13 Beiträge in diesem Thema

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Hallo Freunde,

ich bin 35, meine Freundin ebenso. Die Frage, die ich mir bis heute stelle und keine Antwort finde - Soll ich Vater werden? Möchte ich ein Kind großziehen? Ich finde darauf keine Antwort.

Bereits mit 30 mit meiner Exfrau stand ich vor dieser Frage. Nun 5 Jahre später mit meiner Freundin wieder.

Ich bekomme in meinem Freundeskreis mittlerweile zunehmend mit wie das Paarleben mit einem kleinen Kind ist. Neben dem Schlafentzug, den alle als anstrengend bezeichnen ist es gerade diese Fremdbestimmtheit und Eingeschränktheit, die mich abschrecken.

Ich bin Jemand der am Wochenende gerne unterwegs ist. Ich liebe es essen zu gehen, mich in Biergärten zu setzen, durch Städte spazieren, bei schönem Wetter Tagesausflügge zu unternehmen, in die Therme zu gehen. Ich bin gerne immer unterwegs. Für was gehe ich schließlich arbeiten?

Nun bekomme ich von jungen Vätern dazu gesagt, dass das alles wegfallen wird, da man sich letztendlich immer nach den Launen des Kindes richten muss. Schreit es nur, hat es einen wunden Po ist wieder krank etc. Die Vorstellung ist der Horror für mich. Ich bekomme zunehmend mit, wie meine Freunde, das Wochenende in deren Wohnung verbringen, weil alles andere zu anstrengend ist. Selbst der Urlaub ist ein Kompromiss aus Familienfreundliches Hotel in der Rhön, mit Kosten wie ne USA Rundreise.

Vor einigen Wochen sah ich neben uns am Tisch auch ein Paar um die 40, das mit dem 7-8 Jährigen Sohn essen war, der eben mit am Tisch saß mit lauter Spielzeug, damit er Ruhe gibt. Will ich denn die nächsten 12-14 Jahre immer einen kleinen Mensch dabei haben, den ich zusätzlich beschäftigen muss?

Ich empfinde mein Leben aktuell als super angenehm. Liebe die zwei Zimmer Wohnung Eigentumswohnung in der wir beide leben, stehe finanziell super gut da und habe Zeit für mich.

Ein Kind zu bekommen würde ein Umzug bedeuten. Entweder irgendwann in das große Haus meiner Eltern +  Garten (Viel sauber halten / Gartenarbeit) oder eine 3 Zimmerwohnung mieten. Darauf habe ich keine Lust, geschweige die höhere Miete, während das Gehalt meiner Freundin wegfällt. 1-2 Jahre später musss sie eh wieder normal arbeiten und die Vorstellung zu der Arbeit dann noch Umwege zu Schulen und Kindergärten fahren müssen, schreckt mich auch wieder ab,

Das Argument er Eltern lautet dann „Aber wenn das Kind dich anlächelt, bekommst du so viel zurück und du hast einen Sinn im Leben.“

Für mich ergibt das alles keinen Sinn. Meine Freiheit aufgeben, meinen Schlaf, meine Wohnung. Ich habe zwei Neffen, die ich alle 1-2 Woche mal sehen und ja das ist immer schön, spiele gerne mit denen, aber ich sehe halt auch wie anstrengend der Alltag meiner Schwester ist…

  • HAHA 1

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.... rechne nochmal 20+x Jahre drauf, bis dein Nachwuchs aus dem Gröbsten raus ist. 

Hatte erst die Tage ein Gespräch mit nem Bekannten. Sie wurden mit etwa 40 Eltern, der Kleine ist jetzt fünf. Er stellte auf sich bezogen fest, daß sie zu spät Eltern geworden sind. Wenn der Bub mit allem fertig ist sind die Eltern ggf. 60+.

Krasses Gegenbeispiel ist eine Bekannte (Mitte 50), Kinder mit Anfang 20 bekommen, mit etwa 40 hatte sie ihre Primärpflichten gegenüber dem Nachwuchs erfüllt. Jetzt entspannt Oma. 

 

 

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Wenn alles in dir schreit nein. Dann lass es. Die Gründe sind egal. Du willst nicht. 

