YouTube Channel - Hardware & Software?

41 Beiträge in diesem Thema

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Hi Leute,

ich werde vermutlich in den nächsten 6 Monaten meinen Job kündigen und mich in Vollzeit auf mein Online Business fokussieren. 

Für zwei meiner Seiten will ich jeweils einen YouTube-Channel starten. 

Stil ist einmal so: 

... und so:

Voraussetzung ist, dass die Hardware klein genug ist, dass sie in einen Koffer passt (da ich plane herumzureisen). 

Für die Kamera werde ich vermutlich das iPhone 12 Pro nutzen. Brauche daher ein Mikrophon, Stativ, Belichtung, und Software zur Videobearbeitung. 

Budget liegt bei ca. 1000€ (iPhone ausgeklammert). 

bearbeitet von suchti.
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Hallo Suchti.

Ich bin Konsument und nicht Ersteller. Meiner Meinung nach würde ich sehr viel Wert auf die Beleuchtung und den Ton legen, da es für mich nichts schlimmeres gibt als schlecht ausgeleuchtete Videos mit miserablem Ton.

Als Mikrofon sieht man sehr oft welche von Rode... Ob das mit dem iPhone möglich ist weiss ich nicht. Sonst ein einfaches Lavalier Mikrofon mit Jack anschluss? Oder ein gutes Headset wären meine Ideen.

Ich würde wohl eher zu einer Kamera greifen welche ein Headphone / Mikrofon anschluss hat. Bin selber Sony nutzer und würde wohl die neue Sony VZ1 kaufen. Ist ja für genau diesen Anwendungsfall konzipiert. Macht aber auch sehr gute Fotos falls du das ebenfalls möchtest.

Habe von joby ein Stativ fürs Mobile gesehen das eine Ringleuchte integriert hat. Sonst evtl.noch eine LED Leuchte dazu z.B von GoPro oder so.

Nur so meine Gedanken...

Good Luck und viele Grüsse

 

 

bearbeitet von HardballS4
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vor 15 Stunden, Irufushi schrieb:

sehr interessantes Thema!

Es wäre noch spannender, wenn der TE mal nen Update gibt...

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Am 29.11.2020 um 10:49 , suchti. schrieb:

Vollzeit auf mein Online Business fokussieren

Dann solltest du YouTube auch als Teil deines Business begreifen und dementsprechend agieren. Damit meine ich einen gewissen Anspruch und ein Mindestmaß an Professionalität. 

Fangen wir mal mit der technischen Seite an:

Guter Ton ist wirklich wichtig. Da führt kein Weg daran vorbei. Das steht etwas im Widerspruch mit einem transportablen Equipment weil auch die Raumakustik eine entscheidende Rolle spielt. Einen vollen Kleiderschrank hast du zwar zuhause aber nicht unterwegs. Für die Zukunft zahlt es sich aus, auf XLR Mikrofone zu setzen aber der Reihe nach. 

Deine erste Investition sollte ein Zoom H5 Recorder sein. Der hat bereits brauchbare auswechselbare Mikrofone und standardmäßig zwei XLR Eingänge. Die Preamps sind besser als beim Zoom H4, was wiederum für einige Rode Mikrofone wichtig ist. https://www.thomann.de/at/zoom_h5.htm?gclid=CjwKCAiAu8SABhAxEiwAsodSZNoLcAKulvq2PREiSNtXaNVoRBN413YlKeSe2BIwjOcHwsvgfvsA6BoCdMAQAvD_BwE

Jetzt sind mal 235€ weg, aber von der Tonseite kannst du mal anfangen zum aufnehmen. 

Insbesondere bei Videos wie das 2. und 3. Beispiel ist die Tonqualität aber noch wichtiger. Deshalb würde ich nochmal 200-250€ für ein XLR Mikrofon einplanen. Häufig wird dafür auf ein Shotgun Mikrofon zurückgegriffen. Meistens auf das RODE NTG-1 oder NTG-2. Das mache ich zwar auch so, aber für Innenräume ist das nicht ideal. Ein Großmembrankondensatormikrofon wäre zwar für Offtexte Ideal, eigenen sich aber eher nicht für Videos wie im ersten Beispiel. 

