Komfortzonentraining ü40

17 Beiträge in diesem Thema

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Mein SB logiert momentan in der Tiefgarage, 4tes Untergeschoss. MIndestens!

Gründe hier irrelevant - jedenfalls konnte ich in Zeitraffer (>6 Monate) mein SB asymptopisch dem Nullpunkt angleichen. Es betrifft auch nahezu mein komplettes SB, nicht nur den amourösen Part. Es ist keine ausgeprägte Schüchternheit oder gar Soz-Phobie, obzwar mittlerweile die Fremdmeinung einen immensen Stellenwert geniesst. Es ist primär ein "endogenes" Zweifeln, eine SelbstUNzufriedenheit/Unsicherheit, die ich irgendwann auch nach aussen vermittelte und deren Resonanz die Feedbackschleife immer lauter jaulen lässt.

Kurz: ich bin momentan ziemlich im Arsch, der einzige Hoffnungsschimmer - es war mal um Parsecs besser und das vor nicht gar zu langer Zeit. Also wenn ich es schaffe, mich ohne echte Traumata (ein paar Boxhiebe, Beinstellen und Eitelkeits-Attacken zählen wohl nicht wirklich) so runter zu ziehen, müsste doch der Umkehrschluss ebenso gelten?

Und da Aussen-Resonanz und inneres Krafttanken in unlösbarer Wechselwirkung, zumindest in meiner derzeitigen Verfassung, stehen - muss ich wohl einen 2 Fronten-Krieg beginnen und ich befürchte die Basis-Siege werden nicht im Heimatland gewonnen.

Also raus, also zurück zu dieser anarchischen "triggert mich nicht mal tangential"-Einstellung, zumindest schnellstmöglich weg von diesem hoffentlich-nichts-falsches-machen-Gedanken-Stammheim, dass mich augenblicklich komplett paralyisiert.

Das Problem: Ich habe momentan einen Heidenrespekt vor diesem Desensibilisierungs-Monat. Hatte ich beim erstenmal (vor ca. 10 Jahren) auch, und obzwar ich auch damals eigentlich schon zu alt für solchen Quatsch war, war ich doch deutlich jünger als heute und vor allem nur halb soviel im Arsch!!!

Also diesmal ist es ne echte Herausforderung und wenn ich nicht wirklich müsste, würde ich sie liebend gerne folden. Zumindest habe ich mein Referenz-Erlebniss von damals auf der Haben-Seite und das hat schon immense Motivationskraft.

Trotzdem würde ich mich über eure Unterstützung freuen, insbesondere Kosten/Nutzen; Gewinn/Verlust, anderen Wegplanierungen, vielleicht eigene Erfahrungen oder was eure Motivationskiste sonst noch so herbeizaubert. Alle Bedenkenträger, Schwarzseher und Miesepeter, vielen Dank, aber ich casperdavidfritze schon genügend alleine, also keine Notwendigkeit für euch hier fleissig Überstunden zu leisten. Ich weiss dass ich mich komplett lächerlich machen werde, aber genau darum geht es doch: Über den Umweg der Selbstdemontage durch "Lächerlichkeit" zuerst den Aussen-Zensor verstummen zu lassen und als Folgeschritt das Berwertungsinstitut für innere Angelegenheiten sukzessive abzubauen.

Ich suche auch noch geeignete sozialverträgliche Übungen, mit hohem Kommunikationsinhalt. Nicht jeder Gast mag es, während einer Theater-Performance auf die Bühne gezerrt zu werden. Das respektiere ich, ich möchte mich therapieren, nicht andere Menschen mit einem schlechten Gefühl entlassen. Wenn ich komplett lächerlich rüberkomme, gut - die Befreiung vom "sich zu wichtig nehmen" ist schliesslich Ziel des Ganzen. Andere hingegen wollen mit ziemlicher Sicherheit nicht plötzlich in einem blamablen Spotlight stehen. Ich suche also kommunikative Übungen wo Dritte nicht derart instrumentalisiert werden, dass sie mit nem "Trauma" nach hause gehen, sondern beschwingt, erfreut!

