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Servus Leute,

ich möchte mich beruflich umorientieren, weil ich mit der aktuellen Situation langsam nicht mehr klar komme. Habe aber zwei Herausforderungen, bei denen ich momentan nicht weiß ob und wie ich die lösen kann.

1. Studium: Ich bin 32 (diplomierter Bankbetriebswirt, kein akademischer Abschluss, kein Abitur). Da ich finanziell nicht mehr so richtig vorwärts komme (seit 5 Jahren immer so um die T€ 65 p.a.) und Positionen, die für mich interessant sind immer als Voraussetzung ein wirtschaftswissenschaftliches Studium haben, frag ich mich, ob ich bzw. kann ich ohne Abitur und mit 32 noch studieren? Ich bin ungebunden, keine Kinder, keine Verpflichtungen. Ich könnte nen Master über eine Privatuni machen, müsste dafür aber über T€ 30 zahlen und das ist mir zu viel bzw. hätte ich das Geld auch gar nicht. Ich möchte auch aus der Bankenbranche raus. Hab Führungserfahrung (5 Jahre Filialleiter), Vertriebserfahrung (über 10 Jahre) und Erfahrung im Vertriebsmanagement (2 Jahre). Aktuell arbeite ich seit nen Jahr als Berater für größere Institutionen (Hauptsächlich Vermögensanlage). Die Stelle hab ich angenommen, weil ich nach nen Jahr Auszeit (Reisen) wieder schnell nen Job gebraucht habe. 

2. Teilzeit: Da ich ziemlich gern reise, mir aber 6 Wochen Urlaub einfach zu wenig sind, wäre es für mich auch interessant nen Job zu finden, in dem ich pro Jahr 9 Monate arbeite und dann 3 Monate freigestellt bin. Hab die letzten Wochen immer mal wieder recherchiert, aber ich finde kein Unternehmen, dass so ein Konzept anbietet. Habt ihr Erfahrungen, ob und wo so etwas möglich ist? 

Danke schonmal vorab!

bearbeitet von jaygatsby

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Meines Wissens gibt es die Möglichkeit mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung auch ohne Abitur zu studieren. Erkundige Dich danach mal. das Alter dürfte überhaupt kein Problem sein.

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Deine Motivation zum Studium ist eine reine Mittel zum Zweck Motivation. Du willst doch eigentlich nicht studieren. Da Du kein Abitur gemacht hast, Deine letzte formale Bildungsphase schon etwas her ist, teste das Ganze erstmal irgendwo für Dich. Studiere eher an FH statt an Uni. BWL Studiengänge, auch nebenberuflich gibt es wie Sand am Meer. 

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vor 11 Stunden, jaygatsby schrieb:

Da ich finanziell nicht mehr so richtig vorwärts komme (seit 5 Jahren immer so um die T€ 65 p.a.) und Positionen, die für mich interessant sind immer als Voraussetzung ein wirtschaftswissenschaftliches Studium haben, frag ich mich, ob ich bzw. kann ich ohne Abitur und mit 32 noch studieren?

Ist das wirklich so? Hast du dich Mal ernsthaft auf diese Stellen beworben (viel Zeit & Qualität in die Bewerbung gesetzt) und konkret eine Absage mit dieser Begründung bekommen? 
Mir ist klar, dass es Berufe gibt, wie z.B. Arzt, die man ohne Studium nicht ausführen kann. Das ist auch gut aus. In deinem Fall könnte es aber durchaus ein Limiting Belief sein.

Ich vermute Mal, du hast den Wunsch nach einer beruflichen Veränderung. Weniger Arbeitszeit bei gleichbleibender Entlohnung. Das erreichst du nach deiner Auffassung nur mit Studium. Wirklich studieren, weil du Interesse an der Wissenschaft hast, ist nicht dein Antrieb oder?

Kannst du deine Wunschposition etwas genauer beschreiben?

Wir sind beruflich sehr ähnlich unterwegs und der Punkt Teilzeit passt ebenfalls zu meinen mittelfristigen Zielen. Bin daher gespannt, für welchen Weg du dich entscheidest. 

