walga

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Über walga

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    Ratgeber
  • Geburtstag 12.10.1983

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    Male
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    Zürich
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    Mit 100 Lays in den Ruhestand.

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  1. Du bist inkonsequent. Du sagst, du willst 10€ oder bist weg. Jetzt sagt der Chef 9€ und du bleibst. Vielleicht ist das jetzt ein bisschen mehr, aber für zukünftige Verhandlungen hast du dir den Respekt genommen.
  2. Hahaha...nein, das bringt mir nix. Mein Freundeskreis ist in Braunschweig. Dann pendel ich lieber 1x monatlich nach Hannover zum Flughafen als mehrmals die Woche nach Braunschweig. Ansonsten käme schon ehr Berlin oder Leipzig in Frage....dort habe ich wenigstens noch eine persönliche Verbindung zu
  3. Ich sah letztens ein Video wo der Coach sagte "Träume soll man realisieren, sobald man die Möglichkeiten dazu hat". Demnach könntest du es machen. Allerdings stimme ich mit meinen Vorrednern überein: DU musst dir immer über das Risiko im klaren sein. Stell dir die Frage: Was würde passieren, wenn das Auto plötzlich kaputt geht und du die Reparatur nicht zahlen kannst? Geht dein Leben dann weiter? Eventuell auch ohne Auto? Weil Geld für ein neues Auto ist dann auch nicht drin. Desweiteren weiß ich nicht, ob du die Kosten für Haftpflichtversicherung , Steuern und Anmeldung für das Auto schon in dein Budget drin hast. Eventuell auch mehr Benzin-Kosten. Die dürften eventuell höher sein als bei deinem jetzigen Auto.
  4. Richtig. Die Schweizer profitieren am meisten von der Geoabitrage in der Welt.
  5. Wie Joackln sagte, immer relativ sehen. Als ich in Deutschland war und 50k verdiente, konnte ich pro Monat 500€ sparen. Als ich damals in die Schweiz kam und 100k verdiente, konnte ich pro Monat 2000CHF sparen. Bei gleichem Lebensstil. Es bleibt am Ende einfach extrem viel mehr übrig.
  6. Zürich, Schweiz. Zahle momentan 14% bei 130k. In Der Schweiz ist der Steuersatz sehr gering. Es kommt aber sehr auf den Kanton an (Bundesland). Die Steuern sind hier in jedem Kanton anders. Im Kanton Zug fängt es bei 5% an. Und Zürich ist weniger als 1h Flug von Frankfurt entfernt.
  7. So ist das nunmal mit dem Geldverdienen. No Risk, no fun. Oder anders: No Risk, no Rendite. Sicherlich macht eine Immoblie erstmal mehr Arbeit als ne Aktie oder ein ETF. Dafür wirft sie aber am Ende eine ordentlichr Rendite ab. Hab letztes Jahr 5 Wohnngen gekauft und dieses Jahr 14. Bisher hatte ich 0 Leerstand, 0 Grossbaustelle, 0 problematische Nachbarn. Aber dafür bisher 500€ monatlich Cash, Tendenz steigend. @Mobilni: Egal welche Anlageform dich interessiert. Frage die Leute die diese Anlageform haben, welche Erfahrungen sie gemacht haben und wähle dann deinen Favoriten. Von Theoretikern - die aus Angst immer den Teufel an die Wand malen und keine relevante praktische Erfahrung haben - würde ich mich fern halten. @NachtzugGute Idee. Dann aber eine Wohnung, die sich locker vermieten lässt, wenn du keine Lust mehr drauf hast oder wegen dem Job umziehen musst Bin gerade dabei und es läuft gut. Bin auf Mintos, Twino und Bondera investiert. Bisher konstante Rückflüsse und alles transparent.
