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Eine-am-Tag Tagebuch / Challenge

 

Auftakt:

Eines schönen Tages unterhielt ich mich mit einem Freund über die Probleme mit Frauen, genauer, zunächst über das Scheitern an der Ansprechangst. Es ging dann auch noch über die soziologischen Mechanismen des Partnermarktes; ziemlich technisch, theoretisch, deprimierend. Nach dem Gespräch dachte ich mir einfach nur: was ist dieses theoretische Gerede alles nur für ein Bullshit!

Was ich wirklich will, ist soziale Freiheit! Ich will selbstbewusst sein! Ich will frei sein von der Macht, die Frauen über mich haben. Und das setzt zuallererst voraus, die Angst, mit ihnen zu interagieren und Interesse zu bekunden, loszuwerden. Es klappt nichts, weil man sich nicht dabei wohlfühlt und die meiste Zeit zur Passivität verdammt ist, weil man kein gutes Selbst- bzw. Sozialverhältnis hat. Man kann sich darin gar nicht entfalten, nicht kreativ sein, nicht in den Fluss finden, weil man dauernd gehemmt ist und dieser Schleier liegt immer über einem, was dann auf die Außenwahrnehmung zurückwirkt. Wenn man seine Angst langfristig überwunden hat und es klappt immer noch nicht mit den eigenen Bedrüfnissen, dann (!) ist die Zeit, die gesellschaftliche Lage heranzuziehen und vielleicht zu sagen, die Aussichten seien die Mühe nicht wert und man lasse es deswegen sein. Aber dies vorher zu tun, ist purer Selbstbetrug.

Ich fuhr dann am selben Tag noch in die Stadt und holte zum Befreiungsschlag aus, gegen diesen ganzen Bullshit. Ich sah in einem Geschäft eine Frau, die mir gefiel, aber es war einfacher geplant als getan. Die Angst kam immer wieder hoch. Ich wollte hinlaufen und die emotionale Wand baute sich auf und ließ mich stoppen. Ich versuchte mich in den Gedanken oder Gefühlszustand eines selbtbewussten Menschen hineinzuversetzen, aber der Trickster kam an der Oberfläche immer mit neuen Ausflüchten; "sie ist zu jung", oh ja, das ist auch ein Grund für jemand selbstbewussten... Ich versuchte mich mir von außen vorzustellen und wie absurd das doch ist, dass einer mit einem schlechten Gefühl ewig umherläuft, anstatt einen simplen Satz zu einem anderen Menschen zu sagen. Mein Herz hörte trotzdem nicht auf zu rasen und der das Ziel entwertende Gedanke, dass es doch eh nicht viel brächte eine einzige anzusprechen, wich nicht – das ganze Waffenarsenal einer auf eine Handlung mit radikaler Hemmung gerichteten Psyche eben. Bestimmt 20 Minuten lief ich mit quälendem Gefühl unter Druck immer wieder an ihr vorbei. Dann endlich machte ich es. Ich brachte also meine Kaffee-Frage. Die Frau antwortete, dass sie es sehr nett finde, dass ich frage, aber schon einen Freund habe. Es war endlich vollbracht. Ich lief desorientiert umher und musste ergriffen vor Freude weinen, weil ich mich überwunden hatte. Ich hatte ein Gefühl von: das Leben kann jetzt weitergehen, kann noch gelingen. Mir fiel nicht nur ein Stein vom Herzen, sondern ein ganzer Steinbruch. So extrem war meine Gefühslage als Gegenbild der Vorherigen, woran auch anschaulich wird, wie extrem diese erste auch wirklich war. Ich ging dann heim, eine war alles was ich brauchte und es kam absolut nicht auf die Reaktion an.

Und ich beschloss, das nun jeden Tag zu machen.

 

Die Regeln:

- Ich muss an jedem Tag bei einer Frau persönliches Interesse bekunden. Das heißt, entweder mit Direct oder Semi-Direct (z.B. nach Kaffeetrinken fragen) ansprechen oder nach Indirect nach der Nummer fragen o.a., wobei Letzteres eher weniger Sinn macht, da es darum geht, sich zu offenbaren und solange ich das nicht mit dem Opener kann, kann ich es auch im Gespräch nicht (erfahrungsgemäß).