Ich bin derzeit extrem unaufgeweckt, denklangsam, unkreativ,non-produktiv.... Symptom oder Ursache, was weiß ich, deshalb mache ich aber den Quatsch und deshalb bitte ich euch um Unterstützung.

Vielen Dank meine Lieben!

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Schon alleine der Text ist die totale Selbstinszenierung.

Gönn dir den Luxus Mittelmaß zu sein.

Hör damit auf Wirkung erzielen zu wollen Und interessiere dich mehr für dein Gegenüber.

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Habe den Text jetzt dreimal gelesen.

Was er von uns (in einem PU-Forum) will, habe ich aber nicht verstanden.

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Bau auf jeden Fall eine Übung ein, dich mal wie ein normaler Mensch auszudrücken. Insbesondere die erste Hälfte deines Textes war kaum lesbar, ohne Kopfschmerzen dabei zu bekommen.

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"Im Grunde genommen weiß jeder, wo er anfangen müßte."--endless enigma

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"Im Grunde genommen weiß jeder, wo er anfangen müßte."--endless enigma

das wird ihm herzlich wenig helfen wenn er sich nicht mal traut zu einer fremden Oma "Hi" zu sagen !

davon abgesehen sind durch dieses Buch schon genug normale Kerle die eigentlich nur extrem schüchtern sind zu totalen Vollspasten geworden !

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Bevor man Selbstbewusstsein hat und damit für die Wirkung auf andere durch das eigene handeln verantwortlich ist, bedarf es in genau der genannten Reihenfolge

1. Selbstvertrauen

2. Selbstwert

wenn man 1. und 2. hat, dann kann

3. Selbstbewusstsein

auf eine positive Art und Weise stattfinden.

Die Verwortung darf bitte allgemeinverständlicher stattfinden.

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Thalios:

Vielen Dank. Das die Begriffe jedoch gerne synonym (falsch) verwendet werden beweist übrigens auch dein Text. Ich und ich schätze jedes Lebewesen, das zumindest soviel Synapsen wie Anzahl Spagetti pro Packung besitzt, hat zumindest Selbstbewusstsein: Da ist ein "Ich" und davon abgetrennt ein Aussen. Nichts anderes ist Selbst-Bewusstsein: Nur die schlichte Erkenntnis das nicht alles was es gibt "Ich" bin. Dafür benötigt man weder Vertrauen in sich, noch muss man sich auf dem Vertrauen aufbauend einen Wert zu schreiben. Ich schrieb fälschlicherweise SB - ich meine natürlich SV/W mit Betonung auf dem V.

Vielen Dank meine Lieben. Das der "Stil" symptomatisch für mein Problem ist, hat vor allem FC sehr gut erkannt: je dümmer ich werde, desto mehr neige ich dazu mich geschwollen auszudrücken. Die letzte Bastion in der ich mir noch was beweisen kann. Das das lächerlich ist habt ihr mir alle zu verstehen zu gegeben. Das ihr mich trotzdem nicht verurteilt - dafür danke ich. In gewisser Art und Weise war das schon eine unfreiwillige Übung gegen meine Obsession "besonders" sein zu müssen. Und ja, ist garnicht so schlimm, insofern habt ihr mir alle schon indirekt geholfen. Danke!

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Diese Sprache ist Ausdruck und Teil seines Problems.
Puhh, finde Leute die dich so mögen wie du bist...das ist die einzige Aktivität die du in Gang setzen mußt.

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Ich finde den Text klasse, auch wenn man beim Lesen ein bisschen mitdenken muss. Einige Formulierungen sind echt kreativ, wenn sie denn von dir stammen (z.B. "aber ich casperdavidfritze schon genügend alleine")

Naja, da du Hilfe sucht, wäre es vielleicht trotzdem besser mehr Wert auf Verständlichkeit als Kreativität zu legen.

