Homie

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  1. Hallo TE! Und bist du mit der Kontaktsperre standhaft geblieben?
  2. Homie

    Der allgemeine Ex-back Thread

    Ja du hast Recht, im Endeffekt würde es nichts bringen außer noch mehr Selbstachtung bei ihr zu verlieren. Im Grunde ist alles auf einen Attractionverlust zurückzuführen, da kann man im Nachhinein leider nichts mehr machen. Ich werde mich bei ihr nicht mehr melden und wenn sie sich mal melden sollte, dann schreib ich nur das Nötigste zurück. Abhaken und on to the next one. Ich kann hier jedem, der gerade eine Trennung hinter sich hat, Coach Mischa auf Youtube empfehlen. Seine Videos haben mir in den letzten Tagen noch einmal eine ganz andere Perspektive auf die ganze Sache gegeben.
  3. Homie

    Der allgemeine Ex-back Thread

    Ja du hast Recht, im Grunde lief es so ab: sie nannte mir einen Grund und ich versuchte diesen zu rechtfertigen, danach folgte der nächste Grund usw. Ich bin ein eher kühler Typ und brauche nicht immer körperliche Nähe, sie dagegen schon. Aber natürlich habe ich immer gerne mit ihr gekuschelt und habe sie auch nie abgewiesen, aber die Annäherungsversuche kamen meistens von ihr aus. Im Nachhinein waren die 2 Wochen Trennungsphase auch viel zu wenig, ich bin schnell wieder (unbewusst) in alte Muster gerutscht und hatte nicht genug Zeit, um über mein bisheriges Verhalten in der Beziehung zu reflektieren. Deshalb unbedingt mindestens 1-2 Monate verstreichen lassen bevor man es noch einmal versuchen sollte, einfach um sich persönlich weiterzuentwickeln und nicht so schnell wieder in alte Verhaltensweisen zu rutschen. Da hast du absolut Recht. Ich habe in den letzten Wochen unglaublich viel nachgedacht und selbstreflektiert und es gab da einige Warnhinweise in den Monaten vor der Trennung die ich zu der Zeit einfach nicht erkannt habe (wollen) oder nur als Hirngespinst von ihr abgetan habe. Meine Art, wie ich bei dem ersten Telefonat reagiert habe, zeigt mir jetzt auch deutlich, dass die Trennung in erster Linie ein Egoproblem in mir ausgelöst hat. Ich wurde wütend und konnte einfach nicht verstehen warum sie mit MIR Schluss macht. Wie sie sich dabei fühlt, habe ich im Grunde erst einmal ignoriert. Unglaublich ignorantes Verhalten meinerseits, das habe ich jetzt selbst erkannt. Ja es war ein dummes Verhalten, aber ist es nicht ein wenig nachvollziehbar, dass ich in diesem Moment einfach tief von ihr verletzt war? Ja die Fernbeziehung hilft mir ungemein, mit der Sache besser abzuschließen. Zum Glück haben wir auch unterschiedliche Freundesgruppen, außer dem WA Profilbild bekomme ich zum Glück nichts mehr von ihr mit. Auf Facebook habe ich sie bereits gelöscht, nachdem ich mich selbst dabei ertappt habe, immer wieder zu nachzusehen, wann sie das letzte Mal online war. So ein erbärmliches Verhalten war mir davor unbekannt von mir. Ich danke Dir, du hast Recht mit deinen Worten. Nichtsdestotrotz hatte sie schon in vielen Punkten Recht, was ich damals jedoch durch mein unselbstreflektiertes und ignorantes Verhalten einfach nicht erkannt habe. Kommunikation ist das A und O in einer Beziehung, das ist mir jetzt bewusst. Es ist unglaublich was so eine Trennung mit einem anstellt. Ich hinterfrage nun stets meine Handlungen und stelle mir häufig die Frage: Was