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Ich habe schon lange überlegt, dieses Thema zu erstellen. Mal meine Gedanken im groben zu teilen, die mich über Jahre hin beschäftigen. Mich mal wirklich "auszukotzen" wenn man so will, was ich "im echten Leben" so nur teilweise tue; bestimmte Themen mit bestimmten Personen.

Ich schreibe einfach drauf los.

Wo fange ich an...

Alles fing an, als ich ca 12 Jahre alt war (bin 23). Recht plötzlich stellte sich bei mir ein starkes Unwirklichkeitsgefühl ein. Wenn man es nicht kennt, wird man vermutlich absolut nicht verstehen, wovon ich spreche. Das ganze Leben, ich ALLES fühlte sich unecht an. Als wäre ich Zuschauer in meinem Kopf, der alles durch meine Augen zwar sieht aber es ist nicht echt. Wie in Watte gepackt. Als würde man das Leben durch eine dicke Glasscheibe betrachten. Ich hatte Panik, wusste nicht was los ist, hatte Angst verrückt zu werden. War mit meiner Mutter beim Arzt, keiner wusste irgendwas und vermuteten eher Psychische Hintergründe. Einige Jahre später, erfuhr ich durch intensive Recherche im Internet von dem Begriff  "Depersonalisation". Die genannten Symptome passten HAARGENAU zu meinen. Ich war geschockt; DIE SCHEi... HAT EINEN NAMEN?! Es gibt Menschen die das beschreiben können, die das schon zum Teil erforschen und zumindest einige Vermutungen dazu äußern können wie es entsteht was es überhaupt ist etc? Und vor allem; ich bin nicht der Einzige?

Tatsächlich ist es so, dass das kaum erforscht ist. Es kann körperlicher oder auch Psychischer Natur sein und die verschiedensten Ursachen haben. Von Kleinigkeiten bis größeren Problemen. Man geht allerdings davon aus, dass die Depersonalisation lediglich eine Begleiterscheinung einer Krankheit ist, wenn man jetzt mal von Psychischer Ursache ausgeht. Körperlich kann es z.B an der Schilddrüse etc liegen.

Irgendwann nach zig Arztbesuchen ließ ich mich breitschlagen und suchte nach einem Psychologen. Ich dachte "ich kann mir das ja mal anhören, man muss ja nicht alles glauben was der sagt, dann kann es ja nicht schaden". Die Psychologin konnte mir dazu nicht wirklich viel sagen, allerdings merkte sie immer wieder an, dass sie bei mir soziale Ängste sieht. Diese Vermutungen bestritt ich vehement. Ich war der festen Überzeugung, dass all meine Schüchternheit etc. nur der Pubertät zuzuschreiben waren. Denn darüber hatte ich gelesen und entsprechende Symptome sind da ja Typisch. Irgendwann fing ich dann aber mal an mir darüber Gedanken zu machen und stellte fest; Fuck. Ich habe Angst zum Frisör zu gehen, Angst in der Schule im Mittelpunkt zu stehen und und und. Ich litt an der sozialen Phobie und das obwohl ich ein sehr sehr sozialer Mensch war. Es kam schleichend und automatisch isolierte ich mich nach und nach. Der große Freundeskreis wurde immer kleiner. Ich fühlte mich immer schlechter. Ich war auch einfach so hilflos in dem Alter. Ich erinnere mich, dass ich weinend nach draußen Lief, als es ziemlich schlimm war und brüllte "GOTT WAS MACHST DU DA MIT MIR ICH BIN DOCH ERST 12 !!"

