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Vielen Dank für die Info. Sehr interessante Ideen hast Du da und die Rendite ist wirklich gut.

Rohstoffe sind so eine Sache. Einerseits sind sie endlich (also sollten sie eigentlich im Preis steigen). Andererseits werden immer neue Quellen erschlossen (was den Preis sinken lässt - siehe Ölpreis und fracking). Gleichzeitig sinkt der Bedarf an Rohstoffen, weil sie teuer sind und man versucht, sie durch Substitute zu ersetzen. Rohstoffe werden auch in US$ gehandelt, Du hast dabei also auch noch die Währungsschwankung drin. 

Wenn unbedingt Rohstoffe, warum dann nicht mal eine Anlage in einen Rohstoffhändler. Der verdient mit Rohstoffen nämlich immer Geld, egal wie die Rohstoffpreise schwanken. Bspw. Alcoa o.ä. 

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Warum Euro Stoxx? Der hat ein ähnliches Problem wie der Dax, dass die Diversifikation nach Branchen (und in diesem Fall zusätzlich auch noch nach Wirtschaftskraft der Staaten) unterirdisch mies ist. Gibts MSCIs für Europa, die deutlich besser diversifizieren (und auf Wunsch kannst du da dann auch gezielt bestimmte Regionen übergewichten udn zwar die, die du übergewichten willst, nicht die, die der EuroStoxx übergewichtet, weil es da überdurchschnittlich viele large caps gibt).

 

Bei den spelukativen Komponenten muss dir natürlich klar sein, wie gewaltig die sich auf die Gesamtperformance auswirken können, selbst bei nur sehr geringem Anteil.

Wenn du 7% Bitcoinanteil hättest und der Bitcion halbiert seinen Wert, dann sind das 3,5% aufs Gesamtportfolio in dem Jahr, also eben mal ca. die Hälfte der angestrebten Jahresperformance. Ensprechendes gilt natürlich auch bei Entwicklung in die andere Richtung.

Daneben wäre es noch interessant, wie viel von den 7% Sonstiges nun Gold und wie viel Bitcoin sind.

 

Im großen und ganzen sieht das von der Aufteilung aus schon gut aus. So ab 100k aufwärts könntest du überlegen, bei den Aktien noch explizit die Asien-Pazifikregion und die Entwicklungsländer (EM sind nur Schwellenländer und sehr China-lastig) abzudecken, die bei der klassischen 70/30 Aufteilung untergewichtet bzw. aussen vor gelassen werden. Bei 5-stelligen Summen hingegen empfiehlt sich aus Kostengründen eine Aufteilung wie deine derzeitige mehr.

 

Die eigene Immobile ist natürlich ein Klumpenrisiko, dass dir die Gesamtperformance komplett verhageln kann, wenn es schlecht läuft. Rein aus Investorensicht macht es daher Sinn, die eigene Immobilie zu verkaufen, den Erlös zu investieren und von der zusätzlichen Rendite zur Miete zu wohnen.
Mir ist aber natürlich bewusst, dass die Entscheidung eigene Immobilie vs. Miete oft abhängig von mehr als nur rein finanziellen Gesichtspunkten getroffen wird und du womöglich bewusst dieses finanzielle Risiko aufgrund von nicht-finanziellen Gründen in Kauf nimmst.

bearbeitet von Kaiserludi

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Die eigene Immobilie ist der Versuch tatsächlich mal Wurzeln zu schlagen und auch ein bißchen das Gefühl etwas für sich und auf Dauer zu haben. Also auch eine Gefühlssache. Die berechnete Performance bezieht sich nur auf das Portfolio. Sie berücksichtigt auch nicht die Firmenaktien, also ist der DAX eigentlich auch übergewichtet, aber das betrachte ich jetzt getrennt.

Den MSCI Europa kannte ich nicht. Bei den europäischen Aktien ist ein ETF glaube ich nur Small Caps.

