revir

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  1. Ich weiß das ich als Unternehmer keine emotionalen Entscheidungen fällen darf. Hier habe ich auch keine Probleme. Aber es ist eben situativ keinesfalls vergleichbar zum Privatleben in einer Beziehung. Sie hatte sich entschuldigt, dass sie so ausgeflippt war und nochmal mehrmals gesagt, dass sie den Sex extrem leidenschaftlich und gut empfand, sie keinen Abstand möchte und mich aus vollem Herzen liebt. Sie meinte ich schlafe derzeit kaum 4 h pro Nacht, habe so viel Stress und vllt. führt auch dies derzeit dazu, dass ich kaum klare Gedanken fassen kann. Sie hat mein sprichwörtliches Drama regelrecht weggwischt und wollte direkt gestern Abend erneut Sex, wozu es dann auch kam und diesmal war er wirklich extrem gut. Ich werde mir nun Zeit nehmen, die aktuell stressige Phase überwinden und in mich gehen. Derzeit bin ich nicht mehr ich selbst und kann keine klaren Gedanken fassen. Heute fliegt sie in den Urlaub, dann bin ich eh erst einmal eine Woche für mich.
  2. Ihr habt mir ganz schön oft ins Gesicht gehauen, aber vllt. war es notwendig, dass ich aufwache. Sie wollte eben im Bett ein Kuss und dann wirkte es wieder so als würde ihr das reichen. Dann habe ich sie gestreichelt und dann war sie feucht und es kam zum Sex, der war auch einigermaßen wild. Kaum bin ich fertig rennt sie ins Bad und wirft mir vor nun hätte sie Kussflecken am Hals und war regelrecht in Rage. Als wäre dies nicht genug, wollte sie dann noch einmal einen gute Nacht Kuss. Ich habe dies abgelehnt und ihr gesagt, sie soll sich eine Wohnung suchen. Ich verbrenne doch wie ihr schon sagt meine ganze Energie die ohnehin durch den Job schon heftig angezerrt wird damit, etwas zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Du hast überhaupt keine Ahnung. Keine Ahnung über Frauen als auch keine Ahnung über das abschätzen von Folgen, wenn eine Frau was möchte. Hast du hierzu vllt. trotzdem eine kurze Erklärung für mich? Ich habe damals sehr viel über PU gelesen, aber ich kann mir derzeit irgendwie nichts mehr zusammenreimen. Es ist ein Wildes durcheinander.
  3. So soll es auch sein :). Aber so jemand wird besser wissen als ich, welche Urteile es schon gab 🙂
  4. Ich hoffe mal der Anwalt wird es wissen, der den dann ausarbeiten darf :). Ansonsten gilt natürlich geltendes Recht. Wenn ich sie beim Googlen erwische, was davon erlaubt ist, weiß ich ja woher die Intention rührt. Aber wie gesagt, dies steht derzeit bis zur Klärung des weiteren Verlaufs eh nicht mehr zur Debatte. Ich wollte damit nur vorwegnehmen, dass Geld wirklich hinlänglich kein Beweggrund sein dürfte, warum sie mich zum Partner oder Ehepartner will, insbesondere wenn eine Scheidung absehbar naht.
  5. Hat er sich denn betaisiert / unattraktiv gemacht (relevant mit wem und wie) oder wolltest du einfach nicht so oft wie er (unabhängig des mit wem)? Ich finde dies muss man schon immer noch unterscheiden. Ich glaube in unserem Sexleben fehlte zuletzt einfach die Spannung, Anziehung und das Gefühl zueinander. Ich denke also aktuell eher, dass ersteres zutrifft und sie sich selbst häufiger als alle paar Monate Sex vorstellen kann (wenn Spannung, Anziehung dabei ist und er eine Gefühlsexplosion verspricht). Damit ist aber nicht gesagt, dass sie sich den häufigeren Sex auch mit dir wünscht. Meine Menschenkenntnis müsste wirklich gravierend im Eimer sein und dies bezweifle ich, wenn sie es sich heimlich mit wem anderen wünscht und nicht mit mir. Ihr geht es meiner Meinung nach mehr um das wie und das war von beiden Seiten zuletzt immer langweiliger, weil es immer der gleiche Kram war und meine Reden dazu nichts bewirkten, bis nun die Konsequenz und entsprechende für sie deutlich spürbare Veränderung dazu kam, wie ich sie als normale Freundin behandeln würde, wenn ich den Blick für sie als Sexualpartner unterdrücke. Ich kann auch nicht verstehen, warum dann eine Frau Kinder und Heiraten will, wenn sie doch schon weiß, dass sie mit dem Partner kein Sex will und er ihr sogar sagt, dass es dann scheitern wird. Egal was man immer über Emotionen und Gefühle sagt, dies wäre für mich wirklich eine Grenze, wo ich jeder Frau die halbwegs bei Verstand ist zutraue, dass sie diese Folgenabschätzung für sich machen kann. Zumal auch mein Ehevertrag, wenn ich mal irgendwann heirate entsprechende Absicherungen beinhalten wird (weiß sie auch seit langem), dass es wirklich einige Jahre halten müsste, ehe dies ein Anreiz wäre sich bezgl. des Geldes oder sonstiger Punkte an mich zu klammern. Ich werde in den nächsten Tagen erfahren ob ihr richtig liegt und man es nicht mehr biegen kann oder aber wirklich vieles zwischen uns Ausgesprochen und Taten folgen mussten, bis sich doch noch einmal ein ganz neues Bild ergibt. Wenn es die nächsten Tage richtig rummst und wir eine gute Zeit haben, sehe ich darin keinen Nachteil dies abzulehnen. Wie es dann weiter geht wird sich zeigen. Sobald sich die nächste Durststrecke abzeichnet, werde ich jedoch euren Rat befolgen und keine weiteren Hoffnungen schüren, dass wir eine gemeinsame Zukunft haben. Ich würde jedenfalls niemals mit einer Frau schlafen können nur weil sie will oder jammert, wenn die Anziehung wirklich weggefegt ist. Es wäre mir sogar in einem solchen Falle scheiß egal und gar lieb, wenn es zur Trennung kommt. Außerdem habe ich ja nicht vor ihr gejammert, sondern gesagt, dass ich langsam den Blick für sie als Sexualpartnerin verliere, mir unser Sexleben zu langweilig ist / sie zu wenig bereit ist neues auszuprobieren, ich dies fortan ablehne und sie auch nicht mehr für Küsse ankommen braucht. Sie ist bis sich bei ihrer Haltung hier etwas ändert für mich eine normale Freundin und wurde auch so behandelt. Kein gute Nacht Kuss, kein Streicheln, kein Kuscheln, kein Kuss, kein Sex und nun einige Tage keine Berührungen. Dies hatte ihr die letzten Tage enorm zu schaffen gemacht. Ich habe nicht gesagt bitte bitte habe Sex mit mir, sondern wirf dich mal wieder in Dessous und zeig mir, dass ich bei dir nicht austrockne (mal hart ausgedrückt). Man kann dies also gerne als Jammern betitteln, aber ich denke für mich persönlich eher, dass ich hier eine klare Ansage gemacht habe und sie nun qualifizieren lasse, ob sie es schafft, dass ich wieder anders von ihr denke (quasi die Situation umgedreht habe). Das Gefummel heute Morgen und leidenschaftlicher Kuss versprach bereits erste gute Vorzeichen, dass sie verstanden hatte. Ich bin aus meiner Sicht vom Bittsteller, der sich mit einem arschlangweiligen Handjob und Ansicht des Popos zufrieden gab und dabei nicht mal kam, ohne selbst fortzufahren ein Stück weit wieder zu Mann geworden, der von seiner Frau erwartet, dass sie sich zur Aufrechthaltung der Beziehung qualifiziert. Ich glaube dies wäre nicht durch die harten Worte eurerseits gegangen, aber ihr habt mir mit dem "das musst du dir nicht geben - next" weg von meiner vorherigen Haltung "kann ich das verlangen?" sicherlich zu dieser Konsequenz verholfen. Dabei hilft mir auch, dass sie offenbar unter keinen Umständen die Trennung will und dies nur als kleines Ab der Beziehung sieht die man überwinden muss - vermutlich also ich die Entscheidung treffen kann und werde und mein Fahrplan der nächsten Veränderungen nur dazu beiträgt, dass beide Verläufe letztlich dazu führen werden, dass sich ein Weg herausspielen wird, der in Zukunft der Bessere für beide sein wird - in naher Zukunft nur für mich, in langfristiger Perspektive auch für sie, es sei denn sie möchte eine Scheidung durchmachen. Warum lässt du den Sex nicht einfach weg? Und wenn zwei Frauen um dich "buhlen", macht dich das nur interessanter ... So habe ich es ja bisher gemacht. Die Frauen die nur Sex wollten, sind dann nicht lang geblieben. Außerdem weiß man ja eben so nicht unbedingt, ob eine Frau entsprechende Erfahrung mitbringt bzw. dies überhaupt zulassen würde, wenn man es nicht darauf abzielt. Ich sage ja nur, ich würde es ungern mit zwei Personen parallel machen. Was ich unproblematischer finde ist 5 parallel zu Daten und wenn eine hervorsticht jeweils mit einer Sex zu haben und nur wenn dies dann eher nichts war, es mit den anderen Frauen zu probieren. In diesem Fall würde man aber den Weg zuvor abschließen, ehe man auf der Parallelspur fährt, bis zur Entscheidung LTR oder nein.