will ich eigentlich im Leben? Was macht mich wirklich glücklich? Was erwarte ich mir von einer zukünftigen Partnerschaft? Ich habe mir davor nie wirklich Gedanken darüber gemacht. Mein Leben lief einfach vor sich hin, ohne konkrete Ziele und Pläne (ich hatte auch viel Glück bisher in meinem Leben und bin sehr selten auf die Schnauze gefallen). Ich habe viel mit Freunden über diese Thematik gesprochen und das hat mir ungemein gut in meiner persönlichen Entwicklung (die natürlich stets weitergeht und niemals aufhört) weitergeholfen. Ich bin jetzt auch in einem Alter, wo man ganz offen über solche Dinge mit seinen Freunden und Familie reden kann (früher mit 18 - Anfang 20er war das undenkbar, bloß keine "Schwäche" zeigen und über seine Gefühle reden). Das hebt die Beziehung zu Freunden noch einmal auf eine ganz andere Ebene. Wir kamen auch zum Schluss, dass jeder junge Mann/Frau einmal diese schmerzhafte Erfahrung machen muss um sich persönlich weiterzuentwickeln. Um die Fähigkeit zu entwickeln, über sein Verhalten einfach mal selbstreflektieren zu können. Das bringt einen ungemein voran. Ich habe nun auch einige Dinge wieder in meinem Leben geändert, zwinge mich aktiv aus meiner Komfortzone heraus. Ich treibe jetzt wieder regelmäßig Sport und habe wieder 2-3 Hobbies reaktiviert, die ich in den letzten Jahren habe schleifen lassen. Ich versuche mich für viele neue Dinge zu interessieren, bzw. einfach offen demgegenüber eingestellt zu sein. Ich habe meine Abende unter der Woche oft auf der Couch verbracht und meine Zeit mit Serien/Filmen und Zocken "verschwendet" (ich habe zu dieser Zeit auch recht regelmäßig abends gekifft wenn ich nicht draußen mit Freunden unterwegs war, nicht viel aber halt sehr regelmäßig. Das wird gerade auch stark eingeschränkt von mir). Seit der Trennung reizen mich diese Dinge nicht mehr so sehr, ich bin jetzt wieder fast jeden Tag/Abend mit Freunden unterwegs und wenn ich mal daheim bin, versuche ich die Zeit sinnvoll mit Lesen (aktuell: der Weg des wahren Mannes, Models und LdS) oder Unikram zu nutzen. Kurzum: mich einfach persönlich weiterzuentwickeln. Mein nächstes großes Ziel ist es, mit dem Rauchen aufzuhören (ich treibe eigentlich viel Sport, aber rauche auch, v.a. jetzt nach der Trennung. Das hat mich schon immer genervt). Nun jedoch noch einmal zu meiner Frage: ich würde gerne noch einmal ein abschließendes Gespräch mit ihr darüber führen, was letztendlich alles zwischen uns schiefgelaufen ist und ihr auch meine Sicht der Dinge erläutern, da ich bei unserem letzten Treffen einfach unter Schock stand und nicht wusste, was ich sagen sollte. Das ist alles sehr unbefriedigend für mich und ich würde noch einmal gerne mit ihr darüber reden, da wir auch 3 Jahre miteinander fast täglich in Kontakt standen und ich damit vielleicht meinen inneren Frieden schließen kann. Aufgrund der Fernbeziehung und der Ungewissheit darüber, wo ich nächstes Jahr nach Beenden meines Studiums letztendlich landen werde, strebe ich auch nicht (bewusst) ein Exback an. Was meint ihr, haltet ihr es für sinnvoll wenn ein wenig Gras über die Sache gewachsen ist? So nach 4-6 Wochen Kontaktsperre? Ich möchte mich noch einmal bei Euch danken. Ihr seid eine super Community und helft den Leuten durch eure Erfahrungen bei ihrer ganz persönlichen Verarbeitung!
