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  1. Hi Leute, muss mich mal ausschütten. Ich bin gerade ein wenig Lost. Ich bin 37 Jahre und lebe momentan ein total zielloses Leben. Für mich persönlich ist das eigentlich, wenn ich darüber nachdenke, kein problem (auch wenn es irgendwie sehr traurig ist). Aber die gesellschaftliche Konditionierung (und mein Umfeld im ähnlichen Alter) sagt natürlich etwas anderes. Da wird geplant, gebaut, geheiratet und Kinder gekriegt...und alle sind irgendwie glücklich (oder unglücklich und ziehen es trotzdem durch). Ich bin oftmals ein Eigenbrötler, noch jung im Kopf und habe viele Hobbys die enorm Zeit verschlingen können und für die ich mich i.d.R. eher zurückziehe und alleine ausführe. Ich zocke gern Videospiele, baue Figuren und treibe regelmäßig Sport. Ich bin also auch sehr auf mich bedacht und darauf, dass ich diesen Hobbys genug bzw. viel Zeit widme. Ich brauche das. Mein Wohnzimmer sieht aus wie das Kinderzimmer eines 20 jährigen....habe einen riesigen Eckschreibtisch, wo mein Gaming-Setup steht und wo ich die Figuren erstelle. Es ist weniger Wohnzimmer als Atelier. Das kollidiert aber mit einem anderen Thema: Seit 2 Jahren bin in einer LTR, die mich nur bedingt glücklich macht und wo es oft viele Reibungspunkte gibt. Das sind allgemeine Dinge, persönliche Dinge, aber auch unterschiede in Werten, Erwartungen und Vorstellungen. Meine LTR (und auch vorherige LTRs) wollen immer mehr Zeit und Aufmerksamkeit von mir, als umgekehrt. Ich hab sowas wie eine "soziale Batterie" und wenn die erschöpft ist, brauch ich wieder etwas Zeit und Freiraum für mich. Das war vor allem in Beziehungen schwer umzusetzen, in denen ich mit der jeweiligen Frau zusammen gewohnt habe. Aber auch in Beziehungen, wo man nicht zusammen wohnt, habe ich nach einem gemeinsamen WE auch oft das Bedürfnis, mal morgens allein aufzuwachen, gemütlich einen Kaffee zu trinken und mit meinen Hobbys in den Tag zu starten. Dennoch sind in der jetzigen LTR natürlich Gefühle im Spiel, weil man ja auch schöne Momente hat. Die Vorstellung Kinder zu haben und eine glückliche Ehe zu führen sind schon präsent, aber irgendwie in ganz weiter Ferne. Ich frage mich oft, ob wir überhaupt zusammen passen oder ich vielleicht verkorkst bin? Nach manchen Streits habe ich oft da gesessen und mich gefragt, ob ich ein Narzist bin, oder beziehungsunfähig etc. Ich suche die Schuld halt gern bei mir. Meine LTR ist etwas jünger als ich und lebt noch kein wirklich autonomes Leben. Sie kommt aus einer anderen Kultur (zumindest die Eltern), sodass es manchmal nicht ganz so einfach ist. Ist noch nicht im Job angekommen, studiert immer noch (weit über die normale Regelzeit hinaus, weil sie ständig Abgaben und Termine "verpasst" oder sich nicht gekümmert hat) lebt im Haus der Eltern und es gibt entsprechend oft Situationen, wo sie weich fällt. Da kommt schonmal nen Schreiben über offene Rechnungen in die Post, womit man nicht "gerechnet" hat. Am Ende war's dann einfach der eine Brief, der monatelang nicht geöffnet oder gelesen wurde. Kommt halt aus reichen Verhältnissen und wenn's drauf ankommt, ruht man sich da halt drauf aus und bekommt das nötige Backup. Ich persönlich kenne das nicht. Ich bin das genaue Gegenteil bzw. war mein Leben einfach anders. Ich öffne meinen Briefkasten jeden Tag und begleiche Rechnungen direkt. Und in der Regel regen mich solche Persönlichkeiten auf. Man kann aber ein verwöhntes Kind ja nicht für seine Verwöhntheit bestrafen, gell?! Es gibt auf jeden Fall einige Punkte, die ich als Red-Flag sehen würde. Ich bin da halt ganz anders...ich bin ein "Macher", ich tue es einfach wenn es notwendig ist und gehe auch mal über Grenzen und Befindlichkeiten hinaus. Auch wenn das am Ende bedeutet, dass ich manchmal drunter leide (zuviel gemacht, zuviel für andere gemacht und zu wenig für mich selbst, alles unter einen hut bringen, abstriche machen etc.). Mein Problem ist, dass ich die LTR sehr auf Abstand halte auf Grund der häufigen Reibungen immer wieder zwei Schritte zurück mache. Manchmal male ich mir aus, wie wir zusammenziehen, eine Familie gründen und bis ans Ende unserer Tage glücklich werden. Und bei einem Streit wenige später, packe ich im Kopf die Koffer und sage mir innerlich "niemals im Leben, wird es in einem gemeinsamen Haushalt funktionieren. Ist sie überhaupt die richtige? Wie sollen wir uns um evtl. Kinder kümmern, wenn wir selbst nicht mal klarkommen". Leider sind das Muster, die ich auch aus vorherigen Beziehungen kenne. Deshalb denke ich, liegt ein Großteil auch bei mir. Aber ohne jemanden die Schuld zu geben sage ich mir im ersten Moment immer: Es gehören immer zwei dazu und jeder trägt einen gewissen Teil dazu bei. Ich bin halt inzwischen in Streits auch teilweise echt eklig 😞 was ich eigentlich erst bin, wenn die LTR meinen Kopf richtig hart auseinandergenommen hat. In letzter Zeit reflektiere ich die Situation sehr oft, komme aber nicht zu einer Lösung auf die Frage "Was ist das Beste für mich?" und "Ist das wirklich Liebe, oder etwas anderes in dir?". Ich bin komplett Lost...ich weiß eigentlich gar nicht so richtig, was ich will. Meine Gefühlswelten scheinen mich die letzten Jahre über auch ausgetrickst zu haben, sodass ich auf die o.g. Fragen auch gar keine Antworten finden kann. Wenn ich so weitermache, werde ich auf jeden Fall einsam sterben... Hat jemand ähnliche Probleme und vielleicht Ansätze, wie man da weiterkommt und für sich einen Weg finden kann? Die die mich schon kennen, wissen, das es bereits andere Threads von mir gibt, die im Kern immer wieder die selben Probleme behandeln. Ich komme hier jedoch anscheinend einfach nicht weiter. Falls "Therapie" als Vorschlag kommt: Habe ich gemacht, ist gerade vorbei gegangen. Jetzt bin ich erstmal wieder auf mich allein gestellt. Da ging es aber auch um andere Themen wie Selbstwert, berufliche Entwicklung, Verarbeitung von Tod und Kummer etc. Konnte aber natürlich nicht alle Baustellen angehen...an eine Heilung glaube ich eh nicht, eher um Akzeptanz und Umgang. Ich fühle mich gerade einfach nur verloren und irgendwie "schlecht"...
  2. Guten Abend! Das hier ist mein erster Post, wobei ich schon seit Jahren stiller Mitleser bin. Danke an jeden, der ihn liest! Sorry fuer die Laenge. Kurz zu mir: Bin 30 Jahre und promoviere zur Zeit im Ausland (UK). Hatte keine besonders leichte Kindheit und als Teenager daher immer mit psychischen Problemen zu kaempfen (Depressionen, soziale Aengste). Spaeter kamen dann auch narzisstische Tendenzen hinzu, die sich in Beziehungen in starker Eifersucht aeußerten. Beziehungen hatte ich erst zwei, und die letzte ist auch schon 10 Jahre her. Immerhin hatte ich letztes Jahr eine kurze Affaere. Bin also was Frauen angeht nicht komplett unerfahren, aber auch weit weg von dem Level, auf dem ich gerne waere. Wenn ich mit den Maedels alleine bin, klappt es oft gut. Nur das Kennenlernen laeuft nicht so, vor allem, weil zu wenig unter Leute gehe. Nach 10-jaehriger Therapie konnte ich viele meiner Baustellen reduzieren. Ich bin weniger narzisstisch, eifersuechtig und depressiv, und meine sozialen Aengste wurden auch soweit besser, dass ich auf Parties ohne Probleme neue Leute kennen lernen kann, dass ich Maedels selbstbewusst teasen und necken kann und dass ich vor einem Hoersaal voller Leute Vortraege halten kann. Ich gebe mir wirklich Muehe, mich weiter zu verbessern. Habe z.B. angefangen, im Fitnessstudio mit anderen zu quatschen, was ich vorher nie hinbekommen habe, und konnte sogar ein bisschen mit den weiblichen Thekenkraeften dort flirten. Allerdings bin ich sehr introvertiert. Ich gehe selten auf Parties, und treffe mich meist nur ein oder zwei mal pro Woche mit Freunden. Ich bevorzuge Treffen zu zweit oder maximal zu dritt. Bei den Studenten in meinem Promotionsprogramms (ca. 40 Leute), bin ich zwar bekannt und komme auch mit vielen gut klar. Man haelt mich fuer selbstbewusst, kompetent, witzig und fuer jemanden mit großer Klappe. Allerdings werde ich in Gruppen immer sehr schnell unsicher. Beispiel: Man sitzt mit einer Gruppe von Freunden im Restaurant am Tisch. Obwohl da niemand bei ist, der mir negativ gesonnen ist, merke ich, dass ich nicht so locker sein kann, wie die anderen. Ich bin viel weniger selbstsicher, viel aengstlicher und viel stiller, als ich es im Einzelkontakt mit diesen Leuten waere. Ich habe Angst, dass die Leute das merken und mich fuer komisch halten. Ich habe Angst, dass ich ein Außenseiter bin, und mit mir am wenigsten geredet wird. Ich zaehle sogar, wer wie oft mit wem geredet hat 🤣. Ich habe Angst, dass die Leute meine Meinung nicht hoeren wollen. Kurzum: Ich fuehle mich wieder wie das unsichere Kind in der Schule, das nicht "dazugehoert" hat. Und ich denke mal, dass andere das auch merken, dass es mir nicht so gut geht, und es sie vielleicht auch eher von mir wegstoeßt. Oder dass sie mich fuer langweilig halten, wenn ich dann so still bin. Auch bezeichnend ist, dass ich mich in diesen Momenten mehr mit mir selbst beschaeftige, als mich auf die Gespraeche konzentrieren zu koennen. Ich lache, weil es gerade angebracht ist, nicht, weil ich den Witz wirklich lustig fand. In dem Moment finde ich nichts lustig, weil es mir eben nicht gut geht... Eine Art Teufelskreis. Anderes Beispiel: In dem Kohort unter meinem Jahrgang (ihr muesst auch die Promotionen an den großen auslaendischen Unis wie normale Studiengaenge zu Hause vorstellen, mit den ganzen Kommilitonen etc.) gibt es eine super heiße Osteuropaerin, nennen wir sie K, noch recht jung, schaetze Anfang/Mitte 20. Ich hatte sie nur sporadisch bei Uni Events getroffen, und ein, zwei lustige Smalltalks mit ihr gehabt. Letztes Wochenende war ich mit ihr und einer anderen Kollegin (die ich etwas besser kenne) einen Tag wandern und Nachmittags noch in einer Kneipe. War mega gut. Ich war selbstsicher, witzig, habe die Maedels geneckt und geaergert und wir hatten eine gute Zeit. Ich fuehlte mich gut und stark. Dieses Wochenende ist eine Gruppe von der Uni aus nach Island geflogen zu einer Konferenz. K. ist dabei, zwei weitere maennliche Kollegen, P. und A., wobei P. aus ihrem Jahrgang ist und sie daher am besten kennt und A aus dem Jahrgang ueber mir ist. Ein paar Profs. waren auch dabei, aber um die soll es hier nicht gehen. Nach dem guten Wochenende letztens wollte ich eigentlich genau so weiter machen. Selbstbewusst sein, Spaß haben, vielleicht etwas flirten. Aber schon morgens am Flughafen, als ich mit P. zu zweit beim Kaffee-Trinken saß, und K. uns dann zufaellig ueber den Weg lief, merkte ich, wie mich mein Selbstbewusstsein verließ. Ich glaube, ich habe mich durch P. bedroht gefuehlt. Auf dem Weg zum Terminal dann merkte ich, wie ich die ganze Zeit ueberpruefte, ob das Maedel lieber neben mir lief und mit mir quatschte, oder neben P (wenn ich das so schreibe, weiß ich, wie gestoert das ist 🤣). Natuerlich ging es mir dabei nicht gut, und von dem selbstbewussten Typen, der humorvoll und neckend mit ihr quatschen konnte, war zumindest innerlich nichts mehr da. Spaeter im Bus vom Flughafen in die Stadt saß ich neben P. , und K. saß vor uns. Ich versuchte, an den Gespraechen teilzunehmen, ueber die Witze zu lachen, selbst welche zu machen... aber immer, wenn es so aussah, als wuerde P. mehr Aufmerksamkeit bekommen, hat mich das mehr und mehr demotiviert. Es war super anstrengend fuer mich, mich an der Unterhaltung zu beteiligen. Spaeter dann, beim Fußweg von der Bushaltestelle zu unseren Unterkuenften, das gleiche Spiel. K., P., A. und ich gingen mal vor- und mal nebeneinander her. Anstatt beim Gespraech zu sein, und den Kontakt zur Gruppe zu genießen, habe ich nur die Fragen im Kopf, ob ich auch genug Aufmerksamkeit kriege (von K. und der Gruppe), oder ob ich ein Außenseiter bin... wie frueher teilweise in der Schule. Es ist, als waeren solche Gruppenaktivitaeten Wettbewerbe fuer mich. Wer bekommt am meisten Aufmerksamkeit, wer "gehoert am meisten dazu"? Natuerlich hat das mit Selbstvertrauen und Sicherheit nichts mehr zu tun, und natuerlich werde ich so nie Spaß daran haben, Teil einer Gruppe zu sein. Ich dachte eigentlich, dass ich keine Probleme mehr in sozialen Situationen habe, und dass die Tatsache, dass ich Gruppenaktivitaeten eher meide einfach meine Introvertiertheit ist. Aber mir wird langsam klar, dass das nicht stimmt. Ich habe immer noch gewisse Minderwertigkeitskomplexe in diesem Gebiet. Genau so wie mit der Eifersucht. Vielleicht bin ich nicht mehr so maßlos gestoert eifersuechtig wie frueher. Aber bedroht fuehle ich mich durch andere Maenner anscheinend doch. Und im Falle von A. und P. aergert mich das schon. Da ich etwas aelter, koerperlich kraeftiger und (zumindest wenn es mir gut geht) souverraener im Umgang mit Maedels bin, rechne ihr mir eigentlich einen hoeheren Marktwert an. Dennoch fuehl ich mich schlecht in der Gruppe neben ihnen. Es ist, als haette ich zwei Persoenlichkeiten. Die eine vom letzten Wochenende, die, die ich gerne die ganze Zeit waere. Und die andere von heute... Morgen fahren wir auf eine Tagestour... hoffentlich mach ich mich da nicht wieder so verrueckt. Hab keinen Bock, dass K. am Ende denkt, ich waer nicht der coole, souverraene Typ aus dem Jahr ueber ihr, sondern nur ein langweiliger Außenseiter... Ich bin jetzt 30 Jahre, und obwohl ich mir immer Muehe gegeben habe und durchaus auch Fortschritte gemacht habe, noch weit davon entfernt, wo ich gerne waer. Ich habe Angst, das ich irgendwann 50 bin und den besten Teil meines Lebens verschwendet habe. Ich will diesen kranken Scheiß nicht mehr. Ich will normal und souverraen mit anderen Menschen umgehen koennen, Maennern wie Frauen, mit einer Person alleine oder in einer Gruppe. Kennt jemand diese Situation und die Gedanken/Aengste? Irgendeinen Rat, was ich tun soll? Unter Umstaenden muss ich doch nochmal ne Therapie machen... Cheers!
