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Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Ok, damit ist das dann auch geklärt: man kann also aus der KI tatsächlich ein Rating nach der Gesichtsform rausquetschen. Ich würde die steile These aufstellen, dass sich der berühmt-berüchtigte Otto Normalo im Bereich eines HG 4 bewegt (ich bin leider kein Mathematiker…) und dennoch online sein Deckelchen findet. Das erinnert mich ein wenig an den Gebrauchtwagenmarkt (obwohl ich mich mit Autos sogar noch deutlich weniger auskenne als mit Mathematik): so ein gut erhaltener- ich sag mal - Skoda geht doch schneller weg als ein - sag ich mal - Lambo. -
Ich selbst - da siehst du, wie ich trotz aller schlauen Ratschläge mit Wasser koche😅 - unterscheide in der Realität normalerweise zwischen „Suche“ und „Nichtsuche“ bzw. „Flirt“ und „Nichtflirt“. “Nichtflirt“ ist das absichtslose Anquatschen von Leuten beim Einkaufen etc.; das mache ich sehr gerne und häufig, auch witzig, charmant etc., würde ich mal sagen. “Suche“ läuft dagegen bei mir - umständebedingt, in den letzten Jahren, überwiegend, leider, ärgerlicherweise, in meinem Kaff - online. That easy. Zu meiner Verteidigung😅 muss ich allerdings vorbringen, dass ich mich extrem über meine Aktivitäten und Interessen definiere. Eine Frau, die dazu nicht passt, bringt mir überhaupt nichts. Und solche Kandidatinnen finde ich eher übers Internet. Und insgesamt bin ich davon überzeugt, dass sich sowieso immer mehr ins Internet verlagert, und dass das auch erstmal kein grundsätzliches Problem darstellt. Ich bin eher in meiner Online-Sphäre zuhause als z.B. in der Fußgängerzone der nächsten Großstadt. Warum sollte ich da jetzt „streeten“ gehen?
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Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Mal zur KI: Es ist wissenschaftlich belegt, dass es für (passendes einsetzen) Menschen ungünstig ist, die KI zu befragen. Grund ist, dass die KI immer eine Antwort generiert, egal, ob sie etwas weiß oder nicht. Frage ich die KI „welchem Filmstar sehe ich ähnlich?“, wird sie also auf jeden Fall irgendwas rausquetschen; und wahrscheinlich nicht gerade „Predator“. -
Nur dazu kurz: ich bin ja ein alter Sack, und erst in den letzten Jahren habe ich wirklich gelernt, wie absolut man darauf -Tschulligung - scheißen soll, was die Leute denken. Und gleichzeitig, wie sehr sie es mögen, wenn man sie anquatscht. Ja sogar, als wie nett sich die meisten Leute dann herausstellen (nagut, diese Lebensweisheit habe ich schon länger). Diese Weisheiten und Erfahrungen muss man jetzt nur auf das „romantische“ Anquatschen von Frauen übertragen. Und was soll denn Bitteschön „versagen“ heißen? Du sprichst nett, formvollendet, situationsgerecht, witzig und elegant eine Frau an - das ist Erfolg pur. Ganz egal, wie die Gutste darauf reagiert. “Versagen“ wäre nur, wenn du dich in pleno publico aufführst wie ein Spendensammler von Greenpeace, angeschickert bist, schlecht angezogen oder sonstwie unangenehm auffällst.
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Ich meinte, dass viele (auch ich selbst) gar nicht ernsthaft anfangen, an ihrer Kleidung, Haircut etc. zu schrauben, weil ihnen das zu teuer, mühsam, blöd, unmännlich (das wäre typisch ich), oder als Rat zu billig (das glaube ich wiederum nicht, ich denke durchaus, dass das viel ausmacht) ist. Ich habe mich zum Beispiel nie ernsthaft bezüglich Anziehzeugs beraten lassen (außer von Freundinnen). Ja, ich komme damit durch, weil ich insgesamt angeblich ganz gut aussehe. Aber ich bin mir sicher, dass da gewaltig Luft nach oben ist. Und Frauen sind dafür einfach empfänglich, wie sich ein Mann stylt.
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ue30-Frauen und Online: schwerer zu eskalieren oder nur Einbildung?