- Ich muss jeden Tag einen Korb bekommen. Das heißt, sollte ich bei der ersten einen NC bekommen, muss ich eine weitere ansprechen.

- Sonntag ist Ruhetag bzw. ein optionaler Tag, der die Streak nicht bricht (so auch Feiertage).

- Zum zusätzlichen Ansporn sind für bestimmte Marken der Länge der Streak Belohnungen aussetzen, d.h. z.B. nach 10 absolvierten Tagen in Folge gönne ich mir ein gutes Essen. Das soll sich von der Wertigkeit her steigern, z.B. nach Tag 200 gäbe es dann eine Urlaubsreise. Wird an einem Tag keine angesprochen, fängt das Zählen wieder von vorne an.

- Pro absolviertem Monat erhält man 3 Freitickets für ausgelassene Tage, die die Streak nicht beenden.

- Mindestens einmal im Monat sollte man sich einen Tag gönnen, an dem man nach der ersten weiter macht und viele anspricht.

 

Warum die Aufgabe so gestellt ist:

Die Aufgabe ist so gestellt, weil sie die schwersten Hürden in den Fokus stellt: 1. überhaupt loszugehen, sich auch aus negativen Gefühlslagen zu motivieren, die es an manchen Tagen zwangläufig gibt und 2. das erste Ansprechen an einem Tag. Dieses ist immer das schwerste. Jedes Mal gleich danach wird sukzessive immer leichter. Das heißt, die erste Hürde zu nehmen ist eigentlich alles was man braucht, wenn das Ziel nur das eigene Selbstverhältnis ist, die Angst und den Stress zu besiegen. Ein größeres Maß davon, das mehr Überwindung bräuchte, kommt nach der ersten nicht mehr.

Ich hatte schon Zeiten, in denen ich gut ansprechen konnte, aber das war nie von Dauer und man stand quasi wieder am Anfang von der Gefühlslage her nachdem man etwas länger nichts mehr gemacht hatte. Daher geht diese Aufgabe auf Beständigkeit.

 

Die Vorteile an der Aufgabenstellung:

Man braucht am Tag nur eine einzige hübsche Frau zu finden, man muss nicht ewig nach mehreren suchen. Man hat immer die Gewissheit: ich brauche nur eine einzige ansprechen und dann ist alles vorbei und erledigt, nach bloß zwei kurzen Sätzen zu einer Person kann wieder dem Alltag nachgegangen werden, was minimal zeitintensiv und Wetter-/Jahreszeit-unabhängig ist.

 

Von folgender Einstellung wird ausgegangen:

Es geht hierbei um mich, nicht um die Reaktionen der Frauen oder überhaupt Nummern zu bekommen. Das vorrangige Ziel ist Selbstbewusstsein, die Bewältigung von Angst und Stress und die Lockerheit im Umgang mit Frauen. Mein Selbstverhältnis muss jede Mühe wert sein und bringt mich auch in anderen Bereichen weiter.

 

Zielsetzung:

Ich will SELBSTBEWUSST SEIN. Ich will meine Angst im Griff haben, mich gut mit Frauen fühlen, die Möglichkeit haben, mich daran zu erfreuen und nicht mehr in den Modus des unsicheren "gefallen wollens" verfallen, sondern in mir selbst gegründet sein.

Ich will OPTIONEN haben. Ich will die Fähigkeit und Möglichkeit, ja die Gewissheit haben, mir Frauenkontakte, die Interesse an mir finden, generieren zu können, sodass ich mich nicht getrieben sehe, mich auf die Erstbeste einzuschießen, die mir irgendwie Signale möglichen Interesses sendet und daran eine Hoffnung aufzubauen, von der meine Lebensfreude abhängig wird.

Ich will meine BEDÜRFNISSE BEFRIEDIGEN. Ich will begehrt werden und Sex haben nach meinen Vorstellungen und mich darin genug ausleben.

