Froncolo

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  1. Hallo, ich finde diesen Thread hier sehr gut und danke dem Initiator für die Erstellung. Ich bitte um Verständnis, dass ich folgendes Problem allgemein halten will, weil es sich auch bei mir wie ein Muster bereits durch mehrere Beziehungen in meinem Leben gezogen hat (Dafür werde ich es möglichst kurz und klar halten). Irgendwann dachte ich, ich hätte dieses Problem mit Anfang 20 bei meiner damaligen Beziehung gehabt und hinter mir gelassen. Aber ich stelle durch Selbstreflektion fest, dass sich immer noch die gleichen Muster in mir abspielen. Ich bin inzwischen 31. So viel habe ich nun bis jetzt selbst reflektieren können: Ich bin ein Mann, der ein, wie ich es nenne, "Traumfrau-Komplex" hat. Ich neige wohl zu perfektionistischen Denken. Ich habe hohe Ansprüche an meine Partnerin. Und das alles liegt daran, dass ich diese Ansprüche an mich selbst stelle. Das Ding ist nun tückisch: Den Frauen gefällt es unglaublich sehr. Ich war schon für viele Frauen ein ganz besonderer Mann, den sie bisher noch nie in ihrem Leben getroffen haben. Ich mache mir unglaublich viele Gedanken, mit was ich meine Liebste überraschen und glücklich machen kann. Ich kann sehr gut zuhören und interessiere mich für meine Partnerin so wie kaum ein anderer es tun würde. Ich will dieser eine Traummann für sie sein. Zugleich bin ich ein echt guter Liebhaber im Bett und gebe auch da mein Bestes. Ständig bin ich auf der Suche nach neuen Aktivitäten und Unternehmungen, die die Beziehung auf einer interessanten und spannenden Basis verbleiben lassen. Ich möchte die Frau, die ich liebe, einfach nur glücklich machen. Frauen lieben mich ja auch total dafür. Ich bin ein emotionaler Mensch mit einem großen Herz. Der Punkt ist nun: Wenn ich merke, dass nicht die gleiche Mühe und der gleiche Invest zumindest ungefähr gleich zurück kommt, fühle ich mich irgendwie anscheinend ungeliebt oder so. Ich mag so Ungleichgewichte in einer Partnerschaft nicht, auch nicht im Rahmen von Freundschaften. Ich bin ein Mensch, der sich wirklich viel Mühe macht für die, die ich schätze. Ich erwarte z.B. auch Respekt und Höflichkeit von anderen, weil ich das gleiche von mir gegenüber anderen auch absolut erwarte und auch lebe. Ich bin eine echte Kämpfernatur, so was sehe ich selten heutzutage. Ich kann bei all den Erwartungen an mich selbst einerseits gut verstehen, dass ich sehr wählerisch bin, wenn es um Menschen in meinem engeren Lebenskreis geht. Wie ich selbst merke, habe ich grundsätzlich kein mangelndes Selbstwertgefühl. Ich finde mich selbst sehr attraktiv und da ich jemand bin, der Menschen und ihre Zeit durchaus bereichert, darf ich mich mit Überzeugung, ohne arrogant und eingebildet wirken zu wollen, als einen wertvollen Menschen betrachten. Ich bin mit mir selbst zufrieden, habe irgendwann aufgehört mich mit anderen zu vergleichen, ich beneide niemanden und gönne anderen ihren Erfolg von Herzen. Ich spreche immer auf eine liebevolle Art und Weise mit mir und schaue mich selbst im Spiegel mit Würde und Respekt an. In Krisenzeiten will ich mich nie unterkriegen lassen. Da erkenne ich meine große Stärke in mir alles Schmerz im Leben überwinden zu wollen. Nur mein Anspruchsdenken in Bezug auf andere killt mich. Ich bin da regelrecht unruhig und ich tue mich sehr schwer damit meine Ansprüche herunter zu schrauben. Wenn ich die Ansprüche an mich selbst zurückschrauben würde, würde ich wahrscheinlich im Zuge dessen auch weniger von der Frau erwarten. Das kann ich bei Frauen, die ich nicht so toll finde, ganz gut. Aber nicht bei einer, die ich wirklich sehr liebe. Das führt oftmals irgendwann zu Explosionen in mir und dass ich dann sage "Komm, du hast meine Liebe nicht schätzen können und hast sie nicht verdient...Hol deine Sachen bei mir ab und fertig ist." Kurze Zeit oder paar Tage später bereue ich es dann und merke dann, dass mir die Frau fehlt. Offensichtlich weiß ein Teil von mir, dass ich die Frau für gewisse Dinge wirklich toll finde UND ihre Macken einfach mal akzeptieren muss!!! Und ich akzeptieren muss, dass ich bei einer Frau nicht haargenau das gleiche erwarten kann, was ich für sie alles tue. Einfach mal