Sartre66 antwortete auf Timon7689's Thema in Anfänger der Verführung
Das hört sich halt grässlich unentspannt an, so sinnlos um die Wohnung rumhampeln. Wäre es denn keine Option, dass du einfach einen Schritt zurücktrittst, Mindset: „nette Zeit haben, wenn nicht dieses, dann eben nächstes mal?“ So eine Zurückhaltung ist doch extrem attraktiv… meine Frauen haben später meistens dahingehend geäußert, dass sie extrem gespannt waren, was ich mache, dass sie sich unsicher waren, ob ich sie attraktiv finde… sicher besser, als nonstop an die Wäsche zu wollen.- 21 Antworten
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Spontaner Street-Approach – unklarer Ausgang
Sartre66 antwortete auf Timon7689's Thema in Anfänger der Verführung
Hm, verstehe ich, dass du da darüber enttäuscht warst, dass sie nicht geantwortet hat. Dass du gleich einen konkreten Vorschlag gemacht hast - auch komplett in Ordnung, das wird ja sogar im PUF dauernd empfohlen. Ich würde sie noch mal anpingen - ich weiß, wie oft ich selbst Nachrichten übersehe und verschussle. Und es wäre ja seltsam bzw. sozial komplett inkompetent, wenn sie dir nach dieser Vorgeschichte nicht mal kurz absagen kann. Warum gibt sie dir denn dann ihre Nummer? Du wirst ja nicht derartig bedrohlich rübergekommen sein, dass sie dich gezwungen gesehen hat. -
Ich denke, die meisten probieren das halt nicht mal. Sondern kommen sofort mit 08/15 etc. ums Eck. Denken, da gibts einen Spezialtrick. Nö.
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Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Durch die Fragen von @DirtyRabbit, die Stereotype von @holywaterund die Berichte z.B. @TheSteve, auch durch meine eigenen Erfahrungen, kristallisiert sich ein Bild heraus, das nicht nur OD, sondern PU allgemein betrifft: Die männliche Prostitution nimmt z.B. in München deutlich zu, betrifft aber fast ausschließlich die Schwulenszene bzw. gibt es kaum Zahlen zu Gigolos/Callboys/Escorts. Diese Marktnische wird tatsächlich zum großen Teil durch OD abgedeckt, zumindest was die Anbahnung betrifft; alternativ DG, „Streeten“ - der Straßenstrich. Weil Frauen imho generell weniger auf maximale Abwechslung stehen, auch zählt hier der Sicherheitsaspekt mehr als das „Abenteuer“, ergibt sich dadurch „natürlich“ das Modell einer „Rotation“ von Stammkundinnen. Ich selbst war einige Male quasi der Kollateralschaden dieser Dynamik, indem die Damen mit einer - durchaus exklusiven - Sexbeziehung komplett zufrieden waren, während ich eine „normale“ LTR gesucht hatte. ABER: Dass es diese „prostitutionsartige“ Dynamik gibt, bedeutet nicht, dass sie das OD zahlenmäßig dominiert. Oder dass die Plattformen sie irgendwie fördern wollen. Ich vermute stark, dass Normalos a‘la @Niemann-N vorherrschen. Die ihren passenden Deckel durch „ich geh ja immer um fünf in Park XYZ Gassi…“ finden. -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Nach allem, was ich hier so lese, liegt es daran, dass man überhaupt keinen anderen, einigermaßen ernstzunehmenden Lebensinhalt hat; das sind halt die Jungs von der Tanke oder vom Barbershop - Karre Muckis Ballermann Zocken Mädels, in beliebiger Reihenfolge. -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Das fragst du ehrlich? Echt jetzt? Indem man halt zB nicht mit irgendwelchen Schwachsinns-Sex“prompts“ daherkommt, sondern mit irgendwas einigermaßen „Normalem“, was man gerne macht, wie man seine Zeit verbringt usw. -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Was heißt denn schon „wirklich erfolgreich“? Es genügt doch, wenn man zum Beispiel ein bis zwei Dates pro Woche ausmachen kann, und daraus nach ein paar Wochen oder Monaten etwas Ernstes entsteht. Diese PU-übliche Idee, eine „Rotation“ aufbauen zu wollen, will ich ja nicht moralisch verurteilen. Aber für die meisten Männer ist das so rein lebenspraktisch uninteressant. Und nicht, weil sie irgendwie „unattraktiv“ wären, sondern weil sie andere