tonystark

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  1. So.
  2. Warum wird so offensichtlicher Bullshit selbst im Jahr 2017 hier noch wiederholt? Man muss sich nur ein Extrembeispiel vor Augen führen, und es sollte selbst dem naivsten Menschen förmlich ins Gesicht springen, dass das Unsinn ist: Angenommen, ein Mensch ist komplett gelähmt und ist von künstlicher Ernährung und Beatmung abhängig. Kann er ein Frauenheld werden, wenn er nur fest genug daran glaubt? Offenkundig nein. Nimmt man nun das andere Extrem: Ein attraktiver, reicher, sozial erfolgreicher, mutiger, selbstbewusster, gesunder, muskulöser, charmanter, intelligenter, humorvoller, dominanter Supermann mit 20cm-Penis, einem aufregenden Job, vielen Freunden usw. Wird der Probleme mit Frauen haben? Nein (es sei denn vielleicht das Luxusproblem, welche von den 20 Supermodels auf seiner Warteliste er heute flachlegt)... Alle Männer dazwischen haben es in unterschiedlichen Abstufungen eher leicht oder eher schwer, je nach "Ausstattung" in den einzelnen Bereichen, die für Attraktivität beim anderen Geschlecht ausschlaggebend sind. Eine Behinderung ist im Durchschnitt ceteris paribus IMMER von Nachteil. Es mag vereinzelt Frauen mit seltsamen Fetischen geben, aber das dürfte sich im Promille-Bereich bewegen. Dann mag es noch Fälle geben, in denen der "Mitleid"-Faktor sich sogar positiv auswirkt und vielleicht sogar einige Frauen, die aufrichtigen Respekt dafür empfinden (und in ihrer Partnerwahl honorieren), falls ein Mann trotz dieser widrigen Umstände das Beste aus sich herausholt. Auch das dürfte aber klar die Minderheit sein. Das alles heißt aber nicht, dass ein Mann mit Behinderung keine Chancen bei Frauen hätte, weil andere Stärken diese "Schwäche" eben ausgleichen können. Dabei kann es auch durchaus vorkommen, dass die Behinderung überhaupt erst eine Entwicklung gewisser Stärken (z. B. besonderes Selbstvertrauen, besondere Resilienz, besonderer Optimismus etc.) in Gang gesetzt hat. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass ein Mann ohne Behinderung ceteris paribus im Durchschnitt bessere Chancen hat.
  3. Mit "Willen" meinst du, dass sich durch den Alkohol nicht ihr Geschmack verändert, richtig? Ist grundsätzlich zwar richtig, allerdings bin ich mir sicher, dass das Phänomen "sich andere schön trinken zu können" durchaus auch bei Frauen existiert - wobei "schön" hier eher im Sinne von attraktiv zu verstehen ist (was keineswegs dasselbe ist, da männliche Attraktivität eben nicht nur aus ästhetischer Schönheit besteht, sondern auch aus Selbstvertrauen, Status, Social Skills, Humor, Dominanz usw). Ich würde aber nicht einmal sagen, dass dieser Aspekt (Frauen werten dich alkoholbedingt auf) hier die zentrale Rolle spielt. An deiner Stelle würde ich mich eher fragen, ob DU dich vielleicht in den entsprechenden Situationen anders verhältst als im Alltag. Ich weiß nicht, in welchen Settings dir das Eskalieren gelungen ist, vermute aber mal auf privaten Partys / in Clubs / Bars o. ä. Bist du in diesen Settings vielleicht selbst lockerer drauf (möglicherweise weil auch DU Alkohol getrunken hast)? Genießt du einen höheren Status (z. B. weil du Gastgeber bist, das Treffen organisiert hast oder schlichtweg der "Hahn im Korb" bist)? Kann es sein, dass du im Alltag schüchtern / verkrampft rüberkommst, keinerlei Körperkontakt suchst usw., du aber am Wochenende "voll aufdrehst"? Vielleicht besteht hier eine Inkongruenz in deinem Verhalten, die auf die Ladys befremdlich wirkt. Es wäre auch denkbar, dass du speziell beim Punkt "ein zweites Date ausmachen" nervös / unsicher bist, oder mit der Tür ins Haus fällst (=keinerlei Attraction / Rapport aufbaust)... Zeig ihnen, dass du auch im Alltag noch der coole Typ bist, von dem sie sich am Wochenende bereitwillig die Zunge in den Hals stecken ließ.
