Eigentumswohnung als Anlage 2026 noch rentabel?

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Gibt es hier Leute, die in den letzten Jahren (seit ca. 2020) in Immobilien investiert haben (also keine Eigennutzung) und mal etwas über ihre Erfahrungen berichten würden und ob für sie 2026 noch weitere Investments in Frage kämen? 

Ich bin eigentlich eher im Bereich Aktien und Festgeld investiert. Und obwohl ich im Immobilienbereich arbeite, hatte ich aus verschiedenen Gründen bisher kein Interesse an Immobilieninvestments. In den letzten Tagen hat mich der Youtube Algo allerdings mit den ganzen Youtube-Immo-Investoren zugespammt. Nach dem Motto: Wohnung günstig!!! gekauft, für 10K in Eigenarbeit durchrenoviert, dadurch Wertsteigerung um 30K und 50% teurer neu vermietet. Dann ist die sofort Cashflow-positiv und in 10 Jahren hat sie der Mieter abbezahlt. Klingt super. Stellt sich nur noch die Frage, warum der Kollege dann Youtube macht und dort Immo-Coachings verkauft, obwohl er schon über 100 rentable Immos hat 😄 Ja, ich weiß, ist wie bei den ganzen ultrarentablen Daytrading-Coaches. Die sind ja auch Multimillionäre und haben einfach Spaß daran, Coachings zu geben 😉 

Freue mich auf ein paar interessante Berichte 🙂 

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Dezent Off-Topic:

Bei vielen erfolgreichen Coaches sollte man sich lieber deren Geschäftsmodell anschauen und darüber nachdenken es nachzuahmen, anstatt den Mumpitz zu machen den Sie Coachen. Hatte mal vor langem zwangsweise als Vertriebler so eine 2 Tages Dirk Kreuter Experience mit tausenden Leuten in einer Konzerthalle. Da habe ich dann doch recht schnell erkannt dass sein Geschäftsmodell im Grunde irgendwas zwischen Schneeballsystem und Träume verkaufen ist und dort niemand der Vertrieb und Akquise ernsthaft seit ein paar Jahren betreibt, da auch nur irgendwas lernt... außer man schaut sich an was der Herr eben selber macht.

Zum Thema selbst:

Nur eine Wohnung kaufen ist halt schwierig. Von deinen anderen Investments wirst es ja kennen dass das ein oder andere Investment mal strauchelt, minus macht oder komplett ausfällt. Problem an einer Wohnung ist halt, dass Du ggf. Mietausfall hast und der nette Student der eingezogen ist, nach 1,5 Jahren sich dazu entscheidet Meth zu rauchen und die Bude auseinander zu nehmen. Was aus meiner Sicht wichtig ist wenn man mit nur einem Objekt anfängt, ist dass man zumindest die Kreditrate mindestens 12 Monate tragen kann ohne selbst pleite zu gehen, sollte der Mieter sich einfach entscheiden keine Miete mehr zu zahlen oder es aus diversen Gründen nicht mehr können. Jemanden aus der Wohnung werfen, kann wirklich dauern... selbst wenn nichts gezahlt wird und der Dude dort ständig randaliert.

Jenachdem wie viel Geld da du im Petto hast, ggf. zwei kleinere Objekte kaufen um das Risiko aufzuteilen. 

Was auch nicht zu vernachlässigen ist, ist dass Du für Eigennutzung deutlich bessere Kreditkonditionen bekommen wirst wenn Du nicht schon halbwegs nachhaltige Sicherheiten in der Tasche hast. Nach 4 Jahren kannst dann raus dort und vermieten ohne das Dir da jemand einen Strick draus drehen wird. Lebensumstände ändern sich usw aber du hast dir den günstigeren Kredit sichern können. Zusätzlich ist die Bude dann ggf. schon ganz gut angezahlt und du hast ggü der Bank dann eben auch eine gewisse Sicherheit für weitere Immobilien da man deine Wohnung Grundlegend mit Gewinn verkaufen könnte, da Du eben schon selbst einen Teil des Kredits abgezahlt hast.

