10 Jahre verheiratet - wie baue ich wieder Attraction auf - neue Situation

564 Beiträge in diesem Thema

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vor 11 Stunden, kre0 schrieb:

Geht um Anpassungsstörungen und Themen aus meiner Kindheit, auch wegen Trennung meiner Eltern. Es hängt eben alles irgendwie zusammen natürlich.

Ok, solche Informationen wären im Eingangspost hilfreich. Ich gehe davon aus, dass dein Leidensdruck jahrelang vor der Therapie bestand, einfach weil es schwer ist, an die Therapieplätze zu kommen. Dass es nicht auf dein Familienleben „abgefärbt“ hat, ist ziemlich ausgeschlossen.

Und erklärt für mich, wie gesagt, das „bemutternde“ Verhalten deiner Frau. Wenn sie den Eindruck hat, dass sie einem kranken Menschen helfen musst, klar, motiviert sie dich, vor die Tür zu gehen und zu flirten. Das würde sie auch für eine Freundin tun, als anständiger Mensch.

vor 11 Stunden, kre0 schrieb:

Und ich bin z. B. Im beruflichen Umfeld ganz anders als privat. Da gibt es bei mir keine Gnade und keine Kompromisse.

Klar, weil du vermutlich komplett angstgeleitet lebst. Im Privaten hast du Angst, Leute abzustoßen und bist deshalb extremst harmoniesüchtig, im Job hast du Angst, deine hart erkämpfte „King of the Hill“ Position zu verlieren, deshalb schlägst du lieber zu viele als zu wenige Schädel ein. Im Privaten wie im Beruflichen würde man mit einer differenzierteren Vorgehensweise bessere Ergebnisse erzielen/glücklicher leben, aber dafür müsste man die Angst unter Kontrolle bringen.

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vor 6 Minuten, anotherthing schrieb:

Klar, weil du vermutlich komplett angstgeleitet lebst. Im Privaten hast du Angst, Leute abzustoßen und bist deshalb extremst harmoniesüchtig, im Job hast du Angst, deine hart erkämpfte „King of the Hill“ Position zu verlieren, deshalb schlägst du lieber zu viele als zu wenige Schädel ein. Im Privaten wie im Beruflichen würde man mit einer differenzierteren Vorgehensweise bessere Ergebnisse erzielen/glücklicher leben, aber dafür müsste man die Angst unter Kontrolle bringen.

Ja. Diese Ängste können viele Männer nicht in einer Gesprächs- oder Verhaltenstherapie auflösen, weil sie früh gelernt haben sich davon zu dissoziieren.

@kre0 Wie bist du denn in der Therapie voran gekommen? Wie sehr hat sich dein Leben dadurch verändert?

Sobald man verstanden hat, was da in der Kindheit schief gelaufen sein könnte – man aber trotzdem nicht aus seinen Verhaltensmustern rauskommt – sollte man die Therapie um andere Konzepte erweitern. Es hat einen Grund weshalb Gruppenarbeit/Kameradschaft, Natur etc für Männer oft therapeutischer sind, als das ewige Gerede. 

 

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vor 12 Stunden, kre0 schrieb:

Seit etwa einem Jahr. Hatte nichts mit der Sache zu tun aber natürlich jetzt schon Thema da.

Die Therapeutin ist auch sehr erfahren, kurz vor der Rente, die hat mir schon gut geholfen auch bei dem Thema. 

 

vor einer Stunde, Eliteuser schrieb:

Da hast du genau das was @AlterEgo950 geschrieben hat. Da brauchst du eine richtige Top Frau die bei dir bleibt und die Sache durchsteht. Hab ich noch nicht oft gesehen.

Bist Du jetzt blue-pilled 😉 ?
Ein minderwertiger Mann bekommt keine Top-Frau. Warum sollte sich eine gute Frau mit einem Kerl mit mentalen Schäden abgeben, wenn sie gleichzeitig einen hochwertigen Mann binden kann?

Einzige sinnvolle Handlung von @kre0:

Trennung von der ihm hoffnungslos überlegenen HB. Fokus im Leben auf seine Kinder und die eigene Gesundung setzen. Sofern er wieder gesund wird, Coaching durch z.B. Marcel.

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vor 17 Minuten, Kai.N.Aber schrieb:

Bist Du jetzt blue-pilled 😉 ?
Ein minderwertiger Mann bekommt keine Top-Frau. Warum sollte sich eine gute Frau mit einem Kerl mit mentalen Schäden abgeben, wenn sie gleichzeitig einen hochwertigen Mann binden kann?

Noch nie gewesen 😉 

Es braucht ein Top HB das in schlechten Zeiten bei ihm bleibt, sein aktuelles ist keins.

