir aber noch immer etwas schwer damit mich in die Mitte zu stellen und Aufmerksamkeit zu bekommen, weil das alles von früher negativ konnotiert war, als ich eben als Kind für meine Eigenheiten bloßgestellt wurde. Ist aber schon massiv besser geworden und ich kann es manchmal schon auch genießen. Beziehungen & Soziales: Im meiner Jugend habe ich überhaupt nicht mit Mädels gekonnt, ich war immer irgendwie komisch, weird, was auch immer. Hatte auch keine weiblichen Freundinnen, auf einem richtigen freundschaftlichen Niveau, zumindest nicht dass ich mich erinnern könnte. 2x gab es Situationen wo sich was hätte ergeben können, ich war aber einfach massiv zu blöd und habe einfach zu viel Angst gehabt irgendwas zu verhauen und habe deswegen garnichts gemacht. Meine erste Beziehung (Sandra, HB6-7) hatte ich dann mit ca. 20J mit einer ehem. Schulkollegin, für ca. 6 Jahre,davon 4-5 zusammen gewohnt, im Nachhinein viel zu lange, ich war sexuell extrem unzufrieden, aber das Zusammenleben war gut, irgendwann dann mehr wie Freunde und ich konnte keine Alternative sehen, deswegen bin ich wohl so lange drin geblieben... sie ist dann ausgezogen, quasi direkt mit einem gemeinsamen Bekannten/Freund zusammengezogen, hat mittlerweile ein Kind und ist noch immer Teil vom weiteren Freundeskreis, sehe sie alle paar Monate auf gemeinsamen Feiern, alles fein. All die Probleme von vorher haben es mir so schwer gemacht die Beziehung früher zu beenden.... 3J früher wäre sicher kein Fehler gewesen, aber ist okay. Teil meiner Learnings, auch wenn ich gerne die frühen 20er wohl besser genutzt hätte... Nach der Beziehung habe ich mich das erste Mal mit Pickup befasst, wollte Frauen kennenlernen und mich "ausleben", hatte aber nie die Eier und Motivation die Energie reinzustecken um das wirklich umzusetzen. Da haben mich sicher auch meine Ängste, besonders vor der Ablehnung, blockiert. Zweite Beziehung nach ca. 1,5 Jahren Single: Sophie, 9 Jahre älter als ich, dauerte ca. 2 Jahre, davon 1 Jahr zusammen gewohnt, + nochmal über 1 Jahr On/Off Phasen. Menschlich war sie absolut toll, intelligent, direkt, sie stand total auf mich, sexuell fast perfekt, gemeinsame Interessen gegeben (Klettern, habe durch sie zum Kitesurfen begonnen und liebe es heute noch). Leider fand ich sie optisch nie extrem attraktiv (HB4-5), wobei mir das auch irgendwie meist nicht so wichtig war. Sie hat fast alles für mich gemacht was ich wollte. Ich habe die Beziehung zu Sophie 2024 im Herbst beendet, danach folgten diese On/Off Phasen bis vor ca. 2 Monaten wo ich es komplett beendet habe. Menschlich war sie toll, aber optisch leider nicht attraktiv und unsere Wünsche (insb. Kind, Biologische Uhr hat gekickt obwohl das vorher eher kein Thema war) gingen einfach auseinander. Nach der ersten Trennung hatte ich immer wieder krasse Regrets und Angst niemanden zu finden, mit dem ich mich so verstehe und wo es auch sexuell so gut passt (für mich extrem wichtig). Sie machte sich Hoffnungen, dass es doch was wird, ich hatte wollte Sex, Nähe und den Austausch mit ihr, wir haben uns schon echt gut verstanden. Das alles war definitiv nicht fair ihr gegenüber und hat auch mich nicht weitergebracht. War dann auch einer der Gründe warum ich den Schlussstrich gezogen habe. In der Beziehung habe ich auch immer wieder beobachtet, wie verschiedene Methoden von Pickup Wirkung zeigen, bzw