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  1. Ich habe die Suchfunktion genutzt und einiges gelesen, gegoogelt und in youtube geschaut, werde aber noch nicht so recht schlau daraus. Bei der Frage, was das Ego ist, scheint es mehrere Fassetten zu geben: - Das Bild, das man selbst von sich hat bzw. wie man sich selbst bewertet - Die Summe der Prägungen (u.a. Kindheit) und Erfahrungen - Der "Filter", mit dem man die Umwelt und neue Erfahrungen aufnimmt und bewertet - Der Verstand, mit dem man versucht, Probleme zu lösen Desweiteren wird das Ego manchmal problematisiert: - es sei zu groß oder zu klein - es stehe einem im Weg/müsse überwunden werden/müsse sterben Meine persönliche, vorläufige Meinung dazu: "Das Ego" ist eine Idee/ein Konzept der Psychologie. Die gemachten Erfahrungen und die eigene Weltanschauung ist nützlich und sinnvoll. Das Ego ist einfach da und es kann nicht schaden, sich darüber bewusst sein, dass es da ist. Kann aber auch sein, dass das nur das Ego ist, was aus mir spricht. Wie seht Ihr das?
  2. 1. Dein Alter: 28 2. Ihr/Sein Alter: 30 3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern): monogam 4. Dauer der Beziehung: 1 Jahr und 2 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 6 Monate 6. Qualität/Häufigkeit: Sex 1-3 pro Woche, sehr gut 7. Gemeinsame Wohnung? Ja 8. Probleme, um die es sich handelt Guten Morgen Zusammen, kurz zu unserem Background: Ich Wohne seit 4 Monaten mit meiner Freundin zusammen und vorher hatten wir eine Fernbeziehung. Kurz vor dem Umzug ist meiner Freundin ein Familienunglück widerfahren und seither leidet sie darunter. Vor dem Unglück hatten wir eine sehr schöne Zeit miteinander und hatten kaum Streits. Nach dem Unglück habe ich die ganze hinter ihr gestanden und sie unterstützt. Das hat auch etwas an der Beziehungsdynamik gerüttelt. Wir haben uns 3 mal etwas heftiger gestritten. Das letzte mal vor 2 Wochen. Aktuell spüre ich seither etwas Distanz von ihr und mein Selbstwertgefühl ist nicht mehr so stark wie vorher. Jetzt zu der eigentlichen Problemstellung: Sie wollte Samstag früh mit einer Freundin was bestimmtes unternehmen. Ich hatte so das Gefühl das sie mir da was verheimlicht. Wie der schwache Wille es so will, habe ich einen Tag später in ihr Handy geschaut, um zu erfahren wo sie war. Ich habe einen bestimmten Chat gelesen. Ich weiß es ist falsch und ein Vertrauensbruch ist. Folgendes habe ich herausgefunden: Sie war mit ihrer Freundin bei ihrem Ex-Freund, dem es etwas schlecht geht. Ich denke das nimmt sie emotional mit. Die haben sich wohl einige male in den letzten Monaten getroffen. Gestern habe ich erneut in ihr Handy mit dem besagten Chat geschaut. Teile der Nachrichten waren gelöscht. Sie weiß nun, das ich in ihr Handy geschaut hat. Ich habe damit keine Probleme wenn sie sich mit ihren Ex trifft. Schließlich waren die mal zusammen und haben zusammen viel erlebt. Ich denke auch das sie noch heute was für ihn freundschaftlich empfindet. Ich mag es nur nicht angelogen zu werden. Ich finde vertrauen ist das wichtigste in der Beziehung und die haben wir wohl beide nicht zu 100% --> Sie verheimlicht mir das Treffen mit ihrem Ex und ich schaue in ihr Handy. 9. Fragen an die Community Folgende Fragen habe ich nun: Ich möchte gerne ihr es sagen das ich in ihr Handy geschaut habe. Ich bin mir aber bei dem Punkt unsicher. Ich möchte nie wieder in ihr Handy schauen oder ähnliches tun. Also ich habe wohl eine gewisse Unsicherheit in mir und möchte es gerne angehen. Wie kann ich das am besten angehen? Welche Anregungen habt ihr dazu?
  3. Hallo, wie ihr schon lesen konntet habe ich letztens eine unangenehme Erfahrung gemacht die mich im Nachhinein ziemlich getroffen hat bzw. an mir selbst zu zweifeln gibt. Ich date seit Oktober eine HB, alles läuft super. Ich kenne ihre Freunde, sie kennt meine usw. Treffen uns mehrmals die Woche, ob zum kochen, nur kurz Kaffee trinken in der Mittagspause oder anderen Aktivitäten wie zB Sport. Sex ist sehr ausgeprägt und abwechslungsreich. Vor paar Wochen haben wir sogar einen gemeinsamen Urlaub gebucht. Und genau da fing die erste komische Situation an... Mein Freundeskreis begrenzt sich bewusst nur auf wenige Freunde, da ich den intensiven Kontakt für mich persönlich besser und angenehmer finde als viele oberflächliche Bekanntschaften/ "Freunde". Meine 3 engsten Freunde sind alle in einer "Clique", sind also ein 4er Gespann und haben schon viele Dinge zusammen durch gemacht. (PUA Erfahrung hat keiner der 3) Neulich bekam ich durch einen der Freunde mit, dass er auf meinen Urlaub mit der HB neidisch wäre. Habe mir damals allerdings noch nicht so viel dabei gedacht und es auf sich beruhen lassen, weder angesprochen noch sonstiges. Gestern wurde mir allerdings berichtet, dass 2 der beiden wieder über meine Beziehung zu der HB "lästerten". Es fielen Dinge wie "bezahlt er die oder warum bleibt sie bei ihm" oder "ich bin schon neidisch, so eine wie HB hätte ich auch gerne" Eigentlich wäre es mir egal, nagt allerdings dadurch, dass es meine engsten Freunde sind doch an mir. Zudem kommt hinzu, dass ich Selbstzweifel bekommen habe was mein Status gegenüber der HB angeht. Könnte sich auf Dauer negativ gegenüber Ihr äußern. Wie sollte ich am besten mit der Situation umgehen und wieder auf die gerade Bahn kommen? Sollte ich gar nicht mehr von ihr erzählen? Ich danke euch vielmals!
  4. Hey, erstmal, ich bin kein wirklicher Anfänger der Verführung mehr und mache das hier jetzt seit paar Monaten sehr erfolgreich. Jedoch plagt mich eines. Ich mache auf andere den Eindruck, dass ich sehr selbstbewusst bin. Das spiegelt sich auch in meinen Handlungen wieder und dazu hab ich auch schon viele Bücher gelesen und angewandt. Ich hab weder ein Problem vor einer großen Menge eine Rede zu halten, noch in der Öffentlichkeit rumzustöhnen und noch jeden Scheiß zu machen, alles easy. Jedoch muss ich gestylt sein, und wenn ich es nicht bin verfliegt dieser ganze Mut und ich spreche nicht einmal mehr Frauen an. Dazu kommt, dass mein Selbstvertrauen beim rausgehen davon abhängig zu sein scheint, wie viele Menschen bzw. Chicks mich anschauen. Das ist echt ekelhaft und oft gruselig, was für einen großen Einfluss es nehmen kann. Es ist als wäre ich ein schüchterner und ganz anderer Mensch, wenn mich nicht viele Chicks abchecken. So nervig, wenn alles perfekt war und der Abend dann versaut wird, weil mich diesmal nicht so viele Girls angeschaut haben und ich denke, dass ich heute irgendwie scheiße aussehe und Unattraktivität ausstrahle. So behindert, dass auch klingen mag. Hat jemand ähnliche Erfahrung oder einen Rat für mich ?
  5. Hallo zusammen, Ich bin gerade ein bisschen perplex, trotzdem versuche ich mal, mich verständlich auszudrücken: Ich lese zur Zeit das Buch "Verführe mit Persönlichkeit" von Mark Lambert. Einige werden es sicherlich kennen. Es war das erste Mal, dass ich für einen Ratgeber mehr als 20 Euro ausgegeben habe, aber ich war noch nie derartig baff beim Lesen. Das letzte Mal ging es mir so, als ich mich tiefer mit Wertkritik, Marx und Kapitalismus auseinander gesetzt habe. Im Anschluss war mein Weltbild komplett über den Haufen geworfen... Jedenfalls legt er den Finger in die Wunde. So dezidiert habe ich das auch hier im Forum nicht gefunden (zumindest nicht so kompakt und ohne großen Rechereaufwand). Was am meisten sticht: Im Bezug auf Frauen fehlt mir oft das nötige Selbstbewusstsein. In beruflichen Situationen auf sicherem Terrain, habe ich meistens keine Probleme mich durchzusetzen, eher im Gegenteil: da bin ich fast zu forsch. Aber im Privaten ist es oft anders... Oft habe ich Sachen akzeptiert, die mir nicht gefallen haben, einfach um den Gegenpart nicht zu verletzen, habe es runtergeschluckt usw. Um dieses Defizit zu kompensieren, habe ich eeeeeexxxtrem viel Wert auf Aussehen gelegt, auf Sport, darauf, zu gefallen usw. Seit Jahren (!) fühle ich, dass etwas nicht passt, aber ich wusste nie wirklich, was es ist. Ich glaube, dass ich es jetzt verstanden habe: ich hab mich einfach zu oft selbst verleugnet und nicht zu mir gestanden! Und das hat irgendwas in mir "entsprechend" quittiert. Ein schales Gefühl des Nicht-gut-genug-Seins. Und egal was ich gemacht habe, egal welcher Erfolg (ob bei Frauen, im Studium, im Job, im Sport...) sich eingestellt hat, es hat nie wirklich aufgehört. So eine Mischung aus Anspannung und nebliger Angst. Seit ein paar Tagen laufe ich rum und kommuniziere, wenn ich etwas empfinde, etwas fühle. Eigentlich habe ich jahrelang meine Emotionen unterdrückt, positive wie negative. Kann sowas auch zu mangelndem Selbstbewusstsein führen? Ich glaube schon, schließlich lehne ich ja so meine Gefühlswelt ab, oder? Warum macht man sowas? Hat jemand schon solche Erfahrungen gemacht bzw einen ähnlichen Weg hinter sich? Mich würde einfach interessieren, wie sich richtiges Selbstbewusstsein anfühlt! Bis jetzt habe ich es immer von externen Erfolgen abhängig gemacht, das hat mich zwar erfolgreicher, aber nicht glücklicher gemacht! Wie kann ich mit mir selbst zufrieden sein, auf mich stolz sein, mich einfach "geil" finden, ohne von externen Erfolgserlebnissen abhängig zu sein? Gruß, B
  6. Guten Abend zusammen! Ich bin psychisch und persönlich nach wie vor nicht da, wo ich sein will. Ich finde keine Antworten auf meine Fragen, und ich hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen kann. Edit: Entschuldigt die Textwand! Ich habe gerade meinen Master abgeschlossen und in der Arbeit und den letzten Prüfungen sowie dem Abschlussvortrag die bestmögliche Note bekommen. Die letzten Monate waren extrem hart und stressig. Und obwohl ich jede Hürde mit Bravour gemeistert habe, bin ich dadurch nicht glücklich geworden. Jede weitere 1.0 hat mir nur gezeigt, dass ich mich eigentlich gar nicht danach sehne. Ich will zwar erfolgreich sein und mich fachlich weiterentwickeln und möglichst zu den Besten gehören. Aber ich will auch glücklich sein. Und das bin ich nicht. Schon als Jugendlicher war ich jahrelang in Therapie, wegen Depressionen, sozialen Phobien. Und dann kam auch noch krankhafte Eifersucht in meinen ersten beiden (und einzigen^^) Beziehungen dazu. Mir wurde die narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Lange Jahre der Therapie konnten da einiges gerade biegen. Ich komme viel besser mit anderen Menschen zurecht, bin nicht mehr depressiv sondern eher ambitioniert und voller Tatendrang, und habe gelernt "loszulassen", was gut gegen Eifersucht hilft. Dennoch bin ich nicht glücklich. Etwas fehlt mir. Ich fühle mich so, als wäre ich nur eine Ansammlung von Gedanken und Fähigkeiten. Mehr nicht. Da ist nichts "Tiefes". Nichts, was darüber hinausgeht. Keine "Seele", kein "Kern", wenn ihr versteht, was ich meine... Die sozialen Phobien, die Eifersucht, das narzisstische Gedankengut. All das beruht im Kern auf einem schwachen Selbstwertgefühl. Und ich denke, das trifft es ganz gut. Ich habe kein Selbstwertgefühl. Beziehungsweise: Mein Selbstwertgefühl ist eine Lüge. In den letzten Jahren habe ich Stolz und Kraft aus meiner akademischen Leistung gezogen. Gute Noten und die damit einhergehenden bewundernden oder neidischen Blicke der Kommilitonen. Das war geil. Das wollte ich. Ich war nie einer der Narzissten, die sich größer gemacht haben, als sie sind. Aber ich wollte dem "grandiosen" Selbstbild in der Realität ENTSPRECHEN. Komme, was wolle. Eine 1.0 war wie Balsam für mein Ego. Eine 3.0 ein Weltuntergang, der mich mit Scham erfüllt hat. Im Bachelor hatten alle die gleichen Fächer und die gleichen Prüfungen. Die Abschlussnoten der einzelnen Studenten konnte man daher 1 zu 1 miteinander vergleichen. Hatte Person A einen deutlich besseren Schnitt als Person B, so war jedem klar: Person A ist leistungsstärker. Das perfekte Umfeld für einen leistungsstarken Narzissten. Im Master dagegen war das vollkommen anders. Alle hatten unterschiedliche Fächer. Nichts war mehr vergleichbar. Obendrein waren die Schwierigkeitsgrade der Fächer teilweise nicht miteinander vergleichbar. In manchen gab es jede Woche x Stunden an Hausaufgaben + schriftlche Klausur am Ende. In anderen nur eine billige mündliche Prüfung, in der jeder zweite mit einer 1 vor dem Komma rausgegangen ist. Ich quälte mich mit Gedanken wie: "Meint der jetzt echt, der ist besser als ich, weil