 

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vor 11 Stunden, Yolo schrieb:

Ist das wirklich so? Hast du dich Mal ernsthaft auf diese Stellen beworben (viel Zeit & Qualität in die Bewerbung gesetzt) und konkret eine Absage mit dieser Begründung bekommen? 
Mir ist klar, dass es Berufe gibt, wie z.B. Arzt, die man ohne Studium nicht ausführen kann. Das ist auch gut aus. In deinem Fall könnte es aber durchaus ein Limiting Belief sein.

Ich vermute Mal, du hast den Wunsch nach einer beruflichen Veränderung. Weniger Arbeitszeit bei gleichbleibender Entlohnung. Das erreichst du nach deiner Auffassung nur mit Studium. Wirklich studieren, weil du Interesse an der Wissenschaft hast, ist nicht dein Antrieb oder?

Kannst du deine Wunschposition etwas genauer beschreiben?

Wir sind beruflich sehr ähnlich unterwegs und der Punkt Teilzeit passt ebenfalls zu meinen mittelfristigen Zielen. Bin daher gespannt, für welchen Weg du dich entscheidest. 

 

Ich hab mich tatsächlich noch nie auf ne Stelle beworben, die ein Studium als Voraussetzung hat. Ein Versuch wäre es bestimmt wert, bevor ich mich für ein Studium entscheide. Grundsätzlich würde ich das Studium nur machen, damit ich meine Chancen erhöhe. Teilweise ist es z.b. im öffentlichen Dienst so, dass man bestimmte Eingruppierungen nur mit Studium bekommt. Ich sehe auch ehemalige Kollegen, die studiert haben und jetzt mit 1000€ netto monatlich mehr als ich nach Hause gehen (andere Branche). Der Gedanke hat die Idee von nen Studium noch befeuert.

Interesse an der Wissenschaft habe ich nicht. Ich hatte in meiner Position im Vertriebsmanagement mit Kollegen/Abteilungsleiter zu tuen, die nen Masterabschluss hatten und muss sagen, dass ich mit meinen Wissen/Denken aus der Praxis locker mithalten konnte. Am Ende war halt immer entscheidend, dass es in der Praxis funktioniert und dafür hatte ich ein Gespür entwickelt.

In meiner Wunschposition würde ich gerne für strategische Ziele/Herausforderungen Lösungen entwickeln und Konzepte aufstellen, die in der Praxis umsetzbar sind. Von der Ideengestaltung bis zur Einführung. Am liebsten Vertriebsthemen, da ich da die meiste Erfahrung habe. Finde aber auch Themen hinsichtlich Prozessoptimierung spannend. 

Allerdings würde ich momentan jeden Job machen, der mir bei gleichen Gehalt (natürlich dann anteilig, aber gerne auch mehr) ermöglichen würde, dass ich 3 Monate im Jahr freigestellt wäre. Diese Thematik hätte für mich oberste Prio. 

Wie sehen deine Pläne aus? Bist du auch in der Bankenbranche?

bearbeitet von jaygatsby

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vor 48 Minuten, jaygatsby schrieb:

In meiner Wunschposition würde ich gerne für strategische Ziele/Herausforderungen Lösungen entwickeln und Konzepte aufstellen, die in der Praxis umsetzbar sind. Von der Ideengestaltung bis zur Einführung. Am liebsten Vertriebsthemen, da ich da die meiste Erfahrung habe. Finde aber auch Themen hinsichtlich Prozessoptimierung spannend

Genau das ist doch deine Unique Selling Point! Du hast Berufserfahrung, Kompetenz und willst was bewegen. Was brauchst du denn noch? Bewerbe dich und formuliere genau das im Anschreiben. Dazu dein Lebenslauf. 

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Am 23.3.2021 um 20:52 , cooperx schrieb:

Genau das ist doch deine Unique Selling Point! Du hast Berufserfahrung, Kompetenz und willst was bewegen. Was brauchst du denn noch? Bewerbe dich und formuliere genau das im Anschreiben. Dazu dein Lebenslauf. 

