Meinungen/Anregungen zu Problematiken?

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Hallo liebes Forum, 

ich bin hier schon etwas länger, vor allem als "stiller Mitleser" und konnte schon tollen und sehr hilfreichen Input finden. Dafür danke an euch!

Aufgrund einigen Baustellen, bräuchte ich eure Meinung und wäre über eure Meinungen, Tipps oder Anregungen sehr dankbar. Diese versuche ich kurz zu erläutern, alleine finde ich Lösungen für mich momentan nicht. Ich bin Mitte 20. 

Kindheit/Jugend: Geprägt durch Krankheit und Mobbing. Immer der Stillere gewesen, keine typische Pubertät gehabt und keine Erfahrungen mit Mädchen. Sehr schüchtern gewesen, wahrscheinlich aufgrund der negativen Erfahrungen, nicht wirklich Entscheidungskompetenz erlernt.

Schule: ruhig und unauffällig, aber gerne zur Schule und auch Abitur ohne Probleme mit 2,5 abgeschlossen. Im Nachhinein war auch noch locker mehr drin. 

Beruf: Berufswahl als unlösbares Problem, sehr viele Interessen, nicht wissen wohin, kann mir ein paar Berufe vorstellen. Mehr als ein Studium abgebrochen, nun in einer kaufmännischen Ausbildung, merke dass es mir nicht gut tut. In der Berufsschule Schwierigkeiten mit den Lehrerinnen, oftmals nicht nachvollziehbar um was es eigentlich thematisch geht, "besondere" Umstände und ich war allgemein noch nie in der Schule auffällig, ganz im Gegenteil. Eltern wirken zu großen Einfluss aus und finde nicht die Mittel dagegen. Studienabbruch aufgrund privater Probleme, dazu keine klare Zielsetzung gehabt, kein klaren Weg wohin damit und wohin mit mir. Ich arbeite gerne und hatte auch schon einige Nebenjobs. 

Freunde: Ich habe keine Freunde mehr, gute und sehr gute Freunde zogen zum Studieren weg. Wohne wieder zuhause und habe keine privaten Kontakte, nicht mit Männern, nicht mit Frauen. Belastet mich sehr, ist aber alles ländlich und vieles ging über die Jahre auch kaputt. Wirklich Anschluss finde ich nirgends. Gehe nicht Feiern, kein Freundeskreis und dann auch logischerweise kein Kontakt mit Frauen. Dazu kommt aber, dass ich auch keine Freizeitgestaltung habe und wenn ich wohin gehe dann alleine. Kenne niemand der mit gehen würde und kann nicht mal jemand fragen. 

Frauen: Im Studium habe ich gut Anschluss gefunden und hatte auch Kontakte mit Frauen, Frauen haben sich sogar für mich interessiert. Einmal wurde ich direkt nach einem Date gefragt, beim Date fasste sie mich direkt am Knie an, legte ihre Hand dorthin, fuhr mir über eine sichtbare Narbe,...aufgrund meiner großen Unerfahrenheit habe ich es aber kaputt gemacht und bin nicht eskaliert. Ich fand sie super und das tut mir bis heute weh. Ich war einfach zu schüchtern. Meine Erfahrung beschränken sich auf sehr sehr geringe kleine Erfahrungen, traue mich aber nicht einmal eine Frau anzusprechen. 

Selbstwertgefühl: schwer in Mitleidenschaft gezogen, es gab immer Rückschläge und habe sie immer gemanaged, das ist nicht das Problem. Nicht wissen wohin mit einem trifft mich und das einsam fühlen, während alle um einen herum eine Freundin haben. Dazu die vielen verschiedenen Baustellen.

