Katze1235

Member
  • Inhalte

    140
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     349

Ansehen in der Community

31 Neutral

1 Abonnent

Über Katze1235

  • Rang
    Herumtreiber

Letzte Besucher des Profils

1.255 Profilansichten
  1. Das ist keine adäquate Lösung 😄 Aber es wird auch schon besser 😁
  2. Auch aufgefallen ist mir, dass ich viele Dinge, die T. so getan hat, zwar wertgeschätzt habe, ihm das aber so nicht unbedingt gesagt habe. Oder wenn er grad besonders gut roch oder aussah. Das muss man natürlich nicht immer direkt sagen, aber so das ein oder andere Kompliment ab und an ist sicher gut. Zumal er mir viele Komplimente gemacht hat. Ich war glaub ich einfach nur zu schüchtern/unsicher, um das gleiche zu tun. Aber das kann ich ja ändern 💪
  3. Mit T. wird's besser. Wir haben noch nicht wieder Kontakt, aber ich komme über ihn hinweg. Gestern habe ich Fotos durchgeschaut und eines von ihm gefunden. Bis vor kurzem hätte ich mich dabei wohl unwohl gefühlt, aber gestern war es überhaupt kein Problem. Es war einfach ein Foto, so wie auch die Fotos von schon jahrelang platonischen Freunden. Zudem merke ich sehr stark, wie mich das mit T. weiterbringt. Ich neig(t)e viel zu sehr dazu, auf Harmonie und gemocht werden aus zu sein und dann auch nicht meine volle Persönlichkeit zu zeigen, aus Sorge, anzuecken (was man ja zwangsläufig tun wird, wenn man sich so zeigt, wie man ist (natürlich trotzdem sozial konform, Leute umbringen/beleidigen etc. ist nicht)). Das war auch T. gegenüber so. Einiges davon habe ich hier ja auch berichtet (ich traute mich oft nicht, Körperkontakt von mir aus zu initiieren etc.). Gerade der Ausgang meines Verhältnisses mit T. zeigt mir jetzt aber auch, dass es sich für mich überhaupt nicht lohnt, mich so sehr darauf zu konzentrieren, alles "richtig" und nichts "falsch" zu machen um jemandem zu gefallen. Es macht auch keinen Sinn, ständig zu fragen, was andere in der Situation tun würden, denn es geht ja um mich. Und wenn mein Verhalten mit dem eines Mannes gerade nicht kompatibel ist, dann passen wir im Moment eben einfach nicht zusammen. Und das ist auch ok. Dann kommt eben ein anderer, der passt, oder es passt später. Nur leider wohnt jetzt der andere, den ich potentiell passend finde, so weit weg 😅 Aber es gibt ja auch noch mehr passende Männer. Ein weiterer Punkt ist auch noch meine für mich auffällig bindungsscheue Art (ich konnte mich bisher eigentlich immer nur emotional auf jemanden einlassen, wenn mir irgendwo klar war, dass das grad nichts werden würde - ansonsten finde ich es schnell langweilig und fühle mich eingeengt). Das könnte aber auch automatisch besser werden, wenn ich mich jetzt erstmal um mich kümmere und mir angewöhne, meine Art einfach zu zeigen und keine Scheu davor zu haben, mich ggf. auch wieder zu trennen. Aktuell ist nämlich auch mein Perfektionismus ein Problem. Ich habe irgendwie das Gefühl, ich müsste für immer und ewig mit einem Mann zusammen bleiben, wenn ich erstmal eine Beziehung mit ihm eingehe. Auch wenn mir rational klar ist, dass das nicht so ist.
  4. Update: Ich vermisse T. immer noch des öfteren, aber es gibt "wache" Momente, in denen ich auch irgendwie froh bin, dass ich nichts mehr mit ihm am Laufen habe, weil mir die Dynamik, die wir "damals" hatten, nicht gut tat. Und ich finde es auch weiterhin schade, dass ich gerade eigentlich keinen Kontakt zu ihm habe, aber ich glaube auch, dass ich vielleicht eigentlich noch nicht bereit dafür bin. Ich denke, das kommt mit der Zeit und persönlichen Entwicklung. Zu dem, der so weit weg wohnt (ich nenne ihn mal R. (glaub der Buchstabe ist grad noch frei 😄)): Das ist auch sehr interessant. Er wohnt super weit weg, das ist auf jeden Fall ein Problem, wir haben uns aufgrund der Entfernung auch noch nicht wiedergesehen (ist aber für dieses Jahr locker geplant, wenn wirs auch beruflich organisiert kriegen), von daher geht es in diesem Teil jetzt einfach mal um die Situation an sich und insbesondere die Zeit, zu der wir am selben Ort waren. Danach hab ich wohl auch ein bisschen was "falsch" gemacht (fand ihn klasse und ich denke, das ist zwischendurch etwas zu sehr durchgeschienen und ich könnte needy gewirkt haben). Ganz abgeschreckt scheint es ja nicht zu haben, der Kontakt steht ja und wenn ich ihm was schreibe, antwortet er meist innerhalb von ein paar Minuten (bis vllt ne halbe Stunde) und schreibt auch viel und lange (wir haben schon des öfteren ein paar Stunden durchgeschrieben) und auch Dinge wie, dass er gerne mit mir redet, etc. Also völlig banane hab ich mich wohl auch nach dem persönlichen Kontakt nicht verhalten. Aber schon ein kleines bisschen. Zum persönlichen Kontakt, der meiner Meinung nach richtig super gelaufen ist: Ich hab ihn von mir aus angesprochen in einer passenden Situation, fand ihn direkt attraktiv, hab mich davon aber nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wir haben dann schon zwei Tage mehrere Stunden durchgequatscht, bis mir einfiel, dass ich seinen Namen noch gar nicht kannte. Hab dann nachgefragt und es stellte sich heraus, dass er sich wohl schon gefragt hatte, wie ich heiße, mich aber erst noch nicht fragen wollte, weil er Sorge hatte, dass ich (oder eine andere, die am