Woher nimmt man die Kraft, wenn man einfach komplett einsam ist?

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Hey Leute,

meine Frage ist, woher man die Kraft nehmen soll, weiterzumachen, oder etwas zu erreichen, wenn man einfach nur komplett einsam ist? Ich habe wegen einer langen Krankheitsphase (die auch noch nicht um ist) die meisten meiner Freunde verloren. Auch meine langjährige Beziehung habe ich verloren. Ich habe keine Familie. Die meiste Zeit bin ich allein. Woher nimmt man die Kraft, wenn man komplett einsam ist und niemanden hat, auf den man sich verlassen kann?

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@EN EINZ: Selbstbewusstsein ist ein Konstrukt. Echtes Selbstbewusstsein kann man nicht aus dem Nichts generieren, genausowenig, wie sich irgendetwas auf dieser Welt aus dem Nichts generieren oder transformieren lässt. Den Link mit dem überteuerten Produkt da übergehe ich jetzt einfach mal.

@Xicht: Wenn man bereits das Gefühl hat, dass man besondere Fähigkeiten oder Qualitäten hat (so interpretiere ich jetzt einmal deine Selbsteinschätzung als "supreme"), so hat man wohl schon bestimmte Ressourcen. Diese habe ich leider nicht. Deshalb frage ich hier ja nach...

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Wenn du weiterkommen willst, dann musst du diese Zeit als Chance sehen. Eigentlich musst du jede Stunde und jede Situation deines Lebens als Chance sehen.

Du hast keine LTR mit der du ständig abhängen/schreiben musst/willst.

Du hast keine Freunde die dich dazu anstiften mit ihnen jedes Wochenende oder an Wochenabenden zu saufen/kiffen/whatever zu tun.

Du hast kein FB/Instagram das dich täglich 3 Stunden deiner Zeit kostet ohne dass du wirklich Zeit mit jemandem verbracht hättest.

Du hast keine Familienmitglieder die du an ihren Geburtstagen besuchst und ihr stundenlanges blablabla anhörst und dich vollstopfst mit Desserts was du dann im Fitness wieder abtrainierst.

Nutze deine Zeit klug und fordere dich selber heraus!

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Und jetzt kommst du daher und sagst, es gibt keinen Grund weiterzumachen, weil man einsam ist?

Habe ich gar nicht gesagt.

Mit dem Rest weiß ich leider nichts anzufangen. Bei einer Sache muss ich aber klar widersprechen: Mir ging es besser, als ich noch gesund war, viele Freunde und meine langjährige Beziehung hatte.

Ich würde mich freuen, wenn sich ein paar Leute melden würden, die Ähnliches durchgemacht haben. Ich glaube nämlich nicht, dass man ansonsten nachvollziehen kann, was es bedeutet, sich wirklich komplett allein durchs Leben schlagen zu müssen.

bearbeitet von smosh

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Habe durch eine depressive Phase den Kontakt zu fast allen Freunden und sogar der Familie verloren bzw. eigentlich habe ich den Kontakt abgebrochen, weil ich mich nicht mehr gewollt fühlte.

Jetzt, einige Jahre später, versuche ich mir wieder etwas aufzubauen, jedoch ist es nicht leicht. Das Problem ist, dass du gemieden wirst (mit Depressionen sowieso, keiner hat Bock auf deine Probleme) und wenn du keine Freunde hast, kannst du zwar ganz cool sein und leben, aber du kommst bissl creepy rüber.

Es ist ein Teufelskreis und dennoch irgendwie lustig: Man fühlt sicht nicht willkommen, wobei das vollkommener Blödsinn ist und grenzt sich selbst aus. Dann will man sich ändern und zurück ins Leben und wir von allen abgelehnt.

Den Kontakt zur Familie konnte ich wiederherstellen. Mir nimmt diese "Auszeit" auch keiner übel. Alle fragen sich nur "Warum?", weil ich mal ein geselliger, lebenslustiger Kerl war.

Freunde sind 1-2 geblieben und darauf muss ich jetzt aufbauen.

