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Gast

Ich kann mich nicht immer regelmäßig dazu motivieren, zu meditieren. Und ich weiß, dass es anderen auch so geht, vielleicht auch hier. In diesem Thread geht es mir darum aktuell die nächsten Tage, aber vielleicht auch dauerhaft durch Austausch unser aller Motivation zur Meditation zu stärken. Ich gestalte das wie eine Art Challenge in fortschreitenden Leveln.

Level 1: 10 Tage täglich 10 Minuten meditieren.

  • Art der Meditation für Level 1: Achtsamkeitstraining
    • Konzentration auf ein Meditationsobjekt, bspw. den Atem (oder einen Stein, eine Flamme, etc.), ggf. das Zählen der Atemzüge von 1 bis 10 und dann wieder weiter von 1
    • Möglichst ruhige Körperposition, sitzen, liegen (wenn man nicht müde ist).
  • Zwecke:
    • Stärkung der Konzentrationsfähigkeit des Geistes
    • leichtere Bewusstmachung von unbewussten geistigen Prozessen (auch nach der Meditation), sog. Metaebene

Level 2 (und ggf. weitere) füge ich nach und nach hinzu, wenn das Interesse daran besteht und jemand (außer hoffentlich mir) Level 1 gemeistert hat.

Wenn Dich das interessiert, schreibe bitte (zumindest) zweimal in diesen Thread:

  1. Wenn Du Dich dazu entscheidest, zu beginnen.
  2. Wenn Du die zehn Tage beendest (oder aussteigst). In beiden Fällen sind die Erfahrungen interessant, die Du gemacht hast (und warum bzw. warum es ggf. nicht geklappt hat.)

Heute ist mein erster Tag.

 

 

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Gast

Log:

1. 1x 15min (check)

Erkenntnis: Erster intuitiver Eindruck: Welche Natur hat das Wahrnehmende? Der geistige Raum, in dem Gedanken, Töne, Bilder, Gefühle auftauchen und wieder vergehen. Zeitlos, raumlos, unendlich.
 

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2. 1x15min (check), die Meditationapp ist auf 15min eingestellt, habe es nicht geändert

Erkenntnis: Ich bin nur das Wahrnehmende, vergleichbar mit einem Spiegel. Wie im Spiegel unzählige Reflektionen und Bilder auftauchen können, so können in der Wahrnehmung unzählige Eindrücke (Gedanken, innere Bilder, Körpergefühle, Geräusche, etc.) auftauchen. Genauso wenig wie der Spiegel von den in ihm reflektierten Bildern bestimmt wird, genau so wenig wird das Wahrnehmende durch die Eindrücke bestimmt. Der normale Mensch möchte glücklich sein und jeder Mensch hat da so seine kleine Strategie. Hier im PUF ist PU bspw. ein Weg zum Glück, der Frau, dem Fick, der Beziehung, zum Geliebtwerden, was auch immer so ein Mensch sich für so denkt. Dabei sind diese Gedanken nur eine Spiegelung im Wahrnehmenden, das dadurch völlig unbeeinflusst bleibt. So wie ein Spiegel sich auch nicht weniger Wert fühlt, wenn er Scheisse reflektiert oder mehr Wert fühlt, wenn er eine HB10 widerspiegelt. Genau so bleibt das Wahrnehmende völlig unbeeinflusst davon, ob negative oder positive Gedanken auftauchen, gerade Schmerz oder Freude temporär darin existiert. Es kommt und vergeht. Das Wahrnehmende ist zeitlos jenseits davon.

Am 19.7.2019 um 14:41 , anfängergeist schrieb:

Log:

1. 1x 15min (check)

Erkenntnis: Erster intuitiver Eindruck: Welche Natur hat das Wahrnehmende? Der geistige Raum, in dem Gedanken, Töne, Bilder, Gefühle auftauchen und wieder vergehen. Zeitlos, raumlos, unendlich.
 

 

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Wenn du nicht gerade jahrelange Praxis im meditieren hast, sind das ziemlich tiefe Einsichten für 15 Minuten.
Schon mal länger gesessen?