  3. Hallo Jungs, Kurz zu mir: Ich bin 22 Jahre alt. In der Grundschule hatte ich bereits Ausgrenzung und Mobbingerfahrungen. Dies hat wohl Muster in mir angelegt die ich das ganze Leben immer wieder reproduziert habe. Ich habe mit 13 Jahren meinen Vater verloren und mit 14 Jahren angefangen zu kiffen, mit 15 kamen härtere Drogen dazu und Später mit 20 Heroin und schließlich 3 Monate Methadon. Trotz des Metadonprograms habe ich mein Abi geschafft und bin danach auf Therapie. Der Entzug war die Hölle. Wenn ich überhaupt schlafen konnte bin ich mit schmerzen in jeder Zelle meiner Körpers aufgewacht und erstmal zum Klo gehumpelt um zu kotzen. Als ich das überstanden hatte ging es auf Stationäre Langzeittherapie. Ich hatte allerdings immer mal wieder Rückfälle und wurde zunehmend depressiv. Die shema f Behandlung tat mir ebenfalls nicht gut und die Antworten der Psychologen auf meine Gefühlszustände waren nicht zufriedenstellend. Entgegen aller Ratschläge entschied ich mich nach einem erneuten Rückfall meinen Lebensplan neu zu gestallten. Ich machte mich auf und zog in einen Yoga Ashram an dem auch Seminare gegeben werden. Ich lerne jeden Tag neue Menschen und und Frauentechnisch ist das hier ein Schlaraffen Land. Auch wenn ich keinen KC bis jetzt hatte, hab ich massive fortschritte gemacht. Ich war so glücklich wie noch nie und fühle mich endlich als hätte ich meinen Platz, meinen Weg gefunden. Meine Mission ist mit Yoga, Bewusstseinerweiterung (vielleicht auch psychedelics) und spiritualität Menschen zu helfen die in einer ähnlichen Lage waren wie ich damals, Jugendliche die an Perspektivlosigkeit leiden. Leider bin ich geistig noch nicht wirklich fit genug dazu. Ich habe immer noch große Selbstwertprobleme. Sie sind schon viel besser als früher (Ich wollte mich mit den Drogen wirklich passiv umbringen, ich wollte sterben, ich war das opfer was es nicht verdient hat zu leben). Ich schätze Situationen oft falsch ein. Ein falscher Blick, ein Kommentar der nicht richtig verstanden wurde und schon denke ich, ich werde ausgeschlossen, bin das Opfer, nicht Teil der Gruppe. Und aus dieser Angst heraus entsteht dann natürlich auch kein gemeinsamer Vibe was die Angst wiederum mehr bestärkt. Was mir starke Probleme macht ist neben dem eingehen von Bindungen und Beziehungen, das einbringen in eine Gruppendynamik. Erst gestern hatte ich wieder eine Sitation. Wir sind zu 7 in der Sauna und ich merke wie 2 (Alpha) Jungs immermehr wietze machen. Sie schreiben die Story, das narrativ, alle andere steigen drauf ein, ich werde nur mehr und mehr eingeschüchtert. ("Ich will auch sowas lustiges sagen, ich will auch relevant sein, bloß nicht ausgeschlossen werden" kreist in meinen Kopf) Und dann wenn was rauskommt verkacke ich die Pointe oder sag es mit so wenig Selbstbewusstsein das ich irgendwie creepy rüberkomme. Und das verstärkt wieder die Unsicherheit. Ich habe so starke Angst der letzte der Hirarchie zu sein, das Opfer was ausgeschlossen wird (was natürlich irrational ist) dass einfach kein natürliches vibing entstehen kann. Ich komm einfach garnicht drauf klar wenn andere in einer Gruppe witziger sind kreativere Sprüche raushauen oder die Mädels mehr auf sie abfahren. Habt ihr irgendwelche Ideen wie ich diese Muster wieder los werde? Wo würdet ihr ansetzen? Danke Jungs!
  4. Hallo zusammen, mich würden mal eure persönlichen Meinungen und Erfahrungen interessieren. Ich stehe auf harten Sex, bei dem ich meine Dominanz ausleben kann - konkret geht es um Dinge wie hartes Würgen, Schlagen, Anspucken, Name-Calling, Fesseln, verbale bzw. körperliche Erniedrigung und andere schöne Dinge. Natürlich alles nur mit Einverständnis der werten Dame. Über die letzten Jahre habe ich festgestellt, dass die Frauen, die am meisten auf diese Spielarten standen, leider auch tendenziell die waren, die man umgangssprachlich als "crazy" oder "psycho" bezeichnen würde. Waren alles liebe Mädels, aber etwas durchgeknallt (daddy issues, Depressionen, Verlustängste, etc.) Natürlich hatte ich auch einige "normale" mit gefestigter Psyche und gutem Selbstbild/-wert, aber die waren meistens mehr Vanilla drauf im Bett. Bevor die Einwände kommen: - Einmal ficken weiterschicken ist für mich keine Option, gibt mir nicht viel. Habe eigentlich fast nur FBs oder Beziehungen. - Es ist nicht so, dass ich nur "verrückte" Frauen anziehe - aber die "normalen" sind mir im Bett einfach meistens zu langweilig. Meine Fragen sind nun eigentlich ganz einfach: 1. Würdet ihr sagen, dass es eine Korrelation (eventuell sogar einen kausalen Zusammenhang) zwischen crazy-level und hartem Sex gibt? 2. Wie würdet ihr die Chancen sehen, Frauen mit gefestigter Psyche und gutem Selbstbild/-wert zu finden, die trotzdem auf die oben genannten Spielarten stehen (und sich salopp gesagt wie eine kleine Schlampe ficken lassen)? Das interessiert mich sehr - will mir nicht jedes Mal 'nen Kopffick geben müssen nur weil ich guten Sex will. Bin gespannt auf eure Antworten, vielen Dank!
  5. Servus, anhand von einem Thread bin ich darauf aufmerksam geworden dass ich zwar unermüdlich das Buch "die sechs Säulen des Selbstwertgefühls" empfehle, allerdings hatte ich auch vergessen wie anstrengend dieses Buch sein kann. Es ist einfach ein reines Arbeitsbuch in dem verdammt viel drinsteckt. Oft wird man mit Thematiken konfrontiert welche auf einen zutreffen, aber oft weiß man dann selbst nicht so recht wie man das jetzt am besten handhabt. Man unterliegt einer gewissen Betriebsblindheit. Daher kam mir die Idee einer Arbeitsgruppe. Sollte jemand bei einem bestimmten Thema hängen oder nicht weiterwissen so kann er es hier posten. Andere Leser des Buches können dann ihre Erfahrungen oder Lösungsvorschläge bringen. Oft sehen Unbeteiligte Dritte manche Dinge auch anders als man selbst wenn man direkt involviert ist. Ich denke es ist ausserdem interessant, unterschiedliche Interpretationen und damit unterschiedliche Lösungsvorschläge zu lesen. Achja, ich bin weder Psychologe noch Selbstwert Pabst. Ich bin lediglich n Typ dem das Buch geholfen hat. Also erwartet keine Wunder ;) Ich freue mich auf spannende Diskussionen. Es ist jeder eingeladen der das Buch gelesen oder Fragen dazu hat.
  6. Hallo, es ist mal wieder soweit, (m)eine LTR geht/ging zu Ende und ich muss reflektieren, was da eigentlich genau ablief und in welche Richtung ich mich entwickeln muss. Wie ich es vor 8 Jahren schon nach meiner 2. LTR getan habe, möchte ich mich auch nach meiner 3. LTR wieder an euch wenden. Diesmal mit umgekehrten Vorzeichen (Machtverhältnisse). Aber erstmal die Angaben: 1. Dein Alter 32 2. Ihr Alter 26 3. Art der Beziehung monogam, Fernbeziehung (1.5h+ mit Auto), beendet 4. Dauer der Beziehung 4 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR 2 - 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex war gut, erfüllend, jedes Wochenende (Fernbeziehung) 7. Gemeinsame Wohnung? nein, mehr dazu im Text Einstieg: Nachdem ich mein Leben wieder halbwegs in den Griff gekriegt hatte, einen guten "Lauf" an Dates hatte, nach langem Eingliederungsprozess wieder einen Job gefunden hatte, habe ich mich auch fast Zeitgleich auf eine neue LTR eingelassen. (Gefunden im Onlinegame, 1 Woche hin und her geschrieben ohne Nummer Austausch, sie ging mir aber nicht mehr aus dem Kopf, nach 2 Monaten Funkstille zufällig wieder entdeckt und dann im RL getroffen, ich war hin und weg.) Aber: etwas war anders, als in meinen vorherigen LTR. Einerseits war sie die erste Frau, welche mir richtig das Gefühl der Wertschätzung gab. Sie hat zudem mein Beuteschema so ziemlich perfekt getroffen, Sex war super inkl. Erfüllung von Vorlieben. Und Intellektuell komplett auf selber Wellenlänge. Andererseits fehlte mir etwas, was ich erst mit der Zeit realisiert hatte: Mein Beschützerinstinkt konnte nicht entstehen, sie ist grösser und breiter als ich. Durch ihre Figur war ihr Selbstvertrauen eher tief. Ich war mir von Beginn an nie ganz sicher, ob das für immer funktionieren kann, wollte die Hoffnung daran aber auch nie wirklich aufgeben. Anders, als in meiner vorherigen Beziehung, benötigte sie mich etwas mehr als ich sie. Onlinegame hat sie mir relativ schnell verboten, naja, in einer LTR zurecht. Das war allerdings auch der Punkt, an welchem ich aufgehört habe, an mir selbst zu arbeiten und begonnen habe, mich in der Beziehung zu verlieren... Beziehungsverlauf / Details zur eigenen Entwicklung: Trotz der Unsicherheiten zu Beginn perfekt, zum neuen Job und der neuen LTR gesellte sich bald auch die erste eigene Wohnung. Nestbau abgeschlossen, und nun? Es blieb bei der Fernbeziehung, da sie sich nicht von ihrem familiären Umfeld (sie wohnte noch bei ihren Eltern) lösen wollte, lieber auf ein eigenes Haus in ihrer Umgebung spart (sie ist deutlich vermögender als ich...) und bereits nach einem Jahr Zweifel aufkamen, ob das wirklich funktionieren würde. Ich war zunehmend unzufrieden in meinem Job und eigentlich auch mit der Beziehung. Meine psychischen Erkrankungen (ADS, Depression, massive Schlafstörungen und Schlafphasenverschiebung) holten mich wieder ein. Als ich irgendwann den Mut aufgebracht hatte, beim Chef um eine Pensumreduktion aufgrund meiner Lage zu bitten, wurde mir auch gleich gekündigt. Ich begab mich wieder in Behandlung (reichlich spät, ist mir bewusst), worauf einige missratene Arbeitsversuche folgten. Die Pandemie gab dem ganzen dann noch den Rest, ich wurde Fett und unsportlich, meine sozialen Kontakte waren vorher schon nicht mehr gross und nun nahe 0, bestehend aus ab und zu Familie und 1 Freund, (minus meine LTR nun). Letztes Jahr habe ich zumindest, mit mässigem Erfolg, wieder mit Sport und besserer Ernährung begonnen. Aber die restlichen Probleme nicht in Angriff genommen, sondern weiter vor mich hin gelebt. Was bedeutete das für die Beziehung? Einerseits war ich unzufrieden, andererseits wollten beide nicht so schnell aufgeben, die Stimmung war aber zunehmend schlechter. In den Jahren folgen einige Gespräche, von ihr initiiert, es störte sie (zu recht), dass wir jeweils keinen Schritt weiter gekommen sind. Sie hatte oft schlechte Laune und war selbst selten unternehmungslustig, hatte eine destruktive Art, Dinge anzugehen, war teils aggressiv und respektlos mir gegenüber. Ihr Verhalten war aber angesichts meinem zunehmendem Desinteresse auch verständlich, ich habe sie als zu selbstverständlich gesehen. Bin ihr allerdings auch immer wie mehr aus dem Weg gegangen. Sie kam fast jedes Wochenende zu mir, ich nur noch selten zu ihr(en Eltern..). Manchmal hab ich durch den Tag gepennt, während Sie hier war (dies aber auch aufgrund meiner Schlafstörungen). Wir konnten nicht mit, und nicht ohne uns. Letzten Sommer kam dann der Tiefpunkt. Ich habe sie sehr vernachlässigt. Wieder eine Diskussion, ich habs selbst nicht mehr ausgehalten und ihr gesagt, mit ihrer schlechten Laune könne sie ruhig wieder nachhause. Und dass ich mir eine Zukunft in einem Haus mit ihr nicht vorstellen kann. Sie packte daraufhin ihre Sachen, wir einigten uns etwas später aber, dass wir es nochmals versuchen. Hatten uns dann jedoch für 2 Wochenenden nicht gesehen, sie ging noch mit ihrer Familie in die Ferien...daraufhin kam von Ihr das endgültige Aus. Ich war bis dahin weiterhin passiv, hätte aber von meiner Seite aus diesen Entscheid nie treffen können. Es war mir auch relativ egal, ich wollte ihr und ihrer Zukunft nicht im Wege stehen. Sex hatten wir bis und mit dem letzten gemeinsamen Wochenende immer, oft auch durch sie initiiert (dies war die einzige