Let's take a walk on the Wild Side

34 Beiträge in diesem Thema

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Nele

Die Nadel kratzt auf dem Vinyl, Bon Jovi hallt durchs Zimmer. 3 Männer deren Lebenssituation nicht unterschiedlicher sein könnte sitzen in der Runde und fachsimpeln über die 80er. Die gleiche Musikrichtung welche im „Eventwerk“ gespielt werden soll. Stimmung ist gut als wir dort ankommen. Sie wird etwas gedämpft, als auf den ersten Blick nur Gruppen mit Altersdurchschnitt über 35 anwesend sind. Die Hoffnung besteht, dass wir etwas zu früh dran sind. Mein Kumpel hat seine Freundin zuhause gelassen und die neue Bekanntschaft traut sich nicht auf Frauen zu zugehen. Ist fest davon überzeugt, dass dieser Teil nicht zu ihm gehört, Frauen es für unangenehm empfinden angesprochen zu werden. Traurige Geschichte. Dabei hat er korrekte Wertvorstellungen, wenn er nur mal seine Angst beiseite schieben könnte. Soll heute aber nicht meine Aufgabe sein.

Ich möchte einfach wieder ein Feeling fürs Flirten entwickeln und schauen wie eingerostet ich bin. Nebenbei Target des Abends erspäht - Nele. 5er Gruppe, mitten auf der Tanzfläche. Mist, Angst und so. Die eigene Gruppe, mittlerweile 7 Leute, würde zuschauen, wie ich eine Abfuhr kassiere. Gut, juckt mich eigentlich nicht, aber das Bauchgefühl entscheidet sich dagegen. So vergehen 30min und jeder geht seiner Wege. Kumpel Nr. 1 und ich bemerken über dem Restaurant zwischen den zwei Partyhallen eine private Party, wo komplett andere Musik gespielt wird. Unbemerkt können wir uns tatsächlich einschleichen und dancen mit einer Künstlertruppe, die anfangs nichts gegen unsere Anwesenheit hat, bis jemand im nüchternen Zustand uns bittet doch zu gehen. Unbemerkt folgt uns eine Maus, mit der wenigstens ein Schlagabtausch auf Augenhöhe stattfindet. Trotzdem Crash&Burn. Sie will nach ihren Leuten schauen und würde gleich zurück kommen. Die kommt nicht wieder.

Bier bestellt und wieder in den Außenbereich. Und da läuft sie, knapp 1,80 und hot. Mein Kopf: „Bitte bleibt im Außenbereich stehen, bitte bleibt stehen …YES!“ Ich frag meinen Kumpel, ob er unbemerkt weiter gehen könnte und wir uns wieder drin auf der Tanzfläche sehen. Abgenickt. Kurz durchgeatmet. Bevor ich mir was zurecht legen konnte, lief ich bereits auf die Gruppe zu, Bauchgefühl reden lassen. Mir geht es hier nicht um Ergebnisse. Connection! Mehr nicht.

Ich bleibe ca. 2-3 Sekunden demonstrativ vor der 5er Gruppe stehen, sodass ich auch ja die Aufmerksamkeit von allen habe.

Uchiha: „Wo habt ihr denn heute Abend eure Männer gelassen?“ 5er Set: „Die sind daheim, wir wollten uns einen Mädelsabend gönnen.“

Uchiha: „Gut, trotzdem. Auf die Gefahr hin, dass ich danebengreife und mir die Blöße gebe. Ich finde sie (*fingerzeig und Augenkontakt zu Nele) ziemlich attraktiv und würde sie gerne kennen lernen.“

Dame45: „Na dann frag sie doch einfach, unsere Erlaubnis brauchst du dafür nicht.“

Uchiha: „Hab ich andere Erfahrungen gemacht. Wie dem auch sei, dürfte ich dich kurz entführen?“ *handhinhalt

Sie drückt Dame45 ihr Getränk in die Hand und reicht mir ihre. Wir bleiben in Sichtweite der anderen vier und quatschen über das Besondere auf der Party. Mein Auftritt hat komplett gehooked. Kein Gezeter, nur Lachen, kann so einfach sein. Ich bin ihr auf der Tanzfläche zuvor auch aufgefallen. Sind 10 Jahre Altersunterschied. Wie sie es nur immer machen. Da ich mir selbst unsicher bin, sag ich frei heraus, wenn sie es für eine gute Idee hält, sie mich gerne anschreiben soll. Nummer in ihr Handy getippt. Meins hatte kein Akku mehr. Hab zweimal geschaut ob die Nummer korrekt ist. Ihr ist sichtlich kalt, ich ejecte, reicht.

Drin wurden endlich die guten 80er aufgelegt. 1h tanzen und dann ab nach Hause. In dem Bewusstsein, dass dies nun keine große Leistung war, hab ich mich trotzdem dabei erwischt zu sagen „guter Anfang“.

Nele schreibt mir noch bevor ich wach bin mit einer Entschuldigung, dass sie sich so spät meldet. Beim Schreiben, um ein Wiedersehen auszumachen stellt sich heraus, dass Dame45 die Mutter von ihrem Ex ist. Hab diese Info zwei Tage später in der Schlange an der Kasse erhalten. Konnte mir ein kurzen Lacher nicht verkneifen.

Die Geschichte mit Nele geht eineinhalb Wochen später weiter. In der Zwischenzeit sollte ich noch einer anderen Frau näher kommen.

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Gespür für den richtigen Moment und Initative zum richtigen Zeitpunkt sind Verhaltensweisen, die sich der hier neu angemeldete User über teilweise Jahre aneignen muss.

Wenn man geübt ist, siehts immer leicht aus. Wenn du da zitternd hin wärst oder ewig gegrübelt hättest wäre das nix geworden.

Take away : einfach mal machen! Freu mich auf mehr Berichte.

 

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vor 23 Stunden, Ondib schrieb:

Gespür für den richtigen Moment und Initative zum richtigen Zeitpunkt sind Verhaltensweisen, die sich der hier neu angemeldete User über teilweise Jahre aneignen muss.

Wenn man geübt ist, siehts immer leicht aus. Wenn du da zitternd hin wärst oder ewig gegrübelt hättest wäre das nix geworden.

Take away : einfach mal machen! Freu mich auf mehr Berichte.

 

Danke für das Feedback @Ondib. Im Endeffekt gibt es genug Material, welches dir vermittelt, was es für Kausalitäten in der Verführung gibt. Im Idealfall erhält man einen guten Eindruck oder auch ein Gefühl, warum das eigene Verhalten nicht immer so bei dem anderen Geschlecht ankommt, wie gewünscht. Ich bin aber der Meinung, wenn man es nie verinnerlicht und die neuen/veränderten Verhaltensweisen unterbewusst gefestigt hat, sodass es zu einem passt, dann wird die Neediness immer zum Vorschein kommen. Ist auch überhaupt nicht schlimm. Es soll tatsächlich Frauen geben, die dich grade deswegen attraktiv finden, weil du nicht der abgeklärte Player bist und Fehler machst. Die Frage ist, wie du damit umgehst und ob du dich von den Reaktionen der Frau abhängig machst.

Daher ist es sowieso immer fraglich, wie viel Mehrwert ein FR wirklich bringt. Es ist einfach nicht möglich die Situation und Gesagtes 1:1 auf dich zu übertragen, wird schnell inkongruent. Wenn dann geht es wohl eher darum, mit Hilfe eines gelungenem Schreibstils, ein Gefühl für das Mindset desjenigen zu entwickeln und ob es erstrebenswert ist oder nicht. Und naja, daran arbeite ich noch.   

Irgendwie passend zur nächsten Geschichte:

"Social status is determined by how you behave around other people, how other people behave around you, and how you treat yourself."

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Clara

Ausgang dieses Abends war, dass ich Freitag 21:30 in meiner Wohnung von der Arbeit angekommen bin und zwei halbherzige Zusagen hatte, dass sie sich später der Party in einer recht alternativen Bar anschließen würden. (4 verschiedene Räume, für jeden was dabei)

So blieb mir also die Entscheidung zwischen - seit 3 Jahren das erste Mal wieder allein unterwegs - und - daheim sitzen und hoffen, dass sich irgendwas von allein ändert -. Eine Mischung aus „Wird ein geiler Abend“ und der Befürchtung dass mir die Decke auf den Kopf fällt, aufgrund kleinerer Flashbacks von der Trennung, führten dazu, dass ich 22:10 unterwegs in die Bar gewesen bin. Dort angekommen, war es genau genommen für die ersten drei Sekunden unangenehm. Getränk geholt und ab ins Getümmel. Smalltalk mit einer Gruppe aus zwei Pärchen. Stimmung war gut, ich wurde langsam Teil der Menge. Einem etwas Hilfe suchenden Typen ein Spruch hingeworfen. So schnell wird man 10 Minuten später auf ein Bier eingeladen. Generell war es ein buntes Treiben und so vergingen 1,5 Stunden.

Bei der letzten Veranstaltung in dieser Bar habe ich durch irrwitzige Umstände den DJ besser kennen lernen können. Mit ihm hatte ich an diesem Abend auch bereits gesprochen. Während ihm ein guter Übergang nach dem nächsten gelang, gestikulierte er mir, ob ich Feuer für ihn hätte. Ich gab ihm zu verstehen, dass dies leider nicht der Fall ist. Wie sie mir später mitteilte hatte Clara diese Szene mitbekommen. Mir ist sie aufgefallen, weil sie sich zweimal in die Menge umgedreht hatte und auf der Suche nach Blickkontakt war. Kam zustande. Auf geht’s.

Uchiha: „Gibs zu, du hast dir diesen Song gewünscht?“ (Song war ziemlich albern)

Clara: (herzliches Lachen) „Nein, sowas würde ich wohl nie freiwillig wählen.“

… so schnell war ich im 2er Set. Haben uns ausgetauscht, welche Songs passen würden, ob man Musikinstrumente spielt, zu welchem Song man sich Karaoke vorstellen könnte, warum wir heute Abend hier sind, die Geschichte von DJ und mir, usw..

