Andreas89

User
  • Inhalte

    45
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     253

Alle erstellten Inhalte von Andreas89

  1. 1. Dein Alter 36 2. Ihr Alter 33 3. Art der Beziehung monogam 4. Dauer der Beziehung 2 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR 6 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex 1x pro Woche (ich wollte meist nicht mehr) 7. Gemeinsame Wohnung? Aktiv gesucht 8. Probleme, um die es sich handelt 9. Fragen an die Community Hallo zusammen, ich habe vor einigen Wochen meine Beziehung beendet und versuche nun, diese zu analysieren, damit ich es bei der nächsten Beziehung besser machen kann. Außerdem will ich genauer herausfinden, wie ich mich weiterentwickeln kann. Meine Ex-Freundin und ich hatten uns vor drei Jahren über gemeinsame Freunde das erste mal gesehen, damals hatte sie aber gerade jemand anderen gedatet. Das ist auseinander gegangen und ich habe sie danach zweimal über gemeinsame Freunde getroffen. Anschließend ist sie mir im Onlinedating über den Weg gelaufen und wir hatten erst ein paar Dates und dann eine Kennlernphase von ein paar Monaten. Wobei das eigentlich schon wie die Beziehung war. Insgesamt waren wir etwa 2.5 Jahre zusammen. Wir haben viele Gemeinsamkeiten (mehrere gemeinsame Hobbies, technisches Studium und Job in dem Bereich, schwierige Kindheit, Unsicherheiten etc) und uns super verstanden. Dazu kam, dass ich sie direkt interessant fand, als ich sie das erste mal gesehen habe. In der Kennlernphase habe ich darauf geachtet, es etwas langsamer anzugehen. Der Sex verlief anfangs etwas "holprig", da sie eher etwas gröber unterwegs ist und mich das anfangs stark überfordert hat. Aber mit der Zeit haben wir es dann hin bekommen und der Sex war gut. Mein Sextrieb ist niedriger als ihrer, das habe ich aber schon nach zwei Monaten klar so angesprochen. Was mir früh aufgefallen ist, ist dass sie sehr unruhig ist, d.h. eine starke innere Unruhe, nervös, hektisch, ängstlich. Und relativ grobmotorisch unterwegs, was das Kuscheln, Streicheln und Händchen halten (also alles an körperlicher Nähe) schwierig gemacht hat. Das habe ich auch recht früh angesprochen und es ist mit der Zeit besser, aber nicht gut geworden. Nach 1.5 Jahren kamen dann immer mehr Dinge dazu, die mich genervt haben. Zum einen, dass sie täglich Wörter durcheinander gebracht hat und oft von der Arbeit gestresst war. Dann dass sie immer alles richtig machen wollte und sobald etwas nicht geklappt hat sehr verbissen war und sich darüber geärgert hat. Genauso hat sie sich immer geärgert, wenn andere in irgendwas besser waren. Ich habe sehr oft versucht, ihr Themen wie Meditation, Atemtechniken oder Muskelentspannung näher zu bringen, ohne es ihr aufzudrängen. Außerdem habe ich immer wieder betont, dass sie nicht immer alles so ernst nehmen soll und eine gewisse "Fuck It" Haltung sehr angenehm sein kann. Dazu hat sie aber nie den Zugang gefunden. Für sie war diese Unruhe immer Teil ihrer Persönlichkeit und hing auch mit ihrem Ehrgeiz zusammen. Dazu kamen Dinge wie Achseln/Beine nur einmal die Woche rasieren und dann so, dass große Stellen stehen geblieben sind, was echt nicht gut aussah. Vor allem im Schwimmad oder in der Therme. Mir war es noch nie wichtig, dass sich eine Frau schminkt oder so, aber das waren dann so Punkte wo ich mir dachte das machen doch alle anderen auch, was ist daran so schwer? Dann ist sie teilweise mit kaputten Klamotten rumgelaufen und war generell oft etwas verpeilt. Und sie hat mich irgendwie nicht intellektuell gefordert. Ja ich weiß, das klingt mega arrogant. Aber ich bin nun mal intelligent und brauche wohl auch eine intelligente Partnerin. Mir ist auch bewusst, dass Bildung und Intelligenz zwei verschiedene Dinge sind und