der in dem Billigmodul da die bessere Note geholt hat als ich in meinem viel schwereren Fach?" "Soll das ein Witz sein? DAS Fach fand er schwierig? Mein Modul hier fängt da an, wo die in dem Kindergarten-Fach aufhören, und der heult rum, dass es so schwer war?" "Der hatte jetzt 3 Module aus dem Fachbereich. Ich nur 2. Allerdings zwei fortgeschrittene, er nur drei mal den gleichen Anfängermüll. Meint der jetzt, er hätte mehr Ahnung von dem Thema, weil er ein Fach mehr dazu hatte?" Das belastet natürlich nicht nur mich, sondern auch meine Freundschaften. Ich will euch von einem Beispiel erzählen. Ein Kumpel, den ich seit dem ersten Semester kenne, nennen wir ihn Joe. Joe war im Bachelor in fast jedem Fach schlechter als ich. Nicht nur, dass er die teilweise sehr schwierigen Hausaufgaben oft von mir abgeschrieben hat (möglich, da es um mathematische Aufgaben geht), sondern er hat in manchen Fächern 4.0en geholt, während ich die kursbeste Klausur abgeliefert hab. Es war mir, ihm, und auch unserem Umfeld klar, dass ich der leisungsstärkere Student war. In unserer erweiterten Studentenclique war ich mit einer der besten. Sowas hat mich selbstbewusst gemacht, wenn wir mal feiern waren. Wenn da irgendwie ein neues Mädel dabei war, das ich gut fand, dann habe ich mir immer gesagt: "Jo, die weiß, wie intelligent du bist. Und dass du die meisten anderen hier, was das angeht, in die Tasche steckst." Ich bin gern mit Leuten wie Joe rausgegangen, weil ich daneben gut und erfolgreich aussah. Mir ist heute klar, dass das ziemlich traurig ist... Im Master war Joe allerdings einer derjenigen, die den schwierigeren Fächern so gut es ging aus dem Weg gegangen sind. Sein Notenschnitt hat sich dadurch drastisch verbessert. Stärker als mein eigener. Er ist jetzt fast so gut wie meiner. Das alleine regt mich auf: Wie kann ein Typ, der in halbwegs schwierigen Fächern stets miese Noten holt, während ich teilweise auch da glänze, jemand, der noch nie eine bessere Note geholt hat als ich, jetzt mit dem gleichen Schnitt rumlaufen?? Obendrein hat er das Masterstudium 1.5 Semester vor mir abgeschlossen. Zum einen hatte ich härtere Fächer als er, in denen ich Klausuren durchgestrichen und wiederholt hatte, um nicht am Ende einen schlechteren Schnitt zu haben als er, der den halbwegs theoretischen und anspruchsvollen Fächern aus dem Weg gegangen ist. Zum anderen habe ich aber auch mehr Module gemacht als er und schon ein wenig in der Forschung mitgearbeitet, sodass da die eine oder andere Publikation für mich rausspringt, sodass ich die erhöhte Studiendauer damit etwas kompensieren kann. Ich habe keinen Kommilitonen erlebt, der ein billigeres Kurscurriculum hatte. Nicht nur, dass er die wenigsten Hausaufgaben oder schriftlichen Prüfungen hatte (zumindest bei uns sind mündliche Prüfungen deutlich leichter als schriftliche). Sondern er hatte auch mehrmals die selben Anfängermodule gewählt, in denen sich Stoff zu großen Teilen wiederholt hat. Ich hatte mehrere Fächer, in denen er, ausgehend von seinen bisherigen Leistungen dort, keine guten Noten geholt hätte... Am liebsten würde ich ihm all das erklären. Dass er nicht ansatzweise auf meinem Notenlevel wäre, wenn er meine Fächer gehabt hätte. Dass er von allen die billigsten Fächer und das meiste Glück hatte. Dass er nach wie vor... nicht auf meinem Level ist! Aber ich will so nicht sein. Ich will nicht der arrogante Arsch sein. Der Gedanke quält mich, ob er jetzt meinen könnte, besser zu sein als ich. Oder dass andere das meinen könnten. Was würde das Mädel in dem Club nun denken?? Ich habe ihn neulich besucht. Er promoviert jetzt. Und in dem, was er da macht, ist er ziemlich gut. Versteht mich nicht falsch, im praktischen Arbeiten, in der Laborarbeit, war er immer besser als ich. Das kann ich offen zugegeben. Nur geht es im Studium selbst, den einzelnen Fächern, eher um die Theorie und das Verständnis als um die handwerklich-technische Arbeit im Labor. Und ich habe Angst, dass er wegen seines guten Schnitts jetzt meint, er wäre mir ebenbürtig... Zu sehen, wie gut er da mit seiner Promotion klarkommt, ihn in "seinem" Element im Labor zu sehen... das macht es nicht einfacher. Wenn er fröhlich von seinem guten Schnitt redet (selbst ohne anzugeben!), dann macht mich das rasend. Ich will so nicht mehr sein! Ich will keine Angst davor haben, was andere denken KÖNNTEN. Ich will nicht mehr abhängig davon sein, ob ich besser oder schlechter als irgendwer sonst bin. Ich will Im Club vor irgendeinem Mädel nicht meine Kraft daraus ziehen, leistungsstärker zu sein als jemand anderes. Ich will nicht mehr süchtig nach der Bewunderung anderer sein. Und RASEND vor Wut werden, wenn ich das Gefühl habe, dass sie meine Überlegenheit nicht anerkennen. Ich will mich von meinen FREUNDEN nicht bedroht fühlen oder sie gar FERTIG machen, damit sie kapieren, dass ich "besser" bin. Es tut weh, so zu sein. Joe ist ein super netter Typ. Sympathisch. Lebensfroh. Der denkt über so eine Scheiße wahrscheinlich nicht mal nach... Und ich sitz hier und habe Schmerzen. Nicht er ist das Problem. Ich habe das in Bezug auf viele andere Leute auch. Dann dachte ich, das System ist das Problem. Dass die Fächer im Master nicht reguliert werden, und alle komplett unterschiedlich schwere Kurszusammenstellungen haben. Aber das ist im Leben normal. Der Bachelor ist doch eher die Ausnahme, bei der alle genau das gleiche machen. Nicht das System ist das Problem. ICH bin das Problem. Aber ich finde keine Alternative. Worauf soll man denn sonst stolz sein? Wofür sich sonst wertvoll fühlen? Woraus Kraft ziehen? Ich habe das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" gelesen (ich war auch schon in dem Thread dazu). Bisher habe ich es nur gelesen, aber die Übungen noch nicht gemacht. Das folgt. Ich finde es sehr gut, was der Autor da schildert. Allerdings habe ich auch da das Gefühl, dass es nicht tief genug geht. Die zweite Hälfte heißt zwar "Das Selbst und Andere". Aber da geht er nur auf die Rolle von Eltern, Lehrern und Co. ein. Wie man mit Konkurrenz oder der Meinung anderer umgeht, wird dort nicht ausgiebig behandelt. Und woher dieses Selbstwertgefühl nun genau kommt, das schildert er auch nicht. Wenn ich andere frage, woher sie ihr Selbstwertgefühl nehmen, kommen immer so Sachen wie: "Ich bin ganz gut in meinem Job/Studium, ich seh gut aus, bin witzig, fahr ein dickes Auto etc." Das ist doch aber alles im Außen. Das ist doch genau das, was ICH mache. Ich ziehe meinen Selbstwert daraus, bessere akademische Leistungen als andere zu bringen. Beziehungsweise aus der Bestätigung, die ich daraus bekomme. Wie soll man es sonst machen? Danke an alle, die bis hier gelesen haben. Wenn hier jemand ist, der auch ein nicht vorhandenes oder korrumpiertes Selbstwertgefühl "geheilt" hat, wenn jemand weiß, wie man diese Leistungsorientierung, diesen Konkurrenzgedanken besiegen kann, wäre ich sehr, sehr dankbar für Tipps. Ich fange auch bald meine Promotion an. Aber es soll kein neues Hamsterrrad werden, in welchem ich nur die Leistung im Kopf habe, um Anerkennung zu kriegen, während das Leben komplett auf der Strecke bleibt. vG. Dulacre
  7. Guten Abend zusammen! Zunächst kurz zu mir: Ich bin 24, weiblich, in den Endzügen meines Studiums. Ich habe ein paar Baustellen: 1) Ich hatte bisher keine Beziehung. Dieser Punkt stört mich sehr. Wobei ich mir manchmal nicht sicher bin, ob ich nicht in erster Linie eine Expedierung haben möchte, um den sozialen Standards zu entsprechen und mir weniger Sorgen diesbezüglich zu machen (getreu dem Motto "es hat schon mal geklappt, also wird es auch wieder funktionieren"). Andererseits vermisse ich aber auch bisweilen die Nähe einer Beziehung, ein prinzipielles Interesse ist also auch abseits der sozialen Standards gegeben. Hier noch kurz zur Vorgeschichte: Ich glaube, mit 14 habe ich zum ersten Mal darüber nachgedacht, fand Küssen und co allerdings noch ekelig. Näher in Betracht gezogen habe ich eine Beziehung dann mit 17, als ich auch zum ersten Mal verliebt war (von einer Grundschule"romanze" mit Fangenspielen auf dem Schulhof und mal einer kleinen Schwärmerei mal abgesehen). Inzwischen gehe ich davon aus, dass er interessiert war (9 Monate lang täglich stundenlanges Schreiben, er hat mich heimgebracht, damit ich zu Treffen kommen konnte, etc.). Jedoch waren wir beide offenbar recht schüchtern und ich hatte ziemlich große Probleme mit Körperkontakt (bin ihm z.B. ausgewichen, wenn er sich dichter neben mich stellte, weil ich nicht verstand, wieso er das tat und von einem Versehen ausging (was jedoch keine wirklich bewusste, sondern eine automatische Reaktion war)), daraus ist dann eine Freundschaft geworden. So ganz sicher, ob ich eine Beziehung wollte, war ich mir auch noch nicht (weil ich mich dafür noch etwas zu jung fühlte), auch wenn ich sehr in ihn verliebt war. Dann gab es mit 18/19 noch einen für mich attraktiven Typen. Dieser hatte mich angesprochen und zum Kaffee eingeladen, jedoch habe ich mich erst nach 3 Monaten getraut, darauf einzugehen und saß ihm dann wie ein verschrecktes Kaninchen gegenüber, seine Fragen musste er sich selber beantworten. Daraus ist nichts geworden (was vielleicht auch nicht soo verwunderlich ist...). Danach war ein paar Jahre Flaute. Ich lernte zwar Männer kennen, aber keine für mich interessanten (bis auf einen, welcher aber anderen Gegenüber nicht so nett war, weswegen ich es nicht weiter vertieft habe). Vor etwas mehr als zwei Jahren lernte ich dann wieder einen kennen. Dies führte zum ersten Kuss (welchen ich aber ziemlich scheiße fand, Interesse an mehr hatte ich nicht (und er wohl auch nicht)). Danach kamen noch zwei, mit welchen es ein paar Dates gab (bzw. mit dem zweiten ein Date, dafür aber noch viel schriftlicher Kontakt während ich im Ausland war). 2016 habe ich dann sehr viele interessante Männer kennengelernt (ich war ca ein Jahr im Ausland), mit den meisten kam es aber nur zu ein bisschen rummachen in einem Club. Zwei ernsthaftere waren auch dabei, mit diesen lief auch mehr als Küssen, jedoch kein Sex und keine Beziehung. Mit letzterem war es eine Weile etwas beziehungsartiger, das endete, als er anfing, sich ziemlich unfreundlich zu verhalten. Zwischenzeitlich lernte ich noch eine halbplatonische Affäre (es lief was, aber kein Sex) kennen. Interessant ist hierbei, dass ich ihn zwei Mal kennenlernte: 2015 und 2016. 2015 hätte er mich für eine Nacht ins Bett kriegen wollen, Interesse an mehr (sei es Affäre oder Beziehung) war seinem Verhalten nach zu urteilen nicht vorhanden. Seit 2016 ist er deutlich interessierter, wir haben uns mehrfach getroffen, verstehen uns auch ganz gut. Diese Veränderung schiebe ich auf meine positive charakterliche Entwicklung (selbstbewusster geworden, höheres Selbstwertgefühl, mutiger/forscher geworden). Vor kurzem habe ich ihn auf einer Feier getroffen, dort ist er auf mich zugekommen, hat viel geflirtet etc. Auf Eis gelegt habe ich die Affäre wegen des Typen, um welchen es im nächsten Abschnitt geht. Diesen kenne ich seit über einem Jahr (wobei wir uns fast ein Jahr nicht gesehen haben aufgrund diverser Auslandsaufenthalte beiderseits), seit Ende Februar treffen wir uns wieder. Inzwischen ist das nicht mehr platonisch, allzu sehr gehe ich hier im Eröffnungspost nicht darauf ein, da ich einen extra Thread zu ihm habe: Hierbei gibt es auch noch ein Unterproblem (vielleicht auch ein Hauptgrund?): Ich bin mir manchmal nicht ganz sicher, ob ich nicht eventuell leicht bindungsphob bin. Sobald ich anfange zu grübeln, neige ich zu konträrem Verhalten: Will er eine Beziehung, will ich keine, will er keine Beziehung, will ich eine. Ist nur leider nicht sonderlich produktiv. Aber höchst effizient, wenn man Beziehungen vermeiden will, sich aber gleichzeitig einreden möchte, man hätte nur Pech und würde ja eigentlich eine Beziehung wollen. Pech ist bestimmt auch mit dabei, aber auf Glück und Pech habe ich keinen Einfluss, von daher kümmere ich mich lieber um das, was ich beeinflussen kann, anstatt mich chronisch zu bemitleiden. Auch entwickele ich häufig Interesse an Männern, welche jetzt oder sehr bald weiter (mal nur 100km, sonst aber eher 1000km bis 10000km ) weg wohnen (werden). Kann Zufall sein, kann aber auch eine ausgeklügelte, unbewusste Strategie sein, bloß nicht zu viel Nähe zuzulassen. 