Anfang dabei war) vielleicht ganz zu Beginn doch schon meinen Namen genannt hätte und er sich nur nicht erinnern könnte und ich das dann doof fänd. Er hat dann auch nach Kontaktdaten gefragt. Wir haben ganz viel weiter geplaudert, irgendwann kam es dann auch zu etwas Körperkontakt, das hat sich noch etwas weiter gesteigert (wobei ich bei der Steigerung (=er hat seinen Arm um mich gelegt etc) meiner Meinung nach zu zurückhaltend war. Da griff mal wieder mein "creepyge Typen Blocker". Auch wenn ich ihn überhaupt nicht creepy fand. Das ist so ein Automatismus, der bei mir wohl noch sehr tief sitzt. Aber ich bin nicht ausgewichen und hab dann auch meinen Arm um sein Bein gelegt (dafür, dass wir uns noch nicht lange kannten echt gut!). Und als wir uns verabschieden mussten, fand er das total doof und schade. Er hat sich zwei Tage nach dem Abschied dann auch von sich aus gemeldet. So, das war eine kurze Exkursion zum Thema "Gibt tolle Typen, die mich auch toll finden und mit denen Potential da ist (jetzt mal abgesehen von der Entfernung und bezogen darauf, dass beide Interesse zeigen und der Kontakt hergestellt wird etc.)".
  5. Kleiner Zwischenstand bei mir: Aktuell beruflich super viel um die Ohren, daher auch grad eigentlich keinen Kopf für ernsthafteres Dating. T. vermisse ich noch, aber jetzt grad werde ich mich erstmal nicht bei ihm melden. Ich will erstmal an mir selber arbeiten und er wird auch sicher noch wissen, wie man eine Nachricht verfasst und sich bei mir melden können. Kann natürlich auch sein, dass er sich unsicher ist, ob er sich grad bei mir melden kann/mich nicht rein platonisch sieht und mir nicht noch mal Chaos zumuten will etc. Aber um ehrlich zu sein, hab ich die letzten 2 Jahre da schon massig Rücksicht genommen und heruminterpretiert. Er ist erwachsen, er kann selber an sich arbeiten. Zumal ich seine Probleme eh nicht lösen kann, das kann nur er. Ich mag ihn aber nach wie vor und finde es schade, dass es nicht geklappt hat. Allerdings sehe ich da auch sowohl bei ihm als auch bei mir diverse Verhaltensweisen, die verbesserungswürdig sind. Hab mich auch über meine suboptimalen Verhaltensweisen ihm gegenüber schon sehr geärgert - und tu es immer noch etwas. Aber alle machen Fehler, jetzt lerne ich ja draus. Und er war ja auch nicht ganz unbeteiligt. Ich würde sagen, wir haben uns gegenseitig da hochgeschaukelt, weil wir das Beziehungsding halt beide grad nicht so gut konnten. Ich denke, ich werde mich wohl in ein paar Monaten oder so noch mal bei ihm melden. Je nachdem, wann ich das Gefühl hab, ihn wirklich als rein platonischen Kumpel sehen zu können. Ich date jemanden, er weiß aber auch von meinem nächsten anstehenden Auslandsaufenthalt. Ich weiß aber noch nicht so genau, wie ich ansprechen soll, dass ich ihn toll finde, mir ggf. auch irgendwann eine Beziehung vorstellen könnte, aber grad emotional nicht zur Verfügung stehe und er sich darum da lieber nicht drauf versteifen sollte. Denn ich finde ihn wirklich toll, aber mein Kopf ist aktuell nicht frei für ihn. Und ich möchte keine Beziehung eingehen, wenn ich noch nicht richtig über T. hinweg bin, zudem nach wie vor an dem weit weg wohnenden näher interessiert bin und gerade aber auch einfach Kapazitäten brauche, um an mir selber zu arbeiten. Ich hatte eigentlich auch nicht geplant, jetzt grad jemanden ernster zu daten. Aber manchmal passiert so was ja einfach mal so nebenbei. Meine Affäre ist aktuell vielleicht eher ein Kumpel 😀 Wir verstehen uns gut und ich finds schade, dass das unkomplizierte Körperliche grad fehlt, aber da ich umgezogen bin, ist das momentan nicht so einfach. Joa, und insgesamt bin ich dabei, wesentlich selbstbewusster zu werden und mitzubekommen, was ich will und was nicht. Und das dann auch umzusetzen. ZB glaube ich jetzt auch, dass ich nicht noch mal so ein Chaos wie es mit T. bisweilen der Fall war, haben würde. Ich würde das dann wohl auf platonisch abändern und entweder er stellt fest, dass er das mit der festen Beziehung mit mir doch vernünftig hinbekommt, oder man ist eben gut platonisch befreundet. Vielleicht mit einer kleinen Pause, wenn man den Übergang nicht sofort schafft. Allerdings würde ich da jetzt glaub ich viel früher aus dem beziehungsartigen aussteigen, wenn entsprechende Red Flags (wie damals schon bei T.) auftauchen. Kann aber natürlich auch ganz anders laufen und ich stürze mich doch wieder voll in sowas 😄 Sieht gerade aber nicht danach aus. Zudem mache ich mir viel viel weniger Gedanken darum, was andere denken. Und wenn ich mich doch mal dabei ertappe, denke ich mir "Hm, eigentlich gar nicht wichtig. Entweder sie kommen mit mir klar oder nicht, ist beides ok." und mach, was ich eben tun will. Es ist noch nicht perfekt, aber sehr sehr viel besser als noch vor wenigen Monaten. Ich merke auch immer stärker den krassen Unterschied zwischen mir jetzt und meinem Ich von vor ein paar Jahren. Damals war ich super schüchtern und introvertiert. Jetzt gehe ich ohne Probleme auf andere Menschen zu, quatsche entspannt mit ihnen und bin einfach viel zufriedener mit mir selber. Auch wenn bei weitem nicht alles perfekt ist und ich in manchen Bereichen noch sehr unsicher bin und noch nicht so genau weiß, was ich da für mein Leben will.
