Emotional Abhängig? Instabil?

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Hi,

ich habe seit längerem ein Problem und zwar mit mir selbst. Kurz zu mir, ich bin 31 Jahre alt, aktuell arbeitslos und seit kurzem Single. Meine erste Beziehung ging acht Jahre, ist am Ende auseinander gegangen da sie heiraten wollte und ich mich nicht dafür bereit gefühlt habe. Dachte, das ich immer was verpassen würde und habe danach nur rum gevögelt. Die letzte Beziehung ging vor 2 Monaten in die Brüche weil ich sie mit meiner Eifersucht, welche nicht ganz unbegründet war, abgeschreckt habe und sie hat sich daraufhin abgewendet. Das was sie am Ende getan hat, geht gar nicht und ich sollte ihr auch nicht mehr hinterher trauen aber dennoch wünsche ich mir sie zurück. Eigentlich sprachen paar Dinge gegen sie aber als dann Gefühle aufkamen und wir in einer Beziehung gelandet sind, waren die negative Seiten unwichtig. Ich bin jemand der gerne nur das positive in Menschen sieht und zugegeben, sie hat mir auch gut getan. Mir ist aufgefallen, das mich Frauen, die mir sehr viel Interesse und Aufmerksamkeit schenken, extrem triggern. Wenn mir eine gefällt, wir uns kennenlernen und sie mir wirklich jeden Tag schreibt, dann ist es um mich geschehen. 

 

Es geht weder hier um die erste oder zweite Ex, sondern nur um mich selbst. Den Kontakt zu zwei meiner besten Freunde habe ich demletzt abgebrochen, weil mir die Freundschaft seit längerem zu einseitig war. Sie haben mir zwar immer geholfen, egal in welcher Hinsicht aber Kontaktaufbau kam immer von mir aus. Sie haben sich abgewendet mit der Begründung das sie kaum Zeit haben. Dennoch treffen sich beide mit anderen Freunden. Ich musste da einfach den Schlussstrich ziehen. Es hat lange gedauert bis ich das getan habe, habe sie auch immer wieder drauf angesprochen aber vergebens. Ich akzeptiere es einfach wie es ist. 

 

Diese Ablehnung, fehlende Anerkennung und Liebe von anderen macht mich unheimlich fertig. Besonders schlimm ist es, wenn ich was ernstes mit einer Frau hatte und sie mir dann den Laufpass gibt. 

Mein bester Freund ist der Meinung das ich endlich den Arsch hochbekommen und mir einen Job finden soll. Ich hatte ganz gut verdient, liebe teure Restaurants und die schönen Dinge des Lebens aber mir ist das mittlerweile sowas von egal geworden. Der einzige Grund weshalb ich mir den Job finden werde sind meine monatlichen Verpflichtungen aber ansonsten sehe ich aktuell kein Grund. Was nützt mir ein Job oder gutes Geld, wenn ich es mit niemand teilen kann? Wenn ich alleine ausgehen muss oder zuhause dann sitze? 

Das mag sich jetzt alles depressiv lesen aber ich bin immer ein Optimist gewesen und bin es noch. Ein realistischer Optimist. 

Alles wonach ich mich sehne sind stabile Freundschaften bzw viel mehr eine gute Frau mit der ich am liebsten morgen eine eigene Familie gründen würde. 

Von Frauen hatte ich immer ein ziemlich gutes Bild aber meine Ex und die F+ davor, so wie die ganzen Geschichten was man aus dem Umfeld mitbekommt, hat das radikal geändert. Ich hab einfach keine Kraft mehr, mich auf was neues einzulassen. Ich will nicht wieder enttäuscht werden. Bin an sich ein sehr misstrauischer Mensch, weil ich immer wieder alle um mich herum beim Lügen erwische.  