Wenn du das ganze professionell siehst, dann fällt das iPhone als Kamera meiner Meinung nach raus. Das kann man machen wenn man draußen aufnimmt oder eine professionelle Beleuchtung für +1000€ im Zimmer stehen hat. Auf den kleinen Sensor kommt nicht genügend Licht und das Bild rauscht deshalb. ISO rauschen nennt sich das. 

Ich würde dir empfehlen mit einer Canon EOS 1200D anzufangen. Die gibt es gebraucht auf Ebay für gerade mal 150€. Dann noch als Objektiv ein "Nifty Fifty" 50mm 1.8 ii drauf und du bekommst ein wirklich tolles Bild. Einziger Nachteil des Setups ist, dass du den Ton im Schnitt synchronisieren musst. Es gibt Nachfolger von der 1200D die einen Toneingang haben. Die kosten aber etwas mehr. Aber da könntest du vom Zoom H5 über den Lineausgang in den Mikrofoneingang reingehen. Da hast du dann die Tonspuren unter der Videospur. Das mache ich mit meiner Nikon Z6 und mit meinem Zoom H5 ganz genau so. Also Field tested! 

Also kommen zu den 235€ für den Zoom und den 250€ fürs Mikrofon nochmal 250€ dazu = 735€ 

Jetzt hast du einen brauchbaren Ton und ein super Bild. Jetzt brauchen wir noch Kleinkram: 

Ein Stativ brauchst du auch noch. Viel billiger wird es nicht: https://www.amazon.de/Aktionspreis-Adlatus-NT-4023-Schnellwechselplatte-Alu-Fotostativ-schwarz/dp/B071VCMD78

815€

Eventuell noch ein Mikrofonstativ. 

845€ 

Je nachdem wie leicht du dir beim sprechen tust könnte ein Telepromter die beste Investition sein. Mein Ambitful Teleprompter hat 80€ gekostet. Das exakte Modell gibts aber schon nicht mehr. Die Dinger sind soo billig produziert funktionieren aber und helfen mir die Texte in die Kamera zu bekommen. 

925€ 

Dann könntest du noch über wenigstens ein Kameralicht nachdenken. Die Produkte der Firma Apputure sind brauchbar. Kosten zwischen 100€ und 140€ mit oder ohne RGB funktion. 

Ein paar Kleinteile wie SD Karten und Batterien kommen auch noch dazu, aber das macht das Kraut nicht fett. 50€ 


Wie sieht es mit den Basics aus? Womit möchtest du schneiden? Hast du genug Speicherplatz? Meiner einer hat ca. 30GB an Festplatten nur fürs Filmen...

 

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Gast

die meisten Youtube Videos werden doch heutzutage übers Smartphone geguckt, so wichtig kann die Qualität da doch nicht sein

Ton kein Rauschen, klar zu verstehen usw. und Video vor allem nicht über oder unterbelichtet

ist doch keine Raketenwissenschaft

wichtiger ist der Content und wenn ich mir die Beispielvideos angucke, dann habe ich das Gefühl Youtube ist schon voll davon - oder waren die Beispiele auf Ton & Video bezogen?

 

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vor 4 Minuten, Nachtzug schrieb:

die meisten Youtube Videos werden doch heutzutage übers Smartphone geguckt, so wichtig kann die Qualität da doch nicht sein

Der Konkurrenzdruck ist mittlerweile so hoch, dass wenn du jetzt nicht den ultimativen Contend all Mr. Beast lieferst du technisch top sein musst. Du kannst kein Offtext Video machen wenn der Ton oder die Stimme kacke sind. Ja es schauen sehr viele übers Smartphone, aber blöderweise sind die AirPods richtig gut geworden. 

