32 Beiträge in diesem Thema

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vor 3 Stunden, Rudelfuchs schrieb:

Das Ding ist: Wer sich nicht unter Kontrolle hat sollte den Kram bleiben lassen. 

Korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber du hast in deinen Beziehungen auch mal zugelangt, so dass es nicht einvernehmlich war? 

Ich habe in meiner Jugend mal die ein oder andere Schelle verpasst, wenn es zuviel Drama gab. Hatte zwar bisher keine Konsequenzen mit sich gezogen, aber korrekt war das auch nicht. 

Man sieht rot und es passiert irgendwie intuitiv. Es hat sich für mich auch nicht falsch angefühlt. 

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Man sieht rot und es passiert irgendwie intuitiv. Es hat sich für mich auch nicht falsch angefühlt. 

Weil dus eben nicht anders kennst. Kinderstube eben.

Hatte auch keine gute Kinderstube, würde aber nicht auf sone Idee kommen.

Für Psychologische Fragen ist das Forum mMn aber nicht geeignet. Wir sind nur Küchentisch Psychologen.
Muster "abschalten" kannste aber nur, wenn du dir derer bewusst bist und anfängst AKTIV gegen zu wirken.

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vor 4 Stunden, TheCreat0r schrieb:

Hast du vielleicht ne passende Literatur oder gute Quellen aus dem Internet über dieses Thema? Es ist schon gut zu wissen wo man steht. Hab mich leider zu wenig damit beschäftigt. 

 

Vor kurzem gab es auch ne ähnliche Situation beim Arbeitskollegen. Wir haben was getrunken, er hat nen Weib verführt und am Morgen danach hat sie ihn beschuldigt, sie sexuell misshandelt zu haben, obwohl sie voll Bock auf ihn hatte. Definitiv LSE. Er hat ne Anklage bekommen, musste vor Gericht etc. Und hat mich verzweifelt gefragt, was er falsch gemacht habe oder ob er das alles missinterpretiert hat. 

Da überlegt man sich zwei mal, was man macht, auch wenn es auf die Kosten der eigenen Bedürfnisse geht, auch wenn ich das nicht besonders gut finde. 😄 Reinster Abfuck. 

Danke trotzdem für die Antwort. 

 

Literatur dazu habe ich leider nicht. Gibt aber paar interessante Sachen in diesem Zusammenhang, vor allem wenn die Betrachtung auf den Arbeitsplatz fällt. Geb mal "pence effect" bei google ein 😄

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vor 19 Stunden, TheCreat0r schrieb:

Das Problem ist halt, dass es bei jeder Frau individuell ist und die eine beim Arsch versohlen schon schmerzen empfindet und das gar nicht mag, während die andere darauf abfährt. 

Richtig. Deswegen kann man sich da ja vorher oder währenddessen mal austauschen und gemeinsam die Grenzen ausloten.

vor 19 Stunden, TheCreat0r schrieb:

Wie soll ich mich da ausleben können ohne das rechtliche Konsequenzen mit sich ziehen? Heutzutage gilt ja alles als sexuelle Belästigung oder Körperverletzung. 

Das ist völliger Quatsch. Du kannst auch mit Konsens richtig die Sau rauslassen, musst nur lernen zu kalibrieren. Ich weiß nicht, ob's schon jemand erwähnt hat, aber schau mal hier:

 

Das verlangt allerdings ein hohes Maß an Selbstkontrolle vom dominanten Part. Und was ich hier so rauslese ist, dass du dir da selbst nicht vertraust, was das angeht. 

Du beschreibst, dass du öfters gewalttätig wurdest und dieses Thema auch in deiner Familie präsent war/ist.

vor 20 Stunden, TheCreat0r schrieb:

Es ist aber beruhigend zu wissen, dass es auch bei anderen verankert zu sein scheint. Bin ich wohl doch nicht so krank. 😄

Da sollte differenziert werden. Harter, dominanter, körperverletzender - was auch immer - Sex ist nicht krank. Es ist eine Vorliebe die viele Menschen in unterschiedlicher Ausprägung haben. Und so lange alle Beteiligten Bock darauf haben ist daran absolut gar nichts verwerflich.

Auf der anderen Seite sind Gewalt und unkontrollierbare Aggression tatsächlich eine Sache, die du (mit Unterstützung) angehen könntest. Denn wenn bei dir wirklich schnell ne Sicherung rausfliegt und du dich nicht mehr im Griff hast, wirst du vielleicht nicht in der Lage sein, ein echtes Nein/eine Grenze zu erkennen und direkt zu stoppen. Und das könnte dann tatsächlich nach hinten losgehen. 

Es ist völlig nachvollziehbar, dass du erstmal Hemmungen hast bei dem Thema. Die Frage ist: Warum? Oft ist es die moralische Erziehung, dass "man so etwas nicht macht", man die Achtung (vor) der Frau verliert etc. Wenn das der Fall ist, darfst du diese Glaubenssätze ablegen. 

