Neuer Lebensabschnitt - Neue Chance?

20 Beiträge in diesem Thema

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Hallo an die PUAs, Cats, (r)AFCs und alle, die sich hier noch so tummeln, ?

ich bin schon seit längerer Zeit interessierter Mitleser in diesem Forum, hatte bislang aber Zweifel, ob ich mit meinem Problem hier richtig bin. Scheinbar gibt es jedoch auch hier einige User, die sich einmal in einer ähnlichen Situation befunden haben oder immer noch befinden. Das hier soll zugleich meine offizielle Vorstellung im Forum sein.

Über mich

Mein Name ist Aiax, ich bin 19 Jahre jung, habe gerade frisch mein Abi gemacht und wohne bei meinen Eltern, werde aber bald für mein Traumstudium in eine andere Stadt ziehen.

Mein Problem und dessen Ursachen

Da die Schule ja jetzt vorbei ist, hatte ich in den letzten Tagen viel Zeit, um über mich, mein Leben und meine Ziele nachzudenken. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich bislang für meine Karriere eigentlich das ideale Fundament geschaffen habe (super Noten, viele Praktika, gute Kontakte zu möglichen späteren Arbeitgebern etc.), sozial gesehen aber ein ziemlich armseliges Würstchen bin.

Bereits als ich im Kindergarten war, äußerten einige den Verdacht, dass ich vielleicht das Asperger-Syndrom habe, doch das wurde vom Arzt nicht bestätigt. Aber auf jeden Fall wies und weise ich einige Symptome auf.

Ich war eigentlich immer ein ruhiges und unauffälliges Kind, wurde aber in der Schule schnell als Streber/Nerd abgestempelt, was wiederum den Weg für jahrelanges und jahrgangsübergreifendes Mobbing ebnete. Außerdem war ich extrem unsportlich und in einer Lebensphase, in der Jungs sich neben der Anzahl der Haare an ihrem Sack vor allem über ihr Talent beim Fußball definieren, ist das dem allgemeinen Ansehen alles andere als zuträglich.

 Ich war das typische „Opfer“ und habe auf die ganzen Anfeindungen reagiert, indem ich mich extrem zurückzog und nur noch aus dem Hause ging, wenn es absolut notwendig war. Frustessen (v.a. Süßigkeiten), Fast Food und Bewegungsmangel haben mäßiges Übergewicht, unterentwickelte Muskulatur, fiese Akne, strohiges und brüchiges Haupthaar sowie allgemeine und andauernde schlechte Laune verursacht. Wie reizvoll so ein Typ für junge Mädels ist, könnt ihr euch sicher vorstellen. ?

Was mich diesbezüglich auch etwas geprägt hat, ist folgendes Vorkommnis: Immer wenn ein Mädchen aus meiner Klasse irgendetwas verbockt/eine Wette verloren hatte etc., musste diejenige als Strafe so tun, als wäre sie meine Freundin. War furchtbar lustig für alle, außer für mich. Natürlich waren diese Aktionen infantil und bewusst verletzend, aber die klare Botschaft dahinter war: Es ist eine Strafe, mit dir zusammen zu sein; manchmal frage ich mich, ob da nicht etwas dran ist.

Noch viel entscheidender ist aber, dass ich durch meine Zurückgezogenheit eine wichtige Phase meiner Sozialisation verpasst habe und somit extrem ungeübt in sozialen Situationen bin, in dieser Zeit kein positives Selbstbild aufgebaut und durch fehlende Bestätigung von außen normales Sozialverhalten nicht richtig erlernt habe. Bis vor 2 Jahren hätte ich meine Sozialkompetenz mit 0/100 Punkten bewertet, doch das hat sich glücklicherweise etwas gebessert, in meiner Stufe sind alle volljährig und viel gechillter und freundlicher als noch vor ein paar Jahren, sodass ich mit den meisten mittlerweile ganz normale Konversationen führen kann und durchaus auch (sporadisch) außerschulischen Kontakt mit ihnen pflege. Nichtsdestotrotz hat das oben geschilderte gewisse Spuren in meiner Psyche hinterlassen: Ich wirke in sozialen Situationen privater Natur oft unbeholfen, ich gehe in Gruppen sehr schnell unter bzw. finde überhaupt keinen Anschluss, viele Leute behandeln mich „von oben herab“ (so, als ob ich ein Idiot wäre), habe nur einen kleinen festen SC und bin ungeküsste Jungfrau.

Letzteres will ich jedoch erstmal ganz hintenanstellen, obwohl PU sich eigentlich mit der „Verführung“ beschäftigt. Hab jedoch spitzgekriegt, dass es dabei vor allem darum geht, sein Leben in den Griff zu kriegen, es nach eigenen Maßstäben zu gestalten, sein eigener Gott zu sein. Haargenau das ist es, was ich will und was ich bisher schmerzlich vermisst habe. Zugegeben, es ist schon etwas frustrierend, als gesunder junger Mann kein Sexual- und Liebesleben zu haben, aber mein ziemlich beknacktes Sozialleben wurmt mich momentan viel mehr und ich will daran erstmal etwas ändern. Es würde wohl keinen Sinn machen, bei leerem Tank den Motor zu starten.

Trotz meiner sozialen Defizite würde ich mich als guten Rhetoriker bezeichnen, das wird mir auch öfters von Außenstehenden bestätigt. Allerdings kann ich aus irgendeinem Grund nur in „professionellen“ Situationen meine Fähigkeiten abrufen: Ich habe schon Veranstaltungen mit mehreren hundert Gästen mitorganisiert sowie moderiert (wurde für meine Performance sehr gelobt) und sogar kurzzeitig Theater gespielt. Dabei habe ich mich immer wie ein Fisch im Wasser gefühlt, doch wenn ich neu in einer größeren Gruppe bin, kriege ich oft keinen Ton heraus bzw. wenn ich mit einem Mädchen rede, das mir gefällt, werde ich schnell rot und vermeide Augenkontakt. Das klingt alles andere als logisch, entspricht aber leider der Wahrheit und ist die absolute Antithese vom berühmten Alphamann-Verhalten.

 Fazit: Ich habe absolut keinen Bock, unter diesen Umständen weiterzuleben und weiterhin als menschlicher Fußabtreter zu fungieren. Ich will nicht länger der Typ sein, den man wegen seiner Leistung bewundert, ihn als Mensch aber verachtet, weil er ja „kein Leben“ hat/ein „komischer Typ“ ist. Ich möchte weder Partyhengst noch Player werden (könnte ich wahrscheinlich sowieso nicht), sondern einfach ein stinknormales, für mich angenehmes Leben mit Erfolg im Beruf, großem Freundeskreis, entspanntem Verhältnis zu anderen Menschen, Hobbies und erfülltem Liebesleben führen.

Meine Lösungsansätze

-          Kraft- und Ausdauersport sowie ausgewogene Ernährung mit Schwerpunkt auf Proteinversorgung, viel an die frische Luft gehen.

Ergebnis: Akne komplett verschwunden, Haare beginnen zu glänzen und sind geschmeidig geworden. „Durchtrainiert“ bin ich noch lange nicht, aber Kreuz und Brust sind breiter geworden, mein Bauch flach. Alte T-Shirts spannen an Schultern und Oberarmen, viele Hosen sind mittlerweile zu groß. Hoffe, bis Semesterbeginn ein sichtbares Sixpack zu haben. Sehe wohl ganz passabel aus, hin und wieder schauen Frauen mir auf der Straße hinterher. Außerdem bin ich besser drauf und fühle mich wacher, kraftvoller.

