Urindanger

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  1. Endlich wieder auf Spotify! Ist aber auch wirklich essentiell dieses Album.
  2. Gott sei Dank geht's dir gut. Wollte schon ne Vermisstenanzeige aufgeben.
  3. Ohne ihm jetzt vorgreifen zu wollen, aber für so etwas einigt sich Anki sehr gut.
  4. Ja fand ich auch blöd damals. Aber, jetzt bin ich ja hier... Ich würde sagen, Season 4 ist die Beste. Nicht nur im Bezug auf The Wire, sondern Serien generell. Season 5 fällt leider im Vergleich zu den anderen etwas ab. Wirst da auch noch ein paar herzzerreißende Tode überstehen müssen. Dafür ist der Letzte nochmal ne richtige Genugtuung. Will aber auch nicht zu viel spoilern, lass dich einfach überraschen.
  5. Da muss man aber schon differenzieren mMn, in dieser Absolutheit würde ich das auch nicht unterschreiben. Der dahinterstehende Gegensatz Materialismus vs. Idealismus ist ja quasi die Grundfrage der Philosophie. Ein positives gedankliches Mindset führt in der Tat zu Veränderungen auf Körpersprache, die sprachliche Ausdrucksweise und meine generelle Reaktion auf mein Gegenüber. Aber das Problem ist doch folgendes: Im Endeffekt wird die Frau dennoch mein äußeres Erscheinungsbild (i.S.v Auftreten nicht Optik) beurteilen, also etwas Materielles. Das kann man wie gesagt schon durch seine Gedanken verändern, nur gibt's da halt gewisse Grenzen und es kommen schlichtweg Faktoren dazu die man ad hoc in der Situation nicht beeinflussen kann. Generell und vor allem auch situativ ist es meiner Ansicht nach daher einerseits vollkommen richtig mit dem richtigen Mindset zu operieren, allerdings sollte man der Beziehung Gedanken - > Realität auch keinen determininistischen Ursache-Wirkungs Zusammenhang unterstellen. Das wäre nämlich in der Tat realitätsfern.
  6. Woher kommt hier der Reflex dem TE jegliche intrinsische Motivation für das Kinder bekommen abzusprechen? Aus dem Eingangspost geht m.E. nicht im Geringsten hervor, dass er sich durch den Freundeskreis oder sonstigen gesellschaftlichen Druck zum Kinder bekommen "gezwungen" fühlt. Dass das unterschwellig nicht möglicherweise trotzdem in gewisser Weise zutrifft, mag ich nicht ausschließen, aber für mich deutet hier eher wenig in diese Richtung. Ist das so schwer sich vorzustellen, dass Menschen auch ohne Orientierung an gesellschaftlichen Normvorstellungen Kinder bekommen möchten? Auch wenn das Thema bei mir wenn überhaupt erst in ca. 10 Jahren auf die Agenda kommt, so kann ich mir schon jetzt eigentlich nichts Schöneres vorstellen als mal Kinder zu haben. Das hat nichts mit dem Genügen von sozialen Standards zu tun, sondern schlicht mit der Tatsache, dass ich es mir schön und bereichernd vorstelle ein Kind großzuziehen. Was ein Schwachsinn. Es hat auch nicht viel mit Toleranz zu tun dem TE persöhnliche Probleme anzudichten, nur weil dessen Gefühlswelt nicht zum eigenen nonkonformistischen Weltbild passt. Überleg dir mal, wer sich hier gerade die Deutungshoheit anmaßt. Dem stimme ich zu.
  7. Ich weiß jetzt nicht genau was dein Punkt ist und ob dir das Konzept der Politikverflechtung geläufig ist, aber dabei geht es nicht um Unterschiede von totalitären zu demokratischen Staaten im politischen Entscheidungsprozess. Mit Politikverflechtung wird die Entscheidungsfindung- und durchsetzung in politischen Prozessen föderaler Systeme beschrieben. Zentral ist hierbei, dass Entscheidungen bzw. Aufgaben nicht autonom von einer Akteurs(-Ebene) getroffen bzw. bewältigt werden, sondern im Verbund mit anderen Ebenen (vertikal) oder anderen Akteuren (horizontal). Der Grad der Politikverflechtung variiert dabei je nach institutioneller Ausgestaltung des politischen Systems. Deutschland weist einen vergleichsweise hohen Grad an Politikverflechtung auf. Das ist wie gesagt normativ weder eindeutig schlecht noch gut, aber für eine effektive Pandemiebekämpfung kann sich die daraus resultierende hohe Zahl an Vetospielern im politischen Prozess sehr negativ auswirken. Und dafür haben die letzten Monate mMn genügend Beispiele geliefert.
  8. Mit Fritz Scharpf gesprochen: Wir befinden uns in der Politikverflechtungsfalle. Das ist normativ nicht per se schlecht, aber in einer Pandemie wie dieser offenbart das eindrucksvoll die Schwächen des politischen Mehrebenensystems in der EU und Deutschland.
  9. Der Beat ist unerreicht
  10. Nein danke. Als Fachfremder maße ich mir nicht an solche Studien zu beurteilen. Das wäre nämlich einfach nur lächerlich.
  11. Aus dem Bauch heraus vertraue ich bei der mathematischen Modellierung der Effekte der Vakzination und dem Aufheben von NPIs auf den Verlauf der Covid-19 Pandemie doch lieber studierten und fachlich ausgebildeten Epidemiologen, die im Lancet publizieren, anstatt auf einen Jura-Studenten, dessen Veröffentlichungen sich bisher auf das Pick-Up Forum beschränken. Aber wie gesagt, ist nur ein Bauchgefühl...