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  1. Ich habe einen wingman der Pickup seit einigen Jahren kennt. Er ist an und für sich ein gutaussehender Typ. Groß, einigermaßen anständige Statur, kriegt auch IOIs. Das Problem ist nur, dass er sich sehr schwer dazu überreden lässt, zu approachen. Er sagt mir, dass er es wirklich will, aber er schafft es nicht. Er hat unfassbar große Angst vor einer Abfuhr obwohl er schon recht viele Approaches gemacht hat, es wird einfach nicht besser. Wenn ich ihm versuchen will zu helfen fruchtet das ganze nicht. Hintergrund: Er wurde in der Schulzeit oft gemobbt und seine Eltern waren auch nicht tolle Rollenvorbilder. Er ist trotzdem ein toller Typ, hat eine Menge zu bieten, eine tolle Karriere, an und für sich selbstbewusst, humorvoll, intelligent, athletisch. Leider hilft das wohl alles nicht, denn, sobald ich ihm eine Frau zeige oder er eine sieht, die ihm gefällt, und ich sage "approach sie einfach" scheint er einzufrieren. Ich vermute ne soziale Phobie oder PTSD von dem ganzen Mobbing etc. Ich kann nicht verstehen, wie man Jahre lang PU macht und trotzdem wie an Tag Eins Approach Anxiety hat. Bei ihm ist das echt krass. Was würdet ihr ihm raten? Wie kann ich ihm helfen?
  2. Verstehe nicht wieso der andere thread geschlossen werden musste, weil ich eine Diskussion starten wollte ob man mit psychischen Störungen, wie Soziale Phobie, gut Frauuen klar machen kann bzw. insbesondere Tips anderen dazu geben sollte. @Nahilaa
  3. Ich habe schon lange überlegt, dieses Thema zu erstellen. Mal meine Gedanken im groben zu teilen, die mich über Jahre hin beschäftigen. Mich mal wirklich "auszukotzen" wenn man so will, was ich "im echten Leben" so nur teilweise tue; bestimmte Themen mit bestimmten Personen. Ich schreibe einfach drauf los. Wo fange ich an... Alles fing an, als ich ca 12 Jahre alt war (bin 23). Recht plötzlich stellte sich bei mir ein starkes Unwirklichkeitsgefühl ein. Wenn man es nicht kennt, wird man vermutlich absolut nicht verstehen, wovon ich spreche. Das ganze Leben, ich ALLES fühlte sich unecht an. Als wäre ich Zuschauer in meinem Kopf, der alles durch meine Augen zwar sieht aber es ist nicht echt. Wie in Watte gepackt. Als würde man das Leben durch eine dicke Glasscheibe betrachten. Ich hatte Panik, wusste nicht was los ist, hatte Angst verrückt zu werden. War mit meiner Mutter beim Arzt, keiner wusste irgendwas und vermuteten eher Psychische Hintergründe. Einige Jahre später, erfuhr ich durch intensive Recherche im Internet von dem Begriff "Depersonalisation". Die genannten Symptome passten HAARGENAU zu meinen. Ich war geschockt; DIE SCHEi... HAT EINEN NAMEN?! Es gibt Menschen die das beschreiben können, die das schon zum Teil erforschen und zumindest einige Vermutungen dazu äußern können wie es entsteht was es überhaupt ist etc? Und vor allem; ich bin nicht der Einzige? Tatsächlich ist es so, dass das kaum erforscht ist. Es kann körperlicher oder auch Psychischer Natur sein und die verschiedensten Ursachen haben. Von Kleinigkeiten bis größeren Problemen. Man geht allerdings davon aus, dass die Depersonalisation lediglich eine Begleiterscheinung einer Krankheit ist, wenn man jetzt mal von Psychischer Ursache ausgeht. Körperlich kann es z.B an der Schilddrüse etc liegen. Irgendwann nach zig Arztbesuchen ließ ich mich breitschlagen und suchte nach einem Psychologen. Ich dachte "ich kann mir das ja mal anhören, man muss ja nicht alles glauben was der sagt, dann kann es ja nicht schaden". Die Psychologin konnte mir dazu nicht wirklich viel sagen, allerdings merkte sie immer wieder an, dass sie bei mir soziale Ängste sieht. Diese Vermutungen bestritt ich vehement. Ich war der festen Überzeugung, dass all meine Schüchternheit etc. nur der Pubertät zuzuschreiben waren. Denn darüber hatte ich gelesen und entsprechende Symptome sind da ja Typisch. Irgendwann fing ich dann aber mal an mir darüber Gedanken zu machen und stellte fest; Fuck. Ich habe Angst zum Frisör zu gehen, Angst in der Schule im Mittelpunkt zu stehen und und und. Ich litt an der sozialen Phobie und das obwohl ich ein sehr sehr sozialer Mensch war. Es kam schleichend und automatisch isolierte ich mich nach und nach. Der große Freundeskreis wurde immer kleiner. Ich fühlte mich immer schlechter. Ich war auch einfach so hilflos in dem Alter. Ich erinnere mich, dass ich weinend nach draußen Lief, als es ziemlich schlimm war und brüllte "GOTT WAS MACHST DU DA MIT MIR ICH BIN DOCH ERST 12 !!" Es kamen einfach so viele Dinge durch einen Teufelskreis zusammen. So viele