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vor 14 Minuten, Kai.N.Aber schrieb:

Ein minderwertiger Mann (…) einem Kerl mit mentalen Schäden

@kre0, bitte hör nicht darauf. Eine Erkrankung macht dich nicht zu einem „minderwertigen“ Menschen. Sie ist vielmehr ein Belastungsfaktor für dich und deine Mitmenschen, genauso, wie es z. B. bei Krebspatienten der Fall ist (oder was auch immer für Schicksalsschläge einem einfallen können). Manche Betroffene und Angehörige können damit besser umgehen, andere schlechter, manche erlernen den Umgang „on the way“. 

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vor 32 Minuten, Eliteuser schrieb:

Noch nie gewesen 😉 

Es braucht ein Top HB das in schlechten Zeiten bei ihm bleibt, sein aktuelles ist keins.

Klar braucht er ein Top-HB. Niemand bezweifelt das.
Aber er bekommt es nicht, so lange er selbst nicht Top ist. Er bekommt lediglich HB auf seinem Level (=mit Schäden) oder darunter.

 

bearbeitet von Kai.N.Aber

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vor 33 Minuten, anotherthing schrieb:

@kre0, bitte hör nicht darauf. Eine Erkrankung macht dich nicht zu einem „minderwertigen“ Menschen.

Minderwertig ausschließlich hinsichtlich Wert auf dem Datingmarkt.

Keine HB mit Optionen geht eine LTR neu mit einem HG mit offen ersichtlichen mentalen Defekten ein.

Alles andere ist Disney Romantik Wunschdenken.

@kre0 ist noch jung, und kann sehr leicht eine bessere Version seiner selbst werden. Sofern er kapiert, dass er das muss, wenn er eine gute HB binden möchte. Blue Pill bringt ihn leider nicht weiter…

bearbeitet von Kai.N.Aber

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vor einer Stunde, Kai.N.Aber schrieb:

Minderwertig ausschließlich hinsichtlich Wert auf dem Datingmarkt.

Keine HB mit Optionen geht eine LTR neu mit einem HG mit offen ersichtlichen mentalen Defekten ein.

Alles andere ist Disney Romantik Wunschdenken.

Nuja, hinsichtlich hoher Wert am Datingmarkt zählen wohl oft (siehe Forum) bei einer Hb "Tits - Ass - good Job" = hoher Wert

Aber diese 3 Traits (falls sehr ausgeprägt) korrelieren meist selten mit "Fürsorge und Loyalität", weil es meist hohe narzisstische Anteile repräsentiert = "um sich selbst drehend - illoyal - antisozial".

bearbeitet von ElNuevo
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vor 3 Stunden, Sartre66 schrieb:

Ich sehe es so: Der OP hat einen unsicheren Bindungsstil, wahrscheinlich unsicher-vermeidend („ich bin nicht ok/du bist nicht ok“).

Aber spielen sich Bindungsstiel-Thematiken nicht eher am Anfang der Beziehung aus, vor allem dann wenn es zu nah und zu commitet ist?

vor 3 Stunden, Sartre66 schrieb:

Welche Motivation bei der Frau vorliegt, den OP quasi zu irgendwelchen Abenteuern zu ermutigen… bleibt für mich etwas diffus. Dass sie damit ihr Gewissen entlasten will, scheint mir unwahrscheinlich (vielleicht geht es um ihren eigenen Bindungsstil?)

Für mich gibt es hier nur folgende Ableitungen

 

1.) Partner ist mir egal geworden und kann machen was er will = Beziehung ist innerlich aufgelöst (am wahrscheinlichsten, weil ich mir die anderen Möglichkeiten nicht vorstellen kann)

2.) Partner ist mir nicht egal = verfüge aber nur über 1% "insight", bin selbst innerlich taub oder dissoziiere, so dass ich erst die brennende Herdplatte berühren muss, damit sich bei mir noch was regt  

3.) ich habe es nicht anders verdient (ich bin nicht ok) und das muss mir im Außen jetzt bestätigt werden = dissonanz auflösen = self trashing

4.) Schmerz und Lust gehören für mich zusammen =  SM Tendenzen = Psychodynamik der meisten Cucks

 

Be it as it may - daher sage ich mir spätestens hier und ich bleibe dabei - Koffer packen, nichts mehr zu retten, bzw. kann ich sie nicht retten und daher rette ich mich

 

bearbeitet von ElNuevo

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Am 24.11.2025 um 15:54 , kre0 schrieb:

Aber, wir kenn uns seit über 20 Jahren, teilen ein gemeinsames Werteverständnis, sie ist mir unglaublich wichtig und ich habe sie immer geliebt und werde sie immer lieben. dazu kommt, dass ich selber scheidungs-kind bin und das für meine tochter nicht möchte (ist kein gutes argument ich weiß aber, das ist auch ein grund, warum ich an dieser beziehung festhalten möchte)

 

vor 3 Stunden, Sartre66 schrieb:

Aus dieser Misere heraus hat aber dann irgendwann - erwartet/unerwartet - seine Frau diesen drastischen Schritt getan (letztlich auch, weil das für Frauen viel einfacher ist). Dadurch(!) getriggert, kam es dann tatsächlich wieder zu einiger Annäherung zwischen der Frau und OP; die Frau wollte eigentlich ja nie etwas anderes

 

Stimmt, der Teil würde Sinn machen, daher kann die Dynamik auch nur der TE verstehen und von Außen macht alles gar keinen Sinn.