  6. Hallo zusammen, noch einmal vielen Dank für eure weiteren Ratschläge und Einschätzungen! Ich stimme euch weitgehend zu, wenn es zur Trennung kommt und ich nach neuen Partnerinnen Ausschau halte, muss ich an meinen Vorstellungen etwas ändern, wenn ich hintenraus nicht wieder Sexmangel beklagen möchte. Aber wenn man so eine Vorstellung 26 Jahre hatte, kann man diese schlecht an einem Tag ablegen. Ich werde hier im Falle einer Trennung also das Thema Beziehung sicherlich erst einmal beerdigen müssen und schauen, woher diese Haltung und bisherigen Prinzipien rührten. Vllt. steckt ja doch noch zu viel gesellschaftliches Dokma hinter und es wäre gar nicht mein innerlichster Wunsch. Aber ich kenne ja auch einige Frauen die sexuell deutlich offener leben und experimentierfreudig sind bzw. damit nicht vorm Berg halten. In meinen Freundeskreisen hielten diese Beziehungen nur leider oftmals nicht lange an. Nun kann ich nicht sagen ob sich die Kerle hier einfach so eifersüchtig und dumm angestellt haben oder aber die Frau zum nächst besseren Sexualpartner übergegangen ist - meistens bekam man nur mit, dass die Frau Schluss gemacht hat - alle im Altersbereich 28+ und die Kerle waren sicherlich auch nicht auf den Kopf gefallen in Sachen Frauen - bzw. haben sich zumindest auf Partys keine Eifersucht anmerken lassen. Ich habe per se direkt keine Verknüpfung von Charakter zu Sexdrive und auch keine im Blickwinkel von Gut oder Böse im Hinblick auf das Level der regelmäßigen Lust. Hier finde ich derzeit einfach noch keinen Nenner für mich und werde sicherlich Zeit brauchen diese vllt. unterbewusst sitzenden Vorbehalte aufzuschlüsseln. Denn auch wenn es sicherlich innerlich irgendwelche Vorbehalte geben wird, kann ich derzeit wenige Prinzipien die ich bislang fest in mir hatte, so logisch und reflektiert zur Schau stellen, dass ihr sie nicht binnen Sekunden zerpflücken könntet. Defacto kann ich vieles davon nicht logisch & sachlich begründen, sondern es rührt eher aus einem Bauchgefühl, was sich richtig anfühlt. So hätte ich auch ein schlechtes Gefühl, wenn ich wie damals zwei Frauen kennen gelernt habe, die beide mich in Richtung Beziehung weiter kennen lernen wollen und ich in diesem Stadium noch Sex mit jeweils beiden hätte, also keine Entscheidung treffen würde. Kann ich das logisch begründen? Nein. Aber es fühlt sich falsch an vllt. auch daher, weil ich es umgekehrt auch nicht wünschen würde, dass man es so mit mir macht. @Herzdame Würdest du denn sagen, dass sie dies unterbewusst oder berechnend machen würde? Sie sagte mir ja selbst, sie ist derzeit auch nicht mit dem Sexleben zufrieden etc. und wünscht es sich auch häufiger. Zumindest wenn sie es berechnend machen würde, wäre es doch irgendwo sehr blöd, denn ich habe ihr ja gesagt, dass sobald dieser Punkt wieder eintrifft ich einen endgültigen Schlussstrich ziehe und dann sollte sie sich lieber gleich eine neue Wohnung suchen. @slowfood Ich denke die offene Ansprache, wie sie nun erfolgte, war wichtig und auch damit verbunden sich offen zu sagen, welche Konsequenzen ansonsten gezogen werden müssen. Das würde ich auch von ihr, als erwachsenen Menschen, erwarten. Nur dadurch konnte ich nun erreichen, dass sie auch mit mir zusammen das Thema angeht und ich nicht allein versuche daran zu arbeiten. Die Wirkung hiervon mag ohne Weiteres in der Tat kurzfristig und nicht langfristig sein. Aber natürlich gibt es auch für mich noch Mittel und Wege die sexuelle Anziehung darüber hinaus noch wieder zu steigern. Z.B. indem ich mein Privatleben unabhängiger von ihr gestalte, auch mal wieder mehr ohne sie mache, mehr Sport treibe und mich körperlich wieder besser definiere, sowie den Kontakt zu Freundinnen nicht mehr im Sinne ihrer Eifersüchteleien meiden werde. Der nächste Urlaub mit einem Kollegen ist schon gebucht! Irgendwo habe ich mir da gewissermaßen selbst geschadet, die Konsequenz durfte ich nun die letzten Monate bitter spüren und daraus habe ich gelernt. Dies werde ich natürlich auch nicht ankündigen, weil dies aus meiner Sicht in der Tat keinen Nutzwert für uns hätte. Ich würde es auch nicht machen, um primär die sexuelle Anziehung zu steigern, sondern einfach wieder mehr mein Leben zu leben. Aber dieser Schritt braucht natürlich weitaus mehr Zeit bis er sich voll auswirkt. Wenn dies dann alles nicht hilft, muss man es eben beenden - zumindest habe ich dann schon wieder beste Voraussetzungen schnell neue Frauen kennen zu lernen geschaffen. Mein Bauchgefühl sagt mir jedoch, wenn wir beide nun daran arbeiten und ich auch letzteres aktiv angehe, dass es dann bei uns in der Kiste auch auf Dauer abwechselungsreich und vielseitig sprudeln kann und ich dann rückblickend vllt. noch sehr froh sein werde, diesen Menschen an meiner Seite gehalten zu haben. Die Gefahr ist auch für mich sehr groß, dass man in alte Muster zurückfällt. Aber ein Versuch ist es mir noch wert! Wir haben eben bevor sie zum Dienst musste im Bett noch ein kleines Vorfeuerwerk zelebriert (sie legte los) und wenn sie nachher wieder kommt dürfte es so weiter gehen. Ja ich hoffe darauf und wäre echt enttäuscht wenn nicht - aber ich werde dies nun nicht mehr zum Ausdruck bringen, sondern dann einfach weiter auf ihre Initiative warten und sie bis dahin in Ruhe lassen (sie quasi wie die letzten Tage wie eine normale Freundin behandeln - zwar nett aber keinerlei Körperkontakt oder Küsse etc). Wenn sie jedoch dazu übergehen sollte wieder regelmäßige "langweilige Küsse" zu verteilen, werde ich mich auch mal wegdrehen und ihr verschmitzt kenntlich machen, dass nicht nur sie bestimmt, wann wir was tun. Sie kommt auf jeden Fall so gar nicht damit klar, wenn ich den Körperkontakt zu ihr meide und sie nicht ihren Kuss bekommt. Bei ihr war eben wieder gewissermaßen die Spannung wie bei unserem ersten Kuss zu spüren. Ich bin gespannt was die nächsten Tage bringen!
  7. Es wurde nun öfter so angesprochen bzw. dargestellt, als sei sie nicht einsichtig oder ich würde allein daran arbeiten. Ich gebe euch ja Recht, dass dies dann quasi keinen anderen Schluss zuließe. Aber ich habe die Themen bei ihr ja offen angesprochen und im Subtext sagte sie eben mehr oder weniger, wann hörst du mit deinem Sexfreeze mal auf und fickst mich mal wieder richtig? Sie will am liebsten gleich in die Dessous springen und zeigt sich auf einaml offen in Richtung Sextoys, neuer Stellungen usw. Ich hatte auch noch einmal klar gemacht, dass dies alles nichts bringt, wenn es dann in ein paar Wochen wieder so ist wie vorher. Ich will sie nicht von der Familienplanung abhalten und sie muss sich überlegen, ob dies dann auf Dauer klappen könnte mit uns oder wir beide nicht doch mit anderen Partnern dauerhaft glücklicher wären. Sie hat hier immer wieder betont, dass ich unsere Beziehung nicht wegwerfen und sich nun dauerhaft etwas ändern soll. Ich sagte auch, dafür sei es wichtig, dass wir uns offen Feedback geben, was wir gerne ausprobieren wollen, besser finden etc, damit wir uns eben sexuell weiterentwickeln. Sie hatte dies bisher immer oft als Kritik aufgefasst und das sie es ja eh nicht könne. Ich hoffe aber das ist ihr nun noch einmal bewusster geworden und auch, dass sie sich nicht scheuen soll mir Feedbacks zu geben, was ihr besser gefällt. Madonna-Whore-Komplex: Das musste ich erst noch einmal nachschlagen, lang ists her. Ich glaube aber dies trifft nicht unbedingt auf mich zu - zumindest nicht voll. Wie schon gesagt habe ich nichts gegen Frauen die sexuell offen leben und aktiver sind. Natürlich bringen diese auch mehr Erfahrung mit ein, aber ich finde es auch irgendwie schön, wenn man hier gemeinsam lernt und eine vertraute, offene Art in der Beziehung hat, dass man eben immer was neues ausprobieren und entdecken kann. Auch das Thema gegenseitig oral befriedigen scheint nun auf einmal wieder zu gehen. Klar gibt es aber auch Frauen die in der Kennlernphase andere Sexualpartner haben usw. wie man es bei manchen Männern eben auch vorfindet. Hier wollte ich eher abgrenzen und sagen, dass diese Form der LTR Findung irgendwie nichts für mich ist. Wie gesagt ich kann aktuell nicht die Zweifel ablegen, dass dies alles nun von Dauer ist. Oder obwohl ich es aktiv ansprach, sie dies innerlich nun doch alles macht, um mich irgendwie zu halten und die Planung nicht auf Talfahrt geht. Aber ich denke mal, dies wird man doch relativ schnell in den nächsten Monaten herausfinden? Ich weiß nun nur nicht ob ich quasi mit diesem Kuss und Sexfreeze fortfahren soll. Sie sagte, es würde sie verrückt machen und auch verletzten. Sie will es gerne mit mir verbessern und das wir beide daran arbeiten, aber stellt natürlich aktuell zu Recht in Frage, ob ich diesen Versuch überhaupt zulasse, indem ich diesbezüglich auf Freeze schalte. Eigentlich sollte dieser Freeze ihr und mir ja nur dabei helfen, den letztrigen Umgang miteinander in Sachen Befriedigung, die echt scheiße war, zu überwinden. Von dem betreffenden Thread habe ich alle verlinkten Abschnitte & Updates gelesen. Auch ein paar Posts davor oder danach. Aber natürlich nicht alle 19 Seiten. Ich denke jedoch auch, dass hier die Trennung außer Frage stand, da es eben nicht von beiden Seiten Besserungsbestrebungen gab. Aber hier gibt es diese ja und sogar zuletzt deutlicher, als ich vorab mit gerechnet hätte. Aber wie schon gesagt wurde, die Worte sind die Schatten der Taten, ich muss nun herausspielen, ob es von Dauer ist oder sich eben doch wieder der alte Trott einstellt. Ich sagte ihr schon, dass es dann unser Ende ist und ich dann auch keine weitere Chance einräume - nur um klar zu machen, dass sie und ich die Sache ernst nehmen. Sie wollte nun auch häufiger die Initiative ergreifen und sagte bisher kam es oft dazu nicht, weil ich oft eben deutlich später als sie ins Bett gehe. Klar gibt es dann immer Mittel und Wege mich auch herzulocken - vllt. macht sie dies die nächsten Tage ja auch mal. Ich würde nun auf ihre Initiative warten und es dann, wenn es sich richtig anfühlt, weiteres zulassen. Es sei denn ihr sagt ich sollte das unbedingt noch eine Woche fortsetzen o.ä. Nur denke ich aktuell, dass dies es eher nicht besser machen würde. Eigentlich habe ich ja mein temporärer Ziel erreicht und nun wird sich zeigen müssen, ob es ein Dauerhaftes ist.
