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  1. Ich bin knapp eine Woche hier im Forum angemeldet. Eines der ersten prägenden Dinge, die ich hier gelesen habe, war mit Abstand der Kommentar auf einen FR (nicht meiner). Hier schrieb ein User, dass einige PUA regelrechte Erleuchtung in ihrem Tun gefunden haben und das ganze mittlerweile auf spiritueller Ebene betreiben. Es ginge ihnen nicht um das Abschleppen selbst, sondern um das daraus resultierende Lebensgefühl. Ein anderer User antwortete darauf, dass er das bezweifle. Punkt. Seit meiner Anmeldung, d.h. Kurz nach dem Re-Reading des sehr bekannten Buches “The Game”, war ich hinschlich der Kunst des Verfahrens sehr aktiv. Ich habe bereits vier FR’s verfasst, unzählige Frauen approached, zig Nummern erhalten, mein Sexleben gepflegt und einen sehr imponierenden Menschen als Wing gewonnen (derLink). Kurzum, in sieben Tagen habe ich ein beträchtliches Stück Frauenwelt studiert, vor allem aber mich selbst. Die vielen schönen Damen waren stets der Spiegel meiner Seele. Ihre Reaktion auf mich war ehrlich, selbst wenn sie nicht ehrlich sein wollten, man konnte ihnen i.d.R. ablesen, wie ich auf sie wirke. Meine Abfuhrrate stieg natürlich ebenso wie meine Erfolge. Mein Hunger nach der nächsten Herausforderung, der nächsten Unmöglichkeit macht es unabdingbar, dass auch Rückschläge mitgenommen werden. An einem Abend wurde ich vier Mal in Folge im Rahmen der 3-Minuten-Regel von Externen unterbrochen, wodurch der Lock meines Sets gebrochen wurde. Ja, einmal stand ich als der letzte Idiot in der Bahn und wollte einfach nur raus - ein völliger Fail. Manchmal fühlte ich mich verflucht, überwiegend aber gesegnet. Doch immer fühlte ich mich: höchst lebendig. Erleuchtung? Ja, dieses Wort unterschreibe ich voll und ganz. Wie einige von euch bereits durch meine vorangegangenen FR’s wissen, bin ich geschieden. Es ist erstaunlich, wie sehr man seine Seele aufgrund einer konsequenten Interaktion mit einem sehr nahe stehenden (pessimistischen) Menschen verkümmern lassen kann. Während meiner Ehe habe ich mehrfach den Ausweg aus meinem fürchterlichen Zustand in Form von Selbstmord gesucht. Meist waren diese Gedanken flüchtig, doch sie waren da, und sie dürfen nicht da sein. Wir Menschen haben es stets in der Hand, sie nicht vorhanden sein zu lassen. Aber allzu oft sind wir zu feige, um stark zu sein, um aufrecht zu gehen, um das Glück zu jagen. Ich ging jedoch weiter, striff die negativen Emotionen immer wieder von mir und gab mir alle Mühe, mein inneres Feuer in der Ehe nicht ersticken zu lassen. “Habe ich die falsche Frau geheiratet?” Anfangs traute ich mich gar nicht, mir diese Frage direkt zu stellen. Tief innerlich fürchtete ich mich vor der Antwort, die jeder meiner Zellen bekannt war. Diese Frau erwartete bereits ein Kind von mir… War ich naiv und dumm gewesen? Hatte ich mein Leben fahrlässig weg geworfen? Als sich meine Frau von der Schwangerschaft erholt hatte, brach ich nach nur einem Jahr Ehe aus meinem Emotionsgefängnis aus, flüchtete in eine neue Selbstständigkeit, fand Zuflucht im Firmengebäude. Gleichzeitig war ich natürlich für meine Familie da. Physisch und finanziell. So ist es auch heute noch der Fall. Ich konnte mich im Berufs ausleben. Das war gut und wertvoll, diese Zeit definiert schließlich mein heutiges Ich. Dennoch konnte mich der berufliche Erfolg nicht glücklich machen. Emotional blieb ich innerlich leer. Das Geld floss, aber mein Herz verblutete nach und nach. Bei meiner Frau, die mit meinem Sohn in einer eigenen Wohnung lebte, erfuhr ich lediglich Ignoranz und Verbitterung statt liebevolle Stärkung. Sie war sichtlich mit dem Dasein als Mutter überfordert. Wie auch nicht, sie war zuvor schon bereits mit sich selbst überfordert gewesen. Ihre erhoffte Entwicklung war fehlgeschlagen. Und nun war ich bloß noch Versorger. Das hier soll kein Urteil über meine Frau als Person sein, immerhin habe ich genauso Fehler gemacht wie sie, ohne Zweifel sogar größere. Doch wenn ich sie heute betrachte, weiß ich, dass sie einfach einen fixen melancholischen Kern besitzt, der alle ihre anderen Attribute beeinflusst. Diese