-          Versuch, mehr Kontakt zu Mitschülern aufzunehmen, gelegentliche Partybesuche.

Ergebnis: Eher schlecht als recht. Es fällt mir verdammt schwer, meine Komfortzone zu verlassen. Außerdem haftet mir nach wie vor ein ziemlich negatives Image an; das loszuwerden ist in der kurzen Zeit, in der ich noch hier bin, unmöglich.

 

Meine Studienzeit, einen neuen Lebensabschnitt, möchte ich deshalb für einen „Neustart“ nutzen. Folgende Dinge habe ich geplant bzw. könnte mir vorstellen, sie zu tun:

-           Eine Sportart ausüben (Hochschulsport bietet sich an). Hätte da an sowas wie Kickboxen gedacht, Kampfsportler haben mir schon immer imponiert und ich möchte nicht mehr so wehrlos wie früher sein. Ist wohl auch ziemlich gut für die allgemeine Fitness.

-          Auslandssemester einlegen und wenn es sich ergibt, evtl. eine Promotion im Ausland

-          Engagement in meiner Fachschaft oder ein Ehrenamt im Tierschutz

-          Möglichkeiten für Zusatzqualifikationen sozialer Natur (Rhetorikkurse etc.) wahrnehmen

Das fällt alles in die Kategorie "Schocktherapie" und ich bin mir nicht sicher, ob ich mich damit nicht überfordern würde und im "neuen Leben" dann die gleichen Probleme wie im alten hätte.

 

Puh, ist ja eher eine Autobiografie als eine Problemschilderung geworden. Außerdem habe ich mich hier ziemlich ausgekotzt. Ich bedanke mich schon mal bei allen, die trotzdem die Nerven hatten, es bis zum Ende zu lesen. Die meisten von euch sind sicher auf einem viel höheren sozialen Niveau als ich, aber mich würde trotzdem eure Einschätzung meiner Situation interessieren bzw. was ihr mir raten würdet, um meine Ziele zu erreichen.  

Danke für eure Antworten ☺️

Aiax

 

 

 

 

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Hey, 

erstmal Respekt für das was du bisher geschafft hast! 

Ich denke auch, bei dir kommt es vorrangig erstmal darauf an dein Leben zu ändern, mit dir selbst ins reine zu kommen. Das mit den Frauen kommt dann von selbst. 

Ich habe mich damals in einer ähnlichen Lage befunden, nicht so krass wie bei dir, aber ich kann dich durchaus verstehen. 

Das wichtigste für dich wird sein so schnell wie möglich in die neue Stadt zu kommen, denn da wird sich deine Komfortzone sowieso verändern. Du wirst neue Leute kennenlernen, evtl ziehst du ja auch in eine WG, in der du optimal dein soziales Niveau steigern kannst. 

Sport ist immer gut, wenn du Bock auf Kickboxen hast, dann mache das. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass du dir auf keinen Fall zu viel aufeinmal "zumuten" solltest. Fange langsam an und steigere dich immer weiter mit deinen sozialen Aktivitäten, setze dir Ziele die es zu erreichen gilt und die du auch erreichst! Die Ziele zu erreichen, sei es persönliche oder karrieretechnische Ziele, ist enorm wichtig, denn damit steigerst du dein Selbstvertrauen und das sorgt dafür das du auch in für dich unangenehmen Situationen cooler und ruhiger bleibst, denn du weißt was du kannst. 

Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg und bin guter Dinge das du es schaffst! 

LG

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Kurz und knapp. Mach dir keinen Kopf über die Schulzeit. Da gehen viele Menschen unter, weil viele Kinder durch Mobbing ect. ihre Unsicherheit und Defizite verstecken. Lass dich von sowas jetzt nicht mehr einlullen.

Du beginnst bald einen komplett neuen Lebensabschnitt. Neue Stadt, neue Menschen, andere Situationen. Besonders beim Studium findest du reifere Menschen, die dich nehmen und schätzen wie du bist. Sei froh gute Noten zu haben und dass du einen guten Weg einschlagen kannst und erfolgreich werden kannst in den Dingen, die du tust. Soziale Kompetenz entwickelt sich. An der Uni werden auch Leute auf dich zugehen und du wirst schon Anschluss finden. 

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Aiax,

den ersten und wichtigsten Schritt hast du bereits gemacht, in dem du hier reingeschrieben hast, die Problematik erkannt hast und dir auch schon konkrete Lösungen überlegt hast. Du hast bereits gemerkt, dass man durch Anpassung der Ernährung und Sport treiben seinen Körper verändern kann - und so geht das das auch mit allen anderen Lebensbereichen. Du musst es nur wollen und dafür bereit sein, mit Disziplin an dir zu arbeiten - dann wirst du deine Ziele erreichen!! Nur nicht aufgeben, immer weitermachen, auch wenn es manchmal hart ist.

Du bist hier überhaupt nicht falsch. Für mich bedeutet PickUp als Person so zu wachsen, dass du dir selbst folgst und mit dir voll zufrieden bist. Denn dann liebst du dich selbst, bist innerlich frei und genau das wirkt dann anziehend auf andere Menschen ;)

"Engagement in meiner Fachschaft oder ein Ehrenamt im Tierschutz"

Halte ich für eine sehr gute Idee, v.a. in der Fachschaft. Nimm deinen Mut zusammen und übernehme immer mehr Verantwortung. Damit zeigst du den anderen deine Fähigkeiten, bekommst Respekt, was dir selber auch viel Selbstvertrauen geben wird.

Aiax, alles ist möglich. Du kannst alles erreichen, du musst nur einfach an dich glauben und weiter so an dir arbeiten.

Ich wünsche dir alles Gute!

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Egal was mal passiert ist, es spielt heute keine Rolle mehr. Sowieso nicht das was Andere sagen oder denken. Viel wichtiger ist für dich, dass du hinter allem stehst was du denkst oder tuest. Wenn du mal rot wirst, dann werde nicht unruhig im Kopf, es ist anscheinend eine ganz normale Reaktion bei dir. Es wird eher zum Problem, wenn du drauß eines machst, du solltest nicht aus deiner Rolle fallen. Und das irgendwas schief laufen wird bzw. nicht gerade so wie du willst, kann dir jeder versprechen, am Anfang wird das passieren, vielleicht sogar viel viel häufiger. Das Ding ist nunmal, du kannst es nicht wirklich ändern, du kannst nur dein bestes geben und wenn das nicht reicht, dann ist das gar kein Problem, da draußen laufen Millionen andere Gelegenheiten rum. Und zu behaupten das du dein "Image" nicht sofort loswerden kannst ist reine Kopfsache, natürlich kannst du das, du musst dir nur selbst mal die Augen öffnen. Dazu gehört halt auch jedes mal die Frau anzusprechen, selbst wenn du zur Tomate anläufst und wegen stottender Stimme kaum ein Satz rausbekommst, bist du merkst, dass es gar nicht so schlimm ist mit einer fremden Person zu sprechen oder sogar ein Korb zu bekommen. Es ist nunmal Kopfsache und je früher du das einsiehst, desto früher wirst du zufrieden mit dir sein und allem was passieren wird, dazu musst du deine Persönlichkeit nichtmal ändern, du musst dann nur noch lernen wie man Frauen führt.

bearbeitet von Preselect

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Hey Leute,

danke erstmal für eure ermutigenden Antworten. Ich bin mittlerweile ganz guter Dinge, dass ich das gebacken kriege. Ich hatte den Beitrag schon vor einer Weile verfasst und nur noch mal leicht aktualisiert, bevor ich den Thread erstellt habe.