Ich frag mich warum ihr das Thema nicht früher besprochen habt. Also spätestens beim Übergang von der Kennenlernphase zur ltr. Vorallem wenn es scheinbar auch zur Trennung in der vorherigen Beziehung führte. 

 

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vor 51 Minuten, holywater schrieb:

Die Babyphase ist rückblickend sogar noch die „einfachste“. Es wird nicht leichter, es wird anders anstrengend

Dein Wochenend-Lifestyle wie essen gehen, Biergärten, Städte, Thermen, spontan unterwegs sein, wird mit Kind massiv eingeschränkt. Natürlich kann man weiterhin rausgehen, aber es ist nicht mehr dein Rhythmus. Es ist der Rhythmus des Kindes. Und nein, es geht nicht um „Launen des Kindes“, sondern um sein reales Wohlergehen. Mittagsschlaf bedeutet: zwischen ca. 12 und 14 Uhr bist du faktisch immer zuhause. Krankes Kind bedeutet: du bleibst daheim, nimmst frei, organisierst, trägst Verantwortung. Urlaub wird in den ersten Jahren sehr oft auf familienfreundliche All-Inclusive-Hotels hinauslaufen. Städtereisen, Wandertouren, Thermenwochenenden kannst du realistisch erst mal abhaken.

Echt? Ich bin NIE - nicht EIN EINZIGES MAL (sonst soll ich jetzt hier abkacken) nachts aufgestanden oder gezwungenermaßen "daheim geblieben", warum auch? Das Kind hat schon ne Mutter und es bedarf keine 2.Pussy.

Ach stimmt ja, hab klassisches Rollenbild und keine die arbeiten MUSS oder SOLL weils ja so attraktiv ist wie hier immer gelabert wird 🤡

Komisch das Kinder immer bei diesen Neuzeitmodellen wo die alte auch malochen geht, karriere hat usw. so stressig sind, von den Jungs im SC wo die alte daheim bleibt hört mans auch nie.

Gebt doch die Kinder in Ganztagsbetreuung, holt Euch n Koch und ne Putzfrau wie hier immer geraten wird dann wird das alles SUPER....nicht.

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vor 3 Minuten, DirtyRabbit schrieb:
vor 8 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

Echt? Ich bin NIE - nicht EIN EINZIGES MAL (sonst soll ich jetzt hier abkacken) nachts aufgestanden oder gezwungenermaßen "daheim geblieben", warum auch? Das Kind hat schon ne Mutter und es bedarf keine 2.Pussy.

Ach stimmt ja, hab klassisches Rollenbild und keine die arbeiten MUSS oder SOLL weils ja so attraktiv ist wie hier immer gelabert wird 🤡

Komisch das Kinder immer bei diesen Neuzeitmodellen wo die alte auch malochen geht, karriere hat usw. so stressig sind, von den Jungs im SC wo die alte daheim bleibt hört mans auch nie.

Gebt doch die Kinder in Ganztagsbetreuung, holt Euch n Koch und ne Putzfrau wie hier immer geraten wird dann wird das alles SUPER....nicht.

 

Ich verstehe, woher dein Punkt kommt, und ein klassisches Rollenmodell ändert tatsächlich einzelne Belastungen, aber es ändert eben nicht die Grunddynamik.

Auch wenn nur die Mutter nachts aufsteht, zu Hause bleibt und den Großteil der Care-Arbeit übernimmt, bleibt die Tatsache bestehen, dass ihr als Paar nicht mehr das gleiche Paarleben habt wie vorher. Die Einschränkung verschiebt sich dann zwar stärker auf die Frau, verschwindet aber nicht einfach. Spontanität als Paar geht verloren. Ein gemeinsamer Städtetrip übers verlängerte Wochenende, Wellness-Therme, lange Abende außer Haus, das ist dann nicht mehr „wir machen das jetzt“, sondern immer an Rahmenbedingungen geknüpft: Wer passt in der Zeit auf die Kids auf, wie kommen sie dahin, wie wieder nach Hause etc. 

Was realistisch nach der Geburt eines Kindes passiert, auch in klassischen Modellen, ist das: Paarzeit wird geplant, organisiert und ist seltener. Das kann funktionieren, aber es ist eben nicht mehr dasselbe Lebensgefühl wie vorher. Das flexible Lebensgefühl das @Stichwort kennt und beschreibt. 