negative Dinge. Dieses unendlich widerliche Schamgefühl, dass mich bis heute teilweise so plagt. Diese Gedanken, Gedankenkreise, immer gleichen Gedanken die Tag für Tag jede Sekunde in meinem Kopf sind. Seit all das anfing, "raucht" mein Kopf. Ich Tagträume den ganzen Tag. Hauptsächlich darüber wie ich in unendlich vielen verschiedenen Situationen eine "Gute Figur" vor anderen mache. Ich brauche mir nichts vor machen, ich sehne mich unendlich nach Anerkennung. Nach dem Gefühl gut zu sein bzw. einfach dass ich in der Lage bin, mich so zu geben, wie ich wirklich bin. Denn niemand sieht mich so wie ich bin. Ich bin nicht so dumm wie ich nach außen hin wirke. Ich bin ich eigentlich nicht so schüchtern wie ich mich leider immer verhalte, eigentlich bin ich sehr selbstbewusst und gehe auf die Menschen zu! Ich habe all die "Antennen" die es braucht, sozial sehr kompetent zu sein. Aber so unendliche viele Dinge hindern mich und ich blamiere mich einfach ständig, mache mich zum Affen und und und. All das durch eine nach und nach angeeignete "Art" von mir, als Schutzfunktion. Ich will dass die Menschen mich so sehen wie ich wirklich bin. Denn ich halte mich für sehr intelligent. Klingt dumm, aber ich gehe manchmal sogar von Hochbegabung aus, aus verschiedensten Gründen, schiebe es aber immer auf einen Test zu machen. Ich kann so vieles in den unterschiedlichsten Bereichen. Ich kenne niemanden der ein so breit gefächertes interessenspektrum hat wie ich. Ich bin sehr diszipliniert wenn es sein muss. Ich HASSE meinen Job. Aber ich habe es durchgezogen und das obwohl mich der Job WEIT weniger "erfüllt" wie all meine Kollegen. Ich ziehe den Sport durch und habe Erfolg. Ich halte mich auch für recht gut aussehend. Oh man ich komme vom Faden ab, ich könnte noch stundenlang weiter schreiben. Heute habe ich im Gegensatz zu früher große Fortschritte gemacht. Sie sind eigentlich sehr groß, allerdings kamen sie nur durch den Alltag. Denn ich musste ja zur Schule. Ich musste ja eine Ausbildung machen. Ich muss ja arbeiten. Dadurch wurde ich ja immer wieder konfrontiert, das half dann auf lange Sicht. Aktiv von mir aus allerdings kam nicht viel. Früher wusste ich nicht was zu tun war. Heute weiß ich es. Konfrontation. Aber ich bewege meinen Arsch nicht. Keine Ahnung warum. Keine Ahnung, ob man wirklich noch von Faulheit sprechen kann, wenn man eigentlich grob weiß wie man aus seiner persönlichen Hölle ausbricht aber den Arsch nicht hoch kriegt. Ich glaube ich muss einfach meine Sozialen Ängste überwinden. Je mehr ich mich darüber informiere und mir hier Themen zur Selbstreflektion durchlese und anwende desto genauer sehe ich die Dinge. Es ist wahrscheinlich eine Art (Paradoxon spiegelverkehrt?!) Dass aufgrund der Tatsache, dass es mich leider viel mehr Interessiert, was andere von mir denken, dass ich Angst habe abgelehnt zu werden, negativ bewertet zu werden etc. als es mir lieb ist, genau das ein riesen Problem für mich war mir das einzugestehen. Wenn der Satz nicht verständlich erscheint liegt es nicht am Leser... Ich glaube dass die Konfrontation in Bezug auf Frauen exemplarisch alle meine größeren Probleme lösen könnte. Denn was soziale Ängste betrifft sind schöne Frauen die Königsdisziplin. Wobei nicht ganz, es ist mir aber noch nicht möglich, gezielt zu beschreiben welche Situationen noch schlimmer sind. Wissen ist Macht. Das rationale Wissen gerade auch über Dinge wie Schamgefühl etc. helfen mir sehr. Und überhaupt die Grundeinstellung hier im Forum gefällt mir sehr gut. Hat mir schon viel weitergeholfen einfach durch das Gefühl das bleibt nach dem Lesen einiger Themen hier. Diese Rationalität. Um den eventuellen Schlüssel zum erfolg genauer zu definieren brauche ich Hilfe. Was wäre, würde ich mir 3-4 Wochen Urlaub nehmen und mich intensiv mit dem Thema Konfrontation bzw im gleichen Zug mit dem Thema "Pickup" beschäftige? Ich glaube das würde mich doch um Welten weiter bringen, wenn ich da mit Disziplin ran gehe. Am liebsten ein Bootcamp. Noch lieber sogar jemand, der richtig Ahnung hat und mich führt. Durch die ganzen Etappen von A bis Z. Gibt es sowas? Wenn es gut ist und mir das bringt was ich mir erhoffe oder mich dem zumindest deutlich näher bringt; koste es was es wolle! Das ist das Ergebnis vom "einfach drauf los schreiben". Ich könnte unendlich lange so weiter schreiben, habe allerdings versucht mich kurz zu fassen. Somit ist der gesamte Text wahrscheinlich nie so zu verstehen, wie ich es eigentlich zum Ausdruck bringen will. Aber vielleicht kann jemand etwas damit anfangen. Vielen Dank!
