Tschubaka

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  1. Eventuell kann Dir auch Pipedrive helfen. Wird zwar als CRM angepriesen, sollte aus meiner Sicht jedoch auch im Projektmanagement seinen Nutzen erweisen können, zumal es mit anderen Tools verknüpft werden kann. Hier noch einen Artikel dazu: https://blog.pipedrive.com/2012/02/sales-productivity-app-for-simpleshow-pipedrive-is-project-management-software/
  2. Fürs gamen von Touris kann ich Dir die Clubs am puerto Olympico empfehlen. Dort hat es auch kleinere Clubs, an denen man keinen Eintritt bezahlen muss. Ein super Club für Liebhaber der elektronischen Musik nennt sich Atlandida und befindet sich am Stadtrand von Barcelona (am besten ein Taxi nehmen). Dort am Strand hat es auch eine Bar, welche teilweise tagsüber Musik auflegt. Ansonsten gibt es in der Innenstadt unzählige Mojito-bars. Insbesondere in der Altstadt - das sogenannte Barrío Gotico hat viele Kneipen. Gruss Tschubaka
  3. Hello Community Bei mir hat sich in den letzten zwei Monaten sehr viel getan und ich gelange beüglich einem ganz anderen Thema an Euch, möchte aber keinen neuen Thread eröffnen, da diese Thematik auch im Zusammenhang mit den Geschehnissen dieses Threads steht. Kurzes Update: Die Lebenskrise habe ich überlebt und ich bin wieder mehrheitlich der alte. Ich bin dankbar für diese Erfahrung, denn ich konnte mich selber besser kennenlernen und an mir arbeiten. Ich habe viele Träume verwirklicht quasi wie eine Todo Liste und habe wieder zu mir selbst gefunden. Ich treibe sehr viel Sport, verbringe Zeit mit guten Freunden, Familie und auch die Arbeit macht mir wieder Spass. Die Ursache dieser Krise liegt klar mehrheitlich in dieser zerstörerischen Beziehung, aber auch in der gleichzeitig beruflichen Herausforderung, welche ich wie erwähnt angenommen habe. Meine Symptome hatten Burnoutcharakter (Depression) und daher, habe ich auch das Leben neu schätzen gelernt. Ich arbeite immer noch viel, nehme mir aber konsequent und bewusster Zeit für mich selber um meine Energietanks aufzufüllen. Ich habe auch viele neue bekanntschaften gemacht, darunter einige FBs. Obwohl ich denen klar signalisiert habe, dass ich nicht auf eine LTR aus bin haben sie sich dennoch mehr als nur eine FB erhofft und somit habe ich auch einige enttäuscht (nein das haben sie selber :) ). Nun zur Situation: Seit anfangs August ist mir ein HB aufgefallen, nennen wir Sie Nadine, welche alle neuen Beiträge und Fotos auf Facebook von mir likte. Ich kenne Nadine schon seit ca. 9 Jahren. Damals hat sie in derselben Firma die Ausbildung gemacht und war für ein Semester in der gleichen Abteilung wie ich. Nadine ist drei Jahre jünger als ich (ich: 26) und während dieses Semesters habe ihr vieles bezüglich der Arbeit beigebracht und wir waren auch viel zusammen Mittagessen etc. Alle haben mir immer gesagt, wie sie auf mich steht und auch mir war klar, dass sie sich in mich verknallt hat. Zu dieser Zeit hatte ich aber andere Frauengeschichten am Laufen und wollte ebenfalls nicht mit einer unter 16 Jährigen aus demselben Betrieb etwas anfangen. Sie war aber schon damals ultraheiss und hat somanchen Jungs in der Firma den Hals verdreht. Sie war aber auch sehr naiv und wirkte wie ein dummchen. Nach dieser Zeit haben wir den Kontakt verloren und uns lediglich zum Geburtstag gratuliert. Sie ist zwecks weiterer Ausbildung in eine andere Stadt gezogen und lebt vor allem am Wochenende in meiner Umgebung. Ich habe vor ca. zwei Wochen über Whatsapp kontakt aufgenommen und wir hatten eine lockere Unterhaltung. Ich habe ihr gleich zu Beginn mitgeteilt, dass ich sie sehen möchte und ein Vorschlag für ein Treffen ausgemacht. Sie hat darauf geantwortet, dass sie jetzt noch Prüfungsstress hat, anschliessend in den Urlaub fährt, aber danach längere Zeit in meiner Stadt sein wird und mich ebenfalls gerne sehen würde. Ich habe Ihr viel erfolg und einen schönen Urlaub gewünscht und ihr geschrieben, dass ich mich nach ihrem Urlaub melden werde. Sie hat mir anschliessend während dieser Zeit oft Nachrichten gesendet (unter anderem Urlaubsbilder etc.). Nach dem Urlaub habe ich Sie direkt angerufen und mit Ihr das Treffen ausgemacht. So kam es, dass ich Sie in der letzten Woche getroffen habe. Vorweg: Meine Strategie war, sofern ich sie immer noch heiss finde (und das ist sie :) ) und sie auch im Geiste gereift ist (das ist sie auch), ich ihr klar zeigen will, dass ich attracted bin und Friendzone für mich ein Fremdwort ist (waren ja quasi all die Jahre Friends, da ich mich nie an sie ran gemacht habe). Ich habe ne Flasche Wein und Pappbecher mitgenommen und bin mit Ihr in einen schönen Park gegangen (hatte kein Bock mehr auf diese verkorksten Dates in Bars oder Restaurants, wo man isch gegenüber sitzt und verkrampft über Gott und die Welt spricht). Wir sassen auf einer Mauer und haben uns den schönen Sonnenuntergang mit Aussicht auf die Stadt angesehen und dabei den Wein genossen. Es war gleich zu Beginn eine vertraute Atmosphäre vorhanden. Wir haben viel gelacht und uns auch geneckt (ich liebe es, wenn Frauen Ironie verstehen und über sich selber lachen können). Es lagen teilweise auch ernstere Themen drin und sie hat sich mir auch einiges anvertraut. Grösstenteils war es aber locker und lustig. Wir haben uns über die alten Zeiten unterhalten und uns gegenseitig für den weiteren Lebensverlauf des ggü. interessiert. Wir kamen uns immer näher und auch Sie hat Kino gefahren. Ich