Möglichkeit, von mir Aufmerksamkeit zu erhalten, so ihre Aussage. Dabei hat sie allerdings vergessen, wie oft ich mit ihr schmusen und eine gemütliche Zeit verbringen wollte, sie dann aber aus irgend einer Mücke einen Elefanten gemacht hat und statt gemütlich Zusammensein wieder Stress war...) 8. Probleme, um die es sich handelt Von da an, begannen aber meine Zweifel, und ehrlich gesagt auch meine Hirnfickerei: Genauso wie ich mich nie 100% für sie entscheiden konnte, konnte ich mich auch nie wirklich 100% gegen sie entscheiden. (Ich habe generell Mühe, Entscheidungen zu treffen, und ja, dass dies (m)eine Baustelle ist, ist mir klar. Einer meiner vielen Baustellen...) Und ich war vorher noch nie in der Situation, dass sich eine Frau aus Selbstschutz von mir trennt und es, wenn ich es denn wirklich gewollt hätte, nie soweit gekommen wäre, hätte ich sie nur mehr wertgeschätzt. Die meisten hier haben ja eher das Problem, dass sie der Frau zu sehr nachrennen/sich aufdrängen, so wie auch ich in meiner vorherigen LTR. Aber durch meine Passivität und Respektlosigkeit habe ich es diesmal wirklich soweit gebracht, dass sie nicht mehr will, weil von mir einfach zu wenig kam. Erst nach etwa 2 Monaten habe ich mal nachgefragt, ob sie sicher ist, ob wir keinen Fehler gemacht haben. Und genau hier liegt das Problem: Wenn ich sie nun nach einem mittlerweile gut 3/4 Jahr wieder zurück möchte, geht dies gar nicht mehr, weil die emotionelle Bindung schon soweit abgeflacht ist und sie, nach diesem ganzen Verlauf, das Risiko sicherlich nicht mehr eingehen würde, ein zweites Mal enttäuscht zu werden. Sie will auch nicht mehr kontaktiert werden. Mir ist sehrwohl klar, dass sie mir damit eigentlich alle Entscheidung abgenommen hat und ich nun eigentlich etwas erfüllenderes suchen kann. Aber wieso tue ich mich damit so schwer? Weshalb war sie mir bei der Trennung egal und nun doch nicht mehr? War das nur ein Bluff meinerseits, weil ich in der vorherigen LTR gelernt hatte, dass emotionelle Kälte und Rückzug wirken, wenn die Frau am längeren Hebel ist, es in dieser LTR aber nurnoch mehr Schaden angerichtet hat, ganz ohne es bewusst wahrzunehmen? Oder hatte ich die Führung ohnehin längst verloren, weil ich mit meiner negativen persönlichen Entwicklung längst an Attraktivität ihr gegenüber verloren habe und sich die Machtverhältnisse tatsächlich verändert haben? Durch den Wegfall der LTR fehlt mir natürlich auch einiges an sozialem Austausch und es gibt vieles, worüber ich mit ihr (freundschaftlich?) sprechen möchte, Dinge aus dem Alltag etc. Ich hätte schon Möglichkeit auf neue Dates und mich etwas in onlinegame versucht, aber irgendetwas hält mich bis jetzt davon ab, daran wirklich Freude zu finden, solange ich nicht ablegen kann, was ich mit meiner LTR hatte. Dass ich es, in meiner aktuellen Situation, etwas schwierig auf dem Partnermarkt haben werde, bzw. eine neue Partnerin zu finden, welche mein Beuteschema genau so erfüllen kann und auch noch bereit ist, über meine Makel hinweg zu sehen, ist klar. 9. Fragen an die Community Nun, ich habs vergeigt und die Quittung bekommen, soviel ist mir klar. Was mir nicht klar ist: - Kann man eine LTR in so einem Fall immer knicken, oder wäre ich nicht so in eine Lethargie gefallen, wenn sie auch an sich gearbeitet hätte? (Figur, Rauchstopp, etwas weiblicheres Auftreten, womit zumindest ein Teil meines "Beschützerinstinktes" aktiv geblieben wäre). Oder bin ich ganz unabhängig von Ihr in Lethargie gefallen, weil sie mir einfach zu selbstverständlich war und es keinen Anreiz gab, an mir weiter zu arbeiten? - In meiner Beziehungsunsicherheit war auch das Gefühl versteckt, etwas zu verpassen. Dass ich mein Leben so an mir vorbeiziehen lasse, macht die Sache nicht besser. Ich möchte noch einmal vorne beginnen und aufarbeiten, was ich verpasst habe. Nochmal Frauen um 20 Daten, realistisch? Oder in meiner Situation plus schwindendem Haaransatz Wunschdenken? Hätte ich die LTR besser behalten und daran gearbeitet? - FTOW oder mich eher auf meine persönliche Entwicklung konzentrieren? (Und dabei aber immer wieder in Erinnerungen an die LTR fallen) - Bin nun bereit für den Tritt in den Hintern. Anmerkung: Mit meinen genannten psychischen Schwierigkeiten bin ich weiterhin in Behandlung und es stehen nun nach einigen Verzögerungen auch Klinikaufenthalte an. Diesbezüglich bin ich versorgt, soll jedoch keinen Einfluss auf meine Beziehungs- & Persönlichkeitsentwicklungs-Fragen haben, denn dort bin ich wirklich ratlos. Und ja, manchmal bin ich selbst erstaunt, wie ich meine physiologisch gesehen besten Jahre mit derart herumeiern verschwenden konnte.
  7. Guten Morgen, Dadurch, dass ich gerade an meinem Selbstwertgefühl arbeite merke ich momentan, dass ich mich immer und oft durch Frauen definiere. Ablehnungen sind für mich Okay, heißt, es juckt mich fast gar nicht, würde ich behaupten. Aber, wenn ich abgelehnt werde, dann ist es immer so, dass ich dann an mir selbst zweifle und mein Selbstwertgefühl sinkt. Das löst dann Unsicherheit aus und lässt mich dann noch mehr arbeiten, weil ich dann mehr zutun habe, um es rückgängig zu machen. Die Menschen die mit PU erfolgreich werden, sind die, die mit Ablehnung klar kommen. Und da will ich hin. Alles, was ich weiß ist, dass ich Glaubenssätze ändern sollte, damit ich mich mehr davon definieren lasse, aber das war’s. Mit freundlichen Grüßen
  8. Maybe-Girls: Lohnen sie sich wirklich? Ist der Aufwand nicht einfach immer zu groß? Man muss ein reibungsloses Game ohne jegliche Fehler fahren und selbst dann gibt es keine Garantie. Und für eine Beziehung lohnen sie sich auch nicht, weil, warum sollte man mit einer eine Beziehung haben wollen, die sich nicht sicher ist?! Verzichtet ihr hierauf bzw. gebt hierbei so wenig Mühe wie möglich oder guckt ihr, dass ihr sie „knacken“ könnt? Bei mir ist letzteres der Fall. Aber auch, weil ich irgendwie das meiste für diese Maybe-Girls empfinde und diese irgendwie am interessantesten finde. Aber im Endeffekt komme ich so nicht wirklich weiter und bin am Ende doch am zweifeln, ob es diese Mühe Wert war. Auch, weil es oft nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt. Und ich teilweise merke, wie ich Fehler im Game mache, die ich eigentlich hätte besser wissen müssen. Mark Manson schreibt „Fuck yes or no“: https://markmanson.net/fuck-yes Ich glaube, mir fällt es noch sehr schwer, dies wirklich zu glauben oder zu verinnerlichen! Vielleicht brauchte ich einfach noch mehr Erfahrungen, um es wirklich zu verstehen. Dass es am Ende eher unglücklich als glücklich macht. Und das beschäftigen mit solchen Mädels mehr dem Selbstwert schadet als es hilft. Ich wollte vielleicht auch einfach die Herausforderung oder vielleicht war es auch mein Ego?! Keine Ahnung! Oder es sich anfühlt, als würde man den „Problemen“ ausweichen und den leichtesten Weg gehen, wenn sich auf Yes-Girls konzentriert?! Kein Plan! Oder mir ging es zu sehr um Sex?! I don‘t know! Ausschlaggebend für dieses Thema ist oder war ein Mädel, wo ich mich irgendwie ziemlich geirrt, was ihre Intention anbelangte bzw. ich es immer noch nicht weiß, was sie wirklich will oder wollte. Und, ob ich mit einem perfekten Game es geschafft hätte und ob es überhaupt die Mühe Wert gewesen wäre, weil perfektes Game schon einen ziemlichen Druck auf einen ausübt! Es soll hier aber nicht um dieses Mädel im speziellen gehen, sondern um das Thema Maybe-Girls, weil es sich gut auf andere übertragen lässt. Was denkt ihr hierzu und wie sieht oder sah euer Weg so aus?
  9. Hallo liebe Leute, ich bin 29 Jahre alt und lebe in einer offenen Beziehung. Ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich mir selbst eingestehen muss, dass hier etwas massiv mit meinem Mindset und meinem Selbstwertgefühl offensichtlich nicht stimmt. Ich habe mich lange damit beschäftigt, mein Mindset in den Griff zu kriegen, leider erfolglos, bin aber jetzt soweit euch um Rat zu fragen und offen damit umzugehen: Ich führe wie bereits gesagt eine offene Beziehung. Offene Beziehung in dem Sinne, dass wir uns beide ab und an mal mit einer anderen Person vergnügen dürfen. Bei mir kommt es allerdings leider nicht dazu, nicht weil ich die Gelegenheit dazu bis jetzt nicht bekommen hätte, sondern weil ich selbst schlussendlich dann plötzlich immer einen Rückzieher gemacht habe. Und das liegt absolut jedesmal an diesen einen einzigen Gedanken, der mir plötzlich durch den Kopf schießt: „Ich habe Angst, so geil zu sein, dass ich viel zu früh komme. Das es direkt nach 5min vorbei ist, weil ich es nicht mehr zurückhalten kann, und sie dann massiv enttäuscht ist weil sie nichts davon hatte + sie mich dann als Versager oder schlechten Ficker oder was auch immer ansieht..“ Also wie ihr seht: Es ist ein MASSIVES Minset-Problem. Das klassische Verhalten eines Betas. Irgendetwas stimmt da also mit meinem Selbstwert oder Selbstvertrauen ganz und gar nicht. Und ich weiß absolut nicht, wie ich da wieder rauskomme. Wie ich es schaffe, gar nicht erst darüber nachzudenken und mir es im besten Fall vielleicht sogar egal ist, ob ich nun zu früh komme oder nicht. Vor allem ist es ja so, dass man dann ja ERST RECHT zu früh kommt. Ein Teufelskreis. Auch nach dem Motto „Fake-it-till-you-make-it“, also mir einzureden dass es darauf nicht ankommt und mir der Gedanke egal sein kann, hat einfach nicht funktioniert. Was übersehe ich? Warum schaffe ich es nicht mein Mindset zu kippen? Wie kriege ich das hin? Ich hoffe, ihr könnt mir dabei helfen (oder wollt mir dabei helfen). Ich würde mich wahnsinnig freuen. Danke auf jeden Fall schonmal im Voraus, der mir hier die Augen öffnet 🙂 Liebe Grüße schonmal Thomers
  10. Moin moin, ich arbeite neben dem Studium geringfügig in einem Krankenhaus an der Pforte, dort bin ich Telefonist für das komplette Krankenhaus und verbinde Anrufe, die von außen eingehen mit der richtigen Stelle, ebenso verbinde ich auch internen Telefonate der Ärzte, Pfleger usw. mit der richtigen Stelle. Außerdem steht in dem Pfortenraum immer eine Transportkiste, in die die Ärzte und Pfleger Blutröhrchen usw. reinlegen. Diese Transportkiste wird in regelmäßigen Abständen mittels Taxi in ein anderes Krankenhaus geschickt, da dort das Labor, wo die Proben untersucht werde. Es kommt auch vor, dass Material, was sehr dringen untersucht werden muss, von einem Arzt oder Pfleger in die Transportkiste gelegt wird und ich die Transportkiste unverzüglich und eilig mittels Taxi in das andere Krankenhaus schicken muss. Das sind so die Hauptaufgaben die ich bei diesem Nebenjob habe. Ist also schon ein sehr entspannter Nebenjob finde ich. Übrigens: Ich sitze komplett alleine im Pfortenraum, arbeite also immer alleine, und habe einen Schalter, um jedes Mal die Tür zu öffnen, wenn jemand klopf (z.B. ein Pfleger um etwas in die Transportkiste zu legen). Die Pfleger der Ambulanz bringen häufig Blutröhrchen usw. und legen sie in die Transportkiste. Danach verschwinden sie aber auch direkt wieder. Das dauert also nur ein paar Sekunden, also auf jeden Fall, wenn man sich mit dem Pfleger oder Arzt nicht großartig unterhält, weniger als eine Minute, dann ist der Pfleger/Arzt wieder aus dem Raum. Nun aber zum Hauptthema: Ich finde eine Krankenschwester aus der Ambulanz hot. Sie sieht gut aus, wirkt, wenn sie in den Pfortenraum reinkommt, um was in die Kiste zu legen, nett und weder arrogant noch abgehoben. Sie hat eine schöne Stimme. Ich muss ja öfter in der Ambulanz anrufen, da hatte ich sie schon öfter mal am Telefon. Ich würde gerne irgendwie Kontakt zu ihr