Wenn jüngere Geschwister mit dem Studium fertig sind und einen Freund/Freundin haben, dazu einen guten Job und man selbst sitzt im Büro, langweilt sich und fühlt sich als "Sekretärin"/"Assistentin". Der Bereich ist natürlich hauptsächlich von jungen Frauen geprägt, mit den Mitschülerinnen komme ich nicht so wirklich klar, dazu kommt, dass sie auch absolut null Interesse an mir haben, denke sie sehen mich eher als Looser...ruhig und schüchtern. Ich habe nichts gegen sie oder gegen Frauen, ganz im Gegenteil. Von jungen Kolleginnen den ganzen Tag umgeben zu sein macht mir aber nicht viel Freude, wenn man sieht was andere für interessante Aufgaben haben. Fühle mich auch irgendwo reingepresst, sehr schwierig zu erklären. Dabei habe ich viele Interessen, bin leicht begeisterungsfähig,...

Sport: mit dem Training und sportlicher Betätigung habe ich wieder begonnen.

Habt ihr vielleicht Tipps oder Anregungen? Kann auf bestimmte Punkte gerne noch genauer eingehen, habe die Problematiken es nur grob skizziert. 

 

Viele Grüße!

 

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Ich würde als erstes unterscheiden was früher war und was in der Zukunft kommt. Das erste kannst du nicht mehr ändern, vergiss es, kostet nur Zeit und macht dir schlechte Laune.

Bleibt nur noch die Zukunft. Die Frage "wo will ich hin?" kann dir keiner abnehmen. Du hast dich für eine kaufmänische Ausbildung entschieden, das ist dein Ziel. Mache es fertig.

Du wirst bei allem was du machst Vor-und Nachteile finden. Sehe die Vorteile deiner jetzigen Stelle und konzentriere dich darauf.

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vor 8 Stunden, luki94 schrieb:

Freunde: Ich habe keine Freunde mehr, gute und sehr gute Freunde zogen zum Studieren weg. Wohne wieder zuhause und habe keine privaten Kontakte, nicht mit Männern, nicht mit Frauen. Belastet mich sehr, ist aber alles ländlich und vieles ging über die Jahre auch kaputt. Wirklich Anschluss finde ich nirgends. Gehe nicht Feiern, kein Freundeskreis und dann auch logischerweise kein Kontakt mit Frauen. Dazu kommt aber, dass ich auch keine Freizeitgestaltung habe und wenn ich wohin gehe dann alleine. Kenne niemand der mit gehen würde und kann nicht mal jemand fragen. 

1. Mit Mitte 20 solltest du nicht mehr zu Hause wohnen. Zieh aus.
2. Such dir eine WG. Eine WG ist wohl die einfachste Methode neue Freunde und Kontakte zu gewinnen.

vor 8 Stunden, luki94 schrieb:

Sport: mit dem Training und sportlicher Betätigung habe ich wieder begonnen.

1. Trainiere nicht alleine sondern kombiniere das Sporten mit dem Socializing.
2. Such dir einen Fußballverein/Volleyballverein/Tanzverein etc. 
Verbinde Sport mit dem Sammeln von Freundschaften/Kontakten

vor 8 Stunden, luki94 schrieb:

Beruf: Berufswahl als unlösbares Problem, sehr viele Interessen, nicht wissen wohin, kann mir ein paar Berufe vorstellen. Mehr als ein Studium abgebrochen, nun in einer kaufmännischen Ausbildung, merke dass es mir nicht gut tut. In der Berufsschule Schwierigkeiten mit den Lehrerinnen, oftmals nicht nachvollziehbar um was es eigentlich thematisch geht, "besondere" Umstände und ich war allgemein noch nie in der Schule auffällig, ganz im Gegenteil. Eltern wirken zu großen Einfluss aus und finde nicht die Mittel dagegen. Studienabbruch aufgrund privater Probleme, dazu keine klare Zielsetzung gehabt, kein klaren Weg wohin damit und wohin mit mir. Ich arbeite gerne und hatte auch schon einige Nebenjobs. 