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vor 10 Stunden, anfängergeist schrieb:

2. 1x15min (check), die Meditationapp ist auf 15min eingestellt, habe es nicht geändert

Erkenntnis: Ich bin nur das Wahrnehmende, vergleichbar mit einem Spiegel. Wie im Spiegel unzählige Reflektionen und Bilder auftauchen können, so können in der Wahrnehmung unzählige Eindrücke (Gedanken, innere Bilder, Körpergefühle, Geräusche, etc.) auftauchen. Genauso wenig wie der Spiegel von den in ihm reflektierten Bildern bestimmt wird, genau so wenig wird das Wahrnehmende durch die Eindrücke bestimmt. Der normale Mensch möchte glücklich sein und jeder Mensch hat da so seine kleine Strategie. Hier im PUF ist PU bspw. ein Weg zum Glück, der Frau, dem Fick, der Beziehung, zum Geliebtwerden, was auch immer so ein Mensch sich für so denkt. Dabei sind diese Gedanken nur eine Spiegelung im Wahrnehmenden, das dadurch völlig unbeeinflusst bleibt. So wie ein Spiegel sich auch nicht weniger Wert fühlt, wenn er Scheisse reflektiert oder mehr Wert fühlt, wenn er eine HB10 widerspiegelt. Genau so bleibt das Wahrnehmende völlig unbeeinflusst davon, ob negative oder positive Gedanken auftauchen, gerade Schmerz oder Freude temporär darin existiert. Es kommt und vergeht. Das Wahrnehmende ist zeitlos jenseits davon.

 

3. 1x15min (check)

Erkenntnis:  dazu sogleich

vor 9 Stunden, Soulmate77 schrieb:

Wenn du nicht gerade jahrelange Praxis im meditieren hast, sind das ziemlich tiefe Einsichten für 15 Minuten.
Schon mal länger gesessen?

Ja, bis eine Stunde. Unregelmäßig. Selten mal einige Tage in Folge. Dazwischen Wochen, Monate oder auch Jahre nicht. Zuletzt ca. zwei Jahre nicht bis zum Beginn hier.

Ich habe heute Morgen Deinen Beitrag und die zwei Likes gesehen. Herzlichen Dank dafür! Das hat mich motiviert, gleich am Morgen zu meditieren. Ich sage das insbesondere auch deswegen vorab, da dies die Meditation beeinflusst hat.

Also, Erkenntnis: Was in der Meditation passiert, hängt davon ab, was zwischen den Meditationen passiert, also die anderen 23 Stunden und 45 min des Tages. Wie sieht da meine Praxis aus?! Besonders gut beobachtbar war dies heute: Ich sehe das Feedback von Euch vor der Meditation. Den Geist durchläuft eine Kaskade aus Freude, Stolz, Erregung, Motivation. In der Meditation springt der Geist in die Zukunft, überlegt, was er "Tolles" antworten wird. Innere Dialoge laufen ab. Der ganz normale Wahnsinn des Alltags eben, sichtbar unter der Lupe der Meditation. Dahinter voller Ruhe das spiegelgleiche Wahrnehmende, nicht permanent im Trubel der Gedanken erspürt, aber da, wie der Himmel, der hin- und wieder mal von einer Wolke verdeckt ist. 

Aufhänger für die Manifestation von Stolz waren die Worte "tiefe Einsichten". Haha... Dieser Geist ist nicht demütig. Tauchten doch gleich Wünsche nach mehr Lob und Likes auf... Wenn ich dies oder jenes schreibe, wird man "mir" noch mehr tiefe Einsichten zuschreiben... Dabei habe ich noch nicht einmal Kontrolle darüber, welcher Gedanke als nächstes diesen Geist betreten wird. Gedanken kommen, Gedanken gehen. Ich bin nicht ihr Urheber, sondern ihr Zeuge. Dennoch möchte dieser Geist sich den Orden dafür anheften.