Wäre natürlich was für Psychologische Lehrbücher = Ehemann mit Kind drängt die Frau zum fremdgehen (er ignoriert sie) damit seine alte Wunde wieder aufbricht und hofft das jetzt lösen zu können.....

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vor 2 Stunden, ElNuevo schrieb:

Aber spielen sich Bindungsstiel-Thematiken nicht eher am Anfang der Beziehung aus, vor allem dann wenn es zu nah und zu commitet ist?

Der Anfang ist meistens intensiver und unsicherer, aber mMn hört das Bindungsverhalten nie komplett auf. Wenn zB Verlustängste getriggert werden, geht das Spiel von vorne los.

---

vor 2 Stunden, ElNuevo schrieb:

Für mich gibt es hier nur folgende Ableitungen

 

1.) Partner ist mir egal geworden und kann machen was er will = Beziehung ist innerlich aufgelöst (am wahrscheinlichsten, weil ich mir die anderen Möglichkeiten nicht vorstellen kann)

2.) Partner ist mir nicht egal = verfüge aber nur über 1% "insight", bin selbst innerlich taub oder dissoziiere, so dass ich erst die brennende Herdplatte berühren muss, damit sich bei mir noch was regt  

3.) ich habe es nicht anders verdient (ich bin nicht ok) und das muss mir im Außen jetzt bestätigt werden = dissonanz auflösen = self trashing

4.) Schmerz und Lust gehören für mich zusammen =  SM Tendenzen = Psychodynamik der meisten Cucks

Evtl 5) Die einzige Möglichkeit meinen Mann wieder voll respektieren und begehren zu können: er findet zu sich selbst und braucht mich nicht um klarzukommen. (Ich möchte ihn wollen, aber er muss sich ändern.) Vielleicht sehe ich ihn mit anderen Augen, wenn er aufhört es mir recht machen zu wollen ( – falls er das überhaupt kann.)

Das würde Selbstreflexion und einen gewissen Kink bei der Frau voraussetzen. Vll ist es eine Kombination von 2, 3, 4 und 5.

 

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vor einer Stunde, Playtex schrieb:

Evtl 5) Die einzige Möglichkeit meinen Mann wieder voll respektieren und begehren zu können: er findet zu sich selbst und braucht mich nicht um klarzukommen. (Ich möchte ihn wollen, aber er muss sich ändern.) Vielleicht sehe ich ihn mit anderen Augen, wenn er aufhört es mir recht machen zu wollen ( – falls er das überhaupt kann.)

Was aber doch eigene Grenzen und klare Kommunikation der eigenen Grenzen voraussetzt. Und, eigene Grenzen sind keine Verhandungsmasse, denn wenn sie es sind, sind es keine oder es sind bestenfalls sehr brüchige Grenzen. Eigene Grenzen, sofern welche da sind, gibt man auf, wenn das eigene Leben bedroht ist oder bedroht erscheint.  

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Interessante Gedanken. 

Es könnte sein, dass ich selbst quasi gar nicht mehr meine Frau "wollte" bis ich gemerkt habe, dass wenn sie weg ist, mir sie eben doch sehr fehlt. Aber ich mache ihr nicht alles recht. Natürlich sieht das so aus im Bezug auf Umgang mit dem Betrug von ihr. Aber grundsätzlich läuft unsere Beziehung nicht so. Übrigens, das habe ich auch noch nicht erwähnt aber sie hat mit mir auch schon eine schwere andere Krankheit durchgestanden. Sowohl sie ist chronisch Krank als auch ich habe vor ca 10 Jahren Krebs gehabt und wir haben beides zusammen gemeistert. Die Therapie geht auch in diese Richtung mit dem Krebs bzw die psychischen Folgen daraus (und eben die der Kindheit) aber genau Details werde ich dazu nicht geben. 

Ich bin im Moment einfach froh, dass wir uns wieder sehr nah haben und hoffe, dass der andere mann jetzt langsam aber sicher komplett verschwindet. Sie hat auch erstmal Offenheit gezeigt über die cnm zu einem Zeitpunkt noch mal zu sprechen und da eben zu entscheiden ob es was für uns ist oder nicht, wenn ich eben auch mal mit einer Frau etwas hatte. Das war vorher auch noch nicht so, da hat sie immer ziemlich auf dem cnm Ding bestanden, weil sie eben den anderen Mann noch sehen wollte.. Mittlerweile ist das nicht mehr so das Thema. Mal sehen. 

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