  4. Homie

    Der allgemeine Ex-back Thread

    1. Mein Alter: 26 2. Ihr Alter: 27 3. Art der Beziehung: monogam/LDR 4. Dauer der Beziehung: LTR seit 1,5 Jahren, davor ~ 1 - 1,5 Jahre F+ 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 1 - 1,5 Jahre F+ (zwischenzeitlich keinen Kontakt für 3 Monate) 6. Qualität/Häufigkeit Sex: bis vor ein paar Monaten sehr häufig und der Sex war immer spitze; zuletzt gingen die Annäherungsversuche jedoch immer von mir aus, sie kam auch nicht mehr zum Höhepunkt seit ein paar Monaten 7. Gemeinsame Wohnung: nein, Fernbeziehung. Sie wohnt derzeit noch zuhause aber sucht zur Zeit eine Wohnung da es immer mal wieder Stress daheim gibt 8. Probleme, um die es sich handelt: Hallo zusammen! Ich habe in den letzten Tagen viel in diesem Forum mitgelesen und die Beiträge haben mir sehr geholfen die Trennung zumindest ein wenig zu verarbeiten. Es tut gut, dass man nicht alleine ist in so einer machtlosen Situation, gemäß dem Motto: geteiltes Leid ist halbes Leid. Nun zu meiner Situation: Vor ca. 3 Jahren habe ich meine Exfreundin während meines Bachelorstudiums kennengelernt. Ich lernte sie über meinen damaligen Mitbewohner kennen und es entwickelte sich schnell eine F+ zwischen uns. Mit der Zeit kam sie immer öfter an und wollte eine feste Beziehung mit mir. Ich habe zu dieser Zeit jedoch mein Singleleben sehr genossen und wollte mich nicht fest binden, was ich ihr auch von Anfang an immer offen gesagt habe. Nach vielen Monaten beendete sie daraufhin unsere F+, da sie merkte, dass es zwischen uns nichts Ernstes wird. Im Nachhinein hat sie mir erzählt, dass sie deswegen sehr häufig geweint und meine mehrfachen Abweisungen sie tief verletzt haben. Das tat mir natürlich sehr leid und es war mir nie so bewusst, aber meine Ex kann nur sehr schlecht offen darüber reden was sie bedrückt und sie neigt dazu, ihre Gefühle in sich hineinzufressen. Anfangs war ich natürlich auch erst mal geschockt, dass sie mich so plötzlich verlassen hatte und ich hab mir vorgeworfen, nichts festes mit ihr einzugehen obwohl wir uns doch so gut miteinander verstanden. Aber ich konnte sie natürlich verstehen und akzeptierte schnell ihre Entscheidung. Einige Monate später hatten wir wieder über WA Kontakt da bald ein großes Volksfest anstand und wir uns dort treffen wollten. Es hat wieder sofort zwischen uns gefunkt und da sie schon ein wenig vom Starkbier angetrunken war, machten wir relativ schnell auf der Bierbank miteinander rum neben Hunderten feiernder Menschen. Sie nahm mich dann auch mit zu ihr nach Hause in die naheliegende Studentenstadt mit und wir hatten ab da an wieder regelmäßig was am Laufen (ich hatte zu dem Zeitpunkt mein Bachelorstudium in der Universitätsstadt bereits beendet und machte ein längerfristiges Praktikum in der Nähe meines Heimatdorfes, die Stadt war jedoch in der Nähe und schnell zu erreichen). Es entwickelte sich schnell mehr zwischen uns und ich war nach wenigen Monaten bereit eine feste Beziehung mit ihr einzugehen. Die Anfangszeit war auch super schön, wir haben uns sehr häufig an den Wochenende gesehen da wir nicht weit voneinander entfernt waren und sind sehr viel verreist oder haben etwas gemeinsam unternommen. Kurzum: wir waren beide sehr ineinander verliebt und hatten eine glückliche Zeit. Zu diesem Zeitpunkt schrieb sie ihre Masterarbeit und hat nebenbei noch 10-15 Stunden als Werksstudent gearbeitet. Sie hat sich für mich immer die Wochenende frei geschaufelt und hatte super stressige Wochen damit sie mit mir etwas Schönes unternehmen konnte. Das muss ich ihr hoch anrechnen doch damals nahm ich das alles als selbstverständlich und natürlich hin. Ich Nachhinein bereue ich es zutiefst, dass