Der entscheidende Punkt ist deshalb gar nicht „wer steht nachts auf“, sondern:
Kinder verändern das System Paar grundlegend. Egal ob modern, klassisch oder irgendwas dazwischen. Wer damit fein ist, trägt das mit. Wer sich damit nicht anfreunden kann, für den ist das Projekt "Kinder" einfach nix. Das ist es was ich @Stichwort vermitteln will. Selbst wenn seine Frau sich zu 100% um das zukünftige Kind kümmern würde, ihre gemeinsame Paarbeziehung wäre danach nicht mehr die selbe. 

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vor 27 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

Echt? Ich bin NIE - nicht EIN EINZIGES MAL (sonst soll ich jetzt hier abkacken) nachts aufgestanden oder gezwungenermaßen "daheim geblieben", warum auch? Das Kind hat schon ne Mutter und es bedarf keine 2.Pussy.

Ach stimmt ja, hab klassisches Rollenbild und keine die arbeiten MUSS oder SOLL weils ja so attraktiv ist wie hier immer gelabert wird 🤡

Komisch das Kinder immer bei diesen Neuzeitmodellen wo die alte auch malochen geht, karriere hat usw. so stressig sind, von den Jungs im SC wo die alte daheim bleibt hört mans auch nie.

Gebt doch die Kinder in Ganztagsbetreuung, holt Euch n Koch und ne Putzfrau wie hier immer geraten wird dann wird das alles SUPER....nicht.

Bist du allgemein nie wach geworden weil eins der kinder geweint hat ? Ich bin da super empfindlich.  Das neue Baby der Nachbarin schreit alle 4 Stunden.... 

Tatsächlich mag ich wenn es um kinder geht die traditionelle Betreuung.  Gleichzeitig muss man sich das heutzutage erstmal leisten können.  

Und wenn man sich es nicht leisten kann ist auch keine putzfrau oder Haushaltshilfe oder eine tagesmutter drin. 

Ist aber egal.  Er hat tausend Gründe dagegen.  Geht ja nicht nur um die Verantwortung.  Er will nicht das sich sein Leben ändert. 

 

 

bearbeitet von kissandra_streetcat306

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vor 16 Minuten, holywater schrieb:

Ich verstehe, woher dein Punkt kommt, und ein klassisches Rollenmodell ändert tatsächlich einzelne Belastungen, aber es ändert eben nicht die Grunddynamik.

Auch wenn nur die Mutter nachts aufsteht, zu Hause bleibt und den Großteil der Care-Arbeit übernimmt, bleibt die Tatsache bestehen, dass ihr als Paar nicht mehr das gleiche Paarleben habt wie vorher. Die Einschränkung verschiebt sich dann zwar stärker auf die Frau, verschwindet aber nicht einfach. Spontanität als Paar geht verloren. Ein gemeinsamer Städtetrip übers verlängerte Wochenende, Wellness-Therme, lange Abende außer Haus, das ist dann nicht mehr „wir machen das jetzt“, sondern immer an Rahmenbedingungen geknüpft: Wer passt in der Zeit auf die Kids auf, wie kommen sie dahin, wie wieder nach Hause etc. 

Was realistisch nach der Geburt eines Kindes passiert, auch in klassischen Modellen, ist das: Paarzeit wird geplant, organisiert und ist seltener. Das kann funktionieren, aber es ist eben nicht mehr dasselbe Lebensgefühl wie vorher. Das flexible Lebensgefühl das @Stichwort kennt und beschreibt. 

Der entscheidende Punkt ist deshalb gar nicht „wer steht nachts auf“, sondern:
Kinder verändern das System Paar grundlegend. Egal ob modern, klassisch oder irgendwas dazwischen. Wer damit fein ist, trägt das mit. Wer sich damit nicht anfreunden kann, für den ist das Projekt "Kinder" einfach nix. Das ist es was ich @Stichwort vermitteln will. Selbst wenn seine Frau sich zu 100% um das zukünftige Kind kümmern würde, ihre gemeinsame Paarbeziehung wäre danach nicht mehr die selbe. 

Mal ein anderes Thema.  Ich denke ohnehin das es schief geht.  Seine Freundin hat sich ja schon vor 1 jahr beschwert das er mehr in Haushalt helfen soll. Mit Kind wird das Thema von damals sicher nicht besser.  Sie wird auch sicher wollen das er sich da genauso mit einbringt. 

