Hass gegen Frauen

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Ich suche nach dem Ursprung meines Inner Game Problems, weil ich der Meinung bin, dass dies der einzig wahre und richtige Weg für mich ist.

Ein Psychoanalytiker würde dir wahrscheinlich erzählen, dass du dich unbewusst gegen eine manipulative Mutter wehrst.

Als Kind ist man auf die Eltern angewiesen. Und Eltern sind -so wie alle anderen auch- nicht perfekt, sondern haben ihre Schwächen. Sprich: Sie meinen es mit ihren Kindern zwar gut, verbocken aber trotzdem irgendetwas in der Erziehung.

Bei Müttern ist es oft so, dass sie sich emotional an ihre Söhne klammern. Das Kind erlebt die Mutter dann als übermächtig - und fühlt sich möglicherweise auch als erwachsener Mann immernoch ausgeliefert, wenn er es mit Frauen zu tun hat.

Den Hass könnte man dann als eine nützliche Emotion erklären, mit der ein Mann sich gegen die befürchtete Vereinnahmung durch die Frau abgrenzt.

Keine Ahnung, ob man das bei dir auch so sehen kann. Ist auch nicht unbedingt so wichtig. Solche Analysen sind nur als erster Schritt hilfreich. Man guckt sich dabei ja das Problem an. Ne Lösung findet man, indem man sich verändert. Dafür kann der Vorschlag von DeRo mit "The Work" ganz gut sein. Möglicherweise in Kombination mit Meditation.

Wenn ich Dinge mache die ich von ausen bestätigt haben möchte, dann baut sich in mir so ein Druck auf. Ich muss das jetzt erzählen. Aber es will mir nicht gelingen, dass ich es einfach für mich behalte. Der Drang nach Bestätigung ist so stark und ich weiß nicht wie ich dieses Verhalten abstellen kann.

Über Tipps diesbezüglich wäre ich euch auch sehr dankbar.

Wie habt ihr das damals in den Griff bekommen? Einfach zwingen nichts zu sagen J

Ich würds genau andersrummachen. Erlaub dir, Bestätigung zu suchen und auch mal zu sagen, was du sagen willst. Und dann guck, wie es dir damit geht.

Geben kannst du dir die Bestätigung letztendlich nur selbst - und du hast auch einen Teil in dir, der dir diese Bestätigung geben kann. Aber da niemand perfekt ist, ist es völlig normal, auch nach Bestätigung von Außen zu suchen.

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Schonmal darüber nachgedacht das Frauen auch Menschen sind?

Wie wär´s denn einfach wenn du deine Aggressionen Kanalisierst. Ob das eine Sitzung beim terapeuten ist, oder eine Mitgliedschaft im Boxverein bleibt dir überlassen.

Vielleicht schaffst du es ja dann Frauen (Menschen) auch wie Menschen zu behandeln.

Aber wenigstens erkennst du dein Problem, allein dafür kann man schon ein kleines Lob aussprechen.

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Es geht an niemandem spurlos vorbei, ständig Shittests ausgesetzt zu werden. Die Frau ist biologisch in der Lage, sich zu kontrollieren. Wenn wir emotional sind, schlagen wir nicht zu - die biologisch richtige Waffe des Mannes - also dürfen wir Frauen ihre Form von Gewalt - Shittests, Demütigung, Herablassendes Verhalten - nicht nachsehen. Damit ist aber kein friedvolles "Naja wir sind eben nicht füreinander bestimmt" gemeint sondern die Erkenntnis, daß wir nichts Besseres sein müssen, weil wir männlich sind. Wir dürfen

  • Frauen demütigen und herablassend behandeln.
  • unkontrolliert sein.
  • ihnen im Streit Beleidigungen an den Kopf werfen.

Denn wenn die Kontrolliertheit nicht zu Respekt und Sex führt, haben wir nichts zu verlieren und dürfen unsere Wut an der Ursache dieser Wut, der Frau, die uns Shittestet, auslassen. Das hat nichts mit Beta sondern mit Selbstrespekt zu tun.

Ich gehe mit deinem Standpunkt nicht d'accord.