  4. Hi, ich war Samstag mit einem Kumpel auf einer Hausparty, zu der mich ein Mädchen über eine App eingeladen hat. Habe es wie immer verkackt, zu wenig geredet und war einfach unsicher. Denke sie war nicht sehr begeistert von mir. Ich habe schon so viele tolle Gelegenheiten und Menschen verpasst aufgrund meiner sozialen Inkompetenz und weil ich kein Vertrauen in mich selbst habe. Hatte auch noch nie ein „klassisches“ Date zu zweit, bisher waren immer Freunde von mir dabei. Momentan wär eigentlich die perfekte Möglichkeit das zu ändern, weil ich gerade für ein paar Wochen in Berlin bin und die „Anonymität“ nutzen könnte, aber ich bekomm es einfach nicht hin mich alleine mit Frauen zu treffen, finde immer irgendwelche Ausreden. Aber okay, das ist wohl das geringste Problem. Mit 11 hatte ich das erste mal Suizidgedanken und seither habe ich immer mehr mit meinem Leben abgeschlossen. Bin jetzt 22 und seit nem halben Jahr oder so in therapeutischer Behandlung. Es wurden eine Soziale Phobie, eine redizivierende mittelgradige depressive Episode und Dysthymie diagnostiziert. Dysthymie ist eine abgeschwächte Form der Depression, die aber chronisch verläuft. Das trifft es eigentlich ganz gut: It's horrible. Being despondent over nothing is at its onset understandable. Everybody has shit days. But dysthymia robs you of what it feels like to be happy. Your new set-point is about five notches lower than it was before. Instead of having a mood that ranges from 'ecstatic' to 'suicidal', you have one that only can get as far as 'content' to 'suicidal'. Wouldn't recommend it. Ich hab weder richtige Träume, Ziele, Interessen, irgendwas was ich erreichen will, noch echte Lebensfreude oder Selbstbewusstsein. Habe mir zwar jetzt einige Ziele gesetzt, was aber im Endeffekt alles eher halbherzig ist. Ich lebe für meine Familie weiter und ich muss irgendwie dahin kommen, dass ich für mich selbst lebe, es muss sich etwas ändern. Das Problem ist, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich meine Situation jemals ändern kann, wie auch, wenn ich es eigentlich gar nicht anders kenne und nie wirklich glücklich/gesund war? Wie kann man echten Lebenswillen und Lebensfreude entwickeln? Ich weiß, ihr seid keine Psychologen, trotzdem danke falls es sich jemand durchgelesen hat und vielleicht hat ja irgendwer Erfahrungen mit Dysthymie oder sie sogar besiegt..
  5. Hey Leute, habe sehr lange Zeit nicht mehr in dieses Forum geschaut aber ich glaube, es wird mal wieder Zeit. Ich versuche mal meine Situation so gut es geht und knapp zu beschreiben. Weiß langsam nicht mehr was ich machen soll und hatte gehofft, hier Leute zu treffen, die ähnliche Probleme haben/hatten und mir weiterhelfen können. Kurz zu mir, hatte nie das größte Selbstbewusstsein wg. Mobbings in der Schule bis 16, war aber in der Oberstufe wegen meiner selbstironischen Art recht beliebt und deutlich selbstbewusster. Danach ins FSJ gegangen, was zuerst schlecht lief, ich das Ruder aber herumreißen konnte und gewachsen daraus hervorgegangen bin (Probleme mit Kollegen wegen Schüchternheit/Verpeiltheit). Habe da über Seminare viele Leute kennengelernt, wovor ich erst tierisch Schiss hatte, aus denen sich aber einige gute Freunde entwickelt haben. Das war auch die Zeit, in der ich mit PickUp anfing (vorher keine Beziehung). Habe dann beschlossen, alleine ins Ausland zu gehen für 9 Monate. Quasi volle Konfrontationstherapie und wollte als besserer Mensch zurück. Das war Ende 2013. Die ersten Monate liefen schwierig, aber auch dort fand ich viele Leute, mit denen ich Spaß hatte und gut auskam. Aber irgendwann und aus irgendeinem Grund kam dann ein Riesenknick. Ich hatte keine Lust mehr auf Leute, wollte nicht mehr mit irgendwem reden, aber auch nicht alleine sein. Das war 2 Monate, nachdem ich ankam. Ich zwang mich trotzdem immer wieder raus, immer wieder neue Leute anreden. Hab in der Zeit auch 2x gearbeitet, was beides schlecht lief und ich kam mit den Kollegen nicht klar. Bin dann am Ende mit starker Schüchternheit und inneren Blockaden nach Hause gekommen und war erstmal 9 Monate wegen Bewerbungen im Elternhaus alleine. Mein "Versagen" fraß mich innerlich auf und ich entwickelte eine dicke Soziale Phobie (war vorher schon beim Therapeuten, aber nie so etwas schlimmes.) Studiere jetzt seit 2 Jahren in einer Stadt, auch alleine hergezogen. Erst alleine gewohnt, nun in einer WG, alles in der Hoffnung das es mit