Erst mal gemeinsam an die Bar. Dort auf Menschen von außerhalb, aber mit derselben Fachrichtung wie Clara und ihrer Freundin getroffen. Runde ist größer geworden. Das ganze Bild sah nun so aus, dass ich mit Tina an der Bar saß und die zwei Mädels rechts von mir standen, darauf wartend dass wir unsere Getränke erhalten. Den Kreis schloss der schwule Freund von Tina.

Von ihm wurde ich direkt gefragt, was ich von Dreiern halte, wie ich die Dynamiken sehe und das Tina auf der Suche wäre. Hab Tina angeschaut, ob dem wirklich so ist. Anzeichen von Abneigung, wie einem Kopfschütteln waren nicht zu erkennen, eher ein „vielleicht ist dem ja so“-Grinsen. Die Synapsen wurden jetzt etwas beansprucht. So freizügig wie der Schwule kannst du nicht daher reden, zerschießt dir den Frame. Er fordert andere gerne heraus, um irgendeine Reaktion zu erhalten, vielleicht sogar, um zu schauen wie weit er gehen kann, weil sich keiner recht traut ihm Einhalt zu gebieten, weil man dann ja prüde ist. Gut, sprichst also über deine sexuellen Vorlieben ohne aufgesetzt zu wirken. Geht nur, wenn man sich mit diesem Teil von sich bereits beschäftigt hat. (höhö)

Habe ihm recht nüchtern dargelegt, wie ich dazu stehe. „Also hattest du noch keinen?“, hab ich unbeantwortet gelassen und fortgesetzt, dass es für mich keine Rolle spielt ob zwei Männer oder zwei Frauen die vorherrschende Rolle einnehmen. Wenn auch über andere Themen, aber so richtig locker lassen konnte er nicht. Ein richtiges Shittest-Monster. Denke bei den Mädels wird es was ausgelöst haben, als ich so gefasst darüber reden konnte. Zumindest Tina wollte sich dann noch ein Stückchen mit mir unterhalten (sie ist mit ihrem Freund hier unterwegs).

Wir sind dann wieder in unserer ursprünglichen 3er Konstellation von dannen gezogen. Nach einer Weile meinte Clara „Du lernst Menschen (Frauen?) wohl immer auf diese Art und Weise kennen?“ Uchiha: „Warum auch nicht?“ Clara: „Ich glaube viele machen es sich da bestimmt schwerer als es sein muss.“ Uchiha: (*holt Handy raus) „Vielleicht, dabei ist es recht einfach.“ Reiche in den Moment mein Handy mit ihrem Namen in der obersten Zeile. NC

Zugegeben an dem Abend ist etwas Alkohol geflossen, weshalb ganze Gespräche nicht rekonstruierbar sind. Mehr als Spaß, Augenkontakt und etwas herausforderndes Verhalten hat es auch nicht gebraucht, um mit Clara kurz nach draußen zu verschwinden.

Spoiler

Ich hab die beiden auch mal alleine gelassen, um mit meinem Kollegen, der mir ein Bier ausgegeben hat zu quatschen. Anscheinend habe ich beide Mädels so gut unterhalten, dass Clara zwischenzeitlich dachte, ich würde lieber was mit ihrer Freundin anfangen. Kann auch daher kommen, dass ich mir nicht 100% sicher war, ob ich mit Clara heute schlafen will, aber irgendwie hat sie schon die richtigen Punkte getriggert.

Sie lehnte an der Wand und ich meinte irgendwas mit, dass ihr Blick den sie grade drauf hat mich letztendlich auch dazu bewegt hat rüber zu kommen.

Clara: „Du meinst so?“ *Blick von unten nach oben, KC

Danach (oder auch davor) irgendein Gerede von Kälte, wie oft man diese Bar besucht, ihrem Fahrrad, wo wir in der Stadt wohnen.

Clara: „Was bleiben uns heute Abend für Optionen?“ Uchiha: „Entweder „dein Stadtteil“ oder „mein Stadtteil“.“ Clara: „Ok, dann lieber zu mir und ich muss noch meiner Freundin Bescheid geben, dass wir losmachen.“

… hab den Spruch nur rausgehauen weil ich ein „unverbesserlich“ Kommentar/Blick erwartet hatte. Dieser Ausgang gefiel mir besser. Kurz nochmal in die Bar, mit dem ein oder anderen gequatscht, während sie verschwunden war. Übrigens auch mit Tina, die im Nebensatz erwähnte, dass ihr Freund hier auch irgendwo rumläuft. Hab ihn draußen gesehen. Hätten wir Nummern getauscht, hätte das richtig schief gehen können, daher hab ich nach ihren facebook Namen gefragt. Zu mehr ist facebook auch nicht gut.

Auf den Weg zu Clara haben wir über peinliche Geschichten geredet, die das Leben schreibt. Was damit endete, dass es ihr peinlich ist, dass sie noch Wäsche aufhängen müsse. Bekomme dieses Bild auch nicht mehr aus dem Kopf. Räumt sie seelenruhig die Wäsche auf, während wir über Vorzüge von Altbau quatschen, nachts 03:00 Uhr. Frau muss eben Prioritäten setzen. Kurzer LMR folgte im Türrahmen zu ihrem Schlafzimmer. Meinte, dass es für mich kein Problem darstellen würde, wenn sie mich jetzt raus schmeißt, aber wenn ich die Wahl hätte würde ich ihr schon gern an die Wäsche, da sie ja einiges vorgeführt hat. Dann relativ fix rumgemacht und ihrer Unterwäsche viel zu wenig Beachtung geschenkt.

Kondom hatten wir auch beide parat, nur nachdem das erledigt war, ging nach kurzer Zeit nicht mehr viel. Alkohol hat auch bei mir manchmal so seine Nachteile. Oder doch die Psyche, weil erst zwei Wochen getrennt? Hm, weiß nicht, sollte mich aber beschäftigen. Hab sie also zwischendurch gefragt, ob sie mir vertraut und ihr auf andere Art und Weise Freude bereitet. 2 Wochen später hatte sie mir verraten, dass sie sich normalerweise unwohl dabei fühlt, in dem Moment es aber gepasst hätte.

Der Morgen hatte was friedliches, obwohl wir beide nur 3h Schlaf hatten und sie zu einer Tagung musste. Beim Kaffee und Gesuche nach dem eigenem Zeug fällt mir ein unübersehbarer Scheck zur Beglückwünschung der Dissertation auf. Scheint was auf dem Kasten zu haben.  

Spoiler

Von den Frauen, wo der Lay am selben Abend stattgefunden hat, ist Clara Nr.4. Sonst habe ich keine Kenngröße. Wo auch immer diese Zahl einzuordnen ist, kann ich feststellen, dass ich in 3/4 Fällen mit ziemlicher Sicherheit immer im „No-Mind“ Zustand gewesen bin. Wie der Abend ausgeht ist mir egal, Sex ist nur eine Nebenerscheinung. Sagt sich so leicht, aber für mich der Idealzustand wo es am meisten Spaß macht.

 

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Ich mag deine Art, zu schreiben! Liest sich gut. 

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vor 14 Stunden, MissXYZ schrieb:

Ich mag deine Art, zu schreiben! Liest sich gut. 

:give_rose:Was hätte ich dafür getan, diesen Satz einmal von meiner Deutschlehrerin in der siebten zu hören.

  • HAHA 4

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Amy

Nachdem ich ein Date mit Clara für Montag ausgemacht habe (sie würde gerne auf neutralem Boden prüfen, was das eigentlich für ein Kerl ist, mit dem sie in die Kiste gesprungen ist, bevor das nochmal passiert), schrieb mir Amy … meine letzte Beziehung aus dem Ausgangspost. Ob noch Post für sie gekommen wäre. Hätte ich ihr natürlich schon geschrieben. Anbei ein Bild von dem Zeug, was noch in der Wohnung geblieben ist. Sie fragt, ob sie es Montag checken/sortieren könne, insofern ich kein Problem damit habe.

Uchiha: „Ja natürlich darfst du deine Sachen holen. Weiß nicht wie ich es formulieren soll, aber wenn du jetzt nicht den Wunsch hast mich zu sehen (rein platonisch), dann wäre es mir lieb, wenn du das am *TagX* erledigen würdest“. Am TagX bin ich nicht in der Wohnung. Wäre schmerzhaft gewesen zu sehen, dass ich ihr bereits egal bin.

Amy: „Ja das stimmt wohl, also theoretisch würde ich dich gern einfach wiedersehen, aber verstehe, wenn du das nicht willst“. Uchiha „Gut, dann komm morgen so und so vorbei.“

Ich sehe davon ab sie zurück gewinnen zu wollen, hat seine Gründe.

Immer noch Sonntag, 20:15 Uhr, das Telefon klingelt. Amy. Warum? Der Finger zögert auf das grüne Symbol im Display zu drücken, egal, let's rock. Sie sei in der Stadt, ihre Freundin verspätet sich und wird erst 22:00 ihre Übernachtungsmöglichkeit aufschließen können. Es ist bitter kalt. Ich fahre los und hol sie vom Bahnhof ab. Keine Anspannung, lockere und recht interessante Gespräche bis zur Wohnung. Nebeneinander auf dem Bett sitzend (ihr Zeug belegt die Couch) kommt es dann doch zu dem Moment wo man bespricht, wie man die Trennung verarbeitet hat. Kopf aus, das sagen, was sich richtig anfühlt. Ihre Nähe fühlt sich gut an.

Amy: „Deine Haare sind länger geworden, sieht gut aus.“ Es liegt tatsächlich sexuelle Anspannung in der Luft. Halte es aber irgendwie für unpassend dem nachzugehen. Zumindest vorerst. Wir machen Witze darüber und meinen es irgendwie ernst, einfach miteinander zu schlafen, irgendwann. Die Begegnung war etwas befreiend. Ihr geht es anscheinend gut. Vor der Haustür ihrer Freundin schlage ich ihr vor, dass wenn sie bereit dafür ist, wir das nächste Mal gerne was machen können. Sie hatte vor der Fahrt von sich gegeben, dass wenn etwas läuft, ich mich bitte nicht auf sie fokussieren soll. *handgeb* „Versprochen“. Ich habe mich auch nicht bei ihr gemeldet. Sie kontaktiert mich erst drei Wochen später mit einem "Wie geht's dir so?" wieder. Zwischendurch hatte sie mich noch um einen Gefallen gebeten, den ich mit Charme verpackt auch gerne erledigt habe.