  8. Warum finanzielle Freiheit? Was mache ich damit? Jeder von euch stand am Anfang seines Immobilien -Vorhaben vor der Frage nach dem Warum? Niemand steht morgens auf und kauft grundlos eine Wohnung. Jeder braucht einen Grund und die passende Motivation dazu. Genauso ging es mir auch. Den genauen Zeitpunkt weiß ich nicht mehr, aber es war irgendwann im Dezember 2015. Ich verdiente bis dahin gutes Geld in der Schweiz – bissle über 6.000CHF netto – gab aber alles für meinen Lebensstil aus. Rund 2.000 für eine Wohnung, 1.500 für das Auto, 500 für Essen, 500 für Partys, usw. Im Endeffekt blieb nicht viel übrig. Das war nicht schlimm, ich lebte YOLO („you only live once“) und war recht zufrieden. Diesen hohen Lebensstandard konnte ich mir aber nur in der Schweiz leisten. Hier ist das finanzielle Paradies ist. Hohe Löhne, wenig Steuern. Nachteil: Es ist teuer erkauft. Hier ist das soziale Leben, der Aufbau von Freundeskreis und das Pflegen von alten Freundschaften sehr, sehr schwierig. Das liegt zum einen an der Entfernung zu meiner alten Braunschweiger Heimat und zum anderen an der Unbeliebtheit der Deutschen in der Schweiz. Die Schweizer sind ehr ein kaltes und zurückgezogenes Völkchen. Zumindest Ausländern gegenüber. Ich habe manchmal das Gefühl, die Deutschen sind für die Schweizer sowas wie die Polen für die Deutschen. Da schwingen viele Vorurteile und Ängste mit. Es ist halt doch eine andere Kultur. Demnach hatte ich einen hohen Lebensstandard, wurde hier aber nie so richtig warm. Daher wusste ich irgendwann, dass ich hier nicht ewig leben werde. Woanders Leben kam ohne finanzielle Absicherung auch nicht in Frage. Es bringt mir nichts zu meinem Freundeskreis nach Braunschweig zurückzukehren, wenn ich dann nur 2.000€ netto verdiene. Das ist kacke. Vor allem wenn man mal erlebt hat, wie einfach man viel mehr verdienen kann. Und viel mehr ausgeben kann. Also habe ich mich auf die Suche nach dem Königsweg gemacht. Die Suche nach dem Königsweg Grob könnte man meine Idee wie folgt beschrieben: Viel verdienen mit etwas was Spaß bringt, zeitgleich viele Freiheiten haben und unabhängig sein. Also habe ich mich mit Immobilien-Investments beschäftigt, viel Wissen angeeignet und mir einen Plan aufgestellt. Den genauen Plan mit dem Ziel-Immobilienvermögen von 2.000.000€ hatte ich schon in meinem Eingangspost beschrieben. Hier nochmal der Link. Wenn ich dieses Ziel erreicht habe und von den Immobilien gut leben kann, dann kann ich überlegen was ich mit meinem Leben mache. Eins weiß ich aber schon jetzt: Ich werde nicht in der Schweiz wohnen bleiben und auf kalte Berge starren. Zitat von einem Kollegen beim Züricher Immobilienstammtisch. Ich möchte wieder am sozialen Leben teilnehmen, eventuell näher zu meinen alten Freunden sein oder sogar eine Familie haben. Außerdem möchte ich weiterhin viel reisen. Momentan fliege ich 2x im Jahr nach Südamerika. Die Länder dort drüben, die Kultur, die Menschen, das Klima und das Lebensgefühl gefällt mir sehr gut. Es bereichert unglaublich mein eigenes Leben und liefert mir viel Energie. Das möchte ich auch in Zukunft haben. (Mein Apartment in Lima im September 2016) Verschiedene Lebensmodelle für die Zukunft Wenn man hart arbeitet um sich seinen Traum zu erfüllen, dann braucht man große Motivation und einen „Purpose“. Also einen Grund warum man das macht. Der Grund finanzielle Freiheit reicht nicht! Der Begriff ist ziemlich abstrakt. Man braucht etwas Greifbares. Also etwas, was man mit der finanziellen Freiheit macht. Als Studienabgänger mit dem großen Traum einen Porsche zu fahren ist die Motivation nicht die 100.000€ für das Auto zu haben. Man stellt sich nicht die Geldscheine vor. Man stellt sich vor im Auto zu sitzen, dem Motor-Sound zuzuhören und mit 250 über die Autobahn zu fahren. Wir brauchen etwas Greifbares und nicht etwas Abstraktes. Daher ist das abstrakte „finanzielle Freiheit“ nicht das eigentliche Ziel. Sondern viel mehr das Leben, welches man mit der finanziellen Freiheit haben kann. Darum denke ich viel über die Zukunft nach. Was mache ich mit meiner finanziellen Freiheit? Wie sieht mein Leben dann aus? Was ist dann besser als jetzt? Was ist vielleicht schlechter? Welche Möglichkeiten habe ich? Darüber denke ich oft nach und ich habe mir verschiedene Szenarien ausgemacht. Sicherlich werden die Ideen ständig weiter entwickelt und vielleicht will ich in 5 Jahren was ganz Anderes. Aber für jetzt klingen sie sehr schön und geben mir viel Kraft und Motivation. 