mir besser wird. Die Unterschiede sind kaum bemerkbar. Unter Leuten habe ich eine dicke Barriere im Kopf, kenne zwar einige hier aber niemanden den ich als richtigen Freund bezeichnen würde. Mein großes Problem ist, dass ich nun seit Jahren nicht mehr diesen "Eisbrechermoment" habe - klingt blöd, aber ihr kennt ja bestimmt den Moment, wenn man mit jemandem redet und auf einmal locker wird, sich gut versteht, scherzen kann und sich aneinander gewöhnt. Das habe ich einfach nicht mehr. Ich kann Gespräche aufbauen wegen Büchern, kann sie führen und alles. Aber da ist immer diese Distanz, die ich einfach nicht überwinden kann. Habs mir so auch mit einer bildhübschen Kommilitonin verhauen. Bin unter Leuten ständig sau nervös, werde angesprochen warum ich nichts sage, habe das Gefühl ich strahle diese Unsicherheit förmlich aus und werde oft verarscht. So peinlich wie mir das auch ist. Ich hatte gehofft, dass das Problem sich mit der Zeit und genüg sozialen Kontakten löst, aber es wird einfach nicht besser. Früher war ich weniger redegewandt, aber hatte mehr Spaß unter Leuten und war nach anfänglichen Schwierigkeiten nicht mehr blockiert. Inzwischen frühstücke ich alle Unterhaltungen irgendwie ab, mein Kopf ist die ganze Zeit leer. Meine Therapeuten sagen Konfrontationstherapie ist das richtige, aber das versuche ich ja seit mehr als 3 Jahren und es wird einfach nicht besser. Der Grund, weshalb ich hier reinschreibe und nicht in irgendwelche anderen Depressions-Foren, ist dass ich halt mir viele Techniken etc. angeeignet habe (Bücher, Forenbeiträge), aber irgendwie meine "menschlichkeit" (Klingt saublöd ja, wüsste nur nicht wie ich es anders nennen sollte) verloren habe. Und ich hatte gehofft, dass es mehreren Leuten hier so geht - und mir vielleicht jemand einen Rat geben kann, wie man aus diesem Teufelskreis ausbricht. Will halt weniger irgendwelche NLP Techniken oder Gesprächstipps lernen, sondern etwas kitschig gesagt einfach wieder zu mir finden. War jetzt doch n Roman. Bin dankbar für jede Antwort. Gruß Mhelders
  6. Hallo zusammen, Ich bin Anfang 30 und beziehungsunerfahren, was mich bisher eigentlich nicht gestört hat, bin eher introvertiert und hab immer mein eigenes Ding durchgezogen, eine Partnerin hat mir nie gefehlt. Mein Freundeskreis ist klein aber fein, auch hier ist von meiner Seite alles im grünen Bereich. Ich beklage mich nie, gebe niemandem die Schuld. Denn ich weiß, ob Beziehungslosigkeit, Arbeitslosigkeit, soziale Ängste…ich habe es in der Hand. Daher mache ich seit einigen Monaten eine Therapie und versuche wirklich an mir zu arbeiten. Ich war nach dem Studium lange arbeitslos, habe mich aber aus der Scheiße gezogen und Mitte letzten Jahres doch noch einen guten Job gefunden. Und hier beginnt das Elend. Ich habe mich leider in meine Arbeitskollegin verliebt. Sie ist zum Glück nur zwei Tage in der Woche im Büro (sie sitzt nicht in meinem). IOI’s waren recht schnell zu erkennen und sind es noch immer. Sie schaut mir tief in die Augen, sucht meine Nähe, besucht mich aus nichtigen Anlässen in meinem Büro, bringt mir hin und wieder mal was mit (z.b ne Flasche Wein) Sie ist allerdings in einer 11 jährigen Beziehung. Wenn Sie Ihren Freund mal erwähnt, dann äußerst abschätzig. Aber wie das für einen total Anfänger für mich so ist, bin ich wohl im Orbit gefangen, da wir regelmäßig per Whatsapp schreiben. In 80% der Fälle schreibt sie zuerst (Fast jeden Tag), meist mit völlig belanglosen Gründen, um ein Gespräch zu beginnen. Antworten bekomme ich immer und meistens sofort. Mal sind die Chats locker und flirty, mal eben ernster, ich versuche belanglosen smalltalk zu vermeiden. Ich versuche nicht zu langweilig zu werden und breche Chats häufig auch ab (muss noch arbeiten, muss jetzt los etc…). Sie lässt mich viel an ihrem Leben teilhaben, etwas gebe ich auch preis. Na ja, Comfort ist wohl reichlich vorhanden. Inzwischen schickt Sie auch mal ein Bild von sich, aber ich mache ihr keine Komplimente, versuche also insgesamt nicht needy rüberzukommen. Musste ihr bisher auch keinen Gefallen tun. Aber ich bin es, ich verliebt, mache mir Hoffnung und werde nicht schlau aus ihr. Ich bin in eine echte Lebenskrise geraten. Will Sie nur Bestätigung, bin ich Zeitvertreib? Dafür hätte sie genug andere Leute. Habe mich hier eingelesen, aber dadurch geht die Hinfickerei ins Extreme und ich weiß inzwischen nicht mehr, wo oben und unten ist. Ich würde das ganze gerne klar sehen, es abschütteln wie lästigen Staub. Ich habs versucht, aber es gelingt mir nicht. Wie sehen die Profis das? Ist da überhaupt Interesse? Werde ich aufs übelste verarscht? Manchmal denke ich, sie ist auf der Suche nach Ersatz für ihren Macker, aber ganz ehrlich, ich habe keinen Schimmer. Danke fürs lesen