2) Ich neige dazu, schnell Desinteresse in das Verhalten anderer zu interpretieren oder davon auszugehen, sie würden mich nicht (mehr) mögen. Da ich das als nicht sinnvoll erachte, bemühe ich mich bereits darum, von solchen Gedankengängen Abstand zu nehmen. Ich stoppe derartige Gedankengänge, wenn möglich, bewusst und erkläre mir ggf. was dafür spricht, dass mich die Person doch mag/ warum ihr Verhalten nicht auf Desinteresse oder mangelnde Sympathie schließen lässt. Perfektioniert ist dies jedoch noch nicht (sonst wäre es ja auch kein Punkt auf meiner Baustellenliste mehr). 3)Meine Versagensagensängste, mein noch etwas geringes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Diese Ängste treten in verschiedenen Lebensbereichen auf (nach dem Motto "ich werde nie eine glückliche Beziehung haben", "ich werde nie einen tollen Job haben", "ich werde garantiert durch diese Prüfung fallen", "ich bin überhaupt nicht in der Lage, soziale Beziehungen zu führen", ...). Wie man sich vorstellen kann, ist das nicht sehr angenehm und ich blockiere mich ständig selbst. Meine Prüfungsangst habe ich inzwischen bereits ziemlich gut in den Griff bekommen (noch nicht weg, aber ich komme nun doch meist sehr gut damit klar), der Rest steht noch an. Auch da bemühe ich mich, aktiv dagegen anzugehen, indem ich mir Gegenargumente liefere, mir "Kann ich es gerade ändern? ->Ja? Dann höre ich auf, mir Sorgen zu machen und ändere es. -> Nein? Dann muss ich es eh akzeptieren. -> Mir Sorgen zu machen bringt in keinem Fall etwas und ist höchstens kontraproduktiv, indem es mich lähmt." vor Augen halte und überlege, wie ich etwas daran ändern kann. Zudem bin ich dabei, mir eine gewisse "Scheiß drauf"-Mentalität zuzulegen. Ich habe Sorge, jemand würde mich vielleicht nicht dabei haben wollen? Egal, ich komm einfach und überzeug die Person davon, dass es gut ist, mich dabei zu haben (wenn sie es nicht eh schon weiß). Ich könnte mich blamieren? Egal, hab ich halt ne gute Fettnäpfchenstory, die eignen sich prima für einen einen lustigen Abend und ein entspanntes Kennenlernen anderer Menschen. Fehler und Peinlichkeiten sind zudem nicht nur lustig, sondern machen auch noch sympathisch. Wenn mich gerade etwas runterzieht denke ich mir auch gerne, dass es ja eigentlich nur vier Optionen gibt: warten, bis es sich von selbst ändert, selber etwas ändern, es so akzeptieren oder Selbstmord. Ersteres kann ja ewig dauern, letzteres ist mir grad zu radikal (da lieber radikale Veränderungen IM Leben), das dritte sagt mir nicht zu, weil ich gerade nicht völlig glücklich bin und mich einiges stört - bleibt also nur Option zwei. Der Gedankengang baut mich häufig wieder auf - so eine Art gedanklicher, höchst effizienter und motivierender Arschtritt. Zudem bin ich noch mit einigem unzufrieden. Ich prokrastiniere viel, bin nicht grad super ordentlich (auch wenn sich auch das sehr gebessert hat innerhalb der letzten Jahre), bin häufig viel zu schüchtern für meinen Geschmack, möchte extrovertierter und lebhafter werden (gerade in Gruppen traue ich mich häufig nicht, etwas zu sagen, oder verpasse den Moment -> da versuche ich bereits darauf zu achten, Kommentare, die mir durch den Kopf zu schießen, auch wirklich anzubringen), mehr Sport treiben, mich gesünder ernähren (liebe allerdings Zucker). Habt ihr ein paar Tips, wie ich die oben genannten Punkte verändern kann, so dass es insgesamt besser läuft? Vielen Dank schon mal fürs Durchlesen, die Katze
  8. Hallo zusammen, ich bin mitte 30 und habe Probleme mit meinem Inner game. Ich habe eine chronische entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule. Diese begann wahrscheinlich schon anfang 20 bei mir und wurde vor ca. 2 Jahren diagnostiert. Die Folgen sind chronische schubweise Rücken- und Sehnenansatzschmerzen und chronische Müdigkeit. Wie bei den Meisten mit dieser Erkrankung, ist bei mir auch der nächtliche Schlaf stark gestört. Da ich spätestens zu Beginn der zweiten Nachthälfte wegen Rücken- und Hüftschmerzen aufwache. Dann ist an gesunden Schlaf nicht mehr zu denken. Ich muss aufstehen und mich bewegen. Meine größte Leidenschaft, der Fussball, damit musste ich schon vor ein paar Jahren aufhören. Durch die Erkrankung habe ich aber eine neue Leidenschaft gefunden und gehe nun fast täglich ins Gym. Sport und Bewegung ist auch enorm wichtig bei dieser Krankheit, da es im weiterem Verlauf zur Versteifung der Wirbelsäule kommen kann. Zudem gehe ich wöchentlich 2x zum Physio und werde medikamentös behandelt. Ich würde mich allerdings schon vor Beginn dieser Erkrankung als eher schüchterner, zurückhaltenden und zögerlichen Typen beschreiben. Allerdings bin ich da auch ab und zu nochmal am Wochenende rausgegangen (z.B. mit der damaligen Fussballmannschaft). Heute schaffe ich das nicht mehr. Abends bin ich meistens ziemlich platt und müde. Wenn ich 3-4 Mal im Jahr mit Freunden das Wochenende in Hamburg, München oder Berlin sind, bin ich auch eigentlich immer der Erste, der ins Hostel geht. Ich bin dann irgendwann einfach müde und hab Rückenschmerzen vom langen Rumstehen, dass ich dann ins Hostel gehe und mich hinlege. Durch die Müdigkeit bin ich auch oft sehr unkonzentriert, mache häufiger (Flüchtigkeits-) Fehler und hab auch Probleme Gesprächen zu folgen und zu führen und klinke mich dann irgendwann aus. Das alles führt natürlich nicht gerade zu Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und zu einem gesundem Selbstwertgefühl. Auf Geburtstagen oder Festen, fühle ich mich so auch unwohl und komme sehr schwer mit Fremdem ins Gespräch. Mein Stimmung ist auch stark an meine aktuelle körperliche Verfassung gekoppelt. Habe ich gerade Schmerzen und/oder bin wieder übermüdet, dann bin ich in schlechter Stimmung. Und ich finde immer, man merkt das bei mir auch, wenn ich schlechte Stimmung habe und dann lache oder jemanden anlächle. Wenn man glücklich ist, strahlt man das aus und wenn man nicht glücklich ist, dann auch. An Tagen wo es mir besser geht, hab ich bessere Laune, bin etwas gesprächiger. Manchmal fühle mich gar ein wenig euphorisch. Ich bin auch nicht wirklich locker in Gesprächen, nehme viele Dinge auch persönlich. Z.B wenn man in einer wa Gruppe mit seinen Freunden was fragt und dann kommt keine Antwort. Dann ziehe ich mich aus dieser Gruppe mehr zurück. Genau das mache ich auch, wenn ich merke, ich werde nicht ernstgenommen bzgl. der Erkrankung. Mein Alltag sieht wie folgt aus: Arbeit, Sport, abends Couch. Am Wochenende erledige ich dann noch Sachen wie Hauhalt, Einkäufe und Papierkram und/oder fahre zum Fussball. Ich benötige auch immer Pausen, weil ich nicht den ganzen Tag aktiv sein. Meine Erfahrung mit Frauen ist auch gering. Fühle mich auch in vielen Situationen mit Frauen unwohl. Obwohl sich es schon etwas gebessert hat. Ich mache ab und zu OG, aber da verläuft vieles im Nichts. Ich habe eine handvoll Dates gehabt. Da bin ich dann zu nett, needy und lame. Langweilige Gespräche. Keine Eskalation. Dann immer die Frage, erzähl ich ihr von der Erkrankung oder nicht. Ich würde mir schon eine Beziehung wünschen, aber dafür will ich erstmal an mir arbeiten. Zudem stelle ich mir immer vor, eine Beziehung mit jemand, der/die eine chronische Krankheit hat, kann schon sehr belastend sein. Zudem wie ist man flirty, wenn man meistens schlechte Stimmung hat? Ich bin vor ca. 1 Jahr auf das Forum gestossen. Seitdem habe ich auch viel gelesen und schon ein besseres (theoretisches) Verständnis für die Dynamik Mann-Frau bekommen. Eine Oneitis hatte mich damals hergespült. Irgendwo müsste auch ein Beitrag dazu sein. Diese holt mich auch in unregelmässigen Abständen ein. Vemutlich genau dann, wenn ich mich wieder extrem einsam fühle? Ich war in der Friendzone gelandet. Trotzdem noch 1-2 getroffen und einseitigen Kontakt gehabt. Dann wieder schlechten Tag gehabt und hatte mich geghostet gefühlt, hab dann unreifen Schwachsinn geschrieben und gelöscht. Seitdem hat sie mich blockiert. Ich hab mich paar Wochen später noch per SMS für mein Verhalten entschuldigt. Seitdem Funkstille. Ihr habe ich zB von der Erkrankung erzählt, aber nicht erzählt, wie belastend es doch in Wirklichkeit ist. Der Fall hatte mir dann die Augen geöffnet, dass ich doch größere Defizite in der Persönlichkeitsentwicklung habe, als vilelleicht gedacht. Hinzukommt natürlich, die Belastung der Krankheit. Deswegen bin ich seit ca. einem 3/4 jahr auch in psyschotherapeutischer Behandlung. Aber hier hab ich das Gefühl, er meint, es wäre damit getan, einfach Frauen anzusprechen. Hier ist meine Sorge jedoch, dass sich die Oneitits wiederholen wird, solange ich nicht mit mir in reinen bin. Ich habe die 6 Säulen des Selbstwertgefühls, Lob des Sexismus und Selbstmitgefühl gelesen. Alles sehr interessant. Aber an der Praxis scheitert es noch. Aktuell lese ich den Weg des wahren Mannes. Zudem habe mich an ein Netzwerk dieser Erkrankung gewandt. Diese Woche durfte ich bei der wöchentlichen Reha-Gymnastik meiner Ortsgruppe reinschnuppern. Ich war dort mit Abstand der Jüngste, aber es war eine tolle Erfahrung. Dort haben alle mehr oder weniger die selben Probleme, nur haben sie eine Menge an Lebenserfahrung voraus. Ich kann mich auch immer beim Vorsitzenden (80 Jahre alt) melden, wenn ich Fragen habe. In zwei Wochen ist ein Treffen mit jüngeren Betroffenen geplant. Das ist zwar etwas weiter weg, aber da bin ich auch schon gespannt drauf. Mit Nichtbetroffenen darüber zu sprechen finde ich nämlich schwierig. Ich will auch kein Mitleid, aber manchmal ein wenig mehr Verständnis. Aber Mitleid/Verständnis ist auch ein schmaler Grat. So kommt es zB oft vor, ich hab auch Rücken oder ich bin auch müde. Oder wenn ich irgendwo eingeladen bin und mich schlecht fühle, dann sage ich ab, aber nenne meistens nicht den wahren Grund. Mein nächstes Ziel ist es zudem eine Reha zu machen. Es gibt speziell für die Erkrankung einige Rehaklinken. Nun die Frage letztendlich, wie werde ich glücklich? Wo seht ihr Ansatzpunkte? Macht es Sinn, Frauen zu daten, obwohl ich weiss, dass ich gerade in schlechter Stimmung bin? Wie werde ich selbstsicherer? Wie bekomme ich wieder mehr Selbstvertrauen, trotz chronischer Schmerzen und Müdigkeit? Macht es Sinn, irgendwann in paar Monaten nochmal die obengannte Frau zu kontaktieren? Ich bin für jegliches Feedback dankbar. VG heinzjosef
  9. Servus Leute, will hier mal was zum Thema Mehrwert und indirekt zum Thema Selbstwertgefühl schreiben, da wie ich aus Gesprächen mit Freunden und Bekannten immer wieder feststelle, dass hier einige Mißverständnisse vorliegen. Mehrwert geben (Value): Ich höre z.B. oft: "Ich hab doch nichts anzubieten, bin nicht Erfolgreich im Leben, hab nicht viel Geld, keine besonderen Fähigkeiten, sehe nur durchschnittlich aus, hab schiefe Zähne, bin in der Welt noch nicht rumgekommen, war nur in meinem Dorf, sie verdient viel mehr als ich, etc. Diese Aussagen/Mindsets haben in Bezug auf eine Konversation mit einer Frau absolut nichts mit 'Mehrwert geben' zu tun. Es ist so: Jemand der am meisten Mehrwert in eine Konversation einbringt gewinnt. Dagegen hat der allgemeine Glaube darüber, wie gut man aussieht oder wieviel Geld man verdient, nichts mit Mehrwert geben zu tun. Bezogen auf eine Konversation mit einer Frau entsteht der Mehrwert dadurch, was du in "dem Moment" in die Konversation einbringst, den eine Frau erlebt. Alles was früher geschehen ist und was zukünftig passieren wird, ist dem Augenblick der Konversation total irrelevant. Wenn du arbeitslos bist oder noch bei deinen Eltern wohnst, ist dass total irrelevant, denn Mehrwert kann nur im "Hier und Jetzt" erlebt werden. Den Mehrwert, den du anzubieten hast, hat alles damit zu tun, wie du mit einer Frau interagierst. Das sind im wesentlichen drei Dinge: - Spass: Du hast gute Laune und bietest eine Umgebung von Lebensfreude an - Emotion: Du bietest eine emotionale Verbindung und emotionale Erfahrung an - Gewinn: Du gibst ihr dass Gefühl, dass sie dich erobert Um dass zu erläutern ein kurzes Beispiel: Ein reicher, gut aussehender Investment Banker, der in einer Konversation mit einer Frau nicht aus dem Interview-Modus herauskommt, kreiert dabei keine emotionale Erfahrung und damit keine Anziehung. Er verliert. Hingegen ein armer Hilfsarbeiter, der in einer Konversation ihre lustige Seite zum Vorschein