1 ) Nach Südamerika ziehen. Diese Option klingt sehr verlockend. Da ich sowieso sehr gern reise und die südamerikanische Kultur liebe, könnte ich mir ein Leben dort vorstellen. Die Latinos und Latinas sind sehr lebensfroh und social. Man findet täglich neue Freunde, kann viel erleben und es wird nie langweilig. Das Leben dort drüben ist viel günstiger als hier. Dafür ist die Entfernung zu Deutschland sehr groß und das Thema Sicherheit ist nicht zu vernachlässigen. Sicherlich gibt’s große Unterschiede je nach Land, aber Auswandern nach Übersee ist sehr attraktiv für mich. 2 ) Auf eine spanische Insel wie zum Beispiel Gran Canaria ziehen. Ähnlich wie das das Auswandern nach Südamerika ist das Auswandern nach Spanien. Es hat den Vorteil, dass es näher dran und weit sicherer ist. Man genießt viele Vorteile von Europa und das Klima in den südlichen spanischen Insel ist immer geil. Im Gegenteil zu zum Beispiel Mallorca wo es auch eine fiese Regenzeit gibt und nicht immer Urlaubswetter ist. Flüge nach Deutschland sind relativ günstig und man kann sich noch besser um seine Immos kümmern. Man ist flexibler. 3 ) Nach Leipzig ziehen und 3 von 4 Wochen Urlaub machen Wenn ich direkt nach Leipzig ziehe, bin ich direkt an meinen Immobilien und habe die maximale Kontrolle. Auch was neue Investments, die Pflege des Bestands und des Netzwerks angeht. Dazu könnte man jeden Monat drei von vier Wochen irgendwo in den Urlaub fliegen. Also eine Woche locker arbeiten (seine Immos pflegen) und den Rest des Monats Urlaub machen. Dann könnte man jedes Mal woanders Urlaub machen und viel von der Welt sehen. Man hat weiterhin seinen Wohnsitz und somit ist Bürokratie, Papierkram und Steuererklärung leichter. Dafür ist der Aufbau eines social circles schwerer, da man immer an neuen Orten unterwegs ist und keine richtige Heimat hat. 4 ) Nach Braunschweig ziehen und 3 von 4 Wochen Urlaub machen. Hier kann ich einige Vorteile aus der dritten Option nutzen. Die bessere Kontrolle seiner Immos und leichtere Bürokratie. Außerdem habe ich lange an diesen Orten gelebt und somit einen social circle. Allerdings ist hier die Infrastruktur etwas bescheiden, da Braunschweig keinen Flughafen für tolle Urlaubsreisen hat und ich für aktive Immo-Pflege pendeln muss. Alle Optionen haben Vor- und Nachteile. Ich denke viel darüber nach und das gibt mir gute Laune. Was haltet ihr von den Ideen und habt ihr vielleicht noch andere Optionen? Gern höre ich eure Meinung dazu. Langfristig investieren und trotzdem im „Jetzt“ leben Auch wenn man große Träume und langfristige Ziele hat, darf man nicht vergessen „im Jetzt“ zu leben. Viele Sachen sind später nicht mehr möglich oder machen später wenig Spaß. Außerdem braucht man immer wieder kleinere Motivations-Spitzen für den Alltag. Daher bringt es nichts 5 Jahre wie ein Askese zu leben der alles spart, sich nichts gönnt und auf dem Existenz-Minimum lebt. Es bedarf immer einen goldenen Mittelweg, die Extreme hält man selten sehr lang aus. Klar ist es wichtig die Extreme kennen zu lernen (alles investieren vs. alles konsumieren) aber langfristig glücklich macht das nicht. Viele Finanz-Gurus predigen ein „Spaß-Budget“ in die eigene Kalkulation einzubauen. Ich sehe es genauso. Von allen meinen Überschüssen im Monat (Einnahmen minus Fixkosten minus Überlebenskosten) investiere ich die Hälfte und konsumiere die andere Hälfte. So schaffe ich es relativ glücklich zu sein und trotzdem jeden Tag meinen Zielen näher zu kommen. Sicherlich werde ich als finanziell freier Mensch nicht mit dem Arbeiten aufhören. Allerdings kann ich dann arbeiten wann und was ich will. Vielleicht mache ich eine Tanzschule in Kolumbien auf, werde Fotograf in Brasilien oder verkaufe Tequila in Mexiko. Keine Ahnung. Irgendwas, was Spaß bringt und mich meinen Zielen näher bringt.