Es kamen einfach so viele Dinge durch einen Teufelskreis zusammen. So viele negative Dinge. Dieses unendlich widerliche Schamgefühl, dass mich bis heute teilweise so plagt. Diese Gedanken, Gedankenkreise, immer gleichen Gedanken die Tag für Tag jede Sekunde in meinem Kopf sind. Seit all das anfing, "raucht" mein Kopf. Ich Tagträume den ganzen Tag. Hauptsächlich darüber wie ich in unendlich vielen verschiedenen Situationen eine "Gute Figur" vor anderen mache. Ich brauche mir nichts vor machen, ich sehne mich unendlich nach Anerkennung. Nach dem Gefühl gut zu sein bzw. einfach dass ich in der Lage bin, mich so zu geben, wie ich wirklich bin. Denn niemand sieht mich so wie ich bin. Ich bin nicht so dumm wie ich nach außen hin wirke. Ich bin ich eigentlich nicht so schüchtern wie ich mich leider immer verhalte, eigentlich bin ich sehr selbstbewusst und gehe auf die Menschen zu! Ich habe all die "Antennen" die es braucht, sozial sehr kompetent zu sein. Aber so unendliche viele Dinge hindern mich und ich blamiere mich einfach ständig, mache mich zum Affen und und und. All das durch eine nach und nach angeeignete "Art" von mir, als Schutzfunktion. Ich will dass die Menschen mich so sehen wie ich wirklich bin. Denn ich halte mich für sehr intelligent. Klingt dumm, aber ich gehe manchmal sogar von Hochbegabung aus, aus verschiedensten Gründen, schiebe es aber immer auf einen Test zu machen. Ich kann so vieles in den unterschiedlichsten Bereichen. Ich kenne niemanden der ein so breit gefächertes interessenspektrum hat wie ich. Ich bin sehr diszipliniert wenn es sein muss. Ich HASSE meinen Job. Aber ich habe es durchgezogen und das obwohl mich der Job WEIT weniger "erfüllt" wie all meine Kollegen. Ich ziehe den Sport durch und habe Erfolg. Ich halte mich auch für recht gut aussehend. Oh man ich komme vom Faden ab, ich könnte noch stundenlang weiter schreiben.

 

Heute habe ich im Gegensatz zu früher große Fortschritte gemacht. Sie sind eigentlich sehr groß, allerdings kamen sie nur durch den Alltag. Denn ich musste ja zur Schule. Ich musste ja eine Ausbildung machen. Ich muss ja arbeiten. Dadurch wurde ich ja immer wieder konfrontiert, das half dann auf lange Sicht. Aktiv von mir aus allerdings kam nicht viel. Früher wusste ich nicht was zu tun war. Heute weiß ich es. Konfrontation. Aber ich bewege meinen Arsch nicht. Keine Ahnung warum. Keine Ahnung, ob man wirklich noch von Faulheit sprechen kann, wenn man eigentlich grob weiß wie man aus seiner persönlichen Hölle ausbricht aber den Arsch nicht hoch kriegt.

 

Ich glaube ich muss einfach meine Sozialen Ängste überwinden. Je mehr ich mich darüber informiere und mir hier Themen zur Selbstreflektion durchlese und anwende desto genauer sehe ich die Dinge. Es ist wahrscheinlich eine Art (Paradoxon spiegelverkehrt?!) Dass aufgrund der Tatsache, dass es mich leider viel mehr Interessiert, was andere von mir denken, dass ich Angst habe abgelehnt zu werden, negativ bewertet zu werden etc. als es mir lieb ist, genau das ein riesen Problem für mich war mir das einzugestehen. Wenn der Satz nicht verständlich erscheint liegt es nicht am Leser...

Ich glaube dass die Konfrontation in Bezug auf Frauen exemplarisch alle meine größeren Probleme lösen könnte. Denn was soziale Ängste betrifft sind schöne Frauen die Königsdisziplin. Wobei nicht ganz, es ist mir aber noch nicht möglich, gezielt zu beschreiben welche Situationen noch schlimmer sind. Wissen ist Macht. Das rationale Wissen gerade auch über Dinge wie Schamgefühl etc. helfen mir sehr. Und überhaupt die Grundeinstellung hier im Forum gefällt mir sehr gut. Hat mir schon viel weitergeholfen einfach durch das Gefühl das bleibt nach dem Lesen einiger Themen hier. Diese Rationalität. 

Um den eventuellen Schlüssel zum erfolg genauer zu definieren brauche ich Hilfe. Was wäre, würde ich mir 3-4 Wochen Urlaub nehmen und mich intensiv mit dem Thema Konfrontation bzw im gleichen Zug mit dem Thema "Pickup" beschäftige? Ich glaube das würde mich doch um Welten weiter bringen, wenn ich da mit Disziplin ran gehe. Am liebsten ein Bootcamp. Noch lieber sogar jemand, der richtig Ahnung hat und mich führt. Durch die ganzen Etappen von A bis Z. Gibt es sowas? Wenn es gut ist und mir das bringt was ich mir erhoffe oder mich dem zumindest deutlich näher bringt; koste es was es wolle!

