tomatosoup

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  1. Was ist denn nun die Frage?
  2. Angeblich hatten die Amerikaner ja auch ´mal ein paar Millionen Schutzmasken von ´nem Flughafen in Afrika irgendwie umgeleitet und dann hieß es, die würden die Impfstofffirma CureVac kaufen, was der Hurensohn Hopp verhindert hätte. Ich glaube, das Hauptproblem ist derzeit, dass man sich wünscht, man könnte irgendwas machen, irgendeine Aktion, irgendwas, um mit der Pandemie klar zu kommen, und man steht nach wie vor so da, dass es eigentlich am besten ist, nichts zu machen und zu Hause zu bleiben. Und aus der Wissenschaft gibt es keine neuen Erkenntnisse.
  3. Wir haben die Pandemie nicht im Griff. Das, was Merkel im März gesagt hat, nämlich dass es darauf ankommt, dass alle zusammen und jeder für sich alleine eine Anstrengung unternimmt, um die Pandemie einzudämmen, das klappt nicht. Viele haben es nicht geschafft, auf Hamsterhäufe zu verzichten und viele schaffen es nicht, auf Feiern zu verzichten. Wir hatten in Deutschland so ein großes Glück, dass wir keine Zustände wie in Norditalien oder im Elsass hatten und wir verspielen das leichtfertig. In Ländern, wo die "Maßnahmen" zurück genommen wurden (z.B. Florida) gehen die Infiziertenzahlen durch die Decke. So lange nicht klar ist, wie das mit den Super-Spreader-Events läuft (angeblich erfolgen 80 Prozent aller Infektionen dabei), sollten wir alle zu Hause bleiben und daran arbeiten, die Kurve abzuflachen. Avoid the three Cs https://www.mhlw.go.jp/content/10900000/000615287.pdf
  4. Japan ist angeblich seit den 90ern eine Zombie-Wirtschaft wg. Null-Zins-Finanzpolitik. Frag ´mal die Japaner, ob sie sich wie Zombies fühlen oder ob sie normal weiterleben. Die USA pumpen seit Jahren unvorstellbare Summen "in die Wirtschaft". Vor kurzem war ein Artikel in der Welt mit dem Titel "Jetzt bleiben Amerikas Arbeitslose gern zu Hause", mittleiweile leider hinter der Bezahlschranke. In dem Artikel wurde berichtet, dass aufgrund des Corona-Act die Arbeitslosen 600 Dollar pro Woche aus Washington bekommen, der Betrag wurde von den einzelnen Bundesstaaten nochmal aufgestockt. Kannste ja ´mal vergleichen mit dem, was ein Hartz IV Empfänger in Deutschland bekommt (2.400 Dollar versus 400 Euro) und dann überlegen, welche nationale Ökonomie eigentlich die größeren Probleme haben müsste bzw. sich mehr Sorgen machen müsste und warum die Amerikaner den Ausdruck "german angst" haben.
  5. AFD und FDP haben gezeigt, warum und wie sie um klassischen rechts-links-Schema - früher Loyalität zum König, heute Loyalität zu Kapitalinteressen - ganz rechts stehen. In der Pandemie sind die Unterschiede wieder etwas deutlicher geworden.
  6. Der Blickwinkel der Wirtschaftsforschungsinstitute, die mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um 6 Prozent rechnen, sollte, wenn sie ihre Arbeit ordentlich machen, aus der Vogelperspektive sein, also volkswirtschaftlich. Ich habe auch nicht behauptet, die Maßnahmen würden der Wirtschaft nicht schaden oder man solle die Probleme nicht ernst nehmen. Das Argumentieren in Extremen liegt mir fern. Ich wundere mich etwas, dass der Einbruch so gering ausfällt. Ich hätte mit mehr gerechnet. Wir sind im internationalen Vergleich Hochtechnologie-Land, Export-Nation und eigentlich sehr vulnerabel, was die Störung der Handelsketten angeht. Zudem wurde die Autoproduktion, die quasi Glanzstück unserer Exportkraft ist, einige Wochen gestoppt und in den Medien kommen regelmäßig Berichte darüber, wie schlecht es der Freizeitbranche geht (Kunst, Kultur, Events etc.). Zudem noch die Probleme mit der Lufthansa, mit Wirecard und den Schlachthöfen. Wer glaubt, Banken wären von der Realwirtschaft weit entfernt, hat bzgl. der Investmentbanken völlig recht. Aber Banken mit Firmenkundengeschäft geben sich schon Mühe, die Geschäftsmodelle ihrer Kreditnehmer zu bewerten und entsprechend zu schauen, ob Wertberichtigungen vorgenommen werden müssen. Die Kundenbetreuer sind da natürlich im Austausch mit ihren Kunden über die Bereitstellung zusätzlicher Liquidität und bemühen sich, eine Einschätzung abzugeben, ob das Geschäftsmodell tragfähig ist. Unterm Strich habe ich das Gefühl, dass "die Wirtschaft" nicht als Argument taugt gegen Corona-Maßnahmen. "Die Wirtschaft" ist erstaunlich stabil.