Eine negative Emotion im Hinblick auf eine Situation, wo ich von einer Frau mies behandelt werde (z.B. Shittests, Demütigungen, herablassendes Verhalten) ist eine natürliche und angemessene Reaktion, über die ich erst mal keine Kontrolle habe. Das solche Gefühle in mir entstehen nehme ich wahr und achte sehr genau darauf, was sie mir zu sagen haben. Welche Aktion aus meiner emotionalen Reaktion folgt unterliegt jedoch sehr wohl meiner bewussten Kontrolle und meinem Willen.

An genau diesem Punkt kommt mein Wille ins Spiel, den Frame der Gewaltfreiheit in der zwischenmenschlichen Kommunikation und Beziehung aufrecht zu erhalten. Zur Gewalt gehören aber insbesondere auch die subtileren, psychologischen Formen der emotionalen Gewalt (meist die besondere Spezialität der Frau). Wer diesen Frame verletzt, bekommt von mir dafür die Konsequenz - Nichtkommunikation und Nichtbeziehung, fertig aus. Ich habe besseres mit meinem Leben zu tun als irgendwelche Frauen zu dissen, die meine Aufmerksamkeit nicht wert sind.

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Der Hass verschwindet mit der Einsicht der Überlegenheit....

Nur ist dieser Hass irrational. Du bist NICHT ohnmächtig ! Im gegenteil , du hast die Waffen eines Mannes. Souveränität , Kraft, Stringenz, Kontrolliertheit... und wenn du dir dessen bewusst bist, dann strahlt deine Erscheinung für eine Frau so, wie ein Mädel mit wunderschönen augen, samtiger Haut und einem Geilen Arsch und Titten auf DICH wirkt.

Durch deine männlich fähigkeit dich zu Kontrollieren und Gefühle zu erleben, dich aber nich von ihnen übermannen zu lassen (wie es bei den meisten Frauen so ist) bist du sogar zum Teil überlegen !

In diesem Wissen der Überlegenheit , oder zumindest der Ebenbürtigkeit, löst sich der Hass in Rauch auf.

Klingt super aber irgendwie kann ich das nicht so richtig auf den Praxisalltag ummünzen. Hast du vielleicht ein paar konkrete Beispiele parat in welchen Situationen (z.B. Beruf, Party) sich die beschriebene männliche Überlegenheit vorteilhaft auswirken könnte?

bearbeitet von blakistons fish owl

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Wir dürfen...

Solange Du Dich im Rahmen des Gesetzes bewegst, darfst Du das,

Ob Du selbst dadurch glücklicher wirst ist eine andere Frage.

Jede deiner Handlungen führt zu Reaktionen in Deinem Umfeld.

bearbeitet von Dis-Covery

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Wir dürfen...

Solange Du Dich im Rahmen des Gesetzes bewegst, darfst Du das,

Häusliche Gewalt hat aber nun einmal einen extrem weit gefassten Auslegungsrahmen, so fallen z.B. schon Dinge wie Beleidigungen darunter. Und man erwähne ferner, dass häusliche Gewalt laut polizeilicher Kriminalstatistik fast ausschließlich von Männern ausgeübt wird.

Mann beleidigt Frau = Gewalt. Frau beleidigt Mann = Mann. You get the picture...

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Der Hass verschwindet mit der Einsicht der Überlegenheit....

Nur ist dieser Hass irrational. Du bist NICHT ohnmächtig ! Im gegenteil , du hast die Waffen eines Mannes. Souveränität , Kraft, Stringenz, Kontrolliertheit... und wenn du dir dessen bewusst bist, dann strahlt deine Erscheinung für eine Frau so, wie ein Mädel mit wunderschönen augen, samtiger Haut und einem Geilen Arsch und Titten auf DICH wirkt.

Durch deine männlich fähigkeit dich zu Kontrollieren und Gefühle zu erleben, dich aber nich von ihnen übermannen zu lassen (wie es bei den meisten Frauen so ist) bist du sogar zum Teil überlegen !

In diesem Wissen der Überlegenheit , oder zumindest der Ebenbürtigkeit, löst sich der Hass in Rauch auf.