Etwas Gelaber ganz am Rande: Suche ich überhaupt "tiefe Einsichten"? Klingt voll cool. Und cool sein will ich schon.... Aber nee... Das gefühlte "ich" im Wahrnehmenden sucht flache Einsichten, oder so...  Klaro, flachen Einsichten?! Hää..? Naja, vor allem ganz simpel das wahrzunehmen, was gerade ist, wie es ist. Ohne die ganzen Shortcuts, Optimierungen und Extrafeatures, die der Geist eines Normalos wie dieses "ich" sich antrainiert hat. Damit meine ich bspw.: Ich beobachte den Computer auf dem Tisch. Ich schließe die Augen, doch vor meinem inneren Augen habe ich eine Art visuelle Repräsentation des Computers auf dem Tisch. Ich öffne die Augen und ich sehe den Computer auf dem Tisch. War der Computer und der Tisch die ganze Zeit da? Im Alltag denke ich mir: aber sicher...  Nun gut, aber etwas flacher: Ich bin mir bewusst, dass auf Ebene des Geistes der Computer auf dem Tisch nicht die ganze Zeit da war, sondern er erst gesehen wurde, dazwischen auf einer anderen Ebene simuliert wurde und dann wieder gesehen wurde. Das macht jetzt nicht so viel Sinn, das so zu denken, oder?! Irgendwie umständlich, nicht?! Oft schon, aber nicht immer. Ich stelle mir mal vor, ich bin im Urlaub. Gibt es da meine Bude zuhause noch? Im herkömmlichen Denken: klar. Die Basis der Erkenntnis ist aber nicht Wahrnehmung, sondern logischer Schluss. Das ist wichtig, denn aufgrund der logischen Schlüsse formen sich meine Erwartungshaltungen, auf deren Basis ich "zufrieden" (was ich wahrnehme, ist wie erwartet: Bude nach Urlaub noch da), "glücklich" (besser als erwartet: die heiße Nachbarin, die die Blumen goss, sitzt leicht bekleidet auf der Couch) oder "enttäuscht" (schlechter als erwartet: Hb 9,6578 vom letzten ONS vor dem Urlaub hat die heiße Nachbarin gesehen und die Bude abgefackelt) bin. Die deutsche Sprache ist geil und voll simpler Weisheit! Ent-täuscht! Keine Täuschung mehr, no fucking simulation.

Edit: typo

bearbeitet von Gast

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4. 1x20min (check)

Erkenntnis: Wenn ich das Wahrnehmende bin, wer ist dann das normale "ich"? Wer sind die anderen?

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5. 1x15min (check)

Erkenntnis: Zunächst eher abgelenkt. Der Gedanke "lausche dem Geist" mit Interesse, als ob man am Wasserfall der Wahrnehmung sitzt, brachte den Unterschied. Gedanken, innere Bilder und unzählige Körpergefühle, Geräusche kamen und zerfielen darauf hin gleich wieder. Wahrnehmbar, wie diese ein feinteiliges Netz aus Interaktionen, Wechselwirkungen bilden. Das Wahrnehmende ist im Hintergrund stetig da.

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6. 1x15min (check)

Erkenntnis: Verstehen ist nicht alles. Meister Eckhart: Der wichtigste Moment ist die Gegenwart, der wichtigste Menschen der, der dir gerade gegenüber steht. Das wichtigste Werk, die Liebe.

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Ich mag deinen Thread. Wobei ich auch den Eindruck habe, dass deine Erkenntisse teilweise sehr philosophisch klingen in Anbetracht der Tatsache, dass du dich bei der Meditation auf ein Objekt konzentrierst. Klassischerweise geht es ja eben darum, die Aufmerksamkeit zurück darauf zu lenken, sobald man in das Gedankenkarusell einsteigt.

- - - 

Vor ein paar Tagen hatte ich ein interessantes Erlebnis:

ich hab vor dem Fenster meine Sitzmeditation gemacht und in einem Moment haben sich die Wolken gelichtet und die Sonne schien mir auf einmal in's Gesicht. Ich hatte dann das Gefühl der Sonne entgegen zu fliegen. Dabei war auch ein Gefühl der Wiedervereinigung - so zu sagen nach Hause zu kehren. Und gleichzeitig eine starke Dankbarkeit der Sonne gegenüber. 

Nach der Meditation habe ich das reflektiert und es sind alles Gefühle, die mein kognitives Weltbild widerspiegeln. Und das obwohl ich weder spirituell noch religiös bin. Aber letztendlich sind wir alle Sternenkinder. Denn jedes höhere Element (über Wasserstoff und Helium hinaus) ist in einem Stern entstanden. Und das gilt natürlich auch für unsere stoffliche Basis den Kohlenstoff. Und gleichzeitig bin ich auf einen Stern - die Sonne - angewiesen, um Energie zu beziehen und meinen Organismus durch Stoffwechsel für eine gewisse Zeit aufrecht zu erhalten.

- - -

Gestern:

Während der Sitzmeditation ein starkes Gefühl der Lebensfreude und Dankbarkeit. Führte allerdings dazu, dass meine Aufmerksamkeit schnell abwanderte, da ich es kaum erwarten konnte, all die schönen Dinge zu tun, die ich noch vorhatte. Aber das ist ok. Das Resultat war, dass ich danach zu lauter Musik durch mein Wohnzimmer getanzt bin.

Interessant war das u. A, weil ich davor im Forum gelesen habe und gefühltermaßen überall Negativität herrschte. Liegt aber vermutlich an meiner Auswahl der Themen in letzter Zeit.

