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  1. Hi. Ich habe sie beim Hochschulsportkurs kennengelernt. Ich gehöre dort zu den erfahrensten Spielern der Sportart (Badminton) und habe gute Kontakte, genieße ein recht gutes Fame, sozusagen. Ich habe ihr lange keine Aufmerksamkeit geschenkt, weil sie nicht wirklich zu meiner Zielgruppe gehört und wir auch nicht wirklich in Kontakt gekommen sind. Das hat sich vor kurzem geändert, da es zum gemeinsamen Spielen gekommen ist. Wir hatten einen netten Smalltalk bei dem ich sehr souverän geblieben bin und ihr trotzdem Interesse gezeigt habe. Genauer gesagt haben wir uns über ihren Namen unterhalten. Seitdem habe ich sie immer bei ihrem richtigen Namen begrüßt und nicht bei ihrem Spitznamen, den alle anderen verwenden. Das scheint ihr sehr zu gefallen. 1 oder 2 male später fing sie an, mich zur Begrüßung zu drücken (das ist dort sehr unüblich und macht eigentlich niemand. sie macht es auch mit keinem anderen). Ich stellte fest, dass sie mich sehr häufig ansieht. Wenn sie sich nach der Veranstaltung mit anderen unterhält, stellt sie sich oftmals auch so hin, dass sie ein wenig zu mir gewandt ist sodass sie hin und wieder zu mir "rüberschauen" kann. sie scheint auch immer wegzuschauen, wenn ich mal langsam zu ihr schaue, offenbar also "um nicht dabei ertappt zu werden, dass sie mich angesehen hat" Ich verzichte mal auf weitere ioi-Beschreibungen. Letztens, nachdem wir wieder zusammen gespielt haben, habe ich sie gefragt, ob wir in Kontakt bleiben wollen. Sie sagte ja. Ich habe sie gefragt, ob sie ihre Nummer auswendig kennt. Dann sagte sie, "nein, aber nächstes mal bringe ich mein Handy mit". Das kam mir etwas seltsam vor, aber ok. Beim nächsten mal hat sie mir auch die Nummer gegegeben und ich habe vorgeschlagen, uns außerhalb der Veranstaltung zu treffen, worauf sie zusagte. Den nachfolgenden WA-Chat habe ich hier beigefügt. https://i.imgur.com/9AF6X8p.png Anmerkungen: Sie scheint jemand zu sein, der Aufmerksamkeit genießt bzw. braucht. In der Gruppe lacht sie viel und ist sehr euphorisch, meiner Meinung nach ein wenig übertrieben. Sie scheint sehr kontaktfreudig zu sein, da sie offenbar viele auch aus anderen Kursen kennt. Sie sagte mir mal "Sie ist sehr bestrebt das Studentenleben zu genießen" und hat auch mal von einer WG von Volleyballspielern gegenüber einer Freundin geschwärmt, als ich neben ihr stand, was ich etwas manipulativ deute. Dagegen wirkt sie extrem unglücklich, wenn sie mal niemanden um sich hat (z.B. wenn sie warten muss weil gerade kein Feld frei ist). Sie wirkt in letzter aber Zeit auch etwas schlecht gelaunt, wenn ich mal längere Zeit ihr keine Aufmerksamkeit gebe. Mein Eindruck ist, dass sie ein niedriges Selbstwertgefühl hat und überdurchschnittlich aufmerksamkeit- und anerkennungsorientiert ist. Ich selbst muss auch sagen, dass es mir leider die letzten male aufgrund von Unterzuckerung durch den intensiven Sport nicht gut gelungen ist, souverän zu bleiben, was sich wahrscheinlich durch ein wenig Nervosität geäußert hat. Es kann deshalb sein, dass ich den Eindruck erweckt habe, ich "wolle was von ihr" und sie mir deshalb eine solche Nachricht geschickt hat. Es kann aber vielleicht auch sein, dass sie von vornherein nur Aufmerksamkeit und Orbiter wollte und nicht mehr. Das könnte auch erklären, warum sie nicht sofort die Nummer geben wollte, denn eigentlich hat man doch fast immer das Handy dabei oder kennt zumindest seine eigene Nummer, oder? Mangels Erfahrung mit LSE-Frauen bin ich jetzt ein wenig unsicher, welche Strategie ich weiter fahren sollte. Natürlich werde ich einfach meinen Frame weiterbehalten und die Sportveranstaltung genießen. Und natürlich werde ich auch weiterhin freundlich, aufgeschlossen, cool und souverän zu ihr sein, als wäre nichts geschehen. wenn wir uns beisammen sind. Aber sollte ich auf sie zu gehen und mich neben ihr setzen, wenn sie wieder mal alleine und ein wenig stinkig schaut, und einen Talk beginnen? Oder sollte ich die Aufmerksamkeit minimieren? Ich habe nämlich das Gefühl, dass meine Attraktivität sinkt, je mehr Aufmerksamkeit ich ihr gebe. Auf der anderen Hand ist sie vielleicht auch nur unsicher was daten angeht und braucht mehr Zeit, oder sie wollte mit der Nachricht mich nur shittesten. Was meint ihr?
  2. 1. Dein Alter: 30 2. Ihr/Sein Alter: 28 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 3 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Oft 7. Gemeinsame Wohnung?: Nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Siehe unten 9. Fragen an die Community: Siehe unten Hallo Community! Kurz zur Vorgeschichte: Nachdem meine letzte lange Beziehung nach ca. 7 Jahren zu Ende ging war ich bis April 2024 ca 2,5 Jahre Single. Natürlich war die Zeit direkt nach der Trennung nicht so toll, ich hatte damit aber gegen Ende 2023 meinen Frieden gemacht. Nach vielen ONS und etlichen Bumble/Tinder Dates hatte ich die Apps gelöscht, da ich Anfang 2024 neben meiner Selbstständigkeit eine leitende Position in einem Profifussballverein übernommen hatte. An einem lustigen Abend mit Freunden installierten wir eine Dating App und swipten ein wenig. Aus diesem Spaß resultierten zwei vielversprechende Matches mit denen ich mich dann auch traf. Nach im Nachhinein zu kurzer Zeit (da hat mich irgendwie ein schlechtes Gewissen geplagt) entschied ich mich dafür mich auf eins der beiden Dates zu fokussieren. Hieraus resultierte meine jetzige Beziehung. Die Treffen mich meiner LTR waren und sind bis heute harmonisch, witzig, einfach und sexuell top. Meine LTR spielte von Beginn an mit offenen Karten bei den Themen mögliche Ehe, Kinder und Zukunft. Zudem erzählte sie mir von ihrer Vergangenheit (Essstörung, geringes Selbstwertgefühl). Die Themen waren für mich in der Kennenlernphase auch nicht wirklich präsent. Nach und nach rückte allerdings das Thema geringes Selbstwertgefühl dahingehend in den Vordergrund, dass mir dies in vielen alltäglichen Lebenssituationen (die nichts direkt mit der Beziehung zu tun haben) auffiel. Sei es beim Thema Job, Sport oder dem eigenen Aussehen. Ich würde mich selbst als unterstützenden Menschen beschreiben, allerdings gibt es auch Situationen in denen ich mir einen starken Partner wünsche und ich bin nicht sicher, ob meine LTR mir dies langfristig bieten kann, da meine Einschätzung ist, dass ich in dieser Beziehung in jeglicher Hinsicht die Führung übernehmen muss. Ich versuchte auch bereits mit ihr darüber zu reden, allerdings reagiert sie darauf mit Aussagen wie "so bin ich halt". Wo ist mein Problem? Grundsätzlich erfüllt meine LTR 75% der Dinge, die ich mir an meinem zukünftigen Partner wünsche. Allerdings sind da eben diese 25 % die mich stören und bei denen ich nicht das Gefühl habe, dass hier irgendwann mit Verbesserung zu rechnen ist. Diese 25 % führen dazu, dass es mir schwerfällt mich auf diese Sache so einzulassen, wie auf meine letzte LTR. Ich tue mich sogar schwer, damit mit ihr Urlaub für den Sommer zu buchen, da ich nicht weiss ob das für mich so lange halten wird. Gerne will ich noch erklären was mich stört: - Fehlende Eigenständigkeit im normalen Leben: Habe das Gefühl, dass ich (obwohl ich ein beschissener Hausmann mit Putzfrau bin) auch im Thema Haushalt die führende Rolle sein müsste. Ich wünsche mir hier wirklich eine Freundin, die den führenden Part übernimmt oder blöde gesagt auch mal gerne was kocht... - Das Leben kann auch mal schlecht zu einem sein, hier habe ich Sorge, dass sie durch ihre eigenen Probleme nicht in der Lage sein könnte mich zu unterstützen, wenn es mal bei mir soweit ist - Beruflich/Familiäre Differenzen: Wann kriegt man ein Kind? Wie wichtig ist der Beruf? Habe ich noch den Freiraum mich beruflich so zu entwickeln wie ich mir das wünsche? - Fehlendes Selbstbewusstsein und dadurch dauerhafte Unzufriedenheit mit sich selbst, dem eigenen Job, Körper usw. - Erneutes Auftreten der Essstörung möglich, da nicht so gefestigt wie ich dachte. Sie hatte mir gesagt, dass das für ihre EX-Freunde eine Horrorzeit war - davor hab ich Respekt. Habe aber aktuell nicht das Gefühl, dass das jetzt passieren könnte Mir stellt sich auch immer wieder die Frage, ob ich mit Date 2 evtl. besser harmonieren würde. Das diese nach meinem Wissen noch verfügbar ist, macht es nicht besser. Meine LTR war auch während der Beziehung mit Ihrer Familie im Urlaub und ich hatte gehofft sie deutlich zu vermissen, um zu sehen dass ich das wirklich will. Das war aber nicht der Fall. Welche Frage stellt sich mir? Ich bin kein Typ, der schnell Beziehungen wegwirft wenn sie eigentlich funktionieren. Zum einen habe ich die Angst, dass ich einen Fehler mache, wenn ich das beende. Es passen nämlich wie oben beschrieben 75% super (Humor, Sex, Interessen usw.). Es geht mir auch nicht darum, dass ich Angst hätte, dass da nichts anderes kommt. sondern viel mehr dass ich einen Menschen wegschicke, der gut zu mir passt. Auf der anderen Seite fällt es mir schwer nach 2,5 Jahren Single Leben und den aktuellen beruflichen Herausforderungen meinen Fokus auf eine Beziehung zu legen von der ich nicht zu 100% überzeugt bin. Der neue Job im Fussball bietet die Möglichkeit meiner absoluten Leidenschaft nachzugehen und mit den Aufgaben zu wachsen. Insgesamt bin ich unsicher, wie ich mit der LTR weiter verfahren soll. Habt ihr einen Ratschlag für mich?
  3. Hallo erstmal 🙂 Ich (29) bin neu hier im Forum und habe bisher nur still mitgelesen. Zu meiner Person: Mein bisheriger Erfolg bei Frauen, ist sehr überschaubar. Ich hatte Mitte 2022 und Anfang diesen Jahres, jeweils einen One night stand, abgesehen davon leider nichts. Mein Hauptproblem ist es, dass ich Schwierigkeiten habe, Frauen im allgemeinen draußen anzusprechen. Ich denke ich weiß auch was zumindest ein Grund dafür ist. Mit 21 hatte ich meine letzte Beziehung. Kurz nach dem mein Vater damals starb, hat sie mit mir Schluss gemacht und nahm seinen Tod als Begründung, weswegen sie nicht mehr mit mir zusammen sein kann. Wenig später fand ich noch heraus, dass sie sehr negativ über mich gesprochen hat und versucht hat mich so darzustellen, als hätte ich mich nur für den Sex mit ihr getroffen. Ich befand mich zu dem Zeitpunkt im dritten Lehrjahr meiner ersten Ausbildung und hatte nach dem er Starb nie wirklich Zeit, das was da passiert ist richtig zu verarbeiten, weil ich einfach funktionieren musste. Rückwirkend betrachtet, denke ich, dass mich das doch mehr geprägt hat, als ich es mir selber eingestehen wollte und habe im verlauf der nächsten Jahre extrem an Selbstwertgefühl eingebüßt. Selbstverständlich habe ich mich auch auf einigen Dating Portalen (Tinder, Lovoo etc.) versucht. Allerdings hatte ich dort nie wirklich Erfolg und außer dem einen One Night stand, den ich Mitte 2023 hatte, kam nie etwas dabei herum. Gerade das ewige Swipen auf Tinder und nie matches erhalten, hat mich regelrecht depressiv gemacht und mein sowieso schon angeschlagenes Selbstwertgefühl, war vollständig weg. Ich dachte mir jetzt sehr lange, so wenig Matches wie ich erhalte und allgemein wie wenig Erfolg ich bei Frauen habe, muss ich wohl sowohl optisch wie auch Charakterlich, wirklich ein sehr unattraktiver Mensch sein. Gerade daran würde ich gerne etwas ändern und mein Selbstbewusstsein zumindest wieder auf ein gesundes maß zurückerhalten. Eigentlich weiß, ich dass ich gar nicht mal so schlecht aussehe, allerdings der nicht vorhandene Erfolg auf den Dating plattformen, lässt mich doch daran zweifeln, immerhin geht es dort nur um Oberflächlichkeit. Ich möchte auch vorerst gar keine neue Beziehung haben, sondern mich viel lieber endlich Sexuel richtig ausleben. Immerhin werde ich bald 30 und langsam habe ich das Gefühl, das ich die letzten Jahre viel zu viel verpasst habe. Vor allem würde es mich reizen endlich mal draußen die eine oder andere Frau zu verführen. Tinder und Co. nutze ich gerade überhaupt nicht, weil ich viel zu viel Angst davor habe dadurch wieder in die Depression zurück zu fallen. Was mache ich in meiner Freizeit: Ich bin Hobbyfotograf, betreibe am liebsten Portraitfotografie und arbeite sehr gerne mit Cosplayern zusammen. Dieses Hobby lag jetzt allerdings, wegen meiner Depression eine ganze weile still, ich möchte damit aber nächstes Jahr wieder richtig anfangen. Seit Juli bin ich zur Ausbildung als Privatpilot angemeldet und stehe gerade vor meinem ersten Alleinflug, ohne Fluglehrer. Stand jetzt gehe ich davon aus, dass ich bis nächsten Sommer meine Lizenz erhalten werde. Dieses Hobby ist es auch was mich auf emotionaler ebene gerade ein wenig rettet und mir das Gefühl gibt, kein vollständiger Versager zu sein. Kraftspot im Fitnessstudio, allerdings lag das dieses Jahr wegen der Depression auch eher auf Eis. Ich habe mir aber vorgenommen spätestens im Dezember wieder durchzustarten. Alleine schon weil ich seit dem ich aufgehört habe knapp 5 Kilo zugenommen habe, die müssen wieder runter xD Ich fahre seit 12 Jahren Motorrad, allerdings habe ich mein Motorrad dieses Jahr verkauft um mir den Flugschein finanzieren zu können, das war mir jetzt wichtiger als das Motorrad fahren, da ich für diese Erfahrung ja auch schon über 12 Jahre zeit hatte. Sicher werde ich mir in den nächsten Jahren wieder eines zulegen, aber jetzt will ich mich erst einmal auf die Fliegerei konzentrieren. Vielleicht erhalte ich ja hier den Entscheidenden Rat, der mir bei meinem Problem helfen kann. Würde mich freuen
  4. Hi, Es soll ein etwas kritischer Beitrag werden und ich finde zu dem Thema leider noch zu wenig. Mir kommt es in unserer heutigen Zeit vor, dass immer mehr Menschen wichtig wird im Wettbewerb mithalten zu können, was den eigenen Körper und die Figur angeht. Immer mehr Männer streben nach mehr Muskeln, um auch in Bezug auf unser Hauptthema hier (die Frauen) bessere Chancen einfahren zu können. Aber auch die Frauen stehen heutzutage mehr unter Druck. Liegt auch viel an Social Media. Man sucht die Bestätigung, die Anerkennung. Letztendlich ist es wie bei der Sucht nach Geld und Status ein Hamsterrad, aus dem man nicht mehr so leicht raus kommt. Ich hab es mittlerweile satt für Geld, Aussehen etc. hart arbeiten zu müssen. Ich habe Zeiten hinter mir, wo ich sehr intensiv im Training war. Ich war aber auch sehr getrieben durch den prüfenden Blick danach in den Spiegel und ob meine Arme größer geworden sind (sog. Adonis-Komplex). Natürlich mag ich auch Sport und Bewegung. Aber inzwischen einfach natürlich, nach keinem strikten Plan, sondern nach Lust und Laune und wie mein Körper danach verlangt. Diese Erkenntnis war für mich befreiend. Eine echte Motivation statt zwanghafte Disziplin. Wie seht ihr das so? Komme mir ehrlich gesagt wie ein Teil einer Minderheit vor, die das so sieht.
