harald137

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  1. An den TE und Lesern mit ähnlichen Problemen: Was bei meiner frischen Geschichte mit Frau und unsicheren Bindungsstil enorm geholfen hat, war mir viele Videos auf dem Liebeschip YouTube Kanal anzuschauen. Da wird exzellent aufgezeigt (mit Zuschauer Mails als Beispiel), welche psychologischen Dynamiken hinter solchen Bindungen stehen. Man hat manchmal das Gefühl, dass wir alle die gleiche Frau gedated haben weil es immer das gleiche Schema ist, ey. 😄 Bindungsangst, Liebessucht, Verlustangst, hängt alles zusammen. Vor allem wird in den Videos häufig erwähnt, dass man von diesem Täter/Opfer Denken wegkommen sollte, da man schnell von Bindungsangst in Verlustangst wechseln kann und umgekehrt. Und es wird auch viel Wert darauf gelegt, dass man eher seinen Teil der Verantwortung übernimmt. Denn zu einer toxischen Bindung gehören immer zwei und man kann eh nur sich selbst ändern. Der YT Kanal hilft gerade immer noch sehr mir den Kopf zu waschen, wenn ich gedanklich/emotionell rückfällig werde und es mich juckt meine Ex zu kontaktieren, um meinen "Drogen Junkie Fix" zu bekommen. Hoffe, dass das noch anderen Usern helfen kann. Denn wenn man mal in so einem toxischen Ding emotionell drinsteckt, ist es echt unangenehm und kostet viel Kraft, um sich zu lösen. Meistens dreht man mehrere Runden, da die Bindungsangst HBs immer dann heftig investieren, wenn man sich selbst lösen möchte.
  2. So wie ich die psychologische Literatur verstehe ist das halt eins der klassischem Muster einer Bindungsängstlerin: Wünscht sich eigentlich eine Beziehung, aber macht dann unterbewusst alles um es zu vermeiden/sabotieren. Gibt es zu viel Nähe und Vertrautheit, entfernt sie sich. Will die andere Person dann gehen (wie ich Anfang Januar), wird ihre Verlustangat getriggert und sie über-investiert (Ihr Vorschlag der Beziehung). Laut ihren Aussagen hätte sie ja auch bei 2 anderen Kerlen davor auf ne Beziehung anvisiert, aber die Kerle haben sie entweder nur als FB oder side chick gesehen. Sie hätte ja sagen können: "Hey, Studium ist echt meine Priorität. Suche nur ne lockere FB." Aber von Date 1 waren ihre Aussagen: "Suche etwas ernsteres und möchte nicht mehr FB oder side chick von anderen sein." Am Ende kann man nicht in den Kopf gucken. Ich vermute, dass sie innerlich genug beschäftigt ist mit ihren Problemen und Dämonen. Ansonsten müsste sie nicht auf Antidepressiva zurückgreifen.
  3. Ja, das werde ich so nicht nochmal machen. Ist mir ne Lehre für die Zukunft. Mit fast 3 Wochen KS muss ich auch sagen, dass man diesen Party Streit locker hätte ausräumen können, wenn der Rest ansonsten gepasst hätte. Ihr Verhalten bei dem Streit war einfach nur die letzte Bestätigung für mein Bauchgefühl der vorherigen Wochen, dass der Versuch einer Beziehung für sie nicht wirklich Priorität hat.
  4. Was ich wie oben beschrieben bereits tue und tun werde: Therapie, Dating Pause, Arbeit am Selbstwert, Selbstliebe etc. Kannst du mir konkrete Beispiele nennen, was ich genau hätte anders regeln sollen? Zur Party: Klar, wäre rückblickend wohl besser gewesen sich gar nicht zu treffen an diesem Abend. Aber wie bereits geschrieben, war ich das restliche Wochenende auf einem Geburtstag eines Freundes eingeladen, welcher in einer anderen Stadt war. Dann wäre ich kurz zurückgekommen, um dann gleich wieder zu meinem 6-tägigen Yoga Retreat im Süden des Landes aufzubrechen. Und genau nach dem Yoga Retreat hätte dann ihre Lern- und Klausurphase angefangen, die bis zum 16/03 gedauert hätte. Sprich, wenn wir uns nicht an dem Abend getroffen hätten, hätten wir uns erst wieder in 4 Wochen richtig sehen können. Da der Februar bis dahin eher kompliziert war (Ihre Freundin war da für 2 Wochen Anfang Februar, wenig Treffen und wenig Sex), wollten wir beide uns einfach gerne an dem Abend sehen. Der Vorschlag mit dem bei mir schlafen nach der Party kam auch von ihr und nicht von mir. Und klar kann man mal die Zeit vergessen auf einer Party. Aber es hätte so viele verschiedene Arten gegeben, wie sie das hätte lösen können. Ich schrieb ihr um 4 Uhr und sie antwortete daraufhin: "Bin in 30 Minuten zurück". Ab da hätte sie locker sagen können: "Ups, hab die Zeit vergessen, aber fahre jetzt zurück." Aber das zog sich dann bis 6:30 Uhr hin mit mehreren Textnachrichten. So ein Verhalten zeigt mir halt dann, welche Priorität die Beziehung wirklich für sie hatte. Ist mir auch bewusst, dass vieles zu verkopft ist. Aber ein "Hör doch einfach auf dir so einen Kopf zu machen." hilft da leider schlecht. Das ist ungefähr so hilfreich wie jemanden mit Depressionen zu sagen: "Sei doch nicht dauernd so traurig, die Sonne scheint doch." Ich habe einen sehr analytischen Verstand, welcher für meinem Beruf und bei anderen Dingen sehr hilfreich ist. Mich aber in anderen Bereichen gerne mal sabotiert (z.B. Beziehungen und Dating). Bin mir dessen auch bewusst und mache seit Jahren Yoga und Meditation, um weniger vom eigenen Verstand dominiert zu werden. Mit solchen Kriegsereignissen geht halt jeder anders um. War ein sehr belastendes Ereignes für viele Menschen, welche auch die Politik in Europa deutlich beeinflussen wird (Aufrüstung, Wehrdienst). Aber ich verstehe, was du meinst. Das habe ich so nicht geschrieben. Die Beziehung war toxisch, ja. Denn man fühlt sich überwiegend schlecht und unsicher, was meist der Indikator einer toxischen Beziehung ist. Aber zu einer Beziehung gehören eben nun mal zwei Personen und beide tragen dazu bei. Ist halt die perfekte Ausgangssituation für ein toxisches Verhältnis, wenn ein etwas unsicherer Verlustängstler (passiver Bidnungsängstler) auf eine sehr unsichere Bindungsängstlerin trifft. Ich kann die andere Person nicht ändern, sondern nur selbst an meinen Baustellen arbeiten und reflektieren, wie ich zu der toxischen Bindung beigetragen habe. Daran hatte ich ja bereits begonnen zu arbeiten seitdem sie mir die Beziehung vorschlug (Also Anfang Januar). Wenn sie aber nicht gleichzeitig an ihren Themen arbeitet, wird das halt nichts. Und je länger man drin bleibt, umso mehr leidet man und umso härter wird es auszusteigen . Sie selbst sagte mir ja, dass alle ihre Geschichten mit Kerlen vor mir eher toxisch waren. Sie ist sich der Dynamik also auch etwas bewusst und weiß auch, dass ihre Eltern das Paradebeispiel für eine toxische Beziehung sind. Ich selbst hatte Anfang 2021 für 6 Monate eine sehr harmonische und positive "Kurzbeziehung" mit einer anderen Frau, die nicht toxisch war und wo all diese Probleme nicht auftraten. Wir sahen und häufig, kein Drama, guter Sex. Diese Frau hatte einen sehr sicheren Bindungsstil und am Ende ging es nicht weiter weil wir beide leider keine tiefen Gefühle für einander empfanden und trennten uns freundschaftlich, ohne Leid oder Drama. Von daher weiß ich, dass sich meine Probleme nicht bei jeder Frau gleich abspielen. Hatte ja auch andere HBs (inklusive LTRs) gedated, wo es sich nie so toxisch angefühlt hatte. Aber kann sich das zu einer gesunden Beziehung entwicklen, wenn es bereits so anfängt in der Kennenlernphase? Man schafft es kaum sich zu sehen und wenn man sich dann sieht ist der Sex entweder selten oder unbefriedigend. Ich habe Zweifel, dass es besser geworden wäre. Und selbst, wenn wir es weiterhin probiert hätten, sie hätte immer wieder mal solche Aktionen gebracht wie bei ihrer Party. Könntest du mir konkrete Beispiele nennen, wo ich mehr führen hätte können? Meine erste LTR war auch 18 als wir uns kennenlernten. Sie war also auch noch sehr jung und wollte viele Sachen erleben. Und trotzdem war es nicht