Probieren kann mans aufjedenfall:) Aber wir leben nunmal in DE und der Abschluss ist uns eben wichtig. Im ÖD sehr extrem, aber auch in den großen UN und Konzernen wirds nicht leicht und bei KMU wirds glaube ich schwierig mit nem Gehaltssprung. In internen Diskussionen z.B. mit dem BR ist es halt schwierig sein USP gegen ein Masterabschluss o.ä. für relevante Stellen zu vertreten. Die Konkurrenz kommt ja auch nicht frisch von der Uni.

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Wie wäre es mit Fernuniversität nebenher? Z.B. Fernuni Hagen. Die bieten alles online an, bestimmt auch was mit Wirtschaft. Kann man nebenher gut stemmen voll oder Teilzeit und für die Prüfungen müsste man halt paar Tage frei nehmen und dahin fahren. Nebenher weiter Geld verdienen und dann siehst du weiter nach dem Abschluss.

Zurzeit ist sowieso alles online Unterricht, Hörsäle werden dieses Jahr erst ab Oktober betreten werden ...

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vor einer Stunde, Dieter12 schrieb:

Probieren kann mans aufjedenfall:) Aber wir leben nunmal in DE und der Abschluss ist uns eben wichtig. Im ÖD sehr extrem, aber auch in den großen UN und Konzernen wirds nicht leicht und bei KMU wirds glaube ich schwierig mit nem Gehaltssprung. In internen Diskussionen z.B. mit dem BR ist es halt schwierig sein USP gegen ein Masterabschluss o.ä. für relevante Stellen zu vertreten. Die Konkurrenz kommt ja auch nicht frisch von der Uni.

Pauschal kann man immer sagen: wenn ne Branche boomt, ist schlicht egal ob die Scheine da sind, Hauptsache die skills sind da. Man denke hier an die baubranche aktuell wo händeringend (vor allem im ÖD) Mitarbeiter gesucht werden.

Andere Branchen sind gerade sehr vorsichtig beim einstellen oder es werden direkt Stellen gestrichen. Denke hier an Maschinenbau und Automobilindustrie. Hat die letzten zehn Jahre fast durchgehend geboomt und in meiner Entwicklungsabteilung (~100 Leute) waren durchaus Leute mit einer Bankkauflehre oder Bioinformatik Abschluss, was beides Null Überschneidung mit Automotive hatte. Tatsache ist, die kamen nur rein weil sie sich gut verkauften und einen neuen Blick mitgebracht haben. Aktuell absolut undenkbar. 

Zweifle etwas daran, dass immer noch die Denke herrscht, Hauptsache Master. Gibt durchaus auch bullshit Master und der Bachelor oder Techniker (sofern er intensiv die richtigen skills/tools/software die letzen Jahre bedient hat) ist hier sehr schwere Konkurrenz. 
Wir hier in BaWü denken eh oft (auch viele im Fachbereich), nur Bayern und wir wissen was Bildung und Studium ist. Jemand der vom Norden kommt (alles oberhalb beider Bundesländer ist Norden) und von sehr guten Noten erzählt...dem wird mal so richtig auf den Zahn gefühlt was er kann. Die Genugtuung dann festzustellen, er blickt es doch nicht so, ist eine extreme innere Befriedigung und das Gefühl von Erhabenheit.

An der Stelle des TE würde ich einfach probieren und hartnäckig bleiben. 

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Am 22.3.2021 um 20:53 , jaygatsby schrieb:

1. Studium: Ich bin 32 (diplomierter Bankbetriebswirt, kein akademischer Abschluss, kein Abitur). Da ich finanziell nicht mehr so richtig vorwärts komme (seit 5 Jahren immer so um die T€ 65 p.a.) und Positionen, die für mich interessant sind immer als Voraussetzung ein wirtschaftswissenschaftliches Studium haben, frag ich mich, ob ich bzw. kann ich ohne Abitur und mit 32 noch studieren?