hab sie dann geküsst und von da an haben wir immer inniger rumgemacht. Am Ende bin ich mit ihr zusammen zum Bahnhof gegangen und hab sie dort verabschiedet. Noch am selben Abend hat sie sich für den schönen Abend bedankt. Ich habe mich ebenfalls für den Abend bedankt und ihr gesagt, dass es ein Vol2 geben wird. Sie hat darauf geantwortet: Mal sehen wenn ich nüchtern bin (kusssmiley) und anschliessend klar von mir aus gerne. Grundsätzlich schreibe ich nicht viel Nachrichten über Whatsapp. Da Sie mir aber viel getextet hat, habe ich ihr auch immer geantwortet, sobald ich Zeit hatte. Gestern habe ich sie erneut angerufen um ein spontanes Date für heute auszumachen (da noch Weekend ist und ich sonst die ganze Woche tagsüber verplant habe). Sie hat nicht abgenommen und mir später geschrieben, dass sie beschäftigt war mit ihrer Familie. Habe ihr geantwortet, dass ich eine Idee hätte für Sonntag. Sie hat geantwortet: was für eine Idee? :) ich könnte ab ca. 6 Uhr. Ich: Ist eine Überraschung. Passt, dann treffen wir uns gegen 6 Uhr. In der Nacht auf heute hat sie mir geschrieben, dass es einer Kollegin nicht gut ging, sie sie nachhause begleiten musste und nun nicht so fit sei für meine Überraschung. Sie hat gleichzeitig gefragt ob wir das evtl. auf nächste Woche oder Wochenende verschieben können. Ich habe ihr geantwortet: Kein Thema... Es geht mir nicht nur um diese Überraschung. Ich würde gerne die Gelegenheit nutzen, sie besser kennenzulernen, solange sie noch frei hat und sie soll sich bis am frühen Nachmittag melden. Nun zu meinen Fragen: Ich habe die Befürchtung, dass ich aufgrund meiner letzten LTR auf ein anderes Verhalten konditioniert wurde. Sie hat sich ständig beschwert, dass ich mich zu wenig melde und mir vorgeworfen, dass die Dates, an denen wir uns kennenlernten, jeweils viel zu viel Abstand aufweisten (teilweise bis zu drei Wochen...). Ich sah diese wann melden Sache und Abstand zwischen den Dates Fragen sehr locker bzw. habe mir nie auch nur einen Deut Gedanken darüber gemacht. Ich beobachte, wie ich mir jetzt deswegen viel zu fest den Kopf zerbreche. Ich hatte soeben ein Hammerdate mit super Ausgang und bin mir dennoch immer noch nicht sicher, wie Nadine zu mir steht. Wie kann ich es vermeiden nicht zu needy zu wirken, dennoch aber nicht desinteressiert aufzutreten? Habe ich zuviel getexted und zu schnell wieder ein Treffen ausmachen wollen? Kann es bei Frauen den Anschein machen, dass man sie unter Alkoholeinfluss erobern will (sie hat zwar vor dem Treffen erwähnt, dass wir noch auf die alte Zeit anstosen müssen... :) )? Sie hat beim Date erwähnt, dass Sie nicht auf ONS steht. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie mich aufgrund meiner Vergangenheit als "Player" abstempelt. Vertrauen ist zwar da, aber ich denke ich muss noch mehr Vertrauen erzeugen. Ich verhalte mich an Dates immer sehr locker mit Humor etc... das ist meine Art. Viele Frauen haben mir aber deswegen auch mitgeteilt, dass sie das teilweise verunsichert hat, da andere Männer immer viel mehr interesse bekundeten und nicht mit ernsten Themen geizten (finde ich needy..). Ich bemerke im Allgemeinen, dass die letzte LTR spuren hinterlassen hat und ich mir mehr Gedanken über diese Themen mache. Angst ist ein schlechter begleiter und deswegen möchte ich diese Ablegen. Ich danke Euch für Eure Hilfe mit einem Feedback zum Date, meiner Kommunikation zu Nadine und Tipps für das weitere Vorgehen. Gruss Tschubaka
  4. Update und Fragen In der Zwischenzeit ist wieder einiges passiert und es sind auch diverse Fragen aufgekommen. Gefühlsmässig fühle ich mich immer noch in einem Tief und hoffe, dass ich bald da raus komme. Alle Ziele die ich vornehmen und umsetzen möchte, gestalten sich jeweils als praktisch endlos anstrengend und auch im Beruf kann ich mich kaum konzentrieren. Ich stecke zurzeit in einer noch nie dagewesenen Lebenskrise und hinterfrage ständig die Beziehung im Zusammenhang ob ich Schuld an ihren Wutausbrüchen und zornigem Verhalten war. Gleichzeitig fällt es mir schwer über sie zu urteilen und sie in die Schublade "psychisch Krank" zu stecken, obwohl alle Zeichen darauf hindeuten. Ihre Mutter hat mich vor einiger Wochen sogar noch angerufen und mir mitgeteilt, dass Sie mich wirklich sehr mochte und in mir einen guten Partner an der Seite ihrer Tochter gesehen hat. Sie hat auch gesagt, dass sie weiss, dass ihre Tochter eine Schwierige sei und man einen Charakter letztendlich nicht ändern kann. Wie bereits erwähnt möchte ich die Frau nicht mehr zurück. Es ist zu viel vorgefallen. Doch leider wohnen wir in einer kleinen Stadt und so kam es, dass ich sie gesehen habe. Es hat alle Gefühlte von Schuld und es verbockt haben (diese konnte ich langsam ablegen) wieder hoch und ich zweifle schon wieder an mir. Gestern hatte ich ein Date mit FC und habe ausserdem bei ihr übernachtet. Die ganze Nacht bin ich wach gelegen und konnte kein Auge zudrücken. MIr ist zudem aufgefallen, dass ich mein Date unbewusst mit meiner EX verglichen habe. Ich habe die Befürchtung, dass dies noch ein langer Prozess sein wird, bis ich mich gegenüber anderen Frauen vorbehaltslos öffnen kann. Meine Fragen: Hat jemand schon ähnliches erlebt? Was hat euch geholfen? An die Frauen: Können unterschiedliche Zukunftspläne derartige unzufriedenheit auslösen, sodass man manipulativ, entwertend, kritisierend, und zornig reagiert? Ich habe ihr immer gesagt, dass unsere Zukunft eine Entwicklung