Wäre aus meiner Sicht ein schlauer Weg um das anfängliche Risiko etwas zu senken.

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vor 1 Stunde, UrbanViking schrieb:

Gibt es hier Leute, die in den letzten Jahren (seit ca. 2020) in Immobilien investiert haben (also keine Eigennutzung) und mal etwas über ihre Erfahrungen berichten würden und ob für sie 2026 noch weitere Investments in Frage kämen? 

Ja, ich habe in 2021 eine Eigentumswohnung gekauft, die vermietet ist. Ist aber nicht der klassiche Invest bei mir gewesen, sondern hatte familiäre Gründe. Trotzdem wird es eine recht gut Investition für mich gewesen sein, wenn ich die Wohnung voraussichtlich in einigen Jahren verkaufen sollte. Habe sie unter Marktwert kaufen können, die Miete denkt die Rate der Bank, ich konnte durch ein paar Moderniesierungen (Küche etc.) meine Steuerlast senken und habe bisher immer gute Rückerstattungen bekommen. Wahrscheinlich werde ich sie auch in ein paar Jahren teurerer verkaufen können, als das was ich bezahlt habe. (Spekulation auf Grund der Wertentwicklung von Immobilien hier in der Gegend).

Allerdings würde ich persönlich nicht mehr unbedingt hier in der Gegend in Immobilien investieren und weiter auf Aktien, ETFs, Bitcoin und Co setzten. Sehe ich persönlich mehr Chancen und Vorteile drin. Wie zum Beispiel, Geld ist schneller verfügbar wenn man es braucht, Wohnung verursacht auch immer Kosten und Arbeit im Gegensatz zum Depot (die paar Euro fürs Depot mal außen vor gelassen)

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Wieso nicht überlegen/durchrechnen ob drin wohnen ggf auch Sinn ergibt? Der größte Ausgabeposten ist halt die Miete. Wenn ich also Miete an wen anders zahle stattdessen verdient da Minimum der Staat nochmal zusätzlich dran mit...Der Rest wie Grundsteuer, Strom, Wasser, laufende Kosten, Rücklagen die zahlste indirekt so oder so, außer kommst an einen Vermieter der sich krass verkalkuliert...

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vor 11 Minuten, Danisol schrieb:

Wieso nicht überlegen/durchrechnen ob drin wohnen ggf auch Sinn ergibt? Der größte Ausgabeposten ist halt die Miete. Wenn ich also Miete an wen anders zahle stattdessen verdient da Minimum der Staat nochmal zusätzlich dran mit...Der Rest wie Grundsteuer, Strom, Wasser, laufende Kosten, Rücklagen die zahlste indirekt so oder so, außer kommst an einen Vermieter der sich krass verkalkuliert...

Wenn du vermietest, kannst wie ein Unternehmer, deine Ausgaben steuerlich geltend machen. Also wenn du für 1.000 Euro eine neue Dusche in die von dir bewohnte ET-Wohnung einbaust, kostet dir das 1.000 Euro. Wenn du Vermieter bist kostet es dich 1.000 Euro, aber du bekommst 300 Euro vom Finanzamt erstattet (Milchmädchenrechnung). Das macht insb. bei Zinsen usw. einen echten Unterschied. 

Eine ETW selbst bewohnen finde ich auch nicht so doll. Wenn, dann will ich ein Haus, wo ich auch machen kann was ich will. In der ETW muss ich ja wieder auf zich Leute Rücksicht nehmen. 

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Wobei das mit den Problemmietern ja immer das erste Argument gegen eine Vermietung ist. Aber ob das statistisch so relevant ist? Ich habe in meinem Bekanntenkreis nur einen solchen Kandidaten und da bezahlt das Amt die Miete. Alle anderen zahlen brav und pünktlich ihre Miete. Die meisten befassen sich nicht mal mit ihrem Mietvertrag und führen manche Reparaturen auf ihre eigenen Kosten durch, obwohl das der Vermieter machen müsste. Aber ja, es ist ein mögliches Risiko.