Ich muss dazu sagen, das ich ein sehr schwieriges Elternhaus habe. Kindheit war immer ganz in Ordnung aber die letzten Jahre ist es einfach zerbrochen. Obwohl mir meine Eltern finanziell helfen, auch wenn’s nicht gerade geht, wünsche ich mir viel mehr von ihnen. Mein Vater ist ein Narzisst, der alles besser weiß aber nichts besser tut. Er behandelt mich als wäre ich noch 16. Alles außer sinnlose Ratschläge zu geben, macht er nichts. Obwohl er selbst genug Probleme hat. Er ist so schlimm, das meine Mutter vor 2 Jahren ausgezogen ist wegen ihm. Sie ist aber auch nicht wirklich besser, bis vorkurzem habe ich meiner Mutter jeden Tag seit ihrem Auszug geschrieben und ihr gefragt wie es ihr geht, weil ich weiß das es ihr nicht gut geht und ich ihr helfen möchte. Sie geht auch in Therapie aber von ihr aus kommt einfach gar nichts. Ich habe es schon angesprochen, das ich mich über eine Nachricht von ihr aus vielmehr freuen würde als über finanzielle Hilfe. 

Meine komplette Lage macht mich so unheimlich fertig, das ich verdammt oft einfach nur los weine. Wie ein kleines verdammtes Kind. Es ist einfach nur verdammt schmerzhaft. Und das hat mit dem Jobverlust, rein gar nichts zu tun. Mir ging es mit Job schon genauso. So oft frage ich mich, was ich nur falsch mache. Und womit habe ich die ganze Situation nur verdient. Ich bin und war zu jedem immer korrekt.

Bin ich instabil? Emotional Abhängig von Menschen? Was kann ich dagegen tun??? Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Am liebsten würde ich meine Sachen packen und ganz weit weg rennen….

bearbeitet von ChristianL

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Das habe ich demletzt auf Instagram gelesen, was mich sehr gut beschreibt.

Signs Of Deep loneliness 

-Oversharing when there is someone to listen 

-Feeling Like The Disposable Person In A Group

-Putting People Needs Before Your Owns

-Feeling The Need To Be Overly Helpful

-Feeling Isolated and like no one sees you

-Feeling Like You Dont Belong Anywhere

-Becoming Obsessive With Friendships

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vor 1 Stunde, ChristianL schrieb:

Ich hab einfach keine Kraft mehr, mich auf was neues einzulassen. Ich will nicht wieder enttäuscht werden.

Bist du denn in der Lage, Mädels zu treffen, ohne Gefühle aufzubauen? Ich meine, niemand zwingt dich dass du dich emotional auf was neues einlässt. 

 

vor 1 Stunde, ChristianL schrieb:

Bin an sich ein sehr misstrauischer Mensch, weil ich immer wieder alle um mich herum beim Lügen erwische

Also entweder du ziehst einfach Menschen an, die viel Lügen

Oder du bringst Menschen zum Lügen. Sorge dafür, dass dein Umfeld keinen Grund zum Lügen hat

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vor 7 Stunden, ChristianL schrieb:

Und womit habe ich die ganze Situation nur verdient.

Weil du es zulässt das du so behandelt wirst und dich nicht davor schützt und um dich kümmerst.

So ziemlich alles was du schreibst kenne ich sehr gut von mir selber. Ich suche sehr die Bestätigung im Außen anstatt mir selber diese zu geben, weil ich mich eben nicht für relevant/wertvoll halte. Der frühe Umgang mit einem narzisstischen Menschen in der Kindheit prägt einen. Im Prinzip werten Narzissten einen immer ab um sich selber groß zu fühlen und den abgewerteten an sich zu binden. Das führt dazu das man seinem eigenen Urteil nicht mehr traut und sich die Bestätigung im Außen holt. Du bist als Mensch nicht okay sondern dienst nur dafür narzisstische Zufuhr zu liefern.