bringt und ihr hilft einen intensiven emotionalen Moment zu erleben, wird eher Erfolg haben. Wenn du ihr dass bietest, kann sie folgendes annehmen: - Er ist ein Typ der mit Frauen gut kann - Er muss sehr beliebt sein - Er hat bestimmt viele Freunde, wenn er so gut gelaunt ist und so kommunikativ ist etc. Das ist also der Mehrwert den sie in dir sehen kann, wenn du so agierst. Verkürzt kann man sagen: Bei Männern entsteht der Mehrwert (bezogen auf eine Konversation) durch das Verhalten und nicht durch bisher erreichte Ziele, Besitz oder gutes Aussehen. Im Detail: Spass: Wir alle Leben in einem Zustand von "Täglich grüsst das Murmeltier". Jeden Tag die gleiche Arbeit, gleichen Leute, gleichen Gespräche. Daher dürsten wir nach Spass, um diesem Zustand zu entfliehen. Darum ist die Ablenkungs-Industrie (Urlaub, Tabak, Filme, etc), die größte und erfolgreichste Industrie überhaupt, weil diese genau dass verspricht. Von daher bedeuten uns Gespräche mit Leuten mit denen wir Spass erleben, sehr viel. Diese Leute geben uns einen Mehrwert. Emotionen: Wir sind emotionale Wesen. Emotionen machen uns süchtig. Hierbei meine ich nicht nur positive. Warum schauen sich viele Menschen beispielsweise Action- oder Horror Filme an? Weil sie eben dadurch Emotionen erleben und sich dadurch ein Stück weit lebendiger fühlen können. Wenn ihr z.B. einen Film anschaut und ihr euch nicht mit dem Protagonisten emotional verbinden könnt, werdet ihr irgendwann ausschalten. Bezüglich einer emotionalen Konversation mit einer Frau bestehen dabei große Mißverständisse: Du musst nicht über Emotionen reden, du musst diese kreieren. Stundenlang einer Frau zuzuhören, wie sie über Ihre Gefühle redet ist Therapie. Therapie hat mit einem gelungenen Flirt überhaupt nichts zu tun. Ein Gespräch mit einer Frau, wie sie doch in Ihren letzten Freund verliebt war oder wie gut sie sich bei Ihrem letzten Urlaub gefühlt hat, ist keine emotionale Erfahrung. Eine emotionale Erfahrung kann z.B. durch ein ehrlich gemeintes Kommentar ausgelöst werden, dass sie einerseits aufregend und andererseits beängstigend findet. Das bedeutet Erschaffung von Emotionen und führt zu Mehrwert. Gewinn: Wir beurteilen eine Konversation nicht unbedingt dadurch, wie interessant der Gesprächspartner ist. Vielmehr beurteilen wir, wie der andere es schafft, dass ich mich selber interessant und humorvoll empfinde. Daher umgeben wir uns gerne mit Leuten, die das Beste in uns hervorbringen. Weiterhin möchten wir dass Gefühl haben, dass wir selber verantwortlich für den Erfolg sind. Wir schätzen Dinge mehr, für die wir gearbeitet haben. Viele haben dass schon mal erlebt, wenn sich eine Frau zu schnell an einen Mann ranschmeißt. Da fehlt irgendwas. Man hat dafür nicht arbeiten müssen. Wert entsteht durch Mangel. Und für was man nicht arbeiten muss, ist auch nichts wert. Deshalb sollte man in einer Konversation, der Frau das Gefühl geben, dass sie dich erobert. Und so entsteht ein Mehrwert für sie. Okay, wie kann ich ihr also das Gefühl geben, dass sie mich erobert? Beispielsweise durch Herausforderung (Challenging), eine liebevolle Provokation, kleine Unverschämtheiten, politisch unkorrekt sein oder necken. Alles natürlich mit einem Augenzwinkern. Sollte also nie verletzend rüberkommen. Ist natürlich ein schmaler Grat. Hier geht es im wesentlichen darum, dass du ihr die Möglichkeit gibst, ihr bestes ich zu präsentieren. Dies geschieht jedoch nicht durch Bücken und permanente Zustimmung und zu allem Ja und Amen sagen. Folgendes Mindset ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig: Hört auf damit ihr ständig gefallen zu wollen und nur auf Sicherheit zu gehen. Steht zu euch selber und zu eurer Meinung. Das waren meine Gedanken zu dem Thema "Mehrwert geben". VG 321xyz
  10. Guten Abend, hat wer das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" gelesen und die Übungen absolviert? Ich bin bei der ersten Übung zum Thema "Bewusst leben". Man schreibt sich 5 vorgegebene Halbsätze auf und jeden Morgen vervollständigt man diese mit mindestens 6 Endungen. Ein Beispiel: "Wenn ich meinen Beschäftigungen heute 5% mehr Bewusstsein entgegenbringe,..." Abends vervollständigt man dann analoge 5 Sätze, die zu den ersten passen. In dem Fall: "Wenn ich darüber nachdenke, was passiert, wenn ich meinen Beschäftigungen 5% mehr Bewusstsein entgegenbringe,..." Nun, der morgentliche Satz macht Sinn. Was man dort aufschreibt, z.B. "...dann werde ich fokussierter sein" erfüllt das Unterbewusstsein mit jeder Menge Ideen davon, was alles besser wird, wenn man wirklich mehr Bewusstheit auf seine Beschäftigungen lenkt. Bei den morgentlichen Fragen fällt mir meist auch immer viel ein. Aber bei den abendlichen Phrasen erschließt sich mir der Mehrwert nicht so ganz. "Wenn ich darüber nachdenke, was passiert,..." Ja, was dann? Der Prozess des Nachdenkens an sich ist doch irrelevant. Über diese Dinge nachzudenken ist IMMER gut und produktiv. "Wenn ich darüber nachdenke, was passiert, wenn ich meinen Beschäftigungen 5% mehr Bewusstsein entgegenbringe, dann.... ja, dann fallen mir die Sachen ein, die ich heute morgen aufgeschrieben habe!" Besser wäre doch, diese inhaltslose Phrase "wenn ich darüber nachdenke" wegzulassen und einfach zu fragen: "Was passiert, wenn ich bewusster an meine Beschäftigungen gehe?" Denn dann fragt man quasi nach den Konsequenzen. Hat der Autor sich da vielleicht ungünstig ausgedrückt und es ist so beabsichtigt, wie ich sage? Ist es vielleicht eine schlechte Übersetzung? Oder entgeht mir ein tieferer psychologischer Sinn diese abendlichen "Wenn ich darüber nachdenke,..." -Sätze? Überlege schon, die Abendsätze einfach zu streichen, weil ich mir da immer denke "ja was, siehe oben!". mfG.
  11. Viele Menschen erhalten sich ihre eigene Traumwelt aufrecht. Ich kenne zum Beispiel jemanden, der zwar auch gerne eine Freundin hätte (so wie ich), selbst aber nichts an sich verändern möchte, weil er sich "so gut findet" wie er ist, bzw. sich "für niemanden verändern" möchte. Gleichzeitig erzählt er dann Dinge wie "ich verstehe die Frauen nicht" und "Frauen stehen nur auf Arschlöcher". Oder z.B.: "Wenn sie dich nicht will ist sie es halt nicht wert". Hat für mich teilweise sogar esoterische Komponenten. Ich gehe inzwischen einen anderen Weg. In allen Bereichen bin ich immer an der absoluten Wahrheit interessiert, wie hässlich sie auch sein mag. Wie wenig sie mir auch gefallen wird. Das bedeutet für mich "redpilled". Aus diesem Weg ergibt sich dann aber eine Selbsterkenntnis, die der Förderung von Selbstwertgefühl gegenüber steht. 1. Man soll Selbstwertgefühl, bzw. Selbstliebe entwickeln, um Bedürftigkeit abzulegen. Um nicht abhängig von der Meinung anderer zu sein. Selbstwertgefühl = no needyness = Alpha-Verhalten = Erfolg bei Frauen. In der Theorie ist das ja top. In dem Moment wo ich eine Frau anspreche unterwerfe ich mich aber "ihrem Urteil". Andere vielleicht nicht, weil sie sich selbst so super finden, dass das was die Frau ihnen in dem Moment sagt egal ist. Bei mir ist das aber nicht der Fall. Mein Selbstwertgefühl reicht dafür nicht. Und wäre mir die Meinung einer Frau egal, dann hätte ich auch kein Interesse an ihr = dann würde ich sie auch gar nicht erst ansprechen. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz. 2. Aufgrund meines "Redpill"-Wegs habe ich Schwierigkeiten das Selbstwertgefühl zu bilden, was vielleicht nötig wäre. Ich habe hunderte Ratgeber und Videos gelesen / gesehen wie man Selbstwert aufbauen soll. Auch das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" natürlich. Aufgrund der "Redpill"-Erkenntnisse weiß ich aber, dass ich einfach nicht die Qualitäten habe, die einen Alpha ausmachen. Ich kann mich nicht selbst belügen, indem ich mir versuche das Gegenteil einzureden. Es gibt Punkte, die sind unabänderlich. Ich bin zum Beispiel zu klein (unter 180 cm). Egal wie viel ich trainiere, wie viele Stunden Workout ich mache, wie hart und oft ich auf den Sandsack einprügel: Ich werde nie in der Lage sein einen anderen Kickboxer, der zumindest genauso viel trainiert wie ich und gleichzeitig über 190cm groß ist zu besiegen. Und egal ob ich ein Sixpack definiert bekomme: Ein Mann der größer ist als ich (und das sind viele) wird auf Frauen in der Regel attraktiver wirken als ich (wenn er nicht gerade die Hässlichkeit in Person oder Lauch schlechthin ist). Das sind die Fakten: Ich trainiere zwar wie blöde und ich gebe mir Mühe an mir zu arbeiten, aber ich weiß dass ich bestimmte Dinge nicht ändern kann. Was nun? Wie redet man sich jetzt ein, dass das keine Faktoren sind? Oder dass man das "irgendwie" durch andere "Qualitäten" ausgleichen oder kaschieren soll? Und vor allem: Frauen "stehen" ja nicht grundlos auf gr0ße, trainierte Männer, die viel Mut und Selbstwertgefühl haben. Wir wissen warum das so ist und wir wissen auch, dass diese Entscheidungen unbewusst sind, bzw. evolutionäre Gründe haben. Meine Intelligenz verhindert, dass ich mir einreden und wirklich selbst glauben kann, dass ich ein Mann bin, der etwas positives in das Leben einer (normalen) Frau bringen kann (natürlich gibt es katastrophale Frauen, die ich erfüllen könnte, aber wir wissen ja warum ich das dann lieber lassen sollte). Rede ich hier von Frauen rede ich von ganz normalen, netten, bodenständigen Mädels. Und nicht von psychisch labilen Frauen und/oder Frauen mit extrem niedrigem sexuellen Wert, die sich auf jemanden wie mich einlassen würden. 3. Im Prinzip; wäre ich kein Mensch sondern meinetwegen ein Tiger im indischen Dschungel, dann wäre ich längst tot. Getötet in einem Revierkampf von einem größeren und besseren Artgenossen. Das "Problem" des "Nichtalphaseins" löst sich also in der Natur von selbst. Das Problem des "unglücklichen Verliebens", des "mangelnden Selbstwertgefühls" und der Einsamkeit existiert da so nicht. Ich bin nicht der Alpha. Ich kann nicht "alpha" werden. Ich kann höchstens so tun. Ich versteh das nicht: Man soll Alpha sein indem man sein Verhalten ändert... schön. Aber wie? Man kann sich doch nur selbst vormachen man sei "toll", "Alpha", "begehrenswert" - entweder wenn es so ist, was man durch Erfolge erreicht (indem man ein mindestens 185 cm großer Kämpfer wird, der gleichzeitig viel Geld verdient und deswegen viel Selbstwertgefühl und eine lockere Art hat) oder man redet sich das ein. Und man geht zurück in die Traumwelt. Klar; ich sehe Männer die "schlechter" sind als ich und trotzdem genau die Frauen haben, die ich gerne hätte. Der Unterschied: Die denken nicht darüber nach. Die glauben von sich selbst, dass sie toll sind (auch wenn sie aussehen wie die letzten Drogenopfer). Und weil sie es glauben verhalten sie sich dann so, weshalb die Frau es dann irgendwann auch glaubt. Aber WIE soll ich das über mich glauben, wenn ich WEIß, dass ich eben nicht toll bin? Dass ich mich nicht auf 190cm groß zaubern kann? Das "Drogenopfer" weiß das alles nicht, denkt darüber nicht nach und weiß auch nicht, dass er als Tiger längst gestorben wäre. Ich habe hier Begriffe benutzt, die teilweise abwertend klingen. Aber nicht weil ich das böse meine, sondern weil ich nicht weiß wie ich es sonst klar ausdrücken soll. Sodass das Problem verständlich rüber kommt. Wie kommen andere Männer damit klar, die wissen, dass sie eigentlich als Tiger keine Chance hätten? Wie bilden die ihr Selbstwertgefühl? Eine potentielle Freundin sucht in einem Mann z.B. einen Beschützer. Wie willst du als 170cm-Zwerg deine Freundin vor einem 190cm-Hooligan beschützen? Ich mache seit ich 15 bin Kampfsport. Derzeit Kickboxen. Und ich kann dir versichern; Größe macht einen Unterschied. Hat derjenige Straßenkampferfahrung oder ist Kampfsportler; du hast keine Chance. Du wirst verlieren. Also: Hier fällt doch ein wichtiger Faktor weg. Wie kommt man jetzt damit klar, dass man eben nicht "der Beschützer" sein kann? Ich weiß das liest sich alles sehr "oberflächlich". Aber das sind eben so die einfachsten Beispiele, die ich hier für meine "Mängel" angeben kann. Ist es in diesem Kontext nicht "natürlicher", dass man eben einsam bleibt und keine Freundin bekommt? Der schwache Tiger stirbt nun einmal. Und der schwache Mensch bekommt eben keine tollen Frauen. Wie komme ich denn aus diesem Dilemma raus, was Redpill mit sich bringt? Wenn ich das weiß, wie soll ich in mir Selbstwertgefühl erzeugen? Wenn ich in allen Bereichen maximal nur Durchschnitt bin, was bin ich dann für ein Mann? In meinem Leben gibt es nichts in dem ich wirklich eine Koryphäe bin. Ich kann alles immer nur durchschnittlich gut. Reicht um zu überleben. Aber reicht nicht um mir einzureden, dass ich jetzt ein "toller Mann" wäre. Vielleicht fällt ja jemanden etwas dazu ein. Viele Grüße,
