walga

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  1. @wakoz0: Dein problem ist nicht der Job, sondern die fehlende Perspektive. Wen du wüsstest, du müsstest diesen Job nur noch 5 Jahre machen und kannst dann in den Ruhestand, dann würdest du Gas geben und das ohne probleme machen. Mir gehts genauso. Habe nicht mehr soviel Lust auf meinen Job, aber der Gedanke ans Aufhören in spätesten 4 Jahren hält mich aktiv. Du brauchst also ein Ziel und dann eine Möglichkeit dies umzusetzen. Dein Ziel könnte sein, 3.000CHF monatlich ohne arbeiten zu haben. Also von passiven Einkünften zu leben. Das kann wie oben beschrieben Aktien, Bücher, Immobilien oder sonst was sein. Alles sehr lukrativ und nicht schwer. Also setze dir ein Ziel und dann google mal "Quellen für passives Einkommen". Dann sich dir eine oder mehrere raus und leg deine Kohle da an. Wird sich lohen! Ich mache das ganze mit Immobilien. Für Infos dazu kannst du mal meinen Thread lesen (in der Signatur).
  2. Hahaha....sehr witzig....ließt du meine Mails? Bin tatsächlich gerade dran. Wille meine Wohnung 1 und Wohnung 2 verkaufen. Maklerin hat eine Prognose angestellt und setzt die Wohnungen zusammen ins Netz. Der Gewinn liegt bei rund 24.000€ nach Steuern und Vorfälligkeitsentschädigung. Da ich diese Wohnungen damals zu 110% finanziert hatte, mache ich aus 0€ -> 24.000€ , welche ich für neues Invest benutzen kann. Und falls die Wohnungen nicht verkauft werden, habe ich kein Problem damit. Schließlich zahlen sie sich selber ab und erhöhen durch Tilgung mein Vermögen. Möglich wird das Ganze, weil ich die Wohnungen 10% unter Wert gekauft habe und 10% Miete erhöht habe. Allerdings habe ich dieses Thema erst vor 3 Wochen als Versuchs-Ballon angeschoben und es wird noch eine Weile dauern. Sobald ich mehr weiß, werde ich berichten. @Yolo: Nein, es steht richtig da. Ich habe "1.500€ mehr sparen" geschrieben. Also statt 2.000€ könnte ich 3.500€ sparen. @elnitz jörg winterlich erfolgreich mit immobilien-investments thomas knedel erfolg mit wohnimmobilien
  3. Start mit wenig Einkommen und schlechter Bonität An einigen Stellen in meinem Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass ich es vergleichsweise einfach mit Immobilien habe, da ich mit meinem Schweizer Gehalt eine sehr gute Bonität habe und dadurch bessere Konditionen oder überhaupt Kredite bekomme. Andere Leute mit 800€ Netto-Gehalt hätten dagegen keine Chance und für die das Immobilien-Kaufen reine Fantasie. Und da muss ich sagen: Das stimmt zu 100%. Solange ich ein beschissenes Gehalt bekomme, ein schlechtes Mindset zu Geld & Bildung habe und keine Verantwortung übernehmen möchte, sind grosse Sprünge Wunschdenken. Warum ist ein hohes Gehalt wichtig? Nicht weil man davon gut leben soll. Sondern weil man damit die Kredite bei den Banken bekommt und weil man dieses Geld investieren kann. Selbst bei einer 100%-Finanzierung durch eine Bank (die bekommt man bei guter Bonität), braucht man immer Kapital zum Bezahlen der Kaufnebenkosten. Wie beim Pokern braucht man Kohle für den den big blind/small blind. Wenn du diese Kohle nicht hast, darfst du nicht mitspielen. Und bei Immobilien sind das generell 10% des Kaufpreises. Meine Immobilien sind im Schnitt 45.000€ wert, also brauche ich bei 10% immer 4.500€. Diese 10% sind eine Menge Holz, vor allem weil wir nicht nur eine Immobilie kaufen wollen. Daher müssen wir Geld sparen, um es investieren zu können. Danach soll sich die Immobilie selber tragen und eventuell noch Cash abwerfen. Aber um den Stein ins Rollen zu bringen, müssen wir erstmal investieren. Und wenn man wie ich schnell wachsen will, muss man viel investieren. Dafür braucht man viel Gehalt. Mit meinem Gehalt kann ich monatlich mindestens 2.000€ sparen. Also kann ich mir alle zwei Monate eine neue Wohnung kaufen. Mittlerweile werfen meine Immobilien Cash ab, sodass ich aus dem Cash sparen und neu investieren kann. Ich brauche das hohe Gehalt also nicht für immer. Später kommt man auch wieder mit weniger aus, bzw. der Cash der Immobilien gleich einiges aus. Allerdings brauchen wir in der Wachstums-Phase das Geld, darum führt kein Weg herum. Nun hat aber nicht jeder solch hohes Gehalt. Sicherlich könnte man erstmal fragen, warum verdienen die anderen Personen so wenig? Wieso gibt sich die Person mit unter 1000€ Netto zufrieden? Sicherlich gibt’s einige, die stehen noch am Anfang ihrer Karriere. Vielleicht in Ausbildung oder Studium. Allerdings gibt’s auch ältere Menschen, die geben sich mit sowas zufrieden. Hatte das im engsten Bekanntenkreis. Im Grund genommen sind die Gründe auch egal. Die wichtige Erkenntnis ist: Mit diesem Gehalt kann man Immobilien vergessen, also muss man Gehalts-technisch was ändern. Sei es durch Arbeitsplatz-Wechsel, Berufswechsel, Standort-Wechsel, usw. Man muss aus der Comfort-Zone raus. Dass ich als Taxifahrer, Krankenpfleger, Sozialarbeiter oder in der Gastro nicht reich werde, ist hinlänglich bekannt. Spätestens nach 1-2 Jahren Arbeit in diesen Berufen. Es gibt halt viele schlecht bezahlte Berufe und daran wird sich nichts ändern. Daran hat weder Wirtschaft, noch Politik Interesse. Sehr oft hört man Leute schreiben „In meinen Beruf verdient man schlecht. In meinem Beruf hat man es schwer etwas zu erreichen.“ Oft bemitleiden sich die Leute selber, wollen aber nichts ändern. Diesen Leuten kann man nicht helfen, jeder muss selbst Motivation aufbringen etwas ändern und verbessern zu wollen. Die Motivation und der Antrieb müssen von innen heraus kommen. Es wird Zeit für sein eigenes Leben Verantwortung zu übernehmen. Wenn man sieht, dass das eigene Leben schlecht ist, dann muss man die Verantwortung übernehmen und eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung etwas zu ändern. Diese Entscheidung ist die halbe Miete. Und dann natürlich zu der Entscheidung stehen und es durchziehen. Danach kann man sich Gedanken über die verschiedenen Möglichkeiten machen. Hier eine kleine Auswahl: 1) Arbeitgeber wechseln 2) Beruf wechseln 3) Selbstständig machen 4) Nebenjobs machen 5) Das Land wechseln Einige Sachen davon sind einfacher zu bewerkstelligen, andere sind aufwendiger bzw. mit grösserer Energieanstrengung verbunden. Das wichtigste dabei ist: Egal wieviel mehr wir durch den Wechsel verdienen, wir müsse es sparen….oder zumindest einen grossen Teil davon. Wenn man durch den Wechsel 500€ mehr Netto hat, aber gleich ein grösseres Auto und eine grössere Wohnung besorgt, dann haben wir nix gekonnt. Sicherlich will man sich was gönnen, als Belohnung für den Mut. Das ist auch ok. Aber man sollte das auf ein Drittel beschränken. Wenn ich also monatlich 500€ mehr verdiene, dann kann ich 150€ davon ausgeben und 350€ sparen. Diese 350€ aufs Jahr hochgerechnet sind 4.200€ und somit die erste kleine