Der Start inden Aktienhandel

83 Beiträge in diesem Thema

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Hey Freunde,

ich habe hier schon einiges zum Vermögensaufbau lesen können und verfolge selber den Blogg von Walga zur finanziellen Freiheit.

Nun dachte ich mir ich lasse euch an meinen Investments teilhaben und wir können und gegenseitig austauschen.

Ich habe zu Beginn des Jahres ein Konto bei Comdirect eröffnet und mit dem Handeln angefangen.

Ich bin selber 22 Student habe zwei Stellen im Vertrieb und lese einfach unheimlich gerne Topics die Investments behandeln.

Nun so ist mein Portfolio momentan aufgestellt:

Gazprom

Kubota

Südzucker

Mosaic (Düngemittelhersteller)

British Petrol

 

Lufthansa hatte ich dieses Jahr zum Kurs von 12,60 meine ich gekauft und zum Kurz von 19 Euro verkauft. Bei 270 Euro Investment und nach der Dividendenausschüttung bin ich binnen 3 Monaten mit ca. 100 Euro plus aus dem Geschäft gegangen.

Ich kaufe in der Regel für 300-500 Euro ein.

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Am 30.12.2017 um 09:48 , MMSTAR95 schrieb:

Hey Freunde,

ich habe hier schon einiges zum Vermögensaufbau lesen können und verfolge selber den Blogg von Walga zur finanziellen Freiheit.

Nun dachte ich mir ich lasse euch an meinen Investments teilhaben und wir können und gegenseitig austauschen.

Ich habe zu Beginn des Jahres ein Konto bei Comdirect eröffnet und mit dem Handeln angefangen.

Ich bin selber 22 Student habe zwei Stellen im Vertrieb und lese einfach unheimlich gerne Topics die Investments behandeln.

Nun so ist mein Portfolio momentan aufgestellt:

Gazprom

Kubota

Südzucker

Mosaic (Düngemittelhersteller)

British Petrol

 

Lufthansa hatte ich dieses Jahr zum Kurs von 12,60 meine ich gekauft und zum Kurz von 19 Euro verkauft. Bei 270 Euro Investment und nach der Dividendenausschüttung bin ich binnen 3 Monaten mit ca. 100 Euro plus aus dem Geschäft gegangen.

Ich kaufe in der Regel für 300-500 Euro ein.

Was motiviert dich, 3 Monate in etwas zu investieren bei "nur" 100 € Gewinnausschüttung?

Das ist nicht negativ gemeint...aber ich für meinen Teil würde eher nen Abend als Barkeeper arbeiten und mir 100-150 € verdienen, als 3 Monate lang meine Finanzen zu checken und auf den richtigen Moment zum aussteigen zu warten.

Prinzipiell finde ich das Thema sehr spannend und ich wünschte ich hätte mehr Ahnung von der Materie.

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Am ‎30‎.‎12‎.‎2017 um 09:48 , MMSTAR95 schrieb:

Lufthansa hatte ich dieses Jahr zum Kurs von 12,60 meine ich gekauft und zum Kurz von 19 Euro verkauft.

Denk bloß nicht, dass du jetzt der Aktienking bist. Es werden auch noch Aktien kommen, die du zu 19 kaufst und bei 12,60 wieder verkaufst. Und je früher du diese Lektion lernst, desto besser eigentlich.

 

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Bei den Beträgen sind die Gewinne noch nicht so hoch, aber zum ausprobieren nicht gerade uninteressant. Vor allem liegt das Geld bei den niedrigen Zinssätzen nicht auf der Bank rum.

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Meine letzten Investitionen seit Dezember:

General Electric: bei 15,09 € eingestiegen bin. Der Kurs hatte innerhalb eines Jahres nun um die 50% Wert verloren.  Da GE seit anbeginn der Zeit im Dow gelistet ist und Dividende zahlt habe ich zugegriffen trotz momentan schlechter wirtschaftlicher Situation.