 

Das ist das Ergebnis vom "einfach drauf los schreiben". Ich könnte unendlich lange so weiter schreiben, habe allerdings versucht mich kurz zu fassen. Somit ist der gesamte Text wahrscheinlich nie so zu verstehen, wie ich es eigentlich zum Ausdruck bringen will. Aber vielleicht kann jemand etwas damit anfangen.

Vielen Dank!

  • OH NEIN 1

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Nimm dir Urlaub und Probier es aus, allerdings wirst du dann merken dass Frauen nie die Lösung des Problems sind, und du deine Probleme auch nicht durch Frauen lösen wirst. Frauen sind Belohnungen für gemeisterte Existenzen und selbst wenn du auf kurz oder lang Erfolge haben wirst, wirst du dein Problem nicht löst.

Dein Problem besteht darin, dass du zu weit von deinem Idealbild entfernt bist weil du zuviel von Dingen quatschst, die mit Arsch hochkriegen zusammenhängen. Je weiter du von deinem Idealbild entfernt bist, desto stärker werden die psychischen Probleme mit dem Selbstbild und dann entsteht auch sowas wie Depersonalisation. 

Deine Aufgabe ist es ein idealbild von dir zu entwerfen, so wie du gerne sein willst und jede Handlung die dich zu dieser Person macht, wird dein Problem Stück für Stück lösen. Das ist ein langer Prozess und 3 Wochen Bootcamp ist zu wenig. Wenn du allerdings Urlaub brauchst, nimm ihn dir. Du musst dir aber bewusst machen, dass du alleine verantwortlich bist für dein Leben und dein Problem und es wird keiner kommen irgendwann der dich rettet und Frauen sind gewiss keine Königsdisziplin der Konfrontation

  • TOP 1

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Mich würde interessieren, was das ganze ausgelöst hat. Das kommt ja nicht einfach so und geboren wurdest du so auch nicht. Wie du selbst gemerkt hast, hast du irgendein Minderwertigkeitskomplex, daran solltest du als erstes arbeiten, dich so anzunehmen wie du bist, dann können das andere auch. Die Aufzählung was du alles gut kannst wirkt leicht narzisstisch 😉 aber ich bin kein Arzt und mit Diagnosen in dem Bereich, sind immer schwierig, für den der sie stellt und für den der sie ertragen muss (kann ja auch sein das sie nicht stimmt). Generell würde ich dir empfehlen Eigenschaften die du gut kannst in Gesellschaft anderer nicht dauernd zu erwähnen, sowas macht unsympathisch. Arbeite daran dich selbst zu lieben, das ist deine wichtigste Baustelle. Frauen sind nur nebenbaustellen und nicht geeignet dich zu therapieren, damit kompensierst du höchstens. Viel Erfolg, wird schon werden, du bist jung, andere erkennen ihr ganzes Leben nicht das sie Probleme haben 😅

bearbeitet von Affe777
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Was ich da nicht rauslese... Warst du dann länger in Therapie?

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Gast

Du leidest an Depersonalisation/Derealisation, habe ich auch seit fast 4 Jahren. Konfrontieren bringt nichts, du solltest es akzeptieren und schauen, ob in deinem Leben alles in Ordnung ist. Situation, Lebensumstände usw. Zudem kam es bei dir ziemlich früh. Manche schreiben, dass es von der Schilddrüse auch ausgelöst werden kann. Solltest du in deinem Falle mal nachgehen, weil es bei dir eben so früh kam. Oder hattest du eine belastende Kindheit/ belastende Ereignisse zu der Zeit erlebt?

 

Beschäftige dich nicht mit den Unwirklichkeitsgefühlen, das bringt nichts. Sie sind nur als Schutz da. Beschäftige dich mit deinen richtigen Problemen und Ängsten. DP (Depersonalisation) ist nur ein Symptom. 

bearbeitet von Gast

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vor 1 Stunde, Unwichtig1 schrieb:

Beschäftige dich nicht mit den Unwirklichkeitsgefühlen, das bringt nichts. Sie sind nur als Schutz da. Beschäftige dich mit deinen richtigen Problemen und Ängsten. DP (Depersonalisation) ist nur ein Symptom. 

Nichts für ungut, aber genau das was du schreibst habe ich selbst auch schon erwähnt 🙂 Schilddrüse, Symptom einer Krankheit etc. Es geht mir hier nur um die Ängste. 

Die Depersonalisation habe ich nur erwähnt, damit ich meine "Geschichte" verständlich erklären konnte. Deshalb bin ich ja zum Arzt gegangen, was mir im Endeffekt die Erkenntnis der Sozialen Ängste brauche usw. 