Bei den ETCs macht Gold den größten Anteil, Bitcoin ist minimal. Könnte man auch zu Rohstoffen zählen, da man es theoretisch gegen physisches Gold tauschen könnte.

Bei den Rohstoffen wollte ich auch breit streuen und das mit ETFs abdecken und nicht in einzelne Händler oder Minen investieren. Ich habe mich da auch zu wenig eingelesen, ich glaube es ist nicht trivial wie die Preise zustandekommen (Terminkontrakte, Futures...)

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Ja, die Aktien der Firma, bei der du angestellt bist, sind natürlich auch ein Klumpenrisiko (sogar ein doppeltes. zum einen das Risiko was du auch bei beliebigen vergleichbaren Einzleaktien, also in deinem Fall einzelnen DAX-Aktien hast, zum anderen aber auch, dass du, wenn es der Firma schlecht geht, doppelt betroffen bist: Im Worstcase bist du von einer betriebsbedignten Massenentlassung betroffen und gleichzeitig bricht auch noch der Wert deiner Aktie ein, was die Fähigkeit deiner Rücklagen, die finanziellen Einbußen, bis ein neuer Job gefunden ist, abzufedern, einschränkt - bei letzteren ist natürlich zu berücksichtigen, wie schnell du mit deinen Fähigkeiten und Spezialisierungen bei deiner persönlichen Mobilität, etc. im Fall der Fälle eine neue Stelle mit vergleichbarer Vergütung finden könntest).

Allerdings steht diesem zusätzlichen Risiko auf der Habensseite gegenüber, dass du zum einen als Mitarbeiterin Insiderwissen gegenüber einem Außenstehenden hast und möglicherweise besser einschätzen kannst, wie die Firma die nächsten Jahre vorraussichtlich performen wird, und dass du zum anderen durch die erwähnten Incentive Aktien noch einen zusätzlichen finanziellen Vorteil hast. Es kann also in Hinsicht auf die Renditeaussichten Sinn machen, dieses zusätzliche Risiko in Kauf zu nehmen. Ob es das im Endeffekt tut, ist natürlich stark einzelfallabhängig und als Außenstehender nicht beurteilbar. Deswegen habe ich einfach mal als gegeben vorrausgesetzt, dass du zu dem Schluss gekommen bist, dass es in deinem Fall Sinn macht.

 

Was die Rohstoffe angeht:

Hier gilt zu hinterfragen, ob es unter den gegebenen Umständen Sinn macht, diese überhaupt im Portfolio zu lassen, oder ob du sie komplett ruasschmeißen solltest. Du hast jetzt 3% Rohstoffanteil. Selbst wenn Rohstoffe langfristig ein weng besser performen sollten, als der Rest der Portfolios (was zu hinterfragen ist), so dürfte sich das durch den geringen Anteil eher gering auf die Gesamtperformance auswirken. Im Gegenzug hast du mit den Rohstoffen aber eine weitere Assetklasse drin, die ihren eigenen Spielregeln folgt und einen entsprechenden zusätzlichen Aufwand erfordert, um sich damit genauso gut auszukennen wie mit den anderen Anteilen des Portfolios. Da stellt sich die Frage, ob der geringe Anteil am Portfolio den zusätzlichen Aufwand überhaupt wert ist oder ob es nicht mehr Sinn macht, sie komplett außen vor zu lassen und sich in der Zeit, die du damit verbringen würdest, dich mit Rohstoffen auseinander zu setzen, lieber noch intensiver mit Aktien oder Anleihen zu beschäftigen, welche zusammen einen mehr als 30 mal so hohen Anteil am Portfolio ausmachen.

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Bei den Rohstoffen geht es weniger darum die Performance zu verbessern, sondern eben eine weitere Anlageklasse zu haben die nicht komplett mit den Aktien korreliert. Da sind z.B. auch Sachen wie Edelmetalle gemeint. Wenn man sich Goldbarren in den Keller stellt erwartet man auch keinen Zinseszins effekt. Aber ja, da bin auch noch unsicher wie ich weiter damit mache. Vielleicht einfach stehen lassen und nichts dazukaufen. Damit sinkt der Anteil.