  12. Hallo Leute, Ich habe die Seite zufällig gefunden und bin restlos begeistert von der Seite 😄 Ich mache seit heute das Bootcamp Woche 1. Es läuft gut, also ich habe keine Probleme denn leuten Hallo zusagen oder Augen Kontakt zu halten. Nur bei "Frauen" fällt es mir schwer hallos zu verteilen. Die Schatztruhe und andere Lektüren habe ich mich noch nicht gelesen wird aber noch gemacht. Nun zu meinen fragen, ich hoffe ihr könnt mir da helfen bzw eure Meinungen dazu sagen und tut mir leid im voraus, wenn ihr die fragen nicht versteht. Fragen zu stellen war nie meine Stärke 😅. Ich hatte noch nie einen Date mit Frauen außer als jugendlicher zwischen 14 und 15, aber das waren eher Kinderbeziehungen die paar tage gingen. Mehr als Händchen halten war damals nicht drin und die Beziehungen gingen soweit ich weiß höchstens 1 Woche oder so ^^ Also kann man sagen, ich hatte noch nie einen Date. Also wenn ich das Bootcamp ja hoffentlich durchziehe muss ich ja mit Frauen ausgehen in Woche 4 war das glaube ich so. Ich habe aber die Angst, das ich zu langweilig bin. Also bei mir ist das Problem, das ich nichts zu erzählen habe bzw ich keine Gespräche führen kann. Also ich weiß das es besser ist, umso mehr Dates man hat umso mehr lernt man Gespräche zu führen etc. Aber wie kann unabhängig vom Date lernen das ich nicht so langweilig rüber komme ? Ich muss dazu sagen, das ich sozial nicht aktiv bin da ich kaum "richtige" Freunde habe. Aber ich habe es vor zu ändern. Ich denke ein Teil dazu tut beitragen das ich nichts zu erzählen habe, dass ich auch nichts erlebe oder ? Ich bin oft nur an der Uni Vorlesungen ,Seminare und Bib oder Zuhause am Zocken das muss sich ändern. Ich habe nicht denn größten Penis also er ist kein Mikropenis aber etwas unter dem Durschnitt und nicht besonders breit. Ich habe hier im Forum gelesen, das man mit sich selber zufrieden sein muss, dann stellt es kein Problem dar das man einen Kleinen Penis hat. Aber was heißt denn mit sich selber zufrieden ? Ich denke nicht das ich eines Tages in denn Spiegel schauen werde und sage, ich bin zufrieden mit meinem Schwanz. Wie ist es bei euch viele haben ja eine Problemzone, wie habt ihr es geschafft das ihr bei euren Problemzone keine Komplexe mehr habt ? Also ich bin vor paar tagen zu Erkenntnis gekommen, das ich akzeptieren muss das der Penis so ist wie er ist, ich nehme mal an das ich es akzeptiert habe aber es stellt für mich immer noch ein Problem dar. Davor habe ich mir selber immer eingeredet, ich werde niemals mit einer Frau schlafen aufgrund von meinem Penis. Ich habe gemerkt das Jammern nichts bringt und muss es akzeptieren. Was würdet ihr mir empfehlen sollte ich ein paar mal ins Laufhaus gehen und mich da entjungern lassen, ich denke das wird vielleicht dafür sorgen, dass ich danach etwas selbstbewusster bin ? Wenn ihr nein sagt, sollte ich vorher denn Frauen die ich Date sagen, das ich noch nie Geschlechtsverkehr hatte und das ich nicht denn Größten habe bzw Andeutungen machen ? Und wie wichtig ist die Größe für die Frauen, also wenn ich auf Youtube Videos sehe z.B Straßen Umfragen mit "Does Size Matter" antworten die meisten Frauen mit ja, was ja auch berechtigt ist, wenn es denen wichtig ist. Manche Männer bevorzugen ja auch Frauen mit großen Titten eine frau mit kleinen Titten kommt nicht in frage oder man bevorzugt Blonde eher als Brünetten etc also jeder hat ja seine Vorlieben. Dann habe ich noch das Problem das ich ein sehr eifersüchtiger Mensch bin. Also ich gönne eigentlich keinem was, aber ich zeige es nicht nach außen. Also z.b wenn eine Person besser als ich aussieht oder bessere Noten schreibt oder einen geilen Urlaub hat etc dann bin ich oft neidisch. Oder wenn jemand die Ganzen Mitschriften haben will, will ich es eigentlich nicht geben. Aber am ende wenn jemand was von mir will dann gebe ich es dem Person, weil ich weiß das es nicht richtig wäre wenn ich es nicht geben würde. Aber ich bin im Inneren zerfressen. Ich will dieses Charaktereigenschaft Neid wenn es denn ein Charaktereigenschaft ist los werden. Also ich tu keinem was schlechtes eher im Gegenteil ich würde sagen ich bin ein Hilfsbereiter Mensch, wenn jemand z.b keinen Ticket hat und ich sehe er will einen Ticket kaufen dann sage ich meistens ich kann dich mitnehmen brauchst keinen Ticket kaufen oder ich kaufe oft essen trinken und Hundefutter für Obdachlose oder mache immer Platz wenn Ältere Menschen Sitzen wollen etc. Ich finde das passt irgendwie nicht zusammen auf der einen Seite bin ich ein Neidischer Mensch auf der anderen bin ich ein Hilfsbereiter Mensch. Ich denke das ich ein Neidischer Mensch bin kommt davon, das ich damals gemobbt wurde und ich kein Zusammenhalt in der Familie hatte, keine richtigen freunde, kleiner Penis etc. Das hängt ja alles irgendwie zusammen. Was würdet ihr mir empfehlen neben dem Bootcamp zu tun ? Sollte ich zum Psychologen gehen, weil ich ja mehrere Baustellen haben die miteinander verknüpft sind. Oder habt ihr andere Vorschläge ? Die letzte frage ist. Wenn ich eine Hübsche frau sehe, dann würde ich schon gerne in dem Moment mit ihr schlafen, aber ich finde es irgendwie beschämend denn Frauen was vorzuspielen nur um mit ihr zu schlafen und danach sie zu verlassen, weil man das bekommen hat was man wollte. Tut ihr wenn ihr eine Hübsche Frau kennenlernt ihr die Gefühle vortäuschen oder sagt ihr von Anfang an das ihr nur auf ONS aus seit ? Und ich bin ja Student und an meiner Uni sind viele Hübsche Frauen. Sollte ich wenn ich auf ONS aus bin lieber die Uni vermeiden, weil ich nicht denn Größten habe also mit vermeiden meine ich wenn ich Frauen Klären will in der Uni ? Also sagen wir es kommt der fall, das ich mit ein paar Kommilitonen schlafe. Dann kann es ja passieren das die dann rum erzählen, hey guck mal die Person XYZ hat nicht denn Größten und schon weiß es die Ganze Uni. Die Uni ist auch nicht die Größte. Ich habe damals in der Schule schlechte Erfahrungen gemacht das über mich gesprochen wurde, nicht wegen meinem Penis.
  13. Moin! Vorweg: Ich befinde mich wegen meiner Probleme in psychologischer Behandlung, ich hatte schon drei Termine bei einem Psychologen, warte nun auf meinen Therapiebeginn. Antrag ist gestellt. Also keine Sorge. Nun zu meiner "Krise", wenn man sie denn so nennen kann: Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Kurz: Mir geht's schlecht. Sehr schlecht. Ich schlafe schlecht, ich habe viele Kilos abgenommen, bin sehr leicht reizbar, habe unterschiedlichste körperliche, gesundheitliche Beschwerden. Ich hoffe, ich kann von euch einen Tipp, einen Ratschlag, Input bekommen, um meinem Leben den entscheidenden Dreh zu geben. Kurz zu mir: - Ich bin 27 - Wohne mittlerweile wieder alleine - Habe einen Job als Journalist - Arbeite viel, habe wenig Freizeit Hinsichtlich meiner Probleme fasse ich mich mal kurz, die würden sonst in der Länge den Rahmen sprengen: - Mehrere verkorkste Beziehungen (die Letzte dauerte gut eineinhalb Jahre an, endete mit einem Auszug meiner Ex, die an Depressionen erkrankt war/ist. Kontakt ist minimal. Ich möchte sie nicht zurück. Davor die Beziehung dauerte rund fünf Jahre an. Kontakt ist wieder da, aber auch kein Interesse, sie zurückzugewinnen.) - Ich bin gesundheitlich ziemlich abgefuckt (Chronische Magen-Darmprobleme (wohl Reizdarm und Reflux von Ärzten festgestellt), seit den letzten zwei Jahren rund zwölf Kilo abgenommen (wiege aktuell bei 1,80 nur 57 Kilo). Die Krankheiten bestimmen mein Leben, tragen maßgeblich zur Stimmung bei, ich finde leider nicht den Turn, um da wieder richtig rauszukommen. War häufig bei den unterschiedlichsten Ärzten. Keine Besserung in Sicht. Ich denke häufig, dass ich auch ein Hypochonder sein kann. Fakt ist aber: Mir geht's wahnsinnig scheiße! - Stressiger Job, ist zwar thematisch mein Traumjob, den ich wirklich liebe, strukturell auch aufgrund von Personalknappheit aber eine Katastrophe. Ich habe zehn Jahre auf den Job hingearbeitet, arbeite seit einem Jahr nun fest in diesem Bereich. - Kämpfe seit Jahren gegen meine Pornosucht an, knicke aber immer wieder ein (Rekord waren 52 Tage NoFap). Will das eigentlich gar nicht mehr machen, in stressigen Situationen verleitet es mich aber leider immer wieder dazu. Will davon unbedingt wegkommen. - Würde gerne Sport machen. Schaffe es allerdings nicht wirklich, diesen in meinen Tagesablauf unterzubringen. Oft fehlt auch die Motivation. - Ein Neurologe hatte mich kürzlich eine Woche krankgeschrieben, Verdacht auf Burnout. Viel gebracht hat es nicht. Aktuelle Lage: - Ich bin Single, date momentan aber einige Frauen, wovon eine mir richtig gut gefällt. Haben uns drei Mal getroffen, beim zweiten Date geknutscht, gestern wieder geknutscht. Die große Vögelei steht aber noch aus. Ich hatte gestern schlichtweg KEINE LUST, sie flachzulegen, hätte es aber machen können. Das irritiert mich. Meine Libido scheint aktuell gen Nullpunkt zu stürzen, hatte ich selten zuvor. - Ich befinde mich im Umzugsstress. Nach der Trennung von meiner Ex musste eine neue Wohnung her, da stehen die ersten Arbeiten an, was mir aber gut gefällt, da mich neue Herausforderungen reizen. - Ich bin ein Mensch, der nicht gut alleine sein kann. Das habe ich jetzt nach der erneuten Trennung feststellen können. Wie schaffe ich es denn, alleine mit mir glücklich zu sein? Selbstliebe ist da einfach gar nicht mehr vorhanden... - Ich arbeite an meinen emotionalen Kompetenzen, habe von meinem Psychologen auch ein Hörspiel dazu mitbekommen. Hilft aktuell aber noch nicht. Was ich will: - Endlich wieder lachen können. Ich bin aktuell so ein verkopfter, ängstlicher Mensch, der gar nicht mehr weiß, in welche Richtung sich sein Leben drehen soll. Mir fehlt komplett die Sicherheit in meinem Leben. Spaß habe ich schon lange nicht mehr. Habt ihr irgendeine Idee, irgendeinen Rat, der mir helfen kann? Danke im Voraus! Pat
  14. Hi zusammen, wie wahrscheinlich jeder habe ich gewisse Triggerthemen. Themen, die mir wichtig sind. Themen, wo ich das Gefühl habe, von vielen nicht verstanden zu werden. Themen, wo ich persönlich betroffen bin. Themen, wo es mir schwerfällt, sie rein logisch zu erfassen. Ich würd lieber erstmal keine Beispiele nennen, weil ich befürchte, dass es dann um diese Themen geht, obwohl ich nicht über diese Themen reden will, sondern den Umgang damit. Wenn es zum Verständnis hilft, liefer ich aber gern auch Beispiele nach. Mir passiert es jetzt immer wieder, dass Menschen etwas zu den Themen sagen, was mich direkt emotional triggert. Ich bin dann direkt angespannt und manchmal auch sofort wütend. Und ich frage mich erstens, ob das gut und nötig ist, also ne normale Abwehrreaktion, oder ich dem entgegenwirken sollte und es zum Beispiel nur an meinem mangelnden Selbstwertgefühl liegt. Weiter frage ich mich, wenn ich denn schon in der Situation bin und mich das Thema beschäftigt, wie ich damit am besten umgehe. Ich hab schon vieles versucht. Von Ignorieren (beschäftigt mich weiter, fühle mich nicht gut) über offen Ansprechen (führt meist dazu, dass mein Gegenüber mich verbal fertig macht, weil er Schwäche wittert), aggressiv dagegen gehen (fühlt sich für mich besser an, weil ich meist die Oberhand behalte, aber bringt ja auch nichts) bis zu mit Humor darauf reagieren (kann entwaffnend wirken, kann unterwürfig sein). So richtig bin ich bisher mit keiner meiner Reaktionen zufrieden. Am meisten ärgere ich mich, wenn es auch noch online mit quasi Fremden passiert. Natürlich bedeutet fremd nicht, dass deren seltsame Ideen keine Auswirkungen auf mich haben. Aber ich denke mir oft, dass es mir doch wesentlich egaler sein könnte. Ich will aber auch nicht zu dem zynischen Kerl werden, der über alles nur noch lacht und keine Meinung mehr darüber hat, wie die Welt sein sollte. Ich bin noch zu idealistisch, als dass ich jedes Verhalten von anderen einfach emotionslos hinnehmen könnte und mir halt meinen eigenen Weg durchwurschtle.