  8. @KaiserNer0 Ich habe inzwischen die Threadempfehlung von @Jingang gelesen und mich beschäftigt momentan die folgende Frage: Als ich damals ohne Sexerfahrung mit PU begonn, hatte ich einige Dates. Einige dieser Frauen wollten offensichtlich schneller mit mir in die Kiste, ich filterte sie jedoch aus anderen Gründen raus (zu klein, zu offen == ich schloss daraus, ich habe sie nicht für mich [Treuezweifel] bzw. zu leicht zu bekommen). Einmal traf ich eine, sie übernachtete bei mir (weitere Anreise) und bevor ich einschlief merkte ich wie sie mein Ding in den Mund nahm und Sex wollte. Ich vergeigte es natürlich im weiteren Verlauf durch die Aufregung. Ich hatte bei Frauen die aus meiner Sicht "schwieriger zu knacken waren" aus meiner Sicht vor allem daraus Vorteile, dass ich zwar sehr offen und sexuelle Ausstrahlung einnahm, dennoch viel Zeit bis zum ersten Kuss oder Sex vergehen ließ. Mal habe ich es mir damit versaut (zu lang gewartet) und landete in der Friendzone von anderen Frauen merkte ich wie ihre Anziehung stieg und sie es einfach nicht verstehen konnten. Irgendwie empfand ich mich dadurch überlegen, es baute mich auf, denn damals ohne PU Background war ich in Sachen Frauen aufgeschmissen. Auch wenn ich vermute, dass ich mir damit sogar selbst geschadet habe, fühlte ich mich damals umso mehr bestätigt als ich bei Dates von anderen Frauen begrüßt wurde und darauf hin meine Dates zunehmend schwieriger in Sachen sexuelle Phasen zu knacken waren (der hat doch mehrere). Ich hatte eine "reine Weste" und gesellschaftlich gerade von Frauen weitgehend "akzeptierte Prinzipien" (so wird es einem ja von Klein auf eingetrichtert). Auch wenn ich nicht unbedingt den Kontakt zu anderen Frauen verheimlichte (nicht plakativ, aber wenn man halt markiert wird oder ähnliches dies zuließ), war es dennoch so, dass ich dachte indem ich meine Prinzipien so weiter durchsetze, kann dies ja nur zum Erfolg führen - wenn ich hingegen bei jeder sofort zur Sache komme, würde sie dies umso mehr in ihrem Eindruck bestätigen, dass ich nur was Kurzfristiges will. Manchmal hatte ich aber auch das Gefühl, dass gerade durch den Kontakt zu anderen Frauen meine Dates verwirrt waren. So wollte z.B. eine Frau immer wieder Dates, schickte mir Dessousbilder, aber dann auch in der Realität in andere Eskalationsstufen vorzudringen, war quasi aussichtslos. Mehr oder weniger Sextalk per Whatsapp war drin, aber beim "Film schauen" nicht zu viel Körperkontakt zulassen. Ich mag keine Onenightstands und bin auch irgendwie kein Fan von vielen Sexerfahrungen bei einer Frau, ehe sie zu mir kommt. Irgendwie scheint dies bei mir hygenisch veranlagt zu sein oder schlichter Brainfuck aus Gesellschaft, vorgelebten Rollenbild meiner Eltern. Ich bezweifle, dass meine Eltern noch häufig Sex haben, es ist wohl eine klassische Ehe alter Manier. Sie sind zwar nicht voll unglücklich, unternehmen was zusammen usw. Aber ob hier der Funke noch springt, daran muss ich eher zweifeln. Sowas wollte ich hingegen nie haben. Ich brauche nicht jeden Tag Sex, aber sicherlich mind. einmal die Woche, damit ich glücklich bin und zwischendurch kann man sich ja auch mal anders darauf einstimmen (BJ, Handjob etc). In der Kennlernphase sah man meiner aktuellen Freundin an wie sie Sex wollte, feucht war usw. Dennoch machte sie eher nicht den ersten Schritt - vllt. lag dies in meiner Zurückhaltung oder weil viele Frauen einfach denken, dass dies der Mann machen muss. Mit sexuellen Berührungen etc. hatte ich aber nie lang gewartet. Rückblickend hat meine Vorstellung zur perfekten Frau eben nur zu dieser Partnerin führen können, darunter waren viele die beim ersten Date Sex wollten oder ich mir zumindest sehr sicher war, dass mehr laufen könnte. Wenn ich mich also nach wie vor schwer tue Frauen anzunehmen, die sehr offenkundig recht viele Sexualkontakte haben und ich weiter den Druck verspüre (zwar Großstadt aber keine sehr große) mir meinen Namen nicht zu ruinieren (ich hatte z.B. mal etwas mit der Schwester eines aktuellen Mitarbeiters deren Chef ich nun bin - Personalie kam im Anschluss durch einen Firmenzukauf zustande), dann wüsste ich derzeit auch nicht ob man so jemals eine Partnerin mit entsprechenden Sexdrive findet. Es wirkt für mich so als gäbe es da nur zwei Wege. Den wie ihn der Herr im entsprechenden Thread eingeschlagen hat (maximal viele Sexualkontakte & Frauen - daraus ergibt sich dann irgendwann was Festes - Frau mit hohem Sexdrive) oder aber den Weg den ich bisher fuhr (viele Dates durch PU-Background, dann aber eben auch bereits frühzeitiges Screening in Bezug auf LTR-Prinzipien), was dann den Sexdrive vermissen lassen kann, da es eben seltener Frauen sind, die beim ersten Date ins Bett springen und für die Sex der Thematik Familie, Rollenbild usw. ggf. oftmals untergeordnet sind. Vllt. bin ich mit den gesellschaftlichen Paradigmen noch zu stark infiziert. Aber von Klein auf dachte ich immer, dass man eine Partnerin möchte, die nicht sprichwörtlich als Dorfmatratze betitelt wurde, unzählige Ex-Geschichten hatte und wo man ggf. auch vor dem ersten Sex (ungeschützt) nen gegenseitigen HIV-Test usw. macht. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich gar nichts gegen Frauen mit regen Sexleben habe (soweit wie auch von Seiten der Männer ohne krumme Geschichten) und dies sogar schon damals als Teen nicht verunglimpft hatte, wie es andere taten. Es entsprach nur seither nie meiner Vorstellung von der perfekten Frau. Mir ist da z.B. vielfach wichtiger, dass wenn ich mal schwer krank werden würde, ich auch von meiner Partnerin unterstützt werde oder was man sich da noch alles vorstellt, wenn eine Frau eher sehr sozial verankert ist und Familie hoch schreibt usw. Aber es müsste doch irgendwie auch einen Mittelweg daraus geben, dass man nicht täglich Sex hat usw. aber trotzdem eben viele andere Vorstellungen für eine perfekte Partnerin auch noch erreicht werden können. Ich will also weder die damalige Form der Ehe ohne Gleichberechtigung bzw. als Zweckgemeinschaft, noch Gefahr laufen, von einer Partnerin bei der kleinsten Lebenskrise im Stich gelassen zu werden, weil das Leben ja nun "nicht mehr so interessant/glücklich ist wie als Single" wie es hier häufig auch als Paradigma für die Trennung einer Beziehung angeführt wird. Klar kommt es darauf an, wie dieses zustande kommt, bei ner Dramaqueen kann ich diesen Spruch oder Leitsatz nachvollziehen. Aber wenn es mal eine schwere Phase im Leben gibt und möge sie auch Monate andauern wie z.B. der Verlust eines Familienmitgliedes o.ä., dann sollte man aus meiner Sicht auch aufeinander zählen können. Ich empfinde weder das eine Extrem noch das andere Extrem als erstrebenswert. Nun mag man sagen es gibt genug Frauen mit hohem Sexdrive, die trotzdem die Treue zum Partner halten, auch wenn es schwierig wird usw. Dann muss ich aber sagen, dass ich mit diesen Präferenzen bisher noch keine dieser Frauen getroffen habe, wo ich mir diesbezüglich so sicher war, wie bei meiner aktuellen Partnerin und ich mehr Vertrauen darin hätte, dass wenn wir beide was verändern und an uns arbeiten, dass dann auch unser aktuell als Müll zu bezeichnendes Sexleben wieder soweit ins Lot gebracht werden kann, wie es sich in den Anfängen abspielte. Die typische Manier ist ja, dass man nichts Festes suchen darf und locker sowie offen herumvögelt, bis sich was herausspielt mit mehr Potenzial. Ich sage auch man kann locker und offen rumdaten, aber wenn ich meine Gefühle und Liebe für eine Frau nicht abstumpfen lassen soll, dann muss doch der Wunsch berechtigt sein, dass sie nicht die nächsten Tage noch mit anderen Sex hat, bis man ein Statement in Sachen Beziehung macht. Gleiches würde natürlich auch umgekehrt gelten. Ich weiß nicht ob die Männer die immer brüstiert zur Schau stellen, dass wenn die eine nicht kann die nächste angerufen wird, so sehr damit einverstanden sind (innerlich), dass vllt. genau die erste Frau die absagte, gerade keine Zeit hat, weil sie mit nem anderen Hecht im Bett liegt, der besser war und besagter Mann auch nur auf ihrer Liste als Nr. 2 oder weiter geführt wird. Ich brauche definitiv nicht parallel mehrere Sexualpartner und wünsche mir dies auch von einer Frau nicht umgekehrt - es sei denn dies gilt für beide und das Vertrauen ist soweit da, wie ich es aktuell zu ihr hätte. Aber diese Vorstellung darf doch nicht einzig dafür stehen, dass man dann eben nur tote Hose im Bett produziert oder übrig behält. Ich kann klar sagen, dass wenn wir dies nicht ins Lot bringen können und zwar dauerhaft, ich keinen Ausweg als die Trennung sehe. Aber ich kann auch klar sagen, dass ich mit meinen Wunschpartnerfiltern sehr wahrscheinlich wieder eine Person mit selben Eigenschaften finden würde. Ich finde es auch irgendwie "cool" solche Beiträge zu lesen, wo jemand der Held der Party ist, abgefahrene Sachen macht und 3 Frauen gleichzeitig am Start hat. Ich bin aber realistisch genug zu wissen, dass wenn dann einmal eine Krebsdiagnose oder sonstiges kommen würde, viele dieser flüchtigen Bekanntschaften nicht am Sterbebett stehen würden und wenn dies so ist, geht dies für mich irgendwie nicht einher mit aufrichtiger und tiefgründigerer Liebe zueinander, die weit über Sex hinausreichen sollte. Nun kann ich sagen wie wahrscheinlich ist dieses Szenario und wie viele Wochen leidet man anders sicher an einen Sexmangel. Aber ich mag weder die eine noch die andere Konsequenz für mein Leben akzeptieren.
  9. @tobias99 Ich würde mal vermuten, dass ich sie schon recht gut kenne und allein die offenen Worte wie ich aktuell die Beziehung einschätze haben z.B. gestern Nacht dazu geführt, das ich sie vom Wohnzimmer im Schlafzimmer hab weinen hören. Sie posierte eben im String und bückte sich dezent in meine Richtung, dass ich es sah. Ich will aber nun weiter daran festhalten und Küsse sowie Sex nun nicht mehr initiieren und auch ihrerseits soweit aus dem Weg gehen, bis ich klarer sehe. Ich denke sie wird deutlich mehr unter der Trennung leiden als vllt. ich - auch wenn es für mich auch eine harte Zeit werden würde. Mir wurde im Verlauf meines Lebens schon manches mal der Boden unter den Füßen weggerissen oder ich habe mich bewusst ins Risiko geworfen, um weiterzukommen. Weiß auch u.a. durch dieses Forum, dass man ganz gut darüber hinwegkommen kann, je schneller man das Kennlernen neuer Frauen initiiert. Auch hat man als Mann weniger Druck im Hinblick auf die biologische Uhr. Der Unterschied zwischen uns mag aber sicherlich sein, dass sie sich in den Krisen mehr sorgt, wenn ich Konsequenzen ankündige. Wohingegen ich auch in der Beziehung konstant häufiger unser beider Interessen/Fahrpläne im Blickfeld habe. Ob man dies dauerhaft lösen kann, weiß ich zugegebenermaßen auch nicht. Aber ich denke ich kann zumindest noch den Versuch unternehmen und würde bis dahin definitiv wie auch ihr gegenüber klar gesagt Dinge wie Hochzeit und Kind in die Ferne schieben. Bald ist es meine Wohnung, die man auch gut alleine bezahlen und bewohnen kann. Atkuell ist es eine Gemeinschaftswohnung, in der ich allein auch ungern weiter wohnen wollen würde, da ich nie ein Fan von Gartenarbeit bzw. Erdgeschoss etc. war. Dies ist nur eine Konsequenz ihres damaligen Auszugwunsches und um mich etwas freier in der Entscheidung zu machen. @Explorer1 Magst du eventuell einmal schildern, wie die Situation hier für dich bzw. euch war? Welche Vorzeichen oder Gedanken gab es deinerseits, dass es nicht auf Dauer passt und hattest du diese schon vor der Hochzeit? Was hat letztlich als Auslöser zur Trennung geführt? Dies würde mich einmal wirklich interessieren, um von der Erfahrung zu profitieren. @Jingang Du meinst den hier? Werde ich dann gerne einmal machen. Danke für den Tipp! Sind das nicht die meisten Frauen, die sich einmal Kinder wünschen? Andernfalls kämen ja nur die Frauen in Frage die eher sagen nein oder nur vllt. und man sie quasi selbst überzeugen müsste, wenn man es gerne wünschen würde.