Hennes + Mauritz (H&M): bei 15,94 eingestiegen nachdem der Kurs nach dem kleinen Skandal um den MonkeyPulli mit dem schwarzen Jungen weiter eingebrochen ist. Leider waren die Ordergebühren mit etwas über 15 Euro relativ teuer. Am günstigsten kauft man halt über Xetra deutsche Aktien ein. 

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Am 9.1.2018 um 00:11 , Nachtzug schrieb:

Denk bloß nicht, dass du jetzt der Aktienking bist. Es werden auch noch Aktien kommen, die du zu 19 kaufst und bei 12,60 wieder verkaufst. Und je früher du diese Lektion lernst, desto besser eigentlich.

 

ein Gewisses Risiko gibt es immer. Bis jetzt habe ich nur auf Konzerne gesetzt die eine Gewisse gewichtung im Markt haben. 

Meine Strategie ist es zu Discountpreisen zu kaufen und dann zu warten was passiert. In der Regel will ich diese Aktien über längere Zeiträume halten.

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vor 54 Minuten, MMSTAR95 schrieb:

 Leider waren die Ordergebühren mit etwas über 15 Euro relativ teuer. 

Das ist ja das Problem, wenn man mit kleinen Beträgen häufig kauft und verkauft. Bei €500,- sind €15,- immerhin 3%! Die musst Du ja erstmal als Gewinn einfahren.

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vor 8 Stunden, MMSTAR95 schrieb:

ein Gewisses Risiko gibt es immer. Bis jetzt habe ich nur auf Konzerne gesetzt die eine Gewisse gewichtung im Markt haben. 

Auch die können von 40 auf 20 fallen und wenn du dann rein gehst weiter auf 10. Ich habe im Sommer 2008 öfters die HRE-Aktie getradet. Die war da auf Grund der Nachrichtenlage schon sehr volatil, bei schlechten Meldungen mal eben an einem Tag 10% runter. Aber dann am nächsten Tag wieder 3,4,5% rauf. Jo, das habe ich ein paar Mal mitgenommen. Und zum Glück rechtzeitig damit aufgehört. Würde ich nicht wieder machen, sowas. Irgendwann hat man zu viel Kohle dafür und sie zu sehr lieb, weil man zu hart dafür gearbeitet hat.

 

 

bearbeitet von Nachtzug

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So hab ich auch mit dem Thema angefangen. Ich denke man lernt recht schnelle psychische Aspekte dazu. Man muss einfach mal ein paar gute aber noch wichtiger schlechte Erfahrungen machen. So lernt man dann zu hinterfragen warum man kauft bzw verkauft. Also bspw die Erfahrung mit Verlust zu verkaufen und wenig später énorme Kursgewinne zu sehen an denen man nicht teilnimmt. Da fragt man sich schon was die rationalen Gründe waren zu verkaufen. Ausserdem wichtig zu erkennen wie unkompliziert es ist Aktien zu halten wenn man bedenkt wie viele dies in DE nicht in Erwähnung ziehen. 

Das war es dann aber auch. Ich denke für (m)einen noch nicht 5 stelligen  Betrag als Student lohnt es sich einfach nicht mehr als 1-2 Stunden im Monat in den Handel zu stecken. Halte seit letztem Februar so ziemlich alles und siehe da das geht auch :) ansonsten wenn man denkt dass es einen Kurs kurzfristig nach oben bringt sind Optionsscheine weniger zu verteufeln als man es als Laie so annimmt und eine gute Möglichkeit einen großen Hebel mit überschaubarem Risiko zu haben. 

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Ich habe auch mal klein angefanen. Das ist auch gut so, dann kann man Fehler machen und sich steigern.

 

100 Euro einfach so einstreichen ohne arbeiten zu gehen, ist doch nice.

 

Überleg dir, welcher Anbieter für deine investments der Beste ist. Manche verlangen weniger für einen trade.