  15. Link Woche 1 Zurück zum DJBC: War gestern tagsüber auf einem Immobilienmesse. Dort hatte ich Unterhaltungen mit Maklern und Bänkern, die ich jedoch nicht dazu zähle, weil es etwas "Normales" ist. Abends war ich dann auf einem Geburtstag, bei dem ich mich zunächst nur mit alten Freunden unterhalten habe. Dort habe ich einem Freund von meiner Situation erzählt und dass ich auf jeden Fall was ändern muss. Er berichtete davon, dass er viele Mädels gleichzeitig hatte, 80% seiner Tinderdates layed und 70% der Mädels devote Züge haben. Das hat irgendwie meinen State an dem Abend runtergezogen, dass ich keine Lust auf weitere Interaktionen hatte. 0/10 Unterhaltungen
  16. Hallo zusammen, erstmal kurz zu mir: Ich, 27, habe mich vor ca. 6-8 Jahren mit Pickup in der Theorie beschäftigt und bestimmt schon 4 mal LDS gelesen. Nur wie gesagt in der Theorie. Die paar Versuche aktiv zu werden, sind nicht der Rede wert. Ich hatte bereits eine einjährige und eine zweijährige Beziehung mit sehr hübschen Frauen, die ich jeweils beendete. In den letzen 2 Jahren bin ich wegen der Abschlussarbeit und anschließend Job 4 mal umgezogen (Elternhaus - eigene Wohnung 500km entfernt - Elternhaus - eigene Wohnung 150 km entfernt). Ich habe in der Zeit nur mit einer Bekannten rumgemacht, Sex hat nicht geklappt, weil ich keinen hochbekommen hab. Im September letzen Jahres habe ich das Thema Frauen erstmal ad acta gelegt (Tinder und co. gelöscht - lief eh nicht und hat nur Zeit gefressen) und konzentrierte mich voll und ganz auf mich: Training, Arbeit, Aufbauen von starker Disziplin, Bildung, Plan für finanzielle Freiheit entwickelt, Nebengewerbe gegründet usw. Dann lernte ich durch einen neuen Freund ein Mädel kennen - super klug, sportlich, wunderhübsch - aber auch recht streng/rational. Anfangs lief es super, 2tes Date KC, 3tes Date Lay und dann lief es, dachte ich....bis sie sagte, dass es im Bett nicht so läuft, wie sie es gerne hätte. Sie sei devot und brauchte es etwas härter. Das kannte ich bis dato nicht. Ich war erst leicht verunsichert, doch habe es dann im Bett mit typischen Dominanzhandlungen versucht. Was sie dann auch nicht gut fand, weil es nicht authentisch rüberkam. Naja zu dem Zeitpunkt hatte ich mich schon arg verliebt, sodass ihre Aussagen mich arg verunsicherten, was für sie der Abturner schlecht hin war. Während ich im Urlaub war, hab ich schon gemerkt, dass etwas nicht stimmte. In der Zeit hatte sie sich für die Trennung entschieden. Wir einigten uns darauf erstmal Freunde zu sein. Das ging 3 Wochen "gut", bis ich mich entschieden hab den Kontakt abzubrechen. Weil ich immer dieses unangenehme Bauchgefühl hatte (Eifersuchtsmomente und so einen Mist) und zunächst mein sexuelles Selbstvertrauen komplett im Arsch war. Jetzt ist auch mein normales Selbstvertrauen gefühlt ziemlich wacklig. Ich glaube zwar nicht, dass es wem auffällt, mir jedoch sehr, Ich bin ihr im Nachhinein sogar dankbar, dass alles so gelaufen ist. Dadurch wurden meine so schön verdrängten Schwächen ziemlich deutlich offengelegt: - sexuelle Unerfahrenheit (wenig verschiedene Sexpartner, Leistungsdruck) - Angst/Panik Interaktionen mit fremden Frauen - unter der Woche viel alleine (Kompensation mit Workload durch Gewerbe und Bildung) (- wenig Engagement im Social Circle (früher war ich der, der alle zusammengerufen hat, Aktionen geplant hat, die Leute angeleitet hat - seit dem Umzug ist das vorbei)) Ich hoffe durch das DJBC diese drei/vier Punkte zu eliminieren und dadurch mein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl wieder auf ein gesundes Maß zu bringen. Des Weiteren möchte ich für die nächste "Richtige" sozusagen gewappnet sein und es ihr nach allen Regeln der Kunst besorgen können. Somit formuliere ich die akuten Schwächen in folgende Ziele: - entspannter und selbstsicherer/dominater beim Sex sein, keinen Leistungsdruck aufbauen, sondern einfach das Vögeln genießen und dabei auf seinen Körper hören - weitere sexuelle Vorlieben verschiedener Frauen kennenlernen und mir über meine eigenen bewusst werden - Erweiterung der Comfort zone: Gefallen an Konversationen mit Fremden entwickeln - Kennenlernen interessanter Menschen und aufbauen wertvoller Kontakte/finden neuer Freunde - Durch das erwartet bessere Selbstvertrauen im etwas zerstreuten Freundeskreis wieder die Führung übernehmen und geile Aktionen planen Also es geht los!
  17. Hallo Zusammen, ich möchte mit euch über das Thema Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sprechen. Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Männer deshalb nicht flirten können, weil es ihnen einfach an Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen mangelt (aufgrund von negativer Glaubensansätze), was widerum in der Summe ein schwaches Selbstbewusstsein ausmacht. Fall 1) Ein Mensch der ein stabiles Selbstwertgefühl/vertrauen hat, ist gelassener und lebt mehr im Hier und Jetzt und aufgrunddessen ist er durch diese Gelassenheit eben humorvoller, was ihm beispielsweise Negs und C&F bei den Frauen ermöglicht. -> er ist ein Natural (authentisch) Fall 2) Ein Mensch mit geringem Selbstwertgefühl/vertrauen ist nicht oder wenig gelassen und hat Schwierigkeiten im Hier und Jetzt leben, weil er ständig in Gedanken und (sozialen) Ängsten gefangen ist und aufgrunddessen fehlt es ihm an Humor, was widerum Negs und C&F bei den Frauen wenig bis unmöglich macht (fehlender Mut). -> er ist eine Maske (unauthentisch) Die Frage ist jetzt, wie kann Fall 2) zu Fall 1) werden, denn ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass man PU betreiben kann, wenn man nicht mal genug Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen hat oder vielleicht doch? Also funktioniert PU auch bei Menschen, die eher zu den sozial ängstlichen gehören, die also auch Schwierigkeiten haben generell im Umgang mit Menschen und eher introvertierter sind? Was muss man eigentlich machen um generell mehr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu gewinnen? Hat jemand damit Erfahrung gemacht? LG Corteggiatore
  18. Liebe Community, seit geraumer Zeit bin ich (26, weiblich) stille Mitleserin dieses Forums und habe ich mich nun endlich entschlossen mich hier anzumelden und aktiv nach Rat zu fragen. Dabei geht es um folgendes: In den letzten Monaten/ Jahren sind mit vermehrt Verhaltensweisen und Muster bei mir aufgefallen die mich in meinem Leben beeinträchtigen und an deren Änderung ich jedoch immer wieder scheitere bzw. nicht so richtig weiß wie ich sie überhaupt effektiv angehen soll. Meine hauptsächlichen Probleme sind folgende: - Ich habe eine relativ ambivalente Haltung zu Freundschaften. Generell bin ich kein Mensch der sich schnell/leicht öffnen und würde mich als Einzelgänger beschreiben (bin mir jedoch nicht sicher ob das nicht nur ein Schutzmechanismus ist). Es fällt mir mit zunehmendem Alter auch schwieriger zu sagen, was für mich eine Freundschaft ausmacht. An sich habe ich eine sehr gute Freundin mit der ich über alles sprechen kann und ein paar weitere mir näher stehende Freunde & Freundinnnen sowie ebenfalls lockere Freundschaften. Ich bin nicht wirklich Teil eines Freundeskreises sondern pflege lieber Beziehungen zu Einzelpersonen. Allerdings sehe ich einen Großteil meiner Freunde sehr selten aufgrund unterschiedlicher Wohnorte und ständigem Ortswechsel. --> Das Problem hierbei ist, dass ich mich gelegentlich doch nach größeren näheren Freundschaftskreisen sehne mit denen man auch öfter etwas unternehmen kann, jedoch ist mir dann wenn sich die Gelegenheit bietet nicht danach. D.h. wenn ich neue Leute kennenlerne brauche ich meist lange um mit ihnen warm zu werden (außer man ist auf anhieb schon total auf der selben Wellenlänge) und bin dann schnell an einem Punkt an dem es mir zu viel wird und ich lieber Zeit alleine verbringe. Aus diesem Grund manövriere ich mich meist an den Rand wenn sich eine Clique bildet, da ich oft nicht Lust habe mich so oft zu treffen oder ich mit der Mehrzahl der Leute nicht so wirklich was anfangen kann und ich meine Zeit dann lieber mit Einzelpersonen aus der Gruppe die mir sympatisch sind verbringe. Wenn ich zB dann mal mit der Uni-Clique was unternehme denke ich mir danach schon "Ja war nett" aber gleichzeitig weiß ich auch alleine oder nur mit einer Person wäre es netter gewesen. --> In Bezug auf das Freundschaft-Thema merke ich auch stark, dass ich wenn ich neue Leute kennenlerne sehr schnell in ein Muster der Ab- oder Aufwertung falle. Ich scanne dann richtig nach Personen mit denen ich auf einer Wellenlänge liege und werte gewisse Personen ab ("worüber soll ich mich mit der denn unterhalten, oberflächig, was für eine genervte Ausstrahlung") und später wenn es dann doch nett mit ihnen war wieder auf. Es ist als würde ich jemanden auf meiner Wellenlänge suchen und alle die nicht zu mir passen werte ich ab. --> Ich habe eine ungesunde (?) Freundschaft zu einer ehemaligen sehr guten Freundin aus Schulzeiten. Im Nachhinein betrachtet gab es wohl bereits zu Schulzeiten einen sehr starken Konkurrenzkampf zwischen uns und in gewisser Form hat er wohl nie aufgehört. Während dem Studium hatten wir beide Zeit uns weiterzuentwickeln und gerade ihr tat es wahnsinnig gut und hat sie charakterlich nocheinmal weiterentwickelt. Allerdings zicken wir uns oft an, weil wir die Entscheidungen der anderen nicht nachvollziehen können. Und ich merke wie ich ihr gegenüber den Drang habe besser dazustehen. Ich fühle mich so schlecht aber ich kann diese Gedanken nicht loswerden und sehe mich immer noch in Konkurrenz zu ihr. Es ist viel zwischen uns vorgefallen, aber ich kann diese Freundschaft nicht loslassen und merke das ich oft neidisch (auf soetwas wie ihr Jura-Studium oder dass sie so leicht vergeben kann ohne nachtragend zu sein/ generell offen ihre Verletztlichkeit zeigt oder auf ihre Art mit Leuten in Kontakt zu treten) bin und ab und an auch die Streits mit ihr brauche (so schlimm sich das jetzt auch anhört..). - Ich bewege mich am meisten in meiner Comfort-Zone und in "unbekannten" Umgebungen/ Settings bin ich meist sehr unsicher. Das geht oft so weit, dass mich die Situation richtig stresst und ich genervt reagiere und sie verlassen muss bzw. mich oft überhaupt nicht darauf einlassen kann oder der Situation schon im vorhinein aus dem Weg gehe. --> z.B. bin ich aktuell im Ausland (Südamerika) und merke dass ich hauptsächliche Dinge mache bei denen ich mich sicher fühle, z.B. ich gehe immer denselben Weg zum Supermarkt. Wenn dann z.B. mein Freund mal einen anderen Weg gehen möchte oder generell ein bisschen spazieren gehen stresst mich das manchmal enorm und alleine würde ich nie auf die Idee kommen einfach so irgendwo hinlaufen. Sobald ich jedoch dann den neuen Weg beschritten bin ist er teil meiner "Comfort-Zone". Dabei muss man sagen, dass dieses Stress-Level lediglich in Situationen auftritt bei denen das verlassen der Comfort-Zone nicht nötig wäre. D.h. wenn ich z.B. zum Arzt in einem anderen Stadtviertel, einem neuen Restaurant, oä. gehe habe ich das Problem nicht dass mich unbekanntes Terrain stresst. Ich brauche also irgendwie immer einen wichtigen Grund. - Ich weiß oft nicht was ich will bzw. will einfach nichts. ---> zB wenn ich alleine reisen würde, wüsste ich nicht was ich den ganzen Tag machen soll bzw. unternehmen möchte. Ich werde in ein paar Monaten für 3 Wochen alleine verreisen (um die Comfort-Zone mal anzugehen) und irgendwie überfordert mich das total und ich weiß gar nicht was ich den ganzen Tag unternehmen soll. Eigentlich könnte ich auch daheim in der Hängematte bleiben und ganzen Tag lesen und ab und an Freunde treffen. Aber im Urlaub kann ich doch nicht nichts machen..die Entscheidungsmüdigkeit fängt schon bei der Reiseroute an. Ich frage mich dann oft was mit mir falsch ist und wieso ich so oft indifferent bin und wieso mich nichts unbekanntes so richtig reizt (in Gedanken schon, aber in der Realität wird mir das schnell zu viel) So das wars erstmal an Text, damit es hier nicht total ausufert. Nun meine Fragen: Kennt jemand diese Situationen/Empfindungen? Gibt es Empfehlungen im Umgang damit? Vielleicht auch Buchempfehlungen? Wie komme ich an die Ursachen für so ein Verhalten? Wie kann ich diese Muster auflösen? Vielen Dank euch fürs lesen und Zeit nehmen! Sky_line
  19. You don’t judge a book by its cover. Of course not but you take a sneak peek at it. That’s all that we want (Zitat: Ich). Jain! Auch wenn das Aussehen nicht der ausschlaggebende Faktor bei der Partnerwahl ist, so ist es doch ein Drittel der Miete. Arbeite an deinen Fundamenten oder wie man im Englischen sagt an den Basics. Was heißt das genau? Auch wenn viele Leute von euch den Kopf jetzt schütteln und sagen: „Nein, das stimmt nicht“, so muss es doch mal ausgesprochen werden. Das Aussehen spielt eine „gewisse“ Rolle. Damit ist nicht unbedingt das biologische Aussehen gemeint, sondern eher euer Erscheinungsbild! Auch wenn das biologische Aussehen eine Rolle spielt und das soll nicht verleugnet werden – viele Frauen stehen auf großgewachsene Männer – so lässt sich mit eurem Erscheinungsbild noch einiges an Potenzial herausholen. Warum? Ganz einfach. Es erhöht die Wahrscheinlichkeit Aufmerksamkeit vom anderen Geschlecht zu bekommen und ist ein guter Start ein Set zu öffnen. Kurz gesagt es erhöht euren Erfolg bei der Frau zu landen, indem ihr von ihr eventuelle Signale gesendet bekommt, sie anzusprechen. Auch Frauen sehen einen Mann und entscheiden anhand seines Aussehens, ob sie ihn attraktiv/heiß/süß finden oder nicht. Ob sie mit einem schlafen hängt davon ab, was aus seinem Mund kommt und wie er sich verhält. In unserem biologisch-instinktiven Programm schauen wir bei der Frau, mit leichten Unterschieden von Mann zu Mann, auf das Gesicht, die Augenfarbe, die Brüste und den Hintern. Frauen hingegen auf die Größe des Mannes, die Hände, den schlanken, definierten Körperbau, den Arsch und natürlich auch das Gesicht. Unter dem Körperbau lassen sich die betonten Muskeln einteilen und das breite Kreuz. Das heißt nicht, dass das jetzt euer Garant ist, dass ihr damit bei der Frau landet, sondern soll lediglich eure Chancen erhöhen. Ich habe es so gut wie noch nie erlebt, wo ich einen Nerd getroffen habe, der mit einer ultraheißen Frau zusammen war. Und wenn dann sind das Ausnahmen, die man an den Fingern abzählen kann. Habe es aber erlebt, dass normal aussehende Menschen, die einigermaßen gepflegt und einen relativ zu ihrer Person passend Style, hübsche bis sehr hübsche Freundinnen hatten. Die Persönlichkeit und der Charakter eines Menschen spielen bei der Partnerauswahl natürlich vorrangig eine Rolle, aber das Erscheinungsbild ist wie bereits gesagt ein Drittel der Miete. So wie eine Frau, die vorher dick und XXL Pampers als Unterwäsche trug, mehr Aufmerksamkeit genießt, wenn sie schlank und einen neuen Kleiderstil pflegt, so bekommt man als Mann auch mehr Aufmerksamkeit, wenn auf das Erscheinungsbild geachtet wird! Gehen wir ins Detail: Abgesehen von euren genetischen Grenzen könnt ihr wie gesagt euer Erscheinungsbild beeinflussen. Größe: Hier kann man nichts ändern und sollte man auch nichts ändern. Man sollte zufrieden sein so wie man ist! Körperbau: Durch vieles Beobachten und Befragen von Frauen, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ein definierter Körper ein Pluspunkt ist. Ein athletischer Körper wird bei einem Mann genauso gern gesehen wie bei einer Frau! Das bedeutet, dass man nicht ins Fitness-Studio rennen muss und breiter als der Türsteher wird, und man beim Kennenlernen der Frau, die Sonne vor ihr verdunkelt. Wichtig ist, dass ihr euch wohl in eurer Haut fühlt. Wenn euer Ziel ist wie Arnold Schwarzenegger in seinen jungen Jahren auszusehen, dann tut es. Wir wollen hier nur besprechen was Aufmerksamkeit erregt und ausschlaggebend für körperliche Attraktivität ist. Haarschnitt: Wird ziemlich unterschätzt, aber ist ein ausschlaggebender Faktor des Erscheinungsbilds. Wenn ihr keine Ahnung habt wie ihr eure Haare schneiden lassen wollt, geht zu einem professionellen Friseur und lasst euch beraten. Je nach Gesichtsform kann es sein, dass zu euch ein längerer oder kürzerer Haarschnitt passt. Bart: Habt ihr einen Bartwuchs? Pflegt ihn! Experimentiert auch ruhig mit bestimmten Bartformen bis ihr, die zu euch passende Bartform, gefunden habt. Gesichtspflege: Ihr habt Akne? Lasst euch beraten euer Gesichtsbild zu verbessern, um nicht teure und unnötige Produkte zu kaufen. Wenn nötig, stellt eure Ernährung um. Akne in jungen Jahren ist kein Problem aber mit Kratern auf dem Gesicht Mitte zwanzig rumzurennen, tut dem Selbstwertgefühl nicht wirklich gut. Kleidung: Kleider machen Leute. Unglaublich welch Wahrheit hinter diesem Zitat steht. Je nachdem wie man sich kleidet, zieht man verschiedene Dinge in sein Leben. Auch strahlt ihr damit einen Status aus. Eine Rolex-Uhr symbolisiert zum Beispiel euren sozialen Status. Je nachdem wie man sich anzieht, kann man bestimmte Signale in die Welt hinaus senden. Ihr hört gerne Rock. Dementsprechend zieht ihr euch an. Ihr sucht eure Nische und zieht so auch entsprechende Frauen an, die in dieser Nische zu finden sind und kommt eventuell mit ihnen zusammen. Was euch jeder Modeberater sagen wird ist, dass ihr Kleidung aussucht, die zu euch passen und euren Körper betonen. Damit fährt man ziemlich gut. Was haben alle diese Punkte für einen Vorteil für euch. All das wertet euer Selbstwertgefühl auf. Es füttert euer Innergame und steigert euer Selbstvertrauen in euch und in eure Fähigkeiten, das in euer Leben zu ziehen, was ihr euch vielleicht wünscht. Warum also nicht seine Chancen verbessern und seinen Erfolg bei den Mädels erhöhen. Holt also das Beste aus eurem Erscheinungsbild heraus!