Die Aufzählung oben ist Preis- Leistungsmäßig kaum zu überbieten. Ein Kamerasetup für 250€ mit dem man ohne Probleme drinnen aufnehmen kann, wenigstens Tagsüber. Das ist geschenkt! Beim Ton gibst du wenn du 10% mehr Leistung haben möchtest auch gleich mal 1000€ nur fürs Mikrofon aus. 

Aber auf YT läuft es eh immer gleich ab. Man macht mal die ersten ein bis zwei Videos, merkt, so einfach ist das nicht und das wars dann mit dem Channel. Aber die entscheidende Frage ist, wie wertvoll ist deine Zeit? Für ein gutes Video braucht man ca. eine Woche Zeit. Am Anfang auch gerne 2-3 Wochen. Wenn man über die Selbstständigkeit nachdenkt darf man seine Zeit auch nicht verschwenden indem man unter Standard produziert. 

Weiters bekommt man günstiges Equipment auch nicht mehr Verkauft. Ich bin leider vor 2 Jahren auf den DJI Osmo Pocket Zug aufgesprungen. 400€ versenkt. Das Ding kauft mir keiner um 200€ ab obwohl ich vor ein paar Wochen ein Austauschgerät bekommen habe, es also ein Neugerät ist. Meine Nikon könnte ich locker mit 20% Verlust verkaufen. 

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Gast

content ist das a und o

die Zeiten als genug für alle da war sind vorbei

walga würde, wenn er heute anfinge, auch nix mehr reißen

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vor 53 Minuten, Nachtzug schrieb:

content ist das a und o

Stimmt aber da ist ein fettes und dazwischen und kein oder. 

Du musst tollen content liefer und technisch ausreichend gut sein. 


Das seiht man auch an den verlinkten Videos. 

1. Video 1.500 Aufrufe bei 6750 Abonnenten. 
Negativ fällt die Raumakustik auf. Der Raum hallt. Vorhänge, Kissen etc, schaffen heir Abhilfe. Das Setting ist noch halbwegs ok, aber warum sitzt der ganz am rechten Bildrand. Wirkt doch komisch. Dann kommt noch die Dissonanz aus Videothema und Production Quality dazu. Wenn er wüsste wie man. 93k im Monat verdient könnte er sich doch ein tolles Micro leisten. 

2. Video 1.180.000 Aufrufe bei 1.260.000 Abonnenten
Top Grafiken, top Stockfootage, top Tonstudio und zusätzlich ein externer Tontechniker der den Ton bearbeitet. 

Heißt jetzt. nicht, wenn man das alles beachtet hat man auch 1 Million Abonnenten. Aber wenn Sasha vom ersten Video bei der gleichen Qualität bleibt, wird er nie die 100k Marke schaffen. 

Und wenn man über all das nachdenkt stellt sich mir die Frage wie wichtig es @suchti. ist im Bild zu sein. Video zwei und drei verlangen nur Ton. Je nach Stimme wäre das die Lösung. Zoom H5 230€ und ein Großmembrankondensatormicro der Mittelklasse ca. 400€. Dann noch ein Wenig in Vorhangstoff investieren und ein Jahresabo bei Artgrid oder Storyblocks und dann läuft das schon. 

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vor 7 Stunden, Jack Daniel´s schrieb:

Dann solltest du YouTube auch als Teil deines Business begreifen und dementsprechend agieren. Damit meine ich einen gewissen Anspruch und ein Mindestmaß an Professionalität. 

Fangen wir mal mit der technischen Seite an:

Guter Ton ist wirklich wichtig. Da führt kein Weg daran vorbei. Das steht etwas im Widerspruch mit einem transportablen Equipment weil auch die Raumakustik eine entscheidende Rolle spielt. Einen vollen Kleiderschrank hast du zwar zuhause aber nicht unterwegs. Für die Zukunft zahlt es sich aus, auf XLR Mikrofone zu setzen aber der Reihe nach. 