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Find ich auch: Toller Schreibstil - freu mich ebenfalls auf MEHR :-D 

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Fand vor allem nachstehende Zeilen sehr cool und werde ich in meinen Wortschatz / Game einbauen 🙂

Opener:
Uchiha: „Gibs zu, du hast dir diesen Song gewünscht?“ (Song war ziemlich albern)

Close:
Nach einer Weile meinte Clara „Du lernst Menschen (Frauen?) wohl immer auf diese Art und Weise kennen?“ Uchiha: „Warum auch nicht?“ Clara: „Ich glaube viele machen es sich da bestimmt schwerer als es sein muss.“ Uchiha: (*holt Handy raus) „Vielleicht, dabei ist es recht einfach.“ Reiche in den Moment mein Handy mit ihrem Namen in der obersten Zeile. NC

 

Kann mich den Mädels nur anschließen, macht Spaß zu lesen - gerne mehr!

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Am 3.12.2019 um 10:49 , BMW-Cat schrieb:

Find ich auch: Toller Schreibstil - freu mich ebenfalls auf MEHR :-D 

I like the way you thinking 😄 .

Am 3.12.2019 um 17:27 , Yolo schrieb:

Kann mich den Mädels nur anschließen, macht Spaß zu lesen - gerne mehr!

Freut mich zu hören 🍻.

In der Zeit wo ich diese ersten Geschichten niederschreibe, konnte ich mir nicht erklären woran es lag, dass alles so einfach schien. Weshalb das Gefühl von “Unvollständigkeit“ nicht aufkam. Also begann ich zu analysieren, wieder einmal auf der Suche nach einer Zauberformel. Und endlich … die ersten Misserfolge kamen. Ein gewisser Alltag, in dem andere Lebensbereiche wieder intensiver angegangen wurden, half mir dabei zu reflektieren und den Unterschied zwischen Vorher und Nachher zu erkennen. In Kombination mit Pooks Weisheiten, die ich mir hin und wieder gerne durchlese bin ich der Überzeugung, dass wenn alles stimmig war, alles ohne Druck, ohne Erwartungshaltung, mit einer inneren Zufriedenheit stattfindet. Hat man seine Persönlichkeit bestmöglich zum Ausdruck gebracht sind Körbe tatsächlich angenehm.

Ich vermisse Daygame. Die Vorweihnachtszeit mit den gefüllten Malls sollte was dagegen tun können.

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Innere Zufriedenheit, Selbstliebe und -Akzeptanz, sind in meinen Augen sowieso der Key für alles im Leben <3.

Wünsche Dir viel Spass und gutes Gelingen für Deine Streifzüge durch die Malls ;-) - halt uns up2date!


Liebe Grüsse von mir

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Mit Clara war ich in der Cocktailbar recht schnell auf einer Ebene. Haben den Flow von der Nacht als wir uns kennengelernt haben aufgegriffen und diesen versucht zu rekonstruieren. Sie war schon etwas flirty unterwegs. In einem für sich allein stehenden Nebensatz meinte sie „Nee, ich kam nicht“ Uchiha: „Das kann man so nicht sagen.“ Einem „Hat er nicht gesagt“-Blick folgte ein Lachen.  

Haben so manche Gemeinsamkeiten festgestellt und bin mit Anmerkungen auf ihr Berufsfeld eingegangen. Veganertum und Klimawandel waren auch dabei. Erst als wir vor ihrer Haustür standen kam es zum Rumgeknutsche. Danach lehnte sie sich an meine Schulter … so als ob sie sich geborgen fühlt. Lange Rede kurzer Sinn, wir vereinbarten das nächste Treffen bei ihr. Asiatisch kochen.

Im Nachhinein betrachtet war dies wohl der Punkt, wo ich nicht mehr achtsam gewesen bin und das ein oder andere Anzeichen bei mir und bei ihr übersehen habe.

Vor diesem Abend war ich mega gut gelaunt und war mir sicher, das kann nur gut werden. Dem war den ersten zehn Minuten auch so, aber dann brachte sie eine Bemerkung, die mich für die Zeit am Esstisch etwas aus der Bahn geworfen hat. Bin mir gar nicht mehr sicher was es war, auf jeden Fall war ich voll im Analysemodus. Echt nicht gut. C&F war mies, inkongruentes Verhalten hoch 10. Wollte eigentlich gehen. Dass sie sich auf die Lehne der eigenen Couch setze, nachdem ich genügend Platz gelassen habe, bringt es wohl ganz gut zum Ausdruck. Hab auf Pause gedrückt, abschalten, sag einfach was Sache ist. Hab ihr mitgeteilt, dass mich momentan einiges beschäftigt, nicht nur, weshalb ich nicht wollte, dass sie in meine Wohnung kommt, sondern auch so generell. Ich war an einem Punkt, wo ich tatsächlich nur reden wollte. Wusste, dass mich der Arschtritt dafür wahrscheinlich erst später trifft, aber war mir in diesem Augenblick egal. Sie war überraschend entgegenkommend.

War dann auch wieder gut. Haben uns etwas über instagram lustig gemacht, zwischendurch über ihre Beine gestreichelt. Irgendwann dann geküsst. Hab mich ganz gut darin verlieren können, weil sie zwischendurch immer mal für drei Sekunden inne gehalten hat, unsere Lippen sich kaum berührten, bis es dann heftig weiter ging. War mir neu, nehm ich mit. Hatte sie dann irgendwann auch auf dem Schoß.

Clara: „Was hast du dir eigentlich von diesen Abend erhofft?“ Uchiha: „Abgesehen davon? Weiß nicht, Bauchgefühl sprechen lassen und schauen dass du mir nicht zu nahe kommst.“

Clara: „Hat ja gut geklappt.“ Uchiha: „An dem Übergang zu deinem Bett arbeite ich grade.“

Clara: „Bin gespannt.“ Uchiha: *aufgestanden und sie an der Hüfte haltend* „Ja hey, war cool, aber ich packs dann auch …“

Clara: „Doofer Übergang.“ Uchiha: „Hast du ein besseren Vorschlag?“ 

Von da an haben wir uns knutschend den ewig langen Gang bis zu ihrem Bett vorgekämpft. Erste Runde war wieder etwas ernüchternd … dann aber diese Küsse mit der leichten Verzögerung, wo man es nicht mehr abwarten kann bis es endlich weiter geht. Gab mir den Rest, um mich vollkommen darauf einzulassen. Und wie sie mir ihr Gesäß entgegenstrecken konnte, holy moly.

Am Morgen reichte ein Blick von ihr. Nachdem anfänglichen Streicheln wanderte meine Hand über ihren Rücken bis zum Po und weiter. Werde ihre Bewegungen vermissen. Wie und warum später in einem extra Beitrag wo ich evtl. „Fehleranalyse“ betreiben werde.

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Das erste Date mit Nele kam durch ein recht sachliches Schreiben zustande. Zweideutigkeiten wurden gekonnt ignoriert oder missverstanden, daher habe ich es lieber schlicht gehalten, nett, zielstrebig mit ein paar Emotionen. Am Donnerstag haben wir uns direkt vor dem „Eventwerk“ wieder getroffen, um nahtlos dort anzuschließen, wo wir aufgehört haben.

Der Einstieg war etwas holprig, nachdem ich dann aber das halbe Milchkännchen bei unseren Kaffee aus Nervosität(!) umgehauen habe und mit einem Schmunzeln meinte, dass wir Männer manchmal aber auch eine Sauerei machen, wurde es etwas lockerer. Haben Pläne geschmiedet, wie wir uns mit ihrem Baby von der Arbeit (genaue Berufsbezeichnung hab ich vergessen) und dem Husky aus der Bar absetzen können. Zum Beispiel in einem fremden Land, wo wir nicht auffindbar wären. Nach einer kurzen Fahrt, wo sie mir vorrangig von ihrer Familiengeschichte erzählt hat, sind wir dann auch bei einem Reisevortrag des entsprechenden Landes eingekehrt. Die Wahl hat der Verführung bestimmt keine Beihilfe geleistet, eingerissen hat sie aber auch nichts, da wir beschlossen haben einfach zu gehen, wenn es uns nicht gefällt, wir uns über Reiseerfahrungen ausgetauscht haben und ich die Sprache etwas beherrsche. Nach den fast zwei Stunden, sind wir in ein Studentenclub mit Livemusik eingekehrt, da sie sich bereits beim Schreiben gewünscht hatte, dass ich ihr die Stadt etwas näher bringe.

Zwischenzeitlich bin ich doch recht hellhörig geworden, da sie bereits ihrer Familie von mir erzählt hat, viel von ihren Schwestern und überhaupt das Gefühl aufkam, dass ich als neuer Freund ran gezüchtet werde. Die Meinung sollte sich beim zweiten Treffen ändern. An dem Abend wollte ich erst mal testen, wie sie auf Anspielungen reagiert. Zum Beispiel mag sie ja überhaupt keine Überraschungen, da sie schon heute nicht wusste, was sie anziehen sollte. Worauf ich entgegnete „Na gut, dann zieh das nächste Mal doch bitte Reizwäsche an.“ Generell kamen solche Bemerkungen gut an und wurden mit einem Lachen hingenommen. Auch versteckte Komplimente wie „Dein Duft hat mich beim Vortrag doch schon ein wenig abgelenkt 😉“ wurden positiv aufgenommen. Unsicherheit kam bei ihr auf, als ich irgendwann die Routine „Erdbeerwiese“ aus meinen Erinnerungen gekramt habe. Sie hat sich gerechtfertigt, dass sie einen Typen niemals schnell ranlassen würde und sich doch recht gut beherrschen kann, was das betrifft. Kann ja sein, geküsst wirst du heute trotzdem.