es auch emotionale Intelligenz gibt. Aber selbst bei der emotionalen Intelligenz war es nicht so, dass sie hier besser gewesen wäre. Diesen Punkte habe ich nie angesprochen. Ich habe mir dann die letzten Monate sehr viele Gedanken gemacht, viel mit Kumpels gesprochen und hatte immer größere Zweifel. Das nicht alles passt muss man wohl in Kauf nehmen, daher habe ich lange überlegt. Am Ende wars dann so, dass ich in ihrer Gegenwart Magenschmerzen und Herzklopfen hatte, insbesondere wenn wir uns in den Armen hatten. Da war für mich dann klar, dass es so einfach nicht mehr geht und ich habe die Beziehung beendet. Die letzten Wochen habe ich das Ganze oft analysiert und würde gerne von euch wissen, was ihr davon haltet. - Wahrscheinlich hat sich ihre starke Unruhe auf mich übertragen und das hat mir nicht gut getan. Meine Eltern streiten täglich mit viel Geschreie seit ich denken kann und ich habe jahrelang mit Meditation gearbeitet, dass ich diese Unruhe hinter mir lasse. In der Beziehung gab es dann wohl sowas wie emotionale Übertragung. Kann das sein? Kann man dagegen etwas machen? Mir fällt eigentlich nur emotionale Abschottung ein, aber genau das will man ja nicht in einer Beziehung. - Zusätzlich habe ich was zu Thema vermeidender Bindungstil gelesen und das klang auch sehr sinnvoll. Unterbewusst assoziiere ich tiefe emotionale Verbundenheit mit Schmerz, weil ich es von den Eltern nicht anders mitbekommen habe. Mein Körper reagiert dann in Beziehungen immer negativ auf zu viel Nähe, insbesondere auch durch körperliche Signale wie Magen/Herzklopfen. Außerdem konzentriere ich mich dadurch stark auf die negativen Eigenschaften der Partnerin und verliere die positiven Eigenschaften aus den Augen. Könnte das hier der Fall gewesen sein? - Es gibt ja die fünf Sprachen der Liebe (Lob, Zweisamkeit, Geschenke, Hilfsbereitschaft, Zärtlichkeit). Ihre Sprache war vor allem Hilfsbereitschaft, aber ich bin brauche selten Hilfe. Meine Sprache ist wohl Zärtlichkeit. Kann das in Beziehungen funktionieren, wenn man hier nicht die selbe Sprache spricht? - Ist es generell schwierig, einen Menschen zu lieben, der sich selbst nicht richtig liebt? Sie war ja immer relativ unsicher und mit geringem Selbstwert. - Lange Zeit habe ich gedacht, das ich Richtung asexuell gehe bzw. halt einen niedrigen Sexdrive habe. Vielleicht habe ich aber auch einfach Angst vor Sex durch meinen vermeidenden Bindungsstil? Weil Sex ist ja auch eine Form der Nähe und vielleicht wehrt sich dann mein Körper dagegen. Ergibt das Sinn? Danke schon mal für die Antworten.
  2. Ich gebe im Internet nie mein genaues Alter an sondern immer nur das ungefähre. ^^
  3. Hallo zusammen, ich bin seit zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen, die zwei Jahre jünger ist. Wir verstehen uns gut und haben auch einige gemeinsame Hobbies. Es gibt allerdings ein paar Dinge, die mir immer mehr auffallen und mich auch stören. Eins davon ist die mangelnde Zärtlichkeit. Das habe ich schon einige Male angesprochen und es hat sich auch verbessert. Richtig gut ist es allerdings noch immer nicht. Sie ist oft eher grob und merkt das selbst nicht. Außerdem ist sie sehr hektisch und unruhig. Beim Kuscheln ist sie dann immer entspannt, aber ich werde durch sie unruhig. Irgendwie hat sie keinen Zugang dazu, was gutes Kuscheln ist, obwohl ich es schon öfters gezeigt habe. Und das Thema innere Unruhe will sie auch nicht angehen. Ich habe ihr schon einige Dinge gezeigt, wie man zu mehr innerer Ruhe kommt. Das habe ich selbst vor ein paar Jahren auch gemacht. Aufgedrängt habe ich ihr nie etwas. Sie hat aber generell kein Interesse daran, sich hier weiterzuentwickeln und sagt, dass das Teil ihrer Persönlichkeit ist. Das andere ist das Thema Intelligenz. Diesen