Wenn du ein "Problem" mit einer Lehrerin oder den Themen hast - dann sprich deine Lehrerin offen darauf an. Nach der Unterrichtsstunde gehst du zu ihr hin und fragst ob sie kurz Zeit für ein Gespräch hätte.
Dann besprichst du mit ihr ganz in Ruhe deine "Probleme". Im gemeinsamen Dialog werdet ihr die Probleme dann gemeinsam lösen. Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg.

vor 9 Stunden, luki94 schrieb:

Selbstwertgefühl: schwer in Mitleidenschaft gezogen, es gab immer Rückschläge und habe sie immer gemanaged, das ist nicht das Problem. Nicht wissen wohin mit einem trifft mich und das einsam fühlen, während alle um einen herum eine Freundin haben. Dazu die vielen verschiedenen Baustellen.

Es gibt keinen Menschen auf diesem Planeten, der immer selbstbewusst ist. Selbstbewusstsein ist ein Prozess. Ähnlich wie die Sinus-Kurve geht sie hoch und runter. Sieh das Leben einfach ein bisschen positiver.
Da deine Kurve gerade weit unten ist - kanns nur bergauf gehen. Glaub an dich selbst - das wird schon. 

vor 9 Stunden, luki94 schrieb:

Frauen: Im Studium habe ich gut Anschluss gefunden und hatte auch Kontakte mit Frauen, Frauen haben sich sogar für mich interessiert. Einmal wurde ich direkt nach einem Date gefragt, beim Date fasste sie mich direkt am Knie an, legte ihre Hand dorthin, fuhr mir über eine sichtbare Narbe,...aufgrund meiner großen Unerfahrenheit habe ich es aber kaputt gemacht und bin nicht eskaliert. Ich fand sie super und das tut mir bis heute weh. Ich war einfach zu schüchtern. Meine Erfahrung beschränken sich auf sehr sehr geringe kleine Erfahrungen, traue mich aber nicht einmal eine Frau anzusprechen

Eine Partnerin/Freundin erhöht nicht dein Selbstbewusstsein. Eine Partnerin/Freundin löst nicht deine Probleme. Durch eine Partnerin/Freund wirst du nicht beliebter. Eine Partnerin/Freundin
ist vielmehr die Belohnung dafür, dass du dein Leben im Griff hast. Ich würde dir das DonJon-Bootcamp in diesem Forum empfehlen. Das ist der beste Start. 

vor 9 Stunden, luki94 schrieb:

Habt ihr vielleicht Tipps oder Anregungen? Kann auf bestimmte Punkte gerne noch genauer eingehen, habe die Problematiken es nur grob skizziert.

Hab Spaß! Mach Blödsinn! Nimm das Leben nicht so ernst!

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vor 10 Stunden, luki94 schrieb:

Hallo liebes Forum,

Hallo.

 

vor 10 Stunden, luki94 schrieb:

Kindheit/Jugend: Geprägt durch Krankheit und Mobbing. Immer der Stillere gewesen, keine typische Pubertät gehabt und keine Erfahrungen mit Mädchen. Sehr schüchtern gewesen, wahrscheinlich aufgrund der negativen Erfahrungen, nicht wirklich Entscheidungskompetenz erlernt.

Schule: ruhig und unauffällig, aber gerne zur Schule und auch Abitur ohne Probleme mit 2,5 abgeschlossen. Im Nachhinein war auch noch locker mehr drin. 

Okay, beides auf der Zeitachse in der Vergangenheit.
Du hast paar Sachen mehr geübt, paar weniger.

 

vor 10 Stunden, luki94 schrieb:

Beruf: Berufswahl als unlösbares Problem, sehr viele Interessen, nicht wissen wohin, kann mir ein paar Berufe vorstellen. Mehr als ein Studium abgebrochen, nun in einer kaufmännischen Ausbildung, merke dass es mir nicht gut tut. In der Berufsschule Schwierigkeiten mit den Lehrerinnen, oftmals nicht nachvollziehbar um was es eigentlich thematisch geht, "besondere" Umstände und ich war allgemein noch nie in der Schule auffällig, ganz im Gegenteil. Eltern wirken zu großen Einfluss aus und finde nicht die Mittel dagegen. Studienabbruch aufgrund privater Probleme, dazu keine klare Zielsetzung gehabt, kein klaren Weg wohin damit und wohin mit mir. Ich arbeite gerne und hatte auch schon einige Nebenjobs. 