darstellt und ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts über den Zeitpunkt des Zusammenziehens und Familienplanung festlegen will. Sie hat es als eine Art hinhaltetaktik interpretiert (grundsätzlich hat sie immer das Negative und ihren Nachteil in meinen Aussagen gesucht). Aufgrund ihrer Besitzergreifenden und einengenden Art habe ich mich stets distanziert und meine Freiräume eingefordert. Dies hat natürlich zu nochmehr Konfliktpotenzial gesorgt. Sollte ich mich in zukünftigen Beziehungen in ähnlichen Situationen anders verhalten? Ich habe die Befürchtung, dass PU mir teilweise in Beziehungen im Wege steht. Ich behaupte aber auch, dass emotional instabile Frauen aber immer komplett anders auf PU-Verhalten reagieren. Es ging ihr meiner Ansicht nach stets um Macht und Kontrolle und diese hat sie ohne wenn und aber eingefordert oder mit Drama und emotionaler Erpressung reagiert. Wird sie dieses Beziehungsmuster immer beibehalten, solange sie nicht an sich arbeitet (Stichwort Therapie), oder könnte dieses Verhalten nur in unserer LTR zum vorschein gekommen sein (Verlustängste, Besitz, Kontrolle)? Besten Dank für Eure HIlfe. Gruss Tschubaka
  5. Vielen Dank für euer Feedback. Seit meinem ersten Beitrag ist sehr viel passiert und ich möchte Euch meine Entwicklung nicht vorenthalten - evtl. kann der eine oder andere meine Erfahrungen gut gebrauchen. Daher zuerst aktuelles zwischen dem ersten Beitrag und jetzt: In der Zwischenzeit habe ich mir viele Gedanken über diese LTR gemacht und musste feststellen, dass mich diese mühsame Beziehung mehr mitgenommen hat als mir lieb ist. Ich fühlte mich in den ersten Wochen frei und bemerkte keinerlei Veränderung in meinem Gemüt. Anschliessend überkam mir das Gefühl alles falsch gemacht zu haben gepaart mir Schuldgefühlen. Darunter habe ich sehr stark gelitten und bewertete dies nicht als normalen Liebeskummer, sondern viel mehr als eine Art versagt zu haben und die falschen Prioritäten gesetzt zu haben. Im Januar habe ich eine Kaderstelle angetreten, auf welche ich mich bereits im letzten August intensiv darauf vorbereitet habe. Ich war in dieser Zeit sehr gestresst und konnte diesen Karrieresprung nicht wirklich geniessen, vielmehr spührte ich eine riesen Last. Dies ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass ich mit meinen 25 Jahren noch nicht viel Lebenserfahrung vorzuweisen habe. Aufgrund des beruflichen stress und das fehlen einer Oase des Ausgleichs (konnte ja Zuhause nicht wirklich abschalten aufgrund der Konflikte in der Beziehung) konnte ich mich nie wirklich zurückziehen und mein Leben aus einer gesunden Distanz werten. Ich habe wahrscheindlich alles in mich hinein gefressen getreu dem Motto bis hierher gehts noch gut. Jetzt bemerke ich, dass mir diese Zeit enorm viel Energie und Lebensfreude gekostet hat und ich mich mehr aufgegeben habe als ich zugeben würde. Als ich den ersten Beitrag verfasst habe, dachte ich, dass ich nun über dem Berg bin und zukunftsgerichtet wieder meinen Weg gehen kann. Jedoch habe ich erst da begonnen, die LTR richtig zu verarbeiten. Es fühlt sich an, wie wenn ich eine Schlacht gekämpft habe und nie wirklich in einem ruhigen Moment diese Beziehung und mein leben hinterfragen konnte. Wie wenn man ständig auf Adrenalin ist und weiterkämpft, obwohl es sich gar nicht mehr lohnt. Und jetzt erst kann ich aus einer Distanz das Geschehene reflektieren und verarbeiten. Aufgrund dieser Erschöpfung mit gleichzeitig anspruchsvollen Job und dem Drang das geschehene zu verarbeiten, damit ich auch loslassen kann, habe ich mich in eine psychiatrische Gesprächstherapie begeben. Die psychiaterin hat sich meine Story angehört und mir im zweiten Gespräch mit einer simplen Grafik die Augen geöffnet. Es geht darum, dass zwei Individuen eine Beziehung auf unterschiedliche Weise leben können und vieles mit der Vergangenheit (insbesondere Kindheit) davon abhängt, welche Sehnsüchte und Bedürfnisse eine Person in die Beziehung mitbringt. Meine Ex-Freundin wollte quasi mit mir verschmelzen (Symbiose) und suchte Ihr Lebensglück in mir. Deise Art der Symbiose erleben wir alle im Säuglingsalter mit der Mutter, lernen aber im Normalfall immer selbständiger durchs Leben zu gehen. In der ersten Verliebtheistphase stimmt es immer für die Symbiosebedürftigen, da man mehr Zeit miteinander verbringt und die sogenannte Rosarote Brille trägt. Sobald die betroffene Person bemerkt, dass diese Symbiose nicht funktioniert und das Gegenüber sich im gesunden Mass distanziert (Familie, Hobby, Freizeit etc...), wird das als tiefe Verletzung gewertet und es überkommt einem eine grosse Verlustangst und Misstrauen. Es beginnt die Phase mit Vorwürfen, Kritik, Eifersucht, Kontrollsucht, und das einnehmen der klassischen Opferrolle. In meinem Fall hat sie angefangen mich zu manipulieren: - Du liebst mich ja gar nicht - Wenn Du Dich mit Freunden triffst, bin ich alleine Zuhause am weinen (Wenn ich schon Weg gehe, dann soll ich mich wenigsten schlecht fühlen) - Ich will nicht mehr leben (Drohungen, emotionale Erpressung: In meinem Fall gab es ca. 3 Suiziddrohungen) - Man führt nicht solche Beziehungen (die Gesellschaft als Rückendeckung und Rechtfertigung) - Deine Freunde sind Dir wichtiger als ich und ich bin immer an letzter Stelle (Anmerkung: ich hatte keine weibliche Bekannte, mit welcher ich mich regelmässig alleine getroffen habe und selbst dann sollte dies ja kein Problem darstellen) Alles was nicht