Hauptmotivationsfaktoren für Transformation

8 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

Hallo in die Runde!

Wenn ich meine Kollegen frage die top in Form sind usw., warum sie z.B. nach einer Trennung wieder extrem oft ins Fitnesscenter gingen - mit sichtbaren Erfolgen (oftmals sogar sehr krassen), bekomme ich dann doch die ehrliche Antwort, dass ihr initialer Hauptantrieb war, dass die Ex sie sieht und sich in den Arsch beißt ihn verlassen zu haben.

Nun ist ja eigentlich hinlänglich bekannt, dass solche Motive nicht unbedingt die Nachhaltigsten sind, da man es vllt. doch nicht vordergründig für sich selbst macht, der Meinung einer Ex Gewicht gibt und sie vermutlich in 99 % der Fälle nicht den Kerl verlassen hat, weil man temporär mal kein Sixpack mehr sah, sondern es charakterliche Ursachen hatte. Extrembeispiele mal außen vor.

Dennoch: Ich kann solche Gründe irgendwo nachvollziehen, verstehen und vermute z.B. auch das ein "Ich will wieder, dass mir die Ladies hinterherschauen" mehr motivieren kann und bildlich visualisiert schlagkräftiger ist als ein Satz bzw. Affirmation wie "Ich will mir selbst zeigen, dass ich diszipliniert bin / es mir wert bin gut mit meinem Body umzugehen".

Daher die Frage: Was war eure ehrliche Affirmation bzw. Antrieb mit den ersten alten Gewohnheiten dauerhaft zu brechen und wieder Vollgas zu geben und wie seht ihr diese Thematik grundsätzlich?

Warum ich Frage? Ich habe einige Zeit nun eher die Lehrbuchmeinung verfolgt und irgendwie bin ich gerade in stressigen Zeiten doch oft in alte Muster zurückgefallen bzw. musste feststellen, dass mich diese Affirmationen weniger diszipliniert agieren lassen und nur milde motivieren. Nachdem ich mir nun wieder täglich visualisiere, wie meine Ausstrahlung damals war und welche Effekte und Leichtigkeit im Alltag damit einher gingen (Reaktionen Frauen, offeneres Mindset, ...), ich mir alte Bilder ausgedruckt habe, wo ich neben absoluten Knallerfrauen abgelichtet bin und die ich wieder in Reichweite haben möchte usw. habe ich einen regelrechten Motivationsboost und ziehe wieder straight Dinge durch, die vorher nicht so leicht denkbar waren. Es sind erst wenige Wochen und natürlich wird man umschalten müssen, sobald diese Visualisierung / Ziel erreicht ist. Aber ist es nicht auch legitim sich nicht direkt der lebenslangen Vision / Mindsetänderung zu bedienen (Rückfallvermeidung in alte Muster, sobald Zielgerade erreicht), wenn das kurzfristig Motivierende mehr trägt?

bearbeitet von revir
  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei mir hatte das abnehmen gesundheitliche Gründe, ich war 20kg zu fett und hatte deswegen einem zu hohen Blutdruck. Dauerhaft Medikamente wollte ich nicht nehmen, also Ernährung umgestellt und mit walken das meißte losgeworden. Mit dem schlanksein, kam auch das Gefühl attraktiv zu sein zurück. Das war dann eigentlich auch immer der Antrieb weiterzumachen. Ich habe dann HIIT Kurse im Sportverein belegt, bis die Sache mit meinem Herzfehler raus kam und ich das nun nicht mehr machen darf. Ich bleibe aber trotzdem schlank und wenn meine Schulter in Ordnung ist, gibt's auch wieder Klimmzüge.

Das ich mich attraktiv fühle, ist mein Hauptantrieb. Der lässt auch mehr oder wenig stark nach wenn ich in einer festen Beziehung bin, weswegen ich das eigentlich nicht will. Ich sorge besser für mich wenn ich Single bin. Mag sein das das eigentlich das falsche Mindset ist, für mich ist es aber okay so. 