toxisch. Selbes für meine zweite LTR mit 21 Jahren. Ich seh da den Zusammenhang mit dem Alter nur bedingt. Aber natürlich war mir klar, dass das jetzt nicht die Frau ist mit der ich ein Haus bauen und Kinder zeugen sollte. Es war ja auch klar und auch so mit ihr kommuniziert, dass ich zurzeit nicht eine Frau suche, um in den nächsten 3-5 Jahren Nachwuchs zu zeugen. Das war ihr nämlich wichtig, da sie die nächsten Jahre sich erstmal auf ihr Studium und die Medizin konzentrieren will. Da ich selber keinen großen Kinderwunsch habe, war das perfekt für mich. Ich hatte nur den Wunsch nach einer tieferen und gesunden Verbindung, um eine gute Zeit zusammen zu haben und um mit jemanden zu wachsen. Aber zurzeit reflektiere ich, ob mein Wunsch nach einer solchen Bindung nicht eher Ausdruck dafür ist, dass ich mit mir selbst nicht wirklich glücklich bin. Und daher versuche meine Baustellen durch eine Beziehung zu überdecken. Mal sehen, was ich bei der Therapie lernen kann. Was hätte ich klarer kommunizieren können? An den Baustellen und der Emotionalität muss ich arbeiten, absolut korrekt. Ja, das stimmt. Das war auch einer der Hauptgründe hier, denke ich. Ja, mein Screening war hier nicht optimal. Weil sie halt auch ein gewisses Muster bei mir triggert welches mich blind werden lässt. Habe mich zudem zu sehr von dem Medizinstudium blenden lassen, da ich es bereits zu Beginn zu häufig als Ausrede für ihr Verhalten akzeptiert hatte. Gleichzeitig ist es aber auch schwer einen Menschen richtig einzuschätzen, wenn man ihn noch nicht wirklich kennt. Daher muss man ja erstmal daten, um das alles herauszufinden. Mir war ihre Familiendynamik nicht bewusst und auch nicht ihre Vorliebe für Alkohol. Als ich sie kennenlernte sagte sie mir ja, dass sie mit Depressionen und Ängsten kämpft wegen ihrem Studium und deswegen in Behandlung ist und seit kurzem auch Antidepressiva nimmt. Dafür hatte ich Empathie und Verständnis, denn es geht vielen Medizin Studenten und Internisten hier so. Speziell nach der Pandemie. Sie machte auch nicht den Eindruck einer wilden Partymaus. Sondern präsentierte sich als jemand, der sich voll und ganz auf sein Studium konzentriert und an sich selbst arbeitet. Hatte ihr auch gesagt, dass ich mehrere Partygirls mit Vorliebe zum Alkohol/Drogen in der Vergangenheit gedated hatte und daher eher froh war mal jemand zu daten, der an sich arbeiten will. Aber als sich dann Ende Januar herausstellte, dass die Depression (+ Dissoziationen) eigentlich durch ihre Eltern und speziell durch ihren Vater kommt und dies auch noch negative Auswirkungen auf ihre Sexualität hat, änderte sich die Lage. Hätte ich diese Informationen von Anfang an gehabt, wäre es anders verlaufen.
  5. Es ist einfach extrem, wie sehr sich das Verhalten und die Geschichten immer wieder ähneln bei solchen Frauen. 😅 Hatte mich in den letzten Wochen viel zu Verlustangst und unsicheren Bindungsstilen eingelesen. Und irgendwie landen Kerle mit meinem psychologischen Profil gerne mal bei solchen bindungsängstlichen heiß-kalt HBs. Vermutlich weil ich selbst passive Bindungsangst in mir trage. Ich übernehme meinen Teil der Verantwortung und werde mit Büchern, Meditation und dem Therapeuten an meinem Bindungsstil, dem Selbstwert und den Ängsten arbeiten. Aber ich muss schon sagen, dass ich mich noch nie so hart unsicher, ängstlich und eifersüchtig bei einem HB gefühlt habe wie bei ihr. Von daher liegt das auch schon stark an der Art wie sie kommuniziert/agiert und und an ihren verwirrenden emotionalen Manipulationen. Denke zwar nicht, dass sie die Manipulation bewusst macht. Bei ihren ganzen Problemen kann sie halt auch nicht aus ihrer Haut raus und das Unterbewusstsein dominiert solange es nicht bewusst gemacht wird. Aber eine Frau, die wirklich mit einem sein will (und selbst wenn nur als gelegentliche FB+), kann trotzdem klarer kommunizieren und sichere Signale geben. Dann wird auch die eigene Verlustangst weniger oder gar nicht getriggert. Hatte ich ja bei anderen "normaleren" HBs auch so erlebt. Ich denke bei solchen toxischen Geschichten muss man absolut kritisch analysieren, ob die Beziehung mehr Belastung als Freude ist. Und vorallem auf das Bauchgefühl hören und immer die Taten anstatt der Worte beurteilen. Hoffe der Thread kann eventuell anderen helfen, die auch in solchen Geschichten drinstecken. Bin jedoch sehr dankbar für die schmerzhafte Lektion und merke, dass ich etwas weniger naiv geworden bin. Wird trotzdem noch ein bisschen Zeit brauchen und ich kann gerade nicht vorhersagen wie ich in einem schwachen Moment reagieren würde, wenn sie auf einmal wieder mit Rehaugen vor meiner Türe stehen würde.
  6. Meine Mutter hatte zum Beispiel auch sehr schwierige Eltern und einen autoritären Vater gehabt, aber sie hatte immer rebelliert und sich zu einer starken Frau entwickelt. Ist schon interessant, dass das manchmal so und manchmal so verlaufen kann. Ja, sie hatte aber auch von Anfang an diese beiden Seiten an sich. Selbst auf den Fotos in der Dating App. 😅 Zum einen, etwas sehr liebevolles und unschuldiges mit großen Rehaugen. Aber zum anderen auch eine eher genervte/wütende Seite, wo man merkte: "Oha, die hat ordentlich Feuer, wenn sie nicht zufrieden ist.". Es ist halt ein wenig schade, weil sie abgesehen von dem ganzen Mist ein echt liebevoller Mensch ist, wir wirklich schöne Momente hatten und eine gewisse Anziehung/Chemie vorhanden war. Aber reicht halt nicht für Beziehung und ich wünsche ihr wirklich, dass sie irgendwann mal ihre psychischen Probleme besser anpacken kann und glücklicher mit sich selbst wird. Meine Freunde und Familie sagten mir das auch. Sie meinten, dass seitdem ich mit ihr Sex hatte, ich nur noch der ängstliche Schatten meiner Selbst war. Und ich finde langsam wieder zu mir und meinem inneren Frieden zurück. Habe auch Spaß an der Selbstarbeit, da ich sowas nicht unbedingt nochmal erleben möchte und Liebessucht/Oneitis in leichterer Form auch bei manchen anderen Frauen in der Vergangenheit ein Thema war. Unverfügbare/narzisstische Frauen triggern scheinbar die Liebessucht und Verlustangst bei mir. Will dazulernen und unabhängiger werden. Aber Ziel ist jetzt erstmal die Wunden zu lecken und dann wieder den Spaß am Alltag zu finden.
  7. Das dachte ich mir eben auch. Als sie mir das alles von ihren Eltern berichtete bekam ich den Hirnfick, da ich wusste, dass das jetzt einfach nur eine Lose-Lose Situation für mich ist. Sie will natürlich, dass ich ihren Vater kennenlerne und ihm standhaft gegenüber bleibe. Aber so wie sie ihren Vater beschrieben hat, hätte der mich wahrscheinlich psychologisch gut rangenommen als Ex Elite-Soldat. Um mal zu testen, welcher Kerl sich überhaupt erdreistet seine Tochter zu knattern. Vor allem wäre ich der erste Kerl gewesen, den sie daheim präsentiert hätte. Und da ich politisch stark anti-autoritär gepolt bin, wäre es zu eher anstrengenden Diskussionen gekommen. Hatte solche politische Diskussionen mit Ultraautoritären schon so oft und da kommt nur Grütze bei raus. Und gleichzeitig hätte ich mich einigermaßen gut stellen müssen mit ihrem Alten, da sie ja immer noch finanziell abhängig ist von ihm. Und ich stehe halt einfach nicht auf extreme Erniedrigung beim Sex. Gibt mir sehr wenig und langweilt mich. Von daher wäre sie dann irgendwann wieder mit Freunden in einer Bar gewesen, hätte gut getrunken und hätte dann unterbewusst einen Kerl ausgemacht, der ihr genau diese gewalttätige Energie gibt. Und dann gäbe es wieder Drama mit "Sorry, ich wollte nicht fremdgehen, du bist mir doch so wichtig, blablabla". Da hätte nichts gesundes entstehen können.