Jetzt, wo es auf das Ende/den Abschied zugeht, haben eigentlich alle im Jahrgang ihre kleineren und größeren Differenzen ad acta gelegt. Meine persönliche Katharsis war ja die Umarmung mit demjenigen, der mich damals am meisten gequält hat. Er hat sich sogar bei mir entschuldigt.

Am 11.6.2016 um 16:32 schrieb tom_sc:

 Du musst es nur wollen und dafür bereit sein, mit Disziplin an dir zu arbeiten - dann wirst du deine Ziele erreichen!! Nur nicht aufgeben, immer weitermachen, auch wenn es manchmal hart ist.

Ich will es und ich bin dafür bereit.

Am 11.6.2016 um 00:46 schrieb Preselect:

Egal was mal passiert ist, es spielt heute keine Rolle mehr. Sowieso nicht das was Andere sagen oder denken. Viel wichtiger ist für dich, dass du hinter allem stehst was du denkst oder tuest. Wenn du mal rot wirst, dann werde nicht unruhig im Kopf, es ist anscheinend eine ganz normale Reaktion bei dir. Es wird eher zum Problem, wenn du drauß eines machst, du solltest nicht aus deiner Rolle fallen. Und das irgendwas schief laufen wird bzw. nicht gerade so wie du willst, kann dir jeder versprechen, am Anfang wird das passieren, vielleicht sogar viel viel häufiger. Das Ding ist nunmal, du kannst es nicht wirklich ändern, du kannst nur dein bestes geben und wenn das nicht reicht, dann ist das gar kein Problem, da draußen laufen Millionen andere Gelegenheiten rum. Und zu behaupten das du dein "Image" nicht sofort loswerden kannst ist reine Kopfsache, natürlich kannst du das, du musst dir nur selbst mal die Augen öffnen. Dazu gehört halt auch jedes mal die Frau anzusprechen, selbst wenn du zur Tomate anläufst und wegen stottender Stimme kaum ein Satz rausbekommst, bist du merkst, dass es gar nicht so schlimm ist mit einer fremden Person zu sprechen oder sogar ein Korb zu bekommen. Es ist nunmal Kopfsache und je früher du das einsiehst, desto früher wirst du zufrieden mit dir sein und allem was passieren wird, dazu musst du deine Persönlichkeit nichtmal ändern, du musst dann nur noch lernen wie man Frauen führt.

Ich muss wohl noch ziemlich an meinem IG/meinem Selbstbild feilen.

Seit einiger Zeit analysiere ich hin und wieder mein Kommunikationsverhalten. Mir ist aufgefallen, dass ich außerhalb meines kleinen Freundeskreises meist ultra-seriös rüberkomme und dass sich andere kaum trauen, mit mir über private oder lustige Themen zu sprechen. Ich muss viel lockerer werden. Langweiler sind nirgendwo gern gesehen.

Das Beste wird es wohl sein, mir in meiner neuen Heimat erstmal ein neues soziales Umfeld aufzubauen, mein IG in den Griff zu kriegen und dann das Bootcamp durchzuziehen. Wenn es was Neues gibt, kann ich mich ja mal wieder melden :)

MfG

Aiax

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Du machst das absolut richtig. Deine Ziele sind 100% sinnvoll um deine Situation zu verbessern. Und: Du kannst dich sehr gut ausdrücken und bist sehr reflektiert.

Manche in deiner Situation glauben, dass der mangelnde Erfolg bei Frauen an falschen Openern oder so liegt. Deine Selbstanalyse ist dagegen schonungslos und ehrlich.

Eigentlich kann ich dir nur raten, das was du dir vorgenommen hast, auch konsequent durchzuziehen. Alles davon ist richtig und zielführend.

Solltest du trotzdem feststecken und nicht aus deiner Comfortzone kommen, zieh auch eine Therapie in Betracht. Du hast viel demütigendes erlebt, und nicht immer kann man sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf ziehen.

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Gast DNG

Immer wieder die comfort zone pushen, macht viel Spaß und du entwickelst dich. In der Mensa einfach zu immer wieder neuen Leuten setzen

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Das was du ansprichst kenne ich, hab ich manchmal auch. Ich komme ultra seriöus rüber, aber verliere dabei den Hang zum Flirt etwas. Trau dich einfach mal irgendwas spontanes/lustiges zu sagen oder eben deine eigene persönliche Meinung, selbst wenn du am Anfang noch denkst, dass es nicht wirklich gut angekommen würde, mit der Zeit lernst du was gut und schlecht ankommt. LÄCHELN, eins der wichtigsten Dinge, aber nicht einfachso stur 20 Sekunden und total gespielt, sondern eben um freundlich/höflich zu sein und passender zur Situation (!) und natürlich um Interesse anzudeuten (bitte übertreibs dabei nicht), kannst du zur Begrüßung machen, um deine Negs oder Witze etwas lockerer zu präsentieren oder über irgendne Geschichte von dir oder dem HB. Lächeln lockert die Stimmungen meistens extrem, es muss aber auch ein echtes Lächeln sein, erkennst du an den Augen. Ansonsten vielleicht noch an deiner Tonlage arbeiten, versuch nicht so ne monotone Stimme zu haben. Außerdem deine Gesichtsausdrücke bzw Mimik, wenn du ihr direkt in die Augen starrst und dabei keine Mine verziehst, kommst du rüber wie ein Mafiaboss, genau das gleiche wenn du redest und dabei eigentlich nur den Mund bewegst. Versuch in Gesprächen auch dein Gesagtes etwas mit Gesichtsausdrücken zu unterstreichen, kombiniere das einfach mit deiner Tonlage (auch hier bitte nicht übertreiben), wenn du locker bist, machst du sowas normalerweise automatisch, aber du kannst es auch etwas üben und dadurch kommst du viel lebendiger rüber und nicht mehr so seriös.

bearbeitet von Preselect
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vor 21 Stunden schrieb Preselect:

Das was du ansprichst kenne ich, hab ich manchmal auch. Ich komme ultra seriöus rüber, aber verliere dabei den Hang zum Flirt etwas. Trau dich einfach mal irgendwas spontanes/lustiges zu sagen oder eben deine eigene persönliche Meinung, selbst wenn du am Anfang noch denkst, dass es nicht wirklich gut angekommen würde, mit der Zeit lernst du was gut und schlecht ankommt. LÄCHELN, eins der wichtigsten Dinge, aber nicht einfachso stur 20 Sekunden und total gespielt, sondern eben um freundlich/höflich zu sein und passender zur Situation (!) und natürlich um Interesse anzudeuten (bitte übertreibs dabei nicht), kannst du zur Begrüßung machen, um deine Negs oder Witze etwas lockerer zu präsentieren oder über irgendne Geschichte von dir oder dem HB. Lächeln lockert die Stimmungen meistens extrem, es muss aber auch ein echtes Lächeln sein, erkennst du an den Augen. Ansonsten vielleicht noch an deiner Tonlage arbeiten, versuch nicht so ne monotone Stimme zu haben. Außerdem deine Gesichtsausdrücke bzw Mimik, wenn du ihr direkt in die Augen starrst und dabei keine Mine verziehst, kommst du rüber wie ein Mafiaboss, genau das gleiche wenn du redest und dabei eigentlich nur den Mund bewegst. Versuch in Gesprächen auch dein Gesagtes etwas mit Gesichtsausdrücken zu unterstreichen, kombiniere das einfach mit deiner Tonlage (auch hier bitte nicht übertreiben), wenn du locker bist, machst du sowas normalerweise automatisch, aber du kannst es auch etwas üben und dadurch kommst du viel lebendiger rüber und nicht mehr so seriös.