Ich hab ja den Verdacht einer Bipolaren Störung. Für mich ist es deswegen wichtig das ich gute Copingstrategien habe, damit ich nicht crashe. Sex ist da ein wesentlicher Teil von und deswegen werde ich mich solange wie möglich attraktiv halten, um stabil und funktional zu bleiben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey @Sam Stage

danke dir für die schnelle Antwort. Ich frage aus Interesse einmal nach: War der Hauptgrund, dass du dich wieder attraktiv fühlen wolltest oder der gesundheitliche Aspekt? Oder sehe ich es richtig, dass der gesundheitliche Aspekt der Anlass war, aber die Motivation letztlich aus dem wieder attraktiv fühlen kam?

Ich denke mir Bluthochdruck usw. ist sicherlich ein Faktor, aber meistens sind die damit verbundenen Folgen ja weit in der Zukunft, sodass man daraus im Alltag nicht immer die beste Motivation ziehen kann. Vgl. zu einem Raucher der sich sagt ich höre wegen der Gefahr von Krebs auf vs. ich höre auf, weil Rauchen stinkt, Geld kostet, man nicht weit joggen kann o.ä. was direkt spürbar wird und keine Eventualität der Zukunft ist.

bearbeitet von revir

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 24 Minuten, revir schrieb:

Oder sehe ich es richtig, dass der gesundheitliche Aspekt der Anlass war, aber die Motivation letztlich aus dem wieder attraktiv fühlen kam?

So rum war es.

Das war auch irgendwie ne dunkle Zeit für mich. Ich habe oft 16 Stunden am Tag gearbeitet und im Büro gelebt (bin Freiberufler). Mit dem Walken in der Natur kam auch der Spaß im Leben zurück. Rückblickend hatte ich damals wahrscheinlich ne depressive Phase und das Blutdruckthema hat mich aufgerüttelt und da raus geholt.

Schon witzig das eine - eigentlich schlechte Sache, dann so einen positiven Impact auf das Leben hat. 

Die Langfristigkeit ist bei mir auch durch die Bipolare Störung gegeben. Ich muss mich um mich kümmern, sonst geht es mir nicht gut.

bearbeitet von Sam Stage

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe genau aus deinem beschriebenen Grund angefangen. Schluss mit der EX, körperlich unterlegen und wie ein Kind gefühlt (wollte respektiert werden) und natürlich fand ich den Gedanken geil, dass mir hübsche Frauen hinterher schauen.

6 Jahre später habe ich das alles schon lange erreicht.

Muskeln sind für mich mittlerweile aber immer mehr in den Hintergrund gerückt. Ich will mich gut fühlen und männlich aussehen. That's it.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei mir ist es innere Unzufriedenheit. Aktuell wiege ich 83,8KG auf 1,83cm. Bin also nicht wirklich Dick.
Aber ich mag es nicht wie da ein kleiner Bauch anfängt, ich habe Angst Fett zu werden, das Motiviert mich anzufangen.
Durchzuhalten ist dann noch mal ne herausforderung

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 19 Stunden, revir schrieb:

Nun ist ja eigentlich hinlänglich bekannt, dass solche Motive nicht unbedingt die Nachhaltigsten sind, da man es vllt. doch nicht vordergründig für sich selbst macht, der Meinung einer Ex Gewicht gibt und sie vermutlich in 99 % der Fälle nicht den Kerl verlassen hat, weil man temporär mal kein Sixpack mehr sah, sondern es charakterliche Ursachen hatte. Extrembeispiele mal außen vor.

Ich stimme hier bedingt zu. Klar, der Hauptgrund sind oft "charakterliche Ursachen" aber da würde ich eben auch mit reinnehmen, dass jemand gesunde Gewohnheiten aufgibt. Es passiert doch häufig das Männer (und Frauen) sobald sie in einer Beziehung sind weniger Sport machen und es kann schon seinen Teil für die Beendigung einer Beziehung beitragen wenn man 10kg zunimmt und einen Bierbauch bekommt.

vor 19 Stunden, revir schrieb:

Dennoch: Ich kann solche Gründe irgendwo nachvollziehen, verstehen und vermute z.B. auch das ein "Ich will wieder, dass mir die Ladies hinterherschauen" mehr motivieren kann und bildlich visualisiert schlagkräftiger ist als ein Satz bzw. Affirmation wie "Ich will mir selbst zeigen, dass ich diszipliniert bin / es mir wert bin gut mit meinem Body umzugehen".