  5. 1. Ich 26 2. Sie 20 3. monogam 4. Dauer der LTR: 3-4 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 4 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: …gut aber nicht gänzlich befriedigend / bei fast jedem Treffen, 3-4 mal die Woche. 7. Gemeinsame Wohnung?: Nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Hallo liebes Forum, ich hoffe jemand kann mir helfen bei meinen/unseren sexuellen Problemen. Es geht darum dass sich meine Partnerin beim Sex etwas merkwürdig verhält. In der Kennenlernphase fiel es mir schon auf, jedoch hatte ich einige Frauen zuvor die sehr verschieden waren, weshalb ich dem erstmal keine große Bedeutung gab und einfach meinen Spaß hatte und mir genommen habe, worauf ich Lust hatte, denkend jede Frau ist verschieden, das wird sich mit der Zeit noch geben. Mittlerweile führen wir eine relativ harmonische Partnerschaft mit getrennten Wohnsitzen, jedoch sehen wir uns mehrmals die Woche. Sie ist sehr hilfsbereit, bekocht mich, meldet sich fast immer als erstes und macht von außen betrachtet einen sehr herzlichen und treuen Eindruck. Jeder von uns hat noch ein unabhängiges Leben abseits dessen und geht seinen Pflichten und Hobbies nach. Nun zum eigentlichen Problem in Stichpunkten zur Übersicht: - Kann ihre Libido/Sexdrive sehr schwer einschätzen. Hat anfangs erzählt sie schaut Pornos und befriedigt sich regelmäßig selbst, aber initiiert den Sex selten selbst und ihre Lust ist nicht so gut zu spüren bzw. es macht den Anschein als genieße sie eher meine Aufmerksamkeit und mein Begehren, aber nicht den Sex als solches. Trotzdem ist sie sehr feucht wenns zur Sache geht, aber kann auch jederzeit aufhören und ist null needy (was mich stört, denn ich bin ein begehrenswerter Mann und bekomme das von der weiblichen Außenwelt auch zu spüren und das weiß sie auch) - Sie nutzt den Sex für Aufmerksamkeit und Manipulation (kommt mir so vor). Als kleine Veranschaulichung eine Geschichte. Wir hatten ein Tagesausflug gemacht und abends lagen wir im Hotel. Tranken das ein oder andere Gläschen Wein und hatten ein schönes Vorspiel. Als es dann zur Sache ging, fing sie nach kurzer Zeit kommentarlos abzublocken, wendete sich ab und begann sich im Spiegel anzuschauen und selbstzubefriedigen. Ich fand es nicht schlimm, denn ich mag es auch wenn Frauen sich nehmen was sie wollen und begann mir auch einen runterzuholen. Nach gewisser Zeit versuchte ich auf sie zuzukommen und weiter zu machen, aber sie blockte wieder ab und spielte weiter an ihrem Kitzler herum. In den Moment schossen mir zwei Gedanken durch den Kopf: Entweder sie manipuliert um sich selbst zu pushen, wie ein Typ horny auf sie ist, aber nicht an sie ran darf, oder sie erwartet härtere Maßnahmen meinerseits, in dem ich mir trotz Gegenwehr, nehme was ich möchte. Ich ging vom positiven aus und nahm sie ordentlichen ran indem ich ihre Hände packte und einfach selbstbewusst fortfuhr. Es ging auch, allerdings sah es keineswegs gewollt, bzw. befriedigend bei ihr aus. Ich hörte dann irgendwann abgeturnt auf und sie brachte mich oral zum kommen und wir gingen schlafen. Solche ähnlichen Situationen kamen häufig vor in verschiedensten Formen. Ich gehe davon aus, dass ihr zu vor niedriges Selbstbewusstsein in der Kennenlernphase extrem gepusht wurde, da ich sie sehr begehrt habe, allerdings war ich nie needy oder dergleichen, jedoch sagte sie mir dass sie sich seit sie mich kennt richtig sexy fühlt, obwohl sie vorher immer unzufrieden mit sich war. An sich schön zu hören, aber es hörte sich für mich so an wie: danke für deine Aufmerksamkeit, du findest mich geil, ich bin jetzt auf einem Podest und von hier oben bestimme ich, was sexuell wie wo läuft und ich kann mir deiner „sexuell“ sicher sein. Du turnst mich nicht mehr an, sondern Männer die ich nicht bekommen kann/konnte. - Demnach machte sie auch selten Drama im Allgemeinen, was ich sonst nicht kannte. Eifersucht zeigte sie etwas, aber war generell eher zurückhaltend und null aufbrausend. - Sie kommt beim Sex auch eher selten und wenn sie kommt, gibt sie keine großen Zeichen des Befriedigtseins von sich. Wir reden offen über unsere Vorlieben, haben schon vieles ausprobiert und es scheint alles zu laufen, aber mir macht es nicht mehr viel Freude, wenn die Partnerin keinen authentischen Genuss zeigt. Eigentlich bin ich durch meine Erfahrung im Pick Up und mit Frauen immer selbstzweifellos durchs Leben gegangen und hatte schon weit aus „heißere“ Frauen, rein optisch betrachtet, aber aus dem Grund, dass ich Erfolg mit Frauen hatte, konnte ich mir eine suchen, die mich in vielerlei Hinsichten anturnt und habe sie mir ganz bewusst zu eigen gemacht, aber nun tauchten diese komischen Probleme auf. Durch das Buch LDS, habe ich mir Gedanken gemacht und versucht ihr einen Persönlichkeitstypen zuzuordnen. Aber dabei entstand nur Chaos. Alle Mädels die ich jemals zuvor hatte, konnte ich locker einem Typen zuordnen. Nur bei ihr geht es nicht. Alles könnte zutreffen. Sie ist selbstbewusst, aber manchmal auch irgendwo nicht. Sie zeigt großes Interesse an Sex, aber dann auch wieder nicht. Sie freut sich über Kleinigkeiten und kuschelt gerne, aber kann auch nicht zu viel Aufmerksamkeit ertragen. Sie ist ruhig und ausgeglichen und gerne mal für sich, aber sucht auch nach dem Aufregenden. Vielleicht analysiere ich zu viel und erzähle für euch echt irrelevante Dinge, aber dieses Mädchen hat mir den Kopf verdreht, ohne mich betaisiert zu haben, oder gar in eine Oneitis reingezogen zu haben. Vielleicht denkt ich euch auch, was für ein Betalappen und sagt einfach nexten. Ich bin bereit sie zu verlieren, aber mein Ehrgeiz hindert mich daran. Ich würde gerne zumindest vorher das Problem genau erkennen und wenn möglich daran etwas ändern, oder aber ich lasse es wenn es sich nicht lohnt, jedoch will ich es vorab verstehen können. Ich habe selbst schon etwas ausgetestet um sie besser durchschauen zu können: Konsequent für eine gewisse Zeit keine sexuelle Annäherung mehr vollzogen. Das bemerkte sie schnell und stylte sich plötzlich reizender, aber machte keine richtige Verführung oder dergleichen und hörte ohne Drama damit wieder auf als ich sie merkte von mir kommt nichts mehr. Ergo kein Erfolg. Dann probierte ich sie etwas mehr an meinem Leben Teil zu haben, da sie mir manchmal angedeutet hatte, meine Absichten und Ziele nicht so ganz zu verstehen. Dachte dadurch bekommt sie mehr Vertrauen und kann sich noch mehr fallen lassen eventuell. Aber auch das führte zu keinem Ergebnis. Möglicherweise suche ich auch an der falschen Stelle. Mit ihr über diese Probleme explizit zu reden halte ich für falsch, denn es zeigt ihr unterbewusst, egal wie man es verpackt, eine gewisse Abhängigkeit. Deshalb habe ich es konsequent vermieden. Ab und zu habe ich freeze outs eingebaut und dann suchte sie auch wieder nach meiner Aufmerksamkeit, aber begann dann absichtlich den Spieß umzudrehen und machte Double Binds und Ködern&Wartespielchen und das obwohl wir uns nicht erst seit gestern kennen. Alles in allem eine neue, wenn auch unangenehme Erfahrung für mich. 9. Fragen an die Community: Habt ihr da Tipps und Erfahrungen mit solchen Frauen und könntet mir sie mitteilen ?! Eventuell habe ich wichtige Dinge vergessen zu erwähnen und teile sie euch gerne im Nachhinein mit. Einfach fragen. Vielen Dank
  6. 1. Dein Alter: 26 2. Ihr Alter: 25 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: getrennt Tja Leute, lange ist's her. Wollte mal versuchen, meine letzte LTR zu reflektieren. Accountability durch Beichte quasi. Vielleicht bald auch wieder erste Schritte aktualisieren (dann erstmal in anderen threads..). Meine letzte (und erste > 6 Monate) LTR: hat mein Selbstwertgefühl ziemlich auseinander genommen. Bin völlig instabil geworden und auch alle anderen Säulen im Leben mit heftigem Knick, die ich mir mlt viel Arbeit und Zeit aufgebaut hatte. Konnten einige von euch ja schon damals meilenweit sehen, dass es so kommen wird. Kurz: Es war eine unglaubliche Achterbahnfahrt. Hatte mich dann, nachdem ich durch Bücher, professionellen Rat und Freunde/Familie etwas klarer wurde, getrennt und wollte Ruhe. Aber dazu kam es erstmal nicht. Meine Ex hat die Trennung nicht akzeptieren können und danach irgendwie alle Knöpfe gedrückt, um mich bildlich gesprochen hin- und her über den Boden zu ziehen (sie kannte mich für die kurze Zeit schon sehr gut). Ich habe mich "gebremst", um sie nicht "auch noch runterzuziehen, sie hat es ja schwerer als ich" usw...bis ich ne totale Hülle war. Sie eskalierte ihr Verhalten. Hab richtig Ängste und Schuldgefühle entwickelt in der Zeit und viel mit mir machen lassen. Körperlich irgendwann auch abgerockt und total handlungsunfähig. Krass was paar Monate emotionaler Stress mit einem machen können. Was war los? Tiefere Ursachen? Mich hat wohl meine fehlende Erfahrung, aber auch meine Prägung eingeholt. Es war in meiner Familie absolut Standard, jegliche Art von Konflikt zu vermeiden, um bestimmte Figuren der Familie "in Schach zu halten", von denen Gefahr ausging (hat nicht wirklich geklappt). Außerdem wollte ich mich als Kind schon nicht wehren, weil ich ja dann dem anderen wehtun würde.Hab bis heute keinmal "zurückgeschossen". Bin auch ein Kümmerer und war es auch immer im SC oder Verein usw., zwischendrin aber eher ins Gegenteil von ungewollter Unabhänglgkeit gedriftet. Ich habe lange gebraucht, um aus dem am Boden liegen Modus wieder rauszukommen, obwohl ich viel Energie investiert habe und ein super soziales Auffangnetz habe. Konnte mich emotional kaum lösen, sie geht mir leider auch weiter nach bis heute. Habe mich irgendwann zur Kontaktsperre durchgerungen. Jetzt: Erst seit einem Monat merke ich, dass ich wieder in der Gegenwart bin und nicht mehr so krasse Scham verspüre. Ab und zu wieder Bestätigung von außen, privat und beruflich hat Wunder gewirkt. (darf nur nicht einzige Quelle bleiben..).Bin in einem neuem Umfeld total angenommen worden, ohne krass abliefern zu müssen, konnte durch Eigeninitiative auch wieder coole Erlebnisse schaffen, statt weiter auf erlösung zu warten Was bleibt/ Was ich gerade angehe ist: 1. Ansprechangst: Sobald ich und die andere Person etwas Comfort verspüren und man schon auf einem Date ist/ mit einer Gruppe unterwegs, läuft es bei mir immer sehr natürlich ab und klappt eigentlich gut. ich genieße die Zeit und habe immer ein echtes Interesse an anderen Menschen. Aber cold approach? No way. Ich bin von Natur aus immer flirty/charmant unterwegs usw. Aber halt keine Führung/Angst vor dem entscheidenden Schritt. Spreche gerade zumindest random und häufig an, aber mache immer noch nichts klar. Netter flirt eben.. 2. Konfliktverhalten/"Assertiveness": also nichts runterschlucken, frisst ja eh nur auf. Mit Typen streiten/zurechtweisen war nie ein Problem, aber wenn ne Frau verzweifelt/wütend ist....manchmal habe ich das Gefühl, ich träume davon, mich einfach fallen zu lassen in den Schoß und ein Sensibelchen bleiben zu dürfen (nennt man das Mutterkomplex?) 3. Verantwortung/Versagensangst: Angst vor nicht genügen hängt bei mir damit komischerweise zusammen. Fakt ist: auch ich konnte Trennung bzw vorher schon die Inkompatibilität nicht gut akzeptieren und hatte meinen Anteil, dass es nicht sauberer zu Ende ging mit meiner Ex (auch wenn ich nie einen Kampf draus machen wollte, sondern am Ende ja gerade aufgeben wollte, weil ich merkte, wie ich nur noch im Alarmmodus war im Alltag. Aber ich hätte ja handeln können statt warten, Loslassen statt Lösen wollen usw.). 4. Was auch wieder ein Problem werden wird, sobald ich zwar merke, jemand findet mich anziehend, aber es kommt auf den weiteren Verlauf an: Oneitis/Podestdenken. Hatte schonmal ne Oneitis mit 19 mit einer älteren Frau, wo ich nicht gecheckt habe, dass ich nur Unterhaltung bin. War auch mein erstes Mal, hat sie natürlich nicht umgehauen und ich wurde unsicher und zeigte es auch. Als sie mich paar Monate später ohne wirkliches Gespräch ausgesiebt hat, war ich am Arsch. Danach war ich paar Mal oberflächlich in Clubs abschleppen und dann lange Pause. Hab bestimmt 2 Jahre gebraucht, um die zu vergessen. Sie kam dann nochmal zurück in mein Leben, aber da habe ich mich dann geschützt. Nochmal später wieder zufällig und nochmal bisschen gut gequatscht auf ner Veranstaltung, dabei sollte es auch bleiben. 5. Loslassen Ich neige ohnehin zum Wechsel zwischen Obession/suchtartigem Verhalten und Prokrastination/Rückzug (obwohl ich immer drogen-abstinent war und nie Sch*** gebaut hab, aber akademisch usw. halt. Und meine Vorstellungskraft ist der Realität oft voraus. Ich habe den Verdacht, auch zwischenmenschlich wirkt sich das aus. Da habe ich aber noch keine genaueren Durchblick - vielleicht kennt das hier einer.) Bis zu meiner Ex war ich immer hinter viel selbstbewussteren (als ich), etwas unerreichbaren und etwas verspielten Frauen hinterher. Bei meiner Ex war ich dann der (vermeintlich!) Selbstbewusste und fühlte mich wahrscheinlich wohl auch wie ein White Knight. Dass meine Ex aber anfangs auch viele meiner Unsicherheiten zunächst angenommen hatte und mich bestärkte, werde ich ihr trotz allem für immer danken (habe ihr das damals alles erzählt). Die krassen Hochs waren ja irgendwie auch echt. Leider hat sie selbst auch Probleme, die ihr im Weg stehen und mein Vertrauen in sie ist tot. Ich war auch unfassbar naiv (Immer wieder die Fakten aufzuschreiben, hat mir sehr geholfen, nicht wieder schwach zu werden, wenn plötzlich wieder alle Worte kamen, die ich mir herbeigesehnt hatte, sobald ich mich ernsthaft lösen wollte). Ich habe mich deshalb dazu entschieden, ihr mit großem Abstand die Daumen zu drücken. Wir mussten einfach beide auf die Schnauze fallen. Gott sei Dank habe ich, auch wenn die Saat dafür zwischenzeitlich definitiv da war, keinen anhaltenden Groll auf sie oder mich entwickelt und auf andere übertragen und konnte mein Interesse an Menschen wiedergewinnen. Auch wenn ich irgendwie vorsichtiger und abgeklärter geworden bin, quasi nicht mehr wie früher auf die Welt gucke: Zynismus ist es nicht.
  7. Hi, ich möchte gerade in meinem Leben ein persönliches Thema angehen. Ich nehme dazu ein klassisches Veranschaulichungsbeispiel, das Thema Haarausfall bei Männern. Geht ihr mit einer Glatze souverän um oder macht ihr euch über eine Haartransplantation, Haarsystem etc. Gedanken? Einen Weg finden damit zu leben oder es ändern? Wie lernt jemand damit glücklich und zufrieden zu werden? Anderes Beispiel: Körpergröße. Nehmen wir einen unterdurchschnittlich großen Mann (< 1,70 m). Wie lernt dieser sich wohl in seiner Haut zu fühlen? Wie genau kann er das erlernen? Erfahrungsgemäß gehen Affirmationen nicht genug in die Tiefe. Danke vorab für eure Erfahrungen.