Kann schon sein, dass das vor allem an meiner Mimik und am Tonfall liegt. Da hilft wohl nur rausgehen und üben, evtl. auch vor dem Spiegel. Ich kenne das noch vom Theater, sollte mir also nicht allzu schwer fallen, daran zu feilen.

 

Am 13.6.2016 um 14:48 schrieb Davian:

Du machst das absolut richtig. Deine Ziele sind 100% sinnvoll um deine Situation zu verbessern. Und: Du kannst dich sehr gut ausdrücken und bist sehr reflektiert.

Manche in deiner Situation glauben, dass der mangelnde Erfolg bei Frauen an falschen Openern oder so liegt. Deine Selbstanalyse ist dagegen schonungslos und ehrlich.

Eigentlich kann ich dir nur raten, das was du dir vorgenommen hast, auch konsequent durchzuziehen. Alles davon ist richtig und zielführend.

Solltest du trotzdem feststecken und nicht aus deiner Comfortzone kommen, zieh auch eine Therapie in Betracht. Du hast viel demütigendes erlebt, und nicht immer kann man sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf ziehen.

Hey Davian, danke für dein Feedback!

Ich glaube aber nicht, dass eine Therapie irgendetwas auszurichten vermag, was ich nicht auch selbst erreichen könnte. Ernsthafte psychische Störungen habe ich sicherlich nicht.  Psychotherapeuten können nur vermuten, wie ich ticke, können meinen SC nicht erweitern und 90% von dem, was die mir erzählen würden, findet sich sicher auch im IG-Forenbereich. Ich hingegen kenne jede noch so feine Nuance meiner Persönlichkeit und bin daher eigentlich der ideale Therapeut für mich selbst.

 

Am 14.6.2016 um 13:38 schrieb DNG:

Immer wieder die comfort zone pushen, macht viel Spaß und du entwickelst dich. 

Damit habe ich angefangen, auch wenn es oft nicht ganz einfach für mich ist, weil ich meine Comfort Zone beinahe ein Jahrzehnt lang gehegt und gepflegt habe.

Normalerweise hasse ich Situationen, in denen ich mit anderen in Konkurrenz treten muss, wie die Pest, da ich mich oft unterlegen fühle. Habe mich kürzlich auf einen relativ begehrten Ausbildungsplatz beworben, für den meistens auch das Abitur verlangt wird. Nicht um ihn auch zu kriegen, ich will ja studieren, sondern um einmal ein Assessment Center mitzumachen. Daher hatte ich mich auf die Gespräche etwas vorbereitet (= ein paar Standardformulierungen bereitgelegt) und wollte mich von meiner besten Seite zeigen... 

Es fing damit an, dass ich zum AC eingeladen wurde und ich auf dem Weg dorthin im Auto mit Entsetzen feststellen musste, dass ich meinen Personalausweis, den ich mitbringen sollte, sowie Führerschein vergessen hatte, doch es war zu spät, um nochmal umzukehren. Da traten dann bereits die ersten Schweißperlen auf meine Stirn, weil ich es nicht ausstehen kann, wenn nicht alles reibungslos und nach Plan abläuft. Ich legte mir also ein paar Ausreden und Entschuldigungen zurecht, fuhr auf den Parkplatz und betrat das Firmengelände mit klopfendem Herzen. Selbiges machte jedoch einen Aussetzer, als ich die wunderschöne HB 8 am Empfang sah, der ich jetzt irgendwie verklickern musste, dass ich wirklich der geladene Bewerber und kein von der Konkurrenz beauftragter Industriespion war. Ihr wisst ja, wie ich mich gegenüber attraktiven HBs verhalte (Rot werden, Schwitzen, auf den Boden starren. je größer die Zahl hinter dem HB, desto stärker meine Reaktion). Und dann gleich so eine Situation... 

Hört sich bestimmt wie Kinderkram an, aber für meine Verhältnisse ist sowas extrem. Ich mobilisierte meinen ganzen kläglich entwickelten Charme, der dann überraschenderweise auch gewirkt hat. Vielleicht hatte sie auch nur Mitleid mit mir. Jedenfalls ließ sie mich dann rein. Die anderen Bewerber waren schon da, saßen unmotiviert herum und schwiegen sich an. Im Raum herrschte emotional eine eiskalte Atmosphäre. Ich kam mit einem Lächeln und aufrechter Körperhaltung in den Raum und habe eine Smalltalk-Runde eröffnet, was die Situation merklich entspannt hat. Total untypisches Verhalten für mich, aber aus den Reaktionen der anderen kann ich ableiten, dass sie mich ganz sympathisch fanden. Ein himmelweiter Unterschied zu den Reaktionen der Leute auf meiner Schule auf mich und meine Art.

Im AC an sich wurden wenige fachliche Fragen gestellt (auf diese hatte ich mich vorbereitet), sondern viele zu unserer Person und Persönlichkeit. Ich musste also improvisieren, was mir ganz gut gelungen ist. Einige Bewerber waren sehr gut qualifiziert, hielten sich aber für besser als der Rest und ließen dies auch ziemlich durchblicken, was sie für die HRM-Leute wohl sehr unsympathisch gemacht hat. Andere wiederum wussten nicht recht, was sie eigentlich machen wollten, hatten schon mehrere Sachen abgebrochen und ließen weder Ehrgeiz noch Begeisterung durchblicken. Und dann gab es noch mich :D

Ich bin genau so rübergekommen, wie ich eigentlich auch im wirklichen Leben bin, was viele Menschen aber nicht glauben, weil ich es eben oft nicht rüberbringen kann, doch diesmal schon. Ich habe meine fachliche Kompetenz nicht unter den Scheffel gestellt, mich aber nicht überheblich, sondern als aufgeschlossene, vielseitig interessierte Persönlichkeit präsentiert und sowohl Interviewer als auch meine Mitbewerber zum Lachen gebracht. 

Vor ein paar Tagen kam dann der Anruf:"Herzlichen Glückwunsch, sie haben den Job! Nicht nur ihre Qualifikationen, sondern vor allem ihr Auftreten haben uns begeistert." Ich fand es richtig schade, dass ich das Angebot ablehnen musste, vor allem, weil ich nicht mit der Einstellung dorthin gegangen bin, dass ich unbedingt diesen Ausbildungsplatz kriegen will. Der Personaler war auch ziemlich enttäuscht, meinte aber, ich solle mich nach meinem Studium mal wieder bei ihm melden.

Daraus habe ich gelernt: 1. dass andere Menschen auf mich durchaus positiv reagieren können.

                                                2. dass ich unbedingt mit dem BC oder direkt Streetgame anfangen muss, wenn ich hier weg bin.

Die oben beschriebene Reaktion auf HBs entzieht einer unbefangenen und verspielten Kommunikation ("Flirten", C&F) jeglichen Nährboden. Nur durch Übung, also Gespräche mit HBs, werde ich das abstellen können. 

Leider wohne ich in einem kleinen Dorf in einer ruralen Region in Ostdeutschland. Das Durchschnittsalter der Frauen beträgt hier grob geschätzt 75 Jahre. Mit denen kann man sich zwar super über das Wetter unterhalten oder über die Nachbarn lästern, aber das ersetzt nicht die Kommunikation mit einer HB in ungefähr meinem Alter. Ab August/September bin ich hier aber raus, wohne dann in einer Studentenstadt, in der es genug willige Opfer für meine sozialen Experimente geben sollte.