Den Kreis habe ich durchbrochen indem ich regelmässig Wanderungen veranstalte mit fremden Menschen. Ich mache das seit zwei Jahren und habe seitdem fast 200 Leute kennengelernt die mir bestätigen das ich ein feiner Mensch bin. Soviel Bestätigung vom Außen hat dazu geführt das ich mich nun endlich akzeptiere und meinem Urteil vertraue.

Das Wandern hat mMn. noch einen entscheidenden Vorteil. Es gibt in unserem Gehirn wohl noch so ein Herdenbewusstsein das von Menschen mit narzisstischen Mustern immer   getriggert wird (man wird außerhalb der schützenden Gruppe gestellt). Zusammen in der Gruppe wandern befriedigt meiner Erfahrung nach genau diesen Teil in unserem Gehirn. Die Psychotherapeutin Delia Schreiber erläutert diese Säugetierhirn in diesem Video:

https://www.youtube.com/watch?v=lE0iIJP7Q6Y 

Du bist nur instabil wenn du zulässt das du instabil wirst. Schau was für dich funktioniert und stelle dir das Leben her das du für dich haben möchtest. Dazu gehört das man auch mal abgelehnt wird. In meiner Wandergruppe lebe ich den Leuten vor wie ich mir eine Gruppe vorstelle und die meisten ziehen da mit, weil sie ganz ähnliche Vorstellungen haben. Jemand der andere abwertet hat bei uns keinen Spaß und verschwindet recht schnell wieder. Dazu muss aber auch einer mal den Mut haben und so ein Umfeld schaffen. Immer nur jemand anderen machen lassen führt zu nichts. Mach es selber dann kannst du auch steuern wie du es haben möchtest.

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vor 13 Stunden, ChristianL schrieb:

Alles wonach ich mich sehne sind stabile Freundschaften bzw viel mehr eine gute Frau mit der ich am liebsten morgen eine eigene Familie gründen würde. 

Vor allem der zweite Satzteil klingt für mich ein wenig nach "nicht mit sich selbst zufrieden alleine sein können"...?

Eine Beziehung und/oder Kinder sind ja kein Mittel gegen eine Unzufriedenheit, sondern idealerweise ein Resultat aus einem positivem Selbstbild und Grundgefühl.

Hast du mal eine professionelle Beratung oder Therapie erwogen, um diesen Druck nach Aufmerksamkeit anderer Menschen zu reduzieren?

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vor 11 Minuten, Helmut schrieb:

Eine Beziehung und/oder Kinder sind ja kein Mittel gegen eine Unzufriedenheit, sondern idealerweise ein Resultat aus einem positivem Selbstbild und Grundgefühl.

^^ this !

Sonst ham wa nämlich in 5 Jahren den Thread " Ex Back - Bin verzweifelt, sie ist  mit Kind ausgezogen"

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vor 10 Stunden, Sam Stage schrieb:

Weil du es zulässt das du so behandelt wirst und dich nicht davor schützt und um dich kümmerst.

So ziemlich alles was du schreibst kenne ich sehr gut von mir selber. Ich suche sehr die Bestätigung im Außen anstatt mir selber diese zu geben, weil ich mich eben nicht für relevant/wertvoll halte. Der frühe Umgang mit einem narzisstischen Menschen in der Kindheit prägt einen. Im Prinzip werten Narzissten einen immer ab um sich selber groß zu fühlen und den abgewerteten an sich zu binden. Das führt dazu das man seinem eigenen Urteil nicht mehr traut und sich die Bestätigung im Außen holt. Du bist als Mensch nicht okay sondern dienst nur dafür narzisstische Zufuhr zu liefern.

Den Kreis habe ich durchbrochen indem ich regelmässig Wanderungen veranstalte mit fremden Menschen. Ich mache das seit zwei Jahren und habe seitdem fast 200 Leute kennengelernt die mir bestätigen das ich ein feiner Mensch bin. Soviel Bestätigung vom Außen hat dazu geführt das ich mich nun endlich akzeptiere und meinem Urteil vertraue.