  6. Hast du sie denn oral befriedigt? Davon abgesehen ist es ausgesprochen sinnvoll, sich ohne Test nicht auf einen BJ einzulassen (jedenfalls nicht ohne Kondom). Dabei werden nämlich allerhand richtig fiese Geschlechtskrankheiten übertragen.
  7. Wieso hast du ein Problem damit, dass sie sich mit Männern treffen wird, mit denen sie schon mal was hatte? Gute Freunde sind wichtig und ob sie damals was mit einem ihrer Kumpels hatte oder nicht, ist für dich völlig unerheblich, wenn sie treu ist (was du übrigens genauso sein musst). Also wenn sie treu ist, gibts da auf ihrer Seite gar kein Problem, du erzeugst allerdings gerade eines mit deinem eifersüchtigen Gezicke. Ist sie nicht treu, ist es egal, ob sie Freunde hat, mit denen sie schon mal was hatte oder nicht, sie würd in dem Fall eh jemanden zum Fremdgehen finden - fürs Fremdgehen taugt auch sehr gut jemand neues, das muss kein jahrelanger Freund sein. Ich würde meine Freunde, mit denen ich mal was hatte, auch niemals für jemanden aufgeben. Und das umgekehrt auch nie von meinem Partner verlangen. Im Gegenteil, es ist ein gutes Zeichen, wenn man nicht aufgrund einer neuen Beziehung plötzlich anfängt, Freundschaften zu kappen. Was will man mit jemandem, der einfach so seine Freunde im Stich lässt? So jemand wird dich auch irgendwann im Stich lassen. Du hast ein Problem mit deinem Selbstbewusstsein. Du gehst davon aus, dass die anderen Männer toller als du und entsprechend starke Konkurrenz währen. Darum willst du ihr den Kontakt verbieten. Macht aber keinen Sinn, denn selbst wenn es so ist: Mit deinen Versuchen, sie von den Männern fernzuhalten, treibst du sie nur von dir selbst weg und zeigst ihr, wie minderwertig du aus deiner Sicht gegenüber diesen anderen Männern bist.
  8. Eine mehr oder minder kleine Baustelle bei mir ist noch das Treffen von Entscheidungen. Das fällt mir wahnsinnig schwer. Selbst für kleine Dinge, zB auch, ob ich für 2 Tage wegfahre und wenn ja, wohin genau. Realistisch betrachtet ist das vermutlich überhaupt keine große Sache. Es kommt mir aber immer total wichtig und weltbewegend vor und ich bin überzeugt davon, unbedingt die perfekte Entscheidung treffen zu müssen, da es in meinem Tunnelblick, den ich kurz vor Entscheidungen immer bekomme, wahnsinnig relevant für meine Zukunft ist. Da sich aber immer sehr schnell herausstellt, dass ich auf jeden Fall irgendwo Abstriche machen muss, egal, wie die Entscheidung ausfällt, drücke ich mich vor der Entscheidung. Und damit stresse ich mich selber. Ich hab dann mitunter tagelang ständig im Hinterkopf, was ich noch entscheiden muss und fühle mich dadurch gestresst und mitunter auch irgendwann überfordert. Zudem muss ich ja eh irgendwann eine Entscheidung treffen und je kurzfristiger die fällt, desto weniger Zeit habe ich, mich auf die Umsetzung vorzubereiten. Was auch unpraktisch ist. Hat jemand ein paar Tipps parat, wie ich mich damit nicht mehr so verrückt mache und schneller Entscheidungen treffe?