Was hast du für Hobbies, wie sieht dein Tagesablauf aus?

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Dein Problem ist nicht deine Einsamkeit.

Dein Problem ist, dass du keine Mission im Leben hast und in der Matrix verhaftet bist.

Du glaubst durch Überwindung deiner Einsamkeit würde sich dein Leben vervollständigen.

Das ist aber nicht so. Die Leere wird noch genauso da sein, oder du wirst die Illusion einer Vervollständigung leben.

Was ist deine Mission? Was tust du um sie zu erfüllen?

Ich sekundiere.

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Lustig, genau darüber habe ich gestern beim spazieren gehen nachgedacht. Ich will produktiv sein, aber die Einsamkeit zieht eigentlich jegliche Kraft. Wenn ich dann doch mal einen Abend mit Freunden verbringen kann, werde ich total hib­be­lig, vor allem weil ich es total genieße mal wieder soziale Kontakte zu haben.

Es ist definitiv ein Teufelskreis. Und weder an der Produktivität/Disziplin(Kraft) noch an der Einsamkeit kann man wirklich arbeiten, da bei mir beides eng zusammen hängt. Mein Psychologe riet mir, an beidem gleichzeitig zu arbeiten. Gelingt mir aber aufgrund der Verbindung nicht.

Einfach so eine Mission im Leben finden ist ultra schwer. Man ist wie gelähmt, wenn seit 3 Jahren nicht einmal jemand bei einem zuhause zu besuch war.

Ich würde dir empfehlen, dass du dir schnellst möglichst die einfachste Möglichkeit suchst mit Menschen in Kontakt zu kommen. Egal wie oberflächlich, hauptsache nicht "komplett einsam" sein. Fokussier dich erstmal nicht darauf eine Person zu finden auf die du dich verlassen kannst. Sondern einfach flüchtige Bekanntschaften zu finden. So probiere ich es gerade zumindest.

Das Video aus dem Statusupdates hier passt zum Thema Einsamkeit sehr gut:

bearbeitet von get a life
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Einsamkeit und Freiheit ist die größte Schöpfungskraft auf dem ganzen Planeten.

Jedes große Meisterwerk wurde von einer einzigen Person erschaffen. Wie viele Menschen haben am Bau der großen Pyramiden Ägyptens mitgewirkt ? Nur einer ? Tausende !

Jedes große Buch, dass sich zu lesen lohnt wurde von einer einzigen Person geschrieben. Ich kann dir sehr viele Bücher nennen die richtig gut sind und von mehreren Autoren geschrieben wurden.

Jedes große Musikstück wurde von einer einzigen Person komponiert. Auch das ist nicht richtig. Es gibt viele Bandmitglieder die gemeinsam ziemlich geile Lieder geschrieben haben.

Und in den meisten Fällen waren diese Personen völlig inkompetent in der Liebe. Beispiele ?

Genau. Einsamkeit ist total cool. Es ist echt super wenn man keine Freund hat. Am besten setzt du dich die nächsten 3 Jahre in die Ecke und komponierst irgendwas cooles. Irgendwas mit Kontrabass, Flöte, Geige und so.

Ich hoffe, meine Ironie wird verstanden. Wenn jemand komplett alleine ist braucht er Freunde an seiner Seite und keinen der ihm erzählt, dass es cool ist, einsam zu sein.

Ich würde mich freuen, wenn sich ein paar Leute melden würden, die Ähnliches durchgemacht haben. Ich glaube nämlich nicht, dass man ansonsten nachvollziehen kann, was es bedeutet, sich wirklich komplett allein durchs Leben schlagen zu müssen.