Rendite habe ich mal testweise bei zwei Objekten durchkalkuliert. Worst-Case sind so 3% und wenns gut läuft 5% p.a. Das schafft man, wie du schon sagst, auch am locker am Aktienmarkt mit weniger Arbeit. Die Frage ist dabei allerdings, ob man die mentale Stärke dafür hat. Viele sehen sich ja als Langzeitinvestoren, "kaufen und für immer halten" und wenn der Markt mal crasht ist das super, dann kaufen sie halt günstig nach usw. Soweit in der Theorie und im Bullenmarkt. Aber wenns dann wirklich mal ungemütlich wird, das Depot um 10.000 Euro fällt und jeder Wirtschaftsprofi den Untergang von allem prophezeit, dann ist Schluss mit buy & hold. Dann wird alles zu Tiefstpreisen verkauft, der Wiedereinstieg verpasst, dann versucht man mit Zockeraktien sich die Verluste zurückzuholen... usw. usw.... Da steht dann eher ein Minus aufm Zettel. 

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Problemmieter ist auch für mich eher ein Strohmann-Argument gegen Immobilien.

Es kommt vor, aber ist seltener als es die Nachrichtenverzerrung (worüber berichten die Medien als Fall, worüber spricht der investierende Freundeskreis) vermuten lässt.

Ich kann dazu erstmal aus dem Nähkästchen zweier Freunde plaudern, die haben jeweils knapp unter 50 Wohneinheiten (mehrere davon gebündelt in Mehrfamilienhäusern in Großstädten).

Die Vermieterhistorie von meiner Frau und mir ist noch recht kurz, aber dazu kann ich an einem anderen Tag noch mal etwas Tiefergehendes schreiben sowie auch zu unserer zukünftigen Aufstellung zum Thema Immobilien & Vermietung.

Zurück zu den 2 Freunden: Der eine hat eher kleine Wohnungen, weil er meint, dass die sich auch jeder in wirtschaftlich schwierigen Zeiten leisten kann und sie oft vom Amt bezahlt werden, was eine pünktliche Miete ohne Mietkürzung zur Folge hat. Der andere macht viel möbliertes Wohnen auf Zeit und Monteurswohnungen, verdient also mehr pro Quadratmeter, aber hat dafür auch seinen Hauptjob in einer Beratung aufgegeben, weil das sehr viel mehr Arbeit macht und er damit aber auch ausreichend verdient. 

Beide haben auf Kreditverträge gesetzt, bei denen nur ein EK-Einsatz in Höhe der Nebenkosten (Makler, Notar, Grundbucheintrag..) oder iHv 10% geleistet wurde und dann die Miete die Kreditrate pro Monat sowie die Nebenkosten deckt.

Wenn es allerdings passiert, benötigt es viel Arbeit und auch finanziell muss man für einen Zeitraum X auf Mieteinnahmen verzichten, einen Entrümpelungsdienst beauftragen, aber teilweise auch renovieren lassen (neues Parkett, neue Kücheneinrichtung). 

Bei den rund 100 Wohneinheiten, welche die jeweils in den letzen 10-15 Jahren aufgebaut haben gab es bisher folgende größere Fälle, die ich kenne: 

- 2 Todesfälle: beide natürlich, aber Wohnung wird wohl erstmal versiegelt, danach für 500-1000€ zur Entrümpelung auf Kleinanzeigen ausgeschrieben, kleine Renovierungsarbeiten, aber trotzdem für sich als Nachricht erstmal gar nicht so einfach. Die Miete wurde vom „Amt“ aber erstmal für mehrere Wochen weitergezahlt.

- 1 x gewerbliche Prostitution: Das passierte in einer der Wohnungen und wurde beim Ordnungsamt angezeigt. Das war aber wohl recht schnell gelöst über eine Kündigung, aber dementsprechend dann die Arbeit der Neumieter-Suche.

- 2 x Wasserrohrbrüche: Dazu weiß ich allerdings recht wenig, aber hier und an den anderen Arbeiten sieht man, dass sich ein zuverlässiges Handwerker-Netzwerk sehr lohnt.