  8. Bin mir nicht sicher, ob ich die Intention deiner Aussagen verstehe. Könntest du es noch ein bisschen genauer ausführen? Und ja, die 6 Wochen fühlten sich echt nicht entspannt an. Ich versuchte nebenbei viel an mir zu arbeiten und schrieb auch viel Tagebuch, aber irgendwie war jede Woche etwas neues, das meinen Hirnfick und Ängste wieder angekurbelt hatte. Und denke auch, dass sie in den folgenden Wochen/Monaten noch mehr solcher Aktionen gebracht hätte und dass es dann dauernd nur gekracht hätte. Ich hatte halt auch das Gefühl, dass sie ein bisschen die Grenzen austesten wollte. Ich war in meinen anderen Beziehungen nie so stark (verlust)-ängstlich und eifersüchtig wie es hier der Fall war. Von daher sind das auf jeden Fall Baustellen bei mir, an denen ich arbeiten werde. Gleichzeitig hat sie aber auch nicht gerade dazu beigetragen, dass Sicherheit und Vertrauen in die Bindung kommt. Durch diese ganzen Aktionen hatte ich nicht wirklich das Gefühl, dass sie wirklich mit mir sein wollte. Ihre Aktion hatte halt bei mir gewisse Sachen mit meiner letzten LTR getriggert. Mit der gab es eine ähnliche Situation nach ein paar 6 schönen Monaten Beziehung und es kamen dann immer mehr Respektlosigkeiten, die ich zu sehr akzeptierte, bis sie dann fremdging am Ende. Das hat meine Reaktion hier auch beeinflusst.
  9. Aus Sicherheit löschte ich sofort ihre Nummer und ihren Kontakt aus Facebook und seitdem ist strikte KS seit 15 Tagen. Am Tag der Trennung verspürte ich eine richtige Erleichterung. Aber dann die ersten 3-5 Tage wurde es richtig hart für mich und ich musste wirklich durch das Tal der Tränen gehen und hatte Zweifel, ob ich richtig gehandelt hatte. War das erste Mal für mich, dass ich eine Beziehung beenden musste, obwohl ich noch verliebt bin und emotional drinstecke. Ich dachte, dass es einfacher wäre als Verlassender. Ich war sonst meist in der Position des Verlassenen, welche ich von meinen beiden vorherigen LTRs kannte. Eine neue Erfahrung für mich, dass man auch als Verlassender gut leiden kann und dass man verarbeiten muss. Rational war es aber richtig. Ihre psychischen Probleme waren doch präsenter als angenommen und da sie aus finanziellen Gründen noch mindestens 2 Jahre mit ihren Eltern wohnen muss, wird sie diese Dinge nicht wirklich anpacken können, bevor sie nicht von daheim auszieht. Zudem ist die Kombination Antidepressiva und häufiger Alkoholkonsum eine Sache, auf die ich wenig Bock habe. Ebenfalls war der Sex ein Problem: Denn er war entweder selten, oder dann zu mechanisch, intensiv und kalt. Eine gute Freundin, die Therapeutin ist und viele Klientinnen mit ähnlichen Problemen betreut, vermutete sogar folgendes: Die Aktion mit dem zu spät kommen war eventuell eine Provokation ihres Unterbewusstseins. Sie wollte mich so wütend machen, dass ich handgreiflich und ausfallend werde, da die dies scheinbar die Energie ist, die sie sexuell will und durch ihr Elternhaus kennt. Könnte sein, wer weiß. Ich denke auch, dass sie sich irgendwann diese kalte sexuelle Energie bei jemanden anderes geholt hätte, da das einfach nicht meine bevorzugte Art von Sex ist. Nach 7 Tagen ging es dann schon etwas besser. Bemerkte richtig, dass ich da durch einen heftigen Drogenentzug ging. War wie als würde ich mit Heroin aufhören müssen und sehr ekelhaft. Alle meine Freunde bestätigten und unterstützten mich, dass es die absolut richtige Entscheidung war. Wenn ich sie vermisste, vermisste ich auch nicht wirklich den Sex mit ihr, sondern die körperliche Nähe. Es ist irgendwie immer noch sehr unverständlich für mich: Gibt kaum eine Frau, mit der ich so sehr das Küssen und die körperliche Nähe und das Kuscheln genossen habe. Sie war sehr einfühlsam und stand auf viele innige Berührungen und Umarmungen vor und nach dem Sex. Was ich auch sehr geniesse und gerne praktiziere. Aber dann ist der Sex selbst so kalt, was irgendwie als Kontrast schwer verständlich für mich ist. Ich empfinde zwar immer noch manchmal starke Trauer und vermisse die schönen Momente. Aber nach 15 Tagen kommt langsam endlich wieder eine Leichtigkeit zurück in meinen Alltag, die ich seit Oktober nicht mehr verspürt hatte. Ist ein bisschen wie aus einem schlechten Traum aufzuwachen. Ich hab trotzdem noch manchmal Momente, an denen ich sie gerne kontaktieren wollen würde oder mir erhoffe, dass sie mich kontaktiert. Aber ich weiß rational, dass das wenig Sinn macht. Manchmal kommen Gedanken wie „Vielleicht kann man später eine FB+ haben?“. Aber das ist wohl gerade nur mein Drogengehirn und ich muss die Sache erstmal voll abschliessen. Die ausführliche Erzählung der Geschichte hier soll mir auch helfen, wann immer ich erneut einen schwachen Moment habe. Denn jedes Mal, wenn ich mir das alles durchlese, wird mir wieder klar, dass die Entscheidung richtig war. Ich habe auch angefangen jetzt bestimmte Dinge bei mir anzugehen und es ist leichter an diesen Dinge zu arbeiten, wenn man nicht mehr in der Beziehung steckt: Selbstwert: War neu für mich, dass Selbstvertrauen und Selbstwert nicht das gleiche Konzept sind. Arbeite viel mit dem Buch „Die 6 Säulen des Selbstwerts“ und versuche auch wieder mehr kleine Projekte und Ziele in meinem Alltag zu integrieren. Ich stelle mir auch ernsthaft die Frage, ob ich nicht endlich einen Berufswechsel machen sollte und die Stadt, in der ich seit 6 Jahren lebe, verlassen sollte. Habe aber bisher noch keine konkreten Ideen, die finanziell umsetzbar wären. Werde da aber dran bleiben. Denn mein Job erfüllt mich nicht wirklich und ich kann meine Aufgaben mit keinem grossen Aufwand gut erledigen. In Verbindung mit der Pandemie eine sehr schlechte Mischung und daher habe ich auch mein Glück im Äusseren gesucht bei Frauen. Vor allem bei Frauen, die wissen, was sie wollen und klare Ziele haben. Denn das fehlt mir zurzeit und ich suche mir daher die fehlende Action durch Frauengeschichten. Hatte irgendwie auch die Freude an vielen Dingen verloren und das obwohl ich eigentlich viele Hobbies und einen grossen Freundeskreis habe. Werde auch da ansetzen wieder zielstrebiger zu sein. Werde zudem jetzt einen mehrwöchigen Meditationskurs beginnen, bei welchem mit kognitiven Techniken aus der Psychologie gearbeitet wird. Liebessucht, Verlustangst und Koabhängigkeit: Lese gerade viele Bücher darüber und mache Online-Kurse dazu. Nächste Woche habe ich auch meinen ersten Termin mit einem Therapeuten, um daran gezielt zu arbeiten. Ich mache auch viele psychologische Übungen an meinem „inneren Kind“, welches sich scheinbar sehr einsam und verlassen fühlt. Mir ist noch nicht ganz klar wieso, da ich von meinen Eltern eigentlich viel Liebe und Aufmerksamkeit erfahren habe in meiner Kindheit. Mal sehen, was ich da in der Therapie herausfinden können werde. Will auch erstmal 1 bis 2 Monate eine Dating Pause machen, damit sich die Oneitis nicht wieder auf eine andere Frau überträgt. Und vor allem weniger Online Dating, da ich häufig dort problematische Frauen anziehe. Ich spüre zurzeit richtig eine innere Einsamkeit und starke Langeweile. Ich versuche diese bewusst zu spüren und nicht sofort wieder mit anderen Frauengeschichten und intensivem Feiern zu überdecken. Ich denke, dass diese Gefühle schon seit gut 2 Jahren vorhanden waren und sie jetzt erst durch diese Geschichte wirklich in den Vordergrund kamen. Von daher bin ich sehr dankbar über diese Erfahrung mit dem HB. Ist zwar etwas schmerzhaft, aber ich hab in den letzten 4 Monaten viel über mich und meine Baustellen lernen können.
