Django Rodriguez

Member
  • Inhalte

    107
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     533

Ansehen in der Community

88 Neutral

1 Abonnent

Über Django Rodriguez

  • Rang
    Herumtreiber

Profilinformation

  • Geschlecht
    Männlich

Wingsuche

  • Teilnahme im zukünftigen Wingmen-Suche Modul
    Nein

Letzte Besucher des Profils

1.288 Profilansichten
  1. Moin, @Dr. Peacock dein Beitrag hat mich voll gepusht, vielen Dank dafür! Ich habe mir tatsächlich Gedanken gemacht, was einen guten Verführer ausmacht und momentan bin ich ziemlich optimistisch, dass ich es auch bieten kann! Hier ein kurzer Exkurs dazu: Sympathische, offene und respektvolle Art - Eine Frau ist gerne mit einem Mann zusammen, der respektvoll zu ihr ist und der generell gut bei anderen Menschen ankommt (Stichwort Social Proof) Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen - Du hast es bereits gesagt! Wenn ich an meine Ex denke dann hatte ich auch das Ziel, sie für mich zu erobern. Und es ging irgendwie alles von ganz alleine, dass ich z.B. Kino geschoben habe. Jedoch hat sie es mir auch leicht gemacht da sie selber voll auf mich stand. Uuuund dadurch, dass ich zielstrebig an meinen Zielen arbeite, bin ich bereits ziemlich gut ausgefüllt im Leben. Das heißt, dass ich es nicht nötig habe, alles in Richtung Beziehung zu pushen sondern ich lasse die Dinge ihren Lauf. Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit - Eine Frau will sich doch an einen Mann anlehnen, auf den sie sich verlassen kann. Und keinen Weirdo, der regelmäßig sein Wort bricht und auf den kein Verlass ist. Einfühlsamkeit und Empathie - Die Frau soll sich wohl fühlen und sich sicher sein, dass ich ihr zu 100% zugewandt bin und auch nachvollziehen/mitfühlen kann. Für Überraschungen gut - Sowieso! Diese Eigenschaft könnte ich sogar noch weiter ausbauen, in dem ich z.B. mich zu mehr Frechheit traue um meine sonst sehr nette Art etwas zu kompensieren. Ja und daneben sehe noch andere Dinge, die ich aus meiner Überzeugung heraus bieten kann: Sinnlichkeit - Mit anderen Worten: Gut im Bett sein 😄 Also meine Ex hat mir immer gutes Feedback gegeben...und für mich ist Sex und Körperlichkeit etwas, was beide genießen sollen und wo ich auch sehr leidenschaftlich sein kann. Also ich setzt mich damit auseinander, was die Frau mag und ich habe gerne sinnlichen, fantasievollen aber auch wilden Sex. Also in Sachen Sex habe ich keine Berührungsängste, da habe ich keine Unsicherheit. Bisschen geheimnisvoll sein - Sie muss nicht alles sofort wissen, ich gebe peu a peu Sachen von mir Preis aber habe es nicht nötig, ihr sofort meine ganze Biografie aufzusagen Teilhaben lassen, "ein Team sein" - Ich lasse die Frau an mein Leben teilhaben, mache sie mit meinen Freunden bekannt. Und ich gebe ihr das Gefühl, dass wir ein Team sind und gemeinsam eine starke Einheit sein können. Sooo...und jetzt muss ich nur noch etwas frecher werden und weniger Angst davor haben, auch gegenüber der Frau meiner Begierde anzuecken. Denn ich glaube, dass ist genauso eine wichtige Eigenschaft eines gutes Verführers weil der Mensch einfach Spannung liebt. Hier wäre ich froh über einige Tipps (ich werde auch nochmal im Forum durchstöbern). Vorgestern war ich frech zu einem Typen während der Jam Session. Er hatte kurze Hose und seine Socken fast wie bis zu den Knien hochgezogen. Ich hab ihn einfach gefragt, warum er die Socken so trägt und ob er denkt, dass es gut aussieht. Ich sehe das nämlich öfters und frage mich, wieso nur. Er war erst etwas surprised aber da hat sich doch n nettes Gespräch ergeben. Also cockyness habe ich bisschen geübt schonmal 😄 Und ich habe mir jetzt auch ein paar schmeichelhafte und positiv formulierte Post-Its gemacht, die meine zukünftigen Glaubenssätze beinhalten und auf die Stärken basieren, die ich in mir sehe. Hänge ich jetzt im Badezimmer vorm Spiegel auf und sag sie jeden Morgen nach 🙂 @CaptainFantastic vielen Dank für die Blumen! Ja ich könnte durchaus ein anderes Hobby zwischen Musik und bisschen Krafttraining vertragen. Das Ding ist, dass mich die Musik bereits ziemlich ausfüllt und es bisher das einzige ist, was ich über Jahre konsequent durchziehe. Aaaber ich habe eine Tanzschule gegenüber von mir und da kann man wohl auch Street Dance machen. Das könnte etwas für mich sein und hätte den Vorteil, dass ich meine stocksteife Tanzhüfte locker machen kann 😄 Kampfsport bzw. Selbstverteidigung würde mich auch interessieren. Aber erfahrungsgemäß gehe ich nach spätestens 2 Monaten nicht mehr hin leider. Wahrscheinlich, weil es nicht so eine Leidenschaft weckst wie z.B. Musik. Ich werde da noch bisschen Brainstormen 🙂