Klingt super aber irgendwie kann ich das nicht so richtig auf den Praxisalltag ummünzen. Hast du vielleicht ein paar konkrete Beispiele parat in welchen Situationen (z.B. Beruf, Party) sich die beschriebene männliche Überlegenheit vorteilhaft auswirken könnte?

Es gibt Situationen, in denen Du Dich als Frau sehr berührt fühlen kannst, weil irgend etwas vorgefallen ist, was Einschneidendes in der Familie, wo auch immer. Den Mann berührt es auch, anders und eventuell auf eine andere Weise. Nur trifft es Frau direkt ins Herz und das Gefühl geht richtig los. Es muss aber gehandelt werden. Nimm an, es gab einen Autounfall oder so. Wenn der Mann in so einem Moment Ruhe bewahrt und Regelungen trifft, unterstreicht es seine Männlichkeit, vermittelt Ruhe und Zuversicht und trotzdem nimmt er die Frau in die Arme, vermittelt Kraft. Er darf auch Tränen in den Augen haben, darum geht es nicht.

In manchen Situationen kann es umgekehrt kommen, das ist möglich. Dafür stützt man sich. Es ist nur gut zu wissen, dass man sich stützen kann. das da noch einer ist. Falls ich mal etwas nicht regeln kann.

Ich hatte mal einen schweren Migräneanfall, nach Jahren, wo ich von so etwas meine Ruhe hatte. Es war sehr heiß an dem Tag und ich merkte, ich muss zum Arzt, sofort. Meine LTR hat sich sehr gesorgt, kannte mich noch nicht lang und hatte so was noch nie erlebt - ich lag am Tropf und den Blick von ihm vergesse ich nicht.

Dann bekam er den Auftrag von den Sprechstundenhelferinnen, die Medikamente für mich zu besorgen und die Notapotheke hatte nicht alles am Ort und man wollte ihn dort abspeisen. Hat er mir später alles erzählt. Hilfreich waren die überhaupt nicht. Ist nicht da, basta.

Mein Ex hat dann den Typ fast hinter seinem Schalter hervorgeholt und ihm gesagt, da wäre eine Frau, die sich gerade die Seele aus dem Leib kotzt und er sofort diesen Kram braucht. Es wäre ja wohl ein Leichtes für den Mann, mal kurz rumzufragen, wo was zu bekommen sei. Das hat der auch getan und mein Ex kam mit reicher Beute wieder. Genau das hätte ich übrigens umgekehrt auch getan. So stelle ich mir das vor. Mir war es ein Trost zu wissen, er sorgt sich und ich muss mich mal nicht mühen. Ich bin ihm bis heute dafür dankbar und es hat seinen Stern sehr leuchten lassen. Ich war in dem Moment vollkommen hilflos und er für mich da. Ich habe immer gewusst, egal was gerade aktuell bei uns los ist, wenn es brennt, dann hat das Vorrang, da zählt es, aufeinander bauen zu können. Für mich war er mein Held. Waffen eines Mannes...

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Naja, danke dass du mir auf die Frage so ausführlich antwortest aber überzeugen tut mich das nicht. Meine Freundin hat mir in schlimmen Situationen auch schon Medikamente geholt und sich in schlechten Phasen voll für mich eingesetzt oder einen Tee für mich gemacht wenn es mir nicht gut ging. Umgekehrt natürlich genauso, das ist ganz normal in einer LTR und sollte sowohl von Mann als auch Frau erwartet werden können. Wäre ja schlimm wenn Frauen dazu grundsätzlich nicht in der Lage wären weil nur der Mann über diese "Waffe" verfügt.

Dein anderes Beispiel mit dem Autounfall verstehe ich auch nicht wirklich. Wenn also eine Frau einen Unfall hatte (allein), ist sie nicht in der Lage Regelungen eigenständig zu treffen sondern ist starr vor Angst/Unsicherheit? Sorry, da kenne ich aber in der Mehrzahl andere Frauen, die auch in brenzligen Situationen sehr nüchtern Regelungen treffen können, Versicherungen abschließen, Haushaltspläne aufstellen usw.

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Hallo ,

sehr gut beschrieben, Keltica.