aufbauen, ihre Nummer kriegen. Das Problem ist, ich arbeite da ja nur geringfügig neben dem Studium, mache also nicht viele Stunden dort. Daher bin ich nicht oft vor Ort dort. Da es ein Krankenhaus ist, ist es ist Schichtarbeit. Ich arbeite dort also nur relativ selten und wegen der Schichtarbeit, ist es nicht einmal sicher, dass sie auch arbeitet, wenn ich gerade arbeite. Außerdem höre ich in Kürze auf dort zu arbeiten. Wenn ich jetzt nicht versuche Kontakt zu ihr aufzubauen, dann war's das. Die Vorstellung ein attraktives Mädel nur noch jetzt ansprechen zu können und ansonsten keine Chance mehr zu haben ist schon mies. Wenn ich sie jetzt nicht anspreche und dann in Kürze dort nicht mehr arbeite, werde ich wohl in nächstes Zeit keinen Kontakt zu ihr aufbauen können und muss sie komplett vergessen. Irgendwie ein mieses Gefühl, eine miese Vorstellung. Mir bleibt keine Zeit mehr, da ich in Kürze nicht mehr dort arbeite und nicht weiß, wob ich sie noch öfter als an einem Tag während der Arbeit sehen werde. Ich hab keine Zeit mehr, um einfach erstmal beim nächsten Dienst mit small talk zu beginnen und dann beim zweiten Dienst, den sie auch hat, nach der Nummer zu fragen. Der nächste Dienst, an dem ich mit small talk beginne, war dann vielleicht der letzte Dienst, in dem ich sie sehe und dann habe ich, bis auf small talk, keine Nummer und sehe sie nicht mehr wieder. Mir bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als nur noch die Reißkleine zu ziehen und muss am nächsten Tag, wo ich sie auf der Arbeit sehe, handeln. Ich habe mir folgendes überlegt: Entweder 1.) oder 2.) oder gibt es eine bessere Herangehensweise? : 1.) Beim nächsten Dienst, den sie auch hat, könnte ich sie fragen, seit wann sie schon dort arbeitet und dann einfach ganz direkt sagen "Du kommst mir sympathisch vor, meld' dich bei mir, wenn du Lust hast". Alternativ: "Du wirkst nett, meld' dich bei mir, wenn du Lust hast" oder "Du bist mir aufgefallen, meld' dich bei mir, wenn du Lust hast." und ihr meine Nummer zustecken. 2.) Ich schreibe ihr einen kleinen Brief mit netten Worten, dass ich mich immer freue ihr lächeln zu sehen und ob ich sie mal zu einen Kaffee oder Eis einladen könnte. Dazu schreibe ich meine Telefonnummer. Wie findet ihr meine Ideen? Habt ihr bessere Vorschläge? LG Am Rande, eigentlich nur als nebensächliche Information: Ich muss dazu sagen, ich bin 29 und Jungfrau. Ich sehe aber weder hässlich aus, noch bin ich dick. Ich bin 1,86m groß, wiege aber nur 70kg, bin also ein "Spargeltarzan" und fühle mich zu schlaksig, um die Mädels auf die ich steh kriegen zu können. Das ist vielleicht Quatsch, aber es ist schwer das aus dem Kopf zu kriegen. Ich will mit Krafttraining anfangen, weil's mir generell gut tut und ich dadurch auch etwas an Masse zulegen kann, auch wenn ich sicher zu den "Hardgainern" gehöre, mein Stoffwechsel gut ist und ich nur schwer zunehme. Wenn ich Krafttraining betreibe und gut auf einen Kohlenhydrat-Überschuss achte, werde ich sicherlich etwas zunehmen, womit ich mich dann wohler fühlen würde. Generell tut Sport ja gut, stärkt das Selbstbewusstsein, damit kann ich nichts falsch machen. Ich stand das erste Mal so richtig extrem, wo es mich wirklich belastet hat, in der Schulzeit mit 16 / 17 auf ein Mädel. Davor fand ich auch schon manchmal Mädels geil, aber erst mit 16 / 17 so um den Dreh stand ich das erste Mal halt sehr stark auf ein Mädel, will ich damit sagen. Davor die Mädels auf der anderen Schule fand ich aus speziellen Gründen nicht so geil bzw. nur selten geil. Aber das ist lange her und soll hier nicht das Thema sein. Es hat sich aus verschiedenen Gründen so entwickelt, dass ich bisher keine sexuelle Erfahrung habe. Ich will jetzt durchstarten und habe auch an sich Bock darauf, Mädels zu daten. Hatte bisher nur einmal ein Date, das war aber verkrampft, diese typische "Interview"-Situation. Ich hab mich mit pick up ein wenig beschäftigt und denke, dass ich mich einfach mehr trauen muss. Einfach bedingungslos locker zu mir stehen muss, Unsinn reden, sie dann berühren usw... Habe es zwar noch nicht gelesen, aber es gibt da ja diese "Stufenleiter / Leiter des Körperkontaktes" o.ä..... Werde ich mir mal ansehen. Ich habe das Buch "Der Sex-Instinkt" von Nico Gold. Denke es ist ein gutes Anfänger Buch. Habe es teilweise durchgelesen. "Lob des Sexismus" habe ich auch, aber noch nicht gelesen. Ich bin eher introvertiert und ruhig. Ich bin auch nicht der Selbstbewussteste, habe Probleme mit dem Selbstwert-Gefühl. Ich bin mit mir selbst leider nicht im Reinen. Ich habe das Gefühl, desto weniger Hobbys ich aktiv ausführe, desto weniger ich Sport betreibe, desto mehr ich über Dinge nahgrüble, desto größer sind meine Selbstwert-Gefühl Probleme, die glaube ich aus meiner Kindheit/Jugend kommen, ich weiß auch spezifisch mit was es da zu tun hat. Ich hatte aber an sich eine schöne Kindheit und gute Eltern. Insofern muss ich denke mich einfach nur mit der Vergangenheit abschließen. Und wie gesagt: Ich habe das Gefühl, dass immer dann, wenn ich aktiv war, Sport gemacht habe, mich auf's Studium konzentriert habe, mich nicht verglichen habe und nicht über andere Menschen nachgedacht habe, ich dann auch am wenigsten diese Selbstwertgefühl-Probleme hatte. Ich glaube, das Problem mache ich mir vielleicht selbst und es ist kein Problem, wenn ich einfach wieder aktiver im Leben wäre. Ich denke, dass ich mehr Sport machen muss (im Moment gar nicht), Hobbys aktiv betreiben muss (im Moment fast nichts), damit ich glücklicher mit mir selbst und meinem Leben bin. Vielleicht ändert sich dann vieles automatisch zum Positiven. Ich bin aktuell auch in keiner guten Wohnsituation und werde wieder in die Stadt ziehen, in der ich meinen Studienplatz habe (von NRW nach Graz in Österreich ziehen, bin dann nur noch abundzu in NRW bei meiner Familie). Das wird denke ich auch viel positiven Input für mich bringen. Mein Studium habe ich pausiert und werde in Kürze weiter machen. Mir geht es momentan nicht gut, da bin ich ehrlich, ich bin nicht glücklich mit mir selbst und meinem aktuellen Leben. Ich habe daher auch überlegt, ob es dann überhaupt Sinn macht sie anzusprechen bzw. ob es Sinn macht mir Moment generell Mädels zu daten. Zu verlieren habe ich ja nichts, insofern denke ich mir, dass ich das Mädel auf der Arbeit trotz meiner momentanen suboptimalen Situation ansprechen sollte.
  11. 1. Ich: 42 2. Sie: 27 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 1.5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: ca. 4 Wochen 6. Qualität/Häufigkeit Sex: sehr gut / unzureichend 7. Gemeinsame Wohnung? nicht mehr 8. Probleme, um die es sich handelt: Freiraum, Eifersucht, ständiges Nachdenken, Misstrauen, fehlender Respekt 9. Fragen an die Community: keine Fragen, aber für jeden Standpunkt dankbar und offen Hallo zusammen. Ich habe im April 2019 von meiner Exfrau erfahren, dass sie mich über Wochen betrogen hat mit einem Kunden von ihrer Arbeit. Ich habe diese Beziehung nach 15 Jahren und 2 gemeinsamen Kindern dann im Mai 2019 beendet und mich räumlich getrennt. Seit November 2020 sind wir nun auch geschieden. Nachdem ich dann etwa 1 Jahr lang nur daheim geblieben bin und mich in Arbeit erstickt habe und ausschliesslich für meine 2 Töchter da war, kam es Ende Januar 2020 zu einem glücklichen Zufall. Ich habe meine jetzige Ex-Partnerin kennengelernt. Nach einigen, schönen Dates sind wir ca. 4 Wochen nach dem Kennenlernen zusammen gekommen und haben kurz darauf auch beschlossen, dass sie mit ihrem Sohn zu mir ziehen sollte. Gesagt, getan. Die ersten 4 bis 5 Monate verliefen wunderschön, keine Sorgen, kein Stress, keine Eifersucht oder ähnliches. Und plötzlich ging es dann los, dass ich begonnen habe, jedes Mal eifersüchtig zu werden, wenn sie sich mit Freunden treffen wollte, jedes Mal durchzudrehen, wenn sie nicht gleich nach der Arbeit heim gekommen ist. Ich habe angefangen, sie förmlich zuzutexten, sie anzurufen und sie zu kontrollieren. Wenn sie sich nicht gemeldet hat und mir erklärt hat, was sie grade tut oder wie lange sie noch weg bleibt, bin ich förmlich innerlich explodiert. Ich habe mir 1000 Dinge ausgemalt, die sie grade tun könnte. Es ist dann soweit gekommen, dass sie von sich aus angefangen hat, mir Bilder als Beweis zu schicken. Meine jetzige Partnerin hat mir nie einen Grund gegeben, ihr gegenüber misstrauisch zu sein. Sie hat mir von Anfang an, weil sie wusste, was mir in meiner damaligen Ehe passiert ist, alles offen gelegt. Sogar ihr Smartphone, wo ich zu jeder Zeit hätte reinschauen können. Sie hat mich immer informiert, wann sie wo ist und mir meist eine Uhrzeit genannt, wann sie nach Hause kommt. Dieses Spiel hat sich bis November gezogen und dann hat sie das erste Mal die Reissleine gezogen und ist mit ihrem Sohn zusammen zu ihren Eltern gezogen. Ich habe in dieser Zeit viele Gespräche geführt und mich bewusst dazu entschieden, ihr die dringend notwendigen Freiräume zu geben. Ich konnte mich von einem auf den anderen Tag komplett umstellen, habe mich dabei gut gefühlt und sie hat die Veränderung auch wahrgenommen. Dennoch konnte sie dieser Veränderung nicht mehr vertrauen oder mir Glauben schenken, dass das dauerhaft so bleibt. Es kam zu handfesten Diskussionen, die teilweise mit Beleidigungen auf unterstem Niveau einher gegangen sind. Respekt = nicht mehr vorhanden! Im März diesen Jahres ist sie einvernehmlich komplett bei mir ausgezogen und ich habe mir professionelle Hilfe bei einem Therapeuten geholt, um mein Selbstwertgefühl zu steigern und auch kognitiv mein Verhalten zu ändern. Hier hat sich nun nach einigen Monaten Therapie rausgestellt, dass nicht der Betrug durch meine Exfrau, sondern vielmehr auch meine Kindheit (Liebesentzug, nicht gesehen werden, keine Aufmerksamkeit, mehr Distanz als Nähe) eine grosse Rolle in meinem Verhalten spielt. Letzte Woche hat sie sich mit einer Freundin getroffen und sich 4.5 Stunden nicht gemeldet. Ich hatte keine Ablenkung und war alleine daheim und nur am nachdenken. Sie hat mir vorher noch geschrieben, dass sie jetzt bei Anja angekommen sei und dass sie sich meldet, wenn sie wieder nach Hause fährt. Als sie sich dann 4.5 Stunden später gemeldet hat, ist bei mir ein Knoten geplatzt und ich habe sie am Telefon auf das Übelste beschimpft und ihr grade raus unterstellt, dass sie mich nicht länger verarschen soll und mir ruhig sagen kann, dass sie grade 4.5 Stunden lang von einem anderen Kerl gef**** wurde. Sie hat dann einfach aufgelegt und ist auch nicht mehr ans Telefon gegangen. Ich habe ihr dann per Whatsapp weiter Vorwürfe gemacht und mich am nächsten Tag persönlich von ihr getrennt, da ich so in mir gefangen war und ihr Verhalten als den grössten Fehler überhaupt angesehen habe. Wir konnten dann am Samstag Abend ein ruhiges Gespräch führen, indem ich ihr auch dann erklären konnte, dass ich mich diese Auszeit haben will, weil ich mit mir selber nicht im Reinen bin und es wohl auch noch nie wirklich war und weil ich weiss, dass meine Therapie noch sehr viel mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, um gefestigte Ergebnisse erzielen zu können. Nun ist es so, dass wir seit Samstag kaum noch bis gar keinen Kontakt haben, mich aber jeden Abend die gleichen Fragen quälen: was macht sie grade wirklich? Gibt es einen anderen? Haben wir noch eine Chance? Soll ich mich komplett aus ihrem Leben ziehen? Ich würde mich sehr über viele Antworten, Meinungen, Ratschläge und natürlich auch über Kritiken freuen, da ich echt nicht mehr weiter weiss. Danke euch!