im Zusammenhang mit dieser Person steht, wird als Gefahr gewertet und entsprechend beseitigt (neues Hobby= weniger Zeit mit mir und er lernt neue Leute kennen; Zeit mit Familie=vielleicht reden sie ihm diese Beziehung aus etc...) Erträgt man diese Manipulationen und Kritik über längere Zeit von einer Person, welcher man sich emotional geöffnet hat, wird unser Unterbewusstsein diese aufnehmen (gleich wie Gewissensbildung in der Kindheit). Aufgrund dessen kann es vorkommen, dass obwohl wir im Bewusstsein diese Angriffe nicht aufnehmen und uns verteidigen, wir trotzdem beim scheitern an Schuldgefühlen leiden. Dieses bewusste einnehmen der Opferrolle macht uns automatisch zum Täter und hat bei mir für eben diese Schuldlast gesorgt und ich habe stark an mir gezweifelt (kann ich lieben, bin ich wirklich so emotionskalt, bin ich es Wert geliebt zu werden). Denn obwohl ich ein ausgefülltes Leben habe/hatte, habe auch ich in mir die Sehnsucht mit jemanden das Leben zu beschreiten. Ich suche zwar nicht verzweifelt danach, aber wünsche mir eine erfüllte Beziehung, inder man sich auf Augenhöhe begegnet und zusammen neues schafft als sich lediglich einzuschränken. Die Psychiaterin hat mich darin bestätigt, dass man Zeit braucht sich emotional zu öffnen und man sich distanziert, wenn man kritisiert wird. Distanz schafft Nähe bedeutet, dass ich mich aus freien Zügen wieder annähern kann und mich nicht dazu genötigt fühle. Dies schafft auch Raum für Kreativität und Spontaneität (Romantik, Action, Abenteuer, Zweisamkeit etc.). Ich wurde quasi in einen goldenen Käfig gesetzt und alles drehte sich nur um meine Fehler und Mängel, sodass ich gar nicht bemerkte, was eigentlich abläuft. Flucht ist ein normales Verhalten darauf und wird natürlich erneut als Verletzung bei der betroffenen Person wahrgenommen (und der Teufelskreis beginnt...). Sobald die Person bemerkt, dass Sie einen nicht zähmen kann, beginnt Sie übelst abzuwerten. Es wird jetzt nicht nur das Verhalten kritisiert, sondern alles was mit einem zu tun hat (Beruf, Hobby, Familie, Freundeskreis, eigene Fähigkeiten, Lifestyle etc...). Dies ist völlig unlogisch, da die Person ja alles an einem in der Phase der Idealisierung mochte. Diese Abwertung ermöglicht der Betroffenen sich von der Symbiose (oder dem Wunsch dazu) abzuspalten um einen anschliessend wie eine heisse Kartoffel fallen zu lassen. In dieser Zeit sieht man hinter diese doch so perfekte Fassade und lernt eine zweite Person kennen. Hass, Wut, psychische Gewalt bis hin zu körperlicher Gewalt tritt unverblümt hervor. Im Streit geht man meistens auseinander und es hinterlässt einen Trümmerhaufen, welchen man keineswegs verstehen kann. Wie bereits im ersten Beitrag erwähnt, haben wir eine On/Off-Beziehung geführt. Diese Phasen - Idealisierung, Symbioseversuch, Abwertung und Spaltung - habe ich regelmässig erlebt. In den ersten beiden Trennungen habe ich stets die Initiative ergriffen und um die Beziehung gekämpft - ein grosser Fehler! Warum habe ich das gemacht: Ich fühlte mich als einziger Schuldig für die Trennung und habe wirklich geglaubt, dass ich Sie nicht gut behandelt habe und Ihr zu wenig aufmerksamkeit geschenkt habe. Wir kamen immer wieder zusammen und ich war bereit kompromisse einzugehen, damit die Beziehung wieder aufleben kann. Ich finde Kompromissbereitschaft kein Zeichen von Schwäche - sie muss aber auf Gegenseitigkeit beruhen! Lässt man dies mit sich machen, purzelt das Selbstwertgefühl in das Kellergeschoss und man gibt sich der Person hin bzw. für die Person auf. Diese Macht und Kontrolle beruhigt die Betroffene und gibt ihr enorme Sicherheit - ich wage sogar zu behaupten, dass Sie nur so eine Beziehung geniessen kann. Diese Personen bemerken selbst nicht, dass die Beziehung enorm darunter leidet und man sich distanziert. Diese Frauen beenden die Beziehung meistens mit der Aussage "ich habe keine Gefühle mehr für Dich oder ich bin mir nicht mehr sicher ob ich mein Leben mit dir verbringen möchte" - Attractionverlust und Betaisierung ahoi! Als wir jeweils wieder zusammen gekommen sind, hat sie diese Erwartungshaltung stets erneut eingenommen. Es lag jetzt alles an mir und ich musste mich jetzt beweisen. Es war jetzt kein Geben und Nehmen mehr - das war es eigentlich nie ? - sondern ein einseitiges Geben ohne return on invest. So wie es der Zufall will, kommt im Leben immer etwas dazwischen und so musste ich mich bsp.weise um meine Familie, den Job etc. kümmern. Sofort nimmt die Betroffene dies wieder als Verletzung wahr und gerät in ihr altes Muster. Dazu kommt, dass dieses Geben und diese Rolle als ich bin jetzt der der keine Fehler mehr machen darf einem enorme Energie kostet und man sich unterdrückt fühlt. Meine Ex-Freundin war wie ein Fass ohne Boden. Hatten wir eine harmonische Stufe erreicht, mit der ich mich arrangieren konnte - Zweisamkeit vs. Ausgleich - wollte sie schon wieder mehr. Anstelle aber normal in einem Gespräch Ihre Bedürfnisse kundzutun, hat sie das mit beiläufigen Sprüchen oder erneuter kritik gemacht. Bsp: Ist schon mühsam, dass wir immer alles trennen und so kompliziert zusammen sind (sie wollte mit mir zusammenziehen). Sie hat eigentlich alles immer von einer negativen Warte aus gewertet und hat immer ihren Nachteil gesucht und auch gefunden. Mir hat sie stets vorgeworfen, dass ich egoistisch bin (weil ich mir meine Freiheiten genommen habe). Jetzt weiss ich, dass ihr Verhalten egoistisch ist und in ihrem