  9. Mal wieder ein Update von mir: Mit meiner Affäre ists sehr entspannt. Gibt ein paar Dinge, die mich stören und die ich anders besser fänd, aber das positive überwiegt. Kann allerdings sein, dass die nicht mehr allzu lange fortgeführt werden kann, da ich bald umziehen werde. Finde ich schade, weil es so angenehm läuft. Aber passiert. Ich werde das einfach mal beobachten, vielleicht führen wir es ja doch fort oder treffen uns dann halt seltener oä. Ansonsten war es auf jeden Fall eine gute Erfahrung. Mit T. hatte ich zwischendurch kurz wieder Kontakt. Jetzt gerade aber auch wieder nicht. Ich denke, das dauert noch, bis wir eine gute, platonische Freundschaft miteinander führen können. Ich vermisse ihn schon noch manchmal, aber es wird besser. Mittlerweile frage ich mich aber auch immer mal wieder, was ich beziehungsmäßig mit jemandem will, der sich zwischendurch so verhält, wie T. es mitunter getan hat. Ich glaube, dass das einfach nur seine unbewältigten Probleme sind und er es nicht böse meinte, auch wenn er sich daneben benommen hat. Aber für die Probleme kann ich ja nichts, von daher ist es auch nicht so richtig fair von ihm, die bei mir abzuladen. Und ich kann die Probleme, die er so hat (und bei denen sich seine Bemühungen, was dagegen zu tun, in Grenzen halten), ja nicht außen vorlassen, wenn ich über irgendwas mit ihm nachdenke (nicht nur auf T. bezogen, das gilt ja grundsätzlich - T. ist nur grad ein recht aktuelles Beispiel). Mit dem weit entfernt wohnenden hab ich jetzt mal grob einen Termin ausgemacht, wann wir uns treffen. Aber es kann gut sein, dass das Treffen rein platonisch wird, da die Entfernung eben sehr groß ist. Es sind auch noch ein paar Monate bis dahin. Ich werde ihn besuchen und evtl. reisen wir gemeinsam ein bisschen (das Reisen wär aber eher kurz, da er Uni hat und den Großteil der Semesterferien arbeiten muss), je nachdem, wann genau ich kann (brauche noch die Absegnung vom Arbeitsplatz, da wird aber erst später drüber gesprochen). Ich wollte eh schon lange dorthin und habe zudem noch zwei Freunde in seinem Land, die besuche ich dann auch direkt mal bzw. reise ein bisschen mit ihnen. Ich hatte ja auch noch einen weiteren kennengelernt. Von ihm hatte ich ja bereits im Dezember berichtet. Leider hat sich das bisher nicht zum positiven verändert. Allerdings konnten wir uns meinetwegen auch kaum treffen, weil ich immer irgendwo unterwegs war (und er bis dato eben auch noch keine so hohen Stellenwert in meinem Leben hat, dass ich seinetwegen für mich ansonsten eher ungünstige Pläne schmieden würde). Mein Kontrapunkt war ja die mangelnde Leichtigkeit bei Gesprächen. Es fehlen Humor, Lockerheit und interessante Gesprächsthemen. Ich kann aber schlecht beurteilen, ob ich das unbewusst aufgrund meiner bindungsscheuen Art sabotiere oder ob es daran wirklich hapert. Optisch ist er so im guten Mittelfeld oder so. Also schon eigentlich ganz gut, aber es gibt auch Dinge, die mich stören. Aber ein bisschen was störendes an der Optik, dem Charakter etc. einer anderen Person wird man immer finden, perfekte Menschen gibt es eben nicht. Er ist auf jeden Fall lieb und sympathisch, aber mich schreckt ehrlich gesagt seine Anhänglichkeit sehr ab. Ich fühle mich schon wieder arg eingeengt und das noch ehe ich überhaupt weiß, wie gut wir uns eigentlich verstehen. Ich hab bisher nicht das Gefühl, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Und es wirkt auf mich manchmal schon so, als hätte er sich schon sehr auf mich eingeschossen. Ich kann es mir eigentlich kaum vorstellen, weil wir uns ja bisher nie lange getroffen haben. Ich weiß nicht so genau, ob ich das mal ansprechen sollte. Damit er sich nicht zu sehr versteift und ich mich nicht mehr so eingeengt fühle. Ich möchte mich nicht dazu gedrängt fühlen, mich mit ihm zu treffen. Momentan tue ich das allerdings. Und das lässt mich noch eher Reißaus nehmen. Ich brauche einfach jemanden, der sehr eigenständig ist und gut Zeit mit sich selber verbringen kann. Der mir optisch zusagt, mit dem ich prima reden und rumalbern kann, der einen ähnlichen Humor hat etc. Ich vergleiche ihn auch sehr mit meiner Affäre, T. und dem weit entfernt wohnenden. Mit denen kann ich mich unheimlich gut unterhalten (T. grad nicht, aber früher. Am positivsten sticht da der, der so wahnsinnig weit weg wohnt, hervor - abgesehen von T. früher. Wobei ich als ich T. kennenlernte nicht den Eindruck hatte, dass wir was miteinander anfangen und uns großartig unterhalten könnten. Attraktiv fand ich ihn sofort, aber er wirkte von der Art her gar nicht zu mir passend. Das kam erst einige Monate später, als sich meine Art sehr geändert hatte - die hat übrigens in den letzten paar Monaten seit der "Trennung" von T. noch mal einen gewaltigen Sprung in der positiven Weiterentwicklung gemacht.) Ansonsten hab ich dran gearbeitet, nicht zu lieb zu sein und nicht zu sehr nachzugeben. Mich aber auch nicht ohne Rücksicht auf Verluste durchgesetzt, sondern einen Kompromiss erreicht. Damit bin ich sehr zufrieden. Zudem bin ich viel mehr so, wie ich eben sein möchte. Ich tue immer öfter einfach, wonach mir ist (im gesellschaftlich akzeptablen Rahmen, ich würde zB nicht nackt einkaufen gehen, auch wenn es echt warm ist). Oft jetzt ohne mir Gedanken darüber zu machen, ob das irgendwie albern oder übertrieben, zu aufgedreht oder sonstwas sein könnte oder ob mein Gesang schief ist). Zudem bin ich viel weniger bereit, mein Verhalten zu ändern um bei jemandem gut anzukommen. Meine Entscheidungs- und Planungsfreudigkeit lässt noch zu wünschen übrig und damit stresse ich mich selber etwas.