  2. Hallo Zusammen, vielen Dank für eure Beiträge! Bevor ich auf ein paar Punkte eingehe, hier mal ein kurzes Update: Ich hatte gestern einen geilen Tag! Der fing erst etwas mies an, weil ich mir wieder Gedanken über meine Wirkung auf Frauen gemacht habe und mein Wert als Mann daran gemessen habe. Dann hat sich eine Freundin bei mir gemeldet, mit der ich den Tag am See verbracht habe. Hat auf jeden Fall gut getan und mich aus dieser Grübelspirale wieder rausgeholt. Daraufhin bin ich noch zur Jam Session gefahren...und hab da wieder Kimberly getroffen. Diesmal habe ich sie gegrüßt und auch etwas mehr als sonst mit ihr gesprochen. Und siehe da, sie hat freundlich und positiv darauf reagiert. Da gab es auch ein Moment, wo sich jemand bisschen zum Kasper gemacht hat. Ich habe sie dabei angeschaut und n Spruch darüber abgelassen, was sie offenbar witzig fand. Also wir haben miteinander sogar gelacht. Zum Highlight haben die Leute an den Instrumenten geilen Rock n Roll gespielt, worauf erst Kimberly und dann ich gesungen haben. Und hey, ich bin voll krass aus mir rausgekommen und war teilweise selber von mir überrascht. Und vor allem habe ich überhaupt nicht feststellen können, dass Kimberly mich irgendwie belächelt oder sonst was. Also waren meine Gedanken darüber, was sie über mich denken konnte, mal wieder murks... Am Ende bin ich glücklich im Morgengrauen nach Hause gefahren. Es war ein geiler Tag unter Menschen und wo ich meine Confort Zone wieder ein Stück verlassen konnte (und dabei auch Limiting Beliefs etwas aufgebrochen habe). Als nächsten Schritt werde ich Kimberly um ein Treffen fragen wenn es sich anbietet ("lass uns doch zum jammen treffen wenn du Bock hast"). Einfach ganz locker und ohne schnulzigen Lovesong mit Rosenregen und was weiß ich 😄 So und jetzt zu euch: Das ist irgendwie ein Paradoxon bei mir...wenn ich das Thema mit Frauen mal ausblende, bin ich eig. cool mit mir bzw. denke ich es zumindest. Ich mag mich optisch und durch das Krafttraining wird es noch besser. Und ich feiere mich dafür, dass ich konsequent und mit 100 % meine musikalisches Schaffen und meine Fähigkeiten vorantreibe und bei jedem Rückschlag wieder aufgestanden und weitergemacht habe. Ich liebe mein Leben und langsam bekomme ich immer mehr eine Idee davon, wie sich Selbstliebe anfühlt. Aber im Verhältnis zu mir und Frauen habe ich wieder rum Zweifel an meine Qualitäten als Mann bzw. Verführer. Also es erscheint für mich unerreichbar, einfach mal ganz normal mit Frauen zu flirten und ganz normal was mit denen zu haben. Ich ergründe gerade, warum ich gerade bei diesem Thema so ein "Trauma" hab. Also ich lebe in einer Matrix, in der Frauen mich grundsätzlich nicht als Mann beachten und nicht feucht werden bei mir. Dabei wird mir oft gutes Aussehen und große Sympathie nachgesagt... Puhh schwierig, meinen Humor zu beschreiben... Also ich kann bei Gelegenheit auf trockene und nüchterne Art Sprüche raushauen, die andere Leute zum lachen bringen. Britischen Humor finde ich demnach geil. Schwarzen Humor finde ich auch gut aber da bin ich leider manchmal etwas zurückhaltender damit. Und ich mag Selbstironie und kann voll gut über mich selbst lachen! Bzgl. den Stärken weiß ich nicht, welche du genau meinst. Stärken, die mich als Mensch ausmachen oder spezifische Stärken, von denen Frauen profitieren können? Aber ich lege einfach mal los: Meine sympathische, offene und respektvolle Art. Ich merke es selber, dass viele Menschen auf mich positiv reagieren und ich denke, diese Eigenschaft hat mich oft im Leben weitergebracht und mir Türen eröffnet. Und mir wurde es schon von vielen Leuten rückgemeldet, dass ich ein sympathischer Dude bin Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen. Ich arbeite seit ein paar Jahren kontinuierlich daran, ein guter Vocalist zu werden und gehe dafür regelmäßig raus für Übungs-und Freestyle Sessions. Auch wenn der Applaus noch ausbleibt und ich früher zumindest auch negatives Feedback eingesteckt habe. Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit. Ist mir sehr wichtig und ich lebe es auch so gut wie ich kann. Wenn ich z.B. etwas zusage dann ist es mein Anspruch, das auch einzuhalten. Ich sehe mich als Mann der Tat und möchte mich auch daran messen. Einfühlsamkeit und Empathie. Hier kommt der einfühlsame Romantiker durch 😄 Spontanität Selbstreflektion. Ich arbeite an mir und hinterfrage meine Einstellungen und Glaubenssätze. Seit Jahren kämpfe ich darum, ein selbstbewusster und integerer Mann zu sein. Für Überraschungen gut. Der sympathische und nette Dude, der mit 30 noch wie Anfang/Mitte 20 aussieht, haut unvorhergesehen einen trocken Spruch raus. Oder auf einmal mutiert er zur Rampensau sofern alles stimmt. So jetzt habe ich mich genug beweihräuchert und frage mich, wie diese Stärken eine Frau feucht machen sollen. Und hier würde ich mich sehr über eure Hilfe freuen, daraus einen passenden Frame herzuleiten
  3. So langsam merke ich es schon. Obwohl mein selbstbewusstes Ich sagt "Junge, du musst dich weder musikalisch noch als Mann verstecken. Und dich schon gar nicht einer Frau unterordnen"... Wirkt auf mich, als wäre dein spontanes Lachen in der Situation deine echte Persönlichkeit und das anschließenede Fremdschämen, der Versuch dich nach ihren Werten anzupassen. Btw. ich bin nicht schwul und nenne Mädels im Bekanntenkreis regelmäßig Herzje, Mäusje oder Darling. Stört niemanden, weils einfach meine Art ist, mit Menschen umzugehen aber wenn sich jemand dafür fremdschämen möchte, steht es ihm/ihr natürlich frei. Meine Begleitung war auch in anderer Hinsicht zum Fremdschämen aber das nur am Rande. Tatsächlich fand ich die Situation schon sehr amüsant anzusehen. Aber dann habe ich mir Gedanken gemacht wie "Frauen wurden doch seit Jahrhunderten sexualisiert, untergeordnet und an den Herd gesetzt. Ist doch logisch, dass sie heutzutage von einem wildfremden Typen nicht "Schnuckie" genannt werden wollen". Ich muss auch