  8. Moin, zu erst wünsche ich euch frohe Ostern und noch angenehme Feiertage! Momentan beschäftige ich mich damit, trotz Erfolglosigkeit bei Frauen und einem nichtexistenten Sexleben mich trotzdem als Mann fühlen zu können. Normalerweise verführt an Mann Frauen und hat Sex mit denen. Für normale Männer ist es ein ganz normaler Bestandteil des Lebens - aber ich muss ehrlich sagen, dass ich derzeit keine Attraction in mir fühle. Mir fehlt gerade die Fantasie dafür, irgendwann wieder eine Frau kennenzulernen und auch intim mit ihr zu sein. Momentan habe ich sowieso andere Baustellen und Ambitionen. Ich habe eine 4-jährige Beziehung hinter mir und bin gerade in einem Prozess, ohne jeglichen emotionalen Support ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Das Thema Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl ist auch ein Grund, weshalb ich gerade in einer Verhaltenstherapie bin. Das Ende der Beziehung hat alte Wunden von früher zum Vorschein gebracht. Ich trage mit mir noch den Schmerz vergangener Ablehnungen (die ich z.T. auch selber mit lappigem AFC-Verhalten herbeigeführt habe). Aber unabhängig davon habe ich das Gefühl, dass Frauen mich schon allein dafür verachten, dass ich ein (vllt. zu) rücksichtsvoller und netter Typ bin. Das ist btw auch eine Baustelle, die ich in mir sehe... Doch zurück zur Frage: Wie kann ein Mann sich als Mann fühlen, obwohl in seinem Leben Frauen quasi nicht existent sind? Ich weiß, dass Sex und Verführung nicht die einzigen Bestandteile sind, die Männlichkeit ausmachen. Aus meiner Sicht gehört es vor allem auch dazu, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Ein Ziel vor Augen zu haben und auch darauf hin zu arbeiten. Und auch aus sich rauszukommen, ohne sich zu verstecken. Vor allem das letztere ist etwas, was mich am gerade viel beschäftigt. Ich bin gespannt auf eure Beiträge und vllt. ist da auch der ein oder andere hilfreiche Impuls dabei. Viele Grüße, Django
  9. Nun liege ich gerade in meinem Bett und denke, etwas nach, ehrlich gesagt bin ich ziemlich genervt, da ich derzeit einen neuen Job ausübe, das Ganze läuft über eine Zeit Arbeitsfirma, auf die Stelle wurde ich durch einen Kollegen aufmerksam, der im Unternehmen eine Ausbildung gemacht hat. Leider bin ich nicht in seine Abteilung gekommen und übe einen anderen Bereich aus. Bin jetzt fast einen guten Monat da und mache hier und da noch Fehler, was mit der Zeit besser wird. Dennoch gibt es da einen alten Knacki, der pöbelt ständig rum, sobald er sieht, dass ich einen Fehler mache oder macht die Probleme der anderen zu seinen und fängt an, wie bekloppt durch die Halle zu brüllen, werde das Gefühl auch nicht los, das mein Meister mich genauso auf dem Kieker hat und irgendwie wird mir mehr und mehr das Gefühl vermittelt, ich sei dumm, allmählich fange ich selbst an zu glauben. Wie ich von Arbeitskollegen erfahren habe, ist Mobbing an der Tagesordnung, Feedback bekommt man nicht bezüglich seiner Arbeitsleistung und man sollte auch nie gegen an reden, also akzeptieren, das man vielleicht als Idiot betitelt wird. Ich selbst bin hier in Deutschland geboren, habe aber südländische Eltern, meine Arbeitskollegen sind alle 40-50+ und sind Deutsch bis auf 2 Flüchtlinge. Ich gehe hoch motiviert zur Arbeit und sage mir selbst am nächsten Tag mache ich es besser und je näher der Feierabend rückt, desto schlechtere Laune bekomme ich, sobald, Feierabend ist, bin ich etwas traurig und fahre mit einem unguten Gefühl nach Hause, weil negative Luft im Raum liegt..das spüre ich auch in der Umkleide, werde das Gefühl nicht los, sobald ich aus der Umkleide bin, wird hinter meinem Rücken geredet. Vielleicht mache ich mir selbst da zu großen Druck und denke zu viel mit dem Kopf, aber mein Gefühl nach wirkt es halt so. Da ich das Handtuch nicht schmeißen will und auch angewiesen bin auf den Job, möchte ich gerne euren Eindruck darüber wissen.
  10. Guten Morgen, Dadurch, dass ich gerade an meinem Selbstwertgefühl arbeite merke ich momentan, dass ich mich immer und oft durch Frauen definiere. Ablehnungen sind für mich Okay, heißt, es juckt mich fast gar nicht, würde ich behaupten. Aber, wenn ich abgelehnt werde, dann ist es immer so, dass ich dann an mir selbst zweifle und mein Selbstwertgefühl sinkt. Das löst dann Unsicherheit aus und lässt mich dann noch mehr arbeiten, weil ich dann mehr zutun habe, um es rückgängig zu machen. Die Menschen die mit PU erfolgreich werden, sind die, die mit Ablehnung klar kommen. Und da will ich hin. Alles, was ich weiß ist, dass ich Glaubenssätze ändern sollte, damit ich mich mehr davon definieren lasse, aber das war’s. Mit freundlichen Grüßen
  11. Moin moin, ich arbeite neben dem Studium geringfügig in einem Krankenhaus an der Pforte, dort bin ich Telefonist für das komplette Krankenhaus und verbinde Anrufe, die von außen eingehen mit der richtigen Stelle, ebenso verbinde ich auch internen Telefonate der Ärzte, Pfleger usw. mit der richtigen Stelle. Außerdem steht in dem Pfortenraum immer eine Transportkiste, in die die Ärzte und Pfleger Blutröhrchen usw. reinlegen. Diese Transportkiste wird in regelmäßigen Abständen mittels Taxi in ein anderes Krankenhaus geschickt, da dort das Labor, wo die Proben untersucht werde. Es kommt auch vor, dass Material, was sehr dringen untersucht werden muss, von einem Arzt oder Pfleger in die Transportkiste gelegt wird und ich die Transportkiste unverzüglich und eilig mittels Taxi in das andere Krankenhaus schicken muss. Das sind so die Hauptaufgaben die ich bei diesem Nebenjob habe. Ist also schon ein sehr entspannter Nebenjob finde ich. Übrigens: Ich sitze komplett alleine im Pfortenraum, arbeite also immer alleine, und habe einen Schalter, um jedes Mal die Tür zu öffnen, wenn jemand klopf (z.B. ein Pfleger um etwas in die Transportkiste zu legen). Die Pfleger der Ambulanz bringen häufig Blutröhrchen usw. und legen sie in die Transportkiste. Danach verschwinden sie aber auch direkt wieder. Das dauert also nur ein paar Sekunden, also auf jeden Fall, wenn man sich mit dem Pfleger oder Arzt nicht großartig unterhält, weniger als eine Minute, dann ist der Pfleger/Arzt wieder aus dem Raum. Nun aber zum Hauptthema: Ich finde eine Krankenschwester aus der Ambulanz hot. Sie sieht gut aus, wirkt, wenn sie in den Pfortenraum reinkommt, um was in die Kiste zu legen, nett und weder arrogant noch abgehoben. Sie hat eine schöne Stimme. Ich muss ja öfter in der Ambulanz anrufen, da hatte ich sie schon öfter mal am Telefon. Ich würde gerne irgendwie Kontakt zu ihr aufbauen, ihre Nummer kriegen. Das Problem ist, ich arbeite da ja nur geringfügig neben dem Studium, mache also nicht viele Stunden dort. Daher bin ich nicht oft vor Ort dort. Da es ein Krankenhaus ist, ist es ist Schichtarbeit. Ich arbeite dort also nur relativ selten und wegen der Schichtarbeit, ist es nicht einmal sicher, dass sie auch arbeitet, wenn ich gerade arbeite. Außerdem höre ich in Kürze auf dort zu arbeiten. Wenn ich jetzt nicht versuche Kontakt zu ihr aufzubauen, dann war's das. Die Vorstellung ein attraktives Mädel nur noch jetzt ansprechen zu können und ansonsten keine Chance mehr zu haben ist schon mies. Wenn ich sie jetzt nicht anspreche und dann in Kürze dort nicht mehr arbeite, werde ich wohl in nächstes Zeit keinen Kontakt zu ihr aufbauen können und muss sie komplett vergessen. Irgendwie ein mieses Gefühl, eine miese Vorstellung. Mir bleibt keine Zeit mehr, da ich in Kürze nicht mehr dort arbeite und nicht weiß, wob ich sie noch öfter als an einem Tag während der Arbeit sehen werde. Ich hab keine Zeit mehr, um einfach erstmal beim nächsten Dienst mit small talk zu beginnen und dann beim zweiten Dienst, den sie auch hat, nach der Nummer zu fragen. Der nächste Dienst, an dem ich mit small talk beginne, war dann vielleicht der letzte Dienst, in dem ich sie sehe und dann habe ich, bis auf small talk, keine Nummer und sehe sie nicht mehr wieder. Mir bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als nur noch die Reißkleine zu ziehen und muss am nächsten Tag, wo ich sie auf der Arbeit sehe, handeln. Ich habe mir folgendes überlegt: Entweder 1.) oder 2.) oder gibt es eine bessere Herangehensweise? : 1.) Beim nächsten Dienst, den sie auch hat, könnte ich sie fragen, seit wann sie schon dort arbeitet und dann einfach ganz direkt sagen "Du kommst mir sympathisch vor, meld' dich bei mir, wenn du Lust hast". Alternativ: "Du wirkst nett, meld' dich bei mir, wenn du Lust hast" oder "Du bist mir aufgefallen, meld' dich bei mir, wenn du Lust hast." und ihr meine Nummer zustecken. 2.) Ich schreibe ihr einen kleinen Brief mit netten Worten, dass ich mich immer freue ihr lächeln zu sehen und ob ich sie mal zu einen Kaffee oder Eis einladen könnte. Dazu schreibe ich meine Telefonnummer. Wie findet ihr meine Ideen? Habt ihr bessere Vorschläge? LG Am Rande, eigentlich nur als nebensächliche Information: Ich muss dazu sagen, ich bin 29 und Jungfrau. Ich sehe aber weder hässlich aus, noch bin ich dick. Ich bin 1,86m groß, wiege aber nur 70kg, bin also ein "Spargeltarzan" und fühle mich zu schlaksig, um die Mädels auf die ich steh kriegen zu können. Das ist vielleicht Quatsch, aber es ist schwer das aus dem Kopf zu kriegen. Ich will mit Krafttraining anfangen, weil's mir generell gut tut und ich dadurch auch etwas an Masse zulegen kann, auch wenn ich sicher zu den "Hardgainern" gehöre, mein Stoffwechsel gut ist und ich nur schwer zunehme. Wenn ich Krafttraining betreibe und gut auf einen Kohlenhydrat-Überschuss achte, werde ich sicherlich etwas zunehmen, womit ich mich dann wohler fühlen würde. Generell tut Sport ja gut, stärkt das Selbstbewusstsein, damit kann ich nichts falsch machen. Ich stand das erste Mal so richtig extrem, wo es mich wirklich belastet hat, in der Schulzeit mit 16 / 17 auf ein Mädel. Davor fand ich auch schon manchmal Mädels geil, aber erst mit 16 / 17 so um den Dreh stand ich das erste Mal halt sehr stark auf ein Mädel, will ich damit sagen. Davor die Mädels auf der anderen Schule fand ich aus speziellen Gründen nicht so geil bzw. nur selten geil. Aber das ist lange her und soll hier nicht das Thema sein. Es hat sich aus verschiedenen Gründen so entwickelt, dass ich bisher keine sexuelle Erfahrung habe. Ich will jetzt durchstarten und habe auch an sich Bock darauf, Mädels zu daten. Hatte bisher nur einmal ein Date, das war aber verkrampft, diese typische "Interview"-Situation. Ich hab mich mit pick up ein wenig beschäftigt und denke, dass ich mich einfach mehr trauen muss. Einfach bedingungslos locker zu mir stehen muss, Unsinn reden, sie dann berühren usw... Habe es zwar noch nicht gelesen, aber es gibt da ja diese "Stufenleiter / Leiter des Körperkontaktes" o.ä..... Werde ich mir mal ansehen. Ich habe das Buch "Der Sex-Instinkt" von Nico Gold. Denke es ist ein gutes Anfänger Buch. Habe es teilweise durchgelesen. "Lob des Sexismus" habe ich auch, aber noch nicht gelesen. Ich bin eher introvertiert und ruhig. Ich bin auch nicht der Selbstbewussteste, habe Probleme mit dem Selbstwert-Gefühl. Ich bin mit mir selbst leider nicht im Reinen. Ich habe das Gefühl, desto weniger Hobbys ich aktiv ausführe, desto weniger ich Sport betreibe, desto mehr ich über Dinge nahgrüble, desto größer sind meine Selbstwert-Gefühl Probleme, die glaube ich aus meiner Kindheit/Jugend kommen, ich weiß auch spezifisch mit was es da zu tun hat. Ich hatte aber an sich eine schöne Kindheit und gute Eltern. Insofern muss ich denke mich einfach nur mit der Vergangenheit abschließen. Und wie gesagt: Ich habe das Gefühl, dass immer dann, wenn ich aktiv war, Sport gemacht habe, mich auf's Studium konzentriert habe, mich nicht verglichen habe und nicht über andere Menschen nachgedacht habe, ich dann auch am wenigsten diese Selbstwertgefühl-Probleme hatte. Ich glaube, das Problem mache ich mir vielleicht selbst und es ist kein Problem, wenn ich einfach wieder aktiver im Leben wäre. Ich denke, dass ich mehr Sport machen muss (im Moment gar nicht), Hobbys aktiv betreiben muss (im Moment fast nichts), damit ich glücklicher mit mir selbst und meinem Leben bin. Vielleicht ändert sich dann vieles automatisch zum Positiven. Ich bin aktuell auch in keiner guten Wohnsituation und werde wieder in die Stadt ziehen, in der ich meinen Studienplatz habe (von NRW nach Graz in Österreich ziehen, bin dann nur noch abundzu in NRW bei meiner Familie). Das wird denke ich auch viel positiven Input für mich bringen. Mein Studium habe ich pausiert und werde in Kürze weiter machen. Mir geht es momentan nicht gut, da bin ich ehrlich, ich bin nicht glücklich mit mir selbst und meinem aktuellen Leben. Ich habe daher auch überlegt, ob es dann überhaupt Sinn macht sie anzusprechen bzw. ob es Sinn macht mir Moment generell Mädels zu daten. Zu verlieren habe ich ja nichts, insofern denke ich mir, dass ich das Mädel auf der Arbeit trotz meiner momentanen suboptimalen Situation ansprechen sollte.
  12. Zur Situation: Habe mich das erste Mal mit 19 hier etwas hier eingelesen. War angeblicher Frauenschwarm, mit dem aber alle Frauen trotzdem nur befreundet waren. Der nur auf Parties aus sich rauskam und dann mal KC und Petting, aber ging nichts weiter (Teenie-Beziehung ja, ging aber nicht so lange). Mit der Zeit wurde ich noch im gleichen Jahr zumindest so selbstbewusst, dass auch mal ein Date aus dem normalen Alltag heraus enstand (Uni) oder auf eine Party noch Dates folgten. Dann: Heftigst verschossen in viel erfahrenere Frau aus der Studi-Clique. Lay kam dann in der Nacht ihrer Geburtstagsparty, aber ich war schon zu besoffen und am nächsten morgen so nervös, dass es ziemlich schlecht war - keine gute Ersterfahrung. Sie hat mir daraufhin noch eine Chance gegeben und es zog sich ein paar Wochen, aber meine Unsicherheit hat es vollkommen zerstört, vorher lief eben viel über "fake it until you make it". Das hat mich dann erstmal ein halbes Jahr in die Clubs und die Bibs getrieben und ich habe versucht, mich mit anderen abzulenken. Ferner bin ich im anschließenden Jahr krank geworden und habe es mir dadurch mit weiteren ernster in Betracht kommenden Frauen versaut, weil ich nicht drauf klar kam. Daraus sind dan einfach 2 Jahre Pause geworden, um mein Leben in den Griff zu kriegen. Das hat gesundheitlich und beruflich auch geklappt, was ein ziemliches Wunder ist und meine gesamte Energie benötigt hat (keine Unternehmungen außer am Wochenende mal einen Kaffee oder Geburtstage). Aus meiner Sicht hinweg bin ich auch über die "Onenitis" endgültig hinweg gewesen, als ich sie nach mehreren Jahren auf einer Party getroffen habe und die Kommunikation völlig easy und angenehm für mich war. Jetzt bin ich wieder auf der Piste. Besonders gut im Direct Approach auf der Straße und Situationen herbeiführen war ich allerdings ohnehin nie. Meine Dates haben sich fast immer auf gemeinsame Abende im Bekanntenkreis ergeben. Läuft daher schleppend. Alleine das gibt mir schon hart zu Bedenken. Außerdem hat es mir jetzt ausgerechnet eine Mitbewohnerin angetan - dazu habe ich bereits einen anderes Thema verfasst, bei dem deutlich wird, wie widersprüchlich und unsortiert meine Verfassung gerade ist: Die Situation hat in mir in der letzten halben Woche zu einem wahnsinnigen Kopffick geführt; vorher war der Leidensdruck im Alltag gar nicht da, weshalb ich nie über Coaching/ Therapie diesbezüglich nachgedacht habe. Frage: Heißt es aus Eurer Sicht schlicht "Von 0 anfangen und üben, üben, üben" oder braucht man da einen anderen, viel tiefgehenderen Ansatz? Was meine sonstige Persönlichkeitsentwicklung angeht (Werte, Ziele, Krisen präventiv verhindern und seine Muster erkennen), bin ich die letzten zwei Jahre sehr weit gekommen. Nur das Thema Sex&Partnerschaft blieb halt hart auf der Strecke, weil ich mich schon mit wenig Erfolg und endlich loswerden der (vllt) Onenitis zufrieden gegeben habe und nicht weiter dran gearbeitet habe, bin da also noch ein ziemlich unerfahrener Typ. Damals hat es aber zumindest auf oberflächlicher Ebene geklappt. Konnte ich das da auseinanderhalten, weil ich eben noch ein gedankenloser Idiot war? Der Begriff "Game" ist wohl auch schon ne Übertreibung von mir, da ich ja gerade nicht umfassend erfolgreich war, sondern jetzt nur noch Probleme mit Anfangsschritten hatte, die ich früher wenigstens nicht hatte. Früher war ich körperlich auch deutlich attraktiver, konnte also vielleicht einfach gut kaschieren.
