Neice

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Über Neice

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    Erleuchteter
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    Marburg

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  1. Hier die 0815 Routine: Ihr wartet ab, bis das Thema auf Sex geht. Kommt immer irgendwann im Set. Typ: Hast Du eigentlich ein Problem mit Kondomen? HB: Nein, warum? Typ: Gibt einfach Mädels, die wollen sofort ohne Kondom. Denke mir dann immer, dass die das sicher bei jedem machen. Da ist mir die Gesundheit zu schade. Wenn man sich etwas kennt und einen Test gemacht hat, ist das ja kein Problem. Mir verhaut es immer die Stimmung, wenn Mädels dann anfangen wollen zu diskutieren. Und wenn nicht nach dem ersten Mal, dann nach dem 2. oder 3. Mal. Weil "dann kennt man sich ja". (man kann die Anführungszeichen schön mit den Fingern nach machen). Jetzt kann man die Uhr nach stellen, bis das Mädel sagt, dass eigentlich immer die Typen ohne Gummi wollen und sagt den magischen Satz: "Ja. Aber das ist dann einfach Unerfahrenheit. Ich hatte früher auch das Problem, dass normale Kondome zu eng waren. Dann fühlt es sich echt für einen Typ scheiße an. Aber inzwischen gibt es ja zig Angebote. MySize z.B. - da muss man sich als Typ einfach mal drum kümmern, dann ist das kein Thema". Viel interessanter ist aber, dass man dem Mädel steckt, dass es wg. Kondomen kein Drama gibt. Also zwei Fliegen mit einer Klappe. Ob sie direkt drauf einsteigt, weiss man nicht. Meisstens aber, wenn man über "die Mädels" etwas herzieht, kommt "die Typen aber auch". Ansonsten muss man das halt anders stecken. Ist auch nicht so wichtig. Weil wenn Mädels schon über Sex reden, ist das Ding i.d.R. gelaufen. Wenn man da nicht vollkommen in der Kiste "Kumpel" agiert.
  2. Orlando Owen - Mann Bewusst Sein?

    Ich weiss nicht, ob man sich so viel "Neues" aus so einem Kurs ziehen kann und der Preis ist ja auch nicht ohne. Orlando Owen ist halt generell mit dem Thema unterwegs, in letzter Zeit mehr für Frauen "weiblich sein". Sein klassisches Thema ist aber "männliche Essenz" und da versucht er eine Nische zu besetzen. Dass Frauen auf männliches Verhalten reagieren und fehlendes männliches Verhalten bei vielen Jungs ein Thema ist, warum es mit Frauen nicht klappt, ist nicht neu. Man muss halt immer schauen, wo seine Baustelle ist. Ich persönlich rate jedem immer noch den klassischen PU Ansatz. - Optik verbessern - Game in der Struktur verstehen - Viel Praxis - Sexual Stereotyping - Social Circle aufbauen - Sich mit Leuten vernetzen 30% Theorie, 70% Praxis. Will ich Muskeln und bin ein Lauch, gehe ich 3x pro Woche ins Studio und Trainiere nach Plan. Nach einem Jahr sieht man das. Nach 3 Jahren hat man gute Ergebnisse. Ist mit Mädels nicht anders. Wer 3x die Woche 2 Stunden raus (nicht Tinder) geht und trainiert bekommt seine Defizite aufgearbeitet und ein neues Verhalten. Dazu am besten mit Wings arbeiten und sich einem guten Lair anschliessen (oder mit guten Wings eins gründen). https://www.pickupforum.de/forum/570-wingsuche/ Das Thema ist uralt. Wer sich Orlando Owen mit seinem Thema mal 2,5 Stunden geben möchte, kann sich gerne mal das Video unten anschauen. @Sub_Zero hat die ganze Theorie aus jahrelanger Coachingerfahrung seit neustem als günstigen Videokurs: mit Vertiefungen https://www.pickupforum.de/files/file/8-advanced-attraction-sexual-framing/ und https://www.pickupforum.de/files/file/7-advanced-opening-conversation/ Und dann geht eben die Range auseinander. Der eine muss mal heftig 1 Jahr Praxis machen und an seiner Optik feilen. Weil er wenig mitbringt. Beim anderen klappt es sofort. Am Ende kann man aber den Praxisteil nicht mit Produkten und KnowHow überspringen. Muskeln werden auch im Training entwickelt. Nicht indem man gemütlich Bücher liest, YouTube schaut oder Geld für noch mehr KnowHow ausgibt. Es ist in Ordnung, wenn man einfach einen guten Trainingsplan kauft und abkürzt. Aber ob ich mir da jetzt 20 Monate Video geben muss für > 1.000 EUR?