Wenn es eher so ist, dass dein Unterbewusstsein dich warnt "Junge, spiel nicht mit dem Feuer", weil du an det Frau eigentlich nur Frust (wie an einem Sandsack) ablassen willst, dann sei vorsichtig. Dafür würde sprechen, dass du immer wieder von einer diffusen Wut sprichst. Spielt denn auch Lust eine Rolle?

Wenn du härteren Sex hast, mal ne Backpfeife verteilst, was denkst/empfindest du? Ist es geil zu sehen, dass es auch der Frau Spaß macht? Kriegst du das Stück Fleisch vor dir noch mit dem Individuum mit dem du davor Kaffee getrunken hast in Verbindung? Was für Gedanken gehen dir durch den Kopf und wie fühlst du dich hinterher? 

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vor 12 Stunden, TheCreat0r schrieb:

Ich habe in meiner Jugend mal die ein oder andere Schelle verpasst, wenn es zuviel Drama gab. Hatte zwar bisher keine Konsequenzen mit sich gezogen, aber korrekt war das auch nicht. 

Man sieht rot und es passiert irgendwie intuitiv. Es hat sich für mich auch nicht falsch angefühlt. 

Ok. Bestätigt meine Vermutung. Lass erstmal die Finger davon, bis du das richtig aufgearbeitet und dich zu 100% unter Kontrolle hast. Alles andere ist hochgradig fahrlässig. Lass den Scheiß. 

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vor 16 Stunden, Nahilaa schrieb:

Wenn es dir um die rechtliche Frage geht, dann hat das (wie hier ja schon erwähnt wurde) leider wenig damit zu tun, was du tatsächlich tust, is ist mehr eine Frage dessen, wie die Frau sich hinterher verhält. Das wirst du aber halt nur absichern können, indem du mit etwas Menschenkenntnis Frauen raussuchst, die halt nicht solche Psychos sind - never stick your dick in crazy!

Diese Sätze sind für jeden Mann, der sich abseits vom Vanilla-Sex bewegt - unfassbar wichtig! 

Das Problem ist nur, dass du Screening im Fetisch-Bereich nur durch eigene Erfahrungen lernst. Das kann dir niemand erklären und niemand beibringen. 

vor 16 Stunden, Rudelfuchs schrieb:

Das Ding ist: Wer sich nicht unter Kontrolle hat sollte den Kram bleiben lassen. 

100% Zustimmung.

Am 18.7.2019 um 12:25 , TheCreat0r schrieb:

Kennt ihr das? Ich habe das Problem, dass ich mich teilweise nicht richtig gehen lassen kann, weil ich meine "tierische Natur" nicht einfach so loslassen kann

Wenn du dich in der BDSM/Fetisch-Szene mit einer devoten Frau/Sub unterhälst - wirst du nahezu in jedem Gespräch folgendes hören:

"Weißt du was mir am wichtigsten ist? Vertrauen! Ich möchte jemanden finden bei dem ich mich gehen lassen kann. Bei dem ich mich komplett hingeben kann. 
Jemanden - bei dem ich mich ganz fallen lassen kann. Jemanden, der mir hilft meine Angst vor dem Kontrollverlust zu überwinden. Jemanden, bei dem ich ganz ich sein kann.
Das ist dann so ein bisschen wie angekommen sein. Sich Zuhause zu fühlen. Mehr will ich gar nicht."

Die Themen "Angst vorm Kontrollverlust", "Vertrauen in sich selbst", "Fallen Lassen", "Sich gehen lassen", "zu seiner eigenen Neigung zu stehen und wie man damit umgeht" sind
exakt die Lieblingsthemen von devoten und masochistischen Frauen. Die werden von all diesen Themen total getriggert. Wenn du also genau diesen Thread in einem "BDSM-Sub-Forum"
gepostet hast - hättest du vermutlich jede Menge PN-Angebote von diesen Frauen weil die über dieses Thema komplette Romane schreiben können. Allerdings sollte dir dann
auch bewusst sein - dass du mit keiner dieser Damen je im Bett landen wirst. Denn "Unsicherheit", "Fehlendes Vertrauen in sich Selbst" und "Unerfahrenheit" sind für nahezu alle devoten Frauen eine red Flag.