Deine erste Investition sollte ein Zoom H5 Recorder sein. Der hat bereits brauchbare auswechselbare Mikrofone und standardmäßig zwei XLR Eingänge. Die Preamps sind besser als beim Zoom H4, was wiederum für einige Rode Mikrofone wichtig ist. https://www.thomann.de/at/zoom_h5.htm?gclid=CjwKCAiAu8SABhAxEiwAsodSZNoLcAKulvq2PREiSNtXaNVoRBN413YlKeSe2BIwjOcHwsvgfvsA6BoCdMAQAvD_BwE

Jetzt sind mal 235€ weg, aber von der Tonseite kannst du mal anfangen zum aufnehmen. 

Insbesondere bei Videos wie das 2. und 3. Beispiel ist die Tonqualität aber noch wichtiger. Deshalb würde ich nochmal 200-250€ für ein XLR Mikrofon einplanen. Häufig wird dafür auf ein Shotgun Mikrofon zurückgegriffen. Meistens auf das RODE NTG-1 oder NTG-2. Das mache ich zwar auch so, aber für Innenräume ist das nicht ideal. Ein Großmembrankondensatormikrofon wäre zwar für Offtexte Ideal, eigenen sich aber eher nicht für Videos wie im ersten Beispiel. 

Wenn du das ganze professionell siehst, dann fällt das iPhone als Kamera meiner Meinung nach raus. Das kann man machen wenn man draußen aufnimmt oder eine professionelle Beleuchtung für +1000€ im Zimmer stehen hat. Auf den kleinen Sensor kommt nicht genügend Licht und das Bild rauscht deshalb. ISO rauschen nennt sich das. 

Ich würde dir empfehlen mit einer Canon EOS 1200D anzufangen. Die gibt es gebraucht auf Ebay für gerade mal 150€. Dann noch als Objektiv ein "Nifty Fifty" 50mm 1.8 ii drauf und du bekommst ein wirklich tolles Bild. Einziger Nachteil des Setups ist, dass du den Ton im Schnitt synchronisieren musst. Es gibt Nachfolger von der 1200D die einen Toneingang haben. Die kosten aber etwas mehr. Aber da könntest du vom Zoom H5 über den Lineausgang in den Mikrofoneingang reingehen. Da hast du dann die Tonspuren unter der Videospur. Das mache ich mit meiner Nikon Z6 und mit meinem Zoom H5 ganz genau so. Also Field tested! 

Also kommen zu den 235€ für den Zoom und den 250€ fürs Mikrofon nochmal 250€ dazu = 735€ 

Jetzt hast du einen brauchbaren Ton und ein super Bild. Jetzt brauchen wir noch Kleinkram: 

Ein Stativ brauchst du auch noch. Viel billiger wird es nicht: https://www.amazon.de/Aktionspreis-Adlatus-NT-4023-Schnellwechselplatte-Alu-Fotostativ-schwarz/dp/B071VCMD78

815€

Eventuell noch ein Mikrofonstativ. 

845€ 

Je nachdem wie leicht du dir beim sprechen tust könnte ein Telepromter die beste Investition sein. Mein Ambitful Teleprompter hat 80€ gekostet. Das exakte Modell gibts aber schon nicht mehr. Die Dinger sind soo billig produziert funktionieren aber und helfen mir die Texte in die Kamera zu bekommen. 

925€ 

Dann könntest du noch über wenigstens ein Kameralicht nachdenken. Die Produkte der Firma Apputure sind brauchbar. Kosten zwischen 100€ und 140€ mit oder ohne RGB funktion. 

Ein paar Kleinteile wie SD Karten und Batterien kommen auch noch dazu, aber das macht das Kraut nicht fett. 50€ 


Wie sieht es mit den Basics aus? Womit möchtest du schneiden? Hast du genug Speicherplatz? Meiner einer hat ca. 30GB an Festplatten nur fürs Filmen...

