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Ist immer wieder ein spannendes Thema und ich hab da auch schon oft mit Freunden und Fremden drüber gesprochen.

Persönlich ist es mir inzwischen völlig egal. Einer der Vorteile des Älterwerdens. Man weiß ja durchaus, wie „Alpha“ etwas rüberkommt und merkt, wenn man es selbst gerade ist. Hat man aber halt auch nicht immer Lust drauf.

Ich bin ja auch voll bei  Helmut und seinen Beobachtungen. Würde aber gerne noch ein paar Dinge ergänzen.

Es ist durchaus möglich, dass man viel „Erfolg“ haben kann, wenn man echt viel ignoriert, was andere Menschen erwarten. Alleine schon das Ignorieren von irgendwelchen Parametern für Erfolg.

Man braucht auch nicht den Riesenfreundeskreis, wie man vielleicht in jungen Jahren glaubt. Ein paar echt gute Freunde sind da echt wertvoller. Man nimmt auch nicht mehr jeden ins Leben auf, sondern nur die kommen (zumindest für eine bestimmte Zeit) näher ins eigene Leben, bei denen man dass beidseitig wirklich will.

Dafür lernt man ständig neue Leute kennen, egal wo man ist. Kann man ja auch gar nicht alle mitnehmen. Egal wo ich unterwegs bin, nach spätestens ein zwei Stunden rede ich angeregt über alles Mögliche mit Menschen, die ich gerade erst kennengelernt habe und deren Name ich heute nicht mehr weiß.

Und wenn mich was nicht interessiert gehe ich.

Ziele in meinem Leben bestimme ich selbst und was ein Erfolg ist bestimme ich ebenfalls. Ich achte aber auch darauf, ob ich die Ziele erreiche und wenn nicht warum dies so ist. Bestätigung von anderen ist dann nice aber nicht nötig um den Weg zu gehen.

Bin auch immer neugierig und kann gar nicht so genau sagen, was 2020 noch alles passiert. Habe zwar Ziele, aber oft passieren ja noch ganz andere Sachen.

Das Leben überrascht mich immer wieder und ich überrasche mich  selbst. Ob das für andere überraschend oder gar überragend wäre , ist mir egal. Es ist einfach fein, dass es passiert, was natürlich auch am Lebensstil liegt.

Jetzt sehe ich natürlich genügend junge Männer auf der Strasse, frisch vom Alphabarbier, gut gebaut, lecker parfümiert. Da sehe ich halt nie irgendeine Konkurrenz. Gut, je mehr die Jungs offensichtlich Alpha sind, umso mehr sind es auch ihre Mädels. Vollkommen falsche Zielgruppe. Instagramduckfacepornpic. Da biste raus Mädel. Gibt noch nicht mahl eine Unterhaltung.

 

Wer mich im Supermarkt sieht, wird wohl keinen Alpha erkennen. Charmant an der Theke geht aber immer, und sorgt auch schon mal für amüsante Blicke. Auf einem Konzert kann ich vollkommen untergehen oder sehr dominant die Gespräche führen. Nerdig am Rand stehen und anstatt Partie zu machen nur die Band analysieren, und dann eine Stunde später mit Leuten die ich gerade kennengelernt habe in meiner Wohnung weiter zu feiern.

 

Könnte da noch mehr schreiben, aber die Mittagsaufsicht geht gerade zu Ende und ich muss wat arbeiten.

So, waren jetzt so die spontanen Gedanken über mein „Bin ich Alpha oder Nicht oder ists mir Egal“ und „Was macht das eigentlich hier und da in meinem  Leben“.

….

Genießt die dunkle Jahreszeit und seit kreativ.

Dandy Brandy

 

 

 

 

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Könnte nicht das "nicht beta sein" das bessere alpha sein? 

Also dass man darauf achtet, keine Beta Eigenschaften oder Charakterzüge zu haben (bzw wenn, dann in Maßen) statt probieren alpha zu wirken? 

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Ich glaube, wenn man 100 oder 1000 Menschen befragen würde, welche Eigenschaften sie als "alpha" im Sinne von "starker Persönlichkeit" bzw. vorbildlich oder als "Leader" akzeptabel sehen, dass da schon ein relativ klares Bild herauskäme, was gesellschaftlich als "alpha" angesehen wird. Ich nenne mal ein paar nach meinem Gusto:

- entscheidungsfreudig

- durchsetzungsfähig

- präsent

- sozial

- kompetent und intelligent

- herausragend

- stark und stabil

Wenn man diese Eigenschaften nicht hat, bleiben verschiedene Optionen: Bspw. "diesen ganzen Quatsch" abzulehnen und sein eigener, inner Game Alpha zu werden und sich das so zu framen, dass man selbst über den Dingen steht und das alles gar nicht nötig hat, oder indem man bspw. versucht, seine Stärken zu stärken und ggf. ein Umfeld zu suchen, in welchem die eigenen Stärken geschätzt werden.

Im PU-Kontext war dieses Alpha/Beta-Thema ein Hebel, um ein paar zwischenmenschliche Dynamiken zu erklären und evtl. einen Ansatz für Selbstreflektion und Persönlichkeitsentwicklung zu finden. Nicht mehr und nicht weniger.

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Definitiv beeinflusst die Pille die Partnerwahl. 
 

Die Beziehungen, bei denen die Damen die Pille nicht genommen haben, als sie ihren Partner kennengelernt haben, halten am längsten.

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Ein Alpha kann mit seiner eigenen Unsicherheit in jeder Situation, souverän umgehen. Er kennt seine Ängste und Schwächen und hat diese unter Kontrolle. Er ist empathisch, hat ein die Allgemeinheit umfassendes Wertesystem und wird deswegen versuchen immer das richtige tun.

Dabei ist es egal ob er eine Frau auf der Straße anspricht, in seinem Beruf als Altenpfleger aufgeht oder 5 Männer bewusst in den Tod schickt um die Stadt zu retten.

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Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum der Pillenaspekt hier so in Abrede gestellt wird? Es gibt genug Hinweise drauf, dass der Hormonstatus einer Frau die Partnerwahl beeinflusst. Und unter der Pille ist der Hormonstatus komplett unterschiedlich - tatsächlich ist das Absetzen der Pille ein gewisses Risiko, weil an den Veränderungen, die dadurch entstehen, relativ viele Beziehungen scheitern. Ein Stück weit kann ich das aus eigenen Erfahrungen bestätigen... 

Der Rest ist natürlich merkwürdige Konstruktion. Ich denke, was einen Alpha ausmacht, ist dass er "sich selbst führen kann". Sich also selbst einen gewissen Wert bemisst, souverän mit sich und auch seinen Schwächen umgeht, und es eben NICHT nötig hat, besonders im Vordergrund zu stehen, oder eben andere irgendwie runter zu machen. Das sind oft die sehr ruhigen und eher unauffälligen Typen, jedenfalls müssen es nicht besonders große, trainierte oder aggressive Männer sein - die wären dann in meinen Augen eher Möchtegerns, die halt viel Schein und wenig Sein bieten. 

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