Anbaggern oder vergewaltigen?

276 Beiträge in diesem Thema

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Wirklich dran aufhalten werden sich hierzulande eh nur gewisse Splittergruppen. Für die großen Medien fehlt auch die Brisanz. Die meisten reiben sich am Japan-Video und an der "Checkliste", welche natürlich nicht ernsthaft von Julien propagiert wurde. Für einen Großteil der Bevölkerung wird allein die Sprachbarriere das Eintauchen in die Materie verhindern, auch der Faktor Zeit spielt da eine Rolle.

Letztlich wird wohl am meisten RSD profitieren, wenn es die Sache aussitzen kann. Bisher kamen weder von Tyler, noch von Julien Reaktionen.

Am verlogensten finde ich jedoch die Reaktion in UK. Da wo, nur der politischen Korrektheit Willen, der Rotherham-Skandal vertuscht werden sollte, tausende minderjährige Mädchen gruppenvergewaltigt wurden, wird sich jetzt über den weißen Julien (Blanc!) echauffiert...

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Am verlogensten finde ich jedoch die Reaktion in UK. Da wo, nur der politischen Korrektheit Willen, der Rotherham-Skandal vertuscht werden sollte, tausende minderjährige Mädchen gruppenvergewaltigt wurden, wird sich jetzt über den weißen Julien (Blanc!) echauffiert...

Der Kern der Aufregung ist glaube ich ganz woanders - die großen Emotionen kommen daher, dass viele (möglicherweise neutrale/AFC-Zuschauer) eben instiniktiv erkennen, was der Erfolg von PU überhaupt über etwas ganz anderes als PU aussagt...

...gleichzeitig braucht man um Dinge wie Rotherham keine Diskussion und schon garkeine Handlung zu erwarten.

Wer sich (absolut) im Recht sieht und diesne Zustand bei sich selbst nicht einmal realisiert - der lügt eben dann auch für das "höhere Ziel". (Und bemerkt das nicht einmal selbst)

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Warum gibt es überhaupt Pickup und soviele Männer, die horrende Summen für diese Seminare bezahlen?

Weil die Digitale Revolution, insbesondere die weltweite Vernetzung über das Internet, die Möglichkeit geschaffen hat, auch Nachfrage weiter rechts im Long Tail profitabel zu bedienen.

Matt Taylor hat also ebenfalls mit Rechtfertigung reagiert und ist folglich ebenfalls durchgefallen.

Der Mann hat halt die richtigen Prioritäten. Lieber mal durch einen Shittest fallen, als einen Job zu riskieren, bei dem man eine Raumsonde auf einem Kometen landen darf.

Zum Kotzen finde ich übrigens nicht den Shitstorm, sondern dass die ESA ihm die Alleinschuld dafür zuzuschieben scheint. Jemanden in so einem Aufzug vor die Kameras treten zu lassen ist kein individueller Fehler, sondern Team- bzw. Organisationsversagen. Von einem Physiker kann man nicht unbedingt erwarten, dass er sich bewusst ist, was er mit so einem Aufzug auslösen wird. (Wer das nicht glaubt, sollte einfach mal über den Campus der nächstgelegenen TU spazieren ;-)) Aber ich kann nicht glauben, dass bei und vor der Aufnahme keine ESA-Menschen mit mehr Erfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit anwesend waren, die ihm davon hätten abraten müssen, so vor die Kameras zu treten.

Was gibt es da zu coachen?

Wer Frauen kennenlernen will, soll sie ansprechen und eskalieren. Was gibt es da zu coachen?

Was darüber hinaus beigebracht wird, ist an den Haaren herbeigezogen und eher der Entwicklung schädlich als fördernd.

Wie kann man nur so beschränkt sein?

Erfahrungen muss man selbst sammeln! Try and error. Da lernt man mehr als bei nem Coaching. Die Leute reden einem ein das man es braucht. Sie verkaufen die Lösung. Man müsse Alpha sein! Das Leute auch glücklicheBeziehungen fühten die nicht alpha sind wird ausgeblendet. Als ob Beziehungen nur auf eine Art funktionieren. Gleich und gleich gesellt sich gern. Such dir eine die so ist wie du dann klappt es auch!