Ich möchte nicht die Depersonalisation konfrontieren, sondern meine sozialen Ängste. Wundert mich aber, dass ich auf Anhieb direkt zwei hier finde, die den Begriff kennen, bzw selbst drunter gelitten haben. Was ist es bei dir?

vor 12 Stunden, SouuL schrieb:

Nimm dir Urlaub und Probier es aus, allerdings wirst du dann merken dass Frauen nie die Lösung des Problems sind, und du deine Probleme auch nicht durch Frauen lösen wirst. Frauen sind Belohnungen für gemeisterte Existenzen und selbst wenn du auf kurz oder lang Erfolge haben wirst, wirst du dein Problem nicht löst.

Es geht mir nicht direkt um die Frauen. Es geht mir um die Konfrontation. Das ist mitunter der einzige Weg raus aus der Angst. Kann man natürlich auch allgemein tun und sich dabei nicht auf Frauen "spezialisieren". Allerdings interessiert mich das Thema ja und ich hätte hier viel Lesestoff zum Thema, der mich während des Bootcamps sicher interessieren wird. Ich würde im Endeffekt so nur zwei Sachen miteinander verbinden.

vor 12 Stunden, SouuL schrieb:

Deine Aufgabe ist es ein idealbild von dir zu entwerfen, so wie du gerne sein willst und jede Handlung die dich zu dieser Person macht, wird dein Problem Stück für Stück lösen.

Interessant, dass du das sagst. Ich habe viel gelesen über die Depersonalisation, allerdings nie etwas in die Richtung. Zum etwa gleichen Entschluss bin ich was das angeht allerdings auch gekommen. Nur bin ich unfähig dieses Ideal zu definieren. Habe es oft mit viel Mühe versucht. Das ist recht komplex, aber ich denke das hängt alles miteinander zusammen. Das weiß ich in erster Linie durch wenige Momente in denen ich kurzzeitig große Fortschritte machte. In denen ich mich fast "wie früher" fühlte für einen kurzen Moment. 

Die Depersonalisation ist eine Begleiterscheinung. In meinem Fall nicht auszuschließen von den Sozialen Ängsten. Diese muss ich sowieso in den Griff kriegen und dann sehe ich ja, ob die DP dann nachlässt. Das ist mein Ziel.

vor 6 Stunden, Helmut schrieb:

Was ich da nicht rauslese... Warst du dann länger in Therapie?

Nein, habe sie damals nach kurzer Zeit abgebrochen weil ich noch keine 18 war und es alles recht umständlich war für mich, zum Therapeuten zu kommen. Ich wohne auf dem Land.

Zurzeit bin ich in einer, die aber noch gar nicht richtig begonnen hat. Und ich überlege diese auch abzubrechen, um mir einen anderen Psychologen zu suchen. Ich habe das Gefühl, das führt zu nichts, so wie es gerade läuft.

bearbeitet von TraderJoes

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Am 5.8.2018 um 11:48 , SouuL schrieb:

Dein Problem besteht darin, dass du zu weit von deinem Idealbild entfernt bist weil du zuviel von Dingen quatschst, die mit Arsch hochkriegen zusammenhängen

Du meinst, weil ich nur davon quatsche und es nicht tue?

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Gast Legacy

Hmm...du hast dein internes Problem herausgefunden. Finde ich sehr gut. Versuche es mal zu lösen. 

Was genau würdest du dir denn von den Ladies wünschen? Liebe? Zuneigung? Freundin? Affären? Ganz sicher etwas emotionaler Herkunft, nur musst du herausfinden, was genau es ist?

Bin selber nicht unbedingt ein Fan von "Lass das Thema Frauen sein und konzentriere dich auf XY", deshalb musst du dir bewusst werden, weshalb das Thema Frauen für dich eine (grosse) Bedeutung.hat.

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Ich denke das Thema Frauen hat für mich keine größere Bedeutung als für andere.

Jegliche Form von Angst löst man durch Konfrontation. Und für einen Sozialphobiker ist es eine unglaubliche Konfrontation Frauen anzusprechen, sozialer zu werden etc.

Das Thema Verführung interessiert mich halt so wie alle anderen hier. Und ich denke so könnte man das gut verbinden.

