Urindanger

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  1. She a hood queen and her name is Ranada ❤️
  2. Grade J. im Kino gesehen. Mal eins vorne weg: Das Leute aus diesem Film rausgehen, weil sie ihn nicht aushalten und dass es ernsthaft Diskussionen gibt, ob man so etwas zeigen darf ist einfach nur traurig. Der Film hat keine nennenswerten harten oder verstörenden Szenen. Es zeigt abermals deutlich wie kaputt die Diskussionskultur, insbesondere in Amerika, ist. So jetzt zum Film. Ein mMn sehr sehenswertes Psychogramm, als One-Man-Show mit einem überragenden Joaquin Phoenix. Als Sozialdrama funktioniert das Ganze nicht, ist aber auch nicht schlimm, denn diesen Anspruch musste der Film für mich nie erfüllen. Habe aber einige Kritiken gelesen, die eben genau diese nicht erfüllte Anspruchshaltung kritisierten. Der Film fokussiert sich voll und ganz auf die komplexe Individualebene des Arthur Fleck. Dabei wirkt die Darstellung seiner Umwelt fast schon wie eine Karikatur, weil der Film diese so eindimensional und auf der moralischen Ebene stereotypisch überzeichnet und binär nach Gut und Böse kategorisiert. Dem gegenüber haben wir mit Arthur Fleck einen komplexen Charakter, geplagt von einer psychischen Erkrankung, Depressionen, seiner Lebenssituation und Menschen die ihm übel mitspielen. Auf der Suche nach Erfolg und Anerkennung immer konfrontiert mit dem was ist und dem wie es sein sollte. Intelligent genug, die Umwelt um sich herum zu verstehen, doch trotzdem unfähig sich in ihr zurecht zu finden. Symbolisch dafür steht die Figur des Clowns/Comedians, muss dieser doch die Welt um sich herum quasi immer aus einer erhöhten Position betrachten. Diese Divergenz in Sein und Sollen bringt ein wunderbarer Twist (nennt man sowas auch Twist?) in der Mitte des Films zum Ausdruck. Wenn sich die zuvor scheinbar vorgenommene 360 Grad Charakterwendung, gekonnt überzeichnet von Rockmusik und Slowmotionaufnahmen, wieder in den tristen, grausamen Alltag auflöst, ist das großes Kino. Joaquin Phoenix schafft mit seiner Darstellung etwas, was bei mir nur sehr wenige Schauspieler geschafft haben. Er löst keinerlei Emotionen bei mir aus. Und das ist etwas Gutes. Er drückt diesem Charakter keinen Stempel auf, projiziert nichts in ihn herein. Man fühlt nicht mit ihm mit, sondern kann die Geschichte aus einer distanzierten Position heraus betrachten. Und dabei ist man immer mitten im Geschehen. Eine großartige Erfahrung. Auch das Ende ist mMn nach großartig. So bekommt er das erste mal Anerkennung, aber tragischerweise dafür, dass er selbst erlittenes Leid und Schmerz bei anderen reproduziert. Hier kann ich das Einzige mal einen Verweis auf reale Entwicklungen insbesondere der amerikanischen Gesellschaft, Stichwort Meinungsfaschismus, sehen. Aber um ehrlich zu sein, sehe ich den Film viel lieber als das, was er ist: Eine überragende Charakterstudie. Und als solche bekommt er von mir 10 von 10 Punkten.
  3. 706 Beiträge hier im Forum und dann sowas. In Worten: Siebenhundertsechs. Unfassbar...
  4. Also sind Probleme mit dem Selbstwert was Gutes?
  5. Mal aus Neugier. Was findest du an der Ausführung falsch? Klar Körperspannung könnte besser sein, aber sonst siehts korrekt aus mMn.
  6. Äh ja? Sind beides vitaminreiche Lebensmittel. Wenn man keine Ahnung hat...
  7. Ich hab so das Gefühl das kommende Album wird heftig.
  8. Hol ich diesen Thread mal aus der Versenkung^^ Lieblingsalbum momentan ist We Love You Tecca von Lil Tecca. Nix besonderes, aber sehr kurzweilig und richtig gut produziert. Abwechslungsreiche Trap-Beats auf die er geil flowt. Er hat ein bisschen was von Juice WRLD, allerdings inhaltlich nicht so facettenreich. Kann man gut mal nebenbei hören. Eher enttäuscht bin ich von den neuen Platten von Young Thug und Post Malone. Mit Young Thug gehts seit JEFFERY mMn nur noch bergab. Besonders komisch finde ich, dass die Kritiken durchweg positiv sind. Vor allem, sei es soundtechnisch ja so innovativ und abwechslungsreich. Ja lol haben die die vorherigen Alben gehört? Da hat er seine Stimme geil eingesetzt und jedem Beat seinen eigenen Stempel aufgedrückt. Finde ihn auf dem neuen Ding unglaublich eintönig. Auf früheren Songs hat er den Beat richtig kontrolliert, mit seinen Lautmalereien immer neue, unerwartete Akzente gesetzt. Mittlerweile wirkt er wie eingeschnürt in 0815-Trapbeats. Gut so schlimm ist es jetzt ehrlicherweise nicht, aber seine alten Sachen waren wirklich herausragend gut, da hat man hohe Ansprüche. Z.b dieses Meisterwerk. Für mich neben T-Shirt von Migos, der beste Trap-Song überhaupt. Von Post hab ich auch schon besseres gehört. On the Road ist überragend, besonders die Hook ist wahrscheinlich die beste bisher in 2019, aber der Rest ist so lala. Die Songs feiere ich momentan auch noch: Wiley Flow - Stormzy, Camelot - NLE Choppa, ADHD - Joyner Lucas, Stuck in a Dream - Lil Mosey feat. Gunna, Tap - Meek Mill feat. NAV, My Type - Saweetie, und die Songs mit den City Girls vom neuen Quality Control Sampler. Im Januar kommt endlich Culture III 😍
  9. Eigentlich gar nicht mein Typ Frau, aber sie ist einfach viel zu heftig.
  10. Urindanger

    Love Island

    Für den kultivierten Love Island-Gucker sei noch Party, Bruder! empfohlen. Ist zwar ein etwas anderes Setting und meistens ohne Weiber, aber trotzdem ziemlich lustig. Gibts alle Folgen auf YT.
  11. Hä? Meinst du mich? Oder warum zitierst du mich?
  12. Da kann die Quote ja nicht sonderlich gut gewesen sein^^
  13. Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung!
  14. Ich finde bald eine Cougar Typ Brandi Love, die mich zu ihrem Toyboy macht. ❤️