  4. "The time for empty talk is over. Now arrives the hour of action."

    https://media.giphy.com/media/qR6UR8K1Ia2BO/giphy.gif new memes year

  5. Okay, dann hast du ja schon einiges an Diagnostik hinter dir und dass die Psyche eine bedeutende Rolle spielt, kann dann wohl als sicher gelten. Trotzdem würde ich ggf. auch noch mal den Schritt einer Darmspiegelung überlegen und ein Blutbild / eine Stuhlprobe abnehmen lassen (aber das ist ja vermutlich beides schon geschehen). Auch wenn die Psyche die akuten Schübe (mit-)auslöst, kann es sein, dass eine grundsätzliche Darmerkrankung dahintersteht, die einfach über weite Strecken symptomarm verläuft. Reizdarm ist ja immer nur die letzte Diagnose, wenn keine organische Ursache ausgemacht werden kann. Auch wäre es eine Überlegung wert, trotz der negativen Ergebnisse bzgl. Unverträglichkeiten mal versuchsweise für einige Wochen auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten (z. B. Milchprodukte) um zu schauen, ob das vllt doch Besserung bringt (Rotationsdiät). Vielleicht kannst du so neben fettreichen Nahrungsmittel noch weitere "besondere Übeltäter" identifizieren. Wenn all das aber letzten Endes nicht fruchtbar ist und die Psyche als einziger Faktor übrig bleibt, kannst du es - wie bereits genannt wurde - mit Entspannungstechniken, regelmäßigem Sport, Nikotinverzicht (sofern zutreffend), ggf. auch Probiotika / Iberogast / Heilerde u. ä. (wird dich sicher nicht heilen, aber schafft vllt. Linderung und sei es "nur" durch Placebo-Effekt), Therapie und ggf. auch Psychopharmaka probieren. Am besten liest du mal ein gutes Buch zum Thema Reizdarm und sprichst parallel dazu noch mal mit deinem Arzt. Was die Sache mit dem Pinkeln in der Öffentlichkeit betrifft: a) Auch hier kann ne Therapie helfen b) Du könntest auch versuchen, dich zu "desensibilisieren" - versuch es vielleicht anfangs mal in einer fremden Stadt / in einer wenig besuchten Toilette - auch wenn es nicht klappt, bleib einfach stehen und halte das unangenehme Gefühl aus. Dein Problem haben viele Männer und schlimmstenfalls erntest du halt mal nen dummen Spruch. Ist unangenehm, aber du wirst daran nicht sterben. Wenn das irgendwann klappt, steigerst du dich und probierst es in einer stärker besuchten Toilette... Zuerst mit Trennwänden (sind ja heute sehr verbreitet - ein weiteres Indiz, dass es sehr vielen so geht), dann ohne usw... c) Du kannst es aber auch einfach akzeptieren und gehst eben zum Pinkeln in die Kabine. Ich weiß, du bist in einem Alter, in dem dir alles peinlich ist, was irgendwie nach Schwäche / Abweichen von der Norm aussieht - Aber ganz im Ernst: Willst du in 20 Jahren mal auf dein Leben zurückblicken und dir eingestehen müssen, dass du Deine Jugend verpasst hast, weil du lieber zu Hause bleibst als zum Pinkeln in die Kabine zu gehen? Es wird dir lächerlich erscheinen, den MÖGLICHEN Gedanken/Reaktionen anderer so viel Bedeutung beigemessen zu haben und für die verpassten bzw. unentspannten Partynächte wirst du dir in den Arsch beißen. Vielleicht wird einer mal fragen: "Musst du kacken oder wieso stehst du an?" oder etwas in der Art... Dann reagierst du