Eigentumswohnung für rund 40.000€. Das mag sich vielleicht langweilig anhören und eine einzelne Wohnung ist nicht besonders viel. ABER: Es geht darum, dass man es einmal macht, ein Gespür dafür entwickelt und sein Mindset ändert. Wenn man das einmal gemacht hat, dann sieht man den direkten Erfolg und macht es in Zukunft immer wieder. Ein weiterer Arbeitsgeber-Wechsel, eine Gehaltserhöhung, eine günstigere Wohnung. Plötzlich findet man am laufenden Band Möglichkeiten zur Verbesserung und zum Geld-Sparen fürs Investieren. Niemand soll wie ein Askese leben. Mache ich auch nicht. Ich könnte auch 1.500€ mehr im Monat sparen und dann schneller Wohnungen kaufen. Es ist einfach eine Sache des persönlichen Geschmacks: Umso mehr ich spare, desto mehr kann ich investieren und desto schneller kann ich wachsen. Ein Mittelweg ist auch ok. Viele junge Immobilien-Investoren leben in einer 1-Zimmer-Wohnung und fahren einen alten Opel Corsa. Ich kenne einen, der fährt tagsüber Essen aus und hat nebenbei ein Immobilienvermögen von einer Million. Klingt erstmal komisch, aber das ist der Kompromiss den man in der Wachstumsphase eingehen muss. Zwischenfazit: Sparsam leben und das Gehalt durch eine der oben genannten Möglichkeiten verbessern ist das allerwichtigste. Ein guter Kumpel von mir arbeitet bei der Feuerwehr in Berlin. Seit Jahren erzählt er mir, dass er bei der Feuerwehr jedes anderen Bundeslandes 30% mehr verdienen würde. Also müsste er nur den Arbeitsort/Arbeitsgeber wechseln. Eine Freundin ist Krankenschwester und verdient 800€ Netto. Nachdem sie mir ihr Leid erzählt hat, habe ich kurz gegoogelt. In der Schweiz verdienst du als Krankenschwester als Mindestlohn 3.000CHF. Nach wenigen Jahren Berufserfahrung 4.000CHF. Klar sind die Kosten höher, aber man kann auf akzeptablen Niveau sogar in Zürich von 2.000CHF leben. Dann lebt man in einer WG und kann 1.000CHF pro Monat sparen. Das wären dann 12.000CHF im Jahr und somit 2 Wohnungen pro Jahr. Des Weiteren kenne ich Studenten, die täglich/am Wochenende/in Den Ferien arbeiten und sich somit das Kapital für eine Wohnung besorgen. Oder fleissige Handwerker, die sich selbstständig gemacht haben und danach ihr Einkommen verdreifacht haben. Sicherlich sind diese Wechsel nicht ohne und man muss sein Leben umstellen. Man muss auf Sachen verzichten. Aber das macht man 5-6 Jahre und danach lebt es sich viel besser. Man muss sich eine Zeit lang anstrengen und in den sauren Apfel beißen. Wir müssen die gute Mobilität und die Möglichkeiten des Internets ausnutzen. Noch nie war es so leicht einen guten Arbeitsplatz zu finden und Immobilien zu kaufen. Aber aber aber… Wer meinen Thread komplett gelesen hat, der kann nachvollziehen, dass ich es genauso so gemacht hatte. · In Deutschland hatte ich nach 3 Jahren Arbeit ein Gehalt von monatlich 2.000€ netto. · Danach bin ich in die Schweiz gegangen und hatte monatlich 6.100 CHF netto. · Nach einem Jahr habe ich meinen Arbeitgeber gewechselt und hatte monatlich 6.600 CHF netto. · Nach einem halben Jahr habe ich meinen Wohnort gewechselt und musste 500 CHF weniger Steuern bezahlen. Das waren 7.100 CHF netto. · Nach einem weiteren halben Jahr habe ich meine 13. Monatsgehälter auf 12.Monatsgehälter umstellen lassen. Dann war ich bei 7.800 CHF netto. Meinen Lebensstandard habe ich nach dem Umzug in die Schweiz und nach dem Kauf meines Autos nicht mehr erhöht. Sicherlich fliege ich jetzt ein bisschen öfter durch die Welt. Aber dafür ist jede zukünftige Wohnung günstiger geworden (bin 3x umgezogen) und mein Party-Leben hat sich reduziert. Also habe ich jeden Monat mehr Geld übrig, welches ich sparen und dann investieren kann. Und ja, ich bin dafür weit aus meiner Comfort Zone gegangen und habe Opfer erbracht. Ich habe meinen gesamten Freundeskreis und meine Familie verlassen. Das ist hart und damit muss ich jeden Tag kämpfen. Aber das mache ich gerne, da ich weiss wofür ich es mache. In fünf Jahren kann ich nach Deutschland zu meinen Freunden zurückkehren, bin finanziell frei und habe ein besseres Leben als 95% aller Deutschen. Irgendwo hatte ich mal folgendes Zitat gelesen (sinngemäss). „Zehn Jahre lang musst du so leben, wie 95% der Menschen nicht leben wollen. Danach kannst du den Rest deines Lebens so leben, wie 95% der Menschen leben wollen, aber nicht können.“ Also Arsch hoch, das eigene Leben verbessern und Disziplin zeigen!
  4. Abschluss August 2017 Der August ist rum und damit ein sehr ereignisreicher Monat. Ich hatte den Eigentumsübergang von acht Wohnungen, ich habe 3 neue Bank-Kontakte für 100% Finanzierungen, ich beschäftige mich mit dem Erwerb meines ersten Mehrfamilienhauses und mein P2P-Einkommen ist um 300% gestiegen im Vergleich zum Juli. Somit ist mein passives Einkommen von Juli zum August um fast 90% gestiegen. Übergang von 8 Wohnungen Anfang August hatte ich den Übergang meines 10er Wohnungspaketes in Schkeuditz. Nach langem hin und her (9 Monate) war es endlich soweit. Leider hat der alte Eigentümer Probleme mit der Verwaltung und kommt (noch) nicht an seine Miete von August ran. Die steht mir bereits zu, die Mieter hatten aber noch an die (Sondereigentums)-Verwaltung überwiesen. In Summe hatte die Verwaltung ein extrem schlechtes Bild abgegeben. Für die Verwaltergenehmigung brauchten sie 4 Monate. Ich hoffe, das läuft demnächst besser. Ausserdem hatte ich am 31.8.2017 den Übergang meines 3er Wohnungspaketes im August. Also fast eine Punktlandung. Ich bin überrascht, dass dies so schnell ging. Der Eigentümer war kurz vor Notartermin verstorben und wir hatten uns alle auf einen langen Prozess vorbereitet. Ging aber schnell, auch wenn der Notar wieder ein Haufen Genehmigungen verschlafen hat. Da könnt ich kotzen. Für zukünftige Wohnungen suche ich einen neuen Notar. In dem 3er Paket steht eine Wohnung leer und eine weitere wird zum 1.10. leer. Ich hoffe der Makler findet schnell Nachmieter. Des Weiteren wurde gestern das Geld für meine letzte Wohnung (ETW13) überwiesen. Wenn ich Glück habe, klappt hier der Eigentumsübergang auch noch heute (1.9.). Bisher habe ich aber noch keine Rückmeldung vom Eigentümer. Mehrfamilienhäuser In dem letzten Beitrag hatte ich es bereits angedeutet. Ich möchte mich in Zukunft auch mit Mehrfamilienhäusern beschäftigen. Mindestens eins MFH steht auch in meinen Zielen für 2017. Ich bin zuversichtlich. Ich habe letztes Wochenende fünf interessante Häuser gefunden und die Unterlagen angefordert. Drei der Häuser scheinen recht gut (Rendite 9%-10%) und ich habe die nächsten zwei Wochen Termine zur Besichtigung durch meinen Gutachter. Nach dem Gutachten, werde ich in die Verhandlungen mit den Verkäufern einsteigen und ich habe schon genaue Vorstellungen was ich will. Wenn ich viel Glück habe, lassen sich alle 3 Verkäufer darauf ein und ich