So schlendernden wir noch etwas durch die Stadt und Einkaufspassagen, Stimmung war gut. Da wir schon auf dem Rückweg zu ihrer Haltestelle waren, wurde es höchste Zeit doch mal zum Zug zu kommen. Den Kuss ganz aufs Ende zu schieben, versuche ich tunlichst zu vermeiden, bisher war der Moment aber auch nicht gekommen. Da … eine warme Passage mit gedämmtem Licht, sodass man grade noch sieht, was in den Schaufenstern steht, etwas abseits von den anderen Gestalten der Nacht. Uchiha: „Um das nochmal zusammen zu fassen, deine Lieblingsbeschäftigungen sind tatsächlich nur A,B, und C? Sonst gibt es nichts, was dein Herz höher schlagen lässt?“ Während des Satzes bin ich langsamer geworden und letztendlich stehen geblieben. Drei Sekunden hab ich ihr Bedenkzeit gelassen und meinte dann „Ich wüsste da was“, KC. Hat sie verlegen gemacht, war süß. Wollte es trotzdem noch etwas pushen und hab ihr angeboten sie heimzufahren. Bis zum Auto war Gesprächsverlauf wie vorher. Im Auto war es dann von mir fast 15min ungewollter Monolog. Hab mich gewundert, was los ist. Vor ihrer Haustür angekommen ist sie auch recht fix mit einem „Vielen Dank für den Abend, Ciao“ ausgestiegen. Wtf … naja, lässt man ebenso stehen.

Am nächsten Morgen hatte ich auch schon eine Nachricht von ihr mit den Zeilen „ich wollte mich nochmal für mein vieles und ständiges Reden entschuldigen, sowie meinen „Abgang“, weil ich nicht wirklich wusste, wie ich dir tschüss sagen sollte“. Hat sie sich doch wirklich Gedanken darüber gemacht, ob der Kuss gut war. Uchiha: „Hab mich nur gewundert warum wir keine zweite Runde eingelegt haben.“ Nele: „Wusste nicht ob du das wirklich möchtest“. Uchiha: „Meiner Erfahrung nach ist es immer besser zu tun, wonach einem ist … abgesehen von Kollateralschaden versteht sich.“ Daraufhin hat sie sich herausgefordert gefühlt und gemeint, dass sie in der Passage nicht hätte weiterlaufen sollen und was nachholen muss …   

_____

In der 1,5 Wochen WA-Kommunikation zwischen unseren Treffen ist sie teilweise schon recht schnell nervös geworden, hat hard to get Sprüche von mir zu ernst genommen und nach zwei Tagen nicht Schreiben kam „Eigentlich wolltest du dich ja gestern melden, war jetzt nicht der Fall, aber wie sieht das denn nun nächste Woche aus?“ Denke mehr Invest geht nicht, weshalb ich sie direkt angerufen habe. Keine Regung, daraufhin die Nachricht von mir: „Gib Bescheid, wenn du dich traust den Anruf entgegen zu nehmen.“

Ruft sie nicht wirklich angetrunken 0:30 zurück? Bin trotzdem ran gegangen. Date für Sonntag 15:00 Uhr, Schlittschuhlaufen ausgemacht. Tss, Mut antrinken, so ist das also. Hat sich für den peinlichen Anruf entschuldigt, dabei waren ihre Freunde im Hintergrund auf dem Weg zur Bahn mit ihren Sprüchen das einzig peinliche.

Airbnb gebucht, Sonntag 4h zu früh in Neles Stadt eingetroffen, am Folgetag Termin, passt. Die vier Stunden habe ich genutzt, um etwas Streetgame anzukurbeln. Ist dann auch dabei geblieben. Irgendwie Regenstimmung, kein Set in Sichtweite worauf ich wirklich Lust gehabt hätte. Und dann bääm 2 Sekunden, 3 Sekunden Augenkontakt und … nichts. War perplex. Shit. Einfach so davon kommen lassen. Diese AA … irgendwie habe ich sie vermisst und auch nicht. Wie ich darüber nachdenke, rennt schon Set 2 an mir vorbei. Gott, wie das nervt. Ok, egal. Kaffee und auf zur Airbnb. Strafe vom Universum folgte direkt: Cockblock vom Vater, der spontan zu Nele unterwegs ist und den Umzug zu Ende bringen möchte. Dam, bitter. Kurzes Durchatmen und Aufraufen. „Naja … ich übernachte heute sowieso in Stadt. Wenn du dir von dem Sonntag etwas Abwechslung versprochen hast, dann lass ich mich bestimmt noch zu einem Abend in einer Sportsbar überreden“. Daran ein Foto von der Passage, wo wir uns 1,5 Wochen zuvor geküsst haben mit dem Untertitel „Treffpunkt“.

19:00 kam sie dann auch auf mich zu. Hätte sie direkt auffressen können, sie mich auch. Hätten wir beide machen sollen. Wäre uns die Sportsbar erspart geblieben, die jedoch zu einigen Berührungen geführt hat. Uchiha: „Freut mich dich wiederzusehen, Nala“, Nele„Immer noch Nele, wann merkst du dir das endlich?“ Hatte sie auf der Party mit falschem Name angesprochen. Sie wusste, dass ich sie nur aufziehen wollte. Nach Sportsbar und deutlich sexuelleren Anspielungen von ihr, hab ich sie zu meiner Airbnb eingeladen, weil diese eben einen recht guten Ausblick auf die Stadt gibt. Sie hat kurz gezögert. Hat sich dann auch erledigt mit: „Glaube so schnell kann ich dir diesen Ausblick nicht wieder bieten“. Auf der Terrasse, meinte ich, dass sie jetzt also mehr das macht, wonach ihr ist? Daraufhin geht sie erstmal mit einem Lächeln zwei Schritte von mir weg. Da kann jemand ja spielen, geht doch. Uchiha: „Kannst du dich noch an den Moment erinnern, als wir heute in der  Passage aufeinander zugelaufen sind?“ Nele: „Du meinst … so?“ Endete in 10min rumknutschen. Daraufhin Gespräche über Freiheit, Verantwortung im Leben, usw.. Zurück im Zimmer hab ich mich selbstverständlich aufs Bett gesetzt und wollte eine Serie anmachen. Sie steht nach 5min immer noch in Jacke in der Ecke und tippert auf dem Handy rum. Bin dann auf sie zugekommen, Heizung höher gedreht und gemeint, dass sie von hier bestimmt einen echt schlechten Blick haben wird. Kaum bis gar keine Reaktion.

Uchiha: „Nele *in Augen guck* ich lass meine Finger von dir, versprochen, ich merk schon, dass das heute einfach nicht richtig wäre“ (In dem Moment habe ich das wirklich so gemeint)

Nach einer Folge jerks. mit zwischenzeitlichen Gesprächen, Display aus, Musik an und hab mich ihr gewidmet. „Weißt du, dein Duft bringt mich schon wieder durcheinander“. Dann angefangen an ihren Hals zu knabbern. Irgendwann sind wir immer mehr unter der Bettdecke verschwunden. Nachdem ihre Hände irgendwann unter meinem Shirt gewandert sind und meine ihren Po massierten, Nele: „Wie war das vorhin … versprochen?“ Uchiha: „Ja, jetzt bereue ich das ein wenig“. Dann kam aber auch nichts mehr, außer ein Moment wo ich dachte nochmal Unsicherheit gesehen zu haben, den sie mir mit „Halt die Klappe und nimm mich“ quittierte. Gesagt, getan.

Während wir später nebeneinander lagen, meinte sie, dass es ihr schwer fällt Nähe zu zulassen und sie gern schaut, wie gut sich das über einen Zeitraum verhält. Dass sie sich in der Hinsicht selbst nicht versteht. Ich hoffe sowas gesagt zu haben wie „wir müssen ja auch nichts überstürzen“, bin jedoch recht müde gewesen und weiß nicht worüber wir geredet haben.

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Ich betreibe auch kein 0815 Pickup nach altem Schema. Ich mag es nicht, so einfach in die Fußgängerzone zu latschen und da irgend wen anzuquatschen. Ich kann es, aber ich mag es einfach nicht.

Club ist mein Revier, bin ein guter Tänzer, habe sogar einen Tanzpreis auf einer Privatparty gewonnen. Ich eskaliere, ja. Aber wirklich nur wenn ich mir sicher bin. So schnell wie möglich durcheskalieren ist einfach nicht meins, genauso wenig an einem Abend 30 Frauen anzuquatschen. Ich suche mir da lieber immer zwei drei Sahnetorten raus und geh auf die zu. Dabei lasse ich auch eher den Charakter entscheiden ob ich im Game bleibe, ist sie scheiße bin ich weg.

Bin auch nicht mehr frustriert wenn nix geht. Das war vielleicht mal so. Habe noch ein langes Leben vor mir und F+ in meinem Freundeskreis, wenn ich Sex will bekomme ich ihn. Bin aufgrund extremer körperlicher Gewalt im Kindheitsalter auch nicht so in der Lage, jeden Affen anzufassen, mag ich einfach nicht. Bei mir läuft das eher so dass die Frauen touchy werden, dann spiegel ich, sollte sie mir optisch gefallen. 

Club ist für mich einfach das Game mit am Meisten Aktion. Gehe aber überwiegend in abgefuckte Schuppen, weil ich aus der Punk Szene komme. Gibt in meiner Stadt auch die Barbie Schuppen, aber die fand ich immer schon langweilig. von der Musik ganz zu schweigen. 

In dem Sinne wünsche ich dir viel Erfolg. Zur Variation: Viele Wege führen nach Rom. Jeder sollte seinen eigenen Stil finden. Sich künstlich als etwas zu verkaufen, was man nicht ist, läuft nicht. Das merken die Mädels doch sofort. 

bearbeitet von HorsttheWorst
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Hey @HorsttheWorst, danke für die Sicht der Dinge, sehe da ein paar Übereinstimmungen. Kleiner Teil meines Freundeskreises ist noch in der Punk Szene unterwegs, nettes Geplauder mit ihnen gibt mir nach wie vor was.