Lebensinhalte haben. Viele finden es zum Beispiel wichtig, viel mit befreundeten Paaren (und Familien) zu unternehmen. Wie soll das denn mit so einem Harem funktionieren? Für einen bestimmten Lebensabschnitt sicher, aber danach oder auf Dauer? -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Das ist zunächst nur eine typische „Fallacy“ (mal googeln); ärgerlich und anmaßend wird sie aber dadurch, dass sie in nassforscher Weise Menschen bewertet („wer OD macht, ist hässlich und/oder faul“). Und hier die Antwort, nach der wir das Thema vielleicht endlich ad acta legen können: Nicht jede/r hat Lust dazu, auf der Straße Leute anzusprechen, ob sie vielleicht zufällig Single und an einem Techtelmechtel interessiert sind. Und nicht jede/r macht einen Tanzkurs oder hängt in Clubs ab. Welcher dieser Punkte jeweils ausschlaggebend ist, kommt auf die individuellen Umstände an. -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Es ist SOOO langweilig und borniert, wie du und z.B. @holywaterdiese rundum irrige, ewiggestrige, provinzielle und kleinkarierte Ansicht wiederkäut. Kann man sich doch nur noch denken „ok, lass sie einfach, manchmal sind sie ja ganz unterhaltsam“. Dass ihr inzwischen beide auch noch die KI für euch entdeckt habt, ist natürlich auch irgendwie bezeichnend (und wie du dich drüber freust, wenn die KI dir bestätigt „ja, das kann man durchaus so sehen“ - omg, das sagt sie doch JEDEM und zu JEDEM Unsinn😅). Und apropos jahrelang was fragen: ebenso lange werdet ihr gefragt, ob ihr ernsthaft glaubt, dass das „qualitative“ Frauen regelmäßig in Clubs abhängen. -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Vielleicht nicht mehr Matches, aber er sieht einfach nicht so verzweifelt dumm aus wie der andere, Rolex hin oder her😂. Dasselbe für die beiden fraglichen Damen. Wahrscheinlich tatsächlich die Frage, was man sucht: Dieses Dilara-Mädel will sicher einen witzigen Abend mit einem insta-tauglichen Typen mit möglichst viel Publikumseffekt (oder einfach nur möglichst viele Matches, ohne ernste Datingabsicht). Da tun sich natürlich Abgründe an Oberflächlichkeit🙂 auf, von denen man sich überhaupt keine Vorstellungen macht. Sex ist dabei sicher der kleinste gemeinsame Nenner. -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Das ist doch der ganze Kern von RP: Frauen lieben opportunistisch, Männer romantisch. So böse, wie sich das anhört, ist es aber gar nicht - „girls wanna have fun“. Da gehört das nette Näschen schon auch irgendwie dazu, aber für Viele ist Geld und Standard mindestens die halbe Miete, wenn nicht satte 90%. Live with it. -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Ich hake hier mal ein: Diesen Spruch finde ich extrem billig. Flacher Witz. Mag sein, dass er tatsächlich oft funktioniert. Aber wäre es nicht besser, sich mit etwas zu präsentieren, was einem selbst entspricht? Letztlich berührt das die Frage, ob und warum man im Profil derartig sexualisieren muss. Da schwingt meinem Gefühl nach immer die Angst vor Ablehnung oder der Freundschaftsschiene mit, das „es nötig haben“. Ich gehe auf ein Date immer mit dem Frame, dass es auf jeden Fall, früher oder später, natürlich zu Sex kommen wird. Und mit der absoluten Gewissheit, dass es einfacher ist, an Sex, als an eine Frau zu kommen, mit der man tatsächlich auch den Tag verbringen mag. Warum also soll ich dann Wildfremden irgendwas von Pizza vorlabern? -
Moin, ich (Ü50) gehe seit etwa 5 Monate recht brav jeden zweiten Tag ins Gym. Dort etwa 25 min Krafttraining, danach (derzeit) ca. 45-50 min/10 km („Strecke“, also mit unterschiedlichem Widerstand) Crosstrainer. Schlaucht ganz gut, man schwitzt wie ein Schwein, aber befriedigend. Findet ihr das so ok? Ich habe natürlich vor, mich kontinuierlich zu steigern, schneller und weiter. Danke eure Tipps - ich hab natürlich das Forum durchsucht, aber meistens steht nur drin, was die Leute in Sachen Cardio selbst so machen.