locker lassen wäre gut! Ich beobachte selbst an mir, wie ich da zu Drama Queen werde. Das krasse ist, ich sehe das eindeutig, kann aber dieses Muster gar nicht konsequent unterbrechen. Ich bin da wie machtlos und ich hab das Gefühl, als ob mir das schon im Mutterleib ins Hirn eingepflanzt wurde. Ein anderes Beispiel ist: Als ich sie kennenlernte, war sie sportlich und diszipliniert. Das hat mit der Zeit recht stark abgenommen. Sie macht höchstens mit mir noch Sport, aber für sich alleine nicht mehr, ich dagegen schon. Ich versuche sie da ständig zu puschen und sie auch mit dem Aspekt zu motivieren, dass sie die relativ hohen Monatsbeiträge für Gym umsonst bezahlt, weil sie wirklich gar nicht mehr hingeht und einfach nur für die Mülltonne bezahlt. Das kann ich mir kaum mit angucken. Die Frage hierbei ist auch: Was macht man mit einer Frau, die man anfangs aufgrund ihrer Sportlichkeit und Disziplin toll gefunden hat, aber das im Laufe der Beziehung nachlässt? Ich würde es toll finden, wenn sie wieder regelmäßiger zum Sport geht und das halt auch ohne mich! Für sich selbst! Ich habe festgestellt, dass man in einer Beziehung sich einfach mehr gehen lässt, zugegebenermaßen auch ich (zumindest in Maßen). Wenn man Single ist, will man seinen Marktwert einfach deutlich weiter erhöhen. Dennoch ist es doch ein gutes Ziel auch noch während der Beziehung für den anderen attraktiv bleiben zu wollen. Im Übrigen bin ich eine positive, aufgeweckte und engagierte Persönlichkeit, halt nicht nur für mich, sondern auch für andere. Ich habe einen langjährigen Kumpel, der mit Anfang 30 immer noch kein Date in seinem Leben hatte. Er hat sich sogar damals mal ein PU Buch zugelegt, aber nichts davon mal umgesetzt! Ständig habe ich ihn mitgezogen und auch vor ihm Frauen angesprochen und kennengelernt, nie kam auch mal von ihm die Mühe mal mitzumachen, über seine Ängste zu stehen etc. Das letztgenannte soll zeigen, wie mich solche Themen in meinem Leben beunruhigen und ich bin zunächst einmal froh, dass ich das mal alles von meiner Seele geschrieben habe. Ich bin dir, @Magnetism, sehr dankbar, wenn du auf mein grundsätzliches Problem hier näher eingehen könntest. Beiträge hierzu von anderen begrüße ich genau so. Ich würde mein Problem gerne besser verstehen und dann auch wissen wollen, wie ich es therapieren könnte. Das Problem ist insofern tricky, weil ich auf der einen Seite überzeugt bin, dass ich mit meinem großen Herz und meiner Erwartungshaltung nur gutes im Sinn habe, gleichzeitig ich aber mit der Realität klar kommen muss, dass meine Erwartungen nicht immer erfüllt werden. Leitfrage ist auch: Wie viel Erwartungen darf man an seinen Partner und seine Freunde wirklich haben? Danke @Sam Stage für den Hinweis auf diesen Thread hier.
  2. Bin wieder mal auf Jobsuche... Und lese mir die Antworten hier nochmals durch. Sonst noch jemand positive Erfahrungsberichte oder Tipps für mich? Vielen Dank vorab.
  3. Haartransplantation ist überholt. Haarsystem/Haarteil ist inzwischen der absolute Renner, und das absolut berechtigt.
  4. Und zwar, ob ich an der Stelle ihm so was wie "Hey, was soll das? Hau ab!" hätte sagen sollen?
  5. Ne, die Sache ist auch nur halb so schlimm Den Spruch drückte er meiner Freundin, während ich daneben saß. Er guckt sie so frech an und sagte "Wenn ich deine Kippen rauchen würde, wäre impotent." Meine Freundin schaute mich nur an und fragte mich "ähm...wollte ich das wissen??" Es war mehr ein billiger Spruch halt, der Typ hatte jetzt auch nicht so das Niveau bzgl Umgang. Aber trotzdem nett und ich fand es nicht so schlimm. Das Ding war ja auch, dass beide sich in ihrer Sprache unterhalten haben und ich daneben saß, der nicht so mitreden konnte. Mir fällt nur immer wieder auf, wie Männer sich von ihrem Aussehen und ihrer süßen, weiblichen Art dazu einladen lassen offensiver zu werden, obwohl sie das selbst nicht beabsichtigt. Sie hat halt eine charmante Art als Südländerin. Das alles geschieht bei allen Beteiligten irgendwie unbewusst. Wie hier ein paar gute Stimmen sagen, will ich es nicht mehr so eng sehen, weil sie nun mal hübsch ist, dazu eine attraktive Persönlichkeit hat und das nunmal Reaktionen in der Außenwelt auslöst.