  3. Das war auch mein erster Gedanke. Das sah in Natur noch beeindruckender aus als auf dem Foto. Am Ende konnte man es aber doch ganz gut stapeln und es nimmt vllt. 4m2 in der Wohnung ein. Da ist auch viel dabei, was so in die Kategorie "verkaufen wir noch vor dem Umzug" gefallen ist und dann hat das nicht geklappt, weil ich lieber "Suits" auf Amazon Prime geschaut habe. Und die Jungs haben sich auch nicht überarbeitet und die Kartons recht leicht gepackt. Manche Kartons sind nicht richtig voll. Ich bin weiterhin guter Dinge, dass es später gut in die Wohnung passen wird und das Meiste im begehbaren Kleiderschrank landet. Die nächsten zwei Wochen wird es aber chaotisch bleiben. Paar offene Projekte, Aufträge ohne Ende (Jahresendgeschäft) und mit dem Büro ist noch etwas Arbeit bis Monatsende. Paar Sachen (Schränke, Schreibtische etc.) stehen noch drin und müssen verkauft, verschenkt oder im Notfall entsorgt werden. Wäre nicht schlimm, die Dinger sind jetzt 15 Jahre alt und ich habe sie damals schon für 1000 EUR als Ausstellungsmodell 50% off gekauft. Die sind recht hochwertig von König & Neurath und die Serien stehen in so vielen Firmen. Bei eBay hängen die wie Blei und wenn man ein paar abnimmt, bekommt man sie hinterher geschmissen. Das lohnt nicht einzulagern und dann umzuziehen. Bei Bedarf werden sie neu gekauft und auf das neue Büro abgestimmt. Den Rest kann man sich zusenden lassen. Wir haben da sehr gute Konditionen für Spedition. Das kommt auf Europaletten und wird dann versendet. Keinen Bock da einen Transporter zu mieten und Kram durch halb DE zu karren um dann mit der Bahn zurück zu fahren und mein Auto zu holen. Alles entspannt, vor allem weil ich gerade 700 EUR Büro und 2.400 EUR mtl. Hamster spare und immer noch locker einen Umzug parallel hin bekomme. Nur Projekte fangen an ein wenig sich zu verzögern, was aber auch nur ein Sonderfaktor mit Jahresendgeschäft ist. Ggf. Zwischenbüro Heute hat sich eine ganz interessante Option entwickelt. Mein Nachbar hat das ehem. Kassernengefängnis von der Sparkasse abgekauft und diese hatte alle Gefängniszellen als Lager an jemanden für 200 EUR mtl. vermietet. Er vermietet die Zellen nun einzeln und die eignen sich eigentlich als "Miniproduktion". Er würde mir daraus auch ein Büro bauen. Renovieren. Größeres Fenster rein. 100 EUR mtl. möchte er haben. So richtig mit klassischen Gefängnistüren. Das würde dem Thema "Hamsterrad" eine ganz neue Bedeutung geben . Bin am überlegen, ob ich da zuschlage und es ggf. einfach nur erstmal miete, ohne zu nutzen. Da kann man keine Festangestellten rein setzen. Aber für Studenten ist das ganz cool, weil sie sich komplett die Zeit frei einteilen könnten. Wenn sie von 23:00 Uhr bis 02:00 Uhr arbeiten wollen, wäre mir das egal. Einfach als 450 EUR Job und dann große Aufträge dahin weg delegieren. Kleinkram mache ich nebenbei, aber wenn da zwei Aufträge á 5 Stunden kommen wird das auf Dauer doof. Momentan mache ich das selber und schaue parallel Sachen auf YouTube. In spätestens 2 Monaten habe ich darauf aber keinen Bock mehr. Außerdem vermisse ich gerade etwas den Hebel über Zeit von anderen Leuten. Denn irgendwie bin ich gerade der Hamster, der sehr viel Spaß hat, im Hamsterrad zu rennen und sich das mit Gehalt und zukünftigen Optionen schön redet.
  4. Chatabstuerze nach Update

    Hallo @all User haben berichtet, dass der Chat seit dem letzten Update häufiger abstürzt. Wir wissen noch nicht genau, woran das liegt, wie verbreitet das Problem ist und ob es ggf. mit einzelnen Browsern / Betriebssystemen zusammen hängt. Könnt Ihr bitte die Umfrage kurz beantworten und wenn möglich (falls bekannt) als Antwort hier schreiben, welchen Browser (inkl. Version) ihr verwendet, mit welchem Betriebssystem und wie sich das Problem genau zeigt bzw. wie oft es bei euch vorkommt. Danke Neice
  5. Büroauflösung Faszinierend, wie viel dann doch noch in einem "eigentlich" schon leerem Büro steht. Das Dumme ist, dass ich da ein paar Leute bezahlt habe den Kram zusammen zu packen und vor meine Tür zu stellen und selbst in die Taunus Therme gefahren bin. Hatte da mit 3-4 Kartons gerechnet, die ich dann später schnell rein trage. Vielleicht hätte ich mir das vorher noch mal anschauen sollen.
  6. Die Idee mit der Deutschlandfahne diente ja dazu, möglichst schnell 100 Sales bei eBay zu bekommen, um danach Werbung schalten zu können und den Status des Powersellers zu bekommen. Da war mir klar, dass ich preislich dumpen muss. Ein Produkt brauche, das wenig kostet. Idealerweise in einem Briefumschlag zu versenden ist. Und ich wollte keine Widerrufe. Ne Fahne für 1 EUR schickt keiner zurück, wenn er da 1,45 EUR Porto drauf kleben muss. Am Ende habe ich nach Produkten für 1 EUR gefiltert. Bin Werbegeschenkkataloge durch. Und habe mir 1 EUR Läden angeschaut. Und ich bin ziemlich oft an der WM Fahne vorbei gelaufen, bis ich das geschnallt habe. Da bin ich auch nicht schneller als Du. Bei meinem ersten Produkt hatte ich einen Onlinekonfigurator bei meinem ersten Arbeitnehmer für ein Produkt gebaut. Irgendwann kam dann ein Amerikaner mit dem Gesellschafter rein. Schaute sich das an. Meinte, sie hätten so etwas Ähnliches. Und zeigte mir seinen Konfigurator mit einem anderen Produkt in den USA. War er ganz stolz drauf und meinte, damit verkauft er viel mehr wie wir mit unserem Teil. Hat mich geärgert. War nämlich nicht ähnlich. War total simple. Hab ihm das auch erklärt. Sah er anders. Hab dann den Gesellschafter gefragt, ob er nachher noch Zeit hat. Im Ergebnis durfte ich es nachbauen. Hab ich dann auch gemacht und die ganze Nacht dran gesessen. Am nächsten Mittag waren wir online. Naja, der Ami hat später die Firma gekauft und es eingestellt. Was mich dann dazu gebracht hat, es selbst zu launchen. Damals war ich aber im Bereich "Internetmarketing" unterwegs und habe es in einer Kooperation mit einem Wettbewerber gemacht, nachdem ich meinen Hauptjob gekündigt habe. Der Ami ist Marktführer in DE für Prüfplaketten. Das hatte ich damals aber noch nicht geschnallt. 