 

Wow, da hast du mir jetzt gut was zum Nachdenken gegeben. Ich wollte ohne Witz mit einem iPhone 12 & Rode Wireless GO (plus Lavalier Mic) durchstarten. Auch war mein Plan 3 versch. Channels zu starten (als Erweiterung meiner 3 Webseiten), aber der von dir titulierte Zeitaufwand fuer ein Video (2-3 Wochen) scheint mir da wohl einen Strich durch die Rechnung zu machen. 😄 

Ich denke es waere vermutlich besser sich vorerst auf einen Channel zu fokussieren (Video #2 & #3). Welches Hardware-Setup wuerdest du mir unter Anbetracht dessen empfehlen? Ist ein XLR Mic in diesem Fall schon ausreichend?  Waere sowas wie das Audio Technica ATR2100X Mic fuer den Anfang ok (und sobald der Channel Fahrt aufnimmt dann upgraden)? 

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vor 5 Stunden, suchti. schrieb:

aber der von dir titulierte Zeitaufwand fuer ein Video (2-3 Wochen) scheint mir da wohl einen Strich durch die Rechnung zu machen. 😄 

Vielleicht bist du ja schneller. Viel Zeit brauchen aber Dinge die man am Anfang gerne vergisst. Titel suchen, Keywords, Thumbnail, Videobeschreibung und eben die ganze SEO Optimierung. 

 

vor 5 Stunden, suchti. schrieb:

Waere sowas wie das Audio Technica ATR2100X Mic fuer den Anfang ok (und sobald der Channel Fahrt aufnimmt dann upgraden)? 

Das ist ein dynamisches Mikrofon. So etwas verwendet man auf der Bühne aber eher nicht für aufnahmen im Studiobereich. 

Wenn erst einmal schauen möchtest wie sich der Kanal entwickelt, dann kaufe dir erstmal nur den Zoom H5. Das ist im Prinzip ein High End Diktiergerät mit brauchbaren Steromikrofonen und zusätzlich zwei XLR Eingängen für die Zukunft. Viele Radiosender verwenden so ein Setup für Außenaufnahmen. 

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Fang erstmal überhaupt an. Hier mit iPhone7 + 50€ mic (siehe Videobeschreibung) - reicht völlig aus:
 

Wöchentlich Content rauszuhauen ist sauviel Aufwand und die Voraussetzung für steigende Abonennten-Zahlen. Ich würd das mal 2 Monate probieren und dann entscheiden, ob du das überhaupt willst und sich Aufrüstung lohnt (siehe neuere Videos von dem Kollegen).

Die goile Kollegin (Tittenbonus) hier hat schon 60 Videos über ein Jahr rausgehauen, mit mehreren großen Kanälen kollaboriert und ist bei gerade mal 5k Subscribern. Hebt demnächst ab, aber muß man wollen.

 

bearbeitet von Jingang

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In dem Artikel gibt's eine Überwicht zu Mics und Cams:

https://www.borrowlenses.com/blog/best-camera-for-youtube/

Hier gibt's ein Miniguide zum Thema Lichtsetting:

https://www.shutterstock.com/blog/lighting-for-youtube-beginners-guide/amp

Für professionellen Videoschnitt käme eigentlich nur Adobe Premiere Pro in Frage.

Aber mal bissl Off-Topic: Seid ihr wirklich überzeugt, dass digital nomading mit dem YouTube Content in den nächsten Jahren wirklich noch viel Potenzial hat?

Erinnert mich irgendwie an die Stock Fotografie von vor 10 Jahren. Irgendwann kippt doch die Return of Investment Rendite, weil der Markt übersättigt ist und jeder Teenager Content für Lau produziert.

Wenn man dann nicht bereits frühzeitig einen großen Kuchenanteil besitzt, ist der Aufwand nicht wirklich verhältnismäßig. Bei Videos nochmal eine ganz andere Dimension als bei Fotos seinerzeit.

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vor 16 Minuten, MaleCharacter schrieb:

Aber mal bissl Off-Topic: Seid ihr wirklich überzeugt, dass digital nomading mit dem YouTube Content in den nächsten Jahren wirklich noch viel Potenzial hat?