 

Mach dir Gedanken, welcher Wert in Zukunft gefragt sein könnte (Rohstoffe wie Lithium...). Dann kannst du viel Gewinn einfahren. Oft sind es nicht die bekannten Werte, sondern noch kleinere Firmen. Nur ist auch das Risiko größer.

 

Schau dir verschiedene Finanzseiten an, dort erhältst du verschiedene Informationen.

 

Schreib auch die Unternehmen an und stell deine Fragen.

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Die meisten Portfoliomanager schneiden auf längere Sicht schlechter ab als ETFs. Und Privatanleger nochmal deutlich deutlich schlechter. Männer nochmal schlechter als Frauen. Und warum? Der größte Faktor ist wohl Selbstüberschätzung. Dazu kommt noch sehr häufiges Traden was die Kosten auch in die Höhe treibt.

Du investierst in Einzelaktien und dann noch auf einen Markt begrenzt. Warum kein ETF Sparplan und das Depot in Ruhe lassen? Oder geht es nur um kurzfristige Erfolgserlebnisse und das Spielen?

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Bin auch der Meinung: ETF-Sparplan und fürs Zocken in die Spielbank, in den Wettshop oder Onlinepoker. Es ist psychologisch nämlich auch egal, um wie viel oder wenig Geld es geht. Menschen haben kein "Gefühl" für Geld. Der "Kick" ist bei 1000 Euro am Aktienmarkt nicht viel höher als bei 10 Euro am Pokertisch. Da hol ich mir die Kicks doch lieber da, wo das Verlieren nicht so ins Portmonnaie haut.

bearbeitet von Nachtzug
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ETF Sparplan mit so 8 Prozent...Geil. Dann noch minus Gebühren, macht es noch spannender.

 

Quote

Die meisten Portfoliomanager schneiden auf längere Sicht schlechter ab als ETFs

Googel mal nach Wertentwicklung Gold, Aktien, Fonds in den letzten 40 Jahren und sag das andere noch mal.

 

Quote

Männer nochmal schlechter als Frauen.

Deswegen sind auch so viele Frauen investiert...

 

Geh deinen Weg und entwickel dich weiter. Wenn du Erfahrung gewonnen hast, empfehle ich auch einen Anteil an riskanteren Werten, wo du an einem Tag mehr als 20 Prozent machst. Nur kann es auch vorkommen, dass es in die andere Richtung geht. Deswegen nur das investieren, was du nicht brauchst

 

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@FNNNWas möchtest du mit deinen Einwürfen genau sagen? Die machen keinen Sinn.

1. Wem 8% nicht reichen muss eben höhere Risiken eingehen. Deshalb fragte ich auch ob es um den längerfristigen Vermögensaufbau oder ums Zocken geht. Es hängt von persönlichen Zielen, Möglichkeiten und Befürfnissen ab was man machen soll.

2. Was hat die Wertentwicklung von Gold mit meiner Aussage zu Portfoliomanagern tun? Wenn du was widerlegen willst musst du schon argumentieren.

3. Es sind vermutlich weniger Frauen investiert. Widerlegt meine Aussage aber nicht, das wurde untersucht. https://www.fundresearch.de/Nachrichten/Top-Themen/Geldanlage-Frauen-erzielen-hoehere-Rendite.html

bearbeitet von SimoneB
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In einer Hausse denken alle, sie haben es drauf.

Und 20% an einem Tag als normal ansehen, das ist echt Original Jahr 2000. Kursziel Dausend und so.

bearbeitet von Nachtzug
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Am 28.1.2018 um 13:35 , MMSTAR95 schrieb:

General Electric: bei 15,09 € eingestiegen bin. Der Kurs hatte innerhalb eines Jahres nun um die 50% Wert verloren.  Da GE seit anbeginn der Zeit im Dow gelistet ist und Dividende zahlt habe ich zugegriffen trotz momentan schlechter wirtschaftlicher Situation.