  10. Moin! Hier mal nach längerer Zeit ein Update, denn es ist viel passiert. Macht euch 'nen Tee oder Kaffee, weil wird ein kurzer Roman. 😁 Will das hier auch nutzen, um meine Gedanken zu sortieren. Werde mal chronologisch erzählen ab dem Treffen, an dem das HB mir eine Beziehung vorschlug. Das war am 08/01, der Vorschlag zur Beziehung kam von ihr und wir legten ein paar Regeln fest: Ich wünschte mir eine normale Kommunikation und weniger heiß/kalt. Sie machte klar, dass sie Exklusivität will und keine Gewalt und Aggression toleriert. Wir einigten uns darauf, dass wir mindestens 1 sicheres Date pro Woche haben, an dem wir uns bewusst Zeit füreinander nehmen. Dazu können noch spontanere “Vielleicht-Dates” kommen, abhängig von unseren Terminplänen unter der Woche. Ab dem Zeitpunkt war die Kommunikation auch endlich normal: wir schrieben uns täglich, ohne dass wir lange Textdiskussionen führten. Eher ein kurzer und organisatorischer Austausch mit ein paar lustigen Memes zwischendurch. Wenn wir uns sahen, hatten wir immer eine schöne Zeit mit viel körperlichen Kontakt. Sie gab sich wirklich Mühe und investierte in die Beziehung. Ich behielt jedoch manche meiner Zweifel, da die Kennenlernphase so komisch verlief. Aber ich dachte: Probieren wir es halt, wenn sie mir schon so gut gefällt. Vielleicht lag es wirklich nur daran, dass sie Probleme hat sich anderen zu öffnen. An dem Abend lernte ich auch ein paar von ihren Freunden vom Studium kennen. Die waren ganz nett, aber doch noch sehr unreif (So um die 20 und 21 rum), vor allem im betrunkenen Zustand. Sie war auch gut betrunken als ich zu der Gruppe stoß. Man merkte leider die schlechte Mischung von Antidepressiva und Alkohol bei ihr. Sie kam dann mit zu mir und wir schliefen uns aus. Am nächsten Tag hatten wir beide Lust auf Sex, aber wir mussten abbrechen, da sie Schmerzen hatte. Anscheinend hatte die lange Antibiotika Einnahme nach ihrer Krankheit im November eine Entzündung bei ihr unten ausgelöst. Sie fühlte sich schuldig deswegen und versuchte es mit Oralverkehr gutzumachen. Wir machten dann den nächsten Samstag als sicheres Date klar. Sie schlug mir zudem vor, dass sie am Dienstag zu mir zum Lernen kommen könnte, während ich im Home Office arbeite. Aber sie könne das noch nicht sicher bestätigen, weil sie eventuell zu viel Uni-Arbeit unter der Woche hat. Am Montag sagte sie mir dann ab für Dienstag, weil sie doch viel zu tun hatte. War kein Problem für mich. Wir trafen uns daher am Samstag. Ich lud sie zuerst zum Essen ein und wir hatten eine coole Unterhaltung. Sie gestand mir, dass sie im Oktober für eine kurze Zeit einen Kerl sah, mit dem sie etwas „sehr toxisches“ hatte. Das war in der Zeit bevor wir das erste Mal Sex hatten uns sie mich häufig ghostete wegen “So viel Stress wegen Uni und Krankenhaus”. Das schockierte mich nicht grossartig, da mir das schon klar war, dass damals ein anderer Kerl im Spiel war und ausserdem war da zwischen uns ja noch nichts. Sie gab mir auch einen kleinen shit test und wollte wissen, ob ich nur mit ihr zusammen sein will, da sie ähnlich aussieht wie meine hübsche Freundin Laura (Sind beide brünett, sehr attraktiv und etwas exotisch). Wir gingen dann zum Schlittschuhlaufen und es war ganz lustig, da sie doch sehr tollpatschig ist und das noch nie gemacht hatte. War auch interessant zu sehen, dass es sie ein wenig frustriert, wenn sie nicht gut in etwas ist. Und war ebenfalls interessant den verunsicherten/verletzlichen Menschen hinter der “Ich bin ein hot HB9” Schale zu sehen, da sie so häufig hinfiel und man merkte, dass sie sich dafür schämte. Wir gingen dann wieder zu mir und waren beide heiß auf Sex. Mussten aber wieder abbrechen wegen ihrer Schmerzen. Gab wieder Blowjobs für mich in der Nacht und am nächsten Morgen. Wir machten wieder nächsten Samstag als sicheres Date aus und sie schlug dann wieder vor am Dienstag zum Lernen zu mir zu kommen. Dienstag morgens kam dann um 7 Uhr eine Nachricht von ihr, dass sie die ganze Nacht nicht schlafen konnte (Insomnia) und es daher leider nicht schaffen würde zu mir zu kommen. Sie müsse nach dem Krankenhaus Schlaf nachholen. Ich sagte: “Okay, kein Ding, wir sehen uns Samstag”. Später kam dann nochmal eine Nachricht von ihr und sie sagte, dass sie jetzt doch nicht ihren Schlaf nachholen könne, da sie zu einer Freundin fahren müsse. Ihre Freundin habe eine sehr depressive Phase und bräuchte ihre Unterstützung. Sie schlug mir aber vor morgen dann zum Lernen zu mir zu kommen. Sie kam dann auch am Mittwoch zu mir. Sie lernte während ich im home office war, war nichts spektakuläres. Aber ich bemerkte schon, dass ihr Lerndruck auch nicht so extrem zu sein scheint, wie sie häufig behauptete. Wir sahen uns dann am Samstag und gingen in ein Museum. Nach dem Museumsbesuch hatte sie geplant mich in ein cooles Restaurant einzuladen. Da wir noch etwas Zeit hatten vor dem Restaurant, schlug sie mir auf einmal vor, dass wir doch schnell zu ihr gehen könnten und sie könnte mich ihren Eltern vorstellen. Das war super bizarr für mich, wieso sie mich nach 2 Wochen Beziehung schon ihren Eltern vorstellen will. Fühlte sich viel zu forciert an und daher sagte ich ihr, dass wir das lieber ein anderes Mal machen sollten. Beim Restaurant beichtete sie mir dann, dass ihr Vater sehr aggressiv und narzisstisch wäre. Als Kleinkind hätten ihre Eltern sich die meiste Zeit gut verstanden, aber dann auf einmal hätte ihr Vater extreme Ausraster bekommen und verprügelte ihre Mutter vor ihren Augen. Ich weiß nicht, ob ihr Vater auch handgreiflich ihr gegenüber war. Ihr Vater sei auch sehr kalt und distanziert zu ihr seit sie geboren ist. Sie sagte mir, dass diese Kindheitstraumata zum Teil ihre Depression ausgelöst hätten und sie wäre deswegen auch mit leichtem PTSD diagnostiziert worden. Zudem hatte sie Dissoziationen in der Vergangenheit deswegen, um die schlechten Gefühle und Erlebnisse zu unterdrücken. Von daher war mir klar, dass nicht nur das anstrengende Studium Auslöser für ihre Depressionen und Ängste ist. Und mir wurde auch klar, dass sie von klein auf die heiß/kalt Dynamik ihrer Eltern kannte. Sie meinte auch, dass wenn ich ihre Eltern kennenlerne, ich mich darauf einstellen solle, dass ihr Vater gerne viel schreit. Ihr Vater sei ein sehr politischer und autoritärer ex Elite-Soldat, der viele Massaker miterlebt habe im Heimatland. Da ich Tattoos habe und politisch eher liberal eingestellt bin, könnte es sein, dass wir in viele hitzige Diskussionen kommen. Wir gingen dann abends wieder zu mir, aber Sex war immer noch kompliziert wegen ihren Beschwerden. Wir machten wieder nächsten Freitag