4 Jahre später ruft der größte Reseller in DE des Amis an und will Internetmarketing. Dachte ich mir, das ist doof, weil da sind wie voll Wettbewerber bei nem anderen Produkt. Interessierte den aber nicht. Den interessierten Prüfplaketten. Die bezog er auch nicht vom Ami, sondern produzierte selber. Und den habe ich dann weitere 4 Jahre betreut. Bis er die Preise drücken wollte, weil sein Grafiker auf die Idee kam, er könne SEO machen und mich da unterbot. Am Ende haben sie dann mich raus geschossen. Aber da hatte ich schon das bezahlte KnowHow aus 4 Jahren Marktanalyse. Von den Dingern habe ich noch einige in der Schublade was andere ehem. Kunden angeht. Ansonsten finde ich viele Ideen, weil mich selbst irgendwas ankotzt und ich es brauche. Im Business findet man so was immer mal wieder. So nutze ich z.B. Easybill und habe mir hier ne UPS Schnittstelle programmiert. Bzw. von nem Studenten programmieren lassen. Das habe ich irgendwann mal im Forum gepostet und inzwischen habe ich 8 Kunden, die diese Schnittstelle ebenfalls nutzen für 49,00 EUR netto im Monat. Melden sich 1-2 Leute im Jahr und fragen, ob sie das kaufen können. Was ich aber viel lieber mache ist in Kundenstämme zu verkaufen. Wir bekommen ja täglich neue Kunden für Prüfplaketten. Inzwischen haben wir über 1.000. Irgendwann werden wir 10.000 haben. Dann ist es unglaublich leicht, ein Produkt zu verkaufen, dass diese Kunden ebenfalls brauchen. 100 Prüfplakettenzangen kaufen. Produkt in den Shop. Schon finden das Kunden über Google. Parallel nen Newsletter an die bestehenden Kunden. Fertig. Umgekehrt kannst Du z.B. Prüfplakettenzangen verkaufen und wenn Du da 1.000 Kunden irgendwann hast, weisst Du sicher, dass diese auch Prüfplaketten benötigen. Es ist extrem(!) selten, dass ich irgendwas Neues mache. Und da kommt dann das wichtigste Learning über die Jahre: SCHEISS AUF DIE IDEE (!!!!) Immer ein Modell nehmen, das bereits verifiziert ist. Womit andere Unternehmen schon Geld verdienen. Wenn Du 40 Wettbewerber hast mit jeweils 5-200 Mitarbeitern, dann ist da genug Geld im Markt, um da sehr nette Sachen aufzubauen. Man muss nichts Neues machen. Oft reicht es, ein paar Sachen zu verbessern. Und selbst das ist nicht unbedingt notwendig. Wichtig sind nur die Sales und da ist mein Fokus "Internetmarketing". Und i.d.R. bekomme ich mit dem absoluten Fokus darauf bereits ein klassisches Industrieunternehmen ausperformed. Erstmal schauen, dass die Anfragen kommen. Dann kann man die Anfragen weiter verkaufen. Im nächsten Schritt die Anfragen selbst abwickeln und mit einem der 40 Wettbewerber kooperieren. Höheres Einkaufsvolumen. Bessere Preise. Und man pickt sich dann die 2-3 Unternehmen raus, die wirklich gut sind. Der Kunde schaut sich vllt. 10 Unternehmen an und fragt 2-3 an. Bedeutet aber nicht, dass auf Seite 37 in Google nicht vllt. ein Unternehmen ist, das wirklich deutlich günstiger liefert. Und wenn Unternehmen mit den Sales ne Halle, Gebäude und zig Mitarbeiter zahlen können, dann bekommt man da auch 500 EUR minimum nebenbei raus, wenn man es vom Küchentisch mit kaum Kosten macht. Der Endkunde sieht das ja nicht. Ich lasse >100.000 Stück auch beim Wettbewerber fertigen und kann dann locker schreiben "Unsere Plaketten werden auf einer xyz Maschine produziert (5 Mio. EUR)" oder "Bei hohem Bedarf steht ihnen ein Produktionsteam von 250 Mitarbeitern zur Verfügung" (beim Lieferanten). "Besonders international konnten wir ein starkes Wachstum verbuchen" (Indien: Letztes Jahr 0 Bestellungen. Dieses Jahr 1). Entstehen irgendwelche Probleme? Fragt man halt das beliefernde Unternehmen, wie sie damit umgehen. Da kann man viel KnowHow aufbauen. Schaut mal vorbei. Lässt sich das Unternehmen zeigen. Fragt mal, wo sie die Potentiale im Markt sehen. Und wenn es sich irgendwann lohnt (und man vorher ein wenig darauf achtet, dass die Möglichkeit besteht), zieht man einfach selbst die Produktion auf. Maschinen kosten Geld. Mitarbeiter kosten Geld. Maschinen werden finanziert. Am Ende steht da nur ein mtl. Betrag an Kosten und wenn man anhand Einsparungen diese bereits mehr als deckt, warum nicht? Aber ja, die meisten Leute suchen die "Idee". Während sie jeden Monat ihr Geld aufs Konto überwiesen bekommen und es lauter "Ideen" geben. Was noch dazu kommt: Du entwickelst einen feinen Blick und bewertest immer und überlegst, ob ein Unternehmen funktioniert. Die Jungs hier sind z.B. recht neu: https://scooterhelden.de/ Ein Ladengeschäft für Elektroroller? Hmmm... die Dinger sind im Trend. Kein Wettbewerb in der Stadt. Aber, lohnt sich so was? Gut, jetzt sind die in Berlin. Sehr große Stadt. Sehr lange Wege. Viele sind mit der Bahn unterwegs. Da machen die Dinger Sinn. Aber es bockt mich noch nicht. Und dann sehe ich ihren YouTube Kanal. Beobachte das Wachstum. 12.000 Abos inzwischen. https://www.youtube.com/channel/UC3yeO-6AM65HYwLMN0ST7ZQ Und schon habe ich eine Blueprint für Internetmarketing auf YouTube. Solche Unternehmen beobachte ich, weil ich davon wenig Ahnung habe. Bin eher der Google Adwords / SEO Typ. Aber über die Zeit fängt mein Hirn an zu überlegen und plötzlich sehe ich dann andere Modell, die ebenfalls über so ein Marketing funktionieren könnten. Und wenn Du das 20 Jahre machst, geht das irgendwann recht schnell. Man muss halt mit irgendwas anfangen. Nun sind die Jungs von Scooterhelden recht gut. Und ich bin nicht der Typ, der als Hipster vor der Kamera turnen möchte. Aber hätte ich das Ding in Marburg gefunden, in einem Miniladen und gesehen, dass das Ding mit schlecht produzierten Videos bereits Reichtweite generiert, hätte ich das auf Berlin als Idee gehoben (wenn mich das Produkt interessiert). Weil EKs verhandeln und ein Team für Reviews aufstellen kann ich. Logistik bekomme ich auch hin. Oder es wäre zumindest als Idee in der Schublade gelandet. Irgendwann begegnet man dann einen total begeisterten Scootertypen der kamera affin ist und gerne nen Laden aufmachen würde. Dann könnte so eine Idee rund werden. Ich habe z.B. in der Schublade einige Ideen die ich umsetze, sobald ich die richtige Person treffe. Die Software hatte ich z.B. auch ein Jahr auf Pause, bis ich hier einen Programmierer im Forum gefunden habe, der nebenbei sich was aufbauen wollte. Referenzen angefordert. Sofort gesehen, dass er es kann. Und eben das Projekt von 2019 (da hätte ich dann jemanden eingestellt) in 2017 gezogen und ihn erstmal voll ausgebucht. Und am Anfang hast Du ggf. ne Phase, wo Du begeistert loslegst und dann nach ein paar Wochen genau weisst, warum es nicht funktionieren wird. Das sind Lerneffekte. Oder es funktioniert und Du merkst, dass Du auf die Kunden keinen Bock hast. Ich mag z.B. keine Privatkunden, weil sie sehr preissensitiv sind und dann eben auch sehr erstaunt (und nervig) sind, wenn Service entweder scheiße ist oder extra kostet.