halt entweder mit Humor ("Ja, immer wenn ich dich sehe..." bzw. "Nein, aber ich hab Angst dass du deine Hände nicht bei dir halten kannst, wenn ich meinen Prachtkerl neben dir raushole") oder du stehst halt dazu ("Ich kann nicht, wenn andere zusehen" - das solltest nicht rechtfertigend sagen, sondern selbstbewusst mit nem Grinsen im Gesicht - so dass offen bleibt, ob das gerade ernst gemeint war oder nicht)... Du wirst im Leben immer wieder in ungenehme Situationen kommen, vor denen du dich am liebsten drücken möchtest - und das sind i. d. R. genau die Situationen, an denen du wachsen kannst und die dich weiterbringen. Sieh es vielmehr als Chance, Mut zu beweisen und weniger als Bürde, die dich von irgendwas abhält... Du machst das schon! PS: Wir denken immer, alle anderen hätten es so viel leichter als wir und ein total entspanntes Leben. Aber erstens vergleichen wir uns meist nur mit denen, die in irgendetwas besser sind als wir selbst (erster Denkfehler) und dann vergessen wir bei diesen Vergleichen, dass die wenigsten mit ihren Problemen hausieren gehen - wir wissen also im Prinzip gar nichts über die Anderen, glauben aber dem wäre so (zweiter Denkfehler)... Genauso wie du dich vor Partys drückst, um nicht öffentlich pinkeln zu müssen, hat jeder irgendwelche Dinge, die ihm peinlich/unangenehm sind/die er als Schwäche empfindet und daher versucht zu verbergen... Darin sind viele Menschen wahre Meister... Lass dich also nicht blenden - jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Und vor allem: Begib dich wegen deines Päckchens nicht in die Opferrolle. "Dont wish it was easier, wish you were better!"
  6. Wurde zwar schon gefragt, finde ich aber extrem wichtig: Hast du denn überhaupt eine ärztliche Diagnose bzgl. Reizdarmsyndrom? Und selbst wenn die Antwort hier ja lautet: Hast du dich auf gängige Lebensmittelunverträglichkeiten bzw. -intoleranzen (Laktose, Fruktose, Sorbit, Gluten...) testen lassen? Ernährungsprotokoll geführt? Darmspiegelung hinter dir?
  7. Mach's doch selbst, bevor du so nen Stuss verbreitest. Wikipedia sagt:
  8. @PHC Es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen dem Nobelpreis und dem IG-Nobelpreis. Ist so ähnlich wie mit dem Oscar und der goldenen Himbeere... @mhochzwei Hier können unterschiedlichste Ursachen mit hereinspielen. Wenn du an psychologischen Erklärungsmodellen interessiert bist, würde ich mich vllt. mal in das Thema Erfolgsangst/Erfolgsphobie bzw. success neurosis einlesen. Erfolg mag hochgestochen klingen, wenn es "nur" um den lange aufgeschobenen Besuch eines Arztes geht, allerdings deckt sich die Beschreibung des Phänomens in der Literatur doch recht gut mit deinen Ausführungen und vermutlich sind hier ähnliche Mechanismen am Werk. Problematisch ist allerdings, dass die Begriffe in erster Linie in der Psychoanalyse Verwendung finden (bzw. vorwiegend in den 50ern bis 80ern fanden), die Validität der Ursachen-Modelle darf m. E. stark bezweifelt werden (ödipale Konflikte etc.). Zumindest zeigt die Tatsache, dass dieses Thema wenigstens zeitweise "wissenschaftlich" untersucht wurde, dass du mit deinem Problem nicht alleine