Das Wandern hat mMn. noch einen entscheidenden Vorteil. Es gibt in unserem Gehirn wohl noch so ein Herdenbewusstsein das von Menschen mit narzisstischen Mustern immer   getriggert wird (man wird außerhalb der schützenden Gruppe gestellt). Zusammen in der Gruppe wandern befriedigt meiner Erfahrung nach genau diesen Teil in unserem Gehirn. Die Psychotherapeutin Delia Schreiber erläutert diese Säugetierhirn in diesem Video:

https://www.youtube.com/watch?v=lE0iIJP7Q6Y

Du bist nur instabil wenn du zulässt das du instabil wirst. Schau was für dich funktioniert und stelle dir das Leben her das du für dich haben möchtest. Dazu gehört das man auch mal abgelehnt wird. In meiner Wandergruppe lebe ich den Leuten vor wie ich mir eine Gruppe vorstelle und die meisten ziehen da mit, weil sie ganz ähnliche Vorstellungen haben. Jemand der andere abwertet hat bei uns keinen Spaß und verschwindet recht schnell wieder. Dazu muss aber auch einer mal den Mut haben und so ein Umfeld schaffen. Immer nur jemand anderen machen lassen führt zu nichts. Mach es selber dann kannst du auch steuern wie du es haben möchtest.

 

vor 16 Stunden, Benutzernameundso schrieb:

Bist du denn in der Lage, Mädels zu treffen, ohne Gefühle aufzubauen? Ich meine, niemand zwingt dich dass du dich emotional auf was neues einlässt. 

 

Also entweder du ziehst einfach Menschen an, die viel Lügen

Oder du bringst Menschen zum Lügen. Sorge dafür, dass dein Umfeld keinen Grund zum Lügen hat

Ja, kann ich schon. Ich muss sie nur auf Distanz halten. Aber ich wünsche mir ja was ernstes und nicht nur irgendwelche Ficks, die zwar ganz spaßig sind aber machen wir uns doch nichts vor. Meistens ist das doch nur entweder Ablenkung & Zeitvertrieb oder Ego Push

Sie lügen ja nicht nur mich an, sehe das auch bei anderen untereinander. Alle wollen sich größer Machen als was sie wirklich sind, was echt traurig ist…

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vor 3 Stunden, Helmut schrieb:

Vor allem der zweite Satzteil klingt für mich ein wenig nach "nicht mit sich selbst zufrieden alleine sein können"...?

Eine Beziehung und/oder Kinder sind ja kein Mittel gegen eine Unzufriedenheit, sondern idealerweise ein Resultat aus einem positivem Selbstbild und Grundgefühl.

Hast du mal eine professionelle Beratung oder Therapie erwogen, um diesen Druck nach Aufmerksamkeit anderer Menschen zu reduzieren?

Ich verstehe ganz gut was du meinst. Es geht aber erstens nicht um Aufmerksamkeit sondern um „Liebe“ und Zuneigung. Hört sich jetzt vielleicht tuntig an, ja. Aber so ist es. Aufmerksamkeit bekomme ich genügend, wenn ich will aber auf die bin ich gar nicht aus. Natürlich kann man an sich arbeiten und das allein sein akzeptieren, aber welcher Mensch will das schon sein? Wir leben in einem Zeitalter wo so viele Menschen ab 30 alleine sind und die Gesellschaft versucht ihnen einzutrichtern das es in Ordnung ist. Nein, das glaube ich nicht. Ich bin Moslem und in unserer Religion ist es Pflicht zu heiraten und eine Familie zu gründen. Das soll sogar gegen Depressionen und ähnlichem helfen. 
 

Ich kenne viele die in meinem Alter sind oder gar noch 10 Jahre älter. Denen gehts ähnlich bzw noch beschissener. Finden keine anständige Frau und sind sehr unglücklich, was machen die? Saufen, Drogen nehmen oder Zocken. 