Sutdieren kannst du auch ohne Abitur. Und mit deinem Abschluss erst recht: dein Abschluss gilt als allgemeine Hochschulzugangsberechtigung, wodurch dein Abschluss praktisch das Abitur ersetzt.

Was die Bewerbungen betrifft, sollte da eigendlich immer irgendwas stehen von "oder verlgeichbar". Damit sind Abschlüsse gemeint, wie du einen hast. Auf Bachelorstellen kannst du dich locker bewerben, wirst aber nicht unbedingt mehr Geld verdienen. Bei Materstellen, hast du auch gute Chancen, solange deine neue Stelle deiner Qualifikation entspricht. Problem wird aber auch hier sein, dass es schwierig wird bei einger passenden Stelle mit mehr als 65K/Jahr einzusteigen, vorallem weil es deiner Branche nicht gerade gut geht.

Am 22.3.2021 um 20:53 , jaygatsby schrieb:

2. Teilzeit: Da ich ziemlich gern reise, mir aber 6 Wochen Urlaub einfach zu wenig sind, wäre es für mich auch interessant nen Job zu finden, in dem ich pro Jahr 9 Monate arbeite und dann 3 Monate freigestellt bin. Hab die letzten Wochen immer mal wieder recherchiert, aber ich finde kein Unternehmen, dass so ein Konzept anbietet. Habt ihr Erfahrungen, ob und wo so etwas möglich ist?

Solange du keine 100% Homeoffice-Stelle hast, kannste 3 Monate pro Jahr abwesend komplett vergessen. Praktisch jeder Job, der für dich in Frage kommt, erfordert auch deine regelmäßige Anwesenheit. Für Jobs bei denen das eventuell ginge, müsstest du massive Finanzielle Abschläge in Kauf nehmen- aufs Grundgehalt, das sich dann durch die reduzierte Arbeitszeit nochmal anpasst. Was du machen kannst, ist deine wöchentliche  Arbeitszeit etwas reduzieren und trotzdem vollzeit Arbeiten. Die anfallenden Überstunden baust du dann als Urlaubstage ab. Kommt zwar nicht ganz so viel bei rum, aber wenn du z.B. vom 37,5 auf 35 Stunden runter gehst, kriegst du alle drei Wochen einen Extratag "Urlaub". Zusammen mit dem normalen Jahresurlaub kann man sich dann schon was zusammen basteln, wenn auch nicht im von dir gewünschten Umfang.

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Am 22.3.2021 um 20:53 , jaygatsby schrieb:

Ich möchte auch aus der Bankenbranche raus. Hab Führungserfahrung (5 Jahre Filialleiter), Vertriebserfahrung (über 10 Jahre) und Erfahrung im Vertriebsmanagement (2 Jahre). Aktuell arbeite ich seit nen Jahr als Berater für größere Institutionen (Hauptsächlich Vermögensanlage).

Möchtest du nur aufgrund des aktuellen Gehalts und der Zeiteinteilung aus der Bankenbranche oder interessiert dich das Thema nicht mehr?

Alternativ wäre doch die Selbstständigkeit (§84er) in der Finanzbranche eine Möglichkeit. Strukturvertrieb, freie Zeiteinteilung und kein großer Umbruch. Kannst ja als Makler in die Versicherungs, Finanzierungs und Investment-Schiene rein.

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1. Studium: Ich bin 32 (diplomierter Bankbetriebswirt, kein akademischer Abschluss, kein Abitur). Da ich finanziell nicht mehr so richtig vorwärts komme (seit 5 Jahren immer so um die T€ 65 p.a.) und Positionen, die für mich interessant sind immer als Voraussetzung ein wirtschaftswissenschaftliches Studium haben, frag ich mich, ob ich bzw. kann ich ohne Abitur und mit 32 noch studieren? Ich bin ungebunden, keine Kinder, keine Verpflichtungen. Ich könnte nen Master über eine Privatuni machen, müsste dafür aber über T€ 30 zahlen und das ist mir zu viel bzw. hätte ich das Geld auch gar nicht. 