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vor 10 Minuten, holywater schrieb:

Ich verstehe, woher dein Punkt kommt, und ein klassisches Rollenmodell ändert tatsächlich einzelne Belastungen, aber es ändert eben nicht die Grunddynamik.

Auch wenn nur die Mutter nachts aufsteht, zu Hause bleibt und den Großteil der Care-Arbeit übernimmt, bleibt die Tatsache bestehen, dass ihr als Paar nicht mehr das gleiche Paarleben habt wie vorher. Die Einschränkung verschiebt sich dann zwar stärker auf die Frau, verschwindet aber nicht einfach. Spontanität als Paar geht verloren. Ein gemeinsamer Städtetrip übers verlängerte Wochenende, Wellness-Therme, lange Abende außer Haus, das ist dann nicht mehr „wir machen das jetzt“, sondern immer an Rahmenbedingungen geknüpft: Wer passt in der Zeit auf die Kids auf, wie kommen sie dahin, wie wieder nach Hause etc. 

Was realistisch nach der Geburt eines Kindes passiert, auch in klassischen Modellen, ist das: Paarzeit wird geplant, organisiert und ist seltener. Das kann funktionieren, aber es ist eben nicht mehr dasselbe Lebensgefühl wie vorher. Das flexible Lebensgefühl das @Stichwort kennt und beschreibt. 

Der entscheidende Punkt ist deshalb gar nicht „wer steht nachts auf“, sondern:
Kinder verändern das System Paar grundlegend. Egal ob modern, klassisch oder irgendwas dazwischen. Wer damit fein ist, trägt das mit. Wer sich damit nicht anfreunden kann, für den ist das Projekt "Kinder" einfach nix. Das ist es was ich @Stichwort vermitteln will. Selbst wenn seine Frau sich zu 100% um das zukünftige Kind kümmern würde, ihre gemeinsame Paarbeziehung wäre danach nicht mehr die selbe. 

ja was Spontanität betrifft schon, beim Rest ehrlich gesagt ändert sich da nur was bei Paaren die ständig aufeinandergehangen haben, was sowieso schonmal sinnfrei und nicht gut für die Dynamik ist.

Du kennst ja die Story von damals wo ich meiner alten gesagt hab "gut wir trennen uns" weil ich teilweise Tage und Wochen mim Bike unterwegs Ausfahrten machen war auf der Welt oder Bilder vom Strand in Rio geschickt habe während Sie daheim Haushalt gemacht und Windeln gewechselt hat und Sie auf einmal n Problem damit hatte das ich nie daheim war obwohl Sie mich so kennengelernt hatte (und den Lifestyle ja offensichtlich geil fand).

Hab mich nicht betaisieren lassen und den cut gemacht, war dann auf einmal ganz schnell doch kein Problem mehr (was mir eh von Anfang an klar war)

Würde wetten wenn ich damals nachegegeben hätte wären wir nicht mehr zusammen heute.

Gut ich führ oder hab vor allem damals n Lifestyle geführt der sowieso vom Normalo abweicht, muss man dazu sagen.

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vor 9 Minuten, kissandra_streetcat306 schrieb:

Bist du allgemein nie wach geworden weil eins der kinder geweint hat ?

wieso wach geworden? Ein Wolf schläft nicht, der ruht nur.

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Gebe ich auch mal meinen Senf dazu, als 2 facher Vater. Vorneweg meine Kids sind mit das Beste was mir in meinem Leben passiert ist. Ich gehe mal auf ein paar Punkte aus deinem Post ein und teile meine Erfahrung und meine Sicht der Dinge.

vor 13 Stunden, Stichwort schrieb:

Ich bin Jemand der am Wochenende gerne unterwegs ist. Ich liebe es essen zu gehen, mich in Biergärten zu setzen, durch Städte spazieren, bei schönem Wetter Tagesausflügge zu unternehmen, in die Therme zu gehen. Ich bin gerne immer unterwegs. Für was gehe ich schließlich arbeiten?