  7. Sobald Du Zeit einrechnest, hast Du sicher Recht. Aber was machen denn die meisten Leute mit ihrer (Frei-)zeit? Game of Thrones schauen? Man kann die meisten Sachen recht leicht antesten, ohne viel Geld in die Hand zu nehmen. Da entsteht dann natürlich eine Lernkurve und während dessen verliert man etwas Geld und vor allem Zeit. Schau Dir mal die meisten erfolgreichen Gründungen an: Das sind keine neuen Ideen. Da werden bestehende Geschäftsmodelle die erprobt sind kopiert und angepasst. Die meisten erfolgreichen Gründungen entstehen aus dem bestehenden Job von Leuten, die alle Kontakte haben und genau wissen, wie das Business in dem Bereich läuft. Das Risiko ist geringer, als man das so denkt und man darf sich da nicht zu sehr von Statistiken täuschen lassen. Es gibt einfach ein paar Konzepte, die sehr gut funktionieren. Dafür gibt es auch Branchen, wo eine Selbstständigkeit schwierig ist. Wenn ich mich richtig erinnere, bist Du Mediziner. Ich würde mir 3x überlegen, eine eigene Praxis aufzumachen. Als Laie(!) ist für mich sofort offensichtlich, dass med. Geräte teuer sind. D.h. Kreditfinanzierung und man kann es nicht nach 6 Monaten einstellen, weil die Kredite weiter laufen. Was verdient man? Wenn ich da was von Patientenpauschale lese... argh(!). Aber das ist ja richtig scheiß Business, weil es unglaublich schwer ist, von einem Selbstständigen zu einem Unternehmer zu werden. Dazu müsstest Du ja einen Arzt einstellen. Die meisten Praxen arbeiten ja so, dass der Arzt einfach max. ausgelastet wird. Das hört sich schon instinktiv nach einem scheiß Problem bei Urlaub und Krankheit an. Möchte ich das umgehen, müsste ich irgendwie dafür sorgen, dass ich so spezialisiert bin, dass nur Privatpatienten kommen und am besten mit Honorarvereinbarung. Das Ding muss so viel Kohle abwerfen, dass ich locker einen Mediziner einstellen kann und der da auch vom Gehalt noch Vorteile gegenüber einem Job in einer Klinik sieht. Schaue ich mir da den Markt an, sehe ich nur noch wenige, die das geschafft haben und die relevanten Punkte liegen außerhalb der Kernkompetenz eines klassischen Mediziners. Das hört sich für mich nach ner Einbahnstraße an, wo man schwer wieder raus kommt. Und generell sehe ich einen Mediziner so gut ausgebildet, dass er dort auf dem Karriereweg sicher mehr rausholen kann. Und eben mit solchen "Spielchen" nebenbei auch effektiv Geld verliert, weil er seine Zeit gewinnbringender einsetzen kann oder eine bessere Work-Life-Balance erreichen könnte. Da sind wir jetzt aber in einer ganz anderen Baustelle und die kenne ich ganz gut, weil ich für Business Angels fast 10 Jahre als Berater im Internetmarketing gearbeitet habe. Mein ehem. Chef ist da tätig. Die Jungs haben Geld und KnowHow. Oft ehem. erfolgreiche Unternehmer oder Topmanagement. Was die sehr gerne machen ist mit wenig Geld früh Anteile zu erwerben und dann die Weichen zu stellen. Und das müssen Sachen sein, die sich richtig lohnen. Da wird mal für wenig Geld 30-50% des Unternehmens gekauft und 1-2 Jahre betreut. Das sind oft "Winner takes it all" Thematiken, d.h. die gehen in Dinge rein, die wirklich Impact haben können. Wenn es am Markt dann ankommt, werden richtig große Beträge rein gepumpt und der Markt erobert. Denen reicht es, wenn 1 von 20 Ideen aufgeht und sie lassen auch Unternehmen hops gehen, wenn sich in den 1-2 Jahren zeigt, dass das Potential nicht vorhanden ist. Da werden in ganz frühen Phasen 25-50K investiert in Ideen, die in 5 Jahren 1 Mio. pro Jahr bringen könnten und wo das Unternehmen schnell 25-50 Mio. wert sein könnte. Während andere später einsteigen und dann den Jungs für 250.000 EUR wieder Anteile abkaufen, weil sich die Wahrscheinlichkeit auf 25-50 Mio. erhöht hat. Bei dem Geschäft muss einfach immer die Möglichkeit bestehen, mit Geld ordentlich zu Hebeln. Der typische Business Angel hat 500K auf 10-20 Unternehmen aufgeteilt und 2-5 Mio. in der Hinterhand. Und nimmt erst richtig Geld in die Hand, wenn es sicherer wird. Den Rest lässt er hops gehen. Dafür werden dann auch aus 500K mal 10 Mio. gemacht und die gehen eben nur auf Unternehmen, die das Potential haben. Daraus sollte man sich auch nicht zu sehr von den Zahlen beeinflussen lassen. Da existiert ja noch ne andere Seite. Es gibt Jungs, die sich darauf spezialisiert haben. Sie suchen die Idee, stellen das Team auf. Bauen einen Prototypen. Und die wissen genau, worauf VC und Business Angels anspringen. Kommen die nicht durch die Finanzierungsrunde, fangen die auch was Neues an und lassen das Ding hops gehen. Genauso wie da eben Finanzierungsrunden und Exits von vorne herein fokussiert werden und nicht zwangsweise ein solides Unternehmen mit organischem Wachstum und Value für den Kunden. Das stimmt. Leute die gegen so was schreiben aber auch. Ich höre z.B. "gründungsfeindliches