Ich will eine längerfristige FREUNDIN finden. Ich will, solange ich noch halbwegs jung bin, eine Partnerin für die Zukunft finden, mit der ich auf persönlicher Ebene harmoniere und mit der ich im Ganzen zufrieden sein kann.

 

Die Reihenfolge ist entscheidend. Die je vorherigen Punkte bilden das Fundament der darauf folgenden. Die schlechten Gefühle hören nicht auf, wenn ich z.B. Befriedigung finde ohne selbstbewusst zu sein und es ist nicht auf Dauer gestellt, wenn es keine Optionen gibt.

 

Erklärungen zur Maske der Dokumentation:

(Tagzahl der Streak) Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: Hier beschreibe ich, wie ich mich an dem jeweiligen Tag und mit der Aussicht heute eine anzusprechen gefühlt habe, bevor ich mich auf den Weg gemacht habe.

Angst/Stress-Level: Hier beschreibe ich, wie sehr ich 'im Feld' allgemein und vor der Überwindung der letztendlichen Ansprache Angst und Stress empfunden habe. Skala: Extrem, sehr Stark, Stark, Mittel, Wenig, fast Keine, Keine. (Manchmal mit Plus- oder Minus-Zeichen versehen.)

Zeit gebraucht vor der Ansprache: Hier sind die Aufzeichnungen etwas inkonsistent. Ich habe erst versucht, die Zeitspanne vom Erblicken der ersten, die mir gefiel (egal ob angesprochen oder nicht), bis zur letztendlichen Ansprache des Tages zu dokumentieren. Aber später wird das einfach die Zeit sein, die ich insgesamt 'im Feld' war. Dazu habe ich in Klammern dann die Zeitspanne vom Sehen der letztendlich Angesprochenen bis zur Ansprache hinzugenommen.

Ort: selbsterklärend.

Opener: selbsterklärend.

Reaktion: Reaktion der Frau.

Resultat/Bemerkungen: Hier habe ich Raum für jegliche Anmerkungen, meist dazu wie es mir danach ging, irgendwelche Einsichten, welchen Eindruck ich von der Frau hatte, ob ich einen NC bekommen habe etc.

bearbeitet von 7Savant7

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1. Gefühlslage/Motivation vorm losgehen: motiviert.

Angst/Stress-Level: Extrem.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: ca. 20 min.

Ort: Kleidergeschäft.

Opener: "Hi, ich mach das nicht oft, aber gehst du mal nen Kaffee mit mir trinken?"

Reaktion: "Das find ich total nett, dass du fragst, aber ich habe schon einen Freund".

Resultat/Bemerkungen: siehe oben "Auftakt".

 

2. Gefühlslage/Motivation vorm losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Sehr stark.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: ca. 20 min.

Ort: Supermarkt.

Opener: "Hi, kannst du mir nen Tipp geben? Wie spricht man im Supermarkt am besten hübsche Frauen an?".

Reaktion: "(freundlich) So vielleicht nicht. 5/10 geb ich. Wenn mein Freund nicht draußen warten würde vielleicht 6/10. Aber danke für das Kompliment."

Resultat/Bemerkungen: Sehr gutes Gefühl der Befreiung, sich freier fühlen in allen Bewegungen. Plus für die Ausstrahlung (habe auf der Straße danach ein Kompliment von einem Mann für meinen Bart erhalten). Danach mehr Wille zu und Lockerheit bei alltäglichen Konversationen mit Leuten, die ich kannte.

 

3. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: vermeidend, nervös. Ich war erkältet und fühlte mich allgemein schlaff und leicht fiebrig.

Angst/Stress-Level: Extrem.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 2 Stunden.

Ort: Supermarkt.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: "Nein, dankeschön, ich hab nen Freund"

Resultat/Bemerkungen: (Hätte es fast nicht geschafft heute.)

 

4. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: etwas nervös.

Angst/Stress-Level: Mittel +

Zeit gebraucht vor der Ansprache: ca. 7 min.

Ort: Kaufhof.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: Geht leider nicht, Freund hätte was dagegen.

Resultat/Bemerkungen: Freude, frei fühlen. Offene Ausstrahlung (wurde an der Bushaltestelle von einem Jungen nach Feuer gefragt).