Diese Durchsetzungskraft, Kompromisslosigkeit und auch Aggression ist TEIL eines Mannes. Es ist IN uns !

Und dieser ganze "Gender-Mist" die Political Correctness und fehlgeleiteter Feminismus haben vielen Männern eingeredet das sie sich für GENAU das was sie sind schämen müssen. Daher rührt dein Hass.

Wenn man sich für genau das schämen muss was man ist , dann leidet das Selbstbewusstsein. Man hat nur das zu bieten was ja eigentlich "böse" ist. Im grunde ein "Beatisierungsprozess auf Gesellschaftlicher Ebene".

Viele Viele Jahre habe ich selbst so gelebt und mich immer gewundert warum es mit Frauen nicht klappt , warum ich kaum eine finde.

In dem Moment wo ich o.g. verstanden hatte hat sich alles geändert. Mein Nickname ist nicht umsonst gewählt.

Ich habe keinen Hass auf Frauen .. mein Hass richtet sich gegen die Vertreter diese Gender-Drecks in der Gesellschaft.

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Naja, danke dass du mir auf die Frage so ausführlich antwortest aber überzeugen tut mich das nicht. Meine Freundin hat mir in schlimmen Situationen auch schon Medikamente geholt und sich in schlechten Phasen voll für mich eingesetzt oder einen Tee für mich gemacht wenn es mir nicht gut ging. Umgekehrt natürlich genauso, das ist ganz normal in einer LTR und sollte sowohl von Mann als auch Frau erwartet werden können. Wäre ja schlimm wenn Frauen dazu grundsätzlich nicht in der Lage wären weil nur der Mann über diese "Waffe" verfügt.

Dein anderes Beispiel mit dem Autounfall verstehe ich auch nicht wirklich. Wenn also eine Frau einen Unfall hatte (allein), ist sie nicht in der Lage Regelungen eigenständig zu treffen sondern ist starr vor Angst/Unsicherheit? Sorry, da kenne ich aber in der Mehrzahl andere Frauen, die auch in brenzligen Situationen sehr nüchtern Regelungen treffen können, Versicherungen abschließen, Haushaltspläne aufstellen usw.

Ich kann das alles, bestens sogar. Grundsätzlich. Was ich damit sagen will, ich kann es aber nicht immer. Betrachte noch mal die Eigenschaften, die Männern zugeschrieben werden als die "Waffen". Bist Du auf der Suche nach diesen Eigenschaften bei einer Frau, vorrangig? Sicher nicht. Gut, wenn sie die hat, aber, Du bist ein Macher. Bei Frauen ist es anders. Es sind die vorrangigen Eigenschaften, die ich bei einem Mann suche als Frau. Weil ich das zwar alles kann es mich aber innerlich ausblutet. Es kostet mich unfassbar Kraft. Männer blühen hingegen geradezu auf, wenn sie sich so ins Zeug legen. Bei denen steigt die Kraft. Mich lassen andere Dinge innerlich wachsen.

Fast immer habe ich mich im Griff, aber, ich bin auch sehr emotional, ein Segen. Wenn ich in einem bestimmten Moment meinem Gefühl folgen darf und nicht rational sein muss, weil die Situation es erfordert, dann bin ich dankbar. Weil das Rationale mich nicht tröstet, das Weinen aber schon. In der Lage bin ich, ja, aber darum geht es eben hier nicht. Ihr Männer wollt doch "gebraucht" werden, nicht? Ich kann alles tun, aber, ich brauche trotzdem manchmal Hilfe.

Hallo ,

sehr gut beschrieben, Keltica.

Diese Durchsetzungskraft, Kompromisslosigkeit und auch Aggression ist TEIL eines Mannes. Es ist IN uns !

Richtig. Ich habe auch all diese Anteile und kann sie einsetzen und leben, aber, ich fühle mich danach ausgelaugt. Es ist nicht die Natur, die ich leben will. Genau so ist es.

bearbeitet von Keltica
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Weil ich das zwar alles kann es mich aber innerlich ausblutet. Es kostet mich unfassbar Kraft. Männer blühen hingegen geradezu auf, wenn sie sich so ins Zeug legen. Bei denen steigt die Kraft. Mich lassen andere Dinge innerlich wachsen.