Wegen solcher spontan auftretender Ereignisse ist es in meinen Augen immer sinnig, dass die monatliche Kreditrate auch für einen Zeitraum X aus den eigenen Einkünften/Vermögen finanzierbar ist und man auch solche Zusatzaufwendungen leisten kann, ohne dass man das eigene Leben auf „on hold“ setzen muss.

Zu den anderen Wohnungen habe ich aber nichts gehört. Das heißt im Umkehrschluss, dass die bis auf Kosmetisches sehr gut laufen, was mein einer Kumpel auch letztens beim Weihnachtsessen so bestätigt hat.

Gleichzeitig hängt der (er macht es nebenberuflich über eine eigene GmbH und zahlt sich dort ein GF-Gehalt von ?750€?) aber auch immer mal, wenn wir im Kurzurlaub sind oÄ am Telefon oder schreibt Emails mit Mietern, weil es was Wichtiges zu regeln gibt oder Mieter Fragen/Beschwerden haben. Ein paar Sachen fängt davon natürlich die Hausverwaltung ab, aber die sind in den letzen Jahren wegen Fachkräftemangel und hoher Fluktuation wohl auch eher schlechter geworden.

Für mich wäre eine so große Zahl an Immobilien im Nebenberuf nix. Der Kumpel hat mit knapp 40 aber auch gerade keine Beziehung und auch nix Kids, deswegen nutzt er die dafür nicht benötigte Zeit halt. Der andere ist ja bewusst nach rund 20 Wohneinheiten in den Hauptberuf als Vermieter gewechselt, weil er viele besondere Mietverhältnisse eingeht (Monteure, möbliertes Wohnen auf Zeit).

Beide halten ihre Wohnungen übrigens über GmbHs.

PS. Die größere Schrift bei 2 Absätzen ist durch Ausschneiden am Handy entstanden 🥲

PS 2: Weil ich vom „hauptberuflichen Vermieter“-Kumpel rd alle 7-14 Tage ein Instagram-Foto beim Notar sehe, glaube ich, dass er inzwischen doch noch einige Wohnungen mehr hat. Sehen uns aber nur 3-4 Mal pro Jahr Frage dann bald mal nach.

bearbeitet von Xatrix
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vor 2 Stunden, UrbanViking schrieb:

Rendite habe ich mal testweise bei zwei Objekten durchkalkuliert. Worst-Case sind so 3% und wenns gut läuft 5% p.a. Das schafft man, wie du schon sagst, auch am locker am Aktienmarkt mit weniger Arbeit.

Das wäre für mich das Hauptargument für Investitionen am Aktienmarkt. Ich bekomme mehr mit weniger Arbeit.

vor 2 Stunden, UrbanViking schrieb:

Die Frage ist dabei allerdings, ob man die mentale Stärke dafür hat. Viele sehen sich ja als Langzeitinvestoren, "kaufen und für immer halten" und wenn der Markt mal crasht ist das super, dann kaufen sie halt günstig nach usw. Soweit in der Theorie und im Bullenmarkt. Aber wenns dann wirklich mal ungemütlich wird, das Depot um 10.000 Euro fällt und jeder Wirtschaftsprofi den Untergang von allem prophezeit, dann ist Schluss mit buy & hold. Dann wird alles zu Tiefstpreisen verkauft, der Wiedereinstieg verpasst, dann versucht man mit Zockeraktien sich die Verluste zurückzuholen... usw. usw.... Da steht dann eher ein Minus aufm Zettel. 

Das wäre für mich persönlich auch ein Argument für Investitionen am Aktienmarkt. Eben weil es an mir persönlich liegt, dass zu steuern und damit meine eigene Verantwortung ist. Bei Immobilien sind die Risiken zwar kleiner, aber der Aufwand um ein vielfaches höher. Selbst wenn man nur Vorzeigemieter hat, die immer pünktlich zahlen und sogar kleinere Reparaturen übernehmen. Du musst ja trotzdem Belege für die Steuererklärung sammeln, zur Eigentümerversammlung gehen, dich ggfs. um Handwerker kümmern, neue Mieter suchen, usw.

