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Hi zusammen,

ich bin Mitte 20 und würde gerne von zu Hause ausziehen. Im Moment bin ich berufstätig und möchte nächstes Jahr oder später noch ein Studium beginnen bzw. einen anderen beruflichen Weg einschlagen. Jetzt mache ich mir Gedanken, was denn die beste Möglichkeit wäre, auszuziehen.

Meine „Favoritenlösung“ wäre ein WG-Zimmer in einer größeren Stadt, z.B. FFM. Das könnte ich auch noch finanzieren, wenn ich studiere (weniger Einkommen) und könnte ich mir auch jetzt locker leisten und noch viel Geld zurücklegen. Allerdings ist der WG-Markt sehr angespannt. Ich habe mir in den letzten 3-4 Monaten schon mehr als 15 WGs angeschaut und jedes mal hat man sich für andere Kandidaten entschieden (war einer von tlw. 20!)

Zur Auswahl steht noch alleine zu Wohnen in einer Stadt oder auf dem Land (günstiger). Allerdings bezahlt man schon 500 €+ kalt oder 750-850 € warm für eine 1-1,5 Zimmer-Stadtwohnung. Das könnte ich mir dann im Studium nicht mehr leisten.

Weiter zu Hause zu Wohnen ist keine Option, weil es mich schon so ewig nervt und schon überfällig ist. Aber ich kann die Zeit ja nicht zurück drehen.

So gesehen würde ich im besten Fall mit der alleine-Wohnen-Lösung noch 6-8 Monate dort leben und dann in eine andere Wohnung umziehen, wenn ich studieren möchte. Das lohnt sich ja auch nicht wirklich, oder?

In der WG könnte ich noch ggf. weiter wohnen bleiben, wenn ich weniger Einkommen habe. Oder eine WG gründen, wenn man kein Zimmer findet?

Wie wichtig wäre euch denn, in der Stadt zu wohnen? Würde ja auch gerne mal eine Frau nach dem Kaffee oder so mit zu mir in die Wohnung nehmen, aber erst ins Auto und mit ihr 20 min fahren bis man zu Hause ist? Was sind eure Erfahrungen?

 

 

Was würdet ihr tun? Vielen Dank

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Ich würde in einem angespannten Wohnungsmarkt immer die Wohnung mieten und untervermieten. 

Zumindest wenn ich durch eine Berufstätigkeit das notwendige Einkommen habe. Ich würde das Zimmer sogar möbliert anbieten. Hast Du ein paar Vorteile bei Kündigung und auch einfach ein wenig Kontrolle. Mit Kaution und Eltern als Bürge (was bei Studenten üblich ist), ist das eigentlich recht safe. 

Das Risiko und Deinen Aufwand für die Verwaltung lässt Du Dir bezahlen und reduzierst Deine Kosten. Wenn Du ne Weile suchst oder erstmal in irgendeine WG einziehst und dann vor Ort weiter suchst, findet man da gute Sachen.

Hat halt den Vorteil, dass Du Dir Deine Mitbewohner aussuchen kannst. Hast ja schon gemerkt, wie viele da kommen und suchen.
Parallel bekommst Du auch jemanden los, wenn es absolut nicht passt.

Ist außerdem ein ganz nettes Projekt, was einem ne Menge KnowHow bringt.

Ob Du ein WG Typ bist, musst Du natürlich wissen. Ich bin es nicht.  

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vor 10 Stunden schrieb newbigbrother:

ich bin Mitte 20 und würde gerne von zu Hause ausziehen. Im Moment bin ich berufstätig und möchte nächstes Jahr oder später noch ein Studium beginnen bzw. einen anderen beruflichen Weg einschlagen. Jetzt mache ich mir Gedanken, was denn die beste Möglichkeit wäre, auszuziehen.

Studentenwohnheim.

Hast eine eigene Wohnung/Appartment und oft in der Gemeinschaftsküche das WG-Leben.

