l0RD

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  1. Das stimmt. Aber es gehört sich für mich einfach, wenn man beim Schlussmachen nicht einfach nur ne SMS schreibt "Ach übrigens, es passt nicht so, bye, Schlüssel her." Und das aus den Augen aus dem Sinn. Das kann man machen, wenn man sich 1x aufn Bier getroffen hat aber nicht, wenn ne Beziehung geführt hat, in der man sich mochte. Das ist für meinen Geschmack schon sehr schwach.
  2. Mögen, Neugier, kennenlernen wollen, Beziehung aufbauen. Und ganz ehrlich. Auch wenn ich bestimmt n Selbstbewusstsein habe, was völlig im Arsch ist, mich nicht genügend selbst liebe oder was auch immer, da gibt es eben noch die andere Seite der Beziehung, das Vertrauen, das Schätzen und den Respekt. Und was auch immer da in ihr gespiegelt wurde, wir haben uns gemocht. Dann so abgeschossen zu werden, ist doch keine Rechtfertigung für mein lappenhaftes Selbst. Frei dem Motto, verdient hab ich es ja eh nicht anders. Nein, das ist ne große Charakterschwäche ihrerseits. Was wäre denn jetzt das beste Vorgehen, es nicht „mit mir machen zu lassen“? Mit ihr sollte es ja da kein Vorgehen mehr geben.
  3. Alles wegschmeißen möchte ich nicht. Wie @Dustwalker schon sagte, war das ganze ein Teil vom Leben und längst nicht alles scheiße. Archivieren ist ein guter Kompromiss. edit Was mir tatsächlich immer etwas hilft (wenn auch nur kurz), ist das Entwickeln von Wut. So zum Beispiel ist es für mich überhaupt nicht okay, dass sie mich da wie einen Deppen per SMS wegschmeißt, während ich da jede Woche zu ihr geritten bin um sie zu sehen, sie zu unterstützen und mich mit dem kleinen zu beschäftigen. Viel investiert, auch viel Zeit freigeschaufelt, die Homeoffice-Geschichte ausgedehnt, gar ausgereizt, sogar Arbeit liegen lassen, nur um bei ihr zu sein. Und dann per SMS Schluss, also mal ehrlich. Wäre ich nich noch emotional so involviert, könnte das Ganze nüchterner betrachten, würde mir glatt die Hutschnur platzen bei so einem unreifen Verhalten. Aber da sieht man wohl gut, wie wenig Wertschätzung und Respekt da auch vorhanden war.
  4. Update: Die Schlüssel hab ich ihr geschickt. Es gab bis dato keinen weiteren Kontakt. Ich hab aber gesehen dass ich im WhatsApp usw. wieder entblockt bin. Zumindest seh ich dort den Status wieder. Naja wie auch immer. Fürs selber Blockieren bin ich einfach zu schwach bzw. auch zu neugierig. Es geht mir schon etwas besser. Die Gedanken kreisen nicht mehr ununterbrochen um sie aber sie sind definitiv noch da. Kollegen und Freunde reden mir gut zu und unterstützen mich auch beim "Loslassen". Ich denke von Tag zu Tag wird das jetzt besser. Schlimm sind immer noch die Nächte. Ich schlafe recht schlecht und wenn ich träume, dann sind es keine schönen. In schlaflosen Nächten sind die Gedanken an die Zeit dann schon noch intensiver. Ich hab mich auch dabei erwischt, nochmal alte WA-Nachrichten zu lesen aus der Anfangs- und Mittelzeit unserer Beziehung. Es ist schon krass, wie sehr sie anfangs auf genau das gepocht hat, was sie später so kritisiert hat. Ich weiß nicht, ob sie da so sprunghaft ist oder ob das anfangs auch eher Fassade oder Vorgespieltes war. Ist auch n stückweit nicht fair, mich da in ein Fahrwasser zu lassen, das mir später zum Verhängnis werden sollte.