ich so blind und egoistisch war. Das Praktikum (großer Automobilzulieferer in der Nähe) gefiel mir mit der Zeit sehr gut, sodass ich dieses noch einmal um weitere 5 Monate verlängerte mit dem Plan, nach dem Praktikum fest übernommen zu werden (super Bezahlung und Arbeitsbedingungen). Leider löste sich dieser Plan sehr schnell wieder auf wegen des verdammten Dieselskandals sodass ich mich spontan dazu entschied, noch ein Masterstudium dranzuhängen. Die Fristen liefen noch und ich bewarb mich für einen für mich sehr passenden Studiengang in einer Stadt, die jedoch ein wenig weiter entfernt war (2-2,5 Std. Autofahrt). Bereits einen Tag nach Ende meines Praktikums zog ich in die neue Stadt und das neue Studium begann. Ich lernte in den ersten Wochen sehr viele neue Leute kennen und war wieder auf sehr vielen Parties unterwegs (und mal wieder eine willkommene Abwechslung zu der Arbeitszeit, wo man das WE lieber mit seiner Perle auf der Couch verbringt). Die Beziehung lief auch sehr gut weiter, meine Ex hatte mittlerweile ihr Masterstudium erfolgreich abgeschlossen und bewarb sich bei vielen Unternehmen. Sie bekam einen sehr guten Job in ihrer Heimat (~3-3,5 Std. Autofahrt). Wir sahen uns ab jetzt leider immer unregelmäßiger aufgrund der weiten Entfernung, hatten jedoch noch immer eine schöne (aber kurze Zeit) miteinander. Im Laufe der Zeit lies ich mein Studium ein wenig schleifen, war sehr häufig mit den Jungs unterwegs und feiern. In meinen Lernphasen konnte ich meine Ex teilweise 3-4 Wochen nicht sehen, da ich immer viel zu spät mit dem Lernen anfing. Ich nahm die Beziehung langsam immer mehr als selbstverständlich und gegeben an, investierte viel zu selten etwas. Kurzum: ich wurde unbewusst zu einem richtigen Beta und das Schlimme ist, ich habe es nicht ein mal kommen sehen. Lob des Sexismus habe ich bereits vor einigen Jahren nach meiner ersten schmerzhaften Trennung von meiner Jugendliebe gelesen und hat mir damals auch sehr gut für meine persönliche Entwicklung geholfen und mir die Augen geöffnet. Doch im Laufe der Beziehung habe ich praktisch alles Wissen aus diesem Buch unbewusst vergessen. Ich wurde ein wenig faul und bequem, habe viel zu selten über mein Verhalten reflektiert. Die Initiativen (Aktivitäten, Filme, Essen, Urlaube, etc.) kamen meistens von ihr aus, ich nickte immer nur alles ab. Richtige Betaisierung eben. Trotz Fernbeziehung schlich sich der Alltag langsam die Beziehung. An den Wochenenden wurde nicht mehr so viel unternommen, man genügte sich meistens abends mit Netflix und ner Flasche Wein auf der Couch (is ja bequem so oder? der absolute Beziehungskiller). Wir hatten in den Wintermonaten noch einen sehr schönen Skiurlaub in einem schönen Gasthaus, da schien alles wieder wie früher. Wir waren beide wieder sehr glücklich miteinander. Auch danach entwickelte sich wieder alles zum Guten, wir hatten schöne Weihnachtsfeiertage und Neujahr miteinander verbracht. Vor einigen Monaten entschied ich mich dafür ein Auslandssemester zu absolvieren. Dies stand nun Anfang des Jahres an und ich freute mich wieder auf ein abwechslungsreiches und spannendes Leben mit vielen neuen Bekanntschaften. Ich freute mich wieder darauf, endlich aus meiner Komfortzone des ein wenig zu faulen Studenten herausbrechen zu müssen und neue Erfahrungen in einem fremden Land machen zu können. Meine Ex unterstützte mich auch von Anfang an bei dem Vorhaben und wir planten schon ein paar gemeinsame Urlaube dort. Leider musste ich das Auslandssemester wegen Corona nach nur einer (!) Woche wieder abbrechen (das war aber die beste Woche seit Langem! Ich habe wieder so viele interessante neue Erasmusstudenten aus aller Welt kennengelernt und