Ich denke es kommt drauf an wie man es nutzt. Welche Nische etc. Ich könnte mir Vorstellen dass es Potential hat wenn man es als eine von mehreren Plattformen nutzt und z.b. mit Instagramm, Affiliate Marketing, eigene Homepage, Blog etc. Verknüpft. Quasi als Diversifizierung. Wird aber dennoch eine Schweinearbeit sein. Aber in diesem Rahmen kann ich mir das gut Vorstellen.

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Gast

Ich nehme Videos auf mit folgendem Equipment: 

Main Kamera: Sony 6400 + Sigma 16mm F1.4. Autofocus sitzt immer. Weitwinklig. Tolles Bokeh. 
2nd. Kamera: Sony ZV1 

2. Kamera für Overhead Shots. Das Ding fokussiert Objekte zuverlässig, wenn man sie in die Kamera hält. Wäre auch eine super Hauptkamera, wenn mein Hintergrund nicht zu nahe wäre und die Blende 1,8 nicht täuschen würde bei einer Kompaktkamera. Würde ich in der Natur filmen (mit mehr Abstand zum Hintergrund) oder einem größeren Studio, könnte man sie als 1. Kamera nehmen. 

Beleuchtung 2x https://amzn.to/3p4o3gQ + 1x als RGB https://amzn.to/3d1pBpk (geht sicher mit Softboxen günstiger). 

Mikrofon Sennheiser XSW-D 

Ich hatte auch eine große Funkstrecke von Sennheiser, die habe ich aber runter geworfen und wenn man in Sichtweite ist, reicht die kleine auch. 

Voiceover buchen wir entweder oder haben immer das Rode NT-USB genommen. Direkt aufgenommen in den Mac und dort bearbeitet. 
Aktuell steht hier ein Shure MV 7 Black und wird wahrscheinlich das NT-USB ersetzen.
Shure SM7B ist auch noch eine Option, kann man aber nicht direkt anschließen und ist eher so ein Image Thema bei uns. 

Musst mal schauen, wo Du hin möchtest. 

Shure MV 7 Black direkt in den PC aufgenommen ist super für Voiceovers. 
Hast Du ein iPhone, kannst Du auch mit dem Rode SmartLav+ direkt aufnehmen. 
Da Deine Videos aber eher Voiceovers sind...

Beleuchtung reicht eigentlich eine Videolampe, wenn Du ein lichtstarkes Objektiv hast. Im Notfall geht auch das Tageslicht vom Fenster. Objektiv ist das 1,4 Sigma 16mm wirklich cool für viele Kameras. Vor allem gebraucht leicht zu bekommen und zum selben Preis gebraucht wieder gut zu verkaufen. Ich habe privat einige Sigma Objektive, mit denen ich gerne Fotografiere und die einfach nur gebundenes Kapital sind. Solange ich sie nicht runter werfe, bekomme ich sie immer wieder für den Preis los. 

Wenn Du den Hintergrund aber nicht unscharf möchtest in Deinem Studio oder draußen filmst, ist die Sony ZV1 echt spannend (mit externem Mikrofon). 

https://www.youtube.com/watch?v=DntHA6YfVJM (hier ist mal ein Vergleich zwischen dem Sigma 1,4 und der ZV1). 

Bei Videos über die ZV1 musst Du aufpassen, weil die standardmäßig einen Beautyfilter aktiviert hat und viele Reviewer auf YouTube zu doof waren, den auszuschalten. Sieht es Blury / Verschwommen aus oder die Haut sieht unnatürlich aus, dann liegt es an dem Filter. Ich finde sie auch als Reise / Vlog Kamera nicht uninteressant, wenn man sie auf einem z.B. Selfie Stick etwas weiter weg bekommt. 

Ich glaube übrigens nicht, dass man kein iPhone verwenden kann. 
Wenn man nur in einer kleinen Ecke zu sehen ist, klappt das mit gutem Licht. 
Bei Deinem Voiceover Beispiel ist überhaupt keine Kamera notwendig. 