 

5. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Mittel.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: unter 5 min.

Ort: Supermarkt.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: "Nein, tut mir leid."

Resultat/Bemerkungen: Zufrieden zu sehen, wie es mit jedem Tag leichter und die Ansprache souveräner wird.

 

6. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: leicht bedrückt

Angst/Stress-Level: Wenig.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 3 Sek.

Ort: Straße.

Opener: "Kommst du von hier?" + Kaffee-Frage.

Reaktion: "Nein, danke, ich hab nen Freund"

Resultat/Bemerkungen:

 

7. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Mittel -

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 5 min.

Ort: Einkaufszentrum, Sitzbank.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: Ist grade bei der Arbeit und wohnt nicht in meiner Stadt.

Resultat/Bemerkungen: 5-Minütiges Gespräch anschließend.

 

8. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: leicht vermeidend, lustlos.

Angst/Stress-Level: Mittel -

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 10 min.

Ort: Drogerie.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: "Nein, danke."

Resultat/Bemerkungen:

 

9. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Wenig.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 10 min.

Ort: Supermarkt.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: "Ich hab nen Freund, aber nett von dir."

Resultat/Bemerkungen: (hat sich gefreut, glaube ich)

 

10. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: etwas vermeidend, nervös.

Angst/Stress-Level: erst Stark -, dann Wenig.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 30 min. bzw. dann 5 sek.

Ort: Straße.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: "Nee, ich bin vergeben."

Resultat/Bemerkungen: Wollte an dem Tag vom Semi-Direct zum richtigen Direct wechseln. War dann so nervös, dass ich deswegen meinen Sportbeutel im Bus liegen lassen habe, was mich sehr ärgerte. Hatte dann nach vielem excusen keine Zeit mehr, weswegen ich doch wieder die Kaffee-Frage brachte. Keine besondere Gefühlsregung mehr nach der Ansprache.

 

11. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Wenig +

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 5 min.

Ort: Buchladen.

Opener: "Hi, ich find dich echt attraktiv und würd dich gern mal kennenlernen"

Reaktion: "Ach.. ich hab nen Freund."

Resultat/Bemerkungen: Zum ersten Mal eine Anflug von Peinlichkeit nach (!) der Ansprache. Etwas Stolz und leicht fühlen später im Nachhinein aber.

 

12. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Wenig

Zeit gebraucht vor der Ansprache: ??

Ort: Buchladen.

Opener: "Hi, ich find dich hübsch und würd dich gern mal kennenlernen"

Reaktion: "Nein danke"

Resultat/Bemerkungen:

 

13. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: ausgelaugt vom Semiar.

Angst/Stress-Level: Wenig.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: unter 5 min.

Ort: Supermarkt.

Opener: "Hey, lernen wir uns mal kennen? Du gefällst mir".

Reaktion: War total geschockt. Sagte dann sie sei schüchtern usw., fing sich dann aber.

Resultat/Bemerkungen: 5 Minuten Gespräch. NC.

 

13.2.

Angst/Stress-Level: Wenig.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 10 sek.

Ort: Kleidergeschäft.

Opener: "Hey, lernen wir uns mal kennen? Du gefällst mir".

Reaktion: "Ähhhh... nein tut mir leid."

Resultat/Bemerkungen:

 

14. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: keine Lust darauf.

Angst/Stress-Level: Wenig +

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 10 min. (3 min.)

Ort: Kleidergeschäft.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: (schaut mir drei Sekunden in die Augen) "Ja, warum nicht. ...mutig."

Resultat/Bemerkungen: Eine Minute Gespräch. NC. (Ich hatte witzigerweise gerade die gewählt, bei der ich mir am ehesten dachte einen Korb zu bekommen).

 

14.2.

Angst/Stress-Level: Wenig.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 10 min. (3 sek.)

Ort: Drogerie.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: "Ich hab'n Freund ...danke."

Resultat/Bemerkungen: (fand mich glaub ich ganz gut).

 

15. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: etwas nervös, nach der Arbeit und Glühwein auch matschig.

Angst/Stress-Level: Mittel -

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 30 min. (1 min.)