Meistens gibst in den Studentenwohnheimen Zimmer mit verschiedenen Größen, mein tipp ist hol dir gleich das Größte. Viele sparen am Zimmer ziehen in ein 12qm Zimmer für 190€ Warm, das ist zwar günstig aber in diesem Zimmern hält man es nicht länger als 2-3 Jahre aus. in den 24-30qm Zimmern gehts auch länger.

In Metropolen musst du dich aber mindestens 6 Monate im vorraus für ein gutes stadtnahes Studentenwohnheim bewerben. Da ist die nachfrage hoch und es gibt eine Warteliste.

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30qm Zimmer, wo lebst du?

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Gast B l u e t h e
vor 50 Minuten schrieb Maandag:

30qm Zimmer, wo lebst du?

Kann man bei privaten Wohnheimen schon finden. Mit 500 – 600 Euro bist du dabei. Wenn‘s die Alten zahlen …why not.

@First Violin 3 Jahre Wohnzeit reichen doch für nen Bachelor.

Es ist ja auch eine Frage auf wie viel qm man vorher gewohnt hat.

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Am 27.12.2016 um 21:58 schrieb Neice:

Ich würde in einem angespannten Wohnungsmarkt immer die Wohnung mieten und untervermieten. 

Zumindest wenn ich durch eine Berufstätigkeit das notwendige Einkommen habe. Ich würde das Zimmer sogar möbliert anbieten. Hast Du ein paar Vorteile bei Kündigung und auch einfach ein wenig Kontrolle. Mit Kaution und Eltern als Bürge (was bei Studenten üblich ist), ist das eigentlich recht safe. 

Das Risiko und Deinen Aufwand für die Verwaltung lässt Du Dir bezahlen und reduzierst Deine Kosten. Wenn Du ne Weile suchst oder erstmal in irgendeine WG einziehst und dann vor Ort weiter suchst, findet man da gute Sachen.

Hat halt den Vorteil, dass Du Dir Deine Mitbewohner aussuchen kannst. Hast ja schon gemerkt, wie viele da kommen und suchen.
Parallel bekommst Du auch jemanden los, wenn es absolut nicht passt.

Ist außerdem ein ganz nettes Projekt, was einem ne Menge KnowHow bringt.

Ob Du ein WG Typ bist, musst Du natürlich wissen. Ich bin es nicht.  

Ok vielen Dank für eure Hilfe.  Also ihr meint, eine große Wohnung mieten, die sich auch zum untervermieten eignet bzw. besser gesagt als WG und dann sich einen Mitbewohner suchen? 

Ich lese jetzt heraus, dass niemand eine eigene Wohnung (alleine) empfiehlt, weil zu teuer.

Weil ein Studentenwohnheim kommt für mich im Moment nicht in Frage, da ich noch kein Student bin und das ja die Hauptvoraussetzung ist, um überhaupt einziehen zu dürfen.

 

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Ich finde alleine wohnen super. Und ich bin davon überzeugt, dass du mit der Zeit, die du hast auch eine Wohnung finden kannst.

Du hast es oben nur sehr vehement verneint, dass das gehen könnte.

Wichtig für dich vor allem: Will ich eine eigene Wohnung? Will ich diese Freiheit? Diesen Lerneffekt alles selbst machen zu müssen? Oder werde ich in einer WG glücklich? Mit dem ganzen Sozialleben, was da dran hängt? Finde ich das gerade gut oder nervt mich das total?

Aber diese Fragen können wir dir nicht beantworten. Das musst du selbst tun. Ich behaupte es gibt für alle Varianten Möglichkeiten. Wenn du aber nicht weißt, was du willst kann dir niemand so recht helfen.

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Würde in deinem Alter erst mal für 2, 3 Jahre in eine WG.
Es ist günstiger, es ist eine Lebenserfahrung und hinterher kannst du sowieso den Rest deines Lebens eine eigene Wohnung beziehen.

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Nur als Tipp geh nicht mit zu hohen Erwartungen an eine WG ran. Ich hatte damals auch so das Bild im Kopf von "coole WGs", man macht viel zusammen etc. bisschen wie man es aus dem Fernsehen kennt. In meinen Augen sind die meisten WGs ZweckWGs.

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