+

Am 28.1.2018 um 13:35 , MMSTAR95 schrieb:

Am günstigsten kauft man halt über Xetra deutsche Aktien ein. 

5a755cb7261b3_Bildschirmfoto2018-02-03um07_53_32.thumb.png.cbf51c9d1f8aeebfb9fadc1ac44d2cee.png

Wie Du siehst, bin ich auch auf diese Idee gekommen. Nur zwei Monate früher. 

Bedeutet: Wenn Du auf die Gebühren schaust, kaufst Du in den USA günstiger. Und wenn Du auf den Kurs schaust, dann haben Aktien die blöde Eigenschaft, dass sie auch noch weiter runter gehen können. Bin mit der Position momentan knapp 250 EUR im Minus. Hab sie auch noch nicht komplett aufgebaut und werde auch noch mal und freue mich, dass ich jetzt für 12,50 EUR noch mal nachkaufen kann. Und ich erhoffe mir natürlich auch, dass das auf 20 Jahre gesehen eine schöne Position ist. Ob es so kommt? Hat halt auch einen Grund, warum GE momentan fällt. Schauen wir mal. 

Generell lohnt es sich aber, ein wenig tiefer in Geschäftsmodelle rein zu gehen. 

H&M hat ja nicht nur ein Foto eines schwarzen Jungen gepostet, sondern einen Umsatzrückgang in den Filialen. Weil die Mädels mit ihren Smartphones lieber online shoppen. Geht der Trend zu Filialen oder zu Online? Ist H&M gut im Onlinegeschäft? BP macht viel in Öl. Marken wie Aral, Castrol kennt jeder, der ein Auto hat. Also eins mit Verbrennungsmotor. Öl braucht man ja nicht nur für Autos. Aber da muss man halt mal schauen, wie sie die Energiewende hin bekommen. Gazprom habe ich auch ne kleine Position. Auf dem Tief gekauft. Macht Spaß. Aber Russland gehört >50%, in Russland wird Gas ohne Gewinn verkauft. Putin nutzt Gazprom als politisches Instrument. In Europa ist Gas an Öl gekoppelt. Russland fängt sich immer mal Sanktionen. Fand es auf der damaligen Bewertung gut und hab ne kleine Position gekauft. Wer das irgendwann in der Vergangenheit mal gemacht hat, hatte daran keinen Spaß. 

Hat halt oft auch einen Grund, warum Unternehmen in einer Hausse massiv an Wert verlieren. 

So blind alles kaufen was runter geht würde ich nicht :). 

 

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BP war früher mal der größte Solaranlagenbauer der Welt. Haben sie dann 2011 eingestellt, weil nicht mehr profitabel (Preisverfall). 2017 sind sie nun wieder bei einer Solarfirma eingestiegen. Hü und hott also...

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S

Am 3.2.2018 um 08:14 , Neice schrieb:

+

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Wie Du siehst, bin ich auch auf diese Idee gekommen. Nur zwei Monate früher. 

Bedeutet: Wenn Du auf die Gebühren schaust, kaufst Du in den USA günstiger. Und wenn Du auf den Kurs schaust, dann haben Aktien die blöde Eigenschaft, dass sie auch noch weiter runter gehen können. Bin mit der Position momentan knapp 250 EUR im Minus. Hab sie auch noch nicht komplett aufgebaut und werde auch noch mal und freue mich, dass ich jetzt für 12,50 EUR noch mal nachkaufen kann. Und ich erhoffe mir natürlich auch, dass das auf 20 Jahre gesehen eine schöne Position ist. Ob es so kommt? Hat halt auch einen Grund, warum GE momentan fällt. Schauen wir mal. 

Generell lohnt es sich aber, ein wenig tiefer in Geschäftsmodelle rein zu gehen. 