hatte ich besonders zum Schluss hin eine ganz anständige Awareness wie sich verschiedenes Verhalten von ihr und mir auswirkt, das habe ich auch immer wieder bewusst genutzt. Ich bin auch sonst eigentlich kaum mit neuen Leuten meines Alters in Kontakt gekommen, in der Arbeit immer die selben, hauptsächlich Männer und die 3 Frauen alle in Bez. auch sonst hat sich nie was ergeben, durch den Schichtdienst war es auf jeden Fall auch nochmal schwieriger sozial den Anschluss zu behalten, noch dazu mit den ganzen Ängsten, mich irgendwo mal reinzureklamieren wenn man auch mich vergessen hatte bzw. vll nicht mal gefragt hatte weil ich für die letzten drei Feiern wegen der Arbeit absagen musste... Ich war auch nie einer der Fortgehen in Clubs o.ä gemocht hat, habe mich ja nicht attraktiv gefühlt und hätte sowieso nicht gewusst was ich da tun soll, wenn ich dann mal 1x pro Jahr doch in einem war fühlte ich mich eher deplatziert. Die letzten Monate Die Früchte meiner Th kommen raus und ich fange endlich an meine Wünsche zu verfolgen und auch umzusetzen und mich nicht mehr von Angst aufhalten zu lassen. Habe mein Studium im Oktober extrem kurzfristig begonnen, nach nur ein paar Tagen überlegen. Ohne Rücksicht auf Arbeit oder sonst was, hab mich einfach angemeldet und alles weitere (Teilzeit, Dienstplanung, etc. notfalls Kündigen) danach geklärt, es ist auch alles nach meinen Wünschen ausgegangen. Ja und durch das Studium komme ich jetzt massiv mit neuen und v.a. jungen Leuten und auch Frauen in Kontakt und merke, dass ich wahrgenommen werde, im Gegensatz zu früher. Im Gegenteil sogar, bin in einer Gruppe mit 80% Frauen gelandet, obwohl wir nur sehr wenige im Studium haben, scheine wohl ein angenehmer Umgang zu sein. Habe auch eine Studienkollegin (Kristina, 23, HB7) kennengelernt, mit der ich mich sehr gut verstehe bzw. die offensichtlich auf mich steht, sie berührt mich dauernd, wir bleiben bei der U-Bahn noch ewig stehen weil wir nicht zum reden aufhören wollen... nur hat sie hat einen Freund. Sie hat mehrere Date-Anfragen abgeblockt weil sie ihrem Freund ja nicht unrecht tun will. Den hat sie aber auch nur genau 2x erwähnt, 1x wie ich sie das erste Mal gefragt habe, und 1x hat sie sich kurz über seine Stressigkeit vor Weihnachten beschwert... dazwischen nie auch nur ein Sterbenswörtchen. Sie schreibt mir auf WA Romane, bis mitten in der Nacht, kann man über alles schreiben / Audios schicken. Treffen geht nicht, außer es hat irgendeinen Uni-Kontext, dann ist es wieder okay wenn wir bis 22h in einem Lernraum sitzen... Wenn ich sie in Konkurenz gesetzt hab, selbst mit einem Mini-Kommentar war sie aber sofort voll da... Geht mir massiv auf die Nerven, teilweise soweit, dass ich keine Lust mehr hatte auf sie... Ich habs ewig vor mir hergeschoben ihr zu sagen, dass mich das massiv stört, wollte es weder per Text machen, noch irgendwo zwischendurch in der Uni... und wenn ich dann eine Chance gehabt hätte dann war die Ausrede vor mir selbst zu leicht zu sagen, "passt nicht" oder was auch immer weil ichs ja nicht verhauen will, fragt sich aber was überhaupt verhauen... Mit Ferienbeginn vor Weihnachten haben wir uns nicht mehr gesehen (ist auch zuhause bei der Familie in RUS), sie ist damit auch im Text unzuverlässiger geworden, teilweise kam dann wieder viel, mit einem großen Sorry fürs nicht melden... Jedenfalls hat mich