Leben stets auf ihren Vorteil bedacht ist. Meine Ex-Freundin lebt gegen aussen gerichtet das perfekte Leben und hat alles unter kontrolle. Ich lernte Sie kennen als attraktive, selbstsichere Frau, welche mit beiden Beinen im Leben steht. Sie hat im Ausland studiert und einen hochangesehenen Job als Ärztin und einen Hund, um welchen sie sich kümmert. Ihr Chef lobt Sie als die beste Mitarbeiterin, welche er jemals hatte und auch ihre Arbeitskollegen und sonstige Bekannte schwärmen von ihr und denken, sie hat was besseres als mich verdient. Ich glaube, dass Sie im Beruf sehr ehrgeizig ist um Lob und Annerkennung zu erhalten. So kann Sie ihr niedriges Selbstwertgefühl stärken. Klar ist, dass ich in den Phasen der Kritik und Abwertung keine Komplimente ausgerichtet habe und sie somit sicher dachte, er hat mich ja gar nicht verdient - alle anderen finden mich ja toll... Vielleicht habe ich Sie anfangs auch idealisiert und evtl. habe ich Sie zu Beginn auch rücksichtsvoll behandelt. Daher hatte ich vielleicht sogar auch eine kleine Verlustangst und konnte mich daher nicht sofort ihr gegenüber öffnen. Selbst das sollte aber ihr Verhalten keineswegs rechtfertigen. Nun zu Euren Fragen: Hast du denn so wenig Zeit mit ihr verbracht? Wie oft habt ihr euch in der Woche gesehen? Hast du regelmäßige Treffen mit ihr öfters abgesagt? Musstest du sie aus beruflichen Gründen manchmal versetzen? - Am Anfang haben wir uns gegen 2-3x die Woche gesehen. Ich hatte halt aufgrund meines Jobs als Aussendienstmitarbeiter auch oft Termine bis am Abend. Am Wochenende musste sie Samstags arbeiten und hatte am Montag frei. So haben wir uns halt ab Samstag Nachmittag bis Sonntag gesehen. Problem war auch immer, dass ich nicht wir ihr Hund am Samstag auf sie warten wollte, bis sie nachhause kam. Also habe ich den Samstag ebenfalls geplant und wir konnten uns halt nicht immer direkt nach ihrem Feierabend am frühen Nachmittag gleich sehen. Das hat sie nie verstanden. Es gab auch Wochen, in denen wir uns praktisch nicht gesehen haben. Das war aber stets auf unser Berufsleben zurückzuführen. Es fühlte sich teilweise an, als hätten wir nur noch wenige Monate zu leben und müssten unbedingt jeden freien Moment zusammen verbringen. Ein riesen Druck wegen nichts. Da ich der Sommertyp bin, verbringe ich den Winter gerne auch Zuhause und unternehme weniger mit meinen Freunden. Wir haben uns gegen Schluss immer öfter gesehen und es wurde Routine. Gegen Ende der LTR haben wir uns bestimmt an 5 Tagen gesehen (zusammen gekocht, TV-geschaut, Auswärts gegessen, Wochenende weggefahren). Wenn ich am gemeinsamen Sonntagen auch nur für 1h ins Fitness gehen wollte, löste dies enorme Probleme aus.... :) Versetzt habe ich Sie eigentlich nie und habe ihr Terminkollisionen immer frühzeitig mitgeteilt. Welches Fehlverhalten meinst du denn genau? Zu wenig Zeit, zu wenig Gefühle (oft so, manchmal oder fast nie?) oder zu wenig Pepp in die Beziehung gebracht? - Ja genau, eigentlich Ihre Vorwürfe welche sie gegen micht gerichtet hat. Mir war bewusst, dass ich mich auf meine Karriere und zukünftige Kaderfunktion konzentrieren musste. Sie hat mir aber auch gesagt, dass sie mich dabei unterstützt. Sie hat es aber nie verstanden, wenn ich den Ausgleich auch bei meinen Freunden gesucht habe (Männerabend mit Grill, Bier und Fifa - also keine eindeutige Gefahr für sie...). Ich habe auch Networking-Plattformen für meinen Beruf besucht. Auch da hat sie vor Telefonterror nicht zurückgeschreckt - Bsp. Sie rief mich an und fragte ohne Begrüssung: Wo bist Du und was machst Du? Hat es Frauen? Wenn Du nicht gleich kommst hole ich Dich - ist mir egal wenn ich im pyjama stecke - ich darauf: ou ja bitte komm, ist bestimmt lustig wenn Du im Pyjama den Anlass crashst :). - Teilweise habe ich Sie auch mitgenommen. Anschliessend hat sie das aber stets abgewertet und die Leute kritisiert... Also hatte ich logischerweise immer weniger Lust sie mitzunehmen. Sie hat sich also selber Steine in den Weg gelegt... - Es war immer an mir Pepp in die Beziehung zu bringen. Zusammen mit dem beruflichen Stress war dies immer schwieriger. Selbst den Tanzkurs hat sie kritisiert und wir sind halt irgendeinmal nicht mehr gegangen. Im nachhinein ist mir aufgefallen, dass sie sich nie für dieses Geschenk bedankt hat... Kennst du ihre Vergangenheit ? Ich denke das irgendwas schlimmes in ihrer Kindheit passiert ist. Natürlich sind das reine Vermutungen. Bei meiner Ex war es jedenfall so. - Ihre Mutter ist für Ihren Vater in sein Land gezogen und hat ihr Umfeld aufgegeben. Er hat sie schon früh mit jüngeren Frauen betrogen und meine Ex-Freundin musste ihn mit 17 Jahren aus der Wohnung schmeissen. Die Mutter hat ihr dann vorgeworfen, dass sie verantwortlich dafür ist, dass sie nicht mehr zusammen sind. Ihr Vater redet mir ihr wie mit einem Kumpel - Weisst Du, wir Männer wollen immer Frischfleisch. Letztens war ich bei einer Zuhause als Ihr Mann Nachhause kam. Zum Glück konnte ich noch rechtzeitig das Weite suchen etc... - Ihre Eltern sind noch heute weder getrennt noch geschieden. Der Vater schläft teilweise immer noch Zuhause im selben Bett, kommt und geht wie er will. Die Mutter hat aber gleichzeitig einen Freund, mit welchem sie eine LDTR führt. Also ziemlich crazy nicht? - Ich gehe davon aus, dass Ihre Mutter aufgrund der Probleme (kein Umfeld, Mann geht fremd etc...) depressiv wurde und begonnen hat die Probleme mit Alkohol wegzuspühlen (jetzt ist sie