Deutschland" immer wieder. Ich sehe da meinen "Feind" nicht. Einzelgewerbe gründen? Montag erledigt. GmbH dauert etwas länger, die bekomme ich Montag aber auch auf den Status i.G. und wenn ich das private Risiko tragen möchte, kann ich mit der auch schon geschäftlich tätig sein. Ansonsten warte ich halt noch ein paar Wochen. Geld? Die KFW hat tolle Angebote für Gründer. https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Gründen-Erweitern/Förderprodukte/ERP-Kapital-für-Gründung-(058)/ - Bis 500.000 EUR inkl. 100% Haftungsfreistellung. - Keine Sicherheiten notwendig - ab 0,4% historisch niedrigem Zins im ersten Jahr Ich kann an kostenlosen Gründerseminaren teilnehmen. Bekomme kostenlose Beratung über die IHK. Es gibt Gründerzuschüsse teilweise vom Arbeitsamt. Ich habe eine hohe Rechtssicherheit in DE. Gibt genug Länder, da darfst Du an die Polizei zahlen. Die auch regelmäßig überlegt, wie gut Dein Business läuft und ihre Gebühren anpasst. Und wenn Du Pech hast und im falschen Ort gründest und der Wettbewerb gute Beziehungen hat, wirst Du von der Verwaltung blockiert. Zumindest ich kann hier nicht meinen "Feind" identifizieren. Und ich höre immer "hohes Risiko". Wenn man sich in dieses Thema aber ein wenig rein arbeitet und ein paar grundlegende Sachen beachtet, ist das ziemlich überschaubar. Nehmen wir mal die Prüfplaketten: - Ich sehe die Marktpreise über einen Vertriebskanal wie Google - Ich kann die Nachfrage auswerten (die Daten liefert mir Google) - Ich kann das Business verstehen und erkennen, dass hier Folgegeschäft existiert, wenn man einen Kunden hat. Viele Wettbewerber liefern mir Shops, wo ich nach Topsellern sortieren kann (danke dafür). Da muss ich noch nicht mal das Telefon in die Hand nehmen, mal als Kunde beim Wettbewerb anrufen und ihnen erklären, dass ich gerade im Shop bin und ein paar Fragen habe. Nebenbei den Shop loben und fragen, ob denn inzwischen viele über den Shop bestellen. Das bekomme ich fast immer gesagt. Wenn ich so einen Workflow mir erstmal angeeignet habe, brauche ich bis hier keine 10 Minuten. Produktbilder macht mir der Haus und Hof Grafiker (und da kann ich mich auf die Top 10 Artikel in einer Testphase konzentrieren). Kostet mich 250 EUR. Shop aufsetzen (vor allem als Mietshop) ist einmalig ausknobeln und 20 EUR im Monat. Paar Bilder vom Grafiker 50 EUR. Und dann mal Adwords drauf hauen. Da stecke ich 1 Tag Arbeit und 1.000 EUR rein und vllt. 15 Tage wenn ich mir erst das KnowHow aufbauen muss. Aber es ist unwahrscheinlich, dass ich damit auf die Nase fliege. Nebenbei könnte ich sie in einer Personengesellschaft mit meinem Haupteinkommen steuerlich verrechnen. Und die Produkte? Kauf ich halt erstmal vom Wettbewerber. Oder bei eBay. Das sind nicht mal spannende Geschäfte. Sobald es in Digitale Sachen rein läuft, geht das noch einfacher. Klar habe ich da ein Risiko, Zeit und Geld zu verlieren. Aber relativ schnell auch das KnowHow um entweder so kleine Sachen mit 400 EUR mtl. aufzubauen und da 1 Sache pro Monat neben meinem Fulltime Job raus zu hauen oder ein wenig größer Sachen anzugehen und 10-25K pro Monat damit zu machen. Ich will es keinem schön reden. Aber ich rate jedem, da etwas genauer hin zu schauen. Oft wird diese Meinung von Leuten sehr intensiv vertreten, die in dem Bereich nie tätig waren. Oder dann jemanden kennen, der gescheitert ist. Aber das täuscht eben schnell. Mich fragen permanent Leute, was ich von ihren Ideen halte. Die Hälfte kann ich begründen, warum es nicht funktionieren wird. Beim Rest kann ich zumindest fast immer sagen, warum es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert. Dann bleiben ein paar Sachen übrig, wo ich denke, dass man das ins Laufen bekäme, der Aufwand aber hoch ist, der Gründer das KnowHow nicht dazu hat und am Ende einfach der Ertrag uninteressant ist. Wirklich gute Ideen? Sehr selten. Von denen rennen aber auch genug Jungs los und scheitern. Dann gibt es Leute, die Blödsinn gründen. Z.B. einen Hausmeisterservice und sich dann vor den Fernseher hocken und auf Aufträge warten. 1-2 Kunden haben, die sie schon kannten. Und sich dann wundern, warum keine neuen Kunden dazu kommen. Oder denen das Geld ausgeht, weil sie einfach keine Rechnung stellen oder nur, wenn es finanziell wirklich eng wird. Die sind ja auch alle in den Statistiken drin.
  8. Inputsammlung neues PU-Buch

    Ich finde die Idee von "Praxistipps" wirklich nicht schlecht. Einfach ein Buch mit Sachen, die man sofort umsetzen kann. Wo jeder der aktiv ist ein paar Ideen findet, die er mit den nächsten Mädels oder Date anwenden kann. Grundlagen. Theorien. Da gibt es doch genug Sachen. Ich finde auch den Markt für "advanced" Kram zu klein. Die meisten Jungs die einmal ficken, rennen schnell in ne LTR oder wenden einfach ihr funktionierendes System an.