  7. Hey zusammen, ich bin mir nicht sicher ob ich im richtigen Bereich dafür bin - aber ich habe einfach ein paar Fragen als Beginner bzw. Fragen wie ich überhaupt erst zum Beginner werden kann da ich noch ganz andere Baustellen habe. Zunächst noch eins: Mir fällt bei den Pickup Berichten immer auf, dass die meisten Berichte von Typen kommen die immense Social Skills haben, total offen sind, irgendwas cooles machen (DJ oder so) - aber das ist doch fernab der Realität oder? Ich versuche das mal kurz zusammen zu fassen: - Ich bin 32 und aktuell single, 187 und ca. 80kg. - Ich sehe ganz gut aus, habe einen guten Job, mache Sport, bin ganz witzig, aber leider (siehe unten) - ich merke immer wieder, dass ich bei Frauen eigtl. ganz gut ankomme, aber das glaubt mir mein Kopf nicht. - ich hatte schon einige LTR und auch FB etc. - Eine Freundin zu finden ist kein Problem, aber meist stört mich was bzw. HB6/7 - Habe meistens eine FB am Start (HB6/7) - Ich will aber endlich mal Mädels daten usw. die ICH auch voll toll finde und mich völlig vergucke. Ich brauche kein Topmodel. - Meist sinds irgendwie HB5-7 die ich irgendwie durch Online Game kennen lerne Nun zu den allgemeinen Problemen: - Ich habe glaube ich eine Soziale Phobie über die Jahre entwickelt. Okay, ich war schon als Kind recht schüchtern und zurückhaltend. - Diese Angst und dieses Zurückziehen zieht sich über all meine Lebensbereiche - z.B. im Job hab ich Angst vor Meetings mit Unbekannten, oder auch vor Anforderungen die ich nicht erfüllen kann. Mich zu blamieren etc. - Im privaten Leben ziehe ich mich immer mehr von Freunden zurück und vereinsame langsam, da ich mich in meiner sicheren Höhle wohl fühle. - Ich bin nicht automatisch gut drauf - wenn ich weg gehe bringt mich nur Alkohol dazu, mal locker zu sein. - Das wird immer krasser und ich versuche ggfs. mal eine Therapie zu machen, denn diese Spirale abwärts kann und darf nicht so weitergehen. - Ich bin nicht so der Geschichten-Erzähler und vielleicht etwas langweilig, keine Ahnung. Zu den Problemem in Verbindung mit Pick up: - Wie oben schon gesagt habe ich ein absolutes Problem mit fremden Menschen, das äußert sich schon bei neuen Leuten die ich über Freunde kennen lerne. Mir fehlt absolut das Geschick bzw. die Motivation bzw. der Mut mit Leuten irgendwie zu reden etc. Ich komme ganz schlecht mit neuen Leuten in Kontakt. - Eigentlich bin ich aber voll der lockere Typ - ich versteh es auch nicht ganz - Jedenfalls macht mir das beim Kennenlernen von Frauen "in the wild" arge Probleme. Beispiel 1: Ich liege mit einem Kumpel auf ner Wiese und beobachte 3 Mädels beim Wikinger-Spiel. Eine davon ist absolut mein Typ und ich schaue ihr ständig hinterher. Sie schaut auch immer wieder rüber. Wir trinken ein paar Bier und schauen dem Treiben zu. Langsam wollen wir aufbrechen - packen die Decke zusammen und wollen zum Biergarten. Wir gehen quasi an den drei Mädels vorbei, die auch im Aufbruch sind. Ich schaue quasi garnicht mehr zu ihnen sondern rede mit meinem Kumpel und gucke einfach weg. Einfach Angst bzw. eine völlig verinnerlichte Schutzreaktion?! Beispiel 2: Ich bin mit einem Kumpel im Urlaub kürzlich - wir tanzen in einer Disco und es laufen zig HB rum. Mit einigen davon gibts sofort und häufiger Augenkontakt. Mehrere stellen sich zu uns oder tanzen mich auch an. Ich? Mache nichts! SChaue eher weg - keine Reaktion. Angst?! Ich frage mich nun, was ich machen soll. Ich vermute, dass da nur noch professionelle Hilfe helfen kann. Denn ich selber kann mich irgendwie nicht rumkriegen um mal etwas aus mir raus zu kommen. Viele verstehen das nicht wenn ich das Thema anspreche (ich sehe doch so gut aus und bin lustig und nett). Motivation ist auch teilweise mein Problem - z.B. will ich immer richtig richtig fit werden. Und sitze dann doch wieder abends bei ner Serie und esse tonnenweise Zeug. Ich denke viel zu viel nach, habe wenig Selbstwertgefühlt - dazu noch eine chronische Krankheit wg. der ich ständig Pillen schlucken muss, die aber ansonsten außer evtl. Müdigkeit keine äußerlichen Auswirkungen hat. Wie würdet ihr das Thema angehen? Ich