  7. Was meinst du mit "Millenial-Fabrik"? Dieses "Snowflake"-Thema? 16 und sie möchte zu Beginn des neuen Schuljahres ein paar Tage in der Waldorfschule hospitieren und sich dann entscheiden.
  8. Was soll denn das Bildchen mit den Farben? Ich interpretiere die Zahl (minus 6 % Wirtschaftsleistung) gar nicht. Ich nenne sie hier. Bin selbst Banker und die zu erwartenen Wertberichtigungen für 2020 sind überschaubar. Liquidität wird bereitgestellt. Banken haben in den letzten Jahren Eigenkapital aufgebaut. Das Argument, die Corona-Maßnahmen würden die Wirtschaft kaputt machen, stimmt einfach nicht.
  9. Ich unterstelle den Instituten, die diese Schätzung veröffentlicht haben, dass sie eben genau das von dir postulierte getan haben, dass das quasi Grundlage ihrer Schätzung ist.
  10. Mal eine Frage zur Wirtschaft: Wenn mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um 6 % Prozent gerechnet wird wegen Corona, könnte man vermuten, dass 6 % nicht viel sind. Anscheinend läuft die Wirtschaft trotz Corona ziemlich gut. Demnach wäre die These widerlegt, die Corona-Maßnahmen würden die Wirtschaft kaputt machen.
  11. Mutter und Tochter sind links-grün-alternativ passiv-aggressiv und stehen dem ganzen System sehr kritisch gegenüber. Tochter hat Schulverweigerung praktiziert und mit dem Wechsel zur Realschule hatte ich die Hoffnung, dass zumindest der Realschulabschluss möglich wird, weil die Intelligenz vorhanden ist.
  12. O.k. Ich bin der Meinung, dass "normale Schulen" auch ein Konzept haben und das heisst "Lehrplan". Der Schulleiter der Realschule hat beim Vorstellungsgespräch gesagt, es käme auf Fleiss an und man müsste auch mit Druck klarkommen. Meine ex-Frau kriegt bei solchen Aussagen grüne und blaue Flecken im Gesicht und steht kurz vorm Nervenzusammenbruch. Die findet Waldorfschule passender.
  13. Was haltet ihr von dem Konzept der Waldorfschulen? Meine Tochter wechselt jetzt erstmal vom Gymnasium zur Realschule, weil sie auf dem Gymnasium mit dem Übergang von der Mittelstufe zur Oberstufe nicht klargekommen ist (Kurssystem statt Klassenverband) und möchte die mittlere Reife erlangen. Der Platz in der Realschule steht erstmal fest und das wird auch alles organisiert mit dem Schulwechsel. Im Zuge des Prozesses der Suche nach einer neuen Schule hat meine ex-Frau auch bei einer Waldorfschule angefragt und es besteht nun die Option, dass die Tochter im neuen Schuljahr kurz in der Waldorfschule hospitiert und evtl. auf die Waldorfschule wechselt. Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand wird in Waldorfschulen einerseits mehr eigenständiges Arbeiten gefordert und andererseits ist der Kontakt zwischen Lehrern und Schülern enger, also die Schüler werden mehr gecoacht. Das mit der Eurythmie (u.a. den eigenen Namen tanzen) oder den problematischen Teilen der Lehre von Rudolf Steiner sehe ich nicht als Kern des Problems, weil es darauf ankommt, wie die jeweilige Schule das umsetzt. Entscheidend ist für mich eher, ob dieses pädagogische Konzept des freien, selbständigen Lernens funktioniert und ob das für uns passt, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Tochter eher klare Strukturen braucht.
  14. Ja, klar, und weil man im Mainstream die Evolutionstheorie, die Astronomie und die anderen Naturwissenschaften nicht präsentiert bekommt, stimmen die wahrscheinlich auch nicht. Wie brauchst du es denn? Tagesschau jeden Abend 20 Uhr berichtet erstmal: Die Erde ist rund und keine Scheibe. Die Erde kreist um die Sonne. Wenn man von Europa aus nach Westen segelt, erreicht man Amerika und nicht Indien.
  15. Was ist denn das wieder für eine verrückte Idee? In den Nachrichten kam heute keine Meldung darüber, dass die Erde rund und keine Scheibe sei. Und was sagt ihr nun dazu!?!