Die einzig zielführende Frage die ich mir stelle ist: Was machst du, um aus dem Teufelskreis auszubrechen ? Ich wette: NICHTS. Sonst wärst du nicht dort wo du jetzt bist. Gib uns weitere Informationen über dein Leben. Wie alt bist du überhaupt ? Was machst du denn den ganzen Tag lang ? Irgendwo wirst du doch anderen Menschen über den Weg laufen. Oder gehst du ihnen extra aus dem Weg ? Hast du einen Job ? Rumheulen bringt dich nicht weiter. Sitzt du tagelang auf der Couch rum, trinkst dein Europils und ziehst dir zum 83sten Mal die gleiche VHS-Kasette rein während du mit fettigen Fingern die Chips in deinen Mund schaufelst ? Und dann beschwerst du dich, dass du keine Freunde hast ? In Wirklichkeit weißt du selbst am besten, wo du ansetzen musst, um dein Problem zu lösen. Was hält dich davon ab ? Die Angst ? Dann mach was dagegen
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Du bist nicht einsam.

Du musst nur deine Sichtweise ändern.

bearbeitet von DrHitch
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Ich kenn das nur indirekt.

Bin in eine neue Stadt gezogen und kannte niemanden da.

Man kann durchaus auch durch Cold Approach Freunde finden, das hab ich gemerkt.

Sprich mit Leuten. Arbeite an dir. Alles andere kommt hoffentlich von alleine.

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Einsamkeit und Freiheit ist die größte Schöpfungskraft auf dem ganzen Planeten.

Jedes große Meisterwerk wurde von einer einzigen Person erschaffen.

Jedes große Buch, dass sich zu lesen lohnt wurde von einer einzigen Person geschrieben.

Jedes große Musikstück wurde von einer einzigen Person komponiert.

Und in den meisten Fällen waren diese Personen völlig inkompetent in der Liebe.

Und jetzt kommst du daher und sagst, es gibt keinen Grund weiterzumachen, weil man einsam ist?

Dein Problem ist nicht deine Einsamkeit.

Dein Problem ist, dass du keine Mission im Leben hast und in der Matrix verhaftet bist.

Du glaubst durch Überwindung deiner Einsamkeit würde sich dein Leben vervollständigen.

Das ist aber nicht so. Die Leere wird noch genauso da sein, oder du wirst die Illusion einer Vervollständigung leben.

Was ist deine Mission? Was tust du um sie zu erfüllen?

Für Karriere etc ist Einsamkeit sicher das beste, was einem passieren kann, aber geht es hier darum?

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Danke für die Beiträge und Hinweise bis jetzt.

Die teilweise narzisstischen Äußerungen übergehe ich einfach.

Habt ein schönes Halloween :)

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Falls dir irgendwas aus meinem Semron helfen könnte: Fokkussier dich nicht ständig auf dich selbst. Sobald du dich als aktiven Teil aus der Gleichung nimmst, betrachtest du alles andere von einer nüchternen Ebene!

Hey derisabersüss,

danke für deinen Beitrag! Könntest du das Zitierte vielleicht etwas Genauer ausführen bzw. im Detail erklären, wie du das meinst und wie dieses Verfahren innerlich (exemplarisch) umzusetzen wäre? Wie lernt man, den Fokus aus seinem eigenen Inneren zu nehmen?

An den Poster über mir: Ja, da ist was dran, was du sagst...

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Es ist keine Erkenntnisfrage, aber durch Training reprogarmmierst du sukzessive dein Wesen.


1. Meditation

Ich praktizier 3 Arten. Zum einen die reine Atem-Meditition zum anderen die Güte-Meditation. Bei letzterer imaginierst du Begegnungen mit Menschen die magst (kann auch ein Haustier sein) und umarmst sie…. Bist du da etwas fortgeschritten kannst du das Personenfeld erweitern und auch Vergeben und Vergessen üben.

Als 3tes schiebe ich im Alltag immer kleine Achtsamkeits-Sessions ein, also mal wirklich, bei voller Fokussierung auf die Handlung nur zu pinkeln, einen Schluck nehmen, sich zu kratzen, ein paar Schritte gehen….


2. Reframe


Dir fährt der Bus vor der Nase weg - Sehr schön, so bekomme ich Zeit für ne Extra-Portion Meditation, oder kann meinen Smalltalk mit Passanten üben...