  12. Hallo ihr lieben PUs und Cats, ich eröffne nun einen neuen Thread, den alten, in dem ich meine Trennung verarbeite, kennen einige bereits. Die Oneitis ist nun fast besiegt. Im Zuge der Arbeit an mir sind mir weitere Dinge an mir aufgefallen, die mich sehr stören: Die ständige Unzufriedenheit und das Vergleichen mit anderen. Ich bin eigentlich in einer recht guten Lage: Habe einen Job, ein gutes Depot, sehe ganz gut aus für mein Alter, Ü30. Dennoch habe ich das Gefühl, dass andere in meinem Alter mehr erreicht haben. Vor 1-2 Jahren habe ich mal meine Ziele definiert: Eine gute Freundin/Frau zu finden, Kinder, Haus. Aufgrund meiner Trennung fange ich wieder bei 0 an. Ich weiß zwar, dass ich neue Frauen finden kann und finde auch solche. Nur leider glaube ich nicht mehr so richtig an das Konzept Familie, Haus und Kinder. Ich vertraue nicht darauf, dass alles gut gehen kann. Die Arbeit an mir, die erneute Beschäftigung mit PU und mein neues Red pill wissen machen mich unglücklich und haben die Dinge ans Tageslicht gebracht. Ich bin schon bei einem Psychologen, der erst mit mir die Oneitis bearbeitet hat und mit mir langsam andere Themen angeht. Ich möchte gerne in einem Haus wohnen, mit Garten, Kinder haben. Dabei denke ich aber, ich muss mir alles selbst erwirtschaften, da die Frau irgendwann eh weg ist, da Beziehungen enden. Das ganze setzt mich unter Druck, da ich das Haus plötzlich allein bezahlen muss, und das mit meinem jetzigen Job eben nicht so richtig funktioniert. Freunde von mir heiraten, haben Kinder, kaufen Grundstücke, während ich allein in meiner "Studentenbude" wohne. Scheinbar verdienen alle mehr Geld als ich, obwohl ich mich genauso anstrenge wie sie. Ich bin ja kein dummer Mensch, aber ständig wirft mir das Leben einen Knüppel zwischen die Beine. Es frustiert mich, da ich mich vergleiche und denke, ich hätte versagt. Ich werde nicht jünger und muss mal zu Potte kommen. Endlich Karriere machen, genug Geld verdienen. Zum Job: arbeite als Ingenieur, verdiene aber für meine Stelle zu wenig (unter60k nach über 5 Jahren Erfahrung, Ostdeutschland). Ich kann aber nicht schon wieder kündigen, da ich schon ein paar mal gewechselt habe, immer um mehr Geld zu verdienen. Das Wechseln verbietet mir quasi mein Karriereberater. Diese Unzufriedenheit mit meinem Job habe ich schon seit ein paar Jahren, in verschiedenen Positionen. Die Frauen: Ja, die rote Pille hat mich verkorkst. Ich lerne Frauen kennen, aber ich glaube eh, dass es irgendwann enden wird. Ich kann deshalb nicht glücklich sein. Wie finde ich heraus, was ich will, ob ich wirklich Kinder möchte, ein Haus möchte? Und wie komme ich drauf klar, dass ich das vielleicht Ziel nicht erreichen kann? Ich möchte endlich meinen Hintern an die Wand bekommen. Oder spinne ich lediglich etwas? Welche Ziele habt Ihr, alternativ zu Haus/Frau/Kind? Ich möchte nicht als einziger im Freudeskreis in meinem Kabuff enden, allein, nicht so wohlhabend wie diese.
  13. Hallo werte Freunde, ich bin 26 und habe vor 10 Monaten das erste mal von PU und dergleichen gehört. Davor hatte ich mit einer einstelligen Anzahl an Frauen Sex, es war aber jedes Mal etwas extrem unangenehmes für mich. Entweder hatte ich so große Angst davor zu schnell zu kommen oder war so aufgeregt oder so betrunken, dass es einfach null Bock gemacht hat. Bei zwei Malen würde ich auch fast schon sagen, dass ich von der Frau einfach nur für Sex missbraucht wurde. Gleichzeitig habe ich auch ein ziemlich niedriges Selbstwertgefühl. Das geht teilweise soweit dass ich mich selber frage „Warum Sex haben und dich fortpflanzen? Möchtest du das dein Kind deine Gene erbt und auch dieses Leid durchmacht? Lass deine Gene einfach aussterben.“ Ich weiß, die Themen Sexualität und Selbstwertgefühl gibt es hier im Forum schon oft, ich habe sie allerdings noch nicht in Zusammenhang zueinander gesehen. Was ich seit letztem Jahr mache: - Gesunde Ernährung - Fast Tägliches Krafttraining - Bücher lesen (bisher No More Mr Nice Guy, Lob des Sexismus, bin gerade an the way of the superior Male) - Gezielt Komfortzone verlassen - Street Game - Instagram Game - Das hat mir tatsächlich schon ein paar Nummern und Dates beschert, mehr allerdings nicht. Ich denke insgesamt, dass das Problem ein mangelndes Selbstwertgefühl und eine daraus resultierende unterbewusst „needy“ge Art ist. Oft hatte ich Kontakt/Dates mit echt heißen Frauen bis HB 8, was sich dann allerdings schnell im Sand verlaufen hat. Ich bin kein sozialer Krüppel, ich kann gut smalltalk führen, reden und zuhören. An meinem Aussehen liegt es auch nicht, da bin ich mir relativ sicher. Ich würde mich sehr über alle Tipps, Bücher, was auch immer freuen um: - meine Sexualität wieder zu finden und keine Angst mehr davor zu haben -mein Selbstwertgefühl in dieser Hinsicht zu stärken. Vielen Dank Jungs!! Eins ist sicher: Ich werde weiter und weiter machen bis ich mein Ziel erreicht habe und zwar endlich schönen, genussvollen Sex zu haben.
  14. Hallo zusammen, Ich habe ein paar Sachen, die mich beschäftigen, und hoffe hier Input zu finden. Ich treffe mich mit meiner derzeitigen (ersten Freundin) seit September, ich bin selber 27 und hatte bs vor 1.5 Jahren wenig Erfahrungen mit Frauen, ab und zu mal im Bett gelandet, aber habe mich körperlich sehr unsicher gefühlt, das hat sich gelegt. (im letzten Jahr 3 längere Sachen, wobei die erste davon mir stark den Kopf verdreht hat (eine von beiden unten erwähnten)) Nichtsdestotrotz habe ich auch davor ein bisschen gedated, und muss sagen, mir haben bisher in meinem Leben erst zwei Frauen so richtig den Kopf verdreht. Mit meiner jetzigen Freundin ist es schön, keine Frage. Aber ich frage mich, ob ich nicht zu viel erwarte. Mit meinen Eltern, mit denen ich einen sehr ehrlichen und offenen Umgang pflege, habe ich auch darüber geredet, und sie meinten, dass meine Ansprüche evtl. einfach zu hoch sind, ich mich eher mal auf jemanden einlassen soll, und eine Beziehung auch nicht immer den Anspruch haben muss ein Leben lang zu sein, sondern einfach dem Moment genießen kann und es doch schön ist, jemand zu haben mit dem man sich wohlfühlt und Intimität und Nähe teilen kann. So, jetzt kommt eben noch, dass mir meine Oneitis aus letztem Jahr immer noch im Kopf rumgeistert, bzw. eher die Gefühle die sie in mir ausgelöst hat. Klar, rational war da einfach viel dabei a) optisch absolut mein Typ, also quasi alle Knöpfe gedrückt b) der erste penetrative Sex (aufgrund meiner bis dahin starken ED und damit verbundenen Unsicherheit.) c) das erste mal aktiv jemanden erobert, festgestellt, dass sich wirklich jemand für mich interessiert. Logisch, dass da aktuelle Freundin nicht mithalten kann. Aber, dann habe ich meine Erwartungen an eine Partnerin mal bisschen konkretisiert: Um ehrlich zu sein, fehlt mir, befürchte ich, ein bisschen d) - die LTR ist beispielsweise musikalisch begabt, spielt zwei Instrumente, und kennt sich da gut aus, aber bei anderen Themen nicht so belesen, ganz blöd gesagt, ich fühle mich intellektuell überlegen. Lange Rede - kurzer Sinn, ich habe nicht diese krassen Schmetterlinge gehabt, und habe sie nicht, die ich aber auch selten in meinem Leben hatte (sagen wir 3 mal wenn man eine Teenie Verliebtheitsphase mit dazu nimmt) Aber, ich freue mich sie zu sehen, ich freue mich neben ihr aufzuwachen, aber ich habe keine Angst sie zu verlieren. So blöd, dass klingt - jemanden "vergleichbaren" finde ich wieder. Ich habe manchmal sogar die Angst, dass ich jemand "besser" passenden verpasse. und damit reiht sich Thema 2 ein, was mich unglaublich stört, und was ich als Makel an mir sehe. Mein Mitbewohner hat mir meine jetzige LTR (Freundin von ihm, für die er Gefühle entwickelt hat) sehr stark geneidet , wodurch auch unsere Freundschaft stark belastet wurde, und lang nicht mehr das ist, was sie einmal war. Mittlerweile trifft er sich mit einer Frau, und ist sehr stark am daten und es läuft auch gar nicht so schlecht, und ich gönne ihm das nicht. Dabei ist seine aktuelle F+ eine Person, die ich persönlich nicht mal attraktiv finde, aber ich gönne ihm nicht, dass er Sex hat. Das Ganze ist ein Gefühl, dass sich stark in meiner ED Phase eingeschlichen hat, damals habe ich niemandem Sex gegönnt. Habe metaphorisch geschrieben gehofft, dass alle ein ähnlich zölibatäres Leben führen wie ich. Mittlerweile habe ich regelmäßig Sex, und das kommt immer noch hoch. Aber komischerweise nur bei dem Mitbewohner. Ich glaube auch, weil ich mich mit ihm vergleiche. Ich hasse das, und das ist auch etwas, was gerade stark an mir nagt - warum kann ich (ihm) das nicht gönnen, das hilft mir absolut nicht. Das macht mich unglücklich, und ist absolut eine schlechte Charaktereigenschaft. Ich hab das Gefühl, ich muss mir beweisen, dass ich etwas wert bin, in dem ich mir zeige, dass ich wertiger bin als er.
  15. Hallo an alle! Ich stehe vor einer Lebensentscheidung die wohl überlegt sein sollte. 2019 schloss ich mein Abi ab, bewarb mich für Medizin da es schon immer mein Traum war/ist, später als Arzt zu arbeiten. Nun habe ich endlich einen Studienplatz dieses SoSe 2021 bekommen und ich bin überglücklich darüber (habe 1,5 Jahre gewartet). Zum Einen weil meine Schulzeit hart war und ich trotzdem mein Ding so gut es ging durchgezogen habe und zum anderen, ich verschiedene Tests absolviert habe, um bei der Bewerbung bessere Chancen zu haben. Letztes WiSe (20/21) habe ich Psychologie angefangen in Leipzig als Übergangslösung, da es mich auch interessiert (vor allem aber auch die Anwendung im Alltag sowie bei mir ;D) - allerdings kann ich mir nicht vorstellen, einmal als Psychotherapeut bspw. zu arbeiten, das ist nichts für mich. Kurz zu meiner Schulzeit (Abi): ich war immer der unsichere, schüchterne Typ hinsichtlich sozialem Kontakt usw. (im schulischen Kontext das komplette Gegenteil - das war mein Ding!) aufgrund von Mobbing-Erfahrungen, Ausgrenzung und dem Mindset, dadurch nicht genug oder ein Mensch zu sein, mit dem etwas nicht stimmt (das hat sich aber alles seit meinem Abschluss und dem Erkunden neuer Gegenden, Auslandsaufenthalten und Kennenlernen vieler neuer Leute extrem gewandelt!). Dazu muss ich sagen, dass 1. ich auf einem Dorf zur Schule gegangen bin und die Leute (aber nicht alle!) sehr engstirnig und proletenhaft drauf waren (nächste Stadt 2 h weiter weg) und 2. meine ''Mobber'' (3 Leute) weit tiefere Probleme hatten als ich: Drogenabhängig, ADHS, nicht gut in Schule ... Rückblickend muss ich sagen, dass ich diesen Leuten zwar nicht verzeihe, aber sie weit größere Probleme hatten und damit nicht umgehen konnten (das mildert zumindest ihre Schuld bei mir), sodass sie mir auch wirklich wieder Leid tun. Jedenfalls habe ich viele Erfahrungen gemacht, mir ein gesundes Selbstbewusstsein angeeignet, mein Mindset geändert und seit dem Studium auch intimen Kontakt mit ein Paar Mädels (u.a. auch erstes Mal gehabt ;)) Zum ersten Mal in meinem Leben kann ich wirklich sagen: ich bin vollends zufrieden und alles läuft perfekt: Studium macht Spaß, coole Leute mit denen ich mich sehr gut verstehe, schöne Wohnung, tolle Stadt mit vielen Bars, Clubs etc., zum ersten Mal wirklich selbstständig/unabhängiger, erstes Mal gehabt, viele Mädels im Studiengang finden mich attraktiv (so eine Kommilitonin, welche mir eben jenes ausführlich sagte) - diese ganzen neuen Erfahrungen und vor allem auch der enorme Social Proof den ich plötzlich unter den Mädels habe, welchen ich auch im Gespräch mit eben diesen stark bemerke (hatte ich so noch nie, dass ich wirklich direkt begehrt werde), die Akzeptanz unter meinen männlichen Kollegen und darüber hinaus auch das coole Miteinander lassen mich irgendwie an diesem Studienort ''verweilen'' obwohl es nicht mein Wunschstudiengang ist. PS: In der Schulzeit hatte ich auch meinen ''Fanclub'' an Mädels eine eine Klasse utner mir die mich attraktiv fanden (mehrere Freundinnen sagten dies immer wieder), ich mich jedoch nie getraut habe da etwas zu machen (worüber ich mich im Nachhinein sehr sehr ärgere, weil da auch einige echt hübsche dabei waren)😫 Ich sehe ganz gut aus, wieso sollte es dann woanders nicht klappen wenn ich jetzt den Studiengang sowie -ort wechsle? Nur jetzt habe ich ganz sicher die Möglichkeit, viele Mädels welche auch hübsch sind und charakterlich im Leben stehen zu daten, zu verführen und auch für mich mehr sexuelle Erfahrung zu sammeln (bin 21 J. und hatte ''erst'' vor ein Paar Monaten mein erstes Mal, da ich mich davor nicht bereit fühlte - Frauenmangel hatte ich nie, solange das nicht zu abgehoben klingt 😅). Mein Problem: Die Entscheidung, entweder wieder in einer neuen Stadt (Bayern) mit gerade ein mal 100.000 EW (davon 40.000 Studenten) mein Traumstudium anzufangen (was mich auch beruflich weiterbringt und sehr interessiert) ODER hier in Sachsen weiter zu studieren, wobei ich das Studium zwar interessant finde, aber es für mich nichts gegen mein Traumstudium ist (auch berufliche Aussichten) - zum Anderen habe ich hier in Leipzig zum ersten Mal das Gefühl wirklich übertrieben gesagt ''geliebt'' zu werden, nicht nur von meinen männlichen Kollegen sondern auch von vielen Mädels, was ich so noch nie hatte und ich es richtig toll finde und ich nicht weiß, ob es anderswo (z.B. in Bayern) anders sein wird (auch mentalitätsmäßig)? Kurzform: Sachsen: - NICHT Traumstudium; + sozial sehr ''erfolgreich'' / Bayern: + Traumstudium; - möglicherweise sozial nicht so erfoglreich (who knows?) Wenn ihr mein Dilemma irgendwie nachvollziehen könnt, weil ihr in einer ähnlichen Situation wart und/oder mir ein Paar neue Perspektiven aufzeigt wäre ich euch sehr dankbar dafür! Ich freue mich über alle ernst gemeinten Antworten🙂
