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  1. Wenn man sich durch die Welt der PUAs durchschlägt, wird man überschwemmt mit den guten Aspekten des Aufreißerlebens. Doch auch wenn ich in meinem letzten Artikel den Begriff Erleuchtung hervorgehoben habe, will auch ich nicht die Utopie aufrecht erhalten, dass das Leben als PUA nur eine Sonnenseite besitzt. Im Gegenteil. Es ist und bleibt ein Leben ohne Liebe. Es sind flüchtige Emotionen im Spiel, aber keine beständige (romantische) Liebe zwischen Mann zu Frau. Die romantische Liebe ist ein zeitbedürftiger Prozess, den man als PUA nicht eingehen will. Und ein Leben ohne diese Form von Liebe impliziert nun einmal auch Einsamkeit. Mein Ziel ist es nicht, durch Pick-Up meine Traumfrau zu finden. In der Tat glaube ich nicht daran, dass es für mich eine Traumfrau gibt. Spätestens meine Ehe hat mir die Illusion daran genommen. Ich glaube stattdessen an die temporäre Liebe. Wobei es ohnehin ein Trugschluss ist, zeitlich limitierte Liebe als gescheitert zu bezeichnen. Oder generell Beziehungen mit einem Anfang und einem Ende. Nur weil wir Menschen erbärmlich engstirnig nach Unendlichkeit gieren, muss nicht jede menschliche Interaktion mit dem Tod enden, um erfüllend gewesen zu sein. Und mit dieser Glaubensgrundlage im Kopf zeichnet sich mein Charakter als PUA ab. Ich spiele, weil ich durch die permanente Interaktionen mit Frauen bzw. Menschen in eine neue transzendente Sphäre aufsteigen will. Ich habe meinen Geist wie viele andere Menschen auch bereits durch diverse Lebenswandel emporgehoben. Prägnant war hier die konsequente Schriftstellerei. Simpel ausgedrückt: Ich strebe dem Leben entgegen, das wahrlich von Luft und Liebe lebt. Und das Pick-Up ist mein Transportmittel dorthin. Jeder Mensch, der mir auf diesem Weg begegnet, soll bereichert werden - sofern er es zulässt. Nein, ich bin nicht religiös, ich bin suchend. Vor allem aber bin ich bereit, alle möglichen Opfer für meine Suche aufzubringen. Das beginnt beim Ausbruch aus der Komfortzone, das setzt sich bei den Menschen um mich herum fort und findet sein Ende in der Einsamkeit. “We’re about to playing the crying game”, tönt es aus meinen Kopfhörern, während ich diese Zeilen schreibe. Es ist einer der besten Songs von Nicki Minaj. Nicht unbedingt, weil die Melodie gelungen ist, sondern weil die ansonsten harte Nicki ihre wahren Emotionen als Frau entlässt. Und wie auch Nicki haben wir alle unsere wahren Emotionen. Emotionen, die wir im Game allzu oft verstecken (müssen). Doch wenngleich wir sie hinter der allzu coolen Fassade verstecken und uns geben, als hätten wir keine Schwächen, sie bestimmen doch alles an uns. Immerhin ist es unsere Sehnsucht nach Anerkennung und Aufmerksamkeit/Geltung, die uns überhaupt Foren wie diese und kryptische Bezeichnungen für soziale Interaktionen erstellen lässt. Die Wahrheit ist, dass wir alle Angstwesen sind. Hätten wir keine Angst, wir wären nicht lebensfähig. Wir würden uns an jedem heißen Essen verbrennen, verseuchtes Wasser trinken und uns ständig an tödlichen Gefahren messen. Wir würden uns einfach jederzeit nehmen, was wir wollen, sodass ein Gefüge wie eine funktionierende Gesellschaft gar nicht möglich wäre. Ohne Angst, keine Autorität, und ohne Autorität keine Ordnung. Völlig gleich welch schöne Alternativen linke Intellektuelle aufstellen mögen, die rationale Menschenbeobachtung widerlegt jede anarchistische