194 Beiträge in diesem Thema

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Tach!

Ich glaube, dass ich zu dem Thema hier schon mal was gelesen hab, aber ich kann es nicht wiederfinden. Daher also jetzt ein neuer Thread.

Ich treffe immer wieder auf Frauen, die ich zwar attraktiv finde, die aber politisch anders drauf sind (Gendergelaber, übertriebenes Emanzentum, natürlich vegan etc). Ich kann das aushalten, würde mir aber wohl meine Chancen versauen, wenn ich ehrlich mit denen reden würde. Ich frage mich also, wie ihr damit umgeht. Strategisch sein und die eigene Meinung verschweigen? Auf den Lay verzichten, aber ehrlich sein? Kann mal jemand von seinen Erfahrungen berichten?

Danke 👍

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vor 4 Minuten, H54 schrieb:

Ich verzichte auf Linke, Rechte, Veganer und Feministinnen. Matcht nicht mit meinem Weltbild und einen Lay ist mir das einfach nicht wert, kann andere Frauen bekommen.

Sehe ich eig genauso, nur sind da manchmal HBs dabei, wo es mich reizen würde. Also nicht nur optisch, sondern auch die Herausforderung/Strategie. Aber klar, nicht ständig. Ist einfach zu anstrengend.

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vor 9 Minuten, Schmittchen schrieb:

Sehe ich eig genauso, nur sind da manchmal HBs dabei, wo es mich reizen würde. Also nicht nur optisch, sondern auch die Herausforderung/Strategie. Aber klar, nicht ständig. Ist einfach zu anstrengend.

Glaub mir das ist es nicht wert- ein Beispiel von gestern:

Match auf Bumble- sie war ne HB7, 30 kein Kinderwunsch. Passte auf den ersten Blick. Dann stand da das Sie Veganerin ist. Das erste mal Bauchschmerzen bei mir. Wir schreiben trotzdem viel. Sie erzählt mir das Sie allergisch auf Weizen reagiert hat- das zweite mal Bauchschmerzen bei mir. Dann schlage ich telefonieren vor und Sie meint der Videochat sei ne gute Funktion. Dann auf einmal Gelaber- Sie würde mich doch noch gar nicht gut genug kennen für ein Telefonat. Das! Von einer erwachsenen Frau- Nein danke, habe das Match aufgelöst. 

Hätte noch ne andere Geschichte die zeigt das es nicht bringt wenn die Weltvorstellung zu weit auseinander liegt.

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Mit einer Veganerin zusammen zu leben kann zugegebenermaßen kompliziert sein, wenn man selbst nicht auf tierische Produkte verzichten möchte,

aber bei einer Feministin, wo ist da eigentlich das Problem?

Abgesehen davon, ich kenne, glaube ich, gar keine Frau in meinem Leben, die sich nicht als Feministin bezeichnen würde, und gerade den jüngeren in ihren 20ern ist Feminismus durchgehend wahnsinnig wichtig.

Ich frage mich eher, in welchem trüben Becken ich fischen müsste, um eine Frau zu treffen, die nichts von Feminismus hält.

Ich habe auch eher das Gefühl, dass das Aufbrechen tradierter Rollenklischees für beide Geschlechter Probleme eher löst, als dass es welche schafft.

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vor 14 Minuten, H54 schrieb:

Hätte noch ne andere Geschichte die zeigt das es nicht bringt wenn die Weltvorstellung zu weit auseinander liegt.

Hau raus.

Beispiele hätt ich ansonsten auch noch mehr als genug (zB Mandalas überm Bett mit ihren Lebenszielen und alles kreiste um Achtsamkeit etc., aber im Leben lief halt nichts - sah aber halt nett aus ...). Ich frage mich halt, was für eine Art Mann solche HBs suchen. Bei mir lief es immer dann gut, wenn es nicht politisch und entspannt war. Kommen dann so typische Themen auf, frag ich mich, ob man mit Ehrlichkeit weiterkommt oder ob die einfach einen ganz anderen Typ Mann suchen.

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vor 4 Minuten, Deborah schrieb:

dass das Aufbrechen tradierter Rollenklischees für beide Geschlechter Probleme eher löst, als dass es welche schafft.