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vor 4 Minuten, SimoneB schrieb:

Bei den Rohstoffen geht es weniger darum die Performance zu verbessern, sondern eben eine weitere Anlageklasse zu haben die nicht komplett mit den Aktien korreliert. Da sind z.B. auch Sachen wie Edelmetalle gemeint. Wenn man sich Goldbarren in den Keller stellt erwartet man auch keinen Zinseszins effekt. Aber ja, da bin auch noch unsicher wie ich weiter damit mache. Vielleicht einfach stehen lassen und nichts dazukaufen. Damit sinkt der Anteil.

Für den Effekt des nicht mit Aktien korrelierens hast du doch das Gold noch mal getrennt drin. Daher bin ich jetzt davon asugegangen, dass der andere Rohstoffe Posten eher die Rohstoffarten meint, die gerade dann gut laufen, wenn auch der Aktienmarkt gut läuft, weil der Konjunkturmotor gerade brummt und diese Rohstoffe von der industire stark nachgefragt werden, also so Sachen wie z.B. Öl oder Platin. Da hast du dann zum einen eben doch wieder eine Korrelation zu den Aktien, zum anderen aber noch zusätzliche Effekte. Einzelne Industiremetalle sind in ihrer Nahfrageentwicklung stark davon abhängig, wie der technische Fortschritt den Bedarf in einzelnen Schlüsselindustrien z.B. dem Automobilsektor (Stichwort Katalysatoren um nur einen Klassiker zu nennen) oder dem Mobiltelfonmarkt. Öl wiederum ist extrem anfällig für politische Entwicklungen.

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Am 11.4.2018 um 15:43 , SimoneB schrieb:

Um mein Unsicherheitsgefühl abzumildern habe ich es auf zwei Depots aufgeteilt - bei Comdirect und DiBa.

Nur mal als Anmerkung: Deine Papiere liegen nicht bei der Comdirect oder der DiBa. 

Die liegen in Deutschland bei Clearstream (https://de.wikipedia.org/wiki/Zentralverwahrer) und die speichern nur einen Verweis zu dem Wertpapier, welche Depotbank dafür zuständig ist. 

Zu Rohstoff-ETFs: https://www.youtube.com/watch?v=cbPmKKzzqiI (Stichwort Rollkosten)

 

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vor 2 Stunden, Neice schrieb:

Nur mal als Anmerkung: Deine Papiere liegen nicht bei der Comdirect oder der DiBa. 

Die liegen in Deutschland bei Clearstream (https://de.wikipedia.org/wiki/Zentralverwahrer) und die speichern nur einen Verweis zu dem Wertpapier, welche Depotbank dafür zuständig ist. 

Zu Rohstoff-ETFs: https://www.youtube.com/watch?v=cbPmKKzzqiI (Stichwort Rollkosten)

 

Ja, aber was das genau im Falle der Insolvenz bedeutet, ob man und wann sein Depot übertragen bekommt...? Oder wenn es sogar wieder eine größere Bankenkrise gibt? Ich weiß es nicht. Hier steht auch was dazu http://m.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/anlagenschutz-bankdepots-sind-nicht-so-sicher-wie-gedacht-12242907.html

Ich bin mir der Sache mit den Rollkosten bewusst. Ich weiß nicht inwieweit sie mit Long Futures tatsächlich minimiert werden. Wie gesagt, wahrscheinlich werde ich bei diesen ETFs einfach nicht mehr dazukaufen oder Alternativen überlegen.

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vor 18 Minuten, SimoneB schrieb:

oder Alternativen überlegen.