habe die Auswahl. Wenn ich Pech habe, muss ich neu suchen und das Geld für den Gutachter war für die Katz. Sobald es mit einem MFH konkreter wird, werde ich mehr Infos dazu vorstellen. Bank-Kontakte In der Vergangenheit hatte ich ein paar Banken angeschrieben und von vielen eine Absage bekommen (Steuerausländer). Jetzt waren 4 Monate rum und ich habe einige Banken erneut angeschrieben. Und siehe da, zwei wollen mit mir zusammenarbeiten und bieten plötzlich tolle 100% Finanzierung Konditionen. Ihr erinnert euch an meine ETW14 für 55.000€ weiter vorne? Dafür hat mir eine Bank eine 100% Finanzierung mit 1,24% Zins angeboten (5Jahre). Mega geil! Einziger Wermutstropfen sind die 2.91% Tilgung. Aber lieber zahle ich eine etwas höhere Tilgung als einen hohen Zins. Und eine 4.15% Annuität für eine 100% Finanzierung ist ok. Ich hoffe, ich werde diese Konditionen auch für die Mehrfamilienhäuser bekommen. Die werfen nämlich eine höhere Rendite ab und somit könnte ich die höhere Tilgung locker schultern. Wenn alles wirklich gut läuft, habe ich im September/Oktober einen Deal mit nem Mehrfamilienhaus mit sehr guten Finanzierungskonditionen. Nächste Woche Dienstag gibt mir die Bank die Konditionen für meine beiden vorgestellten Mehrfamilienhäuser (oben MFH2 und MFH3). Ich halte euch auf dem Laufenden. P2P Einkommen Im August hatte ich P2P-Zins-Einnahmen von 540€. Diese Zahl ist bereits bereinigt durch die ausgefallenen/rückständigen Kredite bei Bondera. Im Vergleich zu Juli von 145€ konnte ich die Zinsen um das Dreifache steigern, ohne selbst was dafür zu tun. Wie vorher schon geschrieben, braucht P2P etwas Anlaufzeit. Die Zinsen sind auf allen drei Plattformen extrem gestiegen, trotzdem wirft Bondera die höchste Rendite ab. Das war mir vorher schon klar, da die es bei Bondera keine Rückkaufgarantie wie bei Mintos/Twino gibt und somit höhere Kreditzinsen vom Kreditnehmer direkt an mich als Investor weiter gegeben werden. Ich hatte damit gerechnet, dass sich die hohen Zinsen durch die ausgefallenen Kredite die Waage halten, aber trotzdem werden einfach extrem viel Zinsen erwirtschaftet und die decken die Ausfälle um ein Vielfaches. Bei einem eingezahlten Volumen von 15'500.00 € sind die 289€ aufs Jahr hochgerechnet 3.468€ und somit eine Rendite von 22%. Pervers gut. Ich bin gespannt, wie die kommenden Monate laufen. ps: Eben meine Briefwahl in die Post gegeben
  5. @The-Rock. Du brauchst keine 13 Seiten durchlesen, sondern nur mal vor ins Inhaltsverzeichnis schauen. Dort ist ein Kapitel zum Risiko-Management verlinkt. Das beschreibt genau die Thematik mit steigenden und sinkenden Zinsen. Zinsfestschreibung ist auf 5 Jahre gewählt. Warum? Wegen meiner Finanzierungsstrategie. Nachzulesen ebenfalls in einem Unterkapitel.
  6. @HerrRossi: Ende 2014: 50.000€ + Dienstporsche < ausgewandert in die Schweiz> Mitte 2017: 130.000CHF + eigener Porsche + 19 Wohnungen (30.000€ ) 🤗
  7. @rsc: Danke rsc für das große Kompliment. Ich werde meinen Weg weiter gehen und alle dran teil haben lassen. So kann jeder der will, etwas lernen. @Neice: Ich hatte in meinem ersten Thread (100 lays) schon viele hater. Selbst als ich die 100 geschafft hatte, hörte das nicht auf. Ich habe damit gelernt umzugehen. Du sagst es richtig: Wo man polarisiert, hat man Hater und Fans. Ich konzentriere mich auf die Fans. Von denen lerne ich, sie lernen von mir. Win-Win. @Masterthief: Kein Problem, hier die komplette Aufstellung: @noisereduction: Der Crash kann immer kommen, die Welt kann immer untergehen. Dann gehen alle unter. Nur schaffen es die Reichen & Intelligenten die Auswirkungen des Untergangs auf die breite&dumme Masse abzuwälzen. Warum? Sie haben mehr Möglichkeiten und wissen diese intelligent zu nutzen. Und du sagst es richtig: Wenn alles und alle untergehen, kann ich sagen : "Ich habe es versucht". @C_h_o_p_i_n: Jeder kann den selben Weg gehen wie ich. Ab in die Schweiz zum Kohle verdienen und dann investieren. Ich hatte damals in Deutschland 2.200€ Netto. Das ist nicht viel. Dann ging ich in die Schweiz und hatte sofort 6.400CHF Netto. Davon kann man locker. die Hälfte sparen, wenn man will. Dann heißt es halt, 5 Jahre bescheiden Leben und danach frei sein. Und ja, das klappt auch für schlecht bezahlte Jobs wie Pfleger und Handwerker. Das Mindesteinkommen in der Schweiz sind monatlich 3.200CHF. Mit ein bissel fleiß kommt man da locker drüber und kann mehr sparen. Und wer jetzt mit der Ausrede kommt: " Aber ich kann nicht in die Schweiz weil blabla..." . Dann lasst es und sterbt weiter im Finden von Ausreden. Hab mal eben gegoogelt. Die Krankenschwester mit 4 Jahren Berufserfahrung liegt bei 61.401,71 CHF . Also rund 5.100CHF pro Monat abzüglich 10% Steuern.... Ich kann den Ausfall von 2 Wohnungen verkraften...also 10%. Das ist nen guter Durchschnittswert im allgemeinen. Umfangreiche Objektsanierung werden größtenteils über die angesparte Rücklage in der Eigentümergemeinschaft getätigt. Sonderumlagen hatte ich noch keine. Ich berichte, sobald ich mehr weiß. Ich selber lege aber auch noch eine eigene Rücklage zurück. 50 Cent pro qm² pro Monat. Damit fahre ich bisher ganz gut. @Nachtzug: Ich denke, dass jemand der keine Immofinanzierung bekommt, bekommt auch keinen Konsumkredit für solche Wohnungen. Konsumkredite nutzen die Investoren nur für ihre Kaufnebenkosten, um sich so "Fake"-110% zu generieren. @noisereduction: Wer in Deutschland für 800€ Vollzeit arbeitet, ist selbst schuld. Entweder scheiß Beruf gewählt oder keine Interesse für höheren Verdienst (siehe Krankenschwester in der Schweiz Beispiel oben). Und wer unbedingt darauf behaart "Ich muss unbedingt diesen Beruf in diesem Kaff machen", der hats auch nicht anders verdient. Und nein, ich mache mir keine Gedanken über 1000 Sonderfälle und Einzelschicksale. Trotzdem danke für dein Beispiel @Yolo: Auf den Punit getroffen! Trotzdem werde ich demnächst mal ein kleine How-To schreiben, wie auch die "aussichtslosen" Leute mit geringen Einkommen was machen können. Obwohl die Lösung nicht jedem gefallen wird. @Juninho & @ALBA86: Das ist falsch. Ich selber vermiete eine 33qm² 1-Zimmer Wohnung in einem neuen Haus in guter Lage in Leipzig für 295€ warm. Das ist weder Ghetto, noch eine kleine Box wie in China. Man muss halt ein bisschen suchen, aber sowas gibts immer. @The-Rock: Am anfang hatte ich das nie auf dem Schirm. Jetzt habe ich es auf dem Schirm, aber das fährt unter 0,01% Wahrscheinlichkeit. Daher zerbreche ich mir jetzt nicht den Kopf damit. Die Energie stecke ich lieber in Sachen die mich vorwärts bringen @Ripjaw: Das Thema ZVG ist mir momentan noch zu aufwendig und ich weiß nicht ob meine Bank das mitmacht. Sie hat mit mir als Steuer-Ausländer schon zu viele Sonderkriterien am Hacken Vielleicht wenn ich mal nach Leipzig ziehe.