Was bedeutet "unlösbar"?
Welche Lösungsmöglichkeiten für "nicht wissen wohin" fallen dir ein? (Bsp: ein Engel steigt herab und antwortet dir)
Was hast du bisher unternommen?
Welche spezifischen Hindernisse sind häufig aufgetreten?
Welchen Beitrag hast du zu diesen Hindernissen geleistet?
Wie hättest du diese Hindernisse überwinden können?

 

vor 10 Stunden, luki94 schrieb:

Freunde: Ich habe keine Freunde mehr, gute und sehr gute Freunde zogen zum Studieren weg. Wohne wieder zuhause und habe keine privaten Kontakte, nicht mit Männern, nicht mit Frauen. Belastet mich sehr, ist aber alles ländlich und vieles ging über die Jahre auch kaputt. Wirklich Anschluss finde ich nirgends. Gehe nicht Feiern, kein Freundeskreis und dann auch logischerweise kein Kontakt mit Frauen. Dazu kommt aber, dass ich auch keine Freizeitgestaltung habe und wenn ich wohin gehe dann alleine. Kenne niemand der mit gehen würde und kann nicht mal jemand fragen. 

Was belastet dich genau?
Welcher logische Zusammenhang besteht zwischen "keine privaten Kontakte" und "alles ländlich"?
Haben Menschen auf dem Land immer "keine privaten Kontakte"?
Welcher logische Zusammenhang besteht zwischen "keine privaten Kontakte" und "gehe nicht Feiern"?
Haben Menschen, die nicht Feiern gehen, immer "logischerweise keinen Kontakt mit Frauen"?
Was bedeutet "Anschluss finde ich nirgends"?
Welche spezifischen Hindernisse treten häufig auf, so dass du "keinen Anschluss findest"?
Welchen Beitrag leistest du dazu?
Wie kannst du diese Hindernisse überwinden?
Wie sehen spezifische Einzelschritte dafür aus? (Bsp: Ich verlasse mein Haus und spreche den Nachbar an.)

 

vor 10 Stunden, luki94 schrieb:

Frauen: Im Studium habe ich gut Anschluss gefunden und hatte auch Kontakte mit Frauen, Frauen haben sich sogar für mich interessiert. Einmal wurde ich direkt nach einem Date gefragt, beim Date fasste sie mich direkt am Knie an, legte ihre Hand dorthin, fuhr mir über eine sichtbare Narbe,...aufgrund meiner großen Unerfahrenheit habe ich es aber kaputt gemacht und bin nicht eskaliert. Ich fand sie super und das tut mir bis heute weh. Ich war einfach zu schüchtern. Meine Erfahrung beschränken sich auf sehr sehr geringe kleine Erfahrungen, traue mich aber nicht einmal eine Frau anzusprechen. 

Ja, das ist ein Kreislauf: weniger Übung => weniger "Leistung" => höhere Angst => wenig Übung => ...
Das Tolle ist, dass du an jedem Pfeil (=>) einsteigen kannst.

Übung: Job suchen, der Kontakt mit Menschen benötigt
Leistung: unabhängig vom Ergebnis mit Menschen treffen, bspw. mit Oma treffen
Angst: aufpumpende Musik hören, Kaffee trinke etc.

 

vor 10 Stunden, luki94 schrieb:

Wenn jüngere Geschwister mit dem Studium fertig sind und einen Freund/Freundin haben, dazu einen guten Job und man selbst sitzt im Büro, langweilt sich und fühlt sich als "Sekretärin"/"Assistentin".