Da würde ich mal Antizyklische Aktien in den Raum werfen. Die sind relativ unabhängig von den Konjunkturphasen und umfassen Firmen, die Dinge produzieren, die jeder in seinem Alltag braucht und selbst bei schlechter Lage nicht drauf verzichten wird. Da gehören Telekommunikationsunternehmen, Wasserwerke, Energieunternehmen, Nahrungsmittelproduzenten, Versicherungen usw. dazu. Wenn man sich deren Kursverläufe ansieht, stellt man recht schnell fest, dass sie nicht bzw. kaum einbrechen, wenn der sonstige Markt abschmiert und natürlich auch nicht mit nach oben geht, nur weil der restliche Markt das tut.

Wollte ich nur mal erwähnen, da du eine Alternative zu deinem restlichen Portfolio suchst. Sind traditionell Unternehmen, die eine hohe Dividende zahlen und eher weniger über den Kurs kommen. Ich spiele gerade mit dem Gedanken dorthin ein wenig mehr umzuschichten, da ich mit dem Crash rechne und trotzdem nicht alles Cash rumliegen haben möchte. Liege ich falsch, lasse ich ansonsten zu viel Rendite liegen. Da lohnt sich die Überlegung, ob man das Geld nicht dort reinsteckt.

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Kryptowährungszertifikate sind bewusstes Verbrennen von 25% Rendite, da hier die Abgeltungssteuer greift. 

Hältst du die Coins direkt selbst sind eventuelle Gewinne nach einer Haltefrist von einem Jahr komplett steuerfrei. 

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@ruthless Ich hatte keine Lust mich um ein Wallet zu kümmern und die steuerlichen Aspekte gar nicht beachtet.

@XOR2 Im Falle einer größeren Krise kommt die Psychologie ins Spiel. Du meinst dass das trotzdem Sinn macht und sie nicht mitgehen? Ich würde ungern Einzelaktien kaufen und sie sollten dann durch die Indexabbildung eh dabei sein. Zumindest wenn es Unternehmen relevanter Größe sind. Oder nicht?

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vor 11 Minuten, SimoneB schrieb:

Im Falle einer größeren Krise kommt die Psychologie ins Spiel. Du meinst dass das trotzdem Sinn macht und sie nicht mitgehen? Ich würde ungern Einzelaktien kaufen und sie sollten dann durch die Indexabbildung eh dabei sein. Zumindest wenn es Unternehmen relevanter Größe sind. Oder nicht?

In der Vergangenheit sind sie nicht mit eingeknickt. Kannst die ja mal den Kursverlauf gegenüber dem Dax im Chart ansehen und besonders auf die Kurseinbrüche 2000-2003 und 2007-2009 achten. Dann kannst du dir selbst ein Bild davon machen.

Alternativ kannst du sicherlich auch ETFs kaufen, die nur Aktien aus diesem Bereich halten. Habe ich bisher noch nicht, da die Idee noch recht neu ist und ich sie noch nicht umgesetzt habe. Vielleicht haben die alten Hasen hier im Forum da ja einen Tipp zu.

EDIT: Es gibt natürlich Risiken, die ordentlich reinhauen können wie der Atomausstieg, der die Aktien der Energieversorger auf Talfahrt geschickt hat. Oder das Endlager-Problem. Dessen sollte man sich bewusst sein. Diese Risiken sind mittlerweile in den Kurs eingepreist, aber es weiß niemand, was als nächtes kommen könnte. Aber das Problem hat man auch in anderen Bereichen wie die Beschränkung des Schadstoffausstoßen etc.

bearbeitet von XOR2
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vor 31 Minuten, XOR2 schrieb:

Da würde ich mal Antizyklische Aktien in den Raum werfen. Die sind relativ unabhängig von den Konjunkturphasen und umfassen Firmen, die Dinge produzieren, die jeder in seinem Alltag braucht und selbst bei schlechter Lage nicht drauf verzichten wird. Da gehören Telekommunikationsunternehmen, Wasserwerke, Energieunternehmen, Nahrungsmittelproduzenten, Versicherungen usw. dazu. Wenn man sich deren Kursverläufe ansieht, stellt man recht schnell fest, dass sie nicht bzw. kaum einbrechen, wenn der sonstige Markt abschmiert und natürlich auch nicht mit nach oben geht, nur weil der restliche Markt das tut.