Zusätzlich wirst du in der Regel auch immer Schulden haben, da die Wohnungen ja finanziert werden müssen. Die sind zwar auf dem Papier durch die Immobilien gedeckt, aber auch das kann für den ein oder anderen eine mentale Belastung sein

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vor einer Stunde, JayMuc schrieb:

Das wäre für mich persönlich auch ein Argument für Investitionen am Aktienmarkt. Eben weil es an mir persönlich liegt, dass zu steuern und damit meine eigene Verantwortung ist.

Hattest du schon mal ein Aktiendepot >50.000 Euro und damit einen Bärenmarkt miterlebt?

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Um mal ein paar Buzzwords von Insta und YouTube rauszuhauen. Bei Immos kannst du Fremdkapital hebeln.

Kannst ja mal in den Immocation Podcast reinhören bei Spotify. Die haben einige Podcasts mit „Special“ gekennzeichnet. Das ist deren Grundlagen Serie. Bei Spotify einfach mal nach „älteste“ sortieren.

Wichtigste ist, dass du mit deiner Kohle überhaupt irgendwas machst.

Die meisten Immobiliendudes haben auch Aktiendepots.

Die meisten Aktiendudes haben auch Immos.

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vor 16 Minuten, UrbanViking schrieb:

Hattest du schon mal ein Aktiendepot >50.000 Euro und damit einen Bärenmarkt miterlebt?

Ja, habe ich

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vor 34 Minuten, brokeboy schrieb:

Um mal ein paar Buzzwords von Insta und YouTube rauszuhauen. Bei Immos kannst du Fremdkapital hebeln.

Kannst ja mal in den Immocation Podcast reinhören bei Spotify. Die haben einige Podcasts mit „Special“ gekennzeichnet. Das ist deren Grundlagen Serie. Bei Spotify einfach mal nach „älteste“ sortieren.

Wichtigste ist, dass du mit deiner Kohle überhaupt irgendwas machst.

Die meisten Immobiliendudes haben auch Aktiendepots.

Die meisten Aktiendudes haben auch Immos.

Ja genau von denen habe ich mir schon einiges angeguckt. Alles easy peasy… Renditen ohne Ende… kaum Risiko… haben selbst schon hunderte Immos. 
 

Aber warum machen sie dann YouTube und verkaufen Coachings, statt am Strand zu liegen? Ok, jeder braucht ne Aufgabe und Strand wird schnell langweilig. Aber macht man dann sowas?

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vor 33 Minuten, UrbanViking schrieb:

Aber warum machen sie dann YouTube und verkaufen Coachings, statt am Strand zu liegen? Ok, jeder braucht ne Aufgabe und Strand wird schnell langweilig. Aber macht man dann sowas?

Ein Porsche Turbo mit ein paar Extras kostet halt mittlerweile auch knapp 300k 😉 

Gibt sicher klar die Grifter die eher Träume verkaufen um noch mehr Kohle zu machen, aber eben auch die Idealisten die eingesehen haben das Umsonst helfen meist ne Nullnummer ist.

Ist eher an dir als souveräner Mann zu schauen wo Du etwas raus ziehen kannst um dein Leben zu verbessern, als Dir darüber den Kopf zu zerbrechen warum Coach XY mit seiner OF-N*tte auf Zypern noch mehr Kohle braucht.

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vor 8 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Ein Porsche Turbo mit ein paar Extras kostet halt mittlerweile auch knapp 300k 😉 

Gibt sicher klar die Grifter die eher Träume verkaufen um noch mehr Kohle zu machen, aber eben auch die Idealisten die eingesehen haben das Umsonst helfen meist ne Nullnummer ist.

Ist eher an dir als souveräner Mann zu schauen wo Du etwas raus ziehen kannst um dein Leben zu verbessern, als Dir darüber den Kopf zu zerbrechen warum Coach XY mit seiner OF-N*tte auf Zypern noch mehr Kohle braucht.