  5. Was denn sonst? Edit: Ich hab’s ja verstanden. Der Schlüssel ist so gut wie unterwegs.
  6. Dass sich meine Mutter da eingemischt hat, war nicht okay. Aber es war dann eben so und ich konnte es nicht mehr ändern. Es bleibt dennoch albern, mich da gleich wie ein eingeschnapptes Mädchen auf allen Kanälen zu blockieren, das stimmt. Es ist jetzt zwischen uns weiterhin Funkstille. Ich ertappe mich aber immer noch dabei, an sie zu denken, vor allem an die frühere Zeit. Das Schwärmen, ihre Sehnsucht, hoher Invest, Angst vor Rückzügen meinerseits usw. Dann irgendwann die „schöne“ Wendung. Ihren Schlüssel hab ich noch aber auch nur weil ich bisher zu faul war, ihn zurückzuschicken. Werde das kommende Woche mal in erledigen und dann ist es hoffentlich auch bald wieder gut.
  7. Habe jetzt btw. rausgefunden, wieso es diesen "Nebenkriegsschauplatz" gibt und sie mich so plötzlich ohne erkennbaren Grund ignorierte. Meine Mutter hatte ihr nachdem ich ihr erzählte, dass es wohl aus ist, eine hässliche Nachricht geschickt. Ich hab davon nichts gewusst bzw. hätte es auch definitiv nicht gewollt. Mutter war da etwas aufbrausend, weil sie noch mit zu uns nach Hause kommt und über Urlaub spricht und dann abends Schluss macht. Sie sah da die Parallelen zu meiner Ex-Frau, die sich hier Weihnachten zuvor auch noch lustig durchfraß, auf heile Welt machte, niemand etwas ahnte, die Sache aber längst durch war. Naja. Es ist nun klar wieso sie so ist. Sie muss doch denken, ich hab mich bei meiner Mutter so richtig schön ausgekotzt und ausgeheult und sie als meinen Terrier vorgeschickt zum Reinwürgen. Klarstellen oder lassen?
  8. Ja das hat mir halt völlig gefehlt. Ich war so ein richtig schönes eierloses Beta-Opfer mit höllischer Verlustangst. Ich hab ja schon länger gemerkt, dass sich ne ganz komische Dynamik entwickelt aber vor Trennungsgedanken ihrer- oder meinerseits hab ich völlig die Augen verschlossen. Ich weiß auch nicht, wieso mich da unsere Zeit und die Entwicklung so verballert hat. Anfangs gab sie mir das Gefühl, auf so jemanden wie mich gewartet zu haben und was sie doch für ein Pech gehabt hat, nicht schon früher mit mir zusammengekommen zu sein etc. pp. Klar schmeichelt das, aber irgendwie bestärkt es mich genau in dem noch mehr, was mich zwar auch ausmacht aber letztlich auch das Grab für die Beziehung schaufelt (Nice Guy). Will sagen: Zuerst hieß es: Ich möchte einen Mann, der lieb und ehrlich zu mir ist. Der ein Ruhepol ist. Das genieße ich total. Dann: Ich möchte einen Mann, der lieb und ehrlich zu mir ist und den Mund aufmacht und auch mal gegen mich halten kann. Und was wohl bei ihr dann noch dazu käme, tja keine Ahnung. Grundsätzlich bin ich ja mittlerweile total überzeugt, dass es auf kurz oder lang einfach nicht funktioniert hätte. Aber diese elenden Gedanken an die wirklich schönen Momente überwiegen einfach immer wieder, da kann ich mich zu Tode ablenken. Ich frag mich, warum das so ist. Es nervt mich und macht mich traurig zugleich.
  9. Ja das stimmt wohl. Allerdings zieh ich meine Fäden im Hintergrund und wenn es mal wirklich auf irgendwas ankommen sollte, dann wäre ich da. Für sie war das schwierige im Leben eben das Meistern des Alltags und das was dazu gehörte, was eben auch die blöde Tasse oder die fehlenden offenen Augen sind. Wenn sie da erwartet, Gegenwind zu bekommen, ja gut, dann bin ich das eben nicht. Das ist mir auch zu blöd für irgendwelche potentiellen Grundsatzdiskussionen. Und wie gesagt, zwei drei mal gab es ja den Gegenwind, wo ich schnell merkte, dass ihr das auch nicht passt. Dinge sollen so laufen wie sie es will bzw. macht, weil sie überzeugt ist, dass es clever oder richtig so ist. Und ihr Partner muss das erkennen und in dem Strom mitschwimmen. Das ist dann wohl das beste, was man rausholen könnte. Und trotzdem würde es immer wieder Reibereien geben.