aus als sicheres Date und sie wolle wieder dienstags vorbeikommen zum Lernen. Als sie am Sonntag Nachmittag dann ging, musste ich erstmal die ganzen Informationen sacken lassen, die sie mir über sich und ihre Eltern erzählte. Ab da fing wieder stark mein Hirnfick an und ich fühlte mich sehr unwohl, da mir klar wurde, dass ich wenig Bock habe ihre Eltern kennenzulernen. Da sie jedoch noch mit ihnen wohnt und finanziell abhängig von ihnen ist, würde ich sie vermutlich irgendwann treffen werden müssen, wenn die Beziehung weitergehen soll. Ich wurde also wieder ambivalent und ängstlich in meinem Innenleben und mein Hirnfick war wieder stärker in meinem Alltag integriert. Am Montag schrieb sie mir dann, dass sie sich vermutlich eine Magen-Darm-Grippe im Krankenhaus eingefangen habe und daher aus Sicherheitsgründen nicht zu mir zum Lernen kommen könne. Ich sagte ihr wieder, dass das okay sei und sie sich ausruhen solle bis Freitag. Am Mittwoch schrieb sie mir dann, dass es wohl doch keine Magen-Darm-Grippe gewesen sei und sie könne vorbeikommen heute Nachmittag. Aber ich hatte bereits meinen Tag anders verplant. Am Freitag wollten wir dann bei mir zusammen kochen. Sie kam etwas verspätet und war extrem spitz. Man merkte richtig ihre sexuelle Energie und wir hatten viel Sex an diesem Abend. Jedoch fiel mir auf, dass der Sex sehr kalt und mechanisch war. Finde zwar wilderen und dominanten Sex mit Würgen und richtig reinhämmern manchmal ganz geil, aber irgendwas war komisch. Es fühlte sich so an, als wolle sie richtig erniedrigt werden beim Sex und sie könne nur Erregung empfinden, wenn sie richtig hart und emotionslos durchgenommen wird. Ich fühlte mich nach den Sex Sessions zwar körperlich befriedigt, aber auch etwas leer emotional. Es hatte vor allem einen faden Beigeschmack aufgrund der Dinge, die sie mir am letzten Wochenende gebeichtet hatte. Sie selbst war super glücklich und entspannt, da ich sie so hart rangenommen hatte. Sie sagte mir auch, dass sie den Sex im Dezember mit mir als ungewohnt schön empfunden hatte, da ein Kerl noch nie so sinnlich mit ihr Sex gehabt hätte. Was für mich merkwürdig war, da das damals einfach stink-normaler sinnlicher Sex war. Wir besprachen auch die Sache mit ihren Eltern und einigten uns darauf, dass ich ihre Eltern erstmal nicht kennenlerne, da es zu früh ist und wir uns erst selbst erstmal kennenlernen sollten. Und wir machten dann aus, dass sie am nächsten Dienstag bei mir übernachten würde und planten unsere Dates für den Februar, da wir beide so volle Terminkalender für den Monat hatten. Ab Mittwoch würde dann ihre beste Freundin für 2 Wochen bei ihr zu Besuch sein. Die beiden haben sich seit 4 Jahren nicht mehr gesehen, da ihre beste Freundin in einem anderen Land weit weg wohnt. Zwischen Samstag und Dienstag fing sie dann an mir sehr sexuell zu schreiben. Sie sagte mir, wie sehr sie es genossen hätte, von mir so hart rangenommen worden zu sein und sie könne es kaum erwarten mich bald wiederzusehen. Von daher dachte ich, okay wenigstens geht jetzt sexuell was voran. Aber als sie dann am Dienstag Abend kam und ich sie verführen wollte, blockte sie den Sex ab, da sie zu müde war. Sie entschuldigte sich dafür, weil sie eigentlich dachte, dass sie auch extrem Lust hätte, aber ihr Tag hätte sie zu sehr ausgelaugt. Das war etwas frustrierend für mich, da es schon wieder so heiß-kalt war und da sie in den nächsten 2 Wochen nicht bei mir übernachten werden können würde, da ihre beste Freundin zu Besuch ist. Aber ich schluckte die Frustration runter. Am Samstag traf ich mich dann mit ihr und ihrer Freundin und wir hatten eine echt gute Zeit und zeigten ihrer Freundin die Stadt. Am Abend waren wir noch in Bars und sie lernte meine Freunde kennen und wir hatten viel Spaß. Ich verstand mich gut mit ihrer Freundin und sie verstand sich gut mit meinen. Obwohl sie nicht bei mir übernachten konnte und ich alleine nach Hause ging, hatte ich ein gutes Gefühl, da der Tag echt gelungen war. Sie bot mir auch an, dass ich am Sonntag mit beiden nochmal durch die Stadt ziehen könne, aber ich war schon mit Freunden verabredet. Am nächsten Mittwoch kam sie dann wieder zu mir zum Lernen. Bereits Ende Januar hatten wir Freitag den 18/02 als den ersten Date-Abend ausgemacht, an dem sie wieder bei mir übernachten würde. Aber da sagte sie mir, dass ihre Studentenvereinigung jetzt eine grosse Party für den genannten Abend geplant hätte und sie gerne hingehen würde. Aber sie könne auch die Party absagen, da wir ja eigentlich zuerst etwas ausgemacht hatten. Ich sagte ihr, dass ich darüber nachdenken werde, da ich mich mit meinen Freunden erst organisieren muss. Ich hatte am Samstag nach der Party den 30. Geburtstag eines guten Freundes geplant. Hatte natrülich auch keinen Bock ihr das Feiern mit ihren Freunden zu verbieten, da sie eh nicht so häufig feiern geht. Ich wollte sie dann wieder verführen, aber sie blockte den Sex ab. Es war ihr unangenehm, da sie nachher wieder zu ihrer besten Freundin und ihren Eltern müsste. Das frustrierte mich innerlich und sie bemerkte das auch. Sie erzählte mir, dass sie super gestresst ist, da sie diese Woche viel mit der Uni zu tun hat und gleichzeitig sich schlecht fühlt, da sie kaum Zeit mit ihrer besten Freundin verbringen kann. Und gleichzeitig möchte sie ja auch Zeit mit mir verbringen. Ich bot ihr daher an, dass wir uns dieses Wochenende nicht sehen müssen und sie könne sich in Ruhe auf ihre Uni Termine konzentrieren und mehr Zeit mit ihrer Freundin verbringen. Am nächsten Tag schlug sie mir dann vor, dass wir ja Freitag abends mit ihrer Freundin Sushi essen gehen könnten. Ich willigte ein. 2 Stunden später verlegte sie das Sushi Essen auf Samstag Abend. Ich willigte wieder ein. Wiederholte aber auch, dass wir uns nicht zwingend dieses Wochenende treffen müssen. 