  13. *bei der Überschrift handelt es sich um einen Arbeitstitel, sollte aber klar sein Worum es geht. *Falls mir hier jemand kurz erklären könnte wie es mit der Formatierung von nem aus docs kopieren text funktioniert wäre das hammer, irgendwie reagiert der editor auf nix. Ziel dieses Threads sollte es sein: 1) Mein Selbstwertgefühl(SWG) zu sarnieren! 2)Meine Motivationen hinter den wichtigsten Dingen in meinem Leben zu hinterfragen bzw. klarzustellen.(Beruf/Unternehmungen, Beziehung, Sport und schlussendlich ja auch Game/Pick up) 2a) Glaubenssätze identifizieren 2b) Bedingungen Klauseln zu identifizieren & zu beseitigen 3) Wenn nötig diese zu korrigieren bzw. die daran gebundene Tätigkeit einzustellen/verändern/ oder mit dem richtigen Mindset/Motivation weiterzuführen. Dieser Thread ist sozusagen die Fortführung der Diskussion aus dem Beziehungsforum vornehmlich mit @Helmut und @noraja ihr könnt ihn Hier lesen: TLTR: + aktuell in einer LTR (meine erste richtige) + Aktuell “technisch“ Leben auf der Kette (Selbständig, gutes einkommen) + Aktuell verunsichert wegen meinen Fetischen und wie diese mit meiner LTR vereinbar sind + aktuelle “Fear of Missing out” bzgl Game (Wenns interessiert Laycount ist bei 5 (3x so häufig full close, aber aus Potentzproblemen gescheitert,siehe meinen Beitrag) /Bedürfnis das nachzuholen + “Notorischer Selbstoptimierer und das nur um Frauen zu beeindrucken” - Meine Freundin, März 2021 Glaubensätze/Bedingungklauseln: - Ich muss mal der große Player gewesen sein um eine glückliche ggf. auch monogame Beziehung zu führen? - Ich muss selber in dem Bereich erfolgreich sein, in dem eine andere person Erfolg hat um mich mit dieser gemeinsam darüber erfreuen zu können (beispiel Gamen/ Finanzen/ Beruf etc…) - Ich muss attraktiv und anziehend sein um Spaß zu haben - Ich brauche ein schwaches SWG um getrieben zu sein und gute Leistungen zu erbringen. - Nur Leute die innerlich gebrochen sind, können wirklich hervorragende Leistungen bringen. (Wobei sich der schon langsam auflöst, aber ziemlich gefährlich ist) ----------------- Ich werde hier jetzt aber nochmal die wichtigsten Hintergründe und Eckdaten zu meiner biografie liefern + diesen eingangspost wenn nötig updaten bzw. ne kleine TLTR Übersicht meiner Entwicklung geben, für die die es interessiert. Könnte neben Themen wie “Die besten Opener bei Tinder”, “Die Reise zu meinem 100sten lay” oder “Wieso ich wegem meinem schlechten Aussehen mein leben wegwerfe(RedPill)” sicher für den einen oder anderen hier ganz interessant sein. Ich wäre wahrscheinlich froh gewesen sowas schon vor jahren zu lesen. Dazu muss ich sagen, dass mir das Forum hier von der Qualität sehr überrascht hat. Tatsächlich muss man als neues Mitglied/Wiedereinsteiger 2x hingucken, gerade weil oben genannte themen- natürlich primär ins Auge stechen - um zu checken was für nen krassen mehrwert hier einige Mitglieder abliefern. Gerade was PD/Mindset/ Innergame betrifft und ich bin gerade echt dankbar hier gelandet zu sein. Soll natürlich die rein technischen Themen oder einige wirklich gute Layreports nicht abwerten, ich denke jeder weiß wie das gemeint ist. Damit zu mir und meiner Person: Ich bin Lucky, 30 Jahre{April 2021} und bin das erste mal mit Pickup und ich glaube sogar mit diesem forum hier vor gut 10 Jahren in Kontakt gekommen. Damals hab ich mir dann einiges an Videos, Hörbuchern und Lektüre besorgt unter anderem von RSD Tyler, Ross Jeffries und natürlich auch einiges von Mysterie & Co… War aber dann auch erstmal nicht weiter relevant, weil das wie bei so vielen hier eh erstmal in Hirnwichserei geendet ist, also bisschen Theorie lesen und sich dann einbilden wie Toll man Frauen ansprechen kann. Das die Realität etwas anders ist muss ich hier wohl keinem erzählen, das ganze war von da an aber immer in meinem Hinterkopf. Ich bin absoluter Verfechter davon, dass für ein solides Game die Grundlage stimmen muss und damit meine ich nicht mal eben sein “Inner Game” zu fixen, indem man abends brav seine affirmationen runterleiert, oder noch schlimmer irgendwelchen outer game Routinen nutzt um seine Unsicherheiten autisitisch zu überspielen, sondern aufrichtig und ehrlich in alle bereichen seines Lebens hart an sich arbeitet und seinen Ängsten gegenübertritt. Dazu jetzt mal die schonungslose Story meiner Teenagerzeit bis hierhin + wo ich aktuell stehe: Meine Kindheit eigentlich recht unbeschwert bei meinen Eltern und Großeltern verbracht, komme aus der soliden mittelschicht, keine drogenprobleme bei meinen eltern oder sonstige traumatische vorkommnisse. Als junger Teenager ich schätze ich müsste so 14/15 gewesen sein fingen dann aber erste Probleme an, ich war immer sehr aktiv/überdreht und hatte allgemein ständig was zu sagen.(Heute wär ich easy auf Ritalin eingestellt). Ständig Probleme in der Schule allerdings nicht notentechnisch, sondern wegen auffälligkeiten, tadeln etc...in dieser Zeit ist vor allem die Bindung zu meiner Mutter immer schlechter geworden. Hier war ganz klar Zuneigung und Aufmerksamkeit daran geknüpft, dass ich gute Noten nach hause brachte, bzw. ihr Ideal eines sinnvollen Mitglieds der Gesellschaft erfülle. Zu diesem Zeitpunk dann auch meinen ersten “Freundeskreis” kennen gelernt. Alles eher dominante Typen aus dem Bereich Kiffer/ Gangster/Hopper/Sprayer (Mitte 00er Jahre) ständig draußen gewesen, hier gab es natürlich ganz klare Gruppendynamiken, Hierachien und Strukturen + Die “Alphas” der gruppe hatten natürlich auch die mädels am start und es wurde natürlich auch ganz klar kommuniziert wer wann, wie sex hatte. Kam mir damals so vor als wäre ich mit 15/16 ewige Jungfrau. Kurz zu mir: War sicher kein Gruppenführer, eher außenseiter, aber jetzt nicht das typische Vollopfer, bei manchen recht beliebt, bei manchen nicht. Hab aufjedenfall auch austeilen können, besonders verbal und war sicher nicht immer der angenehmste Zeitgenosse. Hatte dann aus verschiedenen Gründen, stress mit einem der Gruppenführer, das ganze ist in eine für mich ziemlich demütigenden Situation geendet, in dem ich vor versammelter Mannschaft auf die Fresse bekommen habe, keine körperlichen Schäden, anders dürfte seitdem meine Seele aussehen, bin nach hause gegangen und hab erstmal geheult und damals auch niemandem davon erzählt aus der Familie etc.... (Ich meine die hintergründe heute zu kennen, jahre später mal durch einen zufälligen gesprächsfetzen aufgeschnappt, was auch zu meiner damals relativ respektlosen umgang mit anderen Menschen gepasst hätte, wobei @helmut hier auch schon berechtigt eingehakt hat, genau darüber nachzudenken mir die schuld zu geben bei diesem vorfall→ ich werde das Beobachten & Berichten) Das war natürlich ein radikaler Schnitt hab danach nie wieder direkt was mit den Leuten gemacht bzw. hat mich das ganze für die nächsten Jahre ziemlich in die isolation getrieben. Ich war immer Jemand der gerne draußen war, aber dazu gehörten dann logischerweise die oben beschriebenen Typen, auf der anderen seite damals schon nur WoW zockende Stubenhocker mit denen ich auch nicht gut zurecht kam, hatte damals auch kein eigen PC oder Handy, weil das wiederrum mangels adequater schulleistungen unterbunden wurde. Das einzige was mir übrig blieb war Fitnesstraining/ Kampfsport und Sport allgemein, habe dann mit 17/18 auch wieder mehr Zugang zum internet bekommen (sonst nur am wochenende bei meinen großeltern) und bin recht radikal mit Tricking in kontakt gekommen, (Mischung aus Kampfkunst und Akrobatik) → war damals ganz neu, dementsprechend recht dünne Szene im deutschsprachigem Raum und war hier ganz gut connected, bzw. bin auch viel rumgekommen und hab den Lifestyle nen paar jahre lang gelebt. {Hintergrund das ganze zu lernen, war übrigens Frauen mit einem Rückwärtssalto zu beeindrucken...haha...diese Motivation erstreckt sich indirekt natürlich bis heute durch fast alles was ich tue.} In der Zeit mein Abi gemacht, ein FSJ absolviert (heute bundesfreiwilligendienst),meine erste freundin gehabt(dazu gleich mehr), ein studium abgebrochen und mich eigentlich mehr schlecht als recht als Trainer, und mit diversen Nebenjobs (wie regale einräumen bei Aldi und als Parkplatzordner) über Wasser gehalten. Ich war bis zu meinem 24 Lebensjahr ein absoluter Hobo/Punk. Keine Ausbildung, Kein Job, ich war zwischendurch nichtmal krankenversichert (ein gebrochendes Wadenbein + op kostet übrigens 12.500€ → bin fast ohnmöchtig geworden als ich den brief gelesen haben 😄 → konnte mich zum Glück rückversichern. Ich war trotzdem zwischendurch hoch verschuldet so mit 5.000€ was meinem Mindset 6 Selbstwert damals natürlich auch nicht zuträglich war, in einer Zeit in der manche Kollegen schon lange eine Ausbildung haben bzw. so langsam mit dem Studium fertig werden.. Der “Bruch “ Im wahrsten sinne des wortes, kam dann durch eine Halswirbelfraktur die ich mir bei einem Tricking- Bail zugezogen habe (Full full auf nem gartentrampolin zu Genick), der mich gut und gerne in den Rollstuhl hätte katapultieren können. Ich hatte extremes Glück, hab nen paar Wochen eine Halskrause tragen müssen, keine bleibenden Schäden, Rückenmark war nicht verletzt. Mir wurde in diesem Moment das erste mal radikal bewusst wie sterblich ich war und dass ich mir bei solchen aktionen besser vorher überlege - nicht ob ich es tue - sondern WARUM!. Es gibt Leute die Leben und Sterben für ihre Leidenschaft, diese Menschen sind von irgendetwas “höherem” Motiviert und z.T zu fast übermenschlichen Leistungen im Stande(und wenn nicht ist das auch nicht schlimm), ich hatte das Glück 1-2 dieser menschen im Laufe meines Lebens über den Weg zu laufen, ich gehöre jedoch nicht in diese Kategorie und wurde mir dessen auf brutale aber doch sehr heilende Weise bewusst. {Wenn ich das gerade so lese ggf. ein Ziel für mich irgendwann mal in einen solchen Modus “reinzutappen”} *das ist natürlich nur ein Abriss von meiner Story, werde hier ggf. noch dinge ergänzen bzw. wenn ihr rückfragen habt, fragt. Auch in den letzten 5 jahren gab es einige Episoden an krassen erfahrungen die ggf. interessant/erläuternswert sind, aber ich denke ich spreche sie an wenn der kontext dazu stimmt. Fast Forward zu heute/Status Quo: Bin damals über umwege mit einer speziellen Form der Chiropraktik/ Osteopathie in Kontakt gekommen, hatte hier gute Mentoren, hab mir einen guten Kundenstamm aufgebaut, kann vielen Menschen helfen und habe mich mittlerweile erfolgreich selbständig gemacht. → Hier schätze ich das Meine Motivation am “reinsten” ist, hab hier nicht wirklich viel mit attraktiven frauen zu tun, eher älteres Klientel, hab aber wirklich das Gefühl etwas zu bewegen, werde aber auch hier weiter kritisch in mich gehen. Ich schwimme nicht in Kohle, habe aber ein sehr gutes Einkommen, habe gute Rücklagen auch in Form von ETF´s und anderen Aktienanlagen gebildet (passiv investiert) und kann mich sehr glücklich schätzen das geld in meinem Leben einfach kein limitierender Faktor mehr ist oder ich mir darüber Sorgen machen müsste. Hab ich nen guten Freundeskreis + 1 Person mit der ich wirklich sehr intim bin und wo ich sagen muss, dass das schon fast über ne normale freundschaft hinaussgeht, nix körperliches. Gerade ändert sich jedoch vieles in meine Leben und ich merke wie mir diese Beziehung auch aus den Fingern gleitet, auch hier wird es interessant wie es weiter geht, ob es der natürliche gang ist oder an meiner momentanen Egotour liegt. Habe früher alles gemacht um Frauen zu gefallen, vor allem auch viel fitnesstraining (neben Tricking), hiervon bin ich allerdings komplett weg, weg vom aufpumpen hin, dazu, dass ich mit meinem Training als oberste Priorität meine Gesundheit und somit auch eine gute leistungsfähigkeit priorisiere. Sehe leider zu viele Menschen in meinem Beruf die sich aufpumpen und nach einigen Jahren extreme Probleme mit ihrem bewegungsapperat bekommen → warnung geht vor allem an die jungs hier in ihren 20´s und 30`s raus - es ist unfassbar was wir uns antun, um bei frauen bessere karten zu haben, oder uns das zumindest einbilden. (Ich bin 177cm und kein bisschen körperlich eindrucksvoll, früher habe ich im Fitnessstudio trainiert um meine attraction zu leveragen, was natürlich absoluter bullshit ist, zumindest für mich. Wenn ich normale klamotten anhabe, sehr ich nach nix aus, und wenn ich die klamotte aus habe bin ich halt nen durchtrainierter spargel. Fick dich Arni!) Der wichtigste Punkt von allen, ich habe aktuell eine Beziehung, zu einer wirklich tollen Frau, die ich aktuell aber noch nicht wirklich genießen kann, die Hintergründe dazu jetzt. Hintergründe: Fetisch Fantasien/ sexuelle orientierung(?). Fear of missing out / “never been there” - Glaubensätze bzgl. Dating/Game etc... Bedingungsklauseln nach @Helmut. Fetisch Fantasien/ sexuelle orientierung(?). Ich habe seit dem ich 11/12 Jahre alt bin, tatsächlich schon pre Internet HD Ära, Zugang zu zu Harcore Pornos. → schon im Grundschulalter hatte ich meine erste Latte + Samenerguss war damals 10(!), hatte also schon früh hocherotische Erlebnisse. Das ganze hat sich dann während meiner Teenagerzeit auch angefangen zu verändern, ich war immer mehr an Frauen in HighHells (Plateauhells die richtig nuttigen dinger) + Frauenreizwäsche interessiert. Irgendwann aber nicht nur