Punkt kann ich offensichtlich nicht einfach so ansprechen. Ich weiß auch, dass ich hier eher arrogant rüber komme. Aber mir ist das Thema nun mal wichtig. Ich weiß auch, dass ich vielseitig interessiert bin und mich für alle möglichen Themen begeistern kann und es unrealistisch ist, eine Frau zu finden, die das alles teilt. Allerdings bringt sie oft Wörter durcheinander oder versteht Witze nicht. Wenn wir in ein Thema tiefer eintauchen, läuft es meist darauf hinaus, dass ich etwas dazu erzähle. Wir haben das selbe studiert und mir ist das Studium viel leichter gefallen. Sie hat auch selbst schon gemeint, dass ich schlauer bin. Die große Frage ist nun, was ich machen soll. An sich passt es ziemlich gut. Wir verstehen uns, haben viele gemeinsame Hobbies und die selbe Vorstellung vom Leben. Ich habe auf der einen Seite die Angst, niemanden zu finden, wenn ich mich trenne. Auf der anderen Seite bin ich was Dating betrifft deutlich besser geworden die letzen Jahre. Mit Anfang 30 habe ich aber auch das Gefühl, dass viele schon vom Markt sind. Dazu kommt, dass ich eher einen geringen Sexdrive habe. Man hört ja immer, dass Männer mehr Sex wollen als Frauen. In meinen bisherigen Beziehungen wollten aber immer die Frauen mehr Sex. Eine Befürchtung ist daher auch, dass das immer Frauen abschrecken wird. Was meint ihr? Gibt es noch etwas, das ich machen kann?
  4. Das mit den fünf Sprachen der Liebe hatte ich schon mal gesehen, aber dann wieder aus den Augen verloren. Da waren wir wohl auch nicht so kompatibel. Für mich ist es klar Zärtlichkeit und für sie war es vor allem Hilfsbereitschaft. Das ist schwierig, weil ich sehr unabhängig bin und meist die Dinge selber mache. Das hätte ich vielleicht aktiv beeinflussen können, indem ich manche Dinge sie machen lasse.
  5. Ich hab die Beziehung jetzt nach sehr vielen Überlegungen beendet. Mir ging es nicht mehr gut in der Beziehung. In letzter Zeit hatte ich sogar immer stärkere körperliche Signale wie ein Ziehen im Magen oder starkes Herzklopfen. Der Hauptgrund war im Prinzip ihre starke innere Unruhe, die sich irgendwie auf mich übertragen hat. Dadurch war ich dann auch immer unruhig und gestresst. Ich habe jahrelang an meiner inneren Ruhe gearbeitet mit Meditation und anderen Dingen. Das Thema habe ich dann einfach nicht mehr gepackt. Wahrscheinlich hat ihre Unruhe irgendwas in mir von früher getriggert. Und Kuscheln und Streicheln soll ja eigentlich entspannen. Dazu kam, dass mich immer mehr Dinge genervt haben. Ich weiß nicht genau, wieso ich es nicht geschafft habe, mich mehr auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Vieles habe ich da einfach für selbstverständlich erachtet. Ich hab sehr oft versucht, sie für Dinge wie Meditation, Atemtechniken, Muskelentspannung oder andere Übungen zu begeistern, ohne ihr etwas aufzudrängen. Darauf wollte sie sich nie einlassen, weil ihre Art, so unter Strom zu stehen, einfach ihre Persönlichkeit ist. Das kann ich dann leider nicht ändern, auch wenn ich nach wie vor davon ausgehe, dass mehr innere Ruhe sehr viele Probleme lösen würde (Stress, Hektik, sich selbst unter Druck setzen und dadurch Dinge falsch machen, Angst, etc.). Jetzt kommen mir einige Punkte, die ich noch hätte besser machen können. Bspw. hat sie einen niedrigen Selbstwert, hier hätte ich vielleicht mit mehr Komplimenten helfen können, diesen zu steigern. Dadurch wäre sie vielleicht auch in ihrer Wirkung auf mich attraktiver geworden. Ihr gegenüber ansprechen, dass ich unglücklich bin und mir die Beziehung nicht so gut tu habe ich verworfen, das bringt ja nur Wochen an Ungewissheit für sie, wenn man eh nicht mehr viel machen kann. Da fand ich die Trennung fairer. Jetzt hoffe ich, dass es die richtige Entscheidung war. Mal guggen.