Dir wird dein Radel geklaut - Sehr schön, im Bus lernt man viel eher interessante Menschen kennen und man kommt nicht so ins Schwitzen


Den ganzen Tag wars schön und ausgerechnet auf deinem Heimweg beginnts zu schütten - Sehr schön, ich wollte schon immer mal bei vollem Bewusstsein durch den Regen spazieren


Du erkennst das Muster? Auf Unabänderlichkeiten hast du keinen Einfluß. Du kannst lediglich entscheiden ob du dich darüber grämen möchtest oder eine Chance darin siehst.


3. Frag nicht was die Welt für dich tun kann, sondern du für die Welt


- lächel wildfremde Passsanten an

- hab ein nettes Wort für die gestresste Supermarkt-Kassiererin

- biete anderen deinen Sitzplatz an

- erzähl den Mitwartenden einen Witz

- …………...



Erwarte aber nichts davon. Wird dein Lächeln nicht beantwortet, erntest du Unverständnis für das nette Wort… Egal, es war ein Geschenk und jeder hat das Recht ein Geschenk nicht an zu nehmen. Manche Menschen sind einfach missgelaunt, misantropisch, sültsam… auch darauf hast du keinen Einfluss und kannst wiederum nur entscheiden, darüber zu grollen oder es gelassen zu nehmen.


4. Selbstironie


Jedesmal wenn dir ein Missgeschickt passiv passiert oder aktiv unterläuft - lache darüber, versuch auch hier das witzige oder die Chance zu erkennen. Ich hab zB einen Standard, den ich jedesmal, wenn ich heftig stolper oder

mir was scheppernd runterfällt… bringe "Und, habt ihr den Stunt im Kasten oder muss ich ihn wiederholen?"


Bringe hin und wieder einen Witz auf deine Kosten. Und über wirklich witzige "Anmachen" auf deine Kosten, darfst du auch anerkennend mitlachen, noch schöner natürlich, wenn du noch verbal einen draufsetzen kannst, aber nicht zwingend erforderlich.


Mach es dir überhaupt zur Angewohnheit bei jeder Anmache erstmal zu lächeln. Das entstresst, du denkst klarer und gewinnst zudem ne Extra-Sekunde um dir die Replik zu überlegen. Oft genug reicht sogar das kleine "na klar!" Grinsen.

Bei Wortschwall-Anmachen fall dem Angreifer nicht sofort ins Wort "das stimmt doch überhaupt nicht", sondern lehn dich zurück und lass ihn in Ruhe ausreden. Das verschafft dir viel Zeit um eine echt souveräne Antwort zu basteln. Das ist ein Luxus den die meisten Menschen nicht nutzen.


Nimm vor allem nicht jeden Furz persönlich. Wer weiß was er für ne schreckliche Kindheit hatte, was ihm heute gräßliches widerfahren ist… Du hast immer die Wahl zu entscheiden, ob du etwas an dich heranlassen möchtest oder nicht.

Entscheidest du dich für letzteres bist du idT unangreifbar - jeder Widersacher beißt sich die Zähne an dir aus.


Mehr fällt mir grad nicht ein, aber das ist doch schonmal ein Anfang.

Achja http://www.buddhaland.de fällt mir da noch ein. Keine Sorge der Großteil sind Atheisten. Die Posts mancher Mitglieder versprühen aber ne echt abgeklärete Weisheit, du merkst in fast jedem Satz wie sie über Trivialitäten und Banalitäten erhaben stehen und alles mit echtem Wohlwollen und Liebe betrachten. GIbt natürlich auch jede Spinner, Debattierer und Besserwisser dort, aber auch hier hast du Wahl, darauf einsteigen oder es getrost zu überlesen.
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ZZR, wenn es dir an Lesekompetenz mangelt, dann tut es mir leid für dich.
Die Frage des TE war :
"Meine Frage ist, woher man die Kraft nehmen soll, weiterzumachen, oder etwas zu erreichen, wenn man einfach nur komplett einsam ist?"
Und meine Antwort darauf lautet, dass gerade die Einsamkeit ein Katalysator ist, um etwas zu erreichen.
Einsamkeit ist eine Chance und tausende Menschen würden gerne in die Einsamkeit entfliehen, sind aber so dicht in sozialen Netzen verwoben, dass sie kaum Zeit für sich und ihre Pläne haben.