das, sondern ich habe mir die ganze Sachen auch mal angezogen bzw. feier ich es wenn meine freundin sowas anzieht, Objektfetish ist also ganz klar da, sowohl wenn ich das anhab, als auch meine freundin. {Wieder Teenagerzeit}}Irgendwann kamen dann auch “Fickstückfantasien” in Spiel (Begriff kommt vom holger), was das ganze aber sehr treffend bezeichnet, kann halt nur sagen das ich Männerkörper nicht anziehend Finde, mir trotzdem gerne den Zustand von Kontrollverlust und einfach mal durchgefickt werden mir gerne Vorstelle, die Vorstellung ist halt sehr isoliert und wenn ich will kann ich darauf innerhalb von sekunden kommen. Verschiedene Rollenspiele in die richtung mit meiner freundin habe ich schon realisiert, wobei ich aber nur in der dominanten Position war, das ich selber mal gerne “rollen tauschen würde” hab ich ihr noch nicht gesagt bzw. mich nicht getraut. Auch das mit den Frauenklamotten nicht. → Sie ist halt auch eher zierlich und ich Frag mich ob sie es schafft mich da auch entsprechend “ranzunehmen”.:) → 2tens schreibe ich hier zwar ziemlich locker drüber, was mir auch gut tut, aber das wirklich real anzusprechen und auszuleben wird wohl wie alles andere ein (langer) Prozess. Noch nen kleiner Hintergrund: Diese Fantasien haben mich extrem lange natürlich verunsichert und auch blockiert. Hatte hier sowohl mit meiner ersten Freundin als auch mit einigen sehr attraktiven und korrekten ONS natürlich entsprechend negative erfahrungen, habe keinen hochbekommen weil ich mich gestresst habe, was mich dann weiter in meiner sexualität/männlichkeit verunsichert hat und das war ein teufelskreis aus dem ich tatsächlich erst vor einiger Zeit ausgebrochen bin. Vor allem durch sehr viel Geduld und Einfühlsamkeit seitens meiner Freundin. → Und vorher einigen Prostituierten wo ich es dann einfach mal “durchgezogen” habe, waren allerdings 1-2 angenehme erfahrungen dabei, hatte wirklich das Gefühl das die da Spaß dran hatten und kann es nur jedem empfehlen der dahingehen “blockiert” ist sich auch entsprechend Professionelle Hilfe zu suchen. → Tatsächlich funktioniert Screening/ grundlagen von Game auch in nem Laufhaus und ist für die Damen auch ne entsprechend angenehme abwechslung + Ihr trefft bestimmt eine die gerade einfach auch “geil” ist. → Hatte zusätzlich ein paar stunden bei einer Psychotherapeutin bzw am rande noch einigen anderen Coaches Ich hatte so einfach mehr “Sicherheit” um auch weitere Dates und Schlussendlich in das Dating mit meiner jetzigen freundin einzusteigen, war am anfang trotzdem die mega achterbahnfahrt, aber ich bin mir sicher, das dieses “Training” sich trotzdem gelohnt hat. Es war mit echten Frauen für mich einfach zu schmerzhaft gewesen keinen hoch zu kriegen und hier war der druck sozusagen etwas weg, wobei auch hier Gefühle von Scham deutlich präsent waren, wenn es einmal nicht geklappt hat. + Auch einige dates dannach immer wieder “holprig” liefen. Anmerkung hierzu habe mich oft genug bei Dates auch im Vorfeld wegen genau dieser Unsicherheiten disqualifiziert unter anderem auch bei einer langjährigen “oneitis” von mir, werde dazu nochmal gesondert was schreiben. Fear of missing out / “never been there” - Glaubenssätze bzgl. Dating/Game etc… Was mich natürlich direkt zum nächsten Thema bringt meiner “Fear of Missing out”, ich hab nen LC von 5(prfessionelle nicht eingerechnet), der locker 3x so hoch sein könnte, hätte ich oben beschrieben Probleme nicht gehabt. Und ja das nagt aktuell an meinem Selbstwert bzw. würde ich es mir gerne einfach selbst beweisen, das ich es kann. Verständlich, oder? deswegen habe ich das auch in meiner Beziehung schon kommuniziert, wie mir gerade bewusst wird logischerweise nicht “ehrlich bzw. voll transparent”, das ich weiter DG betreiben darf bzw. auch im urlaub mal nen “freischein” habe. Was natürlich auch bei ihr entsprechende Unsicherheiten auslöst bzw. ich ne solide Beziehung gerade in wanken bringe, weil ich meiner freundin mit dem Thema auf den sack gehe. Ansonsten ist meine Freundin was sexpraktiken angeht denke ich sehr offen, sie hat aber kein Bock auf dreier oder soetwas, will das der vollständigkeit hier nur erwähnen. Last but not Least: Meine daran geknüpften Bedingungsklauseln Was ich nie hatte, nie erlebt habe wird immer ein Defizit bleiben Ich muss mal ein guter Player/PUA gewesen sein um eine glückliche ggf. auch monogame Beziehung zu führen Ich muss selber in dem Bereich erfolgreich sein, in dem eine andere person Erfolg hat um mich mit dieser gemeinsam darüber erfreuen zu können Ich muss attraktiv und anziehend sein um Spaß zu haben Ich brauche ein schwaches SWG um getrieben zu sein und gute Leistungen zu erbringen. Nur Leute die innerlich gebrochen sind, können wirklich hervorragende Leistungen bringen. (Wobei sich der schon langsam auflöst, aber extrem gefährlich ist) Ich will natürlich mit diesem Beitrag mir selber helfen, ich hoffe aber auch das für den ein oder anderen, hier was dabei ist von dem er lernen kann. und werde mich deswegen kurz dazu äußern, was ich meine, bis hierher gelernt zu haben: Ein wirkliches Endziel gibt es nicht, ich habe die letzten Monate geglaubt echt was geschafft zu haben und so langsam in “ruhiges fahrwasser” zu kommen, aber erstens auch gemerkt das ich das nicht will und 2tens das dass momentan auch einfach nicht der Status Quo in meinem leben ist. Ich hab auch echt was geschafft & Gnieße meine Erfolge (noch nicht komplett), ich gehöre selber in die Kategorie “getrieben& ehrgeizig” konnte aber gerade in den letzten 1-2 Jahren einige Umstände und Erfolge auch für längere Zeit genießen, auch wenn das aus dem Beitrag eventuell garnicht hervorgeht, wollte ich das mal kurz betonen, nicht das hier jetzt einer denkt ich wär dauernd am Boden zerstört, das Gegenteil war zumindest die letzte 5 Jahre der Fall. es ist ein riesen brett an arbeit, ich würde sagen dass ich bereits seit 10+ Jahren bewusst an meiner Persönlichkeit arbeite, und es auch einige Leute gibt die an meiner Stelle wahrscheinlich schon in die klapsmühle gegangen wären, wobei ich auch glaube das es leute mit wesentlich fettern Päkchen gibt, die es trotzdem geschafft haben (soll kein Vergleich sein, sondern dich motivieren, falls dich ähnliche starke, stärkere negative Umstände bedrücken) Erfolg schwimmt oben, das gilt für Instagram, für die Natur und auch für dieses forum hier, ich schätze aber auf jeden guten Layreport kommen hier easy 99 schlechte Erlebnisse/Stunden harter arbeit an dir selbst + depressive episoden. Bin ich dankbar für meine Gesundheit und meinen Kopf, der nach all diesen Aktionen scheinbar immer noch klar denken kann(zumindest manchmal). Danke fürs lesen Lucky
  14. Ich habe die Suchfunktion genutzt und einiges gelesen, gegoogelt und in youtube geschaut, werde aber noch nicht so recht schlau daraus. Bei der Frage, was das Ego ist, scheint es mehrere Fassetten zu geben: - Das Bild, das man selbst von sich hat bzw. wie man sich selbst bewertet - Die Summe der Prägungen (u.a. Kindheit) und Erfahrungen - Der "Filter", mit dem man die Umwelt und neue Erfahrungen aufnimmt und bewertet - Der Verstand, mit dem man versucht, Probleme zu lösen Desweiteren wird das Ego manchmal problematisiert: - es sei zu groß oder zu klein - es stehe einem im Weg/müsse überwunden werden/müsse sterben Meine persönliche, vorläufige Meinung dazu: "Das Ego" ist eine Idee/ein Konzept der Psychologie. Die gemachten Erfahrungen und die eigene Weltanschauung ist nützlich und sinnvoll. Das Ego ist einfach da und es kann nicht schaden, sich darüber bewusst sein, dass es da ist. Kann aber auch sein, dass das nur das Ego ist, was aus mir spricht. Wie seht Ihr das?
  15. 1. Dein Alter: 28 2. Ihr/Sein Alter: 30 3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern): monogam 4. Dauer der Beziehung: 1 Jahr und 2 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 6 Monate 6. Qualität/Häufigkeit: Sex 1-3 pro Woche, sehr gut 7. Gemeinsame Wohnung? Ja 8. Probleme, um die es sich handelt Guten Morgen Zusammen, kurz zu unserem Background: Ich Wohne seit 4 Monaten mit meiner Freundin zusammen und vorher hatten wir eine Fernbeziehung. Kurz vor dem Umzug ist meiner Freundin ein Familienunglück widerfahren und seither leidet sie darunter. Vor dem Unglück hatten wir eine sehr schöne Zeit miteinander und hatten kaum Streits. Nach dem Unglück habe ich die ganze hinter ihr gestanden und sie unterstützt. Das hat auch etwas an der Beziehungsdynamik gerüttelt. Wir haben uns 3 mal etwas heftiger gestritten. Das letzte mal vor 2 Wochen. Aktuell spüre ich seither etwas Distanz von ihr und mein Selbstwertgefühl ist nicht mehr so stark wie vorher. Jetzt zu der eigentlichen Problemstellung: Sie wollte Samstag früh mit einer Freundin was bestimmtes unternehmen. Ich hatte so das Gefühl das sie mir da was verheimlicht. Wie der schwache Wille es so will, habe ich einen Tag später in ihr Handy geschaut, um zu erfahren wo sie war. Ich habe einen bestimmten Chat gelesen. Ich weiß es ist falsch und ein Vertrauensbruch ist. Folgendes habe ich herausgefunden: Sie war mit ihrer Freundin bei ihrem Ex-Freund, dem es etwas schlecht geht. Ich denke das nimmt sie emotional mit. Die haben sich wohl einige male in den letzten Monaten getroffen. Gestern habe ich erneut in ihr Handy mit dem besagten Chat geschaut. Teile der Nachrichten waren gelöscht. Sie weiß nun, das ich in ihr Handy geschaut hat. Ich habe damit keine Probleme wenn sie sich mit ihren Ex trifft. Schließlich waren die mal zusammen und haben zusammen viel erlebt. Ich denke auch das sie noch heute was für ihn freundschaftlich empfindet. Ich mag es nur nicht angelogen zu werden. Ich finde vertrauen ist das wichtigste in der Beziehung und die haben wir wohl beide nicht zu 100% --> Sie verheimlicht mir das Treffen mit ihrem Ex und ich schaue in ihr Handy. 9. Fragen an die Community Folgende Fragen habe ich nun: Ich möchte gerne ihr es sagen das ich in ihr Handy geschaut habe. Ich bin mir aber bei dem Punkt unsicher. Ich möchte nie wieder in ihr Handy schauen oder ähnliches tun. Also ich habe wohl eine gewisse Unsicherheit in mir und möchte es gerne angehen. Wie kann ich das am besten angehen? Welche Anregungen habt ihr dazu?
  16. Hallo, wie ihr schon lesen konntet habe ich letztens eine unangenehme Erfahrung gemacht die mich im Nachhinein ziemlich getroffen hat bzw. an mir selbst zu zweifeln gibt. Ich date seit Oktober eine HB, alles läuft super. Ich kenne ihre Freunde, sie kennt meine usw. Treffen uns mehrmals die Woche, ob zum kochen, nur kurz Kaffee trinken in der Mittagspause oder anderen Aktivitäten wie zB Sport. Sex ist sehr ausgeprägt und abwechslungsreich. Vor paar Wochen haben wir sogar einen gemeinsamen Urlaub gebucht. Und genau da fing die erste komische Situation an... Mein Freundeskreis begrenzt sich bewusst nur auf wenige Freunde, da ich den intensiven Kontakt für mich persönlich besser und angenehmer finde als viele oberflächliche Bekanntschaften/ "Freunde". Meine 3 engsten Freunde sind alle in einer "Clique", sind also ein 4er Gespann und haben schon viele Dinge zusammen durch gemacht. (PUA Erfahrung hat keiner der 3) Neulich bekam ich durch einen der Freunde mit, dass er auf meinen Urlaub mit der HB neidisch wäre. Habe mir damals allerdings noch nicht so viel dabei gedacht und es auf sich beruhen lassen, weder angesprochen noch sonstiges. Gestern wurde mir allerdings berichtet, dass 2 der beiden wieder über meine Beziehung zu der HB "lästerten". Es fielen Dinge wie "bezahlt er die oder warum bleibt sie bei ihm" oder "ich bin schon neidisch, so eine wie HB hätte ich auch gerne" Eigentlich wäre es mir egal, nagt allerdings dadurch, dass es meine engsten Freunde sind doch an mir. Zudem kommt hinzu, dass ich Selbstzweifel bekommen habe was mein Status gegenüber der HB angeht. Könnte sich auf Dauer negativ gegenüber Ihr äußern. Wie sollte ich am besten mit der Situation umgehen und wieder auf die gerade Bahn kommen? Sollte ich gar nicht mehr von ihr erzählen? Ich danke euch vielmals!
  17. Hey, erstmal, ich bin kein wirklicher Anfänger der Verführung mehr und mache das hier jetzt seit paar Monaten sehr erfolgreich. Jedoch plagt mich eines. Ich mache auf andere den Eindruck, dass ich sehr selbstbewusst bin. Das spiegelt sich auch in meinen Handlungen wieder und dazu hab ich auch schon viele Bücher gelesen und angewandt. Ich hab weder ein Problem vor einer großen Menge eine Rede zu halten, noch in der Öffentlichkeit rumzustöhnen und noch jeden Scheiß zu machen, alles easy. Jedoch muss ich gestylt sein, und wenn ich es nicht bin verfliegt dieser ganze Mut und ich spreche nicht einmal mehr Frauen an. Dazu kommt, dass mein Selbstvertrauen beim rausgehen davon abhängig zu sein scheint, wie viele Menschen bzw. Chicks mich anschauen. Das ist echt ekelhaft und oft gruselig, was für einen großen Einfluss es nehmen kann. Es ist als wäre ich ein schüchterner und ganz anderer Mensch, wenn mich nicht viele Chicks abchecken. So nervig, wenn alles perfekt war und der Abend dann versaut wird, weil mich diesmal nicht so viele Girls angeschaut haben und ich denke, dass ich heute irgendwie scheiße aussehe und Unattraktivität ausstrahle. So behindert, dass auch klingen mag. Hat jemand ähnliche Erfahrung oder einen Rat für mich ?