Verstehe was du meinst, wenn du vom "alten Schema", "irgendwen anquatschen" sprichst. Grade wenn man auf PU trifft und/oder weniger Augenmerk auf Innergame gelegt hat, neigt man (wie auch ich anfangs) gern zum überdrehen. War aber wichtig das für mich zu erkennen. Kann mich seitdem besser einschätzen und weiß welche Muster im Hintergrund ablaufen. Diese Erkenntnisse haben wiederum positive Auswirkungen in anderen Bereichen meines Lebens. Wenn es sich also in den Moment für richtig anfühlt, dann sollte man dem auch erstmal nachgehen, bevor man überhaupt nichts macht. Hinfallen gehört eben dazu. 

Früher oder später wird man mehr oder minder hart damit konfrontiert. Dann ist es entscheidend, ob man bereit ist an sich etwas zu ändern oder Ausreden zu suchen. Die Investition in sich selbst lohnt sich mMn im Long-run immer. 

Ich war früher überhaupt kein Fan von Club und lauter Musik. Ist nach wie vor nicht mein Revier. Die Gründe dafür saßen aber nicht im außen. Mittlerweile weiß ich, wie ich das für mich handhaben muss. Fühl mich wohl, ab und zu läuft was, sehe aber auch hier deutlich Potenzial eine bessere Stimmung zwischen mir und der Frau entstehen zu lassen. Set öffnen, für 5-10 Minuten drin bleiben kein Problem mehr, hier und da bisschen C&F. Bei Frauen wo aber nichts zurück kommt, bedeutet 15min tanzen cool, aber das war es dann auch, verläuft es sich dann einfach und zwar sie in die eine, ich in die andere Richtung. Macht man da, früher isolieren von der Tanzfläche?

Andererseits sollte man sich auch dort aufhalten, wo der Typ Frau den man sucht häufiger anzutreffen ist. Um etwas die Überleitung zum FR zu bekommen. Daygame war und ist viel mehr meins. Gestern in der Stadt unterwegs, einfach schlendern und zusehen nicht "irgendwen anzuquatschen". Nach 20 Minuten erspähte ich auch so ein wunderbares Wesen auf der anderen Seite der Einkaufspassage. Wusste bereits als ich sie gesehen habe "Das kann nur gut werden". Waren also auch keine Zweifel da, als ich um dieses Geländer bin um ihr in das Geschäft zu folgen. Und dieses Strahlen in ihren Augen beim ersten Wortwechsel brrrr ... . Wäre dieser Satz nicht gefallen "Leider muss ich dich enttäuschen, da ich einen Freund habe ..." wäre demnächst auch ein FR zu ihr gefolgt. Haben uns mega gut verstanden. Die 10 Minuten sehe ich selbst viel mehr als "Erfolg" an, (als ... sucht euch was aus) weil mir klar war, dass ich bei den Frauen landen kann, die zu mir passen.

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Jeder hat so seine Präferenzen. 

Im Club, klar separieren, wenn sie touchy wird. Irgendwann fragen wohin, ob man mitkommt zu ihr, wenn nicht Nummer holen. Auf der Tanzfläche eskaliere ich nicht viel, ist mir einfach zu sehr im Mittelpunkt.

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… eine andere Stadt, raus kommen, ablenken, aber nicht verdrängen.

Cool, erster Eintrag fertig. Wird schon was Gutes mit sich bringen, wenn auch nicht sofort ersichtlich.

„Könnte nach hinten los gehen.“ „Was?“ „Naja, Outcomeindependence sieht anders aus.“  Mh, Unterbewusstsein also. „Ja stimmt schon, aber schau Lerneffekte sind größer wenn sie unangenehm sind und außerdem muss ich mich dem stellen. Du weißt schon, Meinung anderer abwägen, reflektieren, mich nicht wieder drücken indem ich mir was zurechtbiege oder aufgebe.“ „Aufgeben?“ „Ja verdammt, nicht das eigene Potenzial ausschöpfen, bequem werden, nervt.“ „Muss aber auch sein, mentale Gesundheit, weißt?“ „Klar, wir wissen aber beide, dass es nicht das Leben ist, bzw. ich nicht in dem Zustande lebe, den ich mir vor zehn Jahren vorgestellt habe.“ „Haste etwas vernachlässigt, wird ein Stück Arbeit, Sticking Points ausarbeiten.“ „Du hast es erfasst.“ „Hm, aber die letzten paar Wochen, sahen doch gar nicht so verkehrt aus.“ „Mag sein, speichere diesen Mode mal ab … irgendwas mit gefährlich, mehr dem nachgehen, was sich gut anfühlt, nicht ergebnisorientiert.“ „Ergebnisorientiert? Hast du drüber nachgedacht wenn die Zahlen nicht stimmen, du also nicht ablieferst. Was hat der Thread dann für einen Sinn?“ „Ach komm, wir wissen beide, dass das nicht das Ziel ist.“ „Stimmt, was dann?“ „Na hab ich doch geschrieben, Fun, Austausch, Stories.“ „Ist es das wirklich? Dachte neulich den wahren Hintergrund gelesen zu haben, lass mich mal suchen … Success = Maximizing Happiness with whichever woman or women you prefer … besser?“ „Jo passt ziemlich gut. Sollten öfter solche Gespräche führen“ „Wird unangenehm.“ „Warum das denn?“ „Weil Freunde unangenehme Wahrheiten aussprechen.“ „Ist doch gut, komm ich schneller voran“ „Oohhkayyy … Clara und Nele waren eine Art Glücksgriff, du hattest deinen Spaß, irgendwas haut aber nicht hin, Attraction zu gering, etwas viel Invest?“ „Blödsinn, das bildest du dir jetzt aber ein, kann doch auch mal unkompliziert laufen.“ „Wie du meinst.“

Clara konnte ich derzeit nicht besuchen. Fiese Krankheit hat sie erwischt. Nach fünf Tagen Auszeit weiß sie nicht, wie sie den Haufen Arbeit, der sich angesammelt hat nachkommen soll. Wir schreiben 2-3 Nachrichten pro Tag, ich noch weniger, den ein oder anderen Tag gar nicht. Denke sie muss doch merken, dass „Wie war dein Tag, was machst du?“ null Mehrwert hat. Warum mach ich da keine Ansage oder sowas in der Richtung? Wer weiß. Nele schreibt etwas lockerer, flirty bis leicht dirty. Dementsprechend locker bleiben die Gespräche und nächstes Treffen wird ausgemacht. Alles schick soweit.

Sport ist wieder mehr in mein Leben gerutscht. Facebook wird durchgescrollt, alle 4-5 Tage flattert eine Nachricht von Tina rein. Wir beschließen über Whatsapp weiter zu schreiben, sie will mich an ihre Mitbewohnerin verkuppeln. Wird mir sympathisch dieses zierliche Geschöpf, cooler Humor. Ich werde auf einen Post eines Freundes aufmerksam. Ich habe ihn an einem Wochenende vor ca. einem Jahr kennengelernt, da unser Freundeskreis sich überschneidet. Haben recht schnell bemerkt, dass dem anderen PU kein Fremdwort ist. Damals beide in einer Beziehung reißen wir unsere Witze, schicken uns in Sets, bisschen was beweisen. Blub. Wir bleiben in Kontakt, es ergibt sich ein Jahr lang kein gemeinsames Wochenende, um seiner Einladung im Ausland nachzukommen. Als ich ihn anschreibe stellen wir fest, dass wir beide wieder auf der Pirsch sind und er demnächst ein Wochenende in D-Twon außerhalb Deutschlands ist. Zack Unterkunft gebucht. Gut gelaunt schaut man nichts ahnend aufs Handy:

Clara. Text mit weißem Hintergrund von oberer Kante des Displays bis unten. Muss gar nicht lesen was drin steht, das Ding ist durch. Nach 30min dann doch neugierig: „Hab mir letzte und diese Woche viele Gedanken gemacht *wer macht denn sowas?* … viel los … brauch irgendwie Männerabstand … regelmäßig unverbindlich treffen tut mir nicht gut … für Kennenlernen fehlt die Zeit … so kommen beide heil raus … lieber schriftlich weil liegt mir die ganze Zeit auf dem Herzen, wohl fairer jetzt zu schreiben.“ Hm, hm was will Mann machen, abnicken.      

Egal, deswegen sieht man immer zu, dass Alternativen da sind.

2 Tage später, Nele. Text, weißer Hintergrund, nur das halbe Display.

„Hab den ganzen Tag überlegt, wie ich das schreiben soll … Morgen wird leider nichts. Läuft nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, bzw. gedacht hätte … man merkt den Altersunterschied, kann nicht so locker mit umgehen, wie gehofft ... tut mir echt leid …“ Selbst der kurze Anruf danach wirkt einleuchtend, dass sie momentan keine Ahnung hat, was sie eigentlich will. Aus irgendeinem Grund soll ich mich nochmal in 3 Wochen melden.

Bei beiden kein Drama und Chemie war wenigstens in Ordnung. Dreck. Nix zum Überwintern. Zumindest noch nicht. Ich lass mich auf die Couch fallen und werfe den Kopf in den Nacken, Blick zur Decke. ... „Kann doch nicht wahr sein.“ Ich höre eine Stimme, die versucht in einen Hinterraum zu verschwinden, es aber nicht rechtzeitig schafft. „Ahahahahaha …“ „Das kann ja was werden …“

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Emma

In D-Town angekommen warte ich auf das Go von Marc. 16:00 wollen wir uns am abgemachten Ort treffen, bin zehn Minuten in Verzug und eile durch die Touristenmassen. Auf den Weg dorthin ein zweiter Blick zu dem Typen, der an der Balustrade zur U-Bahn steht und aufs Handy schaut. Uchiha: „Marc, was geht?“ Marc: „Hehey, geiler Typ, wie … hast du das gemacht?“ Uchiha: „Ist doch nur ein Jahr her gewesen als wir uns zuletzt gesehen haben.“ Marc: „Ja trotzdem, was zum …“

Marc … ist seit 6 Stunden in der Stadt, war zwischendurch bereits im Daygame und hat Tatjana angesprochen, mit der wir uns am Abend und ihrer Gruppe in einer Localbar treffen. Er erzählt mir von seinen zehn Plattformen, die er gleichzeitig auf Reisen nutzt, um unter die Leute zu kommen und von einem Typ mit dem er letztens rum gehangen hat. Zweimal schon hatte der die perfekte Woche durchgezogen. Letztens eine Gala besucht, wo wohl nur 10nen anwesend waren. So eine Frau müsste man haben. Für meinen Geschmack alles etwas zu sehr im außen behaftet, aber er wird seinen Weg gehen. Ich hab da eher dieses Urvertrauen ins Universum. 