  10. Ihr habt Recht, ich habe seit geraumer Zeit das Gefühl, dass ich mehr für das "uns" tue, als sie. Aber ich weiß auch nicht ob man dies selbst nicht immer leichter von sich sagt. Sie hatte z.B. eine Stelle von mir in meiner Firma bekommen (da warn wir ca. ein Jahr zusammen). Ihr Verdienst war dort branchenbedingt deutlich höher, als sie nun in ihren alten sozialen Job zurückkehrte der zudem auch Wochenenddienst etc vorsieht, was mich manchmal richtig nervt, weil man dann eben nur jedes zweite Wochenende mal was unternehmen kann, wenn man Glück hat. Oftmals weiß sie nämlich erst am Freitag wie sie am Samstag und Sonntag arbeiten muss. Sie wollte zurück, weil es ihr zu viel Lerndruck war, zu stressig und wir uns natürlich auch häufiger mal deswegen in der Wolle hatten, wenn die Leistungen nicht passten oder mein Vertrauen ausgenutzt wurde (Homeoffice Ermöglichung == nicht immer gerarbeitet). Ich habe ihr auch schon gesagt, dass ich viel und hart arbeite damit man sich mal später Haus, Hochzeit etc leisten kann. Sie ging den einfacheren Weg und kann in ihrem aktuellen Job kaum was sparen. Er ist definitiv nicht so anspruchsvoll und stressig und man muss sich auch nicht so viel weiterbilden, aber auch der andere Job wäre machbar gewesen. Sie interessierte sich auch für meine Branche aber ihr war es offenbar zu hart und bei mir gibt es der Fairness aller anderen gegenüber kein Freundinnenbonus im Job. Auf der einen Seite sage ich mir, sie wollte einfach nicht das ich ihr Chef bin bzw. ihr wurde auch von ihrer Family dazu abgeraten und sie hat einfach keine Lust auf einen Bürojob gehabt und wollte wieder zurück in einen sozialen Job. Auf der anderen Seite sage ich mir, habe ich unglaublich viel Zeit und Geld investiert sie entsprechend auszubilden und ein paar Jahre hätte man dies sicherlich machen können, ehe sie dann in Elternzeit o.ä. gehen würde und ausreichend angespart wurde - für unsere Ziele. Ja ich bin darüber sehr enttäuscht und das weiß sie auch. Zumindest hatte sie damals eingesehen, dass sie die Zeiten die sie nicht erbracht hatte aber bezahlt wurden, nachgearbeitet werden mussten. Ich bezahle bei der aktuellen Mietwohnung deutlich mehr, dafür macht sie jedoch auch fast den ganzen Haushalt, Wäsche, Einkaufen, Großteil Putzen etc. Hier könnte man also sagen es ist mehr oder weniger ausgeglichen - sie hält mir damit gewissermaßen den Rücken frei für meinen Job. Zum Kinderzimmer: Ich möchte ja auch Kinder und sie hatte schon vor zwei Jahren mit mir dazu gesprochen. Ich sagte, dass es für mich der richtige Moment sein muss und in letzter Zeit haben wir häufiger mal dazu gesprochen. Sie wollte nun, dass ich nicht alle Arbeitszimmer Möbel mitnehme, sondern nur das wichtigste, damit es dann mal bei einem Kind nicht so viel Arbeit wäre alles wieder runterzuschleppen bzw. zu verkaufen. Unsere aktuelle Wohnung im Erdgeschoss ist größer, bald wird es eine Penthouse Wohnung, die jedoch ein Zimmer weniger hat. Es war aber die einzige seit langem, die mal nicht als Wucherpreis zu bezeichnen war. Eigentlich wollten wir ein Haus kaufen, aber nicht nur die Preise in den Wunschorten sind derzeit unbezahlbar (ich musste viel in die Firma investieren), sondern innerlich war ich mir auch nie ganz sicher dabei. Hier gibt es ja auch Berichte, dass die Männer dann kurz nach Hauskauf allein da stehen und den Schritt bereuen. Ich muss aber auch sagen 5 Jahre sind sogesehen eine verdammt lange Zeit, in der wir uns vieles anvertraut haben und es auch sehr viele tolle Momente gab. Ich zeichne im Job den Fahrplan für die Zukunft, sie definiert halt die nächsten Schritte der Beziehung wie Kind oder Hochzeit und hofft hier darauf, dass ich die Zeitfolge auch wünsche. Mich von ihr zu trennen würde mir wirklich schwer fallen, weil ich auch nach wie vor große Zweifel habe, ob ich damit nicht einen Schnellschuss begehe. Ich merke wie sie sich aktuell um die Beziehung sorgt und wünscht, dass alles wieder gut zwischen uns wird. Ich bin mir nur nicht sicher ob ich mir ihre Wünsche und Fahrplan hab (zeitlich) einreden lassen - also meine eigenen Träume und Wünsche aufgegeben habe. Ich würde gerne noch häufiger Feiern gehen und erst mal die Welt entdecken (Reisen, wozu in den letzten Jahren wenig Zeit blieb), aber der aktuelle Freundeskreis taugt familienbedingt dazu nicht mehr so. Sie möchte dies auch nur ungern, gefühlt höchsten alle zwei Monate mal (Feiern). Mit Kindern kann man dies aber quasi wirklich großteils abschreiben oder muss zumindest vieles darauf ausrichten, sodass man es ja wenn vorher machen sollte. Nur ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es einer Frau egal ist, mit wem sie Hochzeit und Kind praktiziert - sie sagt mir auch immer wieder sie würde dies nicht sagen, wenn sie sich da nicht wirklich sicher wäre, dass ich der Richtige sei. Ich denke in der heutigen Gesellschaft sind wir doch gleichberechtigt und die Frau braucht nicht um die Erfüllung dieser Ziele lange bitten. Ehe wir ein Date hatten, traf sie damals einen Kerl der schon beim ersten Date mit Hochzeit etc ankam und auf sie selbst daher spooky wirkte. Zudem ist sie eben nicht jemand der auf Luxus schielt, wie ich bei anderen Frauen die ich damals traf öfter den Eindruck hatte. Selbst wenn ich Single wäre müsste ich wohl initial erst einmal einiges wieder auf die Beine bekommen. Ich habe wie gesagt mein Privatleben lange Zeit zu Lasten des Jobs vernachlässigt. Natürlich lernt man als Single auch leichter wieder Frauen kennen, was nun nicht so leicht ist. Ich könnte auch mal wieder mehr Sport treiben usw und mein eigenes Leben auch privat gestalten. Vllt. würde sie dies beeindrucken und sie würde wieder mehr Anziehung finden, die das Sexleben usw. wieder belebt. Wenn es dann in ein paar Monaten immer noch alles problematisch aussieht, müsste man vllt. seine Ankündigung wahr machen und dann auch abschließende Konsequenzen daraus ziehen. Nur wenn es meine Schuld war, dass ich vllt. zu wenig Kontra gab wenn es um die Zeitplanung um Familie etc geht, dann kann ich ihr dies ja vllt. nun nachher schlecht in die Schuhe schieben - auch wenn sie immer wusste, dass ich damit gerne mehr Zeit hätte. Ansonsten muss man doch festhalten, dass vermutlich jeder seinen internen Fahrplan hat und es immer darum geht, Kompromisse zu finden? Sie hat es zumindest auch nicht gerade begeistert wie viel ich in den letzten Jahren gearbeitet habe und wie oft ich voller Stress nächtelang nicht schlafen konnte. Der Anfang eines Start Ups ist nun mal ohne fettes Erbe hart, steinig und erfordert viel Opferungskraft. Nur wenn es sich wie aktuell bessert und gut entwickelt, möchte ich nicht nachher in einem Haus oder Wohnung mit einer Frau und Kind sitzen und den vergangenen Möglichkeiten nachtrauen. Aber ich sehe auch nicht zwangsläufig, dass dies und der Weg soweit nur ohne sie ginge. Meint ihr es wäre ein Versuch wert? Sprich Marktwert steigern, Privatleben in den Griff bekommen und nur wenn es sich dann nicht wie gewünscht entwickelt den Cut setzen? Bei jeder neuen Frau die man kennen lernt wüsste man ja auch nicht vorab, wie man in 5 Jahren dasteht. Ich denke von den 30 Frauen die ich damals traf, hätte ich es kaum mit einer 5 Jahre ausgehalten und vermutlich auch die letzten 5 Jahre nur wenige mit mir. Irgendwo ist diese Sicherheit, dass ich weiß sie will mich heiraten und bei mir kaum vorhandene Eifersucht (sie hat quasi nur Freundinnen) etwas langweilig und phantasiere wie es mal wäre, wenn man einen Partnertausch o.ä. macht (keine Chance bei ihr). Andererseits wäre ich auch echt nicht der Typ Kerl, der Bock hätte auf Jahre jeden Fehltritt auszumerzen der nach dem Leitfaden Betaisierung bedeutet. Ich denke dies ist unvermeidlich, dass man hier phasenweise Attraktivität verliert und wieder aufbauen muss. Auf Jahre möchte glaube am Ende des Tages jeder man selbst sein und wenn man dann eben mal richtig genervt ist auch dies zeigen und aussprechen. Die Frage ist ja dann, ob eine Partnerin die dann selbstbewusst direkt abhaupt und sich den nächsten Kavalier sucht, die besser wäre. Mag sein das ein Sexleben usw. hier abwechselungsreicher, attraktiver ausfällt. Aber ob solche Beziehungen länger halten, steht damit noch lange nicht fest. Auch eine Beziehung die langweilig ist aufrecht zu halten, finde ich den falschen Weg - da stimme ich jeden von euch zu. Nur wenn noch ein Funke Hoffnung besteht und ja sogar die Freundin bereits mehrfach deutlich gemacht hat, es soll sich was ändern, sodass wir wieder beide sagen können, wir sind in der Beziehung glücklich - sollte man dem ganzen dann nicht noch eine Chance einräumen? Vllt. sind die typischen Lehren von Pickup in Sachen "Next" nicht immer kompatibel für Beziehungen auszulegen, auch wenn vieles davon seine richtige Schlussfolgerung behält. Sie weiß ja von mir, dass es derzeit alles andere als sicher ist, wie es weitergeht. Wenn ihr Zeitplan dann wichtiger ist, als ich ihr, dann habe ich ja auch Verständnis dafür, wenn sie sagt, dann gehe ich. Aber solange beide Willens sind Veränderungen hervorzubringen die es dann doch perfekt machen könnten, sollte man vllt. nicht zu früh den Kopf in den Sand stecken. Vllt. sehe ich die ganze Sache ja auch noch etwas klarer, wenn ich mir dazu die nächsten Wochen immer wieder Gedanken mache und mein Privatleben wieder im Griff habe - zumindest von den Bestandteilen, was ich selbst beeinflussen kann. Aktuell ist es manchmal so, als wenn man durch ein Milchglas schaut.