  8. Kapitel 11: Zwischenfazit 2017 Hallo liebe Freunde, Das Jahr 2017 ist zur Hälfte rum und ich kann in kleines Zwischen-Fazit zu meinem Immobilien-Projekt schreiben. Wie ich mich damit fühle, wie weit ich bei meinen Zielen bin und wie ich die Zukunft sehe. Fangen wir mit den Zielen an. Ziele 2017 Anbei meine Ziele, die ich mir für 2017 im Bereich beruflich/Immobilien gesetzt hatte. Ich hatte im Jahr 2016 sechs Wohnungen gekauft, also hatte ich diese Zahl für 2017 verdoppelt. Ich bin ein grosser Freund vom Verdoppeln der Ziele! Das hört sich beim Aufschreiben der Ziele immer sehr ambitioniert und gross an, stellt sich später aber als sehr realistisch heraus. Das halbe Jahr ist rum und ich habe bereits 13 Wohnungen gekauft. Das Ziel ist also übererfüllt. Als zweites Ziel hatte ich mir ein Mehrfamilienhaus gesetzt. Das konnte ich bisher nicht umsetzen. Bisher habe ich mich auch nicht gross darum gekümmert. Anfang des Jahres hat mir ein Makler mal ein paar MFH vorgestellt, aber ich hatte noch einige ETWs mit meiner Bank abzuarbeiten (Lastenübergang). Mittlerweile habe ich sechs „offene“ Wohnungen abgearbeitet und für die verbleibenden vier Wohnungen dürfte der Lastenübergang diesen oder nächsten Monat passieren. ETW14 jetzt mal aussen vor gelassen. Wenn ich es also ernst meine, muss ich etwas Eigenkapital sparen, um mir ein erstes kleines MFH kaufen zu können. Ich denke da an die Kategorie um die 200.000€. Mal schauen, ob es sowas auf dem Markt gibt und rentabel ist. Dafür müsste ich mich aber bei den Investments von ETWs dieses Jahr zurück halten…und das fällt mir schwer, wie ich weiter vorne schon geschrieben habe (siehe ETW14). Wichtig wären mir hier vor allem der Lerneffekt eines MFH und das Nehmen der nächsten Hürde. Bisher fühlen sich MFH noch sehr „gross“ und unüberschaubar an. Vor allem weil ich das Handling durch die fehlende Eigentümergemeinschaft und die fehlende IHR noch nicht gut einschätzen kann. Meinen dritten und vierten Punkt werde ich dieses Jahr nicht schaffen. Das liegt aber weniger an mir, sondern mehr an den Gegebenheiten meiner Firma. Ich hatte ein super letztes Jahr und beides in meinem Zielgespräch gefordert. Beförderung und mehr Kohle. Am Ende sind es „nur“ 2.160€ mehr und keine Beförderung geworden. Begründung: „Es muss im Rahmen des Teams bleiben“. So ein scheiss! Wenn es danach geht, dann werde ich nie befördert. Weil die anderen (Mitte 55 Jahre alt) auf ihrem (Senior-)Level verbleiben und kein Bock auf Höheres haben. Und wenn die das Level des ganzen Teams nicht erhöhen, darf ich auch nicht höher. So erstickt man Motivation und Ehrgeiz im Team. Bezüglich des neuen Wissens habe ich mich gut eingearbeitet. Ich habe zusammen mit der SAP Basis unser BW Portal vom classic auf Fiori umgestellt. Dafür musste ich mir einiges an Wissen aneignen. Habe ich im Selbststudium und mit Hilfe von google und youtube gemacht. Diesen Punkt kann ich also abhaken. Dazu kommt, dass ich bisher drei grosse Projekte dieses Jahr hatte, und alle on time, on Budget und mit grosser Kundenzufriedenheit abgeschlossen habe. Somit habe ich Ende des Jahres wieder Futter für neue Gehaltsverhandlungen. Wenn ich aber erneut sehe, dass mich mein Team limitiert, dann muss ich wohl die Suche nach etwas Neuem forcieren. Auf der einen Seite schade, da wir nächstes Jahr HANA einführen und ich dort viel lernen kann, auf der anderen Seite will ich keine Karriere bei einer Firma machen. Meine Zukunft liegt in meinen Immobilien. Bei meinen privaten Zielen habe ich ebenfalls mehr als die Hälfte erreicht, ich bin auf einem guten Weg. Aber das würde hier den Rahmen sprengen. Aktuelles Passives Einkommen Und damit kommen wir zum nächsten Punkt, dem passiven Einkommen. Als Ziel hatte ich mir damals 50 Wohnungen gesetzt, weil ich ein passives Einkommen von monatlich 5.000€ wollte. 3.000€ zum Abdecken aller Kosten und 2.000€ für zusätzliches Wachstum. Anfangs des Jahres war ich bei 72 € passiven Einkommen, mittlerweile bin ich bei monatlichen 950 €. Ich habe also fast 20% meines Zieles erreicht. Wenn ich mein passives Einkommen jedes Jahr um 20% steigern kann, dann brauche ich noch 2 Jahre zur finanziellen Unabhängigkeit und 4 Jahre zur finanziellen Freiheit. Das klingt gut und ist realistisch. Ich merke, wie ich dieses Jahr die Investitionskosten für neue Objekte teilweise schon durch den Cash aus den alten Objekten bezahlen kann….das fühlt sich sehr gut und befriedigend an. Es ist wie ein kleiner Schneeball der immer grösser wird. Man bekommt mehr Kohle, bessere Kontakte und mehr Vertrauen in sein Tun. Dadurch erzielt man wiederum noch bessere Ergebnisse. Grosse Rückschläge blieben bisher aus. Bis auf eine grössere Reparatur von einem Fenster (400€) und dem Absenken der Kaltmiete einer Wohnung durch Mieterwechsel (von 334€ auf 299€) habe ich alles heil überstanden. Meine Mieter machen keine Probleme und die Miete kommt regelmässig. Das darf gern so weiter gehen. Bisher lässt sich alles super remote regeln. Internet und Handy reichen vollkommen aus. Meine P2P Investments entwickeln sich ebenfalls bestens. Ich habe jetzt schon mehr als doppelt so viel Gewinn wie im Juli…Meine Prognose für Ende August ist der dreifache Gewinn (Zinseinnahmen). Ein Fazit kann ich aber erst am 1.9. geben, wenn der August komplett abgeschlossen ist. So wie es aussieht, braucht P2P immer erstmal einen Monat Anlauf um richtig ins Rollen zu kommen. Also bei jeder neuen Einzahlung dauert es rund 1 Monat, bevor es richtig losgeht. Momentan bin ich mit ungefähr 50.000€ dort investiert und werde es erstmal bei diesem Betrag belassen. Meine Sparraten die kommenden Monate werde ich auf meinem Konto liegen lassen, um zukünftige Kaufnebenkosten zahlen zu können (siehe Text zum MFH oben). Allgemeine Zufriedenheit Allgemein bin ich sehr zufrieden mit allem Erreichten. Ich merke, dass es Schritt für Schritt voran geht und Immobilienkauf wie jedes andere Gebiet erlernbar ist und mit der Zeit immer einfacher wird. Übung macht den Meister. Zusammen mit dem Wissen, dass man vieles von Zuhause machen kann, ist das eine wichtige Erkenntnis. Das zeigt mir, dass ich meine berufliche Zukunft in diesem Business haben kann. Diese Zukunft trägt zwar mehr Verantwortung - Grosse Zahlen, Einfluss von Mietern - , aber auch wesentlich mehr Kontrolle und weniger Arbeit. Vielleicht steigt die Arbeit mit den Immobilien in Zukunft, aber