Es bleibt gar keine Zeit um gemeinsam durch die Straßen zu streifen, wir treffen in 15 Minuten Susi, die auch auf einen der besagten Onlineportalen abhängt. Zu dritt ziehen wir in eine Bar ein, coole Atmosphäre, man versteht sich. Ihr Job ist es Fallschirme schneller als ihre Konkurrenten zu packen, weil sie nach Zeit bezahlt werden. Qualifikationen dafür muss man wohl haben. Sie reist viel und kann drei Sprachen fließend. Marc will schauen wie sie drauf ist. Der Prinz auf dem weißen Hengst soll es schon sein, warum sollte man sich mit weniger zufrieden geben. Steve, eine weitere Bekanntschaft von Marc, schließt sich der Runde an. Familie seit 3 Jahren in Sack und Tüten. Wir essen zu viert gemeinsam Abendbrot, typische Land-Küche.

Marc beschließt Susi morgen zu daten, heute passt das für unsere Pläne einfach nicht. Kurz sein Hotelzimmer aufgesucht, Espresso-Geruch liegt in der Luft, über normale Dinge quatschen, abschalten.

In der Bar von Tatjana angekommen, welche gleichzeitig auch als Brauerei fungiert, begrüßt uns eine Gruppe von fünf Frauen, alle leicht angeheitert, alle nett, alle nicht unser Typ. Die Gespräche taugen, um bisschen in Stimmung fürs Nachtleben zu kommen. In der Bar wird Folkmusik live gespielt und in geselliger Runde getanzt. Nach 15 Minuten bin ich mir mit Marc einig, „Wir müssen weiter!“. Wenn da nicht Steve wäre. Der hat nämlich gefühlt Freigang und genießt die Aufmerksamkeit von den Frauen. Meine Gesprächspartnerin nimmt es mir übel, dass ich nicht einsehen möchte, dass dies die beste Bar für heute Abend ist. Woanders werden wir nur Männerüberschuss vorfinden und ganz sicher kein Spaß haben. Ich versuche sie zu beschwichtigen, dass wir nur zu Besuch sind und so viel wie möglich von der Stadt und dem Nachtleben sehen möchten. Nachdem wir Steve endlich soweit hatten, dass er sich die Nummer geben lassen soll, sind wir auch von dannen gezogen. Marc schickt mir zwei Tage später ein Screenshot, wo Tatjana für jemanden aus der Runde meine Nummer besorgen soll. Er gibt mein fb Kontakt weiter, ich bekomme jedoch nie eine Anfrage. 

Draußen auf der Suche nach einer gescheiten Location eröffnen jeweils Marc und ich ein Set. Ich finde meine attraktiver, außerdem zwei von der Sorte, die auch mit auf die Suche kommen. Beide sind bereits zu geschafft und geben bei dem zweiten Club, der uns nicht gefällt auf. Good night, have fun.    

Doch da 0:45 ein Lichtblick. Die Gaderobenmagd draußen vor der Tür, die keine ist, sagt uns, dass es nicht mehr und nicht weniger als ein angenehmer Club ist. Reicht uns … endlich Action.

So wie wir unsere Jacken los geworden sind, stehen wir neben einer Eckbar und warten auf die Getränke. Sitzen da nicht direkt 3 Frauen vor unserer Nase, was mir und Marc ein Grinsen ins Gesicht treibt, als sich unsere Blicke treffen. Kurz ausgetauscht, Steve ist noch nicht da. Ja komm, egal. Marc öffnet, Set vollkommen auf ihn konzentriert, bzw. waren die Blicke bereits auf ihn gerichtet, da er an der Ecke saß. Ich warte kurz die Reaktionen ab, scheint zu hooken. Jetzt heißt es schauen, wer mit wem harmonisiert. Eigentlich wollte ich mit Barbara reden, welche am weitesten von uns weg stand. So hätte ich aber Nadja vollkommen links liegen gelassen. Also erstmal mit Nadja reden, weil das einfach am natürlichsten wirkt. Uchiha: „You see, thats the way beer and wine coming together.“ Ziemlich coole Persönlichkeit, redet sofort über ihr Land und die Gewohnheiten dort. Uchiha: „Ach was, du kommst aus der Ecke? Weißt du wer da auch wohnt? Steve (ich muss mir ein Lachen verkneifen).“ Welcher grade rechtzeitig um Ecke kommt. Was für ein Timing, ab zu Barbara. Uchiha: „Ihr scheint alle drei recht gut befreundet zu sein.“ Barbara: „Ja genau, weil …“ Uchiha: „Warum musstest du vorhins eigentlich so grinsen, als du den beiden zugehört hast?“ Barbara: „Ich kenne sie einfach schon länger und weiß genau, dass sie Dinge genau überdenkt, bevor sie sie ausspricht.“ Uchiha: *kopfkratz „Ja, kommt mir bekannt vor, egal, bla ….“

Gespräch mit Barbara läuft ca. fünf Minuten, bis sich plötzlich jemand mit schwarzen Haaren abrupt von Marc abwendet und geht. Wer da grade vor meinen Augen verschwindet ist übrigens Emma. Fragender Blick zu Marc. Sein Gesichtsausdruck in Verbindung mit einem leichten Kopfschütteln verrät mir, dass er bei diesem Mädel nicht landen wird. Krallt er sich doch direkt Barbara, obwohl gute Stimmung zwischen mir und ihr herrscht. Was ein uncooler Move. Kurz die aufkeimende Fassungslosigkeit mit Bier runtergespült. Man muss das große Ganze sehen.

Emma kommt zurück und die drei Typen kleben den zwei Freundinnen ja immer noch an der Backe. Sie stellt sich neben Marc, diesmal nicht von mir abgewandt und wir sehen uns das erste Mal diesen Abend in die Augen. Holy Fuck, ich bin sofort on, glaub das merkt sie. Ein Gefühl der Selbstsicherheit und Vorfreude durchfährt mich. Zum Glück haben wir bei der Suche nach einem Club nicht aufgegeben. Das war die Belohnung. Danke.

Uchiha: „Du bist ein Vampir, stimmts?“ Emma: „Was 😄, wie kommst du denn darauf?“

Uchiha: „Deine Augen … sie sind klar und fokussiert, ständig auf der Suche nach einem Opfer.“ Emma: „Haha, maybe.“

Uchiha: „Pech für dich, dass ich zu der Spezies der Lykaner gehöre, aber ich kann dir helfen heute ein Opfer zu finden.“

Emma: „Was, du willst mir helfen, wie ich meine Beute erlege?“

Uchiha: „Ganz recht, ich bezweifle, dass du das alleine hin bekommst.“

Sie kneift ihre Augen zu einem „Dir werd ich's zeigen“- zusammen. ... Emma: „Was ist mit ihr, was siehst du in ihren Augen?“ *fingerzeig auf Nadja

Shit, ich hatte ein Draht zu dir, ich kann doch auch nicht jedes Mal richtig liegen. Ok, dann hoffe ich, dass sich mein Gefühl nicht im Stich lässt. „Zeig mal“ Nadja zieht direkt mit und ist gespannt. Kurz das Gespräch von vorhin in Erinnerung gerufen und Augenkontakt wenigstens 3 Sekunden halten. Pause II

Uchiha: „Nun, bei ihr ist es etwas anderes. In ihr steckt ein kleines Mädchen, viele Emotionen, trotzdem ist sie stark darauf bedacht als selbstbewusste Frau wahrgenommen zu werden und gibt sich dementsprechend.“ Ihr hättet die Gesichtsausdrücke von den beiden sehen sollen. Voll ins Schwarze.

Ich würde behaupten Emma hat ihr Opfer für heute gefunden. Sonst wäre sie nicht zwei Schritte näher gekommen und hätte angefangen fragen über Herkunft etc. zu stellen. Uchiha: „Lykaner verraten doch keinem Vampir ihre Geheimnisse. Wobei ich könnte dir meine Jagdtechnik demonstrieren.“ Emma: „Wie?“ *Blick aufs Getränk. Leer. Uchiha: „Nicht im vertrauten Umfeld, zu viele Augen und Ohren, die uns belauschen, lass da rüber an die Bar gehen.“ Kurzes Misstrauen mit Wiederholung beiseite gewischt. „Natürlich kommen wir wieder.“ Was über eine Stunde nicht der Fall gewesen ist. Und da verschwanden die Beiden auch schon in die tanzende Menge ohne was zu den anderen gesagt zu haben, nach weniger als fünf Minuten. Marc meinte, das war der Move des Abends. Fand ich im Nachhinein nicht. Der Move des Abends wäre gewesen Konkurrenz aufzubauen, Frame weiterspielen oder das Momentum einzufangen.

Die neue Bar war ein Graus für unseren State, kein Platz, musste aufpassen, dass wir dran kommen, gleichzeitig den Vibe zu Emma nicht verlieren. Wäre besser gewesen auf das Getränk zu verzichten, war jedoch angekündigt. Glaub ich hätte sie in anderer Atmosphäre sofort geküsst. Mist, hat mich aus der Bahn geworfen. Hätte man anders lösen können. 