  11. Hallo! Vielen Dank für eure Antworten bis hierher! Ich glaube für knapp 5 Jahre dauerhaften sexuellen Vibe zu sorgen, ist alles andere als leicht in einer LTR. Hier mag es Phasen gegeben haben, wo ich mich eben wirklich selbst geschadet habe vllt. zu needy war etc. Aber meistens habe ich dies erkannt und bin dann auch ein paar Tage später wieder zur Besinnung gekommen. Wir necken uns schon immer mal wieder - man nannte es glaub C&F, sodass ich auch mal einen Hieb auf die Schulter kassierte. Wenn Sie sich in der Küche was macht und gerade an ihr vorbei gehe, streichele ich über ihren Po, nehme sie mal in den Arm und gleite mit meinen Händen über die Brüste und küsse sie im Nacken. Letztens im Freibad schaute ich verschmitzt auf ihren Busen und dann in Ihre Augen so dass ihr klar war am liebsten würde ich dich nun hier auf der Stelle vernaschen und sie grinsen musste. Wenn du dies als sexuellen Vibe meinst, dann würde ich sagen, dürfte es daran an Invest meinerseits eher nicht geschadet haben. Kann ich verstehen, wenn es so wäre. Aber ob sie das sicher weiß, könnte ich nicht unbedingt unterschreiben. Es gab mal ein zwei Situationen wo sie selbst wollte und mit String oder so zu mir kam oder im Bett auf mich wartete. Wenn das dann gerade eine Situation war, wo ich keine wirkliche Lust hatte, dann kam es hier auch nicht zum Sex. Vllt. habe ich hier damals was falsch gemacht, denn sie war dann natürlich ziemlich enttäuscht und bedrückt und vllt. habe ich damit das auch mal was von ihr kommt, was ultra selten passiert in Richtung Sex, eine kleine Flamme im Keim erstickt. Ihr fällt es glaube ich sehr schwer, mir zu sagen, dass sie Lust hat. Ich glaube das ist für sie trotz aller Offenheit eine Charmegrenze. Sie hat oft eher morgens Lust, quasi direkt wenn man wach wird. Ich finde es Abends besser und habe meistens morgens so gar keinen Nerv darauf. Hängt vllt. damit zusammen, dass man sich da einfach frischer fühlt und auch noch mehr fürs Auge hat, auch wenn sie ohne Schminke etc ansehlich bleibt. Ich kann es manchmal auch nicht verstehen, wenn wild spekuliert wird und es offenbar in der LTR nicht einmal ein Gespräch zu den Problemen war. Genauso denke ich manchmal aber auch, dass wir vllt. zu oft darüber reden was uns bedrückt oder "besser" werden muss. So habe ich nun z.B. angekündigt quasi eine Beta-Blocker Strategie zu fahren und nun keine Lust mehr auf Sex und Küssen zu haben. Vllt. kann es in solchen Situationen auch wirkungsvoller sein, das Maul zu halten und es einfach zu machen ohne es anzukündigen? Ich stelle also manchmal in Frage ob die pure Ehrlichkeit dann so erträglich ist, gerade wenn man manche Dinge eben nicht sachlich ausdrücken kann und sie gerade bei Frauen eher gefühlsgeleitet geschehen - zumindest wird dies ja auch immer wieder hier gesagt, Leute mit der Ansprache warum es Drama oder so gibt, nicht zu einer Lösung finden, auch wenn Drama per se bei uns keine wirkliche Rolle spielt, weil ich vermutlich schon immer recht selbstbewusst darauf reagiert habe und nicht zu schnell durch Shittests o.ä. fallen dürfte. Sie hat es sicherlich mal gemerkt, dass ich genervt war, wenn ich einschlafen musste ohne zu kommen. Auch das ich es vllt. zu lang akzeptiert habe, dass es so lustlos verläuft, dürfte nicht gerade für mich sprechen in diesen Punkten. Ich habe aber auch oft gesagt, wenn ich merkte sie will nicht, mich einfach umgedreht und nicht weiter darauf reagiert. Aber ja ein paar mal werde ich mich nicht mit Ruhm bekleckert haben, wobei es auch dann nicht vergleichbar war zu einem Kind, welches sein Spielzeug nicht bekommt, sondern eher das man mir von Mimik oder Distanz deutlich anmerken konnte, dass die Nichterfüllung des Wunsches nun nicht ein Rosenspiel für die Beziehung aus meiner Sicht war. Das fände ich sehr spannend und hätte ich gerne gemacht und auch schon vorgeschlagen. Aber sie sagt immer wieder sie will sowas nicht in sich haben und wenn nur mein Ding. Das höchste aller Gefühle war mal ein Kondom mit ein paar Noppen. Ich muss ehrlich sagen, wenn ich damit aufhöre, dann dürfte es mir umso schwerer fallen nicht needy zu wirken oder nun auch die Boykottphase (kein Sex, Küssen etc) auszuhalten. Nach drei Tagen fällt es mir wirklich verdammt schwer nicht alle 10 Sekunden an Sex zu denken und das ruiniert so manche mit Verstand gedachte Handlung. Aber ich mache es ja nicht vor ihr, sondern wenn sie weg ist oder schlafen ist. Das lag vermutlich eher daran, dass wir uns oftmals mangels Zeit meinerseits nicht immer sahen, wenn Sie dann z.B. am Wochenende bei mir war, haben wir oftmals die halbe Nacht Sexzenen sondergleichen hintereinander weg gehabt. Aber den Start machte ich auch soweit ich mich erinnere hier bereits immer ich. Das sie mal von sich aus anfing und ihn streichelte oder ähnliches kam wirklich extrem selten vor. Das möchte ich definitiv nicht. Sie sagt ja nun wieder ich soll ihr noch eine Chance geben und nicht alles wegwerfen etc. Sie will dass sich was ändert und wir wieder ein besseres Sexleben haben. Ich weiß halt derzeit nur nicht ob ich vllt. nicht doch zu viel falsch gemacht habe, dass es so einschlafen konnte oder aber eben sie in ihrer Person einfach so gestrickt ist, dass sie mehr nicht möchte. Ersteres könnte man ja langfristig regeln. Letzteres wäre in der Tat hoffnungslos. Genau das befürchte ich ja auch. Naja das ist ja irgendwie immer in einer monogamen Beziehung so? Wenn wir mal Feiern sind werde ich schon mal von bekannten Freundinnen angesprochen und sie scheint da schon recht eifersüchtig zu sein. Sie hält sich dann meistens zurück, aber wendet in keiner Sekunde den Blick von uns ab. Sie sagt zwar auch immer sie vertraut mir da blind, aber gerade mit meiner Aussage "auch wenn ich es selbst nicht vorhabe und mich eher trennen würde, kann ich schon verstehen, wenn da mal Freunde auf Dauer fremd gehen", wollte ich ja gerade ein bisschen Unsicherheit ins Spiel bringen. Sie fliegt auch bald mit Ihrer Mutter in den Urlaub und scheint sich seither Sorgen zu machen, was dann passiert. Sie hat wohl ein Blutgerinnungsproblem (anfällig für Thrombosen). Daher kommt die klassiche Pille für sie nicht in Frage, sondern nur ein Sonderpräparat, was sie aber offenbar nicht gut vertrug (unregelmäßige Blutungen, Magenkrämpfe usw.) - war diesbezüglich auch mehrmals beim Frauenarzt. Ich glaube da hat sie mir echt nichts vorgespielt. Ob es hier Alternativpräparate für diese Sonderpille gibt, weiß ich nicht. Wg. gleicher Thematik wäre es bei ihr auch mit dem Schwanger werden immer etwas riskanter und sie müsste sich die ganze Zeit Blutverdünner spritzen. Daher sagte sie mir, wolle sie ungern mit ü30 schwanger werden, sondern das erste Kind mit 26/27 haben. Ich wollte damals kein Kind vor 30. Aber ich war immer in einem älteren Freundeskreis wo nun quasi alle im Familienleben mit Baby etc stecken und so ziemlich gar nichts mehr in Sachen Party etc abläuft. Einerseits macht mich das offener auch vor 30 ein Kind zu bekommen. Andererseits habe ich auch Angst was in meinem Leben nachher mal rückblickend zu vermissen. Ich hatte noch nicht ganz so viele Sexualpartner, zwar schon rauschende Partynächte on Mass. Aber so richtig Willens schon Kinder in die Welt zu setzen fühle ich mich auch noch nicht. Weniger weil ich keine Kinde will, im Gegenteil - sondern eher weil ich wirklich die Konsequenzen daraus für Sexleben, Bindung etc fürchte. Ich habe ihr ja gesagt, dass ich mir dafür sehr sicher sein muss und daher nichts versprechen kann. Sie meinte auch sie will mir da kein Datum vorgeben. Aber natürlich hat sie diese Thematik auf den Tisch und lenkt dann doch alles in die Richtung. In der Wohnung die ich kaufe, soll quasi direkt ein Kinderzimmer vorbereitet werden, also nicht beim Büro mit allen Möbeln Einzug finden. Das habe ich aber weitgehend schon geklärt, dass dies so nicht passieren wird und ich nun nicht schon ein Kinderzimmer plane (ohne Einrichtung quasi leer vorhalte), ehe ich mir selbst überhaupt im Klaren bin, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist. An versuchen hierzu meinerseits hat es echt nicht geschadet. Leider scheint sie das genaue Gegenteil zu wollen, am besten mit Terminkalender geplant und in GZSZ-Romatikscheiß. Das eine Frau das ernsthaft will, kann ich mir aber nie so ganz vorstellen. Im Grunde macht auch sie sich immer noch Sorgen, ob ich nicht noch einmal ausbrechen will und noch mehr sexuelle Erlebnisse auch mit anderen wünsche - sagte sie mir bereits mehrmals und ganz verkehrt liegt sie mit der Unsicherheit auch nicht. Auch das mich solche Gedanken bei einem Sexleben wie aktuell natürlich beschäftigen, sagte ich offen. Vllt. ist dies ihre Reaktion darauf. Sie braucht diese Küsse und Romantik, damit sie realistischer empfindet, dass sie die eine für mich ist. Ich weiß es nicht 😞. Nur ich glaube nicht, dass ich bei einem guten Sexleben aktuell riskieren würde, eine Frau wie sie noch einmal zu finden. Irgendwo ist dies scheinbar immer ein Teufelskreis.
  12. revir

    Die Frau fürs Leben?

    Als ich deinen Post gerade gelesen habe, musste ich an meinen denken, den ich gerade schrieb. Zwar scheint bei dir die Thematik BJ kein Problem zu sein, aber in Sachen Sexleben und Drive sowie Hochzeitsdruck (hier scheint es dich härter zu treffen - zumindest was den Druck über Freundin hinaus angeht) sehe ich viele Parallelen. Ich glaube wenn ich gerade nicht selbst das Problem hätte und weiß was einem da durch den Kopf geht (aufgebaut in einer harten Zeit, absolutes Vertrauen, vergibt man die Chance auf eine besondere Frau, wird das was danach kommt wirklich besser etc), müsste ich dir auch auch raten, dass es aus meiner Sicht wenig Sinn macht. Andererseits sagst du ja selbst du warst damals nicht gerade ein sorgenfreier & problemfreier Mensch und deine Freundin nahm dich trotzdem wie du warst und stand vieles gemeinsam mit dir durch. Wenn es rein um die Thematik Sexskills ginge, könnte man hier also sicherlich auch mal etwas einbringen. Am Ende des Tages wird es aber vermutlich wie bei mir die Frage sein, ob man die Thematik die einen aktuell belastet binnen einer tolerierbaren Zeit lösen kann oder man eben wirklich beim falschen oder nicht optimalen Menschen gelandet ist (wobei ich auch nicht sicher bin, ob man jemals einen Menschen finden kann der zu 100 % passt - ich vermute das kann eigentlich nur in den ersten Monaten rosarote Brille gelingen). Ich habe für mich bereits versucht die Dinge Kind und Hochzeit etc. klar zu kommunizieren und auch meiner Freundin gesagt, dass mich genau diese und diese Punkte aktuell davon abhalten und zweifeln lassen. Ich denke den Mut für ein solches offenes Gespräch sollte jeder haben und sollte deine Freundin auch verdient haben, nach deinen Schilderungen. Wenn sich dann jedoch wieder und wieder nichts ändert, wie sich bei mir ein wenig abzeichnet, muss man vllt. einfach irgendwann ernsthaft zu der Fragestellung gelangen ob es ein schmerzhafter Cut wert ist. Das schlechteste was man aber machen kann und das sagte ich meiner Freundin auch bereits, ist es unter Druck zu handeln. Da kann man quasi nur die falsche Entscheidung treffen. Die richtige Frau würde sich meiner Meinung nach immer auch dadurch auszeichnen, dass sie eben im Zweifel auch warten würde, bis man sich selbst sicher ist.