Hau raus - ich bin gespannt 😊

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vor 3 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

Hau einfach straight deine Meinung raus und steh dazu. Wenn se doof gucken "aja willst du n Mann der seine Meinung sagt oder einen der nur das sagt was du hören willst". Die werden das unterbewusst schon honorieren weil es einfach zu viel politisch korrekte gibt die bloß nicht anecken wollen. Aber wie H54 schon sagte das ist eigentlich Zeitverschwendung. Hatte mich auch mal mit so einer unterhalten die ne bekannte oder bekannten hat die/der sich als divers bezeichnete. Hab direkt gesagt soll mir damit nicht auf die eier gehen es gibt Männer und Frauen sonst nix. Haben erst doof  und eingeschnappt geguckt aber dann war man cool miteinander. Andere hätten der/dem vermutlich noch Zuspruch für den scheiß gegeben. 

Aber mal angenommen, sie wär heiß gewesen, wärste doch mit der klaren Ansagen raus, oder? Würd mich halt interessieren, ob mal jemand mit klarer Gegenmeinung bei der Gruppe trotzdem Erfolg hatte.

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vor 1 Minute, DirtyRabbit schrieb:

Hau raus - ich bin gespannt 😊

In einer Gesellschaft, in der Frauen nicht für ihr sexuelles Begehren verurteilt werden und nicht "anständig" zu sein haben, um nicht als Hure abgestempelt zu werden, ist es logischerweise viel einfacher und unkomplizierter zu Sex zu kommen. Mit Frauen, die sich von solchen Klischees gelöst haben und eine selbstbestimmte, selbstbewusste Sexuallität leben und sich ihre Lust nicht verbieten, ist der Sex dann auch wesentlich erfüllender.

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Gast

Ich hab bisher glaube ich genau eine Frau kennengelernt, die das Thema Feminismus/Patriarchat etc. thematisiert hat. Die hat gar nicht aufgehört davon zu reden, wie ein Wasserfall. Habe ich das Gespräch auf interessantere bzw. positive Themen gelenkt, war sie nach 3 Sätzen wieder beim Feminismus. Die wirkte ziemlich unsicher und prüde. War aber eigentlich ne liebe. 

Ansonsten hab ich noch von keiner Frau gehört dass sie sich als Feministin bezeichnet, egal welche Altersklasse. 

Bin deshalb der Ansicht, dass das nur ne relativ kleine Bubble ist, die mit sich selbst befasst ist.

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@nasty_pig generell gibt es wenig Frauen die das in einem Gespräch thematisieren. Online gibt es da wesentlich mehr die das in ihre Profile schreiben, was aber daran hängt das man dort auch auf Menschen trifft die man im RL nicht treffen bzw ansprechen würde, da bin ich mir zu 100% sicher drin.

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vor 54 Minuten, Schmittchen schrieb:

(Gendergelaber, übertriebenes Emanzentum, natürlich vegan etc).

Ich frage mich also, wie ihr damit umgeht.

Werden komplett gemieden.

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vor 29 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

Hau raus - ich bin gespannt 😊

Andere Überlegung:

Nicht umsonst nennt es sich ja "Patriarchat", also die Herrschaft des Vaters, NICHT des Mannes.

Als eine der "toxischen" Eigenschaften des Mannes in der patriachalisch organisierten Gesellschaft wird ja das Streben nach Dominanz, nicht nach Kooperation, bezeichnet.

Das betrifft ja nicht nur den Umgang mit Frauen. Im Berufsalltag wird ständig die Situation erlebt, dass man als rangniederer Mann von seinem "Vorgesetzten "zur Sau" gemacht wird, aus Machtgehabe. Ohne diese Form der "toxischen" Männlichkeit wäre auch IMO das Berufsleben der meisten Männer wesentlich angenehmer und produktiver.

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Ich komme mit Menschen nicht klar die "extremisten"  sind, sei es in Ernährung, Beruflich, Religion, Politik etc. Das passt einfach nicht mit meiner Weltanschauung zusammen. Aber mit veganern kann ich am allerwenigsten anfangen,  die meisten haben einen Blick auf die Welt die ich nicht Nachvollziehen kann. Ausserdem mag ich keine Methylzellulose.... Ausser im Tapetenkleister.

Ich bin selber extrem,  das eckt an, wenn dann gegenüber noch so einer is.... Das eskaliert very quickly,  Weil ich meine fresse nicht halten kann.... Aber ich bin ja alt und weise,  daher meide ich solche Menschen einfach! 