  9. Da hast Du Recht. Meine "Marktanalyse" ist da recht simple: Ich bin in einem anderen Bereich tätig, da geht es um Inv.etik.tten. Dort wird Software nachgefragt. Wir haben nur einen Wettbewerber in DE, der relevant diese Software verkauft (3.900 Installationen) und am Ende gibt der Kunde rnd. 1.500 EUR aus, bis es läuft. Da habe ich 3.500 Bestandskunden. Und wenn ein Kunde die Software des Wettbewerbers im Einsatz hat, beschwert er sich darüber. Das ist so meine Motivation, da rein zu gehen. Nun ist Inventar mit jährlicher Inventur eigentlich der selbe Workflow. Ein Teil des Inventars muss eben geprüft werden in bestimmten Fristen nach bestimmten Normen. Und dafür hat der Wettbewerber einen Wartungsplaner und die Basis des Programms ist identisch. Ich kenne die Verkaufszahlen, ich weiss nur noch nicht genau, wie das Business läuft. Da ich die Kunden aber habe und weiss, dass man da Software verkaufen kann, knobele ich den Rest später aus. Da muss ich nur Kunden fragen, sobald ich sie am Telefon habe. Also eher eine "Quick&Dirty" Marktanalyse und könnte mir vorstellen, dass man da recht interessante Workflows noch abgebildet bekommt. Ich habe neulich mal mit einem Unternehmen gesprochen, die Feuerlöscher prüfen im gewerblichen Umfeld. Da kommen am Ende ja auch Plaketten drauf. Da habe ich schon ein paar konkrete Ideen. Irgendwas werde ich mir da raus picken. Das ist auch sehr elegant zu verkaufen, weil im Worst-Case machst Du nur noch Upselling bei bestehenden Kunden. Ja. Ich habe sogar das Rohmaterial schon hier liegen. Aber da müsste ich div. Bilder und Artikel erstmal machen. Wird definitiv kommen. Aber sie werden selten angefragt. Ich hatte das bisher nur einmal. Aber es ist so ein Artikel, den man mit einmaliger Arbeit einpflegt und der dann lfd. Umsatz bringt. Aber es passt momentan noch nicht so 100% rein. Der Fokus besteht da darauf, 20% anzubieten, worüber 80% des Umsatzes läuft. Da besteht noch viel Potential. Ansonsten fange ich jetzt eben an, auf einzelne Branchen zu gehen. Elektriker ist das erste Ding, was wirklich im Volumen der Bestellungen immer wieder auffällt. Und die "Designplaketten" sind eine nette Sache (teilweise sind die Plaketten so hässlich, da hätte ich keinen Bock als Kunde, dass mir so ein Elektriker die überall drauf klebt. Da entwickeln sich dann spannendere Ideen. Z.B. hat mir ein Marburger Elektriker erzählt, dass sie die Sparkasse prüfen und dafür 4.000 Plaketten brauchen. Für diesen einen Kunden. Die gehen dann z.B. in 12/2017 rum und verkleben dort 4.000 Plaketten und markieren als nächsten Prüftermin 12/2018. Jetzt kann ich eine Sache gut: Günstig in Kleinstauflage produzieren mit sehr guten Lieferzeiten. Bedeutet, ich kann ihm von heute auf Morgen so etwas zu einem guten Preis liefern: Denn wenn der 4.000 Plaketten verklebt, muss der mit einer Zange 8.000 Löcher stanzen. Und das wird spätestens bei der 500. Plakette nerviger, als man das denkt. Ich kann ihm aber just-in-time von heute auf Morgen die Dinger mit zwei aufgedruckten, weissen Punkten liefern. Zu Preisen inkl. Versand, die er momentan ohne Punkt bezahlt. Und wenn ihm das zu lange dauert oder er das zu oft hat, kann ich ihm auch ein System liefern, wo er einfach zwei weisse Punkte nach Wahl selbst drucken kann. Dann markiert er sich einfach die Punkte, bevor er zum Kunden geht. Das System kann ich noch nicht liefern und da wird die Hardware aus China mit eigenem Branding kommen. Aber so was lohnt sich, wenn man zig Kunden im Kundenstamm hat aus einer Branche und eben die Adressen. Deswegen fokussiere ich momentan die Elektriker. Und da gibt es noch mehr solche Sachen, die man optimieren kann. Wenn aber jemand Kabelprüfplaketten möchte, könnten wir sie schon liefern. Ist aber in der Prio hinten.
  10. Das ist nicht OT. Hier geht es darum, Hamsterräder aufzubauen und Leute zu inspirieren. Ich finde da "Konter" extrem wichtig, damit Leute die das lesen alle Seiten kennen lernen. Auf der anderen Seite teste ich, was passiert, wenn man Mitarbeiter als "Hamster" bezeichnet und wie so die Reaktion darauf ist. Ich bin mutig, aber irgendwo ist die Grenze. Aber Prüfplaketten sind stink langweilig als Thema. Aber ich denke tatsächlich darüber nach, so was mal als Unternehmensblog aufzuziehen. Plötzlich wird es spannender. Man bekommt Reichweite und vor allem Verlinkungen (wichtig für SEO). Denn mal im Ernst: Abgesehen davon, dass das Thema an sich stinklangweilig ist, bockt es auch meinen Kunden nicht. "Prüfplaketten" sind ein "Scheissthema" im Unternehmen. Und so unwichtig, dass kaum einer seinen Lieferanten auf Facebook abonniert. Und selbst wenn (ich habe alle Wettbewerber abonniert), was interessiert mich die interne Weihnachtsfeier oder dass Jahresende Prüfplakettenzeit ist. Selbst als jemand, der das als Geschäftszweck hat, langweilt mich die Unternehmenskommunikation. Ich würde aber z.B. nicht zu sehr aus meiner Wohnungsgröße auf meinen Cashflow schliessen. Du wirst mich hier auch nie schreiben sehen, wofür ich privat Geld ausgebe. Für ne große Wohnung auf jeden Fall nicht. Aber wenn man mal realisiert, wie viel hate man schon bei ner kleinen Wohnung bekommt - das sieht in DE noch mal anders aus, wenn man Leute arbeiten lässt und dann das Geld raus haut. So was kann ich auch nicht mehr als Blog schreiben. Wir haben einen in der Branche, der hat ein eigenes Rennteam und ist da sogar sehr erfolgreich. Kommt nicht gut an. Deutschland ist eine Neidgesellschaft. Ich will es hier auch nicht schreiben. Die meisten, die einfach nur "Kohle" verdienen wollen mit einem eigenen Business scheitern. Man muss Value bieten. Leute sind nicht doof. Die achten schon darauf, dass ihr Geld dort hin fliesst, wo sie am meisten Value bekommen. Die Jungs die da mit "wie verdiene ich schnell viel Geld ohne viel Arbeit" scheitern i.d.R. und so ein Bild möchte ich einfach auch nicht zeichnen.