  13. Hallo zusammen, ich freue mich auf eure Einschätzung, denn ich stehe aktuell vor einer T-Kurve und weiß nicht so richtig welche Pfad ich einschlagen soll. 1. Dein Alter: 26 2. Ihr Alter: 25 3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern): Monogam. Sie wurde damals von Ihrem Ex betrogen, für mich ist es die erste richtige Beziehung und ich habe die Haltung man beendet es anstatt krumme Zwischendinge zu fahren, wenn man sicher weiß, es ist nicht von Dauer und man hat sich auf eine monogame Beziehung eingelassen. 4. Dauer der Beziehung: 4 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: ca. 5 Monate (Online-Dating, erste Treffen, Sex erst mit Entscheidung meinerseits für LTR vorher nur Petting) 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Anfangs ca. zwei mal pro Woche. Seither werden die Zeiträume immer größer und der Sex verliert massiv an Leidenschaft/Spaß. Teilweise liegen nun Wochen oder auch mal Monate dazwischen. Dies ist quasi der Kernpunkt meiner aktuellen Zweifel. 7. Gemeinsame Wohnung? Ja, seit ca. 2 Jahren. 8. Probleme, um die es sich handelt Es fällt mir gerade wirklich schwer meine Gedanken zu ordnen und ich möchte euch nicht einen riesen Text aufwühlen, indem ich alle Einzelheiten schildere, ich versuche mich soweit es geht kurz zu halten. Sie liebt mich offenbar, macht kein Hel darum, dass sie mich heiraten möchte und sich mit mir Kinder wünscht. Wir verstehen und so in vielen Lebenslagen fast blind, haben oft die selbe Meinung - auch wenn ich eher der Karrieremensch bin, der eher wissbegierig, leistungsgetrieben eingestellt ist und sie eher der Familienmensch und emotionaler veranlagt ist, der gerne mal RTL Soaps schaut. Manchmal nervt mich der Familienfokus und Emotionalität etwas, da ich eher der Zahlenmensch bin. Aber andererseits wüsste ich auch nicht ob ich so gut damit klar komme, wenn mein Partner die gleichen Präferenzen hätte wie ich. Sie sagte bei ihrer vorherigen Beziehung wäre sie bisher selten zum Orgasmus gekommen, was aber vielleicht eher an meiner Ausdauer und etwas überdurchschnittlichen körperlichen Vorteil liegt, als vllt. an meinem gefühlvollen leidenschaftlichen Sex/Können (auch wenn ich Punkte wie Ohr / Hals etc als erogene Zonen schon mal kenne). Ich denke dies ist auch soweit ehrlich, da man es zu Teilen an körperlichen Reaktionen merkt (zitternde Oberschenkel nach Sex, sie nach dem zweiten Orgasmus sagt sie kann echt nicht mehr o.ä.) bzw. sie auch ehrlich sagte wenn es mal nicht für einen reichte. Vor einem Jahr wollte sie einmal ausziehen bzw. schlug es vor als ich nicht akzeptieren wollte, dass sie so oft etwas ohne mich machte (quasi nur noch jedes WE bei Family bzw. Freundinnen) bzw. mir die kalte Schulter zeigte und ein mehrtägiger Streit ausbrach. Ich sagte dann die Konsequenz daraus wäre dann auch das Beziehungsende (was sie damit verbunden eigentlich nicht wollte). Dennoch wollte sie sich erst nicht davon abbringen lassen (nahm die drohende Konsequenz also in Kauf), bis ich nach einigen Tränen damit auch abschließen wollte, den Kopf aus den Sumpf hob und begann neue Frauen kennen zu lernen. Da war die Sache bei ihr schnell vom Tisch und sie wollte, dass ich ihr noch eine Chance gebe, was ich nach langem überlegen dann zugestand. Es lag wohl damals daran, dass ich mangels verloren gegangene Freundeskreis, ggf. Unordnung in der Wohnung, Umorientierung ihrer Karriere usw. zu viele nicht gerade attraktive Punkte & Streit anstauten und ich zudem fast nur gedanklich bei meinem Start-Up hängen blieb 24/7. Dies jedoch nur als Randnotiz ohne nun mit allen Details aufzuwarten - ich habe soweit vermutlich klassiche PU Attraction Fehler begangen. Danach verbesserte sich einiges, auch unser damaliges Sexleben kam wieder in Fahrt. Sie kaufte Dessous etc. Das ist seither wieder abgeebbt. Beim Handjob wird lustlos die Hand geschwungen, Blowjob gibt es trotz Wunsch meinerseits nicht (muss man dann wohl akzeptieren, wenn andere Punkte der Person überwiegen), die Pille wurde abgesetzt (wg. Beschwerden ihrerseits) und Spirale o.ä. möchte sie wenn langfristig nach dem ersten Kind (Sex mit Kondom fühlt sich für mich nicht wirklich erregend an quasi nur halb bis 1/4 so gut) - vorher würde es sich ja nicht lohnen, wenn sie gerne dieses oder nächstes Jahr schwanger werden will. Ist das Sexleben jedoch nicht intakt und damit ein wichtiger Baustein einer Partnerschaft, muss man jedoch über weitere Etappen der Zweisamkeit meiner Meinung nach nicht nachdenken. Sex hatte sie von gestern auf heute vertagt (fehlt nur noch das der Kalender rausgeholt wird) und als ich dann darauf zu sprechen kam wies sie mich wieder mehr oder weniger ab, als hätte sie kein Bock - nachher behauptete sie dann, sie wollte erst Duschen und wartete ja noch auf nen Anruf ihrer Eltern. Ich denke aber manchmal sind dies nur Ausreden, denn dann kann man dies auch gleich sagen und muss nicht ein auf KB Haltung machen. Mir reichte es da jedenfalls und ich sagte ihr dann, dass ich es verstehen könnte wenn Freunde in solchen Phasen dann irgendwann fremd gehen, auch wenn ich es selbst nicht vorhätte, sondern mir dann eher die Frage stelle wie man so in einer Beziehung oder gar Ehe über längere Zeit aushalten will. Was bringt es im Sand zu stochern, also sprach ich sie heute abermals darauf an und sie sagte dieses lustlose Handgetümmel quasi wie eine Pflicht (so hatte ich es ihr als mein Eindruck geschildert) komme von ihr, da ich manchmal dann auch zu ihr ginge und sage ob sie was "machen" würde. Naja was soll ich sagen ich muss da irgendwie alle zwei spätestens drei Tage was los werden und wenn ich dazu Inetvideos nutze ist ihr das auch nicht wirklich Recht. Sie würde sich wünschen, dass es mit leidenschaftlichen Küssen startet etc. und dann würde sie das sicherlich auch liebevoller machen. Bevor ihr mich nun verurteilt - ich würde aus ihrer Sicht vermutlich identisch denken. Nur ich sagte auch Küsse sind für mich kein Zahlungsmittel. Ich mache dies wenn es sich richtig anfühlt. Auch wenn ich sie abends mal küsse, sagt sie dann gute Nacht und schläft ein. Also nix da mit "weiteren Schritten", wie man vermuten würde. Und von ihr selbst kommt außer Küsse auch nichts mehr in Sachen Erotik, mal Dessous anziehen und im Bett auf mich warten etc. wie es anfangs nach der ersten Krise der Fall war. Zudem kommt gerade von ihr häufig dann aber "schnell" (und was sie nicht sagt lustlos) weil sie *hier irgendwas einsetzen* (- die Wäsche holen will, schlafen möchte oder whatever). Mich macht es einfach wütend und natürlich frustriert es einen auch. Wer liegt schon gerne erregt im Bett und versucht irgendwie einzuschlafen, weil sie mal wieder keine Lust hat. Die Fehler von damals sind wirklich weitgehend passé, ich bin seither deutlich dominanter und habe "BETA" Verhaltensweisen weitgehend wegminimiert, es stehen viele neue Lebensereiegnisse an (Kauf Wohnung), das Unternehmen bereitet weniger Sorgen/Stress entwickelt sich endlich gut, wir behandeln uns so wieder sehr gut, machen gerne was zusammen in der Freizeit, die Wohnung ist ordentlicher etc. Manchmal sehne ich mich dann trotzdem in solchen Sexdepriphasen wieder richtig Single zu sein, damals hatte ich viele Dates (dank PU Verhaltensänderungen) und auf der anderen Seite weiß ich nicht ob es einen besseren Partner als sie geben könnte, wenn das Sexuelle nicht andauernd Probleme bereiten würde. Sie zieht nicht gerne Dessous an worauf ich absolut stehe, sie probiert nicht so gerne Neues aus bzw. stellt sich dabei nicht so wirklich gut an, dann ist sie durch einen Unfall bei den Bandscheiben nicht so ganz bewegungsfrei (was ich aber soweit toleriere - kann sie ja nichts für). Wenn dann jedoch dieser wochenlange Abstand zwischen Sex dazu kommt und er dann manchmal gerade mit Kondom wie nun erforderlich auch noch nicht reicht, dass ich komme, dann wird man verrückt. Ich habe ihr auch schon mehrmals gesagt, dass ich mit so einem Sexleben die Beziehung zersplittern sehe und dies niemals über Jahre aushalten werde - mir so auch Hochzeit, Kind etc nicht vorstellen kann. Davor muss dies stimmen. Sie meinte nun wieder man könnte es ja nochmal probieren, ich soll uns nicht aufgeben etc. Aber ich frage mich manchmal ob die Beziehung noch zu retten ist oder ob ich in ihr jemals die Partnerin fürs Leben sehen kann. Ich will mich eigentlich nicht von ihr trennen, eben weil auch so vieles passt - ich habe damals viele Frauen getroffen bis ich mich für sie entschied. Aber wenn ich sprichwörtlich "Sex" will möchte ich dies nicht per Terminkalender planen oder vorab zwei Stunden rumküssen und massieren. Ich möchte dann einfach mal sponanten, wilden, ausgefallenen Sex und nicht immer diese Blümchennummern. Das hört sich so bestimmend und selbstgerecht an, aber ich denke es wäre auch anders wenn ich nicht seit Wochen auf eben diesen Sex warten würde. Außer Missionarsstellung & Doggystyle will sie auch nicht groß probieren. Vielleicht ist diese aktuelle Problematik ja nur das Symptom und es liegt wirklich daran, dass ich es deutlich häufiger brauche als sie. Aber sie sagte auch es liege eher nicht an ihrer Lust, sondern das sie eben diesen emotionalen Rahmen braucht. Für mich klingt dies jedoch immer so, als wenn wir eine GZSZ-Rolle nachspielen und weichgespühlt emotional turnt mich das eher ab. Ich habe ihr auch mal Pornos gezeigt die ich gut finde, wo es nicht zu krass gespielt ist, sondern wo es eben dieser Nervenkitzel aus Dominanzwechsel, Liebe und wildem Sex ist. Aber das sprach sie einfach nicht so richtig an, hatte ich das Gefühl - war ihr befremdlich/unangenehm. Wenn ich ihr beim Sex aber mal auf den Arsch haue, die Haare nach hinten ziehe oder fester reinhämmer scheint ihr dies zu gefallen, was ja irgendwo in sich eine Krux wäre, denn da nähern wir uns dem an. Obwohl sie ein Fan des Küssens ist und mich jeden Tag vermutlich 5-6 mal diesbezüglich aufsucht, finde ich die Küsse, die sie akzeptiert oft langweilig und austauschbar. Ich möchte es intensiv, mal mit Zunge, mal mit an die Wand drücken und dabei den Arsch anpacken (was ich mir bisher auch nicht nehmen gelassen habe - zumindest letzteres). Sie möchte einfach einen kurzen Kuss - so simpel, kurz, am besten ohne Austausch von Körperflüssigkeiten wie langweilig - dafür aber gern auch in der Öffentlichkeit, wo ich mich hingegen für solche 0815-Küsse eher schäme. 9. Fragen an die Community Ich glaube ich habe nun die meisten Hintergründe und unterschiedlichen Sichtweisen auf unsere Vergangenheit soweit es ging versucht zu beschreiben. Ich bin mir nicht sicher ob diese Aussage mit dem emotionalen Vorstellungen von ihr eine typisch weibliche Antwort ist, der eine andere Vorgeschichte zu Grunde liegt (doch fehlende Attraction o.ä.?) oder wie man ansonsten die aktuelle Situation, Ursache und richtige Konsequenz daraus ableiten könnte. Bisher hatte ich gesagt, dass ich nun keine Lust mehr auf Küssen, Sex oder Sonstiges habe, wenn es eben so unbefriedigend abläuft wie bisher. Das interperierte sie traurig fast so als hätte ich uns aufgegeben. Ich sagte jedoch, dass ich aktuell mehr das Gefühl habe wir seien leidenschaftlich gute Freunde als ein leidenschaftliches Paar. Falscher oder richtiger Weg? In Familie und Freundeskreis wittern bei uns beiden vermutlich die meisten die nächste Hochzeit ggf. auch ersten Kinder. So verstehen wir uns echt gut. Aber ich bin immer wieder hin- und hergerissen. Verschwende ich derzeit meine Zeit? Gibt es noch Chancen? Oder muss ich auch wenn der Cut nicht messerklar ist, ihn doch lieber bald ziehen, als in 5 Jahren er unter schwierigeren Umständen eintreffen würde? Mein Kopf und Herz wollen es nicht wirklich, wenn es noch Hoffnungen gibt. Andererseits hatten wir nun schon endlos oft über unser Sexleben und damit verbundene Unzufriedenheit gesprochen. Irgendwo habe ich also ernsthafte Zweifel, dass wir hier eine dauerhafte Lösung finden, dass ich mir sicher wäre ihr auf Jahre die Treue halten zu können. Mich würde auch mal interessieren was würdet ihr als normal bezeichnen? Muss Sex in einer Beziehung wirklich immer mit so einem Vorspiel anfangen, bin ich offenbar einfach zu notgeil oder wie kann man dies erklären? Wenn ich eine Phase habe, wo ich kommen will, dann will ich sie am liebsten halt nehmen ohne langes hin und her und erst recht kann ich mich dann nicht auf den nächsten Tag oder so vertrösten lassen, dann muss ich halt selbst ran. Manchmal erschreckt mich dabei selbst wie sehr fixiert ich dabei darauf bin, endlich zu kommen. Andererseits ist dies nicht normal? Ich weiß derzeit nicht mehr was richtig und falsch ist oder was man verlangen darf oder eher in die Richtung selbstgerecht fällt - also das gesunde Maß an Dominanz etc. übersteigt. Klar will ich, dass auch sie Spaß hat, aber sie hatte sich bisher auch selten oder gar nicht beschwert, hatte doppelte Orgasmen und sagte ihr wird schwindelig, wo ich vor Eintönigkeit selten komme. Ich komme beim Sex wenn man die ganze Male zusammen nimmt vllt. bei jedem 4 oder 5 ten Mal. Sie hingegen quasi in 2 von 3 Fällen. Offenbar fehlt ihr ja trotzdem diese Gefühlsduselei drumherum. Andererseits weiß sie selbst, dass der Sex offenbar dann oftmals wieder nicht der hit war und fühlt sich schlecht, wenn ich nicht kam. Diesbezüglich mache ich ihr aber keine Vorwürfe. Es lag dann oftmals wirklich daran, dass ich vermutlich sicherer komme, wenn ich ein zwei Wochen davor nicht selbst Hand angelegt hatte, aber wenn man zwei drei Tage davor hatte, muss es eben schon einen gewissen Reiz haben und darf keine 0815 Einschlafnummer werden, wie so oft.