Vielleicht als Vorbereitung darauf: Wenn ein kleiner Mann (ca. 170 cm) eine HB mit einem direkten Opener (ein indirekter würde bei mir nicht authentisch wirken) anspricht und ihr signalisiert, dass er sie scharf findet, reagiert sie tendenziell positiv oder negativ?

Mit positiver Reaktion meine ich nicht unbedingt einen Number Close, sondern dass sie sich allgemein auf ein Gespräch einlässt und bei Desinteresse nicht sofort durchblicken lässt, dass sie von einem angewidert ist. 

MfG

Aiax

 

bearbeitet von Aiax

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Glückwunsch zu deinem ersten Ausflug ausserhalb der Comfortzone. Geht doch. Du kriegst sogar einen Job, den du gar nicht willst. 

Mach dich aber darauf gefasst, dass du auch unangenehme Dinge erleben wirst, vor allem auch dann, wenn es wirklich ans Approachen geht. Du wirst auch Ablehnung erfahren, manchmal auch auf sehr unschöne Art und Weise. Mit Streetgame anzufangen ist mutig, aber das ist die beste Schule. Du lernst, deine AA zu überwinden und Körbe schnell wegzustecken.

Meiner Erfahrung nach sind die meisten Reaktionen auf direct Approaches im Streetgame positiv. Es wäre auch seltsam wenn nicht, denn immerhin bist du mutig und sagst den Babes ja was nettes. Die meisten sind schon erfreut, wenn ihnen ein fremder Mann sagt, dass er sie positiv bemerkt hat. Allerdings ist Streetgame wirklich Number's Game, d.h. aus den wenigsten Approaches ergibt sich was. "Danke, das ist nett, aber ich hab einen Freund." oder "Tut mir leid, ich bin gerade etwas in Eile" wirst du sehr oft zu hören bekommen.

In deiner Situation hat Streetgame noch einen Vorteil: Du wirst deine Angst vor hübschen Frauen abbauen. Denn tatsächlich ist es so, dass attraktiver Frauen eher freundlich reagieren. Unattraktive eher ablehnend. Am schlimmsten sind die Fetten, die sind oft sehr pampig.

Wenn du anfängst, versuche dich wirklich von der Reaktion der Babes unabhängig zu machen. Im ersten Schritt geht es nur darum, dass du dich überwindest, Frauen anzusprechen. Wenn du das kannst und es für dich kein Problem mehr ist, kannst du an der Technik feilen.

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Du scheinst ein kluger, wortgewandter Junge mit Sinn für Humor zu sein. Das ist meiner Erfahrung nach bei den meisten HBs mehr als die halbe Miete. Also mach Dir keinen Stress wegen Körpergröße.

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Hi Community,

hier mal ein kleines Update von mir. In dem Monat Forumsabstinenz ist nicht viel in meinem Leben passiert. Um genau zu sein, gar nichts. Ich sitze zu Hause und warte sehnsüchtig auf den Studienbeginn, viele meiner Freunde beginnen bald eine Ausbildung und sind weggezogen. Ich fühle mich ziemlich einsam, mein Hund ist mein einziger fester sozialer Kontakt außerhalb meiner Familie, die Tage sind heiß und zäh wie Teer und ich will eigentlich nur noch hier weg, raus, was erleben, Menschen kennenlernen, die mich nicht ausgrenzen, ähnliche Interessen haben. Ich weiß zwar jetzt schon, dass ich im Studium unter hohem Leistungsdruck stehen und wenig Freizeit haben werde, doch mir fällt hier bald die Decke auf den Kopf und meine Eltern gehen mir auf die Nerven. Hatte zwischendurch ein paar Fressattacken und habe den Sport aufgegeben. 3kg habe ich bereits wieder zugenommen. Johnny Cash singt aus den Lautsprechern: 

"And you could have it all, my empire of dirt..."  

Passt irgendwie.  

Meine Motivation, PU zu betreiben, hat sich in einer dunklen Ecke meines Gehirns verkrochen und weigert sich beharrlich, wieder hervorzukommen. In letzter Zeit bezweifle ich vermehrt, dass das ganze überhaupt einen Sinn hat. Damit meine ich nicht PU an sich. Dass die Theorien vom sexuell attraktiven und erfolgreichen Alpha und vom Beta, der diesbezüglich nichts gebacken kriegt, oftmals zutreffen, wird durch meine Beobachtungen bestätigt. Leider musste ich jedoch feststellen, dass ich, je mehr ich mich mit PU auseinandersetze, Menschen verstärkt in Kategorien einteile (Alpha, Beta, Player, Loser, HB, UG...) und über sie urteile (sie manchmal auch verurteile), ohne sie überhaupt zu kennen, was mich ziemlich beunruhigt.  

Mich selbst kenne ich allerdings zu gut, um mich falsch einzuordnen. Und da genau ist der springende Punkt, denn ich kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über mich sagen, dass ich zu 100% ein Beta bin, wie er im Lehrbuch (LdS) steht. Nicht nur in puncto Erfolg bei Frauen, sondern generell in menschlichen Beziehungen. In meinem kleinen Freundeskreis bin ich immer derjenige, der aufgezogen wird. Gleichaltrige (Ältere eher seltener) und sogar Jüngere nehmen sich das Recht, auf mir herumzutrampeln.

Kleines Beispiel gefällig?

Ich unterhalte mich auf einer kürzlich stattgefundenen Geburtstagsparty mit einem typischen Alphamann: groß, Leistungssportler, braungebrannt, Modelgesicht, an jedem Finger mindestens 10 Frauen. In seiner Gegenwart scherze ich, sein genaues Gegenteil, mit anderen darüber, dass ich der "Streber" unserer Jahrgangsstufe war. 

Sein Kommentar: "Das sieht man dir auch voll an."

Ich: "Wie meinst du das?"

Er: "Naja, du siehst schon so aus mit deiner Brille, deinen Klamotten und deiner Frisur. Irgendwie kacke halt." *Gelächter von Umstehenden*

Ich: *sage den Rest des Abends kein Wort mehr und verschwinde frühzeitig.*

Dies war einfach nur verletzend, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass mir mein Haarschnitt meiner Meinung nach sehr gut steht und ich viel Wert auf gute Kleidung lege. 

Versteht ihr, was ich meine? Das ist schwer in Worte zu fassen, aber ich versuche es trotzdem: Es ist so, als wäre ich den meisten Menschen irgendwie unterlegen. Und dieses Unterlegenheitsgefühl trifft dann auf die PU-Lehre von Alpha und Beta. Das ist wirklich keine gute Kombination. Ich habe schon einen richtigen Mindfuck davongetragen und das Gefühl,dass mir PU nicht gut tut und ich lieber die Finger davon lassen sollte, wenn mir etwas an meinem ohnehin kaum vorhandenen Selbstwert liegt.

Vielleicht liegt ja auch gerade da mein Problem. Warum kann ich eigentlich nicht akzeptieren, wie und wer ich bin? Welchen Grund habe ich dazu, mich selbst anderen gegenüber abzuwerten? Wenn andere mich nicht akzeptieren wollen, ist das sicher ärgerlich. Aber mal Hand aufs Herz: Habe ich ihnen je einen Grund gegeben, mich zu mögen? Wann war ich Menschen außerhalb meines Freundeskreises gegenüber einmal nicht distanziert und abweisend?