dieses Verhalten einen Nachmittag extrem fertig, im Sinne von Abgelenkt und Demotiviert gemacht, hab dann meine Emotionen, Wut, etc, beruhigt und sortiert und hab ihr dann geschrieben dass mich das stört und ich das dann persönlich besprechen will. Seither ist sie nochmal unzuverlässiger aber wenn sie mir schreibt dann mit viel Energie und persönlichen Fotos... keine Ahnung, ich mag sie sehr aber das Verhalten geht mir massiv auf die Nerven. Ich halte jetzt einfach mal still und schau wie's dann persönlich läuft, das Texten ist für mich nur was für zwischendurch... Ich denke, sie ist mit ihrem Freund nicht zufrieden und will mich als Backup bei der Stange halten. Keine Lust auf das herumgeeiere. Jedenfalls merke ich, wie sehr meine eigene Energie und auch Motivation (Arbeit, Studium) durch sie jetzt in diesem speziellen Fall, aber ganz generell auch von anderen Menschen und Stimmungen zb. in der Arbeit abhängt. Für mein Gefühl zu stark. Ich merke, dass Soziale Kontakte für mich extrem wichtig sind, sowohl die körperliche Nähe und Sex aber auch der Austausch und Gespräche sonst sinkt meine Stimmung massiv und ich igle mich weiter ein. Ich habe auch das Gefühl, dass mein Pornokonsum damit zusammenhängt bzw steigt wenn ich da unzufriedener bin, war aber während der Bez. mit Sophie auch stark präsent obwohl da viel (oder auch nicht haha) gepasst hat. Gleichzeitig fehlt mir durch die Selbstbefriedigung aber dieser "Druck" und die damit verbundene Energie und Agressivität die davon kommt, wenn man unbefriedigt ist. Bsp: Am Freitag war ich mit Freunden in einem Club, war echt gut und eine 3er Gruppe Frauen hat die kleinste von ihnen so richtig Rückwärts in mich "reingeschoben", ich habs wahrgenommen aber wollte a) nicht creepy sein obwohl mMn kaum missverständlich, b) überfordert c) echt nicht so richtig gecheckt, was sie wollen, hatte auch nur mäßiges Interesse, obwohl ich (bewusst) eigentlich gern mit Frauen in Kontakt gekommen wäre. Als ich nicht darauf reagiert hab hat mich eine von ihnen komisch angeschaut und sie haben die kleine wieder weggezogen. Unterbewusst will ich sowieso nur, dass das mit Kristina was wird, bewusst realistisch habe ich mich davon verabschiedet, aber das bremst halt trotzdem und wünschen würde ichs es mir trotzdem... Ich weiß, dass diese Oneitis nur durch andere Frauen geheilt werden kann, sagt auch meine Therapeutin...Fuck ten other women... ich hab nur das Gefühl, dass meine Ansprüche so hoch sind? Eine Frau wird für mich erst dann wirklich interessant, wenn ich mir ihr geredet habe und die Energie passt, dann ist auch die Optik weniger relevant. Mir ist es oft auch zu blöd Leute anzusprechen weil ich keine Lust habe eine Ablehnung zu riskieren die mich dann runterzieht, für ein nur vielleicht gutes Gespräch. Die Rechnung fürs Risiko der Ablehnung geht für die vielleicht-Upside unterbewusst nicht auf. Das ist nicht die Realität, aber halt meine Angstwelt. Darum warte ich darauf, dass sich von selbst was ergibt, nicht ideal. Wie geht ihr mit den Ups/Downs um die durch andere Menschen verursacht werden? Wo nehmt ihr eure Disziplin her das zu tun was ihr tun worauf ihr Lust habt (Arbeit, Lernen, Frauen, etc.), egal was rundherum geschieht? Oder auch zum Thema Pornokonsum, falls jemand da Erfahrungen und Gedanken hat, sehr gerne! Danke schonmal an euch fürs Lesen und euer Feedback!