  9. Das ist mir bewusst. Nur rumm-gammeln macht nicht glücklich. Vielleicht für 2-3 Wochen, dann brauch man wieder was zu tun. Daher würde ich mir dort Beschäftigung suchen. Vielleicht werde ich Salsa-Trainer, jobbe flexibel in einer Bar oder werde Fotograf von Bikini-Models....hahahah...irgendwas was Spass macht. Ob das einfach ist, sei mal dahin gestellt. Zumindest hat man dann die Zeit, das Geld und die Freiheit das zu tun was man mag. Ich denke, dass ich alles in diese Richtung outsourcen kann. Mit 50 oder 100 Wohnungen bin ich so groß, dass ich eventuell eine Sonderverwaltung billiger einkaufe oder das Problem anders löse. Bisher habe ich damit kaum Probleme, es fällt nix an. Sicherlich wird das aber mehr. Am Ende will ich aber nur noch Neu-Akquise, Aufwertung und Controlling machen. Wenn das mit den Immobilien richtig läuft, werde ich sicherlich über weitere Standbeine nachdenken. Vielleicht weitere Beteiligungen, was am Aktienmarkt, usw. Mit P2P beschäftige ich mich schon heute. Mal sehen, was in der Zukunft dazu kommt. Ich denke nicht nur darin meine Kosten zu decken. Momentan denke ich daran meine Kosten zu decken und zusätzlich 2.000€ monatlich für weitere Investments zu haben um weiter wachsen zu können. So kann ich in der finanziell freien Zeit mein Leben genießen und weiter wachsen. Das ist bisher ein grober Anhalts-wert, da ich damit gerade gut fahre. Vielleicht sage ich in 5 Jahren ich will 5.000€ um Kosten zu decken und weitere 5.000€ für Wachstum. Oder deine 10k vs. 20k. Das wird sich zeigen. Überstunden machen bringt nix, da wir in unserer IT-Abteilung keine Stunden aufschreiben. Wir bekommen einfach 5 Tage mehr Urlaub pro Jahr. Mir wäre Zeit aufschreiben auch lieber. Aber das Unternehmen weiß schon, warum es das nicht macht. Würde ihm viel teurer zu stehen kommen. Mein Chef weiß über meine Zukunft bescheid, dass ich Mittelfristig aufhören will dort zu arbeiten. Es wird sich zeigen, wie er reagiert, wenn ich meine Zeit reduzieren will. Laut Kapazitätsauslastung fahren wir am Anschlag und er kann sich keine Reduzierung seines Teams leisten. Ich sage, dass ist Unsinn. Es geht einfach zuviel Zeit für Scheiß drauf und ich muss immer selbst nach neuer Arbeit fragen. Die anderen müssen sich einfach mal ordentlich organisieren und nutzlose Arbeiten/Projekte aussortiert werden. Muchas Gracias :D Ich hoffe du wirst nicht nur nachdenklich, sondern gehst auch in Aktion damit!
  10. Du kannst alles ausprobieren und dann schauen was dir am besten gefällt. 15k in ETF 15k in P2P Kredite 20K Als Anzahlung für 2 kleine Wohnungen Bringt alles gute Rendite, sorgt für einen guten Lerneffekt und falls dir eine Richtung nach einer Weile besser gefällt, kannst du umschichten. Die übrigen 10K in Reisen, die Welt sehen, Spaß haben. Dann hast du ein gutes Gewissen was für deine Zukunft gemacht zu haben und trotzdem letzt du im Jetzt und kannst dein Leben genießen.