  10. Ich versuche nun, mir anzugewöhnen, nicht immer alles in Beziehungsdingen zu hinterfragen und alle Gründe herauszufinden, sondern manches einfach hinzunehmen. Ich glaube, damit fährt man besser. Zudem wäre es bestimmt gut, den Fokus mehr auf mich und weniger auf einen potentiellen Partner zu legen. Vielleicht mal weniger Sorgen machen und mehr einfach leben und mir dabei mehr Hobbys zulegen bzw. ihnen nachgehen und unter Menschen gehen.
  11. Ich möchte von nun an mit meinem Invest nicht nur danach gehen, wie attraktiv und sympathisch etc. ich denjenigen finde, sondern auch danach, inwieweit er gerade in mich investiert und ob er unkompliziert ist oder sich schräg verhält. Ich handhabe es ja eigentlich ganz gerne so, dass ich hinterfrage, woher das Verhalten des anderen kommt und dann super verständnisvoll bin. Ich denke, es ist sinnvoller, ihn sich selber erklären zu lassen. Seine Probleme muss er ja eh selbst in den Griff kriegen. Dass ich ihm nicht großartig helfen kann, wenn er selber nicht eingesteht, dass er dran arbeiten muss, habe ich ja an T. gesehen. Ich finde immer noch den Typen, der so weit weg wohnt, unheimlich toll. Wir sind auch weiterhin in Kontakt und verstehen uns super. Eigentlich hätte ich ihn jetzt auch bald besucht, aber da ist mir nun leider was dazwischen gekommen. Also verschiebe ich das auf den nächstmöglichen Zeitpunkt. Er kann mich aktuell aufgrund von Unikursen nicht besuchen, bei ihm dauerts noch bis zu den nächsten Semesterferien. Momentan beschränkt sich unser Kontakt also auf die Möglichkeiten, die das Internet so hergibt. Es ist aber trotzdem sehr schön, auch schriftlich gibts wohl keine Missverständnisse (und das, obwohl wir beide manchmal einen nicht ganz einfachen Humor haben - praktischerweise aber anscheinend der gleiche). Was meine Entscheidungsfähigkeit anbelangt gabs einen kleinen Rückschritt. Aber kein totaler, ich habe letztlich tatsächlich entschieden und dabei auch nicht die einfachste Möglichkeit genommen. Und die Entscheidung hat auf jeden Fall zu tollen Ergebnissen geführt. Nur hätte ich sie ruhig wesentlich schneller treffen können. Zumal mir eigentlich schon länger klar war, dass diese Entscheidung für mich stimmiger war, ich wollte mich nur nicht festlegen.
  12. Ich arbeite zur Zeit ein Buch zum Thema Bindungsangst durch. Dabei befasst man sich selber mit seinen Erfahrungen in der Kindheit und reflektiert die Gefühle etc., die man in einer Beziehung so hat. Zudem achte ich weiterhin darauf, selber Entscheidungen zu treffen und mir die nicht abnehmen zu lassen/ sie nicht selber abzugeben. Mein niedriges Selbstwertgefühl/-bewusstsein ist weiterhin ein Problem. Nicht durchgehend, es ist schon besser geworden: siehe Entscheidungen, zudem nehme ich mehr wahr, dass ich selber Einfluss habe. Ich packe jetzt mehr Dinge an (und das auch nicht immer erst auf den letzten Drücker wie früher üblich). Wenn ich merke, dass sich in mir etwas gegen was bestimmtes sträubt, hinterfrage ich dieses Gefühl. Und komme häufig zu dem Schluss, dass ich eigentlich gar nicht auf weitere Informationen warte oä und ich einfach nur Angst vor dem habe, was ansteht. Dann überwinde ich mich jetzt schon immer öfter dazu, es dann doch zu tun. Aber ich bin immer noch leicht aus der Bahn zu werfen und hinterfrage leicht mal, ob mich die Leute mögen (jedenfalls bei Menschen, die mir sympathisch sind bzw. die ich mag). Bei Menschen, die ich kaum kenne, die mich aber zu mögen scheinen, nehme ich das, wenn ich in nicht so guter Verfassung bin, als wahllos wahr und denke mir, dass sie selber nicht so gut klarkommen oder einfach alle mögen. Auch wenn mir rational schon klar ist, dass ich sehr viele sehr tolle Eigenschaften habe. Zudem leide ich wohl auch immer noch ein bisschen unter dem "Hochstaplersyndrom". Im beruflichen Kontext hatte ich eigentlich nie Probleme (abgesehen von welchen, die durch meine Versagensängste hervorgerufen wurden). Ich habe immer sehr schnell verstanden und konnte mir gut selber etwas