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vor 1 Stunde, Patrick B schrieb:

Ich mag deinen Thread. Wobei ich auch den Eindruck habe, dass deine Erkenntisse teilweise sehr philosophisch klingen in Anbetracht der Tatsache, dass du dich bei der Meditation auf ein Objekt konzentrierst. Klassischerweise geht es ja eben darum, die Aufmerksamkeit zurück darauf zu lenken, sobald man in das Gedankenkarusell einsteigt.

Ja, da hast Du recht. Normalerweise kommt es bei Konzentrationsmediation auch nicht groß zu Erkenntnissen und ich hätte auch kein Problem, das so hinzuschreiben. Die Erkenntnisse sind  eine Nebensache bei Shamata (Konzentration) und nicht Vipassana (Einsicht). Aber der Übergang ist fließend und in den ersten beiden Meditationstagen hatte ich tatsächlich Erkenntnisse und wollte die dann auch kurz festhalten. Nun habe ich das Gefühl, dass durch das Aufschreiben in den weiteren Meditationen ein unbewusster Suchprozess gestartet wurde, da die Erkenntnisse meist gegen Ende der Meditation kamen. Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass der Geist eine besonders verlockende Einsicht produziert, um vom Atem abzulenken. Daher wie gesagt, Du hast vollkommen recht, ist nicht Kern der Praxis.

Danke Dir herzlich fürs Mitmachen!

Dankbarkeit in der Meditation zu entwickeln finde ich großartig! Ein dankbarer Geist ist bspw. angstfrei und voller Ressourcen. Praktiziert Du neben Konzentration auch Metta, Tonglen oder so etwas in der Art?

bearbeitet von Gast

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Ich mache sonst noch Mantra Meditation (zum Beispiel zum los lassen - ganz im Sinne von Miester Eckhart und seinem Mantra "lass dich") und Gratidute Practices (insbesondere zur körperlichen Gesundheit). 

Loving Kindness ist bspw. etwas, wozu ich gar keinen Zugang gefunden habe.

Ansonsten habe ich eine Zeitlang Qi Qong gemacht, aber ist leider eingeschlafen. Will ich aber bald wieder starten.  

 

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vor 9 Stunden, Patrick B schrieb:

Ich mache sonst noch Mantra Meditation (zum Beispiel zum los lassen - ganz im Sinne von Miester Eckhart und seinem Mantra "lass dich") und Gratidute Practices (insbesondere zur körperlichen Gesundheit). 

Loving Kindness ist bspw. etwas, wozu ich gar keinen Zugang gefunden habe.

Ansonsten habe ich eine Zeitlang Qi Qong gemacht, aber ist leider eingeschlafen. Will ich aber bald wieder starten.  

 

Spannend. Danke für den Input! Zu Meister Eckharts "Lass Dich" habe ich gerade folgende schöne Zusammenfassung gelesen. Loving Kindness fand ich zunächst ebenfalls nicht so interessant. Kam bei mir irgendwie mit der Zeit, ich glaube, als ich erfuhr, dass man sowohl am Körper, Denken und Fühlen haftet und ich mich nicht nur auf Erkenntnis (Denken) stützen sollte.

Edit: 7. 1x15min (check)

bearbeitet von Gast

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Danke für das PDF. Hatte leider noch keine Zeit, aber schau ich mir an! Falls du dich tiefer mit Meister Eckhart beschäftigen willst: die Uni Tübingen hat kostenlos eine Vorlesung zur Philosophie von Eckhart online. 

- - - 

Heute Sitzmeditation: war ein scheiß Tag, da nicht geschafft, was ich geplant hatte, Kopfschmerzen von der Hitze und zeitlich alles eng getaktet. Von daher hatte ich mich dann auf meine Zeit gefreut. Diesen Gedanken von "Meditation ist Zeit für mich - nur für mich" habe ich oft gelesen und fand es immer ziemlich dämlich. Denn was sollte am rumsitzen und drauf hoffen, dass der Timer bald klingelt, Zeit für mich sein? Nun, mittlerweile sehe ich das wirklich so. Und ich freue mich drauf. Auf Zeit nur für mich. Und auf den Moment der Ruhe. 