Ort: Kleidergeschäft.

Opener: "Hi, ich find dich attraktiv und würd dich gern kennenlernen"

Reaktion: "Bin vergeben ... aber lieb ... schönen Abend"

Resultat/Bemerkungen:

 

16. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: nervös.

Angst/Stress-Level: Mittel.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 20 min. (2 min.)

Ort: Einkaufszentrum, Sitzbank.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: "Ja klar"

Resultat/Bemerkungen: Kurzes Gespräch, habe dann erfahren, dass sie erst 17 ist und gesagt, dass sie leider zu jung für mich ist. "Aber voll süß von dir" meinte sie noch.

 

17. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Mittel +

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 20 min. (6 min.)

Ort: Buchladen.

Opener: "Hi, ich find dich attraktiv und würd dich gern kennenlernen." (Diesen Spruch im Folgenden "Direct" genannt.)

Reaktion: "Ich hab en Freund."

Resultat/Bemerkungen: Hatte wieder ein starktes Gefühl der Befreiung, war sehr glücklich, merkliche Veränderung in meinem gesamten Betragen danach.

 

18. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Mittel -

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 15 min. (3 sek.)

Ort: Drogerie.

Opener: "Hey, lernen wir uns mal kennen? Du gefällst mir."

Reaktion: "Äh nee, danke."

Resultat/Bemerkungen:

 

19. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Mittel.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: ??

Ort: Kleidergeschäft.

Opener: "Hast du schonmal jemanden gedated der kleiner war als du?"

Reaktion: "Ich habe schon einen Mann."

Resultat/Bemerkungen:

 

20. (+2) Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: vermeidend.

Angst/Stress-Level: Mittel.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 3 Stunden unterwegs gewesen

Ort: Kleidergeschäft; Buchladen; Kleidergeschäft.

Opener: Direct; Direct; Kaffee-Frage.

Reaktion: Hat Freund; Hat Freund; Nein.

Resultat/Bemerkungen: War heute in der Nachbarstadt und wollte eigentlich "Massenapproaches" machen. Sind dann am Ende bloß drei geworden. Hatte dann einen emotionalen Absturz. War frustriert, dass ich nicht mehr geschafft und oft excused hatte, das Ansprechen immer noch so viel Überwindung kostet und nichts dabei rauskommt, während die Frauen nichts tun müssen um Auswahl und Beziehungen zu haben. Dass so ein Unterschied an Lebensqualität besteht, ist ein absoluter Witz. Meine Situation und mein Tun erschienen mir unnatürlich und aussichtslos. Wollte an dem Tag eben eine Nummer bekommen, war deswegen zu Outcome-Dependent.

 

21. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: negativ von gestern, wollte nichts mehr von Frauen wissen oder mich überhaupt von ihnen angezogen fühlen.

Angst/Stress-Level: Wenig +

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 5 Sek.

Ort: Kleidergeschäft.

Opener: Direct.

Reaktion: Hat Freund.

Resultat/Bemerkungen: (Glaube man hat mir angemerkt, dass ich die Schnauze voll hatte und es nur der Aufgabe wegen gemacht habe.)

 

22. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: unwohl, nervös, weil es schon spät war und weils Date war danach.

Angst/Stress-Level: Wenig +

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 10 min.??

Ort: Supermarkt.

Opener: Direct.

Reaktion: Hat Freund.

Resultat/Bemerkungen:

 

[Date mit NC von Tag 13]

 

23. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: schlecht, wegen schlechtem Date von gestern.

Angst/Stress-Level: Mittel -

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 10 min.

Ort: Drogerie.

Opener: Direct.

Reaktion: "Hab leider einen Freund.. schönen Abend"

Resultat/Bemerkungen: (War sehr froh, dass ich es trotz des emotionalen Rückfalls heute geschafft hatte weiterzumachen.)

 

24. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Wenig.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 5 min.

Ort: Supermarkt bei Uni.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: "Nein, sorry... schönen Abend dir"

Resultat/Bemerkungen: (Mir war etwas mulmig, wegen der Uninähe des Ortes, hatte sogar kurz überlegt doch in die Stadt zu fahren, aber es war mir dann die Zeit nicht wert, nur um mich vor einem kurzen Satz zu drücken.)