Wie viel Ehrliches weißt du über diese Beziehung?
Kann es sein, dass diese Beziehung Negatives haben könnte?
Wie viel Ehrliches weißt du über diesen "guten Job"?
Kann es sein, dass dieser "gute Job" Negatives haben könnte?
Kann es sein, dass dieser "gute Job" auch mal langweilig ist?
Warum "langweilst" du dich?
Wieviel trägst du zu dieser Langeweile bei?
Was kannst du aktiv unternehmen, damit der Job nicht langweilig ist?
Was hast du bisher "geleistet", dass du dich zu mehr auserkoren fühlst als du deiner aktuellen Tätigkeit?
Wie hast du diese Leistungen Entscheidungsträgern verdeutlicht?
Weshalb bekommen "andere" Menschen interessantere Aufgaben als du?

 

vor 10 Stunden, luki94 schrieb:

Sport: mit dem Training und sportlicher Betätigung habe ich wieder begonnen.

Sehr gut.

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@ SLP: Danke, war wohl aber die falsche Entscheidung. 

 

@Rederberg: Danke dir auch! 

- Suche momentan nach einer WG und habe zuvor auch in einer gelebt

- Ok, werde ich berücksichtigen und mit anderen vermehrt Sport machen

- Habe ich bereits, komme aber mit der ganzen Schule nicht klar

- Ok, ja ich finde mich selbst immer schlecht und sehe im Umfeld wie es bei Geschwistern top läuft, jünger und schon einen festen Job, dazu tolle Partner/ oder - in. Und bei mir läuft nichts, weder beruflich noch partnerschaftlich. Bin auch optisch nicht so attraktiv wie sie. 

- Das stimmt, kann ich nachvollziehen und schaue mir hier das Boot Camp an, davon habe ich noch nie gehört. 

- Und ja sollte lernen mehr Spaß zu haben und entspannter zu sein...

 

@saian

- Danke auch dir für deine Antwort und ja manches mehr und manches weniger, nur irgendwie nicht das Selbstwertgefühl entwickelt welches ich gerne hätte und weiß nicht, wie ich das entwickeln könnte. Das Boot Camp schaue ich mir wie gesagt mal an. 

Was bedeutet "unlösbar"? - seit dem Abi ist die Frage für mich gefühlt unlösbar, bekomme keine Ordnung hinein und keine alleinige Entscheidungsfindung hinter der ich stehen kann
Welche Lösungsmöglichkeiten für "nicht wissen wohin" fallen dir ein? (Bsp: ein Engel steigt herab und antwortet dir) - eigentlich nur ausprobieren, weiß aber dass das auch nur in einem begrenzten Rahmen stattfinden kann, parallel andere Themen wirklich kennen lernen, und das Selbstwertgefühl steigen um eine alleinige sicherere Entscheidungsfindung hinzubekommen, bin selbst schwammig, dann werden es auch die Entscheidungen, so jedenfalls meine Erfahrungen
Was hast du bisher unternommen? - gefühlt sehr viel Hypnose, Psychologe, Bücher gelesen, Arbeitsamt, Recherche, und wo ich Einblicke habe bekommen können gefragt und versucht diese zu erhalten
Welche spezifischen Hindernisse sind häufig aufgetreten? - keine für mich gute Entscheidung/Lösung zu finden, ich kann es einfach nicht sagen und spüre keine Tendenz, nur Gleichwertigkeit, keine stimmige Entscheidung und nur schlechter fühlen und mich unattraktiv, nicht das Bauchgefühl für die Entscheidung, wackligen Entscheidungen und leicht beeinflussbar, dazu im Studium immer Probleme gehabt, aber außerhalb des Studiums, nie 100 Prozent beim Studium gewesen; mache mir auch zu viele Gedanken denke ich und bin sehr rational veranlagt, andere machen sich da weniger, dadurch mache ich es mir auch wohl selbst schwerer und mache mich oft schlechter (finde mich hässlicher und schlechter als sehr sehr viele andere)
Welchen Beitrag hast du zu diesen Hindernissen geleistet? - einen großen sind ja durch mich ausgelöst
Wie hättest du diese Hindernisse überwinden können? - das weiß ich nicht, wegen diesen Hindernissen empfinde ich es für mich als unlösbar