Während der Meditation musste ich an ein Mädel denken, das ich bis vor kurzem gedatet habe. Und das hat mich traurig gemacht. Aber zugleich war das ein gutes Gefühl. Es hat mir gezeigt, dass das noch etwas Traurigkeit da ist. Und das ist ok. Gehört dazu. Insofern ist die Traurigkeit in positive Gefühle übergegangen: ich war dankbar für die Traurigkeit, aber auch für den Tag, das, was ich geschafft habe, und die Ruhequelle, welche mir die Meditation bietet. Insofern ist da unbewusst ein ziemlich gutes Reframing des Tages passiert.

Ich hab die Meditation ein paar Minuten früher beendet, da ich auf eine F+ gewartet hab und irgendwann nur noch mit einem fetten Grinsen da saß und mir ausgemalt habe, wie ich sie heute Abend ran nehmen will. 

bearbeitet von Patrick B

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vor 10 Stunden, Patrick B schrieb:

Ich hab die Meditation ein paar Minuten früher beendet, da ich auf eine F+ gewartet hab und irgendwann nur noch mit einem fetten Grinsen da saß und mir ausgemalt habe, wie ich sie heute Abend ran nehmen will.

Haha, hab gestern auch früher abgebrochen wg Fickfantasien 😉

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8. 1x20min (check) - unsteter Geist

Nachtrag: Erkenntnis Sitzung #7: Meditation auf Reisen. Am Bahnhof: Stören die Geräusche mich oder stört das ich die Geräusche?!


@Patrick B Der Link ist von der Uni Tübingen. 🙂

Zum Thema Bewertung der Zeit in der Meditation: Heute ging meine Meditationsapp nicht so wie gewohnt (anderes Gerät) und das Ausschalten des Geräts führte dazu, dass die App genau mit der Anfangszeit stehen blieb. Nach 20min war ich mir sicher, dass die Zeit vorbei war und spürte einen starken Drang, dass zu überprüfen. Daher bin ich noch nicht so weit, dass grundsätzlich als Zeit für mich zu genießen. Zufälligerweise habe ich heute einen Vortrag von Ajahn Brahm genau zu dem Thema gehört und er stimmt Dir vollkommen zu. Zeit für sich. Auch der abgelenkte Geist ist sein Freund.

Einen schönen Abend!

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@anfängergeist Experimentierst du mit deiner Atmung? Ich habe zum Beispiel recht interessante Erfahrungen mit Luft anhalten gemacht.

Probier mal (liegend auf auf dem Rücken, Augen geschlossen, Arme neben den Körper gelegt, Füße leicht erhöht indem du ein Kissen unterlegst):
30 sehr tiefe und schnelle Atemzüge in den Bauch, die Luft dort kurz halten und dann "entweichen" lassen, also nicht wirklich ausatmen sondern bloß lockerlassen so dass sie entgleiten kann
Nach den 30 Atemzügen die Luft anhalten solange es geht

Anschließend wieder 30 Atemzüge wie oben beschrieben
Wieder Luft anhalten

Wieder 30 Atemzüge wie oben beschrieben
Wieder Luft anhalten

Ich bekomme dadurch ein Kribbeln im ganzen Körper (wahrscheinlich der ganze Sauerstoff), ein insgesamt sehr positives Glücksgefühl und man merkt nach jeder Runde atmen/Atem anhalten wie sich der Körper weiter entspannt und der Atem in der nächsten Runde ruhiger und tiefer wird. Dadurch kommt man in einen sehr meditativen State und kann nach den drei Runden fließend in eine "normale" Meditation übergehen. Meistens bleibe ich dazu dann auch liegen und setze mich nicht mehr auf, grundsätzlich bewege ich mich während der gesamten Zeit gar nicht.

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vor 32 Minuten, chillipepper schrieb:

Ich bekomme dadurch ein Kribbeln im ganzen Körper (wahrscheinlich der ganze Sauerstoff)

Die Sauerstoffsättigung im Körper kannste kaum erhöhen. Aber mit deiner Atemtechnik senkste den CO2-Spiegel im Blut. Davon kommt das Kribbeln. Nennt sich Ameisenlaufen. Nächstes Stadium wären Krämpfe. Kannst damit auch länger die Luft anhalten, als sonst. Weil der Atemreflex später einsetzt. Darfste nur nicht übertreiben, weil irgendwann kippste wegen Sauerstoffmangel um. Durchaus ohne, dass vorher Atemnot aufkam. Ist an sich kein Ding, weil der Atemreflex irgendwann wieder einsetzt. Nur nicht im Stehen machen, oder beim Schwimmen. Da veraufen immer wieder mal welche wegen.