H&M hat ja nicht nur ein Foto eines schwarzen Jungen gepostet, sondern einen Umsatzrückgang in den Filialen. Weil die Mädels mit ihren Smartphones lieber online shoppen. Geht der Trend zu Filialen oder zu Online? Ist H&M gut im Onlinegeschäft? BP macht viel in Öl. Marken wie Aral, Castrol kennt jeder, der ein Auto hat. Also eins mit Verbrennungsmotor. Öl braucht man ja nicht nur für Autos. Aber da muss man halt mal schauen, wie sie die Energiewende hin bekommen. Gazprom habe ich auch ne kleine Position. Auf dem Tief gekauft. Macht Spaß. Aber Russland gehört >50%, in Russland wird Gas ohne Gewinn verkauft. Putin nutzt Gazprom als politisches Instrument. In Europa ist Gas an Öl gekoppelt. Russland fängt sich immer mal Sanktionen. Fand es auf der damaligen Bewertung gut und hab ne kleine Position gekauft. Wer das irgendwann in der Vergangenheit mal gemacht hat, hatte daran keinen Spaß. 

Hat halt oft auch einen Grund, warum Unternehmen in einer Hausse massiv an Wert verlieren. 

So blind alles kaufen was runter geht würde ich nicht :). 

 

 

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Am 30.1.2018 um 15:05 , FNNN schrieb:

ETF Sparplan mit so 8 Prozent...Geil. Dann noch minus Gebühren, macht es noch spannender.

 

Googel mal nach Wertentwicklung Gold, Aktien, Fonds in den letzten 40 Jahren und sag das andere noch mal.

 

Deswegen sind auch so viele Frauen investiert...

 

Geh deinen Weg und entwickel dich weiter. Wenn du Erfahrung gewonnen hast, empfehle ich auch einen Anteil an riskanteren Werten, wo du an einem Tag mehr als 20 Prozent machst. Nur kann es auch vorkommen, dass es in die andere Richtung geht. Deswegen nur das investieren, was du nicht brauchst

 

Die meisten Privatanleger machen an der Börse keine Rendite wenn sie immer am Traden sind. Die Profis, die damit ihr Geld verdienen und den ganzen Tag nichts anderes machen, schaffen es auch nur in kurzen Zeiträumen den Markt zu schlagen. Was denkst du, was du für eine Nettorendite raushauen kannst, so auf lange Sicht von 10 Jahren? 8% pa wären übrigens schon ein sehr guter Wert mit dem man durchaus zufrieden sein kann. Meinst du, dass du mehr schaffst?

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Am 28.1.2018 um 13:55 , MMSTAR95 schrieb:

ein Gewisses Risiko gibt es immer. Bis jetzt habe ich nur auf Konzerne gesetzt die eine Gewisse gewichtung im Markt haben. 

Meine Strategie ist es zu Discountpreisen zu kaufen und dann zu warten was passiert. In der Regel will ich diese Aktien über längere Zeiträume halten.

Jetzt bin ich mal Spielverderber weil ich sage in den letzten Jahren konnte jeder Affe gute Renditen machen. Da gehört genau nichts dazu.

In 5 - 10 Jahren wirst du sehen wie gut du wirklich bist.

Im Moment hat das was ich hier lese mit Investition und Vermögensbildung sehr wenig zu tun.
Ich seh da auch null zukunftsgerichtete Investitionen. Auch keine Strategie.

Nimm das als konstruktive Kritik von jemand der schon 20+ jahre an der Börse ist an.

--

Lerne etwas dazu. Bau Wissen über Firmen und Branchen und Märkte auf. Und schaff dir massiv BWL und VWL Kenntnisse drauf !

Schau dass du genug Geld verdienst um dein Leben lang jeden Monat investieren zu können.

Du selbst und dein Einkommen sind deine eigentlich wichtigen Ziele! Die machen dich reich  + Investieren.

Nicht das Traden.

 

PS:

Rohstoffspekulationen sind ne relativ dumme Idee. Insbesondere für Anfänger.

bearbeitet von MrJack
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Einzelwerte sind natürlich immer sehr risikoreich und spekulativ.