da sehe ich kein Problem. Diese Arbeit macht mir nämlich sehr viel Spass. Man hat die volle Kontrolle, hat zeitliche und örtliche Unabhängigkeit und macht alles für sich. Für niemanden anderes. Diese Kombination ist mir sehr wichtig. Ich merke, wie ich in meinem „normalen“ Job immer demotivierter werde. Ich habe überlegt woran das liegt. Eigentlich habe ich gerade ein spannendes Projekt. Trotzdem bin ich etwas demotiviert, weil ich eben weiss, dass es etwas viel cooleres gibt (Selbstständigkeit mit eigenen Immobilien). Die Freiheiten und die Entfaltungsmöglichkeiten bei den Immos motivieren mich dermassen stark, sodass ich für die Aussichten in meinem normalen Job keine Augenbraue mehr verziehen kann. Trotzdem bin ich auf meinen normalen Job (noch) angewiesen, um meine aktuellen Kosten zu decken und für meine Investitionen sparen zu können. Ich merke, wie ich mich diesbezüglich stark zusammen reissen muss. Ähnlich wie der 63 jährige Rentner, der mit 67 Jahren in den Ruhestand darf. Ich muss mir also etwas überlegen, wie ich mich noch 4 Jahre für meinen normalen Job begeistern kann. Mal schauen. Parallel dazu habe ich noch eine andere Idee. Die ist aber noch nicht spruchreif, dazu im nächsten Monat mehr. Weiteres zu meinem Immobilien-Jahr Dieses Jahr hatte ich bei Freunden einen kleinen Vortrag zum Thema finanzielle Freiheit gehalten und der kam sehr gut an. Es ging nicht um Expertenwissen oder Geldverdienen, sondern lediglich um das Aufzeigen eines neuen, interessanten Weges. Was die Leute draus machen, ist ihnen dann überlassen. Des Weiteren treffen wir uns in Zürich regelmäßig im Monat zum Immobilienstammtisch. Vor knapp 1,5 Jahren hatte ich den Stammtisch zusammen mit einem anderen Investor ins Leben gerufen und mittlerweile sind wir 24 Leute in der Whatsapp-Gruppe und 9 Personen beim Stammtisch. Weitere Investoren sind gerne gesehen! Des Weiteren schreibe ich hier meinen Blog und bekomme sehr viel Feedback. Positives und Negatives. Vielen Dank dafür. Auf der einen Seite hilft mir das sehr bei meiner Entwicklung, zum anderen haben andere ein Live-Beispiel wie für Entwicklung eines Angestellten zum Investor. Alle können davon lernen, egal wie es ausgeht. Entweder schlafe ich bald unter der Brücke oder mir gehört irgendwann eine Brücke. Ich bin gespannt
  9. Das ist mit der wichtigste Punkt, da hat @Nachtzug vollkommen recht. Vermögen baut man nicht durch ein Angestellten.Job auf. Vermögen baut man mit einer Struktur/Idee auf. Z.B. Aktien, Immobilien, Unternehmen,usw. Die sind nämlich unabhängig von der Arbeitsleistung skalierbar. Allerdings braucht man für diese Struktur Anfangskapital....Kapital um es zu starten und zum Laufen zu bringen. Und dafür brauchste nen guten Job. Den machst du 5-10 Jahre, fütterst mit dessen Einkommen deine Struktur (in deinem Falle das Weingut) und danach kannste Füsse hochlegen. Das Problem ist, dass einem das in der Schule nie bei gebracht wird. Viele sagen, sie wollen das studieren/lernen, was ihnen Spaß macht. Dann studieren sie Soziale Arbeit/Philosophie, und anderen Mist, der kein Geld abwirft. Diese Leute stecken ihr Leben lang in finanziellen Problemen. Und wenn man finanzielle Probleme hat, macht auch der tollste Job keinen Spaß. Es ist also klüger, den anderen Weg zu gehen....auch wenn er sich blöd anhört. 1) Was lernen/studieren, was gut Geld abwirft. Ingenieur/Informatiker/Banker, Arzt, usw. 2) 10 Jahre arbeiten, ordentlich Geld verdienen und 33% davon sparen. 3) Das gesparte Geld investieren und damit seine Struktur aufbauen. Bei mir z.B. Immobilien. 4) Nach 10 Jahren den Job kündigen und vom passiven Einkommen der eigenen Struktur leben Nach Punkt 4 kann ich dann machen was ich will. Zum Beispiel Soziale Arbeit oder Philosophie. Dann arbeite ich was ich will und muss mir um das Geld keine Sorgen machen. Das kommt nämlich woanders her. Ich spiele beispielsweise mit dem Gedanken ne Tanzschule in Südamerika zu eröffnen. Hätte ich das gleich nach der Schule als erstes gemacht (weil es mir am besten gefällt), dann würde die Idee scheitern und ich am Hungertuch nagen. Daher habe ich erstmal was ordentliches gelernt, arbeite als SAP-Berater und investiere jeden Monat 3.000€ in mein Immobilien-Portfolio. In 5 Jahren kann ich dann meinen Job kündigen, von meinen Immobilien leben (5.000€ passives Einkommen pro Monat) und für den Rest meines Lebens in meiner Tanzschule in Costa Rica arbeiten :D Also: 10 Jahre Arsch zusammen reißen und dann 50 Jahre das Traum-Leben führen oder nix gescheites machen und 60 Jahre ein Durchschnitts-Leben führen oder schlechter.
  10. ETW14 - Meine Wohnung #20 Letzte Woche habe ich von einem Makler eine Wohnung angeboten bekommen. Ich fragte neugierig nach, da es laut Expose 7.7% Rendite waren. Ich wollte wissen, ob die Angabe in Kaltmiete oder Warmmiete waren. Oft freut man sich zu früh, weil die Makler die Warmmiete angeben und man so auf die falsche Rendite kommt. Diesmal hatte ich Glück und es war Kaltmiete. Also ließ ich mir weitere Unterlagen zukommen und schaute mir alles an. Ich gab alle Daten in mein Excel-Tool ein und der Cashflow ließ sich sehen. Meine beiden Kriterien (mindestens 7% Rendite) und 1 Promille Cashflow (64€ monatlicher Cashflow bei 62.000€ Kaufpreis) waren erfüllt, ich wollte zuschlagen. Trotzdem setzte ich einen niedrigeren Kaufpreis an, einfach aus Prinzip. Ich bot 55.000€. Außerdem wollte ich, dass der Verkäufer einen Nachmieter zu gleichen Kaltmiete findet, sodass ich meine Rendite sicher habe. Die alte Mieterin war Rentnerin und ging in ein Pflegeheim. Hier die Eckdaten der Wohnung. Die Wohnung liegt in Grünau Mitte, einige werden jetzt meckern. Zu Recht, anscheinend ist es ein unbeliebtes Viertel mit Wohnsilos. Dieses Gebäude ist allerdings sehr neu (1996) und hat im gleichen Haus einiges an Gewerbe (Banken, Therapien, Ärzte, usw.). Somit ideal für Rentner. Ich habe die Erfahrung gemacht, Rentner zahlen gerne mehr, wenn der Supermarkt, der Arzt, die Bank usw. gleich um die Ecke sind. Der Grundriss ist ebenfalls perfekt und sogar mit Balkon. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Die Mieter-Suche geht los, sobald ich die Vollmacht vom Eigentümer bekomme. Er übernimmt die Kosten. Wenn sich nur ein Mieter zur geringeren Miete finden lässt (wovon ich nicht ausgehe), dann muss ich den Kaufpreis nochmal verhandeln oder gegeben falls den Deal abblasen.