Scheiß doch auf die paar Idioten, die es da draußen gibt. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Ich sollte aufhören, mein Selbstbild von der Meinung anderer abhängig zu machen. Ich bin allein geboren, werde alleine sterben und für das dazwischen bin ich allein verantwortlich. Das Leben ist zu kurz, jeder einzelne Gedanke, der mich runterzieht, mich in lächerliche Kategorien einordnet, der auch nur für Sekundenbruchteile die Beleidigungen ernst nimmt, ist verschwendete Lebenszeit. 

Ich bestelle mir online "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" von Nathaniel Branden und schalte die Musik aus. Ich sehe aus dem Fenster und dann auf die Uhr. Abends um 9. Die Temperaturen sind erträglich geworden und das Tageslicht schwindet. Mit einem breiten Grinsen schnappe ich mir meine Laufschuhe und mache mich auf den Weg zu meiner Joggingstrecke, nicht ohne vorher die Chips und den Süßkram zu entsorgen. Meine Motivation lugt schüchtern hinter der Ecke hervor und spielt mit dem Gedanken, hervorzukommen.

Ajax ist zurück und so schnell werdet ihr ihn nicht wieder los :)       

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Habe nur kurz zw den Zeilen gelesen, aber ein echter "Alpha" (hate that word btw) würde nie jemanden runtermachen, nur damit er sich gut und cool vorkommt. Das genau Gegenteil ist nämlich der Fall. Dass die anderen dann noch lachen, zeugt von RTL Niveau. Was willst du überhaupt mit solchen Hohlköpfen? Und guck dir den sog. Alpha an wo er in ein paar Jahren steht ... meistens kacken solche Leute ziemlich ab.

bearbeitet von normalman

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Erstmal: Du kannst schreiben wie ein Schriftsteller. Textgame wird vielleicht mal eine deiner Stärken werden.

Deine Situation wird sich ändern, sobald das Studium beginnt. Viel Zeit wirst du haben, es sei denn du wirst wieder der Streber, der den ganzen Tag über den Büchern sitzt. Lass es die ersten Semester mal locker angehen und kümmer dich mehr um deine sozialen Kontakte und Frauen.

Zu dem Kommentar des Alphas: Das ist verletzend, aber liefert dir auch Hinweise. Wenn er sagt, du siehst aus wie ein Streber und die anderen zustimmend lachen, wird was dran sein. Hol dir ruhig Feedback ein, auch wenn es deinem Selbstbild widerspricht. Du findest deine Frisur schick, aber das nutzt dir nichts, wenn die anderen das nicht so sehen. Du fängst ein neues Leben an, das muss sich auch im Style ausdrücken. Stell alles auf den Prüfstand: Kleidung, Brille (vielleicht Kontaktlinsen), Frisur. Sei bereit, mal was komplett anderes auszuprobieren. Zur Not kauf dir komplett neue Outfits.

Auch wenn es heiß draussen und alles langweilig und zäh ist, kannst du die Zeit bis zum Studienbeginn sinnvoll nutzen. Lies dich weiter ein, fang an Sport zu treiben und mach dir einen Plan, was du in der neuen Stadt alles in Angriff nehmen willst. Richtig los geht es dann in ein paar Wochen.

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Am 11.6.2016 um 11:43 schrieb Aiax:

Hallo an die PUAs, Cats, (r)AFCs und alle, die sich hier noch so tummeln, 1f642.png

ich bin schon seit längerer Zeit interessierter Mitleser in diesem Forum, hatte bislang aber Zweifel, ob ich mit meinem Problem hier richtig bin. Scheinbar gibt es jedoch auch hier einige User, die sich einmal in einer ähnlichen Situation befunden haben oder immer noch befinden. Das hier soll zugleich meine offizielle Vorstellung im Forum sein.

Über mich

Mein Name ist Aiax, ich bin 19 Jahre jung, habe gerade frisch mein Abi gemacht und wohne bei meinen Eltern, werde aber bald für mein Traumstudium in eine andere Stadt ziehen.

Gratuliere dir zum frisch gemachten Abi! Jetzt gehörst du auch zur Elite Deutschlands ;)

Am 11.6.2016 um 11:43 schrieb Aiax:

Mein Problem und dessen Ursachen

Da die Schule ja jetzt vorbei ist, hatte ich in den letzten Tagen viel Zeit, um über mich, mein Leben und meine Ziele nachzudenken. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich bislang für meine Karriere eigentlich das ideale Fundament geschaffen habe (super Noten, viele Praktika, gute Kontakte zu möglichen späteren Arbeitgebern etc.), sozial gesehen aber ein ziemlich armseliges Würstchen bin.

Bereits als ich im Kindergarten war, äußerten einige den Verdacht, dass ich vielleicht das Asperger-Syndrom habe, doch das wurde vom Arzt nicht bestätigt. Aber auf jeden Fall wies und weise ich einige Symptome auf.

Ich war eigentlich immer ein ruhiges und unauffälliges Kind, wurde aber in der Schule schnell als Streber/Nerd abgestempelt, was wiederum den Weg für jahrelanges und jahrgangsübergreifendes Mobbing ebnete. Außerdem war ich extrem unsportlich und in einer Lebensphase, in der Jungs sich neben der Anzahl der Haare an ihrem Sack vor allem über ihr Talent beim Fußball definieren, ist das dem allgemeinen Ansehen alles andere als zuträglich.

 Ich war das typische „Opfer“ und habe auf die ganzen Anfeindungen reagiert, indem ich mich extrem zurückzog und nur noch aus dem Hause ging, wenn es absolut notwendig war. Frustessen (v.a. Süßigkeiten), Fast Food und Bewegungsmangel haben mäßiges Übergewicht, unterentwickelte Muskulatur, fiese Akne, strohiges und brüchiges Haupthaar sowie allgemeine und andauernde schlechte Laune verursacht. Wie reizvoll so ein Typ für junge Mädels ist, könnt ihr euch sicher vorstellen. 1f609.png

Warst du das typische ,, Opfer" oder bist du das typische " Opfer". Sprich identifizierst du dich immernoch mit dem Gedanken, dass du ein ,,Opfer" deiner Umstände bist?

Am 11.6.2016 um 11:43 schrieb Aiax:

Was mich diesbezüglich auch etwas geprägt hat, ist folgendes Vorkommnis: Immer wenn ein Mädchen aus meiner Klasse irgendetwas verbockt/eine Wette verloren hatte etc., musste diejenige als Strafe so tun, als wäre sie meine Freundin. War furchtbar lustig für alle, außer für mich. Natürlich waren diese Aktionen infantil und bewusst verletzend, aber die klare Botschaft dahinter war: Es ist eine Strafe, mit dir zusammen zu sein; manchmal frage ich mich, ob da nicht etwas dran ist.

Noch viel entscheidender ist aber, dass ich durch meine Zurückgezogenheit eine wichtige Phase meiner Sozialisation verpasst habe und somit extrem ungeübt in sozialen Situationen bin, in dieser Zeit kein positives Selbstbild aufgebaut und durch fehlende Bestätigung von außen normales Sozialverhalten nicht richtig erlernt habe. Bis vor 2 Jahren hätte ich meine Sozialkompetenz mit 0/100 Punkten bewertet, doch das hat sich glücklicherweise etwas gebessert, in meiner Stufe sind alle volljährig und viel gechillter und freundlicher als noch vor ein paar Jahren, sodass ich mit den meisten mittlerweile ganz normale Konversationen führen kann und durchaus auch (sporadisch) außerschulischen Kontakt mit ihnen pflege. Nichtsdestotrotz hat das oben geschilderte gewisse Spuren in meiner Psyche hinterlassen: Ich wirke in sozialen Situationen privater Natur oft unbeholfen, ich gehe in Gruppen sehr schnell unter bzw. finde überhaupt keinen Anschluss, viele Leute behandeln mich „von oben herab“ (so, als ob ich ein Idiot wäre), habe nur einen kleinen festen SC und bin ungeküsste Jungfrau.