könnte das gar nicht mit dem Street Game oder Game in der Disco - es sei denn ich habe schon richtig einen im Tee - aber dann kriegt man auch keinen NC oder sonstwas. Vielleicht versteht mich ja jemand - ich habe zwar grade z.B. ein paar Mädels über Online Game am Start und ein paar davon wollen auch eine Beziehung. Ich will aber mehr - und ich kann nichts festes anfangen wo ich doch weiß dass es nicht mals schaffe ein Mädel im Real Life anzusprechen und zu verführen. Bei einem festen Date was online ausgemacht wurde habe ich übrigens null Probleme - ich gehe hin - unterhalte mich etc und meistens kommt das ganz gut an. So ... erstmal alles was ich mir von der Seele schreiben wollte :) Phil
  8. Hallo Leute, leider muss ich sagen, dass mein Leben so ziemlich im Argen liegt...Ich bin 22, hatte noch nie eine Freundin (habe auch noch nie eine geküsst, geschweige denn Sex) und habe leider auch einen sehr begrenzten Freundeskreis. Wahrscheinlich wäre das Ganze gar nicht mal soo unnormal, wenn ich da nicht ein ganz großes Handicape hätte: Ich leide unter einer sozialen Phobie, welche sich so äußert, dass ich Blähungen habe, wenn ich unter vielen fremden Menschen (also beispielsweise im Bus) bin. Das Ganze hatte angefangen, als ich vor einigen Jahren mal ein peinliches Erlebnis hatte. Seitdem habe ich mich da immer weiter reingesteigert, sodass ich nun ständig Angst vor Blähungen habe, wenn ich unter Menschen gehe und anscheinend sorgt diese Angst dann auch dafür, dass die Blähungen auch tatsächlich rauskommen. Wenn ich jetzt allerdings mit Freunden oder der Familie irgendwo hingehe, ist das Ganze bei mir halb so schlimm und die Blähungen treten dann in der Regel nicht auf - hat also wohl wirklich was damit zu tun, dass ich extrem ungerne alleine irgendwo hingehe. Nachdem ich zunächst einige Jahre versucht hatte, mir selber zu helfen (Entspannungstechniken ausprobiert, Mittel gegen Blähungen eingenommen, etc.), was jedoch ohne Erfolg war, hatte ich mich endlich dazu durchgerungen, eine Psychotherapie zu machen. Muss nun leider auch zugeben, dass es extrem dumm war, dass ich überhaupt so lange damit gewartet habe, aber leider kann ich die Zeit nun nicht mehr zurückdrehen... Nun muss ich leider noch 3-4 Monate warten, bis es endlich mit der Therapie losgeht und danach dürfte das ja auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis ich das Problem in den Griff bekommen habe... Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, schränkt einen diese Phobie extrem ein und leider bin ich da wohl in einen Teufelskreis reingeraten...Aufgrund der Phobie gehe ich nicht sonderlich oft aus dem Haus und habe wie gesagt nur wenige Freunde, was einen dann natürlich noch mehr runterzieht. Doch leider hat man dadurch natürlich auch große Angst, auf andere zuzugehen... Und ich hätte nun natürlich auch wahnsinnig gerne endlich eine Freundin, aber bevor ich diese Phobie nicht in den Griff bekommen habe, macht es wohl auch wenig Sinn, darüber nachzudenken... Ich schätze mal wenn die Blähungen nicht wären, würde das wohl einiges deutlich vereinfachen, da ich wirklich ein sehr netter Typ bin und dann auch sehr locker mit den Leuten reden kann, sobald ich jemanden erstmal näher kennengelernt habe. Zudem sehe ich wirklich nicht allzu schlecht aus und nicht wenige Frauen drehen sich zu mir um, allerdings kann ich mir davon wohl leider nicht viel kaufen, solange ich diese Phobie habe und ich habe mich auch schon damit abgefunden, dass ich wohl keine Freundin haben werde, bis ich das Problem in den Griff bekommen habe. Daher würde ich euch gerne mal um Rat fragen, wie ihr mit dieser Situation umgehen würdet. Sobald ich diese Phobie und somit auch die Blähungen überwunden habe, dürfte das mit Sicherheit einiges deutlich einfacher machen, doch bis dahin wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Eigentlich war ich auch am überlegen, wieder einem Fussballverein beizutreten(bevor ich die Blähungen hatte, hatte ich auch schon einige Jahre gespielt), was mit Sicherheit auch gut wäre, um wieder mehr soziale Kontakte zu knüpfen, aber aufgrund der Symptome ist man da natürlich sehr vorsichtig... Was denkt ihr also, wie ich da nun am besten vorgehen sollte? Mir ist natürlich auch klar, dass ich nun dringend einiges ändern muss, aber leider weiß ich wirklich nicht, wo ich da (abgesehen von der Therapie) zu Beginn ansetzen soll. Wäre daher über eure Ratschläge sehr dankbar!