  11. Ich werde ihr immer mal nebenbei von meinen Sachen und den Vorteilen berichten. Wenn sie dann neugierig wird und nachfragt, dann helfe ich ihr. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Leuten dieses Wissen nicht aufzwingen sollte. Lieber vorleben und hoffen Nichts desto trotz haben wir ein bissle Finanz-Ziele besprochen und über ein Konten-Modell nachgedacht. Sobald sie regelmäßig Geld verdient, kann man tiefer in die Materie einsteigen. Ich werde Montag erstmal Widerspruch gegen meinen Steuerbescheid einlegen und habe dann einen Termin mit dem Steuerhilfeverein. Die Frau sagte, sie will es sich mal anschauen. Wenn es ihr zu komplex wird, leitet sie mich an einen richtigen Steuerberater weiter. Bin gespannt. Ich mache keine halben Sachen. Entweder gebe ich richtig Gas und habe eine effektive Aufbau-Phase oder ich scheitere. Ich bin kein freund von langsamen Vermögensaufbau in 20 Jahren. Zu groß ist mein Interesse an der finanziellen Freiheit und dem damit verbundenen Vorteilen, als das ich noch 20 Jahre warten will. Umso höher das Risiko, desto höher die Rendite. Wenn man sich des Risikos bewusst ist, kann man früh genug vorsorgen und Gegenmassnahmen enwickeln. Weiter vorne habe ich einen Beitrag zu meinem Risiko-Management geschrieben. Vielleicht hilft dir das meine Strategie besser zu verstehen. 17 meiner 19 Wohnungen habe ich von Immoscout. Das 9% Ding habe ich von einem Makler direkt bekommen. Keine Ahnung ob es inseriert war. Der Makler kauft ganze Wohnungspakete aus Bank-Verwertungen und verkauft dann die Wohnungen einzeln raus. Hatte gut Glück. Habe den Makler letzte Woche angeschrieben, ob er wieder was für mich hat Momentan könnte ich den Ausfall von 2 Wohnungen verkraften, ohne selbst drauf zahlen zu müssen. Also 10%. Diese 10% hört man auch oft von anderen Investoren als kalkulatorischen Mietausfall. Bisher hatte ich genau eine Kündigung zu verzeichnen. Ich hatte einen Makler beauftragt. Ich musste etwas mit der Kaltmiete runter gehen, dafür hatte ich einen nahtlosen Übergang ohne Leerstand. Das ist für mich in Ordnung. Nein, habe ich noch nicht. Ich glaube, das rechnet sich nicht. Man muss dafür die Mieten sehr gering halten. So gering, dass sich die 25% Zuschuss nicht rechnen. Zumal bekommt man bei Sozialwohnungen ehr schlechteres Miet-klientel. Ich muss aber auch sagen, dass ich mich wenig damit beschäftigt habe (nur eine Doku gesehen). Ich glaube mit deiner negativen und neid-belasteten Einstellung wirst du ehr auf die Nase fallen als ich. Hier mal eine Buchempfehlung für dich: Pessimisten küsst man nicht Das trifft es ziemlich genau. Interessanterweise kannte ich den Sprich noch nicht. Merci Jup, jenachdem was am Montag bei raus kommt. Ich werds hier schreiben :D
  12. Das ist der Zürichsee 35 Jahre für die Darlehen kann hinkommen. Momentan bin ich in der Wachstumsphase, da ist mir Cash-Generierung wichtiger als schnelle Tilgung. Wenn ich mein Ziel-Portfolio erreicht habe, kann ich alles Geld in die Tilgung stecken.....falls sich nichts besseres findet. Es ist also später eine Option. Wieso macht dir das Kopfzerbrechen? Fahre einen Boxster GTS von 2015 Werde mir einen Steuerberater nehmen. Habe heute 3 verschiedene in Grenznähe angeschrieben: "Sehr geehrter Herr XXX, ich kontaktiere sie bezüglich Hilfe meiner Steuererklärung und möchte gern wissen, wie gut sich mich unterstützen können. Ich bringe folgende Voraussetzungen mit Deutscher, ledig, 33 Jahre, wohnhaft nur in der Schweiz Schweizer einkommen als Angestellter Deutsches Einkommen aus Vermietung & Verpachtung (internationales??) Einkommen aus P2P Krediten (Zinsen) Wie gut kennen sie sich mit diesen Themen aus? Ich frage konkret deswegen, weil mein Fall sicher nicht sehr einfach ist. Ich habe Januar meine Steuererklärung für Deutschland abgegeben und bin auf ein rechnerisches Minus von 15.000€ gekommen. Das Finanzamt hat aber nur Minus 4.000€ anerkannt. Danke für ihre Hilfe und liebe Grüsse" Meine derzeitige Anstellung ist sehr sicher. Als SAP BW Berater findet man immer etwas. hatte dieses Jahr sogar schon 4 Bewerbungen auf Jobs mit mehr Kohle. Ich denke, ich kann noch den Sprung von 130k zu 140k machen. Für mehr müsste ich dann Karriere machen und Führungsverantwortung nehmen. Das will ich nicht. Zumindest in keinem fremden Unternehmen. Das Schmerzensgeld was ich dort bekäme, kann ich viel weniger stressig mit meinen Investments sammeln. Rustar und ich schreiben relativ viel, wir haben viele Gemeinsamkeiten (Mädels & Immobilien). Wollen uns demnächst auch mal treffen. Er macht aus wenig viel....das beeindruckt mich
  13. Hallo liebe Freunde, zurzeit gibt es einige Kleinigkeiten zu berichten, die mich die letzten 2 Monate begleitet haben. Fangen wir erstmal mit meinen neuen Investments an. 3er Wohnungspaket Im Juni hatte ich einen Notartermin für ein 3er Wohnungspaket in Leipzig. Es sind alles 1-Zimmer-Wohnungen um die 35qm². Auf den ersten Blick nicht ganz so spektakulär, aber auf den zweiten Blick. Erstes sind alle drei Wohnungen gerade frei geworden und die erste konnte bereits zu einer höheren Miete neu vermietet werden. Den Makler hat noch der Vorbesitzer bezahlt, da der Eigentumsübergang wohl erst sehr spät ist (Grund erkläre ich später). Ich gehe davon aus, dass die anderen beiden Wohnungen ebenfalls teurer neu vermietet werden können. Zweitens waren die Konditionen meiner Bank für eine 110% Finanzierung die gleichen wie für eine 100% Finanzierung. Dadurch erhöht sich zwar der absolute Wert der Annuität um 11% von 3.232€ auf €3.596€, aber dafür kann ich mit dem gesparten Geld gleich die nächste Immobilie suchen. Und solange eine Immobilie cashflow-positiv ist, passt alles. Leider ist zwei Wochen vor Notartermin der Verkäufer verstorben und dadurch wird sich der Verkauf ewig hinziehen. Die Erben haben zwar den Verkauf vollzogen (sie wollten die Kohle), aber die ganzen Umschreibungen im Grundbuch werden sich ewig hinziehen. Daher wird es noch eine Weile dauern, bis ich hier Kohle sehe. Glücklicherweise ist die Zins-bereitstellingsfreie Zeit sehr lang gewählt und kann bei Bedarf verlängert werden. Habe einen guten Draht zu meiner Bankerin J Wohnung in Taucha Beim selben Notartermin habe ich eine weitere Wohnung gekauft. Und zwar in Taucha. Taucha liegt im Speckgürtel von Leipzig und hat Bevölkerungszuwachs. Das schöne ist hier eine Mietrendite von 9,1% und damit mein bisher bester Wert. Auch hier gabs wieder eine 110% Finanzierung und somit einen Selbstläufer. In Taucha ist das Grundbuchamt viel schneller als in Leipzig, also rechne ich noch im August oder spätestens September mit dem Eigentumsübergang. Eine kleine Familie ist frisch eingezogen und ich bin gespannt wie sich mein erstes Invest ausserhalb von Leipzig entwickelt. Damit bin ich jetzt bei 19 Wohnungen. Puhhh…in so kurzer Zeit eine ganze Menge. Aber wer ehrgeizige Ziele hat, muss Gas geben und einen offensiven Wachstumskurs fahren. Läuft bisher sehr gut. Eigentumsübergang von ETW7, ETW9 und ETW10 Im Juli fand der Eigentumsübergang meiner Wohnung ETW7 statt. Im August kam dann ETW9 und die 5 Wohnungen aus meinem Paket ETW10 dazu. Somit verwalte ich seit knapp einen Monat 7 Mieter mehr. In meiner Wohnung ETW8 hatte ich zwischenzeitlich eine Mieterhöhung angestrebt, die Mieterin hat aber abgelehnt. War auch etwas dreist von mir, aber versuchen kann man es ja. Kleinere Reparaturen nach Eigentumsübergang Ich hatte Lasten & Nutzen-Übergang von meiner Wohnung ETW9 zum 1.8.2017, also vor Kurzen. Sechs Tage später ruft mich die Verwaltung an, dass die Vermieterin einen Schaden gemeldet hat (Fenster und Dusche). Ich denke mir: Was für ein Zufall... 