zusammenreimen. Abi, Studium und Stelle haben auch super geklappt. Aber immer mal wieder erwische ich mich dabei, zu denken, dass ich in Wirklichkeit nicht genug könnte und die das bestimmt noch rausfinden würden. Zudem hinterfrage ich, was mich an einem Mann stört und was ich an einem anderen so besonders reizvoll finde (wenn die grundsätzlichen Faktoren wie Äußeres, Sympathie stimmen). Wenn die grundsätzlichen Faktoren stimmen, fällt mir zum Beispiel auf, dass ich auch noch Distanz brauche, um mich emotional auf denjenigen einlassen zu können. Ich glaube, neben besagten notwendigen Faktoren ist das das einzige, was wirklich immer aufgefallen ist (außer bei dem ersten und danach war ich ja ein paar Jahre lang eh noch super schüchtern und traf auch keine passenden Männer - ich rede also hier eher von den letzten 3 Jahren, das sind die in meinem Liebesleben bisher wirklich relevanten, abgesehen von den ersten vorsichtigen Gehversuchen mit 17). Ein Jahr zuvor hatte ich mir Interesse an dem ersten wieder eingeredet. Dann lernte ich einen Mann kennen. Von meiner Seite aus war es emotional von Anfang an ein Hin und Her aus totalem Interesse und Zweifeln. Er war sehr interessiert (hatte aber trotzdem psychische Probleme (gegen die er nichts unternahm), welche so im Alltag nicht sichtbar waren, aber wohl auf Dauer ein Problem hätten werden können). Aber immer, wenn ich doch irgendwo eine Spur von Distanz hineininterpretieren konnte, flammte mein Interesse wieder auf. Als dann Schluss war, fand ich ihn unheimlich toll, vermisste ihn total, dachte mir, dass ich ihn sofort würde haben wollen, und brauchte auch ein paar Monate um darüber hinweg zu kommen. Danach ähnliches Spiel mit einem anderen. Und danach kam wieder ein anderer. Nur dass ich da am Anfang recht lange nur platonisch interessiert bzw. mir nicht sicher war. Mein Interesse kam, als ich merkte, dass seines schwand. Der war dann auch doch alles andere als toll, aber als es schon kompliziert war, hatte ich Probleme, wieder von ihm loszukommen. Irgendwann habe ich dann aus rationalen Gründen die Reißleine gezogen. Dann kam der, um den es hier im Thread die meiste Zeit geht. Das hab ich ja recht ausführlich beschrieben. Ich vermisse ihn nach wie vor sehr und finde ihn auch weiterhin attraktiv und könnte mir vorstellen, dass es unheimlich gut passen würde, wenn wir unsere Nähe-Distanz-Probleme in den Griff kriegen würden. Ich glaube, dass es mit ihm so lange ging, lag auch daran, dass wir uns in unserer Bindungsphobie ganz gut eingependelt hatten. Ich musste mich meist nicht eingeengt fühlen, weil ich wusste, dass er es tun und Distanz suchen würde. Und wenn es mir dann zu bunt wurde und ich auf Abstand ging, fühlte er sich nicht mehr eingeengt und konnte wieder Nähe suchen. Nur dass sich das Ganze halt leider ungünstig hochgeschaukelt hat. Jetzt grad date ich jemanden und habe das Gefühl, weglaufen zu müssen, weil er es nicht tut und weil ich den Eindruck habe, dass er immer mehr Nähe suchen wird. Ich fühle mich eingeengt, dabei ist er objektiv betrachtet wohl nicht einengend. Bisher reichen mir allerdings auch unsere Gespräche noch nicht. Aber das können auch Anlaufschwierigkeiten sein (mit T. hätte ich früher auch nicht gedacht, dass wir uns so unheimlich gut verstehen würden), Pech im Timing (wir treffen uns oft, wenn mindestens einer müde vom Tag ist) oder ich sabotiere unbewusst. Oder es passt halt nicht. Ich weiß aber nicht, wie ich das unterscheiden soll. Zudem stört es mich, dass ich ihn über eine Datingapp kennengelernt hab. Da fehlt mir irgendwie das Spiel, weswegen ich jetzt auch schon nicht mehr da aktiv bin (zumal es mich auch grad überfordern würde und ich es auch nicht ganz optimal fänd). Ich ticke da wohl ein bisschen romantisch und möchte denjenigen eigentlich gern zufällig kennenlernen und sich das Ganze dann ganz langsam und ungezwungen entwickeln lassen. Ich weiß noch nicht so genau, wie ich mich davon abhalte, so sehr auf Distanz abzufahren und mich durch Nähe so eingeengt zu fühlen.
