tomatosoup

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  1. Sorry, aber das ist PUF-Küchenpsychologie. Erstmal ist mit "Führung" da gar nix, wenn die Kindsmutter sich verweigert und zweitens kann man noch so sehr ein gutes Elternverhältnis wollen, allein man hat es nicht selbst in der Hand. Und man sollte m.E. auch nicht den Anspruch/die Ambition haben, es in der Hand zu haben. Das ist einfach viel zu kompliziert und viel zu individuell. Lieber von Wahrscheinlichkeiten ausgehen und Versuch und Irrtum.
  2. O.k. Monsieur will zwar den Punkt NDS für die Wette, ist aber nicht bereit mal ein bisschen über NDS zu berichten. Also mache ich es: Aus https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften/vorschriften-der-landesregierung-185856.html "(5) In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen unter Anwendung des § 1 a die 7-Tage-Inzidenz mehr als 10 beträgt, sind Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen und Einrichtungen, in denen Shisha-Pfeifen zum Konsum angeboten werden, für den Publikumsverkehr und Besuche geschlossen." Also Discos und Clubs dürfen bei der aktuellen Inzidenz für NDS (ca. 16) nicht öffnen. Die (innen-) Gastronomie, also Bars, Kneipen, Restaurants etc. ist davon nicht betroffen, so wie ich die aktuelle Corona-Verordnung für NDS lese. Kannst gerne die entsprechenden Stellen zitieren oder persönlichen Erfahrungsbericht bringen, falls es in NDS anders sein sollte. K.A. wo da genau das Problem liegt, den Status quo bzw. die Verordnung präzise zu beschreiben, emotionslos und ohne Antizipation evtl. geplanter Maßahmen. Einfach sagen was ist. Punkt für NDS geht nach wie vor an @Rudelfuchs .
  3. Übrigens, diese relativ entspannte Stimmung hier im Thread haben wir nur durch die Impfungen. Man stelle sich vor, was los wäre, wenn wir nicht mittlerweile genug Impfstoff bekommen hätten und nicht geimpft wären. @Janoos käme aus dem Ranten gar nicht mehr heraus. Dafür haben wir jetzt @Lazy Larry , der eine riesen Angst vor der Impfung hat. Von daher: Es ist alles ganz anders und viel besser als letztes Jahr.
  4. Nochmal zum Rückgang der Inzidenz in GB bei vollständiger Öffnung. Ich halte es für plausibel, dass zwei Effekte da auch mit reinspielen: 1. Dass die EM vorbei ist. Der starke Anstieg in den letzten Wochen hing womöglich auch mit der EM zusammen. Jetzt wo die EM vorbei ist, fällt dieser Effekt weg. 2. Nur eine Vermutung: Bei vollständiger Öffnung dürfte eigentlich weniger getestet werden, ergo fallen symptomlose infizierte nicht auf und aus der Statistik raus. Allerdings weiß ich nicht, wie die das in GB genau handhaben, also ob und wann und wo die noch testen. Wäre schon interessant. Weil Team Lockerungen hat mit dem Einwurf "je mehr man testet, desto mehr Fälle findet man" natürlich recht, das gebietet die reine Logik. Und umgekehrt gilt das natürlich auch.
  5. Was ist denn in NDS im Moment nicht geöffnet? Hatte gedacht, wenn selbst die Clubs geöffnet sind, wäre quasi alles geöffnet.
  6. Ist eigentlich schon ziemlich gut erforscht. Wurde hier im Thread doch alles gepostet und diskutiert. Du hast einfach Angst vor der Impfung. Ist ja kein Problem. Aber dann leite doch aus deiner persönlichen Angst keine allgemeingültigen Prinzipien ab.
  7. Na toll, und was machen wir jetzt ohne Bundesnotbremse?
  8. War das denn nicht dein Wunsch, dass die Clubs in NDS wieder öffnen? So wie ich das einschätze, gilt lt. Gesetz/Verordnung doch noch die Bundesnotbremse. Oder nicht? Das war der Kompromiss zwischen Team Vorsicht und Team Lockerungen: wenn die Inzidenz über 100 steigt, wird bundeseinheitlich gegengesteuert. So lange Inzidenz unter 100 obliegt es den Ländern.
  9. Das bezog sich auf: Was meinst du denn da mit den "Kosten", also den Kosten der sehr, sehr seltenen Komplikationen?
  10. In Hannover aber wohl auch Spreader-Events in Clubs, was man so liest. In Köln dürfen Clubs übrigens noch nicht öffnen. Edit: K.A. ob sie es nicht dürfen, nicht können oder nicht wollen. Blicke durch die Regeln nicht mehr durch. Also ob jetzt Landesinzidenz-Stufe gilt oder die für die Stadt bzw. welche Stufe denn jetzt.
  11. Meinst du mit Nebenwirkungen der Impfung jetzt die zwei Tage Erkältungssymptome? Oder meinst du die sehr seltenen Fälle anderer Nebenwirkungen? Dein Diskussionsstil ist nervend, weil du immer im ungefähren bleibst mit Andeutungen und dem Schießen auf Pappkameraden. Bei dir ist immer Drama. Es wäre gut, wenn du da mal bald die Kurve kriegst.