Melancholie ist Gift für meine hoffnungsvolle Ich-schaffe-alles-Mentalität. Der Kontrast ist besonders nach den vergangenen sieben Tagen als progressiver PUA klar zu zeichnen. Während ich allein durch meine positive Energie mit so gut wie jedem Menschen connecten kann, besser und effektiver verkaufe denn je und gelegentlich sogar Geschenke von Fremden bekomme - heute z.B. Ein Gratis-Anti-Pasti-Teller mit Brot und Aioli -, weil ich diese Menschen spontan mit kräftigender Energie versorge, scheint meine Ex-Frau Energie extern aufsaugen zu müssen, damit sie überhaupt durch den Tag gehen kann. Zumindest spüre ich jedes Mal, wie sie meine positive Energie absorbiert, um mir diese als negative Energie zurückzugeben. Sie ist zwar nicht beleidigend (nein, wir haben ein ansonsten sehr kooperierendes Verhältnis), aber sie verharrt einfach in dieser Ich-würde-gern-etwas-sterben-sehen-Haltung. Hat sie darum keinen funktionieren Freundeskreis, sondern nur Alibi-Freunde? Raucht und trinkt sie deswegen? Hat sie deswegen immer Ausreden, um Vorhaben nicht in die Tat umzusetzen bzw. abzuschließen? Womöglich. Ja, mit Sicherheit. Korrekt, ich habe die falsche Frau geheiratet, aber ich habe diese Zeit nicht weg geworfen. Ich hätte sie weg geworfen, hätte ich den Absprung nicht geschafft. Wenngleich ich nach diversen Absprüngen wieder einen Neustart angestrebt habe - um der Ehe willen, um des Kindes Willen, um ihrer Attraktivität willen. Nach 2,5 Jahren Hin-und-Her ist die Trennung definitiv. Ich liebe meinen Sohn, sehe ihn fast täglich und bin somit ein solider Bestandteil seiner Entwicklung. Klar, ich habe Bedenken, dass auch er die Melancholie seiner Mutter in sein eigenes Leben übernimmt, aber gewisse Dinge kann man eben nicht beeinflussen, und man sollte es auch nicht versuchen, um nicht das Gegenteil von dem zu erzeugen, was man intendiert. Sie ist ansonsten eine fürsorglich Mutter, und solange das der Fall ist, fällt der Rest unter nobody’s perfect. Warum dieser kleine Exkurs vom Pick-Up-Lifestyle zur “gescheiterten” Ehe? Gefühle sind meist temporärer Natur, man muss ständig am Nährboden dieser Gefühle arbeiten, damit sie auch in Zukunft existieren, wobei sie wohl nie auf identischer Weise über Jahre Bestand haben. Doch wenn nur ein Teil der Beziehung arbeitet bzw. sich entwickelt, während der andere Teil stehen bleibt, entsteht ein deprimierendes Ungleichgewicht. Millionen Paare auf dieser Welt befinden sich bereits (lange) in diesem Ungleichgewicht, aber bekennen sich nicht dazu, es fehlt ihnen an Mut. Also halten sie etwas künstlich am Leben, das längst gestorben ist und beerdigt werden müsste. Sie führen eine unglückliche Beziehung, in der Wünsche und Sehnsüchte wie Seifenblasen zerplatzen. Selbst wenn man immer wieder neue hinzugibt, sie platzen dennoch. Wie die Approach Anxiety gibt es natürlich auch die Lose Anxiety. Wir belasten uns mit einem oder mehreren Menschen, die unsere Lebensqualität bedeutend auf dem Boden halten. Ein gesunder Egoismus ist notwendig. Und vor allem der Glaube an sich selbst. Ja, auch nach dieser Frau werde ich wieder von einer neuen Frau umgeben sein! Ich werde nicht allein sein! Im Gegenteil, ich werde mehr lachen denn je! Ich werde zurückblicken und den Kopf schütteln, wenn ich mein damaliges Unglücklichsein rekapituliere! Egal, wie hart der Schritt zur Trennung ist, danach kann ich nur ein besserer Mensch sein als jetzt! Auch ich habe mich mit dieser Klarheit sehr schwer getan. Mein Selbstvertrauen hatte einen tiefen Riss. Meine Frau hielt nicht viel von Komplimenten und Wertschätzung, tatsächlich war und ist sie sozial höchst inkompetent. Ich dachte immer, ich könnte ihr dabei helfen, doch irgendwann baute sie in dieser Hinsicht eine undurchdringbare Resistenz auf, die mich verzweifeln ließ. Somit trug ich selbst Schuld an meiner damaligen Verfassung. Wie ein Autofahrer, der sich im Matsch festgefahren hat und durch gnadenlose Beschleunigung sich zu befreien versucht, sich damit aber nur noch tiefer in den Schlamm bohrt. Heute habe ich nicht nur mein altes Ich zurückgewonnen, ich habe mich innerhalb weniger Tage zum besten Ich