Man muss nicht alle Erfahrungen selber sammeln. Im Gegenteil, es ist grundlegender Bestandteil der menschlichen Natur aus den Erfahrungen anderer zu lernen.

Nebenbei, wie kommst du eigentlich auf die verschrobene Idee, es ginge hier darum, wie man mit einer Frau eine „glückliche Beziehung“ führt?

Beides ist Folge der Liberalisierung des Partnermarktes und der Aufhebung früherer Moralvorstellungen.

Früher wurden alle Damen und Herren eingesammelt und miteinander verheiratet. Karriere ohne Frau konnte man vergessen genauso wie ein Frau ohne Mann gesellschaftlich ausgegrenzt wurde. Eine Scheidung oder eine Affäre hatte selbstverständlich höchst negative Auswirkungen auf den Beruf.

Gott sei Dank, dass ich nicht in diesen Zeiten leben musste.

Heute kann jeder tun und lassen, was er will. Der Partnermarkt ist völlig schrankenlos. Und wie auf jedem Markt, der total dereguliert wird gibt es auf der einen Seite unvorstellbarer Reichtum und auf der anderen Seite bittere Armut.

Und?

Dass es PU und diese Seminare gibt zeigt nur wieviele bereits von dieser Armut betroffen sind und sie als gravierenden Mangel wahrnehmen.

Sie greifen nach jedem Strohhalm und bezahlen diese enormen Summen nur damit ihre Hoffnung nicht stirbt.

Es gibt halt weder ein Recht auf Reichtum, noch ein Recht auf Erfolg beim anderen Geschlecht.

Wenn man ein Problem hat, ist es sinnvoll sich helfen zu lassen um schneller ans Ziel zu kommen.

Trial and Error scheint ja nicht zu funktionieren wenn ein Großteil der männer ihr ganzes Leben "Errort" und nie herausfindet wo das Problem genau liegt da kaum eine Frau dir ein verwertbares Feedback gibt das dir aufzeigt woran es gescheitert hat.

Die Aussage, dass Verführung nur aus ansprechen und eskalieren besteht ist ebenfalls meines Erachtens falsch, da eben auch viele Typen welche diese beiden Bereiche beherrschen in anderen Punkten scheitern und somit verhindern das es jemals zu einer Eskalation kommt. Das was ihr beschreibt hat mit Verführung nichts zu tun. Eskalieren zu können und keine ansprech Angst zu haben sind einfach die Basics.

Einfach zu sagen "ja mach einfach" hilft weniger als jemanden mit konkreten Ratschlägen und Informationen effizienter ans Ziel zu bringen.

Mein Eindruck ist, dass ihr nicht wirklich Ahnung habt worum es bei PU geht und einfach stumpfsinnig rumtrollt. Weshalb ist mir schleierhaft, da ich den Schritt mich in einem gleichnamigen Pick Up Forum anzumelden um dagegen zu wettern nicht nachvollziehen kann für mich. Ist aber zur Zeit auch bisschen in Mode PU zu bashen wenn man keine Ahnung hat.

Die meisten hier kratzen nicht mal an der Oberfläche und meinen das ein mal "Streeten" für ne Stunde vorm Lidl schon einen Verführungskünstler aus ihnen macht.

Meine Likes sind leider aus, aber danke für diesen Beitrag. Es ist einfach jedes Wort davon wahr.

@just insane, "Verführung" im Sinne eines Erzeugens von sexuellem Interesse wo vom ersten Eindruck her Null war, ist weitgehend einen Mythos. Die meisten "attraction switches" sind passiver Natur.

Auch der erste Eindruck ist aber nicht unveränderlich. Genauso, wie es dazu gehört, möglichst viele Frauen anzusprechen und zu lernen, sich möglichst gut zu verkaufen, genauso gehört es dazu, daran zu arbeiten, das attraktivste ‚Produkt‘ aus sich zu machen. Was dazu führen wird, dass die Zahl der Frauen, bei denen vom ersten Eindruck her null sexuelles Interesse vorhanden ist, sinkt.