David Bond nutzt eine GoPro und wenn der Content passt, geht das auch https://www.youtube.com/watch?v=8oT00_GsdhQ
Kameraqualität nicht optimal, aber mit einem VoiceOver Mikrofon passt das: https://www.youtube.com/watch?v=0_K_HhNRmH0

Kommt halt drauf an, was man machen möchte. 

 

 

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vor 3 Stunden, MaleCharacter schrieb:

Für professionellen Videoschnitt käme eigentlich nur Adobe Premiere Pro in Frage.

Da lege ich mein Veto ein. Final Cut gibts auch noch und DaVinci Resolve wird immer größer. Im professionellen Bereich gibt es aber fast nur Avid. 

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Gast
vor 2 Minuten, The Sea Captain schrieb:

Da lege ich mein Veto ein. Final Cut gibts auch noch und DaVinci Resolve wird immer größer. Im professionellen Bereich gibt es aber fast nur Avid. 

Ich finde Final Cut sogar ideal, wenn man sich mit Mac anfreunden kann. 

Die Software kann mit 4K sehr gut umgehen und der neue M1 Prozessor von Apple gibt mir mit dem MacBook Air für 999 EUR zum ersten Mal einen Rechner, der damit gut umgehen kann. Die Alternative ist dann ein aufgemotztes Gaming-Notebook, was mit 4K aber auch nur begrenzt Spaß macht. 

 

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vor 6 Minuten, noraja schrieb:

Die Software kann mit 4K sehr gut umgehen und der neue M1 Prozessor von Apple gibt mir mit dem MacBook Air für 999 EUR zum ersten Mal einen Rechner, der damit gut umgehen kann. Die Alternative ist dann ein aufgemotztes Gaming-Notebook, was mit 4K aber auch nur begrenzt Spaß macht. 

Ich schneide selbst mit FCP und da ich auch mit Final Cut angefangen habe (Ich werde alt, das war noch FCP 7) habe ich da schon einen leichten bias. Ganz grob kann man aber sagen, dass Final Cut relativ wenig Recourcen braucht um flüssig zu laufen. Wenn also eine mobile Lösung gefragt ist und Mac eine Option darstellt ist das auch immer meine Empfehlung. Der Nachteil an Final Cut ist wie es mit Speicherplatz umgeht. Ein Terabyte ist da weg wie nichts. Proxy Workflow ist aber recht simpel also kann man auch mit externen Harddrives (Non SSD) arbeiten. 

Premiere ist auch gut, verbraucht aber mehr Ressourcen. Ironischerweise um das was der schwächere Mac teurer ist... Solange Platz keine Rolle spielt ist es tatsächlich eine Geschmacksfrage. Stellt man sich lieber den Wassergekühlten Stand PC mit der endgeilen Grafikkarte und X Kernen hin oder zahlt man die 3-4k für ein Macbook. 

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Gast
vor 17 Minuten, The Sea Captain schrieb:

3-4k für ein Macbook

1k :). Ich sah. Ich kaufte Apple Aktien 🙂

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vor 22 Minuten, noraja schrieb:

1k :). Ich sah. Ich kaufte Apple Aktien 🙂

Das letzte große Update von FCP war da wirklich ein Meilenstein. Mit der nächsten Generation des iPad Pros wird man wohl auch damit ernsthaft schneiden können. 

Allerdings bringe ich mein 16 Zoll Macbook mit 32GB Speicher und 2,3 GHz 8 Core auch auf Anschlag. Multicamschnitt und Stabilisierung rein und dann braucht das eine Weile. 

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vor 3 Stunden, The Sea Captain schrieb:

3-4k für ein Macbook

Check wirklich mal die M1 Air, da brauchst auch keine 32GB, sind 1.5k (16/512GB). Externe SSD ran und gut. Ballert und da rauscht dann auch genau gar nichts. Weil kann nicht. Da bewegt sich nichts drin.