  16. 1. 42 2. 27 3. LTR 4. 1 Jahr 5. 4 Wochen 6. Qualität Sex: sehr gut / Häufigkeit Sex: ungenügend 7. nach 2 Monaten zusammen gezogen 8. Freiraum, Eifersucht, Selbstwert, Patchwork, Erziehung, Sex 9. Keine konkreten Fragen, aber für alle Meinungen und jede Kritik dankbar. Hallo zusammen. Ich habe im April 2019 von meiner Exfrau erfahren, dass sie mich über Wochen betrogen hat mit einem Kunden von ihrer Arbeit. Ich habe diese Beziehung nach 15 Jahren und 2 gemeinsamen Kindern dann im Mai 2019 beendet und mich räumlich getrennt. Nachdem ich dann monatelang nur daheim geblieben bin und mich in Arbeit erstickt habe, kam es Ende Januar 2020 zu einem glücklichen Zufall. Ich habe meine jetzige Partnerin kennengelernt. Nach einigen,schönen Dates sind wir ca. 4 Wochen nach dem Kennenlernen zusammen gekommen und haben kurz darauf auch beschlossen, dass sie mit ihrem Sohn zu mir ziehen sollte. Gesagt, getan. Die ersten 4 bis 5 Monate verliefen wunderschön, keine Sorgen, kein Stress, keine Eifersucht oder ähnliches. Und plötzlich ging es dann los, dass ich begonnen habe, jedes Mal eifersüchtig zu werden, wenn sie sich mit Freunden treffen wollte, jedes Mal durchzudrehen, wenn sie nicht gleich nach der Arbeit heim gekommen ist. Ich habe angefangen, sie förmlich zuzutexten, sie anzurufen und sie zu kontrollieren. Meine jetzige Partnerin hat mir nie einen Grund gegeben, ihr gegenüber misstrauisch zu sein. Sie hat mir von Anfang an, weil sie wusste, was mir passiert ist, alles offen gelegt. Sogar ihr Smartphone, wo ich zu jeder Zeit hätte reinschauen können. Sie hat mich immer informiert, wann sie wo ist und mir meist eine Uhrzeit genannt, wann sie nach Hause kommt. Dieses Spiel hat sich bis November gezogen und dann hat sie das erste Mal die Reissleine gezogen und ist mit ihrem Sohn zusammen zu ihren Eltern gezogen. Ich habe in dieser Zeit viele Gespräche geführt und mich bewusst dazu entschieden, ihr die dringend notwendigen Freiräume zu geben. Ich konnte mich von einem auf den anderen Tag komplett umstellen, habe mich dabei gut gefühlt und sie hat die Veränderung auch wahrgenommen. Dennoch konnte sie dieser Veränderung nicht mehr vertrauen oder mir Glauben schenken, dass das so bleibt. Es kam zu handfesten Diskussionen, da sie sich immer weiter zurück gezogen hat, obwohl sie mir sagte, dass sie die Veränderung bei mir spüren würde. Sie hat quasi eine Mauer um sich und ihre Emotionen gebaut. Inzwischen ist es soweit, dass sie einvernehmlich komplett bei mir ausgezogen ist, ich mir professionelle Hilfe bei einem Therapeuten geholt habe, um mein Selbstwertgefühl zu reaktivieren. Ich weiss nicht mehr weiter. Soll ich kämpfen, soll ich gehen? Ich kann auch an manchen Tagen den Anblick ihres Sohnes nicht mehr ertragen?! So viele Dinge, die passiert sind und aktuell noch passieren, dass ich gar nicht mehr weiss, wie ich meine Gefühle einschätzen soll und was richtig / falsch ist. Ich bin dankbar für jede Art von antwort, Meinung, Rat oder Kritik... Danke!
  17. Irgendwie war heute Mal wieder ein Tiefschlag für mich. War in der Innenstadt von Hamburg alleine unterwegs und sah überall Pärchen und kleinere Freundesgruppen. Warum mich das so runterzieht, liegt wohl daran, dass ich neben der Familie, kaum noch soziale Kontakte habe. Daneben hatte ich auch nie wirklich eine Freundin, noch Sex oder irgendwas ähnliches in der Richtung. Und sowas drückt dann immer sehr auf das Gemüht von mir selber, weil ich mich dann wieder selber sehr Wertlos fühle. Ein Gefühl, was wohl aus Kindheitstagen übrig geblieben ist, weil man damals selber Mobbing in der Schule hatte, eine Elterhaus besaß, welches nicht stolz auf eine war und viele Freunde die einen selten respektierten. Das führt dazu daß man mit 21 ein Text im PU Forum schreibt und fragt, wie man sein Selbstwert aufpolieren kann. Momentan sieht mein Leben auch alles andere als rosig aus. Momentan mache ich eine Therapie um meine Sozialphobie zu bekämpfen, was aber wohl mehr Symptombekämpfung ist, als das Problem Schwanz zu packen. Nebenbei Studiere ich dann noch Kulturwissenschaften und arbeite im Einzelhandel. In meiner Freizeit war ich Mal politisch Aktiv und war ab und zu im Fitnessstudio. Jetzt mit Corona sitze ich eigentlich nur noch Zuhause. Ich habe auch Mal versucht Koreanisch und Gitarre zu lernen, mir fehlt aber einfach die Motivation dir anzufangen, bzw. weitzumachen. Allgemein ist das so ne Sache mit der Motivation. Eigentlich würde ich gerne wieder ein sozialer Typ werden mit vielen Freunden und ein erfüllten Leben, aber irgendwie fehlt mir einfach die Kraft und die Hoffnung dafür. Vielleicht kennt ihr ja ähnliche Schicksalsschläge und könnt erzählen wie ihr da rausgekommen seid.
  18. Hey Leute, ich habe 2020 einiges an Entwicklung geschafft, bemerke aber einen sticking point. Ich fühle mich oft wertlos und denke, dass keiner mit mir was zu tun haben will und approache in diesem state dann auch nicht, trotz IOI. Mit der Realität hat dieses Empfinden aber nur wenig zu tun; ich kriege immer mal wieder IOI`s, und im gym kommen z.b. manchmal auch typen einfach so auf mich zu und labern. Mir gehts hier nichtmal primär um Frauen. Selbst netten platonischen Kontakten gehe ich dann aus dem Weg, und das kotzt mich an. Mein Sozialleben könnte um einiges besser sein ohne dieses Problem. Ich habe das schon seit Pubertät (bin heute 30j.), und was mir auffällt ist eben folgendes Muster: Ich fühl mich plötzlich super scheisse, wie nach einer harten emotionalen Verletzung. Diese liegt aber definitiv NICHT in der Gegenwart. Wenn ich in diesem state bin kommt der einfach so, ohne dass ich einen aktuellen Auslöser sehen kann. Ist wohl ein Echo von Früher. Jedenfalls kommen dann die Rationalisierungen, die mir sagen warum ich Heute scheisse bin und die das Gefühl rechtfertigen. Habe lange so gelebt und dann gedacht, dass ich eben wirklich Nichts bin und nie irgendwas Relevantes schaffen werde, weder für mich noch für andere. Gottseidank hab ichs trotzdem probiert, und habe auch einiges hinbekommen. Trotzdem verschwindet dieses Gefühl nicht und sucht sich neue "Ausreden", um da zu sein. Bis vor Kurzem habe ich diese Rationalisierungen noch Ernst genommen und dachte, dass das Problem wirklich an den "Mängeln" liegt, die mir diese Diese eben sagen. Bis mir dann der Gedanke kam, dass das Prob vielleicht eher die Emotion, und nicht die tatsächlichen Gegebenheiten in der Realität sind, wie mir die Rationalisierungen weißmachen wollen. Ich vermute nämlich dass ich, selbst wenn ich jeden Mangel, den ich an mir sehe ausmerzen könnte, trotzdem mit diesen "Anfällen" zu tun hätte und sich mein Kopf dann einfach neue vermeintliche Mängel einfallen lässt, warum es mir gerade so geht. Professionelle Hilfe hatte ich ne Ganze Weile, kann mir denken wo die empfundene Wertlosigkeit herkommt. Wenns aber einmal richtig hakt, kriege ich das trotzdem nicht abgeschaltet. Hat wer Tips? Hat das Problem auch jemand gehabt, oder vielleicht sogar.. lösen können? Bisher habe ich natürlich weiter an meinen "realen" Unzulänglichkeiten gearbeitet und diese reduziert, wo ich konnte. Sehe ich grundsätzlich positiv, nur glaube ich eben nicht dass ich somit dieses Problem der empfundenen Wertlosigkeit lösen kann. Was tun?
  19. Guten Tag werte PU-Gemeinde! Mein derzeitiges Problem lässt sich wie folgt beschreiben: ich bin 21 J. alt, bis vor Kurzem noch Jungfrau gewesen und komplett neu ins Studium gestartet; mein Studiengang hat 80% Frauenquote, demnach ist es Fluch und Segen zugleich: zum Einen eine große Auswahl, da man erstmal ganz unverbindlich mit einigen Mädels etwas unternehmen und diese quasi abchecken kann ^^ Auf der anderen Seite jedoch ist man bei sogut wie jeder unten durch, wenn man sich an jmd ranmacht und dann von einer zur nächsten zieht, falls es nicht klappt (und ja, ihr habt recht: auch außerhalb des Studiengangs gamen, v.a. auch DG, Alternativen schaffen etc.). Ich bin leider ein Mensch, der sehr viel nachdenkt bzw. ''zerdenkt'' - das, meine Unsicherheit (da ich sexuell total unerfahren bin) und mein Anspruchsdenken à la ''ich kann noch jmd besseres/gutaussehenderes bekommen'' haben mir in der Vergangenheit schon einige sehr sichere Nummern zerstört (hätte sonst schon oft Sex gehabt, aber ich war immer gehemmt und traute mich nicht wirklich, obwohl einige Mädels sich wirklich an mich ranmachten - bis sie erkannten, dass da nichts läuft... traurigerweise). Aber hätte hätte Fahrradkette - ich möchte das definitiv langfrisitig ändern, damit ich mit mir selbst in der Hinsicht was das Thema Flirten und Dating angeht, zufrieden sein kann. Ein weiteres Problem ist: ich probiere sehr sehr gerne aus, z.B. kann ich sie jetzt küssen oder ist es schon soweit ihr ein Treffen vorzuschlagen? Dann mache ich es und versuche aus den Konsequenzen zu lernen. An sich nichts schlechtes, denkt ihr sicherlich. ALLERDINGS: tue ich das auch bei Mädels die mir charakterlich ABER NICHT optisch gefallen (vor allem HBs4-6)! Ich übergehe somit mein Bauchgefühl und handle einfach nach meinem Kopf, weil dieser sagt ''egal wer das ist, du musst es probieren und schauen was passiert'' (vllt hängt das auch mit Bestätigung und Ego meinerseits zusammen? Was denkt ihr?). Weiterhin hatte ich mein erstes Mal erst neulich mit einem meines Erachtens HB5 (18J.), welches ich erst im Studiengang kennenlernte und sie in dieser Zeit mit ihrem Freund Schluss machte. Sie schreibt mir fast täglich und ist anscheinend ziemlich verknallt in mich. Ich genieße natürlich das Gefühl, auch da wir charakterlich auf einer Wellenlänge sind und gut zusammenpassen. Sie sieht zwar nicht verkehrt aus, aber sexuell finde ich sie irgendwie nicht anziehend - bin quasi nicht geil auf sie, ob wohl mit der Mechanik unten alles stimmt 😉 es fehlt also dieses gewisse Etwas, das Prickeln. Ich möchte sie aber nicht vor den Kopf stoßen und mit einer anderen Kommilitonin etwas anfangen, die ich auch geil finde (wo womöglich etwas laufen könnte) - aber auch nicht nach gesellschaftlichen Erwartungen handeln, also jetzt bei ihr zu bleiben + ggf. Beziehung etc. würde mich nicht glücklich machen. Meine Fragen an euch: 1. Wie würdet ihr euer Game im Studiengang gestalten? Sich nicht auf jede einlassen, sondern nur auf jmd, die einem wirklich sehr sehr gut gefällt und es auf Gegenseitigkeit beruht? (Nachteil: andere aus dem Studiengang werden es mitbekommen und sind somit tabu) 2. Wie kann ich mehr auf mein Bauchgefühl hören (also vor allem mit Mädels in Kontakt treten die mich AUCH OPTISCH ansprechen) und aufhören so viel zu denken (insbesondere das Anspruchsdenken heruntersenken)? 3. Was meint ihr zu dieser Situation - auf der einen Seite bin ich ihr nicht verpflichtet und kann tun was ich will, möchte sie allerdings auch nicht nur für Sex ''ausnutzen'' / was lockeres mit ihr haben, da sich das auch im Studiengang rumspricht und ich dann womöglich gemieden werde weil ich dann als der creepy dude da stehe der augenscheinlich beziehungsunfähig ist. Oder soll ich es einfach genießen, das tun wonach ich mich fühle und nicht über mögliche Konsequenzen nachdenken? PS: mir sagte neulich eine Kommilitonin, dass einige Mädels mich echt toll finden (ich bin 1,90 m, zwar kein Model, aber sehe nicht schlecht aus und habe trotz meines jungen Alters einiges erlebt - Auslandsaufenthalte, Bandauftritte, viele Interessen etc.). Danke für das Lesen oder Überfliegen des doch etwas lang geratenen Textes, ich freue mich natürlich auf Eure hilfreichen Antworten 🙂