Wer eine Mission im Leben hat, wird automatisch andere Menschen anziehen oder mit ihnen ins Gespräch kommen.
Einsamkeit resultiert häufig daraus, dass man nicht in der Lage ist seine Comfortzone zu verlassen.

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Schonmal an Haustiere gedacht? Iwie leben in die Bude bringen, kann ja nicht so schwer sein, ansonsten ziele setzen, daran arbeiten genug zeit dich mit deinem inneren auseinander zu setzen hast du ja.

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ZZR, wenn es dir an Lesekompetenz mangelt, dann tut es mir leid für dich.

Die Frage des TE war :

"Meine Frage ist, woher man die Kraft nehmen soll, weiterzumachen, oder etwas zu erreichen, wenn man einfach nur komplett einsam ist?"

Und meine Antwort darauf lautet, dass gerade die Einsamkeit ein Katalysator ist, um etwas zu erreichen.

Einsamkeit ist eine Chance und tausende Menschen würden gerne in die Einsamkeit entfliehen, sind aber so dicht in sozialen Netzen verwoben, dass sie kaum Zeit für sich und ihre Pläne haben.

Wer eine Mission im Leben hat, wird automatisch andere Menschen anziehen oder mit ihnen ins Gespräch kommen.

Einsamkeit resultiert häufig daraus, dass man nicht in der Lage ist seine Comfortzone zu verlassen.

Du schließt von Dir selbst auf andere. Der Mann will Anschluss und Du erzählst Ihm, dass er darauf scheißen soll und sich stattdessen weißerrittermäßig irgendeine hochtrabende "Mission" suchen soll.

Der Gute will vielleicht einfach nur mit ein paar anderen abhängen und ein Bierchen zischen und Du rätst ihm mit Picasso, Descartes oder Zuckerberg in Konkurrenz zu treten.

Auch wenn die meisten super tollen Weltveränderer vielleicht einsam waren, so sind doch die meisten Einsamen eben keine super tollen Weltveränderer. Genauso wenig wird aus den meisten Mathe-Loosern später mal ein Einstein.

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Es geht um die Kraft weiterzumachen.
Deine Überlegungen führen in einen Trugschluss:
Du sagst, er soll Anschluss finden und würde sich dann weniger einsam fühlen.
Der Weg dahin Anschluss zu finden, ist aber etwas zur repräsentieren.
Wieso sollte nur ein einziger Mensch mit ihm in Kontakt treten, wenn er in ihm nichts sieht?
Das heisst doch nicht, dass jemand ein Einstein oder Picasso werden soll.
Es reicht, wenn er sich auf die Fahnen schreibt: "Ich will Menschen Häuser bauen.", "Ich will Menschen von Krankheiten heilen.", "Ich will der beste Feuerspucker werden.", oder "Ich will die meisten Tore in der Kreisliga B schießen". Er hat Zeit ohne Ende. Er kann jedes Projekt der Welt beginnen.
Und auf dem Weg dahin, kommt er automatisch mit Menschen in Kontakt.
Wer eine Mission hat und es mit Leidenschaft tut, der hat garkeine Möglichkeit einsam zu sein.

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Totale Einsamkeit ist natürlich ein Extrem und aus einem Extrem kommst Du nicht von Heute auf Morgen komplett raus. In deiner Situation wäre eine Selbsthilfegruppe oder ein Lair fürn Anfang nicht schlecht. Verweile aber nicht zu lang drin, denn um sich weiterzuentwickeln muss man auch irgendwann weiter gehen, auch wenn man dann auf dem Weg wieder alleine ist.

Ansonsten schreib doch mal einfach das hier, in eine Lair Whatsapp Gruppe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du da jemanden in einer ähnlichen Situation finden wirst. Ich kann die Kontakte zu Hamburg, Kiel, Lübeck, Berlin, Köln, Bonn und Frankfuhrt herstellen.

Kleine Schritte - Einen nach dem Andern.

Grüße,

First Violin

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