stehst. Die Frage ist allerdings: Was nützt es dir nun, dein Problem mit einem mehr oder minder zutreffenden Label versehen zu haben (Phobie finde ich persönlich in diesem Zusammenhang vielleicht etwas zu drastisch)? Auch über die Ursachen deiner "Erfolgsphobie" lässt sich sicher lange rätseln. Denkbar sind (neben Ödipus & Co) bspw. - Angst vor zunehmender Verantwortung - Angst vor Veränderung - Angst vor Verlust (bspw. Verlust von Freizeit/Vergnügen, Verlust des instabilen Erfolgszustandes - "wie gewonnen, so zerronnen") - Angst vor den Reaktionen anderer (gesteigerte Erwartungshaltungen mit jedem Erfolg, den du erreichst / in eine Schublade mit "Strebern", "Spießern", "Langweilern" o. ä. gesteckt zu werden usw.) Gerade an dem letztgenannten Beispiel wird deutlich, dass auch dein Wertesystem starken Einfluss darauf haben kann, ob du einen Erfolg genießen kannst oder nicht. Die entscheidende Frage ist aber doch: Wie gehst du nun damit um, dass sich bei dir aktuell (!) eher schale Gefühle nach eine Erfolg breitmachen? Bevor du jetzt viel Zeit und Energie darauf verwendest, nach Ursachen zu forschen und darüber nachzugrübeln, warum du deine Erfolge nicht genießen kannst, würde ich dir zunächst einmal dazu raten, einfach abzuwarten und weiterzumachen. Selbst wenn du die Antwort bzw. die Ursache finden würdest, welche exakt deine "Erfolgsphobie" erklärt, würde sich dein Problem damit nicht in Luft auflösen. Veränderung fällt immer schwer und wenn du in der Vergangenheit Dinge aufgeschoben hast, dann ist es völlig normal, dass du dich mit dem neuen Gewohnheiten (und den damit verbundenen neuen Resultaten) erst einmal arrangieren musst. Dabei können Ängste, innere Widerstände, Frustration usw. auftreten. Und dass ein Arztbesuch (auch wenn er lange aufgeschoben wurde und dir somit schwer fiel) bei den meisten Menschen nicht unbedingt überschwängliche Euphorie auslöst, ist auch klar. Damit will ich deinen Erfolg keineswegs kleinreden, aber echte Glücksgefühle stellen sich meist dann ein, wenn wir etwas erreicht haben, das uns auch wirklich eine Herzensangelegenheit ist, etwas, wofür wir brennen. Lass dich also nicht beirren, du bist ganz "normal". Vielleicht hilft es dir ja für den Anfang, ein Erfolgstagebuch zu führen und/oder dich bewusst für Erreichtes zu belohnen (angemessene Belohnungen!). Ansonsten heißt es abwarten, akzeptieren und weitermachen. Wenn es dir in nem halben Jahr oder einem Jahr immer noch so geht, dass du dich über Erreichtes nicht freuen kannst, dann kannst du ja evtl. mal einen Gang zu nem Therapeuten erwägen (Wichtig: Falls dir auch sonstige Dinge im Leben keine Freude bereiten und du zusätzlich unter Symptomen wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit etc. leidest, würde ich direkt einen Arzt aufsuchen, da in diesem Fall auch eine Depression dahinterstecken könnte). Zusammenfassung des Textes (hab ich mir bei Spiegel Online abgeschaut): Keep on going, brah!
  9. Calmt mal alle down of laiph, alles fresh im step ihr kleinen Splasher. @Bettwurst: Hol einfach deinen presenter raus und alles ist normell mit dir und der kleinen Maid. Stickpresenting 4 Laiph!