  18. Hallo zusammen, Ich bin gerade ein bisschen perplex, trotzdem versuche ich mal, mich verständlich auszudrücken: Ich lese zur Zeit das Buch "Verführe mit Persönlichkeit" von Mark Lambert. Einige werden es sicherlich kennen. Es war das erste Mal, dass ich für einen Ratgeber mehr als 20 Euro ausgegeben habe, aber ich war noch nie derartig baff beim Lesen. Das letzte Mal ging es mir so, als ich mich tiefer mit Wertkritik, Marx und Kapitalismus auseinander gesetzt habe. Im Anschluss war mein Weltbild komplett über den Haufen geworfen... Jedenfalls legt er den Finger in die Wunde. So dezidiert habe ich das auch hier im Forum nicht gefunden (zumindest nicht so kompakt und ohne großen Rechereaufwand). Was am meisten sticht: Im Bezug auf Frauen fehlt mir oft das nötige Selbstbewusstsein. In beruflichen Situationen auf sicherem Terrain, habe ich meistens keine Probleme mich durchzusetzen, eher im Gegenteil: da bin ich fast zu forsch. Aber im Privaten ist es oft anders... Oft habe ich Sachen akzeptiert, die mir nicht gefallen haben, einfach um den Gegenpart nicht zu verletzen, habe es runtergeschluckt usw. Um dieses Defizit zu kompensieren, habe ich eeeeeexxxtrem viel Wert auf Aussehen gelegt, auf Sport, darauf, zu gefallen usw. Seit Jahren (!) fühle ich, dass etwas nicht passt, aber ich wusste nie wirklich, was es ist. Ich glaube, dass ich es jetzt verstanden habe: ich hab mich einfach zu oft selbst verleugnet und nicht zu mir gestanden! Und das hat irgendwas in mir "entsprechend" quittiert. Ein schales Gefühl des Nicht-gut-genug-Seins. Und egal was ich gemacht habe, egal welcher Erfolg (ob bei Frauen, im Studium, im Job, im Sport...) sich eingestellt hat, es hat nie wirklich aufgehört. So eine Mischung aus Anspannung und nebliger Angst. Seit ein paar Tagen laufe ich rum und kommuniziere, wenn ich etwas empfinde, etwas fühle. Eigentlich habe ich jahrelang meine Emotionen unterdrückt, positive wie negative. Kann sowas auch zu mangelndem Selbstbewusstsein führen? Ich glaube schon, schließlich lehne ich ja so meine Gefühlswelt ab, oder? Warum macht man sowas? Hat jemand schon solche Erfahrungen gemacht bzw einen ähnlichen Weg hinter sich? Mich würde einfach interessieren, wie sich richtiges Selbstbewusstsein anfühlt! Bis jetzt habe ich es immer von externen Erfolgen abhängig gemacht, das hat mich zwar erfolgreicher, aber nicht glücklicher gemacht! Wie kann ich mit mir selbst zufrieden sein, auf mich stolz sein, mich einfach "geil" finden, ohne von externen Erfolgserlebnissen abhängig zu sein? Gruß, B
  19. Guten Abend zusammen! Ich bin psychisch und persönlich nach wie vor nicht da, wo ich sein will. Ich finde keine Antworten auf meine Fragen, und ich hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen kann. Edit: Entschuldigt die Textwand! Ich habe gerade meinen Master abgeschlossen und in der Arbeit und den letzten Prüfungen sowie dem Abschlussvortrag die bestmögliche Note bekommen. Die letzten Monate waren extrem hart und stressig. Und obwohl ich jede Hürde mit Bravour gemeistert habe, bin ich dadurch nicht glücklich geworden. Jede weitere 1.0 hat mir nur gezeigt, dass ich mich eigentlich gar nicht danach sehne. Ich will zwar erfolgreich sein und mich fachlich weiterentwickeln und möglichst zu den Besten gehören. Aber ich will auch glücklich sein. Und das bin ich nicht. Schon als Jugendlicher war ich jahrelang in Therapie, wegen Depressionen, sozialen Phobien. Und dann kam auch noch krankhafte Eifersucht in meinen ersten beiden (und einzigen^^) Beziehungen dazu. Mir wurde die narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Lange Jahre der Therapie konnten da einiges gerade biegen. Ich komme viel besser mit anderen Menschen zurecht, bin nicht mehr depressiv sondern eher ambitioniert und voller Tatendrang, und habe gelernt "loszulassen", was gut gegen Eifersucht hilft. Dennoch bin ich nicht glücklich. Etwas fehlt mir. Ich fühle mich so, als wäre ich nur eine Ansammlung von Gedanken und Fähigkeiten. Mehr nicht. Da ist nichts "Tiefes". Nichts, was darüber hinausgeht. Keine "Seele", kein "Kern", wenn ihr versteht, was ich meine... Die sozialen Phobien, die Eifersucht, das narzisstische Gedankengut. All das beruht im Kern auf einem schwachen Selbstwertgefühl. Und ich denke, das trifft es ganz gut. Ich habe kein Selbstwertgefühl. Beziehungsweise: Mein Selbstwertgefühl ist eine Lüge. In den letzten Jahren habe ich Stolz und Kraft aus meiner akademischen Leistung gezogen. Gute Noten und die damit einhergehenden bewundernden oder neidischen Blicke der Kommilitonen. Das war geil. Das wollte ich. Ich war nie einer der Narzissten, die sich größer gemacht haben, als sie sind. Aber ich wollte dem "grandiosen" Selbstbild in der Realität ENTSPRECHEN. Komme, was wolle. Eine 1.0 war wie Balsam für mein Ego. Eine 3.0 ein Weltuntergang, der mich mit Scham erfüllt hat. Im Bachelor hatten alle die gleichen Fächer und die gleichen Prüfungen. Die Abschlussnoten der einzelnen Studenten konnte man daher 1 zu 1 miteinander vergleichen. Hatte Person A einen deutlich besseren Schnitt als Person B, so war jedem klar: Person A ist leistungsstärker. Das perfekte Umfeld für einen leistungsstarken Narzissten. Im Master dagegen war das vollkommen anders. Alle hatten unterschiedliche Fächer. Nichts war mehr vergleichbar. Obendrein waren die Schwierigkeitsgrade der Fächer teilweise nicht miteinander vergleichbar. In manchen gab es jede Woche x Stunden an Hausaufgaben + schriftlche Klausur am Ende. In anderen nur eine billige mündliche Prüfung, in der jeder zweite mit einer 1 vor dem Komma rausgegangen ist. Ich quälte mich mit Gedanken wie: "Meint der jetzt echt, der ist besser als ich, weil der in dem Billigmodul da die bessere Note geholt hat als ich in meinem viel schwereren Fach?" "Soll das ein Witz sein? DAS Fach fand er schwierig? Mein Modul hier fängt da an, wo die in dem Kindergarten-Fach aufhören, und der heult rum, dass es so schwer war?" "Der hatte jetzt 3 Module aus dem Fachbereich. Ich nur 2. Allerdings zwei fortgeschrittene, er nur drei mal den gleichen Anfängermüll. Meint der jetzt, er hätte mehr Ahnung von dem Thema, weil er ein Fach mehr dazu hatte?" Das belastet natürlich nicht nur mich, sondern auch meine Freundschaften. Ich will euch von einem Beispiel erzählen. Ein Kumpel, den ich seit dem ersten Semester kenne, nennen wir ihn Joe. Joe war im Bachelor in fast jedem Fach schlechter als ich. Nicht nur, dass er die teilweise sehr schwierigen Hausaufgaben oft von mir abgeschrieben hat (möglich, da es um mathematische Aufgaben geht), sondern er hat in manchen Fächern 4.0en geholt, während ich die kursbeste Klausur abgeliefert hab. Es war mir, ihm, und auch unserem Umfeld klar, dass ich der leisungsstärkere Student war. In unserer erweiterten Studentenclique war ich mit einer der besten. Sowas hat mich selbstbewusst gemacht, wenn wir mal feiern waren. Wenn da irgendwie ein neues Mädel dabei war, das ich gut fand, dann habe ich mir immer gesagt: "Jo, die weiß, wie intelligent du bist. Und dass du die meisten anderen hier, was das angeht, in die Tasche steckst." Ich bin gern mit Leuten wie Joe rausgegangen, weil ich daneben gut und erfolgreich aussah. Mir ist heute klar, dass das ziemlich traurig ist... Im Master war Joe allerdings einer derjenigen, die den schwierigeren Fächern so gut es ging aus dem Weg gegangen sind. Sein Notenschnitt hat sich dadurch drastisch verbessert. Stärker als mein eigener. Er ist jetzt fast so gut wie meiner. Das alleine regt mich auf: Wie kann ein Typ, der in halbwegs schwierigen Fächern stets miese Noten holt, während ich teilweise auch da glänze, jemand, der noch nie eine bessere Note geholt hat als ich, jetzt mit dem gleichen Schnitt rumlaufen?? Obendrein hat er das Masterstudium 1.5 Semester vor mir abgeschlossen. Zum einen hatte ich härtere Fächer als er, in denen ich Klausuren durchgestrichen und wiederholt hatte, um nicht am Ende einen schlechteren Schnitt zu haben als er, der den halbwegs theoretischen und anspruchsvollen Fächern aus dem Weg gegangen ist. Zum anderen habe ich aber auch mehr Module gemacht als er und schon ein wenig in der Forschung mitgearbeitet, sodass da die eine oder andere Publikation für mich rausspringt, sodass ich die erhöhte Studiendauer damit etwas kompensieren kann. Ich habe keinen Kommilitonen erlebt, der ein billigeres Kurscurriculum hatte. Nicht nur, dass er die wenigsten Hausaufgaben oder schriftlichen Prüfungen hatte (zumindest bei uns sind mündliche Prüfungen deutlich leichter als schriftliche). Sondern er hatte auch mehrmals die selben Anfängermodule gewählt, in denen sich Stoff zu großen Teilen wiederholt hat. Ich hatte mehrere Fächer, in denen er, ausgehend von seinen bisherigen Leistungen dort, keine guten Noten geholt hätte... Am liebsten würde ich ihm all das erklären. Dass er nicht ansatzweise auf meinem Notenlevel wäre, wenn er meine Fächer gehabt hätte. Dass er von allen die billigsten Fächer und das meiste Glück hatte. Dass er nach wie vor... nicht auf meinem Level ist! Aber ich will so nicht sein. Ich will nicht der arrogante Arsch sein. Der Gedanke quält mich, ob er jetzt meinen könnte, besser zu sein als ich. Oder dass andere das meinen könnten. Was würde das Mädel in dem Club nun denken?? Ich habe ihn neulich besucht. Er promoviert jetzt. Und in dem, was er da macht, ist er ziemlich gut. Versteht mich nicht falsch, im praktischen Arbeiten, in der Laborarbeit, war er immer besser als ich. Das kann ich offen zugegeben. Nur geht es im Studium selbst, den einzelnen Fächern, eher um die Theorie und das Verständnis als um die handwerklich-technische Arbeit im Labor. Und ich habe Angst, dass er wegen seines guten Schnitts jetzt meint, er wäre mir ebenbürtig... Zu sehen, wie gut er da mit seiner Promotion klarkommt, ihn in "seinem" Element im Labor zu sehen... das macht es nicht einfacher. Wenn er fröhlich von seinem guten Schnitt redet (selbst ohne anzugeben!), dann macht mich das rasend. Ich will so nicht mehr sein! Ich will keine Angst davor haben, was andere denken KÖNNTEN. Ich will nicht mehr abhängig davon sein, ob ich besser oder schlechter als irgendwer sonst bin. Ich will Im Club vor irgendeinem Mädel nicht meine Kraft daraus ziehen, leistungsstärker zu sein als jemand anderes. Ich will nicht mehr süchtig nach der Bewunderung anderer sein. Und RASEND vor Wut werden, wenn ich das Gefühl habe, dass sie meine Überlegenheit nicht anerkennen. Ich will mich von meinen FREUNDEN nicht bedroht fühlen oder sie gar FERTIG machen, damit sie kapieren, dass ich "besser" bin. Es tut weh, so zu sein. Joe ist ein super netter Typ. Sympathisch. Lebensfroh. Der denkt über so eine Scheiße wahrscheinlich nicht mal nach... Und ich sitz hier und habe Schmerzen. Nicht er ist das Problem. Ich habe das in Bezug auf viele andere Leute auch. Dann dachte ich, das System ist das Problem. Dass die Fächer im Master nicht reguliert werden, und alle komplett unterschiedlich schwere Kurszusammenstellungen haben. Aber das ist im Leben normal. Der Bachelor ist doch eher die Ausnahme, bei der alle genau das gleiche machen. Nicht das System ist das Problem. ICH bin das Problem. Aber ich finde keine Alternative. Worauf soll man denn sonst stolz sein? Wofür sich sonst wertvoll fühlen? Woraus Kraft ziehen? Ich habe das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" gelesen (ich war auch schon in dem Thread dazu). Bisher habe ich es nur gelesen, aber die Übungen noch nicht gemacht. Das folgt. Ich finde es sehr gut, was der Autor da schildert. Allerdings habe ich auch da das Gefühl, dass es nicht tief genug geht. Die zweite Hälfte heißt zwar "Das Selbst und Andere". Aber da geht er nur auf die Rolle von Eltern, Lehrern und Co. ein. Wie man mit Konkurrenz oder der Meinung anderer umgeht, wird dort nicht ausgiebig behandelt. Und woher dieses Selbstwertgefühl nun genau kommt, das schildert er auch nicht. Wenn ich andere frage, woher sie ihr Selbstwertgefühl nehmen, kommen immer so Sachen wie: "Ich bin ganz gut in meinem Job/Studium, ich seh gut aus, bin witzig, fahr ein dickes Auto etc." Das ist doch aber alles im Außen. Das ist doch genau das, was ICH mache. Ich ziehe meinen Selbstwert daraus, bessere akademische Leistungen als andere zu bringen. Beziehungsweise aus der Bestätigung, die ich daraus bekomme. Wie soll man es sonst machen? Danke an alle, die bis hier gelesen haben. Wenn hier jemand ist, der auch ein nicht vorhandenes oder korrumpiertes Selbstwertgefühl "geheilt" hat, wenn jemand weiß, wie man diese Leistungsorientierung, diesen Konkurrenzgedanken besiegen kann, wäre ich sehr, sehr dankbar für Tipps. Ich fange auch bald meine Promotion an. Aber es soll kein neues Hamsterrrad werden, in welchem ich nur die Leistung im Kopf habe, um Anerkennung zu kriegen, während das Leben komplett auf der Strecke bleibt. vG. Dulacre
  20. Guten Abend zusammen! Zunächst kurz zu mir: Ich bin 24, weiblich, in den Endzügen meines Studiums. Ich habe ein paar Baustellen: 1) Ich hatte bisher keine Beziehung. Dieser Punkt stört mich sehr. Wobei ich mir manchmal nicht sicher bin, ob ich nicht in erster Linie eine Expedierung haben möchte, um den sozialen Standards zu entsprechen und mir weniger Sorgen diesbezüglich zu machen (getreu dem Motto "es hat schon mal geklappt, also wird es auch wieder funktionieren"). Andererseits vermisse ich aber auch bisweilen die Nähe einer Beziehung, ein prinzipielles Interesse ist also auch abseits der sozialen Standards gegeben. Hier noch kurz zur Vorgeschichte: Ich glaube, mit 14 habe ich zum ersten Mal darüber nachgedacht, fand Küssen und co allerdings noch ekelig. Näher in Betracht gezogen habe ich eine Beziehung dann mit 17, als ich auch zum ersten Mal verliebt war (von einer Grundschule"romanze" mit Fangenspielen auf dem Schulhof und mal einer kleinen Schwärmerei mal abgesehen). Inzwischen gehe ich davon aus, dass er interessiert war (9 Monate lang täglich stundenlanges Schreiben, er hat mich heimgebracht, damit ich zu Treffen kommen konnte, etc.). Jedoch waren wir beide offenbar recht schüchtern und ich hatte ziemlich große Probleme mit Körperkontakt (bin ihm z.B. ausgewichen, wenn er sich dichter neben mich stellte, weil ich nicht verstand, wieso er das tat und von einem Versehen ausging (was jedoch keine wirklich bewusste, sondern eine automatische Reaktion war)), daraus ist dann eine Freundschaft geworden. So ganz sicher, ob ich eine Beziehung wollte, war ich mir auch noch nicht (weil ich mich dafür noch etwas zu jung fühlte), auch wenn ich sehr in ihn verliebt war. Dann gab es mit 18/19 noch einen für mich attraktiven Typen. Dieser hatte mich angesprochen und zum Kaffee eingeladen, jedoch habe ich mich erst nach 3 Monaten getraut, darauf einzugehen und saß ihm dann wie ein verschrecktes Kaninchen gegenüber, seine Fragen musste er sich selber beantworten. Daraus ist nichts geworden (was vielleicht auch nicht soo verwunderlich ist...). Danach war ein paar Jahre Flaute. Ich lernte zwar Männer kennen, aber keine für mich interessanten (bis auf einen, welcher aber anderen Gegenüber nicht so nett war, weswegen ich es nicht weiter vertieft habe). Vor etwas mehr als zwei Jahren lernte ich dann wieder einen kennen. Dies führte zum ersten Kuss (welchen ich aber ziemlich scheiße fand, Interesse an mehr hatte ich nicht (und er wohl auch nicht)). Danach kamen noch zwei, mit welchen es ein paar Dates gab (bzw. mit dem zweiten ein Date, dafür aber noch viel schriftlicher Kontakt während ich im Ausland war). 2016 habe ich dann sehr viele interessante Männer kennengelernt (ich war ca ein Jahr im Ausland), mit den meisten kam es aber nur zu ein bisschen rummachen in einem Club. Zwei ernsthaftere waren auch dabei, mit diesen lief auch mehr als Küssen, jedoch kein Sex und keine Beziehung. Mit letzterem war es eine Weile etwas beziehungsartiger, das endete, als er anfing, sich ziemlich unfreundlich zu verhalten. Zwischenzeitlich lernte ich noch eine halbplatonische Affäre (es lief was, aber kein Sex) kennen. Interessant ist hierbei, dass ich ihn zwei Mal kennenlernte: 2015 und 2016. 2015 hätte er mich für eine Nacht ins Bett kriegen wollen, Interesse an mehr (sei es Affäre oder Beziehung) war seinem Verhalten nach zu urteilen nicht vorhanden. Seit 2016 ist er deutlich interessierter, wir haben uns mehrfach getroffen, verstehen uns auch ganz gut. Diese Veränderung schiebe ich auf meine positive charakterliche Entwicklung (selbstbewusster geworden, höheres Selbstwertgefühl, mutiger/forscher geworden). Vor kurzem habe ich ihn auf einer Feier getroffen, dort ist er auf mich zugekommen, hat viel geflirtet etc. Auf Eis gelegt habe ich die Affäre wegen des Typen, um welchen es im nächsten Abschnitt geht. Diesen kenne ich seit über einem Jahr (wobei wir uns fast ein Jahr nicht gesehen haben aufgrund diverser Auslandsaufenthalte beiderseits), seit Ende Februar treffen wir uns wieder. Inzwischen ist das nicht mehr platonisch, allzu sehr gehe ich hier im Eröffnungspost nicht darauf ein, da ich einen extra Thread zu ihm habe: Hierbei gibt es auch noch ein Unterproblem (vielleicht auch ein Hauptgrund?): Ich bin mir manchmal nicht ganz sicher, ob ich nicht eventuell leicht bindungsphob bin. Sobald ich anfange zu grübeln, neige ich zu konträrem Verhalten: Will er eine Beziehung, will ich keine, will er keine Beziehung, will ich eine. Ist nur leider nicht sonderlich produktiv. Aber höchst effizient, wenn man Beziehungen vermeiden will, sich aber gleichzeitig einreden möchte, man hätte nur Pech und würde ja eigentlich eine Beziehung wollen. Pech ist bestimmt auch mit dabei, aber auf Glück und Pech habe ich keinen Einfluss, von daher kümmere ich mich lieber um das, was ich beeinflussen kann, anstatt mich chronisch zu bemitleiden. Auch entwickele ich häufig Interesse an Männern, welche jetzt oder sehr bald weiter (mal nur 100km, sonst aber eher 1000km bis 10000km ) weg wohnen (werden). Kann Zufall sein, kann aber auch eine ausgeklügelte, unbewusste Strategie sein, bloß nicht zu viel Nähe zuzulassen. 