  6. Hallo zusammen, ich habe eine etwas philosophische und wahrscheinlich auch provokante Frage, die ich so wahrscheinlich nicht im persönlichen Umfeld stellen kann, weil sie einige Leute verunsichern könnte. Vorab möchte ich anmerken, dass nichts davon wertend ist. Nach meinem bisherigen Erfahrungsstand kann Liebe im Prinzip auf zwei Dinge heruntergebrochen werden: a) Begehren, also sexuelle Anziehung gegenüber einer Person b) Emotionale Verbundenheit und Anziehung gegenüber einer Person Bei mir ist es nun so, dass ich einen sehr schwachen bis gar keinen Sextrieb habe. Wenn ich keinen Sex habe, ist mir das ziemlich egal. Ich habe kein Problem damit, Sex zu haben, aber für mich unterscheidet es sich nicht groß von andern Hobbies. Für Liebe bleibt dann ja noch (b). Allerdings habe ich die letzten Jahre sehr viel Persönlichkeitsentwicklung gemacht und bin deutlich selbstbewusster und selbstsicherer geworden und habe auch nicht mehr die innere Leere von früher. Ich bin zufrieden und kann gut allein sein. Provokant gesagt ist (b) ja in gewisser Weise emotionale Abhängigkeit bzw. das nicht allein sein können. So und jetzt stelle ich mir ab und an die Frage, ob in diesem Kontext überhaupt eine Beziehung sinnvoll ist. Auf der einen Seite habe ich den großen Vorteil, dass ich in der Beziehung sicherlich den Ton angeben kann, weil klar ist, dass ich jederzeit gehen kann. Auf der anderen Seite bringt eine Beziehung ja immer auch Nachteile mit sich, die die meisten Leute eingehen, damit sie eben ab und an Sex haben oder nicht allein sind. Und das habe ich ja gar nicht. Vor allem hinsichtlich der Langzeitplanung mit ggf. Familie frage ich mich nun, ob ich dann nicht zu schnell gehen würde. Die beiden genannten Gründe (a) und (b) sind ja schon die Hauptgründe, die zwei Personen zusammenhalten. Wie seht ihr das?
  7. Meistens habe ich mich darauf eingelassen. Ausnahmen waren etwa dann, wenn das Kuscheln so unruhig ihrerseits war, dass ich auch ganz unruhig wurde und es mich richtig gestresst hat. Das hatte ich auch schon oft angesprochen und es hat sich auch schon gebessert. Nur richtig daran arbeiten will sie nicht. Laut ihr ist es ihre Persönlichkeit, dass sie so unruhig ist. Das ist neben dem Thema Intelligenz die andere große Baustelle.
  8. Genauso oft wie wenn eine Frau dabei ist. Es sind so zwischen 2x pro Woche und 2x pro Monat. Jeweils entweder allein oder Sex mit Frau. Ja Frauen sind im Schnitt leider deutlich weniger humorvoll als Männer. Ein weiser Mann hat das mal erklärt 😄 https://www.youtube.com/watch?v=XpLik9VOdQo
  9. Bei mir ist es eher so zwischen 2x pro Woche und 2x pro Monat. Also wahrscheinlich unter dem Durchschnitt (von Menschen in Beziehungen die auch Sex haben ^^). Wahrscheinlich kann ich das mit Stärken in anderen Bereichen gut genug "kompensieren"? Ist aber vermutlich sehr individuell.
  10. Das würde ich jetzt nicht überbewerten. Mir ist auf die Schnelle kein anschaulicheres Bild eingefallen. 😄
  11. Sex alleine macht mir Spaß. Sex mit Frauen macht mir auch Spaß, nur hab ich halt nicht so stark das Verlangen danach. Heiß muss gar nicht unbedingt sein. Schlank und hübsch reicht. 😄
  12. Interessant. Ich hatte bisher noch nie einen hohen Sexdrive. Aber das mit dem "Verfolger" ist gut, da ist tatsächlich was dran. Allgemein war ich ein Spätzünder was Sex und Beziehungen betrifft. Früher hatte ich auch die These, dass ich irgendwie Angst vor der eigenen Sexualität habe und diese irgendwie unterdrücke. Mit den Jahren habe ich die meisten Ängste in anderen Bereichen überwunden, aber hier hat sich noch nichts getan. Ich weiß bis heute nicht genau, ob ich da noch etwas unterbewusst unterdrücke oder ob einfach nicht viel da ist.