Gesellschaftsform, die nicht innerhalb eines geordneten System besteht. Und hier ist es insbesondere das reine Wissen über die Welt und die Dinge, das die Chaosgruppe von der Ordnungsgruppe zehrt und als Überlebensgut verwendet. Wie ein ansonsten lebensunfähiger Parasit im gesunden Menschenkörper. Die Angst ist unser Feuer, der Antrieb zu großartigen Taten, aber auch das Eis, in das wir einbrechen, sobald wir in unseren Augen versagen bzw. unsere Gruppe uns zu verstehen gibt, dass wir es verkackt haben. Was folgt, ist die Einsamkeit, in der wir uns allein mit unserer Unfähigkeit herumzuplagen haben. Als PUA ist es hierbei sehr leicht, einfach das Radar fürs Verkacken abzuschalten und die Reflexion über die eigenen Fehler kurzerhand durch neue Pick-Ups auszublenden. Es ist verführerisch, sich zur strikten Aufgabe zu machen, niemals diese widerliche Einsamkeit zu verspüren. Die temporäre Geltungslosigkeit; die Ahnung, dass sich die Welt auch ohne einen weiter dreht. Sind wir also nicht in physischer Gesellschaft, flüchten wir in die digitale Gesellschaft; das Handy ist unser Eimer, der die Aufmerksamkeitstropfen aus aller Welt auffängt, damit man sich in diesem Moment notwendig fühlt. Doch das ist ein verdammt gefährliches Spiel, denn man tänzelt stets auf dem Grat zwischen Höhenflug und Depression (jeglicher Größenordnung). Und eine Durststrecke an Aufmerksamkeit ist gewiss. Wer sich also lediglich auf das Aufreißen fixiert und nicht ganzheitlich an seinem Charakter meißelt, der trainiert unweigerlich immer die gleiche Muskelpartie, wie Style in “The Game” ebenfalls aufzeigt. Falls diese Muskelpartie dann ausfällt, ist man dort, wo man sich nicht wiederfinden will: in der Lebensunfähigkeit. Gestern sprach mich am Bahnhofsvorplatz ein Mann in den 40ern an: “Hi! Ich bin offizieller Obdach- und Einkommensloser…” Er war von der Sonne der letzten Tage enorm gebräunt; ein Sonnenbrand lag zwischen seiner natürlichen Hautfarbe und seiner jetzigen Bräune. Er wirkte auf mich wie ein Tourist, ein Lehrer, den man überfallen und ausgeraubt hatte. Hier und da besaß er kleine Wunden, ein schmerzverzerrtes Gesicht (mit einer schiefen Brille dazwischen), das sich bemühte, nicht komplett einzufallen - was ihn sympathisch machte. Ich nahm seinen Opener und setzte diesem meinen entgegen: “Ich war auch obdachlos.” (Ich grinse ihn breit an). Er erfror für einen Moment und musterte mich von oben bis unten. Vermutlich glaubte er in diesem Moment noch, ich wolle ihn auf den Arm nehmen. “Ja? Wie lange?” Ich: “3 Monate.” Er: “Oh… Ja, ich bin jetzt seit… 4 Monate. Wieso du?” Ich: “Freiwillig sozusagen. Ich hatte kein Geld mehr und wollte nicht den Staat um Hilfe bitten. Ich habe also mein Zelt gepackt und bin raus. Ich habe auf einem Autohof geschlafen, für den konnte ich ab und zu arbeiten. Im Fluss nebenan habe ich gebadet. Sonst hatte ich viel Zeit zum Schreiben, ich bin Schriftsteller, weißt du?” Er (in seinem Kopf wurden längst verstaubte Hirnareale aktiviert), leicht nickend: “Ah… Wie bist du da raus gekommen?” “Durch meinen Willen.” Mit dem Wort Willen schlage ich mir fest mit der rechten in die linke Hand, sodass er leicht zusammenzuckt. “Ich habe immer nach vorne gesehen, so wie jetzt auch. Dann hatte ich Ideen, habe an ihrer Umsetzung gearbeitet und plötzlich kam das Glück zu mir. Ohne zu betteln oder jemanden um Geschenke zu bitten. Doch auch das Glück ist nicht