Ist ne witzige Sache. Irgendwie wird wohl auch das Großhirn weniger durchblutet und das bewusste Denken läßt nach. Dafür rücken Emotionen und Triebe mehr in den Vordergrund. Geht wohl in die gleiche Richtung, wie Würgen, Doggy und Hechelatmung beim Vögeln. Oder wie diese Klamotten mit dem Strangulieren beim Masturbieren.

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@chillipepper ich behaupte mal, dass das mit Meditation an sich nicht viel zu tun hat. Bei Meditation geht es eben um Geistestraining (auch bei körperlich orientierten Verfahren). Du induzierst da einen Zustand durch physiologische Verknappung und Zuführung von Sauerstoff.

Kurzes Luft anhalten bei Atemübungen ist durchaus üblich, wenn du bspw. Die 478 Übung machst.Aber in dem Ausmaß erinnert mich das eher an eine Drogeninduzierte "Meditation". Vom Mechanismus her zumindest. Wenn das für dich was ist, spricht trotzdem nix dagegen - egal wie man es nennt.

Medizinisch kann ich allerdings nicht beurteilen, ob das noch gesund ist. Würgesex hat man im Vgl. dazu jedenfalls nicht jeden Tag.

bearbeitet von Patrick B

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9. 1x20min (check) Meditation an der Einschlafgrenze, achtsames Beobachten des beginnenden Schlafes

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vor 2 Stunden, chillipepper schrieb:

@anfängergeist Experimentierst du mit deiner Atmung? Ich habe zum Beispiel recht interessante Erfahrungen mit Luft anhalten gemacht.

Probier mal (liegend auf auf dem Rücken, Augen geschlossen, Arme neben den Körper gelegt, Füße leicht erhöht indem du ein Kissen unterlegst):
30 sehr tiefe und schnelle Atemzüge in den Bauch, die Luft dort kurz halten und dann "entweichen" lassen, also nicht wirklich ausatmen sondern bloß lockerlassen so dass sie entgleiten kann
Nach den 30 Atemzügen die Luft anhalten solange es geht

Anschließend wieder 30 Atemzüge wie oben beschrieben
Wieder Luft anhalten

Wieder 30 Atemzüge wie oben beschrieben
Wieder Luft anhalten

Ich bekomme dadurch ein Kribbeln im ganzen Körper (wahrscheinlich der ganze Sauerstoff), ein insgesamt sehr positives Glücksgefühl und man merkt nach jeder Runde atmen/Atem anhalten wie sich der Körper weiter entspannt und der Atem in der nächsten Runde ruhiger und tiefer wird. Dadurch kommt man in einen sehr meditativen State und kann nach den drei Runden fließend in eine "normale" Meditation übergehen. Meistens bleibe ich dazu dann auch liegen und setze mich nicht mehr auf, grundsätzlich bewege ich mich während der gesamten Zeit gar nicht.

Danke Euch für die Ideen, Fragen und Diskussion! Grundsätzlich experimentiere ich bei dieser Form der Meditation nicht mit dem Atemrhythmus. Bei Achtsamkeitsmeditation ist es mehr so, dass man die Atmung nicht steuern soll, sondern bewusst nur der Beobachter der Atmung ist. (Womit ich experimentiert habe, ist der bewusste Fokuspunkt beim Atmen (Nase, Bauchdecke, etc.).) Ich weiß jedoch, dass im Yoga bestimmte Atemrhythmen (insbesondere Nasenlochtechniken) genutzt werden. Auch in der tibetischen Gtummo-Meditation sind bestimmte Atemtechniken drin.

Abseits davon: Ich habe auch mal einige Atemübungen mit Luft anhalten gemacht. Die meisten halten die Luft mit voller Lunge an. Viel härter ist es, nach dem Ausatmen die Luft anzuhalten, da die Sauerstoffkonzentration mit dem aus dem Körper in die Lunge zurückströmenden CO2 viel schneller steigt. Ich bin da allerdings vorsichtig, da man mit den verschiedenen Normzuständen nicht zu viel spielen sollte. Ein russischer Arzt namens Buteyko hat allerdings mal eine Asthmatherapiemethode entwickelt, die mit Atemtraining arbeitet.