sagen, dass die Leute in der Großstadt wesentlich "woker" sind als in der West-Provinz, aus der ich komme. So sehr ich übermäßige Wokeness auch ablehne aber manchmal verunsichert es mich schon. Aber ich arbeite natürlich daran! das Fettgedruckte ist in meiner Welt der Beta-Move, mit dem zweiten Teil zeigst du dich aufrichtig und verletzlich - und das ist durchaus was positives. Ich würde dir dringend empfehlen, dich ein bisschen auf andere Frauen zu fokussieren. Von dem was du so schreibst, scheint sie kein Interesse an dir als Mann zu haben und ich wäre an deiner Stelle sehr vorsichtig, dein neues Hobby, das dir scheinbar wirklich gut tut, an eine Frau zu koppeln. Glaube übrigens auch, dass es der beste Weg wäre - wenn du sie denn unbeding mal lang machen willst - dass du sie fortan wie einen guten Kumpel behandelst und dich um andere Frauen kümmerst. Und wie einen Kumpel behandeln bedeutet auch, dass du mal aneckst und mal einen vielleicht unangebrachten Spruch so stehen lässt ohne direkt zu Kreuze zu kriechen aus Angst, dass sie zur Strafe aus deinem Leben verschwindet. Volle Zustimmung! Anecken ist bei mir auch ein Thema, an was ich arbeite bzw. mehr kultivieren will. Denn eigentlich ist Anecken eine Eigenschaft, die einfach zu mir gehört. Btw Ich habe eine neue "Doktrin": Mit jeder attraktiven Frau Blickkontakt herstellen und sobald sie den Blick erwidert und lächelt, sofort ansprechen! Habe ich seitdem noch nicht gemacht aber du bestärkst mich nochmal darin, es so wirklich zu machen. Ich merke schon, dass ich in Sachen Dating, Frauen usw. in gewisser Weise von der männlichen Norm abhebe und mich gar von einem anderen Stern fühle. Ich bin immer so beschissen pathetisch und habe einen Sinn für Romantik. Aber das ist nicht männlich und versperrt mir offenbar den Weg zum anderen Geschlecht 😞 Du musst wissen, dass meine Mum mit mir alleinerziehend war und ich so offenbar die geballte Ladung Weiblichkeit abbekommen habe. Männliche Vorbilder musste ich mir anderswo herholen. Ich fürchte, das Buch "Feuer im Bauch" von Sam Keen zu lesen und einmal Holz zu hacken mit meinem Vater reicht noch nicht... PS: Ich würde "Along comes Mary" doch vorziehen 😛 Aber Foreigner ist auch geil, erinnert mich an GTA Vice City
  4. Okay I got it. Hatte auch das Gefühl, dass ich da wieder zu verkopft bin...PDM eben. Ich werde versuchen, da nicht weiter darüber nachzudenken und irgendeinen "Masterplan" zu entwerfen, der so wahrscheinlich eh nicht eintreten wird. Also es einfach auf natürliche Weise ankommen lassen wie von dir beschrieben.
  5. Hallo Boys and Cats, eins vorweg: Der ein oder andere weiß vielleicht, dass ich eine etwas pathetische Art habe. Diesmal versuche ich es mit etwas weniger Pathos, kann aber nichts versprechen 🙂 Kurz zu meiner aktuellen Situation (off-topic, kannst du ruhig skippen): Nahezu mein gesamtes Leben bis Ende der 20er hinein war ich im Grunde ein unsicheres Würstchen mit negativen Glaubenssätzen. Seit den letzten Monaten konnte ich mit Hilfe einer Verhaltenstherapie, der allerersten Begegnung mit meinem Vater und auch meinen Fortschritten in Gesang und Freestyle Rap (ich übe halb-öffentlich in Parks um eine Scheiß-Egal Einstellung anzutrainieren) so etwas wie Selbstliebe und Selbstbewusstsein entwickeln. Das ist sicher erst der Anfang des Weges aber Fakt ist, dass ich mich anders - viel besser fühle als noch vor einem Jahr und irgendwie auch mehr emotionale Stabilität bekommen habe. Ich bin seit 5 Monaten Single nach einer 4 jährigen Beziehung, die zugleich auch meine erste richtige Beziehung war (ich bin 30). Insgesamt habe ich die Trennung (die zweite!) gut weggesteckt und eigentlich sind wir im Guten auseinandergegangen. Meine Ex ging letztens zufällig an mir vorbei und es kam nur ein knappes "Hey" von ihr während sie noch ihre Headphones aufhatte. Es hat mich zugegebenermaßen verletzt und die Bedeutung der Beziehung stark in Frage gestellt. Vor allem hat sie kurz darauf ein Whats-App Foto in Bikini hochgeladen nach dem Motto "Schau, wie glücklich ich ohne dich bin" oder "Hey Kerle, kommt ich bin geil und zu haben!". Nach einigem Struggle habe ich ihre Nummer gelöscht und sie daraufhin auch meine. Letztendlich habe ich noch einige ihrer persönlichen Sachen zurückgeschickt mit einem Brief, in der ich meine Verletzung und Enttäuschung wegen ihrer neuen, distanzierten Art offenbart habe (shit, wieder in die Opferrolle gefallen I know. Mach ich einmal und nie wieder). Abends habe ich dann auf einer Jam Session meinen Kummer von der Seele gesungen und gebrüllt. Das hat mir geholfen, wieder nach vorne zu schauen und auf meine Ex...nun ja zu scheißen! Jetzt bin ich so langsam bereit, mich wieder auf neue Frauen einzulassen und ab hier beginnt der eigentliche Kern des Threads... Die Geschichte und Interaktionen mit einer für mich besonderen Frau Da gibt es eine Bar, in der es regelmäßig Jam Sessions gibt und wo ich Stammgast bin. Ich habe einen guten Draht zu den anderen Leuten dort und bin nie alleine, auch wenn ich alleine hinfahre. In dieser Bar ist auch regelmäßig eine Frau namens Kimberly (Name redaktionell geändert). Sie ist oft auch alleine da und ist eine ziemlich, ziemlich krasse Sängerin. Als ich sie das erste Mal vor etwa 5 Monaten gesehen habe, saß sie gegenüber von mir während ich meine