Wollte ich nur mal erwähnen, da du eine Alternative zu deinem restlichen Portfolio suchst. Sind traditionell Unternehmen, die eine hohe Dividende zahlen und eher weniger über den Kurs kommen. Ich spiele gerade mit dem Gedanken dorthin ein wenig mehr umzuschichten, da ich mit dem Crash rechne und trotzdem nicht alles Cash rumliegen haben möchte. Liege ich falsch, lasse ich ansonsten zu viel Rendite liegen. Da lohnt sich die Überlegung, ob man das Geld nicht dort reinsteckt.

Was denn das fürn Quatsch? Telekom-Aktie seit den 90ern? E.ON und RWE seit dem Beschluss zur "Energiewende"? Allianz und MüRü seit dem Jahr 2000?

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vor 13 Minuten, Nachtzug schrieb:

Was denn das fürn Quatsch? Telekom-Aktie seit den 90ern? E.ON und RWE seit dem Beschluss zur "Energiewende"? Allianz und MüRü seit dem Jahr 2000?

Was willst du mir damit sagen?

1. Die Telekom-Akteie war überteuert und wenn man so dumm ist die zum Ausgabepreis zu kaufen oder bei der Tech-Blase mitzumachen, ist man selbst Schuld. Das hat absout gar nichts mit den ehutigen Aussichten zu tun.

2. Die Energiewende wurde beschlossen. In den Aktienkurs wurde die Energiewende mit eingepreist. Die tut dir überhaupt nichts mehr, wenn du jetzt kaufst.

3. Rückwirkend kann man immer meckern und alles besser wissen. Übrigens sind die Aktienkurse der Fimen manchmal nicht so pralle wie in anderen Bereichen, weil sie mehr ausschütten. Das sollte man mit beachten.

Ich schließe aus deinem Kommentar, dass du absolut keine Ahnung von der Börse hast und würde dir raten die Finger von Aktien zu lassen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum du die Vergangenheit hier mit reinziehst. Da ich aber interessiert bin und meinen Horizont immer gerne erweiter, kannst du @Nachtzug mir gerne sagen, warum so Sachen wie "Telekom-Aktie seit den 90ern?" ein Grund sein sollte, nicht zu investieren. Ich sehe da genau 0 Aussagekraft für den zukünftigen Markt hinter. Ich bin gespannt.

PS: Ich halte es für einen Anfängerfehler, wenn man Aktien nach der Performance iher Vergangenheit bewertet. Im aktuellen Kurs ist das berteits mit eingepreist (Stichwort effiziente Märkte) und einzig und allein die Zukunft ist für die Entscheidung zu kaufen oder verkaufen relevant.

bearbeitet von XOR2

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Oder beim Thema Nahrungsmittelaktien, vergleich mal den Coca-Cola-Chart seit 1998 mit dem Pepsi-Chart seit 1998 - ach so, Vergangenheit ist ja unwichtig, "This time it's different", sagt der Börsenprofi.

 

Oder Versicherungen: MüRü versus Hannover Rück seit dem Jahr 2000. Macht das Bock, Einzelaktien zu kaufen aus Branche X, weil die ja so toll ist... aber am Ende performt Firma A gut und Firma B grottig - spricht das für Einzelaktien?

bearbeitet von Nachtzug
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vor 17 Minuten, Nachtzug schrieb:

ach so, Vergangenheit ist ja unwichtig, "This time it's different", sagt der Börsenprofi.