Stimmung war angeschlagen. Zu verkrampft versucht auf unseren State von davor aufzuspringen. Sprachbarrieren und zu viele Erklärungen in Kombination mit Lautstärke machten es echt nicht besser. Verdammt, da ist sie so nah und doch so fern. Endlich wird eine Sitzgelegenheit frei, abseits der Lautstärke. Berührungen wie zum Beispiel die Hand auf ihrem Bein hat sie zugelassen. Sie fragt mich was passiert, wenn man mir durch mein „Fell“, die Haare fährt. „Wirst du heute nicht in Erfahrung bringen.“ mit einem „Wag es dir“-Blick. Inkongruent, aber was solls, hab ich angesetzt „Wanna see how easy it is to get hunted down by me?“ Nur ein fragender Blick. Lange in die Augen geschaut und langsam immer näher gekommen und wiederholt, dass nichts passieren wird. Hat vielleicht nur 1cm gefehlt bis sie lachend zurück ziehen musste. Sie meinte sie küsst Typen nicht mehr am selben Abend, früher ja, aber daraus hat sie gelernt. Ich meinte, bei mir sei es genau umgekehrt. Wir hätten uns gern in der Mitte treffen können. Dann kehrte Stille und Ernüchterung ein. Ich gab die Schuld immer noch dem Barmann.

Uchiha: „Weißt du, ich hätte dich heute Abend wirklich gerne kennen gelernt und eine gute Zeit gehabt, nur irgendwie macht sich das Gefühl breit, dass dies nicht der richtige Ort ist.“ (dabei mit den Fingerspitzen über ihren Rücken gefahren)

Sieht sie auch so. Kann doch jetzt nicht wahr sein. Warte mal … ist doch vollkommen egal, was für eine Sprache man spricht, es gibt eine die ist unmissverständlich.

Uchiha: „Ok Emma, shit happens, let`s rock the dancefloor.“ Emma: „Now o.O?“

Ohne Kommentar sie angelächelt und ab auf die Tanzfläche mit ihr. Hab sofort Freude an der Musik gefunden. Mal mit ihr Hüfte an Hüfte getanzt, mal auf Abstand gehalten. Wenn wir uns ansahen, konnte sie ein Lächeln nicht zurück halten. War so ein „Was ist das für ein Typ“-Lächeln. Wir sprachen darüber was es für Auswirkungen haben kann, wenn Mars und Venus aufeinander treffen. Zum Glück war sie genau die Art freaky, die ich verstehe. Ihre Grimassen, luden dazu ein, bisschen abzuspacken und sich über sie lustig zu machen.

Irgendwann war dann auch wieder die Connection da und es brauchte keine Worte. Nur Augenkontakt, langsames aufeinander zugleiten, unteren Rücken packen, ranziehen, gemeinsam hin und her wippen, Blase aufbauen. Verflucht, küssen kann sie auch noch so, dass sich der Schritt wölbt. Sie hat aber auch eine verdammt süße Schnute.

5min später kamen ihre Freundinnen zu uns auf die Tanzfläche. Hups, was denn da passiert? Ich konnte mit beiden reden, als wären fünf Minuten vergangen. Marc kam irgendwann dazu. Steve hat wohl bei der einen die Lust verloren und ist gegangen. Nadja hat dann wiederum Marc die Tour bei Barbara versaut.

Emma: „Ich such dann mal die Toilette auf.“

Uchiha: „Daran habe ich auch schon gedacht, geht mir aber doch etwas zu schnell.“ Sie verschwindet mit einem Grinsen.

Dann war viel Bewegung im Set, oben, unten im Club unterwegs. Irgendwann wieder mit Emma allein, getanzt und rumgemacht.

Emma: „Warum bist du eigentlich noch hier?“

Uchiha: „Weil du zum Glück nicht betrunken bist und wir den selben Humor haben.“

Spoiler

Beim Schreiben fällt mir auf, dass ich sie hier wohl nach draußen bzw. zu einem Heavy Makeout an anderer Stelle übergehen hätte sollen.

Guess what? 30min später war sie betrunken. Hat sie mir auch zu spüren gegeben. Hab den inneren Kampf schon mitbekommen, da fehlt es mir leider an Erfahrung. Hätte sie mega gern mit nach Hause genommen und sie mich wahrscheinlich auch. Auf die Frage, ob sie noch mit Barbara zusammen wohnt, antwortete sie „Kannst du knicken.“ Das sind solche Momente wo ich mich tatsächlich ärgere die Skills der Verführung nicht vollkommen drauf zu haben. Falls jemand Ideen hat, bitte her damit.

Bin dann auch etwas kälter geworden, aber nicht unfreundlich. Ihr Verhalten war eben einfach daneben und hat die Stimmung vermiest. Klar, war ihr Plan. Letzter Vorschlag gemeinsam auf die Suche nach ihren Freundinnen zu gehen. Nope, sie blieb stehen. Hab mir dann meine Jacke geholt und mich bereit zum Gehen gemacht. Ich hatte noch einen Zettel wo meine Nummer drauf stand, welcher eigentlich für eine Kellnerin bestimmt war, aber so wirklich hat das nicht gepasst, also hatte ich ihn im Portemonnaie aufbewahrt. Sollte ich öfter machen.  In dem Moment kam das Dreiergespann auch auf mich zu, auf den Weg nach draußen und sie sah, wie ich mich angezogen habe. Sie ist stehen geblieben. Hab ihr den Zettel gegeben und gemeint, dass sie wissen muss, was sie damit anfängt.

Emma: „Aber das ist eine deutsche Nummer.“ Wortwörtlich wollte sie auf Nummer sicher gehen, dass ich ihre Nummer habe.

Wir schreiben zwei Wochen versetzt, alle 3-4 Tage. Voller Terminkalender, 200km Entfernung. Ich muss dieses Gesicht und ihren Blick aus meinem Kopf bekommen, der Sex wäre gigantisch geworden. Mist noch eins.

Spoiler

Die zwei Wochen Texten habe ich abgespeichert. Falls jemand ein Blick rein werfen möchte, der schreibt mir einfach, dann geb ich die 2-seitige PDF mit geschwärzten Nummern etc. raus. Bin auch dankbar für Feedback, was Qualität oder Meinungen eines Regame in 2-3 Monaten angeht. Falls überhaupt. 

 

bearbeitet von Uchiha
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vor 2 Stunden, Uchiha schrieb:

Emma

Solides Game wie immer, vor allem das Opening & Isolierung von Emma war sehr gut gemacht.

„Kannst du knicken.“

"Den 3er? Mist, hat Barbara jetzt einen Freund?"
"Was meinst du? Wolltest du mich etwa flachlegen?" 
.....
"Also erzähl!"

Logistics klären ist extrem wichtig! Lass dich nicht so leicht abwimmeln bzw. aus dem Frame hauen.

Ich kenne es, wenn Frauen auf einmal im Club wieder "kalt" werden. Denke, es hatte auch damit zu tun, dass Ihre Freundinnen sie "erwischt" haben und sie ihr Bild eines braven Mädchen wiederherstellen musste. Kann auch ein Gamefehler sein, den ich hier aus dem Text aber nicht herauslese.

200km sind gay, würde da nicht viel Zeit investieren, egal wie sie aussieht.

 

bearbeitet von Yolo
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vor 3 Stunden, Yolo schrieb:

"Den 3er? Mist, hat Barbara jetzt einen Freund?"

Der wäre echt gut gekommen. :drinks:

vor 3 Stunden, Yolo schrieb:

Logistics klären ist extrem wichtig! Lass dich nicht so leicht abwimmeln bzw. aus dem Frame hauen.

Richtig. Hilft nur Übung. Vielleicht auch Tagesform abhängig. An dem Abend hat aber vieles gestimmt, kann ich also nicht als Ausrede nehmen.

vor 3 Stunden, Yolo schrieb:

Kann auch ein Gamefehler sein, den ich hier aus dem Text aber nicht herauslese.

Ich hab schon ein paar Sachen für mich daraus gezogen. War an der ein oder anderen Stelle zu verkopft. Auch nur Übungssache? 

vor 3 Stunden, Yolo schrieb:

200km sind gay, würde da nicht viel Zeit investieren, egal wie sie aussieht.

Definitiv. Aussehen passt schon, ihre Art hat es mir mehr angetan. Wenn dann muss sie schon rum kommen oder "Zufälle" ergeben sich.

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„… aber das bleibt eine einmalige Sache.“ „Klar doch.“

Wir schreiben den zweiten Weihnachtsfeiertag. Massephase von einem Monat in 3 Tage gezwängt, abgesehen vom Training. Stimmung den Umständen entsprechend durchwachsen. Diese Region in der ich aufgewachsen bin und die Menschen erinnern mich zu sehr an das frühere Ich. So sehr, dass ich merke in alte Muster zu rutschen. Ich muss hier weg. Auf der Fahrt in meine jetzige Realität kommt die Energie wieder, diese Lebensfreude … das Bewusstsein, dass ich der Verursacher meines jetzigen Lebens bin, aufgrund meiner Einstellung.

Die Ereignisse auf dem Handy überschlagen sich, Silvester neu geplant, Ausflüge zu und abgesagt, Chaos, zwischendrin Amy, die es schön fände zumindest ein gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch mitzunehmen. In meiner Wohnung sind Bekannte untergebracht, würde ich da mit Amy antanzen wäre wohl mehr als ein schiefer Blick drin. Ungünstige Ausgangslage.

Ich lasse Amy vorerst in dem Glauben, dass die Möglichkeit besteht bei mir auf der Couch zu schlafen, wir uns zurückhalten können und auf die guten Zeiten zum Abschluss des Jahres einen drauf machen. Btw. sie müsste sonst abends 1,5h Zug fahren, wenn keine Übernachtung bei mir möglich wäre.