aller Zeiten optimiert. Ich nahm, was bereits vorhanden war und zwang es täglich aufs Neue heraus. Nun gibt es ausschließlich positive Energie in meinem Leben. Fühle ich mich verspannt, gehe ich raus und betreibe Pick-Up, indem ich z.B. bloße stilvolle Komplimente an Frauen (oder manchmal auch Männer) verteile, ohne Intention. Allein dieser Compliment Shoot kann meine Stimmung von 0 auf 100 bringen. Zudem dient dieser Shoot nicht nur mir allein, sondern auch den Empfängern dieser Komplimente. Meistens bekommen Frauen zum ersten Mal ernsthaft ein Kompliment über ihre Erscheinung, der Moment des Glücks platzt dann wie eine Leitung mit Überdruck aus ihren heraus. Ein breit lächelndes “Oooh, Dankeschön”, gepaart mit der Vibration von Glückshormonen ist in 9 von 10 Fällen das Resultat. Das gibt mir Sinn, aber es stimmt mich auch nachdenklich. Wie viele unglaublich schöne Frauen in unserer Gesellschaft müssen unter Wertschätzungsentzug leiden? Schon oft habe ich gehört, dass gerade jene Frauen, bei denen viele Männer denken, diese würden täglich mit Komplimenten überhäuft, arge Selbstwahrnehmungsprobleme haben. Die Komplimente bleiben eben wegen der soeben genannten Annahme mehr oder weniger aus. Und wenn sie mal ein Feedback bekommen, dann meist auf billige und unwürdige Art und Weise. “Ey, Blondi! Geiler Arsch!” Nein, diese Art von “Kompliment”, das meist aus einem vollgestopften 5er BMW kommt, steigert nicht gerade des Selbstbewusstsein einer Frau. Gewiss ist es eine Erleuchtung, wenn man plötzlich die Welt mit anderen Augen sieht. Mit den Augen eines Gesegneten. Zu dem wird man nämlich unweigerlich, wenn man sich selbst überwindet und keine Scheu vor jenen menschlichen Wesen hat, die einem die eigene Biochemie durcheinander bringen. Attraktive Frauen zum Beispiel. Nie zuvor war mein Leben ein Paradies. Heute ist es das, und es wird jeden Tag lebenswerter. Nachdem ich Eva mit ihrem ungenießbaren Apfel zurückgelassen habe, muss ich nur erkunden und die vorgegebenen Tabus brechen, ohne das Gesetz zu außer Acht zu lassen. So erfahre ich das höchstmögliche Glück, ohne Gefahr zu laufen, eines Tages aus dem Paradies geworfen zu werden. Ich stelle fest, dass da nicht nur Evas Apfelbaum ist, sondern unzählige Apfelbäume. Und jedes Mal wenn ich einen erreiche, habe ich die Wahl: will ich die einfachen, faulen Äpfel abgreifen, die bereits zu Boden gefallen sind? Will ich mich an den unreifen versuchen? Suche ich nach frisch abgefallenen Äpfeln? Oder wage ich mich durch mühevolles Klettern nach oben in die Krone, um die leckersten Äpfel dieses Baumes zu pflücken. Äpfel, an die sich die meisten Menschen nicht heran trauen, weil - natürlich - die Gefahr besteht, vom Baum zu fallen, bevor man auch nur einen Apfel zu greifen bekommen hat. Aber das ist der Preis des Glücks. Nur wer bereit ist, alles zu verlieren, bewirbt sich tatsächlich für das alles, das weitaus mehr ist, als man sich zuvor hätte vorstellen können. Die Mehrheit fürchtet sich vor dem Fall ins Leere, sie glauben nicht, dass sie sich von einem Sturz so schnell erholen werden. Sie bedienen sich darum lieber am Boden und machen jedem anderen vor, sie seien mit dem zufrieden, was sie haben, um sich nicht eingestehen zu müssen, dass sie sich selbst unterhalb ihrer Möglichkeiten halten. Fazit: Glaubt an euch und stürzt euch ins Abenteuer. Ihr könnt sofort und ohne monetären Ausgaben beginnen, euch selbst zu eurem besten Ich zu treiben. Ihr braucht bloß den Willen, und mit dem bekommt ihr auch die Zeit und alle anderen Notwendigkeiten für ein erfülltes Leben. Sobald ihr konsequent genug seid, erreicht ihr ein Level, in denen euch nie dagewesene Türen zu euren geheimen Wünschen und Sehnsüchten weit geöffnet empfangen werden. Das ist die Erleuchtung, in der es nicht um eine Handynummer oder Sex geht, sondern um die Liebe, die uns Menschen awesome macht. Die Liebe, die im Funktionsrausch unserer schnelllebigen Gesellschaft leider verdorrt ist. Menschen wie du und ich können sie jedoch jederzeit mit frischer Energie begießen und das beste hoffen - während wir wissen, dass wir tatsächlich nur einmal leben. ©MindArchitect