Gitarre gestimmt habe. Sie hat mich irgendwie erwartungsvoll angeschaut nach dem Motto "Spiel mal etwas" und das hat mich voll unruhig und unsicher gemacht. Mir ist das Stimmgerät gar zweimal runtergefallen 😄 Als ich dann losgelegt habe, waren wir beide irgendwie wie eine Einheit. Sie hat meine Energie auf der Gitarre gespürt und ich habe ihre Energie gespürt und mich darauf angepasst. Das war ein geiler musikalischer Vibe zwischen uns. Im Laufe dieses Abends haben wir nicht wirklich miteinander gesprochen (ich war da auch noch in der Beziehung). Irgendwann habe ich Kimberly dort wiedergesehen und ich habe versucht, ein Gespräch mit ihr aufzubauen. Dabei habe ich auch Ihren Gesang gelobt aber hab es wahrscheinlich leider verkackt mit der Aussage: "Ich habe dich vom anderen Raum aus gehört als du einmal so krass geschrien hast...als würdest du n Kind bekommen hehe"...FAAAAIIL I know 😄 Zum Glück hat sie relativ neutral darauf reagiert. Einige Wochen später war ich dort mit einem Bekannten, den ich erst kürzlich kennengelernt habe. Kimberly war auch da. Er so zu ihr "Hey Schnuckelchen, das war ja mal richtig toll wie du gesungen hast". Sie so "Ich heiße Kimberly und nicht Schnuckelchen!"...die Gesprächsführung meines Kollegen hat die Sache nicht besser gemacht. Mir ist erst ein Lachen rausgekommen aber im Grunde habe ich mich krass fremdgeschämt (btw der Kollege ist schwul und dachte daher, dass er sie deswegen ruhig Schnuckelchen nennen kann). Kurz darauf kam Kimberly mit dem Mic in der Hand zu mir und hat mich angesungen bzw. herausgefordert. Sie hat irgendwas mit "Kannst du mich verstehen?..." gesungen aber konnte es akustisch und so auch inhaltlich nicht ganz verstehen. Ich habe daraufhin mit einem leider mittelmäßigen Freestyle geantwortet weil ich auch nicht wirklich wusste, was sie von mir wollte. Sie daraufhin etwas gesungen wie "Du verstehst es nicht!" und hatte klar das Publikum auf ihrer Seite. Toll, noch ein Fail! Einige Std später bin ich nach Hause gegangen mit dem Kollegen, der sich ein Taxi nehmen wollte. Zufälligerweise ist auch Kimberly an uns vorbeigelaufen und irgendwie hat sie auf mich gewartet. Wir sind dann tatsächlich zusammen zur S-Bahn Station gelaufen und haben zum ersten Mal richtig gesprochen. Ich habe mich erstmal für meinen Kollegen entschuldigt und ihr gesagt, wie unangenehm es mir war und ich auf ihre Herausforderungen leider nicht die richtige Antwort hatte (mist, Beta-Verhalten I know). Auf jeden Fall habe ich sie paar Dinge gefragt, um sie besser kennenzulernen (nimmst du Gesangsunterricht, was hörst du für Musik usw...). Von ihr kamen jetzt nicht wirklich Fragen zurück aber hey, wir sind zumindest noch etwas in der S-Bahn zusammen gefahren. Seitdem sind paar Wochen vergangen und immer wenn ich sie wiedergesehen habe, kam von ihr nicht so viel. Als hätte es nie ein Gespräch gegeben. Deswegen habe ich sie weitgehend nicht beachtet, zumal sie manchmal auch eine unnahbare Diva-Attitude hatte. Da habe ich mir gedacht: "Aha, sie ist es gewohnt, dass alle sie feiern und sie eine tolle Rampensau ist? So I won't feed the Troll anymore!" Im Laufe der Zeit hat sie mich ab und zu nach einem Zug am Joint gefragt. Zumindest hat sie mir einmal ein Schluck von ihrem Getränk angeboten. Obwohl sie weiß, dass ich auch Tabak drin habe und sie nach jedem Zug so krass hustet, dass ich beinahe schon einen Notarzt rufen will...bei ihrer letzten Hustattacke habe ich meine Hand kurz auf ihre Schulter gelegt und das war das erste Mal, dass ich mich getraut habe, sie zu berühren. Unsere letzte Begegnung: Kimberly war wieder in der Jam Session und nach dem Motto "Don't feed the diva" habe ich sie nicht weiter beachtet während ich sonst voll gut drauf war und mit den anderen Anwesenden einen Plausch hatte. Der Barkeeper hat mich zudem um einen Soundcheck gebeten und mir sogar ein Bier spendier. Da ich seit einiger Zeit immer mehr Gesang übe, habe ich an diesem Abend meine Confort Zone weiter verlassen und "Tainted Love" gespielt und gesungen. Kimberly hat dabei kurz etwas überrascht geschaut und hat dann mitgewippt. Zugegebenermaßen: Die Nummer habe ich jetzt viel besser drauf als da noch. Irgendwann kam Kimberly zu mir mit einer Freundin von ihr mit der Bitte, ihre Bass-Gitarre anzuschließen da sie noch Anfängerin ist. Ihre Freundin war voll cool und macht selber Schmuck, mit dem sie auch ihre Bassgitarre verziert hat. Wir kamen also sofort im Gespräch (Kimberly hat es mitbekommen). Ich fand es btw voll süß, wie ihre Freundin mich beim Spielen immer angeschaut hat 😄 Kimberly und ich haben noch einmal kurz gesprochen an dem Abend. Sie hat sich zu meinen Gitarrenpedalen gebeugt und irgendetwas gemacht. Ich kam so zu ihr hin auf ihre Höhe und fragte nur locker "Was machst du denn da?". Irgendwie war die Bass-Gitarre ihrer Freundin nicht hörbar und sie wollte da was machen. Ich hab ihr nur erklärt, dass es so nicht geht und habe kurzerhand die Gitarre richtig eingestöpselt. Ja und mehr Gespräch gab es zwischen uns nicht. Btw es gab an diesem Abend einen Moment, wo ich am Microphon voll krass aus mir rausgekommen bin. Das war für mich ein kleines Erfolgserlebnis und ein Ausblick darauf, was alles aus mir rauskommen könnte und wie es sich anfühlt. Meine Gedanken dazu Ich muss zugeben, dass ich krass