6 Tage nach Lasten & Nutzen-Übergang. Also müsste ich das zahlen. Nun habe ich bei der Mieterin angerufen und gefragt, wie lange das Problem schon besteht. Sie meint, das Problem besteht schon seit Ewigkeiten. Auf meine Rückfrage, warum sie das nie dem alten Eigentümer gemeldet hat, sagte sie, dass sie Angst hatte. Sie hatte mal Streit mit dem alten Vermieter und seitdem hatte sie immer Angst sich wegen sowas bei ihm zu melden. Die Mieterin ist 80, also verständlich. Nun war die Frage wer dafür aufkommt. Die Diskussion dafür gibt’s hier: http://immopreneur.de/forum/topic/3343-kosten-für-reparaturen-beim-vermieterwechsel/ Leasing in Kredit umgewandelt Weiter vorne könnt ihr sehen, dass ich für mein Leasing eine Menge Geld bezahlt habe. 1.370CHF pro Monat. Also ungefähr 1.245€. Mein Auto macht mir immer noch sehr viel Spass, allerdings war die Rate sehr hoch und ich habe überlegt, was ich machen kann. Ich habe mich bei meiner Bank gemeldet und konnte mein Leasing in einen Konsumkredit umwandeln. Dadurch ist der Zins von 4,4% auf 3,3% gesunken. Zusätzlich haben wir die Laufzeit von 4 auf 10 Jahre verlängert. Dadurch konnte meine monatliche Belastung von 1.245€ auf 745€ gesenkt werden. Also um 40%. Nun hatte ich 500€ mehr im Monat zur Verfügung. Damit wollte ich ein kleines Experiment wagen. Sicherlich werden mich nun einige von euch kreuzigen,mich für dumm halten oder auslachen. Ich habs trotzdem gemacht, es passt zu meiner offensiven Strategie. Ich habe meiner Bank gesagt, sie sollen meine monatliche Rate von 1.245€ so belassen wie sie ist und stattdessen einfach die Kreditsumme erhöhen. Den Überschuss nach Ablösung des Autos sollen sie mir ausbezahlen. Folgende Rechnung: Für die monatlichen 1.245€ auf 10 Jahre habe ich von der Bank eine Summe von 107.500€ von der Bank bekommen. Mit 65.000€ davon habe ich den Rest-Betrag vom Leasing abgelöst und die anderen 45.000€ sind auf mein Konto gewandert. Diese 45.000€ habe ich auf meine drei P2P Konten geschoben und lasse das Geld dort für mich arbeiten. Der Grundgedanke: Die Bank möchte 3,3% Zinsen auf das Geld und beim P2P bekomme ich 10% Zinsen. Also 6,5% Gewinn. Meine monatlich Belastung ist dieselbe wie vorher. Nur, dass jetzt für die selbe monatliche Rate 40% für Invest (P2P Kredite) drauf gehen, anstatt 100% für Konsum (Leasing). Somit wende ich hier für die P2P Kredite den gleichen Hebel an, wie wir alle für unsere Immobilien anwenden. Jeder kann davon halten was er will, ich finde es einen Versuch wert. Im Laufe des Threads werdet ihr sehen wie es sich entwickelt. Fazit nach 2 Monaten P2P Anbei die Zinsen meiner ersten beiden Monate bei P2P. Alle Plattformen brauchen natürlich etwas Anlaufzeit, vor allem Bondera. Dafür werden sie umso ergiebiger, umso länger die Kohle dort verweilt. Sicherlich sind 2 Monate noch keine Aussagekraft, aber schon recht hübsch. Vorallem bei einem monatlichne Aufwand von 5 Minuten. Auto-Invest seit dank. Ab dem nächsten Monat werde ich die monatlichen Werte tracken und hier aufführen. Vor allem werde ich auch beschreiben, wie sich die Erträge mittels des oben geschriebenen Hebeleffektes entwickeln. Ich bin gespannt. Rückmeldung zur Steuererklärung Diese Woche kam meine Steuererklärung zurück. Von den -15.000€ wurden nur -4.000€ anerkannt. Vor allem, weil das Finanzamt meine Kilometerpauschale nicht akzeptiert hat und mit 30Cent pro Kilometer gerechnet hat. Ich muss ein paar mehr Nachweise erbringen und am besten Fahrtenbuch führen. Pffff…..ich werde dem Ganzen nachgehen und schauen, was ich noch rausholen kann. Privates Ich bin mit meiner Freundin zusammen gezogen. Dadurch habe ich erstmal ein paar höhere Kosten (Gemeinsam Essen & Ausgehen), das wird sich aber schnell umkehren. Sie selber ist aus dem Ausland zu mir gezogen und sucht sich hier einen Job. Sobald sie etwas gefunden hat, wird sie ihren Beitrag zum Haushalt beisteuern und ich kann eventuell meine Sparquote erhöhen. Ich bin zurzeit super zufrieden. Privat glücklich und meine Immo-Strategie funktioniert super. Nur mein normaler Job ist momentan etwas langweilig. Ich hoffe hier kommen demnächst wieder interessante Projekte. Soooo…genug geschrieben für heute. Ich wünsche euch allen viel Erfolg bei euren Projekten und jetzt viel Spass beim Kommentieren J
  14. Das weiß ich nicht. Meinen Vater habe ich nie kennen gelernt und meine Mutter war damals Alleinerziehende mit 2 Kindern. Jetzt hat sie einen Job knapp über Harz4-Niveau. Falls du also die nix existente finanzielle Unterstützung meiner Familie meinst, dann wäre ich genau am gleichen Punkt wie jetzt. Allerdings hat mir meine Mutter sehr viel Liebe, viel Motivation und Lebensfreude mitgegeben. Wenn das deine Familie bei dir nicht gemacht hat - und das schließe ich aus deinem Kommentar - dann tut es mir sehr leid für dich. Aber Kopf hoch! Auch du kannst ein besserer und geliebter Mensch werden! Hier im Forum gibts viele interessante Artikel und Tipps. Nur zu, trau dich! 👏 Das ist richtig. Einbauküchen, Instandhaltungsrücklage (IHR), Rollläden, usw. Kann man alles abziehen von der Grunderwerbssteuer. Achtung: Der große Nachteil ist aber oft, dass dann die Bank weniger finanziert, da sie nur die Wohnung bezahlt und nix Bewegliches. Das Problem hatte ich: Ich kaufte ne Wohnung für rund 50.000€, die Bank wollte de 50.000€ finanzieren. Dann ließ ich die IHR im Wert von 5.000€ gesondert im Vertrag als Teil des Kaufpreises festhalten. Somit musste ich nur auf 45.000€ Grunderwerbssteuer zahlen. Ich sparte also 175€ (3,5% von 5.000€). Dann sagte aber meine Bank, dass sie nur noch die 45.000€ finanzieren, da dies der Anteil der Wohnung am Kaufpreis ist. Somit musste ich 5.000€ mehr Eigenkapital einbringen. Scheiße gelaufen.