… oder eben zu erkennen, wo dich jemand gehörig über den Tisch zieht 🙂 

Ob du wirklich richtig stehst, siehst du wenn das Licht an geht. 

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vor 8 Minuten, UrbanViking schrieb:

Ob du wirklich richtig stehst, siehst du wenn das Licht an geht. 

Völlig Off-Topic... Ich hätte Anfang der 90er an dieser Kindersendung "1, 2 oder 3?" oder der "Mini Playback Show" zu gern teilgenommen 😄 

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vor 35 Minuten, UrbanViking schrieb:

Ich hätte auch jeden beliebigen anderen Betrag einsetzen können - Du hättest ihn gehabt 😀😀😀

Naja. 50k ist zwar viel Geld, aber auch nicht so außergewöhnlich viel, dass man mit fast 50 diese Summe nicht mal in seinem Aktiendepot hatte während eines Bärenmarkts.

Und wie schon erwähnt, ich persönlich finde es für den Kopf schlimmer ein paar 100k Schulden bei der Bank zu haben, weil ich damit eine oder mehrere Immobilien finanziere.

Das Geld im Depot ist bei mir in der Regel der Überschuss der am Monatsende übrig bleibt. Tut zwar weh wenn man das Geld verliert, ist aber nicht wichtig fürs überleben.

Habe ich einen Kredit bei einer Bank und es läuft was schief mit dem Mieter oder beim eigenen Job, empfinde ich das als schlimmer

bearbeitet von JayMuc

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vor 10 Minuten, JayMuc schrieb:

Naja. 50k ist zwar viel Geld, aber auch nicht so außergewöhnlich viel, dass man mit fast 50 diese Summe nicht mal in seinem Aktiendepot hatte während eines Bärenmarkts.

Und wie schon erwähnt, ich persönlich finde es für den Kopf schlimmer ein paar 100k Schulden bei der Bank zu haben, weil ich damit eine oder mehrere Immobilien finanziere.

Das Geld im Depot ist bei mir in der Regel der Überschuss der am Monatsende übrig bleibt. Tut zwar weh wenn man das Geld verliert, ist aber nicht wichtig fürs überleben.

Habe ich einen Kredit bei einer Bank und es läuft was schief mit dem Mieter oder beim eigenen Job, empfinde ich das als schlimmer

War eher ein kleiner Running-Gag, weil du immer mit allem am Start bist. 
Geht’s um Weiber - klar hast du immer jede Menge Top HBs mit nem Fingerschnipp. Gehts um Eigentumswohnung - natürlich hast Du auch eine. 
Und gehts um Aktien - selbstverständlich ist dein Depot gut gefüllt 😀

Soll kein Angriff sein, finds nur witzig.

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Gerade eben, UrbanViking schrieb:

War eher ein kleiner Running-Gag, weil du immer mit allem am Start bist. 
Geht’s um Weiber - klar hast du immer jede Menge Top HBs mit nem Fingerschnipp. Gehts um Eigentumswohnung - natürlich hast Du auch eine. 
Und gehts um Aktien - selbstverständlich ist dein Depot gut gefüllt 😀

Soll kein Angriff sein, finds nur witzig.

Ist halt auch viel Interpretation von dir dabei. Habe ja nie gesagt, dass Eigentumswohnung und gut gefülltes Depot unbedingt zur gleichen Zeit waren. Aber wenn man schon etwas älter ist, hat man einfach über die Jahre gewisse Erfahrungen gesammelt. Und über einen gewissen Zeitraum bekommt man 50k im Depot auch recht schnell zusammen.