auf Kimberly stehe und schon häufiger an sie denke. Denn ausgerechnet diese Frau hat mich für das Singen endgültig begeistern können und sie ist in dieser Hinsicht fast schon ein Vorbild und Muse für mich. Ich will sie unbedingt besser kennenlernen und vor allem auch Daten. Und manchmal habe ich gar das Gefühl, dass wir uns auch näher kommen werden. Also eine Stimme sagt mir, dass da etwas ist und dass ich das Glück definitiv herausfordern sollte. Aber aus realistischer Sicht schätze ich meine Erfolgswahrscheinlichkeit eher gering ein weil: Einmal habe ich einen Ring an ihr gesehen. Etwa ein Ehering? Dazu hat sie bei dem einen Mal, wo wir zusammen zur S-Bahn gelaufen sind, kurz mit jemanden auf indonesisch telefoniert. Etwa ihr Mann? Aber warum ist sie meistens alleine da? Steht sie überhaupt auf Männer? Sie spricht überwiegend mit Frauen und verschwindet mit Frauen auch oft zur Bar. Sie hat mich bereits als talentlosen, unsicheren Lappen eingespeichert und es gibt keine Möglichkeit, dieses Bild zu revidieren. Als ich sie manchmal auf der Gitarre begleitet habe, hat sie sogar zu mir gerichtet so Sachen wie "Trust yourself" gesungen...war das eine Botschaft an mich? Mein Therapeut hat mich dazu ermutigt, den ersten Schritt zu machen ("Sie sollten in direkten Kreis den ersten Schritt machen und positive Erfahrungen sammeln"). Er hat auch meine Annahme hinterfragt, dass Kimberly mich für einen unsicheren Lappen hält ("Woher wissen Sie es? Sie denken, dass Sie noch unsicher sind. Sprechen Sie diese Frau einfach an aber ohne der Erwartung, mit ihr sofort ins Bett zu steigen") Die nächsten Schritte (Idealvorstellung) Zu aller erst werde ich aufhören, sie zu ignorieren. Ab jetzt werde ich Kimberly genauso meine offene und freundliche Art zukommen lassen. Ich werde sie anständig begrüßen und ihr dabei in die Augen schauen. Dann mal sehen, wie so der Vibe ist. Im nächsten Schritt werde ich "Waiting for a Girl like you" von Foreigner spielen und singen (geiles Lied) - nachdem ich es nochmal intensiv geübt habe und ich es in dem Moment auch cool rüberbringen kann 🙂 Im Idealfall wird es Kimberly imponieren, was ich mich jetzt traue und wie ich mich entwickelt habe. Vielleicht gibt es gar zum ersten Mal richtig Applaus? Im finalen Schritt gehe ich zur passenden Gelegenheit auf sie zu, um sie um ein Treffen zu fragen. Entweder auf die musikalische Schiene (Lass mal Jammen) oder ich sage ihr einfach, dass ich sie toll finde und sie näher kennenlernen möchte. Vielleicht sag ich ihr auch, dass sie mich fürs Singen begeistert hat? Meine Frage an euch Seht ihr hier überhaupt eine reelle Chance für mich oder ist der Drops gelutscht? Wie schätzt ihr die ganze Situation und die Vorgeschichte ein? Sollte ich mit offenen Karten spielen oder über die scheinbar platonische, musikalische Schiene versuchen, mit ihr Kontakt zu knüpfen. Ein Vorweg: Mir ist klar, dass ich hier aufpassen muss, nicht in eine Oneitits zu rutschen. Falls Kimberly mir einen Korb gibt, hat es sich eh erledigt. Vielen Dank an euch und hoffentlich konnte ich mich halbwegs strukturiert und verständlich ausdrücken. 😄 Greeetz
  6. Geile Nummer...zumindest sind wir uns scheinbar einig darüber, was gute Rap Musik angeht 😉
  7. Es ist meine Sache, wie und mit welchem "Pathos" ich Dinge angehe und verarbeite. Findest du nicht? Ich nehme deinen ironischen Wink einfach mal so zur Kenntnis.
  8. Liebe Frauenwelt, wahrscheinlich kennen wir uns nicht. Aber trotzdem habe ich über Jahre gemeint zu wissen, was ihr über mich denkt und was eure Einstellungen zu Männern und der Liebe ist. Über Jahre trug ich euch gegenüber eine enorme Verbitterung und Resignation in mir. Es war ein Schmerz der Ablehnung und seelischen Verletzung, der ganz tief saß und nicht zwangsläufig etwas mit der Realität zu tun hatte. Dieser Schmerz hat mich daran gehindert, mit mir selbst glücklich und zufrieden zu sein und mit euch Frauen ein gesundes Verhältnis auf Augenhöhe aufzubauen. Ich sah mich als Opfer von euch. "Alle Frauen hassen mich"..."sie denken, sie sind etwas besseres als ich!"..."Sie belächeln mich". Gleichzeitig hatte ich insgeheim die Sehnsucht in mir, dass eine große Liebe mich eines Tages retten würde und mir meinen Wert und meine Liebenswürdigkeit vor Augen führt. Aber wie soll man jemanden retten, der das Baden in Selbstmitleid gewohnt ist und sich - zumindest unbewusst - mit seiner Märtyrerrolle als abgelehnter Mann identifiziert? Ich denke zurück an die vielen Tränen, die ich im stillen Kämmerlein vergossen habe. Ich denke zurück an den Schmerz, der teilweise in Hass übergegangen ist und eine toxische und schwache Seite in mir weckte. Darin will und kann ich nicht mehr wiedererkennen! Mittlerweile bin ich 30 und habe das Gefühl, zum ersten Mal einen Zugang zu mir selbst zu finden. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl von Vollkommenheit. Ich lebe für meine Leidenschaft zur Musik. Ich habe ein geregeltes Einkommen und ein tolles Zuhause. Ich fange an, für mich selber Verantwortung zu nehmen. Ich arbeite an mir, um ein besserer und vor allem glücklicher Mensch zu werden. Und mit jedem Tag feier ich mich und mein Leben ein Stückchen mehr...und all das habe ich mir selber aufgebaut! Trotzdem hatte ich die letzten Tage wieder die zuvor beschriebenen, toxischen Gefühle. Mit der Konsequenz, dass ich komplett zu machen wollte und alle Frauen als Personen abgestempelt habe, die mir gar feindselig gesonnen sind. Dabei wollte ich das nicht! Ich will dieses "Trauma" doch loswerden... Folgende Gegebenheit hat jedoch etwas in mir geändert: Seit einigen Monaten bin ich mit meiner Ex auseinander. Wir waren 4 Jahre zusammen, 3 davon lebten wir zusammen. Es war meine erste Partnerin und ich bin froh, diese Erfahrung sammeln zu dürfen. Gestern sind wir zufällig aneinander vorbeigegangen. Da wir im Guten auseinandergegangen sind und sie den Willen geäußert hat, den freundschaftlichen Kontakt beizubehalten, habe ich mich auf einen kurzen Plausch vorbereitet. Doch sie hatte weiterhin ihre Kopfhörer drin und hat nur ein knappes "Hey" von sich gegeben. Diese kühle Distanz hat mich verwundert umd zugleich verletzt. Ich habe kurz inne gehalten und mir gesagt "Es ist eben vorbei, jetzt schau wieder nach vorne. Blick nicht zurück!" Daraufhin hatte ich später wieder eine geile Freestyle Rap/Gesangs Session. Und dabei hatte ich das Gefühl, mehr als zuvor die innersten Gefühle und Gedanken abrufen zu können. Es war sehr intensiv und eine schöne Session - für mich allein! Komischerweise scheint diese kurze Begegnung mit meiner Ex etwas ausgelöst zu haben. Als wär es eine Art Eyeopener nach dem Motto: Keine Frau kann dich vllt. ewig lieben. Aber DU kannst es! Einerseits nagt es an mir und lässt ihre einstige Liebe zu mir in Frage stellen. Andererseits scheint der eiserne Vorhang der Verbitterung nicht mehr da zu sein... Auf einmal fühle ich in mir die Bereitschaft, Frauen wieder offenen Herzens zu begegnen. Denn Fakt ist: All diese destruktiven Glaubenssätze basieren auf kommulative, negative Erfahrungen. Angefangen von einer mutmaßlich narzisstischen Mutter bis hin zu gemeinen Mädchen, die mich häßlich genannt haben. Verschlimmert wurde es dadurch, dass ich bis dato nie meinen Vater gesehen bzw kenngelernt habe. Aber ich habe ihn sowie meine Halbschwester dieses Jahr zum ersten Mal gesehen! Es war ein schönes Wochenende mit ihm und ich bin so glücklich darüber, mit 30 Jahren endlich behaupten zu können, einen richtigen Vater zu haben. Das war der wichtigste Baustein von vielen, der meine männliche Identität von heute enorm gestärkt hat. Und mit dieser männlichen, positiven Energie in mir - Lebensfreude, Leidenschaft, Schaffenskraft, Aufgeschlossenheit, Selbstbestimmung - möchte ich hiermit eine neue Zeit einläuten. Ab jetzt schließe ich von mir aus Frieden mit euch, liebe Frauen! Ich bin bereit, mich euch wieder ohne Vorbehalte und Selbstzweifel anzunähern. Ich bin bereit, eure Welt zu erkunden und euch an meine Welt teilzuhaben. Ich bin bereit, mich neu zu verlieben und gleichzeitig auch, gehen zu lassen. Ich habe gelernt, mich selbst zu retten und diese Reise zu mir selbst hat dabei erst angefangen. Es wird bestimmt hier und da Rückschläge geben. Doch habe ich volles Vertrauen in meine Resillienz und meinen "Abwehrmechanismen", die toxische Gedanken und Glaubenssätze ertappen und hinterfragen. Bis ich die für mich interessanten Frauen von euch mal anspreche, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen 😉 Mein Leben ist ziemlich ausgefüllt gerade und ich will mir Zeit nehmen, um meinen derzeitigen State nachhaltig zu stabilisieren. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit und freue mich schon, die eine oder andere von euch mal kennenzulernen. Zum Anschluss eine herzliche Umarmung der Versöhnung an euch! Hinweis: Diesen Text habe ich zunächst nur für mich zu "therapeutischen Zwecken" geschrieben. Doch zumindest hier im Forum möchte ich es gerne nach außen tragen. Ich bin seit einigen Monaten in einer Verhaltenstherapie, die mich meinem Gefühl nach viel weiter gebracht hat. Falls du die im Thread genannten Probleme in extremer Ausprägung hast dann ziehe bitte auch professionelle Hilfe in Erwägung. Dieses Forum könnte deine Probleme ggf. verstärken und jeder Heiopei kann sich "Verführungscoach" nennen.
  9. Hey Helmut, - Ich bin bereits seit Monaten in einer Verhaltenstherapie - 4 Jahre war ich in einer Beziehung, was mich von meinen Baustellen etwas abgelenkt hat. Nach der Trennung trat wieder zum Vorschein, was ich noch mit mir trage - Vor einigen Tagen hatte ich eine entscheidene Erkenntnis: Ich wuchs mit einer narzisstischen Mutter (mit Abwesenheit des leiblichen Vaters). Ich habe all die Jahre gefühlt, dass etwas nicht stimmt und nach viel Reflektion und Recherche wage ich mich nun, es so auszusprechen. Ich habe sehr sorgfältig recherchiert und es abgeglichen mit den Sequenzen, die ich noch in Erinnerung habe (und die sich offenbar nicht einfach so festgebrannt haben). Ich habe wirklich viel darüber gelesen. Und wenn ich mir so anschaue, was die Spätfolgen wegen einer narzisstischen Mutter sein sollen dann find ich mich dort 1 zu 1 wieder. Das werde ich in der Therapie weiter verfolgen und diese Erkenntnis gibt mir die Fähigkeit, Gedanken wie "Frauen lehnen mich ab" besser einschätzen und abgrenzen zu können. Keine Sorge, ich gebe die Verantwortung für mich nicht ab a la "Meine Mum ist schuld". Aber für mich persönlich ist es sehr hilfreich, dieses Bewusstsein darüber zu haben um das Problem an der Wurzel zu packen...damit ich mich eben nicht mejr im Kreis drehe.
