BlaueSicht

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  1. Viel Text, noch keine Antwort. Deshalb will ich versuchen mal ein paar Anregungen zu geben: Gerade mit 22 Jahren hast du ein Recht darauf! Und umso älter du wirst umso mehr büßt du dieses Recht ein. Jetzt umdenken oder später rumheulen? Das mit deinem Vater musst du selbst klären, hat mir aber viel geholfen als ich wieder Kontakt zu meinem hatte. Viel interessanter ist der Punkt das du dir "Träume" erfüllen willst. Was ist denn dein Traum? Dickes Auto, großes Haus und ein Kontostand bei dem die Nullen schon als Zehnerpotenz dargestellt werden? In sofern die Frage: Wenn du beruflich nur voran kommen willst um dir deine Träume in 20 Jahren erfüllen zu können, gibt es wirklich keine Variante wie du sie dir jetzt erfüllen kannst? Lustlosigkeit hat jeder mal, daran solltest du nichts fest machen. Was war denn dein vorher eingeschlagener Weg? Über den allgemeinen Standpunkt des Forums zu dualem Studium muss man wohl nicht viel sagen. Ich würde dir aber empfehlen: Wenn du jetzt wärend der Arbeit schon total ausgelastet und gestresst bist, solltest du wirklich überlegen ob es sich nicht lohnt ein normales Studium zu machen, einfach mal auf die Bremse zu treten und das Leben zu genießen. Allgemein zu 3.: Du scheinst sehr sehr iel gleichzeitig zu machen. Abi, Studiumsbewerbung, Arbeiten, Buisnesspläne ... ich bekomme ja nur vom lesen das Burnout Syndrom. Du scheinst viele Wege gleichzeitig gehen zu wollen aber du kannst nunmal nur an einem Ort gleichzeitig sein. Wo das Problem liegen könnte? Keine Rangfolge innerhalb deiner Ziele. Beste Grüße BS
  2. Es gibt einen eingestaubten Thread zu Jena. Soweit ich weis sind einige der Jungs aus Erfurt, eine direkte PM bewirkt da sicher am meisten. Wenn ich mich nicht ganz täusche gabs auch schonmal einen Thread für Erfurter PUler.
  3. "Wo Licht ist, da ist auch Schatten", lernst du das eine nicht kennen, wirst du das andere nie zu schätzen wissen.
  4. FSJ / FÖJ werden auch nach Begin noch angenommen, solltest du es aber nur wegen Geld machen rate ich davon ab Das stimmt leider. Da kommt man praktisch nur über Beziehungen rein. Kontaktiere doch einfach mal einen deiner zukünfitgen Profs per mail und schildere ihm deine Situation. Viele haben vor Ihrer Professoren Zeit aktiv in der Wirtschaft gearbeitet und haben entsprechende Kontakte und selbst wenn nicht kennnen die eigentlich immer jemanden der einem weiterhelfen kann. Damit könntest du dir natürlich ein kleines finanzielles Polster fürs Studium anlegen. Wenn du es aber nicht unbedingt brauchst gibt es sicherlich erfüllendere Tätigkeiten.
  5. Glückwunsch. Du hast dich soeben auf Platz 1 der Liste "Die größte schei** die-ich-hier-jemals-Lesen-durfte" katapultiert.
  6. Ich glaube das größte Problem bei soetwas ist, dass man nie weis wie dein gegenüber reagiert. Da helfen auch keine logischen Ansätze ala "Viele Menschen denken sich das ihre Gefühle bei anderen komisch ankommen und dein gegenüber hat vielleicht auch die selben Ängste". Suche dir doch erstmal eine Person der du wirklich vertraust und öffne dich ihr dann ein wenig. Nicht sofort komplett, sondern nach und nach. Vielleicht erzählst du diesem Menschen erstmal nur eine deiner Sorgen/Wünsche etc. und beobachtest wie er reagiert. Wenn du dich durch diese Reaktion nicht verunsichert, nicht schlechter sondern besser fühlst dann öffne dich weiter und entlaste dich immer ein wenig mehr. Aber das erfordert eben auch Mut, sich zu öffnen und verletzbar zu machen. wenn du wirklich mist gebaut hast dann schuldest du es ihnen ehrlich zu sein. Möglicherweise sind sie dann immernoch sauer auf dich, aber du wirst zumindest ein stückweit inneren Frieden finden. 1. Indem du dich ihr stellst, aber das weist du eigentlich selbr. 2. Indem du es dir zuerst selbst eingesehst und akzeptierst. Du musst dir ersteinmal selbst verzeihen ehe du das von anderen erwartest. 3. Vergebnung, Mitleid, neue Feundschaft? Das musst du wissen.