4 Stunden später wollte sie auf einmal das Sushi Essen wieder auf Freitag Mittag verlegen. Das nervte mich und ich rief sie an und erklärte ihr höflich, dass ich nicht alle paar Stunden meine Wochenendplanung für sie ändern kann und ausserdem kann ich Freitag mittags nicht wegen meiner Arbeit. Sie entschuldigte sich und bot mir an, dass ich ansonsten am Sonntag mit den beiden ins Museum kommen könnte. Aber ich sagte ihr, dass ich den Sonntag für mich brauche, um mich ein wenig auf mich zu konzentrieren. Ausserdem schlug sie vor, dass wir am Abend ihrer Studentenparty zuerst zusammen essen gehen könnten und anschließend würde sie auf die Feier gehen. Und dann gegen 2 Uhr würde sie zu mir kommen und wir könnten uns ausschlafen und den Samstag Vormittag zusammen verbringen. Außerdem schlug sie dafür den Mittwoch Abend als sicheres Date vor. Das war im Gesamtpaket okay für mich. Wir sahen uns dann am Mittwoch Abend und gingen auf ein cooles Jazz Konzert. Wir hatten einen extrem coolen Abend und gingen danach zu mir und hatten Sex. Sie wollte wieder sofort hart rangenommen werden, aber ich dominierte sie leicht und sagte ihr, dass ich hier das Tempo bestimme. Diese Art von Dominanz fand sie dann doch wieder ganz aufregend und der Sex war etwas weniger mechanisch. An sich war es ein recht gelungener Abend. Am Freitag kam sie dann und war extrem fröhlich und aufgeregt, da sie seit langer Zeit endlich mal wieder mit ihren Kommilitonen feiern gehen konnte. Ich freute mich für sie, wir aßen zusammen und ich bot ihr an, dass sie auch bis 3 Uhr auf der Feier bleiben kann. Es sollte halt nicht später sein, da ich sehr müde von meiner Arbeitswoche war und am Samstag nicht erst am Mittag aufstehen wollte, um zum Geburtstag Wochenende meines Freundes zu fahren. Sie verstand dies und sagte mir, dass sie mir um Mitternacht schreiben würde, ob sie um 1 Uhr oder 3 Uhr zurückkäme. Sie ging dann und ich hatte einen guten entspannten Abend allein. Kümmerte mich um mich, da meine Arbeitswoche etwas anstrengend war. Sie schrieb auch um Punkt Mitternacht, dass sie eine gute Zeit hat und um 3 Uhr zurück sei. Alles okay soweit. Ich schaute mir noch einen Film an und es war dann 2 Uhr und ich dachte mir: Geh ich jetzt pennen und dann weckt sie mich nach einer Stunde wieder auf. Oder halte ich noch bis 3 Uhr durch und geh dann pennen, damit ich meinen Schlaf nicht unterbrechen muss. Ich entschied mich für die zweite Option. Dann war es 3 Uhr, kein Zeichen von ihr. Dann war es 4 Uhr, immer noch kein Zeichen von ihr. Ich wollte aus Protest einfach pennen gehen, aber konnte nicht schlafen, da mich die Sache beschäftigte. Daher schrieb ich ihr um 4 Uhr eine Nachricht, ob was passiert sei und wann sie denn käme. Sie antwortete um 4.20 Uhr nur „Bin in 30 Minuten da“. Und jetzt war ich richtig angepisst und konnte erst recht nicht mehr schlafen. Dann war es 5 Uhr, immer noch nichts. Ich schrieb ihr daher: „Bist du jetzt im Taxi?“. Sie antwortete nur: „Bin in 20 Minuten da“. Dann war es 5:30 Uhr, sie war immer noch nicht da. Mit jeder Minute wurde ich angepisster und angepisster und durch meinen Schlafentzug kam ich in einen sehr schlechten Zustand, bei welchem ich extrem müde bin, aber einfach nicht schlafen kann. Sie schrieb dann um 5:45 Uhr: „Sorry, Taxis brauchen zu lang.“ und schickte mir ein Foto von einer Freundin auf der Feier und fragte mich, ob ich mitkommen möchte zum Weiterfeiern bei ihrer Freundin. Ich fragte sie, ob sie mich verarschen will? Sie wusste doch, dass ich extrem müde bin und nicht zu spät rauswollte. Sie schrieb dann „Sorry, werde die U-Bahn nehmen und bin in 20 Minuten da“. Ich konnte ihr leider auch nicht schreiben, dass sie doch bei ihrer Freundin pennen soll, da sie noch ihre Sachen bei mir gelagert hatte und diese brauchte bevor ich zu meinen Freunden fahre. Sie kam dann gegen 6:15 Uhr zurück wie ein Hund, der genau weiß, dass er Scheisse gebaut hat. Ich war extrem angepisst und sie war gut betrunken. Wir diskutierten kurz und sie entschuldigte sich, aber ich sagte ihr, dass ich keinen Bock habe wie ein Hund behandelt zu werden. Sie sagte, dass eine Freundin von ihr in Schwierigkeiten war, da ein Typ auf die Party kam, der ihre Freundin in der Vergangenheit vergewaltigt hatte. Und sie hätte dann mit ihrer Freundin gesoffen, um ihr zu helfen den Schmerz zu betäuben. Ich sagte ihr, dass mir das Leid tut für ihre Freundin, aber es gäbe auch andere Wege um ihre Freundin zu unterstützen, als sich voll laufen zu lassen. Vor allem hatte ich in den letzten Wochen bemerkt, dass sie scheinbar ein kleines Problem mit Alkohol hat (vor allem in Verbindung mit ihren Antidepressiva). Ich ging dann pennen, weil ich um 11 Uhr wieder raus musste. Aber ich war so wütend, dass ich nicht wirklich schlafen konnte. Es war dann 8 Uhr irgendwann und ich ging raus an die Luft, um den Kopf freizubekommen. Als ich zurückkam sagte ich ihr, dass sie bitte ihre Sachen nehmen soll und bei ihr zuhause den Rausch ausschlafen soll. Sie hat da echt Grenzen bei mir überschritten und ich brauche jetzt noch ein wenig Schlaf bevor ich am Nachmittag zu meinen Freunden fahre. Sie fing an zu weinen und wollte wissen, ob ich mit ihr Schluss machen werde. Ich sagte ihr, dass ich erstmal gar nichts mache, weil ich gerade einfach extremen Schlafentzug habe und erstmal schlafen muss und Zeit für mich brauche. Ich schickte sie dann heim, konnte aber weiterhin nicht wirklich schlafen. Der Geburtstag mit meinen Freunden war dann natürlich ruiniert, da ich zwar anwesend war, aber mich früh hinlegen musste. Die Aktion hatte mir mein ganzes Wochenende versaut und ich hatte wieder extremen Hirnfick. Ich sprach viel mit meinen Freunden und war extrem ambivalent, ob ich nicht endlich die Sache beenden sollte. Merkte aber auch, dass ich emotional bereits sehr stark in der Sache drinhänge aufgrund meiner Verliebtheit/Oneitis. Ich war wieder in so einer starken Hirnfick-Ambivalenz, dass ich ihr am Montag schrieb und ihr sagte, dass wir uns Mittwoch Abend treffen sollten, um zu bereden was passiert ist. Sie antwortete mit einer langen Entschuldigung, dass ich doch absolut das Recht hätte sauer auf sie zu sein. Ihre Aktion war total daneben und sie schämt sich. Sie würde alles dafür tun, um es wieder gut zu machen, da ich ihr viel bedeute, bla, bla, bla. Aber sie könne Mittwoch abends nicht, da sie da eine Vorlesung hat. Sie schlug daher Donnerstag Abend vor. Nun wusste sie aber, dass ich Freitag morgens sehr früh raus musste, um auf ein 5-tägiges Yoga Retreat zu gehen. Und anschließend beginnt dann wieder ihre nächste Klausurphase für 2 Wochen. Daher schlug ich ihr Dienstag Abend vor, da es Donnerstag Abend zu knapp geworden wäre. Es kam dann erstmal 4 Stunden keine Antwort und dann antwortete sie auf einmal: „Mein betreuender Arzt hat mir gerade mitgeteilt, dass ich mir am Wochenende eine bakterielle Lungenentzündung eingefangen habe. Ich muss jetzt wieder Antibiotika nehmen und möchte nicht riskieren dich vor deinem Yoga Retreat anzustecken. Vielleicht besprechen wir das besser, wenn du wieder da bist?