beständig, wie du selbst weißt. Ich bin auch wieder gefallen.” Ich drehe mich voll in ihn ein und öffne die Arme. “Was würdest du sagen, wenn ich dir sage, dass ich nicht einmal ein eigenes Konto besitze?” Er: “Was meinst du damit?” Ich (lächelnd): “Wie sehe ich für dich aus?” Er (verstörtes Lachen): “Du siehst normal. Gut halt.” Ich: “Danke. Aber sehe ich für dich aus wie jemand, der alles verloren hat, was man in dieser Gesellschaft an Materiellem verlieren kann?” Er schüttelt lächelnd den Kopf. Längst hat er sein Ziel, Geld von mir zu bekommen, beiseite gelegt, er ist nun als reiner Mensch bei mir, nicht als Bedürftiger. Ich: “Was ist mit dir, was hat das Leben mit dir veranstaltet?” Er (schließlich sinkt sein Gesicht zusammen): “Alles verloren eben. Dann die Krebsdiagnose. Ich will nicht mehr…” Sein letzter Satz trägt all die Schwerfälligkeit seiner Seele in seinen Tönen. Für mich gibt es keinen schlimmeren Satz, den ein Mensch äußern kann, wenn er sein Leben beschreibt. Ich selbst habe ihn in meinem Leben ebenfalls bereits verwendet. Wenn man ihn aussprichst, weiß man, dass man sich selbst die größte Gefahr ist. Die Angst vor sich selbst ist die wohl lähmendste, die ein Mensch empfinden kann. Dennoch ist es nicht Mitleid, das ich fühle, sondern der Drang zur Nächstenliebe. Obzwar ich mir nicht vormache, dass meine Worte ihn zu neuem Lebensmut antreiben werden. Doch die Hoffnung stirbt nun einmal zuletzt. Ich: “Ich habe all mein Geld verloren, also auch meine Konten, dazu meine Freunde, meine Wohnung, meine Familie und meinen Führerschein. Aktuell habe ich 30€ in meiner Tasche, mein einziges Geld. Dennoch lebe ich nicht vom Amt. Nein, ich habe Gott sei Dank keinen Krebs, oder zumindest ist mir das nicht bekannt, aber trotz all dem Scheiß ist das Leben lebenswert, wenn man bereit ist, das Leben an sich heran zu lassen.” Er (nun mit Wissbegierigkeit in seinen Augen): “Wie machst du das denn?” Ich: “Ich rede mit Menschen, mit vielen Menschen - mit all jenen, die mir sympathisch erscheinen. Dabei setze ich alles daran, sie glücklich zu machen. Wenn ich das schaffe, dann bin auch ich glücklich und vollkommen.” Er: “Aber das mache ich doch auch…” Ich: “Aber du lachst nicht. Du musst der erste sein, der lacht, nur dann lacht auch dein Gegenüber. Also lach mich an! Los!”, befehle ich ihn und lache selbst, während ich ihm leicht auf die Brust schlage. Kurz kommt der kleine Junge aus ihm heraus, er lacht übers ganze Gesicht. Seine Zähne sind in einem weitaus besseren Zustand als erwartet. Ich meine, sie sind immerhin vorhanden. Er streckt mir die Faust entgegen: “Ich danke dir.” Seine Hand hat diverse Wunden. Ich bumpe mit ihm, Knöchel auf Knöchel. “Mach’s gut”, sagt er. Ich erwidere das Gleiche für ihn. Unsere Wege trennen sich. Ich will glauben, dass ihm das Gespräch mehr wert als 50 Cent. Aber: Habe ich die Welt damit ein Stück besser gemacht? Nein. Aber ich habe meine Wartezeit sinnvoll genutzt und habe mir selbst einen Vibe für meine Pick-Up-Session aufgebaut. An der Ampel spreche ich die beiden attraktiven Promoter der Zeugen Jehovas an und frage sie, wie sie Gott bezeichnen können - in einem Satz. Die süße Blonde antwortet: “Naja, er ist halt unser Schöpfer… Er ist im Himmel und richtet über uns.” Ja, ich bin völlig offen und will tatsächlich ein ernsthaftes Gespräch mit den Mädels führen. Was später auch der Fall ist. 40 Minuten lang reden wir inmitten