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Was belastet dich genau? Einsamkeit, niemand zu haben, keine Freizeit, nur alleine die Freizeit verbringen, keine wirklichen Erfahrungen mit Frauen, kein Freundeskreis
Welcher logische Zusammenhang besteht zwischen "keine privaten Kontakte" und "alles ländlich"? Damit habe ich gemeint, dass ich es leichter fand in der Stadt beim Studium Kontakte zu knüpfen als im ländlichen Raum, war etwas ungenau ausgedrückt, logischen Zusammenhang gibt es da nicht wirklich, den Eindruck habe ich aber, was mich angeht. 
Haben Menschen auf dem Land immer "keine privaten Kontakte"? - doch natürlich, deswegen war es auch nicht logisch
Welcher logische Zusammenhang besteht zwischen "keine privaten Kontakte" und "gehe nicht Feiern"? -früher als ich noch öfters Feiern war, war ich mehr unter Leute und das empfand ich als mehr soziale Kontakte, heute müsste ich alleine Feiern gehen, was ich nicht mache und da ich sonst niemanden habe empfinde ich das als den beispielhaften Zusammenhang
Haben Menschen, die nicht Feiern gehen, immer "logischerweise keinen Kontakt mit Frauen"? - nein natürlich nicht. Ist ist auch völlig egal, wäre aber eine sehr interessante Frage finde ich
Was bedeutet "Anschluss finde ich nirgends"? - hänge in der Luft und finde hier schwer/keinen sozialen Anschluss, selbst im Studium wars schwer, vergleichsweise aber leichter
Welche spezifischen Hindernisse treten häufig auf, so dass du "keinen Anschluss findest"? - zu schüchtern, will niciht alleine weg gehen, weiß nicht wie anstellen und finde auch nichts passendes auf dem Dorf wie Stammtisch oder ähnliches, schlechtes Selbstwertgefühl spielt wohl auch wieder mit rein 
Welchen Beitrag leistest du dazu?- einen großen Beitrag im negativen Sinne
Wie kannst du diese Hindernisse überwinden? - weiß ich nicht, ist wieder das Problem mit dem Selbstwertgefühl und habe dafür auch keine Lösung momentan
Wie sehen spezifische Einzelschritte dafür aus? (Bsp: Ich verlasse mein Haus und spreche den Nachbar an.) - Habe alleinige Städtetrips gemacht. ab und zu alleine in die größere Stadt, andere weiß ich nicht, normal mit Leuten reden kann ich ja, viele Freundschaften gingen einfach auseinander nach der Schule bzw ich bin nicht mehr dabei.

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Ja, das ist ein Kreislauf: weniger Übung => weniger "Leistung" => höhere Angst => wenig Übung => ...
Das Tolle ist, dass du an jedem Pfeil (=>) einsteigen kannst.

Übung: Job suchen, der Kontakt mit Menschen benötigt
Leistung: unabhängig vom Ergebnis mit Menschen treffen, bspw. mit Oma treffen
Angst: aufpumpende Musik hören, Kaffee trinke etc.

 

Ok, danke. Und habe solche Jobs bereits gemacht..im Einzelhandel gearbeitet bspw. 