Hab mir blöderweise kurz vorher das 16" geholt. Das Scheißding lüftet, sobald ein Monitor dranhängt (Rest optimal), hab ich im ersten Monat nicht bemerkt, sonst hätt ich's zurückgegeben. Ich will nie wieder Lüfter hören. Im M1 Pro sind leider wieder welche drin. Die werden über die Jahre laut, auch mit putzen und bei geringer Drehzahl. Mal schauen, wo die Reise hingeht, klingt ziemlich gut alles.

Für Videocutten ist vielleicht warten auf 8 Power-Kerne ne gute Idee. Aber eben Lüfter.

Bei FCP sollte man sich über die Projekt/Lib/Bla Dateien schlau machen, da kann man regelmäßig Monsterdatei(en) wegschmeißen (.lib ?) oder verschlanken. Gibts bestimmt Tools für.

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Gast
Gerade eben, Jingang schrieb:

Hab mir blöderweise kurz vorher das 16" geholt. Das Scheißding lüftet, sobald ein Monitor dranhängt (Rest optimal),

Beim mir auch (hab das 13") und tausche jetzt gegen ein M1. 
Kaum ist ein 4K Monitor dran und man macht nur Kleinigkeiten, geht der Mist mit dem Lüfter los. 

Ich würde es ehrlich gesagt verkaufen. Wertverlust wird nicht weniger und sobald der M2 rauskommt und das 16" in allen Bereichen zersägt, kauft es auch keiner mehr. 
Momentan gibt es einige Anwendungen, die noch nicht auf den M1 optimiert sind (und halt Bootcamp / Parallels). 

Das war auch meine Überlegung. Ich glaube, die Dinger sind in 1-2 Jahren kaum noch zu verkaufen. Die Leute kaufen dann lieber für 500 EUR ein gebrauchtes MacBook Air mit M1 Chip. 
Gerade gibt es die als Angebot bei notebooksbilliger.de 

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vor 10 Minuten, noraja schrieb:

Beim mir auch (hab das 13") und tausche jetzt gegen ein M1. 
Kaum ist ein 4K Monitor dran und man macht nur Kleinigkeiten, geht der Mist mit dem Lüfter los. 

Ich würde es ehrlich gesagt verkaufen. Wertverlust wird nicht weniger und sobald der M2 rauskommt und das 16" in allen Bereichen zersägt, kauft es auch keiner mehr. 
Momentan gibt es einige Anwendungen, die noch nicht auf den M1 optimiert sind (und halt Bootcamp / Parallels). 

Das war auch meine Überlegung. Ich glaube, die Dinger sind in 1-2 Jahren kaum noch zu verkaufen. Die Leute kaufen dann lieber für 500 EUR ein gebrauchtes MacBook Air mit M1 Chip. 
Gerade gibt es die als Angebot bei notebooksbilliger.de 

Oha, dachte das 13" pro sei ok - hatte das von 2018 als Betriebsgerät, da ist mir am Monitor nichts aufgefallen (1-3K).

Yep, ganz klar sofort verkaufen.

Parallels läuft wohl und Linux(!) auch. Bootcamp dürfte auch nicht weit sein (so geplant). Gcc läuft noch nicht (clang schon), damit hinken noch paar Python Libraries mit exotischen Abhängigkeiten und sowas.

Voll schade, daß haufenweise iPad-Apps aus Angst vor schlechten (Touch)Bewertungen für Macbook gesperrt sind. Vielleicht kriegen sie die Bewertungen mal separiert..

bearbeitet von Jingang

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vor 35 Minuten, noraja schrieb:

Gerade gibt es die als Angebot bei notebooksbilliger.de  

Hab auf ersten Blick kein Angebot / auffallend niedrigen Preis gefunden? 16gb/512gb

Und: Ist allgemein schon wieder kaum lieferbar gerade, dort "voraussichtlich lieferbar in 2 bis 3 Wochen". Freundin hat noch eins bekommen vor 2 Wochen.. Bei Cyberport steht immerhin ein Datum dran jetzt.

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