war den ganzen Tag in einer neuen Stadt unterwegs). Ich war durch den abrupten Erasmusabbruch ein weinig in ein kleines Loch gefallen. Hinzu kam die Coronazeit, ich saß die meiste Zeit bei mir in der Heimat aus. Ich wurde wieder ein bisschen faul, es gab ja auch nichts zu tun. Ich verbrachte meine Tage mit Zocken und vielleicht mal ne Runde laufen gehen oder homegym um Die Figur zu halten. Das zog sich teilweise über Wochen, im Nachhinein hätte ich diese Zeit viel besser nutzen können (doch ich habe null selbstreflektiert zu dieser Zeit...). Aufgrund der Ausgangssperre konnte ich meine Exfreundin auch einige Wochen nicht mehr sehen. Der Kontakt wurde ein wenig kühler, wir schrieben noch häufig aber sie schrieb nicht mehr so viel wie früher. Ich Nachhinein waren da sehr viele klare Warnsignale in ihren Handlungen und ich fühle mich jetzt so unglaublich dumm, dass ich diese zu diesem Zeitpunkt nicht erkannt habe. Es ist sehr schwer zu beschreiben: jetzt wo diese Zeilen schreibe, erscheint es mir klar. Ich wurde zu einem faulen Couchpotato der kaum noch etwas in seine Beziehung investiert hat. Einer tolle Frau viel zu wenig Beachtung geschenkt und sie als selbstverständlich angesehen hat. Aber zu dieser Zeit ist es mir einfach nicht aufgefallen, rückblickend war es wie in einem Nebel. Von nun an kippte unser Verhältnis und habe natürlich weiterhin die klassischen Fehler gemacht. Ich wurde immer needier, habe ihr häufiger geschrieben als sie mir. Sie erzählte nicht mehr so viel aus ihrem Leben und fragte mich immer seltener wie mein Tag war. Ich wurde unbewusst deswegen wohl ein wenig frustriert. Das Leben war wieder sehr langweilig geworden. Ich bin eigentlich ein sehr positiver Mensch, aber ich war nicht mehr der alte wie zu Bachelorzeiten und wurde im Laufe der Beziehung einfach zu träge. Der Sex war auch nicht mehr so wie früher, er war weiterhin noch sehr schön aber sie kam jetzt nicht mehr so häufig. Über Ostern besuchte sie mich noch einmal und sie wirkte ein wenig distanziert. Die Zärtlichkeiten, Küsse wurden weniger aber ich habe mir nichts dabei gedacht. Sie stellte mir vermehrt Fragen über unsere Zukunft, ob ich mit ihr zusammenziehen möchte. Ich habe daraufhin immer nur flapsig geantwortet, dass ich erst einmal mein Studium beende und dann sehen müsse wo ich lande. War in den Moment eh nicht ganz so gut gelaunt, diese Fragen haben mich einfach genervt (im Nachhinein Shittests?). Am Ostermontag ist sie am Nachmittag dann wieder gefahren weil sie am nächsten Tag wieder arbeiten musste. Von da an schrieb sie nicht mehr so viel und ich machte mir erste Gedanken. Am Freitag morgen meldete sie sich den ganzen Morgen nicht, was eigentlich sehr untypisch für sie ist (wir wünschen uns eigentlich täglich einen guten Morgen über WA). Als von ihr bis nachmittags nichts mehr zurückkam, schrieb ich: Du redest übers Zusammenziehen aber kannst dir nicht mal ein paar Sekunden Zeit nehmen um mir kurz zurückzuschreiben? Das sagt schon alles aus… Ich weiß, war eine blöde needy Nachricht und ich schreib so was eigentlich auch nicht (mir ist es egal wenn man mir nicht sofort antwortet, schreib auch nicht immer gleich zurück) aber zu dieser Zeit war ich einfach mit der gesamten Situation schon unzufrieden. Daraufhin kam dann ein Anruf von ihr, in dem sie sehr aufgewühlt war und weinte. Darin machte sie mir einige Vorwürfe bezüglich unserer Beziehung: Ihre Gefühle sind nicht mehr so stark wie früher Unterschiedliche Lebensphasen (Sie arbeitet schon, ich studiere noch ca. 1 Jahr) Ich mich ihr nie ganz geöffnet habe, manchmal zu kühl zu ihr war Zu wenig aufmerksam war (das stimmt, sie machte mir manchmal kleine Geschenke. Ich tat das sehr