 

25. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Wenig ++

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 20 min. (3 sek.)

Ort: Kleidergeschäft.

Opener: Direct.

Reaktion: Ist vergeben.

Resultat/Bemerkungen:

 

26. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Mittel -

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 20 min.

Ort: Kleidergeschäft.

Opener: Direct.

Reaktion: Nein, sorry, bin mit meinem Freund hier."

Resultat/Bemerkungen: (Habe mich schlecht danach gefühlt. Wollte irgendwie noch weitere ansprechen, aber hatte das Gefühl der Aussichtslosigkeit, dass es eh nichts bringt. "Hab'n Freund, hab'n Freund".. ich kanns nicht mehr hören.)

 

27. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: positiv.

Angst/Stress-Level: Wenig +

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 20 min. (15 sek.)

Ort: Vor Buchladen.

Opener: "Hi, lernen wir uns mal kennen? Du gefällst mir."

Reaktion: "Das ist gut (schüttelt mir die Hand), aber das wars dann wohl auch schon" – Ich: "Das war jetzt aber etwas kurz" – "Ja, mich hat nur schon jemand kennen gelernt" – Ich: "Vor drei Jahren oder was?" - "Vor neun Jahren" - ... "Also ich werde wohl nicht dein Weihnachtsgeschenk, suchst du hier auch noch welche?" (noch kurz Gerede über Geschenke, habe mich dann verabschiedet).

Resultat/Bemerkungen: (Die Frau gewinnt den Preis für die beste Reaktion in 2019. Hab mich gut gefühlt, hätte danach locker noch mehr machen können aus Spaß ganz ohne mich um Abweisung zu scheren, oder Gedanken zu machen, ob es was bringen würde. Hatte so ein offenes, soziales Flow-Gefühl; das ist, wo ich hin will. Hatte allgemein heute einen unverhofft guten Tag. Schon beim losgehen an der Bushaltestelle unterhielt ich mich einfach so mit einer alten Dame.)

 

28. (+5) Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: sehr gut.

Angst/Stress-Level: Mittel bis Wenig.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: Insgesamt 40 min.

Ort: Geschäfte.

Opener und Reaktionen:

1. (Zweierset) "Hey Mädels, ich will euch zu Weihnachten." "Das tut mir leid" "Warum?" "Weil da keine von uns frei ist." "Das ist aber schade, schöne Weihnachten."

2. "Hey Girl, ich will dich zu Weihnachten" "Nee, sorry, leider zu spät"

3. (Zweierset) "Hey Mädels ich will euch zu Weihnachten." (machen große Augen) "Was?" "Ich will euch...zu Weihnachten" "Das geht nicht." "Wie? Keine Zeit an Weihnachten?" "Ja" "Ok, schöne Weihnachten."

4. "Hey Girl, ich will dich zu Weinachten." – (läuft wortlos weiter)

5. "Hey Girl, I want you for Christmas." (ja englisch) – (läuft wortlos weiter)

6. "Hey kannst du mir kurz helfen? Ich such noch ein Weihnachtsgeschenk...für mich selbst, und da hab ich an dich gedacht" – "Oma.."(war überfordert und hat den glaub ich gar nicht gerafft; war auf Nachfrage auch noch keine 18).

Resultat/Bemerkungen: Das war lustig. Meine Bewegungen kommen mir wieder nicht mehr wie meine eigenen vor. Die zwei wortlosen haben mich trotzdem ein klein bisschen angepisst. Der Opener kommt viel schlechter als normale Directs an, aber eigentlich will ich langfristig gesehen mehr auf so eine Fun-Schiene kommen. Es ist auch eigentlich nicht so wichtig, mit dem Ansprechen Nummern zu bekommen, solange meine soziale Freiheit und mein Selbstverhältnis dabei wächst. Das soll mir dann im sozialen Kreis helfen kommunikativer und attraktiver zu sein. (Credits to "ThatWasEpic" https://www.youtube.com/watch?v=ERV3bGbPImY)

 

29. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Wenig.