Woran es vielen Neulingen mangelt ist grundlegende oder erweiterte Sozialkompetenz. Viele sind zu nervös, haben eine schlechte Beobachtungsgabe und schlichtweg keine Meinung zu dem was eine Frau erzählt. Dementsprechend kommt trotz Anwendung von Techniken nicht viel bei herum. So etwas lässt sich aber nicht per eBook lernen, sondern nur durch Beobachtung und Nachahmung.

Und gerade hier kann ein Dating Coach helfen. Weil er als Außenstehender mit Erfahrung erkennt, wo bei jemandem etwas off ist oder welche Fehler er im Umgang mit Frauen macht. Ein Forum und Selbstreflexion helfen da manchmal nicht mehr weiter, nämlich dann, wenn man gar nicht merkt, dass an irgendeiner Stelle etwas falsch sein könnte und sich nur wundert, wieso es einfach nicht klappen mag.

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Ich check echt nicht, was es da um 'ne Werbe-Kampagne soviel zu diskutieren gibt...

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Gast _deleted_

Ja, wurde auch hier schon alles gesagt. Die Schlagzeilen kühlen ohnehin gerade ab und ich halte "Never explain, never complain" für den besten Umgang mit Massenmeinungen. Dazu gehört für mich auch dazu keine große Kampagne zu inszenieren, da dies das Thema immer wieder aufs neue entfacht. Wenn (falls) du dich an Jeffys Eklat erinnerst, das ging auch irgendwann vorbei.

bearbeitet von _deleted_

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Ich bleibe bei meiner Meinung. Er hat Scheisse gebaut und er ist nur ein Mensch wie wir alle. Wir machen alle Fehler.

Ob das jetzt nun bewusst erzwungen wurde durch RSD um Werbung dadurch zu bekommen ist mir egal. Hab mich mit seinen Videos zum Thema InnerGame auseinander gesetzt und die finde ich sehr gut. Seine Tweets kannte ich nicht denke aber das sie richtiger Müll, Dreck sind.

Ihr könnt hier meinetwegen gerne weiter diskutieren, der Thread wird dann eh irgendwann dicht gemacht.

Zum Schluss bleibt nur eins:Jeder bekommt was er verdient,jeder hat seinen eigenen Weg um Frauen zu verführen und sein Leben zu gestalten.

Viel Spaß euch noch!

bearbeitet von House54

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Interessant Debatte, auch hier im Forum.

Ich kenne den Begriff "Pickup Artist" erst seit einem halben Jahr und als ich anfing zu googlen bin ich neben Seiten wie diesen auch auf diverse Medienberichte gestoßen. Leider waren die meisten negativ, und dieser Artikel reiht sich da ein.

Die Kritik kommt dabei immer aus einer gewissen feministischen Ecke und läßt sich einfach mit dem Begriff "Sexismus" umreissen. Das wundert nicht, schade ist aber, dass diese Kritik, die mit jemanden wie diesem Julien von RSD jetzt auch ein personifiziertes Feindbild hat. Zu differenzieren kann man von Zeitungen wie der taz nicht erwarten, deshalb wird das Ganze negativ auf den Ruf von PU zurückfallen.

Ich schreibe jetzt mal was politisch höchst unkorrektes. Wer sich in den Hörsälen der Gender Studies und artverwandten Fächern umsieht und die meisten Sprecherinnen dieser Bewegung sieht, kann sich nicht helfen, persönliche Frustrationen als Motiv für die Kampagnen zu sehen. Viele dieser Frauen sind schlichtweg Männerhasser, die ihren Hass als einen Kampf für die Frauen verkaufen wollen und damit mal flux das gesamte weibliche Geschlecht in Beschlag nehmen. Denn dass diese Frauen selber unter Anmache im Alltag leiden, mag man sich bei deren Äußern kaum vorstellen. Sie leiden wohl eher am Ausbleiben desselben. Komischerweise sieht man selten HB8 oder 9, die darüber klagen, angemacht zu werden, aber viele HB2 oder 3 die sich allgemein über den Alltagssexismus beschweren.