Alkoholikerin, weiss aber nicht seit wann...) Sollte dies schon im frühen Kindesalter meiner Ex stattgefunden haben, kann ich mir gut vorstellen, dass Sie keine richtige Mutterliebe erfahren hat, da die Mutter ja mit ihren eigenen Problemen beschäftigt war. Zudem hat sie aufgrund ihres Vaters sicher ein gestörtes Männerbild und projeziert das auch auf ihre Beziehungen. - Sie schreit auch oft mit Ihrer Mutter am Telefon und Zuhause ist sie auch sehr aufbrausend. Ihre Mutter hat mir sogar am Ende der Beziehung gesagt, dass Sie weiss, dass ihre Tochter nicht einfach ist und man halt einen Charakter nicht ändern kann... Wenn das sogar die eigene Mutter sagt, muss man glaube ich nichts mehr anmerken... In der Vergangenheit hängen war noch nie eine gute Idee. Lebe im jetzt. Wie geht es dir und wie willst du dich fühlen? Was musst du tun um dahin zu kommen? Negative Menschen aus deinem Leben streichen. Du hast vollkommen recht. Ich habe aber diese Phase der Reflektion benötigt um diese turbulente Zeit zu verarbeiten und daraus zu lernen. Ich bin noch heute in der Gesprächstherapie um mich wieder auf mein Leben zu konzentrieren. Auch wenn ich es nicht wollte und bis zum Schluss nicht geglaubt habe, hat sich doch praktisch alles nur um sie gedreht. Ich habe mich somit quasi unbewusst aufgegeben und zunehmen isolieren lassen. Ihre Manipulationen greifen sogar noch heute - ich bin von meiner Wohnung in eine Wohngemeinschaft gezogen. Noch heute habe ich teilweise Mühe damit, dies nicht als Rückschritt zu werten, sondern als Chance wieder unter Leute zu gehen. Als ich umgezogen bin, hatte ich grosse Probleme damit, meine coole Wohnung aufzugeben, nur um einer Frau aus dem Weg zu gehen. Sie kam sozusagen vom Ausland und hat mich aus meiner eigenen Stadt vertrieben :) Ich zweifel also noch zu stark an meinen Entscheiden und fühle mich noch nicht frei. Schlafen kann ich noch immer nicht wie früher (Wache immer um 5 Uhr Morgens auf - 2 Stunden zu früh auch wenn ich um 1 Uhr Nachts ins Bett gehe). Ich habe mir auch zwei Wochen eine Auszeit genommen und bin zu meinen Eltern gegangen, um mich ausruhen zu können und Sport zu treiben. ONEITIS? - Nein. Weil ich eingesehen habe, dass ich diese Art von Beziehung nicht führen möchte und ich nicht daran kaputt gehen will. Es ist zu viel passiert, was ich niemals über mich hätte ergehen lassen sollen. Sie redetete abfällig über meine Schwester, da ich Zeit mit ihr verbrachte. Sie griff mich vor Ihrer Mutter Wutentzörn an und zerstörte mein Möbel, da ich 20 min später als ausgemacht nachhause gekommen bin (Sie dachte ich gehe ihr fremd und komme ohne schlechtes Gewissen später nachhause sogar wenn ihre Mutter bei mir zu besuch kommt... ; Ich denke ich habe sie zu sehr an ihren Vater erinnert, welcher in diesen Momenten tatsächlich fremdgegangen ist). Sie hat sich nie entschuldigt, zeigte nie reue und konnte sich an ihre Ausfälle gar nicht erinnern bzw. hat sich wahrscheindlich darüber geschämt. Sie zeigte keine Kompromissbereitschaft und bestand auf Ihrer Meinung und Ansichten. Sie nahm sich rücksichtslos was sie wollte und stellte sich gleichzeitig in die Opferrolle, sodass ich mich tatsächlich als mieser Täter fühlte. Sie kritisiert Menschen nach ihrem Äusseren und konkurrenzierende Arbeitskollegen sind alle nicht fähig. Sie hat ein äusserst ausgeprägtes Schwarz-Weiss denken und benimmt sich infantil. -Ja. Weil ich immer noch an die schönen Momenten denke, selbst wenn diese deutlich in Unterzahl lagen. Noch heute verschwende ich meine wertvollen Gedanken an sie und frage mich, ob es ihr gut geht und sie vielleicht schon einen neuen hat. Ich kann keine Wut ihr gegenüber empfinden und bemitleide Sie. Noch heute habe ich Blitzgedanken und Bilder von schönen Momenten, welche jeweils wie ein Messer in Mein Herz stechen. Ich habe angst, ihr in der Stadt zu begegnen - evtl. mit einem anderen Mann - welcher Sie glücklich macht und mit ihr die perfekte Beziehung lebt und mir zeigt, dass ich der Unmensch war der die Beziehung zum scheitern gebracht hat. Ich habe immer noch das Schuldgefühl, dass ich zu wenig sensibel war und ihre Vergangenheit nicht berücksichtig habe. Dass ich zu sehr mein Ding durchgezogen habe, ohne auf Sie rücksicht zu nehmen. Aber genau dort fängt doch Selbstaufgabe an? Ich möchte eine Bedingungslose Liebe erleben, ohne dass man den Partner verändern muss. Dass man sich Vertrauen schenkt und Freiheit, sodass man das grösste Geschenk zurückerhält: Nämlich so geliebt zu werden wie man ist. Mit allen Macken und Fehlern. So habe ich das von meinen Eltern gelernt und so möchte ich lieben und geliebt werden. Ich möchte keine Partnerin, welche mich bewusst eifersüchtig macht um mich leiden zu sehen. Und wenn ich darauf nicht eingehe, wird sie sauer und stellt Liebe mit Eifersucht gleich. Eifersucht hat nichts mit Liebe zu tun. Denn wer aufrichtig Liebt muss nicht leiden. Mich plagen abnehmen noch Gedanken wie, hätte ich sie einfach in den Arm nehmen sollen und ihr meine Liebe zeigen auch wenn Sie sie durch ihr verhalten unterdrückt hat? Denn genau so hat es sich angefühlt. Ich konnte die Liebe nicht mehr spüren vor lauter Misstrauen, Eifersucht, Kritik mir gegenüber. War ich zu sehr mit mir selbst und meinen Angelegenheiten beschäftigt oder habe ich mich darin geflüchtet, weil ich dort gut war und mich niemand kritisiert hat? Jetzt wo wir nicht mehr zusammen sind, macht sie genau das, was sie schon lange hätte tun