  6. Meine Freundin ist einfach eine sehr offene Natur und hat einen flirty-touch in ihrer Kommunikation. Liegt auch an ihrer Herkunft. Habe schon oft mit ihr darüber gesprochen, dass das Männer falsch verstehen könnten. Was sie mehr gestört hat, war der für sie respektlose Spruch "Von den Kippen werde ich impotent..." Weil der Typ im Grunde noch ein Unbekannter und der Spruch entsprechend unangemessen war. Sie ist nicht eine dieser Girls, die aufgrund von etlichen Anbaggerversuchen zur Bitch mutiert ist und seitdem auf arrogant und distanziert tut. Viele Männer interpretieren ein Lächeln einer hübschen Frau als eine Einladung zum Flirt. Natürlich ist jetzt laut deiner Pick Up Bibel mein Game so schlecht, amüsant Die Verantwortung liegt Immer ALLEIN bei mir PS. @Sam Stage unterstreicht du wirklich seine Aussage? Ich frage, weil wir uns ja auch persönlich kennen und du weißt, dass meine Freundin mit mir glücklich ist.
  7. Hi, Ich würde gerne mal von euch wissen: Wie reagiert ihr, wenn ihr mit eurer Freundin unterwegs seid und irgendein Mann (der Barkeeper, Kellner etc.) bringt einen frechen oder witzigen Spruch zu eurer Liebsten, obwohl ihr sogar daneben steht? Als Mann denk ich mir teilweise schon "Hmm, der sieht doch, dass ich daneben stehe und dann hat er keinen Respekt davor?" Gestern kam so ein Spruch wie "Boa, wenn ich diese Zigaretten rauchen würde, hätte ich Probleme mit meiner Potenz...weißt du..." Ich empfand es jetzt auch nicht als allzu schlimm, meiner Freundin selbst war es etwas unangenehm, weil wir den Typen erst 15 Minuten oder so kannten. Wie reagiert eurer Meinung nach ein gesunder und stabiler Mann auf Anmachen oder freche Sprüche von anderen Typen?
  8. Was würde eigentlich Tony Robbins auf meinen Thread antworten?
  9. Danke für diesen schönen Beitrag. Werde ich beherzigen. Hatte gehofft, dass du meinen Post von davor nicht falsch aufgenommen hast.
  10. Ich habe nicht diesen Thread hier aufgemacht, weil ich schon die Weisheit mit Löffeln gegessen habe und gar keinen Diskussionsbedarf mehr habe. Das Leben ist immer Entwicklung, fragt sich nur, ob für sich in die richtige oder falsche Richtung. Ich zitiere selbst aus deinem Thread mit dem Titel "Selbstoptimierung als Antwort auf Frauen": oder Warum tust du so, als ob du mein Problem nicht verstehst, selbst aber das Problem in deinem Leben kennst?
  11. Ok, damit kann ich etwas mehr anfangen Beispiel Gym: ich bin sehr eitel und möchte mir selbst gefallen. Außerdem bin ich von Natur aus sehr gerne beweglich und sportlich. Für andere habe ich es weniger getan, natürlich finde ich es geil, Wenn mich Frauen geil finde. Aber erhebliche psychische Probleme wie Minderwertigkeitskomplexe hatte ich nicht. Mittlerweile reicht es mir, wenn ich einfach normal sportlich und fit bin und dementsprechend aussehe. Große Muskeln und perfekt definiert sein löst auf Dauer in mir nur großen Stress und innere Unruhe aus.
  12. Fallen dir vielleicht selbst keine Argumente mehr ein? Du hattest mich gefragt, was in Vergangenheit (!) meine Motive waren. Die habe ich dir beantwortet. Ich wollte einfach was im Leben erreichen und ja es hat auch insofern Spaß gemacht, bis ich aber dann über gewisse Grenzen hinaus geschossen bin und einfach nur noch mehr und mehr wollte, um noch besser und besser zu werden.
  13. Ist es nicht ein Grundbedürfnis des Menschen sich weiter zu entwickeln? Attraktiver für sich und andere zu sein?
  14. Wollte mich verbessern und noch mehr und noch mehr aus mir herausholen. Natürlich dabei in allen Bereichen meinen eigenen Marktwert erhöhen.
  15. @Dandy Brandy und @Cheche Danke nochmals für eure beiden Beiträge hier, da ich mich in einer ähnlichen Richtung wie von euch beschrieben sehe. Interessanterweise lernt man gerade in diesem Forum hier oder Büchern, die die hier überwiegend vorgelebte Philosophie weiter vertiefen, dass Persönlichkeitsentwicklung und Zielesetzung den Menschen im Leben voranbringen und glücklich machen. Im Zuge dessen schaut man auf alle seine Lebensbereiche und fragt sich, in welchen "Veränderungen" und "Verbesserungen" erfolgen könnten, dürften, müssten... Man lernt also schnell die Einstellung: Tue was für dein Glück, arbeite konsequent und zielstrebig auf dein Glück hin, von nix kommt nix. Wie vereinbart ihr nun eure letzten Beiträge hier mit dem von mir jetzt geschilderten?