Das Thema ist jetzt schon wieder verschwunden aus den Medien. Viel Auswirkung auf unser Hobby wird es auch nicht haben.

Tatsächlich hatte ich aber neulich eine Begegnung dieser Art beim Streeten. Eine Frau, die ich approached habe (direct, sehr nett mit einem Lächeln und ohne Anzüglichkeiten), fing an mir einen Vortrag zu halten, dass sowas sexistisch sei und ja mal gar nicht ginge. War aber auch das einzige Mal, dass ich so eine Reaktion bekommen habe, die meisten Frauen sind doch nett, wenn man nicht allzu plump vorgeht.

Das Schlimme an den Gender Studies ist, dass ihnen der Ruf des Akademischen und Wissenschaftlichen anhaftet, obwohl es objektiv betrachtet nur als Weltanschauung eingestuft werden kann. Der Grundsatz der Gender Studies, das das Geschlecht eine soziale Konstruktion ist, ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Zahlreiche Experimente in der Vergangenheit sprachen gar eher für das Gegenteil. Und genderpolitische Maßnahmen sorgen bei der Bevölkerung oft sogar für eine Verstärkung traditioneller Rollenverständnisse. In den in dieser Hinsicht viel "weiteren" Ländern Skandinaviens sind die Rollenbilder viel konservativer als im "genderpolitisch hinterhinkenden" Deutschland. Die Vertreter/innen dieser Ideologie sind nicht zahlreich, aber laut und ihre abstrusen Ideen werden von den Medien begierig aufgenommen und weiterverbreitet.

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Das Schlimme an den Gender Studies ist, dass ihnen der Ruf des Akademischen und Wissenschaftlichen anhaftet, obwohl es objektiv betrachtet nur als Weltanschauung eingestuft werden kann. Der Grundsatz der Gender Studies, das das Geschlecht eine soziale Konstruktion ist, ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Zahlreiche Experimente in der Vergangenheit sprachen gar eher für das Gegenteil. Und genderpolitische Maßnahmen sorgen bei der Bevölkerung oft sogar für eine Verstärkung traditioneller Rollenverständnisse. In den in dieser Hinsicht viel "weiteren" Ländern Skandinaviens sind die Rollenbilder viel konservativer als im "genderpolitisch hinterhinkenden" Deutschland. Die Vertreter/innen dieser Ideologie sind nicht zahlreich, aber laut und ihre abstrusen Ideen werden von den Medien begierig aufgenommen und weiterverbreitet.

Das ist hier kein politisches Forum, aber das möchte ich noch loswerden. Gender Studies rangieren wissenschaftlich irgendwo zwischen Astrologie und Bachblütentherapie. Die Grundanahmen sind alle falsch und bislang hat dieser Zweig noch nicht eine belastbare Erkenntnis hervorgebracht. Schön und gut, Spinner gibt es halt überall, aber wenn diese Leute das mit Steuergeldern machen und sich noch anmaßen als "Wissenschaft" direkten Einfluss auf die Politik auszuüben, geht es echt zu weit. Schweden hat übrigens alle Fakultäten geschlossen, bei uns kommen leider jedes Jahr neue dazu. Traurig.

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Ich habe Julien nur so zahm erlebt, als er sein erstes Video hochgeladen hat oder mit den Fischen schwimmen musste. ;-)

Vermutlich wurde der Druck zu groß und da Tyler ihn ungern feuert, musste er eben vor den Medien die Hosen herunterlassen. Sein grenzwertiger Humor hätte auch wirklich nicht sein müssen.

Fraglich, ob die Gegner jetzt Ruhe geben.

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Ganz toll. Volle Kanne auf den größten Feministinnen-Shittest aller Zeiten reingefallen - und das als professioneller PUA.