  12. Drosten sprach letztes Jahr etwas ungeschickt von "Bevölkerungskompartimenten", die stärker oder schwächer betroffen sind. M.E. fehlen Auswertungen zu Berufsgruppen, Stadtteilen und auch soziologischen Gruppen wie bspw. Migranten mit geringem Einkommen in bestimmten Stadtteilen und Wohnsituationen. Evtl. ist in den Gruppen in England, die kein Home-Office machen können und die mit vielen Leuten auf wenig Raum zusammenleben, durch Impfung und Genesung eine Art Sättigung/Herdenimmunität erreicht.
  13. Es geht nicht um entweder oder. Eher sowohl als auch. Lieber erstmal versuchen, das so hinzubekommen und als erste Eskalationsstufe die Familienberatung nehmen, d.h. jemand Drittes von außen, aber noch nicht das Gericht. Negativbeispiel war vor Jahren (also ich ziemlich verzweifelt war) die Seite "trennungsfaq". Da ging es nur um Konfrontation und Kampf. Es ist sicherlich ganz gut, zu wissen, was es alles gibt, aber es ist auch nicht so, dass man als Vater quasi in der Position wäre, die Folterwerkzeuge auf den Tisch zu legen. So ist es einfach nicht.
  14. Doch. Denkt doch mal logisch: Stell dir vor du bist geimpft und bekommst eine kleine Virenlast ab. Dein Immunsystem ist durch die Impfung trainiert und tötet das Virus. Ergo kann sich das Virus bei dir nicht vermehren und du kannst auch keinen anderen anstecken. Fall 2: Du als geimpfter bekommst eine größere Virenlast ab und dein geimpftes Immunsystem bekommt das Virus nicht so schnell in Griff. Ergo kannst du das Virus weitergeben, zumindest eine Weile. Fall 3: Virus trifft auf einen ungeimpften ergo mit untrainiertem Immunsystem. Die Wahrscheinlichkeit, dass es etwas Zeit braucht, bis das Immunsystem das Virus niederringt und die Person nicht mehr ansteckend ist, ist vorhanden bzw. wahrscheinlich dauert es im Vergleich zu Fall 1 und 2 etwas länger bzw. die Virenlast ist auch höher. Das sind ganz einfache Wahrscheinlichkeitsabwägungen und die Wahrscheinlichkeit, die Gefährlichkeit des Virus zu minimieren für alle ist einfach besser, wenn möglichst alle die Gelegenheit wahrnehmen, ihr Immunsystem zu trainieren.
  15. Darf ich mal fragen, bei wie vielen Familienberatungen du schon warst? Ich war bei dreien. Erstmal arbeiten bei Familienberatungsstellen nicht nur Familientherapeuten sondern auch Sozialarbeiter/Sozialpädagogen mit und ohne familientherapeutischer Zusatzausbildung, macht ja nix, kann ich nicht beurteilen, wie gut die jeweiligen Ausbildungen sind. Jedenfalls gibt es da gute und weniger gute und es hängt sicher auch von der jeweiligen Konstellation ab wie gut man sich versteht bzw. verstanden fühlt. Ich fand den ersten mittel, den zweiten super gut den dritten ziemlich schlecht. Leider war auch der dritte nur der, wo meine ex-Frau mitgekommen ist, bei den anderen war ich alleine. Und nein, ich betreibe kein Berater-Hopping. Bei dem ersten war ich vor vielen, vielen Jahren, bei dem zweiten nach der Scheidung, dessen Vertrag bei der Beratungsstelle wurde jedoch nicht verlängert und bei seinem Nachfolger war ich zusammen mit der ex-Frau. In einer Sitzung (bei dem dritten/letzten) hat der mit Playmobil-Figuren unsere Familienhistorie und -Situation nachgespielt. K.A. ob der frisch eine Fortbildung in dieser Aufstellungstechnik hatte, ich kam mir etwas verscheissert vor. Gleicher Berater zwei, drei Sitzungen zuvor: Karten mit Bildern, die man den anderen zuordnen sollte und was dazu sagen. Ich kam mir vor wie in dem Film "Einer flog übers Kuckucksnest". Der zweite, der richtig gut war, hat mir einiges zu Pädagogik und Erziehung erklärt. Schaubilder gemalt und logisch argumentiert, Hintergründe erläutert etc. Der hat das auch nicht angezweifelt, was ich vorgetragen habe sondern hat durch gezieltes Nachfragen den Eindruck von echtem Interesse vermittelt. Ist schwer zu beschreiben. Auch die Körpersprache war bspw. eine ganz andere als bei dem dritten Berater. Bei dem zweiten vornübergebeugt und zugewandt, bei dem dritten relaxed zurückgelehnt. Worauf ich hinauswill: Klar ist es gut, da optimistisch und offen reinzugehen. Und klar ist es erstmal gut, wenn jemand Drittes, der noch dazu Profi ist, einen Blick auf die Situation wirft. Aber es ist auch sehr, sehr kompliziert. Und man kommt aus der Nummer auch nicht so schnell raus, wenn man das Gefühl hat, es läuft nicht so gut. Allerdings sollte man es versuchen im Sinne des Kindes, so anstrengend es auch sein mag.