Die Technik, die Du beschreibst, chillipepper, erinnert mich an die Experimente in meiner Schulzeit, als einige in meiner Klasse ca. 1 Minute Hechelatmung gemacht haben und sich dann von einem anderen mit dem Brustkorb an die Wand drücken lassen. Wenn ich mich recht entsinne, sind dabei einige bewusstlos geworden. Das hatte auch mit Glücksgefühlen zu tun. Wie @Aldous beschreibt, ist die Sauerstoffsättigung im Normalzustand eigentlich immer 98-100%. (Ich hab mal eine Zeit lang einen Höhentrainingssimulator benutzt und dort die Sauerstoffsättigung stufenweise einige Momente bis auf ca. 60% runtergesetzt, daher weiß ich das. Mt. Everest dizzyness inklusive) Der Atemreflex wird durch die CO2-Konzentration in der Lunge ausgelöst, die bei etwa 6% liegt und scheinbar spielst Du damit.

Die Parallele zu würgen, strangulieren etc. ist wohl insofern gegeben, dass es in dieser Szene Leute gibt, die das wegen dem starken Glücksgefühl, dass kurz vor dem Erstickungstod kommt, immer wieder und härter machen. Macht wohl ziemlich süchtig, der Kick. Ich hab einige Tatortbilder von Leuten gesehen, die es übertrieben haben, und nicht mehr zurückgekehrt sind. Kommt wohl ab und zu mal vor.

Ich werde das mit der Atemtechnik aus Neugier mal probieren, aber eher in einer gemäßigten Variante.

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vor 20 Stunden, Patrick B schrieb:

@chillipepper ich behaupte mal, dass das mit Meditation an sich nicht viel zu tun hat. Bei Meditation geht es eben um Geistestraining (auch bei körperlich orientierten Verfahren). Du induzierst da einen Zustand durch physiologische Verknappung und Zuführung von Sauerstoff.

Ist auch eher als eine Vorbereitung für die Meditation gedacht, in dem Zustand lässt es sich besser meditieren als wenn man sich einfach so hinsetzt und anfängt. Empfinde ich zumindest so.

Wobei man natürlich auch währenddessen schon meditieren kann, letztendlich macht man während einer "normalen" Meditation beinahe das gleiche da man auch bewusst tiefer und rythmisch atmet, bloß eben meistens ohne Atemaussetzer zwischendurch.

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10.  1x15min (check)

Beobachtung: Der Geist erschafft immer wieder besonders ansprechende Gedanken und innere Bilder, die die Bewusstheit absorbieren. Ein wenig beginne ich, die Geschichte von Mara und Buddha unter dem Bodhibaum aus eigener Anschauung verstehen:

Zitat

Als Buddha Shakyamuni unter dem Bodhi-Baum kurz vor der Erleuchtung stand, wandte Māra alle Kräfte auf, um ihn davon abzuhalten. Dazu rief er Erscheinungen wie Armeen von gewalttätigen Kriegern hervor, um ihn wütend zu machen, oder Frauen, die sich ihm hingeben wollten und Reichtümer, um ihn zu verführen. (Mara, wikipedia)

Wenn der Geist mit der Sammlung beginnt, kommen Gedanken und innere Bilder von Begierden und Aversionen stärker in den Geist. Erkennt man diese als Ablenkung (Mara), tauchen neue Formen in noch verlockenderer oder besorgniserregender Form auf. Es war spannend zu sehen, wie sich diese Formen abwechselten.

Damit sind die zehn Tage, die ich mir vorgenommen habe, absolviert. Die Meditationszeit habe ich oft übertroffen, ich hatte einige hilfreiche Erkenntnisse, gerade in den ersten Tagen, die wohl darauf zurückgingen, dass ich am Anfang besonders im Flow und motiviert war. Das  Loggen hier hat mir geholfen, wieder rein zu kommen und dran zu bleiben. Es gab einige wenige Tage, in denen es knapp war, es in den Tag einzubauen, obwohl die Zeit von 10min wirklich nicht sehr lang ist. Länger zu meditieren war dann meist kein Problem, das anfangen das Haupthindernis. Die Kürze der Zeit hat daher dazu beigetragen, jeden Tag zu meditieren.

Ich werde mir jetzt nicht vornehmen, gleich die nächsten Tage konsequent weiter zu meditieren (ausschließen will ich es aber auch nicht, ich logge es dann auch weiter). Der Grund: Ich möchte die Meditation nicht als Pflicht empfinden, sondern es positiv im Leben verankern.

Ich danke Euch an dieser Stelle für Eure Anregungem und das  Mitmachen! Falls jemand den Austausch zum Thema Meditation sucht, freue ich mich, wenn ihr diesen Thread nutzt.