  13. Update: Ich date ein bisschen und hab meine Affäre P. Mit P. läuft es total entspannt und angenehm. Ich denke, eine ganz reine Affäre ist es auch nicht mehr. Wir besprechen auch mitunter persönliches, freunden uns also vielleicht so ein bisschen an. Ich fühle mich in seiner Gegenwart meist sehr entspannt und wohl. Und hab irgendwie den Eindruck, dass mich das persönlich weiterbringt. Vielleicht auch, weil er recht reflektiert wirkt. Er kriegt keine Panik oder so (wobei wir uns ja auch nicht so beziehungsmäßig verhalten und er glaub ich auch kein Bindungsproblem sondern einfach Lust auf entspannten Sex hat und mich inzwischen vermutlich auch menschlich ganz sympathisch findet, ohne dass es da so ein Gefühlschaos gebe), ist berechenbar, veranstaltet keine Heiß-Kalt-Achterbahnen. Ich bin immer noch sehr zurückhaltend bei körperlichem, bin aber dabei, mich daran zu gewöhnen, mehr die Initiative zu ergreifen und mehr Körperkontakt von mir aus zu suchen. Ich glaube, P. zielt jetzt auch so ein bisschen darauf ab, dass ich da mehr aus mir herauskomme. Kommt auch schon mal vor, dass er nichts weiter macht, solange ich nicht eindeutig anfange. Mit T. bin ich noch nicht wieder im Kontakt. Allerdings ist es dafür auch noch zu früh. Ich möchte erstmal selber mehr an mir gearbeitet werden, bevor ich wieder Kontakt zu ihm habe. Auch, damit wir nicht evtl. sofort wieder in so ein Chaos stürzen. Ich glaube auch nicht, dass ich so etwas noch einmal so lange führen würde. Sobald ich ernsthafter über eine Beziehung nachdenke, bekommt derjenige eine "Galgenfrist" (die ich ihm aber nicht nenne) und wenn er sich bis dahin nicht auf eine Beziehung festlegen kann, lege ich es eben auf platonisch fest. Und wenn es so ein Durcheinander gibt, wird's von meiner Seite aus auch platonisch. Das mit T. war zwar sehr schön und ich bereue es auch nicht. Aber auf Dauer wär mir sowas dann doch zu stressig und etwas undefiniertes mit Chaos und Heiß-Kalt-Achterbahnen, in dem ich mich irgendwann nicht mehr traue, mich so zu verhalten, wie ich möchte, ist nicht das, was ich möchte. Dann treffe ich gerade auch noch einen Mann, allerdings fürchte ich, dass ich das beenden sollte. Ich finde sowas irgendwie immer doof. Aber ich habe den Eindruck, dass wir in mindestens einem mir wichtigen Punkt sehr unterschiedliche Ansichten haben. Bzw. eher in zweien. Und ich finde ihn einfach nicht heiß. Als ich ihn kennenlernte war er nicht eindeutig unattraktiv, sonst hätte ich ja gar nicht erst angefangen, ihn zu daten (hab ich früher schon gemacht in solchen Situationen, inzwischen aber schon lange nicht mehr). Aber auch nicht so heiß, dass ich sofort Lust auf Sex mit ihm gehabt hätte. Ich dachte aber, vllt käme das noch. Das denke ich nun aber eigentlich nicht mehr. Und vielleicht kann ich mir auch für die Zukunft merken, dass ich sofort Lust haben muss, denjenigen anzuspringen (Ich würde es trotzdem nicht tun, weil ich dafür viel Vertrauen brauche. Aber ich muss ihn direkt so attraktiv finden, dass ich es mir vorstellen kann für später.).
  14. @saian Das stimmt natürlich. Besonders, dass die Einblicke des Gegenübers gebiast sind. Wenn jemand ständig Sorge hat, verlassen zu werden, wird er auf Autonomiewünsche meinerseits ungünstig reagieren und wenn jemand Angst hat, zu sehr vereinnahmt zu werden, wird er auf Nähewünsche meinerseits problematisch reagieren. Und das auch wenn meine Wünsche in die Richtung eigentlich nicht unangemessen waren/sind. Das ist mit Sicherheit auch mit T. passiert. Ich frag mich nur trotzdem immer mal wieder, ob ich nicht besser auf ihn hätte eingehen können oä. Zumal bei ihm halt echt viel passte (ich idealisiere sicher immer noch und finde darum grad wenig bis keine Gegenargumente, aber es gab tatsächlich auch sehr vieles, was unheimlich gut passte). Sein Nähe-Distanz-Problem (abwechselnd ganz viel Nähe und ganz viel Distanz suchen. Die Nähe fand ich toll, die Distanz in dem Ausmaß, das sie teilweise annahm, nicht mehr.), (wohl damit zusammen hängender) Bindungsunwille und sein Problem damit, über Probleme zu sprechen, halt nicht so. Wobei er am Anfang noch besser über Probleme reden konnte. Das wurde weniger, je enger und etablierter es zwischen uns wurde. Je enger es wurde, desto mehr bekam er Panik und desto weniger konnte er einfach direkt und offen Probleme ansprechen. Ich glaube, auch ein Problem ist, dass ich ihn mir jetzt oft mit einer anderen vorstelle. Und die Vorstellung finde ich (und auch mein Ego) nicht besonders toll. Als das zwischen uns lief, waren wir monogam, auch wenn wir das nicht offiziell so abgesprochen hatten. Das stimmt. Und es stört mich. Wobei ich inzwischen immer mehr dazu übergehe, einfach selber zu definieren, was richtig und was falsch ist. Und das nicht anderen zu überlassen. Zumal die anderen ja auch nur Menschen sind. Wieso sollte ein anderer Mensch (ohne psychologische Ausbildung) das besser beurteilen können als ich? Allerdings verhalte ich mich selber nicht immer so, wie es meinen eigenen Vorstellungen entspricht. Das stört mich. Und besonders eine Situation aus der Anbändelungsphase mit ihm stört mich. Da hätte ich mich gern anders verhalten. Sein Verhalten (welches dann meines provoziert hat) find ich nach wie vor suboptimal. Aber ich hätte aus jetziger Sicht trotzdem besser reagieren können. Nicht eifersüchtig und eingeschnappt, sondern mit Humor. Und dann schauen, ob er meine Standards erfüllen kann oder nicht. Und weil er grad der einzige war, mit dem ich mir evtl. was vorstellen konnte, hab ich mich glaub ich auch etwas needy verhalten. Es gab schon immer wieder andere Männer, die sich für mich interessierten. Einen fand ich auch potentiell interessant und einen wirklich so richtig (das ist aber der, der so richtig weit weg wohnt). Aber ich hab mich der Fairness halber nicht auf etwas anderes eingelassen. Somit war er dann de facto doch irgendwo der einzige. Und ich wollte, dass er mich mag. Darum hab ich mich vermutlich nicht immer wirklich wie ich verhalten. Mit Nachrichten zugespamt o.