Keine Argumente? - Dann ziehen wir es einfach ins Lächerliche. Merkt man aber trotzdem schnell, dass da nur heiße Luft und kein Wissen hinter steht. Ein weiteres Anzeichen besteht darin, dass du nicht auf meine Fragen eingehst und nur weiteres zusammenhangloses Zeug absonderst. Da du auf Zitate stehst: "Wer keine Ahung hat, sollte den Mund halten" sagte meine Oma.

vor 17 Minuten, Nachtzug schrieb:

vergleich mal den Coca-Cola-Chart seit 1998 mit dem Pepsi-Chart seit 1998

Was sagte ich:

vor 23 Minuten, XOR2 schrieb:

3. Rückwirkend kann man immer meckern und alles besser wissen.

Und es ist wirklich unsinnig, nachträglich die Dinger zu vergleichen. Was bringt es dir? - Überhaupt nichts, denn du kannst keine Lehren für die Zukunft daraus ziehen. Nur weil Pepsi oder Coca Cola in der Vergangenheit besser performt hat, tut sie das in Zukunft noch lange nicht. Und nur darauf kommt es bei einem Investment an. Das scheinst du nicht zu verstehen, obwohl es das allerkleinste Börsen 1x1 ist und im übrigen für alle Investitionen gilt.

EDIT:

vor 32 Minuten, Nachtzug schrieb:

Was denn das fürn Quatsch? Telekom-Aktie seit den 90ern? E.ON und RWE seit dem Beschluss zur "Energiewende"? Allianz und MüRü seit dem Jahr 2000?

Es ist mir schleierhaft wie es die TE heute schaffen sollte die Telekomaktie in den 90ern oder Allianz und MüRü von 2000 zu kaufen. Rückwirkend kaufen zu können/müssen, wäre mir neu. Stehe da auf dem Schlauch.

bearbeitet von XOR2
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Deine These: Branche X ist gut, also kaufe Einzelaktie aus Branche X. Das widerlegt mein Blick in die Vergangenheit, wo sich Aktien aus Branche X eben sehr unterschiedlich entwickelt haben.

Also ist deine These zumindest historisch falsch. Hast aber Recht, in die Zukunft kann keiner blicken. Vielleicht performen zukünftig ja tatsächlich alle Aktien aus der guten Branche X auch gleich gut, wie es sich gehört, ist ja schließlich dieselbe Branche.

bearbeitet von Nachtzug

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vor 12 Minuten, Nachtzug schrieb:

Deine These: Branche X ist gut, also kaufe Einzelaktie aus Branche X.

Ich habe nur Branchen aufgezeigt, die nicht stark an den restlichen Markt gekoppelt sind. Nicht mehr und nicht weniger. Weder eine Bewertung der Branche, noch die Empfehlung für Einzelaktien habe ich abgegeben. Das einzige, das ich über den Kursverlauf gesagt habe ist, dass dieser kaum an Konjunkturphasen gebunden ist. Und meine Überlegungen, warum ich darin investieren würde, wenn ich davon ausgehen würde, dass der restliche Markt crasht. Vielleicht kam es falsch rüber, aber meine Intention war lediglich eine alternative Investitionsmöglichkeit vorzustellen.

bearbeitet von XOR2

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vor 13 Minuten, XOR2 schrieb:

Ich habe nur Branchen aufgezeigt, die nicht stark an den restlichen Markt gekoppelt sind.

weil das in der Vergangenheit so war... die deiner Meinung nach ja total unwichtig für die Börse ist

ob eine Branche an den Markt gekoppelt ist, hängt nicht von den Fundamentals der Branche ab, sondern welches Geld (zittrige oder starke Hände?) da investiert sind

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vor 18 Minuten, Nachtzug schrieb:

weil das in der Vergangenheit so war... die deiner Meinung nach ja total unwichtig für die Börse ist

Ja. Der Unterschied zu deinen und meinen Thesen besteht allerdings darüber hinaus, dass ich Argumente mitliefer, warum das so ist. Hier aus meinem ersten Beitrag:

vor 1 Stunde, XOR2 schrieb:

Die sind relativ unabhängig von den Konjunkturphasen und umfassen Firmen, die Dinge produzieren, die jeder in seinem Alltag braucht und selbst bei schlechter Lage nicht drauf verzichten wird. Da gehören Telekommunikationsunternehmen, Wasserwerke, Energieunternehmen, Nahrungsmittelproduzenten, Versicherungen usw. dazu.