In letzter Zeit habe ich sehr gute Fortschritte gemacht, was meine Phobie angeht. Ich merkte wie sich soo viele Dinge besserten an mir, dadurch dass ich Angst abbaue. Keine Ahnung was GENAU ich eigentlich mache, ich glaube es ist einfach das "bewusste", dass ich darauf achte und kleine Situationen meistere die mir Angst machen. Jetzt seit ein paar Tagen wegen meinem Job allerdings wieder ein ziemliches Tief.

Deshalb lese ich nun hier einiges. Keine Ahnung was genau passiert wenn ich hier lese...Danach fühle ich mich besser und habe wieder ein Ziel vor Augen was mein Verhalten angeht. Ich lese vieles und es entsteht im Kopf ein gewisses "Verständnis" wie man sich als Mann verhalten sollte und das frischt wieder auf, aus dem Tief raus zu kommen und daran erinnert zu werden wo man aufgehört hatte. Schwer zu erklären.

Aber durch das Forum mache ich gute Fortschritte, solche die ich nie hatte seit Jahren. Allerdings weniger hinsichtlich Frauen, weil ich es zurzeit durch meine LTR gar nicht versuche. Aber grundsätzlich was die Social Skills etc und den unendlichen "Brain Fuck" wie man es hier nennt angeht, der mich seit einem Jahrzent verfolgt. Ich hatte es gar nicht wirklich bemerkt zu Anfang, aber dann fiel es mir auf; er war so gut wie weg. Weil es in die richtige Richtung ging...Mein Leben..Jetzt ist er wieder da erstmal..

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vor 13 Stunden, TraderJoes schrieb:

Ich denke das Thema Frauen hat für mich keine größere Bedeutung als für andere.

Jegliche Form von Angst löst man durch Konfrontation. Und für einen Sozialphobiker ist es eine unglaubliche Konfrontation Frauen anzusprechen, sozialer zu werden etc.

Das Thema Verführung interessiert mich halt so wie alle anderen hier. Und ich denke so könnte man das gut verbinden.

In letzter Zeit habe ich sehr gute Fortschritte gemacht, was meine Phobie angeht. Ich merkte wie sich soo viele Dinge besserten an mir, dadurch dass ich Angst abbaue. Keine Ahnung was GENAU ich eigentlich mache, ich glaube es ist einfach das "bewusste", dass ich darauf achte und kleine Situationen meistere die mir Angst machen. Jetzt seit ein paar Tagen wegen meinem Job allerdings wieder ein ziemliches Tief.

Deshalb lese ich nun hier einiges. Keine Ahnung was genau passiert wenn ich hier lese...Danach fühle ich mich besser und habe wieder ein Ziel vor Augen was mein Verhalten angeht. Ich lese vieles und es entsteht im Kopf ein gewisses "Verständnis" wie man sich als Mann verhalten sollte und das frischt wieder auf, aus dem Tief raus zu kommen und daran erinnert zu werden wo man aufgehört hatte. Schwer zu erklären.

Aber durch das Forum mache ich gute Fortschritte, solche die ich nie hatte seit Jahren. Allerdings weniger hinsichtlich Frauen, weil ich es zurzeit durch meine LTR gar nicht versuche. Aber grundsätzlich was die Social Skills etc und den unendlichen "Brain Fuck" wie man es hier nennt angeht, der mich seit einem Jahrzent verfolgt. Ich hatte es gar nicht wirklich bemerkt zu Anfang, aber dann fiel es mir auf; er war so gut wie weg. Weil es in die richtige Richtung ging...Mein Leben..Jetzt ist er wieder da erstmal..

Ich kann das nachvollziehen. Das Lesen im Forum motiviert und man nimmt sich die Leute als Vorbild. Ist dir was aufgefallen?

Vorbild!

Durch das Lesen im Forum formt sich das Idealbild das du werden willst. Durch das "so will ich auch sein"; "so will ich meine Probleme auch überwunden haben" siehst du dich wie du sein willst.

Ich hab gerade selbst ein paar Wochen nicht viel an mir gearbeitet. Bin vom Weg ab. Aber, dass ich bemerke, wie ich wieder abrutsche und bemerke wie sich das äußert, ist schon ein Zeichen dafür wie sehr ich auf mich achte und mich reflektiere. Du bist neugierig und willst wissen wie das alles funktioniert. Wie immer heißt es: Dann ließ dich ein! Aber wende auch an. Sonst ist nach ein paar Wochen Pause wieder alles weg.

