Verwirrender Fragebogen der Geschäftsführung

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Hallo Leute, ich bin heute aus dem Urlaub gekommen und habe folgenden Fragebogen des Geschäftsführers in meinem Posteingang gefunden. Solche emails sind eher ungewöhnlich und ich kann es schwer einschätzen, ob ich mir nun sorgen um meinen Job machen soll. Was meint ihr zu welchem Zweck solche Fragen gestellt werden? Um zu sehen ob der Arbeitnehmer noch motiviert ist die Tätigkeit auszuführen? Bin ab dem nächsten Monat 4 Jahre im Betrieb, unbefristet.

Hier der Inhalt:

 

 

Hallo Herr …,

 

bitte beantworten Sie bis spätestens Montag, 30. April 2018 die folgenden vier Fragen. Die Antworten können stichpunktartig aufgeführt werden, am besten kurz, knapp und ehrlich!

 

Bitte senden Sie die Antwort direkt an ...

 

  1. Wie würden Sie Ihre Kernaufgaben laut Arbeitsvertrag und Job Description beschreiben?
  2. Wem sehen Sie sich in Ihrer täglichen Aufgabenstellung gegenüber verantwortlich? Wem reporten Sie direkt und wen sehen Sie in der Firmenhierarchie als weisungsbefugt bzw. über Ihnen gestellt?
  3. Welche Aufgaben, die nicht zu Ihrer eigentlichen Job Description gehören, erledigen Sie im täglichen Betrieb?
  4. Welcher Job bzw. welche Aufgaben innerhalb des Unternehmens würden Sie reizen bzw. was würden Sie gerne noch verantworten?

 

Bitte beantworten Sie die Fragen selbstständig und unabhängig von Ihren Kollegen. Die Punkte werden vertraulich behandeln.

 

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Ich schätze mal, da geht's um Qualitätssicherung, und/oder darum, aufzudecken, wo es an Führungspositionen hakt - würde ich nicht persönlich auf mich beziehen. 

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Sehe ich genau so. Musst Du Dir mE keine Sorgen um Deinen Job machen. Bei Punkt 4 würde ich ehrlich und realistisch bleiben. Durchaus interessant, da mal ein wenig die Fühler nach etwas Höherem auszustrecken, um zu zeigen, welche Ambitionen Du hast.

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Gast El Rapero

Ich frage mich auch, wo der TE arbeitet. Klingt nachm Saftladen, oder Crackheads at work

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Danke für die Antworten! Ich arbeite in einem Medien-Unternehmen/Agentur, daher wohl die fancy Begriffe. Ich werde die Fragen einfach mal ehrlich beantworten und durchblicken lassen, dass ich auch gerne über den Tellerrand schaue.

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Da hat sich vermutlich jemand gedacht "Oh, wie sind eigentlich die Strukturen in unserem Unternehmen? Läuft das System eigentlich? Geht irgendwer durchs Netz?", vielleicht aus einem konkreten Anlass heraus, vielleicht aus einem Bauchgefühl heraus. 

Wie viele Menschen arbeiten denn bei euch?

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Kann meinem direkten Vorposter nur Recht geben:

Wenn ich als Chef sowas frage, dann brennt mir irgendwas unter den Nägeln. Tippe ganz stark darauf, dass ihr sehr schnell gewachsen seid und jetzt soll vermutlich die Hierarchie etwas verschlankt werden bzw umstrukturiert.

bearbeitet von gothar2003

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Gast

wahrscheinlich hat der Chef bei sowas die Gesellschafter im Nacken

bearbeitet von Gast

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Ich finde jede Form von "Wer sind Sie eigentlich und was machen Sie hier?" in einem Unternehmen kein besonders gutes Zeichen.

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Gast

am besten folgendes bringen: "Chef, ich gehe heute ne Stunde früher, weil ich zuhause in Ruhe den Fragebogen ausfüllen will"

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Gast Gotteskind
Am 3.5.2018 um 23:11 , Nachtzug schrieb:

am besten folgendes bringen: "Chef, ich gehe heute ne Stunde früher, weil ich zuhause in Ruhe den Fragebogen ausfüllen will"

Alles was nicht auf einen Kunden gebucht werden kann, wird auf "administrativ" gebucht. Ist eigentlich selbstverständlich.

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Gast botte

Das eigentlich beunruhigende an der Geschichte ist für mich die schlechte Qualität. Eine Firmenführung, die einen so dilettantisch zusammen gestellten Fragebogen ohne ausführliches Anmoderieren an die Mitarbeiter bringt, schafft sich ihre Probleme selbst.

Übersetzt steht da doch: „Wissen sie eigentlich, wer ihr Chef ist? Wissen Sie eigentlich, wofür wir sie bezahlen? Machen Sie häufiger Dinge, für die wir sie eigentlich nicht bezahlen?“ Wer ne Umfrage braucht, um das beantwortet zu bekommen, ist sehr weit weg vom Geschehen. Und verunsichert die Belegschaft ohne Not.

bearbeitet von botte

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Entspann‘ dich mal, das ganze ist doch eher süß. Sofern du nicht mehr in der Probezeit oder befristet angestellt bist, muss für eine Kündigung ein fester Grund vorliegen. 

Ich behaupte sogar mal, dass in vielen großen Firmen, bei denen jeder Home Office machen kann, im Büro kein fester Arbeitsplatz mehr, man für die Firma nur noch „sichtbar“ auf der Gehaltsabrechnung steht, zukünftig immer wieder E-Mails mit Fragen dieser Art kommen. 

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