  14. Ich denke schon, dass ich über die Zeit eine narzistische Veranlagung entwickelt habe. Man hat mir wie oben beschrieben vieles nicht zugetraut und ich denke wenn man aus so vielen Negativerlebnissen und Verletzungen irgendwie Kraft ziehen möchte, um es doch zu schaffen, benötigt man doch eine narzistisch angehauchte Vorstellung von sich selbst ("ich kann es bzw. mehr!"), damit man nach Vorne gucken kann. Ich würde jedoch nicht sagen, dass sich dies bei mir insoweit ausprägt, dass es moralisch verwerflich wird. Ich denke definitiv nicht von mir ich sei der beste Mensch der Welt oder könnte alles besser als andere und ich versuche Menschen eigentlich immer nach der Devise zu behandeln, wie ich von ihnen auch behandelt werden möchte. Ich frage mich jedoch ob andere Personen mir vielleicht durch meine finanziell anders gestellten Möglichkeiten eine narzistische Haltung übermäßig oft zuschreiben oder vllt. deswegen häufiger zu meiner Freundin halten, weil sie in solchen Punkten das Nachsehen hätte? Zumindest merke ich oft, wie meine Freundin mir negativ vorhält, dass ich ja der einzige wäre der diese Mietwohnung allein bezahlen könnte (exkurs: sie wollte diese Bude damals ich nicht) bzw. Haus oder Wohnung kaufen könnte und hier das meiste zahlt etc. Vllt. ist sie mit ihren Sorgen, Bedürfnissen und Möglichkeiten für viele einfach sympathischer, da sie schlichtweg universeller für die Mehrheit der Menschen ausfallen? Das ich damals von Brot und Butter in einer Abwrackbude gelebt habe um die Fixkosten zu Anfang gering zu halten war für viele genauso wenig nachvollziehbar wie die Sorgen die man nun hat z.B. aufpassen muss wem man was erzählt, schon Einbrecher mit Messer vor der Tür stehen hatte usw. Als es letzt darum ging ob wir uns räumlich trennen, unterstellte sie mir mehr oder weniger auch, wenn ich mir die gleiche Wohnung angucke würde ich diese ja eh bekommen anstatt sie. Ich denke an solchen Situationen merkt man doch vielfach das mir mehr unterstellt wird, als das ich irgendwo was ausnutze. In dem Falle sagte ich sogar, dann guckst du dir die Wohnung zuerst an und ich schaue erst, wenn du sie nicht bekommst. Sowas tut doch niemand der narzistisch sich über andere stellt und sich denkt man hätte immer das Recht darauf gepachtet den besten Deal zu machen. Aktuell ist es so, dass wir doch erst einmal noch hier zsm. wohnen bleiben und man nun schaut wie es sich nach der beruflichen Trennung entwickelt. Zu narzistisch ausgeprägt würde ich auch akzeptieren, wenn ich mich gar nicht angreifbar machen würde und überall nur den Sorgenfreien darstellen würde. Ich würde sogar vermuten damit wäre es gesellschaftlich leichter Leute zu finden. Aber ich stehe doch offen zu meinen Sorgen und mache mich damit angreifbar, wenn ich zugebe, dass ich es schade finde wie sich die damals so großen und intensiven Freundeskreise verflüssigt und auseinandergelebt haben. Das ich aktuell finanziell nicht so große Sorgen habe, ist halt so. Wenn es dann doch noch mies läuft, bürge ich aber auch für eine große Summe - dieses Minus wird dann aber auch wieder an der Realitätssorgen der meisten Menschen vorbei gehen.
  15. Hallo! Vielen Dank erst einmal für eure Rückmeldungen! Ich würde mich eigentlich als sehr reflektierten Menschen bezeichnen, der sich viele Gedanken zu seinem Verhalten macht. In dieser Thematik komme ich jedoch seit Wochen nicht weiter und eure bisherigen Beiträge sind teilweise erschreckend tiefgründig - als wenn man auf einmal nach und nach wieder eine klare Sicht auf die Dinge bekommt. Ich würde gerne noch etwas zu den angesprochenen Themen sagen - viele Vermutungen gingen bereits in die richtige Richtung. Derzeit fällt es mir jedoch noch sehr schwer, daraus konkrete Verhaltensänderungen abzuleiten - sicherlich auch dadurch bedingt, dass durch eine solche Konfrontation auch die Selbstwahrnehmung & Entscheidungsgrundlagen ins Wanken geraten auf die man bisher aufbaute. Vielleicht habt ihr darauf basierend noch konkrete Tipps was ich in meinem Leben ändern sollte? Erwartungshaltung & Gegenleistung - Authentizität: Ich kenne natürlich wie vermutlich viele hier die Auswirkungen eines Mannes, der seiner Angebotenen die ganze Zeit Geschenke macht in der Erwartungshaltung dafür Sex o.ä. Dinge zu bekommen. Das dies Unsinn ist, auch auf z.B. freundschaftliche Ebenen bezogen, weiß ich wohl. Ich würde sagen in der absoluten Mehrheit der Fälle aus der Praxis heraus entschließe ich mich dazu jemanden zu helfen oder etwas Gutes zu tun ohne dafür irgendeine Form der Gegenleistung zu erwarten. Es kam aber z.B. wirklich schon vor, dass ich z.B. meine Freundin zum Kino eingeladen hatte, quasi die ganzen Getränkekosten, Parkticket und Essen bezahlte und am nächsten Tag wollte Sie von mir 3 € für irgendeine Haushaltssache. Da kam es dann schon mal vor, dass ich innerlich ziemlich enttäuscht war bzw. sauer wurde aber dennoch sachlich dann darauf hinwies, dass ich sie ja gestern eingeladen habe und ob das damit nicht gegessen wäre? Ich tat es also in der Intention wirklich etwas Gutes zu tun. Aber wenn man dann hinterher merkt wie schnell sowas vergessen ist oder wenn dann so absurde Forderungen kommen, dann wird man doch innerlich einfach sauer und ist enttäuscht? Ich denke das wäre doch bei jedem Menschen so der z.B. beim Möbel tragen oder so hilft und dann fragt man mal irgendwann die gleiche Person und die sagt dann schlichtweg "keine Lust / keine Zeit". Ich muss aber auch sagen, dass meine Freundin dann auf sowas angesprochen oft einsichtig ist - aber auf eine Art und Weise die bei mir dann wieder ein schlechtes Gewissen auslöst, nach dem Motto das gestern wollte ich doch ohne Gegenleistung tun bzw. nun nicht wieder eine schlechte Stimmung auslösen, wann immer ich sie vorher mal eingeladen hatte. Sie hat mich auch schon mal eingeladen, aber das ist doch wirklich eher die absolute Ausnahme und eher wenn es um kleinere Dinge geht. Dass Sie nur auf mein Geld fixiert ist glaube ich nicht, zumindest gab es ihrerseits schon einige Möglichkeiten die vielleicht eine Frau die wirklich nur darauf bedacht ist, nicht ausgeschlagen hätte. Doch gerade dass das Thema Geld dann so oft ein Streitthema ist, ist schon irgendwo schade und lässt mich dann oft immer wieder zweifeln. Ich verdiene nun auch noch keine Großvermögen, aber habe ca. das doppelte Netto als meine Freundin in ihrem alten Job zurückgekehrt nun. Es ist einfach so, dass ich immer wieder merke wie naiv die gesellschaftliche Denke hier ist. Sie hatte ja wirklich die gleiche Chance und 10x bessere Startbedingungen als ich damals. Aber sie wollte nicht. Dies spielt jedoch bei den Familien und Freunden nie eine Rolle. Da heißt es immer - du verdienst aber durch deine Arbeit ja auch mehr - also mach doch. Natürlich frisst sich das irgendwann auch ins Unterbewusstsein ein und man bekommt ein schlechtes Gewissen, tut dann vllt. Dinge die man ohne sozialen Druck nicht getan hätte, weil man tief in sich denkt - sie hatte doch auch die Chance und jeder andere Mensch auch. Es wird einfach überall von einem erwartet, dass man mehr tut - weil man ja mehr verdient. Das man dafür jedoch auch hohe finanzielle Risiken eingegangen ist, erheblich mehr arbeitet und sehr viel Zeit ins Lernen gesteckt hat usw. gerät da in Vergessenheit. Es ist aber doch allgemein so, dass man immer schnell von anderen Menschen fordert und fordert und sich überall beschwert man selbst hätte doch zu wenig. Aber wenn es dann mal darum geht, dass genau diese Leute die von mir immer fordern ich soll doch mehr tun mal ihren Gärtner bezahlen oder der Servicekraft im Restaurant Trinkgeld zu geben - ja dann halten die sich schön zurück. Es gibt von solchen Leuten nämlich zumeist kein Trinkgeld und der Gärtner wird schwarz zum Hungerlohn beschäftigt und sich darüber echauffiert, was er alles für die tut. Diese Doppelmoral regt mich auf und es ist erschreckend wie viele Menschen diese in sich tragen. Beliebtheitsanspruch - Offenheit: Ich würde mittlerweile denken, dass ich damals in noch ruhigeren Zeiten oft genug auf die Fresse gefallen bin, dass ich mittlerweile auch gelernt habe, dass man es allen eh nie gerecht machen kann. Ich kann mittlerweile etwas gelassener damit umgehen, wenn ich es bei einer Person nicht schaffe. Das es mich innerlich dennoch ein wenig frustet - dagegen habe ich noch nicht wirklich eine Lösung gefunden - trotz sehr klarer Auffassung und Gedanken dazu. Die Schwere wie mich sowas innerlich trotzdem wurmt, hängt aber auch immer mit der Verbindung zu den jeweiligen Personen zusammen. Ich bin damals sehr ruhig gewesen, dann durch die Entdeckung von PU und der Motivation daraus, hatte sich jedoch vieles gewandelt. Ich würde mich als wesentlich weniger schüchtern bezeichnen als z.B. meine Freundin. Damals bin ich sogar einige Male komplett allein zum Feiern losgezogen und habe dann am Abend Leute kennen gelernt (eher so, dass man dann wen kannte und darüber wieder neue kennen lernte). Dennoch hat meine Freundin wohl die besseren Freunde erfährt erheblich mehr Zuspruch in allen Belangen. Sie ist aber auch jemand der sehr nachsichtig ist, bei dem Freundschaften Jahrzehnte überdauern, auch wenn ich mir manchmal nicht sicher bin, ob sie nicht selbst manchmal hinterfragt ob sie an manchen Freundschaften nicht vllt. zu lang festhält. Ein paar als gute Freundin geglaubte Gutwetter-Freundinnen entpuppten sich auch hier bereits bzw. auch