  11. Leider kann ich dir auf deine Frage keine Antwort geben, da einfach viel zu viele Faktoren unbekannt sind. hauptsächlich die Frage nach deiner Motivation, deinen Zielen, und deiner Immobilien-Strategie. Wenn du konkretere Fragen hast, dann gerne hier rein. Für solch allgemeine Fragen erstmal youtube und google anschmeißen. Das klingt auch schon sehr cool und mir wäre mehr Freizeit oder mehr Homeoffice auch lieber. Wobei ich sagen muss, dass ich im Homeoffice sehr faul bin und nicht produktiv. Liegt sicherlich auch daran, dass ich angestellter bin und mich mit meinem Job nicht identifiziere. Wenn ich was für meine Immobilien mache, dann könnte ich stundenlang zuhause arbeiten, habe Spaß dran und bin produktiv. Also wird es entweder ein schrittweises zurückfahren der Arbeitszeit (100% > 80% > 60% > 40% > 20%) oder ein kompletter Cut (100 % > 0%). Je nachdem in welcher Phase ich mich befinde, was mich glücklicher macht und wie meine Firma das mitmacht. Einfach 4 Tage tage die Woche arbeiten bringt mich nicht voran. Der Lebensqualität-Gewinn ist gering, das Geld für das investieren aber 20% weniger. Dann lieber länger durch-powern und dann insgesamt früher in Rente. Bin bei diesem Thema noch stark in der findungsphase. Freue mich aber, dass es bei dir so gut geklappt hat und ich von deinen Erfahrungen lernen kann. Da wir hier über Investments, Rendite und Stadt-Wohnungen reden, können wir diese Eigenheim in der Pampa Diskussion beenden. Das ist nen völlig anderes Thema ############################## Vor kurzem war ich übrigens wieder beim Notar und habe 4 Wohnungen gekauft. Infos dazu werde ich demnächst hier schreiben. Gab vier 110% Finanzierungen :D
  12. Als erstes hatte ich 50qm2 für 2.150CHF und danach 55qm2 für 1.900CHF. Jetzt habe ich 94qm2 für 1.760 CHF. Das ist schon sehr günstig. Und die jetzige Wohnung ist nur deshalb so günstig/gross, weil sie eine Art Loft mit offenen Räumen über 2 Etagen ist. Die Wohnung ist sehr speziell und wollte keiner haben. Sie stand lange leer. Ich habe sie genommen, mir gefällt der spezielle Charakter. Sicherlich könnte ich nochmal 100 oder 200 sparen und was günstigeres finden. Dann gibts aber nur noch extremen Schrott. Und wie ein Asi will ich auch nicht wohnen. Momentan betragen meine Mietkosten ungefähr 22% vom Netto. Ich glaub der deutsche Durchschnitt liegt bei 33%. Daher würde ich sagen, ich wohne günstig. Sicherlich klingt 1.760 CHF Miete viel. Aber so sind nun mal die Mieten in der Schweiz. Dazu kommt, dass ich durch den Umzug aufs Dorf den Kanton gewechselt habe und dadurch 500CHF weniger Steuern pro Monat zahle. Im Endeffekt also 640CHF mehr pro Monat in der Tasche.
  13. Ich habe mich für P2P entschieden, weil mir das Konzept gefällt. Für die schnelle der Rückzahlungen kannst du in kurz laufende Kredite investieren (z.b: Laufzeit 1 Monat) oder du kannst bei Bedarf deine Kredite auf dem Sekundärmarkt verkaufen. Somit sollte man eigentlich sehr flexibel sein. Ich teste das gerade ausführlich. Das klingt auch interessant für mich. Allerdings müsste ich dafür noch ein Weilchen warten, da der Anteil meines passiven Einkommens erst bei 10% liegt und damit noch zu gering ist. Ich werde mal schauen wo ich was besseres finde. Leider bin ich ein wenig regional eingeschränkt, da es grenznah sein muss. Ich will da nie so weit fahren müssen und Konstanz ist für mich mit 30 min Fahrt am nächsten. Einige Werte (Gehalt, Miete, usw.) sind in CHF und wurde für diese Übersicht in € umgerechnet. 1615€ Miete (also 1760CHF) ist für meine 90qm2 noch sehr günstig. Ich bin schon extra aufs Dorf gezogen und habe eine sehr spezielle Wohnung. Alles noch günstigere ist entweder zu klein oder zu abgefuckt. Mein Auto Leasing ist in der Tat sehr hoch (Ursprünglich 1370 CHF pro Monat). Allerdings war das damals bewusst gewählter Luxus/Konsum, bevor ich auf die Investment-Schiene gekommen bin. Da muss ich jetzt durch. Meine Steuern liegen bei ungefähr 15%. Ich lebe in der Schweiz, hier sind die Steuern nur ein Drittel der deutschen Steuern. Und auf meine Immobilien in Deutschland zahle ich momentan keine Steuern, da nur der Cashflow in Deutschland betrachtet wird und dieser die nächsten Jahr noch negativ bzw. sehr gering ist. Das liegt an den permanenten Investitionen in neue Wohnungen. Beim Reduzieren auf 75% Arbeit, würde mein Steuersatz in der Schweiz von 15% auf ungefähr 10% sinken. Für Geschenke, Wasser und Friseur gebe ich kein Geld aus. Bei dem Posten "Reisen" hast du recht. Den finanziere ich momentan sehr spontan, je nachdem was am Ende des Monats übrig bleibt. Aber eigentlich müsste ich ihn mit 750€ monatlich taxieren, wenn ich alle 2 Monate für 1500€ reise (Flug+ Hotel). Allerdings ist das flexibler Luxus und keine wirklichen Fix-Kosten. In der Rechnung oben habe ich versucht nur das einzugeben, was wirklich jeden Monat fix ist. Richtig. Daher ist das Gehalt ungefähr mit 1€ = 1,1CHF umgerechnet.