Ich selbst habe kurz vor Weihnachten, mehr aus einer Laune heraus, in zwei DAX-Einzelwerte investiert. Beides hat bisher ordentlich verloren, aber ich kann das easy verschmerzen und wird bisschen als Lehrgeld gesehen. Wobei jetzt vielleicht ein guter Zeitpunkt ist, etwas SAP-Aktien nachzukaufen; die sind immerhin 16% unter letztjährigem Jahreshöchstwert, aber wie gesagt, das ist Spekulation.

Hauptsächlich bespare ich derzeit ganz easy einen MSCI World und schau mich noch nach weiteren ETF`s um. 

Emerging Markets ETF`s fand ich interessant; aber da ist mir der Anteil chinesischer Aktien deutlich zu hoch. Mein Favorit ist ein für Stoxx Europe 600.

 

Ansonsten das, was meine Vorredner schon sagten. Das Wichtigste ist ein gesundes, regelmäßiges Einkommen von dem am Monatsende was übrig bleibt. Dann bleibt meistens auch noch etwas Spielgeld für Einzelwerte übrig. 

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vor 13 Minuten, Undisputed schrieb:

Einzelwerte sind natürlich immer sehr risikoreich und spekulativ.

Sag das mal dem Singer. Der macht damit seine 15% p.a. Nur halt nicht mit "Aktie XY sieht günstig aus, die kauf ich mal". Sondern mit "Aktie XY wird übernommen, aber die letzten Aktien sind die teuersten".

Ansonsten weiß wirklich jeder der halbwegs was von Börse versteht: Mid- und Smallcaps laufen besser als Blue Chips. Schon mit einem ETF auf Mid- und Smallcaps kann man ETFs auf Dow, Dax usw. schlagen.

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vor 6 Minuten, Nachtzug schrieb:

Sag das mal dem Singer. Der macht damit seine 15% p.a. Nur halt nicht mit "Aktie XY sieht günstig aus, die kauf ich mal". Sondern mit "Aktie XY wird übernommen, aber die letzten Aktien sind die teuersten".

Ansonsten weiß wirklich jeder der halbwegs was von Börse versteht: Mid- und Smallcaps laufen besser als Blue Chips. Schon mit einem ETF auf Mid- und Smallcaps kann man ETFs auf Dow, Dax usw. schlagen.

Paul Singer ist aber nicht mehr der Otto-Normal-Anleger wie wir hier welche sind.

Mit seinem Fonds investiert er ja nicht nur in ein paar Aktien sondern ist ja mit 5, 10, 15% an den Unternehmen beteiligt und nimmt dementsprechend Einfluss. 

Ähnlich wie Icahn oder Buffett muss auch Singer nur nebenbei erwähnen, er investiere in ein Unternehmen und der Kurs steigt fast automatisch. 

 

Und natürlich verheißen Smallcaps größere Margen; geht halt meist einher mit größerem Risiko. Wie es halt immer so ist :)

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vor 28 Minuten, Undisputed schrieb:

Und natürlich verheißen Smallcaps größere Margen; geht halt meist einher mit größerem Risiko. Wie es halt immer so ist :)

es gibt anerkannte Gründe, warum Small- und Midcaps besser laufen, z. B. sie befinden sich noch in einer Wachstumsphase, wohingegen Large Caps schon in der gesättigten Phase sind, sie werden eher Übernahmeopfer als Large Caps, sie können in der Indexwelt aufsteigen, wohingegen Larce Caps nur absteigen können...

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Das Smal und Midcaps IMMER besser laufen ist eine ebenso pauschale Aussage wie vieles andere und hat ebenso wenig Substanz als generelle "Regel".

Wieder andere haben nachgewiesen, dass Blue Chips immer besser laufen insbesondere nach Krisen.

Hört endlich mit billigen Generalisierungen auf.

 

bearbeitet von MrJack
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