Letzteres will ich jedoch erstmal ganz hintenanstellen, obwohl PU sich eigentlich mit der „Verführung“ beschäftigt. Hab jedoch spitzgekriegt, dass es dabei vor allem darum geht, sein Leben in den Griff zu kriegen, es nach eigenen Maßstäben zu gestalten, sein eigener Gott zu sein. Haargenau das ist es, was ich will und was ich bisher schmerzlich vermisst habe. Zugegeben, es ist schon etwas frustrierend, als gesunder junger Mann kein Sexual- und Liebesleben zu haben, aber mein ziemlich beknacktes Sozialleben wurmt mich momentan viel mehr und ich will daran erstmal etwas ändern. Es würde wohl keinen Sinn machen, bei leerem Tank den Motor zu starten.

Der Erfolg bei Frauen kommt, wie du ganz richtig schon erkennst, nicht etwa durch jede Menge PU Matiere verschlingen, sondern sich ein weiten und breiten Freundeskreis aufbauen. Hier ist Qualität und nicht unbedingt Quantität entscheidend. Aber auch die Erfahrung, wie du dir ein Freundeskreis aufbaust kommt nicht von irgendwoher, sondern A) praktisch die Erfahrung machen sich in ungewohnte, schwierige Situationen begeben und davon lernen. B) Du als intelektueller voll - Nerd liest genau die Bücher, die genau auf das Thema ansprechen. Also kauf dir ,, Geh nie allein essen" von Keith Ferazzi

Am 11.6.2016 um 11:43 schrieb Aiax:

Trotz meiner sozialen Defizite würde ich mich als guten Rhetoriker bezeichnen, das wird mir auch öfters von Außenstehenden bestätigt. Allerdings kann ich aus irgendeinem Grund nur in „professionellen“ Situationen meine Fähigkeiten abrufen: Ich habe schon Veranstaltungen mit mehreren hundert Gästen mitorganisiert sowie moderiert (wurde für meine Performance sehr gelobt) und sogar kurzzeitig Theater gespielt. Dabei habe ich mich immer wie ein Fisch im Wasser gefühlt, doch wenn ich neu in einer größeren Gruppe bin, kriege ich oft keinen Ton heraus bzw. wenn ich mit einem Mädchen rede, das mir gefällt, werde ich schnell rot und vermeide Augenkontakt. Das klingt alles andere als logisch, entspricht aber leider der Wahrheit und ist die absolute Antithese vom berühmten Alphamann-Verhalten.

Darin sehe ich viel ungenutzes Potenzial, um deine Fähigkeiten auf Maximum zu pushen. 

Am 11.6.2016 um 11:43 schrieb Aiax:

 Fazit: Ich habe absolut keinen Bock, unter diesen Umständen weiterzuleben und weiterhin als menschlicher Fußabtreter zu fungieren. Ich will nicht länger der Typ sein, den man wegen seiner Leistung bewundert, ihn als Mensch aber verachtet, weil er ja „kein Leben“ hat/ein „komischer Typ“ ist. Ich möchte weder Partyhengst noch Player werden (könnte ich wahrscheinlich sowieso nicht), sondern einfach ein stinknormales, für mich angenehmes Leben mit Erfolg im Beruf, großem Freundeskreis, entspanntem Verhältnis zu anderen Menschen, Hobbies und erfülltem Liebesleben führen.

Meine Lösungsansätze

-          Kraft- und Ausdauersport sowie ausgewogene Ernährung mit Schwerpunkt auf Proteinversorgung, viel an die frische Luft gehen.

Ergebnis: Akne komplett verschwunden, Haare beginnen zu glänzen und sind geschmeidig geworden. „Durchtrainiert“ bin ich noch lange nicht, aber Kreuz und Brust sind breiter geworden, mein Bauch flach. Alte T-Shirts spannen an Schultern und Oberarmen, viele Hosen sind mittlerweile zu groß. Hoffe, bis Semesterbeginn ein sichtbares Sixpack zu haben. Sehe wohl ganz passabel aus, hin und wieder schauen Frauen mir auf der Straße hinterher. Außerdem bin ich besser drauf und fühle mich wacher, kraftvoller.

-          Versuch, mehr Kontakt zu Mitschülern aufzunehmen, gelegentliche Partybesuche.

Ergebnis: Eher schlecht als recht. Es fällt mir verdammt schwer, meine Komfortzone zu verlassen. Außerdem haftet mir nach wie vor ein ziemlich negatives Image an; das loszuwerden ist in der kurzen Zeit, in der ich noch hier bin, unmöglich.

Alles was dazugehört. Mach dir Sport, wie oben beschrieben, zur Gewohnheit und scheiß auf das Ergebnis. Die Bestätigung hast du nicht nötig, allerdings hilft sie weiter um dran zu bleiben, vergiss das nicht.

Am 11.6.2016 um 11:43 schrieb Aiax:

 

Meine Studienzeit, einen neuen Lebensabschnitt, möchte ich deshalb für einen „Neustart“ nutzen. Folgende Dinge habe ich geplant bzw. könnte mir vorstellen, sie zu tun:

-           Eine Sportart ausüben (Hochschulsport bietet sich an). Hätte da an sowas wie Kickboxen gedacht, Kampfsportler haben mir schon immer imponiert und ich möchte nicht mehr so wehrlos wie früher sein. Ist wohl auch ziemlich gut für die allgemeine Fitness.

-          Auslandssemester einlegen und wenn es sich ergibt, evtl. eine Promotion im Ausland

-          Engagement in meiner Fachschaft oder ein Ehrenamt im Tierschutz

-          Möglichkeiten für Zusatzqualifikationen sozialer Natur (Rhetorikkurse etc.) wahrnehmen

Das fällt alles in die Kategorie "Schocktherapie" und ich bin mir nicht sicher, ob ich mich damit nicht überfordern würde und im "neuen Leben" dann die gleichen Probleme wie im alten hätte.

 

Puh, ist ja eher eine Autobiografie als eine Problemschilderung geworden. Außerdem habe ich mich hier ziemlich ausgekotzt. Ich bedanke mich schon mal bei allen, die trotzdem die Nerven hatten, es bis zum Ende zu lesen. Die meisten von euch sind sicher auf einem viel höheren sozialen Niveau als ich, aber mich würde trotzdem eure Einschätzung meiner Situation interessieren bzw. was ihr mir raten würdet, um meine Ziele zu erreichen.  

Danke für eure Antworten 263a.png

Aiax

Gruß!

Am 11.6.2016 um 11:43 schrieb Aiax:

 

 

 

 

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Mensch Keule. hab soeben dein neutes Update gelesen und muss sagen: bin bestürzt! hast du den in den Monat gar nichts gelernt? Diese schwachsinnigen Begriffe von Alpha, Beta und anderes schlägst du dir am besten sofort wieder aus den Kopf. Ehrlich du hast besseres zu tun, als dich über Vollidioten aufzuregen, einfach weil sie Vollidioten sind.