Meine Kids zum Beispiel haben auch so um den Dreh in ihren Depots. Ist aber auch nicht so außergewöhnlich, wenn die Großeltern, Onkels und wir als Eltern jeden Monat einen kleinen Betrag da reinstecken. Da wir das seit der Geburt machen kommt einfach über die Jahre was zusammen. Ist als Erwachsener auch nicht so viel anders. Da mal eine Gehaltserhöhung, hier mal eine Abfindung, dann mal eine kleine Erbschaft und ein paar realisierte Gewinne. Wenn man das Geld dann nicht alles verprasst, hast du auch schnell mal 50 K im Depot

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vor 26 Minuten, UrbanViking schrieb:

War eher ein kleiner Running-Gag, weil du immer mit allem am Start bist. 
Geht’s um Weiber - klar hast du immer jede Menge Top HBs mit nem Fingerschnipp. Gehts um Eigentumswohnung - natürlich hast Du auch eine. 
Und gehts um Aktien - selbstverständlich ist dein Depot gut gefüllt 😀

Soll kein Angriff sein, finds nur witzig.

Ich musste auch Schmunzeln, da ich den Witz gut nachvollziehen kann. Das ist halt wie bei einer guten Soap Opera/Telenovela. Da muss jeder vom Langzeit-Cast 2x Krebs, 1 Autounfall, manchmal noch einer auf'm Motorrad erlebt, 1-2 Scheidungen durchgemacht und nochmal die Karriere gewechselt haben ;-)

Ich sitze da allerdings auch im Glashaus, da Studium X Jahre her, Vermögensaufbau, Schenkungen im fortschreitenden Alter zu gewissen Vermögen führen. Beim Immobilienportfolio sind wir mittendrin (ein Eigentumshaus mit Garten, eine recht frisch erworbene Wohnung, eine zweite Wohnung im Blick - dazu will ich bei Zeiten ja nochmal mehr schreiben), aber dafür habe ich aber noch kein zu großes Aktien/ETF-Portfolio bei mir und meinen Kindern jeweils, allerdings haben wir für uns alle monatliche Sparpläne und immer mal wieder Einmal-Zahlungen. Da liegen zwischen mir und Jay aber auch 8 (?) Jahre. 

bearbeitet von Xatrix
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vor 2 Stunden, UrbanViking schrieb:

Aber warum machen sie dann YouTube und verkaufen Coachings, statt am Strand zu liegen? Ok, jeder braucht ne Aufgabe und Strand wird schnell langweilig. Aber macht man dann sowas?

Ganz einfach: weil sie mit ihren "Erfolgen" bzw. "Besitz" einfach lügen. 

Ich verfolge das gerade ähnlich auf YouTube: da gibt es auch einige Gurus, welche angeblich viele erfolgreich laufende YT-Kanäle haben, trotzdem aber "nebenbei" noch Coachings anbieten.

Klar könnte man jetzt von 2. Standbein und Diversifikation reden, aber wenn sie mit den anderen Kanälen angeblich Hunderttausende jährlich verdienen, warum sollten sie dann noch nebenbei Zeit/Lust haben um "billige" Kurse/Coachings zu verkaufen?

Die verkaufen lediglich den Traum. Unterm Strich auch nur wie ein Schnellballsystem.

Da gibt's z.B. zwei Frauen, welche angeblich auch mit YT reich geworden sind, Coachings anbieten und mit (bei Temu gekauften Awarden die den untigen!) im Hintergrund prahlen 😉

640px-Play_de_Oro_de_EcuaViral.jpg

Diese Awarde sind natürlich immer nicht genau zu erkennen, sonst würde man rausfinden können, WELCHE Kanäle sie betreiben und ob die auch wirklich sooo erfolgreich sind.

Das verweigern die meisten Youtube-Gurus aber, da ja die anderen ansonsten "ihre Nische" nachmachen würden (bla bla bla).

Manche hatten tatsächlich FRÜHER mal Erfolge mit irgendwelchen YT-Formaten, aber das muss heute nicht mehr gelten und ihre Tipps sind i.d.R. Allgemeinwissen und vermutlich bereits veraltet.

Zurück zu Immos: sofern die Bude nicht für dich SELBST ist, würde ich nichts in die Richtung (mehr) investieren. Da gibt's einfach risikolosere Dinge wie Aktien etc.

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vor 9 Minuten, brokeboy schrieb:

@UrbanViking Egal was du tust, höre nur auf Leute, die finanziell nachweisbar da sind, wo du hinmöchtest.

🙂

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