  10. Naja es geht mir nicht darum, es ihr jetzt recht gemacht haben zu wollen. Hier ist ihre Schlussmach-SMS: "Ich möchte jemanden der den Mund aufmacht und Entscheidungen trifft, der ehrlich zu mir ist und auch mal gegen mich halten kann. Ich sehe dich da ehrlich gesagt nicht! Du bist eben genau so wie du es die letzten Wochen gemacht hast und daran wirst du nie was ändern was aber auch ok ist es passt nur nicht zu mir denk ich. Du gehst neben mir völlig unter und das soll es ja auch nicht sein... und die letzten Tage haben mir eben noch mehr gezeigt das du mir auch nie Paroli bieten könntest und damit kann ich leider nichts anfangen. Das hat auch nichts damit zu tun das du zu lieb bist sondern einfach damit das du den Mund nicht aufmachen kannst... du bist eben so und das ist auch ok aber nicht für mich gemacht... ich weiß das ich mich immer auf dich verlassen könnte... aber das ist leider auch nicht alles... ich hoffe du kannst das nen bisschen nachvollziehen." Das sind durchaus Punkte, die mich an mir selber auch stören. Dieses Nice-Guy-Gehabe, es immer und zu jeder Zeit recht machen zu wollen, mich dabei hinten anzustellen usw. sind Dinge mit denen ich nicht nur immer wieder auf die Nase gefallen bin in Beziehungen sondern auch wirklich störendes für mich selber. Ich werd mich nicht von Grund auf verbiegen aber ein bisschen straighter werden, ein bisschen mehr Teilhaben lassen an einer gewissen Eigenverliebtheit, auch mal offensiver Entscheidungen treffen usw., das wäre schon schön. Nun bin ich bei ihr an einen krassen Fall geraten. Das stimmt schon. Und es wird wohl so sein, dass man es ihr nie recht machen könnte, auch nicht, wenn ich jetzt der Temperamentsbolzen wäre und ihr jedes mal Paroli biete und die Fetzen fliegen lasse. Irgendwas wird immer sein. Irgendwas wird immer stören. Wenn ich aber wenigstens etwas mitnehme für mich selber, dann ist es vielleicht genau das: Dinge an denen ich für mich selber arbeiten kann und will. Denn so ganz unrecht hat sie mit der Nachricht ja nicht. Die Art und Weise sowas nun als Abschuss zu nehmen, ist natürlich nicht so die feine. Da geht es auch um Wertschätzung von einem selber und der Zeit, die wir hatten. Es war ja nun in Summe keine katastrophale. Ich hätte mir da wenigstens nochmal ein Treffen gewünscht, wo wir das vielleicht beredet hätten. SMS ist immer ein schöner Arschtritt, vor allem wenn danach nichts mehr kommt außer: "Ich weiß ja nicht warum du mir ne Mail schickst! Mein nicht antworten hat keines Wegs was mit Hass zu tun! Weiß nicht was du dir da einreden willst! Ich antworte dir nicht weil ich kein bock auf Theater mit deiner Schwester hab! Ich bin froh das dein Verhalten unsere Freundschaft nicht gefährdet hat und das soll auch so bleiben. Also akzeptiere das bitte einfach..."
  11. Ein wenig mehr Temperament täte mir sicher gut. Daran gilt es zu arbeiten. Aber ständig solchen Energievampiren entgegnen zu müssen stell ich mir dann doch sehr sehr unschön vor.
  12. Hmm insgeheim hab ich das eigentlich gar nicht gedacht. Es war halt wirklich so diese Last und mir geht es nach dem Text auch immer noch besser. Sie hat sich dann heute auch daraufhin gemeldet und mir gesagt, sie habe keinen Bock auf Stress mit meiner Schwester (ihrer besten Freundin seit 20 Jahren) und deswegen kam nach dem SMS-Schlussgemache nichts mehr. Gut. Ist zwar gaga aber es zeigt mir auch, dass es da anscheinend auch keine Wertschätzung von dem was wir hatten gibt. Ich hab mir nichts zu schulden kommen lassen und werde einfach weggekehrt. Ich zieh das jetzt durch und schreibe nichts mehr. Ich denke auch so langsam, dass sie es gar nicht wert ist, da noch was an Gedanken oder anderer Energie zu investieren. Ich versuche wieder mehr Sport zu machen, mich abzulenken und ein paar alte Bekanntschaften aufn Bierchen zu treffen etc. Ich befürchte, das Vermissen o.g. Dinge wird trotzdem noch ne Weile anhalten. Leider.