  9. Hi, da ich sowieso ein Tagebuch über meine Fortschritte führen muss, dachte ich mir, ich kann das auch gleich hier im Forum öffentlich machen, um zusätzlich noch Feedback von außen und etwas Antrieb zu bekommen. Vielleicht kennen mich einige schon durch meine kläglichen Versuche aus diesem Thread hier: http://www.pickupforum.de/topic/136936-au-revoir/ Nun bin ich mir sicher endlich den richtigen Weg für mich gefunden zu haben. Und das sogar zur richtigen Zeit. Ich bin noch jung und habe jetzt ganze 6 freie Monate vor mir, bevor mein Studium beginnt. In dieser Zeit ist es mein einziges Ziel mein bisher ziemlich verkorkstes Sozial- und Liebesleben in den Griff zu bekommen. Selbst wenn nichts anderes in diesen 6 Monaten klappt, wäre ich zufrieden, wenn ich dieses eine Ziel erreiche. Konkret heißt das, meine soziale Phobie größtenteils zu überwinden, sozial frei und kompetent zu werden, meinen Freundeskreis zu vergrößern und mich mit bereits Bekannten öfter zu treffen, gegen Ende der 6 Monate meine Ansprechangst auf ein Minimum zu bringen und erste sexuelle Erfahrungen zu machen. Ich weiß nicht, wie wichtig es dafür ist, hier meine Geschichte niederzuschreiben. Das Modell der kognitiven Verhaltenstherapie geht ja eher davon aus, dass die Ursachen für die Problemlösung eher weniger wichtig sind. Wenn sie doch wichtig sein sollte, brauche ich definitiv einen Therapeuten oder muss mit einem Kumpel von mir, der auch in Therapie ist (mehr dazu später) reden. Denn auf kritische Ereignisse aus meiner Vergangenheit würde ich nie selbst kommen. Deshalb nur ganz kurz: Ich war schon immer etwas schüchtern und introvertiert, hatte aber immer Freunde. Irgendwann fing das dann an, dass ich im Bus nicht wusste, wo ich hingucken soll, teilweise zuckte mein Kopf vor Aufregung, ich hatte Schiss, dass andere das bemerken könnten und wurde so nur noch aufgeregter. Auf meinem ersten Gymnasium wurde ich etwas gemobbt.. wirklich nicht viel und erst recht nicht körperlich.. Ich weiß es selber nicht genau.. DIe Leute die mich gemobbt haben, waren sogar meine "Freunde" bei denen ich mehrmals zu Hause war. Es war mehr so'n freundschaftliches Ärgern, was mir aber anscheinend irgendwie irgendwann mal zu weit ging. Ich weiß es einfach nicht mehr. Jedenfalls machte ich keine große Sache draus und wechselte Gott sei dank die Schule. Als meine ehemaligen "Freunde" davon erfuhren waren sie total erschrocken darüber, dass ich meinte sie hätten mich gemobbt. Sehr komisch das alles.. wahrscheinlich war ich auch sehr sensibel. Auf der neuen Schule fand ich innerhalb weniger Tage 4 sehr sehr gute Freunde. Ich war immer noch leicht schüchtern, aber kam vollkommen klar. Rückblickend die beste Zeit. Nach ein paar Monaten kam ich sogar mit einem Mädchen aus der Klase zusammen. Hm.. ich weiß nicht wo das hier hinführen soll.. Ursachen werden mir hier jedenfalls nicht bewusst. Das ganze soll sehr praktisch orientiert sein, ich will weg vom Internet, dass ich auch als einen meiner Vermeidungsmechanismen erkannt hab, "overintellectualizing" genannt. Ich recherchiere immer mehr und mehr und schiebe die Umsetzung vor mir her. Recherchieren ist natürlich wichtig um die richtigen Infos zu finden, aber nicht so viel wie ich es bisher getan hab. Was habe ich also bisher getan und was habe ich vor? - Sozialneiddiät: Facebook und Instagram nur 1 mal pro Woche. Dann hab ich trotzdem alle ach so wichtigen Neuigkeiten, werde aber nicht jeden Tag bzw alle 2 Stunden unterbewusst traurig, weil ich denke, die anderen haben ein besseres Leben. Fotos von glücklichen Momenten sind nur lächerliche Momentaufnahmen und werden oft nur zum Angeben gepostet. - Recherche: Ich habe sehr viel gelesen und gemerkt, dass das Thema soziale Phobie gar nicht mal soo komplex ist. DIe Bewältigung besteht aus: Psychoeducation (Phobie verstehen und als Krankheit/Herausforderung statt als Charaktereigenschaft akzeptieren) Gedankenrestrukturierung (alle negativen Gedanken erfassen und zerstören) Konfrontation (angstauslösende Situationen und Vermeidungsmuster & Sicherheitsverhalten erfassen, ordnen und mit der leichtesten Situation beginnen. So oft/lange bis Angst auf akzeptables Minimum gesunken ist und die Sicherheitsverhalten abgebaut wurden. Dann zur nächsten Situation. Medikamente, Atemübungen und Medikamente dienen zur Unterstützung der Konfrontationstherapie, alleine sind sie wertlos. Geduld ist extrem wichtig, deswegen auch hier das Tagebuch. Weitere Maßnahmen wie soziales Kompetenztraining, Eintritt in einen Verein, allgemein Vergrößern des Freundeskreises.