  10. Steht doch im Prinzip schon alles im guten alten Book of Pook...
  11. Naja, tatsächliche "Nachweise" sind in der Wissenschaft grundsätzlich äußerst selten und dürften sich weitestgehend auf die Mathematik beschränken. Wissenschaft lebt von plausiblen Hypothesen, die belegt werden können und dann so lange favorisiert werden, bis jemand kommt und die Hypothese widerlegt. Dann muss eine neue Hypothese gefunden werden. Auch zum Schnurren der Katze gibt es durchaus solche Hypothesen: http://www.spektrum.de/frage/wie-und-warum-schnurren-katzen/1350610 Es ist also trivial, zu sagen, dass die Wissenschaft nicht alle Antworten kennt. Kann und wird sie nie, behauptet aber auch kein Wissenschaftler. Das ist allerdings ein äußerst schwaches (und dennoch immer wieder gebrauchtes) Argument dafür, Zeit, Geld, Glauben und Energie in Dinge wie NLP, Feng Shui und Co. zu investieren. Schließlich könnte man dieses Argument ebensogut dafür verwenden, eine offenkundig völlig absurde Behauptung zu "untermauern", etwa "sich eine Kartoffel ans Bein zu nageln hilft gegen Hautkrebs". Auch anekdotische Evidenz ("ich habe die Erfahrung gemacht, dass XY hilft, also muss es wirksam sein") ist ein äußerst schwaches Argument, da sie eine Kausalität unterstellt, die überhaupt nicht vorhanden sein muss. Womöglich sind in der eigenen Erfahrung 2 Phänomene zwar zeitlich aufeinandergefolgt (ich habe XY gemacht, dann ist YZ eingetreten), sind aber jeweils "zufällig" aufgetreten und voneinander völlig unabhängig. Oder YZ ist überhaupt nicht eingetreten, sondern fand lediglich in der eigenen Wahrnehmung statt. Oder die Phänomene sind durch einen unbekannten Faktor miteinander verknüpft. Oder oder oder... Sicherlich wäre es auch falsch zu behaupten, SÄMTLICHE Inhalte aus NLP, Feng Shui und Co. seien unzutreffend (falls es überhaupt "das eine" NLP oder das eine "Feng Shui" als kohärentes Theoriemodell gibt). Aber, und das ist doch der eigentliche Kern der Kritik an solchen Wundertüten: Auch wenn einige Aussagen richtig und hilfreich sein mögen, sind im Gegenzug auch viele andere falsch und manche sogar schädlich/gefährlich. Welche Aussagen jeweils diesen 3 Kategorien zugeordnet werden müssen, weiß man aber nicht. Solange es daher Methoden gibt, die wesentlich fundierter und besser belegt sind, erscheint es mir als irrational, die Wundertüten von zweifelhafter Herkunft zu wählen... Wenn es dennoch Parawissenschaften sein sollen, würde ich mich trotzdem zuerst an die Wissenschaft wenden, denn die befasst sich eben z. T. auch mit der empirischen Überprüfung von Parawissenschaften. Und dabei kommt z. B. die Homöopathie sehr schlecht weg.
  12. Falls sie die Bücher noch nicht kennt: "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry oder "Die Möwe Jonathan" von Richard Bach. Einen direkten Ratgeber würde ich ebenfalls nicht verschenken.
  13. Ironischerweise stammt die Replikationsstudie von einem Sozialpsychologen. Die Wissenschaft hat fächerübergreifend ein strukturelles Problem aufgrund falscher Anreizwirkungen, hohen Publikationsdrucks usw. Steht sogar in dem genannten Link: Sicherlich kann man zwischen "harten" und "weichen" Wissenschaften unterscheiden, aber Deiner Schlussfolgerungs-"Logik" nach wäre Medizin auch eine Pseudowissenschaft. Ob dir Mathematik gegen den nächsten Tripper hilft?