Zeit gebraucht vor der Ansprache: 30 sek.

Ort: Bushaltestelle.

Opener: Kaffee-Frage.

Reaktion: Hat Freund.

Resultat/Bemerkungen:

 

30. Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: normal.

Angst/Stress-Level: Wenig + ?

Zeit gebraucht vor der Ansprache: ??

Ort: Bahnhof

Opener: "Hey, du bist mir gerade aufgefallen, lernen wir uns mal kennen?"

Reaktion: Hat Freund.

Resultat/Bemerkungen:

 

(P.S.: Falls jemand weiß, wie ich das besser formatiert bekomme, also dass es keinen Zwischenraum nach einem Absatz lässt - immer raus damit.)

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Hallo Savant erstmal Respekt, dass du so regelmäßig raus gehst und Frauen ansprichst. Da gehört anfangs viel Überwindung dazu. Been there, done that. Du schreibst zwar du willst vorrangig deine AA abbauen und Selbstbewusstsein erlangen ohne auf konkrete Erfolge zu achten (NC, etc), aber du solltest trotzdem versuchen deine grundlegende Approachstrategie zu optimieren. Denn wie man hier lesen kann scheinen die "äußeren" Erfolge eher spärlich gesät zu sein. Ist auch offensichtlich warum. Deine Opener sind Müll. Kompletter Müll. Der Opener entscheidet zwar nicht alleine darüber ob du eine Nummer bekommst oder nicht, aber bei Anfängern wie dir schadet ein schlechter Opener doppelt. Erstens ist er an sich scheiße und zweitens hast du wahrscheinlich noch ein unsicheres Auftreten und einen schwachen Frame. Das verstärkt sich dann. Grundlegendes Problem ist dein Mindset: Man merkt an deinen Openern, dass du schon endgültig entschieden hast, dass du die angesprochene Frau toll findest und unbedingt kennenlernen willst, obwohl du sie noch kein bisschen kennst. Das ist problematisch, weil du sie damit auf ein Podest hebst und sie nur aufgrund ihres Aussehens qualifizierst. Wenn ich eine attraktive Frau anspreche weiß ich vorher nur eins: Ich würde sie ficken, wenn mir ihre Persönlichkeit zusagt. Sie muss nicht meine Seelenverwandte sein, aber ich sollte mich schon einigermaßen mit ihr unterhalten können. Deswegen weiß ich auch vorher nie ob ich wirklich mit ihr ins Bett will.

Wie wirkt sich dieses Mindset praktisch auf den Opener aus?

- Niemals(!) direkt im ersten Satz nach nem Date fragen. Mehr needy geht nicht.

- Nicht fragen ob man sich mal kennenlernen kann. Dass du das willst ist mit dem Approach logisch, muss nicht unnötig verbalisiert werden.

- Generell die Frau nicht auf ein Podest stellen. Sie muss sich dein Interesse erst erarbeiten. Trotzdem musst du dich natürlich auch als attraktiver Mann darstellen.

Lies doch mal ein paar Fieldreports, besonders die ersten Konversationsausschnitte, oder noch besser guck dir Infields von guten PUA's an.

Jedenfalls jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern weitermachen! Aller Anfang ist schwer.

Viel Glück!

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@Urindanger

Ok, nach allem was ich bisher gelesen hatte, ging ich davon aus, dass das so Standart Direct-Opener sind, was ich da benutze. Habe sogar eine kleine PU-App, die ähnliches vorschlägt. Wie öffnet man denn direct ohne - wie du es nennst - eine Frau auf ein Podest zu stellen? Gib mir mal einen guten, dann benutze ich den.

Muss dazu auch noch sagen, dass ich früher (schon einige Jahre her) mit denselben Openern mehr Nummern als jetzt bekommen hatte; so eine gute 20-30% Quote, also 2-3 Nummern von 10 Ansprachen. Kann aber sein, dass ich da sicherer gewirkt hatte. Ich bin nur erfolgstechnisch Anfänger; zeitlich gesehen und erprobungstechnisch nicht.