  7. Erbitte kurzen Rat zu folgender Situation: - smalltalk, dabei lässt sich erkennen das sie neu in der Stadt ist und schon ne Stadtführung hatte - Sagt tanzen sei eins ihrer Hobbys, ich frag ob es was spezielles ist Sie:" ich tanze ausdruckstanz, Contemporary Dance" Ich: "dann passt du ja gut in die -hier Name von alternativem Club einfügen-" Sie: "was ist das?" Ich:" ich dachte du hattest ne Stadtführung ;)" Sie:"das war nicht dabei:)" Ich würde nun sowas schreiben wie "dann würde ich sagen treffen wir uns am Samstag einfach auf nen Kaffee und ich zeig dir noch ein paar coole Spots" Passt das?
  8. Interessante Frage. Das Problem kennt man ja aus Film- und Fernsehen. Die Hackordnung im Büro, die Raufbolde auf dem Schulhof und und und. Ich würde dir aber einen anderen Ansatz liefern wollen: Ich glaube nicht daran das man sich unterordnen/überordnen muss. Versuche deinen Mitmenschen auf gleicher Augenhöhe zu begegnen. Zeige Empathie und sei offen für Meinungen. Damit kommt man eigentlich überall gut klar. Du brauchst dich nicht anzupassen, aber versuche zumindest das Argument deines Gegenübers zu verstehen und dein eigenes zu Hinterfragen. So kannst du zum einen viel besser argumentieren/andere überzeugen und selbst neues dazu lernen. A-soziales Verhalten ist für mich die Unfähigkeit seine Mitmenschen in ihrer Meinung und Existenz zu respektieren. Eine wirkliche Grenze zwischen Alpha und Anpassung gibt es mMn nicht. Du zeigst "Alpha-Verhalten", wenn du dich dann anpasst, wenn es für dich richtig ist, du einsiehst das es dir etwas bringt (damit ist weder Heuchelei noch Speichelleckerei gemeint) und nicht weil es dir jemand vorschreibt. Manche Menschen können das sofort, andere müssen sich erst daran gewöhnen. Ich gehöre zu letzeren. Früher war ich beispielsweise sehr zurückhaltend gegenüber meinen Chefs. Wenn sie mir eine Aufgabe zugeteilt haben und erklärten wie man diese ausführt sagte ich immer nur "Ja, verstanden", weil es mir zum einen peinlich war einzugestehen das ich es nicht sofort begriff und zum anderen machten sie, wie alle chefs, einen sehr gehetzen Eindruck was in mir zusätzlich den Willen auslöste nicht ihre Zeit verschwenden zu wollen. Inzwischen komme ich gut damit klar, kann auf einer Augenhöhe mit Ihnen reden. Es ist mir weder peinlich nochmal nachzufragen, denn das ist nur menschlich, noch habe ich das Gefühl ihre Zeit zu verschwenden. Seitdem ist die interaktion miteinander viel entspannter und freundschaftlicher. Insofern zu der Frage: Es kann DEIN Leben maßgeblich verändern, wenn du dich nicht unterordnest. (Institutionen mit militärischer Struktur ausgenommen) Dein Leben ins positive wenden. Es entspannter und ruhiger werden lassen. Beste Grüße BlaueSicht
  9. Was mich ein wenig verwundert ist der Fakt, das du ein Geschäft aufbauen willst, aber gleichzeitig studierst. Ich bin bestimmt kein Experte was Startup-Unternehmen betrifft, aber soviel ich weis gehört eine Menge investition (nicht nur materieller Art) dazu. Beim Studium ist es ja nicht anders, selbst wenn man weniger lernintensive Studiengänge belegt frisst es doch den großteil des Tages. Kurzum: Dir fehlt Geld, du willst ein Unternehmen aufbauen, studieren und die fettesten Partys geben. Keine Ahnung in welchem zeitlichen Rahmen du jedes einzelne Projekt planst, aber das klingt für mich einfach to much.
  10. Weil natürlich genau das ein zeichen von sicherem und selbstbewusstem charakter ist... oh man. Nimm dir mal die Zeit die Bedeutung dieses Wortes nachzuschlagen.