  14. Aus dem Vermieter- und Investoren-Leben. Handwerker, besch**** Behörden und P2P Kredite Hallo liebe Freunde, da sich zurzeit nichts Grosses bei mir tut, möchte ich über ein paar Kleinigkeiten schreiben, welche meinen Vermieter-Dasein bestimmt. In zwei Wochen habe ich einen Notartermin für die nächsten 4 Wohnungen, aber dazu mehr in zwei Wochen. Pokern bei der Vermietung Im Mai hatte ich Eigentumsübergang bei einer meiner neuen Wohnungen. Dort war ein Parkplatz dabei. Ich schrieb die Mieterin laut Mietvertrag an, dass sie in Zukunft die Miete auf mein Konto überweist. Sie reagierte nicht. Bei Nachfrage beim alten Sondereigentumsverwalter kam heraus, dass die offizielle Mieterin diesen Parkplatz an ihre Schwägerin abgetreten hat und ich mich bei ihr melden soll. Der alte Sondereigentumsverwalter fragte mich, ob er das für mich kostenfrei erledigen soll. Ich willigte ein. Allerdings wollte ich gleich alles richtig machen und den Mietvertrag auf die neue Benutzerin umschreiben. Durch die Blume erzählte mir der Sondereigentumsverwalter, dass mittlerweile 15€ mehr pro Monat üblich wären. Der alte Eigentümer hatte nie erhöht. Also wollte ich 10€ mehr….damit war ich zufrieden. Damit ging der Sondereigentumsverwalter zur neuen Vermieterin, welche aber den neuen Miet-Zins ablehnte. Sie sagte, bei dem neuen Preis würde sie kündigen. Ich liess mich nicht darauf ein, da der Sondereigentumsverwalter ebenfalls meinte, die Parkplätze stehen nie lange leer….auch zu einem höheren Preis nicht. Ich ging auf Risiko und verlangte den höheren Preis….auch ein wenig in der Hoffnung die Mieterin würde bluffen. Leider kündigte sie wirklich und ich muss mir einen neuen Mieter für den Parkplatz suchen. Shit happens Unfähige Notar-Gehilfe Im Dezember 2016 hatte ich eine Wohnung gekauft/beurkundet. In der Regel wusste ich, dass das Grundbuchamt locker 3-4 Monate braucht und daher habe ich mich auf den richtigen Ablauf verlassen. Nachdem ich nach 5 Monaten immer noch keine Post hatte, fragte ich nach. Nach ewig langen Hin-und-Her-Telefonieren bekam ich heraus, dass der Notar die Unterlagen an die falsche Stelle der Stadt geschickt hatte. Meine Wohnung liegt im Sanierungsgebiet, also muss die Sanierungsbehörde zustimmen, bevor das Grundbuchamt tätig werden kann. Ich rief beim Notar an und bat darum, dass er die Unterlagen bitte an die richtige Behörde schickte. Dann wartete ich wieder 2 Wochen. Ich wollte auf Nummer sicher gehen und rief nochmal bei der Behörde an. Und wisst ihr was? Die Unterlagen waren immer noch nicht da. Leicht wütend rief ich wieder beim Notar an und fragte wo das Problem sein. Man versicherte mir, dass man die Unterlagen sofort nach meinen letzten Anruf nochmal raus geschickt hätte. Ich fragte an welche Adresse. Ich bekam wieder eine falsche Adresse genannt. Kotz. Wie inkompetent! Ich gab der Notarhelferin die richtige Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartnerin. Eine Woche später rief ich an, diesmal war alles richtig und schnell angekommen. Blöderweise habe ich jetzt wieder die ewige Wartefrist für das Grundbuchamt, da meine Unterlagen erst jetzt dort angekommen sind und nicht schon im Februar oder März… Unfähiges Finanzamt Zu besagtem gleichem Objekt hatte ich auch noch keinen Grunderwerbssteuerbescheid bekommen. Also rief ich dort ebenfalls an und fragte nach. Eine ältere Dame – laut Stimme schon im Delirium – holte die Akte und stellte emotionslos fest „Ohhh…die ist mir wohl unter gegangen“. WTF? Auf meine Nachfrage, ob sie das jetzt machen kann, sagte sie:“ Nein, das ginge nicht. Das dauert mindestens 14 Tage“. Echt jetzt? Job nach Vorschrift. Insgesamt warte ich auf diesen Bescheid schon 6 Monate…mal schauen wie lange es noch dauert. Zum Glück lasse ich meine Bank