Ich biege um die Ecke und da steht sie mit der Vorfreude ins Gesicht geschrieben. Ein Spiel aus vorsichtigem abtasten und sich über alte Fehler lustig machen beginnt. „Du und Technik … hat sich nicht geändert, hm?“, „Blödmann, hättest du mich lieber vorher gefragt“, „Du lernst es auch nie, was?“

Amy: „Was machen wir denn heute?“, Uchiha: „Wie ich schon meinte, lass dich überraschen.“ Wir blödeln rum, schießen alberne Fotos in einem Outlet. Amy: „Das Verkleiden hat Spaß gemacht, wohin jetzt?“, mit einem Grinsen entgegne ich „Das gleiche machen wir jetzt da …“ und zeige auf einen Laden mit der Aufschrift Hunkemöller. Sie grient und meint, „na wenn wir da nicht deine passende Größe finden, weiß ich auch nicht.“ Wir schlendern viel durch die Gegend, sprechen darüber was in der Zwischenzeit passiert ist, wie die Reaktionen im Zuge unserer Trennung von den Menschen in unserer Umgebung ausgefallen sind. Es wird kalt und mit einem Glühwein in der Hand auf einer Außenterrasse eines Restaurants rückt man etwas näher zusammen. „Von hier oben hat man echt eine gute Aussicht.“, ich schaue sie an „Stimmt, ich würde sagen eine der besten die ich je gesehen habe.“ Ihr Gesicht friert kurz ein „Moment, was, du meinst doch nicht, …“, „ksst ksst rutsch mal etwas, … da siehst du, der Arbeitsplatz muss überragend sein, die haben sogar eine Dartscheibe und Hängematten im Büro.“ Sie lacht.

Sexuelle Anspielungen werden darauf häufiger, ich schau ihr im Fahrstuhl auf die Lippen und sie nimmt es lächelnd hin.

Irgendwann, nicht unweit von meinem Plan B bleibe ich vor ihr stehen. „Sag, wonach ist dir heute noch?“ „Na, ich dachte wir haben noch xyz auf dem Plan, wieso?“ Ich schmunzel in mich rein, „Wenn ich dich so vor mir sehe, ist mir ziemlich danach Dummheiten zu begehen.“ KC

Amy: „Hm, ist das richtig? Also eigentlich will ich ja auch, aber ich will nicht, dass da was falsch rüber kommt.“ *Rumgemache „So viel gibt es da nicht falsch zu verstehen und außerdem haben wir letztens bereits … *Rumgemache 

Mittlerweile kennt sie meine aktuelle Wohnsituation und wir nehmen uns ein Hotel zum Austoben. Bis wir dort ankommen, versuchen wir eigentlich so gut es geht über alltägliche Dinge zu reden. Man sieht uns an, dass wir dabei sind uns das Hirn raus zu vögeln, sobald wir dürfen. Zimmer aufgeschlossen und schon fliegen die Klamotten in Ecken, die es schwierig machen sie wieder zu finden. Mein erstes Mal Sex mit der Ex, awwww, ... *hust awesome. Wir liegen nackt nebeneinander, sie fragt, ob ich mich in der Zwischenzeit ausgelebt habe. „Was würde das denn für ein Unterschied machen?“ „Stimmt, stimmt.“ (…) „ … aber das bleibt eine einmalige Sache.“ „Klar doch.“ Zwischendurch immer liebevolles Geplänkel. Man weiß nie was hinter so einer Aussage steckt, deshalb einfach beiseite wischen. Auch in diesem Fall ist der Bewegungsgrund ein ganz anderer, als es zuerst scheinen mag. Dazu komme ich noch. Amy: „Ich glaub ich könnte heute Abend dein Wingman sein?“, „Nett gemeint, aber darauf hab ich keine Lust, wenn dann nehmen wir uns gemeinsam ein Mädel mit.“ „Woah, ich glaub das wäre mir dann doch zu krass, hm …“ Wir duschen gemeinsam.

21:30 brechen wir ins Nachtleben auf. Unsere Rezeptionistin, die uns bereits beim Einchecken 2h zuvor, mit einem Augenzwinkern viel Spaß gewünscht hat, erspäht uns und versucht gleich darauf konzentriert den Bildschirm vor sich im Auge zu behalten. Sie kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Die werden hier doch wohl nicht heimlich Kameras installiert haben?

Amy und ich trinken gemeinsam etwas und führen wirklich angenehme Gespräche. Das anschließende Rumstreunern in Bars mit Tanzfläche dient nur einer weiteren Eskalation im Hotel. Selbst am nächsten Morgen haben wir noch nicht genug voneinander, anscheinend mussten wir was nachholen.

Zwei Tage später ist sie wieder bei mir, ihr geht es gar nicht gut. Blasenentzündung gepaart mit Fieber, Ärzte haben zwischen den Feiertagen geschlossen, ab in die Notaufnahme. Sie will mir nicht zur Last fallen, weil doch jeder jetzt sein eigenes Leben hat und so. „Zerbrich dir mal nicht den Kopf, ich kümmere mich heute um dich und gut ist.“ Nach vier Stunden Warten und Einkaufen, haben wir alles, sodass es ihr bald wieder besser geht, da die Medikamente anschlagen und sie zur Ruhe kommt. Wie liegen nebeneinander und sie erzählt mir von ihren Geschichten mit Männern, dass sie verlernt hätte auf bestimmte Dinge zu achten. Ohne dass ein Kuss stattgefunden hat, kommen indirekte Beziehungsanfragen von denen. Sie will niemanden vor den Kopf stoßen und dachte bestimmte Dinge klarer kommunizieren zu müssen, daher auch die Ansage mit der „einmaligen Sache“. „Du hast alles Recht dich so zu verhalten, wie du es für richtig hältst und dich dabei wohl fühlst. Du kannst nichts dafür, wenn jemand andere Ansichten als du hat. Mach dir deswegen nicht zu viele Gedanken.“ Amy: „Hm, ob rummachen in meinem Zustand ok ist?“ Uchiha: „Sehen wir gleich …“

Sie reitet mich, ohne dass ich eindringe. Mein bestes Stück zwischen ihrer Hand und  dem feuchten Stoff zwischen ihren Beinen. Ihr Atem beschleunigt sich und sie nimmt sich wonach ihr ist. Zitternd sinkt sie auf mir nieder. „Wow, hätte nicht gedacht, dass das so intensiv werden kann“. Wir liegen uns wie damals in den Armen, genießen ohne festhalten zu wollen. Ich halte es für einen gelungenen Abschluss des Jahres. Mal sehen, was das Leben noch für einen bereit hält.

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Mega schöne Schreibweise und dein Mindset ist wunderbar. Ich lese deine Texte und fühle mich als ob ich in der Situation gewesen wäre ( also ich hätte immer genau so gehandelt )

 

Ich weiß nicht wie dein Mindset vor dem PU war, meins war aber einfach nur scheiße ! Das PU(wertvolle Beiträge) hat mir tatsächlich sehr geholfen in dieses " selbstbewusste/ausgeglichene Mindset" zu kommen, wofür ich sehr dankbar bin.

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Ich mag deinen Schreibstil, und auch die Art und Weise wie du auf die Frauen zugehst. Du kommst intelligent in deiner Kommunikationsgestaltung rüber. Auch scheint bei dir dein Mindset soweit zu stimmen. 

Aber was versprichst du dir mit Amy? Wenn ich das richtig verstehe, ist sie ja deine Ex. Willst du Sie zurück? Oder soll das einfach eine F+ geben? Für mich war immer - einmal vorbei, immer vorbei. Dabei bleibe ich auch. Habe zwar gute F (ohne Plus) mit Ex-Beziehungen… aber nicht mehr.

Ich meine ja bei dir nur so, nicht dass jemand von euch die Finger verbrennt… wie lange seid ihr denn zusammen gewesen?

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Am 16.1.2020 um 16:00 , Loki81 schrieb:

Aber was versprichst du dir mit Amy? Wenn ich das richtig verstehe, ist sie ja deine Ex. Willst du Sie zurück? Oder soll das einfach eine F+ geben? Für mich war immer - einmal vorbei, immer vorbei. Dabei bleibe ich auch. Habe zwar gute F (ohne Plus) mit Ex-Beziehungen… aber nicht mehr.

Ich meine ja bei dir nur so, nicht dass jemand von euch die Finger verbrennt… wie lange seid ihr denn zusammen gewesen?

Hierzu eine kurze Stellungnahme:

Mir war spätestens eine Woche nach der Trennung klar, dass sich an ihrer Entscheidung nicht mehr rütteln lässt. In den 3 Jahren zusammen (nicht nur nebeneinander) leben, lernt man sich recht gut kennen. Nicht dass ich all ihre Aktionen verstehen würde.

Wie eingangs erwähnt, beschäftigte mich meine eigene Unzufriedenheit und erkannte, dass es rein gar nichts daran ändern würde, ob ich wieder mit Amy zusammen wäre oder nicht. Wenn man es zusammenfassen wöllte, dann würde ich meinen, wir haben unterschiedliche Ansichten im Leben, die zu sehr aneinander reiben, v.a. auf Dauer. Das kann die Lebensfreude des jeweils anderen so stark drüben, dass man die Beziehung verantwortlich für die eigene Unfähigkeit macht Ziele zu erreichen, unzufrieden mit sich selbst zu sein, aus Rücksicht und Gewohnheit in der Beziehung. Auf der Sex- und Gefühlsebene sind wir da recht harmonisch.

Mit dem angesammelten Wissen, was im Hinterkopf immer rumschwirrt, hab ich automatisch Abstand genommen, sie nicht angeschrieben, kein Giving to get an Tage gelegt und nach dem ersten Aufeinandertreffen, einen Monat später war klar, dass wir beide mit der Entscheidung leben können. Erst darauf folgte mit einer lockeren Sicht auf die Dinge von beiden Seiten eine Art Verführung. Den Januar haben wir uns zum Beispiel gar nicht gesehen, hier und da mal eine Sprachnachricht über Gott und die Welt. Keine Ahnung wann und wie das nächste Aufeinandertreffen aussehen wird.  

Letztens wurde mir die Frage gestellt, was mein aktuelles Ziel wäre, wenn ich Frauen kennenlerne. Abgesehen davon die verbleibende Neediness zu erkennen und herauszufinden, wo sie herkommt, kann ich das auch nicht in Worte fassen. Alles unter drei Monaten wäre zu früh um in Richtung LTR beschimpft zu werden und gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, wie diese Frau überhaupt drauf sein sollte, als das ich in diese Richtung denken möchte. Wird wohl ein Zeitfaktor sein.

Aber genug von den gedanklichen Ausschweifungen, let’s get back to business.  

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