Es kilngt banal, aber was dir helfen würde, wäre ein großes Erfolgserlebnis. Das ist natürlich schwierig in deiner Situation.

Natürlich darf hier der Hinweis auf das Buch "Die 6 Säulen des Selbstbewustseins" nicht fehlen. Aber das kennst du vielleicht schon.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass Aktivität hilft. Und zwar jede Form der Aktivität, sei es im Beruf, im Sport oder im sozialen Umfeld. Und natürlich auch PU-Aktivität. Stell das Prokrastinieren sofort ab und begib dich an die Sachen, die du aufgeschoben hast. Und sei es sowas Banales wie endlich die Glühbirne im Keller zu wechseln oder die Steuererklärung zu machen.

In Phasen, in denen du dich schlecht fühlst, steigt die Tendenz, Sachen aufzuschieben. Und jede Sache, die du eigentlich angehen wolltest, aber doch nicht machst, zieht dich wieder ein Stück weiter runter.

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Wenn du diesen Text ohne groß nachzudenken runterschrieben konntest, Respekt!

Da du auch scheinbar schauspielerisch veranlagt bist, gehe mit dieser Art auf einem Poetry Slam und du wirst Frauen reihenweise flachlegen.

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Selbstbewusstsein: Da ist ein "Ich" und davon abgetrennt ein Aussen. Nichts anderes ist Selbst-Bewusstsein: Nur die schlichte Erkenntnis das nicht alles was es gibt "Ich" bin.

Was ist der Unterschied zwischen bewusst und unbewusst? Deine Definition kreiert ein unbekanntes, "unerwünschtes" ich, um das man nicht umhinkommt.

Ein bewusstes Selbst bedarf vieler kognitiver Prozesse, um sich selbst als solches überhaupt zu identifizieren. Deswegen stell Dir ein Baum vor der nur eine Krone hat. Wie kann der sein ohne Stamm und Wurzel?

Er ist ein destruktiver Scheiß der andere runterzieht, weil er nicht mal für sich selbst Verantwortung übernimmt, weil er sich seiner nicht bewusst ist. So sind Leute ohne Selbstbewusstsein, Sie können die Taten, Worte und Handlungen auf andere nicht steuern. In deiner Defintion eine "ICH-Mangel-Person".

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Klasse Text, ich musste an einigen Stellen schmunzeln.

Zum Thema: du lieferst sehr wenige konkrete Informationen zu deiner Situation, was eine Hilfestellung jenseits von allgemein gültigen Ratschlägen schwierig macht. Meiner Meinung nach solltest du etwas runterkommen und erst mal eine vernünftige Analyse der IST Situation machen. In der Folge definierst du die SOLL Situation. Die Abweichungen zwischen IST und SOLL fixierst du schriftlich und denkst mal einen ganzen Tag über mögliche Lösungen nach. Dann änderst du nach dem Pareto Prinzip was du ändern kannst und alles was du nicht ändern kannst, akzeptierst du. Ich meine hey, du bist schon ganz schön alt. Dir bleibt keine Zeit alle Probleme lösen zu wollen. Konzentriere dich auf die Probleme, deren Beseitigung vom Kosten-Nutzen am effizientesten sind. Die Lösung von einen Problem schwächt zudem häufig die Dringlichlichkeit eines anderen.

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Versuch doch mal, den Text verständlich zu schreiben. Ist viel schwieriger als dein geschwollener Text. Wahrscheinlich bleibt ein unglaublich banales Problem übrig. Was ja gut ist. Dann bekommst du auch bestimmt noch die ein oder andere Hilfestellung. Und solange kannst du ja mal Gottfried Benn lesen.

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Gast Captain Jack Sparrow

Also mich persönlich macht dieses ganze PU-psycho-Zeugs mittlerweile eher kirre. Das war ´mal ´ne Phase aber irgendwann ist es besser, einfach rauszugehen und das ganze Zeugs nicht so ernst zu nehmen.

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