  10. Hallo, vielen Dank für eure lieben Antworten! Mittlerweile habe ich mich etwas wieder gefangen. Bzgl des Auslösers will ich ehrlich sein: Ich habe heute meine Ex mit meinem Gefühl konfrontiert, dass Sie mich nur betrogen und verarscht hat. Wir hatten daraufhin ein kurzes Telefongespräch, wo sie es abgestritten hat und sich auch verärgert gezeigt hat (zumal wir aus ihrer Sicht ein gutes "Abschlussgespräch" hatten). Voll der kindische Scheiß meinerseits 😞 Gestern war ich noch in einem voll guten State, hatte ein geiles Wochenende in meiner Heimatstadt und konnte viel männliche Energie mitnehmen. Dieses Gefühl, dass Frauen mich als unattraktiven Untermenschen ansehen, trage ich schon seit Jahren mit mir rum. Btw. die letzte Frau vor meiner Ex, in der ich krass verliebt war, hat mich einfach geghostet... Ich bin verunsichert darüber, was wirklich Realität ist. Auf der Zugfahrt zu meiner Heimatstadt saß eine süße Frau neben mir und am liebsten hätte ich ihre Hand berührt und sie einfach geküsst (oder zumindest erstmal angesprochen). Aber stattdessen Gedanken wie: Sie hat eh ein Freund...was will sie von dir?...sie wird sich nur belästigt fühlen wenn du sie ansprichst...Frauen hassen dich! Ich habe diese Gedanken dann lieber in einen Rap-Text kanalisiert. Kurz vor Ende der Fahrt hat sie mich angelächelt und wir kamen ins Gespräch. Sie hat mir sogar aus heiteren Himmel ein Schokoriegel angeboten...was war das? Reine Höflichkeit oder eine verpasste Chance für mich? Seit einigen Monaten mache ich bereits eine Verhaltenstherapie und mein Therapeut hat das Gefühl, dass ich bereits gute Fortschritte gemacht habe. Aber das Trauma rund um Frauen will einfach nicht enden und bleibt weiterhin eine Quelle von Unglück und Schmerz. Das ist ein Thema, was in der Therapie auch endgültig abarbeiten möchte. Ich habe gerade im Forum das gelesen und das trifft den Nagel auf den Kopf: "Eine Form des Frauenhasses weist deutliche Parallelen bzw. Ähnlichkeiten zur ängstlichen Persönlichkeitsstörung auf, eine auf Frauen bezogene, soziale Störung, die vorwiegend Männer betrifft. Diese Auftretensform lässt sich aus einem Minderwertigkeitskomplex ableiten, die der betroffene Mann zunächst oft als Unterlegenheitsgefühl gegenüber Personen weiblichen Geschlechts wahrnimmt. Diese Männer fallen in der Öffentlichkeit häufig durch leichte bis extreme Schüchternheit, innerliche Verkrampfung und Steifheit insbesondere in Gegenwart von Frauen auf. Solche Männer können sich in der Öffentlichkeit nur schwer oder gar nicht auf Frauen zubewegen, was sich wohl überwiegend mit der Ablehnungsangst oder sogar einer vorausgehenden Ablehnungserwartung begründen lässt. Diese Form der Persönlichkeitsstörung, die auch mit einem verminderten Selbstwertgefühl eng verbunden sein kann, hat eigentlich wenig mit Hass und Verachtung gegenüber Frauen zu tun. Eher basiert diese psychische Störung auf der Sehnsucht und dem Wunsch nach Liebe, Zuneigung und Anerkennung durch Frauen, welche aus Sicht betroffener Männer unerfüllbar zu sein scheinen. Eine entscheidende Rolle spielt bei manchen Männern sicher auch das Empfinden, den vermeintlichen überhöhten Idealvorstellungen und Erwartungen seitens „der Frauen“ nie gerecht werden zu können. Dieses Gefühl des persönlichen Versagens und der empfundenen Hoffnungslosigkeit führt zu gewissen Trotzreaktionen, die von außen als Frauenhass aufgefasst werden können. Die Betroffenen machen oft ihre körperliche Erscheinung, Körpergröße, ihren sozialer Status oder mangelnde Finanzkraft, etc. für ihre Misere verantwortlich und sehen ihre einzige Chance darin, beispielsweise schlank, muskulös und/oder wohlhabend zu werden. Im weiteren Verlauf erschaffen sie sich ein negatives, verallgemeinerndes Frauenbild, demzufolge sie in ihrer eigenen Welt (fast) alle Frauen als lieblose, arrogante und habgierige Bestien betrachten. Gelegentlich neigen betroffene Männer auch dazu ihre Haltung noch zusätzlich demonstrativ nach Außen zu kehren, wodurch sie nicht selten befremdend auf andere Personen wirken. Sie geraten so in einen Teufelskreis, indem sie sich in ihre Welt der selbsterschaffenen Frauenbilder derart „verrennen“, bis sie selbst von ihren zweifelhaften Standpunkten absolut überzeugt sind. Besonders intensiviert wird der Zustand noch dadurch, wenn sie in Gesellschaft wiederholt Zeuge werden, dass Frauen mit Männern zusammen sind, die der Betroffene aus seiner Sicht als weniger attraktiv oder sozial schwächer einschätzt. Je nach Person kann die psychische Erkrankung zu erhöhter Aggressivität oder Depressionen oder gar selbstzerstörerischen Lebenseinstellungen führen. Betroffene, die den Ernst ihrer Lage nicht erkennen und sich vehement weigern, sich mit ihrem Problem an einen Experten zu wenden, erleiden mitunter nicht unerhebliche (auch tragische) Folgen." Glaubt mir, ich möchte ernsthaft ein positives und gesundes Verhältnis mit Frauen und sie nicht mehr länger als hypersexuelle, intrigante und falsche Menschen betrachten. Ich möchte auch nur wie ein NORMALER MENSCH Liebe und Nähe erfahren dürfen und wie EIN NORMALER MENSCH ein erfülltes Sexleben haben. In mir fühle ich eine krasse männliche, sexuelle Energie die ich nur zu gerne ausleben würden. Ich will nicht mehr zu den 80 % gehören, die nicht das Privileg haben, ein normales Sexualleben zu haben 😞
  11. Hey Zusammen, kennt jemand von euch einen Weg, total asexuell zu werden und das Bedürfnis nach Liebe und Sex in sich auszulöschen? Ich bin durch mit dem Thema. Zuletzt war ich in einer 4-jährigen Beziehung und hab das Gefühl, dass sie nur aus Mitleid mot mir zusammen war und mich massiv betrogen hat (auch wenn sie es wehement abstreitet - aber Frauen können leider gut lügen ohne Rot zu werden). Es war meine erste richtige Beziehung. Sonst habe ich überwiegend nur Ablehnung erfahren und an mir sehe ich nichts, was Frauen an mir haben könnten. Bin 188cm, zu dünn und für Frauen nur ein scheiß Langweiler... Ich habe all die Zeit versucht, diese Verbitterung und Verletzung zu überwinden und vor allem an meiner Selbstliebe zu arbeiten. Aber dieses Gefühl verschwindet nicht, dass Frauen mich belächeln und verachten. Und dass Frauen hypersexuelle und untreue Wesen sind, für die nur die besten 20 % der Männer in Frage kommen. Als hätten Frauen mit dem 20% Alpha Males eine Art Geheimloge - sie haben Sex bis der Arzt kommt und teilen dieselbe Verachtung für 80 % des Genetic Trashs, dem körperliche Nähe und Liebe konsequent verwehrt wird... Ich will nicht mehr verletzt werden und mir wird klar, dass mir ein Leben ohne Liebe und körperlicher Nähe vorbestimmt ist - weil die Frauen mich eben als Untermenschen betrachten. Gibt es irgendeine Therapieform, mit der man völlig Asexuell wird und kein Verlangen mehr nach Frauen hat? Oder habt ihr andere Tipps, um dorthin zu kommen? Gruß, Django