  13. Ich kenne meine Stärken und Schwächen ganz gut und beschäftige mich seit Jahren mit Persönlichkeitsentwicklung. In vielen Bereichen habe ich mich auch schon recht gut weiterentwickelt und würde sagen, dass ich über alle Kategorien hinweg ein ganz gutes "Gesamtpaket" bin. Aber Selbsteinschätzungen sind ja immer so eine Sache. Mir macht es auch Spaß, mich weiterzuentwickeln. Den einzigen Punkt, den ich sehe, ist der, dass ich einen relativ niedrigen Sexdrive habe und mich Sex noch nie großartig interessiert hat. Ich habe auch schon mehrmals mein Testosteron getestet usw. Ich denke, das ist einfach so und daran kann ich wenig ändern. Die Herausforderung ist daher, nicht nur eine Frau zu finden, die intelligent, humorvoll, fröhlich und sportlich ist (also wahrscheinlich 5 aus 100), sondern dann auch noch eine, die einen ähnlich niedrigen Sexdrive hat (also dann nochmal 5 aus 100). Und an der Statistik mache ich denke ich wenig. Da hilft wahrscheinlich nur, sehr viele Frauen anzusprechen. Das muss ich noch üben. 😄
  14. Alternativ dazu könnte ich auch mal ansprechen, dass ich mir mehr intellektuelle Gespräche wünsche. Aber wie spricht man so etwas an? Hat das schon mal jemand gemacht?
  15. Danke Bin mir nicht so sicher. Klar, es gibt Statistiken, die zeigen, dass gerade gut gebildete Frauen ab 30 sich oft schwer tun, einen Partner zu finden. Vermutlich deshalb, weil sie beim Thema Bildung (wie bei den meisten andern Themen) nicht nach "unten" daten wollen. Nur sind das dann ja oft Frauen, die auch bei vielen anderen Punkten hohe Ansprüche haben. Da frage ich mich, wie realistisch es ist, sagen wir eine Frau mit IQ > 115 zu finden, bei der auch sonst viele passt. Und wo finde ich solche Frauen? 🙂
  16. Gibts sonst noch Meinungen zu meiner Definition von Liebe? a) Begehren, also sexuelle Anziehung gegenüber einer Person b) Emotionale Verbundenheit und Anziehung gegenüber einer Person 
  17. Hab ich schon öfters testen lassen, das passt alles.
  18. Sehr guter Punkt, danke 🙂 Vielleicht muss ich dann erst noch die richtige Person finden. Auf lange Zeit sehe ich halt oft Langeweile aufkommen, wenn man erstmal alles über die andere Person weiß. Weiß nicht wie man das verhindern kann. Familie brauche ich eigentlich nicht, aber Kinder hätte ich schon irgendwann gerne. Einfach um etwas weiterzugeben, ihnen etwas beizubringen.
  19. Ja schon in mehreren und bin aktuell auch in einer. Der Sexdrive ist wenig bis nicht vorhanden. Ich habe regelmäßig Sex, aber das ist halt einfach eine Aktivität wie andere Hobbies. War zumindest bisher immer so.
  20. Vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Wie seht ihr das denn allgemein, wenn in einer Beziehung einer in allen Dingen besser ist? Meine Idealvorstellung wäre eigentlich, dass man sich gegenseitig ergänzt und der eine das und der andere was anderes besser kann. Interessant finde ich ansonsten immer Frauen, die in Dingen besser sind als ich und einen höheren Status haben. Aber das ist wohl allgemein schwierig, weil die meisten Frauen im Status nicht nach unten daten. ^^ Zum Thema Intelligenz noch kurz: Ja ich weiß, dass es unterschiedliche Arten von Intelligenz gibt und Intelligenz nicht gleich Bildung und Wissen ist etc. Ich persönlich würde Intelligenz ganz grob so definieren: wie gut kann jemand komplexe Dinge verstehen und sich in neue Dinge einarbeiten, auch ohne Vorwissen. Außerdem wie gut man Probleme lösen und Zusammenhänge erkennen kann. Intelligenz und vor allem Schlagfertigkeit sind daher m.M.n. schon Indikatoren von Intelligenz. Ein gutes Allgemeinwissen kann dagegen auch einfach nur Fleiß sein.