Ok, das verstehe ich, ist ein guter Punkt. Andererseits blühe ich auch nicht gerade auf wenn ich meine Steuererkärung machen muss oder Papierkram wegen eines Autounfalls oder Falschparkens ansteht. Ich verstehe dein Argument daher eher so dass Männern deutlich mehr Kraft und Energie für sachliche Projekte, die ihnen Spaß machen (idealerweise der Beruf) zur Verfügung stehen. Ich frage mich allerdings wieso es dann trotzdem so viele erfolgreiche Frauen gibt, müssten die nach deiner Theorie nicht vollkommen entkräftet sein (z.B. Merkel oder v.d. Leyen)?

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Und dieser ganze "Gender-Mist" die Political Correctness und fehlgeleiteter Feminismus haben vielen Männern eingeredet das sie sich für GENAU das was sie sind schämen müssen.

Es liegt doch nicht am Feminismus - töte den Boten nicht. Die treibenden Kräfte der Veränderungen, an die Männer heute zweifelsohne zu leiden haben liegen m.E. tiefer - nämlich in den massiven demografischen und sozioökonomischen Umwälzungen, die durch die fortschreitende Technologisierung vorangetrieben werden. Wenn wir nicht zurück in die Steinzeit fallen wollen bleibt der Menschheit nur die Flucht nach vorne. Bis sich allerdings die Grundsituation der Männer nachhaltig bessert können einige Generationen verstreichen- solange müssen wir uns und unsere männlichen Nachfahren mit einem Überbrückungschauvinismus über Wasser halten.

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Weil ich das zwar alles kann es mich aber innerlich ausblutet. Es kostet mich unfassbar Kraft. Männer blühen hingegen geradezu auf, wenn sie sich so ins Zeug legen. Bei denen steigt die Kraft. Mich lassen andere Dinge innerlich wachsen.

Ok, das verstehe ich, ist ein guter Punkt. Andererseits blühe ich auch nicht gerade auf wenn ich meine Steuererkärung machen muss oder Papierkram wegen eines Autounfalls oder Falschparkens ansteht. Ich verstehe dein Argument daher eher so dass Männern deutlich mehr Kraft und Energie für sachliche Projekte, die ihnen Spaß machen (idealerweise der Beruf) zur Verfügung stehen. Ich frage mich allerdings wieso es dann trotzdem so viele erfolgreiche Frauen gibt, müssten die nach deiner Theorie nicht vollkommen entkräftet sein (z.B. Merkel oder v.d. Leyen)?

Na ja, für den Papierkram war schon immer ich zuständig, auch für das Programmieren irgend welcher Dinge. Das fällt mir alles leicht, es liegt mir nahe. Aber wenn ich einen Platten im Reifen hatte, gleich zweimal in einer Woche *seufz* hab ich meiner LTR assistiert, wenn er den Reifen wieder "geheilt" hat. Ich habe sehr viel gelernt und sollte das auch, was Praktische Dinge angeht. Davon zehre ich heute auch, weil da keiner da ist, um das für mich zu lösen. Kürzlich habe ich nach einem Lack im Regal gesucht und habe die Blicke gespürt. Ich habe wohl besser gewusst, was ich da zu beachten habe als mancher von denen, die da rum lungerten.

Frauen, auch mich, treibt die Kraft an, etwas bewegen zu können, es optimieren zu können, für Ausgleich zu sorgen, Verhältnisse zu verbessern. Es geht um Visionen dabei. Sicher kostet das Kraft aber Du bekommst unsagbar viel zurück auf genau der Ebene, die Dich auch wieder nährt. Du siehst, es bewirkt was. Das ist toll, das ist Erfolg. Die Macht ist eher Mittel zum Zweck als denn das Ziel an sich.

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Moin ,

meine Betonung liegt auf "fehlgeleitet"

Die meisten Männer können einen "gelassenen Chauvinismus" leben. Eine Geisteshaltung in der du dich selbst überlegen fühlst , aber trotzdem weist das du die andere Gruppe (die Frauen) liebst und brauchst.