Daher die Frage: Was war eure ehrliche Affirmation bzw. Antrieb mit den ersten alten Gewohnheiten dauerhaft zu brechen und wieder Vollgas zu geben und wie seht ihr diese Thematik?

Ich gehe seit ich 16 Jahre alt bin ins Gym und das nun schon seit fast 14 Jahren. In dieser habe ich verschiedene Transformationen durchgemacht (shredded, lean, bulk) aber ganz ehrlich, ich habe dabei keinen großen Unterschied hinsichtlich Frauen festgestellt. Es ist auf jedenfall wichtig sich in seinem Körper wohlzufühlen und Aussehen ist definitiv wichtig aber irgendwann kommt man an einen Punkt bei der die Unterschiede hinsichtlich Attraktivität minimal sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nabend in die Runde!

Danke euch für die weiteren Antworten! Ich konkretisiere mal, damit ihr etwas mehr Hintergrund habt: Ich hatte mal über 40 kg Übergewicht. Wenn man davon weg auf 10 kg Übergewicht kommt hat man eine Ausstrahlung wie vermutlich manche mit vorher 5-10 kg Übergewicht, die sich wieder ihr Sixpack antrainiert haben. Wobei diese ganzen Gewichtsangaben ein wenig relativ sind - ich bin um 1,90 m groß. Selbst mit 30 kg Übergewicht hatte ich Dates mit Frauen, wo meine schlanken Kollegen nicht mitkamen bzw. neidisch waren. Vllt. ist es bei mir auch aus dieser Zeit aus der Not geboren, dass ich im Game extrem gut sein musste, damit es eben was wird. Bei mir ist es dann bisher eben wirkliche Verführungsarbeit gewesen und weniger natürlich anliegende Attraction auf die ich mich ausruhen konnte. Kommt dann Letzteres mit 5-10 kg Übergewicht dazu, ist es fast schon zu leicht.

Aber natürlich ist es so und ich würde lügen, wenn es anders wäre, dass man mit 20-30 kg Übergewicht deutlich merkt, dass man weniger Auswahl hat bei überdurchschnittlich attraktiven Frauen, als wenn man dieses krasse Defizit nicht mit sich herumschleppt. Da kann auch extremer Status und andere charakterliche positiv wirkende Eigenschaften nicht mehr alles aufwiegen. Es ist vergleichbar zu einem super durchtrainierten Dude der einfach nur creepy oder zurückgeblieben drauf ist. Wird auch schwer.

Mein Ziel ist also nun von aktuell 20 kg Übergewicht dauerhaft auf ein gesundes Normalgewicht zu kommen - ripped wäre dabei nicht mal der Anspruch. In den letzten Monaten ging es bei mir immer +/- 5 kg hin und her und ich komme einfach nicht dahinter, warum es so oft scheitert. Es ist der aus meiner Sicht aktuell größte Hebel sehr viel mehr attraktive Frauen in mein Leben zu ziehen. Ich bin beruflich als Lenker von Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern auch in einer Situation, wo ich gewisse Coping-Strategien verfolge/erkenne, um den Stress und der Verantwortung im Alltag irgendwie abzufedern. Offenbar war ungesundes Essen und Sportverzicht da ein beliebtes Mittel bisher. Einerseits bin ich dran meinen Stress zu reduzieren, aber das ist leider ein Weg der nicht von heute auf Morgen gemacht ist. Dabei esse ich meistens mangels Zeit den ganzen Tag nichts und abends kommt dann mit einer Mahlzeit mal mehr als 3.000 kcal rein. Wenn ich mir hingegen freie Tage nehme, klappt mein Programm 1A.

Daher interessiert mich aktuell auch so stark, was für vllt. ähnliche Verläufe oder größere Transformationen eure Hauptmotivationsfaktoren waren und wie es bei euch dadurch geklappt hat dran zu bleiben. Ist in diesem Umfang eben leider kein Sprint ;).

bearbeitet von revir
  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Mitgliedskonto, oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Mitgliedskonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Mitgliedskonto erstellen

Registriere Dich ganz einfach in unserer Community.

Mitgliedskonto registrieren

Anmelden

Du hast bereits ein Mitgliedskonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Wer ist Online   0 Mitglieder

    Aktuell keine registrierten Mitglieder auf dieser Seite.