  20. 1. Mein Alter 22 2. Alter der Frau 21 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben ca. 5 (damals noch eine Affäre) 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?") siehe unten 5. Beschreibung des Problems siehe unten 6. Frage/n siehe unten Ich habe letzten Herbst auf einer Party ein Mädchen kennengelernt. Sie war genau mein Typ und wir haben uns sofort verstanden und waren auf einer Wellenlänge. Problem: Sie hatte einen Freund (unglückliche Fernbeziehung). Auch wenn es nicht meinen Werten entsprach haben wir uns mehrmals getroffen und rumgemacht (mehr wollte sie aus Gewissensgründen nicht). Es waren definitv auf beiden Seiten Gefühle im Spiel und das ganze ging über einen Zeitraum von 2-3 Monaten. Dann hat sie plötzlich das Ganze mit uns beendet, da sie "nicht mehr könne" und wollte erstmal einen klaren Kopf bekommen. Auch wenn mich das am Anfang sehr getroffen hat wusste ich, dass es die richtige Entscheidung war. 2 Monate später hat sie mich dann wieder angeschrieben. Es kam raus, dass sie nun wieder single ist und ich habe mir direkt Hoffnungen gemacht, obwohl es anfangs schwer war, sich wieder auf sie einzulassen. Haben dann sehr aktiv geschrieben doch da ich Uni bedingt für ein halbes Jahr 100km entfernt wohne (bis Oktober) und Corona dazwischen kam, war ein Treffen nicht so einfach. Ich wollte so schnell wie möglich ein Treffen um die Attraction hochzuhalten und um generell zu schauen ob es noch passt. Hierbei muss ich mir leider eingestehen: Wer will findet Wege, Wer nicht will Gründe. Ein Treffen fand nicht statt. Das ganze zog sich und ich bemerkte den extremen Attractionverlust ihrerseits. Sie wurde komisch, schrieb immer weniger und ich merkte dass sie sich nicht treffen will. Im Mai kam dann leider mein größter Fehler. Ich war zu der Zeit irgendwie sehr emotional und habe stärker nach Treffen gefragt und sie versucht anzurufen. Habe mich komplett zum Affen gemacht und wurde sehr needy. Von ihr kam dann die Aussage dass sie noch nicht bereit für irgendetwas ist. Haben das dann aber ganz gut geklärt (ich habe versucht cool zu reagieren) und alles schien wieder normal. Ein paar Wochen später dann der plötzliche Kontaktabbruch: Wir hatten eigentlich wieder mehr geschrieben, sie hat mir noch sehr ausführlich zum Geburtstag gratuliert und dann eine Woche später vom einen auf den anderen Moment nicht mehr geantwortet. Ich habe zunächst abgewartet und dann aus Wut und Enttäuschung ihre Nummer sowie social media gelöscht. Hierbei verstehe ich einfach nicht warum sie mich damals wieder angeschrieben hat, nur um mich schlussendlich wieder abzuservieren. Schlussendlich habe ich ihr ein dreiviertel Jahr hinterher gejagt und wurde 2 mal abgewiesen. Generell muss man dazu sagen dass ich noch nie eine Freundin hatte, obwohl oft genug die Gelegenheit da war (hierbei kämpfe ich mit Reue über vergangenes Verhalten und mache mir selber viel Druck). Ich war, einschließlich diesem Fall, erst zwei mal verliebt und beide Male wurde ich abgewiesen. Habe nun echt Probleme mein Ego wieder in Griff zu bekommen und an Selbstbewusstsein zu gewinnen. Ich bin allgemein ein Mensch der sehr schlecht Leute loslassen kann. Sie hat mir echt den Kopf verdreht. Nun zu meinen Fragen: Wie schätzt ihr generell die Lage ein? Warum schreibt sie mir wieder und serviert mich dann wieder ab? Wie reagiere ich wenn sie mir wieder schreibt? Wie kann ich dass am schnellsten verarbeiten (habe im Moment viel Unistress und nur das gym als Ausgleich)? Danke für eure Zeit und eure Antworten
  21. Hallo zusammen Ein paar von euch haben vielleicht meinen Thread hier gesehen in welchem es um meine aktuelle LTR geht und darum, dass ich mit meiner Eifersucht (und weiteren unkontrollierten Emotionen) vieles kaputt gemacht habe. Keine Frage - Eifersucht ist der Beziehungskiller Nummer eins und ist zudem wohl das absolute Gegenteil von dem was wir als "Alpha" kennen. Leider ist es bei mir so, dass ich sobald ich eine Frau wirklich liebe, ich sehr eifersüchtig werde. Nicht krankhaft, aber doch stark. Bei Affären oder One-Night-Stands bin ich null eifersüchtig, ich "teile" auch mal eine Frau mit einem Kumpel. In Momenten, in denen ich eifersüchtig bin, kann ich dieses Gefühl nicht unterdrücken oder ignorieren, auch wenn ich mir sehr wohl bewusst bin, dass das Gefühl irrational ist (ich vertraue der Frau). Ich habe körperliche Symptome, kann nicht schlafen, mag nicht essen, kann meine Emotionen nicht kontrollieren, usw. Interessanterweise ist die Eifersucht bei mir eher sexuell dominiert. Es macht mich z.B. weniger eifersüchtig wenn meine Freundin mit irgendwelchen Typen täglich schreibt, als wenn sie in die Sauna geht und andere Typen sie nackt sehen. Es macht mich z.B. auch stark eifersüchtig, wenn sich meine Freundin im Tanga-Bikini ins Freibad legt und sich die Typen an ihr aufgeilen. Versteht mich nicht falsch, es macht mich auch eifersüchtig wenn meine Freundin mit einem "Kumpel" zu viel Zeit verbringt oder fremd flirtet. Die sexuelle Komponente kann, muss aber nicht eine Rolle spielen. Mir ist sehr wohl bewusst wie idiotisch diese Gedanken sind, schliesslich hatte meine Freundin schon mit dutzenden Männern Sex. Aber der Gedanke daran stört mich überhaupt nicht. Auch an mangelndem Vertrauen liegt es nicht, ich traue meiner Freundin nicht zu, dass sie mich betrügen würde und vertraue ihr bei diesem Thema stark. Zudem habe ich keine Oneitis - ich war fast 8 Jahre in einer LTR und weiss ganz genau, wenn nicht diese dann die Nächste. Nun liest man überall, und diese Meinung herrscht auch hier im Forum, dass Eifersucht mit mangelndem Selbstwert zu tun hat. Bei mir ist das aber überhaupt nicht der Fall, ich würde mir im Gegenteil sogar ein eher hohes Selbstwertgefühl attestieren. Ich bin sehr erfolgreich im Job, habe Geld, habe vieles erreicht, halte mich für zumindest "gut" aussehend, bin auf jeden Fall nicht blöd, weiss was ich einer Frau alles bieten kann, bin gut im Bett, etc. und so weiter. Fazit - ich mag mich selber und finde mich eigentlich ganz toll. Und ich halte mich für ein ziemlich gutes Komplettpaket, dem die meisten Männer nicht das Wasser reichen können Dann stellt sich jetzt die Frage - woran könnte die Eifersucht sonst liegen? Wie kann ich diese besiegen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
  22. Bedingungsloser Selbstwert und wie erreiche ich ihn? Ich habe in letzter Zeit viel nachgedacht, viel über Selbstbewusstsein, Selbstzweifel und auch die Fähigkeit Zuneigung von anderen Personen bedingungslos anzunehmen. Und auf was ich immer wieder gestoßen bin, ist die Fähigkeit sich selbst einen bedingungslosen Selbstwert zuzuschreiben. Sich selbst anzunehmen, und zu sagen: Ich bin liebenswert, ich bin zurecht in dieser Welt und ich muss dafür nichts liefern und niemandem etwas beweisen. Hier im Forum werden oft die Themen Selbstvertrauen und Selbstwert durcheinander gebracht, und viele Problematiken resultieren aus schlechtem Selbstwert. Man ist needy, wenn man sich selbst keinen Wert zuschreibt, die andere Person über einen selber stellt. Man versucht zu manipulieren und zu taktieren, weil man denkt, dass man mit seinen eigenen Charaktereigenschaften keine Chance bei der anderen Person hätte – diese einen nur mag, wenn man sich anders verhält als sonst, denn man muss das Beste liefern um sich diese Person zu verdienen, es reicht nicht man selber zu sein. Das ist auch einer der Gründe warum viele Frauen Drama schieben, aus geringem Selbstwert, dem Bedürfnis nach wiederholt gezeigter Zuneigung. Viele von euch werden schreien – halt Stop, alter Hut, das ist doch einfach ein Mangel an Selbstvertrauen Nein, Selbstvertrauen und Selbstwert sind zwei ganz verschiedene Konzepte. Selbstvertrauen Selbstvertrauen ist immer auf spezifische Teile eures Lebens beschränkt, Teile in denen ihr euch sicher seid, in denen ihr gelernt habt zu bestehen, der langjährige Gitarrenspieler wird sich bei der Party problemlos die Akkustik Gitarre schnappen und „Wonderwall“ spielen ohne darüber nachzudenken, der langjährige Turner wird seinen muskulösen Körper problemlos am Strand zeigen, weil er weiß, dass er nackt gut aussieht. Aber das sagt nichts über ihren Selbstwert aus. Der Gitarrenspieler denkt vielleicht danach „ Als ich Wonderwall zelebriert habe, wollten alle zuhören, aber danach hat wieder niemand mit mir angestoßen. Ich bin es nicht wert, dass man mit mir auch nur einen Teil des Abends verbringt.“ Den meisten Leute, die hier landen (speziell mich eingeschlossen) mangelt es an Selbstbewusstsein im Umgang mit dem anderen Geschlecht, aufgrund fehlender Erfahrung oder immer wieder auftretenden Rückschlägen. Und an Selbstwert. Ich denke dem liegen multifaktorielle Ursachen zugrunde, einen großen Anteil nimmt die Erziehung und das Verhalten der Eltern ein, bei mir persönlich war es so, dass einerseits meine Eltern meine Geschwister und mich in Zuneigung erdrückt haben, insofern dass sie sehr viel für uns gemacht haben ( alle möglichen Sachen versucht zu ermöglichen, Sprachreisen, einen regelmäßig zum Sport Training 30-60 min gefahren) aber auch Ansprüche an uns hatten. Nicht umsonst sind meine Geschwister und ich akademisch sehr, sehr erfolgreich, aber haben wohl massive Probleme in und mit Bindungen. Stefanie Stahl spricht das in ihrem Buch „Jeder ist beziehungsfähig“ auch an. Ihre Schlussfolgerungen unterstreiche ich nicht immer, aber so ein Verhalten wird zwangsläufig zu Problemen in (sozialen) Beziehungen führen. Aber genug abgedriftet, zum nächsten Punkt, was ist der Selbstwert denn genau wirklich ? (bedingungsloser) Selbstwert Sich selbst zu akzeptieren, zuzulassen dass man geliebt wird und einen Platz in dieser Welt hat ohne dafür etwas tun zu müssen. Oder einfach mit der Wortdefinition : sich selbst etwas wert sein. Ohne dafür etwas erreichen zu müssen. Oder Platitüd: Unkonditionelle Selbst – Liebe. Wir sind fähig alle Seiten an uns zu akzeptieren, auch die negativen. Wir sehen diese und akzeptieren diese. Ich glaube, dass ein gesunder unbedingter Selbstwert, ein positiver Selbstwert eines der wichtigsten Grundsätze für ein zufriedenes und glückliches Leben ist. Doch wie erreiche ich diesen? Tja, da hänge ich gerade selber noch ein bisschen. Sich selbst vergeben können spielt eine immense Rolle. Ich stelle mal das Video hier ein und hoffe auf wertvollen Input für Videos, Vorgehensweisen und sonst auch Buchtipps. Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls von Nathaniel Branden habe ich angefangen zu lesen, und von Stefanie Stahl „Jeder ist Beziehungsunfähig“, sowie von Eckhart Tolle „Jetzt – Die Kraft der Gegenwart“ stehen auf der Liste.
  23. 1. Mein Alter: 21 2. Alter der Frau: 18 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: LTR 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?"): SEX 5. Beschreibung des Problems Hey Leute! Ich war schon lang nicht mehr hier, habe seit fast einem Jahr eine LTR. Sie macht derzeit eine Schule, hat das Jahr aber wieder nicht geschafft, sie ist generell kein zielstrebiger Mensch. Das hängts ein wenig, da ich sehr zielstrebig bin und schon immer gewusst habe was ich wollte und das auch mit Spitzenleistung durchziehe. Meiner Meinung nach hat sie mit Selbstzweifeln zu kämpfen und ein geringes Selbstwertgefühl. Sie ist kein zurückhaltender Mensch, ich denke dass sie ihr geringes Selbstwertgefühl mit ihrer eher energetischen Art verstecken möchte. Weiters war sie nicht immer Ehrlich mit ihren Errungenschaften, es wurde schon absurd (sie meinte sie hätte in Südamerika ein Kinderkrankenhaus konstruiert).' Ich hasse es, wenn ich angelogen werde, ich habe ihr auch mitgeteilt, dass wenn sie das nächste mal Lügt, ich die Beziehung vermutlich nicht nur abstufen werden sondern, dass es diese dann nicht mehr gibt. Ich gebe ihr gerne lustige Spitznamen oder bezeichne sie mal als dofie und kitzle sie dabei. Letztens hat sie etwas gekocht, dass nichts geworden ist. Hab sie dann ausgelacht und das Gericht ein wenig gerettet. (Sie kann nicht kochen, meinte aber früher immer sie kann super kochen) Gestern habe ich Nudeln gekocht und sie hat diese viel zu lange mit kaltem Wasser abgeschreckt und umgerührt. Ich habe ihr gesagt, dass sie aufhören soll, damit die Nudeln noch warm bleiben. Hab aus Spaß zu ihr das Wort "inkompetent" gesagt, da sie ja wirklich nicht kochen kann. Sie war direkt schlecht gelaunt und ist sich hinlegen gegangen. Ich hab alleine gegessen und dann gesagt "Ach süß, ist prinzesschen wieder zickig?" und sie angestupst. Sie ist dann vom Bett zur Couch gengangen. Ich hab sie gefragt, ob sie lieber auf der Couch schlafen will und das sie das sehr gerne tun soll. Ich bin dann direkt eingeschlafen. Heute wache ich auf und sie ist weg, sie hat mir einen Zettel geschrieben, dass sie das verletzt hat und ich das nicht einsehe, dass sie zugibt ein geringes Selbstwertgefühl zu haben und ich verantwortlich bin als Freund dieses zu stärken. Sie hat mir auch eine SMS gesendet mit: "Ich schlafe heute daheim, habe es nicht meht ausgehalten, du hast mir weh getan - auch wenn es in deinen Augen nichts war, ich hab dich Lieb und bitte sei nicht böse." Wir schlafen eigentlich JEDE Nacht im selben Bett und das ist ihr auch sehr wichtig. 6. Frage/n Ich frage mich nun, ob ich mich wirklich verletzend verhalten habe, so extrem hat sie noch nie reagiert. Ich finde das eine Lappalie, wegen dem Wort "Inkompetent" so einen Aufstand zu machen. Ist das Aufmerksamkeit suchen? Ich hab auch eigentlich gar keine Lust auf irgendein FreezeOut, oder Machtgespiele wer jetzt angekrochen kommt, sie soll sich einfach benehmen und fertig.