sollen. Sie baut ihren Freundeskreis wieder auf, geht tanzen, unternimmt Sachen in ihrer Freizeit etc... Sie denkt sicher, dass ich sie daran gehindert habe und es ihr jetzt besser geht. Sie wird wahrscheindlich niemals einsehen, dass sie sich selbst im Weg steht, wenn sie keine Therapie besuchen wird. Doch Ihre Probleme sind und waren niemals meine. Ich muss einsehen, dass ich Ihr nicht helfen kann und mich jetzt um mich kümmern muss. Ich muss mein Leben wieder mit interessanten Dingen füllen und mit positiven Menschen Zeit verbringen. Ich will wieder der Selbstbewusste, lockere, spannende und ausgeglichener Typ werden, der ich vor der Beziehung war. Der seinen Weg geht und sein Ziel stets vor Augen hält. Der sich nicht vom Weg abbringen lässt und das Leben nimmt wie es ist. Der nicht an sich zweifelt und sich darüber sorgt, was die anderen von einem denken. Mein Plan: - Ich gebe der Wohngemeinschaft eine Chance und kann nach ein paar Monaten immer noch ausziehen. - Ich treibe wieder mehr Sport - Ich ernähre mich wieder regelmässig und Gesund - Ich gönne mir öfters eine Auszeit und flüchte nicht mehr in die Arbeit - Ich setze mir kurzfritsitge, mittelfristige und langfristige Ziele und arbeite daran (Segelprüfung im Sommer, Angelprüfung, Verwandte im Ausland besuchen, eigene Firma aufbauen um einmal als digital-native die Welt zu bereisen) Was habe ich daraus gelernt: Ich habe gelernt mit ehrgeiz im Beruf erfolgreich zu werden. Erfolgreich eine schlecht laufende Beziehung aufrecht zu erhalten bzw. retten ist keine gute Idee. Ich habe gelernt, dass auf sich rücksicht zu nehmen und seine Bedürfnisse ernst zu nehmen kein Egoismus bedeutet. Es ist wie bei der Sicherheitswarnung im Flugzeug. Zuerst zieht man seine Sauerstoffmaske an und anschliessend hilft man seinem Gegenüber. Ich habe gelernt, dass es im Leben keine Rückschritte gibt. Alles Geschehene ist passiert, um Dir Deiner selbst bewusst zu werden. Wir können uns so entwickeln und weiterkommen. Ich habe noch nie eine solch schwere Phase in meinem Leben erlebt. Noch nie habe ich alles an mir derart in Frage gestellt und so sehr an mir gezweifelt. Doch jetzt finde ich mich langsam wieder und beginne in die Zukunft zu blicken. Ich habe gelernt, was für eine Beziehung ich führen möchte und wo meine Grenzen sind. Für meine Ex-Freundin bin ich verschwendete Zeit - hat sie so gesagt - womöglich ihr Ziel von Ehe, Familie, Haus etc... Wieder in die Ferne gerückt ist. Für mich ist meine Ex-Freundin eine Bereicherung. Durch Sie habe ich zu beginn eine noch nie erlebte positive und intensive Zeit erlebt. Ich habe noch nie einer Person so viele Liebesbeweise geschenkt und mich selbst von einer neuen Seite kennengelernt. Diese Beziehung ist für mich kein Rückschritt, sondern viel mehr ein Teil meines Weges, welcher mich zu einem erfüllten Leben führt. Nach der geschilderten Beziehung fragen sich sicher einige, warum man sich so eine Beziehung antut und die ganzen Strapazen über sich ergehen lässt. Dazu fällt mir nur folgendes ein: - Die Wellen schlagen ständig mit ungebannter Kraft auf den Fels in der Brandung ein. Auch nach Jahren steht der Fels immer noch empor und trotzt der Kraft des Meeres. Doch schaut man genau hin bemerkt man, dass mit jedem Wellenschlag eine kleine Schicht abgetragen wird, bis der Fels in sich zusammenbricht. Für mich ist diese Beziehung Vergangenheit und ich schaue nun vorwärts. Ich hoffe, dass ich wieder der Alte werde, bin mir aber bewusst, dass ich Geduld haben und meine Erwartungen zurückschrauben muss. Der Text ist sehr lang. Doch genauso Komplex fühlt sich mein Erlebtes an. Eventuell wird ja jemand in einer ähnlichen Situation meine Geschichte lesen und vorher reagieren. Falls Ihr noch Feedback habt, so freue ich mich darüber von Euch zu lesen. Viele Grüsse Tschubaka
  6. Hallo erstmal Mein Alter: 26 Ihr Alter: 28 Dauer der LTR: knapp 2 Jahre Art: monogame LTR Vor einigen Jahren bin ich auf das Forum gestossen und hab mich bezüglich InnerGame und Alpha Verhalten informiert. Mir hat PickUp eine neue Sichtweise auf mein Verhalten gegenüber Frauen ermöglicht und ich konnte mich Schritt für Schritt weiterentwickeln. Für mich war die Essenz, dass man für sein Glück selber verantwortlich ist und man zu seiner Person stehen soll. Mit dieser Ausstrahlung gepaart mit einem spannenden Social-Cricle und interessanter Freizeitgestaltung fühlte ich mich immer Selbstbewusster und glücklicher. Auch beruflich wurde ich immer erfolgreicher und führe nun eine eigene Filiale in der Finanzbranche. Probleme in der LTR Vor zwei Jahren lernte ich aus beruflichen Gründen die für mich damals interessanteste Frau kennen. Damals war ich froh, dass ich mehrere Affären am laufen hatte und daher die Sache automatisch ruhig anging. Auf jeden Fall konnte ich ohne needy zu wirken (Sie rief mich an und fragte mich etwas sinnloses), ein Date ausmachen. Darauf folgten mehrere Dates mit wochenlangen Pausen (war auch Urlaubszeit) dazwischen und wir kamen uns Schritt für Schritt näher, bis wir beide eine Beziehung wollten. Nun zur LTR Am anfang haben wir eine tolle Zeit verbracht und ich legte viel Wert darauf mit ihr qualitativ Zeit zu verbringen und daneben weiterhin meinen SC und Hobbys zu pflegen. Ich war auch beruflich ambitioniert und habe daher viel gearbeitet. Sie hatte noch kein grosses Umfeld in der Stadt, da sie im Ausland aufgewachsen ist und auch in einem anderen Land studierte. Aufgrund Ihrer Mutter