selten, aber ich bin so aufgewachsen, dass Geschenke mir im Grunde nichts bedeuten. Ihr dagegen sehr, das habe ich jedoch erst viel zu spät erkannt) Ein paar dumme Aussagen die ich in ihrer Anwesenheit bei meinen Freunden gemacht habe (Bsp.: wollte ich meine Freunde besuchen kommen wenn das Bierfest wieder ansteht während meines Erasmus, zu ihr habe ich das nicht gesagt), was sie sehr verletzt hat. Meine Reaktion auf die Frage des Zusammenziehens (klar konnte ich mir vorstellen mit ihr zusammenzuziehen, leider habe ich das nicht so geäußert) Dass die Zeit mit mir aufgrund der Fernbeziehung ihr viel zu wenig ist und sie mich öfter sehen möchte Sie sich nicht vorstellen könne, dass ich in den nächsten 5 Jahren bereit für Kinder wäre --> WTF?! Das war nie ein Thema zwischen uns, wir konnten es uns beide vorstellen aber haben nie konkret Pläne dazu geschmiedet. Wollten beide erst mal eine Weile arbeiten gehen. Aber ihr Bruder hat vor einigen Wochen sein erstes Kind bekommen, ich schätze jetzt tickt langsam ihre biologische Uhr. Dass ich nie früher angefangen zu lernen habe, damit wir uns auch in der Heatphase vor den Prüfungen sehen können (sie hat immer früher gelernt damit wir trotzdem Zeit miteinander verbringen konnten) Usw blablabla Es kam mir so vor, dass sie eine Liste dazu gemacht hatte und mir nun alle Fehler vorwarf, die ich während unserer Beziehung begangen habe. Ich war zuerst geschockt und reagierte im Laufe des Gesprächs dann zunehmend wütend. Wir hatten immer eine sehr harmonische Beziehung und noch nie einen größeren Streit davor. Anscheinend hat sie alles in sich hineingefressen was ihr nicht gepasst hat. Sie ist ein sehr nachdenklicher Mensch und macht sich über alles viel zu viel Gedanken, das hat sie auch immer so gesagt. Ich warf ihr vor, dass sie diese Dinge nie angesprochen hat. Dass sie mir nie gesagt hat, wenn sie etwas in unserer Beziehung bedrückt hätte. Dass sie nicht davon ausgehen könne, dass ich ihre Gedanken lesen könne (ich bin ein kommunikativer Mensch und habe immer sofort angesprochen wenn mich etwas gestört hat - das waren aber nur sehr wenige Dinge). Ich sagte ihr, dass ich es sehr unfair finde, dass sie mich einfach so vor vollendete Tatsachen stelle, ohne mir zumindest die Möglichkeit zu geben, Besserung zu zeigen. Dass ich es sehr scheiße finde, dass sie mich und meine Familie noch zu Ostern besucht hat um kurz danach ÜBERS Telefon schlusszumachen (während sie über Ostern da war, fragte ich sie sogar spaßeshalber (vermutlich habe ich es unterbewusst schon kommen sehen) ob sie denn Schluss machen wolle. Darauf antwortete sie natürlich nicht --> WTF?!) Und dass sie ihre nächste Beziehung auch gegen die Wand fahren würde, wenn sie wieder alles in sich hinein frisst. Daraufhin meinte sie, ich versuche ja gar nicht um die Beziehung zu kämpfen und musste sehr weinen. Ich hatte mich leider sehr in Rage geredet weil ich dieses Verhalten von ihr so nicht kannte. Dennoch wollte ich mich noch einmal persönlich treffen, weil ich es einfach sehr unreif und mies finde, sowas übers Telefon zu beenden. Also trafen wir uns eine Woche darauf an einem See, der relativ genau zwischen unseren Heimatorten lag und redeten eine Weile. Im Grunde war es dasselbe Gespräch, nur dass ich nun viel ruhiger war, ihr keine Vorwürfe mehr machte und es akzeptierte. Wir verabschiedeten uns unter Tränen und fuhren beide wieder nach Hause. In den nächsten Tagen ging es mir natürlich ziemlich scheiße, aber ich habe viel mit meiner Familie und Freunden darüber gesprochen, was mir sehr geholfen hat. Ich begann nun endlich mal über mein Verhalten zu reflektieren und erkannte, dass ich wirklich sehr viele Fehler in der Beziehung begangen habe. Ich war oft sehr kühl zu ihr, habe meine Gefühle in Form von Zärtlichkeiten, Küssen und Aufmerksamkeiten zu selten gezeigt. Ich habe sie als gegeben angesehen und hätte nie damit gerechnet, dass sie die Beziehung einfach beenden würde. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ihr irgendwie noch etwas schuldig war, dass bei unser letzten Unterhaltung noch nicht alles gesagt wurde. Also schrieb ich ihr einen wirklich schönen, handgeschriebenen Abschiedsbrief (haha ich weiß, sollte man nicht machen. Aber ich habe mich erst seit kurzem wieder hier im Forum und Lob des Sexismus eingelesen) indem ich noch ein paar schöne Erinnerungen mit ihr teilte, mich für die gemeinsame schöne Zeit mit ihr bedankte und ihr für die Zukunft alles Gute wünschte. Ich schickte den Brief ab und fühlte mich danach sofort besser. Wohlwissend dass ich naher Zukunft vermutlich nichts mehr von ihr hören würde (sie wirkte schon distanziert beim letzten Treffen), nahm mir dieser Brief erst einmal eine hohe Last von meinem Herzen. Wenige Tage nachdem ich den Brief abgeschickt hatte, meldete sie sich per WA und wollte noch einmal darüber reden. Damit hatte ich eigentlich wirklich nicht mehr gerechnet. Also trafen wir uns wieder an diesem See und sprachen uns aus. Sie meinte, dass sie weinen musste als sie den Brief gelesen hat und ihre Mutter ebenfalls. Und dass sie die letzten zwei Wochen nur an mich denken musste. Außerdem sah sie ein, dass wir in unserer Beziehung zu wenig über die Dinge kommuniziert hätten, die uns belasten (damit meinte sie sich, ich hatte wenig Dinge auszusetzen). Kurzum: sie wollte es noch einmal mit mir versuchen. Ich war natürlich überglücklich, dass ich noch eine Chance bekommen habe. Wir machten einen Plan für die Zukunft, ich versprach ihr mehr Zeit mit ihr zu verbringen da ich aufgrund von Corona nicht mehr in meiner Studentenstadt vor Ort sein müsste. Leider habe ich zu der Zeit noch nicht in diesem Forum gestöbert, ich habe im Prinzip wieder alles falsch gemacht. Ich hätte nicht sofort darauf aufspringen und ihr erst einmal die kalte Schulter zeigen sollen. Wir beschlossen, uns nächste Woche wieder bei ihr zu treffen. Unter der Woche telefonierten wir nun täglich (davor nur alle 2-3 Tage) und alles schien wieder wie früher. Also fuhr ich aus meiner Studentenstadt auf dem darauffolgendem Freitag zu Ihr (300 km!). Wir verbrachten ein sehr schönes Wochenende miteinander und waren viel draußen unterwegs. Ich fragte sie immer wieder ob sie glücklich sei, ob es ihr gut ginge. Sie bejahte es immer wieder. Am Samstag Abend tranken wir auf ihrer Couch Wein und ich wurde ein wenig melancholisch und traurig. Nachdem sie fragte was mit mir los sei, sagte ich ihr, dass ich es nicht verstehen könne, dass sie die Beziehung einfach so aus heiterem Himmel beendet hätte, ohne davor mit mir darüber zu reden und das dies mich sehr verletzt hat. Ich sagte ihr, dass sie egoistisch und gefühlskalt sei (das habe ich auch bereut, aber in diesem Moment habe ich so gefühlt und mich ihr einfach geöffnet). Diese Gefühlslage verflüchtigte sich jedoch schnell bei mir und ich war wieder besser drauf. Wir kuschelten noch im Bett und schliefen ein. Am nächsten Morgen wachte ich auf und fühlte mich gut. Meine Ex war schon eine Weile auf und kam wieder ins Bett wo wir kuschelten. Sie wirkte wieder ein wenig distanziert, worauf ich sie fragte was los sei. Und nun begann dieselbe scheiße wie davor: sie glaubt nicht, dass es in Zukunft mit uns funktionieren wird etc… Nun wurde mir klar, dass sie bereits mit ihrer Mutter darüber gesprochen hatte als ich noch schlief (war meine melancholische Stimmung dafür verantwortlich?) Ich stand erst mal unter