In meinen Augen gab es 3 Möglichkeiten mit dem Shit(test)storm umzugehen:

a) Ignorieren

b) Sich im Interview auf seinen tiefschwarzen Humor berufen (dann würde der Moderator ihn mit vernichtenden Fragen à la "Wie kann man Witze über ein Thema machen, das viele missbrauchte Frauen in sehr realer Weise trifft???" auseinandernehmen)

c) Im Interview sagen, dass er durch seine frauenfeindlichen Tweets nur das generelle Bild, das die Öffentlichkeit von PU hat, nämlich pure Frauenfeindlichkeit, bestätigen wollte und sich über ebendiese hasserfüllte Einstellung lustig gemacht hat, indem er ihnen gegeben hat, was sie hören/sehen wollten. Zusätzlich noch darüber amüsieren, wie die Medien diese Trivialität aufblähen. Dann am besten noch dazu überleiten, dass die

Frauen unterdrückende Kultur in Staaten wie Saudi-Arabien in den westlichen Medien noch viel präsenter sein sollte und noch in einigen Sätzen über diese wirklich drastische Form von Unterdrückung reden.

b) und c) sind zwar in gewisser Weise auch Rechtfertigung (und Option b) ist, wie oben erwähnt, vollkommen ungeeignet), aber wesentlich besser als zu sagen "Hallo ihr Feministinnen, es tut mir von ganzem Herzen Leid und ich bin ein Vollidiot und vertrage es außerdem nicht, der meistgehasste Mann zu sein, also seit jetzt bitte freundlich zu mir, ja!? Bitte, bitte. Ich habe einen sehr bescheuerten Humor und bin generell total creepy, aber ich will euch versprechen, dass sowas niewieder vorkommt! :cray: "

Option a) ist auch keine gute Lösung, da es nun für Julien auch rechtliche Konsequenzen in Form von Einreiseverboten gibt - er musste sich also zur Wehr setzen, statt sich von den Psychofemen und Mainstreammedien durch eine übertriebene Passivität in eine Opferrolle drängen zu lassen.

Ich hätte letztlich zu Option c) gegriffen.

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Was soll daran verkehrt sein? Er hat sich für diesen Vorfall entschuldigt, er hat sich ja nicht für seinen generellen Output entschuldigt. Ist also alles okay. Den Bekanntheitsgrad haben sie trotzdem gesteigert, egal ob er jetzt "eingeknickt" ist oder wie auch immer. Er hat ja bei CNN sozusagen "feindliches" Terrain betreten und da muss er halt bis zu einem bestimmten Grad nach deren Regeln spielen. Klar ist doch, dass sowas niemanden kalt lässt, wenn die ganze Welt so reagiert und auch Leute denen man Feminismus nicht vorwerfen kann sich dem Mob anschließen.

Zum Thema Gender Studies kann ich dieses Video empfehlen, lief im norwegischen Fernsehen.

bearbeitet von Julien Sorel

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Gender Studies rangieren wissenschaftlich irgendwo zwischen Astrologie und Bachblütentherapie. Die Grundanahmen sind alle falsch und bislang hat dieser Zweig noch nicht eine belastbare Erkenntnis hervorgebracht. Schön und gut, Spinner gibt es halt überall, aber wenn diese Leute das mit Steuergeldern machen und sich noch anmaßen als "Wissenschaft" direkten Einfluss auf die Politik auszuüben, geht es echt zu weit. Schweden hat übrigens alle Fakultäten geschlossen, bei uns kommen leider jedes Jahr neue dazu. Traurig.

traurig ist vielmehr, dass du anderen Leuten auf höchst polemische Weise fehlende Wissenschaftlichkeit vorwirfst und dir dieser Widerspruch gar nicht aufzufallen scheint. Darüber hinaus behauptest du schlicht die Unwahrheit, wenn du sagst, dass Schweden alle GS-Fakultäten geschlossen hat (woher hast du bitte diese Info?). Es gibt nach wie vor zahlreiche. Das kannst du selbst mittels Google überprüfen.

zeed!