  13. Hab ihr jetzt blöderweise doch nochmal geschrieben, einfach um dieses belastende Gefühl loszuwerden. Ich fühl mich jetzt auch erstmal besser. In der Nachricht stand, was ich von ihr gehalten hab, wie ich über sie gedacht habe, was mir gefallen hat, was mir nicht gefallen hat. Ich hab sie dabei nicht zur Sau gemacht oder sowas. Alles ganz sachlich und fair. Ich muss und werde ihre Gründe für das nicht Weitergehen akzeptieren. Sie hat ja im Grunde auch recht mit ihrer Einschätzung. Ohne sich zu verbiegen passt es dann einfach nicht und gut ist. Quasi das erste und letzte mal hab ich dann doch den Mund aufgemacht. Mein Problem bleibt erstmal trotzdem, aus der beschissenen Situation, getrennt worden zu sein, wieder rauszukommen. Ich bin wohl da in Gedanken der jetzt wieder fehlenden Geborgenheit (?) so anhänglich, dass es noch ne Zeit brauchen wird, bis ich aus diesem Gefühls-auf-und-ab wieder rauskomme.
  14. Noch hab ich ihn. 😉
  15. Das ist spannend. Auch zu wissen, warum mich grade solche Leute in ihren Bann ziehen. Sie war jetzt optisch nicht die absolute Rakete. Ich hab sie aber schon immer interessant gefunden, war neugierig und das gewisse etwas hat sie für mich irre spannend gemacht. Vermutlich spielt es auch zusammen, dass ich sie vor 20 Jahren schon gern "gehabt hätte" (mir damals schon die wildesten Fantasien ausgemalt hab) und jetzt erst "bekommen" habe. Auch der krasse Unterschied zu meiner Ex-Frau. Die Erwartungen zu ihr wurden halt beim Flirten voll erfüllt. Der Sex war fantastisch und wir konnten in erster Zeit kaum von uns lassen. Das vermisse ich wirklich sehr. Das Family-Feeling und die damit verbundene Gewohnheit kam erst später dazu. Jetzt aktuell ist es eine Mischung aus der Sehnsucht nach dem zu ihr fahren, mit dem Kind spielen, den Alltag bewältigen und dem Verlangen nach ihr. Ohne wirklich eine Chance gehabt zu haben. Sie hat sich das ne Weile angeguckt und war der Meinung, ich ändere mich nie. Sie hat mir klipp und klar gesagt, dass sie sich manchmal wie ein Hausmütterchen fühlt und wenn ich da bin, dann fällt für sie noch mehr Arbeit an (mehr einkaufen, mehr waschen, Tasse in den Geschirrspüler nachräumen ...). Sie hätte sich gewünscht, dass ich auch mal meine Augen offen halte, alleine mal x und y im Haushalt erledige, dass sie auch mehr Zeit hat nach Feierabend zu entspannen. Dass ich ihr da aber sämtliche Lampen angebracht habe, xy Sachen in den Keller bringe, Reifen wechsle, einkaufe, mich um den Jungen gekümmert habe, ihn gesittet habe, damit sie auf Konzerte und Weihnachtsfeiern rennen konnte, ihr nette Aufmerksamkeiten hinterlassen habe (Zettel am Morgen nach nem Kacktag zuvor mit aufmunternden Worten) usw usf. + ich zudem nun wirklich keine faule Drecksau bin, die ihr da die Bude zugemüllt und zugesaut habe, das hat sie scheinbar bei solchen Vorstellungen schnell vergessen. Da musste ich wirklich schlucken, was sie da nach doch noch relativ kurzer Zeit für verballerte Vorstellungen hat. "Ich bewege mich wie ein Gast" hieß es. Also ganz ehrlich, wenn sie, die ganze Zeit über zu mir gekommen wäre, hätte ich ihre Wäsche mit Kusshand gewaschen und mir wäre es sogar lieb gewesen wenn sie sich wie ein Gast bei mir bewegt hätte. Naja wie auch immer. Das blöde bleibt weiterhin, dass ich o.g. trotzdem richtig hart vermisse.