“. Ich schickte ihr dann eine kurze Sprachnachricht und schlug ihr einen Tag nach meiner Rückkehr vor und sagte ihr, dass ich erstmal einfach nur das Ganze persönlich bereden will. Wir legten also den Tag fest und sie wünschte mir viel Spaß beim Retreat. Kam mir aber trotzdem verarscht vor und fragte mich, ob die Lungenentzüdung doch nur eine Lüge war, um das Gespräch zu vermeiden. Es war dann für 2 Tage Funkstille, aber ich kam mir irgendwie verarscht vor und hatte wieder zu starken Hirnfick. War total ambivalent, ob ich nicht jetzt einfach Schluss machen sollte. Dann brach noch der Krieg in der Ukraine aus, was mich richtig runterzog und ich hatte am Donnerstag einen schwachen Moment, an dem ich sie anrief. Sie war sehr kalt am Telefon und wollte wissen, wieso wir denn jetzt telefonieren, obwohl wir das doch nächste Woche persönlich klären wollten. Ich erklärte ihr, dass ich gerne bereits jetzt die Sache besprechen möchte bevor ich auf das Retreat gehe. Ich wollte wissen, wieso sie so eine respektlose Aktion abziehen musste und dass mich dies extrem getriggert hatte, da ich mit meiner Ex-LTR ähnliche Situationen in der Vergangenheit hatte bevor die Beziehung dann den Bach runter ging. Und wollte wissen, ob sie wenigstens in ihrer Therapie Sitzung erarbeiten konnte, wieso sie so handelte. Sie meinte dann nur, dass ich das viel zu persönlich nehmen würde und mich reinsteigere. Sie hätte mit ihrer Therapeutin auch nicht über den Vorfall gesprochen und die Aktion wäre eher Selbstsabotage für sie selbst gewesen. Sie verstehe aber, dass mich das beschäftigt, da ich scheinbar ein Trauma mit solchen Sachen habe durch meine Ex. Dann fügte sie noch an, dass ja eigentlich meine Aktion mehr respektlos war, da ich sie ja heimschickte und sie sich dadurch sehr erniedrigt fühlte. Daraufhin antwortete ich nur, dass ich sie natürlich nicht absichtlich demütigen wollte mit der Aktion, aber wenn sie nun mal meine Grenzen überschreitet, muss ich auch an mich denken. Das Telefonat endete dann und mir war klar, dass es eine unfassbare dumme Idee war sie anzurufen. Ich fuhr am nächsten Tag dann zu dem Retreat. Hatte aber nicht viel geschlafen in der Nacht, da ich richtige Angstattacken hatte. Und las dann auch zu viele Nachrichten über den Ukraine Krieg im Zug, was mich noch mehr runterzog. Als ich beim Retreat ankam, war ich wirklich fertig mit den Nerven und fühlte mich absolut nicht in dem Zustand jetzt Yoga zu machen für mehrere Tage. Ich sprach mit meinen Freunden vor Ort, die mir empfahlen eine Entscheidung bezüglich der Beziehung zu fällen, damit ich endlich aus dieser Ambivalenz und Angst-Spirale rauskomme. Ich unterdrückte daher meinen emotionalen Anteil komplett und entschied mich rational die Sache zu beenden. Ich schrieb sie dann an und sagte, dass wir uns unbedingt morgen treffen müssen, um etwas wichtiges zu besprechen. Sie antwortete direkt und wollte wissen, ob alles okay ist und etwas passiert sei und wieso ich nicht auf dem Retreat bleibe? Ich antwortete nur kurz, dass alles okay ist, aber Yoga und "Peace & Love" gerade nicht das richtige für mich ist bei der aktuellen Weltlage. Und dass wir morgen reden müssten. Ich hatte auch Angst, dass ich nach dem Yoga Retreat wieder zu sehr in einem passiv-akzeptierenden Mindset wäre und dann die Beziehung wieder positiver bewerten würde. Ab da war mein Verstand wieder viel klarer und ich fuhr zurück. Versuchte emotionale Gedanken bis zum Gespräch zu verdrängen, was mir gut gelang. Ich war mir nicht mal sicher, ob sie zu dem Treffen wirklich kommen würde und hätte in dem Fall per Sprachnachricht Schluss gemacht. Wir trafen uns am nächsten Tag und sie hatte wirklich eine Lungenentzündung. Ich sagte ihr, dass ich die Sache beenden will, da ich das Gefühl habe, dass wir nicht kompatibel sind und scheinbar nicht die gleichen Werte teilen. Emotional würde ich gerne mit ihr zusammen bleiben, da es eine Chemie zwischen uns gibt, aber aus rationaler Sicht macht es wenig Sinn. Zudem würde eine gesunde Beziehung nicht so anfangen wie diese nach nur 6 Wochen. Sie antwortete sofort, dass sie auch denkt, dass wir Schluss machen sollten, aus ähnlichen Gründen. Hatte aber das Gefühl, dass es sie schon emotional getroffen hatte. Sie teilte dann noch ein paar Spitzen aus, dass sie mich eh selten vermisst hätte und auch ihre Freunde es komisch fanden, dass sie mich kaum vermisse. Und auch hätte sie mit ihrer Therapeutin nie über mich gesprochen. Vor 10 Tagen erzählte sie mir noch, dass ihre Freunde bereits gelangweilt sind, weil sie so oft von mir schwärmt und auch ihre Therapeutin meinte, dass sie immer strahlen würde, wenn sie von mir erzählt. Naja, emotionales Trennungsgelaber von beiden Seiten halt. Es war aber eigentlich eine recht ruhige Trennung. Ich sagte ihr ehrlich, dass ich mich in der Beziehung nicht sicher und unwohl gefühlt hatte und ich vermutlich mit der Beziehung Baustellen bei mir überdecken wollte. Und dass mein Ziel jetzt ist diese Baustellen anzugehen. Sie meinte daraufhin nur, dass es nicht ihre Aufgabe sei, dass ich mich in der Beziehung sicher fühle. Das wäre schon mein Bier. Und ausserdem könne sie mich nicht über ihr Studium stellen. Ich sagte ihr daraufhin nur, dass die Beziehung nicht wegen ihrem Studium gescheitert ist und ich nie erwarten würde, dass ich eine höhere Priorität als alles andere genieße. Es macht für mich nur keinen Sinn in einer Beziehung zu sein, wenn ich nur die 5. Priorität im Leben der anderen Person bin. Ausserdem war es mir immer noch viel zu viel heiß/kalt. Sie empfand das Ganze jedoch nicht wirklich als heiß/kalt. Ich bedankte mich trotzdem für die schönen Momente und dass ich den Versuch nicht bereue. Sie erwiderte dies ebenfalls. Und ich sagte spontan, dass man sich vielleicht irgendwann ein zweites Mal im Leben trifft. Da wurde sie dann etwas panisch und sagte: „Nein, das möchte ich nicht, dass wir uns nicht mehr sehen. Können wir denn nicht wenigstens Freunde bleiben?“. Ich sagte ihr, dass ich wenig von Freundschaft in solchen Situationen halte. Auch wenn ich noch mit einem kleinen Teil meiner Exen lose befreundet bin. Irgendwann haben dann beide eh neue Partner. Sie bedankte sich dann noch und meinte, dass die Geschichte mit mir das "untoxischste" war, was sie jemals mit einem Kerl hatte. Da dachte ich mir nur: „Dann will ich ja nicht wissen, wie deine anderen Geschichten verliefen...“. Dann noch eine kurze Umarmung und unsere Wege trennten sich.
  11. Klingt doch super! Wünsche dir weiterhin viel Erfolg, dass du dich von ihr komplett lösen kannst und deine Lebensfreude wiederfindest.
  12. @Cocktailbär Wie sieht es zurzeit bei dir aus? Geht es voran mit deiner Selbstentwicklung? Habe mich fast gegruselt beim Lesen deines Threads, weil ich viele Parallelen zu meiner letzten Story sehe (Werde bald mal ein Update in meinem Thread geben). Vorallem wie es dir innerlich geht. Du bist also nicht allein damit und hoffe, dass die KS weiterhin läuft und dich voranbringt!