  21. Hallo zusammen, ich (30) bin in meine Kollegin verliebt (27). Leider sitzen wir um selben Büro, was die Sache etwas kompliziert macht. Früher war ich total unerfahren, aber die letzten Jahre habe ich viel an mir gearbeitet und bin heute eigentlich recht locker was Frauen betrifft. Ansprechen muss ich noch mehr üben aber Dates hatte ich einige. Mein Plan war eigentlich, dass ich mich cool verhalte und sie paar mal frage ob sie was machen will. Und falls ja, dann bei Gelegenheit ansprechen, dass ich mir mehr vorstellen könnte. Das Problem ist, dass ich in ihrer Gegenwart neuerdings total unsouverän und verkrampft bin. Und ich bekomme sie nicht aus dem Kopf. Was natürlich schwierig ist, wenn ich sie jeden Tag sehe. Achja, was noch dazu kommt: Vor paar Jahren hatte ich sie mal nach einem Date gefragt, aber da war sie dann in einer Beziehung (was ich nicht wusste). Daher weiß ich leider nicht, was sie gesagt hätte wenn sie nicht in einer Beziehung gewesen wäre. Ich denke ich sehe recht viel in ihr, obwohl ich sie gar nicht so gut kenne. Der Klassiker des "verliebt seins" eben. Aber es ist anders als sonst, wenn ich in Frauen verknallt war. Ich kenne sie schon ein bisschen, weil wir schon länger Kollegen sind und wir sind uns in vielen Dingen recht ähnlich. Es ist irgendeine Anziehung auf der emotionalen Ebene. Jedenfalls fühle ich mich stark zu ihr als Person hingezogen. Eigentlich nicht körperlich, aber ich bin wahrscheinlich demi. Mit Ablehnung hab ich gar kein Problem, im Gegenteil finde ich es gut wenn Dinge eindeutig sind. Ich tendiere dazu, ihr einfach zu sagen, dass ich in sie verliebt bin und ich sie gerne näher kennen lernen würde. Nur will ich nicht, dass ihr das dann unangenehm ist (was wahrscheinlich der Fall sein wird). Gibt es eine bessere Möglichkeit wie ich hier vorgehen kann? Wie gesagt, mir gehts nur darum, dass ich sie nicht in eine unangenehme Situation bringe.
  22. Hallo zusammen, was denkt ihr wie hoch der Anteil der Menschen an der Bevölkerung ist, die allein glücklich sind und keinen Partner brauchen? Gibt es Unterschiede zwischen Frauen und Männern?
  23. Hallo zusammen, ich habe mich im letzten Jahr sehr viel mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und einiges geschafft. Ich bin deutlich lockerer, witziger, schlagfertiger geworden und bin heute in vielen Fällen der "coolste" Typ in der Runde (je nach Runde). Letztens war ich an einem Abend mit ein paar Leuten weg, die ich noch nicht so lange kenne und es war super. Dann war ich zwei Tage später auf einer Party mit Leuten die ich schon lange kenne und insbesondere durch eine Person hat es mich irgendwie getriggert und ich bin in mein altes Ich (Schüchtern, vorsichtig, verkrampft) verfallen. In dem Fall war die Person, die das ausgelöst hat, ein Spezialfall (finde sie schon länger interessant, daher ist das wohl auch noch zusätzlich über Gefühle assoziiert). Aber mich würde allgemein interessieren, ob dieser Effekt oft vorkommt und wie man am besten damit umgeht.
  24. Ganz schön viele Annahmen hier. Was denkt ihr denn, wie groß der Anteil an Menschen in Beziehungen ist, die eine gute Beziehung haben, die ihnen mehr nützt als schadet?
  25. Sehe ich genauso. Ja mit Reflektion und generell mit dem Hinterfragen von gesellschaftlichen Normen. Wenn du dein ganzes Leben von allen erzählt bekommst, dass du eine Beziehung, ein Haus und am besten noch den weißen Lattenzaun brauchst um glücklich zu sein, dann lebst du auch so. Es sei denn, du hinterfragst das ganze mal ordentlich. Aber das trauen sich die meisten Menschen nicht. Meine Idealvorstellung von einer Beziehung ist die zwischen zwei Menschen, die sich nicht brauchen und glücklich sind, sich aber jeden Tag aufs Neue dafür entscheiden, Zeit mit dem anderen zu verbringen.