Du bist 32, alleinstehend, verdienst seit über 10 Jahren Geld, in den letzten 5 Jahren 65k, und kannst dir keine 30k als Investition leisten? Ggf. liegt hier auf der Ausgabenseite der bessere Hebel als auf der Einnahmenseite. Auch in Anbetracht der Idee von 3 Monate Freistellung im Jahr.

Zitat

2. Teilzeit: Da ich ziemlich gern reise, mir aber 6 Wochen Urlaub einfach zu wenig sind, wäre es für mich auch interessant nen Job zu finden, in dem ich pro Jahr 9 Monate arbeite und dann 3 Monate freigestellt bin. Hab die letzten Wochen immer mal wieder recherchiert, aber ich finde kein Unternehmen, dass so ein Konzept anbietet. Habt ihr Erfahrungen, ob und wo so etwas möglich ist? 

Ich glaube die Big Four bieten sowas an. Auch einige (Dax-)Konzerne, wobei es dort natürlich aktuell schwierig ist reinzukommen. Big Four suchen immer, werden aber meistens einen Bachelor voraussetzen.

Du arbeitest dann jeweils 9 Monate Vollzeit für 75% vom Gehalt und hast dann 3 Monate frei bei 75% vom Gehalt (Netto sind die Einbußen geringer). Am Besten diesen Wunsch aber nicht beim Vorstellungsgespräch äußern, kommt nicht gut, sondern Probezeit abwarten und danach Antrag stellen.

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vor 56 Minuten, jklö schrieb:

Du bist 32, alleinstehend, verdienst seit über 10 Jahren Geld, in den letzten 5 Jahren 65k, und kannst dir keine 30k als Investition leisten? Ggf. liegt hier auf der Ausgabenseite der bessere Hebel als auf der Einnahmenseite. Auch in Anbetracht der Idee von 3 Monate Freistellung im Jahr.

Hat mich auch etwas gewundert. Lebensstil scheint relativ hoch zu sein.

Zitat

Ich glaube die Big Four bieten sowas an. Auch einige (Dax-)Konzerne, wobei es dort natürlich aktuell schwierig ist reinzukommen. Big Four suchen immer, werden aber meistens einen Bachelor voraussetzen.

Du arbeitest dann jeweils 9 Monate Vollzeit für 75% vom Gehalt und hast dann 3 Monate frei bei 75% vom Gehalt (Netto sind die Einbußen geringer). Am Besten diesen Wunsch aber nicht beim Vorstellungsgespräch äußern, kommt nicht gut, sondern Probezeit abwarten und danach Antrag stellen.

Habe keine großartigen Insights in die Big Four, aber was ist wenn der Antrag dann abgelehnt wird? Ist doch sicher denkbar. Dann hat er einiges an Zeit verschwendet, besonders, wenn ihm der Job dann gar nicht gefällt.
Außerdem ist dort der Verdienst zu Beginn meist auch nicht sonderlich attraktiv (zumindest für Berufseinsteiger). Kollege hat mit Master bei KPMG in Wien am Anfang €1800,-- Netto bekommen.

bearbeitet von Yolo

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Habe keine großartigen Insights in die Big Four, aber was ist wenn der Antrag dann abgelehnt wird? Ist doch sicher denkbar. Dann hat er einiges an Zeit verschwendet, besonders, wenn ihm der Job dann gar nicht gefällt.
Außerdem ist dort der Verdienst zu Beginn meist auch nicht sonderlich attraktiv (zumindest für Berufseinsteiger). Kollege hat mit Master bei KPMG in Wien am Anfang €1800,-- Netto bekommen.

Falls der Antrag abgelehnt wird stellt er bei nem neuen Projekt ein paar Monate später nochmal einen. Oder wechselt zu einem Partner der ihn genehmigt. Die sind so flexibel weil der durchschnittliche Mitarbeiter nur zwei Jahre bleibt und sie entsprechend keine langfristige Personalplanung haben.

Gehalt ist in Deutschland etwas besser als in Österreich (kA wieso), aber auch nicht gut. Einstieg so bei 3800 Brutto, paar hundert mehr oder weniger je nach Qualifikation, Service Line etc.

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