Schock und wusste gar nicht was ich darauf sagen sollte. Wir verbrachten doch (zumindest aus meiner Sicht) ein schönes Wochenende miteinander?! Ich weiß gar nicht mehr genau was ich ihr gesagt habe, viel war es nicht. Ich packte mit Tränen in den Augen meine Sachen zusammen und ging zum Auto. Sie bot mir noch einen Kaffee zusammen mit ihrer Mutter an was ich natürlich nicht wollte. Sie hatte auch diesen kühlen Blick in den Augen - schwer zu beschreiben - als ob sie schon damit innerlich abgeschlossen hatte, das hat mich richtig fertig gemacht. Sie ging mir noch hinterher und sagte weinend, dass sie nur will dass ich glücklich werde, woraufhin ich ihr eine letzte Umarmung gab und nichts darauf geantwortet habe. Das ist jetzt 2,5 Wochen her, seitdem herrscht strikte Kontaktsperre. Ich weiß, dass ich zur Zeit noch an einer heftigen Oneitis leide, aber dieses Wochenende hat mich emotional ziemlich mitgenommen und war einfach nur unglaublich unbefriedigend. Mittlerweile geht es mir schon wieder besser aber ich muss trotzdem die meiste Zeit nur an sie denken. Seit Anfang letzter Woche habe ich auch schon wieder eine neue F+ in meiner Studentenstadt am Start (ich wusste, dass sie schon auf mich stand als ich noch in einer Beziehung war aber habe natürlich nichts mit ihr gemacht) aber selbst beim Sex (!) muss ich an meine Ex denken und vergleiche sie ständig mit ihr. Dadurch fühle ich mich nach dem Sex meistens nicht so gut, da es ja nur eine Art Verdrängung ist. Keine Ahnung ob es was an meiner Lage verbessert, zumindest habe ich ein wenig Ablenkung… Meine Ex und ich haben einfach super zusammen gepasst, ich konnte mit ihr über alles reden und wir hatten viele gemeinsame Interessen. Leider konnte sie nie wirklich über ihre Ängste für die Zukunft reden, hat vieles in sich hineingefressen und sich über jeden Scheiß Gedanken gemacht. Ich glaube der Hauptgrund der Trennung war v.a. die Fernbeziehung und meine teilweise Betaisierung gegen Ende hin. Da Frauen eher im Hier und Jetzt leben, vermute ich, dass die Gefühle schneller abflauen zu ihrem Partner wenn sie diesen nicht regelmäßig sehen. Männer bauen dagegen eher eine romantische Sehnsucht nach ihrer Partnerin über die Zeit auf. 9. Fragen an die Community Diese Art, die Beziehung einfach zu beenden ohne den Partner miteinzubinden bzw. mit ihm offen darüber zu reden hat mich tief verletzt und ich finde das ist einfach ein mieser Charakterzug ihrerseits. Ich weiß nicht ob ich sie noch einmal zurück möchte nachdem wie sie es (wieder einmal) beendet hat. Trotzdem war diese Wochenende unglaublich unbefriedigend für mich. Ich würde gerne noch einmal mit ihr darüber reden was an diesem Wochenende eigentlich passiert ist. Lag es an meiner melancholischen Stimmung vom Vorabend? Oder dass sie schlichtweg einfach keine Gefühle für mich hat? Eigentlich sollte ich sie für die Art und Weise verachten, aber ich kannte mein Mädchen bisher so noch nicht. Sie hat immer alles für mich gemacht und war super zuvorkommend, hat nie Stress gemacht etc. In den letzten 2,5 Wochen habe ich ihr 2,3 Mal fast schreiben wollen, konnte mich jedoch noch zusammenreißen oder mein Bruder und Freunde haben mich davon abgehalten. Ich glaube, es würde mir gut tun, in 1-2 Wochen noch einmal darüber zu reden damit ich dann die volle Gewissheit habe und mit diesem leidigen Thema endlich abschließen kann… Wie seht ihr die Lage? Sorry für den langen Text und Danke fürs Lesen. Vielleicht hilft es dem Ein oder Anderen mal über seine Beziehung zu reflektieren. Nehmt eure Freundin nie als gegeben an, denn sie kann schneller weg sein als ihr Ciao sagen könnt. Überrascht sie hin und wieder mal, lasst euch dabei aber nicht Betaisieren...