für die Darlehensverträge immer 1 Jahr Zins-Bereitstellungs-Freie-Zeit eintragen… Mieterwechsel und Malerarbeiten Von Mai zu Juni hatte ich einen Mieterwechsel. Der Wechsel hat dank Makler super und reibungslos geklappt. Leider hatte der Mieter die Wohnung schlecht hinterlassen und ich musste einen Maler beauftragen. Nachdem ich 7 Maler angerufen hatte und mir alle wegen Ferien und Kapazitätsprobleme abgesagten, hatte ich leichte Sorgen. Die neue Mieterin wohnte schliesslich schon in der Wohnung und wollte Nachbesserung. Also schickte ich eine Massen-Mail an 20 lokale Makler raus. Fünf meldeten sich, zwei machten ein Angebot, einer erledigte die Arbeit zwei Tage später. Geht doch J Die Rechnung betrug die Hälfte von der hinterlegten Kaution, also musste ich nicht mal was dazu zahlen. Der alte Mieter war ebenfalls froh, schliesslich hatte ich nicht seine komplette Kaution aufgebraucht. Vortrag über finanzielle Freiheit Letztes Wochenende war ich in Deutschland bei meinem alten Freundeskreis. Es tat sehr gut die alten Gesichter wieder zu sehen. Einige von ihnen hatte meine Entwicklung mitbekommen und stellten ab und zu Nachfragen zu meinen Investments. Sie waren sehr neugierig. Also schlug ich vor einen Vortrag zum Thema finanzielle Freiheit mit Immobilien zu halten und meinen Freunden einen ersten Einblick zu geben. Getreu einem meiner persönlichen Ziele „anderen eine Inspiration sein“. Der Vortrag ging 90 min und kam sehr gut an. Es ging mir sehr locker von der Hand, da ich mich täglich mit dem Thema beschäftige. Es gab viele Nachfragen und die Zuhörer waren sichtlich angefixt. Ich bin gespannt, wann der Nächste aus meinem Freundeskreis mit Immobilien anfängt. IHR Rücklagen in P2P Kredite Seite einiger Zeit stört mich das Rumliegen meiner IHR-Rücklage auf meinem Konto. Dort bekomme ich keine Zinsen und Reparaturen habe ich momentan kaum. Also überlegte ich mir, wo ich mein Geld anlegen kann. Ich beschäftigte mich einen Abend mit P2P Plattformen, schaute viele Youtube Videos und las Berichte zu den verschiedenen Plattformen. Ich habe mich für Mintos und Twino entschieden. Die Accounts waren einfach angelegt und das Geld schnell investiert. Gleich am nächsten Tag hatte ich die ersten Zinsen bekommen. Erstmal nur wenige Cent, aber Kleinvieh macht auch Mist. Ausserdem ist es ein tolles Gefühl sein Geld wachsen zu sehen :D Momentan lege ich monatlich(neben der WEG-Rücklage) 5€ pro Quadratmeter zurück. Diese Rücklage wandert nun monatlich per Dauerauftrag auf das P2P Konto. Dort legt es mein Auto-Invest automatisch an. Alles sehr einfach und automatisiert….so muss das sein. Nach einen Monat werde ich mal ein Feedback geben. Auf den Plattformen kann man Kredite mit einer Laufzeit von maximal 1 Monat auswählen. So wäre das Geld schnell verfügbar, wenn man es braucht. Da ich momentan keine Reparaturen habe und Kleinigkeiten aus dem laufenden Cash bezahle, habe ich auch längere Laufzeiten. Für mich ist es ein kleines Experiment. Wenn es läuft, bleibe ich dabei. Falls nicht, werde ich es wieder sein lassen. Auszahlung habe ich schon probiert…funktioniert problemlos an einem Werktag. Neues Zwischen-Ziel für mehr Lebensqualität – Nur noch 75% Arbeiten Immer wieder mache ich mir Gedanken, was ich mit meiner finanziellen Freiheit mache. Leider dauert das noch eine ganze Weile und meine normale Arbeit ist manchmal so spannend wie eine Rolle Klopapier. Daher checke ich immer wieder meine Finanzen und meine Haushaltsrechnung. Ich habe die aktuelle Haushaltsrechnung einer zweiten Rechnung gegenüber gestellt. Die zweite Rechnung ist mit 75% Lohn. Also wenn ich nur 75% arbeiten würde. Beide Rechnungen sehen wie folgt aus: Dabei würde sogar noch mehr übrig bleiben, da ich einfach nur 25% abgezogen habe und