  15. Meine Steuererklärung und praktische Tipps Jeder von euch muss sich mit dem Steuer-Thema beschäftigen und es gibt ganze Unterforen zu diesem Bereich. Für jeden sind Steuer ärgerlich und alle versuchen sie zu minimieren. Teils durch geschickte Ausgaben, geschickte VV-GmbH-Konstrukte oder Sonderabschreibungen. Für mich sind die letzten beiden Punkte (momentan) nicht machbar, also habe ich mich mit dem ersten Punkt beschäftigt. Ich habe alle meine Rechnungen für 2016 gesammelt und kam auf ein Minus von rund 5.000€ in der Sparte „Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung“. Da ich erst 2016 mit den Immobilien angefangen habe, kamen erst wenige Mieteinkünfte zustande, aber viele Rechnungen für Fahrten, Telefon, Bücher, usw. Insgesamt summierte es sich auf den genannten Minusbetrag. Das war für mich nicht schlimm, da ich es als Investitionen sehe und diese Kosten im nächsten Jahr nicht mehr kommen. Dazu kommt, dass ich dieses Minus in das nächste Jahr mitnehmen und dann mit 2017 verrechnen kann. Da ich diese 5.000€ durch meine Belege und meine eigene Buchführung errechnet hatte, musste ich das Ganze in meine Steuererklärung eintragen. Schnell fand ich heraus, dass ich anscheinend für jede Immobilie eine eigene Anlage V&V ausfüllen muss. Son Schei*. Da ich darauf keine Lust hatte und sicher was falsch machen würde, suchte ich nach einem guten Programm. Ich fand das WISO Steuersparbuch und war mit dessen Bedienung sehr zu frieden. Man wird mit vielen Fragen durch das Programm geführt und alles wird korrekt eingetragen. Zusätzlich werden durch das Programm Kosten aufgedeckt, von denen ich vorher nichts wusste. Nach Ausfüllen meiner Steuererklärung kam ich auf ein Minus von 15.000€. Ihr seht richtig. 15.000€. Meine Rechnungen und meine gefühlten Ausgaben waren die gleichen, allerdings konnte man sie durch kreative Auslegung und Eintragen in die richtigen Felder weit aufblähen. Da haben sich die 19,90€ für das Programm allemal gelohnt. Doch wie hat das Programm - welches nach der aktuellen Rechtsnorm kalkuliert – das gemacht? Anbei die wichtigsten Punkte. Fahrtkosten Als grösster Posten der Verbesserung hatten sich die Fahrtkosten ergeben. Ich hatte damals im Hinterkopf die 30 Cent Regel pro Kilometer und somit rechnete ich meine 6.000 km für Besichtigungen, Banktermine, Notartermine usw. mit 30 Cent pro Kilometer ab. Das schlaue Programm wies mich aber darauf hin, dass es einen Unterschied zwischen Arbeitsweg-Fahrt und Dienst-Fahrt gibt. Zweiteres gilt fast immer für Sachen die mit der Vermietung zusammen hängen, solange man es privat macht. Die genauen Regelungen könnt ihr euch bei google nachlesen. Bei der Dienstfahrt hat man die Wahl, ob man die 30 Cent Pauschale anwendet, oder die tatsächlichen Kosten. Da die Kosten für mein Auto sehr hoch waren (Leasing, Winterreifen, Service, viele gefahrene km, usw.), kam ich auf einen Faktor von 1,24€ pro Kilometer. Das Steuer-Programm rechnet euch diesen Wert aus, ihr müsst ihn nur ein paar Daten liefern. Mit diesen 1,24€/km komme konnte ich meine 6.000 km auf stattliche Kosten von 1.800€ auf 7.440€ puschen. Ich bin dafür nicht mehr gefahren oder habe mehr bezahlt. Ich habe einfach das richtige Gesetz angewendet (Steuerliche Abschreibung bei Dienstfahrt) und damit meinen rechnerischen Verlust vervierfacht. Wichtig ist noch: Wenn die Fahrtkosten mit dem Kauf der Wohnung zusammenhängen, zählen sie zu den Anschaffungskosten und müssen über die 50 bzw. 40 Jahre abgeschrieben werden. Sollten die Fahrten mit der Finanzierung zusammenhängen, könnt ihr sie gleich ansetzen. Da ich meine Fahrt zum Notar immer mit den Kauf der Wohnung als auch der Grundschuld-Eintragung verbunden habe, konnte ich mir aussuchen wo ich sie zurechne. Da habe ich natürlich Zweiteres genommen. Bei Fahrten für Besichtigungen gilt dasselbe. Wenn ihr eine Wohnung besichtigt und diese später kauft, fällt es unter Anschaffungskosten und die normale Abschreibung. Wenn ihr die Wohnung nicht kauft, können sie sofort abgesetzt werden. Daher besichtige ich immer mehrere Wohnungen an einem Tag. Da ist immer eine dabei, die ich nicht kaufe, weil sie zu schlecht ist. Arbeitszimmer Ein Raum meiner 3-Raum-Wohnung ist nur mit meinem Schreibtisch, dem Regel und den Ordnern für meine Wohnungen gefüllt. Also ein klassisches Arbeitszimmer. Dieses habe ich ebenfalls mit angegeben. Keine Ahnung ob das durch kommt, aber versuchen kann man es ja mal. Kommunikation Da ich für meine Immobilien sehr oft nach Deutschland anrufen und in Deutschland das Internet benutzen muss, habe ich mir einen deutschen Handyvertrag geholt. Glücklicher Weise gilt dieser für komplett Europa inklusive Schweiz, sodass ich für meine Immobilien nicht immer die SIM-Karte wechseln muss. Mein GMX-Pro-Postfach und Porto für das Versenden aller Dokumente setze ich ebenfalls von der Steuer ab. Grundbuchamt/Notar Wie bei den Fahrtkosten gilt hier auch: Wenn die Kosten mit dem Kauf der Wohnung zusammenhängen, zählen sie zu den Anschaffungskosten und müssen über die 50 bzw. 40 Jahre abgeschrieben werden. Sollten die Kosten mit der Finanzierung zusammenhängen, könnt ihr sie gleich ansetzen. grosse Posten beim Grundbuchamt/Notar sind beispielsweise die Grundschuldbestellung. Diese steht unter dem Aspekt der Finanzierung und kann sofort abgeschrieben werden. Sicherlich ist es etwas Arbeit die einzelnen Posten auf der Rechnung vom Notar nach Kauf/Finanzierung zu trennen, aber es lohnt sich! Meine Steuererklärung habe ich am 31.1.2017 abgegeben und leider noch nicht zurück. Ich bin gespannt was alles anerkannt wird. Ich halte euch auf dem Laufenden. Ich möchte betonen, dass ich kein Steuerberater bin und oben geschildertes meine eigenen Erfahrungen sind. Bitte lest alles selber nach und/oder konsultiert einen Steuerberater.