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Klassische Frage nach der Kompromissbereitschaft hinsichtlich unterschiedlicher Weltanschauungen. Wenn sie zu weit divergieren, dann wird man es wohl bleiben lassen nehme ich an? Für den Sex halber Leuten etwas vorzumachen erscheint mir insgesamt eher verzweifelt. Spätestens nach ein paar Wochen/Monaten mit rosarotem Schleier wird man um auszudiskutierende Meinungsverschiedenheiten wohl ohnehin nicht herum kommen.

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vor einer Stunde, Deborah schrieb:

In einer Gesellschaft, in der Frauen nicht für ihr sexuelles Begehren verurteilt werden und nicht "anständig" zu sein haben, um nicht als Hure abgestempelt zu werden, ist es logischerweise viel einfacher und unkomplizierter zu Sex zu kommen. Mit Frauen, die sich von solchen Klischees gelöst haben und eine selbstbestimmte, selbstbewusste Sexuallität leben und sich ihre Lust nicht verbieten, ist der Sex dann auch wesentlich erfüllender.

Achso du gehst auf die sexschiene. Ja ok. Dachte jetzt kommt das Thema z. B. "Männer verdienen mehr als Frauen"😁

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Gast
vor 2 Stunden, Deborah schrieb:

Im Berufsalltag wird ständig die Situation erlebt, dass man als rangniederer Mann von seinem "Vorgesetzten "zur Sau" gemacht wird, aus Machtgehabe.

Ist das deine Meinung oder belegbar?

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vor 6 Minuten, nasty_pig schrieb:

Ist das deine Meinung oder belegbar?

Sieh es als Meinung. Was würde dir ein Beleg nützen? Wenn du Dich nicht angesprochen fühlst, fühlst du dich nicht angesprochen.

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vor 2 Stunden, Deborah schrieb:

Andere Überlegung:

Nicht umsonst nennt es sich ja "Patriarchat", also die Herrschaft des Vaters, NICHT des Mannes.

Als eine der "toxischen" Eigenschaften des Mannes in der patriachalisch organisierten Gesellschaft wird ja das Streben nach Dominanz, nicht nach Kooperation, bezeichnet.

Das betrifft ja nicht nur den Umgang mit Frauen. Im Berufsalltag wird ständig die Situation erlebt, dass man als rangniederer Mann von seinem "Vorgesetzten "zur Sau" gemacht wird, aus Machtgehabe. Ohne diese Form der "toxischen" Männlichkeit wäre auch IMO das Berufsleben der meisten Männer wesentlich angenehmer und produktiver.

ich kann jetzt nur von mir selbst sprechen. Ich habe nach dem Inhaber die höchste Position in der Firma und bin auch ein ziemlich dominanter Mann. Nur lass ich das den angestellten gegenüber nicht raushängen AUßER es gibt einen Anlass dazu das Machtwort zu ergreifen. Meistens bei ewigen sinnlosen Meetings wo kreuz und quer über den Tisch diskutiert wird und ich dann irgendwann sage se sollen alle endlich mal die fresse halten (also gewählter ausgedrückt natürlich 😅) ODER wenn man mir scheiße erzählen will in der Firma. Ansonsten kann bei mir jeder landen und wird gleich behandelt, auch wenn er "rangniedriger" ist.

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vor 7 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

bin auch ein ziemlich dominanter Mann. Nur lass ich das den angestellten gegenüber nicht raushängen AUßER es gibt einen Anlass dazu das Machtwort zu ergreifen. Meistens bei ewigen sinnlosen Meetings wo kreuz und quer über den Tisch diskutiert wird und ich dann irgendwann sage se sollen alle endlich mal die fresse halten (also gewählter ausgedrückt natürlich 😅) ODER wenn man mir scheiße erzählen will in der Firma. Ansonsten kann bei mir jeder landen und wird gleich behandelt, auch wenn er "rangniedriger" ist.

"Solange alle machen, was ich für richtig halte, bin ich nicht dominant". Ist genau das Thema.

Aber es macht hier ja keinen wirklichen Sinn, die Feminismusdiskussion zu führen, die den TE so gaaaaar nicht interessiert. Der Rat ist knapp wie folgt:

- Lerne irgendwann im Leben, nicht immer nur Deinem Pimmel zu folgen.

- Meide Menschen, die Du blöd findest.

- Leben und leben lassen.

 

 

bearbeitet von Geschmunzelt
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