beherrscht sie aber die deutsche Sprache perfekt. Nach einer gewissen Zeit fing sie sich an zu beschweren, dass wir zu wenig Zeit zusammen verbringen und sie sich ständig an letzter Stelle zu sein fühlt. Ich bin darauf nicht gross eingegangen und habe Sie unterstützt, ein Umfeld aufzubauen. Sie fühlte sich aus meiner Sicht zunehmend unzufriedener und hat ihre Kontakte gar nicht genutzt bzw neue Freundschaften gepflegt. Stattdessen hat sie sich nur auf mich konzentriert und ich spürte zunehmende eifersucht und misstrauen mir gegenüber. Daraufhin machte sie viel Drama und suchte den Streit. Ich bin zu beginn nicht darauf eingegangen und habe mit Humor und Sex gekontert. Dies nützte anfänglich noch, jedoch ging mir die zunehmend negative Art ihrerseit mehr und mehr auf die nerven. Wir stritten uns zunehmend ständig wegen ihrer kritik und nörgelei. Lief es einmal harmonisch, so musste sie schon wieder provozieren und gab mir für alles die Schuld. Sie wertete immer mehr alles was mit mir zu tun hatte (freunde, hobbys, beruf) ab und erhoffte sich, dass sie mich somit isolieren kann. Verbrachte ich einen Abend bei einem Kumpel, rief sie mich ohne Ausnahme so oft an bis ich ranging. Falls nicht, inszenierte sie einen schlimmen Zwischenfall in der Hoffnung, dass ich alles fallen lasse und zu ihr renne (was ich nie tat). Sie hat mir für alles die Schuld gegeben (ihre einsamkeit, ihre unzufriedenheit, ich liebe sie nicht und gebe ihr zu wenig aufmerksamkeit). Das obwohl wir gegen den Winter mehr Zeit zusammen verbrachten und ich sogar in ihre Nähe zog (nach 4 Monaten LTR wollte sie eigentlich schon zusammenziehen). Wir gingen oft auswärts essen und ich nahm sie zu Freunden mit. Ich habe auch das Sexleben mit einem Surprisepackage eines Erotikversandhauses angeregt, oder habe einen Salsa-tanzkurs organisiert. Es versandete immer alles und ich war immer Schuld dafür. Sie zeigte praktisch nie Einsicht und entschuldigte sich nie von sich aus für ihre heftgen Wutausbrüche oder fehler. Sie war auch praktisch nie Kompromissbereit. Da ich sie aber anders kennengelernt habe und ihr auch nichts falsches vorgespielt habe, gab ich die Hoffnung nicht auf, dass sie sich am neuen Ort zurechtfindet und der Aufbau eines Umfelds so seine Zeit braucht. Es wurde aber mit zunehmender Zeit immer schlimmer. Ihre Wutausbrüche wurden heftiger und standen in keinem Verhältnis. Es entwickelte sich eine On/Off Beziehung daraus. Es ging sogar so weit, dass wir in den Malediven Urlaub zusammen verbracht haben und sie sich tödlich darüber aufregte, dass ich für 5 Stunden zum Tauchen wegging. Sie hasste mich dafür und fand den Urlaub plötzlich scheisse. Ihre Wut regte sich aber immer und ich verblieb irritiert. Der Höhepunkt wurde erreicht, als ein familiärer Notfall eintraff und ich somit am Abend weggehen musste. Sie sagte anfangs noch: aber ich hatte auch einen schlechten Tag. Ich verstand die Welt nicht mehr und ging. 24 Stunden war ich daraufhin wach. Sie rief mich am nächsten Abend erneut an und wurde zur Furie als sie erfuhr, dass ich immer noch bei meiner Familie war. Sie schrie ins Telefon, dass ich jetzt zu ihr kommen muss und sie mich braucht. Sie lies mich in Ruhe arbeiten und ins Gym gehen. Verbrachte ich aber Zeit mit anderen (egal ob Freunde oder Familie), regte sie sich auf. Vor nun 3 Monate haben wir die Beziehung im Streit beendet. Daraufhin hielt sie sich noch auffällig in der Nähe meiner Wohnung auf um ein "zufälliges" aufeinandertreffen zu provozieren. Trafen wir aufeinander, zeigte sie sich gefühlskalt und abweisend. Als sie bemerkte, dass ich kein zurück wollte rief sie mich verzweifelt an und sagte, dass ich sie ja gar nie liebte und es ihr so weh tut. Sie am liebsten wegziehen möchte aber nicht kann. Als ich sie darauf trösten wollte wurde sie wieder sauer und fing an zu streiten. Meine Konsequenzen: ich zog in einen anderen Stadtteil und vermied den Kontakt. Ich war nach der Beziehung total irritiert und konnte die Zusammenhänge nicht mehr verstehen. Ich fragte mich, warum ich das solange ausgehalten habe. Wahrscheindlich aufgrund Ihrer Sitution mit dem neuen Wohnort und Umfeld. Ich bin aber immer noch der Meinung, dass jeder selber die Zügel in die Hand nehmen muss und nicht einen anderen dafür verantwortlich machen kann. Der Liebeskummer meinerseits hat nachgelassen und ich finde mich mit der neuen Situation zurecht. Meine Fragen Sie gab immer meiner gefühlskälte ihr gegenüber die Schuld an ihren verzweifelten Reaktionen, misstrauen und eifersuchtsszenen. Sie hat mich zunehmend manipuliert und versucht mich zu isolieren. Haben wir Zeit zusammen verbracht fühlte ich mich nicht wohl und es entstanden auch keine tiefe Gespräche mehr. Darüberhinaus fühlte ich mich immer weniger zu ihr hingezogen. Sie hatte ständig eine Erwartungshaltung, dass ich von mir aus auf sie zugehen muss (kuscheln, sex etc...). Sie trotzte wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden und sagte immer, dass Südländer nicht so gefühlskalt sind und mehr Zärtlichkeiten austauschen. -Rechtfertigen Ihre Aussagen solche Reaktionen von ihr? -könnte dieser Verlauf der Beziehung aus meinem Fehlverhalten resultieren? Ich möchte aus dieser Beziehung lernen und vermeiden Fehler zu wiederholen. Es war die erste LTR die länger als ein Jahr gedauert hat und ich mir mehr hätte vorstellen können (vorausgesetzt es wäre wieder so wie zu Beginn der Beziehung geworden). Besten Dank für Eure Feedbacks.