Der Chauvinismus der auf der Frauen (Feministinnen) Seite entstand, habe ich bisher immer als sehr destruktiv erlebt , unentspannt und auf Konfrontation ausgelegt.

Wenn ich eine Alice Schwartzer reden höre, DANN bekomme ich Aggressionen.

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Klar, ich doch auch. Bei mir ist aber ehrlich gesagt immer noch nicht angekommen worin die viel zitierte Überlegenheit liegen soll. Keltica hat in ihrem letzten Post quasi wieder alles revidiert: Papierkram, PC, Regal lackieren kann sie alles und laugt sie auch nicht aus, im Gegenteil. Bleibt nur noch der Reifenwechsel für den Mann übrig aber daraus jetzt ein Überlegenheitsgefühl zu entwickeln fällt mir wirklich schwer. Ich meine: es ist ja eine super Sache selbstbewusst zu sein und sich überlegen zu fühlen aber irgendwo im Alltag müssen dann doch auch praktisch erlebbare Situationen auftauchen, die diese Überlegenheit bestätigen. Wenn das dann wirklich nur grob handwerkliche Tätigkeiten wie ein Reifenwechsel sind (die für einen Bürohengst wie mich genauso nervend und energieraubend sind), fällt es mir schwer da eine Art Überlegenheitsgefühl aufzubauen.

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Moin ,

ich bekomme das Gefühl das du es nicht verstehen möchtest.

Besonders Keltica hat die ganz konkrete Situationen genannt, ich selbst halte auch ehr die Innere Einstellung für das wichtige. Entweder willst du provozieren, oder - was ich nicht hoffe für dich - du kannst es nicht verstehen. In dem Fall würd ich mir sorgen um Dich machen, da die sogar ein rudimentäres Männlichkeitsgefühl abgeht.

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Gast ImWithNoobs

Keltica redet vom Fels in der Brandung. Ein Mann, der sich eben nicht so leicht erschüttern lässt und ihr emotionalen Halt gibt, wenn sie den braucht.

Stell dir vor wie dir als Frau alles irgendwie auf den Kopf fällt. Job/Uni läuft kacke, Stress mit der besten Freundin, Auto kaputt, Finanzamt will auch wieder Geld etc. Da stehen Fraune eben drauf einen Mann zu haben, der zuversichtlich ist und sie in den Arm nimmt. Dann kann sie ihre Batterien wieder aufladen. Das hat nichts damit zu tun, wer jetzt die Steuererklärung macht, den Müll rausbringt oder nen reifen wechselt.

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Stell dir vor wie dir als Frau alles irgendwie auf den Kopf fällt. Job/Uni läuft kacke, Stress mit der besten Freundin, Auto kaputt, Finanzamt will auch wieder Geld etc. Da stehen Fraune eben drauf einen Mann zu haben, der zuversichtlich ist und sie in den Arm nimmt.

Nicht, dass ich was dagegen habe in einer Beziehung über Alltagssorgen zu reden- aber sowas an und für sich ist nun wirklich nicht der ausschlaggebende Grund, weshalb sich eine Frau einen Mann wünscht. Und ich definiere meine Männlichkeit auch nicht primär darüber, ein verständnisvoller Gesprächspartner zu sein (obwohl ich das auch sein kann).

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Keltica redet vom Fels in der Brandung. Ein Mann, der sich eben nicht so leicht erschüttern lässt und ihr emotionalen Halt gibt, wenn sie den braucht.

Stell dir vor wie dir als Frau alles irgendwie auf den Kopf fällt. Job/Uni läuft kacke, Stress mit der besten Freundin, Auto kaputt, Finanzamt will auch wieder Geld etc. Da stehen Fraune eben drauf einen Mann zu haben, der zuversichtlich ist und sie in den Arm nimmt. Dann kann sie ihre Batterien wieder aufladen. Das hat nichts damit zu tun, wer jetzt die Steuererklärung macht, den Müll rausbringt oder nen reifen wechselt.