Fuck, man wird richtig depressiv wenn man dein Gejammer liest, ( was nichteinmal Gejammer ist) und trotzdem kommt es so rüber wie Gejammer. Wirklich absolut niemand hat ein recht über dich zu urteilen oder dir vorzuschreiben wer du bist. Wohin kommen wir den dann? Sei bitte mehr du selbst, aktzeptier dich! Kein leichter Schritt, doch er ist zwingend erforderlich, um alles was du tust zu lieben, eben auch dein Versagen.

Wenn du soweit bist, lebst du jeden Tag als wär es dein letzter, weil du gefestigt in deinem Selbst bist und weißt im Zweifel kannst du auf die anderen scheißen und weitergehen. Das es lächerlich manchmal ist weiß jeder, nur wer lernt über den Fehlern zu steht und dennoch probiert nicht aufhört Fehler zu machen, schafft es nach ganz oben zu kommen. Wir verstehen nicht die Gründe hinter dem Gelächer der anderen, prinzipiell verstehen wir vieles nicht und deswegen ist Glaube von entscheidener Natur. Würde dir auch drigend raten, auch wenn es hingegen den Rat deiner Eltern wär, zum THerapeuten zu gehen. Oft kann er dir viel weiterhelfen, auf eigene Lösung zu kommen, was anderes machen THerapeuten nämlich nicht. Er hilft dir eigene Lösung zu entwickeln und in weniger als einem halben Jahr bist du verändert. Versprochen!

Gruß

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Hallo Aiax,

 

meinen Glückwunsch, das Du es geschafft hast, die richtigen Fragen zu stellen.

Du hattest eine schwierige Schulzeit, die ist jetzt vorbei. Mit dem Studium in einer neuen Stadt allein wird sich aber nichts ändern.

Du musst Dich ändern. Und wenn Du das jetzt nicht tust, weiß Gott allein, ob und wann Du damit beginnst.

Tomorrow never comes, You know.

Du hast aber einen Trumpf im Ärmel, von dem Du noch gar nichts weißt: Unermesslicher Frust!

Für die meisten ist Pickup ein hartes Geschäft. Und für Dich wird es das auch. Garantiert! Zartbesaitete fallen links und rechts.

Aber Du hast schon soviel Scheisse geschluckt, von Dir und von anderen, für Dich geht's nur noch nach oben.

Schmeiß die Fressalien in den Müll und mach Dich an die Arbeit. Jetzt gleich! Und lass Dir nicht einfallen überhaupt erst mit dem Suff anzufangen.

 

Du bist 19 und Volljungfrau! Autsch. Mach Dir mal den Schmerz bewusst und Deine ganzen Sehnsüchte.

Bist Du neidisch, wenn Du verliebte Paare siehst? Erfüllt Dich nach dem Wichsen manchmal eine Leere?

Fühlst Du Dich sexuell minderwertig und ausgestoßen? Gut Junge. Das ist sehr gut! SEI ... VERDAMMT ... HUNGRIG!

Der Partnermarkt ist Darwinismus vom Feinsten. Und Deine Gene stehen aktuell auf der Abschussliste. Ändere das!

Es gibt da keine Gnade. Ja, vielleicht kriegst Du mal eine ganz niedliche Maus ab, quasi aus Zufall, wegen Deiner Intelligenz

oder Deines beruflichen Erfolgs. Aber ohne Game, ohne Erfahrung und ohne Bewustsein, kommst Du unter die Räder.

 

Also mach bitte keine halben Sachen. Game ist hart, Game bedeutet Frust und Leid. Game ist fucking creepy!

Aber ist gibt etwas, das noch mehr Frust und Leid bewirkt und noch viel creepier ist: Kein Game!

Und wenn Du erstmal durch die ersten brutalen Kilometer Schlamm und Dreck gekrochen bist, Dein Ego zerstört

und Deine Seele schutzlos der kalten Erde ausgeliefert ist, dann, mein junger Freund, wird etwas großartiges passieren.

Dann findest Du eine Kraft in Dir, Dein wahres männliches Wesen, Deinen Adam...!

Und ein Licht wird leuchten, hell und warm, das Dich zur Muschi führt ?

 

Finde die Inspiration, sei mutig und diene treu Deinem Schwanz. Dann gibt es, zumindest seh ich das so,

kaum etwas lustigeres, lohnenderes und aufregenderes als Game. Auf geht's! ?  

  • TOP 2

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Hi Aiax,

du wirkst wirklich sehr reflektiert und gnadenlos ehrlich. Mach dir keinen unnötigen Druck, und sei dann enttäuscht von dir selbst. Wie du siehst schaffst du es hier so viele Leute zu motivieren dir zu helfen, wie eigtl. sonst keiner. 

 

Mir hat mal in der 8ten oder 9ten Klasse jemand gesagt, dass ich der "mit Abstand hässlichste Typ bin" der er kennt. War ein Leistungssportler, deutscher Mehrkampf schon in dem Alter, wirklich viel mehr muss ich von seinem "Frame" wohl kaum erwähnen. Was war das Ende vom Lied? Selbstwertgefühl am Arsch und persönlicher Rückzug. Es sind die kleinen Sachen, die miner Meinung nach die wirklich tiefen Wunden hinterlassen. 

Was habe ich gemacht? Jetzt mit 19, hab ich 3 von einander unabhängige Freundeskreise, bin einigermaßen trainiert und hatte erste Erfahrungen mit Frauen. DU brauchst für soziale Kontakte, genauso wie Ich, kein perfektes "Inner-Game", keinen perfekten Körper, und erst recht kein "ALPHA"-Ego. Die meisten deiner künftigen Kontakte werden das selbst nicht haben. Setz dir also am besten keine zu hohe, bzw teilweise eventuell unrealistische Ziele, und gewöhne dich besser an Rückschläge. 

Ferner glaube Ich tatsächlich an Schicksal, dass es Schicksal war, eine Wandlung in deinem Leben zu beschließen, und dann einer HB8 Sekretärin erklären zu müssen, dass du dich bei einem Bewerbungsgespräch nicht offiziell ausweisen kannst. Wie hat dir die Unterhaltung gefallen? Das Gefühl mit ihr zu interagieren? Aufgrund deines darauffolgend lockeren Auftretens im Wartezimmer scheinbar sehr gut. Nimm dir doch dieses GEFÜHL als Motivation, das sollte dir länger präsent sein, als irgendwelche Gedanken die du in einem Forum veröffentlichst. 

 

Grüße

  • TOP 1

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Hallo Ajax,

wenn du nur zu Hause bist und keine sozialen Kontakte hast kannst du dich nicht entwickeln. Also nutz die freie Zeit vor deinem Studium z.B. für Sport, PU, arbeiten oder um zu Reisen, primär ist erstmal wichtig, dass du was zu tun hast und neue Leute kennenlernst (egal wo und egal ob M oder W). Dadruch hast du was zu erzählen wenn du wiederrum neue Leute bei deinem Studium triffst, was dich natürlich interessanter macht.

Desweiteren empfehle ich dir das Buch "Der Aufreisser" von Neil Strauss, vllt. bekommst du dadruch neue Impulse um deine Entwicklung voran zu treiben (gerade der 30 Tage Plan wird dir hilfreich sein).

Zu deinem Aussehen (Frisur, Klamotten, etc. ) empfehle ich dir, dich im Internet zu erkundigen, was gerade bei jungen Leuten im Trend liegt (Sliikhartv oder auch Menwithstreetstyle sind da gute Adressen).

Also Kollege packs an!

Gruß Awstin

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