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Wie viel Ehrliches weißt du über diese Beziehung? - einiges meine ich, vor allem bekomme sie jemanden ab bzw eine tolle Frau, ich nicht und weiß, dass weitere auf sie stehen, auf mich eben nicht und schon oft offensichtlich erlebt
Kann es sein, dass diese Beziehung Negatives haben könnte? - ja klar kann es sein
Wie viel Ehrliches weißt du über diesen "guten Job"? - einiges, er ist sehr gut bezahlt, die Themengebiete sind interessanter, die Aufgaben sind freier und es muss nach Lösungen gesucht werden. Da kann ich jobmäßig auch später nicht mithalten. 
Kann es sein, dass dieser "gute Job" Negatives haben könnte? - durchaus, insgesamt überwiegen in meiner Gegenüberstellung die Vorteile im Vergleich zu meinem
Kann es sein, dass dieser "gute Job" auch mal langweilig ist? - natürlich, ich finde aber auch Entwicklungschancen und Flexibilität wichtig, die Punkte sehe ich auch dort eher vorhanden
Warum "langweilst" du dich? - die Aufgaben finde ich langweilig und wiederholen sich oft, wirkliche Lösungen darf ich nicht suchen, man läuft nebenher
Wieviel trägst du zu dieser Langeweile bei? - nicht viel, da ich mich schnell für Neues interessiere und gerne lerne
Was kannst du aktiv unternehmen, damit der Job nicht langweilig ist? - weiß ich nicht, ich frage
Was hast du bisher "geleistet", dass du dich zu mehr auserkoren fühlst als du deiner aktuellen Tätigkeit? - überlegt wohin ich gehen kann, wo ich wieder beim Thema Entscheidungsfindung bin, habe aber noch nicht mal einen Abschluss, außer den Schulabschluss
Wie hast du diese Leistungen Entscheidungsträgern verdeutlicht? - habe keinen Abschluss und kann ich nicht, Kontakt mit Entscheidungsträger hat auch wieder ein Geschwisterchen im Job von oben beschrieben, ich habe mit Entscheidungsträgern keinen Kontakt
Weshalb bekommen "andere" Menschen interessantere Aufgaben als du? - bessere Qualifikation, bessere Persönlichkeit, besseres Auftreten, mehr Selbstvertrauen

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Du musst dich mal zusammenreißen und Dinge, die du angefangen hast auch durchziehen. 

Ich hatte mein Architekturstudium auch nach 3 Semestern geschmissen. Dann habe ich ne Lehre als Flugzeugmechaniker gemacht. Das erste Jahr in der Lehrwerkstatt war die Hölle auf Erden. Unser Ausbilder war ne richtig harte Sau. Nachdem ich das durchgestanden hatte, war der Rest kein Problem mehr. Ich hab dann verkürzt und mich direkt nach der Lehre, wieder bei den Architekten eingeschrieben. Das Studium habe ich ebenfalls abgeschlossen. Meinem damaligen Ausbilder bin ich mittlerweile sehr dankbar. Er hat mich gelehrt Dinge abzuschließen. Das hat meinen Selbstwert im Beruflichen sehr geprägt.

Such dir Herausforderungen und meistere sie. DAS steigert deinen Selbstwert. Gilt nicht nur für den Job, sondern für alle Lebensbereiche. 

bearbeitet von Sam Stage
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Danke Sam Stage! 

Das stimmt, klar und brauche mehr Konsequenz in den Entscheidungen und nachfolgenden Aktionen, leider merke ich, dass es mir beruflich irgendwie nicht gut tut.

Werde ich tun. 

 

Wie habt ihr herausgefunden was ihr beruflich machen wollt? oder wie die grobe Richtung herausgefunden? 

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und wie seht ihr es, wenn eine Frau den Kontakt abbricht, wenn sie erfährt, dass man eine Ausbildung im Büro macht und sie selbst studiert oder ein anspruchsvolles Praktikum macht ? 

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vor 5 Minuten, luki94 schrieb:

und wie seht ihr es, wenn eine Frau den Kontakt abbricht, wenn sie erfährt, dass man eine Ausbildung im Büro macht und sie selbst studiert oder ein anspruchsvolles Praktikum macht ? 