Also ganz ehrlich, wir sind hier doch in einem Forum, dass sich besonders mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt? Ich als Frau brauche keinen Fels in der Brandung. Ich möchte dahin kommen, in mir selbst gefestigt zu sein, und das Sicherheitsbedürfnis aus meinem Inneren und meinem Erfahrungsschatz zu schöpfen. Ich habe das Gefühl, dass selbst hier die Männer es gerne sähen, wenn die Frauen von ihnen abhängig sind ein stück weit, von wegen brauchen.... ich will niemanden brauchen, ich will jemanden wollen... weil er ist wie er ist, einzigartig, ein ganz bestimmter Mensch, und dann ist es auch egal, was er für mich tut oder was nicht. Liebe kommt unverdient... also gelassen bleiben!

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Ich habe das Gefühl, dass selbst hier die Männer es gerne sähen, wenn die Frauen von ihnen abhängig sind ein stück weit, von wegen brauchen....

Sorry, aber das ist doch ne 70er-Jahre-Feminismus-Worthülse.

Für ach-so-abhängige und beschützenswerde Luxusweibchen gibt's in meinem Haushalt keinen Platz. Wer ihre Füße unter meinem Tisch hat leistet dazu auch einen wirtschaftlichen Nettobeitrag, sei's nun bezahlte Arbeit oder Haushaltsführung.

bearbeitet von obiman

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Keltica redet vom Fels in der Brandung. Ein Mann, der sich eben nicht so leicht erschüttern lässt und ihr emotionalen Halt gibt, wenn sie den braucht.

Stell dir vor wie dir als Frau alles irgendwie auf den Kopf fällt. Job/Uni läuft kacke, Stress mit der besten Freundin, Auto kaputt, Finanzamt will auch wieder Geld etc. Da stehen Fraune eben drauf einen Mann zu haben, der zuversichtlich ist und sie in den Arm nimmt. Dann kann sie ihre Batterien wieder aufladen. Das hat nichts damit zu tun, wer jetzt die Steuererklärung macht, den Müll rausbringt oder nen reifen wechselt.

Ja das verstehe ich und ist auch von meiner Seite unbestritten. Ursprünglich ging es aber darum als Mann Sebstbewusstsein aus der Überlegenheit gegenüber der Frau zu entwickeln (als Alternative für das vom TE beschriebene Problem). Hier:

Der Hass verschwindet mit der Einsicht der Überlegenheit....

Nur ist dieser Hass irrational. Du bist NICHT ohnmächtig ! Im gegenteil , du hast die Waffen eines Mannes. Souveränität , Kraft, Stringenz, Kontrolliertheit... und wenn du dir dessen bewusst bist, dann strahlt deine Erscheinung für eine Frau so, wie ein Mädel mit wunderschönen augen, samtiger Haut und einem Geilen Arsch und Titten auf DICH wirkt.

Durch deine männlich fähigkeit dich zu Kontrollieren und Gefühle zu erleben, dich aber nich von ihnen übermannen zu lassen (wie es bei den meisten Frauen so ist) bist du sogar zum Teil überlegen !

In diesem Wissen der Überlegenheit , oder zumindest der Ebenbürtigkeit, löst sich der Hass in Rauch auf.

Das klang für mich erstmal sehr gut, wenn auch etwas abstrakt. Auf meine Nachfrage nach konkreten Beispielen im Alltag, in denen diese Überlegenheit deutlich wird und sich auch auszahlt, wurden Situationen/Fähigkeiten gebracht, die letztlich von Frauen ganz genauso erbracht werden können. Souveränität, Kraft, Stringenz, Kontrolliertheit kann von Frauen ebenso eingesetzt werden wenn es die Situation verlangt (Beispiele waren Autounfall und Medikamente für schwer kranke Freundin besorgen). Ich frage mich also: wo ist die TATSÄCHLICHE Überlegenheit?

Selbstbewusstsein sollte sich vielleicht doch aus anderen Quellen speisen (wie z.B. Erfolg, Dinge geleistet bzw. durchgehalten haben usw.) als schlicht aus der Tatsache Mann zu sein. So ein Selbstbewusstsein steht dann nämlich auf sehr wackeligen Füßen wenn man täglich beobachten muss dass es in dieser Gesellschaft überhaupt kein Vorteil ist Mann zu sein, im Gegenteil und daher auch keinerlei Überlegenheit spürt.

