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Vorwort

Ich möchte hiermit mehr Wahrheit über Männerfreundschaften verbreiten und diese Halbwahrheiten und Lügen, die es gibt adressieren. Ich möchte dazu einladen, meine Gedanken weiterzuführen. Wer das, was ich hier schreibe oder mich infrage stellt, wird ignoriert. Es sind für mich ausschließlich Gedanken, die das weiterführen interessant. Ich weiß, was ich sehe und erfahre und ich bin es leid, daß das von inkompetenten Menschen hinterfragt wird, nur, um mir zu schaden und sich selbst besser darzustellen.

 

Einstieg

Ich hatte noch nie viele männliche Freunde. Schon länger habe ich keine mehr.

Meiner Erfahrung nach wollen fremde Männer entweder Geld oder Unterstützung von dir oder sie sehen dich als Feind an und behandeln dich herablassend oder ignorieren dich. Es sei denn, du sprichst eine Frau an, von der sie glauben, Eigentümer zu sein. Dann haben sie kein Problem damit, dich anzugreifen. Freundlich zu sein wird von fremden Männern als Schwäche ausgelegt. Wenn du ihnen kein Geld oder Unterstützung geben willst, bist du für sie nichts wert und sie ignorieren dich oder versuchen, auf deine Kosten besser dazustehen. Selbst in Freundschaften kannst du nicht darüber sprechen, daß dich etwa eine Trennung mitnimmt. Der Kumpeltyp in Filmen, der mit dir dann etwas trinken geht, den gibt es nicht.

Es gibt da einen Youtuber, der sagte einmal, Pickup habe ihm geholfen, mit Frauen umzugehen, Boxen mit Männern. Das sagt im Grunde alles. Zuerst kommt die Wehrhaftigkeit, dann erst Freundlichkeit.

Aber warum der Aufwand? Für was? Ich habe mein Leben lang wenig Freundlichkeit erfahren, hoffte dadurch, daß ich freundlich zu anderen bin, besser behandelt zu werden, doch das ist nicht eingetreten.

Wenn ich mir überlege, daß Männerfreundschaften offenbar immer zum Teil darauf basieren, daß der andere dich oder du ihn zusammenschlagen könntest, das aber tatsächlich gut funktioniert, dann muß das endlich adressiert werden, ohne Euphemismen.

Niemand mag dich einfach so.

Freundschaften entstehen nur dann, wenn du anderen nutzt und sie angst vor dir haben. Da kannst du freundlich sein, wie du willst, wenn beides nicht gegeben ist, wirst du keine Freundschaften mit Männern haben. Doch dann wieder die Frage, warum solche Klötze am Bein haben wollen. Wieviele Leute könntest du anrufen, die dir 50E leihen würden. Wieviele für 200E? Genau. Wenns drauf ankommt, bist nur du für dich selbst da.

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Um mal meine 2 cents hier reinzuwerfen: So wie ich den Text lese, hast du ein stark negativ behaftetes Mindset zu Freundschaften.
Mir ging es mal ähnlich: Man hat die ein oder andere negative Erfahrung gemacht, sogenannte Freunde haben dich betrogen, ausgenutzt, angelogen etc. Dann fängt man an zu generalisieren und schwupps, ist die ganze Welt feindselig. Ich denke, dass man das nicht so verallgemeinern kann.

In erster Linie solltest du dein eigener bester Freund sein, da du dich auf dich selbst 100% verlassen kannst. Wenn dann Menschen in dein Leben kommen, die dir gutes tun, ist das gut, wenn nicht, dann ist das auch halb so wild. Du lebst nach deinen Regeln und Richtlinien, verfolgst deine Ziele und Träume und wirst dadurch unabhängiger von anderen.

Allein der Satz von dir: "Ich habe mein Leben lang wenig Freundlichkeit erfahren, hoffte dadurch, daß ich freundlich zu anderen bin, besser behandelt zu werden, doch das ist nicht eingetreten.", impliziert ja, dass du von anderen etwas erwartest, wenn du sie wie xy behandelst und wenn sie nicht nach deinen Vorstellungen leben, du sie als "schlecht" abstempelst. Typisches Nice Guy Syndrom. Diese Einstellung ist meiner Meinung nach überhaupt nicht hilfreich, weil jeder Mensch nach seinen Bedürfnissen, Wertevorstellungen, Zielen etc. lebt und sie es dir sowieso nicht Recht machen können, genau so wie umgekehrt.

Seitdem ich diese Bullshit Einstellung losgelassen habe, geht es mir viel besser und die Menschen, die du gerne als Gesellschaft hast, kommen dann automatisch, weil du dann anfangen kannst zu geben, statt zu nehmen.

Arbeite also erstmal ein wenig an deinem Selbstwertgefühl, bevor du über andere urteilst.

 

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vor 1 Stunde, Gerd Heide schrieb:

Du bist hoffnungslos naiv.