Dann ist man froh drüber.

Studieren kann heute jeder Dussel (weil es nur darauf ankommt, Dinge auswendig zu lernen). Und wer sich darüber definiert, sollte einen mal können. Merk dir mal eins, wichtig ist, dass jemand schlau ist. Und das ist man einfach. Dazu braucht man kein Zertifikat. Nach oben kommt man, das zeigt meine Erfahrung in vielen unterschiedlichen Bereichen, nur noch, wenn man ein rückgratloser Bückling ist, der nur "Dem stimme ich zu" sagen kann. Die aktuelle Generation an Führungskräften lässt nur das zu.

Bilde dich, sei smart, werd schlau. Dann lachste die ganzen Pfeifen aus.

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Gast
vor einer Stunde, General Beta schrieb:

Dann ist man froh drüber.

Studieren kann heute jeder Dussel (weil es nur darauf ankommt, Dinge auswendig zu lernen). Und wer sich darüber definiert, sollte einen mal können. Merk dir mal eins, wichtig ist, dass jemand schlau ist. Und das ist man einfach. Dazu braucht man kein Zertifikat. Nach oben kommt man, das zeigt meine Erfahrung in vielen unterschiedlichen Bereichen, nur noch, wenn man ein rückgratloser Bückling ist, der nur "Dem stimme ich zu" sagen kann. Die aktuelle Generation an Führungskräften lässt nur das zu.

Bilde dich, sei smart, werd schlau. Dann lachste die ganzen Pfeifen aus.

image.png.5725d231913746279500054e30720516.png

 

Die romantische Vorstellung, dass andere Leute Intelligenz zu schätzen wissen, teile ich nicht. In der Regel werden die Klugen weggeholzt, das Peter-Prinzip - jeder erreicht die höchste Stufe der eigene Imkompetenz - ist eher die Regel als die Ausnahme. Nicht umsonst gehen viele Inhaber-geführte Unternehmen ab der dritten Generation den Bach runter (wenn sie Glück haben).

bearbeitet von Gast

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vor einer Stunde, Alibi schrieb:

In der Regel werden die Klugen weggeholzt, das Peter-Prinzip - jeder erreicht die höchste Stufe der eigene Imkompetenz - ist eher die Regel als die Ausnahme

....was soll das denn bitte heißen?

Das Peter-Prinzip besagt dass jemand so lange befördert wird, bis er mit der neuen Position überfordert ist.

Es bedeutet nicht, dass ausschließlich inkompetente befördert werden. 

Viel mehr beruht das Prinzip auf dem Irrtum "Hey, der ist echt gut in seinem Job, wenn wir ihn befördern MUSS er also auch in seinem neuen Job echt gut sein" weil die Leute nicht darauf kommen, dass der neue Job womöglich ein anderes skillset erfordert.

Verstehe auch nicht die Verbitterung über Intelligenz. Mag an meiner jugendlichen Naivität liegen, aber die Klugen sollten in der Lage sein, das Spiel und die Regeln besser zu kennen und dementsprechend besser zu spielen als die dummen.

bearbeitet von Awakened

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Danke für eure Meinungen und Ausführungen! 

Kannte ich auch noch nicht und kann aus den Sichtweisen etwas mitnehmen.

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Hallo nochmal, 

 

habt ihr nochmal ein konkreten Tipp was man tun kann wenn man sich als Opfer sieht/fühlt?

Ich finde die Situation momentan sehr komplex und kann sie nur schwer sortieren.

 

Fertig machen was ich angefangen habe ist meine Art und möchte ich auch machen. Was würdet ihr aber sagen, wenn man bei der Arbeit durch die Umgebung seine Gesundheit gefährdet sieht und darunter auch leidet? Wie würdet ihr vorgehen ? Was machen?

Das hat mit dem Ziel die Sache zu beenden nichts zu tun, Gesundheit ist aber logischerweise das höchste Gut.

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