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@Zeed: Über Schweden weiß ich nichts, jedoch lässt zumindest Norwegen die staatliche Förderung 2015 auslaufen. In dem von mir geposteten Video finden sich auch wissenschaftliche Beweise dafür, dass es eine Pseudo-Wissenschaft ist.

bearbeitet von Julien Sorel

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Einer meiner Lieblingsschriftsteller ist John Steinbeck. Zählt der auch?

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Mir tut er ja auch ein wenig leid. Aber du kannst mir nicht erzählenen, dass es nicht leute in seinem Umfeld gab, die ihn bei seinen Tweets vor so etwas gewarnt haben. Er wollte nicht hören und jetzt muss er halt fühlen. So ist das nunmal. Und sein CNN Interiew kaufe ich ihm nicht ab. Einfach zu viele Tweets mit zu krassen aussagen. Und die Tinderdinger, wo er mit dem Tod von Verwandten lügt...

Macht echt gar kein gutes Bild

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c) Im Interview sagen, dass er durch seine frauenfeindlichen Tweets nur das generelle Bild, das die Öffentlichkeit von PU hat, nämlich pure Frauenfeindlichkeit, bestätigen wollte und sich über ebendiese hasserfüllte Einstellung lustig gemacht hat, indem er ihnen gegeben hat, was sie hören/sehen wollten. Zusätzlich noch darüber amüsieren, wie die Medien diese Trivialität aufblähen. Dann am besten noch dazu überleiten, dass die

Frauen unterdrückende Kultur in Staaten wie Saudi-Arabien in den westlichen Medien noch viel präsenter sein sollte und noch in einigen Sätzen über diese wirklich drastische Form von Unterdrückung reden.

Ich hätte letztlich zu Option c) gegriffen.

Dann hättest du das Interview nicht überlebt.

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In meinen Augen gab es 3 Möglichkeiten mit dem Shit(test)storm umzugehen:

a) Ignorieren

b) Sich im Interview auf seinen tiefschwarzen Humor berufen (dann würde der Moderator ihn mit vernichtenden Fragen à la "Wie kann man Witze über ein Thema machen, das viele missbrauchte Frauen in sehr realer Weise trifft???" auseinandernehmen)

c) Im Interview sagen, dass er durch seine frauenfeindlichen Tweets nur das generelle Bild, das die Öffentlichkeit von PU hat, nämlich pure Frauenfeindlichkeit, bestätigen wollte und sich über ebendiese hasserfüllte Einstellung lustig gemacht hat, indem er ihnen gegeben hat, was sie hören/sehen wollten. Zusätzlich noch darüber amüsieren, wie die Medien diese Trivialität aufblähen. Dann am besten noch dazu überleiten, dass die

Frauen unterdrückende Kultur in Staaten wie Saudi-Arabien in den westlichen Medien noch viel präsenter sein sollte und noch in einigen Sätzen über diese wirklich drastische Form von Unterdrückung reden.

d) Sich vor dem Interview die Fragen geben lassen bzw. Bedingungen für das Interview setzen. Mit einem Medienprofi die Sache durchspielen und dann souverän aus der Sache rausgehen.

Das T-Shirt - den Produzenten von dem Shit nervt niemand. Die Modelbranche nervt niemand. In Hollywood und Co sind auch nur hübsche Menschen zu sehen, er steht auf schlanke Frauen. Fertig aus.

Die ganzen anderen "out of the context" Sachen hätte ich mit Einspielern aus den Seminaren zerschmettert (es gibt genügend Videos wo er genau das Gegenteil zur Gewalt sagt).

Die Geschichte in Japan - vermutlich übertrieben, sollte aber was ganz anderes zeigen.

Weiterhin würde ich auf die Shitstorm-Starterin hinweisen, auf ihren rasistischen Hintergrund (Black/Yellow Demos und Co) und nochmals darauf hinweisen, dass er, der ja auf schlanke Frauen steht kein Problem mit ihr als Person hat, wieso sollte er es auch.

Den Moderator Chris Cuomo bietet auch genügend Angriffsfläche um einen guten Standpunkt für die Diskussion gleich am Anfang zu schaffen.