  24. Hallo liebe PUler, ich hoffe ich bin mit meiner Situation hier richtig. Denkbar wäre auch die Kategorie Innergame/Beziehungen (Bitte verschieben wenn das so sein sollte). 1. Mein Alter: 32 2. Alter der Frau: 28 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: 4 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?") : Sex bei jedem Date 5. Beschreibung des Problems Ich lebe mit einer festen Partnerin zusammen (26, Studentin). Vor ca. 6 Monaten kristallisierte sich für mich immer weiter heraus, dass ich nicht monogam sein kann. Daher habe ich das Gespräch mit meiner Freundin gesucht und mehr oder weniger die Erlaubnis dazu bekommen. Sie war auch offen was MMF/FFM oder entsprechende Partys angeht. Da ich eine ausgeprägte Leidenschaft für BDSM habe und durchaus ab un an als "Sugardaddy" unterwegs bin, habe ich vor 6 Monaten damit begonnen Kontakte zu suchen. Ich bin selbstständig, verdiene gutes Geld, habe eine Eigentumswohnung, habe ein großes berufliches und privates Umfeld also eigentlich alles was das Herz begehrt. Ich hatte also in den letzten Monaten einige Sexdates u.a. auch mit Subs. Wenn der Sex gut ist, treffe ich mich auch gerne häufiger mit den Frauen, da es dann für beide intensiver ist. Kontakt halte ich mit diesen Frauen rein sexuell, kein Essen gehen, keine Schreiberei sondern nur eine Kommunikation über Fantasien, Locations, Logistik etc. Ab und an ergeben sich oberflächliche Gespräche, aber nicht mehr. Vor 4 Wochen habe ich mich mit einer neuen Frau getroffen, mit der ich vorher bereits etwas hin und her geschrieben hatte, nennen wir sie "Sub". Sie brauchte etwas mehr Comfort und da sie intelligent, lustig und unkompliziert war habe ich ihr diesen Comfort gegeben (überwiegend jedoch im sexuellen Kontext), also haben wir etwas hin und her geschrieben. Bei dieser Schreiberei habe ich ihr bereits einige Regeln auferlegt, einfach um zuschauen wie sie reagiert und ob das generell etwas für sie ist. Diese Regeln (Generell bin ich kein Sadist, es ist einfach ein Spiel...) "zwingen" sie dazu mich regelmäßig zu kontaktieren und schränken ihr anderweitiges Sexleben in gewissen Bereichen ein (was gewisse Praktiken betrifft). Unser erstes Treffen hat in einem Hotel stattgefunden und der Sex war eine 10. Sie ist sehr devot (obwohl im Alltag sehr selbstbewusst und domiant) und hat diese Seite nach einer langen Beziehung für sich entdeckt bzw. wollte endlich ihre Fantasien diesbezüglich ausleben (getrennt seit 2 Monaten). Sie hat am ganzen Körper gezittert, hatte einige Orgasmen, konnte sich richtig fallen lassen und hat es sichtlich genossen. Da sie mit den öffentlichen ziemlich lange nachhause gebracht hätte, habe ich sie nachhause gefahren, was ich eigentlich eher selten mache. Da sie sich so gut fallen lassen konnte, hat sie mir ziemlich viel über sich erzählt und war richtig in Plauderlaune, teilweise auch Dinge wo sie offensichtlich im gleichen Moment gemerkt hat, dass es komisch ist mir das sowas zu erzählen und das sie gerade eigentlich etwas zu offen ist (Habe ich ihr direkt angemerkt und sie hat es im Nachhinein bestätigt). Was soll ich sagen, diese Frau ist aus meinem Auto ausgestiegen und ich wusste direkt, wenn ich nicht aufpasse, werde ich mir tierisch die Finger an ihr verbrennen. Ein komplett neues Gefühl für mich, ich war einfach direkt verknallt. Obwohl ich Sex und Gefühle aus Erfahrung ganz gut trennen kann, vermutete ich, dass ich gerade einen kleinen Hormonrausch habe, den ich mal etwas abflachen lassen muss. Um es kurz zu machen - nachdem zweiten Treffen haben wir den Kontakt intensiviert (Schreiben, telefonieren und Sex - keine Dates) und leider verbrenne ich mir gerade tierisch die Finger. Die Beziehung mit meiner festen Freundin ist, wenn ich ehrlich bin, nur noch eine gute Freundschaft. Mein Sexdrive mit ihr ist auf 0, da sie jedoch noch sehr jung ist, ich eine Struktur in ihr Leben gebracht habe, sie wirklich sehr viel für mich macht (natürlich nicht nur einseitig) und sie auch ziemlich viel Mist erlebt hat, bringe ich es aktuell jedoch nicht übers Herz sie zu verlassen. Sie ist ein gutes Mädchen und ich denke es würde ein Welt für sie zusammenbrechen. Ich bin so reflektiert, dass ich weiß das es ein Fehler ist und das ich mir eigentlich einen selbständigeren Partner eigentlich besser tun würde. Jedoch weiß ich auch, dass mein Selbstwertgefühl nicht das beste ist und das scheinbar aktuell ausnutze um einen Anker zu haben. Ich bin einfach ständig hin und her gerissen. Durch die Regeln die ich der "Sub" auferlegt habe, weiß ich sehr genau was sie treibt, wann sie anderweitig Sex hat etc. Abgesehen davon, dass ich seit gut einer Woche merke, dass es mir nicht mehr egal ist wenn sie mit anderen Typen vögelt, merke ich das mir die Kontrolle etwas entgleitet. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass ich damit sehr schlecht umgehen kann. Aufgrund der im Dom/Dev Verhältniss getroffenen Regeln, sehe ich mich ihr gegenüber in einer Verantwortung diese Regeln auch nur dafür zu nutzen. Sprich in dem Kontext muss ich eine gewisse Distanz wahren da es ansonsten für mich irgendwie nicht richtig ist und es auch irgendwo ein ausnutzen ist. Natürlich habe ich in den letzten Wochen gemerkt, dass auch sie Interesse an mir hat und immer neugieriger wurde. Für mich war/ist aber schwer zu deuten wie weit dieses Interesse geht. Daher habe ich ihr diese Gedanken recht neutral offenbart. Ich habe ihr gesagt, dass ich sie nicht heiraten will, dass ich aber merke, das ich die notwendige Distanz mit diesem intensiven Kontakt nicht halten kann und da ich ihr gegenüber eine gewisse Verantwortung habe, ich das so offen Kommuniziere. Ich habe sie nicht unter Druck gesetzt sondern gesagt, dass ich gewisse Dinge dann einfach etwas zurück fahren müsste, was aber kein Problem wäre. Sie hat darauf erst verwundert reagiert, da ich für sie bisher sehr mysteriös und distanziert war (ich weiß viel mehr über sie als umgekehrt). Wir haben sehr lange offen telefoniert und obwohl sie überrascht war, hat sie sich gefreut. Sie hat dann den Wunsch ausgesprochen mich besser kennen lernen und daten zu wollen, welchem ich natürlich nachgekommen bin. Weil ich so etwas nicht auf Lügen aufbauen will, habe ich ihr dann offenbart, dass es da noch etwas gibt, was nicht geregelt sei und da es sich dabei um etwas wie ihre eigene letzte Beziehung handelt (War bei ihr ähnlich). Das hat sie zur Kenntnis genommen aber nicht genau hinterfragt. Nun sitze ich hier und frage mich, wie ich so schnell meine Eier verlieren konnte. Der Frame ihr gegenüber hat sicherlich etwas gelitten, ist aber noch intakt. Sie bewundert mich als erfolgreichen Unternehmer der sein Leben auf die Kette bekommt und der ihr viele Dinge gibt bzw. geben kann, die sie in ihrer letzten Beziehung so vermisst hat. Ich bin mysteriös und viele Dinge überraschen sie immer wieder - das gefällt ihr und macht sie an. Der Sex ist mega auch das zieht sie an. Anderseits ist sie gerade frisch getrennt, sie genießt es sehr, sich gerade frei zu fühlen und auch sexuell auszuleben. So langsam häufen sich die Shittest in Bezug auf andere Typen, ich denke das sie unterbewusst damit testen möchte, wie weit ich ihre aktuelle Freiheit mitgehen. Ich bin sicher das sie sich aktuell nicht binden möchte. Ich brauche von euch bitte eine objektive Meinung. Diese Frau hat mich total geflast. Sie hat alle Eigenschaft die ich in meiner aktuellen Beziehung vermisse und entspricht schon sehr dem Ideal, was ich immer als Material zum heiraten gesucht habe. Natürlich weiß ich bei weitem nicht alles über sie, ich muss sie erstmal richtig kennen lernen um das neutral beurteilen zu können. Sie reizt mich aber so sehr, weil ich es noch nie erlebt habe, dass mich eine Frau in so kurzer Zeit von sich überzeugen konnte. Ich habe Angst in ein Loch zu fallen, wenn ich meine jetzige Beziehung beende und die "Sub" mich stehen lässt. Und das ist auch die Tatsache die mich am meisten an mir selber ärgert. Ich dachte ich hätte mein Selbstwertgefühl im Griff, bin erfolgreich etc. pp. Wie ich jetzt sehe, habe ich nichts im Griff. Ich habe nicht die Eier ein Beziehung zu beenden, obwohl ich schon seit Monaten weiß, dass es unausweichlich ist. Und eine Frau, die ich kaum kenne, bringt mich dazu, dass ich unsicher werde und fast meinen Frame verliere. Mit so einer Einstellung werde ich so eine Top Frau wahrscheinlich eh nicht lange halten könnte. Respekt wer sich den ganzen Text durchgelesen hat. ich freue mich sehr auf eure Antworten und Tipps. Ich bin durchaus gewillt an mir zu arbeiten und Tipps umzusetzen. Viele Grüße E
  25. Hallo Leute, ich bin seit langer Zeit nicht mehr hier aktiv gewesen. Kenne aber PU seit über 10 Jahren bzw. seit meiner Jugend. In meiner Jugend war ich noch sehr engagiert gewesen und habe regelmäßig Frauen auf der Straße und auch in Clubs angesprochen mit vielen Kiss Closes aber sehr wenigen Lays. Hatte insgesamt vier mal Sex mit Frauen in meinem Leben und alles nur ONS. Mit allen Frauen mit denen sich eine Beziehung anzubahnen schien habe ich immer kalte Füße bekommen oder die Anziehung der Frau war plötzlich weg bei mir. Zu beginn meines Studiums habe ich ein Mädel kennengelernt in das ich mich unsterblich verliebt habe oder für die ich sehr starke Oneitis entwickelt habe, wenn man es in PU Fachsprache ausdrückt. Sie hatte zu dem Zeitpunkt einen Freund aber wir haben uns auch regelmäßig getroffen. In anderen Worten würde ich sagen, dass sie auf mich Stand bis zu dem Zeitpunkt als ich zu besessen von ihr war und sie versucht habe vor die Entscheidung zu stellen, ihr Freund oder ich. Das ging natürlich nach hinten los und die Anziehung ging bei ihr dann auch flöten, während meine Oneitis zunahmen und ich mich bis heute Frage wie ich die Uni Klausuren neben dieser vergeblichen mentalen Beschäftigung mit ihr schaffen konnte. Long Story Short nach dieser Zurückweisung so gegen 2013 habe ich die Idee es wieder mit einer Frau zu versuchen innerlich scheinbar verworfen. Gegen 2014 kamen körperliche Symptome hinzu die sich keiner erklären kann und die es mir noch schwerer machen Frauen kennen zu lernen, aber ich von der körperlichen Funktion noch voll intakt bin... Letztes Jahr wurde ich plötzlich aufgeweckt als ein Mädel abends sich an mich rangemacht hat nachdem ich sie nach einer Kippe (als eigentlich Nichtraucher) gefragt habe und ich plötzlich bei ihr gelandet bin hab. Ich hatte dann so halb Sex mit ihr, weil ich keinen richtig hochbekommen habe (zu viele Kippen und Alkohol an einem Abend + die körperliche Einschränkung seit 2014 + Aufregung). Nichts desto trotz habe ich mich gefragt warum ich mich solange dem ganzen entzogen habe und bin zu dem Schluss gekommen, dass diese Zurückweisung im Jahr 2013 mich so gekränkt hat, dass ich es Aufgegeben habe weiterzumachen. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass der einzige Weg raus aus dieser Misere ist, wenn ich wieder anfange Kontakt mit Frauen aufzunehmen d.h. erstmal unabhängig vom Sex mich wieder Frauen anzunähern, um diese besser kennen zu lernen und es mit dem Sex langsam angehen zu lassen. Therapie in verschiedensten Formen habe ich hinter mir. Fazit daraus: Ich sollte es wieder langsam mit Frauen versuchen! Wie würdet ihr an die Sache rangehen und in welcher Form würdet ihr versuchen eine Beziehung mit einer Frau aufzubauen, wenn ihr in meiner Situation stecken würdet. Falls etwas unklar erscheint stehe ich zur Antwort bereit. vielen Dank und liebe Grüße Goldmund1