ä. hab ich ihn aber nicht (aus seiner Sicht womöglich schon: Ich hab ihm mal zwei Nachrichten hintereinander geschickt, das hat ihm wohl mal Angst gemacht. Er selber hat mir allerdings auch mitunter zwei Nachrichten hintereinander geschickt, zuletzt sogar beide lang, im Abstand von 14h oder so und eine mit Treffensvorschlag (bzw er hat mir ganz viele mögliche Daten genannt, falls ich an dem einen nicht kann).). Es ärgert mich, dass ich mich nicht immer (recht oft vielleicht, jedenfalls wenn man mit hinzuzählt, dass ich oft gerne angefangen hätte, zu kuscheln oder mit ihm Sex zu haben oder so, es aber nicht getan habe, weil ich Sorge hatte, es könnte ihm doch zu viel sein...) so verhalten hab, wie ich mich jetzt verhalten würde - insbesondere ein paar Situationen (wie die oben erwähnte). Ich hab auch mal bei etwas nicht widersprochen, obwohl ich da eigentlich definitiv widersprechen würde. Ich mag übrigens deinen Status, der passt grad ganz gut 🙂 Ich nehme in meine Standardliste mit auf, dass ich mich so verhalten kann, wie ich möchte (im Normalfall, dass das ab und an vllt nicht geht, kann ja immer mal sein - sollte aber die Ausnahme und nichts gravierendes sein). Wobei ich bei ihm schon ziemlich gut ich selbst sein konnte in sehr vielen Dingen - halt nicht, was das Nähe- und Distanzsuchen anbelangt. Nähe und Distanz hat er eigentlich komplett kontrolliert. Und ab und an hat mich wohl mal meine Verlustangst oder meine Angst vor zu viel Nähe zu einem Verhalten, das eigentlich nicht meins ist, gebracht. Also möchte ich insbesondere auch selber Nähe suchen, ohne Sorge zu haben (oder haben zu müssen), dass ihm das Angst machen könnte. Genauso möchte ich auch Distanz suchen können. Und ich will nicht so viel über sein Verhalten und seine Aussagen rätseln. Zudem sollte er reflektierter sein als T. gerade. Also Probleme rechtzeitig ansprechen, weniger panisch agieren und reagieren, konstanter sein (=nicht so ein Nähe-Distanz-Hick-Hack - ich mag ein recht konstantes Nähe-Distanz-Verhalten, von Ausnahmesituationen mal abgesehen (an die sollte man dann aber auch reflektiert rangehen und sie sollten nicht sofort alles emotionale so völlig durcheinander wirbeln)). Am Anfang war T. auch noch reflektiert. Da hat er auch vorher Bescheid gesagt, wenn er sich mal ein paar Tage nicht melden konnte, weil er wo rumgereist ist, wo es mit dem Empfang mau aussah und er da zudem auch einiges zu tun hatte. Am Anfang fand ich auch gerade seine durchaus reflektiert und unkompliziert wirkende Art toll. Aber je enger und "stabiler" es wurde, desto chaotischer und panischer wurden sein Verhalten und besonders seine Aussagen. Und sein Distanzsuchen wurde von mal zu mal intensiver und es wirkte immer mehr wie eine panische Flucht. Als wäre ich ein Säbelzahntiger, der ihm hinterherrennt um ihn aufzufressen. Dazwischen dann eben immer wieder sehr viel Nähe. Ich glaube, ich konnte im letzten Jahr ca. gar nicht mehr in meinen eigenen Panikmodus schalten, weil ich mir dachte, dass seiner eh wieder auftauchen würde. Von daher war ich "Safe", was das Nichteingehen einer offiziellen Beziehung anbelangt. Da hat sich dann eher der Teil der Verlustangst gemeldet. Übrigens bin ich aktuell dabei, mir meine vagen Aussagen ("ich glaube", "eventuell", "vielleicht", um mal ein paar zu nennen) abzugewöhnen und einfach mal feststehende Aussagen zu machen. Zum einen glaub ich es dann selbst mehr (und setze es (hier habe ich soeben ein vielleicht gestrichen) auch eher um) und zum anderen wirkt es auch glaubwürdiger, selbstbewusster und kompetenter auf andere. Und auch durchsetzungsstärker, lebhafter, nicht so zögernd... Damit ich mehr erledige und mich damit auch wohler fühle, hab ich ein Punktesystem eingeführt: Für bestimmte Dinge, die ich umsetzen/tun will, gibt es je eine bestimmte Punktzahl. Dann sehe ich, wie die Gesamtpunktzahl größer wird und dass ich ja doch was erledige. So nehme ich mich selber mehr als handelnde Person wahr und fühle mich weniger vom Zufall (und Termindruck) gelenkt.
  15. Ich habe inzwischen noch 2 weitere kennengelernt, die ich bis dato so attraktiv und sympathisch finde, dass ich mir da vielleicht irgendwann mal was vorstellen könnte. Die hab ich aber beide je erst einmal gesehen, kann theoretisch also auch sein, dass sie vergeben oder schwul oder beides sind 😅 Aber damit habe ich in den letzten 2 Monaten schon mal 3 Männer abgesehen von T. getroffen, von denen ich mich angezogen fühle. Das ist schon mal ganz gut. Und es ist auch gut, dass T. anscheinend zumindest nicht (mehr) so sehr Non Plus Ultra ist, dass ich keine anderen Männer als attraktiv wahrnehmen kann. Weniger schön ist es, darüber nachzudenken, was man selber hätte besser machen können.