Ist für mich eine Frage der Erziehung und auch das man so Sachen mit den Kids schon von klein auf macht. Meine Kids (13 und bald 11) lieben es zum Beispiel mit mir neue Restaurants auszuprobieren und essen zu gehen. Tagesausflüge, Städtetrips, Reisen usw. finden die auch alles super und sind sie von kleinauf gewöhnt. Bei den Ausflügen, Städtetrips und Reisen ist für mich auch kein großer Unterschied zu den Trips ohne die Kids. Ich mache die gleichen Sachen, die ich auch ohne Kids machen würde. Das einzige was etwas anders ist, ist das Abendprogramm. Restaurants ist auch kein Thema, in Clubs und Bars gehen ist aber natürlich mit den Kids nicht mehr, aber ist auch allgemein in meinem Alter nicht mehr so mein Hauptfocus. 

vor 13 Stunden, Stichwort schrieb:

Nun bekomme ich von jungen Vätern dazu gesagt, dass das alles wegfallen wird, da man sich letztendlich immer nach den Launen des Kindes richten muss. Schreit es nur, hat es einen wunden Po ist wieder krank etc. Die Vorstellung ist der Horror für mich. Ich bekomme zunehmend mit, wie meine Freunde, das Wochenende in deren Wohnung verbringen, weil alles andere zu anstrengend ist. Selbst der Urlaub ist ein Kompromiss aus Familienfreundliches Hotel in der Rhön, mit Kosten wie ne USA Rundreise.

Auch das ist in meinen Augen viel Erziehungssache. Klar Krankheit kann immer mal passieren. Aber die Launen des Kindes muss man nicht ertragen bzw. kann die als Eltern auch gut steuern. Was bei mir zum Beispiel immer super funktioniert, ist den Kids Optionen geben. Die Optionen sind natürlich Sachen auf die ich eh Lust habe und sie dürfen dann den Wunsch äußern worauf sie mehr Lust haben. Dadurch haben sie das Gefühl, dass sie selbst entschieden haben, was wir machen und Launen kommen gar nicht vor. Reisen sind mit meinen Kids auch eher die USA Rundreise als das familienfreundliche Hotel. Mal als Beispiel, als mein Dad 80 geworden ist wollte er ein paar Tage mit seinen Enkeln und mir verbringen. Er hatte auch die Idee eines Familienhotels. Meine Kids fanden die Idee eines Städtetrips und ein paar neue Restaurants auszuprobieren deutlich spannender. Meine Eltern eigentlich auch, so dass wir das dann gemacht haben und es für alle eine super Sache war.

vor 13 Stunden, Stichwort schrieb:

Vor einigen Wochen sah ich neben uns am Tisch auch ein Paar um die 40, das mit dem 7-8 Jährigen Sohn essen war, der eben mit am Tisch saß mit lauter Spielzeug, damit er Ruhe gibt. Will ich denn die nächsten 12-14 Jahre immer einen kleinen Mensch dabei haben, den ich zusätzlich beschäftigen muss?

Ist für mich auch ein Fall von schlechter Erziehung. Noch schlimmer finde ich es, wenn die Eltern die Kids mit dem iPad ruhig stellen. Wenn du die Kids da von Anfang an dran gewöhnst, dass es im Restaurant kein iPad/Spielzeug gibst, lernen die das auch schnell. Als meine Kids 7 waren, gab es nichts davon im Restaurant und sie gehen auch heute immer noch gerne essen.

vor 13 Stunden, Stichwort schrieb:

Ein Kind zu bekommen würde ein Umzug bedeuten. Entweder irgendwann in das große Haus meiner Eltern +  Garten (Viel sauber halten / Gartenarbeit) oder eine 3 Zimmerwohnung mieten. Darauf habe ich keine Lust, geschweige die höhere Miete, während das Gehalt meiner Freundin wegfällt. 1-2 Jahre später musss sie eh wieder normal arbeiten und die Vorstellung zu der Arbeit dann noch Umwege zu Schulen und Kindergärten fahren müssen, schreckt mich auch wieder ab,

 

 

Den Punkt mit dem Haus kann ich nachvollziehen. Kindergarten wird man sie jemand schon noch bringen müssen. Aber in die Schule können sie auch alleine bzw. mit Freunden oder dem Schulbus fahren. Hängt aber natürlich auch davon ab, in welcher Ecke man wohnt. Meine Kids gehen auf jeden Fall bis auf wenige Ausnahmen alleine und selbstständig in die Schule.

 

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