Inwiefern? Erläutere das mal konkreter. 

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vor 11 Stunden, Gerd Heide schrieb:

Wer das, was ich hier schreibe oder mich infrage stellt, wird ignoriert. Es sind für mich ausschließlich Gedanken, die das weiterführen interessant. Ich weiß, was ich sehe und erfahre und ich bin es leid, daß das von inkompetenten Menschen hinterfragt wird, nur, um mir zu schaden und sich selbst besser darzustellen.

denkst du denn, ein Diskussionsforum, in dem zu großen Teilen nicht-verbitterte Leute unterwegs sind eignet sich, um dein "die Welt ist gemein zu mir" - Manifest zu entwickeln?

Viel mehr als "denk mal über ne Therapie nach" wirst du hier wahrscheinlich nicht hören...

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Am 10.5.2020 um 22:23 , Gerd Heide schrieb:

Ich hatte noch nie viele männliche Freunde. Schon länger habe ich keine mehr. [...] Der Kumpeltyp in Filmen, der mit dir dann etwas trinken geht, den gibt es nicht. 

Wie willst du Freundschaften beurteilen, wenn du keine Freunde hast? Nur, weil es den Kumpeltyp, mit dem du ein Bier trinken gehst, in deinem Leben nicht gibt, kannst du daraus nicht schlussfolgern, dass es diesen auch im Leben von allen anderen Männern nicht gibt. Nach deiner Selbstdarstellung bist du in der denkbar schlechtesten Position, irgendjemandem etwas über Freundschaften zu erzählen.

Zitat

Es gibt da einen Youtuber, der sagte einmal, Pickup habe ihm geholfen, mit Frauen umzugehen, Boxen mit Männern.

In Bezug auf Ratschläge von Frauen, zur Verführung von Frauen, sage ich immer: Frage nicht sie, sondern den, der sie fickt. Das passt auch eins zu eins zu dir: Wenn du irgendwas über Freundschaft wissen willst, frage nicht @Gerd Heide, sondern jemanden, der Freunde hat. Die Youtuberaussage kann ich aber bestätigen. Über Sport(vereine) lernt man sehr viele korrekte Menschen kennen. Einige meiner besten Freunde kenne ich vom Training. Wenn du keine oder nur wenige Freunde hast, ist Sport eine gute Sache, um welche zu finden.

Zitat

Ich habe mein Leben lang wenig Freundlichkeit erfahren, hoffte dadurch, daß ich freundlich zu anderen bin, besser behandelt zu werden, doch das ist nicht eingetreten.

Bist du sicher, dass du selber so freundlich zu anderen bist, wie du dich selber einschätzt? bzw. wirst du so freundlich wahrgenommen, wie du dich selber wahrnimmst? Viele Probleme im sozialen Bereich entstehen durch eine (zu große) Abweichung zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Es kann durchaus sein, dass du dich selber für den nettesten Menschen der Welt hälst, von anderen aber durchgängig als dummes Arschloch wahrgenommen wirst. Deshalb einfach mal überprüfen, wie du wirklich auf andere wirkst. Dafür kannst du entweder direkt nach Feedback fragen, oder falls du niemanden kennst, dem du genug dafür vertraust, einfach die Reaktionen anderer Menschen auf dein Auftreten/ Verhalten reflektieren. Es kann natürlich sein, dass du immoment schlecht drauf bist, aber in deinen anderen Threads wirken deine Beiträge wenig freundlich- und du bekommst hier, im Forum, schon deutlich mehr Freundlichkeit zurrück, als du verteilst.

Zitat

Niemand mag dich einfach so.

Nichtmal du selbst. Und genau das ist dein Problem. Wenn du nichtmal selber mit dir befreundet sein willst, ist es Zeit für dich etwas zu ändern.

Und was deine Definition von Freundschaft betrifft:

Am 10.5.2020 um 22:23 , Gerd Heide schrieb:

Wieviele Leute könntest du anrufen, die dir 50E leihen würden. Wieviele für 200E?

Wenn dein einziger Freund die Sparkasse ist, läuft in deinem Leben wirklich was schief. Aber ich weiss, was du meinst. Es gibt halt Freundschaften in unterschiedlichen Qualitätsstufen, und obwohl ich von mir selber behaupten würde, viele Freunde zu haben (großer SC), kann ich diejenigen, die ich für ein falsches Alibi bei einer Mordanklage anrufen könnte, an einer Hand abzählen. Aber auch hier liegt wieder ein Problem in deiner Wahrnehmung: Nicht alle Bekannten sind Freunde, nicht alle Freunde sind gute Freunde, und selbst gute Freunde sind nicht alle wie Brüder. Aber wenn du erwartest, dass jeder Freund auch wie ein Bruder ist, ist es kein Wunder, dass du immerwieder enttäuscht wirst.

bearbeitet von grandmasterkermit
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