Auf der aktiven/dominanten Seite sind diesen Themen hingegen eher selten.  Der klassisch dominante (ist mit Abstand der größte Anteil) Part ist in vielen Fällen ein absoluter Kontrollfreak und Disziplin-Junkie. 
Dem würde ein Kontrollverlust niemals passieren. Die Mischform (dominant und sadistisch) ist meistens recht Experimentierfreudig. Die sind so sehr mit neuen Toys/Praktiken/Neigungen beschäftigt, dass
sie dieses Thema nur am Rande interessiert. Die reinen Sadisten (sehr selten) wissen inzwischen, dass mit diesem Thema devote/maso Frauen sehr schnell verschrecken können. Das ist wie Topfschlagen
wie Mienenfeld. Daher halten sie dieses Thema meist sehr nüchtern und sehr sachlich obwohl Sie darüber super viel zu sagen könnten. Reine Sadisten reagieren übrigens auf "Angst vor Kontrollverlust" 
mit langen Pausen. Das findet man nahezu in jedem Lebenslauf eines Sadisten, Regelmäßige lange Pausen (mehrere Monate bis Jahre) bis sie wieder merken, dass sie ohne einfach nicht (leben) können.


Lange Rede kurzer Sinn: Dieses Themengebiet kannst du am besten mit devoten Frauen besprechen. Das ist ihr absolutes Lieblingsthema. Du wirst sehr schnell - extrem viele Frauen finden, die sich
da austauschen möchten und ich vermute auch - dass diese Frauen - die besten Tipps und Erlebnissberichte für dich haben.
 

 

 

 

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vor 3 Stunden, DarkKitty schrieb:

Wenn es eher so ist, dass dein Unterbewusstsein dich warnt "Junge, spiel nicht mit dem Feuer", weil du an det Frau eigentlich nur Frust (wie an einem Sandsack) ablassen willst, dann sei vorsichtig. Dafür würde sprechen, dass du immer wieder von einer diffusen Wut sprichst. Spielt denn auch Lust eine Rolle?

Wenn du härteren Sex hast, mal ne Backpfeife verteilst, was denkst/empfindest du? Ist es geil zu sehen, dass es auch der Frau Spaß macht? Kriegst du das Stück Fleisch vor dir noch mit dem Individuum mit dem du davor Kaffee getrunken hast in Verbindung? Was für Gedanken gehen dir durch den Kopf und wie fühlst du dich hinterher? 

Mittlerweile bin ich mir sehr bewusst darüber, was für Konsequenzen diese Verhaltensweisen mit sich ziehen könnten und ich kann mich auch dementsprechend zurückhalten. Habe ich quasi mein ganzes Leben lang gemacht. Ich bin kein Axtmörder oder so, obwohl diese Fantasien und mein Gefallen an Gewalt, mich das manchmal glauben lassen. Würde sagen, bin einfach ein optimales Produkt der Faktoren der heutigen (verrückten) Gesellschaft. In der Jugend habe ich halt festgestellt, als es einfach passiert ist, dass ich wirklich Gefallen daran habe. Ebenso beim Sex. Es passierte einfach, wie triebgesteuert, wenn ich sie härter angepackt habe, weshalb ich das bisher mit dem Sexualtrieb verbunden habe. Meine Gedanken sind dann einfach sehr primitiv. Und es fühlt sich einfach befreiend an. Als müsste ich nichts mehr unterdrücken oder so und dementsprechend ist der Sex auch viel geiler. Dementsprechend habe ich auch Lust, mehr rauszulassen. Ausserhalb vom Sex behandle ich die Frauen dann wie ich sonst mit meinen Mitmenschen umgehe, ganz normal. Ich merke auch, dass es einigen Frauen (während des Sex) sichtlich gefällt. Wenn ich meine Hemmungen dann verloren habe, zeige ich meist auch bisschen mehr Vertrauen, bekomme aber meist negatives Feedback, als wären sie eingeschüchtert oder so. Kein Plan, das hemmt mich dann auch wieder sehr. Ich realisiere grade, dass ich den Frauen aber auch meistens widersprüchliche Signale schicke, zum Beispiel, geh ich meistens nachdem Sex einfach, weil ich auch andere Dinge zu tun habe, obwohl ich ihnen zeige/sage, dass ich die Zeit mit ihnen genossen habe. Seit meiner Kindheit habe ich mir auch immer eingeredet, dass ich eigentlich ein netter, gechillter Typ sei, weshalb mich diese Seite an mir selbst im Nachhinein auch ein wenig erschreckt und ich schwer damit umgehen kann.

Ich dachte immer, es wäre ein typischer Konflikt zwischen Trieb vs. Moral bzw. Persönlichkeit durch Erziehung und habe  deshalb diesen Thread hier eröffnet, um Meinungen von anderen zu hören, aber es scheint wohl psychologisch bisschen tiefer zu gehen. D.h. ich werde wohl erstmal an mir selbst arbeiten.

Tatsächlich bin ich bisher nie auf die Idee gekommen, mich mit der BDSM Szene zu beschäftigen, da das für mich immer so unnatürlich rüberkam. Sollte ich aber vielleicht mal machen. 🙂

Danke euch allen für die Tipps.

bearbeitet von TheCreat0r

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