der Fußgängermenge des Bahnhofsvorplatzes über Gott und die Welt. D.h. ich führe das Gespräch zu 80%, ich brauche nach all den Pick-Ups ein Gespräch mit Gott, oder wenigstens mit Frauen, die einem verzeihen, wenn man ehrlich über sein Leben spricht. Allerdings weiß ich nach ihrer Definition von Gott nicht nur genauso viel wie vorher, ich habe sogar das Gefühl weniger zu wissen als vorher. Immerhin hatte ich weitaus mehr erwartet als das…Schöpfer und Richter? Ich steige in das Kostüm des Erleuchteten. Was schnell getan ist, denn dazu muss ich nur meine Sonnenbrille abnehmen. Ich: “Okay, ich definiere kurz Gott, dann gebt ihr mir euer Feedback darauf, in Ordnung.” Beide: “Ja, klar, gerne.” Ich: “Gott ist für mich keine Person, sondern die Summe aller Handlungen und Emotionen von uns Menschen als interagierender Organismus. Und jeder Einzelne von uns hat die Macht, die Summe mehr ins Negative oder ins Positive zu verändern. Somit ist jeder von uns eine Art Aktionär des Begriffs Gott. Darum sollte man auch eher an seine eigenen Fähigkeiten glauben als an jene eines übernatürlichen Wesens. Deckt sich das in ungefähr mit eurer Vorstellung?” Die süße Blonde nickt freundlich. Selbstverständlich deckt sich das nicht mit ihrer Vorstellung. Um Gottes Willen, wie kann ich nur denken, wir hätten unser eigenes Leben selbst in der Hand… “Naja, unsere Vorstellung von Gott ist ja schon eine andere…” Ich erspare dem Leser hier das komplette Gespräch mit den beiden gebrainwashten Ladies, die trotzdem wie alle Gemeindegirls sehr angenehme Gesprächspartner waren. Diese Girls wenden nicht das typische Destroyergame von Frauen an, sondern legen ihren Fokus stets auf: Mmh, wie kann ich diesem Ungläubigen bloß stecken, dass er völlig falsch liegt, ohne ihn unempfänglich für Gott zu machen. Die Goldene Regel ist ihre Maxime: Behandle deinen Gegenüber so wie du behandelt werden willst. Allerdings setzt ihre Intention, ihren Glauben durchzusetzen, die Goldene Regel immer von vornherein in ein Ungleichgewicht, sodass sie den Skeptiker immer so behandeln, wie sie selbst nicht behandelt werden wollen - mit Überzeugungswillen, Resistenz oder in letzter Instanz mit Ablehnung. Aber niemals mit wahrhaftiger Offenheit. Man kann jedoch keine ernsthaften Gefährten gewinnen, ohne Flagge zu zeigen, weswegen die Goldene Regel ungeeignet für das reale Leben ist. Fakt ist, dass ich der süßen Blonden das Hirn aus dem Schädel vögeln wollte, bis sie mich zu ihrem Messias ernennt. Ja, das wollte die triebgesteuerte Bestie in mir. Aber der ausgleichende Vernunftapparat in mir wusste sehr genau, dass man Jahrzehnte der Gehirnwäsche nicht mit einem einzigen Fick über den Haufen werfen kann, selbst wenn es der erste ist. Habe ich nun gelogen? War ich jemals obdachlos? Bin ich in der Tat nicht reicher als der Bettler, der mir gegenüber stand? Mein Gottesbild? Alles fake und nur ein Opener? Mit meinem weiteren Output wird der interessierte Leser dies noch herausfinden. Allerdings ist dies auch nicht die Quintessenz dieser Zeilen. Es geht um die Einsamkeit und primär die Angst davor, die uns immer wieder zur Flucht in betäubende Gesellschaft flüchten lässt. Wer jedoch das Game beherrschen und nicht davon beherrscht werden will, der sollte sich vor Augen führen, dass das Pick-Up nur ein Teilbereich eines Lifestyles ist und nicht alles. Es gehören auch einsame Stunden oder Tage dazu, wenn man sich ganzheitlich