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Benutze jetzt als Opener: "Hey, du bist mir gerade aufgefallen, da wollte ich unbedingt mal Hallo sagen." (+ "Du hast ne gute Ausstrahlung" oder "Wie machst du das?" - "Was?" - "So ne tolle Ausstrahlung zu haben.")

Segnet ein erfolgreicher Daygamer das mal ab, damit ich nicht wieder mit Müll-Openern rumlaufe.

 

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vor 6 Minuten, 7Savant7 schrieb:

Benutze jetzt als Opener: "Hey, du bist mir gerade aufgefallen, da wollte ich unbedingt mal Hallo sagen." (+ "Du hast ne gute Ausstrahlung" oder "Wie machst du das?" - "Was?" - "So ne tolle Ausstrahlung zu haben.")

Segnet ein erfolgreicher Daygamer das mal ab, damit ich nicht wieder mit Müll-Openern rumlaufe.

 

Willst du unbedingt "direct" machen? Du triggerst einfach weniger wahrscheinlich nen automatischen Block, wenn du nicht gleich im ersten Satz eine "Entscheidung" abverlangst.

Also dein "Du hast ne gute Ausstrahlung. Wie machst du das?" ist gerade noch okay, wenn du es ehrlich rüberbringst.

"Du bist mir grad aufgefallen" ist zwar okay, aber hat auch ne hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie direkt sagt "sorry, hab nen Freund". (allerdings, eine die dann dabei bleibt, ist ziemlich on für dich.)

Die beste Chance kurz mit ihr ins Gespräch zu kommen, ohne dass sie dich gleich abwimmelt, hast du, wenn du ein Gespräch beginnst über etwas Situatives (und dann über sie und dich).

Jedenfalls das "Hab nen Freund" gleich am Anfang kommt dann nicht mehr und du hast ne Chance deine Persönlichtkeit zu zeigen.

Falls du unbedingt "direct" machen willst, es ist halt ne Holzhammer-Methode bei fremden Leuten im Alltag.

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Ist direct "out" geworden? Als ich vor ein paar Jahren hier gelesen habe, schien mir Direct-Daygame werde als die Königsdisziplin angesehen, mit den höchsten Erfolgschancen überhaupt.

Ich finde situative Opener echt schwer, weil mir meist auf anhieb nichts besonderes einfällt. Was gibts im Supermarkt oder Geschäften Situatives, was nicht strange rüberkommt?

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Hatte das nur deswegen geschrieben:

 

Am 23.2.2020 um 16:13 , 7Savant7 schrieb:

1. Reaktion: "Das find ich total nett, dass du fragst, aber ich habe schon einen Freund".

 

2. Reaktion: "Wenn mein Freund nicht draußen warten würde vielleicht 6/10. Aber danke für das Kompliment."

 

3. Reaktion: "Nein, dankeschön, ich hab nen Freund"

 

4. Reaktion: Geht leider nicht, Freund hätte was dagegen.

 

5. Reaktion: "Nein, tut mir leid."

 

6. Reaktion: "Nein, danke, ich hab nen Freund"

 

[usw.]

 

Am 3.3.2020 um 23:02 , 7Savant7 schrieb:

Was gibts im Supermarkt oder Geschäften Situatives, was nicht strange rüberkommt?

Einfach ein Gespräch beginnen ohne eine "Entscheidung" zu verlagen. Nur darum gehts.

Wenn ihr an der Kasse steht "boah, an der Kasse stehen ist so nervig."

Irgendwas sagen, wo du nicht auf ein "ja" von ihr warten musst.

Denn sonst hat sie die Reaktion, die du wahrscheinlich hast, wenn in der vollen Fußgängerzone einer zu dir kommt und sagt "Entschuldigung, hast du mal 5 Minuten Zeit?"

Dann wirst du vielleicht auch aus Reflex sagen "nein, sorry, ich habe es eilig." und einfach weitergehen, obwohl du vielleicht Zeit gehabt hättest.

 

 

Ich habe das auch alles gemacht. Letztes Jahr, genau so. Gleiches Resultat am Anfang wie du. Wenn du etwas indirekter vorgehst, dann lehnen die nicht im ersten Moment gleich ab.

bearbeitet von NumbersGame

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