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vor einer Stunde, ChristianL schrieb:

Das soll sogar gegen Depressionen und ähnlichem helfen. 

Nö. Du hast dann einfach zwei Personen mit mangelnder Selbstliebe und Selbstwert, die voneinander emotional abhängig sind.

Wenn es das ist was du möchtest, dann alles Gute.

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vor 3 Stunden, Helmut schrieb:

Nö. Du hast dann einfach zwei Personen mit mangelnder Selbstliebe und Selbstwert, die voneinander emotional abhängig sind.

Wenn es das ist was du möchtest, dann alles Gute.

Genauso können aber zwei Personen auch zusammen einen individuellen Selbstwert entwickeln. Der Selbstwert ansich ist so volatil, dass nie jeder komplett in sich ruht. Dürften nur zwei Leute eine Beziehung eingehen, die einen komplett stabilen Selbstwert (in allen Aspekten des Lebens) haben, hätten wir kaum bis keine Beziehungen mehr. 

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vor 13 Stunden, ChristianL schrieb:

Ich bin Moslem und in unserer Religion ist es Pflicht zu heiraten und eine Familie zu gründen. Das soll sogar gegen Depressionen und ähnlichem helfen. 

Ja dann mach das doch, was soll denn dann der Thread hier?

Bin da bei Helmut, wer alleine nicht glücklich ist sollte das erstmal angehen. Nur wenn du keine Angst vor dem Alleinsein hast bist du in der Lage eine Beziehung vernünftig zu führen ohne dich selbst aufzugeben.

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Auf der einen Seite sagst du, man muss lernen alleine mit sich glücklich zu sein und auf der anderen erzählst du, das du immer wieder Wanderungen mit anderen Menschen veranstaltest mit denen du in Kontakt kommst. Ja was denn nun? 

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Mit allein sein meine ich das ich keine Beziehung brauche. Natürlich habe ich gerne Menschen um mich herum, bin ja kein Einsiedler. 

Das was man mal verstehen sollte ist das nicht irgendein anderer Mensch dafür verantwortlich ist das man selber glücklich ist. Das ist allein unsere Aufgabe. Schau was dir im Leben wichtig ist und sorge dafür das du damit ausreichend versorgt bist. So mache ich es mit dem Wandern. Meine Freundin brauche ich nicht um glücklich zu sein.  Es ist schön wenn sie da ist und es ist schön wenn ich für mich bin.

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vor 16 Stunden, thereislight schrieb:

Genauso können aber zwei Personen auch zusammen einen individuellen Selbstwert entwickeln.

Aus der Konstellation wie der TE es beschreibt, eher unwahrscheinlich. Wenn du eine depressive Persönlichkeitsprägung hast (vgl. Riemann - Grundformen der Angst) vermeidest du in einer Beziehung eher jene Erfahrungen, die dich autarker machen würden.

vor 16 Stunden, thereislight schrieb:

Dürften nur zwei Leute eine Beziehung eingehen, die einen komplett stabilen Selbstwert (in allen Aspekten des Lebens) haben, hätten wir kaum bis keine Beziehungen mehr.  

Sagt auch keiner. Is aber ein Unterschied zwischen dem was TE beschreibt, und jemand der an sich gut geerdet, halt mit den üblichen Schwankungen des Lebens ist.

Und nur weil es viele Beziehungen zwischen emotional nicht stabilen Partnern gibt, ist das ja auch kein Argument für was Gutes.

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Ich muss wirklich zugeben das mit mir irgendwas nicht stimmt und ich nicht normal bin. Meine Ex habe ich nicht wirklich geliebt, da es relativ frisch war. Es war mehr Verliebtheit und dennoch vermisse ich sie extrem obwohl sie eine RedFlag war. Oneitis kickt gerade heftig und hat mich total aus der Bahn geworfen….