  12. Moin, zu erst wünsche ich euch frohe Ostern und noch angenehme Feiertage! Momentan beschäftige ich mich damit, trotz Erfolglosigkeit bei Frauen und einem nichtexistenten Sexleben mich trotzdem als Mann fühlen zu können. Normalerweise verführt an Mann Frauen und hat Sex mit denen. Für normale Männer ist es ein ganz normaler Bestandteil des Lebens - aber ich muss ehrlich sagen, dass ich derzeit keine Attraction in mir fühle. Mir fehlt gerade die Fantasie dafür, irgendwann wieder eine Frau kennenzulernen und auch intim mit ihr zu sein. Momentan habe ich sowieso andere Baustellen und Ambitionen. Ich habe eine 4-jährige Beziehung hinter mir und bin gerade in einem Prozess, ohne jeglichen emotionalen Support ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Das Thema Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl ist auch ein Grund, weshalb ich gerade in einer Verhaltenstherapie bin. Das Ende der Beziehung hat alte Wunden von früher zum Vorschein gebracht. Ich trage mit mir noch den Schmerz vergangener Ablehnungen (die ich z.T. auch selber mit lappigem AFC-Verhalten herbeigeführt habe). Aber unabhängig davon habe ich das Gefühl, dass Frauen mich schon allein dafür verachten, dass ich ein (vllt. zu) rücksichtsvoller und netter Typ bin. Das ist btw auch eine Baustelle, die ich in mir sehe... Doch zurück zur Frage: Wie kann ein Mann sich als Mann fühlen, obwohl in seinem Leben Frauen quasi nicht existent sind? Ich weiß, dass Sex und Verführung nicht die einzigen Bestandteile sind, die Männlichkeit ausmachen. Aus meiner Sicht gehört es vor allem auch dazu, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Ein Ziel vor Augen zu haben und auch darauf hin zu arbeiten. Und auch aus sich rauszukommen, ohne sich zu verstecken. Vor allem das letztere ist etwas, was mich am gerade viel beschäftigt. Ich bin gespannt auf eure Beiträge und vllt. ist da auch der ein oder andere hilfreiche Impuls dabei. Viele Grüße, Django
  13. Vielen Dank für eure weiteren Antworten - da war viel dabei, was die Sache aus anderen Perspektive betrachtet und mich auch zum herausfordert / zum Nachdenken anregt. Da, wo ich bin, bin ich schon richtig aufgehoben. Das kleine Kind von damals, was "keiner hat mich lieb" heulte, hat noch keinen Frieden gefunden. Es wird immer wieder aufs neue getriggert sobald es sich nicht gesehen / gewürdigt / wertgeschätzt fühlt oder wenn positive Erfahrungen im sozialen Kontext aus bleiben. Das ist die harte Wahrheit. Nicht falsch verstehen, ich interessiere mich für die Menschen, die ich mag und sehe mich als zugewandten und emphatischen Zeitgenossen. Aber derzeit bin ich nur eine sozial unbeholfene, gebrochene Seele, die von der rauen Gesellschaft da draußen auseinandergerissen wird. Ich ziehe mich erstmal sozial vollkommen zurück, um auch mit therapeutischer Hilfe mehr Rückgrat und Selbstakzeptanz zu erlangen. Während dessen zieh ich mein Ding durch und genieße die Zeit alleine und auch mit meiner Freundin. Gerade sehe ich selber keinen Grund, warum man mit mir gerne Zeit verbringen wollen würde. Für ein bedürftiges Hündchen kann man ins Tierheim gehen. Tut mir leid, dass ich eure Zeit damit verschwendet habe. Mein Problem erscheint mir wesentlich größer als das ein Forum mit euch hilfsbereiten und positiven Menschen irgendetwas machen könnte. Trotzdem tausend Dank für eure Mühe - ich mag es zwar gerade nicht emotional verstehen aber ich nehme viele Denkanstöße und Perspektivenwechsel mit.
  14. Wie definierst du hierbei "hartes Pflaster" genau? Meinst du damit auch diese gewisse Unverbindlichkeit und Reserviertheit, die man hier ggü. neuen Leuten hat? Und warum glaubst du, dass ich zum Frühling endgültig Single sein werde?
  15. Hallo Zusammen, vielen Dank für eure bisherigen Beiträge. Euren Antworten entnehme ich teilweise etwas Verwunderung nach dem Motto "Was will der Typ eigentlich?". Das ist für mich ein Zeichen, dass ich vllt. sozial zu unbeholfen bin und wegen diversen Erfahrungen nie gelernt habe, Freundschaften zu knüpfen oder ein Gefühl für soziale Interaktionen zu entwickeln... Gedanklich kann ich euch voll und ganz folgen und mir ist bewusst, dass man einfach mal rausgehen und auf Menschen zugehen sollte. Neben der Isolation von platonischen Freundschaften trage ich eine tiefe Enttäuschung in mir, dass ich generell viel investiere aber nichts zurückkommt... Ich spreche dabei von "Freunden", für die ich stets ein offenes Ohr hatte und sie zu Jam Sessions eingeladen habe - meistens musste ich ein Treffen in die Wege leiten und jetzt werden alle meine Nachrichten, die in diese Richtung gehen, einfach nicht beantwortet! Ich sehne mich nach Bekanntschaften, die sich nicht so einseitig anfühlen. Ich möchte mich wie früher in meiner Heimatstadt wieder spontan mit Freunden treffen können - es ist alles nicht mehr da! Sogar mein leiblicher Vater, zu dem ich Anfang letzten Jahres Kontakt aufgenommen habe und ihn erstmalig über Videochat kennengelernt habe - da ging auch nahezu alles von mir aus aber seinerseits kommt nichts mehr! Könnt ihr wenigstens ansatzweise verstehen, wieso ich dieses Gefühl der Ablehnung habe? Oder bin ich nur ein sozial behinderter Narr, der zu viel erwartet? Aber um auch mal lösungsorientiert zu sein: Ich werde an meiner Erwartungshaltung bzgl Freundschaft arbeiten und meine vielleicht idealisierten Vorstellungen davon auf die Probe stellen. Und ja, ich gehe weiterhin alleine zu Jam Sessions und anderen Kram, wo man auf Gleichgesinnte stößt.