  13. Hallo zusammen, hier das Update. Wir trafen uns also gestern zum Reden. Sie war sichtlich sehr aufgelöst und ich erklärte ihr, dass ich das beenden möchte, da ich mich in einer heiß/kalt Dynamik gefangen fühle. Ich kenne solch eine Dynamik bereits aus der Vergangenheit, sie tut mir nicht gut und nimmt mir meinen inneren Frieden. Ich finde sie echt klasse und hätte sie genre weiter gedated, aber durch die Dynamik habe ich nicht das Gefühl, dass sie wirklich interessiert ist und es fällt mir persönlich schwer es einfach locker laufen zu lassen. Sie erwiederte, dass das total verwirrend für sie ist. Sie dachte eigentlich, dass es gut zwischen uns liefe. Sie hätte in den letzten Wochen angefangen sich richtig für mich zu interessieren und wollte mich eigentlich beim Schlittschuhfahrdate fragen, ob ich mir was ernsteres mit ihr vorstellen könne. Sie hätte auch bereits all ihren Freunden von mir erzählt, würde viel mit ihrer Therapeutin über mich reden und sie war total fertig den ganzen Abend lang nach meiner Sprachnachricht. Sie meinte, dass die Sprachnachricht total inkongruent war mit meinem sonstigen Verhalten und sie nicht wirklich verstand, woher das kam. Aber sie würde natürlich meine Entscheidung respektieren, wenn mir das Verhältnis nicht gut tut. Ich war dann natürlich verwirrt, weil ich das nicht erwartet hatte. Aber ich entschließ mich, jetzt einfach mal ehrlich zu sagen, was bei mir los ist und mich nicht weiter hinter einem falschen "Ich muss der coole PUA sein" Frame zu verstecken. Wir sind dann also in ein Café und ich habe ihr erklärt wieso ich so regaiert hatte. Ich bin zurzeit einfach extrem in meinen Ängsten eingesperrt und habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht in der Vergangenheit mit meiner letzten LTR. Meine letzte LTR hatte mich betrogen, nachdem ich mich verletzlich gezeigt hatte und seitdem habe ich vermutlich Probleme mich anderen Frauen zu öffnen. Und die heiß/kalt Oneitis Geschichten mit einer bipolaren Frau und einer anderen sehr polygamen Frau hatten mich extrem leiden lassen. Ich habe aber erkannt, dass ich immer meinen Teil dazu beigetragen habe, da ich wohl ein Bindungsängstler bin und mir unterbewusst genau solche schwierigen Frauen suche. Sie konnte dann besser meine Reaktion verstehen und wollte wissen, warum ich dachte, dass das hier wieder so eine heiß-kalt Geschichte werden würde. Und ich erklärte ihr, dass diese verzerrte Kommunikation mit den Kontaktpausen sehr bizarr war und dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass sie schnell abhauen wollte bei den Dates oder dass sie nicht wirklich Lust hatte sich zu treffen, wenn ich das vorschlug. Was für mich bizarr ist, da Frauen in der Vergangenheit mir sonst normalerweise deutlich zeigen, wenn sie Zeit mit mir verbringen wollen. Oder sie hätte auch einfach in einer Sache mit einem anderen Kerl stecken können gleichzeitig. Darauf antwortete sie, dass sie extrem schlecht mit der Textkommunikation ist und es manchmal einfach verpeilt. Für sie bedeutet, dass sie jemanden mag, wenn sie sich regelmäßig mit jemanden trifft trotz des vollen Terminkalenders. Und das wäre hier der Fall. Sie hat nur eine extrem harte Agenda durch das Studium und ist ein sehr extrovertierter Mensch, der sich viel mit Freunden trifft und das langfristig verplant. Sie wäre von den Dates manchmal so fluchtartig abgehauen, da sie auch Bindungsängstler ist und sie sofort die Mauern hochzieht, wenn jemand ihr näher kommt, den sie mag. Sie nimmt mich auch als ziemlichen Party Typen war und hatte Angst, dass ich jemand bin, der viele Geschichten gleichzeitig am Laufen hätte und sie wäre nur eine Art side chick gewesen. Sie hätte sehr offensiv und viel bei einem Kerl vor einem Jahr investiert über Monate, aber als sie dann etwas ernsteres wollte, hätte dieser sie nur als FB/Rebound gesehen. Von daher war sie hier noch deutlich passiver bei mir. Und sie hatte noch nie eine ernsthafte Beziehung und wollte mir nicht zu sehr auf die Nerven gehen. Außerdem hätte sie niemand anderes gedatet in den letzten Wochen. Sie wollte daraufhin wissen, ob wir es nicht trotzdem ernster probieren könnten. Denn sie würde unfassbar auf mich stehen und möchte mich weiterhin sehen und schauen, wo das hinführen könnte. Und was sie ändern könne in ihrer Art der Kommunikation, damit ich weniger Angst vor dem heiß/kalt hätte. Sie bot mir an, dass wir nur noch telefonieren könnten und sie zeigte mir ihre wöchtentliche Agenda auf dem Handy, damit ich sehe wie und wann sie verfügbar ist (Ihre Agenda ist echt voll, muss ich eingestehen). Und sie bot an, dass sie selbst mit ihren Medizin Büchern zu mir kommen könnte unter der Woche. Dann könnten wir uns öfters mal abends sehen und zusammen essen und sie könnte trotzdem lernen. Ich willigte also ein, dass wir es probieren. Wir müssten aber beide extremst an unserer Art der Kommunikation arbeiten, weil wir wohl beide Probleme damit haben offen über Dinge zu sprechen. Ich muss auch viele Sachen bei mir in Angriff nehmen in den nächsten Wochen und werde daher die folgenden Projekte starten: Werde die Verlustangst und Bindungsangst Kurse (Liebeschip umprogrammieren) machen, verschiedene Meditations- und Selbstentwicklungsworkshops im Februar und März sind bereits gebucht und werde mich ernsthaft mit einem Karrierewechsel auseinandersetzen, da mich mein derzeitiger Job überhaupt nicht erfüllt und der Hirnfick am schlimmsten ist unter der Woche, wenn ich im home office arbeite. Sie bot mir dann noch an, dass ich abends mitkommen könnte zu einer Bar, da sie mir gerne ihre Freunde vorstellen würde. Auch um mir zu zeigen, dass sie es ernst meint. Ich konnte leider nicht, da ich mit meinen Freunden verabredet war. Der Abend mit meinen Freunden endete früher als geplant und ich kontaktierte sie nochmals gegen Mitternacht. Sie bot mir an zur Bar zu kommen und wolle danach bei mir übernachten. Also fuhr ich zur Bar und lernte ihre Freunde kennen, die sehr nett aber auch noch etwas jung/unreif sind. Danach fuhren wir zu mir und wir hatten eine gute Zeit und sie fuhr erst vor 2 Stunden wieder zu sich. Sie fragte mich nochmal, ob ich jetzt beruhigter und glücklich wäre mit der Situation. Und ich sagte ja, aber ich musste auch zugeben, dass ich im Hinterkopf immer noch ein bisschen Schiss habe, dass es ein heiß/kalt Ding ist. Und sie jetzt nur etwas ernstes möchte, da ich es eben gestern beenden wollte. Sie sagte mir, dass sie mir zeigen möchte, dass es das nicht der Fall ist und sie mich ernsthaft mag. Sie habe aber auch immer noch ein wenig Restangst, dass ich irgendwann einfach abhauen würde. Wir einigten uns daher darauf, dass wir das jetzt einfach mal laufen lassen, besser kommunizieren und beide an unseren Ängsten jeweils arbeiten. Und im schlimmsten Fall klappt es halt nicht und dann geht die Welt auch nicht unter. Fazit: Ich kann nicht sagen, ob das jetzt der Start einer coolen Sache ist. Oder der Start einer sehr anstrengenden heiß/kalt Geschichte. Aber ich habe festgestellt, dass ich meinen Ängsten und Gedanken viel zu viel Raum gegeben habe in dem letzten Jahr. Zudem muss ich noch härter an meinem Selbstwert arbeiten, ich habe mir viel zu viel externe Meinungen eingeholt (Von Freunden und hier im Forum) weil ich so unsicher war und meine Baustellen nicht angehe. Und dadurch bin ich dann nur noch unsicherer geworden. Ich werde die Sache jetzt einfach laufen lassen und an meiner inneren Stabilität und Unabhängikeit arbeiten. Und ein besseres Mindset entwicklen, dass ich die Zeit genießen kann. Falls es nicht klappt, geht das Leben trotzdem weiter. Ich habe ein Perfektionismusproblem, dass sich auch in anderen Bereichen wie Job/Freundschaft zeigt. Ich versuche immer die perfekte Lösung zu finden, die es aber oft nicht gibt. Daran werde ich auch arbeiten, eventuell mit einer Therapie. Daher denke ich, dass ich hier erstmal nicht weiterschreiben werde, da die Vielzahl an unterschiedlichen Meinungen meinem zu analytischen Gehirn zu viel Futter gibt. Ich sollte vielleicht erstmal auch wieder ein bisschen Abstand vom Forum nehmen, bis ich wieder stabiler bin. Von daher würde ich vielleicht bitten, dass die Moderatoren den Thread erstmal schließen. Ich bedanke mich aber trotzdem recht herzlich bei allen, die mir hier Ratschläge gegeben hatten über die letzten Wochen. Und mir wurde eigentlich von Anfang an das Problem aufgezeigt: Hirnfick/Analyse, Selbstwert und Angst. 🙂
  14. Treffen uns morgen Nachmittag zum Spaziergang und werde ihr das ehrlich erklären, wenn sie die genaue Gewissheit braucht. Und dann möchte ich endlich mal diese Themen und Baustellen in Ruhe angehen können bei mir.
  15. Weiß nicht, ob ich da große Lust habe, sie im Regen stehen zu lassen. Bin am Überlegen, ob ich ihr anbiete, dass wir uns morgen kurz treffen und ich erkläre es ihr. Dann haben wir beide unseren Frieden und jeder kann seiner Wege gehen.