Kontakte wo ich mich manchmal frage wie man in dem Alter noch so kindisch denken kann. Ich weiß dass es einige Menschen gibt die mich mögen und meine offen Art zu schätzen wissen. Leider sind durch Umzüge usw. einige dieser Kontakte eher versickert und man sieht sich vllt. nur noch einmal im Jahr. Aktuell habe ich eher oberflächliche Bekannte und nach einem damals extrem großen Social Circle aktuell so gar kein wirklichen mehr, wo man mal regelmäßig ne Party schmeißt etc. Damals hatte ich besonders über Dating Apps und PU Freunden ein riesen Netzwerk. Durch die Beziehung und viele Arbeit ist hier aber fast alles abgerissen, ein richtig guter Freund aus guten PU Zeiten nun leider in den USA am Arbeiten. Diese Möglichkeiten durch Flirten etc. neue Kontakte aufzubauen bestehen nun in einer Beziehung leider nicht wirklich mehr. Ich sehe aktuell als einzige Chance eher noch Vereine wo man vllt. wen finden kann und hatte mich diesbezüglich auch schon umgeschaut. Aber leider noch keine wirkliche Idee wo man in meinem Altersbereich die passenden Leute findet die auch von der Lebenseinstellung irgendwie stimmig sind. Es gab einige freundschaftlich gesinnte Kontakte in der alten Firma, wo ich eine leitende Position hatte oder nun in der Eigenen. Aber allein durch die Trennung der alten Firma habe ich gemerkt wie schnell da das Berufliche zur Priorität wird und die Freundschaft versickert. Daher halte ich mich hier zurück. Ich möchte einfach keinerlei Konflikte rund um das Unternehmen heraufbeschwören oder in einem Freundeskreis jedes Wort zwei Mal überdenken, ob man es nun sagen kann oder die Info nachher beim Falschen landet. Das hat aus meiner Sicht also zudem vieles komplizierter gemacht. Weltansicht & Selbstwahrnehmung: Ich würde nicht sagen, dass die Welt komplett unfair ist und habe auch wenn es ohne starken finanziellen Background erheblich schwieriger ist dennoch einiges aufbauen können, was mir grundsätzlich zeigt, es kann jeder schaffen, wenn er nur will. Es gibt sicherlich viele Dinge die man politisch und gesellschaftlich fairer gestalten könnte, aber das die Welt komplett unfair ist, würde ich wirklich ablehnen. Ich bin an sich sehr selbstbewusst sowohl im Auftreten als auch im Handeln. Als Opfer welches Mitleid braucht, sehe ich mich eher nicht. Es kann jedoch sein, dass dieses Gefühl, wenn man oft kein Verständnis spürt bzw. die gesellschaftliche Ansicht bestimmter Dinge aus eigener Sicht nicht mit der Realität konform geht, dass sich in der Ausdrucksweise dann manchmal eine Art Opferrollensituation erkennbar zeigt. Kindheit, Jugend: Ich würde schon sagen, dass ich zu Teilen eine sehr harte Kindheit hatte, die vielleicht wirklich dazu beigetragen haben könnte, dass heute einiges so ist wie es ist. Obwohl ich sehr viel lernte war ich in der Schule wenn überhaupt immer nur leicht überdurchschnittlich. Den Beruf in dem ich heute arbeite hatte ich schon damals mehr oder weniger als Ziel vor Augen. Meine Lehrer trauten mir dies nicht mal als Angestellter zu, wollten mir dies ausreden und dies wirkt auf einen jungen Menschen - bei mir jedoch letztlich glücklicherweise als Ansporn. Ich habe schon mit 15 mein erstes Geld in der Branche verdient, während andere Pakete im Einzelhandel packen durften um ihr Taschengeld aufzubessern. Von meinen Eltern bekam ich für die ganze Lernerei bis teilweise tief in die Nacht nie Anerkennung. Ich wurde oft morgens durch Staubsauer etc. geweckt und man nahm keinerlei Rücksicht, dass ich nachts besser lernen kann. Man sagte mir mein Schlafverhalten sei krank und unnormal. Mein Vater sah mich gefühlt immer als Bedrohung - ich könnte mal etwas mehr oder besser als er. Im jungen Freundeskreis unter den Nachbarkids wurde hin und wieder über einen hinterrücks gelästert und es gab Enttäuschungen für eingebrachtes Vertrauen (dies jedoch eher auf Grund einer Person die dies über alle tat, solang derjenige gerade nicht dabei war, wie sich irgendwann rausstellte). In der weiterführenden Schule die ich rückblickend oft als sehr asozial bezeichnen würde, war es gang und gebe, dass man sich über Gewalt oder verbaler Ausgrenzung anderer Mitschüler mehr oder weniger profilieren konnte. Ich hatte mich daran nie beteiligt und auch weiterhin das Gespräch zu so als Außenseiter geprangten Mitschülern nicht abgelehnt, wie es viele aus Sorge um ihren Status taten und war trotzdem auf den "angesagten Teen-Partys". Das ging einigen wohl gegen den Strich und so versuchte man über die Jahre primär ausgehend von 1-3 männlichen Mitschülern dieser "angesagteren Kreise" auch mehrmals mich auf das Abstellgleis der Außenseiter zu stellen. Erst auf psychologischer Ebene - als guter Freund darstellen und Angriffspulver sammeln und dann irgendwann die Bombe zünden oder als dies irgendwann erfolgslos blieb auch durch Gewalt. Ich hatte jedoch schon damals mehrere Kontakte zu älteren Personen die einen gewissen Schutz sicherstellten bzw. war auch körperlich oft überlegen. Ich ließ jedoch neben manchen wörtlichen Beleidigungen meist die erste Faust in mein Gesicht oder Bauch prallen (wartete also die Gewaltanwendung gegen mich ab), ehe ich meine Überlegenheit ausspielte und dann meinerseits Gewalt anwendete um den Angreifer los zu werden. Die Schulzeit war somit mehr oder weniger scheußlich für mich als Mensch und es war wie neu geboren zu werden, als ich dann endlich mit der Ausbildung viele dieser Leute nicht mehr sehen musste. Rückblickend sind die gewalttätigen Assis von damals heute die größten Versager. Aber ich finde es nach wie vor schrecklich, wie viele damals einfach wegschauten nur um ihren Status nicht zu riskieren. Da sieht man mal wie grausam Kinder sein können. Dass ich mich damals nicht umbrachte lag wohl mehr oder weniger daran, dass es auch immer gute Freundschaften gab und es dann doch auch Zeiten mit meiner Familie gegeben hatte, wo man fernab der ganzen Kritik und verletzenden Äußerungen das Gefühl nicht verlor, dass man die Hoffnung noch nicht aufgeben sollte. Prägend war hier aber sicherlich für mich, dass ich oft das Gefühl hatte, es geht nicht gerecht zu, mein Vertrauen wurde mehrmals missbraucht oder meine Selbständigkeit wurde nie anerkannt bzw. gutgeheißen. Jeder warnte vor dem Risiko und auch meine Eltern glauben erst langsam nachdem wir mehrere Büros haben und mehrere Mitarbeiter beschäftigen, dass es wohl wirklich klappt. Ich habe hier immer den Anspruch gehabt, es allen zu beweisen, dass ich kein Dummkopf bin, ich es schaffe und meine Eltern stolz auf mich sein können. Und ja einige Lehrer von damals hat man zwischenzeitlich mal wieder irgendwo gesehen - deren Reaktionen waren dann unterhaltsam anzusehen. Psychologisch kann ich jedoch nicht ausschließen, dass ich den ganzen Schmerz von damals mit der Anerkennung durch solche Leistungen – deren gewünschte Reaktion dann auch zwingend folgen muss, nicht irgendwie nur zuschütten oder überdecken will. Ich würde jedoch sagen, dass ich das sehr subtil angehe. Ich prahle nicht, fahre kein dickes Auto und die wenigsten wissen überhaupt meine finanzielle Situation einzuschätzen. Hier habe ich viele Unternehmer kennen gelernt die nur so mit ihren Luxushotels und teuren Restaurants angeben. In solchen Kreisen fühle ich mich aber auch fehl am Platz. Überdurchschnittliche Gehälter: Dass wir überdurchschnittliche Gehälter bezahlen liegt nicht daran, dass ich dies als gesellschaftliche Pflicht an mich gerichtet sehe, sondern hat eher was damit zu tun, wie ich selbst damals das Leben als Angestellter erlebt habe. Ich hatte damals schon in der Ausbildung Großprojektverantwortung übernommen, Überstunden gekloppt und extrem viel gelernt. War kurz darauf damit betraut den eigenen Chef in vielen fachlichen Themen zu schulen, habe Abteilungen aufgebaut und erhielt als Dank dafür ein verglichen zum erzielten Umsatz wirklich spöttisches Gehalt. Die Leistung wurde nicht wirklich gedankt und dies war überhaupt der Hauptauslöser dafür, dass ich mich dann selbständig machte. Ich möchte gar keine riesen Gewinne einfahren, sondern einfach eine für alle Beteiligten faire Ausgangslage. Es gibt Jahre da macht man einen fünf oder sechsstelligen Betrag Minus, dann gleicht es sich später einmal wieder aus. Mittlerweile verdiene ich mehr als die Angestellten, in der Anfangsphase kann man es sich aber oft nicht leisten sich und den Angestellten ein auskömmliches Gehalt zu zahlen. Da muss man selbst vom Ersparten Leben und hoffen, dass es sich schnell ändert. Es hilft ja nichts, wenn man sonst nur so wenig vergütet, dass man niemanden findet. Aber auch hier gibt es mehr oder weniger Enttäuschungen. Z.B. dann, wenn man sieht wie selbstverständlich ein solches Gehalt von manchen Mitarbeitern angenommen wird, die Leistung, Qualität und Verantwortungsbewusstsein, dann aber doch oft zu wünschen übrig lässt. Deadlines verpennt werden und ich dann das Wochenende durcharbeiten kann um dies aufzufangen. Bei manchen Menschen merkt man dann eben doch, dass sie als Angestellter sich sehr umfangreich darauf ausruhen, dass das finanzielle Risiko für den Erfolg bei dem Inhaber lastet. In einem Markt ohne ordentlich geregelte Ausbildung, Fachkräftemangel etc. hat man aber oft keine andere Wahl und kann nicht so schnell solche Leute wieder vor die Tür stellen. Zumindest ist das Gehalt nach einheitlichen Leistungskennzahlen aufgebaut. Wer sich also wirklich anstrengt, kann auch nochmal erheblich mehr verdienen.