Es ist natürlich Schade das sich aktuell sonst niemand öffentlich zu ihm "traut". Das Problem wird nur sein das irgendein AFC irgendwann ihn mal sieht und dann irgendne scheiße passiert.

Und am Ende heißt es wieder das war alles so nicht gewollt.

Drogen-, Menschenhändler, Kriegstreiber und Co haben aktuell einen besseren Standpunkt als er.

Mich wundert es echt das er so "geknickt" sich dort abwatschen lässt.

bearbeitet von TC84

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@TC84: Das ist zwar alles schön und gut, allerdings möchte ich da auf deine eigene Signatur hinweisen. Deine Ausführungen sind leider Wunschdenken. Wie willst du dem Sender die Einspieler und die Agenda aufdrängen? Wenn du nicht irgendwie auch Reue zeigst, kommst du überhaupt nicht in die Lage irgendwie ein Gespräch zu führen. 10 Jahre Erfahrung des Moderators kannst du nicht mit ein wenig Medientraining aufwiegen.

bearbeitet von Julien Sorel

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Ich schreibe jetzt mal was politisch höchst unkorrektes. Wer sich in den Hörsälen der Gender Studies und artverwandten Fächern umsieht und die meisten Sprecherinnen dieser Bewegung sieht, kann sich nicht helfen, persönliche Frustrationen als Motiv für die Kampagnen zu sehen. Viele dieser Frauen sind schlichtweg Männerhasser, die ihren Hass als einen Kampf für die Frauen verkaufen wollen und damit mal flux das gesamte weibliche Geschlecht in Beschlag nehmen. Denn dass diese Frauen selber unter Anmache im Alltag leiden, mag man sich bei deren Äußern kaum vorstellen. Sie leiden wohl eher am Ausbleiben desselben. Komischerweise sieht man selten HB8 oder 9, die darüber klagen, angemacht zu werden, aber viele HB2 oder 3 die sich allgemein über den Alltagssexismus beschweren.

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@TC84: Das ist zwar alles schön und gut, allerdings möchte ich da auf deine eigene Signatur hinweisen. Deine Ausführungen sind leider Wunschdenken. Wie willst du dem Sender die Einspieler und die Agenda aufdrängen? Wenn du nicht irgendwie auch Reue zeigst, kommst du überhaupt nicht in die Lage irgendwie ein Gespräch zu führen. 10 Jahre Erfahrung des Moderators kannst du nicht mit ein wenig Medientraining aufwiegen.

Darum ist es auch Unsinn, mit Mainstreammedien oder Mainstream-Menschen da überhaupt "Diskussionsrunden" oder "Interviews" abzuhalten - das reine Zustimmen und Mitmachen ist schon der Framebruch, da dies nur unter dieser Bedingung überhaupt gestattet wird.

PU funktioniert, das ist das was zählt.

Dafür zahlen die Kunden letztlich - "die Medien" oder "der Mainstream" bzw. der "Alltagsfeminismus" zahlt aber nicht nur nicht, sondern wird auch niemals "vergeben" - das einzige Ergebnis solcher "Interviews" ist es, dass immer mehr nachgedrängt wird, um den Störfaktor der sozialen Ordnung auf unblutigem, aber genau so effektiven Weg zu auszuschalten.

Ein gespräch oder eine Diskussion ist niemals beabsichtigt, es geht um die Wiederherstellung des sozialen Konsens durch Druck.

Selbst bei einer absoluten Totalkapitulation würde er dennoch weiter unter Beobachtung stehen, immer weider mal aufgegriffen und vorgeführt werden, "das war doch der Typ, der damals..." usw. usf. - er hat die Erbsünde begangen, den ultimativen Tabubruch: Das feminine Primat / feminine Imperative auf sozialer Ebene in Frage gestellt.

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Als ein User im Forum beklagt, sobald er sich verliebe, werde er zu einem sensiblen, vorsichtigen, ängstlichen Typen und wolle nun wissen, was dagegen zu tun sei, lautet der Tipp eines anderen Users, mit dem Status Respected Member: "Keep fucking 10 other girls."

Ja, wirklich toll recherchiert!

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