Hört sich schlüssig an und habe ich mir nicht selbst ausgedacht.

vor 18 Minuten, Nachtzug schrieb:

ob eine Branche an den Markt gekoppelt ist, hängt nicht von den Fundamentals der Branche ab, sondern welches Geld (zittrige oder starke Hände?) da investiert sind

Sehe ich nicht so. Schau dir meine Argumentation und die Charts an. Es würde mich wundern, wenn in der Vergangenheit die ganze Branche fast nur von starken Händen gehalten wurde und kaum zittrige investiert waren. Damit lässt sich das nicht erklären. Der Unterschied bestand darin, dass der restliche Markt deutliche Umsatzeinbußen zu beklagen hatte und diese Branchen nicht. Den Grund dafür, kannst du in meiner Argumentation nachlesen. Das ist der wahre Grund, warum die Aktien nicht/kaum eingebrochen sind. Die hohen und fast nur steigenen Dividenden haben sicherlich ebenfalls leicht dazu beigetragen.

Es lassen sich auch genug Quellen im Internet zu finden. Einfach mal nach antizyklischen Aktien suchen, denn es gibt eine Menge ausführlicher Erklärungen dazu.

PS: Sollte weiterhin Diskussionsbedarf dazu bestehen, würde ich mich übr eine PM freuen. Ich finde, wir haben den Thread schon genug zugespamt. Sorry.

bearbeitet von XOR2

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vor 10 Minuten, XOR2 schrieb:

Schau dir meine Argumentation und die Charts an.

ich habe auch Charts geliefert

  • IM ERNST? 1

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vor einer Stunde, Nachtzug schrieb:

ich habe auch Charts geliefert

Ja, hast du. Und? Wir haben auch beide Wörter geschrieben. Ansonsten haben unsere Beiträge eher wenig Gemeinsamkeiten.

Ich habe eine These, stütze sie mit der Argumenteion über Kaufgewohnheiten der Menschen und belege das mit dem Chart. Außerdem gibt es eine Menge Quellen zu antizyklischen Aktien im Internet, die meine Argumentation stützen. Hier mal die erste aus google:

https://www.boerse.de/wissen/antizyklische-aktien/

Du widersprichst mit der Begründung, dass wenn man Aktie xy zum Zeitpunkt z gekauft hätte, das nicht so toll gewesen wäre. Das kann man am Chart sehen. Bemerkst, dass nachträgliche Analyse ne blöde Idee ist und zukünftig nichts bringt. Dann legst du mir in den Mund, dass es meine These sei, dass Branche X gut ist und ich Einzelaktie empfehle. Und schließlich fällt dir nichts besseres ein darauf zu verweisen, dass du auch Charts verwendet hast?

Ich kann wirklich überhaupt keinen Mehrwert aus deinen 5 Beiträgen ziehen. Das ist keine Übertreibung. Dafür sind diese mit falschen Vorgehensweisen (nachträgliche Bewertung von Aktien), falschen Informationen (XOR2 sagt, Branche X ist gut und Einzelaktien Empfehlungen), das nicht eingehen auf meine Fragen, vermischtes Halb-Wissen (zittrige oder starke Hände gibt es, aber die haben nichts damit zu tun, ob eine Branche zyklisch oder antizyklisch ist, sondern wie die Reaktion der Anleger auf Turbulenzen am Aktienmarkt ist; vorzugsweise bei zyklischen Aktien) und ohne logischen Bezug (du beißt dich generell an Charts fest, dabei geht es um die Benutzung bzw. Interpretation geht) verfasst.

Klingt jetzt vielleicht hart, aber wer mit "Was denn das fürn Quatsch?" + Nonsens eröffnet, der kann begründete Kritik sicherlich wegstecken.

bearbeitet von XOR2

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vor 2 Stunden, XOR2 schrieb:

In der Vergangenheit sind sie nicht mit eingeknickt.

Kannst Du mal 1-2 konkrete Aktien nennen? 
IMO gehen die alle mit nach unten in einem Crash.

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