nicht den geringeren Steuersatz berücksichtigt habe (Steuerprogression). Die mittlerweile deutlich bessere Rechnung kommt durch eine Gehaltserhöhung, die Umwandlung von 13 Gehältern auf 12 Gehälter und die Ablösung meines Leasings durch einen Kredit zu Stande. Ausserdem fliesst der Cash der Wohnungen mit ein. Warum mache ich das? Ich habe mir überlegt, dass ich sehr gerne reise…vor allem nach Südamerika. Leider fehlt mir die Zeit, da ich nur 30 Tage Urlaub im Jahr habe. Durch meine neue Rechnung könnte ich meine Arbeitszeit auf 75% senken. Dadurch könnte ich jeden Monat für eine Woche Urlaub machen und in die Karibik fliegen. Und hätte trotzdem noch Geld zum weiteren Investieren übrig. Toller Gedanke. Jeden Monat einmal in den (kurz)-Urlaub….das wäre unglaublich viel Lebensqualität. Sollte es mit dem Geld mal knapp werden, kann ich wieder auf 100% Arbeit erhöhen. Ich glaube für meinen Chef wäre das immer in Ordnung. Ich liefere gute Leistung und er kann sich auf mich verlassen. Ich mache ihn glücklich, er macht mich glücklich. Sicherlich werde ich noch die nächsten Eigentumsübergänge abwarten und dann kann ich Ende Jahr (oder vielleicht früher) mit meiner Idee durch starten. Was haltet ihr davon? Auf Kommentare zu allen Punkten - besonders 75% Arbeit und P2P Kredite – bin ich sehr gespannt.
  15. Schweizer banken finanzieren nicht im Ausland (bzw. eine finanziert nur in Grenznähe). Schweizer Banken wollen 20% EK. Schweizer Banken finanzieren nur Eigenbedarf bei Ausländern. Reichen dir diese Gründe? Ich werde deine Frage beantworten, allerdings kann ich dein Statement nicht für voll nehmen. Du schreibst gleich an mehreren Punkten kompletten Unsinn. Unsinn den jemand weiß, der mindestens 1 Immobilie als Kapitalanlage gekauft hat. Daher bin ich überzeugt, dass du reiner Theoretiker bist. Und die konnte ich in meinem "100 lay Thread" schon nicht voll nehmen. 1) Es ist völliger Unsinn, dass man Reparaturen, Investitionen und Umlagen nur als Gewerblicher absetzen kann. Ich halte alles privat und reiche alles mit meiner normalen Steuererklärung ein. Zinsen, Reparaturen, Umlagen. Was du meinst, trifft auf Selbstnutzer zu. Also nicht Teil dieses Threads 2) Für dich kostet eine Küche oder ein neuer Boden 4,5,6,7,8,9k? Was kaufst du? Mamor-Boden und Highend-Geräte? 2k-3k. reichen völlig aus wenn man sich auf die Basics konzentriert. Mehr braucht man in einer wachsenden Stadt mit 08/15 Wohnungen nicht. 3) Du vergleichst die Abnutzung einer Wohnung (Invest-Gut) mit der Abnutzung eines Autos (Konsum-Gut). ....dazu fehlen mir die Worte 🤐 4) "Sobald der Hamster eine besseres Preis/Leistungsverhältnis sieht, ist er weg." Ebenfalls Unsinn. Hamster leben oft in Abhängigkeit. Sei es Familie/ Freundeskreis / Arbeit / Finanzielle Zwänge. Es gibt unglaublich viele Gründe für Hamster nicht jeden Tag den Wohnungsmarkt zu prüfen und alle 3 Monate umzuziehen. Zumal du in den Mietverträgen immer mindestens 1Jahr Frist drin hast. Hamster vergleichen die Preise der Milch bei Lidl und Plus. Sobald es um grössere Sachen geht, siegt die Faulheit oder die finanzielle Dummheit. 5) "Das Modell was du versuchst aufzubauen lief vor 30 Jahren super." Aha. Vermietung und Vermögensaufbau durch Fremdkapital funktioniert also nicht mehr. Interessant. 6) "Walga wo sind denn deine Ganzen geplanten Renovierungen der Wohneinheiten?" Rücklagen fließen monatlich auf das IHR Konto der WEG und zusätzlich auf ein privates IHR Konto. 6) "Bei 15% Ausfall machst du bereits Minus." Ich mache erst bei 20% Minus. Wenn du dann noch die Tilgung raus rechnest (die Vermögensaufbau sind), dann sogar erst bei 41%. Wenn das für dich eine zu Risikoreiche Zahl ist, dann solltest du dich wieder aufs Sparbuch konzentrieren. Das ist sicher. Wahrscheinlich.