  11. Das sind alles Managementfehler. Wer ne Maschine kauft, ohne das Auftragsvolumen zu haben? Hohes Risiko. Wer insolvent geht, weil ein Mitarbeiter kündigt oder der Chinamann nicht liefert? Einfach nur Dummheit. Klar kann ich nicht jedes Geschäftsmodell umsetzen neben einem Hauptjob. Genauso wenig komm ich ohne massiven Kapitaleinsatz nicht in jeden Markt rein. Aber wenn man sich da näher mit beschäftigt, gibt es echt nette kleine Dinger, die man nebenbei umsetzen kann. Und je mehr man umsetzt, desto mehr neue Sachen sieht man. Du kennst doch mein Lebensmodell überhaupt nicht ;-).
  12. Ich habe nicht über die Nachteile geschrieben. So pauschal kann man das glaube ich auch nicht schreiben und es hängt immer vom Geschäftsmodell ab und welche Probleme sich daraus entwickeln können. Administrativ kann man einiges falsch machen. Und das Risiko solcher ist ohne Erfahrung und Kapital am Anfang übel. Ansonsten ist das doch immer individuell. Ich wollte z.B. keinen Laden in der Innenstadt mit fancy Klamotten aufmachen. Miete. Inventar. Dann stehe ich da 7 Tage von 8-20 Uhr drin. Dazu noch admin. Arbeiten nach Geschäftsschluss. Und / oder Personalkosten. Mit Bargeldgeschäft. Ladendiebstahl als Thema. Wenn man da 50.000 EUR in Inventar steckt, 4.000 EUR Miete zahlt, wird man schlagartig nervös, wenn in Monat 1 nur 1.000 EUR Umsatz gemacht werden. Solche Mietverträge haben im gewerblichen Bereich Laufzeiten. Inventar bekommt man an einen Verwerter nur zu einem Bruchteil los. Solches Geschäft mag ich nicht. Schwer zu testen. Hoher Kapitaleinsatz. Mein aktuell größtes Risiko ist, dass ich zu viel gerade alleine mache. Das Arbeitspensum ist nicht das Problem. Fahre ich nächste Woche gegen einen Baum und wache 3 Monate später aus dem Koma auf - der Laden würde nicht rund laufen. SEO ins Laufen bekommen ist sicher kritisch, weil Google Adwords auf Dauer immer teurer werden. Ich würde gerne im Ausland leben. Zumindest mal für ein paar Jahre. Das ist mit dem Business in der Größe auch schwer. Aber ansonsten kann ich es ja so gestalten, wie ich das möchte. Und ich kenne Jungs, die sich noch ein viel einfacheres Business aufgebaut haben. Klar ist da erstmal eine Lernkurve vorhanden. Aber man operiert halt auch nicht los, weil man Bock auf Medizin hat. Und auch nach dem Studium ist man kein erfahrener Arzt. Wo siehst Du denn die Nachteile?
  13. Ich denke, da muss man wirklich differenzieren @Black-Jack. Irgendwann am Anfang hatte ich mal etwas dazu geschrieben. Man muss da IMO etwas unterscheiden. Wähle ich Arbeitgeber entsprechend aus, kann fachlich an einem viel größeren Rad drehen. Ich arbeite z.B. heute darauf hin, eine Maschine in 2018 zu kaufen. Mit so einem Ding hatte ich mit 19 schon in der Ausbildung zu tun. Selbst musste ich da jetzt ewig drauf hinarbeiten. Und mit dem Dive und der Energie hätte ich mit 25 solche Maschinen auch verkaufen können. Ausbildung im Vertrieb beim anwendenden Unternehmen. BWL Studium. Zu einem Hersteller wechseln. Mit 35 wäre ich Keyaccount Manager gewesen und hätte die Maschinen weltweit verkaufen können. Und mein(!) Wert für neue Arbeitgeber wäre immer weiter gestiegen. Das ist der normale Karriereansatz. Aber wie viele Leute arbeiten in Deutschland nur, weil sie müssen. Haben mal ne Ausbildung gemacht und machen den ganzen Tag irgendwelchen Kram, der sie nicht bockt. Haben mehr oder weniger angenehme Kollegen. Die wollen keinen Stress, etwas Spaß auf der Arbeit und ihr Gehalt. Das ist der Fokus. Klar gehört da die Produktion von Prüfplaketten dazu. Auftragssachbearbeitung. Buchhaltung. Im Ernst: Wer tippt denn schon gerne Zahlen und Buchstaben als Lebensinhalt in einen PC. Ich akzeptiere das vollkommen. Es wäre nicht mein Lebensentwurf. Wenn keine große Überraschung kommt, lebt man nur einmal und ich möchte nicht den Großteil meines Lebens damit verbracht haben, irgendwelche Zahlen in einen PC zu tippen, im Stau zu stehen, finanziell gerade so über die Runden zu kommen und zu schlafen. Den Lebensentwurf akzeptiere ich aber. Habe ich kein Problem mit. Womit ich ein Problem habe ist, dass diese Leute mir erklären wollen, dass "Unternehmertum" riskant ist. Und ich mache das nun seit 22 Jahren und lebe davon in Vollzeit seit 16 Jahren. Damit kann ich aber auch noch leben. Ich bin etwas verwundert, dass diese Glaubenssätze so tief sitzen, dass man dagegen nicht mit logischen Argumenten ankommt. Aber ich habe auch kein Interesse daran, ihnen das klar zu machen. Aber es geht ja noch weiter: Sie versuchen auch jeden davon abzuhalten, der dies machen möchte. Mit den selben dämlichen Argumenten. Unternehmertum ist etwas Tolles, wenn man die Basics raus hat. Wenn man Value bieten kann. Und wenn man in Bereichen tätig ist, wo Kunden das entsprechend entlohnen. Wenn es einem liegt. Ich kann jeden dazu ermutigen, der glaubt, das sei etwas für ihn. Man kann es vollkommen risikolos ausprobieren. Man kann es nebenbei