Aber: Wenn du die Damen als Königsdistziplin ansiehst, fange lieber mit was leichterem an. Lieber heute zwei Opas auf der Straße freundlich grüßen, als sich vorzunehmen nächste Woche mal irgendwann zehn Frauen anzusprechen was man dann sowieso nicht macht. 

Den Begriff Depersonalisation habe ich eben zum ersten Mal gelesen. Ich weiß nicht in wie weit dieses Symptom auch bei mir in leichter Form auftrat. Ich denke das lässt sich schnell irgendwo hineininterpretieren. Ich lasse das lieber. 

Wenn es aber mit Depressionen zu tun haben kann, kann es schon sein. Hatte uns habe schon Problem mich und meine Person zu erkennen, aus mir raus zu gehen, etc. Meine Selbstwahrnehmung hat sich jedoch letztes Jahr entscheidend verbessert. Evtl hilft dir, was mir geholfen hat. Näheres per PN.

 

 

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Gast El Rapero

Na, SO unerforscht ist die Depersonialisation auch nicht. Man weiß, dass die Hauptursachen 1. Fehlfunktion der Schilddrüse und 2. Drogenkonsum sind.

Rund die Hälfte der Fälle ( nicht ganz die Hälfte ) ist auf Drogenkonsum, bzw. in den meisten Fällen wohl eher Drogenmissbrauch zurückzuführen.

Außer Tabak und ZUcker kannst du praktisch durch jede Droge eine Psychose entwickeln aus der die Depersonalisierung hervorgeht.

Könnte Es da einen Zusammenhang geben?

Am sonsten such dir einen vernünftigen Psychologen!!!!! DRINGEND!!!! Das ist keine Erkrankung, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Ich meine leidest du denn permanent darunter? Falls ja, such dir einen guten Psychologen und besuche Ihn regelmäßig. Gibt durchaus Fälle, in Denen die Betroffenen "immer mehr durchdrehen", um Es mal ganz platt auszudrücken. EIn ehemaliger Schulkamerad hat am Ende Suizid als Lösung gewählt, da würde ich dir eher den Psychotherapeuten empfehlen.

 

PS: Du bist nicht selbstbewusst. Du hast wie jeder das Potential dazu und das ist, was du da spürst. ABer wärest du selbstbewusst, wäre dir die Meinung Anderer jetzt schon egal und du würdest dir nicht permanent vorstellen, wie du als "der gute Typ" dastehst.

 

 

Mein Tipp: Kümmer dich um NIchts, außer Therapie und deine alltäglichen Pflichten. Frauen würde ich an deiner Stelle erstmal komplett sein lassen, du hast wirklich andere Probleme. Und lösen werden Frauen NICHTS für Dich, rein GAR NICHTS

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Das Problem, dass Du denkst, nicht Du selbst zu sein, ist zu großen Teilen spirituell bedingt. Kurz gesagt, hängt es mit Deinem Ego, den damit verbundenen Persönlichkeitsfehlern und den Dingen, die an Deinem Ego und den Fehlern kleben, zusammen. Ich würde Dir empfehlen, weltliche und spirituelle Mittel zu kombinieren. Eine gute Therapeutin (die am Besten auch spirituell versiert ist) aufzusuchen, mit der Du reden kannst und die eventuell auch schon einen entwickelten 6. Sinn hat und spirituelle Techniken einsetzt, ist schonmal ein erster Schritt (ich kenne eine in Braunschweig, falls Du in der Nähe wohnst). Auch kontinuierliche Weiterentwicklung durch die Überwindung Deines Egos durch Konfrontation mit Deinen Ängsten und die Beseitigung Deiner Persönlichkeitsfehler ist ein guter Weg. Dazu kannst Du dann auf spiritueller Ebene etwas tun. Hast Du schonmal etwas von Chanten und Mantra/Chant Meditation gehört? Dabei konzentrierst Du Dich auf einen Chant und wiederholst diesen in Gedanken (z.B. den Krishna Chant und den Datta Chant). Sei Dir aber im Klaren darüber, dass es ein harter Weg werden könnte. Auch mit Psychosen (die eigentlich auch in den meisten Fällen spirituell zu begründen sind). Aber sei Dir auch darüber bewusst, dass Gott Dich immer wieder auffängt, egal wie hart es wird. Gott gibt keinem Seiner Geschöpfe eine Aufgabe, die es nicht bewältigen kann ;-)

bearbeitet von Lancelot

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