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Gast ImWithNoobs

Keltica redet vom Fels in der Brandung. Ein Mann, der sich eben nicht so leicht erschüttern lässt und ihr emotionalen Halt gibt, wenn sie den braucht.

Stell dir vor wie dir als Frau alles irgendwie auf den Kopf fällt. Job/Uni läuft kacke, Stress mit der besten Freundin, Auto kaputt, Finanzamt will auch wieder Geld etc. Da stehen Fraune eben drauf einen Mann zu haben, der zuversichtlich ist und sie in den Arm nimmt. Dann kann sie ihre Batterien wieder aufladen. Das hat nichts damit zu tun, wer jetzt die Steuererklärung macht, den Müll rausbringt oder nen reifen wechselt.

Also ganz ehrlich, wir sind hier doch in einem Forum, dass sich besonders mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt? Ich als Frau brauche keinen Fels in der Brandung. Ich möchte dahin kommen, in mir selbst gefestigt zu sein, und das Sicherheitsbedürfnis aus meinem Inneren und meinem Erfahrungsschatz zu schöpfen. Ich habe das Gefühl, dass selbst hier die Männer es gerne sähen, wenn die Frauen von ihnen abhängig sind ein stück weit, von wegen brauchen.... ich will niemanden brauchen, ich will jemanden wollen... weil er ist wie er ist, einzigartig, ein ganz bestimmter Mensch, und dann ist es auch egal, was er für mich tut oder was nicht. Liebe kommt unverdient... also gelassen bleiben!

Es sagt ja auch niemand, dass du deine Persönlichkeit nicht entwickeln darfst. Aber mit deiner Persönlichkeit kannst du ja nicht verhindern, dass es im Leben auch mal echt beschissen läuft. Und dann willst du doch lieber einen Partner haben, der dich anlächelt und dir sagt, dass das wieder wird, anstatt einer, der mit den Schultern zuckt und sagt "machste nix".

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Keltica redet vom Fels in der Brandung. Ein Mann, der sich eben nicht so leicht erschüttern lässt und ihr emotionalen Halt gibt, wenn sie den braucht.

Stell dir vor wie dir als Frau alles irgendwie auf den Kopf fällt. Job/Uni läuft kacke, Stress mit der besten Freundin, Auto kaputt, Finanzamt will auch wieder Geld etc. Da stehen Fraune eben drauf einen Mann zu haben, der zuversichtlich ist und sie in den Arm nimmt. Dann kann sie ihre Batterien wieder aufladen. Das hat nichts damit zu tun, wer jetzt die Steuererklärung macht, den Müll rausbringt oder nen reifen wechselt.

Also ganz ehrlich, wir sind hier doch in einem Forum, dass sich besonders mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt? Ich als Frau brauche keinen Fels in der Brandung. Ich möchte dahin kommen, in mir selbst gefestigt zu sein, und das Sicherheitsbedürfnis aus meinem Inneren und meinem Erfahrungsschatz zu schöpfen. Ich habe das Gefühl, dass selbst hier die Männer es gerne sähen, wenn die Frauen von ihnen abhängig sind ein stück weit, von wegen brauchen.... ich will niemanden brauchen, ich will jemanden wollen... weil er ist wie er ist, einzigartig, ein ganz bestimmter Mensch, und dann ist es auch egal, was er für mich tut oder was nicht. Liebe kommt unverdient... also gelassen bleiben!

Es sagt ja auch niemand, dass du deine Persönlichkeit nicht entwickeln darfst. Aber mit deiner Persönlichkeit kannst du ja nicht verhindern, dass es im Leben auch mal echt beschissen läuft. Und dann willst du doch lieber einen Partner haben, der dich anlächelt und dir sagt, dass das wieder wird, anstatt einer, der mit den Schultern zuckt und sagt "machste nix".

Natürlich. Aber das ist doch umgekehrt genauso, und nicht typisch männlich oder weiblich. Es gibt unterstützende Frauen und Männer, und es gibt gleichgültige oder eher belastende Frauen und Männer. So was braucht keiner.

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