- soziales Kompetenztraining werde ich auf jeden Fall angehen. Zwar habe ich Humor, bin nett etc, aber an einigen Stellen mangelt es doch noch, zB banalen Smalltalk zu führen - das wichtigste ist der Konfrontationsplan und das Aufdecken der negativen, falschen Gedanken. Ich werde mir nun alle negativen Gedanken, die ich bei mir bemerke aufschreiben und sie hinterfragen. - vielleicht Therapeut - Selbstfokus abstellen: Mich auf die KOnversation und die Umwelt konzentrieren, alles genau wahrnehmen und ruhiges Atmen üben Das Komische ist bei mir, dass ich sich die soziale Phobie nur im Klassenverband, wenn ich in der Uni vor einem Raum warte oder vor sonstigen Gleichaltrigen (zB im Bus) äußert/geußert hat. Das Busfahren und durch die Schulelaufen waren für mich definitiv das Schlimmste. Stellt euch die Situation vor: Ich laufe durch einen langen Flur, wo sonst niemand ist, außer ein paar Leute die auf einer Bank sitzen und an denen ich vorbeilaufen muss. Horror. Vorträge waren für mich dagegen kein (viel) größeres Problem als für andere auch. Vor Lehrern zB ar ich nur normal schüchtern, das würde ich nicht als problematisch bezeichnen. Wenn ich in der Bahn sitze mit Leuten, die ich nicht kenne und die älter oder jünger sind bin ich 0 angespannt. Ich habe mal in Scheiben geschnittene Putenbrust in der Bahn gegessen, die Leute haben mich natürlich angeguckt, aber ich musste nur innerlich lachen, es war ir egal. Sitze ich allerdings in der Pause im Klassenraum und will eine Banane essen, ist das ein Problem. Wenn es ruhig ist und die anderen ja theoretisch meine Kau- und Schluckgeräusche hören könnten, komme ich damit gar nicht klar. Oder wenn ich im Unterricht etwas trinken will.. ich nehme meinen Arm hoch und mein Kopf beginnt zu zittern. Schlimm. Ich denke in solchen Situationen ist Beruhigung durchs Atmen und den Fokus von sich selbst wegzunehmen am wichtigsten. Ich habe immer diesen imaginären Spiegel vor mir, weill perfekt ankommen und komme dabei total schlecht und desinteressiert rüber. Dazu versuche ich jetzt mich genau auf die Unterhaltung bzw meine Umwelt zu konzentrieren. Also habe ich eine spezifische, nicht-allgemeine soziale Phobie. Das Problem ist die Konfrontation. Ich bin schließlich jeden Tag eine Stunde Bus gefahren, was meine Angst natürlich nicht abgebaut hat. Deswegen ist meine Frage, wie ich die Konfrontation mit solchen Situationen sinnvoll durchführen kann. Eventuell werde ich damit zu einem Therapeuten gehen. Wobei es natürlich schwer ist, einen guten zu finden. Mein bereits erwähnter Kumpel, der auch in Therapie ist, hat eine aus meiner Sicht völlig falsche Diagnose bekommen und zusätzlich nur Antidrepressiva.. ohne Verhaltenstherapie. Hat nichtmal gesagt bekommen, dass er wieder Sport machen sollte oder sowas. Mit diesem Kumpel werde ich demnächst mal reden.. eigentlich hat er nämlich auch ne leichte soziale Phobie. Ich denke, wir können uns gegenseitig gut pushen, außerdem wäre es das erste mal, dass ich unter 4 Augen persönlich darüber rede, das sollte auch helfen. Das wars erstmal. Ich werde jetzt meine negativen Gedanken und Situationen, die mir Angst machen aufschreiben und daraus einen Konfrontationsplan aufstellen.
  10. Hallo, Ich habe mich extra registriert, um diese Frage zu stellen. Vorab schonmal: Ich leide unter Sozialer Phobie. Diese vielen Begriffe von euch, die kann ich mir nicht merken. Also: Ich 16 sie 16, Sie ist Iranerin, weiß nicht ob ihr diese Info braucht, ist sehr schön. Ich: nett, groß und sehr schlank Ich habe mir schon verschiedene Szenarien ausgemalt, wie ich an sie herankomme, aber es läuft immer wieder auf das verächtliche Lachen von ihr heraus, wenn ich sie um ein Date bitte. Bitte PUAs, helft mir.- MFG