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vor 7 Stunden, anfängergeist schrieb:

Ich werde mir jetzt nicht vornehmen, gleich die nächsten Tage konsequent weiter zu meditieren (ausschließen will ich es aber auch nicht, ich logge es dann auch weiter). Der Grund: Ich möchte die Meditation nicht als Pflicht empfinden, sondern es positiv im Leben verankern.

Whatever works for you! Aber: beim meditieren hast du die gleich Challenge wie im PU: einerseits brauchst du eine gewissen Anzahl Sets, um überhaupt rein zu kommen. Und auf der anderen Seite solltest du Outcome independent sein und zu verkrampft sein, führt dazu, dass di nicht richtig rein kommst. 

Aber: Du brauchst Übung. Schau dir bspw. mal das MBSR Curriculum am. Da musst du als Teilnehmer über 8 Wochen jeden Tag meditieren und das nach kurzer Zeit schon jeweils eine Stunde pro Tag. Ganz einfach, weil die meisten Menschen nicht rein kommen sonst.

Mir ging das selber genauso. Am Anfang waren schon 5 Min. schwierig. Ich hab mich von einer Ärztin coachen lassen, die mir dann sich sagte, dass sich dazu zwingen nichts bringe. Das Ergebnis war, dass ich nach einiger Zeit aufgehört habe. Erst als ich das MBSR Buch von Jon Kabat Zin gelesen habe und es einfach täglich gemacht habe (PU lässt grüßen) und innerhalb weniger Tage auf 30 und dann 45 Min gesteigert habe, hat sich bei mir wirklich etwas verändert. Und erst seit kurzem ist es so, dass ich mich meistens auf die Meditation freue. 

Meditation ist auch harte Arbeit - zumindest am Anfang. 

bearbeitet von Patrick B
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@anfängergeist Meditieren heißt loslassen, Nicht-anhaften. Mir scheint, du machst genau das Gegenteil - so bißchen krampfhaft Erkenntnisse herbeiwünschen, generell viel zuviel denken.

Kann sein, daß das beim Koan lösen mit Lehrer irgendwann in die Richtung läuft - mit Holzhammer Erkenntnisse abholen. Aber eben nur da denke ich und das wird auch nix mit mal eben 15min und tut offenbar auch nicht allen gut. Da ist besser, einfach mal den Kopf mit Nicht-Denken oder Eine-Sache-Denken freizublasen. Das de-blockiert, mehr Raum für Erkenntnisse und Entstressung vom Zivilisationsleben. Wenn man das hinbekommt, fängt man auch an das als "Zeit nur für mich" wertzuschätzen.

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@Patrick B und @Jingang: Danke Euch für Euren Input!

Meiner Meinung nach habt Ihr einerseits recht, andererseits nicht. Das Thema ist paradox. Das Loslassen trifft auch auf die Meditation zu. Es gibt keine Trennung vom Jetzt und Praxis hört niemals auf. Meditation ist nur eine besondere Form davon.

Der Hinweis auf dauerhafte Praxis ist gut. Einer der Gründe, warum ich das gestartet habe. Aber es hilft nichts, wenn ich das aus den falschen Gründen mache, habe ich oft genug. Dann blähe ich damit nur mein Ego auf. Warum habe ich hier wohl täglich 10min rein geschrieben?! Weil 10min nichts besonderes sind. Vielleicht habe ich viel mehr meditiert, dann würde ich mich jedoch dem Reinschreiben hier brüsten und mein Ego aufblähen. Das suche ich nicht. Genauso ist das mit der Dauer: Ich habe 10 Tage... 30 Tage.. 4 Jahre täglich meditiert. Mit solchen Aussagen kann man die Zeit auf dem Kissen wirklich verschwenden. Von daher danke, ihr habt recht, gleichzeitig habe ich meine guten Gründe, das zu machen, was ich mache.

Der Hinweis, das Anhaften an Erkenntnissen betreffend, ist hilfreich, danke. Eigentlich habe ich es aufgeschrieben, um es für mich nachschlagen zu können, weil es mir in der Praxis hilft. Gleichzeitig bemerke ich jetzt, dass damit auch ein Teil das Ego aufbläst. Guter Einwand! Um es klar zu stellen: Es sind nicht "meine" Erkenntnisse. Einfach nur Beobachtungen und jenseits der Praxis belanglos.

Es ist letztendlich genauso schwer, zu meditieren ohne sein spirituelles Ego aufzublasen, wie es schwer ist, in diesem Forum unterwegs zu, ohne sein PU-Ego aufzublasen. In diesem Sinne. Ich danke Euch für die Belehrung!

 

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