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Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Man muss halt verstehen, dass man letztlich nicht gegen den firmeneigenen Algorithmus ankommt. Das ist… wie wenn du dich mit dem Bauchladen auf eine Messe schmuggelst. Funktioniert schon mal, aber nur, bis die Security aufmerksam wird. Letztlich muss man nur ein bisschen drüber nachdenken, wie das Businessmodell funktioniert, ist ja auch keine Rocket Science. Die eigentlichen Social Media haben das längst perfektioniert, mit Anzeigen schalten, Anzeigehäufigkeit etc., aber die Dating Plattformen probieren da wohl noch ein bisschen rum und positionieren sich zwischen high-end Bezahlmodellen und Ramschladen. Das wird alles sicher noch VIEL krasser, wenn alle anfangen, mit KI an ihren Bildern rumzuschrauben, und die (natürlich überlegene) Plattform-KI zurückschlägt. -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Die eigentlich spannende Bewertung wäre ja sowieso die nach attraktiver Gesichtsform etc., nicht dieses Zeug von wegen Schatten, Lächeln und Meer. Davon abgesehen wird die KI wahrscheinlich IMMER schmeicheln… mit gutem Grund. Man stelle sich vor, sie würde antworten „Sorry, aber mit diesem Zinken kannst du es vergessen“ -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Sowas wollte ich auch gerade schreiben. Das Idiotenrisiko (in sämtlichen Varianten und Dimensionen) ist bei Männern einfach skyhigh. Im Übrigen: - Wieviele Männer suchen denn schon gezielt ONS? - Und wieviele kommen ihr ganzes Leben sowieso nie über „was Lockeres“ hinaus, würden das aber selbst „Beziehung“ nennen? -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Es gibt ja nicht „den“ 9er Lifestyle. Oder vielleicht doch, aber der ist eben absehbar langweilig bzw. strohdumm, bei Männlein wie Weiblein. Ich halte es sogar für möglich, dass die Mehrzahl Prollkarre und Sonnenuntergang mit Yacht und Schampus irgendwie attraktiv findet. Aber zumindest wäre es ein alternativer, bedenkenswerter Ansatz, mit echten, individuellen Interessen und Aktivitäten im Profil zu punkten. Oder zu filtern. -
Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
„Wissensvermittlung“ ist natürlich so ein Wort… hört sich nach „Informationstransfer“ an. Ja, das geht sicher besser, geschmeidiger, schneller, verlustfreier als ausgerechnet mit einem Buch. Hier ging es aber ja mehr darum, wie gut man mit einem Menschen sprechen kann, ob er eine fundierte, ausgewogene, interessante und relevante, aber auch vielfältige, neugierige und offene Sicht auf die Welt und sich selbst darin besitzt. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man die ohne Bücher erwerben sollte. Das einzige Gegenargument könnte sein, dass es ja ganz offensichtlich auch ohne Bücher geht; der „Zauberberg“ war einmal das Lieblingsbuch der Deutschen, heute finden ihn geschätzte 99 % der Bevölkerung zu lang und zu schwerverständlich. Ja, es „geht“ auch ohne Bücher. Aber nicht gut. -
Das werde ich mir auf jeden Fall anschauen, sehr gute Punkte, Danke euch beiden!
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Das aktuelle Online Dating wie macht man es am besten?
Sartre66 antwortete auf ein Thema in Online Game
Ich wollte dazu noch was droppen: Die Wurzel des Übels scheint mir, dass keine Bücher mehr gelesen werden. That simple. Ja, die Menschen sind heute zwar (aus)gebildet und informiert, aber das ist alles nur "Fastfood für Jehirne". Und mit „Büchern“ meine ich weder - auf der Seite der Sachbücher - irgendwelche schmalen Lebenshilfebändchen (worunter die PU-Klassiker fallen), noch - auf der Seite der Belletristik - dieses Harry-Potter-artige Geschreibsel angeblich angesagter (und viel zu oft sogar prämierter) Autorinnen. Ich denke, dass das Internet samt Smartphone und Streaming Diensten diese Verdummung zwar extrem beschleunigt hat; angestoßen wurde sie aber natürlich schon durch das Fernsehen, ja schon durch Wochenschau, Tageszeitung und Trivialliteratur. Und natürlich ist dieser geistige Verfall schwer zu beschreiben und erfassen: die Leute „lesen“ ja alle irgendwas und sie „informieren“ sich irgendwie. Also keine Frage der Quantität, sondern der Qualität, aber eben nicht nur im Sinne des orwellschen „richtig/falsch“ oder des huxleyschen „too much“, sondern im Sinne, dass man einen Sachverhalt tatsächlich aktiv durchdrungen und sich mit ihm mühsam auseinandergesetzt hat. Weil man auf ihn aufmerksam wurde, sich eigene Gedanken gemacht hat, auf eigene Fragen kam, sich weitere Literatur dazu beschafft, verschiedene Autoren verglichen hat. Indem man selbst erkennt, dass es Wissenschaftler und Schriftsteller gibt, die einem etwas zu sagen haben (anstelle der heute üblichen „Dunning-Krüger“-Lebenseinstellung, seit kurzem auch noch KI-gepampert). Ich bin sehr skeptisch, inwiefern sich dieser Prozess zurückdrehen lässt, sei es nun individuell oder auch gesamtgesellschaftlich. Das Ganze hat deutlichen Suchtcharakter, billige Bekämpfung quälender Langeweile, scheinbare Orientierung in einer verwirrenden Welt, instant gratification.