2) Ich neige dazu, schnell Desinteresse in das Verhalten anderer zu interpretieren oder davon auszugehen, sie würden mich nicht (mehr) mögen. Da ich das als nicht sinnvoll erachte, bemühe ich mich bereits darum, von solchen Gedankengängen Abstand zu nehmen. Ich stoppe derartige Gedankengänge, wenn möglich, bewusst und erkläre mir ggf. was dafür spricht, dass mich die Person doch mag/ warum ihr Verhalten nicht auf Desinteresse oder mangelnde Sympathie schließen lässt. Perfektioniert ist dies jedoch noch nicht (sonst wäre es ja auch kein Punkt auf meiner Baustellenliste mehr). 3)Meine Versagensagensängste, mein noch etwas geringes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Diese Ängste treten in verschiedenen Lebensbereichen auf (nach dem Motto "ich werde nie eine glückliche Beziehung haben", "ich werde nie einen tollen Job haben", "ich werde garantiert durch diese Prüfung fallen", "ich bin überhaupt nicht in der Lage, soziale Beziehungen zu führen", ...). Wie man sich vorstellen kann, ist das nicht sehr angenehm und ich blockiere mich ständig selbst. Meine Prüfungsangst habe ich inzwischen bereits ziemlich gut in den Griff bekommen (noch nicht weg, aber ich komme nun doch meist sehr gut damit klar), der Rest steht noch an. Auch da bemühe ich mich, aktiv dagegen anzugehen, indem ich mir Gegenargumente liefere, mir "Kann ich es gerade ändern? ->Ja? Dann höre ich auf, mir Sorgen zu machen und ändere es. -> Nein? Dann muss ich es eh akzeptieren. -> Mir Sorgen zu machen bringt in keinem Fall etwas und ist höchstens kontraproduktiv, indem es mich lähmt." vor Augen halte und überlege, wie ich etwas daran ändern kann. Zudem bin ich dabei, mir eine gewisse "Scheiß drauf"-Mentalität zuzulegen. Ich habe Sorge, jemand würde mich vielleicht nicht dabei haben wollen? Egal, ich komm einfach und überzeug die Person davon, dass es gut ist, mich dabei zu haben (wenn sie es nicht eh schon weiß). Ich könnte mich blamieren? Egal, hab ich halt ne gute Fettnäpfchenstory, die eignen sich prima für einen einen lustigen Abend und ein entspanntes Kennenlernen anderer Menschen. Fehler und Peinlichkeiten sind zudem nicht nur lustig, sondern machen auch noch sympathisch. Wenn mich gerade etwas runterzieht denke ich mir auch gerne, dass es ja eigentlich nur vier Optionen gibt: warten, bis es sich von selbst ändert, selber etwas ändern, es so akzeptieren oder Selbstmord. Ersteres kann ja ewig dauern, letzteres ist mir grad zu radikal (da lieber radikale Veränderungen IM Leben), das dritte sagt mir nicht zu, weil ich gerade nicht völlig glücklich bin und mich einiges stört - bleibt also nur Option zwei. Der Gedankengang baut mich häufig wieder auf - so eine Art gedanklicher, höchst effizienter und motivierender Arschtritt. Zudem bin ich noch mit einigem unzufrieden. Ich prokrastiniere viel, bin nicht grad super ordentlich (auch wenn sich auch das sehr gebessert hat innerhalb der letzten Jahre), bin häufig viel zu schüchtern für meinen Geschmack, möchte extrovertierter und lebhafter werden (gerade in Gruppen traue ich mich häufig nicht, etwas zu sagen, oder verpasse den Moment -> da versuche ich bereits darauf zu achten, Kommentare, die mir durch den Kopf zu schießen, auch wirklich anzubringen), mehr Sport treiben, mich gesünder ernähren (liebe allerdings Zucker). Habt ihr ein paar Tips, wie ich die oben genannten Punkte verändern kann, so dass es insgesamt besser läuft? Vielen Dank schon mal fürs Durchlesen, die Katze
  21. Hallo zusammen, ich bin mitte 30 und habe Probleme mit meinem Inner game. Ich habe eine chronische entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule. Diese begann wahrscheinlich schon anfang 20 bei mir und wurde vor ca. 2 Jahren diagnostiert. Die Folgen sind chronische schubweise Rücken- und Sehnenansatzschmerzen und chronische Müdigkeit. Wie bei den Meisten mit dieser Erkrankung, ist bei mir auch der nächtliche Schlaf stark gestört. Da ich spätestens zu Beginn der zweiten Nachthälfte wegen Rücken- und Hüftschmerzen aufwache. Dann ist an gesunden Schlaf nicht mehr zu denken. Ich muss aufstehen und mich bewegen. Meine größte Leidenschaft, der Fussball, damit musste ich schon vor ein paar Jahren aufhören. Durch die Erkrankung habe ich aber eine neue Leidenschaft gefunden und gehe nun fast täglich ins Gym. Sport und Bewegung ist auch enorm wichtig bei dieser Krankheit, da es im weiterem Verlauf zur Versteifung der Wirbelsäule kommen kann. Zudem gehe ich wöchentlich 2x zum Physio und werde medikamentös behandelt. Ich würde mich allerdings schon vor Beginn dieser Erkrankung als eher schüchterner, zurückhaltenden und zögerlichen Typen beschreiben. Allerdings bin ich da auch ab und zu nochmal am Wochenende rausgegangen (z.B. mit der damaligen Fussballmannschaft). Heute schaffe ich das nicht mehr. Abends bin ich meistens ziemlich platt und müde. Wenn ich 3-4 Mal im Jahr mit Freunden das Wochenende in Hamburg, München oder Berlin sind, bin ich auch eigentlich immer der Erste, der ins Hostel geht. Ich bin dann irgendwann einfach müde und hab Rückenschmerzen vom langen Rumstehen, dass ich dann ins Hostel gehe und mich hinlege. Durch die Müdigkeit bin ich auch oft sehr unkonzentriert, mache häufiger (Flüchtigkeits-) Fehler und hab auch Probleme Gesprächen zu folgen und zu führen und klinke mich dann irgendwann aus. Das alles führt natürlich nicht gerade zu Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und zu einem gesundem Selbstwertgefühl. Auf Geburtstagen oder Festen, fühle ich mich so auch unwohl und komme sehr schwer mit Fremdem ins Gespräch. Mein Stimmung ist auch stark an meine aktuelle körperliche Verfassung gekoppelt. Habe ich gerade Schmerzen und/oder bin wieder übermüdet, dann bin ich in schlechter Stimmung. Und ich finde immer, man merkt das bei mir auch, wenn ich schlechte Stimmung habe und dann lache oder jemanden anlächle. Wenn man glücklich ist, strahlt man das aus und wenn man nicht glücklich ist, dann auch. An Tagen wo es mir besser geht, hab ich bessere Laune, bin etwas gesprächiger. Manchmal fühle mich gar ein wenig euphorisch. Ich bin auch nicht wirklich locker in Gesprächen, nehme viele Dinge auch persönlich. Z.B wenn man in einer wa Gruppe mit seinen Freunden was fragt und dann kommt keine Antwort. Dann ziehe ich mich aus dieser Gruppe mehr zurück. Genau das mache ich auch, wenn ich merke, ich werde nicht ernstgenommen bzgl. der Erkrankung. Mein Alltag sieht wie folgt aus: Arbeit, Sport, abends Couch. Am Wochenende erledige ich dann noch Sachen wie Hauhalt, Einkäufe und Papierkram und/oder fahre zum Fussball. Ich benötige auch immer Pausen, weil ich nicht den ganzen Tag aktiv sein. Meine Erfahrung mit Frauen ist auch gering. Fühle mich auch in vielen Situationen mit Frauen unwohl. Obwohl sich es schon etwas gebessert hat. Ich mache ab und zu OG, aber da verläuft vieles im Nichts. Ich habe eine handvoll Dates gehabt. Da bin ich dann zu nett, needy und lame. Langweilige Gespräche. Keine Eskalation. Dann immer die Frage, erzähl ich ihr von der Erkrankung oder nicht. Ich würde mir schon eine Beziehung wünschen, aber dafür will ich erstmal an mir arbeiten. Zudem stelle ich mir immer vor, eine Beziehung mit jemand, der/die eine chronische Krankheit hat, kann schon sehr belastend sein. Zudem wie ist man flirty, wenn man meistens schlechte Stimmung hat? Ich bin vor ca. 1 Jahr auf das Forum gestossen. Seitdem habe ich auch viel gelesen und schon ein besseres (theoretisches) Verständnis für die Dynamik Mann-Frau bekommen. Eine Oneitis hatte mich damals hergespült. Irgendwo müsste auch ein Beitrag dazu sein. Diese holt mich auch in unregelmässigen Abständen ein. Vemutlich genau dann, wenn ich mich wieder extrem einsam fühle? Ich war in der Friendzone gelandet. Trotzdem noch 1-2 getroffen und einseitigen Kontakt gehabt. Dann wieder schlechten Tag gehabt und hatte mich geghostet gefühlt, hab dann unreifen Schwachsinn geschrieben und gelöscht. Seitdem hat sie mich blockiert. Ich hab mich paar Wochen später noch per SMS für mein Verhalten entschuldigt. Seitdem Funkstille. Ihr habe ich zB von der Erkrankung erzählt, aber nicht erzählt, wie belastend es doch in Wirklichkeit ist. Der Fall hatte mir dann die Augen geöffnet, dass ich doch größere Defizite in der Persönlichkeitsentwicklung habe, als vilelleicht gedacht. Hinzukommt natürlich, die Belastung der Krankheit. Deswegen bin ich seit ca. einem 3/4 jahr auch in psyschotherapeutischer Behandlung. Aber hier hab ich das Gefühl, er meint, es wäre damit getan, einfach Frauen anzusprechen. Hier ist meine Sorge jedoch, dass sich die Oneitits wiederholen wird, solange ich nicht mit mir in reinen bin. Ich habe die 6 Säulen des Selbstwertgefühls, Lob des Sexismus und Selbstmitgefühl gelesen. Alles sehr interessant. Aber an der Praxis scheitert es noch. Aktuell lese ich den Weg des wahren Mannes. Zudem habe mich an ein Netzwerk dieser Erkrankung gewandt. Diese Woche durfte ich bei der wöchentlichen Reha-Gymnastik meiner Ortsgruppe reinschnuppern. Ich war dort mit Abstand der Jüngste, aber es war eine tolle Erfahrung. Dort haben alle mehr oder weniger die selben Probleme, nur haben sie eine Menge an Lebenserfahrung voraus. Ich kann mich auch immer beim Vorsitzenden (80 Jahre alt) melden, wenn ich Fragen habe. In zwei Wochen ist ein Treffen mit jüngeren Betroffenen geplant. Das ist zwar etwas weiter weg, aber da bin ich auch schon gespannt drauf. Mit Nichtbetroffenen darüber zu sprechen finde ich nämlich schwierig. Ich will auch kein Mitleid, aber manchmal ein wenig mehr Verständnis. Aber Mitleid/Verständnis ist auch ein schmaler Grat. So kommt es zB oft vor, ich hab auch Rücken oder ich bin auch müde. Oder wenn ich irgendwo eingeladen bin und mich schlecht fühle, dann sage ich ab, aber nenne meistens nicht den wahren Grund. Mein nächstes Ziel ist es zudem eine Reha zu machen. Es gibt speziell für die Erkrankung einige Rehaklinken. Nun die Frage letztendlich, wie werde ich glücklich? Wo seht ihr Ansatzpunkte? Macht es Sinn, Frauen zu daten, obwohl ich weiss, dass ich gerade in schlechter Stimmung bin? Wie werde ich selbstsicherer? Wie bekomme ich wieder mehr Selbstvertrauen, trotz chronischer Schmerzen und Müdigkeit? Macht es Sinn, irgendwann in paar Monaten nochmal die obengannte Frau zu kontaktieren? Ich bin für jegliches Feedback dankbar. VG heinzjosef
  22. Servus Leute, will hier mal was zum Thema Mehrwert und indirekt zum Thema Selbstwertgefühl schreiben, da wie ich aus Gesprächen mit Freunden und Bekannten immer wieder feststelle, dass hier einige Mißverständnisse vorliegen. Mehrwert geben (Value): Ich höre z.B. oft: "Ich hab doch nichts anzubieten, bin nicht Erfolgreich im Leben, hab nicht viel Geld, keine besonderen Fähigkeiten, sehe nur durchschnittlich aus, hab schiefe Zähne, bin in der Welt noch nicht rumgekommen, war nur in meinem Dorf, sie verdient viel mehr als ich, etc. Diese Aussagen/Mindsets haben in Bezug auf eine Konversation mit einer Frau absolut nichts mit 'Mehrwert geben' zu tun. Es ist so: Jemand der am meisten Mehrwert in eine Konversation einbringt gewinnt. Dagegen hat der allgemeine Glaube darüber, wie gut man aussieht oder wieviel Geld man verdient, nichts mit Mehrwert geben zu tun. Bezogen auf eine Konversation mit einer Frau entsteht der Mehrwert dadurch, was du in "dem Moment" in die Konversation einbringst, den eine Frau erlebt. Alles was früher geschehen ist und was zukünftig passieren wird, ist dem Augenblick der Konversation total irrelevant. Wenn du arbeitslos bist oder noch bei deinen Eltern wohnst, ist dass total irrelevant, denn Mehrwert kann nur im "Hier und Jetzt" erlebt werden. Den Mehrwert, den du anzubieten hast, hat alles damit zu tun, wie du mit einer Frau interagierst. Das sind im wesentlichen drei Dinge: - Spass: Du hast gute Laune und bietest eine Umgebung von Lebensfreude an - Emotion: Du bietest eine emotionale Verbindung und emotionale Erfahrung an - Gewinn: Du gibst ihr dass Gefühl, dass sie dich erobert Um dass zu erläutern ein kurzes Beispiel: Ein reicher, gut aussehender Investment Banker, der in einer Konversation mit einer Frau nicht aus dem Interview-Modus herauskommt, kreiert dabei keine emotionale Erfahrung und damit keine Anziehung. Er verliert. Hingegen ein armer Hilfsarbeiter, der in einer Konversation ihre lustige Seite zum Vorschein bringt und ihr hilft einen intensiven emotionalen Moment zu erleben, wird eher Erfolg haben. Wenn du ihr dass bietest, kann sie folgendes annehmen: - Er ist ein Typ der mit Frauen gut kann - Er muss sehr beliebt sein - Er hat bestimmt viele Freunde, wenn er so gut gelaunt ist und so kommunikativ ist etc. Das ist also der Mehrwert den sie in dir sehen kann, wenn du so agierst. Verkürzt kann man sagen: Bei Männern entsteht der Mehrwert (bezogen auf eine Konversation) durch das Verhalten und nicht durch bisher erreichte Ziele, Besitz oder gutes Aussehen. Im Detail: Spass: Wir alle Leben in einem Zustand von "Täglich grüsst das Murmeltier". Jeden Tag die gleiche Arbeit, gleichen Leute, gleichen Gespräche. Daher dürsten wir nach Spass, um diesem Zustand zu entfliehen. Darum ist die Ablenkungs-Industrie (Urlaub, Tabak, Filme, etc), die größte und erfolgreichste Industrie überhaupt, weil diese genau dass verspricht. Von daher bedeuten uns Gespräche mit Leuten mit denen wir Spass erleben, sehr viel. Diese Leute geben uns einen Mehrwert. Emotionen: Wir sind emotionale Wesen. Emotionen machen uns süchtig. Hierbei meine ich nicht nur positive. Warum schauen sich viele Menschen beispielsweise Action- oder Horror Filme an? Weil sie eben dadurch Emotionen erleben und sich dadurch ein Stück weit lebendiger fühlen können. Wenn ihr z.B. einen Film anschaut und ihr euch nicht mit dem Protagonisten emotional verbinden könnt, werdet ihr irgendwann ausschalten. Bezüglich einer emotionalen Konversation mit einer Frau bestehen dabei große Mißverständisse: Du musst nicht über Emotionen reden, du musst diese kreieren. Stundenlang einer Frau zuzuhören, wie sie über Ihre Gefühle redet ist Therapie. Therapie hat mit einem gelungenen Flirt überhaupt nichts zu tun. Ein Gespräch mit einer Frau, wie sie doch in Ihren letzten Freund verliebt war oder wie gut sie sich bei Ihrem letzten Urlaub gefühlt hat, ist keine emotionale Erfahrung. Eine emotionale Erfahrung kann z.B. durch ein ehrlich gemeintes Kommentar ausgelöst werden, dass sie einerseits aufregend und andererseits beängstigend findet. Das bedeutet Erschaffung von Emotionen und führt zu Mehrwert. Gewinn: Wir beurteilen eine Konversation nicht unbedingt dadurch, wie interessant der Gesprächspartner ist. Vielmehr beurteilen wir, wie der andere es schafft, dass ich mich selber interessant und humorvoll empfinde. Daher umgeben wir uns gerne mit Leuten, die das Beste in uns hervorbringen. Weiterhin möchten wir dass Gefühl haben, dass wir selber verantwortlich für den Erfolg sind. Wir schätzen Dinge mehr, für die wir gearbeitet haben. Viele haben dass schon mal erlebt, wenn sich eine Frau zu schnell an einen Mann ranschmeißt. Da fehlt irgendwas. Man hat dafür nicht arbeiten müssen. Wert entsteht durch Mangel. Und für was man nicht arbeiten muss, ist auch nichts wert. Deshalb sollte man in einer Konversation, der Frau das Gefühl geben, dass sie dich erobert. Und so entsteht ein Mehrwert für sie. Okay, wie kann ich ihr also das Gefühl geben, dass sie mich erobert? Beispielsweise durch Herausforderung (Challenging), eine liebevolle Provokation, kleine Unverschämtheiten, politisch unkorrekt sein oder necken. Alles natürlich mit einem Augenzwinkern. Sollte also nie verletzend rüberkommen. Ist natürlich ein schmaler Grat. Hier geht es im wesentlichen darum, dass du ihr die Möglichkeit gibst, ihr bestes ich zu präsentieren. Dies geschieht jedoch nicht durch Bücken und permanente Zustimmung und zu allem Ja und Amen sagen. Folgendes Mindset ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig: Hört auf damit ihr ständig gefallen zu wollen und nur auf Sicherheit zu gehen. Steht zu euch selber und zu eurer Meinung. Das waren meine Gedanken zu dem Thema "Mehrwert geben". VG 321xyz
  23. Guten Abend, hat wer das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" gelesen und die Übungen absolviert? Ich bin bei der ersten Übung zum Thema "Bewusst leben". Man schreibt sich 5 vorgegebene Halbsätze auf und jeden Morgen vervollständigt man diese mit mindestens 6 Endungen. Ein Beispiel: "Wenn ich meinen Beschäftigungen heute 5% mehr Bewusstsein entgegenbringe,..." Abends vervollständigt man dann analoge 5 Sätze, die zu den ersten passen. In dem Fall: "Wenn ich darüber nachdenke, was passiert, wenn ich meinen Beschäftigungen 5% mehr Bewusstsein entgegenbringe,..." Nun, der morgentliche Satz macht Sinn. Was man dort aufschreibt, z.B. "...dann werde ich fokussierter sein" erfüllt das Unterbewusstsein mit jeder Menge Ideen davon, was alles besser wird, wenn man wirklich mehr Bewusstheit auf seine Beschäftigungen lenkt. Bei den morgentlichen Fragen fällt mir meist auch immer viel ein. Aber bei den abendlichen Phrasen erschließt sich mir der Mehrwert nicht so ganz. "Wenn ich darüber nachdenke, was passiert,..." Ja, was dann? Der Prozess des Nachdenkens an sich ist doch irrelevant. Über diese Dinge nachzudenken ist IMMER gut und produktiv. "Wenn ich darüber nachdenke, was passiert, wenn ich meinen Beschäftigungen 5% mehr Bewusstsein entgegenbringe, dann.... ja, dann fallen mir die Sachen ein, die ich heute morgen aufgeschrieben habe!" Besser wäre doch, diese inhaltslose Phrase "wenn ich darüber nachdenke" wegzulassen und einfach zu fragen: "Was passiert, wenn ich bewusster an meine Beschäftigungen gehe?" Denn dann fragt man quasi nach den Konsequenzen. Hat der Autor sich da vielleicht ungünstig ausgedrückt und es ist so beabsichtigt, wie ich sage? Ist es vielleicht eine schlechte Übersetzung? Oder entgeht mir ein tieferer psychologischer Sinn diese abendlichen "Wenn ich darüber nachdenke,..." -Sätze? Überlege schon, die Abendsätze einfach zu streichen, weil ich mir da immer denke "ja was, siehe oben!". mfG.