  20. Hi Leute Ich hab keine Frage, eher eine These die euch vielleicht auch als Gedankenanstoss helfen kann. Die 6 Säulen des SWGs habe ich bereits 2 mal gelesen, und kann es denke ich inzwischen ziemlich stark runterbrechen auf: "Werde dir und deiner Umwelt bewusst, akzeptiere beides, setze dir Ziele und handle entsprechend integer" Ich glaube jedoch, das das Selbstwertgefühl eher nur durch die letzte Komponente entsteht. Wir sind bekanntlich durch die Evolution entstanden, wo hat da bei dieser komischen Affenart der Begriff "Selbstwertgefühl" einen Platz? Vermutlich ist das Selbstwertgefühl nur eine Art psychische Belohnung, wenn man so handelt, wie man es gemäss Erfahrungen und Intelligenz für richtig hält. So sind ja im Prinzip alle Gefühle Belohnungen für evolutionär sinnvolles verhalten (kalorienreiches Essen, Sex, andere lachen über euren Witz, etc.) Handelt man anders, fühlt man sich weniger gut. Ich denke das alleine ist schon die ganze Geschichte. Dann wäre die Aufgabe, statt Satzergänzungsübungen, eher folgende: 1. Versuche, dich und dein Umfeld permanent besser zu verstehen (ohne Selbstvorwürfe), bau dir eine Lebensphilosophie auf 2. Leite für dich Ziele ab. 3. Finde heraus, was dich von deinen Zielen abhält bzw. warum du sie nicht schon längst umgesetzt hast. Finde die genauen Hindernisse heraus und ergründe die Ursachen dieser Hindernisse, teile sie in Teilprobleme 4. Suche Mittel um die Probleme zu lösen -> Teilziele 5. Mache einen Plan, wie du sie umsetzt 6. Werde glücklich. Deine Ziele müssten dann natürlich nach deinen Wertvorstellungen gewählt werden - so entsteht letztlich das Selbstwertgefühl. Ich weiss, das klingt jetzt alles etwas sehr vereinfacht, aber vielleicht hats ja trotzdem was Nützliches für euch.
  21. Hallo zusammen, im Zuge meiner Beschäftigung mit dem 6-Säulen-Buch sind mir in den letzten Wochen immer wieder Situationen aufgefallen, in denen ich mich unwohl fühle und die mich hemmen. Situationen letztendlich, die mir Angst machen oder mich zumindest tendenziell dazu bringen, mehr Zeit alleine zu verbringen, weil ich das Gefühl habe, mich nicht selbstbewusst im Umgang mit meinen Mitmenschen behaupten zu können. Da ich die Situationen schonmal erkannt habe, habe ich mir dann überlegt, wie ich damit umgehe. Interessanterweise ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht genau weiß, wie ich richtig mit der Situation umgehen kann. Mich würde deshalb eure Meinung zu drei konkreten Konfliktsituationen interessieren, denen sich vermutlich jeder öfter stellen muss: 1) Laute Nachbarn Ich habe Nachbarn, die sind sehr laut. So allgemein. Das Haus ist recht hellhörig, die Nachbarn gucken laut Fernsehen, haben Kinder und machen sich scheinbar auch nicht die Mühe, in den gleichen Raum zu gehen, wenn sie miteinander reden wollen. Außerdem streiten sie sich oft oder schimpfen laut mit den Kindern. Ätzende Nachbarn, aber ich will da nicht urteilen. Wenn's ab und zu wäre, wäre ich da auch nicht empfindlich. Aber es ist jeden Tag und das geht allmählich wirklich auf die Nerven. Wenn sie spät abends oder am Wochenende morgens laut sind, gehe ich vorbei und bitte sie darum, leiser zu sein. Meistens kommen dann überschwingliche Entschuldigungen und es wird für ein paar Stunden leise. Ich weiß auch, dass andere Nachbarn sich schon bei denen über Lautstärke beschwert haben. Wenn ich die Stimme der Nachbarn schon höre, krieg ich schlechte Laune. Das liegt wohl daran, dass ich das Gefühl habe, nicht ausdrücken zu können, wie sehr mich das nervt. Wenn ich die Nachbarn Flur sehe, grüßen wir uns freundlich. Ich hab ja auch sonst nichts gegen die und wenn es tagsüber laut ist, will ich mich auch nicht beschweren, weil mal ehrlich: Ich hör auch mal laut Musik oder hab Gäste da, wo es dann mal ein paar Stunden laut ist. Wie gesagt, hellhöriges Haus. Trotzdem fühle ich mich mit der Situation unwohl. 2) Volllabern Es gibt Leute, die labern einen einfach ungefragt zu. Finde ich sehr uncool. Im Web findet man ja so alles mögliche, was man angeblich dagegen machen soll, teilweise auch widersprüchliches. Ich mein, jeder muss mal was loswerden und ich lasse mich auch gerne von guten Freunden stundenlang zulabern, wenn sie was beschäftigt, denn ich weiß dass sie mir auch stundenlang zuhören, wenn ich was beschäftigt. Aber es gibt so Leute, denen ist es egal, ob mich das interessiert. Die hören mir auch nicht zu, wenn mich was beschäftigt. Denen wäre es auch egal, wenn irgendjemand anderes an meiner Stelle sitzen würde, die wollen einfach nur jemanden, um ihren ganzen Müll abzuladen. Und da frage ich mich, wie ich reagieren soll. Gerade, wenn es eben doch mehr als flüchtlige Bekannte sind. Früher habe ich mich einfach volllabern lassen -> Ganz ganz schlecht fürs eigene Wohlbefinden. Wenn ich gut drauf bin, unterbreche ich die Person einfach immer wieder. So bekomme ich etwas hin, das fast wie ein richtiges Gespräch ist und für mich sogar auch recht angenehm. Außerdem behalte ich etwas Kontrolle und kann das Gespräch einfacher beenden, wenn es mir zu bunt wird. Kostet aber Energie. Wenn ich schlecht drauf bin, habe ich meist keine Energie für sowas. Einmal habe ich die Person einfach ignoriert. Erstaunlich, wie lange es dauert, bis so Leute den Mund halten, auch wenn ihnen keiner zuhört. Fühlte sich aber gar nicht mal so gut an, jemanden so zurückzuweisen. Ich hab auch schonmal überlegt: Was will die Person eigentlich von mir gerade? Anstatt einfach nur zu warten, bis es vorbei ist oder das Gespräch zu "kapern", habe ich dann meinem Gegenüber Mitgefühl gegeben, mich in die Lage reinversetzt, Fragen gestellt. Das Gespräch war erstaunlich schnell vorbei, weil mein Gegenüber "befriedigt" war. Letztendlich geht es mir aber zwar darum, solche Leute nicht total vor den Kopf zu stoßen, aber eigentlich will ich nicht deren Mülleimer sein, vor allem wenn ich merke, dass sie zwar reden, aber nicht zuhören wollen. Und da frage ich mich: Wie schaffe ich das eigentlich? 3) Ernste Themen / Politik Ich habe oft Angst, Menschen meine eigenen Ideale, Meinungen, etc zu ernsten Themen zu erzählen. Das scheint gar nicht so ungewöhnlich zu sein. Wenn ich mal meine Meinung preisgebe, bekomme ich zum Beispiel auch kaum Widerworte, selbst wenn mein Gegenüber offensichtlich gerne was dagegen sagen würde. Aber wieso ist das so? Es ist nicht so, dass ich nie meine eigene Meinung sagen würde oder über meine politischen Ansichten reden würde. Trotzdem fühlt es sich meistens doof an. Insbesondere, wenn ich nicht auf Zustimmung treffe. Erledigt sich das "von selbst", wenn ich an meinem Selbstwertgefühl arbeite? Oder muss ich anderseherum daran arbeiten, um mein Selbstwertgefühl auf die Kette zu kriegen? Man muss vielleicht noch dazu sagen, dass ich mit Diskussionen über die eigene Meinung zu ernsten Themen nicht unbedingt gute Erfahrung gemacht habe. Das wird ja schnell emotional, unsachlich. Leute werden laut, verletztend, aggressiv. Allgemein herrscht oft eine sehr destruktive Streitkultur. Kann man jetzt drüber rumheulen (oder versuchen, das zu verbessern), aber ist ja trotzdem erstmal so und ich würde gerne auch damit irgendwie klar kommen. Zumal mir meine Überzeugungen zu wichtig sind, um sie für mich zu behalten. Und wenn man nie mit jemandem drüber redet, verliert man auch irgendwann so ein bisschen den Bezug zur Realität. ;) Also allgemein scheine ich da Nachholbedarf bezüglich Konfliktlösung zu haben. Grüße David
  22. Hallo zusammen, ich habe zwar auch Probleme mit Frauen (bzw. dem Mangel an diesen), aber darum soll es hier nicht gehen. Ich weiß natürlich, dass alle Dinge irgendwie zusammenhängen und ein erfüllteres Liebesleben vielleicht auch meinen emotionalen Zustand verbessern würde, aber ich halte es für naiv, zu glauben, dass eine Frau in meinem Leben meine Probleme deutlich mindern würden. Dies glaube ich allein schon deshalb, weil viele davon schon zu einer Zeit offenbar wurden, als Beziehungen zum anderen Geschlecht noch nicht wirklich auf der Tagesordnung standen. Anders formuliert: Ich glaube, dass ich andere Baustellen habe, die ich erstmal zu beackern habe. Dass ich trotzdem hier im PU-Forum schreibe hat einfach den Grund, dass ich den Eindruck habe, dass hier viele kompetente Leute unterwegs sind, die sich mit Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie auskennen und mir vielleicht Tipps oder vielleicht sogar eine Art Diagnose geben könnten. Was ist mein Problem? Ich habe den Eindruck, das mein Leben deutlich mehr als das von anderen von negativen Emotionen bestimmt ist, wodurch es mir schwer fällt bzw. unmöglich ist, mich (dauerhaft) weiterzuentwickeln und Ziele zu erreichen. Was sind das für Emotionen? Das kann ich gar nicht so genau sagen. Ich bemerke an mir gerade am Nachmittag nach der Arbeit (arbeite als Lehrer, wobei die Schüler schon sehr stressen können) eine absolute Lustlosigkeit, es ist nicht einfach nur Müdigkeit, sondern generell die Unfähigkeit, mit Begeisterung Dingen nachzugehen. Seltsamerweise hatte ich dieses Gefühl oft schon als Jugendlicher, als ich noch gar nicht berufstätig war, woraus ich schließe, dass es nicht allein durch den Job bedingt ist. Gegen Abend wird es oft besser, aber nicht immer. Als wirksames Mittel dagegen habe ich für mich den Ausdauersport entdeckt, am Anfang bin ich nur laufen gegangen, um dieses Gefühl der Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit zu überwinden. Nach dem Training fühlte ich mich dann körperlich zwar erschöpft, aber psychisch besser (ab und zu war ich dann aber einfach so müde, dass ich auch nicht mehr großartig produktiv sein konnte). Vielleicht klingt das alles ein wenig nach Depression, aber bei typischen Depressionstests wird mir eine solche eigentlich nicht bescheinigt. So ist beispielsweise mein Appetit normal und das sexuelle Verlangen ebenso. Eine Vermutung ist die, dass es am Gilbert-Meulengracht-Symptom liegt. Dabei ist der Bilirubinabbau aufgrund eines Enzymdefekts gestört, der gelbe Farbstoff (Abbauprodukt des Hämoglobins) reichert sich im Körper an und lässt die Augen gelb werden, ähnlich wie bei Hepatitispatienten oder Alkoholiker mit kaputter Leber. Gilbert-Meulengracht ist mir mal aufgrund eines eines Bluttests bestätigt worden, laut Schulmedizin ist es eigentlich nur eine harmlose Störung, es gibt auch nicht viel Literatur dazu. In einschlägigen Internetforen liest man aber, dass es nicht unbedingt so harmlos ist und gerade diese Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit damit in Verbindung stehen kann. Unabhängig davon erlebe ich aber auch andere negative Emotionen: Ich grübele viel über vergangene Dinge nach, bereue Entscheidungen, schon ein bestimmter Gedanke an eine vertane Chance lässt die unangenehmen Gefühle wieder hervorkommen und mich so in Beschlag nehmen, dass ich nicht wirklich konzentriert arbeiten kann. Ich gerate da oft regelrecht in Gedankenspiralen, die mich am Boden halten. Umgekehrt kann aber auch ein positiver Gedanke mich (zumindest kurzfristig) in eine himmelhochjauchzende Stimmung versetzen, dann bin ich von einer Unruhe gepackt, die mich ebenfalls vom Produktivsein abhält. Zur Verdeutlichung zwei Beispiele: Ich will ein Buch lesen, das nicht ganz einfach ist. Irgendwann während des Lesens wird durch ein Wort die Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis geweckt, ich kann mich nicht mehr konzentrieren, gehe an der Rechner, recherchiere Informationen dazu, lese mein Buch nicht weiter. Das ganze geht dann mit schwer zu beschreibenden negaitiven Gefühlen einher, oft irgendwas zwischen Schuld, Angst, Scham und Minderwertigkeit. Umgekehrt kann beispielsweie auch ein relativ triviales "positives" Ereignis wie z.B. ein Anruf mit einer guten Nahchricht mich derart in "positive" Wallung bringen, dass