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Am 17.11.2022 um 22:59 , ChristianL schrieb:

Und womit habe ich die ganze Situation nur verdient. Ich bin und war zu jedem immer korrekt.

Das ist ein sehr ungesundes mindset. Verdient oder nicht verdient, so etwas gibt es nicht wenn es um die grundlegenden Schicksalsschläge geht, die uns das Leben beschert.

Es ist besser anzunehmen, ... Ja fast schon fest davon auszugehen, dass uns mindestens genauso viel Scheiße wie anderen Menschen passieren kann. Nicht muss, "kann". Wir sind Individuen ABER keine einzigartigen Schneeflocken die besondere Immunität vom Schicksal genießen.

Aus psychologischer Sicht ist sogar Wut (natürlich in die richtige Richtung gelenkt) deutlich konstruktiver und vorteilhafter als Lethargie, Selbstmitleid oder verweilen in Melancholie.

Ich denke die Wissenschaft hat uns da einiges an neuen Infos vor die Füße geworfen, in den letzten 50 Jahren. Der Mensch funktioniert am besten wenn er etwas struggeln muss, aber eine klare Perspektive auf Progress und Verbesserung hat. Erreicht er einen "hohen" Status der Sorglosigkeit geht der Kreislauf von vorne los und wir müssen uns neue challenges suchen die uns struggeln lassen. Wieder so lange bis das Hindernis überwunden ist. So wachsen wir und entwickeln uns weiter. Dabei ist es wichtig auch mal zu scheitern. Meistens lernen wir sogar deutlich mehr vom scheitern.

In deinem Fall bedeutet das konkret dein Grundgerüst auf Vordermann zu bringen. Job, Hobbys, Selbspflege. Das sind die Grundpfleiler die deine Psyche mit Energie betankt. Baue hier erstmal einen Status, auf den du beruhigt blicken kannst. DANN und erst dann gehst du die nächsten Schritte Richtung dating z.B. Geteiltes Glück ist schöner, aber du brauchst im Moment kein Glück. Du brauchst etwas Engagement für deine eigene Lebenssituation, etwas Distanz von der Frauenwelt damit sich dein Frauenbild wieder auf ein normales Level einpendelt (aka manche Frauen sind scheiße aber eben nicht alle).

bearbeitet von Biff
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Die erste Frage die mir direkt in den Kopf schießt, wie willst du Jemanden etwas bieten, wenn du dir Selbst nichts bieten kannst? ( Im Sinne der Persönlichkeitsebenen )

Permanente unzufriedenheit mit sich Selbst.

Legt sich Selbst in eine Asche voller Selbstmitleid.

Arbeite an dir.

Wo ist den deine Demut... viele Menschen geht es halb so gut wie dir und dein "Problem" ist nicht wirklich ein Problem von Außen, sondern von dir selbst künstlich entstanden.

BIFF spricht mir aus der Seele.

So schaut's aus, erstmal dein Grundgerüst wiederbaufbauen was zusammengebrochen ist wie ein Kartenhaus.

Schau her, du bist noch Jung, gibt noch sehr viele gute Jahre für dich, wieso verschwendest du deine Zeit dir solche Dinge einzureden?
 

Weniger Geschichten im Kopf ausmalen, aufhören sinnloses zu spekulieren und dich Selbst auf Vordermann bringen.

Akzeptiere und lerne von deiner Vergangenheit, nur mit diesen Weg wirst du die Ruhe und Gelassenheit in dir finden.

Nimm jede Erfahrung mit die du kriegen kannst, ob negativ oder schlecht ist immer besser als gar kein Wissen.

Nutz deine Chancen, räum mit deinem Gefühlschaos auf.

Wie undankbar wäre es, wenn du mit dieser Einstellung in eine neue Beziehung gehen würdest für den Partner?

 

Viel Glück und schreib hier, wenn dich etwas bedrückt, hab schon einige starke User gesehen die was in der Birne haben.

bearbeitet von AngryNakedMan
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