  14. Meine eigene Erfahrung, mein Laienwissen über Hirnforschung und Willenskraft sowie das Fehlen von Referenzbeispielen aus meinem Umfeld sagen mir, dass es nicht oder nur sehr schwer möglich sein dürfte. Für einen Tag, vielleicht eine Woche oder sogar ein, zwei Monate vielleicht - aber nicht dauerhaft und erst Recht nicht ohne zahlreiche Rückfälle (was sich mit "schlagartige Veränderung" schon wieder ein wenig beißt). Etwas anders aussehen könnte es bei einschneidenden traumatischen Erlebnissen oder der physischen Zerstörung bestimmter Gehirnregionen - wobei sich da wieder die Frage stellt, ob diese Veränderungen aus eigenem Antrieb erfolgen (falls es so etwas wie einen "freien" Willen überhaupt gibt). Gewohnheiten hat der Mensch ja nicht ohne Grund. Selbst schädliche Gewohnheiten erfüllen biologisch gesehen einem sinnvollen Zweck: Energie sparen. Wenn die Umstände passen (=minimaler externer Stress, wenig Ablenkung, gute Ernährung/ausreichend Schlaf, etc.), kann man sicherlich eine Zeitlang dagegen ankämpfen, aber früher oder später (eher früher) dürfte man entweder durch externe Ereignisse einknicken oder man bricht erschöpft zusammen. Von nahezu unabänderlichen Persönlichkeitsmerkmalen (z. B. Introversion) sehe ich dabei noch völlig ab. Die Frage ist aber auch: Warum sollte man sich überhaupt schlagartig komplett verändern wollen? Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut...
  15. Davon gehe ich ohnehin aus - mir ist klar, dass auch die westliche Medizin an vielen Punkten machtlos ist. Was ich ihm "raten" würde, hängt wohl von Ausmaß der Schmerzen, seinem Lebensmut und dem zu erwartenden Tempo der Degeneration ab. Grundsätzlich würde ich ihm wohl raten, einen Therapeuten aufzusuchen und sich in Meditation, Achtsamkeit und Akzeptanz zu üben (deren Wirksamkeit in Bezug auf das psychische Wohlbefinden durchaus belegt sind). Nicht so larifarimäßig, sondern mit Methode und konsequent. Dabei würde ich ihm aber keine Heilung in Aussicht stellen, sondern einen besseren Umgang mit der objektiv beschissenen Situation. Darüber hinaus würde ich auch, soweit es irgendwie möglich ist, versuchen, ihn "aufzumuntern" (in schönen Erinnerungen schwelgen, mit schwarzem Humor gemeinsam dem Tod ins Gesicht lachen, ihn ermuntern, sich noch dein ein oder anderen Traum zu erfüllen usw.). Vllt. würde ich sogar -entgegen allen Chancen- versuchen, seine Hoffnung zu bewahren (medizinischer Fortschritt, mögliches Leben nach dem Tod etc.)). Aber ich würde ihm sicher nicht wider besseren Wissens sagen: "Hey, schnapp dir doch deine restlichen Ersparnisse und investiere sie in einen Wunderheiler (stellvertretend für allen Schwachsinn, den der Markt da so hergibt). Ich hab gehört, die können manchmal auch Gendefekte reparieren..." Wenn wirklich alles im Argen läge (die Schmerzen "objektiv" unerträglich wären, er keinen Lebensmut mehr hätte und es abzusehen wäre, dass er keine 3 Monate mehr leben würde), würde ich vermutlich gar keinen "Rat" mehr geben, sondern einfach versuchen bestmöglich für ihn da zu sein, ihm zuzuhören, Verständnis zu zeigen, ihn aufzumuntern sofern das noch irgendie möglich ist... Wenn es mein eigenes Schicksal wäre, würde ich wohl versuchen, mir noch 1, 2 Träume zu erfüllen, mit allen, die mir wichtig sind, Frieden zu schließen und dem Ganzen dann selbst ein Ende setzen - aber ich glaube nicht, dass ich das irgendjemandem "raten" könnte...