ich mich nicht mehr konzentrieren kann. Ich muss noch erwähnen, dass ich schon als Kind schüchtern war, was erklären kann, dass mich insbesondere Kontakte mit Mitmenschen so "stressen". Schon als Kindergartenkind lief ich allein herum, später in der Grundschule hatte ich zwar Freunde, fühlte mich aber trotzdem irgendwie abgesondert. Besonders den Sportunterricht hasste ich, ich war linkisch, ungeschickt, hatte Angst vor Bällen und traute mir auch nichts zu, und in der Umkleideerschien mit das vorpubertäre "männliche" Gegröle der Klassenkameraden sowohl angsteinflößend als auch unverständlich. Ansonsten war ich eher guter Schüler, wechselte dann auch aufs Gymnasium, wo ich ebenfalls nicht wirklich dazugehörte, obwohl ich ein paar Freunde hatte. Im Unterricht träumte ich oft vor mich hin und konnte nicht aufpassen, ich frage mich sogar, ob mir heute nicht ADHS bescheinigt worden wäre. Zum Stören war ich aber natürlich zu brav und zu ängstlich, ich habe einfach nur nicht aufgepasst. Gute Arbeiten schrieb ich dann trotzdem, weil ich zuhause entsprechend lernte. Eigentlich war ich in den meisten Fächern ganz gut, es jab (leider) auch keine leistungsmäßige Tendenz in eine bestimmte Richtung. So richtig "brannte" ich für nichts. Während ein Freund in der großen Pause noch mit dem Chemielehrer über die Gestalt der d-Orbitale diskutierte, wollte ich lieber auf den Schulhog irgendwelchen Mädels (natürlich völlig AFC-mäßig und von Oneitis verblendet) hinterherzulaufen. Dass das nicht von Erfolg gekrönt war, versteht sich von selbst. Interessant ist vielleicht noch folgende Episode: Wie viele Jugendlichen war ich von Rockmusik fasziniert und wollte dann irgendwann auch ein Instrument lernen. Als Kind hatte ich recht vergeblich Klavierstunden genommen, ich wollte was anderes ausprobieren, daher versuchte ich mich am Schlagzeug. Damals träumte ich davon, ein berühmter Musiker zu werden, letztendlich war ich dann irgendwann so schlecht, dass ich aus unserer Schülercombo flog. Und das, obwohl ich mir vornahm, jeden Tag eine Stunde im Keller zu üben. Aber ich erinnere mich nocht, wie fast immer die oben genbannten Emotionen die Oberhand gewannen, ich lustlos und unmotiviert versuchte, meine Übungen nach Stechuhr durchzuziehen und dabei kaum Fortschritte machte. Nach einigen verschwendeten Jahren hörte ich frustriert auf. Noch heute frage ich mich, warum ich trotz des Willens zum täglichen Üben immer nur in diese negativen Gefühlslagen geriet. Ich unterbreche hier mal meine Schilderungen, obwohl ich die Biografie natürlich noch fortsetzen könnte. Hat irgendjemand Idee, was mit mir los sein könnte? Ich tippe neben dem bereits genannten Meulengracht auf hohen Neurotizismus (erreiche bei Big Five-Tests immer Werte von >95%) und daraus resultierend auch eine Anfälligkeit für Ängste, depressive Verstimmungen und Zwangsgeschichten. Leider ist ein hoher Neurotizismus schwer zu ändern. Sport mache ich schon viel, habe da auch einiges erreicht (Zeiten, Titel), aber leider habe ich das Gefühl, dass ich die Grundmuster nicht wirklich in den Griff kriege. Bin dankbar für jegliche Tipps. LG
  23. Servus Leute, vorweg zu mir, ihr könnt mich einfache Care nennen ich bin 24 Jahre jung und habe ein paar Probleme und zwar das ich mit mir selbst nicht im reinen bin, teilweise ein geringes Selbstwertgefühl habe und verunsichert in meinem handeln bin...grob gesagt.. Vorweg es könnte sein das der folgende Text keinen roten Faden haben wird, weil ich jetzt einfach drauf los schreibe und versuchen werde meine Gedanken und mein Befinden in Worte zu fassen, verzeiht mir. Ich bin leicht reizbar und werde schnell wütend, obwohl sich das seit meiner neuen Ausbildung auch gezwungener Maßen schon gebessert hat. Ich Vergleiche mich in meinen Gedanken ständig mit anderen Leuten und denke mir warum kann ich nicht teilweise wie sie sein. Ich würde es schon als Neid bezeichnen🤔 Ebenso bei Leuten die besser sind als ich, reg ich mich auf. Ausbildungsbedingt bin ich auch nicht oft Zuhause und der Kontakt zu vielen Leuten bricht ab, wobei die wichtigsten beständig sind. Stört mich trotzdem irgendwie.. Auch bin ich schnell verunsichert, was für meine Ausbildung überaupt nicht förderlich ist, ich weiß zwar was zu tun ist aber ich setzte mich selber so stark unter Druck das ich es in dem Moment nicht weiß und kurz drauf fällt es mir natürlich wieder ein😅 Bei Frauen ist das Problem das ich nicht weiß was ich sagen soll und auch irgendwie schiss hab klar, wobei ich das Problem bei Frauen nicht als so wichtig empfinde, sondern eher denke das es sich Quasi von selbst löst wenn die grundsätzlichen Probleme gelöst sind. Ohne eingebildet zu klingen ich weiß das ich nicht scheiße aussehe aber all die Probleme die ich habe denke ich spiegeln sich natürlich auch in meinem Verhalten, ob es nun bewusst oder unbewusst ist, wieder. Trotzdem habe ich nicht selten Erfolg bei Frauen, gerade wenn ich mit meinen Jungs feiern bin. Wenn ich mit einem HB treffe und es mal intimer wird und Sex kurz vor der Tür steht, brech ich da ab weil ich schiss hab zu verkacken und wenn ich mir denke komm scheiss drauf zieh durch wird das eine schnelle Nummer 😅 ich geh von aus das ich mich dabei zu sehr unter Druck setzte, wenn ich nach dem feiern eine HB mit nehm und nur wenig getrunken hab und das Gesamte Gefühl von der Nacht mit ins Bett nehme hab ich das Problem nicht, ich hoffe ihr versteht was ich meine🤔 in dem Moment bin ich von mir überzeugt und dann läuft es halt gut. Ich ziehe mich teilweise zurück und bin lieber alleine und ärger mich dann das ich alleine bin🤦🏽‍♂️ Ich denke ich hab das grobe erstmal erwähnt und sobald mir mehr einfällt werde ich es natürlich mitteilen. Ebenso werde ich euch an meiner Entwickung teil haben lassen und vielleicht identifiziert sich der ein oder andere auch mit mir und ich kann ihm indirekt damit helfen. Zur Zeit lese ich das Buch „Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls“, hab ich irgendwo gelesen das es ganz gut sein soll, mal schauen welche Schlüsse ich daraus erziele. Auch habe ich mir vorgenommen aus meiner Wohlfühlzone auszutreten z.B. Kalt duschen, kein Kaffee mehr, keine Selbstbefriedigung, mehr Sport und genug Wasser trinken (was ich grds. viel zu wenig tu). Zum Schluss möchte ich euch meine Ziele noch aufzählen die meines Erachtens nach wichtig sind: - Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen steigern - einfach glücklicher sein - sicherer Umgang mit HB‘s - auf der Sozialen Ebene erfolgreicher sein. Ich hoffe ihr habt gute Ratschläge für mich und ihr könnt mir die richtige Richtung zeigen auch wenn ich den Weg alleine gehen muss. Ich bedanke mich auch schonmal im vorraus bei allen die mir auf dem Weg der Selbstfindung helfen und auch bei denen die einfach dabei sind. mfg Care
  24. Hi, ich arbeite seit ein paar Wochen mit "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" von Nathaniel Branden, nachdem es hier immer wieder erwähnt und empfohlen wurde. Mir gefällt es, dass man nach etwas Einleitung relativ fix praktische Übungen bekommt, also diese Satzergänzungsübungen. Man lernt schließlich durch machen, nicht durch lesen. Grade am Anfang hatte ich auch immer wieder kleine A-ha Erlebnisse. Dann aber auch wieder Tage, an denen ich dachte, das brignt doch alles nichts. Nach der anfänglichen Begeisterung überwiegen mittlerweile die letzteren. Das Gute an den Satzergänzungsübungen ist, dass man sich mit den Dingen unterbewusst und bewusst beschäftigt. Dadurch kamen mir immer wieder Gedanken, wie "Ah ok, das müsste ich eigentlich angehen." Letztendlich haben mich die Ideen aber dann immer wieder auf andere Fährten geführt, also Weg vom eigentlich Kern des Buches, hin zu anderen Übungen oder anderen Büchern, anderen Themen oder auch einfach wieder raus unter Menschen statt mich in dem Buch zu vertiefen. Wenn man alle Übungen des Buches nacheinander durchgeht und dabei ungefähr den Vorschlägen des Autors folgt, ist man mit dem Buch einige Monate beschäftigt. Monate, in denen man jeden Tag Zeit in das Thema investiert. Und dann bekommt man aber eigentlich nur Denkanstöße, die eigentliche Arbeit an sich selbst findet zusätzlich statt. Ich bin jetzt nicht mehr sicher, ob ich das wirklich durchziehen will, insbesondere auch, weil ich eben oft das Gefühl habe, es bringt mich gar nicht so wirklich weiter. Und weil andere Bücher schon Schlange stehen, um den Platz von diesem Buch einzunehmen. ;) Außerdem mein Branden zwar, dass fast alle Probleme auf ein kaputtes Selbstwertgefühl zurückzuführen sind, aber wenn er unrecht hat, würd ich mich auch gern mit anderen Problemen beschäftigen. Zum Beispiel, wieso ich schon wieder seit Monaten keinen Sex hatte. :p Wie sind eure Erfahrungen mit dem Buch? Hat das mal jemand mehr als ein paar Wochen durchgezogen? Wie sind langfristig die Ergebnisse? Hilft es? Grüße David
  25. Ich versuche schon seit längerem irgendwie mal richtig zu verstehen was Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit eigentlich sind. Ich finde es einfach total verwirrend, dass einige dieser Begriffe so oft synonym verwendet werden. Und wenn ich dann mal von jemandem eine richtige Definition höre, leuchtet es mir trotzdem nicht so richtig ein. Das ist mir einfach zu abstrakt. Ich fänd es sehr hilfreich einfach mal die zusammenhängenden Eigenschaften und ein paar Beispiele haben. Ich frage mal so: Was bedeuten die Wörter? Woran erkennt man Leute die mehr oder weniger von einem dieser Begriffe haben? Was sind typische Eigenschaften/Folgen die mit den Begriffen einhergehen? Ich kann ja einfach mal anfangen und ihr könnt mich dann korrigieren oder ergänzen: Selbstwertgefühl Bedeutung: Der Wert den man sich unterbewusst zuschreibt. Typische Eigenschaften bei niedrigem Selbstwertgefühl: man erträgt positivität über längere Zeiträume nicht man hat unterbewusst das Bedürfnis schlecht behandelt zu werden man manipuliert seine Mitmenschen man zickt gerne rum man verhält sich respektlos gegenüber dem Partner Beispiele: ? Typische Eigenschaften bei hohem Selbstwertgefühl: man behandelt seine Mitmenschen gut man möchte Harmonie Beispiele: ? Selbstbewusstsein Bedeutung: Die Wahrnehmung der eigenen Person. / Das Bild was man von sich hat. Typische Eigenschaften bei niedrigem Selbstbewusstsein: ? Beispiele: ? Typische Eigenschaften bei hohem Selbstbewusstsein: ? Beispiele: ? Selbstsicherheit Bedeutung: Die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse und und Rechte anzusprechen und zu erreichen ohne die Rechte und die Grenzen eines Anderen zu verletzen. Typische Eigenschaften bei geringer Selbstsicherheit: ? Beispiele: ? Typische Eigenschaften bei hohem Selbstsicherheit: ? Beispiele: ? Selbstvertrauen Bedeutung: Die emotionale Bewertung und den Eindruck, den man von sich selbst hat. Typische Eigenschaften bei geringem Selbstvertrauen: man traut sich schwierige Aufgaben/Probleme tendenziell nicht zu und nimmt sie nicht an Beispiele: ? Typische Eigenschaften bei hohem Selbstvertrauen: wenn eine Aufgabe oder ein Problem bevorsteht, ist man tendenziell optimistisch eingestellt und man vertraut darauf das Problem zu lösen man hat eine aufrechte Haltung man hat eine offene Haltung man hat einen offener Blickkontakt man spricht deutlich man spricht verständlich Beispiele: keine scheu im eigenen Dialekt zu sprechen Selbstwirksamkeit Bedeutung: Die Überzeugung, auch schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können. Typische Eigenschaften bei geringer Selbstwirksamkeit: ? Beispiele: ? Typische Eigenschaften bei hohem Selbstwirksamkeit: ? Beispiele: ? Ich hätte da jetzt zu vielen Punken noch mehr schreiben können, aber das wäre dann wirklich alles geraten gewesen. Ich bin mir ja noch nicht einmal bei den Definitionen so ganz sicher.