  24. Viele Menschen erhalten sich ihre eigene Traumwelt aufrecht. Ich kenne zum Beispiel jemanden, der zwar auch gerne eine Freundin hätte (so wie ich), selbst aber nichts an sich verändern möchte, weil er sich "so gut findet" wie er ist, bzw. sich "für niemanden verändern" möchte. Gleichzeitig erzählt er dann Dinge wie "ich verstehe die Frauen nicht" und "Frauen stehen nur auf Arschlöcher". Oder z.B.: "Wenn sie dich nicht will ist sie es halt nicht wert". Hat für mich teilweise sogar esoterische Komponenten. Ich gehe inzwischen einen anderen Weg. In allen Bereichen bin ich immer an der absoluten Wahrheit interessiert, wie hässlich sie auch sein mag. Wie wenig sie mir auch gefallen wird. Das bedeutet für mich "redpilled". Aus diesem Weg ergibt sich dann aber eine Selbsterkenntnis, die der Förderung von Selbstwertgefühl gegenüber steht. 1. Man soll Selbstwertgefühl, bzw. Selbstliebe entwickeln, um Bedürftigkeit abzulegen. Um nicht abhängig von der Meinung anderer zu sein. Selbstwertgefühl = no needyness = Alpha-Verhalten = Erfolg bei Frauen. In der Theorie ist das ja top. In dem Moment wo ich eine Frau anspreche unterwerfe ich mich aber "ihrem Urteil". Andere vielleicht nicht, weil sie sich selbst so super finden, dass das was die Frau ihnen in dem Moment sagt egal ist. Bei mir ist das aber nicht der Fall. Mein Selbstwertgefühl reicht dafür nicht. Und wäre mir die Meinung einer Frau egal, dann hätte ich auch kein Interesse an ihr = dann würde ich sie auch gar nicht erst ansprechen. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz. 2. Aufgrund meines "Redpill"-Wegs habe ich Schwierigkeiten das Selbstwertgefühl zu bilden, was vielleicht nötig wäre. Ich habe hunderte Ratgeber und Videos gelesen / gesehen wie man Selbstwert aufbauen soll. Auch das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" natürlich. Aufgrund der "Redpill"-Erkenntnisse weiß ich aber, dass ich einfach nicht die Qualitäten habe, die einen Alpha ausmachen. Ich kann mich nicht selbst belügen, indem ich mir versuche das Gegenteil einzureden. Es gibt Punkte, die sind unabänderlich. Ich bin zum Beispiel zu klein (unter 180 cm). Egal wie viel ich trainiere, wie viele Stunden Workout ich mache, wie hart und oft ich auf den Sandsack einprügel: Ich werde nie in der Lage sein einen anderen Kickboxer, der zumindest genauso viel trainiert wie ich und gleichzeitig über 190cm groß ist zu besiegen. Und egal ob ich ein Sixpack definiert bekomme: Ein Mann der größer ist als ich (und das sind viele) wird auf Frauen in der Regel attraktiver wirken als ich (wenn er nicht gerade die Hässlichkeit in Person oder Lauch schlechthin ist). Das sind die Fakten: Ich trainiere zwar wie blöde und ich gebe mir Mühe an mir zu arbeiten, aber ich weiß dass ich bestimmte Dinge nicht ändern kann. Was nun? Wie redet man sich jetzt ein, dass das keine Faktoren sind? Oder dass man das "irgendwie" durch andere "Qualitäten" ausgleichen oder kaschieren soll? Und vor allem: Frauen "stehen" ja nicht grundlos auf gr0ße, trainierte Männer, die viel Mut und Selbstwertgefühl haben. Wir wissen warum das so ist und wir wissen auch, dass diese Entscheidungen unbewusst sind, bzw. evolutionäre Gründe haben. Meine Intelligenz verhindert, dass ich mir einreden und wirklich selbst glauben kann, dass ich ein Mann bin, der etwas positives in das Leben einer (normalen) Frau bringen kann (natürlich gibt es katastrophale Frauen, die ich erfüllen könnte, aber wir wissen ja warum ich das dann lieber lassen sollte). Rede ich hier von Frauen rede ich von ganz normalen, netten, bodenständigen Mädels. Und nicht von psychisch labilen Frauen und/oder Frauen mit extrem niedrigem sexuellen Wert, die sich auf jemanden wie mich einlassen würden. 3. Im Prinzip; wäre ich kein Mensch sondern meinetwegen ein Tiger im indischen Dschungel, dann wäre ich längst tot. Getötet in einem Revierkampf von einem größeren und besseren Artgenossen. Das "Problem" des "Nichtalphaseins" löst sich also in der Natur von selbst. Das Problem des "unglücklichen Verliebens", des "mangelnden Selbstwertgefühls" und der Einsamkeit existiert da so nicht. Ich bin nicht der Alpha. Ich kann nicht "alpha" werden. Ich kann höchstens so tun. Ich versteh das nicht: Man soll Alpha sein indem man sein Verhalten ändert... schön. Aber wie? Man kann sich doch nur selbst vormachen man sei "toll", "Alpha", "begehrenswert" - entweder wenn es so ist, was man durch Erfolge erreicht (indem man ein mindestens 185 cm großer Kämpfer wird, der gleichzeitig viel Geld verdient und deswegen viel Selbstwertgefühl und eine lockere Art hat) oder man redet sich das ein. Und man geht zurück in die Traumwelt. Klar; ich sehe Männer die "schlechter" sind als ich und trotzdem genau die Frauen haben, die ich gerne hätte. Der Unterschied: Die denken nicht darüber nach. Die glauben von sich selbst, dass sie toll sind (auch wenn sie aussehen wie die letzten Drogenopfer). Und weil sie es glauben verhalten sie sich dann so, weshalb die Frau es dann irgendwann auch glaubt. Aber WIE soll ich das über mich glauben, wenn ich WEIß, dass ich eben nicht toll bin? Dass ich mich nicht auf 190cm groß zaubern kann? Das "Drogenopfer" weiß das alles nicht, denkt darüber nicht nach und weiß auch nicht, dass er als Tiger längst gestorben wäre. Ich habe hier Begriffe benutzt, die teilweise abwertend klingen. Aber nicht weil ich das böse meine, sondern weil ich nicht weiß wie ich es sonst klar ausdrücken soll. Sodass das Problem verständlich rüber kommt. Wie kommen andere Männer damit klar, die wissen, dass sie eigentlich als Tiger keine Chance hätten? Wie bilden die ihr Selbstwertgefühl? Eine potentielle Freundin sucht in einem Mann z.B. einen Beschützer. Wie willst du als 170cm-Zwerg deine Freundin vor einem 190cm-Hooligan beschützen? Ich mache seit ich 15 bin Kampfsport. Derzeit Kickboxen. Und ich kann dir versichern; Größe macht einen Unterschied. Hat derjenige Straßenkampferfahrung oder ist Kampfsportler; du hast keine Chance. Du wirst verlieren. Also: Hier fällt doch ein wichtiger Faktor weg. Wie kommt man jetzt damit klar, dass man eben nicht "der Beschützer" sein kann? Ich weiß das liest sich alles sehr "oberflächlich". Aber das sind eben so die einfachsten Beispiele, die ich hier für meine "Mängel" angeben kann. Ist es in diesem Kontext nicht "natürlicher", dass man eben einsam bleibt und keine Freundin bekommt? Der schwache Tiger stirbt nun einmal. Und der schwache Mensch bekommt eben keine tollen Frauen. Wie komme ich denn aus diesem Dilemma raus, was Redpill mit sich bringt? Wenn ich das weiß, wie soll ich in mir Selbstwertgefühl erzeugen? Wenn ich in allen Bereichen maximal nur Durchschnitt bin, was bin ich dann für ein Mann? In meinem Leben gibt es nichts in dem ich wirklich eine Koryphäe bin. Ich kann alles immer nur durchschnittlich gut. Reicht um zu überleben. Aber reicht nicht um mir einzureden, dass ich jetzt ein "toller Mann" wäre. Vielleicht fällt ja jemanden etwas dazu ein. Viele Grüße,
  25. Hallo Leute, Ich habe die Seite zufällig gefunden und bin restlos begeistert von der Seite 😄 Ich mache seit heute das Bootcamp Woche 1. Es läuft gut, also ich habe keine Probleme denn leuten Hallo zusagen oder Augen Kontakt zu halten. Nur bei "Frauen" fällt es mir schwer hallos zu verteilen. Die Schatztruhe und andere Lektüren habe ich mich noch nicht gelesen wird aber noch gemacht. Nun zu meinen fragen, ich hoffe ihr könnt mir da helfen bzw eure Meinungen dazu sagen und tut mir leid im voraus, wenn ihr die fragen nicht versteht. Fragen zu stellen war nie meine Stärke 😅. Ich hatte noch nie einen Date mit Frauen außer als jugendlicher zwischen 14 und 15, aber das waren eher Kinderbeziehungen die paar tage gingen. Mehr als Händchen halten war damals nicht drin und die Beziehungen gingen soweit ich weiß höchstens 1 Woche oder so ^^ Also kann man sagen, ich hatte noch nie einen Date. Also wenn ich das Bootcamp ja hoffentlich durchziehe muss ich ja mit Frauen ausgehen in Woche 4 war das glaube ich so. Ich habe aber die Angst, das ich zu langweilig bin. Also bei mir ist das Problem, das ich nichts zu erzählen habe bzw ich keine Gespräche führen kann. Also ich weiß das es besser ist, umso mehr Dates man hat umso mehr lernt man Gespräche zu führen etc. Aber wie kann unabhängig vom Date lernen das ich nicht so langweilig rüber komme ? Ich muss dazu sagen, das ich sozial nicht aktiv bin da ich kaum "richtige" Freunde habe. Aber ich habe es vor zu ändern. Ich denke ein Teil dazu tut beitragen das ich nichts zu erzählen habe, dass ich auch nichts erlebe oder ? Ich bin oft nur an der Uni Vorlesungen ,Seminare und Bib oder Zuhause am Zocken das muss sich ändern. Ich habe nicht denn größten Penis also er ist kein Mikropenis aber etwas unter dem Durschnitt und nicht besonders breit. Ich habe hier im Forum gelesen, das man mit sich selber zufrieden sein muss, dann stellt es kein Problem dar das man einen Kleinen Penis hat. Aber was heißt denn mit sich selber zufrieden ? Ich denke nicht das ich eines Tages in denn Spiegel schauen werde und sage, ich bin zufrieden mit meinem Schwanz. Wie ist es bei euch viele haben ja eine Problemzone, wie habt ihr es geschafft das ihr bei euren Problemzone keine Komplexe mehr habt ? Also ich bin vor paar tagen zu Erkenntnis gekommen, das ich akzeptieren muss das der Penis so ist wie er ist, ich nehme mal an das ich es akzeptiert habe aber es stellt für mich immer noch ein Problem dar. Davor habe ich mir selber immer eingeredet, ich werde niemals mit einer Frau schlafen aufgrund von meinem Penis. Ich habe gemerkt das Jammern nichts bringt und muss es akzeptieren. Was würdet ihr mir empfehlen sollte ich ein paar mal ins Laufhaus gehen und mich da entjungern lassen, ich denke das wird vielleicht dafür sorgen, dass ich danach etwas selbstbewusster bin ? Wenn ihr nein sagt, sollte ich vorher denn Frauen die ich Date sagen, das ich noch nie Geschlechtsverkehr hatte und das ich nicht denn Größten habe bzw Andeutungen machen ? Und wie wichtig ist die Größe für die Frauen, also wenn ich auf Youtube Videos sehe z.B Straßen Umfragen mit "Does Size Matter" antworten die meisten Frauen mit ja, was ja auch berechtigt ist, wenn es denen wichtig ist. Manche Männer bevorzugen ja auch Frauen mit großen Titten eine frau mit kleinen Titten kommt nicht in frage oder man bevorzugt Blonde eher als Brünetten etc also jeder hat ja seine Vorlieben. Dann habe ich noch das Problem das ich ein sehr eifersüchtiger Mensch bin. Also ich gönne eigentlich keinem was, aber ich zeige es nicht nach außen. Also z.b wenn eine Person besser als ich aussieht oder bessere Noten schreibt oder einen geilen Urlaub hat etc dann bin ich oft neidisch. Oder wenn jemand die Ganzen Mitschriften haben will, will ich es eigentlich nicht geben. Aber am ende wenn jemand was von mir will dann gebe ich es dem Person, weil ich weiß das es nicht richtig wäre wenn ich es nicht geben würde. Aber ich bin im Inneren zerfressen. Ich will dieses Charaktereigenschaft Neid wenn es denn ein Charaktereigenschaft ist los werden. Also ich tu keinem was schlechtes eher im Gegenteil ich würde sagen ich bin ein Hilfsbereiter Mensch, wenn jemand z.b keinen Ticket hat und ich sehe er will einen Ticket kaufen dann sage ich meistens ich kann dich mitnehmen brauchst keinen Ticket kaufen oder ich kaufe oft essen trinken und Hundefutter für Obdachlose oder mache immer Platz wenn Ältere Menschen Sitzen wollen etc. Ich finde das passt irgendwie nicht zusammen auf der einen Seite bin ich ein Neidischer Mensch auf der anderen bin ich ein Hilfsbereiter Mensch. Ich denke das ich ein Neidischer Mensch bin kommt davon, das ich damals gemobbt wurde und ich kein Zusammenhalt in der Familie hatte, keine richtigen freunde, kleiner Penis etc. Das hängt ja alles irgendwie zusammen. Was würdet ihr mir empfehlen neben dem Bootcamp zu tun ? Sollte ich zum Psychologen gehen, weil ich ja mehrere Baustellen haben die miteinander verknüpft sind. Oder habt ihr andere Vorschläge ? Die letzte frage ist. Wenn ich eine Hübsche frau sehe, dann würde ich schon gerne in dem Moment mit ihr schlafen, aber ich finde es irgendwie beschämend denn Frauen was vorzuspielen nur um mit ihr zu schlafen und danach sie zu verlassen, weil man das bekommen hat was man wollte. Tut ihr wenn ihr eine Hübsche Frau kennenlernt ihr die Gefühle vortäuschen oder sagt ihr von Anfang an das ihr nur auf ONS aus seit ? Und ich bin ja Student und an meiner Uni sind viele Hübsche Frauen. Sollte ich wenn ich auf ONS aus bin lieber die Uni vermeiden, weil ich nicht denn Größten habe also mit vermeiden meine ich wenn ich Frauen Klären will in der Uni ? Also sagen wir es kommt der fall, das ich mit ein paar Kommilitonen schlafe. Dann kann es ja passieren das die dann rum erzählen, hey guck mal die Person XYZ hat nicht denn Größten und schon weiß es die Ganze Uni. Die Uni ist auch nicht die Größte. Ich habe damals in der Schule schlechte Erfahrungen gemacht das über mich gesprochen wurde, nicht wegen meinem Penis.