starten. Nie(!) waren die Möglichkeiten dank Internet und Onlinevertrieb besser. Und sie werden auch nicht besser werden, weil der Bereich immer professioneller wird und man irgendwann immer mehr Geld in die Hand nehmen muss. Wer vor 20 Jahren das Ding aufbauen wollte, was ich hier aufgebaut habe in dem Log, der musste - 2 Jahre lang telefonieren und Termine vor Ort(!) machen. - 2 Jahre auf 4-6 Messen pro Jahr sein. - 2 Jahre 25.000 EUR pro Jahr in Werbeanzeigen stecken. Unter 250.000 EUR Eigenkapital musste man daran nicht denken. Und es ging nur in Vollzeit. Also noch mal 50.000 EUR, um da über die Runden zu kommen. Heute? Shop aufsetzen. Werbung schalten. Kooperationen abschliessen. Und los. Klar. Die richtige Strategie. Die passende Werbung. Die richtigen Einkaufskonditionen. Aber das geht mit 50 EUR im Monat. Nebenbei. Klein. Vor 20 Jahren waren danach die 300.000 EUR weg und man stand vor dem Nichts. Ggf. vor dem Ruin, wenn man noch das Haus beliehen hat. Es war nie einfacher. Es wird nie wieder so einfach werden. Und nie hat sich eine Gesellschaft so geändert inkl. Abläufe. Nie haben sich so viele gute Nischen gezeigt. Die meisten Jobs werden sich in den nächsten 10 Jahren radikal ändern. Da ist so viel vorhanden, wo man Value schaffen kann. Und wenn das erkennt und Spaß dran hat und glaubt, dass man sich da was aufbauen könnte, dann sollen Menschen, die davon null Plan haben einfach mal die Fresse halten. Weil sonst hat man schnell das Problem, dass man sich gegen sein ganzes Umfeld samt ihrer dämlichen Tipps durchsetzen muss. Und wer das dann anfängt auch noch ernst zu nehmen, der begräbt dann seine Idee auch schnell wieder. Wäre schade.
  14. @Bernd-das-Brot und @suchti. Ich sehe das ein wenig entspannter und auch vom Business abhängig. Als ich noch Internetmarketing gemacht habe, war es ähnlich. Die Stärke des Unternehmens war es, das Business des Kunden zu verstehen und mit unternehmerischem Denken zu evaluieren, welche Optionen das Internet für den Kunden bietet. Das ist schwer zu delegieren und eigentlich bist Du da permanent dabei, unternehmerisch für den Kunden zu denken und zu arbeiten und ein Team arbeitet Dir zu. Arbeitnehmer, die das können, sind extrem teuer. Und die Kunden, die ich hatte, hätten das so nicht bezahlt. Da war ein grundlegendes Problem im Geschäftsmodell vorhanden. Inzwischen habe ich da eine ganz andere Denkweise: Ich will (in der Theorie) nichts(!) mit Tagesgeschäft zu tun haben. Das funktioniert z.B. mit Prüfplaketten. Meine Idee ist, dass ich das Business bis auf 250.000 EUR DB hoch bekomme innerhalb von 3 Jahren und dann locker den Laden mit einer Stunde pro Woche schmeissen kann. Ich muss nur den Strom an Aufträgen weiter halten und der ergibt sich durch Automatismen und Nachbestellungen. Und die eine Stunde pro Woche ist verifiziert. Länger brauche ich nicht, um das Marketing am Laufen zu halten. Und so oft muss man funktionierende Workflows außerhalb der Wachstumsphase nicht ändern. Wenn das Geschäftsmodell passt. Das Einzige, wo es echt hakt ist die zwischenmenschliche Komponente. Du brauchst da einen Manager, der die Leute im Griff behält und sich um Konflikte etc. kümmert und zieht. Der ein feines Gespür für Menschen hat, dem die Leute gerne folgen. Und Du musst die passenden Leute finden, die zwischenmenschlich zusammen passen. Das ist z.B. ein Themenkomplex, auf den ich überhaupt keinen Bock habe. Nimmt mir einfach den Fokus und Drive und ich habe ein enormes Problem damit Leute zu bezahlen, die dann einfach nur stören oder die man beaufsichtigen muss. Die sollen sich einfach selbst im Griff haben und ihren Job machen. Aber das ist nicht so einfach. Ich betrachte das Ganze immer so ein wenig aus Sicht von "Energie". Was gibt mir Energie. Wo wird sie abgezogen. Wann macht es Spaß. Wann nicht. Und da sind gute Leute ein enormer Push. Aber mit den falschen Leuten wird es sehr schwer für mich, weil ich da sehr empfindlich drauf reagiere. Dieses empfindlich reagieren hilft mir um Kontakt mit Kunden. Ich merke schnell, was der möchte, erkenne Muster. Aber ich muss über @younggun immer schmunzeln, wenn er sich über seine WG Mitbewohnerin im Chat aufregt. Über so was rege ich mich dann auch schnell auf. Aber ich bekomme die Krise, wenn ich dafür noch 800 EUR Lohnkosten pro Woche zahlen muss, mir so ein Mädel andere Leute unproduktiver macht und ich selbst nur noch auf 60% laufe, weil mich dieser Scheiß auslaugt. Dazu bin ich zu introvertiert. Ich mag am liebsten in Ruhe an meinen Ideen basteln. So ein Mädel geht noch, wenn sich dann aber 3 Leute zoffen. Nicht mein Ding. Und gibt es Persönlichkeiten, die das sofort ausgeglichen bekommen. Die Leute dazu bekommen, besser und motivierter zu arbeiten, als alleine. Und dann folgen die Leute, weil sie die Führung zwischenmenschlich akzeptieren und ihn bewundern. Bin ich aber nicht.
  15. Ja. Aber ich bekomme auch jeden Monat das Selbe aufs Konto überwiesen...