mit seinen Erfolgen entwickeln will. Gesunde Player fürchten sich nicht vor der Einsamkeit, ihre Disziplin und die Überwindung der Komfortzone ist ganzheitlich. Ernährung, Physis, Input, Routinen, Freunde, Arbeit, Schlaf. Alle Aktivitäten müssen im Einklang mit dem Streben nach Glück stehen, ansonsten sind es nur künstliche Glücksmomente, wenn man Erfolg bei Frauen hatte. Man muss vom Field gehen können, indem man sich noch immer an seinem Leben neben dem Field erfreut. Der Übergang zwischen Player und “realem Leben” muss gleitend sein und nicht explizit, sodass man ständig das Gefühl hat, zurück in die Langweiligkeit zu gehen. Wer sich dazu entscheidet, ein ernstzunehmender PUA zu sein, der muss Ballast von sich werfen, um wahrhaftig im Glück der Hormone in die nächste Sphäre aufsteigen zu können. Um sowas wie Erleuchtung zu finden. Wer dagegen lediglich seine Angst, das andere Geschlecht anzusprechen, überwinden will, der sollte sich nicht gleich auf die Fahne schreiben, Pick-Up-Artist zu sein. Schließlich ist hier der Anspruch, Künstler zu sein, in der Bezeichnung vertreten. Ihr könntet euch dann genauso im Vakuum wiederfinden wie die beiden Zeugen-Girls - was dann nur noch mit Selbstlügen zu vertreten ist. Der Skeptiker in dir: “Was macht du hier überhaupt. Das ist doch völlig dämlich!” Du: “Naja, ich mache Frauen klar.” Der Skeptiker in dir: “Indem du irgendwelche Methoden auswendig lernst, die bei den meisten Frauen sowieso nicht ziehen.” Du: “Es gibt auf jede Frau eine Antwort, ich muss sie nur finden.” Der Skeptiker in dir: “Du verschwendest deine Zeit! Du gehst raus auf die Straße und nennst dich einen Künstler, weil du fremde Frauen anlaberst. Bald kennt dich die halbe Stadt als Lüstling, ist es das wert? Guck dich an, du wurdest vor versammelter Mannschaft vorgeführt, nachdem du diese Schwachsinnsstory vor den Mädels ausgepackt hast… Echte Männer finden auch ohne diese Blamage ihre Frau, du musst einfach Geduld haben. Investiere deine Zeit lieber in deine Arbeit, davon hast du mehr, und das weißt du selbst ganz genau.” Pause… Du (alle Niederlagen rekapitulierend, dazu die liegen gebliebene Arbeit betrachtend): “Vielleicht hast du Recht… Vielleicht sollte ich tatsächlich aufhören, Frauen hinterher zu jagen und mich stattdessen auf meine Arbeit konzentrieren. Ich habe mich in der Hinsicht ziemlich gehen lassen.” Der Skeptiker in dir: “Sowas von. Du entwickelst dich gerade zu einem Versager, während du denkst, du bist ein Künstler.” Du: Über Nacht siegt die schließlich die “Vernunft” über die Sehnsucht. Doch nach meinem langjährigen Studium des Wissens und diverser Philosophien in völliger Einsamkeit resümiere ich folgendermaßen: Die “Vernünftigen” der Menschheitsgeschichte, deren Gedanken uns heute so wichtig erscheinen, waren in der Regel sozial verkümmerte Gestalten ohne wirkliches Sexleben (Keynes würde ich hier mal außen vor lassen). Ihr Samenstau ergoss sich als kritische Zeilen über die Gesellschaft (ich war einer von ihnen), die heute wiederum die Elite nähren, dessen Politik und Lehren heute die Welt leiten und somit die gesellschaftlichen Normen setzen. Sofern ihr es also ernst meint mit dem Leben als PUA, bereitet euch auf einen kompletten Lebenswandel vor, nicht bloß auf den Mut, Frauen anzusprechen. Letzten Endes verhält es sich beim Pick-Up wie beim Sport: die wirklichen Resultate erzielt man erst, wenn es weh tut. ©MindArchitect