  11. Sueddeutsche hat dem Thema sogar nen eigenen Artikel gewidmet "Die reinste Beulenpest: Geldbeutel in der Gesäßtasche", Stilkritik aus Sicht einer Frau http://www.sueddeutsche.de/stil/geldbeutel-in-gesaesstaschen-die-reinste-beulenpest-1.1740240
  12. Do what you want. Das ist doch das selbe Spiel wie mit der Prüfungszeit im Studium. Lernst du mal einen Tag nicht, kommt er dir verschwendet vor. Lernst du einen Tag nur, dann kommt er dir auch verschwendet vor. Finde da ein gutes Verhältnis. Wenn du mal keinen Bock auf weiterbildung hast, dann genies den Luxus zu sagen: "Fuck it, heut nicht." Viele meiner Komillitonen sind von früh 7:00 uhr bis abends 20:00 Uhr in der Uni. Ist zwar bestimmt sehr lernintensiv, aber was hast dann noch vom Leben? Überleg dir mal wie du in 10-20 Jahren auf jetzt zurück blickst und wie du dann deinen Werdegang beurteilst. Gefällt dir das Ergebnis behalte den Kurs bei, ansonsten ändere ihn. PS: Möglicherweise hilft auch das Stichwort "Pareto-Prinzip" weiter
  13. BlaueSicht

    Gofeminin

    Gut möglich das es nicht ernst gemeint ist, aber selbst wenn sagt das nichts über deren Forum im allgemeinen aus. Schonmal in die Perlen geschaut? Ich wette da finden wir was das das topt.
  14. Wenn du sowieso im fünften Semester bist, dann mach es doch um gottes willen noch zu ende. Völlig selbstständig werden kannst du anschließend immer noch, hast aber zur Not den Abschluss in der Tasche.
  15. Grüße, darüber habe ich mir letzens auch Gedanken gemacht. Seit ich mein Praktikum angefangen habe gleitet der Tag immer mehr an mir vorbei ohne das ich ihn wirklich wahrnehme. Es berührt einen einfach nicht mehr und auf einmal ist wieder ein Tag vorbei. Ich habe entsprechend refkletiert und für mich eine logische, wenn auch wenig befriedigende Antwort gefunden: Warum finden denn kleine Kinder alles spannend und aufregend? Seis ein Gänseblümchen oder der Sprung von einer Mauer? Weil es etwas neues ist, etwas das man noch nie, bzw. selten erlebt hat. Der alltägliche trott ist es, der uns diese befriedigung an den kleinen Dingen raubt. Man kann es wohl mit einem guten Lied vergleichen: Wenn du es zum ersten mal hörst findest du es total geil, auch die nächsten 10mal die du es nacheinander abspielst ist es spannend. Aber irgendwann wird es lästig, berührt dich nicht mehr. Mit dem Leben ist es nicht anders. Also überlege dir mal was du so Tag für Tag machst, wie lange du das schon machst und dann baue ganz gezielt Dinge ein die du schon immer machen wolltest dich aber nie getraut hast. Natürlich kann man nicht alles immer neu erfinden. Sei es die fahrt in der Bahn zu deinem Zielort oder der Heimweg zu deiner Wohnung. Dinge die dir Zwangsweise begegnen. Dann versuch mal folgendes: Bei mir war es so das ich unbewusst immer in Gedanken hing oder einfach so dahinglitt. Also versuchte ich mal wirklich im Moment zu leben. Klar, das ist etwas das man oft hört, aber ich rede wirklich davon so zu Leben wie ein Kind. Sei dir bewusst über jedes Detail, versuche alles wahrzunehmen. Sei das die kleine rostige Stelle am Metallzaun oder der abbrökelnde putz einer Steinstufe. Nimm den Baum nicht nur als "Baum. Blätter. Grün" wahr, sonder versuch jedes einzelne Blatt in seiner konstelation mit ästen und stamm, vor und hinter anderen Blättern zu erkennen. Und das IST schwer! Besonders wenn man es nicht gewohnt ist, wird es dir schwerfallen in diesen Zustand der totalen Anwesenheit zu kommen und noch schwerer wird es sein auch darin zu verweilen. Mir persöhnlich bringt es aber sehr viel, denn auf einmal sieht die Welt die du jeden tag siehst vollkommen anders aus. Schöner. Viel Freude dabei!